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Borreliose
- Alternativmedizin half

Bericht einer Patientin mit Borreliose, die durch alternative Medizin gerettet wurde, nachdem sie von Ärzteschaft und Krankenkasse vorhersehbar zunächst ihrem Herzversagen überlassen wurde

 

 

 

 

von
Andrea F.-S.


 

6.12.98

 

 

Mit Anfügungen von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

 

keywords: Borreliose,Zeckenstich,alternative,Medizin,Zecken,Lymeborreliose,Lyme,FSME,Lymeborreliose,Zecke,Zeckenbiss,Selbsthilfe,Übersäuerung,Störfeld,Antibiotika,AOK,Vitamine,Amalgam,Neuraltherapie,Homöopathie,Strophanthin

 

 

 

Ein Abdruck des Artikels - ohne Anfügungen - erschien in: "Wir Heilpraktiker" Fachzeitschrift für Naturheilkunde, Berufs- und Medizinalpolitik: AKTIVFORUM Organ des Berufs- und Fachverbandes "Freie Heilpraktiker e.V.", Ausgabe 3/99, September

1999, S. 22 - 25

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!

 


 

 

 

Beteiligen Sie sich an der
Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt
Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60
Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis



Der Krankenbericht der Patientin

Anfügungen von Heilpraktiker Melhorn

 

1. Arzt-Heilpraktiker-Krankenkasse

2. Borreliose - eine neue 'Zivilisationskrankheit'?

3. Borreliose nur durch Zecken?

4. Ist es denn immer Borreliose?

5. Familiäre Erfahrungen mit Borreliose

Kapitel 6 wurde als Artikel "Borreliose und Antbiotika" - http://www.melhorn.de/Antibiotika - ausgegliedert

7. Borreliose und Homöopathie

8. Ledum und Theridion nach Zeckenstich?

9. Borreliose und/oder FSME

10. Achtung: FSME-Impfschaden!

11. Zur Impfproblematik allgemein

12. Spätbehandlung von Borreliose und FSME

13. Zur Mär von den angeblich 'gefährlichen' Hochpotenzen

14. Nosodentherapie

15. Borreliose und körpereigenes Abwehrsystem

16. Borreliose auch als Aufgabe des Kranken

17. Borreliose und Ernährung

18 Essen als Nährstoffwechsel

19. Borreliose und Wassermangel

 


Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 



Meine Krankengeschichte

 


Im Juli 1995 wurde ich durch einen Zeckenstich nachgewiesenermaßen mit Borreliose infiziert. Meine Beschwerden: starke Gelenkschmerzen, tiefste Erschöpfung, starke Herzbeschwerden, Ohnmachten und Schwindelanfälle. 21 Tage lang erhielt ich als Infusion Rocephin. Eine abschließende Blutuntersuchung erfolgte - wohl aus Kostengründen - jedoch nicht.

Meine Beschwerden verstärkten sich. Für den Arzt war der Fall jedoch klar: Das sei eine andere Krankheit. Die Borreliose jedenfalls sei auskuriert. Mit dieser Feststellung war die fachärztliche Behandlung meines Zustandes jedenfalls beendet. Bald schon konnte ich aber nicht mehr ruhig sitzen, meine Gehirnströme waren lt. Neurologe "nicht mehr normal, sondern die einer 18-Jährigen"; ich hatte Kopfschmerz und beim Liegen ein starkes Taubheitsgefühl, an dem ich nachts erwachte. Und vor allem diese kraftlose Müdigkeit, daß ich kaum mehr Treppen steigen konnte! Meine Ohren waren verstopft. Ich hatte Sehstörungen und mir war ständig übel. Nur Ruhe besserte. Mit 33 Jahren fühlte ich mich 'wie eine alte Frau'. Mein Zustand verschlechterte sich von Woche zu Woche. Beim Arzt mußte ich nach 3 Minuten, trotz geringer Wattleistung, mit einem Blutdruck von 70/40, vom Ergometer gehoben werden. Danach schickte mich der Arzt mich den trostvollen Worten nach Hause: "Ruhen Sie sich gut aus". Als hätte ich davor was anderes getan!

Im November 1995 kam ich zu einem Heilpraktiker. Weil die medikamentösen Kosten einer solchen Alternativmedizin doch erheblich sind, behandelte er mich 1 Mal im Monat im Sinne einer sog. ganzheitlichen Therapie: Neuraltherapie, Homöopathie, Vitamine, Mineralien, Zelltherapie, Amalgamentgiftung, Schlafplatzstörungen, Darmsanierung etc. . Eine Blut-Kristall-Analyse ergab u.a. eine starke allgemeine Übersäuerung mit Sauerstoffmangel, sowie eine chronische Virusbelastung. Nach etlichen Heilkrisen besserte sich mein Zustand bis März 1996 ständig. Um Kosten zu sparen, bat ich den Arzt , mir wenigstens einige der Medikamente zu verschreiben, die der Heilpraktiker verordnet hatte.

Im April 1996 kam ein weiterer Rückschlag: Heftiges Frieren, totale Erschöpfung, Schmerzen in der Herzgegend. Gedächtnisausfälle. Meine Unterarme und Unterschenkel waren tagelang taub. Der Arzt war ratlos und unternahm nichts. Im Mai 1996 brach ich in der Arztpraxis zusammen, woraufhin der Hausarzt ( Arzt für innere Medizin, Allergologie ) die Behandlung ganz einstellte. Arme und Unterschenkel wurden taub. Ich wurde sehr vergeßlich , hatte Schwindel und lebte in großer Angst. Da der Heilpraktiker ein Herzversagen befürchtete, behandelte er mich mit Herzextrakt und machte eine Therapie nach Dr. Koch mit Carbonylgruppen und Rhodizin. Das half mir wieder auf.

Im Juni 1996 kam ich, auf mein Drängen hin, zur Untersuchung ins Krankenhaus: Lungenszintigramm, Schilddrüsensonographie, Oberbauchszintigramm, kardiologische Untersuchungen, komplette neurologische Untersuchungen mit Kernspin. Teure Untersuchungen! Mein Hausarzt beglückwünschte mich nach jedem, ihm übermittelten Ergebnis: Ich sei organisch gesund!

Ich quälte mich durchs Leben. Im Oktober 1996 hatte ich wieder die Symptome, wie im Frühsommer und viele Muskelkrämpfe. Im Mai 1997 folgte - wohl als Folge meines stark geschwächten Immunsystems - eine Stirnhöhlenvereiterung.

Anfang Oktober 1997 bekam ich dann zunehmende Beschwerden: sehr starke Herzschmerzen, Druck und Brennen in der Brust mit pseudoasthmatischen Anfällen, heftige Schmerzen der Muskeln und vor allem der großen Gelenke, aber auch der Hände und Oberarme, starke Bauchschmerzen und aus der rechten Brustdrüse kam eine gelbe Flüssigkeit. Ich war derart erschöpft, daß ich in der Wohnung kaum mehr Stufen gehen und sogar die Zähne nicht mehr ausreichend putzen konnte. Oft wurde mir schwindelig und gelegentlich fiel ich in kurze Ohnmachten. Aufgrund besonderer persönlicher Umstände erhalte ich aber kein Krankengeld und konnte es mir daher finanziell nicht leisten, krank zu sein, sondern schleppte mich täglich weiter zur Arbeit.

Mitte Dezember 1997 wurde ich schließlich doch arbeitsunfähig. Mit Fieberschüben bis zu 40 Grad war ich ziemlich am Ende. Eine zur Hälfte von der AOK bezahlte Haushaltshilfe versorgte vollzeitig meinen Haushalt mit zwei kleinen Kindern.

Mein Hausarzt und seine Frau ( Ärztin für Naturheilverfahren ) wollten mir aber nicht glauben, daß dies ein neuerlicher Borrelioseschub sei. Nach den vorliegenden Untersuchungen sei ich gesund. Obwohl ich ohnehin nichts mehr tat, hielten sie meine Symptome für ein bloßes Erschöpfungssyndrom, das keiner Therapie bedürfe. Lediglich meine schweren Atemnotanfälle, die der Heilpraktiker auf eine zunehmende Herzschwäche zurückführte, 'behandelten' sie erfolglos mit einem bronchienerweiternden Spray.

Der Heilpraktiker behandelte mich daraufhin wieder immunstimulierend verstärkt gegen die Folgen einer Borreliose. Dadurch ging es wieder aufwärts: Blutdruck RR 121/81, Puls 82. Fieber und Atemnot gingen zurück. Aber es trat wieder milchähnliche Flüssigkeit aus der Brust - ein bekanntes Zeichen für Borreliose, wie ich heute weiß.

Schließlich kam ich durch Zufall an die Adresse eines ausgewiesenen Borreliose-Spezialisten. Dieser bestätigte die Borreliose akut im Blut. Vorgesehene Standard-Therapie: Mindestens ein halbes Jahr lang wiederum Rocephin.

Die Nebenwirkungen dieses Antibiotikums waren jedoch für mich kaum zu ertragen: starker Durchfall, Hautjucken, heftige Venenschmerzen. Schon am 9.Tag bekam ich plötzlich stark juckende, handtellergroße, rote Stellen auf der Haut. Meine Fußsohlen schwollen so stark auf, daß ich nicht mehr gehen konnte. Auf der Fahrt zur Ärztin bekam ich schwere Atemnot. Wegen des akuten Allergieanfalles erhielt ich in der Praxis sofort Cortison.

Der Borreliose-Spezialist verschrieb mir daraufhin ein anderes Antibiotikum. Nun war aber bereits das Rocephin im Verträglichkeitstest unaufffällig gewesen, so daß eine ebenfalls unauffällige Testung eines anderen Antibiotikums die Gefahr eines lebensgefährlichen anaphelaktischen Schocks nicht ausschloß. Deshalb sollte ich auf Anweisung dieses Arztes für den möglichen Fall eines anaphelaktischen Schocks ein Notfallset bei mir führen. Nur - wer sollte mir das etwa auf der Straße spritzen oder in der Wohnung, wenn ich mit den kleinen Kindern allein war?

Mein Hausarzt hielt eine Fortsetzung der Antibiotika-Therapie unter diesen Umständen jedenfalls für lebensgefährlich und lehnte die Verantwortung dafür ab. Dies schrieb er auch der AOK. Damit war seine Therapie aber auch beendet.

Nun hoffte ich, die AOK werde endlich die Kosten der alternativen Medikamente ersetzen, wenn ich mir diese von einem Arzt verschreiben ließ - den ich allerdings noch nicht hatte. Daß sich Ärzte aus Eitelkeit nicht gerne als 'Handlanger' eines Heilpraktikers 'mißbrauchen' lassen, ist bekannt, denn es geht dabei schließlich in der Regel nicht um das Interesse des Patienten, sondern der Behandler.

Der Heilpraktiker behandelte mich danach 2 Mal wöchentlich mit sog. Biomolekularer Medizin. Wieder trat eine Besserung ein. Außerdem war ich bei einer Physiotherapeutin zur Craniosacralen Osteopathie und bei einer Kinesiologin. Letztere stellte bei mir eine Allergie gegen Zahngold und tierisches Eiweiß fest. Herr M. bestätigte mir diese Diagnose. Daraufhin ließ ich mir das Zahngold durch Zement ersetzen und änderte radikal meine Ernährung.

Die AOK schickte mich danach zu ihrem Vertrauensarzt. Dieser erklärte mir jedoch, Borreliose sei gar keine Krankheit. Er selbst sei borrelienpositiv und habe weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden. Er empfahl mich deshalb - s.E. offenbar als 'eingebildete Kranke' - für eine psychosomatische Kur.

