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Borreliosebehandlung durch Antibiotika?

Gefährliche Antibiotika und gesunde Probiotika
Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika

 

 

von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

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Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

Therapie mit Antibiotica?

1. Die erworbene Schwäche des körpereigenen Abwehrsystems

2. Zur Wirkweise des körperlichen Abwehrsystems

3. Natürliche und schulmedizinische Antibiose

4. Die probiotische Therapie nach Antibiose

5. Antibiose und ärztliches Kalkül?

6. Erfolge der Antibiose?

7. Unbedarfte und teilweise auch geldmachende Internet-Berater?

8. Beispiele für Folgen eines unkritischen Umganges mit Antibiotika

9. Antibiotische Resistenzen von Erregern

10. Folgen von Antibiotika in der Tierhaltung für den Menschen

11. Intoxikationen durch Antibiose

12. Der Nobelpreis 2005 als Public-Relation-Maßnahme für Antibiosen?

 

Zum Inhaltsverzeichnis 'Borreliose - Alternativmedizin half' - http://www.melhorn.de/Borreliose/
Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/

 

 

 

Therapie mit Antibiotika?


Borreliose ist bundesweit und im Ausland für viele ein therapeutisches Problem. Noch im Jahre 2000 wusste m.E. kaum ein Arzt etwas von Borreliose, sondern tat dies einfach ab. Inzwischen weiß mancher Arzt von Borreliose, aber schon die Laboruntersuchungen will man sich mancherorts inzwischen aus Kostengründen meist sparen. Schließlich kommt als Standardbehandlung ohnehin immer nur eine Antibiotikatherapie heraus. Was wirklich dahinter steht und welche Leichtfertigkeit dies ist, lesen Sie in dem Artikel: " Borreliose und FSME Zur Wissensnot der Medizin "- http://www.melhorn.de/BorrelioseVIII.htm.

Einige zeigen daher Ausdrucke meiner Boreliose-Artikel ihrem Behandler, in der Hoffnung, dieser werde ihnen danach weiter helfen. Das scheint aber eher selten der Fall. Allerdings mailte mir mal eine Leserin, ihr sei in einer Uniklinik auf der für Borreliose 'zuständigen' Abteilung ein Ausdruck meines Artikels in die Hand gedrückt worden. Gewiss ein Ausnahmefall. Auch höre ich von Behandlern, dass sie durchaus die Nosode verordnen, aber in der Regel werden die Ärzte böse, wenn sie so "unqualifizierte Ratschläge" wie meinen Artikel durchlesen sollen. Schließlich wissen sie selbst, was zu tun ist! Hierzu verweise ich den Leser nur auf den Eintrag Nr. 168 meines Gästebuches.

Aber ärztliches Denken sieht den Menschen meist nicht in seiner Ganzheit. Nach dem informellen Rücklauf, den ich aus Telefonaten und e-mails habe, wird vielmehr - auch und gerade in den Kliniken! - nach Schema verfahren und daher fallen Borreliose-Patienten bei Erfolglosigkeit mit Antibiotica-Therapie rasch durch das geistige Raster ihrer Behandler und landen nicht selten in der psychischen Medizin.

Dieser 'Werdegang' von Patienten erklärt sich meist aus der Antibiotica-Therapie. Hierzu daher einige Anmerkungen.

Alle modernen Antibiotica wirken gegen ='anti' die Bakterien. Und zwar ausnahmelose gegen alle Bakterien! Mithin auch gegen jene, die für den menschlichen Organismus unerlässlich sind, wie etwa die physiologischen Darmbakterien. Es wird einfach alles umgebracht, was dem Antibioticum in den Weg kommt!

Das ist bei lebensbedrohlichen bakterienüberwucherten Zuständen ein Segen. Im medizinischen Alltag m.E. jedoch ein Fluch, denn es verführt dazu, die scheinbar schnelle Lösung zu suchen: Krankheitserreger wird festgestellt, Antibioticum drauf und Krankheitserreger tot!

Aber so einfach ist das nicht!

Antibiotika sind wegen ihrer Nebenwirkungen durchaus auch gefährlich. Nur erfährt dies in der Regel keiner!

Menschheitsgeschichtlich sind wir schon immer mit Krankheitserregern konfrontiert worden. Einige wenige (etwa Pocken, Diphterie, Hirnhautentzündung, Tuberkulose, Syphilis ) wüteten fürchterlich. Manche wurden erfolglos mit Impfen behandelt, denn daraufhin stieg die Zahl der Toten in der Regel sogar erheblich an. Für Einzelheiten zum Impfen verweise ich auf das wichtige Buch von Dr. med. Gerhard Buchwald: "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" , Droemersche Verlagsanstalt, 2000.

cover

 

Andere Krankheiten wurden mit Antibiotika angegangen.

All das verhinderte jedoch nicht, dass sich diese Krankheiten heute weltweit wieder ausbreiten.

 

 

1. Die erworbene Schwäche des körpereigenen Abwehrsystems

Wer heute eine Entzündung hat - erst recht, wenn damit eine Eiterung verbunden ist - wird sofort mit Antibiotika 'behandelt'. Ob diese Behandlung allerdings wirklich sinnvoll und dauerhaft erfolgreich ist, muss bezweifelt werden, denn die allermeisten bakteriellen Infektionskrankheiten könnten vom körpereigenen Abwehrsystem selbst erfolgreich bekämpft werden.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass dieses Abwehrsystem stark genug ist, seine Arbeit zu leisten. Und das vermag - wegen äußerer Einflüsse! - heute nicht jedes Abwehrsystem und liegt in der Regel nicht an der Stärke ( = Gefährlichkeit ) der Krankheitserreger, sondern an der erworbenen Schwäche unseres Abwehrsystems! Der Leser versteht diesen Vorwurf der Schwächung am Besten am Beispiel der Reifung des kindlichen Abwehrsystems.

Unser Abwehrsystem enwickelt sich im Laufe der Lebensjahre aufgrund seiner ständigen Konfrontation mit den täglich über unsere Körperöffnungen oder als Folge von Hautverletzungen in uns eindringende Krankheitserreger.

Daher auch ist etwa ein überbehütetes Kleinkind abwehrmäßig grundsätzlich schlechter dran als Kinder, die unbefangen ihre auch schmutzige Umwelt erforschen. Deren Abwehrsystem setzt sich ständig mit Schmutz und den darin enthaltenen Bakterien, Pilzen u.ä. auseinander und stärkt dadurch seine Abwehrkräfte immer mehr.

Zur Entwicklung des menschlichen Abwehrsystems gehört durchaus auch dessen Auseinandersetzung mit den landläufigen 'Kinderkrankheiten'. Sie sind bei einem sonst gesunden Kind sämtlich harmlos! Es ist bekannt, dass das Durchmachen solcher Kinderkrankheiten nicht nur das kindliche Abwehrsystem stärkt und reifen lässt, sondern sich dadurch auch die kindliche Persönlichkeit schubartig weiterentwickelt.

Es ist m.E.daher ein schlimmer Fehler, Kleinstkinder gegen solche Kinderkrankheiten angeblich vorbeugend zu impfen und dies auch noch mit der unwahren Behauptung, dadurch werde ein Impfschutz aufgebaut.

Tatsächlich werden durch die heute üblichen Mehrfachimpfungen Kleinstkinder jedoch zu einem Zeitpunkt gleichzeitig mit Krankheiten konfrontiert, in dem ihr noch unentwickeltes Abwehrssystem in den seltensten Fällen schon stark genug ist, mit einer solcher Ballung von Erregern schadlos fertig zu werden. Zur Vertiefung dieser Problematik verweise ich den Leser auf meinen Artikel : 'Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern - Die verwerflichen Hintergründe und Gefahren' - http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm.

