Teil II des Artikels

Asthma bronchiale - Asthmaerkrankung und alternative Medizin

Asthma bronchiale - alternative Medizin gegen Asthma Erkrankung. Ein Asthmatiker und seine 25-jährige Krankengeschichte

 

 

 

Teil II

Anfügung vom 23.10.00

Anfügung vom 30.5.01

Anfügung vom 17.6.01

Anfügung vom 18.7.02

Anfügung vom 9.12.02

Anfügung vom 17.6.03


 

Mit Genehmigung des Verfassers ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

Anfügung vom 23.10.00 :

Herr Watko berichtete mir, er sei seit Abschluss der Behandlung beschwerdefrei, braucht keine Medikamente mehr und ist sportlich aktiv.

 

Anfügung vom 30.5.01 :

Im obigen Artikel wird öfters von einer homöopathischen Behandlung der Erkrankung gesprochen, ohne dass Mittel genannt werden. Dies liegt nicht daran, weil Informationen zurückgehalten werden sollen, denn sonst würde dieser Artikel überhaupt nicht ins Internet gestellt.

Es muss hierzu vom Leser vielmehr verstanden werden, wie Homöopathie funktioniert und dass sie eben nicht schwerpunktmäßig symptombezogen eingesetzt werden sollte, wie dies insbesondere auch von Ärzten heute fälschlich und daher im Ergebgnis meist erfolglos geschieht. Es gibt nämlich nicht d a s Mittel gegen Asthma, sondern 'nur' Mittel, die Asthma im Arzneimittelbild haben. Die Heil'kunst' jeden Behandlers - Arzt wie Heilpraktiker! - besteht darin, dem Patienten die richtigen Homöpathia zu finden. Das ist wieder anders etwa beim Einsatz von Nosoden, die übrigens durchaus auch bei Asthma angezeigt sein können. Deshalb aber wird oben auf die Angabe der hier eingesetzten Mittel verzichtet!

Über die homöopathische Mittelwahl habe ich unter dem Artikel "Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/index.htm - ausgeführt, weil dort die gleiche Problematik gegeben ist. Der interessierte Leser möge bitte dort nachlesen.

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Anfügung vom 17.6.01:

Der Patient war zuletzt am 5.6.00 beim Heilpraktiker, weil er Heuschnupfen hatte. Danach nicht mehr. Es ging ihm so gut, dass er täglich Inlineskater fuhr. Außerdem spielte er zuletzt in einer Altherrenmannschaft Fußball. Das Asthma schien besiegt!

Fast genau ein Jahr später rief er jedoch am 1..6.01 abends seinen Heilpraktiker an. Er komme gerade aus dem Urlaub vom Bodensee und habe große Atmungsprobleme. Ob er noch vorbeikommen dürfe.

War das nun der Rückfall, den ihm sein Hausarzt längst angekündigt hatte, nachdem er sich keine Medikamente mehr bei ihm geholt hatte? War die Krankheit doch nur vorübergehend zurückgedrängt worden und hatte sich jetzt wieder Bahn gebrochen?

Dagegen sprach die Dauer des guten Zustandes von ziemlich genau einem Jahr. Ebenso, dass der Patient körperlich überhaupt inlineskaten konnte und sogar Mannschaftsfußball spielte. Nachdem alles ein Jahr lang ganz 'normal' funktioniert hatte, war folglich nicht wieder ein 'alter Zustand' durchgebrochen. Das war vielmehr eine 'neue' Erkrankung, die erwartungsgemäß aber natürlich wieder die Schwachstelle des Patienten gefunden und damit auch die allein dort möglichen Atemwegssymptome hervorgerufen hatte.

Nach Aussage des Patienten hatte er zwei Wochen zuvor ein großes Stück Wiese gemäht. Das hätte schon jeden gesunden Ungeübten sehr angestrengt. Seither hatte er Heuschnupfen. Ihm lief die Nase. Unangenehm, aber nicht weiter belastend.

Die Woche vor Pfingsten verbrachte er dann mit der Familie am Bodensee. Sie waren Baden gewesen und zwei Tage zuvor im Schmetterlingshaus der Insel Mainau, mit seiner Luftfeuchtigkeit von ca 90 Prozent. Am Abend dann fuhr er noch am Seeufer Inliner.

