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23.12.07

 

 

Selbsterfahrung eines Veterinärs
mit Strophanthin

 

 

von

Dr. med.vet. Helmut Hartl

 

keywords: Kritik, Ärzte, Strophanthin,Herzinfarkt,Herzmuskelschwäche, Herzbeschwerden,Herzstoffwechsel, Herzrythmusstörungen, Angina pectoris, Herzstiche, Schlafstörungen, Atemnot, Engbrüstigkeit, Übersäuerung, Digitalis

 

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist

 

 


 

 

 

Zu meiner Person

Mit Note 1,5 habe ich das Studium der Veterinärmedizin absolviert und dann promoviert. Nach 10 Jahren in eigener Tierarztpraxis ging ich in den öffentlichen Dienst. 22 Jahre lang war ich Direktor des Veterinäramtes im Landkreis Amberg-Sulzbach, in meinen letzten 7 Berufsjahren Chef des Veterinärwesens im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Außerdem habe ich am Schlachthof 22 Jahre lang eine Kleintierpraxis geführt, so dass ich neben der eigentlichen Tätigkeit immer auch noch praktizierender Tiermediziner war.

Die Auseinandersetzung mit der vorliegenden Materie liegt mir daher gleichsam 'im Blut', denn dass die Ausbildung eines Tierarztes nicht unter dem Niveau eines Humanmediziners liegt, habe ich durch meine vielen Auftritte vor Gerichten auch in der Auseinandersetzung mit Humanmedizinern bewiesen. So viel zur Frage meiner fachlichen Komptetenz, wenn ich mich für Strophanthin einsetze.

Um meinetwillen müsste ich allerdings nicht dafür streiten, dass in der BRD weiterhin ein orales Arzneimittel mit dem Wirkstoff Strophanthin im Markt bleibt, da ich mir Strophantin durchaus selbst intravenös spritzen kann und die Ampullen ja weiterhin verfügbar bleiben.( Anmerkung Melhorn: Hierin irrt der Autor. Auch für Strodival i.V. wurde die Nachzulassung beantragt und auch dieses Präparat steht zur Disposition ).Aber ich weiß, welch segensreiches Herzmittel den Betroffenenen verloren ginge, wenn nun ab dem Jahre 2005 das letzte, in der BRD noch verfügbare orale Strophanthinpräparat ( Strodival ) wegen der abwegigen Nachzulassungsbedingungen für Altpräparate gemäß der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes aus dem Markt genommen werden muss.

 

Ärzte und Strophanthin

In einer Veröffentlichung vom Januar 1984 mit dem Titel "Dokumentation ambulanzkardiologischer Therapieergebnisse nach Anwendung von oralem g-Strophantin" schildern 60 Ärzte ihre positiven Erfahrungen bei der Anwendung von oralem Strophantin. Geschätzt setzen heute von 100.000 niedergelassene Medizinern dennoch nur etwa 1000-2000 Ärzte - gelegentlich oder regelmäßig - orales Strophanthin ein.

Dies geschieht mehr im Verborgenen, da durch das exemplarische Beispiel von Dr. Berthold Kern bekannt ist, welche Schwierigkeiten Gegnern der herrschenden Lehrmeinung bereitet werden. Diese Ärzte wollen deshalb üblicherweise auch nicht genannt werden.

Seit 1972 - also seit 32 Jahren - beschäftigt mich daher auch schon die Frage, warum rund 98 % der Ärzte nicht in der Lage sind, sich mit der einfachen Materie der Entstehung eines Herzinfarktes so auseinander zu setzen, dass daraufhin auch sie die orale Strophanthin-Therapie ( OS ) praktizieren, nachdem doch der Nobelpreisträger der Physik, Prof. Dr. Manfred von Ardenne und der Kardiologe Dr. med. Berthold Kern die Materie gleichsam 'idiotensicher' aufbereitet haben. Beide bewiesen, dass Strophantin oral - richtig dosiert und vor allem rechtzeitig angewendet - Herzinfarkt verhindert und Infarktschäden beseitigt.

Dies kann ich aus eigenem Erleben bestätigen. Auch ich wäre ohne Strophanthin längst tot.