Da mein Hausarzt weiterhin keine Behandlung machte, wechselte ich schließlich zu einem Arzt für Allgemein-Medizin. Dieser versicherte mir, er werde die AOK davon in Kenntnis setzen, daß ich schulmedizinisch austherapiert sei und dringend eine alternativ-medizinische Behandlung benötigen würde. Er verordnete mir die Medikamente auf Privatrezept. Als ich diese dann einreichte, lehnte die Kasse eine Übernahme ab.

Wie ich später erfuhr, hatte der Arzt der AOK tatsächlich einen Brief geschrieben, in dem er sinngemäß darauf hinwies, daß ein Heilpraktiker die Behandlung mit Ney-Thymun k ( Fa. Vitorgan ) durchgeführt habe und er dieses Medikament daher auf Privatrezept verordnen würde, da ich dies auch von ihm verlangen würde. Es war klar, daß die AOK eine Kostenübernahme daraufhin ablehnte. Mir gegenüber wurde dies von der AOK Monate später mündlich damit begründet, dieses Medikament sei lt. ROTER LISTE nicht ausdrücklich für die Behandlung von Borreliose vorgesehen.

Bei meiner Suche nach bezahlter Hilfe kam ich schließlich an die Anschrift einer anerkannten Schweizer Spezialklinik für Alternativmedizin, wo ich eine weitgehend ähnliche Behandlung wie die durch den Heilpraktiker erfahren hätte, die ich aber selbst bezahlen sollte. Eine Kostenübernahme lehnte die AOK jedoch ab, da die Klinik im Ausland liege. Statt dessen erhielt ich von der AOK die Zusage für einen Aufenthalt in einer 'Klinik mit Maximalversorgung'. Doch wozu? Um dort - bei Tagessätzen von rund 700.- bis 1000.- DM - alle nur möglichen Untersuchungen noch einmal zu machen und meine Allergie auf Antibiotika feststellen zu lassen?

Der Heilpraktiker brachte mich danach - unter Rückschlägen - aber dann wieder so hoch, daß ich trotz Beschwerden ab Juli 1998 wenigstens wieder arbeiten konnte. Außerdem war ich weiterhin bei der Kinesiologin und der Craniosacralen Osteopathin in Behandlung.

Ab August 1998 erhielt ich dann 2 Monate lang keinerlei Behandlung mehr. Ich konnte es mir einfach nicht mehr leisten! Dadurch verschlechterte sich mein Zustand wieder zunehmend. Gegen meine zunehmende Atemnot verordnete der Arzt für Naturheilverfahren Strophantinspritzen, die im Anfall durchaus halfen.

Seit 25.9.98 spritzt mir der Heilpraktiker wieder u.a. NeyThymun k SOL, Cor Uvocal, Hepa Uvocal, Splen Uvocal, Carbonylgruppen und Rhodizin und behandelt mich vor allem homöopathisch. Schon 2 Stunden nach der ersten Behandlung ging es mir wieder deutlich besser. Die Besserung hielt zunächst jeweils etwa 1 Woche lang an und wurde wöchentlich fortgesetzt, da ich mir wegen der teuren Medikamente eine weitere wöchentliche Behandlung nicht leisten kann.

Während meiner Krankheit hielt ich mich an alle ärztlichen Vorschläge und Verordnungen. Täglich mache ich gymnastische und meditative Übungen und habe durch die Ernährungsumstellung 27 kg abgenommen. Immer wieder wurde ich bei der AOK vorstellig. In einem Telefonat erklärte mir schließlich der Zuständige der AOK, daß man den behandelnden Arzt bereits 2 Mal darauf angeschrieben habe, ob ich s.E. schulmedizinisch austherapiert sei. Man werde dann sämtliche Medikamente übernehmen. Der Arzt habe aber nicht geantwortet.

Der Arzt wiederum erklärte mir, daß die Frage der Kostenerstattung derzeit in einem Rechtsstreit geklärt werde. Anfang Januar 1999 sei wohl mit einer Entscheidung zu rechnen. Der Heilpraktiker wies mich demgegenüber darauf hin, daß dies bereits seit 1979 durch das Bundessozialgericht geklärt sei. Daraufhin sagte mir der Arzt, es sei aber ein weiterer Prozeß in dieser Frage notwendig und derzeit anhängig. Nach der telefonischen Erklärung der AOK war dies aber gar nicht wahr, sondern der Arzt wollte mich offenbar bis zum 1.Quartal 1999 vertrösten, um von der AOK nicht in Regreß genommen zu werden.

Die Gründe für dieses Verhalten - das sich von dem des vorigen Arztes eigentlich kaum unterscheidet - wurden in einem Telefonat mit seiner Frau deutlich. Mir ihr hatte ich gesprochen, als ich nach dem Gespräch mit der AOK erbost bei ihm anrief und forderte, daß er endlich die Bescheinigung ausstellen möge und danach auf Kassenrezept verordnen. Ihre giftige Antwort: "Ja glauben Sie etwa, wir bezahlen Ihnen Ihre Medikamente?"

Seit etwa einem Monat geht es durch die weitergeführte wöchentliche Behandlung durch den Heilpraktiker stetig aufwärts. Die Krankheit scheint langsam überwunden. Ich habe etwa zwei Drittel meiner früheren Belastbarkeit wiedergewonnen und bin wieder voll berufstätig.

 

 


 

Mit Genehmigung der Patientin ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

1. Anfügung vom 5.1.1999 :

Die Krankenkasse bedauerte zunächst, weiterhin nichts für die Therapie bezahlen zu können, denn der zur Stellungnahme aufgeforderte Hausarzt teilte ihr schriftlich mit, daß er das Medikament 29 K SOl ( Fa. Vitorgan) überhaupt nur deshalb auf Privatrezept verordne, weil Frau F.-S. dies so von ihm gefordert habe. Hierzu daraufhin die Krankenkasse: Das Mittel sei lt. ROTER LISTE aber nicht speziell für die Behandlung von Borreliose zugelassen und daher nicht erstattungspflichtig.

Tatsächlich handelt es sich um ein sehr wirksames Präparat zur Erhöhung der körpereigenen Abwehr - also genau für die hier gegebene Indikation!

Der Arzt blockte also mit solchen Angaben nur ab, daß er nicht möglicherweise über sein Budget bei der Krankenkasse in Regreß genommen werde. Der AOK kam solch ärztliches Taktieren natürlich gelegen, um ablehnen zu können. Der Patient (ver)endet dafür allerdings auf dem Totenbett!

 

2. Anfügung vom 1.4.99 :

Die Patientin verwies in einer Beschwerde an die Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg der AOK auf ihren Bericht im Internet und die AOK suchte die Seite auf. Danach regelten sich die Dinge plötzlich problemlos, denn die AOK stellte fest, daß "sehr, sehr viel schief gelaufen sei, in diesem Fall." Nach einem 2,5-stündigen Gespräch in der Wohnung der Patientin überwies die AOK einen Betrag von 11083.-DM. Weitere Medikamentenkosten werden zukünftig übernommen, wenn ein Arzt die von mir verordneten Medikamente auf Privatrezept nochmals verordnet.

Das ist ein Ergebnis, das ich mir für andere Patienten auch wünsche und ich hoffe, der obige Bericht läßt Kollegen ihre Patienten auch in diese Richtung 'scharf' machen. Vor allem möge es die betroffenen Patienten ermutigen, nicht vor der scheinbaren Allmacht der großen Versicherungen gleich klein beizugeben. Es ist nur selten böser Wille, daß so was manchmal unendlich schwer ist.

Bei der Barmer Ersatzkasse hatte ich persönlich übrigens einen ähnlichen Erfolg, aber da erst nach einem Sozialgerichtsverfahren. Überhaupt scheint mir der Rechtsweg der einzig sinnvolle Weg, solche Probleme anzugehen. Polemisieren hilft da nichts. 'Bürokratenmaschinen' wie Versicherungen sind schließlich zu einem guten Teil eben auch Opfer ihrer eigenen Unbeweglichkeit, die irgendwann aus Hilflosigkeit dann den Paragraphen über die Menschlichkeit stellt - und da gilt es anzusetzen, um den Einzelfall entschlossen wieder auf die Rechtsbasis zurückzuführen.

Noch einen Hinweis für (Selbst)Behandler:

Wer Borreliose bekämpft, sollte dabei nie die Nosode Borrelia vergessen. Ich empfehle sie in der D 200, alle 2 Stunden 1 Streukügelchen, bis die schlimmsten Beschwerden nachlassen. Danach seltener. Weitere Empfehlungen zur Selbstbehandlung finden Sie weiter unten und in den begleitenden Borreliose-Artikeln.

 

 

3.Anfügung vom 3.8.1999 :

Die Patientin hat ihre Arbeit voll aufgenommen. Sie ist im Rahmen ihrer schulischen Tätigkeit teilweise extrem eingespannt, wie dies die meisten Lehrkräfte zum Schuljahresende sind. Trotzdem kann sie die Arbeit bewältigen. Sie erleidet kaum Rückschläge. Als sie vor einiger Zeit einen Ohnmachtanfall hatte, stelllte sich heraus, daß sie in der Sommerhitze am Vortag sehr geschwitzt hatte und wohl einen Elektrolytmangel hatte, der sich medikamentös ausgleichen ließ. Außerdem nimmt sie täglich 2 x 8 Strodival mr-Kapseln zur Stärkung des Herzens. Weiterhin heftige Gelenkschmerzen bereitet ihr längeres Ruhigsitzen, etwa beim Autofahren, das sich aber homöopathisch abfangen läßt. Insgesamt ist die Patientin jetzt in einem weitgehend stabilen, lebenswerten Zustand.

 

4.Anfügung vom 5.8.00 :

Frau Frindt-Schubert ist voll arbeitsfähig und weitgehend beschwerdefrei. Nur noch selten melden sich die früheren Symptome zurück, was dann therapeutisch aber rasch zu beheben ist.

 

5.Anfügung vom 25.4.01

Ein Borreliose-Patient berichtet mir, in seiner Selbsthilfegruppe werde verzweifelten Patienten von Therapeuten empfohlen, mit Silbercolloid in der Ursubstanz und mit Dosen bis 150ml täglich, die Folgen der Borreliose zu lindern oder abzuheilen. Von Erfolgen konnte er nicht berichten, weil diese Patienten den Kontakt zur Gruppe abgebrochen hätten.

Vor solchem therapeutischen Vorgehen möchte ich als Behandler nachdrücklich warnen. Silber ( Argentum metallicum ) ist ein gefährliches Nervengift. Zwar ist richtig, dass es die Vermehrung von Bakterien hemmt oder diese tötet ( Mezger "Gesichtete Homöopathische Arzneimittellehre", 4.Auflage,1977S.207), aber dies wird schon mit einer Verdünnung von 1: 100 000 erreicht, was erwa einer 6. und 7.Dezimalpotenz entspricht. METZGER ( a.a.0. ) berichtet weiter, dass man kolloidale Lösungen von Silber ( Collargo ) gegen verschiedenartige Infektionskrankheiten gebraucht habe, aber SCHADE weise darauf hin, dass die Wirkung des Silbers in der Oxidationsbeschleunigung liege, wogegen alle Toxine empfindlich seien. METZGER leitet daraus ab, dass die antitoxische Wirkung des Silbers also keine spezifische Silber-Wirkung sei, sondern auf alle Schwermetalle zutreffe.

Die Behandlung von Borreliosefolgen mit Silber ist daher gewiss der falsche Weg, denn die Bakterien sind in aller Regel längst abgetötet - was die Behandlung nicht leichter macht, aber die häufige Erfolglosigkeit neuerlicher antibakterieller Behandlung erklärt. Auf jeden Fall ist also nicht die antitoxische Wirkung des Silbers gefragt, sondern es geht im Kern 'nur' darum, das Immunsystem so zu stärken, dass es mit den Folge- und Nebenprodukten der Borrelioseerkrankung fertig wird.