In derselben Nacht quälte ihn dann akute Atemnot. Er brachte nur mühsam Luft rein und ebenso mühsam wieder raus. Es war "wie damals"! Im Rücken habe er das Gefühl wie von einem Brett gehabt und gelb-grünen Schleim abgehustet.

Entgegen seiner Erwartung besserte sich das alles auch am Folgetag nur wenig. Er fuhr daher am nächsten Tag nach hause und rief seinen Heilpraktiker an. Als er bei diesem saß, atmete er schwer aus und ein.

Das konnte nun allerlei Ursachen haben. Der Heuschnupfen nach dem Mähen zeigte an, dass die Schleimhäute ihrer Schutzfunktion nicht mehr genügten. Es konnte also eine Allergie sein. Ihr konnte sich durch die anstrengenden und damit in seinem Fall offenbar immunschwächenden Tätigkeiten und Vergnügungen wie Mähen, Inlineskating und Baden ein Streptococcen- oder auch Staphylococceninfekt aufgelagert haben. Auch an Pneumococcen war zu denken. Allerdings konnte es wegen der 'geöffneten' Schleimhäute aber auch eine Schimmelpilzerkrankung sein, etwa aus dem feuchten Schmetterlingshaus.

In der energetischen Testung beim Heilpraktiker kam jedoch keine Nosode heraus. Es waren vielmehr ' nur ' die die üblichen, individuellen Homöopatica angezeigt, von denen der Patient sofort je 1 Globuli in der C 200 Potenz erhielt. Nach knapp fünf Minuten waren keine Atemgeräusche mehr zu hören. Der Patient bestätigte eine deutliche Besserung.

Danach wurden neuraltherapeutisch seine Lungenpunkte abgespritzt, woraufhin eine weitere Besserung eintrat.

Der Durchbruch sei jedoch erzielt worden, als wiederum die Narbe auf jedem seiner Lungenflügel gespritzt wurde. Die eine davon war ca 1,5 cm breit und ca 12 cm lang. Sie sah aus wie eine schlecht verheilte Operationsnarbe, doch war er als Kind nur an einer Stange heruntergerutscht und hatte sich dabei eine flache Hautabschürfung zugezogen. Mehr war damals nicht gewesen, aber trotzdem diese auffällige Narbe entstanden. Die Narbe war schon vor einem Jahr gespritzt, aber keine auffällige Besserung danach gesehen worden.

Diesmal war das nun anders. Nach der Hälfte der Narbenspritzung habe er sich aufgerichtet und seinem Behandler gesagt, es sei ihm jetzt "ganz heiß von der Narbe über die Rippen in den Rücken gefahren", wo er doch sonst immer dieses Brettgefühl habe. Das sei plötzlich weg. Er könne wieder frei durchatmen, "als sei nichts gewesen". Er bekam zur Stärkung des Immnusystems noch eine Ampulle eines Thymuspräparates. Dann ging er, als sei nie etwas gewesen.

Nun weiß der mit Homöopathie Erfahrene, dass bei schweren Krankheitsbildern die Phase plötzlicher, starker Besserung in der Regel nicht lange anhält.

Das will ich erklären.

Jeder Patient lebt - sofern sie sich nicht ständig weiter verschlechtert - mit seiner Krankheit gleichsam in einem statischen Gleichgewicht. Bildhaft geprochen: Das 'Gesundheitspendel', das beim Gesunden in der Senkrechten steht, ist hier in einer Schräglage gleichsam festgezurrt. Die richtigen Medikamnte kappen die Taue nun, die das Pendel in seiner derzeitigen Schräglage fest halten. Das Pendel schlägt zurück und dies vielleicht so heftig über den Nullpunkt hinaus, dass es kurzfristig sogar zu vergleichsweise extremem Wohlbefinden kommt. Danach aber schwingt das Pendel zurück und dies vielleicht so heftig, dass es danach zu einer sog. 'homöopathischen Erstverschlimmerung' kommt. Diese hält jedoch nicht lange an - kaum länger als 1 - 2 Tage, dann hat das 'Pendel' ein neues, nun insgesamt gesundheitlich besseres statisches Gleichgewicht gefunden. So nähert sich nach meiner Erfahrung dieses 'Pendel' dann schließlich wieder der Senkrechten, also dem beschwerdefreien gesunden Zustand.

