Web Counter by www.webcounter.goweb.de
Web Counter by www.webcounter.goweb.de

 

Die registrierte Lesezeit für diesen Artikel 87168 - Stand 20.6.10 - beträgt 2 441 280 Sekunden

 

Angina mit Mandelvereiterungen ( Tonsillitis )
und alternative Medizin


Eine Krankengeschichte

 

von

 

Sandra F.

Tel.:07366-2999

 

 

 

Mit einer Anfügung von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords: Angina, Mandelabszess, Tonsillitis, Mandelentzündung, eitrige, Homöopathie

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

Meine Krankengeschichte

 

 

 

Vorgeschichte :

Seit 14 Jahren bin ich immer wiederkehrende Patientin eines Heilpraktikers. 1989/1990 ging es mir gesundheitlich nämlich sehr schlecht. Ein halbes Jahr lang hatte ich einen Dauerschwindel, der mich fast um den Verstand brachte, sowie eine permanente Lymphknotenschwellung. Jedenfalls war ich kurz davor 'verrückt' zu werden, weil dieser Schwindel meinen Alltag unlebenswert machte. Eine Odysee durch die Arztpraxen begann, doch alle Ärzte, die ich aufsuchte, konnten mir nicht helfen. Sie gaben mir Kreislaufmittel, die nichts halfen.

Man schätzt die Gesundheit erst dann richtig, wenn man ernsthaft krank ist oder war. Ich machte jedenfalls schon mit damals 20 Jahren die Erfahrung, daß wirklich nichts auf der Welt wichtiger ist, als gesund zu sein.

Damals kam ich über Empfehlung schließlich zu einem Heilpraktiker. Obwohl sehr skeptisch durch meine frustrierende Vorgeschichte, war ich nach nicht mal 2 Wochen ein anderer Mensch bzw. fast wieder die Alte. Die Behandlung zog sich damals länger hin, aber ich ging auch später immer wieder zu ihm, wenn sonst nichts mehr ging. Der Heilpraktiker war nach meinem Verständnis sozusagen meine 'letzte Rettung'. Dies zur Erklärung, warum ich auch jetzt wieder seine Dienste in Anspruch nahm.


Meine aktuelle Situation:

Im September 2002 hatte ich eine Angina. Danach entwickelte sich etwas noch Schmerzhafteres in meinem Hals und ich ging zum HNO-Facharzt. Dieser sagte mir, es sei ein weit fortgeschrittener Mandelabszeß und ich hättete 2 Möglichkeiten: Sofortige Klinikeinweisung zur Operation oder Aufstechen des Abszesses in der Praxis. Ich wählte die Praxis.

Es war ein sehr unangenehmer und vor allem sehr blutiger Eingriff. Ich fuhr danach wieder nach Hause und ließ die Wunde ausbluten. Antibiotika und Cortison waren notwendig.

Mir wurde außerdem empfohlen, gleich einen Termin zur Mandelentfernung zu machen, weil mit weiteren Mandelabszessen zu rechnen sei, wenn man erst mal einen hatte - allerdings wußte ich nicht, wieso das so sein soll. Ich lehnte die OP aber strikt ab.

Danach hatte ich noch vier weitere Halsentzündungen und war allgemein sehr anfällig für kleinere Infekte. Das Antibiotikum hatte mein Darmmilieu geschädigt und ich versuchte per Selbstbehandlung meine Probleme irgendwie in den Griff zu bekommen.

Im Juni 2003 aber bekam ich dann eine Sommergrippe mit Angina und hatte danach das Gefühl, dass sich wieder ein Abszess bilde.

Meine' letzte Rettung' mußte her, um mich vor dem drohenden OP-Tisch zu retten!

2 Stunden nach meinem Anruf saß ich wie ein Häufchen Elend beim Heilpraktiker. Er gab mir 3 verschiedene Globuli , die für Leute wie mich, die ein „schreckliche Halbwissen" haben, jedoch nicht unbedingt typische Homöopathica gegen Mandelabszessel waren. Ich war diesmal wirklich skeptisch, ob das wohl funktioniere. Denn schnell musste es schließlich gehen, da ich sonst notwendig in die Klinik musste.

Nach einer sehr unruhigen Nacht (d.h. ich erlebte geburtsähnliche Stadien, in denen man stundenlang auf und ab läuft und denkt, man wird verrückt vor Schmerz ) öffnete und entleerte sich ein Abszeß und der schlimmste Druck im Hals und Gaumenbogen ließ endlich nach. Ich war tief beeindruckt.

Danach ging es an Nummer 2 der Abszesse, der sich aber etwas länger Zeit zum Reifen ließ.