Insbesondere durch dieses verfrühte Impfen gegen Kinderkrankheiten u.a. wird in der Regel ein Abwehrsystem also nicht gestärkt, sondern eher geschwächt. Dies zeigt sich nicht selten daran, dass die solchermaßen beimpften Kinderkrankheiten nachher trotzdem auftreten. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird dies dann gewöhnlich fälschlich mit der Behauptung verharmlost, ohne Impfen wären die beimpfte Krankheit noch viel stärker aufgetreten.

Tatsächlich haben wir es in solchen Fällen m.E. mit einem insgesamt geschwächten und daher auch sonst ständig anfälligen Abwehrsystem zu tun. Das zeigt sich besonders daran, dass viele geimpfte Kinder auffällig häufig kränkeln.

Hier liegt somit eine erworbene Abwehrschwäche vor.

Diese abwehrmäßige Ausgangslage führt üblicherweise dazu, dass solche Kinder dann mit Antibiotika behandelt werden, was wiederum Konsequenzen auch für den Erwachsenen hat. Hierzu siehe den Artikel " Homöopathie statt Ritalin?" - http://www.melhorn.de/Ritalin/

 

 

2. Zur Wirkweise des körperlichen Abwehrsystems

Therapeutisch wäre eine kindlichen Erkrankung jedoch zunächst mal richtig einzustufen und dabei abzuwägen, ob im konkreten Einzelfall etwas darauf hindeutet, dass dieses kindliche Abwehrsystem nicht in der Lage sein wird, die Krankheit selbst zu beherrschen. Nur wenn diese Frage verneint werden muss, ist die Gabe von Antibiotika überhaupt gerechtfertigt.

Solches Abwägen unterbleibt jedoch gewöhnlich in all den Fällen, bei denen Fieber auftritt. Da wird dann unkritisch sofort ein Antibioticum verordnet, der fiebernde Zustand unberechtigterweise dramatisiert und ärztlicherseits Angst verbreitet. So mancher Fall von kindlicher Diabetes ist deshalb auch Folge etwa einer mit Antibiotica behandelten Grippe.

Dabei ist Fieber im Regelfall gerade kein Anlass zur Verabreichung von Antibiotika! Schließlich ist Fieber das zentrale körpereigene Mittel der Bekämpfung von Erregern und üblicherweise das sichtbarste Zeichen dafür, dass sich der Körper bereits in einem Akt der Selbstheilung befindet. Diesen abzuwürgen - etwa durch fiebersenkende Mittel, Wadenwickel o.ä. - ist daher in aller Regel auch grundsätzlich falsch!

Geschieht dies trotzdem, so wird sich der Körper danach neuerlich und immer wieder die Mühe machen, doch ein erregertödliches Fieber zu erzeugen. Dies aber ist nur durch Muskelarbeit möglich. Nur durch Zittern der Muskeln kann nämlich die Wärme erzeugt werden, die wir dann als Fieber diagnostizieren.

Solche Muskelarbeit strengt den Körper jedoch an. Daher auch ist es immer sinnvoll, diese Phase der Fieberzeugung durch Bettwärme noch zu unterstützen, damit das Fieber schneller und damit weniger anstrengend erzeugt wird.

Wird dieser Fieberungsvorgang jedoch durch fiebersenkende Maßnahmen abgebrochen, so schwächt die dann erfolglose, aber trotzdem fortgesetzte Muskelarbeit den Organismus unnötig und das führt wiederum in seine muskuläre Übersäuerung. Hierzu die Ausführungen zum Thema Übersäuerung in "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall" - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/.

Diese Übersäuerung des Oragnismus wiederum verhindert zugleich, dass der zellwichtige Sauerstoff an das Krankheitsgeschehen herangeführt wird. Das Krankheitsgeschehen ist für das Abwehrsystem dadurch schwerer oder gar nicht mehr zu erreichen!

Bezüglich der Bedeutung einer Fiebertherapie sei jedenfalls an die uralte Therapeutenweisheit erinnert: "Ich würde alle Krankheiten heilen, wenn ich nur Fieber erzeugen könnte". Der griechische Arzt Parmenides soll dies bereits 4 Jahrhunderte vor Christus erklärt haben! Das habe ich so übrigens auch bei meinen 7 Kindern gehalten. Wir haben daher nicht mal ein Fieberthermometer im Haus. Gewöhnlich waren solche, stets deutlich fühlbaren, hohen Fieberanfälle dadurch binnen 2 Tagen erledigt.

 

 

3. Natürliche und schulmedizinische Antibiose

Zunächst sei grundsätzlich dem Irrtum vorgebeugt, Antibiotika seien eine verdienstvolle Entwicklung der Neuzeit. Tatsächlich verhindern antimikrobielle Systeme seit Urzeiten vielfältigst die massenhaften Vermehrung gesundheitsschädlicher Keime.

Wichtigstes Beispiel dafür ist der menschliche Darm. Ihn beleben mehrere hundert verschiedenartige Bakterien - es gibt schließlich mehr dieser Keime in uns als der Körper Zellen hat! Diese Bakterien leben jedoch gewöhnlich in einem gewissen Gleichgewicht miteinander.

Dieses Phänomen der sog. Kolonisationsresistenz der Keime sorgt bei intakter Darmflora dafür, dass sich die krankmachenden Keime nur kontrolliert vermehren können.

Dies sind somit natürliche, antibiotische Vorgänge!

Da im Darm rund drei Viertel des Abwehrsystems angesiedelt ist, kann die Bedeutung dieses Gleichgewichtes nicht hoch genug bewertet werden!

Die im Labor entwickelten Antibiotika wirken demgegenüber weit massiver auf die Darmflora ein, als die bakterieneigenen mikrobiellen Stoffe, wie sie dort natürlich vorkommen. Solche Antibiotica können von bakteriellen Enzymen nämlich nicht mehr deaktiviert werden, was zu einer verheerenden Schädigung des bakteriellen Gleichgewichtes führt!

Besonders die modernen Breitbandantibiotika, die meist auch noch über Leber und Gallenwege in den Darm ausgeschieden werden, zerschlagen dort daher schon innerhalb von 1 - 2 Tagen das komplexe mikrobielle System, indem sie alle nicht resistenten Keime vernichten.

Zurück bleiben kurzfristig große mikrobiologische 'Löcher' in der Darmflora, alle resistent gewordenen Keime und die damit ohnenhin nicht erreichbaren Pilze.

Diese 'Löcher' werden daher sofort wieder aufgefüllt. Gegen Antibiose resistente Keime und vor allem die Hefepilze warten nämlich nur auf eine solche Vernichtung ihrer 'Gegner' aus der körpereigenen Abwehr. Sofort besiedeln sie deren bisherigen Lebensräume und überschwemmen von dort aus danach dauerhaft den Körper mit ihren krankmachenden Abfallprodukten.

Damit aber fehlen dem Körper die sog. physiologischen Bakterien. Sie aber braucht er, denn sie bilden selbst Vitamine, wie etwa Folsäure, B2, B 12 und Vitamin K, sie holen ihm die lebenswichtigen Nährstoffe aus dem Stuhlbrei und bringen sie an die Darmwand. Dort übergeben sie diese Wertstoffe und stellen sie so über die Leber dem Stoffwechsel des Körpers zur Verfügung. Wurden diese Bakterien jedoch durch Antibiosen vernichtet, sind lebensbedrohende Mineral- und Vitaminmängel die Folge.

