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20.1.07
Asthma
bronchiale und die Hilfe
durch alternative Medizin
Heilung nach 25-jähriger Leidenszeit
von

Peter W.
Mit einem Vorwort und Anfügungen von
| Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.rer.pol. |
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Lernt Gutes zu
tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17
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Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen
- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!
Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!
Teil I
Vorwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Kein Gesunder wird sich groß Gedanken über seine Atmung machen. Sie läuft 'unbemerkt' ab, stellt uns dabei den benötigten Sauerstoff zur Verfügung, ermöglicht uns, Schlackenstoffe 'abzuatmen'. Atmen zu können ist selbstverständlich.
Anders der Asthmatiker! Hier wird das Luft holen und/oder Luft ausatmen zum bewußten Vorgang und je nach Schweregrad der Erkrankung zur Qual, die nicht selten mit höchsten Ängsten verbunden ist.
Asthma ( griechisch = erschwertes Atmen ) bedeutet anfallweise hochgradige Atemnot, im eigentlichen Sinne als Asthma bronchiale.
Im Folgenden schildert ein Patient seine Erfahrungen mit dieser Krankheit und wie ihm recht schnell gehollfen wurde.
Diese Veröffentlichung eines Krankenberichtes soll manchmal qualvoll Leidenden Mut machen, einmal andere Therapiewege zu gehen. Aber es gibt sie, diese Möglichkeiten der sog. Außenseitermedizin!
Allerdings soll niemand glauben, Erlebnisse und Ergebnisse seien so jederzeit wiederholbar. Jede Krankengeschichte ist anders und daraus ergeben sich unterschiedliche Verläufe, vielleicht sogar Ergebnisse.
Hier wird also 'nur'
gezeigt, dass so was überhaupt möglich ist!
Aber damit eben auch, dass es möglich ist!
Welcher Erfolg dies im Einzelnen bedeuten kann, macht das Anschreiben der Ehefrau des Patienten deutlich, in dem es hieß:
" ... ich bin
froh, dass es meinem Mann so gut geht;
für uns alle eine ganz neue Lebensqualität!"
Der Bericht wird Kranken Hoffnung machen. Das ist beabsichtigt und sicher deshalb nicht falsch, weil doch die Seele in der Regel eine wichtige Rolle spielt - krankmachend, wie heilend. Nicht zuletzt deshalb wird mit jedem Patienten daher viel über ihn selbst zu sprechen sein.
Immer ist bei solchen Therapien also das ganzheitliche Denken des Therapeuten gefordert. Denn es gibt nicht 'das Wundermittel'!
Aber es gibt eine helfende bis heilende Therapie.
von
Peter Watko
Als 5-Jähriger spielte ich am Bahndamm beim Haus. Eines Tages kam eine Lokomotive mit einem Güterwagen und es wurde meines Wissens etwas versprüht - wohl ein Gift gegen den Pflanzenwuchs im Gleisbereich. Seit 1965 hatte ich - nach meinem Eindruck durch die Sachen mit der Lokomotive - zunächst Heuschnupfen und ab Beginn meiner Ausbildung zum Techniker dann zunehmend schwerere Atemnotzustände. Wie oft stand ich da und wartete angstvoll, bis wieder ein bisschen Luft durchging.
Natürlich war ich dann in ärztlicher Behandlung. Es war die bekannte Irrfahrt durch die verschiedenen Facharztpraxen und Kliniken. Wirklich helfen konnte keiner. Zuletzt bekam ich Berotec 200. Das half auch im Anfall, doch es muss trotzdem immer erst mal gewartet werden, bis der Spray wirkt. Und das sind dann 'endlose' Sekunden, bis die Erleichterung kommt und die Luftwege wieder aufgehen.
Anfälle bekam ich u.a. auf Haribo-Süßigkeiten und Bier, aber auch in verrauchten und überfüllten Räumen. Nachts erwachte ich in der Regel 2 - 3 Mal daran, dass ich im Schlaf zu ersticken drohte. Der Spray an der Bettkante lag immer schon griffbereit.