Daher bitte: Hände weg von solcher, m.E. gefährlichen wie sinnlosen Therpie mit Silberlösung! Sie schaden sich m.E. mehr, als dass sie sich damit im seltensten Einzelfall nützen können!

 

 

6. Anfügung vom 12.9.05

Frau F.-S. geht heute voll Familie und Beruf nach und ist borreliosebezogen beschwerdefrei.

 


 

 

 

 

 

 

1. Arzt-Heilpraktiker-Krankenkasse

Aus meiner Praxis kenne ich Fälle,in denen ärzteseitig nicht viel anders vorgegangen wurde, als im Krankheitsfall Frindt-Schubert. Bei ihr war es nicht nur Mangel an ärztlichem Wissen, sondern die Patientin wurde nach meinem Eindruck ihrem m.E. vorauszuahnenden Herztod vielmehr auch deshalb überlassen, weil Ärzte annahmen, die AOK werde sie für eine Dauerbehandlung in Regress nehmen - was diese rechtlich natürlich nicht getan hätte. Es hätte ärztlicherseits nur der entsprechende Antrag für die AOK ausgefüllt werden müssen. So aber ersetzten ärztliches 'Gesundbeten' und zynische Durchhalteparolen die 'überlebens'- notwendige Therapie.

Es war es ein besonderer Umstand, der die Patientin zum Heilpraktiker führte. Gewöhnlich konsultieren so Schwerkranke nicht mehr den Heilpraktiker, weil ihnen das Wissen um die Möglichkeiten der sog. Alternativmedizin fehlt. Zudem ist die Ärzteschaft in aller Regel sehr bemüht, solche Patienten gar nicht erst in die Konkurrenz der Heilpraktiker zu entlassen. Wer träumerisch von einer Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern redet, verkennt die knallharte Wirklichkeit! Nicht selten wird beiderseits die ganze Palette der psychologischen Kriegsführung angewandt, um den Patienten in der eigenen Praxis zu halten und nach ihrer Erklärung kuschen manche Patienten allein deshalb, weil sie es mit dem Arzt nicht verderben wollen: Man könnte ihn ja mal wirklich brauchen! Und kommt er dann? Natürlich tut er das! Das hoffen manche nach dem selbstgefälligen Auftreten ihres Arztes aber nur! Ist es daher nicht besser, ihn bis dahin bei Laune zu halten? Ich hatte daher Patienten, die ärztlich verordnete Medikamente erklärtermaßen überhaupt nur deshalb in der Apotheke holten - und anschließend wegwarfen! - weil sie fürchteten, der Arzt könne über den örtlichen Apotheker erfahren, dass sie die Verordnung nicht eingelöst hatten. Die steigende Zuzahlung zu Medikamenten hat dieses Verhalten zwar etwas eingedämmt, aber nicht abgeschafft.

Ein schönes Beispiel des Arzt-Heilpraktiker-Verhältnisses, das sich keiner entgehen lassen sollte, der beharrlich von einer sinnvollen Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern schwärmt, fand ich auf der lesenwerten HP von Med-com - http://www.med-con.de/html/natur01.html . Dort ist die Website einer Ärztin für Naturheilverfahren mit Kinderpraxis aus Ludwigsburg im Fasimile wiedergegeben, die mit ihrer besonderen fachlichen Qualifikation wirbt. Gerne gebe ich den amüsanten Ausdruck ärztlicher Selbsteinschätzung auszugsweise zum Nachdenken wieder:


" Vorsicht Heilpraktiker !!!!

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie ausdrücklich vor der Therapie bei Heilpraktikern warnen. Heilpraktiker sind keine Ärzte und haben keine medizinische oder heilkundliche Ausbildung. Wollen Sie sich und Ihrem Kind eine qualifizierte homöopathische Behandlung zukommen lassen, sollten Sie dies bei einem Arzt/Ärztin für Naturheilverfahren tun. Sie/Er kennt sich sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich aus und kann abwägen, welche Therapie für Sie die beste ist. Der Arzt/Ärztin für Naturheilverfahren ist sehr gut medizinisch qualifiziert: mindestens 6 Jahre Medizinstudium, mindestens 2-jährige ärztliche Tätigkeit an einer Klinik/Facharztausbildung von mindestens 5 Jahren in Klinik und Praxis.

... In unserer Praxis werden Sie qualifiziert homöopathisch-naturheilkundlich von Marion Kauth, Ärztin für Naturheilverfahren, behandelt. Beachten Sie jedoch, dass diese Leistungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden und privat liquidiert werden müssen."


Die Heilpraktiker sind allerdings nicht anders. Auch da geht es ums Geld und es gibt daher Heilpraktikerschulen, die gezielt nahebringen, wie man einen Patienten lange behält. Es erstaunt mich daher nicht, wenn Patienten kommen, die oft viele Monate - brav aber weitgehend erfolglos - zu ihrem Heilpraktiker gingen und ernsthaft meinen, in der Naturheilkunde dauere alles eben länger und erfordere daher mehr Geduld - und damit Honorarzahlung an den Heilpraktiker. Diese Erfahrung habe ich mit der Naturheilkunde nicht gemacht. Durch solche Patientenbelehrung wird vielmehr nicht selten Unfähigkeit des Behandlers vertuscht.

Die Ablehnung der Heilpraktiker durch die Ärzteschaft ist m.E. jedenfalls nachvollziehbar. Zum einen sitzt der Patient des Heilpraktikers nicht mehr so oft in der ärztlichen Praxis. Das geht an den ärztlichen Verdienst und bietet allenfalls dann noch engeschränktes Wohlwollen, wenn vom Patienten wenigstens weiterhin der Krankenschein abgeliefert wird. Ein solcher Patient 'kostet' die Kasse dann nämlich nicht mehr so viel und schont so das verfügbare Arneimittelbudget des Arztes.

Andererseits steht der Heilpraktiker - anders als der Arzt! - beim Patienten aber unter Erfolgszwang, denn den Heilpraktiker muss der Patient unmittelbar bezahlen. Daher werden Patienten in der Regel kritisch und wollen für ihr Geld auch Erfolg sehen - eine richtige Einstellung gegenüber den Behandlern!

Das lässt manchen Patient - wohl auch zurecht - aber dann auch gegenüber seinem Arzt kritisch bis aufsässig werden. Aus über 20-jähriger Berufstätigkeit kann ich jedenfalls sagen, daß es dem bundesdeutschen Gesundheitssystem - nicht den Ärzten! - gut täte, auch ärztliche Dienstleistungen vergleichbarem Erfolgsdruck auszusetzen, denn dann würde schon die unmittelbare Konkurrenz der Heilpraktiker für eine patientenwirksame Bereinigung des Gesundheitsmarktes sorgen.

Als nun die Patientin Frindt-Schubert mit ihrer Borrelioseerkrankung zum Heilpraktiker ging, verweigerte ihr die AOK eine Kostenerstattung natürlich deshalb, weil es ein Heilpraktiker und kein kassenzugelassener Arzt war. Andere Kassen tun dies übrigens ebenfalls, weil sie durch den Vertrag mit den Kassenärztlichen Vereinigungen geknebelt sind.

Diese Weigerung war insoweit also rechtmäßig, aber diese Vertragstreue hätte die Patientin längerfristig das Leben kosten können. Sie war nämlich inzwischen schon in einem so schlechten Gesundheitszustand, dass sie eine besonders aufwendige Behandlung brauchte, deren Medikamente wöchentlich anfangs rund 500 DM kosteten. Das war zwar vergleichsweise wenig, angesichts der Tagessätze eines von der Krankenkasse bereitwillig angebotenen Klinikaufenthaltes, aber zu viel für eine junge Familie.

Aber die Medikamente wollten nun mal bezahlt sein.

Also hätte sich die Patientin schließlich notgedrungen weiterhin in die bislang erfolglose, ärztliche Behandlung begeben müssen. Das habe ich so auch bei anderen Patienten meiner Praxis erlebt. So jüngst erst wieder bei der DAK. Dadurch weiterhin letztlich unbehandelt, wäre die Patientin wohl am Herzversagen gestorben. Sie hätte ihren Mann und zwei kleine Mädchen in großem Leid zurückgelassen. Schon das eine m.E. unverantwortliche Tat! Das Geschehen erzwingt m.E. aber auch die zynische Frage, ob solch vorzeitiges wie unnötiges Sterben einer jungen Mutter die Gesellschaft langfristig dann wirklich 'billiger' gekommen wäre, als ihr die Medikamente anlässlich der Behandlung durch einen Heilpraktiker zu bezahlen.

Es ist aus verschiedensten Gründen üblich, Vorkommnisse totzuschweigen, wie sie im Falle Frindt-Schubert geschildert werden. Außerdem läßt sich das Folgende von 'berufener' Seite auch als 'völlig übertrieben' verharmlosen und als plumpe Werbung für Heilpraktiker abtun. Ein untypischer Einzelfall, wird es beispielsweise auch heißen, bei dem sich die Borreliose in Wahrheit letztlich selbst zurückentwickelte, ein reiner Selbstheilungsvorgang, nur zufällig von einem Heilpraktiker betreut.

Solche Sprüche kenne ich aus der Krebsbehandlung, bei denen der Therapieerfolg durchaus auch zur sponanten Selbstheilung heruntergeredet wurde und mir Patienten schon über Wutausbrüche ihrer Ärzte berichteten, wenn sie ihnen schließlich doch zu sagen wagten, was sie in der Zwischenzeit therapeutisch wirklich getan hatten.

Solche Kämpfe um Geld und Ansehen sind verständlich. Doch sie werden eben auch auf dem Rücken jener ausgetragen, denen eigentlich geholfen werden sollte. Und eben das ist unentschuldbar! Die Gesellschaft ( Politik ) sollte daher nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch der Folgekosten wegen alles tun, eine mir unbekannte Anzahl ähnlicher Fälle nicht ähnlichem Leiden und Siechtum zu überlassen.

Daher verstehe ich auch die Krankengeschichte Frindt-Schubert, die mir die Betroffene freundlicherweise überlassen hat, vorrangig als Appell an die Verantwortlichen und hier insbesondere die Politik. Im Falle dieser Patientin fand sich schließlich eine taugliche und schon bei anderen Patienten praktizierte Lösung. In Absprache mit der AOK erklärte sich ein Arzt nämlich bereit, die Verordnungen des Heilpraktikers auf sein Privatrezept zu übertragen. Damit war dem Recht genügt und diese Rezepte wurden der Patientin dann von der AOK ersetzt. Außerdem erhielt die Patientin von der AOK eine großzügige Nachzahlung ihrer früheren Medikamente.

 

 

2. Borreliose - eine neue 'Zivilisationskrankheit'?

1883 beschrieb Buchwald in einem Artikel die Acrodermatitis chronica atrophicans, eine Spätform der Borreliose an der Haut. .Pospelow verwendete 1886 den noch heute üblichen Begriff der “zigarettenpapierartigen” Veränderung der Haut.

In den USA beschrieb Bronson schon 1894 einen Fall mit Acrodermatitis und wies dabei auf den Artikel von Buchwald hin. 1932 stellte Sweizer einige Dutzend Patienten vor.

In Europa behandelte Swartz schon 1946 die Acrodermatitis mit Penicillin; in den fünfziger Jahren bewiesen Binder und Hornstein die Übertragbarkeit.

Bekannt wurde die Krankheit allerdings erst dann als Borreliose, als Allan Steere in Lyme/Connecticut gehäuft Arthritis-Fällen bei Kindern und Jugendlichen feststellte und Willy Burgdorferschließlich den, dann nach ihm benannten Erreger fand .

Borreliose ist also keineswegs eine Krankheit, die erst in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts in der Nähe der amerikanischen Stadt Lyme im Staate Conneticut - aufkam, durchdringt seither aber gleich einer 'Seuche' zunehmend die USA und Europa.