Es muss wirklich verstanden werden, was passiert:

Werden durch Antibiotica immer wieder die lebensstarken und -wichtigen Darmbakterien abgetötet, so ist deren Lebensraum schließlich von parasitären Hefen und krank machenden Bakterien besetzt. Diese Parasiten kümmern sich nur um sich selbst und nie um ihren Wirt!

Stirbt der Wirt, stirbt der Parasit eben mit.

Der Mensch als Wirt 'verhungert' dadurch nährstoffmäßig allmählich! Es nützt auch nichts, dass sich der Betroffene noch reichlich mit Allerlei - auch aus sog. biologischem Anbau! - vollstopft. Es sind einfach zu wenig sog. physiologische Darmbakterien da, um diese Nährstoffe aufzunehmen - sofern ernährungsmäßig überhaupt welche angeboten werden!

 

 

4. Die probiotische Therapie nach Antibiose

Eine probiotische Therapie fängt diese Folgen einer Antibiose teilweise ab. Unter Probiose wird die Gabe von Lebendbakterien für den Darm verstanden.

Bekannt und erfolgreich sind hier Präparate wie Omniflora, Symbioflor oder Mutaflor, obwohl auch sie den Darm jeweils nur mit einigen wenigen, wenn auch lebens- und leistungsstarken Bakterienstämme besiedeln. Der untergegangene Rest an physiologischen, also menchenwichtigen Bakerien bleibt unwiderbringlich verloren.

Genau das ist aber auch der Grund, warum therapeutisch so vorsichtig und nur im wirklichen Notfall mit Antibiotica gearbeitet werden sollte. Dagegen zuwider zu handeln, ist streng genommen ein therapeutischer Kunstfehler und macht als Körperverletzung gewiss auch schadensersatzpflichtig.

Fraglos sollte die Notwendigkeit einer Probiose jedenfalls nach einer Antibiose ärztliches Grundwissen sein.

Richtigerweise setzt jedenfalls jeder Arzt, der bei einem Patienten langzeitig und wiederholt - wie bei Borreliosekranken heute üblich! - Antibiotica gibt, nachher gegen die gesundheitsgefährdende Folgen der Antibiose ausreichende Mengen an Darmbakterien zum Wiederaufbau der geschädigten Darmflora ein. Zumal die Krankenkasse die Verordnung etwa von Mutaflor bezahlt.

Die Wirklichkeit sieht aber anders aus!

Tatsächlich erfährt kaum ein Patient etwas über die gefährlichen und langfristigen Nebenwirkungen seiner Antibiose und dass sich dadurch insgesamt sein Zustand in Wahrheit dauerhaft verschlechtert. So gibt es antibiotisch behandelnde Ärzte, die zwar sehr genau wissen, welche Wirkung insbesondere mehrfache Antibiosen auf den Patienten haben, diese aber vertuschen, wohl um den Patienten nicht zu vergraulen. Da wird dann dem Patienten abverlangt, sich kohlehydratarm zu ernähren - kein Brot u.ä - weil das der Borreliosebekämpfung dienlich sei.

Tatsächlich ist dies nicht so. Durch die kohlehydratarme Kost wird der Borreliose überhaupt nicht genützt, sondern nur verhindert, dass als Folge der Antibiose anschließend die Hefepilze im Darm stark zunehmen, die sich von Kohlehydraten ernähren. Ohne Antibiose aber gäbe es - wie oben dargelegt - diese Hefepilzbelastung gar nicht.

Nun könnte man glauben - und die meisten tun dies! - dass nun mal die Bekämpfung der Borreliose im Vordergrund steht und daher die Antibiose wichtiger ist, als die dadurch herauf beschworene Gefahr einer Hefepilzüberladung.

Das ist allerdings dann fragwürdig, wenn die Hefepilze nur über den Verzicht auf Kohlehydrat gesteuert werden sollen, weil der Arzt zwecks Schonung seines Arzneimittelbudgets bei der Krankenkasse keine Nystatinpräparate gegen die, durch seine Antibiose geförderten Hefepilze verordnet und weil er aus gleichem Grund auch keine Probiose durchführt. Kaum ein Patient weiß nach meiner Erfahrung etwas über diese Vorgänge und Folgen, denn sein Arzt verschweigt ihm dies, um seine gewinnbringende Antibiosen duchziehen zu können.

Damit aber wird dann auf gesundheitliche Kosten des Patienten gespart, denn wenn die, sich als Folge der Antibiose auf jeden Fall ausbreitenden Hefepilze nicht fachgerecht eingedämmt werden, so müssen sie sogar notwendig deshalb mit Kohlehydraten gefüttert werden, weil sie sich im Darm nicht aushungern lassen. Sonst brechen sie erbarmunslos dahin auf(durch), wo es für sie Kohlehydrate im Überfluss gibt - in das Blut! Jährlich sterben nach Auffassung sachkundiger Mykologen in der BRD etwa 10- 12 000 Patienten, weil Arzt und Klinik nicht auf den Gedanken kommen, das Patientenblut mal auf Hefepilze zu untersuchen. Die Befürworter der Antibiosen bei Borrelia sind m.E. ebenfalls Wegbereiter dieser Fehlentwicklung.

Beim Kind können sich die folgenschweren Nebenwirkungen ungehemmter Antibiose durch die Kinderärzte etwa darin zeigen, dass es dauerhaft krankheitsanfällig wird oder in der Schule Leistungsschwächen aufweist. Diese lassen sich allerdings homöopathisch wieder abmildern.

Dass es auch bei schweren Krankheitszuständen jedoch ohne Antibiotica geht, belegt etwa der Artikel Angina mit Mandelvereiterungen - http://www.melhorn.de/Angina/index.htm. Allerdings verlangt dies einige homöopathische Erfahrung. Homöopathie ist aber erlernbar - von jedem Arzt und Heilpraktiker!

Für mich steht jedenfalls außer Frage, dass der insgesamt beklagenswerte Gesundheitszustand der bundesdeutschen Bevölkerung nicht nur ernährungsbedingt ist, sondern maßgeblich auch Folge von Impfschäden und unkritischem Masseneinsatz von Antibiotica.

 

 

5. Antibiose und ärztliches Kalkül?

Nun wird sich mancher Betroffene fragen, warum ihm ärztlicherseits zwar die Antibiose nahegelegt wird, andererseits die daraufhin eigentlich notwendige probiotische Therapie gegen die Nebenwirkungen verschwiegen bleibt.

Dies erklärt sich für mich aus dem derzeitigen Gesundheitssystem in der BRD.

Für den Arzt ist es einfach und damit profitabel, Antibiotica zu verordnen. Besonders vorteilhaft ist es, mit der Kasse eine intravenöse Antibiotikatherapie abzurechnen. Diesen danach Probiotika zu verordnen, würde aber zu einer 'unnötigen' Belastung des Ärztebudgets führen. Folglich unterbleibt die diesbezügliche Beratung des Patienten.

Und fast alle Ärzte sehen dabei geflissentlich weg. Welcher Arzt will sich schließlich als 'Nestbeschmutzer' beschimpfen oder gar in einem standesrechtlichen Verfahren abstrafen lassen, nur um Betroffene entgegen den ärztlichen Standesinteressen aufzuklären? Schließlich machen nur weiterhin unwissende Patienten keine Schadensersatzansprüche geltend, obwohl sie durch Dauerantibiosen etwa leberkrank wurden.