In meiner Arbeit als Handelsvertreter lernte ich mit diesem Leiden umgehen, aber es belastet doch sehr, jederzeit einen Anfall haben zu können. Ich wollte mich ja auch nicht ständig und jedem als gefährdeter Patienten 'outen'. Also versuchte ich - wie andere sicher auch - mir zu behelfen und dies alles zu vertuschen. Doch es bleibt eine Notlüge! Die Wirklichkeit ist nicht auszublenden! Aber es galt nun mal, mit der Krankheit zu leben und 'die Luft reichte ja auch gerade so'. Aber oft hat es mich auch deprimiert, auf jeglichen Sport verzichten zu müssen, wo ich doch als Jugendlicher u.a. so gerne Radball gespielt und Karate sowie lange Waldläufe gemacht hatte.
Besonders deprimierend war für mich, dass es keine Aussicht auf Änderung gab. Im Gegenteil! Ganz langsam verschlechterte sich mein Zustand weiter.
Auf Empfehlung kam ich dann am 14.1.2000 zu einem Heilpraktiker.
Das war die Wende!
Der Heilpraktiker behandelte mich zunächst homöopathisch und korrigierte Mängel in meinem Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Außerdem musste ich nun deutlich mehr trinken.
Schon der nächste Sonntag war der beste für mich seit Jahrzehnten! Ich fühlte mich wunderbar. Aber der Zustand hielt nur diesen einen Tag. Danach ging es mir wieder schlechter, doch ich brauchte tagsüber ab sofort seltener Spray. Der Heilpraktiker bezeichnete die Erfahrung des Sonntags als eine überschießend positive Heilreaktion. Ob es sich langfristig dorthin entwickeln lasse, konnte er mir nicht sagen.
Es kam dann eine mehrtägige Phase, in der sich meine Lunge 'frei machte', wie mir der Heilpraktiker sagte. Im Einzelnen will ich das besser nicht schildern. Die Betroffenen wissen, was ich meine.
Bereits am 21.1.2000 ging es mir tagsüber dann deutlich besser, nur nachts musste ich weiterhin 2-3 Mal sprayen.
Der Heilpraktiker machte mit mir eine neuraltherapeutische Narbenbehandlung. Dabei fand er auch zwei großflächige Narben auf beiden Lungen, wo ich mir wohl als Kind irgendwann mal Schürfverletzungen o.ä. zugezogen hatte. Diesen Hautveränderungen hatte ich selbst nie etwas beigemessen. Nach dem Abspritzen dieser Narben bekam ich aber sofort deutlich besser Luft. Sie waren Störfelder gewesen.
Am 25.1.00 hatte ich dann die erste Nacht ohne Spray und konnte durchschlafen.
Trockene Raumluft machte mir aber weiterhin zu schaffen. Aber ich spürte vor allem auch eine Entlastung im Herzbereich.
Mein Auswurf veränderte sich und wurde wie eitrig. Ich hatte aber auch ein befreiendes Gefühl im Brustbereich, als löse sich dort schmerzhaft etwas. Schließlich brachte ich den Auswurf aber nur noch schwer hoch, eine üble Masse und nur schwer abzuhusten.
Am 7.2.00 hatte ich aber bereits das Gefühl, als sei meine Lunge jetzt frei und es stecke nur noch im Bronchialbereich.
Dafür bekam ich jetzt einen wässrigen Stuhl. Aber der Heilpraktiker beruhigte mich. Das sei nicht ungewöhnlich. Er ließ mich zu hause - etwa beim Fernsehen - eine Zeitung längs zusammenrollen und durch diese Röhre atmen. Das hat den Effekt, dass in einem solchen 'Rohr' zu wenig Sauerstoff ist, was wiederum die körpereigenen Atmung automatisch bis in die Lungenspitzen vertieft. Ein altes Verfahren der Naturheilkunde. Dadurch reinigte sich die Lunge leichter, denn sie wurde durch die tiefere Atmung vor allem besser durchlüftet und ich konnte nun besser abhusten.
Die homöopathische Behandlung wurde mit ständig wechselnden Mitteln fortgesetzt. Aber jetzt meldete sich auch mein Herz zunehmend. Jahrelang hatte es gegen diese teilweise schwerste Beengung im Lungenbereich anpumpen müssen und schien müde geworden. Es gab Stiche. Der Heilpraktiker behandelte mich daraufhin auch in diesem Bereich erfolgreich.
Schon am 15.2.00 - also 4 Wochen nach Behandlungsbeginn! - kam ich tagsüber dann ohne Spray hin. Nur nachts - zwischen 4 und 5 Uhr - überkam mich ein starkes Hitzegefühl und schließlich Atemnot und ich musste danach wieder zum Spray greifen. Aber auch das ließ sich homöopathisch behandeln.
