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Asthma bronchiale und alternative Medizin
Eine
36-Jährige Leidenszeit wird beendet
| von |
und einem Nachwort
| Heilpraktiker
|
Lernt Gutes
zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17
keywords:Asthma,alternative,Medizin,bronchiale,Atemnot,Asthmatiker,Behandlung, Therapie, Atemwegserkrankungen, Sauerstoff, Übersäuerung, Störfeld, Neuraltherapie, Homöopathie, Zelltherapie
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- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!
Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!
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Meine Geschichte
Als Kind von 2 bis 6 Jahren wohnte
ich mit meinen Eltern in einer recht feuchten Erdgeschosswohnung in der Nähe
von L. Im Laufe der Jahre bekam ich immer wieder Erkältungen, die später
zur chronischen Bronchitis wurden. Als Schulkind hatte ich immer häufiger
Hustenanfälle und Atemnot.
Mit ca. 10 Jahren diagnostizierten die Ärzte dann bei mir "Asthma". Damit
war der Fall klar und danach wurde ich entsprechend behandelt: Mir wurden mehrmals
Kuren verschrieben - die zwar linderten, aber nicht heilten - und ich bekam
zum Teil starke Medikamente wie etwa Kortisonspray.
Zwischen 11 und 12 Jahren kam dann eine Heuschnupfen - Pollenallergie hinzu,
die man mit wechselndem Erfolg durch Spritzenkuren zu bekämpfen versuchte.
Im einen Jahr ging es besser, so manches Jahr verfluchte ich den Mai/Juni, da
ich nicht so mit den anderen Kindern spielen konnte, wie ich wollte.
Die Ärzte machten mir Hoffnung, der ganze Spuk werde mit der Pubertät vielleicht verschwinden. Leider geschah dies nicht. Vielmehr wurde das Asthma-Spray zum ständigen Begleiter und ich geriet in Panik, wenn ich es mal vergessen hatte. Einmal musste mich mein Vater unter Missachtung aller Verkehrsregeln ins Krankenhaus fahren, weil ich zu ersticken drohte - ein Erlebnis, das man nie vergisst.
Mit 20 Jahren zogen wir in nach C. Dort hatte ich das Gefühl, mein Gesundheitszustand werde etwas besser : Ich brauchte das Spray seltener und auch der Heuschnupfen war im Sommer nicht mehr so stark. Meinen Arzt sah ich daher eher selten. Dieser Zustand blieb 6 Jahre stabil.
Mit 27 Jahren zog ich nach F. Dort verschwanden meine Beschwerden schlagartig - was für die Diagnose "Asthma" ungewöhnlich ist. Aber da es mir gut ging und ich mein Spray ganz vergessen konnte, machte ich mir darüber keine Gedanken und war nur froh, das alles endlich vergessen zu können. Nur der Heuschnupfen blieb mir, den ich aber jedes Jahr tapfer überstand und der auch immer schwächer zu werden schien.
Mit 31 Jahren zog ich dann nach M. Etwa ein Jahr später bemerkte ich, dass ich im Sommer immer öfter - wenn es trocken und stickig war - leichte Atemnot bekam. Schließlich ging ich zum Arzt und ließ mir wieder ein Spray verschreiben.
Mit diesem Spray kam ich die nächsten 2 Jahre aus, musste es aber immer öfter benutzen. Erleichterung hatte ich nur, wenn ich vereiste. Nach weiteren 4 Jahren musste ich dann jedoch einen Facharzt aufsuchen, der mir ohne Umschweife erklärte, ich hätte allergisches Asthma.
Mit dieser Diagnose konnte/wollte ich mich nicht zufrieden geben. Sollte mich wirklich meine Vergangenheit eingeholt haben? Nachdem ich doch schon mal 6 Jahre keine Beschwerden gehabt hatte, wollte ich mich damit nicht abfinden und kam auf die Idee, einen Heilpraktiker zu Rate zu ziehen.
Aber wie einen kompetenten finden? Es gelang mir schließlich über das Internet. Trotz der großen Kilometer-Entfernung wollte ich einen Versuch wagen.