Ohnehin sind nur uninformierte Borreliosepatienten gutgläubig zu mehrfachen Antibiosezyklen bereit, wenn - m.E. Folge auch ihres antibiotisch zunehmend geschwächten Abwehrsystems! - ihre Borreliosesymptome immer wieder auftreten.

Solche Patienten sind geradezu Dukatenesel für ihre ärztlichen Behandler und die Pharmaindustrie. Außerdem sind diese Patienten in der Regel die Dauerkranken von morgen und das ist gut für's ärztliche Geschäft. Landen sie als Folge ihrer schlechten Darmzustände doch mit großer Wahrscheinlichkeit langfristig mit allerlei anderen Krankheitsbildern wieder in der Arztpraxis und lassen sich dann symptombezogen oft über Jahre von Arzt zu Arzt und vom Spezialisten ins Krankenhaus oder auch die Psychosomatische Klink überweisen.

Die Parallele zum Verhalten der Ärzteschaft bezüglich des lebensrettenden Strophanthins bei Herzinfarkt ist unverkennbar - hierzu siehe Artkel "Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt. Gleiches gilt m.E. für die ärztliche Fehlberatung bezüglich des Impfens. Zur Vertiefung der Impfproblematik verweise ich auf meinen Artikel : 'Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern - Die verwerflichen Hintergründe und Gefahren' - http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm.

Die haftungsrechtlichen Folgen für die Ärzte sind nach der neuesten Rechtsprechung des BGH aber bezüglich der Antibiotikatherapien dieselben, wie beim Impfen. Da schützt dann auch nicht, dass die Antibiose etwa bei Borreliosekranken inzwischen zur 'Standardtherapie' erhoben wurde - ein Begriff, der den Arzt nur deshalb von Folgen wie Kunstfehlerhaftung frei zu sprechen scheint, weil alle dieselben Fehler begehen.

Allerdings gehen auch die Apotheker recht sorglos mit Antibiotika um. So wurde ich Zeuge einer therapeutischen Beratung durch den Apotheker - was eigentlich strafrechtlich zu verfolgen wäre. Die junge Mutter bat, ihr doch doch etwas für ihr Kind zu geben, da sich der Arzt weigere, dem Kind Antibiotica zu geben. Ohne das Kind überhaupt gesehen zu haben gab der Apotheker der ihm ersichtlich bekannten Mutter nach dieser Darstellung rezeptfrei ein nach seinen Worten 'mildes' Antibioticum für ihr Kind. Wie heißt es doch? Fragen Sie ihren Arzt oder Apothelker...

Tatsächlich ist es aus meiner Sicht jedoch ein ärztlicher Kunstfehler, dass die wenigsten Therapeuten eine antibiotisch geschädigte Darmflora wieder aufbauen.

Über die Fragwürdigkeit antibiotischer Therapie wird den Laien m.E. auch deshalb nichts bekannt, weil das nicht nur die Gewinne der Pharmaindustrie schmälern würde, sondern außerdem ärztliche 'Kunst' und Autorität in Frage stellt. Schließlich gehört das Verschreiben von Antibiotika zu den 'ehrfurchtsvollsten' Privilegien der Ärzteschaft, da glücklicherweise niemand ohne ärztliche Verordnung an das gefährliche Zeug heran kommt.

Tatsächlich wird hier mit der Angst und dem Vertrauen der Patienten Missbrauch getrieben. Dabei wäre der jeweilige Behandler rechtlich verpflichtet, seinen Patienten aufzuklären und ihn auch zu warnen. Machen sich die Ärzte durch solches Unterlassen doch strafbar und nach der Rechtsprechung des BGH nun - in Umkehr der Beweislast für den Arzt! - auch schadensersatzpflichtig.

Aber mir wird von Borreliosekranken auch berichtet, sie hätten ihre Ärzte geradezu angefleht, ihnen doch ein spezielles Antibioticum zu geben. Manche Behandler verordnen es ihnen dann auch in Tablettenform, aber die 'höheren' Weihen einer Behandlung meinten jene erhalten zu haben, die das auch noch intravenös bekommen 'dürfen' und zu diesem Zweck gewinnbringend die Flure ihrer Therapeuten bevölkern.

 

 

6. Erfolge der Antibiose?

Meinen Vorwürfen steht nicht entgegen, dass ein Teil der Patienten nach einer solchen Antibiose zunächst Erfolge verspürt. Diese erklären sich m.E. aber dadurch, dass durch die teilweise Vernichtung von Erregern verschiedenster Art das grundsätzlich schwache, aber außerdem vielseitig beschäftigte Abwehrsystem zunächst entlastet wird. Dadurch wird es dann frei, sich vorübergehend vemehrt etwa um Borrelioseerreger zu kümmern. Somit ist zu beachten, dass diese Erfolge bei den Borrelioseerregern demnach nicht unmittelbar auf die Wirkung des Antibioticums zurückgehen, sondern Folge der antibiotisch bedingten Entlasstung des Abwehrsystems sind.

Häufig reicht dies aber dann nicht aus, die Borreliose dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Die nebenwirkungsmäßige Schwächung des Abwehrsystems durch die Antibiose endet vielmehr oftmals im Rückfall.

Das wiederum beschert dem Behandler einen weiterhin unkritischen und lange auch unbeirrt hoffenden Patienten für die nächsten Antibiosen. So lange der jeweilige Körper eben mitmacht - und keineswegs bei allen reicht das weit!

 

 

7. Unbedarfte und teilweise auch geldmachende Internet-Berater?

Pharmaindustrie wie Ärzteschaft ist es streng verboten, für Antibiosen bei den Kranken Werbung zu machen.

Eben deshalb hat es sich m.E. 'bewährt', die geistige Vorarbeit zur antibiotischen Behandlung unkritischer Patienten insbesondere durch Selbsthilfegruppen im Internet leisten zu lassen.

Deren Vertreter sind als teilweise offen erklärte Laien therapeutisch nicht haftbar zu machen. Als selbst Betroffene sind sie andererseits besonders glaubwürdig. Ein Leidender ist daher meist auch dankbar, von so erfahrenen 'Mitleidern' nun scheinbar sinnvolle Ratschläge zu erhalten.

Dass diese 'Berater' allerdings über oft jahrelang wiederholte Antibiosen - letztlich also ergebnislose Wiederholungen von Antibiosen! - berichten, fällt dabei meist so lange nicht auf, wie sie es verstehen, dem Hilfesuchenden den Eindruck vermitteln, dies könnte der Weg aus seinem Leiden sein. Solchermaßen geistig vorbereitet, geht der Kranken danach zum Arzt seiner Wahl und unterzieht sich dort dankbar und unkritisch der nun von ihm sogar selbst gewünschten Antibiose.

Gerade weil dies ein reicher Geldsegen für Ärzteschaft und Pharmaindustrie ist, gehe ich nach meiner Lebenserfahrung allerdings davon aus, dass mancher Homepagebetreiber wegen seiner unkritischen und beweihräuchernden Verherrlichung von Antibiosen bei Borreliose von interessierten Kreisen gesponsert wird. Damit tue ich zwar einigen Unrecht - bei ihnen entschuldige ich mich! - aber ebenso gewiss nicht allen!

Dafür spricht nämlich, wie auf manchen Sites jene behandelt werden, die sich kritisch zur Antibiose äußern oder gar auf alternative Wege einer Behandlung verweisen. Ihre Beiträge wurden nach meiner Information wieder gelöscht oder gar nicht erst zugelassen.