Die zentrale Frage lautet folglich:

Wieso verbreitet sich diese Krankheit heute so aus, obwohl sich ihre Erreger
schon vor rund 120 Jahren im beschriebenen Krankheitsbild zeigten ?

Es mag sein, dass eine Vielzahl von Krankheiten schon damals auf die Borrelia-Erreger zurückgingen, aber nicht als selbständige Krankheit erkannt bezw dem geschlossenen Krankheitsbild eines einzelnen Erregers zugeordnet wurden. Doch diese Annahme befriedigt nicht, denn bei aller Unkenntnis über den Erreger trat damals offensichtlich keine derartige Häufung gleichartiger Krankheitsbilder auf, dass dies mit einem einzigen Erreger in Verbindung gebracht wurde. Und dies, obwohl zur damaligen Zeit die Ärzte - bei bezw wegen aller technischen Beschränktheit! - m.E. weit bessere Beobachter von Krankheiten waren, als dies heute der Fall ist.

Wenn also damals nichts Verdächtiges bezüglich eines bislang unbekannten Krankheitszusammenhanges auffiel, so gewiss deshalb, weil es sich tatsächlich um Einzelfälle der heute als Borreliose bekannten Krankheit handelte. Es ist in dem Zusammenhang nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass schließlich 1975 in der Stadt Lyme erst deshalb gründlicher recherchiert wurde, weil plötzlich eine Häufung von Fällen juveniler Arthritis beobachtet wurde.

Die Borreliose in ihrer heutigen Verbreitung und Hinentwicklung zur 'Volkskrankheit'
ist demnach eine Krankheit der 'Neuzeit und damit 'im wahrsten Sinne'
eine Art 'Zivilisationskrankheit'.

Es überrascht daher m.E. auch nicht, dass gerade die sog. 'zivilisierten' Staaten
zunehmend von der Borreliose heimgesucht werden

Dieser Feststellung kann auch nicht überzeugend entgegengehalten werden, diese Krankheit werde in weniger 'zivilierten' Staaten eben weiterhin wohl nur deshalb nicht so häufig diagnostiziert, weil es dort an gleichwertiger medizinischer Versorgung und damit an ärztlichem Wissen mangelt. Schließlich haben wir etwa auch in der BRD unter den Ärzten einen insgesamt noch recht bescheidenen Kenntnisstand bezüglich Borreliose und trotzdem wird sie dort zunehmend diagnostiziert.

Für unwahrscheinlich halte ich jedenfalls, dass die Ausbreitung der Borrelien an die Verbreitung der Zecken gekoppelt ist, nur weil es heute in Europa zu einer klimatischen Erwärmung gekommen ist. Dann nämlich müssten die warmen Mittelmeeranrainerstaaten längst Borreliose-Hochburgen sein, was meines Wissens aber nicht der Fall ist.

Es trifft daher zwar zu, das sich die Zecke zunehmend nach Nord-Europa hin ausbreitet, weil das Klima für sie günstiger wird, doch wo die Zecke teilweise erst noch hin will, ist die Borreliose bereits da! Borreliose gibt es europaweit!

Außerdem scheint mir bereits falsch, die Zecke zum alleinigen Krankheitsträger zu erklären und die Stechmücke oder den borrelieninfizierten Hunde- und Katzenfloh als Überträger außen vor zu lassen ( hierzu siehe auch Kapitel 3). Diese 'wissenschaftliche ' Bindung an die Zecke dürfte ihren Grund allerdings auch und gerade in der Absicht haben, die Bevölkerung nicht aufschrecken zu wollen, nachdem es gegen Borreliose nicht d a s Medikament gibt und Impfungen ohnehin schon deshalb unsinnig sind, weil Borrelia nicht immun macht. Nachdem in den USA trotzdem zugunsten der Pharmaindustrie tapfer gegen Borreliose geimpft worden war, wurde nach den gehäuft auftretenden Impfschäden die Impfung außerdem wieder verboten.

Die Borrelioseerreger sind also längst über ganz Europa verbreitet. Das wurde wohl nur deshalb nicht früher erkannt, weil noch immer viele Ärzte von Borreliose keine Ahnung haben und allenfalls nach positivem Bluttest auf Antikörper davon ausgehen, dass das vorliegende Krankheitsgeschehen wohl Borreliose ist - Stochern mit der Stange im Nebel im Sinne einer Zufallsmedizin.

Dr. Peter Alex nennt in seinem Buch: " Ganzheitliche Heilung Borreliosekranker unter homöopathischer Behandlung " ( Edition Krannich, 2003 ) interessante Gründe für die heutige Ausbreitung der Borrelia, die m.E. weitere Untersuchungen verdienen.

So führt Dr. Alex etwa die Bedeutung der Handystrahlung - im eigentlichen Sinne wohl des Elektrosmogs - für die Therapie der Borreliosebehandlung an. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen und macht mir diese nun verständlich.

Natürlich ist auch bezüglich des Elektrosmogs ein sog.' Expertenstreit' ausgebrochen, weil die Industrie ihre Investitionen und Gewinne nicht durch kritische Information der Bevölkerung gefährdet sehen will. Dem Leser empfehle ich zur eigenen Meinungsbildung die kritische Problemanalyse des Sachverständigen Wolfgang Maes :"Elektrosmog nur Panikmache?" - http://www.maes.de/ELEKSMOG.pdf - die gewiss auch Zweifler nachdenklich macht.

Allerdings kann auch das nicht ursächlich für die rasche Verbreitung sein, denn die Belastung mit Elektrosmog nimmt erst in den letzten Jahren so gewaltig zu.

Auch die Zersiedelung der Landschaft, wie sie nach Alex ( a.a.O.,S.10 ) von Edward Whitmont bis Mitte der 90-er Jahre in Borreliose-Epidemiergebieten beobachtet wurde, dürfte kein eigentlicher Auslöser sein, sondern nur Krankheitsverstärker. Dabei ist die Kausalität wohl darin zu sehen, dass Folge der Landzersiedelung die Zunahme von Elektrosmog ist und dies in den USA vor allem deshalb, weil die Elektroleitungen bekanntlich meist überirdisch geführt werden.

Elektrosmog wirkt also voraussichtlich als Verstärker des Krankheitsgeschehens und Therapiehemmnis.

Dem Borreliakranken ist daher wohl nahezulegen, sein Handy wieder abzugeben. Andere - wie auch ich - kommen schließlich auch ohne Handy aus.

Zumindest dürfte es sinnvoll sein, diesen Aspekt zukünftig stärker bei Krankheitsaufnahme und Therapie zu beachten, da Elektrosmog wohl den Genesungsprozess tatsächlich so entscheidend behindert, wie Alex in seinem Buch berichtet.

Hinzu kommt, dass die Ähnlichkeit der Borreliose mit der Syphilis - beide sind Spirochäten - dazu führte, die Borreliose-Bakterien schulmedizinisch ebenso zu behandeln, wie die Bakterien der Syphilis - nämlich mit Antibiotica.

Wäre der Therapieerfolg mit Antibiotica bei Borreliose aber nun tatsächlich so groß, wie er immer dargestellt wird, so gäbe es in der Borreliosetherapie jedoch nicht eine solche Vielzahl von Therapieversagern. Solche sind mir von der sich heute wieder ausbreitenden Syphilis nämlich nicht bekannt. Erst recht nicht mag ich diesbezüglich glauben, dass bei solchen Versagern immer eine Fehldiagnose vorliegt, wenn zuvor sogar Antikörper festgestellt wurden.

Dem steht aus meiner Sicht auch nicht meine eigene Beobachtung entgegen,dass eine ärztlicherseits diagnostizierte Borreliose nicht selten auf andere Krankheiten zurückging. In diesen Fällen war Borreliose häufig gleichsam das 'Schneebrett', das aber ohne ausreichend anderen Schnee keine Lawine auslöst - denn meist war wirklich im Körper 'Borreliose drin', wenn auf dem Laborbericht Borreliose drauf stand'. Dies werde ich in absehbarer Zeit mit weiteren Krankheitsberichten belegen.

Wem allerdings bekannt ist, wie sich die Pharmaindustrie ihre Absatzmärkte schafft, wird jedenfalls mit großer Vorsicht an die heute gängige Unterstellung herangehen, Antibiotica seien eine erfolgreiche Standardtherapie von Borreliose.

Tatsächlich wird hier m.E. von der Pharmaindustrie eine Behauptung aus marktwirtschaftlichen Überlegungen gepflegt. Schließlich ist die Borreliose als 'Neuzeitkrankheit' - durch eben diese Unterstellung, Antibiotica seien eine taugliche Standardtherapie - ein boomender Millionenmarkt für Antibiotica geworden, den die Pharmaindustrie selbstverständlich in ihrem Sinne und durch von ihnen letztlich bezahlte Professoren u.a. (Branchenbezeichnung: "Mietmäuler" ) steuert.

Es miuss einfach gesehen werden, welcher Markt hier von der Industrie ( zurück) gewonnen werden konnte, nachdem die Antibiotica durch ihren kritiklosen Rund-um-Einsatz absatzschwächend inzwischen zu Recht deshalb in Verruf gekommen sind, weil sie das Abwehrsystem blocken und ausschalten und dadurch letztlich für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen verantwortlich sind - die von ahnungslosen Ärzten dann meist durch Antibiotoca weiter behandelt werden.

Lassen sich Antibiotica daher von der Pharmaindustrie heute bei Borreliose als therapeutischer 'Glücksfall' vermarkten, so kommt das einer Seligsprechung von Übeltätern gleich. Zu diesem Thema verweise ich den Leser auch auf Kapitel 6.

Zusammenfassend sehe die Ursache der zunehmenden Borrelioseverbreitung jedenfalls einerseits in der allgemeinen Schwächung des Immunsystems der Menschen durch Außeneinwirkungen - etwa Elektrosmog, Impfungen und überbordendem Antibioticaeinsatz - andererseits ganz maßgeblich in der inneren Schwächung der Menschen durch anhaltende Fehlernährung und Stress. Alls zusammen passt mir schlüssig zu dem Bild der Borreliose als 'Zivilisationskrankheit'.

Dazu fügt sich mir auch, dass - erstaunlich und erschreckend zugleich! - zwar viele Menschen - gemäß den schließlich bei ihnen gefundenen Antikörpern - bereits eine Borreliose durchgemacht haben, die Symptome aber doch so milde abliefen, dass ihre Beschwerden nie einer Borreliose zugeordnet wurden. Daraus leite ich ab, dass das Immunsystem des jeweils Betroffenenen eben nicht schon stark vorgeschädigt war, sondern noch selbst mit dieser Krankheit fertig wurde. Zugleich sind das dann übrigens die Fälle, in denen eine homöopathische Behandlung meist schnellen, bedarfsweise wiederholbaren Erfolg zeigt.

Wie sehr es auf das körpereigene Immunsystem ankommt, beweist mir auch der Hinweis des Berliner Kollegen Matthias Richter in dem Buch "Ganzheitliche Heilung Borreliosekranker unter homöopathischer Behandlung", (S.30 ) . Richter erinnert sich, in den letzten 15 Jahren drei Mal nach Zeckenstich eine Erythema migrans entwickelt zu haben (" einmal, vor 15 Jahren, sogar mit starker Schwellung der umgebenden Lymphknoten und ödematöser Auftreibung des umliegenden Gewebes"). In allen drei Fällen habe er lediglich beobachtet und abgewartet, "ohne mich spezifisch zu behandeln oder behandeln zu lassen."

Dieser Kollege hat also fraglos ein Abwehrsystem, das mit dieser Anforderung allein fertig wurde. Gewiss hat er als Heilpraktiker dazu aber ebenso einiges getan, wie auch ich dies tue. Entgegen dem Verständnis vieler, werden wir Heilpraktiker nämlich genau so den Krankheitserregern ausgesetzt, wie andere auch, nur - das erwidere ich immer erstaunten Fragern - wissen wir vielleicht im Bedarfsfall besser als andere, uns schneller zu helfen.