Mit akutem Heuschnupfen und ganztägiger Atemnot kam ich am 11.8.01 erstmals in die Sprechstunde. Zu meiner Überraschung war dies ein 1- stündiges Gespräch, in dem ich das Gefühl gewann, dass sich dieser Behandler durch meine komplette Gesundheitsgeschichte zu arbeiten versuchte, um wirklich einen Überblick zu bekommen und so dann auch die Ursachen - eventuell in der Vergangenheit - zu finden. Das erste Mal, dass ich derartiges erlebte.
Ich bekam ausgesuchte Homöopathica. Außerdem stellte der Heilpraktiker fest, dass mein Vitamin- und Mineralstoffhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht war. Vor allem muüsse ich wesentlich mehr trinken, was mir manchmal schwer fiel.
Bis zum 21.8.01 war mein Heuschnupfen deutlich gebessert und auch im Bronchialraum ging es mir leichter. Allerdings nur im Geschäft. Nicht auch zu hause.
Nach weiteren 2 Behandlungen hatte ich mich bis 29.8.01 bereits deutlich stabilisiert. Störungen hatte ich da nur noch alle 2 Tage, jeweils etwa eine halbe Stunde lang, musste aber weiterhin täglich noch 1 Spraystoß machen, weil ich sonst doch noch Atemnot bekam.
Der Heilpraktiker machte mit mir mancherlei. So testete er jedes Mal die homöopathischen Mittel neu aus, weil er der Meinung war, dass der Patient jedes Mal 'wie neu' ist, wenn er wieder kommt. Für ihn war eine Krankheit "zu schälen, wie eine Zwiebel", wie er das nannte. Ferner machte er mit mir eine Urintherapie, sowie eine umfangreiche Neuraltherapie, also das Abspritzen alter Narben, die als Störfelder den Körper beeinträchtigen können. Besondere Aufmerksamkeit widmete er meiner Übersäuerung, die nach Messung des ph-Wertes im Urin durch Einnahme eines Pulvers aus Mineralien reguliert wurde.
Bereits am 4.9.01 hatte ich das Cortisonpräparat seit einer Woche abgesetzt und brauchte auch den Spray nur noch 2 Mal.
Am 25.9.01 hatte ich dann auch keinen Schnupfen mehr. Einige Tage in Urlaub, musste ich jedoch noch l Mal auf den Spray zurückgreifen, weil ich offenbar übersäuert war, da ich zu wenig getrunken hatte und überstresst war.
In den Bergen hatte ich dann um den 1.10.01 jedoch wieder eine leichte Atemnot und einen schmerzhaften Druck auf der Brust, was ich aber schon früher so gehabt hatte.
In den Gesprächen mit dem Heilpraktiker arbeiteten wir uns durch meine komplette Lebensweise und es zeigte sich, dass ich offenbar nur noch Atemnot bekam, wenn ich in der Wohnung war. Da ich glücklich verheiratet bin, schieden psychische Momente aus. Es zeigte sich dann zwar bei der Testung, dass Hausstaubmilben etwas störten, doch war dies nicht das auslösende Moment.
Wir suchten weiter in langen Gesprächen am 17.10 und 31.10.01.
Als ich am 14.11.01 wieder zu dem Heilpraktiker kam, konnte ich von einer deutlichen Besserung durch die Einnahme von Zink berichten, das ich neben den Homöopathica bekommen hatte. Damit konnte ich dann auch stabil bleiben.
Dies war auch dem Heilpraktiker nicht so recht erklärlich, aber er meinte, es läge wohl an meinem Wohnort der in einem ehemaligen Sumpfgebiet liegt. Offenbar sei dies ein geopathischer Ort, auf dem wir wohnen und ich würde eben besonders feinfühlig darauf reagieren ( Meine Familie war davon schließlich nicht betroffen). Das Zink neutralisiere dies nun wohl, denn wenn ich es abends nicht nahm, bekam ich abends zu hause diese Beklemmungen. Da ich aber ohnehin die Absicht habe, mir ein Haus zu kaufen, werde ich dies nun beschleunigen, um gesündere Wohnverhältnisse zu bekommen.