 

Mein Kampf für Strophanthin

Entsprechend habe ich zum Wohle Dritter gehandelt. Da ich als Tierarzt aber an Menschen keine Arzneimittel für Menschen einsetzen darf, musste ich Strophanthin jeweils über einen Arzt an die Bedürftigen heranbringen.

Das tat ich in etwa 150 Fällen, rannte dabei aber von Anbeginn gegen eine Mauer ärztlicher Ablehnung an. Schier unglaublich, was ich mit Ärzten erlebte. Zum Glück bin ich aber rethorisch und geistig in der Lage, es mit jedem Professor der Medizin aufzunehmen und Titel beeindrucken mich schon gar nicht.

In diesen, teils sehr hitzigen Diskussion verlor ich jedenfalls jegliches Vertrauen in und jede Achtung vor diesen Ärzten, weil ich nicht glauben konnte, dass es möglich ist, mit derartigen Unwissen über medizinische Zusammenhänge eine so verantwortungsvolle Tätigkeit wie Medizin betreiben zu können.

Als besonders schlimm empfinde ich dies angesichts dessen, dass meist nur der Gesunde wirklich entscheidungsfähig ist, der Kranke sich hingegen zustandsbedingt kritikunfähig dem Arzt unterwerfen muss. Keine Frage: Es werden überall Fehler gemacht, doch solche, wie sie in der Kardiologie von einigen Leuten begangen werden, von denen man erwartet, dass sie Fachmänner sind, sind erschreckend - die Folgen schrecklich.

 

 

Zur Diagnosestellung als Vorbedingung einer Behandlung

Dies will ich näher ausführen.

Jede Behandlung hat zwei Schwerpunkte: Diagnose und Therapie. Zur Erstellung einer Diagnose benötige ich eine Untersuchung. Propädeutik, die Kunst der Untersuchung, lernen der Arzt und der Tierarzt an der Universität.

Die Diagnose ist beim Tier weit schwieriger zu erstellen, da Tiere nicht reden können. Aus den gegebenen Parametern, die ich bei der Untersuchung als Tierarzt feststelle, erarbeite ich mir im Sinne eines Puzzle die Diagnose. Dabei gilt: Wenn ein Tierarzt behandelt, so wird erwartet, dass das Tier danach gesund wird. Gelingt dies mehrfach nicht, so holt mich der Tierbesitzer nicht mehr. Mein Einkommen als Tierarzt hängt also von meinem therapeutischen Erfolg ab, denn eine Krankenkasse ist bei Tieren unüblich.

In der Humanmedizin sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen leider anders. Im Gegensatz zum Tierarzt muss den Humanmediziner der Erfolg nur beiläufig interessieren. Seine 'Leistung' rechnet der Ärzt nach Gebührenordnung mit der Krankenkasse ab, was für den Kassenpatienten ohnehin nur schlecht kontrollierbar ist. Letztendlich wird dadurch häufig therapeutischer Pfusch honoriert. Weil dies alles aber so einfach ist, sind Folge davon die bekannt gewordenen Betrügereien der Ärzte.

 

 

Vielfach ärztlicher Alltag

In der täglichen Praxis geschieht daher leider nicht selten Folgendes:

Sie haben ein Problem im Herzbereich oder vermuten es jedenfalls. Was macht der Arzt? Er schaut Sie an - wenn überhaupt - und lässt ein EKG erstellen. Einen Vorbericht nach propädeutischen Vorgaben erhebt er gewöhnlich nicht. Dennoch stellt er seine Diagnose, obwohl das EKG nur ein Hilfsmittel bei der Untersuchung ist, wie Harn- und Blutwertfeststellung, Röntgen oder Ultraschall.

Unterbleibt außer dem EKG jedoch das, was den Arzt - den Menschen mit Gehirn und Schlußfolgerungsfähigkeiten - erst zum Arzt macht, nämlich die sorgfältige Analyse der Untersuchungsergebnisse, so wurde im propädeutischen Sinne auch keine Untersuchung gemacht.

Mit der Methode der fast nur noch maschinellen Untersuchung gelingt nämlich selten eine gehaltvolle Diagnose - vor allem keine, die frühzeitig genug Schäden verhindet.