Am 18.2.00 ging es mir jedoch wieder schlecht. Ich bekam einen Reizhusten, der nicht aufhören wollte und einen dünnen gelben Auswurf. Aber nach der homöopathischen Behandlung durch den Heilpraktiker schlief ich die nächsten Nächte durch.
Mir ging es jetzt zwar deutlich besser, aber der 'Reinigungsprozess' war noch nicht abgeschlossen. Das galt für den Stuhlgang ebenso, wie für den dünnen, nun aber sehr hellen Schleim, den ich abhustete. Nachts schlief ich zwar hervorragend, aber morgens nach dem Aufstehen musste ich noch gelegentlich Spray benutzen.
Der Heilpraktiker griff daraufhin das Thema Wasseradern auf und ich erinnerte mich, dass mir schon mal ein Rutengänger gesagt hatte, ich würde auf einer Kreuzung von Wasseradern schlafen. Nach einer neuerlichen Veränderung der homöopathischen Mittel brauchte ich dann auch morgens kein Spray mehr. Ich fühlte mich so gut, das ich in meinem Übermut den Spray sogar einfach weg warf. Ich wollte gesund werden! Ab dem 7.3.00 ging ich dann auch nicht mehr 2 Mal wöchentlich , sondern nur noch 1 Mal /Woche in die Behandlung.
Aber der Heilpraktiker. mahnte mich trotzdem zur Zurückhaltung. Auch die Reflexzonen an meinen Füßen zeigten noch an, dass die Lungen nicht in Ordnung waren. Aber mir ging es nun mal gut und in einem Kraftakt räumte ich mit der Schubkarre fünf Tonnen Schotter auf meinem Grundstück weg. Das strengte mich natürlich so an, dass ich einen starken Druck auf der Brust bekam und wieder einen Hub von dem Spray nahm. Aber ich fühlte mich danach trotzdem wieder fit und war mit mir zufrieden.
Der Heilpraktiker. führte die Schwäche bei dieser Schwerarbeit auch nicht auf meine Lunge zurück, sondern auf mein Herz und behandelte mich entsprechend. Auf seinen Rat hin setzte ich auch den Kaffee ab, nachdem ich gemerkt hatte, dass er mir zwar schmeckte, aber eigentlich nicht bekam, sondern Durchfall machte. Auch mit der Ernährung stellte ich mich nach den Ratschlägen des Heilpraktikers um und verzichtete zudem ganz auf Alkohol, den ich zuvor bei den entsprechenden Anlässen maßvoll getrunken hatte.
Am 28.3.00 konnte ich mitteilen, dass ich nun seit 1 Woche kein Spray mehr gebraucht hatte. Mir ging es 'klasse' und ich schlief wie ein 'Murmeltier’. Eine deutliche Verbesserung erbrachte dabei wohl auch eine Spezialmatte, die ich zur Abschirmung der Erdstrahlen auf Anraten des Heilpraktikers in mein Bett gelegt hatte und die über das Stromnetz geerdet ist. ( Anmerkung: 'Abschirmmatte' der Fa Gnomoflex, Tel. 06128-873-0, Preis ca 80.-DM, die von der Firma aber aus dem Programm genommen wurde ).
Bei diesem Zustand ist es geblieben. Der Heilpraktiker versucht nun nur noch, diesen Therapieerfolg dauerhaft zu stabilisieren. Aber als ich jüngst mehrere Tage auf einer Messe war und dort keinerlei Medikamente einnahm, ging es mir trotz der dortigen psychischen Belastung und den klimatischen Verhältnissen in einer solchen Messehalle auch nicht mehr schlechter. Das werte ich als Zeichen nun offenbar dauerhafter Genesung. Die Behandlung werde ich vorsorglich aber noch eine Zeitlang fortsetzen.
gez. Peter Watko
12.4.00
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Rechtlicher Hinweis:
Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:
"Verbot unlauteren WettbewerbsUnlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."
Dazu bestimmt §2 UWG :
"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet
1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"
Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.
die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.
Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.
Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!
Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.
In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.
Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.
Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.
Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.
Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.
Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.
Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.
Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.
Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.
Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.
Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.
Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.
Ich will
das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.
Hesekiel 34, 16
Wolf-Alexander Melhorn
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