Nach einem weiteren Besuch beim Heilpraktiker, 3 anderen Globuli und einer weiteren unruhigen Nacht (s.o.) platzte dann auch der 2. Abszeß auf.

Zwar hoffte ich, es wäre damit endlich ausgestandeni, doch war mir zu diesem Zeitpunkt schon klar, daß es sich wohl um noch mehr Eiterherde handelte, denn die Spannung und die Schmerzen waren immer noch, wenn auch schwächer vorhanden.

Es ging mir entsprechend schlecht: Ich konnte kaum reden, schlucken und somit auch so gut wie nichts trinken. Ich gurgelte mir die Seele aus dem Leib und lief auf und ab. Das dauerte einen ganzen Tag. Dann hatte ich es geschafft. Es waren insgesamt 5 Eiterherde!

Danach ging es mir stündlich besser.

Allerdings hatte ich auch den Fehler gemacht, den stark geschwollenen Lymphknoten am Hals mit Eis zu kühlen und Eiswürfel zu lutschen, da ich dachte, das sei gut gegen Entzündungen und die im Höhepunkt auftretenden Erstickungsgefühle. Als ich das dem Heilpraktiker berichtete, erinnerte er mich aber wieder daran, daß ich ein „Wärmetyp" bin und daher sofort mit der Unterkühlung aufhören müsse.

Deshalb stieg ich auf heißen Salbeitee um.

Das war genau richtig, denn kurz darauf platzte der 5. und größte Eiterherd. Der war übrigens mein „alter" Abszeß von September 2002! Diesmal hatte ich aber keine Schmerzen mehr bei seiner Eröffnung.

Die folgende Nacht war wunderschön. Ich konnte schlafen - wachte nur um 4 Uhr schweißgebadet auf, zog mich um und schlief weiter. Der Eiter war weg und mein Fieber sank. Ich hatte zwar fünf „Löcher" in meinem Gaumenbereich, doch fühlten die sich bis zum nächsten Tag schon wie fast verheilt an und sahen auch so aus. Das war eine tolle Sache im Vergleich zu der blutigen Prozedur beim HNO-Arzt und den damals folgenden 3 Tagen, an denen die aufgestochene Wunde immer wieder aufgedehnt werden mußte. Diesmal hatte mein Körper selbständig die Eiterherde besiegt und heilte nun von innen. Bei der anderen Methode hingegen wird von außen manipuliert. Dabei kann aber offenbar nie alles wirklich gründlich ausgeräumt werden, sondern die Krankheit wird - bis zum nächsten Mandelabszess - mit Antibiotica eher zurück- und verdrängt. So aber blieben mir nun auch die, mir wichtigen Mandeln erhalten!

Danach hatte ich noch einen Termin beim Heilpraktiker. Er gab mir neue Globuli, vor allem zum Abschwellen des Lymphknotens. Es ging mir einfach immer besser und ich war glücklich . Auch meine Familie war sehr froh. Meine kleine Tochter malte sogar ein Bild für den 'Retter in der Not', weil Mami nicht ins Krankenhaus mußte.

23.6.03

 

 

Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:

Mit Genehmigung der Verfasserin ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

 

Anfügung vom 23.6.03:

Die Patientin äußert oben ihr Erstaunen darüber, dass hier ein Erfolg mit Homöopathica erzielt wurde, die ihres Erachtens nicht unbedingt für Mandelabszesse u.ä. eingesetzt werden. Tatsächlich ist dieses Krankheitsgeschehen durchaus einer homöopathischen Behandlung zugänglich.

Gerade bei Kindern mit Halsentzündungen ist diese Therapieform übrigens besonders erfolgversprechend.

Die Schulmedizin geht jedoch heute mit voller Antibioticabreitseite vor, mit allen sich daraus ergebenden Nachteilen für das körpereigene Abwehrsystem, wie ich sie andernorts bereits ausführlich dargelegt habe - siehe zur Vermeidung von Wiederholungen den Artikel " Borreliose - Alternative Medizin half, Teil III Kapitel 6 - http://www.melhorn.de/borreliose/borreliose3.htm#6

Einer AP-Meldung vom Februar 2004 zufolge lindert aber "eine drei- bis 7-tägige Behandlung bei Kindern weder die Symptome, noch verkürzt sie die Krankheitsdauer von Halsentzündungen. Das ist das Ergebnis einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie niederländischer Ärzte, an der 156 Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren teilgenommen haben." Im "British Medical Journal" heiße es daher, ein Antibioticum solle erst eingesetzt werden, wenn es Anzeichen für ein rheumatisches Fieber oder sonstige Komplikationen gebe.

