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Erdbebensichere Haus für die Großfamilie
- mit der Möglichkeit zur Eigenleistung

 

 

von
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords: erdbebensichere,Familienhaus,Großfamilie,Eigenleistung,Hausbau,Erdbeben,Architektur,Plan,Pläne,Bau,Mehrfamilienhaus,Erdbebensicherheit,Eigenheim

zur Patentschrift (PDF-Format)
zu den Zeichnungen zur Patentschrift (PDF-Format)

 

 


 

 

 

 

Vorwort:

Das erdbebensichere Familienhaus - zwei Ansprüche in drei Worten.

Unter Familie verstehe ich hier das, was früher Großfamilie genannt wurde. Also nicht eine Zweisamkeit von Menschen mit oder ohne Kindern, sondern das soziale Gefüge einer Gesamt - Familie - von den Urgroßeltern bis zu den Kindern. Derartiges ist eine Familie, mit allem, was sich daraus - gerade heute - an sozialen Spannungen ergibt! Letztere werden unbewusst von den meisten dadurch abgebaut , dass sie die Großfamilie fliehen - Reizwort: Familie als Belastung.

Diese Flucht wird meist die Freiheit des Einzelnen in seiner letztlichen Vereinsamung, allein oder mit einem Partner. Unterbrochen wird diese Entwicklung vielen zuletzt nur noch von solchen 'Groß'-Ereignissen, dass die Kinder mal vorbeischauen.

Für viele ist dies das Endstadium ihres Lebens. Zufriedenheit erwächst manchem schließlich gar nur noch daraus, älter geworden zu sein als jener, den man kannte. Es scheint mir sinnvoll, solchen 'Lebensabend' abzuschaffen, denn er ist im wahrsten Sinne sinnlos! Das sind letztlich vertane Leben, aber keine gelebten Leben! Es gilt, das Leben auch und gerade der Älteren wieder dadurch zu bereicherern, dass sie mit Jüngeren auch konfrontiert werden. Dies hat sich mir in meiner beruflichen Tätigkeit als Heilpraktiker immer als bereichend erwiesen - sofern die entsprechenden Rückzugsräume vorhanden waren. Dann kommt es stets zu einem neuen und beide Seiten befruchtenden Miteinander und auch einem Verständnis der Generationen füreinander. Das gibt beiden Seitent, ohne einer zu nehmen.

Die 'Notwendigkeit' einer Entwicklung zum Familienhaus. Die Gesellschaft entwickelt sich nach meiner Erfahrung ohnehin in eine Vereinsamung hinein, die den Einzelnen zunehmend belastet. Der Mensch ist nun mal ein Rudelwesen. Aber es dauert oft Jahre bis Jahrzehnte, bis der Einzelne erspürt, dass ihm die anonyme Gemeinsamkeit des Tanz- und/oder Partievergnügens, des Club- oder Vereinslebens oder gar der Arbeitsgemeinschaft im Berufsleben kein wirkliches Gefühl der Geborgenheit oder des Haltes gegeben haben.

Daran ist nicht der Einzelne schuld, sondern die Gesellschaft mit ihren teils falschen, teils hohlen Werten, da außer Werbung und Wissen heute nur wenig weiter vermittelt wird. Werte - im Sinne von 'Wertvollem für das spätere Leben' - sind eher unerwünscht, denn wer sie vermittelt bekam, hat ein Stück weit damit natürlich auch gesamtwirtschaftlich unerwünschte Unabhängigkeit erhalten. Diese aber ist in einer konsumorientierten Welt eher ungern gesehen, da nur der Trend Absatz verspricht. Dabei hilft, wenn der Einzelne mangels frühzeitig vermittelter Werten seine Fehler immer erst selbst machen muss - was ihn in der Regel Geld kostet!

Lernen durch Schaden scheint daher zeitgemäß! Nicht das Wissen der Alten ist also gefragt, sondern die Freiheit, durch Schaden selbst 'klug' (=verunsichert) zu werden.

Diese Verhaltensmuster der Wohlstandsgesellschaft lassen sich allerdings nur leben, wenn die Netze stark und allerorten gespannt sind, den Fallenden weich und sicher aufzufangen. Krisen verträgt solche Lebenseinstellung nicht. Sie werden daher als Versagen angesehen, womit aber wieder neue Angst erwächst.

