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20.1.07

 

 

Asthma bronchiale und die Hilfe
durch alternative Medizin

Heilung nach 25-jähriger Leidenszeit

 

 

von


Peter W.

Tel. 07366 - 921128

 

 

Mit einem Vorwort und Anfügungen von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords:Asthma,alternative,Medizin,bronchiale,Atemnot,Asthmatiker,Behandlung, Therapie, Atemwegserkrankungen, Sauerstoff, Übersäuerung, Störfeld, Neuraltherapie, Homöopathie, Zelltherapie

 

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 
Inhaltsverzeichnis:

Teil I

Vorwort

Krankengeschichte

 

Teil II

Anfügung vom 23.10.00

Anfügung vom 30.5.01

Anfügung vom 17.6.01

Anfügung vom 18.7.02

Anfügung vom 9.12.02

Anfügung vom 17.6.03

 

 

Vorwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Kein Gesunder wird sich groß Gedanken über seine Atmung machen. Sie läuft 'unbemerkt' ab, stellt uns dabei den benötigten Sauerstoff zur Verfügung, ermöglicht uns, Schlackenstoffe 'abzuatmen'. Atmen zu können ist selbstverständlich.

Anders der Asthmatiker! Hier wird das Luft holen und/oder Luft ausatmen zum bewußten Vorgang und je nach Schweregrad der Erkrankung zur Qual, die nicht selten mit höchsten Ängsten verbunden ist.

Asthma ( griechisch = erschwertes Atmen ) bedeutet anfallweise hochgradige Atemnot, im eigentlichen Sinne als Asthma bronchiale.

Im Folgenden schildert ein Patient seine Erfahrungen mit dieser Krankheit und wie ihm recht schnell gehollfen wurde.

Diese Veröffentlichung eines Krankenberichtes soll manchmal qualvoll Leidenden Mut machen, einmal andere Therapiewege zu gehen. Aber es gibt sie, diese Möglichkeiten der sog. Außenseitermedizin!

Allerdings soll niemand glauben, Erlebnisse und Ergebnisse seien so jederzeit wiederholbar. Jede Krankengeschichte ist anders und daraus ergeben sich unterschiedliche Verläufe, vielleicht sogar Ergebnisse.

Hier wird also 'nur' gezeigt, dass so was überhaupt möglich ist!
Aber damit eben auch, dass es möglich ist!

Welcher Erfolg dies im Einzelnen bedeuten kann, macht das Anschreiben der Ehefrau des Patienten deutlich, in dem es hieß:

" ... ich bin froh, dass es meinem Mann so gut geht;
für uns alle eine ganz neue Lebensqualität!"

Der Bericht wird Kranken Hoffnung machen. Das ist beabsichtigt und sicher deshalb nicht falsch, weil doch die Seele in der Regel eine wichtige Rolle spielt - krankmachend, wie heilend. Nicht zuletzt deshalb wird mit jedem Patienten daher viel über ihn selbst zu sprechen sein.

Immer ist bei solchen Therapien also das ganzheitliche Denken des Therapeuten gefordert. Denn es gibt nicht 'das Wundermittel'!

Aber es gibt eine helfende bis heilende Therapie.

 

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Mein Krankenbericht

von

Peter W.

 

Als 5-Jähriger spielte ich am Bahndamm beim Haus. Eines Tages kam eine Lokomotive mit einem Güterwagen und es wurde meines Wissens etwas versprüht - wohl ein Gift gegen den Pflanzenwuchs im Gleisbereich. Seit 1965 hatte ich - nach meinem Eindruck durch die Sachen mit der Lokomotive - zunächst Heuschnupfen und ab Beginn meiner Ausbildung zum Techniker dann zunehmend schwerere Atemnotzustände. Wie oft stand ich da und wartete angstvoll, bis wieder ein bisschen Luft durchging.

Natürlich war ich dann in ärztlicher Behandlung. Es war die bekannte Irrfahrt durch die verschiedenen Facharztpraxen und Kliniken. Wirklich helfen konnte keiner. Zuletzt bekam ich Berotec 200. Das half auch im Anfall, doch es muss trotzdem immer erst mal gewartet werden, bis der Spray wirkt. Und das sind dann 'endlose' Sekunden, bis die Erleichterung kommt und die Luftwege wieder aufgehen.