Dieses Bild macht deutlich, warum der erste Erfolg - der meist noch in der Praxis eintritt - manchmal nur vorübergehend ist. Aber dieser Erfolg zeigt natürlich auch, dass der Behandler mit der Therapie auf dem richtigen Weg ist, sonst wäre dieser Ersterfolg gar nicht möglich. 'Unerfreulich' ist es daher auch nur, wenn der Patient - trotz passender Medikation - zunächst in der Praxis gar keine Verbesserung feststellt. Dann ist nur noch die Erstverschlimmerung zu erwarten, die bis zur spürbaren Besserung 1 -2 Tage anhalten kann.

Diesmal hatte den großen Durchbruch beim Patienten aber die Neuraltherapie gebracht, so dass ein Behandler mit solchen homöopathischen Erwartungen falsch liegen konnte. Es war daher abzuwarten, was geschehen würde. Im Fallbeispiel wurde am Freitag Abend vereinbart, sich am kommenden Mittwoch wieder zu sehen.

Der Patient kam wie verabredet und berichtete.

Am Freitag Abend sei zunächst alles "fast weg" gewesen, aber schon bald wieder in vorheriger Heftigkeit zurück gekommen. Er hatte sich dann auch noch den Samstag über durchgequält. Als er aber Sonntag Nacht wieder nicht hatte schlafen können, sei er am Sonntag früh zum Hausarzt gegangen. Der habe ihm eine krampflösende Ampulle Theophyllin gespritzt. Die Cortisonspritze habe er jedoch abgelehnt. Außerdem habe er eine ganze Reihe Medikamente verordnet bekommen, davon am Sonntag Morgen aber nur einen Hub Symbiocort genommen.

Es sei ihm dann gut gegangen bis abends, wo er neuerlich einen Hub Symbiocort nahm. Des gleichen am Montag früh. Danach nichts mehr, obwohl er am Dienstag Abend nochmals 'geringe Probleme' gehabt habe. Wie auch heute Morgen. Er habe schließlich "graue feste Bestandteilen" abgehustet und sei seither "weitgehend frei". Jetzt huste er leicht ab, einen dünnen gelben Schleim.Außerdem habe er noch Heuschnupfen.

Hier war es zu einer ungewöhnlich starken Erstverschlimmerung gekommen. Leider hatte der Patient seinen behandelnden Heilpraktiker darüber jedoch nicht informiert. Daher war sein Gang zum Hausarzt auch richtig gewesen. Die Theophyllin-Spritze hatte ihm zwar das Abhusten ganz wesentlich erleichtert, aber wohl nicht die danach anhaltende Zustandsbesserung bewirken können. Diese ging vermutlich auf den einsetzenden homöopathischen Heilerfolg zurück, der nach der Verschlechterung von Freitag bis Sonntag Morgen zu erwarten war, aber homöopathisch hätte zusätzlich gestützt werden sollen ( müssen ).

Die Therapie am 5.6.01 bestand wiederum in Homöpatica, sowie neuerlich in einer Ampulle eines Thymuspräparat . Der Heilpraktiker riet, der Patient solle im Bedarfsfall außerdem das für ihn auch in der Testung günstige Theophyllin nehmen.

Am 8.6.01 kam der Patient freudestrahlend in die Sprechstunde. Er habe nichts außer den homöopathischen Globuli genommen. Nur nach Rennen und Laufen spüre er "noch ein bißchen Enge". Das war im Hinblick auf die Schwere des vorherigen Krankheitsbildes aber nicht ungewöhnlich.

Der Patient wurde ermahnt, auf seinen ph-Wert im Urin zu achten - den er schon lange vernachlässigt hatte! - um einer Übersäuerung seines Organismus entgegenzuwirken. Außerdem wurde ihm jegliches tierisches Eiweiß verboten, denn der Patient hatte in den letzten Wochen - etwa bei Grillen - doch zu viel Fleisch und Würstchen gehabt. Das für sich macht, durch die Verengung der Gefäße, langfristig erhebliche Probleme. Außerdem bekam er wiederum Homöopathica und diesmal 2 Ampullen Thymoject.

