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Asthma und Übersäuerung

Die Geschichte einer jahrelangen Fehlbehandlung

 

von

Swen B.

E-mail: MuKuBa@t-online.de

 

und einem Nachwort von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords= Asthma, bronchiale, Übersäuerung, Atemnot, Asthmatiker, Behandlung, Therapie, Atemwegserkrankungen, Homöopathie,Allergie,Allergiker

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

 

Krankengeschichte

Als 5-jähriger kam ich mit Asthma zu einer sechswöchigen Kur nach Sylt, nicht weit weg von meinem Heimatort Burg im Kreis Dithmarschen. Als ich wieder zurückkam, bin ich sofort mit einer doppelseitigen Lungenentzündung drei Wochen ins Krankenhaus gekommen.

In der Grundschulzeit verstarb mein Nebensitzer an Asthma. Er war nicht nur mein Nebensitzer, sondern auch ein Freund, mit dem ich meine Freizeit verbrachte. Es war ein Ereignis, das ich nie vergessen werde.

Soweit ich mich erinnern kann, musste ich damals noch einige Zeit (1-2 Jahre) inhalieren, danach war Ruhe, mit dem Asthma.

Als ich dann 1988 arbeitsbedingt nach Baden-Württemberg umzog, gingen die Asthmaprobleme ca. drei Jahre später wieder los. Ich ging zu einem Lungenspezialisten, der wieder Asthma bronchiale diagnostizierte.

Seit dieser Zeit brauchte ich verschiedene Sprays. Mal mehr, mal weniger. Dabei achtete ich nicht darauf, warum oder in welchen Situationen ich dieses Spray benutzte. Manchmal überfiel mich etwa abends auf dem Sofa auf einmal dieses Engegefühl, keine Luft zu bekommen. Oder morgens nach dem Aufstehen im Bad. Nachts bin ich immer zwischen 02:00 und 04:00 Uhr durch Atemnot aufgewacht. Nach dem Treppensteigen oder beim Tragen von schweren Sachen Þ Atemnot, dann zwei Hübe genommen, 1-2 Minuten gewartet und es ging wieder.

Anfang 2002 starb meine Mutter an einem doppelten Herzinfarkt. Das war für mich eine harte und stressige Zeit. In diesem Jahr wurde mein Asthma auch schlimmer.

Im April 2003 starb mein Schwiegervater, zu dem ich einen guten Kontakt hatte. Die Trauerfeier und die Zeit danach waren sehr schwierig für mich, was mein Asthma betraf. Ich brauchte das Spray in unregelmäßigen, aber häufigeren Abständen. Während dieses „schweren“ Atmens bekam ich Stiche im Herzbereich und im li Oberarm.

Ende Mai 2003 brauchte ich täglich 6-8 mal mein Spray Berotec.

Am 13. Juni hatte ich dann den ersten Termin beim Heilpraktiker. Ich glaube, ich saß noch keine fünfzehn Minuten bei ihm, als er mir nach Schilderung der obigen Vorgeschichte und jetzigen Beschwerden zu mir sagte: „Herr Balzer, Sie haben kein Asthma, Sie bekommen einen Herzinfarkt! Haben Sie Ihren ph-Wert schon mal kontrolliert? Sie sind vollkommen übersäuert.“

Das war für mich wie ein Schlag vor den Kopf. Er schickte mich, mein Spray aus dem Auto holen. Ich ging mit weichen Knieen runter und holte das Spray. Der Heilpraktiker testete es an mir aus und meinte, dass ich dieses Spray in mein Regal legen könnte, da ich es nicht mehr brauchen würde. Als Verordnung bekam ich eine Pulvermischung zum Entsäuern und Strophanthin zur Stärkung des Herzmuskels. Wie dann die ph-Testung zu hause ergab, war mein ph-Wert tatsächlich bei 6,0. Ich war wirklich stark übersäuert!