Ein weiterer Aspekt ist der, dass keiner dieser Antibiosebefürworter ein Wort über die Neben- und Langzeitwirkungen solcher Antibiosen verliert. Aber vielleicht ist das auch gerade das Privileg der Unwissenden.

 

 

8. Beispiele für Folgen eines unkritischen Umganges mit Antibiotika

Das dargelegte Wissen grenzt für mich jedenfals den Einsatz von Antibiotica auf die wirklich schweren, lange unbehandelten, akuten Infektionsfälle ein und dazu rechne ich nicht den einzelnen akuten Zeckenbiss!

Wie ärzteseitig tatsächlich mit dem Einsatz von Antibiotika umgegangen wird, dazu etwa den Heilpraktiker-Newsletter vom 19.9.04:

"ERSCHRECKENDE VERSCHREIBUNGSPRAXIS

Infektionen werden in Deutschland in der Regel nicht unter-, sondern übertherapiert. Etwa ein Drittel aller Antibiotika-Therapien ist fehlerhaft, weil entweder gar keine bakterielle Infektion vorliegt oder die Medikamente falsch dosiert oder appliziert werden. Nur der rationale, kalkulierte Einsatz der Arzneistoffe könne helfen, die steigende Resistenzentwicklung gegen Antibiotika einzudämmen, sagte Professor Dr. Fritz Sörgel bei der World Conference on Dosing of Antiinfectives in Nürnberg.

Diese Meldung verdeutlicht wieder einmal in besonderer Weise, daß es um die ärztliche Verantwortung bei der Arzneimittelsicherheit und Arzneimitteleffektivität mehr als schlecht bestellt ist. Ein Drittel aller ärztlich verordneten Antibiotik-Therapien fehlerhaft: Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Da muß man sich doch alles Ernstes fragen, warum Antibiotika überhaupt verschreibungspflichtig sind. Wie gut wird eigentlich diagnostiziert, wie gut eigentlich beim Arzt therapiert ?

Als voriges Jahr Zahlen bekannt wurden, wonach bis zu 100.000 Tote in Deutschland jährlich aufgrund falscher ärztlicher Verschreibung von Medikamenten zu beklagen sind, hat man ungläubig den Kopf geschüttelt. Und die Ärzte wurden nicht müde, von Übertreibung zu sprechen. Und gelobten durch ein Qualitätsmanagement Besserung. Davon ist offenbar nichts zu sehen..."

Beraten von der Ärzteschaft bezahlen die Krankenkassen dies jedoch alles unkritisch, obwohl die Folgekrankheiten die Versicherten langfristig natürlich teuer kommen. Tatsächlich sollten aber gerade die Krankenkassen darauf drängen, dass die Gabe von Antibiotika grundsätzlich immer auch durch die spätere Verabreichung von Probiotika ( = physiologische Lebendbakterien ) wenigstens teilweise ausgeglichen wird. Auch wenn die gängigen Probiotica niemals mehr die Vielfalt der zuvor vernichteten Darmbaktierein wiederbringen können und insofern immer durch die Antibiose verdeckte Schäden zurückbleiben.

Selbst wenn die mit Antibiotica 'behandelte' Erkrankung danach verschwunden ist, bleibt durch sie immer auch ein langfristig geschwächter Organismus zurück.

Ein Übergewicht an verbleibenden pathogenen, d.h. krankmachender Darmkeimen wirkt sich etwa besonders nachteilig dann aus, wenn die schützende Darmschleimhaut außerdem 'löcherig' ist. Deren Aufgabe ist es eigentlich, gesundheitsschädliche Stoffe im Kot bezw in den Ablagerungen an der Darmwand vom Körperinneren fernzuhalten. Diese Darmschleimhaut ist aber nun offen für Allergene und Umweltgifte und der Betroffene damit geplagt von entzündlichen Darmerkrankungen, Allergien, Arthritiden und Ekzemen nun scheinbar unklaren Ursprunges!

Die Londoner Zeitung " The Guardian" berichtete in der Ausgabe vom 27.8.05 darüber, dass im Jahr 2004 allein in England 45 000 Patienten an der Bakterie Clostridium difficile erkrankten. 934 Patrient starben dadurch. Die meisten Patienten waren über 65 Jahre alt und hatten ein geschwächtes Immunsystem.

Diese Bakterie wird üblicherweise von den sog. physiologischen Bakterien, die dem Menschen nützlich sind, in der Darmflora kontrolliert, denn etwa fünf Prozent aller gesunden Erwachsenen weisen Clostridium difficile auf. Eine Behandlung mit Antibiotika tötet aber nun auch die physiologischen Darmbakterien, so dass sich das Bakterium Clostridium difficile daraufhin verstärkt vermehren kann und dabei seinerseits nun zunehmend Giftstoffe absondert. Ältere und immunologisch geschwächte Patrienten können daran sterben.

Durch eine antibiotische Behandlung kommt es körpereigen manches Mal in der Endphase aber auch zu autoimmunologischen Prozessen, die beispielsweise im kindlichen Diabetes enden können.

Auch in mancher Leukämiegeschichte findet sich eine fälschlicherweise mit Antibiotica behandelte Grippe. Dabei sollte es zum medizinischen Wissensstand gehören, dass Antibiotika nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien wirken. Trotzdem werden zu rund 90 Prozent in schulmedizinischen Praxen fälschlich - http://www.evibase.de/texte/rahmen_text.htm?/texte/sz/texte/zufrieden_ohne_arznei.htm - Antibiotika bei Bronchitis, Erkältungen und Grippe verordnet.

In der Borreliosebehandlung lassen viele Patienten jedoch sogar mehrere Antibioticazyklen über sich ergehen und sind mit ihren Ärzten letztlich ratlos über deren Erfolglosigkeit. Tatsächlich war dies aber zu erwarten, denn das Antibiotikum hat spätenstens nach der ersten 'Kur' seine ihm mögliche Leistung erbracht. Ein Mehr an Antibiose schützt danach weder vor Folgeschäden, noch gar vor dem Wiederaufflammen der zu diesem Zeitpunkt längst mutierten und ins Mesenchym 'abgetauchten' Borrelioseträger. Es gälte also, andere Maßnahmen zu ergreifen - aber die Behandler verweigern sich nach meiner Erfahrung. Teils wissen sie es nicht, teils wollen sie es nicht wissen!

Aber es gibt durchaus auch Patienten, die sich einer Antibiotica-Therapie verweigern und nach Alternativen suchen. Hierzu: Borreliosebehandlung ohne Antibiotica - Bericht einer Patienten, die sich einer Antibioticatherapie verweigerte und durch Alternativmedizin wieder gesund wurde. - http://www.melhorn.de/BorrelioseII/index.htm . Dies mag nicht immer eine Lösung ein, aber sie sollte mit Behandlern m.E. beharrlich diskutiert werden.

 

 

9. Antibiotische Resistenzen von Erregern

Oft wird durch Antibiotica der bekämpfte Erreger nicht mal gänzlich ausgerottet! Viele Krankheitskeime verändern sich nämlich rasch und werden gegen dieses Antibiotikum resistent. Etwa das weltweit wieder zunehmende Ausbreiten von Tuberkulose ist ein Beweis dafür.