Anfälle bekam ich u.a. auf Haribo-Süßigkeiten und Bier, aber auch in verrauchten und überfüllten Räumen. Nachts erwachte ich in der Regel 2 - 3 Mal daran, dass ich im Schlaf zu ersticken drohte. Der Spray an der Bettkante lag immer schon griffbereit.

In meiner Arbeit als Handelsvertreter lernte ich mit diesem Leiden umgehen, aber es belastet doch sehr, jederzeit einen Anfall haben zu können. Ich wollte mich ja auch nicht ständig und jedem als gefährdeter Patienten 'outen'. Also versuchte ich -  wie andere sicher auch - mir zu behelfen und dies alles zu vertuschen. Doch es bleibt eine Notlüge! Die Wirklichkeit ist nicht auszublenden! Aber  es galt nun mal, mit der Krankheit zu leben und 'die Luft reichte ja auch gerade so'. Aber oft hat es mich auch deprimiert, auf jeglichen Sport verzichten zu müssen, wo ich doch als Jugendlicher u.a. so gerne Radball gespielt und Karate sowie lange Waldläufe gemacht hatte.

Besonders deprimierend war für mich, dass es keine Aussicht auf Änderung gab. Im Gegenteil! Ganz langsam verschlechterte sich mein Zustand weiter. 

Auf Empfehlung kam ich dann am 14.1.2000 zu einem Heilpraktiker.

Das war die Wende!

Der Heilpraktiker behandelte mich zunächst homöopathisch und korrigierte Mängel in meinem Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Außerdem musste ich nun deutlich mehr trinken.

Schon der nächste Sonntag war der beste für mich seit Jahrzehnten! Ich fühlte mich wunderbar. Aber der Zustand hielt nur diesen einen Tag. Danach ging es mir wieder schlechter, doch ich brauchte tagsüber ab sofort seltener Spray. Der Heilpraktiker bezeichnete die Erfahrung des Sonntags als eine überschießend positive Heilreaktion.  Ob es sich langfristig dorthin entwickeln lasse, konnte er mir nicht sagen.

Es kam dann eine mehrtägige Phase, in der sich meine Lunge 'frei machte', wie mir der Heilpraktiker sagte. Im Einzelnen will ich das besser nicht schildern. Die Betroffenen wissen,  was ich meine.

Bereits am 21.1.2000 ging es mir tagsüber dann deutlich besser, nur nachts musste ich weiterhin 2-3 Mal sprayen.

Der Heilpraktiker machte mit mir eine neuraltherapeutische Narbenbehandlung. Dabei fand er auch zwei großflächige Narben auf beiden Lungen, wo ich mir wohl als Kind irgendwann mal Schürfverletzungen o.ä. zugezogen hatte. Diesen Hautveränderungen hatte ich selbst nie etwas beigemessen. Nach dem Abspritzen dieser Narben bekam ich aber sofort deutlich besser Luft. Sie waren Störfelder gewesen.

Am 25.1.00 hatte ich dann die erste Nacht ohne Spray und konnte durchschlafen.

Trockene Raumluft machte mir aber weiterhin zu schaffen. Aber ich spürte vor allem auch eine Entlastung im Herzbereich.

Mein Auswurf veränderte sich und wurde wie eitrig. Ich hatte aber auch ein befreiendes Gefühl im Brustbereich, als löse sich dort schmerzhaft etwas. Schließlich brachte ich den Auswurf aber nur noch schwer hoch, eine üble Masse und nur schwer abzuhusten.

Am 7.2.00 hatte ich aber bereits das Gefühl, als sei meine Lunge jetzt frei und es stecke nur noch im Bronchialbereich.

Dafür bekam ich jetzt einen wässrigen Stuhl. Aber der Heilpraktiker beruhigte mich. Das sei nicht ungewöhnlich. Er ließ mich zu hause - etwa beim Fernsehen - eine Zeitung längs zusammenrollen und durch diese Röhre atmen. Das hat den Effekt, dass in einem solchen 'Rohr'  zu wenig Sauerstoff ist, was wiederum die körpereigenen Atmung automatisch bis in die Lungenspitzen vertieft. Ein altes Verfahren der Naturheilkunde. Dadurch reinigte sich die Lunge leichter, denn sie wurde durch die tiefere Atmung vor allem besser durchlüftet und ich konnte nun besser abhusten. 