Am ersten Abend brauchte ich das Spray noch einmal, habe dann aber schon die Nacht durchgeschlafen wie ein Murmeltier.

Ich nehme das Pulver derzeit drei- bis viermal täglich und achte auf meine Ernährung, was bedeutet, für lange Zeit kein Fleisch, keine Wurst, keine tierischen Fette/Öle, viel Wasser (ohne Kohlensäure) Tee, etc.... Das regelt meinen ph-Wert dauerhaft bei7-7,5 ein.

Zunächst habe ich durch dieses Entsäuerungspulver einen sehr wässrigen Stuhlgang bekommen, aber der Heilpraktiker beruhigte mich. Das sei nicht ungewöhnlich.

Seither ging es mir viel besser und ich brauchte das Spray nur noch manchmal morgens (einmal), manchmal abends (einmal). Tagsüber brauche ich das Spray überhaupt nicht mehr.

Beim zweiten Besuch, eine Woche später (20. Juni 2003), stellte der Heilpraktiker noch fest, dass ich auch an Magnesium- und Zinkmangel leide, wodurch in Stresssituationen das Beklemmungsgefühl mit der Atemnot und dem Druck auf das Herz auftritt. Außerdem bin ich allergisch gegen Zucker.

Schon nach der ersten Behandlung hatte ich im Büro eine große Ruhe in mir und fühlte mich locker. Früher hatte ich in Stresssituationen immer mein Spray benutzen müssen!

Heute (03. Juli 2003) kann ich sagen, dass ich das Spray nur noch selten brauche (ca. 1x in 2 Tagen). Meistens verspüre ich zwar morgens und abend noch diese Atemnot oder dieses Engegefühl, es ist aber beides viel schwächer als früher und nach einigen Minuten dann auch wieder vorbei. Meistens komme ich in diesen Fällen ohne das Spray aus.

Swen B.
03.07.2003

 

 

 

 

 

 

 

Mit Genehmigung des Verfassers ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

 

Nachwort vom 17.7.03

Die obige Gechichte ist deshalb erzählenswert, weil zunächst völlig klar scheint, dass der Patient schon wegen seiner kindlichen Vorbelastung Asthmatiker ist. Allerdings ist der belastende Tod des Freundes wohl schon psychosomatisch bedingt. Hätte damals jemand mal mit dem Kind gesprochen und ihm die gesundheitlichen Folgen seiner engen seelischen Bindung an den verstorbenen Freund erklärt, wäre das kindliche 'Asthma' wohl binnen Tagen wieder verschwunden. So dauerte es fast 2 Jahre, bis die Trauerarbeit um den Freund von dem Kind selbst geleistet war.

Als der Patient dann umzog, sich einer neuen Aufgabe widmete und beruflich unter starken Stress geriet, die Mutter verstarb und anderes Belastendes geschah, waren seine Atemnotbeschwerden m.E. ebenfalls nicht asthmatisch bedingt, sondern wohl Folgen einer ereignisbedingten Übersäuerung. Dass er behandlerseitig trotzdem als Asthmatiker eingestuft und jahrelang mit Spray therapiert wurde, war daher m.E. falsch. Es führte nur dazu, dass sich der Verfasser schließlich selbst als Asthmatiker sah, zumal ihm das Spray kurzfristig sogar half, jedoch vorrangig wohl nur die häufig anzutreffende Funktion einer 'Psychokrücke' hatte.

Tatsächlich haben wir es hier mit einem jener Fälle zu tun - siehe etwa auch den Artikel "Hauterkrankung und alternative Medizin - http://www.melhorn.de/Haut/index.htm - bei denen die Übersäuerung nicht als Krankheitsursache erkannt wird. Wie dem Verfasser geht in der BRD m.E. Tausenden, denen nie jemand die ursächliche Bedeutung der Übersäuerung für ihren Krankheitszustand klar machte und die insbesondere nie jemand auf die Möglichkeit hinwies, sich allein schon durch andere - insbesondere fleischlose! - Kost in der Regel selbst helfen zu können.