Am 11.12.01 hatte ich dann eine leichte Erkältung, jedoch ohne Asthmaanfälle. Danach ging es mir gut. Ich war im Ausland und hatte erst am 14.1.02 erstmals wieder das Gefühl, Zink nehmen zu sollen.
Ansonsten ging es mir so weit gut, auch als ich am 6.2.02 dann mit einer Grippe wieder zu dem Heilpraktiker kam. Er behandelte mich neuerlich mit ausgesuchten Homöopathica.
Insgesamt fühle ich mich heute wieder unbeschwert. Natürlich kann ich nicht sagen, ob ich nun wirklich für immer geheilt bin, aber die Kürze der Zeit, in der sich mein doch schweres Krankheitsbild so durchschlagend besserte und heute wie weggeblasen ist, macht mir doch Hoffnung, dass ich auf Dauer nicht mehr mit dieser Erkrankung leben muss.
Für mich ist dies ein Beweis, dass nicht immer die Schulmedizin die richtige Wahl ist, sondern auch andere Heilverfahren möglich sind. Ich hatte zwar so manchesmal das Gefühl, nicht recht nachvollziehen zu können, was genau der Heilpraktiker tat. Doch die Behandlungsergebnisse sprechen für sich.
Auch in Zukunft werde ich weiterhin die Homöopathie zu Rate ziehen, da hier nicht 'mit Kanonen auf Spatzen geschossen' wird, und vor allem nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen behandelt werden.
gez. Thomas G.
4.6.02
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Anfügungen
von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Mit Genehmigung des Verfassers ergänze und kommentiere
ich den obigen Bericht
Nachwort vom 18.7.02
Der Patient war als Manager in der IT-Branche damals zwar sehr eingespannt, doch nicht sonderlich exponiert, so dass es sehr schwierig war, die richtigen Therapiewege zu finden. Trotzdem gelang der oben geschilderte Erfolg.
Um so betroffener war sein Behandler, als er am 25.6.02 anrief und sagte, es sei fast alles wieder so schlimm wie früher. Das war nach der Erfahrung mit anderen Partienten nicht zu erwarten. Der Patient wollte unbedingt noch am gleichen Abend in die Sprechstunde kommen.
Er schilderte seinem Behandler dann - unüberhörbar! - dass er wieder schwere Atemnot habe. Im Liegen noch schlimmer. Er brauche täglich 2 Sprühstöße Cortison. Er sei eben schon immer auf Gräserpollen allergisch gewesen und vermute, dass dies nun doch Folge der augenblicklichen Pollenllage sei. Er habe einen nur leichten Hustenreiz und danach dann schwerste Beklemmung. Es werde aber nichts abgehustet. Nase und Augen seien kaum belastet.
War das nun der Rückfall?
Die energetische Testung ergab jedoch eine nur schwache Belastung durch Gräserpollen. Das konnte es also nicht sein. Da hatten andere Allergiker schon ganz andere Belastungen aufgewiesen und kein solches Beschwerdebild entwickelt - auch der Patient selbst in früheren Testungen nicht.
Doch es fehlte andererseits an jeglichen Belastungen. Er hatte 2 Wochen Urlaub zu hause gemacht, ruhig und beschaulich seine Zeit verbracht, mit Holzarbeiten und seinen kleinen Kindern. Da fehlte es am Stress ebenso, wie an der Übersäuerung.
Schließlich ergab jedoch das weitere Gespräch, dass der Patient als leidenschaftlicher Bastler im Urlaub Möbel gebaut hatte. Rücksichtsvoll hatte er dies in der Garage gemacht und, damit er niemand störe, dabei die Garagentüre geschlossen. Das alles - wie viele das leider tun! - jedoch ohne besonderen Atemschutz. Natürlich für einen Allergiker das pure Gift! Aber dies belegt eben auch, wie sorglos er zuvor durch seinen guten Gesundheitszustand geworden war.
Der Patient hatte also eine 'Holzstaublunge', konnte den trockenen Staub aber nicht abhusten, da ihm dieser das Lungengewebe zukleisterte. Mit der verklebten Lunge litt er natürlich dann unter aktutem Sauerstoffmangel und wenn er dann hustete, so wirkte sich das entsprechend verheerend aus. Ein Glück nur, dass er noch 38 Jahre jung und recht drahtig war.