Die homöopathische Behandlung wurde mit ständig wechselnden Mitteln fortgesetzt. Aber jetzt meldete sich auch mein Herz zunehmend. Jahrelang hatte es gegen diese teilweise schwerste Beengung im Lungenbereich anpumpen müssen und schien müde geworden. Es gab Stiche. Der Heilpraktiker behandelte mich daraufhin auch in diesem Bereich erfolgreich.

Schon am 15.2.00 - also 4 Wochen nach Behandlungsbeginn! - kam ich tagsüber dann ohne Spray hin. Nur nachts - zwischen 4 und 5 Uhr - überkam mich ein starkes Hitzegefühl  und schließlich Atemnot und ich musste danach wieder zum Spray greifen. Aber auch das ließ sich homöopathisch behandeln.

Am 18.2.00 ging es mir jedoch wieder schlecht. Ich bekam einen Reizhusten, der nicht aufhören wollte und einen dünnen gelben Auswurf. Aber nach der homöopathischen Behandlung durch den Heilpraktiker schlief ich die nächsten Nächte durch.

Mir ging es jetzt zwar deutlich besser, aber der 'Reinigungsprozess' war noch nicht abgeschlossen. Das galt für den Stuhlgang ebenso, wie für den dünnen, nun aber sehr hellen Schleim, den ich abhustete. Nachts schlief ich zwar hervorragend, aber morgens nach dem Aufstehen musste ich noch gelegentlich Spray benutzen.

Der Heilpraktiker griff daraufhin das Thema Wasseradern auf und ich erinnerte mich, dass mir schon mal ein Rutengänger gesagt hatte, ich würde auf einer Kreuzung von Wasseradern schlafen. Nach einer neuerlichen Veränderung der homöopathischen Mittel brauchte ich dann auch morgens kein Spray mehr. Ich fühlte mich so gut, das ich in meinem Übermut den Spray sogar einfach weg warf. Ich wollte gesund werden! Ab dem 7.3.00 ging ich dann auch nicht mehr 2 Mal wöchentlich , sondern nur noch 1 Mal /Woche in die Behandlung.

Aber der Heilpraktiker. mahnte mich trotzdem zur Zurückhaltung. Auch die Reflexzonen an meinen Füßen zeigten noch an, dass die Lungen nicht in Ordnung waren. Aber mir ging es nun mal gut und in einem Kraftakt räumte ich mit der Schubkarre fünf Tonnen Schotter auf meinem Grundstück weg. Das strengte mich natürlich so an, dass ich einen starken Druck auf der Brust bekam und wieder einen Hub von dem Spray nahm. Aber ich fühlte mich danach trotzdem wieder fit und war mit mir zufrieden.

Der Heilpraktiker. führte die Schwäche bei dieser Schwerarbeit auch nicht auf meine Lunge zurück, sondern auf mein Herz und behandelte mich entsprechend. Auf seinen Rat hin setzte ich auch den  Kaffee ab, nachdem ich gemerkt hatte, dass er mir zwar schmeckte, aber eigentlich nicht bekam, sondern Durchfall machte. Auch mit der Ernährung stellte ich mich nach den Ratschlägen des Heilpraktikers um und verzichtete zudem ganz auf Alkohol, den ich zuvor bei den entsprechenden Anlässen maßvoll getrunken hatte. 

Am 28.3.00 konnte ich mitteilen,  dass ich nun seit 1 Woche kein Spray mehr gebraucht hatte. Mir ging es 'klasse' und ich schlief wie ein 'Murmeltier’. Eine deutliche Verbesserung erbrachte dabei wohl auch eine Spezialmatte, die ich zur Abschirmung der Erdstrahlen auf Anraten des Heilpraktikers in mein Bett gelegt hatte und die über das Stromnetz geerdet ist. ( Anmerkung: 'Abschirmmatte' der Fa Gnomoflex, Tel. 06128-873-0, Preis ca 80.-DM, die von der Firma aber aus dem Programm genommen wurde ).