Hierzu auch eine AP-Meldung von 2003, wonach US-Forscher im Fachmaganzin "Journal of Clinical Investigation" darauf hinweisen, dass durch das gefährliche und gegen viele Antibiotica inzwischen resistente Bakterium Staphylococcus aureus hervorgerufene Blutvergiftungen, Lungen- oder auch Knochenmarksentzündungen zukünftig durch die als Schmerzmittel bekannte Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin ) behandelt werden könnten. Bekannt ist allerdings, dass die Einnahme von Acetylsalicylsäure nicht selten zu Blutungen der Magenschleimhaut führt. Bei Kinder kann die Behandlung von Windpocken oder grippalen Infekten mit ASS daher tödliche Folgen haben.

Hierzu auch die AP-Meldung vom 8.10.08, wonach Krankheitserreger "immer häufiger gegen Antibiotika resistent" werden" Ohne ein weltweites Vorgehen gegen dieses Problem drohe ein Rückfall in das Zeitalter vor Entdeckung der Antibiotika, warnt der schwedische Mediziner Otto Cars von der Universität Uppsala. Dies gefährde aber nun die moderne Medizin, wie größerere Operationen, Organtransplantationen oder Chemotherapien." Der Experte weist im "British Medical Journal" vor allem darauf hin hin, dass die Antibiotioka mit " alarmierender Geschwindkeit" ihre Wirkung einbüßen. Gleichzeitig würden aber kaum neue Präparate entwickelt.

Diese Aussichten sind alarmierend! Sie sind allerdings nicht die Folge davon, dass die Industrie keinen Ersatz sucht würden, sondern dass sich nichts mehr findet! Das ist das eigentlich Erschreckende! Die Antibiotikatherapie hat sich durch ihren unüberlegten Einsatz in der Ärzteschaft gleichsam selbst aus dem Rennen gebracht! Die Patienten werden schon bald ausbaden müssen, dass vorschnell und unsinnig mit Antibiotika viel Geld gemacht wurde!

 

 

 

10. Folgen von Antibiotika in der Tierhaltung für den Menschen

Die Forderung eines stets verantwortungsbewussten Einsatzes von Antibiotika gilt nicht nur für die ärztliche Praxis - die Heilpraktiker kommen an die, wegen ihrer Gefährlichkeit verschreibungspflichtigen Antibiotica glücklicherweise nicht heran! - sondern weit mehr noch für den täglichen Einsatz dieser Mittel in der Tierhaltung.

Dort entscheidet gemäß politischer Absichtserklärungen verantwortungsbewusst zwar immer der Tierarzt, doch ist der Tierarzt vielen Landwirten oftmals zu teuer. Der 'Chef' bringt dann eben selbst das sackweise gelieferte Antibioticum mit 'sicherem' Gespür an/in die Tiere oder schwingt etwa selbst die Spritze.

Für die Tierhaltung gelten natürlich Grenzwerte. Die Systemschwäche hinsichtlich einer wirklichen Überwachung der Vorgaben ist jedoch ebenso bekannt, wie es die Tiermittelskandale sind.

Außerdem gelten solche Grenzwerte für die Belastung des einzelnen Tieres, nicht aber - was natürlich weit wichtiger wäre! - für den Konsumenten selbst, dem natürlich keiner vorschreibt, wieviel von grenzwertig belastetem Fleisch und damit an Antibiotica er sich täglich insgesamt maximal zuführen dürfte. Aus meiner Sicht ein wichtiges Argument gegen den Verzehr von Fleisch und Wurst!

Der 'SPIEGEL' berichtet in Ausgabe 31/2004, S. 20 unter der Überschrift "Tödliches Putenfleisch" von einem extrem resistenten Salmonellenkeim, der in Dänemarkt im Import von bundesdeutschem Putensfleisch gefunden wurde. Er war gegen alle für den Menschen zugelassenen Antibiotika-Klassen resistent - eine akute Bedrohung für Kleinkinder, Senioren und Kranke! Hierzu zitiert der SPIEGEL einen Frank Aarestruo vom Dänischen Institut für Lebensmittel- und Veterinärforschung in Kopenhagen:

" Wenn diese Salmonellen eine schwere Darminfektion beim Menschen auslösen, gibt es keine Behandlungsmöglichkeit... ein ganz reales Risiko für den Verbraucher".

Solche Ware wird auch im Bundesgebiet verkauft! Den Schlachthof nannten die Dänen leider nicht. Wer will schon ernsthaft die Verbraucher beunruhigen?

 

 

11. Intoxikationen durch Antibiose

Die Befürworter einer Antibiose bei Borreliose oder FSME wissen in der Regel wenig über die möglichen Langzeitwirkungen der Antibiose auf den Gesamtorganismus, obwohl diese weit über die oben bereits geschilderten Darmbelastungen hinausgehen können. Das liegt daran - mir ist diesbezüglich jedenfalls nichts bekannt - dass solche Folgen für antibiotische Borreliosebehandlungen nicht untersucht sind. Welche Firma wird sich schließlich die Beweise dafür selbst erfoschen und auch noch veröffentlichen, dass ihre Erzeugnisse letztlich gesundheitsschädlich sind?

Wenn im Folgenden in der Berichtsreihe der Fa. Pascoe die Forschung über Salmonellenintoxikation dargelegt wird, so auch nur deshalb,weil diese Firma damit den Absatz ihrer Behandlungsalternative mit Nosoden anpreisen will. Da es aber für andere Intoxikationen offenbar keine Behandlung gibt, wird diese Problematik weiterhin überganen werden.

Dies wiederum hat m.E. seinen realen Grund darin, dass die Patienten nicht 'verunsichert werden sollen, weil dies das Geschäft mit der Antibiose beeinträchtigen würde.

Gesundheitsschädliche Folgen einer antibiotischen Borreliosebehandlung lassen sich jedoch aus den Untersuchungen über Folgen einer antibiotischen Behandlung anderer Infektionskrankheiten ableiten. Schließlich sind die Wirkprinzipien der Antibiose ebenso dieselben, wie die Orte des dadurch bedingten Krankheitsgeschehens. Wer sich mit Borreliose auskennt oder selbst davon betroffen ist, wird die Parallelen daher auch sofort erkennen.

Daraus folgt für mich, dass diese möglichen Konsequenzen einer Entscheidung zur 'standardmäßig' antibiotischen Borreliosebehandlung vor allem behandlerseitig immer gründlich bedacht sein sollten, um sich als Behandler nicht schadensersatzpflichtig zu machen.

Beispiel für solche Folgen ist die standardmäßige Behandlung von Salmonellose mit Antibiotika in Form der Salmonellenintoxikation. Diese, bei der Salmonellose beobachteten Wirkungen lassen sich im Grundsatz auch auf andere Infektionen übertragen, wie m.E. auch auf die Borreliose - auch wenn es sich bei dieser Krankheit nicht um einen bakteriellen Befall handelt.

Über die Salmonellenintoxikation berichtet Dr. med Dr. med. dent Helmut Schimmel in Band 2 "Bewährte Therapierichtlinien bei chronischen Erkrankungen" ( 3.überarbeitete Auflage 1983, Veröffentlichung aus der wissenschaftlichen Abteilung der Fa Pascoe, Gießen ) von den Forschungen am Institut für Herddiagnostik und Herderkrankungen in Baden-Baden in den Jahren 1974 - 1977.

Grundsätzlich ist bei einer Salmonellose

".. nicht immer eine vorausgegangene Lebendinfektion für die Entstehung einer Salmonellentoxikose erforderlich. Die Einverleibung von Salmonellentoxinen aus Konserven geschieht häufiger als dies allgemein angenommen wird. Sicherlich ist die Toxinzufuhr bei Lebendinfektionen durch die Salmonellenvermehrung massiver. Empfindliche oder geschwächte Individuen können jedoch auf den erwähnten enteralen Toxinkontakt hin ebenfalls schwer erkranken. ( S. 8 )

...