In diese Lungensituation hinein, hatte sich prompt noch eine Infektion gesetzt, die auf Pneumococcinum und Arsen im energetischen Test stark ansprach. Beide Mittel, zusammen mit Quercus (= Eiche ) brachten dann auch binnen Minunten eine starke Linderung. Zusätzlich beatmet mit ionisiertem Sauerstoff fuhr er nach 1,5 Stunden wieder mit großer Erleichterung in der Atmung nach München zurück.
Am 1.7.02 kam er wieder. Es ging ihm deutlich besser. Aber er hatte es nicht lassen können und testen wollen, ob es wirklich der Holzstaub war und sein eigener Leichtsinn. Dazu setzte er sich nochmals kurz dem Holzstaub aus und bekam sofort wieder einen leichten Rückfall. Nun glaubte er es endgültig. Wieder wurden ihm die Lungenpunkte abgespritzt und er wurde weiterhin homöopathisch und mit Zellpäparaten behandelt. Danach ging er vorübergehend beruflich problemlos einige Tage ins Ausland
Der Schlüssel des Erfolges war dabei fraglos das sehr ausführliche Gespräch vom 25.6.02 gewesen, in dem er so ausführlich über seine Hobbies im letzten Urlaub sprach. Wo es doch üblicherweise beim Behandler so viel 'Wichtigeres' und Näherliegenderes zu besprechen gab, in Verbindung mit gerade dieser schlimmen Krankheit!
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Anfügung vom 9.12.02
Patienten mit Asthma durch Hausstaub u.ä. empfehle ich, ihre Heizkörper so umzugestalten, dass aus der heute üblichen, luftverwirbelnden Heizung - diese führt unten kalte Luft vom Boden durch die Heizrippen und lässt sie erwärmt oben wieder austreten - eine Strahlungsheizung ( temperierte Heizung ) wird. Der Luftstrom, der vorher ständig Bakterien und Hausstaubpartikel in diesem Kreislauf durch den Raum wirbelte, soll abgebrochen werden.
Dies wird erreicht, indem auf den Heizkörper etwa eine Aluminiumfolie o.ä. Abdeckung so aufgebracht wird, dass zwischen den Heizrippen danach keine Luft mehr aufsteigen kann. Immer wieder wurde dadurch bei empfindlichen Menschen das Beschwerdebild durch Hausstaub deutlich gebessert oder verschwand.
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Anfügung vom 17.6.03
Eine wichtige Ergänzung der obigen Anmerkungen zum Asthma bronchiale verdanke ich einem Leser, der mich auf die Möglichkeiten hinwies, Asthma allein durch Atemtherapie zu behandeln.
Hierüber hat Dr. med. Julius Pahlow - 4.Auflage im Jahre 1980 - das wichtige Fachbuch " Funktionelle Atmungstherapie" ( HAUG-Verlag ) veröffentlicht. Das Buch ist 'natülich' vergriffen, weil hier - für den Laien verständlich - die Bedeutung und Funktionsweise der Atmung auch gerade bei Asthma bronchiale so erklärt wird, dass sich der Betroffene selbst helfen kann. Mir ist es zufällig gelungen, ein Exemplar zu bekommen und ich war beeindruckt von dieser wichtien Arbeit, die ich jedem Betroffenen sehr empfehlen möchte. Wer Asthma hat, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.
Eine solche Veröffentlichung wird natürlich von den meisten Ärzten und insbesondere der Pharmaindustrie nicht gern gesehen, weil solche Hilfe zur Selbsthilfe ihre wirtschaftlichen Interessen berührt. Wie das Wissen um Strophanthin den Kranken verloren gehen sollte, - siehe hierzu den Artikel "Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm - durfte auch das Wissen um die funktionelle Atmungstherapie nicht den betroffenen Laien zugänglich bleiben.