( Zur Bedeutung des ph-Wertes in Zusammenhang mit der Übersäuerung verweise ich den Leser auf die Artikel:

Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall .- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

" Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/

und

Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

 

Den nächsten Termin sagte seine Frau bereits ab, da er wieder beruflich unterwegs sei. Es gehe ihm gut. Er habe nur noch Schnupfen.

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Anfügung vom 18.7.02

Der Patient ist seither anhaltend beschwerdefrei.

 

Anfügung vom 9.12.02 :

Patienten mit Asthma durch Hausstaub u.ä. empfehle ich, ihre Heizkörper so umzugestalten, dass aus der heute üblichen, luftverwirbelnden Heizung - diese führt unten kalte Luft vom Boden durch die Heizrippen und lässt sie erwärmt oben wieder austreten - eine Strahlungsheizung ( temperierte Heizung ) wird.

Der Luftstrom, der vorher ständig Bakterien und Hausstaubpartikel in diesem Kreislauf durch den Raum wirbelte, soll dadurch abgebrochen werden. Dies wird erreicht, indem auf den Heizkörper etwa eine Aluminiumfolie o.ä. Abdeckung so aufgebracht wird, dass zwischen den Heizrippen danach keine Luft mehr aufsteigen kann. Immer wieder wurde dadurch bei empfindlichen Menschen das Beschwerdebild durch Hausstaub deutlich gebessert oder verschwand.

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Anfügung vom 17.6.03

Eine wichtige Ergänzung der obigen Anmerkungen zum Asthma bronchiale verdanke ich einem Leser, der mich auf die Möglichkeiten hinwies, Asthma allein durch Atemtherapie zu behandeln.

Hierüber hat Dr. med. Julius Pahlow - 4.Auflage im Jahre 1980 - das wichtige Fachbuch " Funktionelle Atmungstherapie" ( HAUG-Verlag ) veröffentlicht. Das Buch ist 'natülich' vergriffen, weil hier - für den Laien verständlich - die Bedeutung und Funktionsweise der Atmung auch gerade bei Asthma bronchiale so erklärt wird, dass sich der Betroffene selbst helfen kann. Mir ist es zufällig gelungen, ein Exemplar zu bekommen und ich war beeindruckt von dieser wichtien Arbeit, die ich jedem Betroffenen sehr empfehlen möchte. Wer Asthma hat, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.

Eine solche Veröffentlichung wird natürlich von den meisten Ärzten und insbesondere der Pharmaindustrie nicht gern gesehen, weil solche Hilfe zur Selbsthilfe ihre wirtschaftlichen Interessen berührt. Wie das Wissen um Strophanthin den Kranken verloren gehen sollte - siehe hierzu den Artikel Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall .- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm - durfte auch das Wissen um die funktionelle Atmungstherapie nicht den betroffenen Laien zugänglich bleiben.

In den kommenden Zeiten knapper Gesundheitskassen und voraussichtlich einer amerikaähnlichen Zwei-Klassen-Medizin in der BRD - mit Patienten, die sich eine Behandlung leisten können und solchen, die darauf verzichten müssen! - wird aber solche Information wie dieses Buch langfristig wieder eine erhebliche Rolle spielen ( müssen ).

Daher bin ich hoch erfreut darüber, dass dieses Buch im Internet vollständig veröffentlicht ist, so dass sich dort jeder selbst einlesen und notfalls einen Ausdruck fertigen kann: http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf - http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf

Außerdem empfehle ich den Asthmatikern nachdrücklich die Einnahme von oralem Strophanthin ( "Strodival mr" ) in der Dosis 1x1/alle 3 Stunden. Dies wird zu genellen, leichten Entkrampfung der Atemwege führen und - neben der oben schon besprochenen Wirkung einer dauerhaften Entsäuerung - insbesondere auch zu einer wichtigen Entlastung des Herzens. Hierzu verweise ich wegen Einzelheiten auf meine Artikel über Strophanthin.

Dem Leser empfehle ich ferner den Artikel Asthma bronchiale - Asthmaerkrankung und alternative Medizin - Krankenbericht Nr. II
Asthma bronchiale - alternative Medizin gegen Asthma Erkrankung. Ein Asthmatiker und seine 36 - jährige Krankengeschichte
http://www.melhorn.de/AsthmaII/index.htm

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Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

 

 

 

 


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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Asthma/ und www.borreliose-info.de und www.melhorn.de/Asthma2/