Es ist hier nicht das Thema, diese Problematik zu vertiefen, doch es ist meine aus Lebenserfahrung gewachsene Ansicht, dass wir in wenigen Jahrzehnten den Weg zurück in die Groß-Familie finden müssen, denn - wird mit diesem Gebilde behutsam umgegangen - sie ist der sicherste Ort für viele Lebensängste. Andere Kulturen beweisen dies noch heute, wobei ich die dort teilweise vorherrschenden, fürchterlichen Lebensbedingungen in diesen Familien keineswegs schön reden will. Aber solche Auswüchse einer Groß-Familie, meist in Verbindung mit großer wirtschaftlicher Not, sollten sich in einer wirtschaftsstarken Gesellschaft vermeiden lassen, wenn der wirtschaftliche Zwang zur Einbindung in die Großfamilie entfällt.

Das ständige Miteinanderleben von Generationen und Geschwistern, mit deren Partnern und Familien, ist eine schwierige, interessante, reizvolle, erfüllende Aufgabe. Sie verlangt viel von dem Einzelnen, aber sie gibt ihm ebenso viel. Daher bin ich sicher, zunehmend mehr werden diese Möglichkeiten erkennen und prüfen wollen, um so zu sich selbst finden zu können.

Diese räumliche Nähe der Großfamilie - wichtige Voraussetzung für alles andere! -. lässt sich insofern schon heute leichter dadurch verwirklichem, dass jeder sein Häuschen in der Nachbarschaft hat. Aber wo gibt es das noch, außer in einer Gemeinde mit billigem Bauland? Für alle anderen gilt es daher m.E. einen Haustyp zu schaffen, der für ein solches Groß-Familienleben taugt

- eben das FAMILIENHAUS.

Noch eine andere Überlegung habe ich mit dieser 'Erfindung' des Familienhauses verfolgt. Wohneigentum ist heute in der BRD noch immer viel zu teuer. Den Käufern zu billigem Wohneigentum zu verhelfen, ist nicht im Sinne der Marktkräfte.

Dies erfuhr ich, als mir nach der Veranstaltung einer Bausparkasse - in der ein Architekt sein günstiges Wohnbaukonzept vorstellte - eben dieser Architekt anschließend seinen Frust klagte, dass die Bausparkassen billiges Wohneigentum letztlich nur als Alibi und Werbegag verkaufen. In Wirklichkeit haben auch sie kein Interesse daran, dass Bauen billiger wird, denn dann könnten sie nur noch niedrigere Bausparverträge verkaufen, weniger Zwischenfinanzierungen machen u.a..

Auch dies ein Grund für die - weltweit gesehen! - sehr hohen Baupreise in der BRD. Zu viele wollen zu viel daran verdienen!

Daher sollte ein solches Haus eine Konstruktion sein, die auch kostengünstig ist und weitgehend sogar in Eigenleistung zu erstellen. Auch wenn in der BRD Eigenleistung heute noch verpönt ist, da ihr - m.E. gezielt gesteuert - immer noch den Ruch der Armut anhängt und sie daher als unschicklich gilt, wie mir etwa Finanzberater der Banken berichteten.

Aber es gibt Gegenden auf diesem Globus, wo dies ohnehin anders ist - und wohl auch wieder Zeiten, in denen selbst dieses Denken kippt. Das Internet wird beides erreichen!

Es würde mich daher freuen, wenn ich Anregungen für ein günstigeres Bauen geben kann

Diese Vision vom FAMILIENHAUS habe ich in der Einleitung meiner Patentschrift vertieft. Aufgrund eines Missverständnisses meinerseits und damit formal falschen Vorgehens konnte diese Patentschrift patentrechtlich dann jedoch nicht geprüft werden. Sie kann auch nicht mehr neu als Patentantrag eingereicht werden, da sie rechtlich bereits als eingereicht und damit offen gelegt gilt.

Die Texte sind in besonderen Dateien verpackt, weil ich inzwischen eine Homepage mit weit über 10 MB Speicherplatz habe. Daher kommen Sie nur von hier aus in diese Dateien, wobei ich empfehle, sich die wenigen Zeichnungen vorab ausdrucken zu lassen, da sie auf dem Bildschirm im Querformat erscheinen. :

zur Patentschrift
und zu den Zeichnungen der Patentschrift

20.1.07

 

 

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