Bei diesem Zustand ist es geblieben. Der Heilpraktiker versucht nun nur noch, diesen Therapieerfolg dauerhaft zu stabilisieren. Aber als ich jüngst mehrere Tage auf einer Messe war und dort keinerlei Medikamente einnahm, ging es mir trotz der dortigen psychischen Belastung und den klimatischen Verhältnissen in einer solchen Messehalle auch nicht mehr schlechter. Das werte ich als Zeichen nun offenbar dauerhafter Genesung. Die Behandlung werde ich vorsorglich aber noch eine Zeitlang fortsetzen.

gez. Peter W.

 

 

 

 

Anfügung vom 23.10.00 :

Herr Watko berichtete mir, er sei seit Abschluss der Behandlung beschwerdefrei, braucht keine Medikamente mehr und ist sportlich aktiv.

 

Anfügung vom 30.5.01 :

Im obigen Artikel wird öfters von einer homöopathischen Behandlung der Erkrankung gesprochen, ohne dass Mittel genannt werden. Dies liegt nicht daran, weil Informationen zurückgehalten werden sollen, denn sonst würde dieser Artikel überhaupt nicht ins Internet gestellt.

Es muss hierzu vom Leser vielmehr verstanden werden, wie Homöopathie funktioniert und dass sie eben nicht schwerpunktmäßig symptombezogen eingesetzt werden sollte, wie dies insbesondere auch von Ärzten heute fälschlich und daher im Ergebgnis meist erfolglos geschieht. Es gibt nämlich nicht d a s Mittel gegen Asthma, sondern 'nur' Mittel, die Asthma im Arzneimittelbild haben. Die Heil'kunst' jeden Behandlers - Arzt wie Heilpraktiker! - besteht darin, dem Patienten die richtigen Homöpathia zu finden. Das ist wieder anders etwa beim Einsatz von Nosoden, die übrigens durchaus auch bei Asthma angezeigt sein können. Deshalb aber wird oben auf die Angabe der hier eingesetzten Mittel verzichtet!

Über die homöopathische Mittelwahl habe ich unter dem Artikel "Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/index.htm - ausgeführt, weil dort die gleiche Problematik gegeben ist. Der interessierte Leser möge bitte dort nachlesen.

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Anfügung vom 17.6.01:

Der Patient war zuletzt am 5.6.00 beim Heilpraktiker, weil er Heuschnupfen hatte. Danach nicht mehr. Es ging ihm so gut, dass er täglich Inlineskater fuhr. Außerdem spielte er zuletzt in einer Altherrenmannschaft Fußball. Das Asthma schien besiegt!

Fast genau ein Jahr später rief er jedoch am 1..6.01 abends seinen Heilpraktiker an. Er komme gerade aus dem Urlaub vom Bodensee und habe große Atmungsprobleme. Ob er noch vorbeikommen dürfe.

War das nun der Rückfall, den ihm sein Hausarzt längst angekündigt hatte, nachdem er sich keine Medikamente mehr bei ihm geholt hatte? War die Krankheit doch nur vorübergehend zurückgedrängt worden und hatte sich jetzt wieder Bahn gebrochen?

Dagegen sprach die Dauer des guten Zustandes von ziemlich genau einem Jahr. Ebenso, dass der Patient körperlich überhaupt inlineskaten konnte und sogar Mannschaftsfußball spielte. Nachdem alles ein Jahr lang ganz 'normal' funktioniert hatte, war folglich nicht wieder ein 'alter Zustand' durchgebrochen. Das war vielmehr eine 'neue' Erkrankung, die erwartungsgemäß aber natürlich wieder die Schwachstelle des Patienten gefunden und damit auch die allein dort möglichen Atemwegssymptome hervorgerufen hatte.

Nach Aussage des Patienten hatte er zwei Wochen zuvor ein großes Stück Wiese gemäht. Das hätte schon jeden gesunden Ungeübten sehr angestrengt. Seither hatte er Heuschnupfen. Ihm lief die Nase. Unangenehm, aber nicht weiter belastend.

Die Woche vor Pfingsten verbrachte er dann mit der Familie am Bodensee. Sie waren Baden gewesen und zwei Tage zuvor im Schmetterlingshaus der Insel Mainau, mit seiner Luftfeuchtigkeit von ca 90 Prozent. Am Abend dann fuhr er noch am Seeufer Inliner.