Bauchbeschwerden stehen im Vordergrund. Meist werden Angaben über durchgemachte schwere Durchfälle und "Fleisch- bezw Lebensmittelvergiftungen" gemacht. Sehr oft bezeichnen die Patienten die Durchfälle als "Darmgrippe, die damals überall grassierte" oder sprechen von auch von spezifischen Salmonelleninfektionen bei Auslandsreisen. Unter folgenden Diagnosen wurden die Patienten vorher behandelt: Dyskinesien der Gallenwege, Hepatopathien, Pankreopathien, Dysbiosen, Gastropathien. Mitunter war sogar vorher eine Cholezystektomie durchgeführt worden, ohne dass die Beschwerden späterhin beseitigt waren. Hypotone Kreislaufstörungen als Ausdruck der Vagotonie und myocardiale Belastungsinsuffizienzen sind häufige Begleiterscheinungen."( S. 9ff)

Beim heutigen weltweiten Tourismus haben diese Feststellungen bezüglich der Salmonellose und ihrer Behandlung seither gewiss nicht an Bedeutung verloren.

Es versteht sich, dass eigentlich nur eine Lebendinfektion der Antibiose zugänglich ist. Dann geschieht bei der Behandlung der akuten Salmonellose Folgendes:

" Nach gezielter antibiotischer Therapie kommt es zu massivem Bakterienzerfall. Die daraus resultierenden toxischen Metabolite überschwemmen den geschwächten Organismus. Patienten mit intakten Abwehrsystemen können diese Metabolite ausscheiden oder neutralisieren und sind danach wieder gesund. ( Anmerkung: (Metabolie, gr. "Veränderung"). Stoffwechselwege bestehen aus Serien enzymatischer Umsetzungen, die spezifische Produkte liefern. Ihre Zwischenprodukte werden als Metaboliten bezeichnet.)

Bei geschwächten Patienten verläuft der Vorgang anders. In vielen Fällen persistieren ( = verbleiben) die Toxine zunächst im Darm-Lyphsystem, der Leber, Gallenblase und den Gallenwegen, der Pankreas und der Milz. Bei anderen Patienten werden die Toxine nach Übertritt in den extrazellulären Flüssigkeitsraum ( Lymphe ) bevorzugt an genetischen Schwachpunkten und kreislaufmäßig schlecht versorgten Arealen abgelagert. Es resultieren dann multiple Erkrankungsformen wie z.B. Polyneuritis, Parotitis, Muskeldegeneration, Osteomyelitis, Myocarditis, Myocardosen und andere mehr. " ( S. 12 )

Folgen der standardmäßig durchgeführten Antibiose waren bei vielen dieser Patienten

"... jahre-, bezw lebenslange Spätkomplikationen an Herz, Zentralnervensystem und Verdauungssystem ... sogenannte Salmonellenintoxikationen, bei denen ein erkrankter Organismus nicht mehr in der Lage ist, Salmonellentoxine zu eliminieren ( = auszuscheiden) und zu neutralisieren. Infolge der abrupten Fieberunterbrechung durch einschlägige Antibiotika kommt es zu einem plötzlichen Zerfall der Salmonellenerreger mit einer Überschwemmung des Organismus mit daraus resultierenden toxischen Metaboliten. Das durch Salmonellentoxine und Antibiotika-Metabolite angeschlagene immunologische System wird noch mehr insuffizient und schiebt in der Regel die Toxine ins Mesenchym ab, woraus eine lebenslange Lymphbelastung resultiert."( S. 8 )

Die Gefahr der Antibiose liegt demnach darin, dass das körpereigene Abwehrsystem durch sie zwar nicht ausgeschaltet, sondern gleichsam übergangen wird.

Das hat schlimme Konsequenzen. Erzeugt das Abwehrsystem doch nicht nur das Fieber gegen den Erreger und tötet dadurch die Eindringlinge und deren Nachkommen, sondern es stellt gleichzeitig auch alles Sonstige zur Verfügung, um anschließend die 'Leichen' abzutransportieren und jegliche Spuren dieses 'Kampfes' zu beseitigen. Nur so ist der Körper danach wieder gesund.

Eben dies entfällt aber nun mit Antibiose, denn dabei wird die Krankheit mit einem Mittel 'von außen' und nicht mit dem eigenen Abwehrsystem angegangen. Schließlich wird kein ausreichendes Fieber erzeugt und dem Organismus kein Anreiz gesetzt, weitere, ihm eigentlich selbstverständliche Maßnahmen hochzufahren, um den Abtötungsprozess der Erreger körpergemäß abzuschließen. Nach dem Tötungsvorgang durch Antibiose ist gleichsam niemand da, der sich dann der 'Toten' annimmt.

Eine Antibiose gegen Salmonellen führt daher möglicherweise zur Salmonellenintoxikation, die sich allerdings nur schwer feststellen lässt:

" Die Salmonellentoxikose lässt sich mit den oben erwähnten Methoden nicht diagnostizieren. Da eine Lebendinfektion nicht mehr vorliegt, bleiben die Blut-, Stuhl-, Urin- und Agglugationsnachweise im Serum ohne Ergebnis. Die Toxine sind im Mesenchym und intrazellulär gebunden". " ( S. 11 ).

Diese Erkenntnisse lassen sich m.E. auf andere Krankheiten übertragen. Auch bei der Borreliose halte ich daher den Begriff der Borrelienintoxikation für angebracht. Gegen diese aber sind weitere Antibiosen damit auch sinnlos und nur zusätzlich belastend.

Aus den genannten Erkenntnissen leitet sich für mich ab, dass die Antibiose bei aller Bedeutung für den therapeutischen Notfall eines wirklich schweren Erkrankungsfalles keinesfalls für den 'therapeutischen Alltag' geeignet ist - auch wenn bezw gerade weil die möglichen Spätfolgen für den Therapeuten nur schwer vorhersehbar sind. Richtiger und wichtiger wäre es, dem körpereigenen Abwehrsystem wieder jene Rolle zuzuorden, die es aus gutem Grund eigentlich hat.

Dabei verkenne ich nicht, dass natürlich ein Preis unserer schnelllebigen Zeit auch der ist, dass man sich Krankheit heute nicht mehr erlauben darf/will, ohne fürchten zu müssen, etwa aus dem Arbeitsprozess langfristig aussortiert zu werden. Da muss dann gerade auch nach dem Willen der Patienten die Antibiose her, um nicht allgemein unangenehm aufzufallen.

Nicht selten ist es sogar der Patient, der dabei den Behandler deshalb 'unter Druck' setzt. Dabei könnte/sollte gerade auch die vorübergehende Krankheit für viele Anlass eines Umdenkens bezüglich ihrer Lebenseinstellung und auch –führung sein. Es ist jedenfalls töricht, wegen kurzlebiger Erfolge zu verdrängen, wie belastend ein Leben werden kann, wenn die fast therapieresistenten Spätfolgen solcher 'Maßnahmen zum Zeitgewinn' dann wieder gegen den Kranken zurückschlagen.

Insofern ist es fraglos auch ein allgemeines Problem unserer 'Zeit', die fälschlich immer glaubt oder glauben macht, sie habe keine Zeit. Dabei ist mancher Zeitgewinn letztlich nur vorübergehend und eher fragwürdig, denn er erweist sich im nachhinein oft als unnötig. Der meiste Zeitgewinn wird später durch Zeitstillstand - etwa in Form von Krankheit - wieder saldiert - oder durch eine nicht selten schmerzhafte Verkürzung des Lebens.