Wolf-Alexander Melhorn

 

 

Anfügung vom 16.7.03

Patienten mit Asthma durch Hausstaub u.ä. empfehle ich, ihre Heizkörper so umzugestalten, dass aus der heute üblichen, luftverwirbelnden Heizung - diese führt unten kalte Luft vom Boden durch die Heizrippen und lässt sie erwärmt oben wieder austreten - eine Strahlungsheizung ( temperierte Heizung ) wird. Der Luftstrom, der vorher ständig Bakterien und Hausstaubpartikel in diesem Kreislauf durch den Raum wirbelte, soll abgebrochen werden.

Dies wird erreicht, indem auf den Heizkörper etwa eine Aluminiumfolie o.ä. Abdeckung so aufgebracht wird, dass zwischen den Heizrippen danach keine Luft mehr aufsteigen kann. Immer wieder wurde dadurch bei empfindlichen Menschen das Beschwerdebild durch Hausstaub deutlich gebessert oder verschwand.

 

Anfügung vom 1.6.7.03

Eine wichtige Ergänzung der obigen Anmerkungen zum Asthma bronchiale verdanke ich einem Leser, der mich auf die Möglichkeiten hinwies, Asthma allein durch Atemtherapie zu behandeln.

Hierüber hat Dr. med. Julius Pahlow - 4.Auflage im Jahre 1980 - das wichtige Fachbuch " Funktionelle Atmungstherapie" ( HAUG-Verlag ) veröffentlicht. Das Buch ist 'natülich' vergriffen, weil hier - für den Laien verständlich - die Bedeutung und Funktionsweise der Atmung auch gerade bei Asthma bronchiale so erklärt wird, dass sich der Betroffene selbst helfen kann. Mir ist es zufällig gelungen, ein Exemplar zu bekommen und ich war beeindruckt von dieser wichtien Arbeit, die ich jedem Betroffenen sehr empfehlen möchte. Wer Asthma hat, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.

Eine solche Veröffentlichung wird natürlich von den meisten Ärzten und insbesondere der Pharmaindustrie nicht gern gesehen, weil solche Hilfe zur Selbsthilfe ihre wirtschaftlichen Interessen berührt. Wie das Wissen um Strophanthin den Kranken verloren gehen sollte, - siehe hierzu den Artikel Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm - durfte auch das Wissen um die funktionelle Atmungstherapie nicht den betroffenen Laien zugänglich bleiben.

In den kommenden Zeiten knapper Gesundheitskassen und voraussichtlich einer amerikaähnlichen Zwei-Klassen-Medizin in der BRD - mit Patienten, die sich eine Behandlung leisten können und solchen, die darauf verzichten müssen! - wird aber solche Information wie dieses Buch langfristig wieder eine erhebliche Rolle spielen ( müssen ).

Daher bin ich hoch erfreut darüber, dass dieses Buch im Internet vollständig veröffentlicht ist, so dass sich dort jeder selbst einlesen und notfalls einen Ausdruck fertigen kann:

http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf

Außerdem empfehle ich den Asthmatikern nachdrücklich die Einnahme von oralem Strophanthin ( "Strodival mr" ) in der Dosis 1x1/alle 3 Stunden. Dies wird zu genellen, leichten Entkrampfung der Atemwege führen und - neben der oben schon besprochenen Wirkung einer dauerhaften Entsäuerung - insbesondere auch zu einer wichtigen Entlastung des Herzens. Hierzu verweise ich wegen Einzelheiten auf meine Artikel über Strophanthin.

Den Betroffenen empfehle ich ferner den Artikel " Asthma bronchiale ( Asthma ) und alternative Medizin - http://www.melhorn.de/Asthma/index.htm mit den dortigen Anfügungen.

 

 

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Asthma/index.htm und www.borreliose-info.de und www.melhorn.de/AsthmaIII/index