In derselben Nacht quälte ihn dann akute Atemnot. Er brachte nur mühsam Luft rein und ebenso mühsam wieder raus. Es war "wie damals"! Im Rücken habe er das Gefühl wie von einem Brett gehabt und gelb-grünen Schleim abgehustet.

Entgegen seiner Erwartung besserte sich das alles auch am Folgetag nur wenig. Er fuhr daher am nächsten Tag nach hause und rief seinen Heilpraktiker an. Als er bei diesem saß, atmete er schwer aus und ein.

Das konnte nun allerlei Ursachen haben. Der Heuschnupfen nach dem Mähen zeigte an, dass die Schleimhäute ihrer Schutzfunktion nicht mehr genügten. Es konnte also eine Allergie sein. Ihr konnte sich durch die anstrengenden und damit in seinem Fall offenbar immunschwächenden Tätigkeiten und Vergnügungen wie Mähen, Inlineskating und Baden ein Streptococcen- oder auch Staphylococceninfekt aufgelagert haben. Auch an Pneumococcen war zu denken. Allerdings konnte es wegen der 'geöffneten' Schleimhäute aber auch eine Schimmelpilzerkrankung sein, etwa aus dem feuchten Schmetterlingshaus.

In der energetischen Testung beim Heilpraktiker kam jedoch keine Nosode heraus. Es waren vielmehr ' nur ' die die üblichen, individuellen Homöopatica angezeigt, von denen der Patient sofort je 1 Globuli in der C 200 Potenz erhielt. Nach knapp fünf Minuten waren keine Atemgeräusche mehr zu hören. Der Patient bestätigte eine deutliche Besserung.

Danach wurden neuraltherapeutisch seine Lungenpunkte abgespritzt, woraufhin eine weitere Besserung eintrat.

Der Durchbruch sei jedoch erzielt worden, als wiederum die Narbe auf jedem seiner Lungenflügel gespritzt wurde. Die eine davon war ca 1,5 cm breit und ca 12 cm lang. Sie sah aus wie eine schlecht verheilte Operationsnarbe, doch war er als Kind nur an einer Stange heruntergerutscht und hatte sich dabei eine flache Hautabschürfung zugezogen. Mehr war damals nicht gewesen, aber trotzdem diese auffällige Narbe entstanden. Die Narbe war schon vor einem Jahr gespritzt, aber keine auffällige Besserung danach gesehen worden.

Diesmal war das nun anders. Nach der Hälfte der Narbenspritzung habe er sich aufgerichtet und seinem Behandler gesagt, es sei ihm jetzt "ganz heiß von der Narbe über die Rippen in den Rücken gefahren", wo er doch sonst immer dieses Brettgefühl habe. Das sei plötzlich weg. Er könne wieder frei durchatmen, "als sei nichts gewesen". Er bekam zur Stärkung des Immnusystems noch eine Ampulle eines Thymuspräparates. Dann ging er, als sei nie etwas gewesen.

Nun weiß der mit Homöopathie Erfahrene, dass bei schweren Krankheitsbildern die Phase plötzlicher, starker Besserung in der Regel nicht lange anhält.

Das will ich erklären.

Jeder Patient lebt - sofern sie sich nicht ständig weiter verschlechtert - mit seiner Krankheit gleichsam in einem statischen Gleichgewicht. Bildhaft geprochen: Das 'Gesundheitspendel', das beim Gesunden in der Senkrechten steht, ist hier in einer Schräglage gleichsam festgezurrt. Die richtigen Medikamnte kappen die Taue nun, die das Pendel in seiner derzeitigen Schräglage fest halten. Das Pendel schlägt zurück und dies vielleicht so heftig über den Nullpunkt hinaus, dass es kurzfristig sogar zu vergleichsweise extremem Wohlbefinden kommt. Danach aber schwingt das Pendel zurück und dies vielleicht so heftig, dass es danach zu einer sog. 'homöopathischen Erstverschlimmerung' kommt. Diese hält jedoch nicht lange an - kaum länger als 1 - 2 Tage, dann hat das 'Pendel' ein neues, nun insgesamt gesundheitlich besseres statisches Gleichgewicht gefunden. So nähert sich nach meiner Erfahrung dieses 'Pendel' dann schließlich wieder der Senkrechten, also dem beschwerdefreien gesunden Zustand.