 

 

Versäumnisse bei der üblichen Diagnose

Was der untersuchende Arzt eigentlich abchecken müsste, ersehen Sie aus der Liste der Notsignale des Herzens in Teil I des Herzinfarktartikels des Heilpraktikers Wolf-Alexander Melhorn. Sie ist den Ausführungen von Prof. Ardenne und Dr. Kern entnommen und traf genau auch auf jene 150 Fälle meiner eigenen Erfahrung zu.

Dabei treten die Symptome in unterschiedlichen Kombinationen auf. Es müssen auch nicht alle 18 Symptome gleichzeitig sein - was ich schon oft gefragt wurde. Meist sind es je Fall nur zwei bis drei, manchmal auch fünf Symptome.

Wenn eine Untersuchung ohne eine solche Befragung bleibt, so sollten Sie sich das nicht bieten lassen. Schließlich bezahlen Sie dafür, indem Sie an die Krankenkasse nicht unerhebliche Beiträge entrichten.

Als ich das im Alter von 32 Jahren selbst erlebte - heute bin ich 64 - lief das so ab: Herzbeschwerden, Übergewicht, Antriebslosigkeit, verursacht durch Dauerstress — Gang zum Internisten — EKG, Harn- und Blutkontrolle und Anschauen. Aber keine Befragung! Danach Honorarforderung mit Mahnung, da ich Privatpatient bin.

Wegen seiner Mahnung fragte ich daraufhin den Internisten, was er eigentlich wolle und er erwiderte. er verlange Honorar für die bei mir erbrachte Leistung. Ich fragte, von welcher 'Leistung' er eigentlich rede. Er habe mich nur angesehen, ein EKG gemacht, Harn und Blut abgenommen, aber nicht untersucht im propädeutischen Sinne. Wahrscheinlich wisse er nicht mal, was Propädeutik ist: "Sie waren wahrscheinlich in der Zeit, als Sie das hätten lernen sollen, im Wirtshaus anstatt in der Vorlesung. Ich bezahle so einen Krampf nicht, sondern zeige Sie beim Staatsanwalt an, weil Sie mich nicht untersucht haben, wie es gerichtsmedizinisch vorgeschrieben ist. Im gerichtsmedizinischen Sinne ist eine Behandlung ohne richtige Untersuchung ein Kunstfehler!"

Der Kardiologe legte daraufhin den Telefonhörer auf und ich habe nie wieder was von ihm gehört. Ich wünschte, mehr Patienten würden ebenso auftreten, denn hätten wir vielleicht doch irgendwann eine bessere Medizin.

 

Allgemeines zum Herzinfarkt

Damit kommen wir zum 2. Schwerpunkt, nämlich der Behandlung.

Den Herzinfarkt (lateinisch: infaciere = verstopfen - je nachdem, wo eine solche Verstopfung liegt, heißt es im Gehirn Gehirninfarkt, in der Niere Niereninfarkt) gibt es tatsächlich nur in etwa 2 % aller Fälle so, wie das die Schulmedizin lehrt. Ansonsten entsteht der Herzinfarkt, wie Prof. Ardenne und Dr. Kern es aufzeigten.

Daher finden sich im Infarktfall bei Sektionen ( = Zerlegung und Untersuchung des Infarktgewebes) Verstopfungen der Gefäße auch neben dem Gefäß und nicht dahinter.

Für Einzelheiten verweise ich auf die hervorragenden Arbeiten von Dr. Kern, die im Internet veröffenticht sind unter "Herzinfarkt und Bypass" und "Herzinfarkt - Drei Wege zum Infarkt" und "Strophanthin ( = Ouabain ) gegen den Infarkt des Myokard: 'Der Strophanthin-Report' ", sowie auf den, mehr für medizinische Laien geschriebenen Artikel des Heilpraktikers Wolf-Alexander Melhorn: " Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall " Eine bemerkenswerte Arbeit über Wirkweise und Gechichte von Strophanthin stellt Rolf-Jürgen Petry in seinem Artikel "Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin" vor.

Zum Herzinfarkt kommt es, weil im Laufe der Zeit - mitunter sehr schnell! - infektiöse Gifte, Antigen-Antikörper-Reaktionen und sonstige Noxen auf die Herzmuskelzelle einwirken und ihren Stoffwechsel so stören, dass die lebensnotwendigen Nährstoffe der Zelle biochemisch nicht mehr richtig verarbeitet werden können: Die anabolischen und katabolischen Komponenten sind nicht mehr synchron. Es entsteht ein 'Abfallhaufen'. Die Zelle erstickt im eigenen 'Dreck'.