In den kommenden Zeiten knapper Gesundheitskassen und voraussichtlich einer amerikaähnlichen Zwei-Klassen-Medizin in der BRD - mit Patienten, die sich eine Behandlung leisten können und solchen, die darauf verzichten müssen! - wird aber solche Information wie dieses Buch langfristig wieder eine erhebliche Rolle spielen ( müssen ).
Daher bin ich hoch erfreut darüber, dass dieses Buch im Internet vollständig veröffentlicht ist, so dass sich dort jeder selbst einlesen und notfalls einen Ausdruck fertigen kann: http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf
Außerdem empfehle ich den Asthmatikern nachdrücklich die Einnahme von oralem Strophanthin ( "Strodival mr" ) in der Dosis 1x1/alle 3 Stunden. Dies wird zu genellen, leichten Entkrampfung der Atemwege führen und - neben der oben schon besprochenen Wirkung einer dauerhaften Entsäuerung - insbesondere auch zu einer wichtigen Entlastung des Herzens. Hierzu verweise ich wegen Einzelheiten auf meine Artikel über Strophanthin.
Den Betroffenen
empfehle ich ferner den Artikel " Asthma bronchiale - Asthma Erkrankung
und alternative Medizin - Krankenbericht Nr. I
- http://www.melhorn.de/Asthma/index.htm - mit den dortigen Anfügungen.
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Rechtlicher Hinweis:
Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass dieser Artikel zu keiner Zeit als Werbung für meine Praxis gemeint war oder dies m.E. ist, schon weil der hier tätige Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden.
Der Leser soll am Beispiel lediglich erkennen, dass es mit den 'herkömmlichen' Therapien durchaus auch Misserfolge geben kann, andererseits bei eben diesem Krankheitsbild alternative Methoden aber in Frage kommen können, obwohl eben diese Krankheit üblicherweise als der altenativen Therapie unzugänglich gilt.. Wenn hier von Erfolgen mit der Homöopathie gespriochen wird, so sei dies allerdings nicht als Werbung für ein Therapieverfahren fehlgedeutet. Die Homöopathie ist ein Verfahren unter mehreren der alternatriven Medizin und auch keineswegs ein 'Allheilmittel'. Sie ist m.E. sogar noch noch abhängiger vom therapeutischen Können des Behandlers als andere, im Ergebnis durchaus gleichwertige Therapieverfahren.
Die Zielsetzung einer Information der Patienten ist m.E. deshalb wichtig, weil gerade in der heutigen Zeit zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden und das Gesundheitssystem selbst schwer an den Behandlungskosten 'erkrankt' ist. Was früher vom unwissenden Patienten bereitswillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostet', dafür soll er heute gesondert zahlen.
Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten und Begrenzungen von Therapien aber auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist nicht zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen.
Die zunehmenden Leseangebote für Laien auf dem Gesundheitsmarkt bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen.
Dazu gehört fairerweise damit aber auch die offene Darlegung der teilweisen Begrenztheit schulmedizinischer Therapien. Schließlich wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche Auseinandersetzung auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' der Laien begrenzen zu wollen. Damit wird der Sache in der Regel nämlich mehr geschadet, als genützt. Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium oftmals ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.
Oben dargelegte therapeutische Misserfolge müssen daher ebenso Teil des obigen Artikels sein, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als Beweis anderer Therapiemöglichkeiten. Dabei sei man sich bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind und schon deshalb daher m.E. auch keine Werbung sein können und wollen, sondern lediglich allgemeine Empfehlung für die Beachtung alternativer Therapiewege.
Vor allem ist wichtig, dass der Leser erkennt, wieviel er unseres Erachtens auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen seine Krankheit tun kann. Das wird den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung den dauerhaften Therapieerfolg teilweise erst ermöglichen.
Der Artikel wirbt folglich nicht etwa für eine Praxis oder Berufsgruppe, sondern der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also nur Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal der Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu einer bestimmten Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für diese aufgefasst werden kann.
Wenn der Verfasser des Artikels und ich dadurch nur einem Betroffenen helfen können, so ist aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.
Ich will das Verlorene
suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.
Hesekiel 34, 16
Wolf-Alexander Melhorn
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(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)
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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Asthma/index.htm und www.borreliose-info.de und www.melhorn.de/AsthmaII/index