Dieses Bild macht deutlich, warum der erste Erfolg - der meist noch in der Praxis eintritt - manchmal nur vorübergehend ist. Aber dieser Erfolg zeigt natürlich auch, dass der Behandler mit der Therapie auf dem richtigen Weg ist, sonst wäre dieser Ersterfolg gar nicht möglich. 'Unerfreulich' ist es daher auch nur, wenn der Patient - trotz passender Medikation - zunächst in der Praxis gar keine Verbesserung feststellt. Dann ist nur noch die Erstverschlimmerung zu erwarten, die bis zur spürbaren Besserung 1 -2 Tage anhalten kann.

Diesmal hatte den großen Durchbruch beim Patienten aber die Neuraltherapie gebracht, so dass ein Behandler mit solchen homöopathischen Erwartungen falsch liegen konnte. Es war daher abzuwarten, was geschehen würde. Im Fallbeispiel wurde am Freitag Abend vereinbart, sich am kommenden Mittwoch wieder zu sehen.

Der Patient kam wie verabredet und berichtete.

Am Freitag Abend sei zunächst alles "fast weg" gewesen, aber schon bald wieder in vorheriger Heftigkeit zurück gekommen. Er hatte sich dann auch noch den Samstag über durchgequält. Als er aber Sonntag Nacht wieder nicht hatte schlafen können, sei er am Sonntag früh zum Hausarzt gegangen. Der habe ihm eine krampflösende Ampulle Theophyllin gespritzt. Die Cortisonspritze habe er jedoch abgelehnt. Außerdem habe er eine ganze Reihe Medikamente verordnet bekommen, davon am Sonntag Morgen aber nur einen Hub Symbiocort genommen.

Es sei ihm dann gut gegangen bis abends, wo er neuerlich einen Hub Symbiocort nahm. Des gleichen am Montag früh. Danach nichts mehr, obwohl er am Dienstag Abend nochmals 'geringe Probleme' gehabt habe. Wie auch heute Morgen. Er habe schließlich "graue feste Bestandteilen" abgehustet und sei seither "weitgehend frei". Jetzt huste er leicht ab, einen dünnen gelben Schleim.Außerdem habe er noch Heuschnupfen.

Hier war es zu einer ungewöhnlich starken Erstverschlimmerung gekommen. Leider hatte der Patient seinen behandelnden Heilpraktiker darüber jedoch nicht informiert. Daher war sein Gang zum Hausarzt auch richtig gewesen. Die Theophyllin-Spritze hatte ihm zwar das Abhusten ganz wesentlich erleichtert, aber wohl nicht die danach anhaltende Zustandsbesserung bewirken können. Diese ging vermutlich auf den einsetzenden homöopathischen Heilerfolg zurück, der nach der Verschlechterung von Freitag bis Sonntag Morgen zu erwarten war, aber homöopathisch hätte zusätzlich gestützt werden sollen ( müssen ).

Die Therapie am 5.6.01 bestand wiederum in Homöpatica, sowie neuerlich in einer Ampulle eines Thymuspräparat . Der Heilpraktiker riet, der Patient solle im Bedarfsfall außerdem das für ihn auch in der Testung günstige Theophyllin nehmen.

Am 8.6.01 kam der Patient freudestrahlend in die Sprechstunde. Er habe nichts außer den homöopathischen Globuli genommen. Nur nach Rennen und Laufen spüre er "noch ein bißchen Enge". Das war im Hinblick auf die Schwere des vorherigen Krankheitsbildes aber nicht ungewöhnlich.

Der Patient wurde ermahnt, auf seinen ph-Wert im Urin zu achten - den er schon lange vernachlässigt hatte! - um einer Übersäuerung seines Organismus entgegenzuwirken. Außerdem wurde ihm jegliches tierisches Eiweiß verboten, denn der Patient hatte in den letzten Wochen - etwa bei Grillen - doch zu viel Fleisch und Würstchen gehabt. Das für sich macht, durch die Verengung der Gefäße, langfristig erhebliche Probleme. Außerdem bekam er wiederum Homöopathica und diesmal 2 Ampullen Thymoject.