Dieser 'Abfall' besteht u.a. in einem Säureüberschuss, mit dem die Zelle zunehmend nicht fertig wird. Ausströmende Lysosomen bringen auch den Nachbarzellen den Säuretod. Außerdem stellt der Organismus vor Ort die Zellteilung ein, so dass es keine neue Zellgeneration mehr gibt. Das Verhängnis schaukelt sich auf und endet in einem Selbstzerstörungsmechanismus - sichtbar als punktartige Nekrosen des beginnenden Infarktes.

Zusätzlich laufen noch Prozesse der Granulation ab, weil sich Gefäße ja auch durch den geschädigten Zellverband ziehen. Diese Gefäße werden in Richtung Herzkranzarterie geschädigt - und nicht umgekehrt, wie gelehrt wird.

Diesen wachsenden 'Abfallhaufen' bei der Zelle beseitigt die richtige Zufuhr von Strophantin, das eigentlich ebenso ein körpereigenes Hormon ist, wie das bekannte Insulin - hierzu siehe den Artikel von Dr. rer. nat. Rainer Moser: " Strophanthin ( Ouabain ) - das körpereigene Hormon gegen Herzinfarkt" .

Beim allmählichen Untergang seines Zellverbandes gibt das Herz allerdings rechtzeitig Notsignale ab, die bei einer korrekten Untersuchung erfragt werden können. Sie sind im bereits genannten Strophantinreport des Dr. Kern ebenso nachzulesen, wie in Teil I des Herzinfarktartikels des, im Jahre 2003 wegen seines Einsatzes um den weiteren medizinischen Erhalt des Strophanthins für den alternativen Nobelpreis nominierten Heilpraktikers Wolf Alexander Melhorn.

 

Meine Kritik

So einfach ist das im Prinzip also!

Doch offenbar sind nur wenig tausend Ärzte in Deutschland fähig, die Notwendigkeit einer Beseitigung dieses, durch de-synchronen, anabolisch-katabolischen An- und Abbau der Zellbiochemie entstandenen 'Abfallhaufens' aus dem Herzzellverband richtig zu sehen und entsprechend zu behandeln.

Daher weiß auch kaum ein Arzt, dass schon 5 - 7 Wochen nach dem richtigen Einsatz von Strophanthin das Herz - als Folge seiner zurückgewonnene Leistung - den Körper über Urin und Stuhl von eingelagerten Flüssigkeiten und Schlackenstoffen befreit. Das habe ich in 140 der von mir betreuten150 Fällen so gesehen, bei denen es jeweils zu Gewichtabnahmen zwischen 10 und 40 Pfund (18 Pfund bei mir selbst ) kam.

Es weiß auch kaum einer, dass bei den meisten Probanden die Extrasystolen nach Strophanthingabe deshalb verschwinden, weil die Endfasern des Aschoff-Tawara-Knotens nicht mehr durch untergehendes Gewebe irritiert werden. Kommen über das System Aschoff-Tawara-Knotenl und Keith-Flack-Bündel aber keine Fehlinformationen mehr bis zum Gangliengeflecht des Sinusknotens, so entstehen auch keine unregelmäßigen Herzschläge mehr, weil nun durch das Strophanthin die 'Abfallprodukte' um die geschädigten Zellen weggeschafft wurden.

Die meisten Mediziner begreifen dies aber ersichtlich nicht. Das habe ich in Hunderten, teils sehr bösen Diskussionen erlebt.

Allerdings wundert mich das nicht. Wussten doch - so jedenfalls meine Erfahrung - sechzehn von siebzehn interviewten Ärzten beispielsweise nicht mal, dass bei der Herztransplantation das Gehirn des Empfängers nicht mehr nervlich mit dem transplantierten Herzen verbunden ist. Neunzehn von zwanzig Ärzten wussten nicht mal genau, wie sich das vegetative System darstellt und von 100 Medizinern in den Diskussionen wusste nicht einer, wie viele Gehirnnerven es überhaupt gibt und schon gar nicht, wo diese entspringen. Statt dessen wurden - pastoral dozierend - sachlich falsche Monologe gehalten und faselnd bruchstückhafte Erklärungen abgegeben, weil diese Ärzte in Wahrheit keine exakte Auskunft über die Innervation des Herzens geben konnten. Kein Wunder daher auch, dass Leiter von Gesundheitsämtern und deren Assistenten - also Humanmediziner! - in völliger Unkenntnis der Materie sogar bereit waren, eine Wette darauf eingehen, dass Strophantin und Digitales das gleiche Glykosid sind.