Auf die Beobachtung des Kollegen Richter bezogen, bedeutet dies für mich, dass dessenAbwehrsystem also nicht etwa 'schwächeren' Borreliose-Erregern ausgesetzt war, sondern der Kollege wohl durch ständiges Zutun für eine stabile Abwehrlage gesorgt und damit die Voraussetzung geschaffen hatte, dass die Borrelia dann kein ernstes gesundheitliches Thema für ihn wurde.

Das beweist aber wiederum - und dies sollte gesehen und verstanden werden! - dass der Therapieansatz also nicht etwa in dem stets unvollständigen Niederschlagen einer solchen Infektion durch Antibiotica bestehen sollte, sondern immer in der Stärkung und Gesundherhaltung des Immunsystems. Dieses allein garantiert bleibende Gesundheit!

Nach meinem Verständnis stützt diese Feststellung auch meine eigene Beobachtung, dass die Jugend mit der Borreliosegefahr offenbar ganz gut 'leben' kann. In jungen Jahren wird der abwehrstarke Organismus - sofern nicht durch die unsinnigen Impfungen vorgeschädigt! - mit so was in der Regel offensichtlich noch nebenbei fertig! Zum Thema Impfungen siehe Kapitel 11. Zum gefährlichen Unsinn der Impfung von Kleinkindern und vor allem von Säuglingen verweise ich auf meinen Artikel: " Impfen und Impfschaden bei Kindern" - http:/www.melhorn.de/Impfen/index.htm

Das jedenfalls hat sich mir regelmäßig bestätigt, wenn ich Kinder behandelte, die von einer Zecke gestochen worden waren. In keinem Fall trat eine Borreliose auf - was statistisch aber nicht daran liegen kann, dass die jeweilige Zecke dann eben nicht mit Erregern befallen war.

Somit ist bezüglich der Borreliose die eigentlich entscheidende Frage nur, was Kranke eigentlich so weit brachte, dass ihr Körper schließlich 'schlapp' machte.

Womit unausweichlich die Ernährung in den Mittelpunkt rückt.

Sie ist die Grundlage des menschlichen Stoffwechsels, also der Bereitstellung all jener Stoffe, die ein gesunder Organismus braucht, um auch und gerade seine Immunabwehr funktionstüchtig zu halten. Deren Niedergang bezw Darniederliegen ist schließlich weder schicksalhaft noch selbstverständlich, wie die, Älteren vielleicht noch erinnerliche Nachkriegszeit mit ihren vergleichsweise bescheidenen Ernährungsmöglichkeiten bewiesen hat, denn damals gab es zwar viele Kriegsverletzte, aber wenig Kranke.

Daher sei in aller Deutlichkeit gesagt:

Wir fressen uns krank!

Dass trotz jugendlich starkem Immunssystem - sofern dieses nicht durch die unseeligen Impfungen vorgeschädigt ist! - beispielsweise Kinder heute überhaupt an Borreliose erkranken, führe ich daher in erster Linie darauf zurück, dass sie fehlernährt sind. Wer aus elterlicher oder großelterlicher Liebe reichlich Zucker, Fleisch u.ä. in seine Kleinen stopft, hat nachher schließlich zwangsläufig anfällige Kinder - und es braucht dann nur wenig, um diese krank werden zu lassen.

Ernährung ist zwar nicht alles
- weiteres kommt hinzu! -
aber es ist fraglos das Wichtigste!

Es will dies - aus oft durchsichtigen Gründen - in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zwar nur selten jemand wahrhaben, doch kann jeder über rechtzeitiges Ernährungsverhalten - meist ausreichend - einer solchen Abwehrschwäche entgegen wirken! Hierzu auch Kapitel 17.

Für mich ist jedenfalls klar, dass wir hierin einen Hauptauslöser der fast epidemischen Ausbreitung der Borrelia haben, denn früher waren die Organismen noch nicht so mangel- und fehlernährt und damit so stark, dass sie mit diesem Erreger fertig wurden. Die vielen Impfungen und der hemmungslose Antibioticaeinsatz taten ein Übriges.

 

 

 

3. Borreliose nur durch Zecken?

Offenbar wird Borreliose nicht nur von Zecken, sondern wohl auch von Stechmücken übertragen. Hierzu siehe auch Kapitel 2. Die Übertragungswege sind mir nicht bekannt, aber wohl davon abhängig, dass die Mücke zuvor das Blut eines borreliosekranken Tieres gesaugt hatte. Letzeres kann etwa ein borreliosekranker Hund oder eine Katze sein. Im Gespräch ist auch die Übertragung durch Flöhe.

Die Annahme einer Übertragung durch Fliegen scheint nicht hergeholt. Warum sollte nicht auch bei der Borreliose geschehen, was von den Prof. Brandner und Kroft ( UNI Bonn ) bereits 1992 als voraussichtlicher Übertragungsweg für das AIDS-Virus veröffentlicht wurde? Sie konnten nachweisen, dass AIDS-Viren im erbrochenen Blut der Wadenstecherfliege ( Stomoxys calcitrans ) überlebten. Da in Afrika traditionell Affen gejagt und auf den Fleischmärkten verkauft werden, wo es nur so von Fliegen wimmelt, könne dies folglich ein Übertragunsweg des AIDS-Virus auf den Menschen sein.

Diese Annahme ist wissenschaftlich noch etwas umstritten, wird aber nicht für falsch gehalten. Schließlich werden nur 90 Prozent aller AIDS-Infektionen von Mensch zu Mensch übertragen, durch Sex, Bluttransfer oder von Müttern auf ihre Kinder. Auch gibt es HIV-Positive, die sich geschützt haben und auch ansonsten wissentlich nicht mit AIDS-Viren in Kontakt geraten sind. Ferner wird angenommen, dass in Afrika die AIDS-Durchseuchung weiter zunimmt und man nicht Effektives dagegen machen kann.

Warum sollte diese Übertragung nicht auch bei anderen Viren in Europa auf die gleiche Weise funktionieren? Sicher wäre es hilfreich, würde sich die Wissenschaft mal unter diesem Aspekt der Fliegen und Mücken in den europäischen Borreliose- und FSME-Gebieten annehmen.

In einem Fall habe ich jedenfalls sichere Kenntnis von einer Patientin, die nach einem Mückenstich - sie hat die Mücke selbst erschlagen - an dieser Stelle eine später nachgewiesene Borrelioseinfektion bekam. Mir sind aber noch weitere Fälle bekannt geworden, wo nach Insektenstichen die typischen Erscheinungen auf der Haut auftraten, aber keine Borrelioseüberprüfung stattfand, weil ein Zeckenbiss ja ausgeschlossen werden konnte. Diese Patienten - meist Kinder - hatten aber später Krankheitsbilder, die denen von Borreliose-Spätfolgen entspachen.

 

 

 

4. Ist es überhaupt immer Borreliose?

Seit Veröffentlichung dieser Internetseite haben sich bei mir Patienten mit teilweise erschütternden Krankenberichte gemeldet. Da wurden als Folge dieser Krankheit durchaus Leben zerstört.

Aber die Erkrankungen verlaufen nicht immer so schwer. Das sei auch gesagt!

Wer unerklärbare, dauerhafte Symptome hat, sollte sich irgendwann dennoch auch durch eine Blutuntersuchung davon überzeugen, ob er nicht möglicherweise borrelienbelastet ist oder war. Nach der Erfahrung namhafter Mediziner soll allerdings in den Labors eher ungenau gearbeitet werden, weshalb das gleiche Blut sogar an mehrere Labors geschickt wird und man schon zufrieden ist, wenn wenigstens eines davon akute oder durchgemachte Borrelia erkennt. Aber vielleicht ändert sich da auch noch was.

Aber es ist auch wirklich nicht immer Borreliose, die nach meiner Erfahrung allein für die schweren Krankheitverläufe verantwortlich ist. Wie schon in Kapitel 2 festgestellt, ist die Borreliose oft nur das Schneebrett, das die Lawine auslöst.

Nicht selten finden sich ernste Vorerkankungen, die teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Sie wurden in aller Regel nie homöopathisch behandelt, sondern etwa mit Antibiotika, doch der Organismus hat sie nicht vergessen. Ein drastisches Beispiel hierfür finden Sie unter "Borreliose und/oder Rheuma?" - http://www.melhorn.de/BorrelioseIV/index.htm

Ein bekannes Beispiel für solches Nicht-Vergessen des Organismus sind etwa die Windpocken des Jugendlichen, die ohne weitere Aktiviät Jahrzehnte in dem Organismus verbleiben, um dann im Alter möglicherweise wieder als Gürtelrose oder als Gesichtsrose aufzuflammen. Eine homöopatrhische Behandlung u.a. mit der Nosode Varizellen D 200 löst dann das Problem mit der Gürtel-(Gesichts-)rose, wie ich schon verschiedentlich erlebte.

Im Verlauf der Borreliosebehandlung drängen sich solchermaßen jedenfalls manchmal Krankheitssymptome vor, die diesen 'Alt'-Krankheiten zuzuordnen sind und behandelt werden müssen. Erst wenn dies erfolgreich geschah, gelingt es dann auch, die Borreliose einzudämmen. Mir hat es sich dabei die Nosodentherapie sehr bewährt. - hierzu siehe Kapitel 14.

Dabei empfehle ich außerdem den homöopathischen Abgleich der homöopathischen Behandlung einer solchen Vorerkrankung mit der homoöpathischen Behandlung der Syphilis. Es werden sich bei beiden Krankheiten gemeinsame Mittel zeigen, die dann therapeutisch erfolgreich sind.

Der Bezug zur Syphilis ergibt sich für mich daraus, dass die Spirochäte Borrelia große Gemeinsamkeit mit der Spirochäte Syphilis hat. Was liegt da näher, als nach dem Ähnlichkeitsprinzip ( Simile-Prinzip ) die umfangreiche Kenntnis über eine homöopathische Behandlung der früher weit verbreiteten Syphilis - die sich heute wieder ausbreitet! - nun homöopathisch auch für die Behandlung der Borreliose zu nutzen? . Der Homöopath wird jedenfalls bei den großen Repertorien genügend Hinweise finden.

Die Pharmaindustrie ist jedenfalls sofort gewinnbringend auf den Zug aufgesprungen, dass Syphilis mit Antibiotica behandelt werden konnte, nachdem die Ähnlichkeit der Erreger von Borreliose ud Syphilis klar waren und hat daraus ein inzwischen boomendes Geschäft aufgezogen. Deshalb überrascht es auch, dass in der Literatur zur Borrelienbehandlung zwar immer wieder auf die Ähnlichkeit von Borreliose und Syphilis hingewiesen wird, aber die vorliegende, große homöopathische Erfahrung bei Behandlung der Syphilis dennoch nicht für die Borreliosetherapie genutzt zu werden scheint.

Aber es müssen keineswegs nur Vorerkrankungen sein,die eine Therapie der Borreliose erschweren. Allein schon die zunehmenden Mineralstoff- und Vitamindefizite behindern den Therapieerfolg. Ihren Ausgleich vergleiche ich in der Regel mit dem Ausbessern von Schlaglöchern einer alten Straße. Es muss dabei nicht immer viel sein, denn - um im Gleichnis zu bleiben - diese Löcher sind unterschiedlich tief und ausgefahren. Oft fehlen den Patienten Mineralien wie Selen, Zink, Folsäure und Vitamine aus dem B-Komplex, sowie insbesondere Vitamin C.