Weiter heißt es dort, im Gegensatz zu den Ergebnissen bei Kindern habe eine frühere Studie ergeben, dass bei Erwachsenen eine 7-tägige Penicillinbehandlung die "optimale Behandlung bei Halsentzündungen" sei.

Im obigen Krankheitsfall hatte die Patientin ihre 'erfolgversprechende' Antibiose aber bereits hinter sich.

Das Krankheitsbild der Patientin war in der Tat so beeindruckend, wie oben dargelegt. Selbstverständlich wurde daher auch zunächst mit ihr auch die Frage angesprochen, ob der Einfachheit halber nicht doch neuerlich Antibiotica verabreicht werden sollten. Das wollte die Patientin jedoch nicht mehr. Sie wollte es nun ohne Antibiotica und Operation machen.

Die homöopathische Mittelwahl erfolgte daher gemäß dem Krankheitsbild und der Psyche, so dass das oben geschilderte Ergebnis den erfahrenen Homöopathen nicht überrascht. Schließlich belegt die klassische homöopathische Literatur eine Vielzahl solcher Heilungen aus jener Zeit, als es die sog. moderne Schulmedizin und ihre Vorgehensweise noch nicht gab.

Unterstützt wurde das Ganze durch Eigenblutinjektion und ab dem 2. Tag durch täglich 3 x 1/2 Teelöffel Vitamin C-Pulver, in Wasser aufgelöst.

Bei aller Beschwernis der insgesamt 5 Abszesseröffnungen machte die Patientin dadurch fraglos insgesamt auch weit weniger mit als wenn sie konservativ schulmedizinisch behandelt worden wäre.

Vor allem ging es hier auch darum, die Mandeln zu erhalten, die ja wichtiges Teil des lymphatischen Systems sind, hier aber mit der beabsichtigen Operation entfernt worden wären. Seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts wissen wir jedoch um die große Bedeutung der Mandeln als lymphathisches Ausscheidungsorgan und die langfristigen Nachteile ihrer Entfernung.

Gleichwohl wid auch in der BRD weiterhin operiert, dass die Messer dampfen.

In den USA hat inzwischen allerdings schon die Reaktion auf die Tonsillektomiewut vergangener Jahre eingesetzt. In der BRD wird man sich diese schöne Einkommensquelle aber gewiss noch erhalten.

Aber was soll daran auch schlecht sein?

In der Homöopathie gilt der kluge Satz: "Örtliche Behandlung von Krankheiten ist unzulässig, da es keine örtliche Krankheit gibt."

Dieser Satz fällt zugleich ein vernichtendes Urteil über viele chirurgische Handlungen, die heute 'Standard' sind - aber dadurch nicht richtiger werden. Denn es gibt keine sog. Lokalleiden, sondern nur lokalisierte Krankheiten, die aber Ausdruck für manchmal jahrelanges Krankheitsgeschehen sind, das den Körper in unterschiedlichsten Form belastete und nun in lokalen Geschehen sichtbar wird.

Dieser 'Ort der Krankheit' ist der sog. locus minoris resistentiae - der Ort des (derzeit) geringsten Widerstandes.

Die Mandeln sind aber nun sogar ein gewollter 'Ort des geringsten Widerstandes', ein organisch gleichsam vorgegebenes Ventil des Körpers zum kontrollierten Abbau von Krankheitsprozessen.

Entfernt nun die Operation ein solches Krankheitsventil oder ein sonstiges, häßliches und beschwerliches Mahnmal des untergründigen Krankheitsgeschehens, so bleiben die eigentlichen Ursachen trotzdem erhalten. Der Körper muss und wird sich daher einen neuen Ort des geringsten Widerstandes suchen, um seiner Krankheit ein neues Ventil zu öffnen - wobei das Operationstrauma nicht selten eben diesen neuen Ort sogar begründet.

Vereiterte Mandeln sind jedenfalls immer Ausdruck für einen schlechten Allgemeinzustand. Weil Mandeln - wie der Blinddarm auch - organisch als natürliches Ausscheidungsorgan vorgesehen sind, ist daher ihre operative Entfernung ein m.E. geradezu törichtes Tun. Von Behandlern, die darin trotzdem ihre Lösung sehen, spricht die Medizin zu recht mit einer gewissen Verachtung von den sog. 'Lokaltherapeuten'.

30.6.03

 


 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

Angaben für notwendige Rückfragen

 

 

Sehr geehrte Leser,

ein Verzeichnis weiterer Artikel meiner Homepage - von mir und anderen Autoren - aus den Themenkreisen Literatur, Medizin, Recht, Wirtschaft, Politik und Sonstiges finden Sie

hier

 

 

 

Sehr geehrte Leser,
wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.

Homepages werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher' rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden link :

Leseempfehlung: www.melhorn.de/Angina/