Wie soll von solchen Ärzten einer verstehen, wie die Dinge wirklich zusammenhängen? Etwa die grundlegenden Zusammenhänge zwischen anhaltendem Säuerüberschuss des Körpers und der daraus resultierenden Übererregtheit des Symphatikus und wie sich das wiederum auf den Herzstoffwechsel auswirkt?

 

Zur Voraussetzung von Gesundheit

Wichtige Voraussetzung von Gesundheit ist nun mal eine Ernährung im Gleichgewicht von säure- und basenbildenden Lebensmitteln. Dies aber bedeutet:

- Vollwertkost, die bedarfsweise durch ein, für den Säureausgleich wichtiges Mineralstoff-Basenpulver aus Kalium-, Calcium- und Magnesiumcitraten ( wegen der besseren biologische Aufnahme) und aus Natriumbicarbonat ergänzt wird.

- Nicht Fette - wie fälschlich in der Lehre allgemein vermittelt - sind außerdem das eigentliche Übel bei der Entwicklung zum Herzinfarkt, sondern ein Überschuss an tierischem Eiweiss, den der menschliche Organismus - im Gegensatz zum pflanzlichen Eiweiß! - nur schwer verstoffwechseln kann. Deshalb ist eine erhebliche Verminderung des heute üblichen Fleischkonsums immer unerläßlich!

- Täglich mindestens 30ml/kg Körpergewicht Flüssigkeit trinken- vorzugsweise Kräutertee und Wasser.

- Bewegungsmangel meiden, weil das die Übersäuerung fördert. Spaziergänge unterstützen hingegen den Abbau von Säuren.

- Stress und Nervösität beeinträchtigen den Säureabbau. Daher entspannen! Eine Kurzmeditation, Basenpulver und perlinguales Strophanthin sind beim Stressabbau hilfreich.

Schon diese Empfehlungen ergeben jedenfalls ein medizinischen Bild über die Ursache von Herzerkrankungen. Aber welcher Schulmediziner weiß das schon?

 

 

Zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen

Die Folge davon ist die Kostenexplosion im Gesundheitswesen, sind massenweise Herzkranke und Tote, die es bei flächendeckender Anwendung von oralem Strophanthin nicht geben würde.

Strophantin ist schließlich schon aufgrund seiner körpereigenen Herstellung das einzige kausale Herzmittel! Digitalis, ACC-Hemmer, Betablocker, Entwässerungsmittel sind demgegenüber bei Dauergabe als nur symptomatische Mittel mit hohen Nebenwirkungen behaftet. Sie führen nicht zur Heilung, sondern letztlich zur Vernichtung des Herzens.

Dr. Kern hat vergeblich versucht, diese, von dem Physiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred von Ardenne bestätigten Erkenntnisse zu verbreiten. Dafür wurde er vor ein Berufsgericht gezerrt, um andere Therapeuten abzuschrecken.

Den Heilpraktiker Wolf Alexander Melhorn lernte ich vor einigen Jahren über das Internet kennen. Er ist meiner Meinung nach ein exzellenter Kenner der Materie und manchem, mir bekannten Schulmediziner - und das ist eine stattliche Reihe! - wissensmäßig 'um Lichtjahre' voraus. Ein Idealist, wie Prof. Ardenne und Dr. Kern, hat er den Vorteil, nicht dem Berufstand der 'Weißkittel' anzugehören und damit - wie auch ich als Veterinär - seine Meinung sagen zu können, ohne fürchten zu müssen, wie damals Prof. Hackethal oder Dr. Kern dafür in Berufsgerichtsverfahren einem Standesgremium Rede und Antwort stehen zu müssen.

 

 

Die politische Seite der Geschichte vom Strophanthin

Die andere Seite dieser Geschichte um das Strophanthin ist jedoch die, dass anläßlich der eigentlich berechtigten Forderungen der EU-Kommission betreffend Nachzulassung von sog. Altpräparaten, daraufhin Pharmalobby und Ärzteschaft die Bundespolitik offenbar gegen die alternative Medizin beeinflussten.