Ein Zuviel ist dabei auch nicht gut,weshalb ich auch das unkontrollierte Einwerfen von Vitaminbomben u.ä. ablehne. Letzteres ist vielmehr gefährlicher Unsinn! Es gilt 'nur', dem Organismus zu geben, was er braucht, denn dadurch werden in der Regel hunderte enzymatischer Prozesse wieder angestoßen, aufgrund derer sich das Körpergeschehen dann langfristig wieder selbst reguliert.

Die ' Straße' soll dadurch also wieder eben und fahrsicher werden und ein behutsamer Angehen diese Ausbesserungsarbeit ist mit Monopräparaten daher nach meiner Erfahrung eine taugliche Vorgehensweise, wie das bessere Körpergefühl des Patienten meist bald zeigt.

Nicht selten sind es dabei die Frauen, die in der Schwangerschaft in m.E. schändlicher Weise von ihren Ärzten um diese Mineralien 'betrogen' werden. Solche Mineral- und Vitamindefizite schwächen die werdenden Mütter nämlich ein Leben lang. Der Volksmund kennt noch heute ( wieder) den Spruch: "Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn".

Es kann jedenfalls nur jeder Schwangeren ans Herz gelegt werden, solche Mängel durch Vitalstoffsubstitution zu vermeiden, denn ihr reifendes Kind holt sich - natürlich und richtigerweise! - alles von ihnen, was es zum Lebensaufbau braucht.

Der Schwangeren diese Ergänzung zu verweigern, ist heute m.E. auch nicht Unerfahrenheit der Ärzte - soviel Wissen sollte schließlich sein! - und dahinter steckt auch keineswegs ihr Budgetdenken gegenüber den Krankenkassen, sondern gewiss so manches Mal die Absicht, die dadurch an den späteren Mangelerkrankungen leidenden Frauen so wieder in ihre Praxis zu bekommen. Geschäft ist schließlich Geschäft!

Die von den Ärzten beratenen Krankenkassen, die inzwischen die vergleichsweise billige Erstattung von Mineralien und Vitsaminen sogar verweigern, bezahlen dadurch in der Summe letztlich ein Vielfaches an Ärzte und Pharmaindustrie für Folgekrankheiten von latenten Mineral- und Vitaminmängeln. Hierzu sei nur auf die inzwischen umfangreiche Literatur zur Orthomolekularen Medizin verwiesen, um das Ausmaß dieser Fehlentwicklung krankenkassenlicher Erstattungspraxis zu erkennen. Sinnvolles Vorbeugen wäre in der Summe fraglos billiger. Doch wer will das schon ernsthaft vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems?

Insbesondere die lebende, zelluläre Bierhefe ( Fa. Wolz ) - also flüssig und nicht etwa in Tablettenform! - kann hier vieles rechtzeitig ausgleichen. Zwei Kuren je 2-3 Monate genügen oftmals schon.

Der 'Schlaue' wird dem nun standhaft entgegenhalten, dass aber doch seit Millionen Jahren Kinder geboren werden und deren Mütter keine solche Ergänzungen benötigten.

Richtig! Aber die Ernährung ist heute in der Regel qualitativ so mies, dass sie mit der Urernährung nichts mehr gemein hat und auch nicht mit dem, was noch unseren direkten Vorfahren ernährungsmäßig zur Verfügung stand. Was heute auf die Märkte kommt, enthält oft nur noch Bruchteile an Nährstoffen. Also kein Vergleich mehr zu früher! Daher muss zugeführt werden!

Zur Vermeidung von Wiederholungen in meinen Artikeln verweise ich den Leser nachdrücklich auf meine umfangreichen Ausführungen zur Ernährung in dem Artikel Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Mineralstoffdefizite sind häufig auch unmittelbare Folge der hoch giftigen Zahnfüllungen ( Amalgam, Platin u.a. ), die Mineralstoffdefizite dadurch verursachen, dass die körpereigenen Minerale dauerhaft als Radikalenfänger etwa des hoch giftigen Quecksilbers (Amalgam ) aufgebraucht werden.

Aber das hält natürlich die Zahnärzte nicht davon ab, das bequem zu verarbeitende Amalgam weiterhin als ungefährlich einzustufen.

Es kommt allerdings keine Schadenfreude darüber auf, dass im Gegenzug die Zahnärzte die niedrigste Lebenserwartung haben - was seriöse Kenner der Amalgamproblematik darauf zurückführen, dass Zahnärzte noch immer Amalgam verarbeiten. Letzteres hat sich durch den in Mode kommenden Mundschutz gegen die Schleifstäube bei der Zahnbehandlung allerdings etwas gebessert, aber viele Zahnärztinnen sind wohl wegen der Amalgamverarbeitung beispielsweise kinderlos geblieben.

Der unten folgende Bericht der Patientin Frindt-Schubert zeigt, wie vielschichtig und differenziert eine solche Behandlung der Borreliose also manchmal sein kann. Aber es sei dazu auch gesagt, dass diese natürlich nicht bei jedem Borreliosekranken so und mit dieser Intensität und Dauer erforderlich ist. Das nur jenen zum Mut machen, die manchmal schon jahrelang damit befasst sind.

Jedenfalls sei nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es therapeutisch eigentlich immer 'nur' darum geht, das Immunsystem des Patienten wieder so zu stärken, dass es mit dieser Krankheit schließlich selbst fertig wird.

Es muss folglich gesehen werden, dass es mithin keineswegs die Borreliose ist, die es zu bekämpfen gilt, sondern die Immunschwäche - wodurch immer diese ausgelöst wurde!

Das klingt dem heutigen, auf Reparatur gerichteten Denken in der Medizin fremd. Aber deshalb ist es nicht falsch! Fast alle chronischen Krankheiten, die ihre Ursache nicht in einer direkten Verletzung oder Mißbildung des Körpers haben, sind letztlich Folge einer solchen Immunschwäche. Heilung zielt daher immer auf die Stärkung der körpereigenen Abwehr.

Dieses Wissen sollte jenen eine psychische Stütze sein, die an ihren chronischen Erkrankungen scheinbar scheitern: Sie können in vielen Fällen selbst meist sehr viel mehr tun, als sie ahnen! Dazu braucht es keines Behandlers - und deshalb erfahren sie davon allerdings auch selten oder nichts!

 

Um Missverständnisse zu vermeiden, sei allerdings klar gestellt, dass ich natürlich dann die Gabe von Ledum befürworte, wenn es durch andere Symptome - hier insbesondere auch psychischer Art - angezeigt ist. Dann wird das Mittel natürlich sofort sehr tief greifen und damit auch das Immunsystem rasch so stärken, dass dieses dann mit der Borrelia fertig wird.

Diese Feststellung gilt nach meiner Erfahrung auch für alle anderen Mittel. Sie alle können dann als wirksames Medikament gegen die Borreliose eingesetzt werden, wenn sie wirklich auf den einzelnen Patienten passen und somit die erforderliche Stärkung seines Immunsystems bewirken. Unter dieser Voraussetzung könnte in der Tat darauf verzichtet werden, die Borreliose überhaupt als eigenständige Krankheit zu behandeln - wie dies manche Kollegen tun.

So einfach ist das aber leider selten! Nach meiner Erfahrung und meinem Verständnis sind die Krankheiten und Krankheitsbilder in der Regel nie isoliert und wirklich klar. Dazu hat sich im Laufe eines Lebens zu viel übereinander 'an- und abgelagert' undaußerdem ineinander 'verschachtelt'. Den Körper wieder zu voller Gesundheit zu befähigen, heißt therapeutisch daher meist, eine 'Krankheitsschicht' und 'Krankheitsgeschichte' nach der anderen behutsam abzutragen - und das erfordert gewöhnlich mehr Zeit, als einem die fortschreitende Borrelia in dem immungeschwächten Organismus lässt.

Insofern befriedigt auch die Anregung bei Dr. Alex ( a.a.O.) nicht, wegen einer gewissen Ähnlichkeit von Zecke und Spinne gegen Borreliose immer auch Theridion curassavicum einzusetzen, die westindischen Feuerspinne.

Das zeigt mir jedenfalls der genauere Vergleich von Zecke und Feuerspinne, auch wenn die Form der Zecke - http://www.zecke.de/fsme/ - der hauptsächlich in Curacao vorkommenden, etwa kirschkenrgroßen Spinne ähnelt.

Die Feuerspinne lebt auf Orangenbäumen, die Zecke hingegen überwiegend im Gras. Insofern treffen wir hier auf verschiedene Lebensräume. Die Zecke bewegt sich in ihrem Lebensraum, die Spinne sitzt in ihrem Nest und wartet.

Auch Farbe und Zeichnung der jungen Feuerspinne legen keine Ähnlichkeit im Sinne der Homöopathie mit der eher unauffälligen Zecke nahe:

. "Die junge Spinne ist samtschwarz, mit von vorn nach hinten verlaufenden Linien aus weißen Punkten; am hinteren Körper finden sich drei orangerote Punkte und am Bauch ein großer, rechteckig gelber gelber Fleck. Sie ist sehr griftig. Der Biss der Spinne ruft einen höchst empfindlichen, nervösen Zustand hervor, mit Schwäche, Zittern, Kälte, Angst, Ohnmachtsschwäche und leicht hervorbrechendem, kaltem Schweiß." ( Der Neue Clarke - Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker, 1996, Band 10, S. 5910 )

Julius Mezger ("Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre, 4.verbesserte und erweiterte Auflage, 1977, S. 1447 ) weist darauf hin, dass die beschriebenen Spinnen aber nur Jungtiere seien, die später die Farbe von Latrodectus mactans ( = sog. Schwarze Witwe ) - http://www.homoeopathiker.de/Galerie/l/latrod1.htm - annehmen. Mezger führt aus, dass nach einer Mitteilung von Dr. Wolfgang Bücherl ( Instituto Butantan, Sao Paulos ,Brasilien ) an O. Leeser die Theridion curassavicum mit Latrodectus mactans identisch sei. Dies wird auch von Anderen bestätigt.

Insbesondere aber ist die Borrelien- und/oder Flaviviren-freie( =FSME) Zecke m.E. deshalb nicht der westindischen Kreuzspinne 'ähnlich', weil ihr Stich eigentlich harmlos ist. Die Zecke wird erst dann für den Menschen gefährlich, wenn sie ihrerseits von Krankheitserreger befallen ist, die sie mit dem Stich weitergibt. Die genannten Spinnen hingegen sondern Gift ab.

Die Unterschiede zwischen Zecke und Theridion curassavicum bezw Latrodectus mactans (= sog. Schwarze Witwe) sind aber noch größer. Die Zecke sticht wie eine Mücke und saugt das Blut aus ihrem Opfer. Die Schwarze Spinne beißt mit Kiefern zu, und lähmt durch ihr Gift, ein Neurotoxin. Das Opfer wird danach eingespeichelt und der vorverdaute Nahrungsbrei dann aufgesogen. Allerdings ist das Gift für den Menschen nur ganz selten lebensbedrohlich. Kleinere Tiere können mit ihren schwachen Kiefern die menschliche Haut ohnehin nicht durchdringen.

Dies möge verständlich machen, dass es eben nicht genügt, allein aus dem groben Formabgleich von Zecke und Feuerspinne bereits taugliche Aussagen für die Borreliosebehandlung abzuleiten.

Bei Clarke finden sich zwar manche Smptome, die auch auf Borreliose-Patienten zutreffen, aber solche finden sich letztlich auch immer wieder bei gut erforschten anderen Mitteln.

Außerdem liegt der bekannte Schwerpunkt von Theridion auf seiner offensichtlichen Beziehung zu "den knöchernen Strukturen, sowie den Nerven, die jene umschließen: es begegnet Fällen von Spinalreizung und auch Fällen von Erkrankungen der Knochen der Wirbelsäule und anderer Knochen. Karies, Nekrose und skrofulöse Knochenerkrankungen wurden alle mit Theridion geheilt. " ( Clarke, a.a.O ), S. 5910.