( Zur Bedeutung des ph-Wertes in Zusammenhang mit der Übersäuerung verweise ich den Leser auf die Artikel:

Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall .- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

" Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/

und

Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

 

Den nächsten Termin sagte seine Frau bereits ab, da er wieder beruflich unterwegs sei. Es gehe ihm gut. Er habe nur noch Schnupfen.

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Anfügung vom 18.7.02

Der Patient ist seither anhaltend beschwerdefrei.

 

 

 

 

 

Hinweis von Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker

Patienten mit Asthma durch Hausstaub u.ä. empfehle ich, ihre Heizkörper so umzugestalten, dass aus der heute üblichen, luftverwirbelnden Heizung - diese führt unten kalte Luft vom Boden durch die Heizrippen und lässt sie erwärmt oben wieder austreten - eine Strahlungsheizung ( temperierte Heizung ) wird.

Der Luftstrom, der vorher ständig Bakterien und Hausstaubpartikel in diesem Kreislauf durch den Raum wirbelte, soll dadurch abgebrochen werden. Dies wird erreicht, indem auf den Heizkörper etwa eine Aluminiumfolie o.ä. Abdeckung so aufgebracht wird, dass zwischen den Heizrippen danach keine Luft mehr aufsteigen kann. Immer wieder wurde dadurch bei empfindlichen Menschen das Beschwerdebild durch Hausstaub deutlich gebessert oder verschwand.

 

 

 

Anfügung vom 17.6.03

Eine wichtige Ergänzung der obigen Anmerkungen zum Asthma bronchiale verdanke ich einem Leser, der mich auf die Möglichkeiten hinwies, Asthma allein durch Atemtherapie zu behandeln.

Hierüber hat Dr. med. Julius Pahlow - 4.Auflage im Jahre 1980 - das wichtige Fachbuch " Funktionelle Atmungstherapie" ( HAUG-Verlag ) veröffentlicht. Das Buch ist 'natülich' vergriffen, weil hier - für den Laien verständlich - die Bedeutung und Funktionsweise der Atmung auch gerade bei Asthma bronchiale so erklärt wird, dass sich der Betroffene selbst helfen kann. Mir ist es zufällig gelungen, ein Exemplar zu bekommen und ich war beeindruckt von dieser wichtien Arbeit, die ich jedem Betroffenen sehr empfehlen möchte. Wer Asthma hat, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.

Eine solche Veröffentlichung wird natürlich von den meisten Ärzten und insbesondere der Pharmaindustrie nicht gern gesehen, weil solche Hilfe zur Selbsthilfe ihre wirtschaftlichen Interessen berührt. Wie das Wissen um Strophanthin den Kranken verloren gehen sollte - siehe hierzu den Artikel Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall .- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm - durfte auch das Wissen um die funktionelle Atmungstherapie nicht den betroffenen Laien zugänglich bleiben.

In den kommenden Zeiten knapper Gesundheitskassen und voraussichtlich einer amerikaähnlichen Zwei-Klassen-Medizin in der BRD - mit Patienten, die sich eine Behandlung leisten können und solchen, die darauf verzichten müssen! - wird aber solche Information wie dieses Buch langfristig wieder eine erhebliche Rolle spielen ( müssen ).

Daher bin ich hoch erfreut darüber, dass dieses Buch im Internet vollständig veröffentlicht ist, so dass sich dort jeder selbst einlesen und notfalls einen Ausdruck fertigen kann: http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf - http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf

Außerdem empfehle ich den Asthmatikern nachdrücklich die Einnahme von oralem Strophanthin ( "Strodival mr" ) in der Dosis 1x1/alle 3 Stunden. Dies wird zu genellen, leichten Entkrampfung der Atemwege führen und - neben der oben schon besprochenen Wirkung einer dauerhaften Entsäuerung - insbesondere auch zu einer wichtigen Entlastung des Herzens. Hierzu verweise ich wegen Einzelheiten auf meine Artikel über Strophanthin.

Dem Leser empfehle ich ferner den Artikel Asthma bronchiale - Asthmaerkrankung und alternative Medizin - Krankenbericht Nr. II
Asthma bronchiale - alternative Medizin gegen Asthma Erkrankung. Ein Asthmatiker und seine 36 - jährige Krankengeschichte
http://www.melhorn.de/AsthmaII/index.htm

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