Weil die 'rot-grüne' Bundesregierung daraufhin weit über das hinausging, was die Europäische Kommission betreffend Nachzulassung von Altpräparaten gefordert hatte, werden nun bis Ende 2004 durch die 10.Novelle des Arzneimitelgesetzes rund 10 000 Arzneimitteln der alternativen Therapierichtung und dadurch auch viele Arbeitsplätze in dieser Industrie vernichtet.

Dies gilt auch für Strophanthin, dessen letztes orales Präparat deshalb ab 2005 vom Markt genommen werden muss.

Strophanthin verschwindet dabei aber nicht etwa deshalb, weil es nicht den medizinischen Anforderungen an Altpräparate genügen könnte. Vielmehr ist der Millionenaufwand einer solchen Nachzulassung firmenseitig wirtschaftlich nicht zu vertreten.

Das hat seinen Grund darin, dass für eine Nachzulassung - auch für jahrzehntelang bewährte Altpräparate! - unsinnige, sog. evidenzbasierte Doppelblindversuche vorgeschrieben sind. Werden diese Millionen vom Hersteller aufgebracht und ist die Nachzulassung dann erteilt, so kann jedoch daraufhin - ohne nochmals ein eigenes teures Nachzulassungsverfahren durchführen zu müssen! - jeder andere Hersteller mit einem Nachahmerpräparat auf den Markt gehen. Schließlich sind die Altpräparate nicht mehr patentierbar.

Somit darf der Arzt zwar auch zukünftig Strophanthin verordnen
- aber es gibt dann kein standardisiertes orales Präparat mehr.

 

 

Zukunftsaussichten

Also werden auch die letzten bundesdeutschen Verordner vom Strophanthin abgehen. Das Hormon Strophanthin wird vergessen - bis es dann in einigen Jahren wohl als 'letzter Schrei' wieder aus den USA zu uns kommt.

Bis dahin werden aber jährlich rund 400 000 Herzinfarkte falsch behandelt und rund 150 000 unnötig am Infarkt sterben.

 

 

Politikerhilfe?

Wolf-Alexander Melhorn versuchte, die bundesdeutsche Strophantinproduktion über die Politik zu retten. Wie in Teil VI seines Herzinfarktartikels ersichtlich, belegen aber die veröffentlichten Antworten der angeschriebenen Politiker - sofern überhaupt geantwortet wurde - dass überwiegend nicht mal begriffen wurde, um was es geht.

06.04.2004

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

Zu dem Artikel die mail des Geschäftsführers der Fa. Meda vom 8.7.2004:

 

"Sehr geehrter Herr Melhorn,

nach Durchsicht des Artikels "Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin" von
Dr. Hartl schreibt er im Absatz "Die politische Seite der Geschichte ..",
dass das oral verfügbare Strophanthin (Strodival) ab 2005 vom Markt genommen
werden muss.

Als Geschäftsführer des Herstellers Meda GmbH möchte ich darauf hinweisen,
dass diese Aussage so nicht getroffen werden kann. Es gibt keinen heute
bekannten Zeitpunkt, an dem Strophanthin nicht mehr verfügbar sein wird. Wir
befinden uns im Nachzulassungsprozess und werden alle Massnahmen ergreifen,
die die Verfügbarkeit des Präparates sicherstellen. Schätzungen liegen
zwischen 12 und 40 Monaten (also evtl. bis 2008) weiterer Verfügbarkeit (für
den Fall, dass wir eine Nachzulassung des Präparates nicht erzielen können).

Bitte veranlassen Sie deshalb, dass die Angabe der Jahreszahl "2005"
korrigiert wird, da damit den Patientinnen und Patienten die berechtigte
Erwartung auf längere Verfügbarkeit des Präparates genommen wird.

Mit freundlichen Grüssen

B.W.Hildebrand
Meda GmbH"

 

Zur Übersichtsseite

Eine beeindruckende Arbeit über Strophanthin ( 1380 Quellenangaben! ) hat im Mai 2003 Rolf-Jürgen Petry vorgelegt, mit seinem Buch "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes" .

 

 

 

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Arztkritik/