Mezger ( a.a.O.) nennt als Leitsymtome für die Behandlung mit Theridion:

" Überempfindlichkeit der Sinne, besonders des Gehörs. Überempfindlichkeit gegen Geräusche, sie dringen durch den ganzen Körper, besonders die Zähne. Schwindel und Übelkeit und Erbrechen, mit kalten Schweißen, schlimmer durch jedes Geräusch, schlimmer beim Schließen der Augen. Kollapszustände mit eiskaltem Schweiß am ganzen Körper; Schwindel, Erbrechen und Durchfall ( S. 1447/1448 ).

Eine neue Arzneimittelprüfung von Theridion - http://www.verlag-medizinischesforum.de/archiv/He17/17Ther.htm - bringt sehr interessante Ergebnisse, denn die bisherigen Erkenntnisse über dieses Mittel gehen auf beobachtete Bissfolgen zurück. Hier nun wurde eine Arzneimittelprüfug durchgeführt. Allerdings fällt ein verwertbarer Bezug zur Borreliose nicht auf.

Mir liegt es fern, mit obigen Zitaten besserwisserisch einen Wissenschaftsstreit unter Homöopathen beginnen zu wollen. Vielmehr soll der Leser daran auch mal sehen, wie schwierig es manchmal ist, das(die) richtige(n) homöopathischen Mittel für den Patienten zu finden, denn hierbei kommt es auf Feinheiten der Beobachtung und therapeutischen Wertung an. Letzteres ist bei der Verordnung von allopathischen Medikamenten in der sog. Schulmedizin völlig unbekannt, schon weil dort vergleichbares Wissen über Feinheiten der Mittelwirkung gänzlich fehlt. Allenfalls noch lässt sich der Beipackzettel allopathischer Mittel als grobschlächtige Miniatur einer homöopathischen Arzneimittelprüfung verstehen.

Von dieser Grundschwäche der allopathischen Medizin kann auch der weit überbewertete Doppelblindversuch als das angebliche Maß aller Therapie nicht ablenken. ( Zur Fragwürdigkeit des Doppelblindversuches verweise ich aufKapitel 14 des Artikels von Dr. Walter Dürsch :"Herzinfarkt und das "Heidelberger Tribunal" : Zum Dritten Weltkrieg - die Herzmedizin gegen ihre Kranken - Die Zerstörung der Strophanthintherapie auf dem sog. 'Heidelberger Kongress' - http://www.melhorn.de//Tribunal/Tribunal4.htm#14

Wenn der Borreliosekranke 'passende' Beschwerden hat, wird Theridion also helfen können. Ansonsten mag es nur als erprobtes sog. Zwischenmittel hilfreich sein.

Als allgemeines 'Ersteinsatzmittel' bei Borreliose scheint mir Theridion daher überschätzt. Auch hier dürfte vielmehr m.E. gelten, dass die Nosode Borrelia das eigentliche Heilmittel ist, wenn es zusammen mit Theridion gegeben wird.

Da ich aber nun immer unterstellen muss, dass sich die Borrelien entsprechend der im Einzelfall vorgegebenen Immunschwäche ausbreiten, sollte m.E. auch nicht zugewartet werden, ob der Wettlauf mit dem sich vermehrenden Borrelia-Erreger von der klassischen homöopathischen Behandlung gewonnen wird. Vielmehr gehe ich den Erreger selbst homöopathisch durch die Nosode an und lasse die sog. klassische Behandlung parallel laufen.

Daher bin ich auch dafür, dass jeder Haushalt eine Nosode Borrelia D 200 (oder C 200) ebenso in der Hausapotheke haben sollte, wie etwa das Bienengift Apis C 200 für den Fall eines Bienen-,Hummel-, Wespen- oder Hornissenstiches - wobei Apis nach dem Stich in Abständen von etwa 1,5 Minunten gegeben werden sollte, um sicheren Erfolg zu haben. ( Dieser kurze Zeitabstand ist bei der Borrelia nach meiner Erfahrung natürlich nicht notwendig. )

 

 

 

 

 

 

5. Familiäre Erfahrungen mit Borreliose

Wir haben 5 Katzen und die lieben Tiere schleppen so manche Zecke an - trotz Zeckenhalsbändern. Üblicherweise machen sie dann ihren Tagesschlaf in den Betten. Jedenfalls erkläre ich mir so, dass ich an den Unterschenkeln mehrfach gestochen wurde - ohne jedoch je eine Zecke zu sehen! - und dann die üblichen großflächigen Hautausschläge bekam.

Als ich Wolchen später auch noch akute Herzbeschwerden hatte, ließ ich eine Blutuntersuchung auf Borrelia machen, die jedoch negativ ausfiel. Trotzdem nahm ich inzwischen die Nosode Borrelia in D 200 Potenz - und schon bald hatte ich keine Beschwerden mehr. In den folgenden Jahren wiederholte sich dies, wobei ich nicht sagen kann, ob es nun Mückenstiche waren, Katzenflöhe oder Zecken. Aber die Einnahme der Nosode half.

Als meine damals 15-jährige, sonst gesunde Tochter plötzlich über akute Herzschwerzen und Schwäche klagte, dachte ich sofort an Borrelia, obwohl sie von einem Zeckenbiss nichts wusste. Ihr Blutergebnis war positiv. Daraufhin unterzog ich sie gleichfalls einer Therapie mit der Nosode und anderen homöopathischen Einzelmitteln. Auch hier war es bald vorbei. Das Ganze flammte nach ca 7 Monaten zwar nochmals ganz leicht auf, war aber rasch - seit nunmehr mehreren Jahren - mit der Nosode und Homöopathica wieder beseitigt.

Auch meine damals 18-Jährige wurde - ohne von einem Zeckenbiss etwas zu wissen - nach Herzbeschwerden borrelien-positiv getestet. Auch ihre gesundheitlichen Probleme beseitigte ich mit der Nosode und anderen Homöopathica.

Diese Ergebnisse sind dabei keineswegs familiäre Einzelfälle, wie ich auch von Dritten aus Telefonaten und mails weiß. In einer Vielzahl von Fällen hat dies inzwischen geholfen und ich kann jedem nur raten, es selbst zu versuchen oder einen Therapeuten aufzusuchen, der so arbeitet.

Dieser, durch einige Bespiel belegte Hinweis scheint mir deshalb notwendig, weil mir bekannt ist, dass viele Behandler gegenüber den Patienten solche Erfolge mit Homöopathica für unmöglich halten. Hier fehlt es m.E. jedoch nicht am 'Glauben' an diese Therapierichtung, sondern schlicht am Können.

Versuchen Sie es einfach!

Über Rückmeldungen würde ich mich übrigens freuen. Vor allem als Eintrag in das Gästebuch - auch wenn ich weiß, dass die meisten Patienten aus Angst vor ihrem Arzt ein solches 'outen' scheuen. Aber es macht eben anderen Zaudernden doch auch Mut und ist insoweit sicher gleichfalls eine Hilfe.

Zum Inhaltsverzeichnis 'Borreliose - Alternativmedizin half' - http://www.melhorn.de/Borreliose/
Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

Kapitel 6 wurde ausgegliedert als Artikel " Borreliosebehandlung durch Antibiotica? - http://www.melhorn.de/Antibiotika

 

 

7. Homoöpahtie und Borreliose?

Die bei langfristiger Einnahme natürlich auch nicht nebenwirkungsfreie Homöopathie wirkt meist sehr günstig, erfordert aber gute Kenntnis der Mittel. Gerade dabei ist eine ganzheitliche Denkweise erforderlich. Das Verordnen homöopathischer Komplexmittel ist jedenfalls keine Lösung für schwierige Fälle. Das muß deutlich gesagt werden.

Trotzdem mein Rat aufgrund mehrjähriger Erfahrung mit der Homöopathie gerade auch bei Borreliose-Patienten:

Nach einem Insektenstich, der borrelienverdächtig ist und jedenfalls immer nach einem Zeckenstich:

statt der nachteiligen Antibiotica-Einnahme folgende homöopathischen Nosoden einnehmen:

Borrelia C 200 Glob
Syphilinum C 200 Glob
FSME C 200 Glob.

                 

                 

             

             

Hinweis:
Viele Apotheken machen es den Betroffenen allerdings schwer, diese Globuli überhaupt zu beziehen. Manchmal heißt es, die Mittel gebe es gar nicht oder nur - teuer - in Ampullenform oder auch, sie dürften gar nicht verkauft werden u.ä.
Das alles ist falsch!
Nehmen Sie für mindestens 3 Tage nach einem Zeckenstich jeweils 6x1 Globulum täglich aus jedem Fläschchen. Das wird in der Regel ausreichen, um zu wissen, ob Sie mit Borrelien bezw FSME ( etwa auch durch eine FSME-Schutzimpfung ) belastet sind oder nicht. Es wird nach den Erfahrungen von Patienten ausreichen, dass sich eine Borreliose/FSME gar nicht erst entwickelt.

 

Wenn Ihre Apotheke nicht liefern kann ( will ), so suchen Sie eine andere auf. Das muss aber immer persönlich geschehen, weil eine Apotheke nicht liefern darf. Das wäre unzulässiger Versandhandel. Der aber ist in unserem rückständigen Deutschland verboten, sofern die Apotheke nicht - mit besonderen und teuren Auflagen der Behörden - als Versandhandelsapotheke zugelassen ist! Diese Regelgung dient dazu, den Apotheken ein wirtschaftliches Privileg zu erhalten und kostengünstige Konkurrenz anderer Apotheken ausschzuschalten. Der Patient ist auch hier der Dumme!

Wenden Sie sich in der Sache mal an die Bundestagsabgeordneten. Es ist aberwitzig, dass in der BRD noch immer solche Beschränkungen bestehen, in den Nachbarländern nicht. Das ist wettbwerbsverzerrend und insoweit eigentlich ohnehin EU-widrig. E-mail-Anschriften der Bundestagsabgeordneten finden Sie unter:

                 

                 



Die Fragwürdigkeit meiner Behauptung, es entwickle sich danach keine Borreliose mehr, ist mir natürlich bekannt, denn nicht jede Zecke ist borrelienbelastet. Aber es hat sich doch in den mir bekannten Krankheitsfällen gezeigt, dass bei beginnender Rötung der Bissstelle der Einsatz der Nosode einen weiteren Krankheitsverlauf stoppte bezw dauerhaft zurückführte - auch wenn keine Antibiotica-Therapie durchgeführt wurde. Spätere Blutuntersuchungen ergaben auch keine Antikörper - wobei auch dies allerdings eine fragwürdige Aussage ist, weil der Antikörpernachweis ohnehin unsicher ist.

Aber geben Sie sich auf jeden Fall die Chance!

 

 

 

8. Ledum und Theridion nach Zeckenstich?

Das verschiedentlich zur Vorbeugung und Erstbehandlung empfohlene Ledum - zusammen mit der Nosode Borrelia - hat sich mir nach einem Zeckenstich nie aufgedrängt, denn die Borrelia ist ja ursächlich nicht Folge eines Insektenstiches, sondern eines Erregers. Der Stich ist nur Voraussetzung, den Erreger in den Organismus zu verbringen.