Erst recht betrifft diese Forderung nach Zurückhaltung jene, die noch gar nicht unter solchen Zwängen stehen ( sollten ), wie etwa die Kinder.

Solcher Druck des Patienten im Hinblick auf schnellen Erfolg befreit den Behandler jedoch nicht von seiner Verantwortung und damit seiner Schadensersatzersatzpflicht - auch wenn Spätfolgen (noch) nicht immer der Antbiose zugeordnet werden können.

Wie beim Impfen - siehe den Artikel "Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren" - http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm - wird sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes im Jahre 2004 aber auch bei der Borreliosebehandlung mit Antibiotikazyklen wohl aus der Aufklärungspflicht des Behandlers schließlich noch eine Beweislastumkehr zugunsten des Patienten ergeben.

Dass es auch anders ginge, ist durch die Menschheitsgeschichte bewiesen, denn die Mehrzahl der sog. Alltagskrankheiten sind für sich nicht tödlich und rechtfertigen daher eigentlich auch keine Notmaßnahmen wie Antibiotika.

Ohnehin ist es unnötig, ein (noch) gesundes Abwehrsystem zu schwächen, um Antibiotika verkaufen zu können! Auch beim geschwächten Abwehrsystem bleibt aber erst abzuwarten, inwieweit es des Antibioticums überhaupt bedarf und ob es nicht andere Möglichkeiten und Maßnahmen gibt, ihm wieder aufzuhelfen - wie etwas durch Nosoden o.a.. Ist doch gerade beim geschwächten Abwehrsystem - wie dargelegt - die Wahrscheinlichkeit einer Intoxikation hoch und drohen dem Betroffenen mit einiger Wahrscheinlichkeit lebenslange Folgen. Es heißt also sehr genau abzuwägen!

Natürlich gibt es immer die abwehrmäßig Starken, die nach der Antibiose die Metabolite der getöteten Erreger und des Antibiotikums ausscheiden und danach dauerhaft gesund sind. Heutzutage gehören m.E. jedoch viele Patienten zur Gruppe der 'geschwächten Patienten' und davon nach meinem Überblick von zweieinhalb Jahrzehnten immer mehr und vor allem immer jünger. Dafür gibt vielerlei Grunde - etwa Stress, falsche Ernährung und m.E. auch die Impfschädigungen in ihrer Kindheit - siehe hierzu den Artikel "Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren" - http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm.

Bei so geschwächten Personen sollte daher bei Borreliose weiter gedacht und nicht geglaubt werden, dass etwa Dauerantibiosen wirklich das taugliche Mittel der Wahl sei. Nicht nur, weil diese Patienten unnötigerweise schon zahlreiche antibiotische Behandlungen hinter sich haben,.

 

 

12. Der Nobelpreis 2005 als Public-Relation-Maßnahme für Antibiosen?

Diese Problematik der Antibiose ist bekannt und führt seit Jahren dazu, dass zwar nicht die Ärzte, aber die Patienten gegenüber den ihnen verordneteten Antibiotika skeptischer werden. Dass es auch in schwierigsten Fällen schließlich anders geht, belegt etwa der Artikel "Angina mit Mandelvereiterungen ( Tonsillitis ) und alternative Medizin" - http://www.melhorn.de/Angina.

Die Folgen dieser zurückhaltenden Akzeptanz von Antibiotika in der Bevölkerung bedurfte daher marketingmäßig eines Befreiungsschlages und diesen sehe ich darin, dass die australischen Magenforscher Barry Marshall und Robin Warren den Medizin-Nobelpreis 2005 dafür erhielten, dass sie im September 1983 der staunenenden Medizinerwelt mitteilten, in der lebensfeindlichen Welt des Magens gedeihe das Bakterium Helicobacter pylori und diese Mikrobe sei zu 80 Prozent für das Entstehen von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren verantwortlich. Die therapeutische Lösung wird - wen wundert es? - in der Gabe von Antibiotika gegen dieses Bakterium gesehen.

Die Entdeckung der Forscher ist unbestritten, ihr wirtschaftlicher Nutzen vorbereitet, ihr wirklicher medzinischer Nutzen allerdings zweifelhaft.

So ist nicht geklärt, welche, vielleicht auch sinnvolle Funktion diese Mikrobe im Magen eigentlich hat. Davon muss aber deshalb ausgegangen werden, weil allein in der BRD von 33 Millionen 'Infizierten' ausgegangen wird, von denen allerdings nur 30 Prozent Beschwerden haben und lediglich 10 Prozent ein Geschwür entwickeln. Das sind aber Zahlen, die nicht zwingend auf eine grundsätzliche Bedrohlichkeit dieser Mikrobe deuten.

Aber so weit ist die Forschung nicht und wird dies wohl auch nicht. Es genügt der Wissenchaft der Denkansatz, dass die Mikrobe durch Antibiotika behandelbar ist. Welche belastenden Folgen die Antibiotikatherapie gegen den Helicobacter pylori dann allerdings für den Körper hat, ist unklar.

Tatsächlich muss die Bedeutung dieser Mikrobe als direkte Ursache dieser Geschwüre füglich bezweifelt werden, seitdem der bekannte Wasserforscher, Dr. med. F. Batmanghelidj in den 90-Jahren belegt hat, dass sich Magen- und Darmgeschwüre erfolgreich vor allem mit reinem Wasser binnen Tagen heilen lassen. Dies aber bedeutet wiederum, dass ursächlich für die krankmachende Ausbreitung der Mikrobe Helicobacter pylori eigentlich ein Wassermangel der Patienten ist. Erst dieser Mangel an Wasser schafft die Voraussetzungen für das krankmachende Geschehen durch die Mikrobe in einem 'Wassernotstandsgebiet'. Dieser Mangel lässt sich aber dann auch rasch wieder beseitigen, was den Erkrankungsvorgang zum Stehen und zur Rückbildung bringt.

Es versteht sich, dass sich dieses Wissen über diese Bedeutung des Wasser für solche Fälle in den allein geldorientierten Gesundheitssystem der 'zivilisierten' Länder nicht verbreitete. Schließlich lässt sich daran nichts mehr verdienen, wenn sich jeder durch ausreichend Wasser selbst therapiert.

Es geht in Wirklichkeit also um ein Milliardengeschäft und zu viel Aufklärung wäre der Sache dabei eher schädlich!

Ohne den Wissenschaftlern deshalb ihre Verdienste absprechen zu wollen: für mich ist ihre Ehrung mit dem Nobelpreis 2005 vorrangig das Public-Relation-Werk der Pharmaindustrie. Zwar ist das Nobelpreiskomitee fraglos mit lauter Ehrenmännern besetzt - aber auch diese leben in unserer Welt und gerade auch in solchen Kreisen kennt man sich natürlich aus und weiß, was und wie etwas geschieht.

Einflussmöglichkeiten halte ich daher für selbstverständlich und Einflussnahme scheint mir gegeben.

 

 

Hinweis:

Zu diesem Thema empfehle ich den Artikel:

Borreliose und FSME - zur Wissensnot der Medizin
Zur Therapieverarmung in der BRD
http://www.melhorn.de/BorrelioseVIII.htm

 

 

 

Zum Inhaltsverzeichnis 'Borreliose - Alternativmedizin half' - http://www.melhorn.de/Borreliose/
Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/

 

 

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

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