Wenn ich folglich den Erreger selbst in der Nosode Borrelia homöopathisch verabreiche, so erübrigt sich die bloße Behandlung des Stiches etwa durch Ledum, denn Stichverletzungen solcher Größe führen ja gewöhnlich zu keiner Schädigung. Die Hervorhebung von Ledum bei Insektenstichen ist außerdem schon deshalb nicht zwingend, weil Urtica urens - etwa im Repertorium Synthesis von Schroyens ( 3.Auflage 1995; S. 1602 ) - in gleicher Stärke herausgestellt ist. Zusätzlich werden dort weitere 28 homöopathische Einzelmitel - in unterschiedlicher Hervorhebung - gegen Insektenstiche genannt. Im Repertorium KENT - 5.Auflage 1979, Bd. II, S. 164 - sind es insgesamt noch 27 Einzelmittel gegen Insektenstich. Schon diese Mittelhäufung spricht gegen eine pauschale Anwendung von Ledum nach Zeckenstich. Die Heilung erfolgt - bei gleichzeitiger Gabe der Nosode Borrelia - demnach voraussichtlich nicht durch die Gabe eines Mittels zur Behandlung des Zeckenstiches, sondern nach dem isopathischen Prinzip durch Einnahme der Nosode. Hierzu siehe Kapitel 14.

Um Missverständnisse zu vermeiden, sei allerdings klar gestellt, dass ich natürlich dann die Gabe von Ledum befürworte, wenn es durch andere Symptome - hier insbesondere auch psychischer Art - angezeigt ist. Dann wird das Mittel natürlich sofort sehr tief greifen und damit auch das Immunsystem rasch so stärken, dass dieses dann mit der Borrelia fertig wird.

Diese Feststellung gilt nach meiner Erfahrung auch für alle anderen Mittel. Sie alle können dann als wirksames Medikament gegen die Borreliose eingesetzt werden, wenn sie wirklich auf den einzelnen Patienten passen und somit die erforderliche Stärkung seines Immunsystems bewirken. Unter dieser Voraussetzung könnte in der Tat darauf verzichtet werden, die Borreliose überhaupt als eigenständige Krankheit zu behandeln - wie dies manche Kollegen tun.

So einfach ist das aber leider selten! Nach meiner Erfahrung und meinem Verständnis sind die Krankheiten und Krankheitsbilder in der Regel nie isoliert und wirklich klar. Dazu hat sich im Laufe eines Lebens zu viel übereinander 'an- und abgelagert' undaußerdem ineinander 'verschachtelt'. Den Körper wieder zu voller Gesundheit zu befähigen, heißt therapeutisch daher meist, eine 'Krankheitsschicht' und 'Krankheitsgeschichte' nach der anderen behutsam abzutragen - und das erfordert gewöhnlich mehr Zeit, als einem die fortschreitende Borrelia in dem immungeschwächten Organismus lässt.

Insofern befriedigt auch die Anregung bei Dr. Alex ( a.a.O.) nicht, wegen einer gewissen Ähnlichkeit von Zecke und Spinne gegen Borreliose immer auch Theridion curassavicum einzusetzen, die westindischen Feuerspinne.

Das zeigt mir jedenfalls der genauere Vergleich von Zecke und Feuerspinne, auch wenn die Form der Zecke - http://www.zecke.de/fsme/ - der hauptsächlich in Curacao vorkommenden, etwa kirschkenrgroßen Spinne ähnelt.

Die Feuerspinne lebt auf Orangenbäumen, die Zecke hingegen überwiegend im Gras. Insofern treffen wir hier auf verschiedene Lebensräume. Die Zecke bewegt sich in ihrem Lebensraum, die Spinne sitzt in ihrem Nest und wartet.

Auch Farbe und Zeichnung der jungen Feuerspinne legen keine Ähnlichkeit im Sinne der Homöopathie mit der eher unauffälligen Zecke nahe:

. "Die junge Spinne ist samtschwarz, mit von vorn nach hinten verlaufenden Linien aus weißen Punkten; am hinteren Körper finden sich drei orangerote Punkte und am Bauch ein großer, rechteckig gelber gelber Fleck. Sie ist sehr griftig. Der Biss der Spinne ruft einen höchst empfindlichen, nervösen Zustand hervor, mit Schwäche, Zittern, Kälte, Angst, Ohnmachtsschwäche und leicht hervorbrechendem, kaltem Schweiß." ( Der Neue Clarke - Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker, 1996, Band 10, S. 5910 )

Julius Mezger ("Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre, 4.verbesserte und erweiterte Auflage, 1977, S. 1447 ) weist darauf hin, dass die beschriebenen Spinnen aber nur Jungtiere seien, die später die Farbe von Latrodectus mactans ( = sog. Schwarze Witwe ) - http://www.homoeopathiker.de/Galerie/l/latrod1.htm - annehmen. Mezger führt aus, dass nach einer Mitteilung von Dr. Wolfgang Bücherl ( Instituto Butantan, Sao Paulos ,Brasilien ) an O. Leeser die Theridion curassavicum mit Latrodectus mactans identisch sei. Dies wird auch von Anderen bestätigt.

Insbesondere aber ist die Borrelien- und/oder Flaviviren-freie( =FSME) Zecke m.E. deshalb nicht der westindischen Kreuzspinne 'ähnlich', weil ihr Stich eigentlich harmlos ist. Die Zecke wird erst dann für den Menschen gefährlich, wenn sie ihrerseits von Krankheitserreger befallen ist, die sie mit dem Stich weitergibt. Die genannten Spinnen hingegen sondern Gift ab.

Die Unterschiede zwischen Zecke und Theridion curassavicum bezw Latrodectus mactans (= sog. Schwarze Witwe) sind aber noch größer. Die Zecke sticht wie eine Mücke und saugt das Blut aus ihrem Opfer. Die Schwarze Spinne beißt mit Kiefern zu, und lähmt durch ihr Gift, ein Neurotoxin. Das Opfer wird danach eingespeichelt und der vorverdaute Nahrungsbrei dann aufgesogen. Allerdings ist das Gift für den Menschen nur ganz selten lebensbedrohlich. Kleinere Tiere können mit ihren schwachen Kiefern die menschliche Haut ohnehin nicht durchdringen.

Dies möge verständlich machen, dass es eben nicht genügt, allein aus dem groben Formabgleich von Zecke und Feuerspinne bereits taugliche Aussagen für die Borreliosebehandlung abzuleiten.

Bei Clarke finden sich zwar manche Smptome, die auch auf Borreliose-Patienten zutreffen, aber solche finden sich letztlich auch immer wieder bei gut erforschten anderen Mitteln.

Außerdem liegt der bekannte Schwerpunkt von Theridion auf seiner offensichtlichen Beziehung zu "den knöchernen Strukturen, sowie den Nerven, die jene umschließen: es begegnet Fällen von Spinalreizung und auch Fällen von Erkrankungen der Knochen der Wirbelsäule und anderer Knochen. Karies, Nekrose und skrofulöse Knochenerkrankungen wurden alle mit Theridion geheilt. " ( Clarke, a.a.O ), S. 5910.

Mezger ( a.a.O.) nennt als Leitsymtome für die Behandlung mit Theridion:

" Überempfindlichkeit der Sinne, besonders des Gehörs. Überempfindlichkeit gegen Geräusche, sie dringen durch den ganzen Körper, besonders die Zähne. Schwindel und Übelkeit und Erbrechen, mit kalten Schweißen, schlimmer durch jedes Geräusch, schlimmer beim Schließen der Augen. Kollapszustände mit eiskaltem Schweiß am ganzen Körper; Schwindel, Erbrechen und Durchfall ( S. 1447/1448 ).

Eine neue Arzneimittelprüfung von Theridion - http://www.verlag-medizinischesforum.de/archiv/He17/17Ther.htm - bringt sehr interessante Ergebnisse, denn die bisherigen Erkenntnisse über dieses Mittel gehen auf beobachtete Bissfolgen zurück. Hier nun wurde eine Arzneimittelprüfug durchgeführt. Allerdings fällt ein verwertbarer Bezug zur Borreliose nicht auf.

Mir liegt es fern, mit obigen Zitaten besserwisserisch einen Wissenschaftsstreit unter Homöopathen beginnen zu wollen. Vielmehr soll der Leser daran auch mal sehen, wie schwierig es manchmal ist, das(die) richtige(n) homöopathischen Mittel für den Patienten zu finden, denn hierbei kommt es auf Feinheiten der Beobachtung und therapeutischen Wertung an. Letzteres ist bei der Verordnung von allopathischen Medikamenten in der sog. Schulmedizin völlig unbekannt, schon weil dort vergleichbares Wissen über Feinheiten der Mittelwirkung gänzlich fehlt. Allenfalls noch lässt sich der Beipackzettel allopathischer Mittel als grobschlächtige Miniatur einer homöopathischen Arzneimittelprüfung verstehen.

Von dieser Grundschwäche der allopathischen Medizin kann auch der weit überbewertete Doppelblindversuch als das angebliche Maß aller Therapie nicht ablenken. ( Zur Fragwürdigkeit des Doppelblindversuches verweise ich aufKapitel 14 des Artikels von Dr. Walter Dürsch :"Herzinfarkt und das "Heidelberger Tribunal" : Zum Dritten Weltkrieg - die Herzmedizin gegen ihre Kranken - Die Zerstörung der Strophanthintherapie auf dem sog. 'Heidelberger Kongress' - http://www.melhorn.de//Tribunal/Tribunal4.htm#14

Wenn der Borreliosekranke 'passende' Beschwerden hat, wird Theridion also helfen können. Ansonsten mag es nur als erprobtes sog. Zwischenmittel hilfreich sein.

Als allgemeines 'Ersteinsatzmittel' bei Borreliose scheint mir Theridion daher überschätzt. Auch hier dürfte vielmehr m.E. gelten, dass die Nosode Borrelia das eigentliche Heilmittel ist, wenn es zusammen mit Theridion gegeben wird.

Da ich aber nun immer unterstellen muss, dass sich die Borrelien entsprechend der im Einzelfall vorgegebenen Immunschwäche ausbreiten, sollte m.E. auch nicht zugewartet werden, ob der Wettlauf mit dem sich vermehrenden Borrelia-Erreger von der klassischen homöopathischen Behandlung gewonnen wird. Vielmehr gehe ich den Erreger selbst homöopathisch durch die Nosode an und lasse die sog. klassische Behandlung parallel laufen.

Daher bin ich auch dafür, dass jeder Haushalt eine Nosode Borrelia D 200 (oder C 200) ebenso in der Hausapotheke haben sollte, wie etwa das Bienengift Apis C 200 für den Fall eines Bienen-,Hummel-, Wespen- oder Hornissenstiches - wobei Apis nach dem Stich in Abständen von etwa 1,5 Minunten gegeben werden sollte, um sicheren Erfolg zu haben. ( Dieser kurze Zeitabstand ist bei der Borrelia nach meiner Erfahrung natürlich nicht notwendig. )

 

Gefährliche Wespen, Bienen und Hornissen?
Ein Erfahrungsbericht zur homöopathischen Therapie
von Wespen-, Bienen- und Hornissenstichen

 

 

 

 

 

9. Borreliose und/oder FSME

Aus eigener Erfahrung, sowie nach dem Krankheitgeschehen bei Patienten möchte ich insbesondere dringend davon abraten, sich nach einem Zeckenbiss 'vorsorglich' gegen FSME impfen zu lassen. Die Impfschäden sind nach meiner Beobachtung erstaunlich groß!

Die Behauptung, dass damit möglicherweise FSME vermieden werde, wird jedenfalls nicht dadurch richtigerr, dass sie von der Phamaindustrie verkauft und der Ärzteschaft verbreitet wird. Zum einen löst nicht jeder Zeckenbiss FSME aus, zum anderen sind die versteckten Impfschäden m.E. weit größer, als bislang jedenfalls der Öffentlichkeit bekannt! Zur Unterscheidung: Borrelien sind Bakterien, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) lösen Flaviviren aus.

So wird sich gewiss mancher der Patienten mit 'Neuro-Borreliose' wieder erkennen, wenn ich Beobachtungen an mir selbst, bezw an Patienten zusammenfasse. Allerdings sei betont, dass keineswegs alle Symptome gleichzeitig auftreten müssen

Die Aufzählung ist vermutlich nicht vollständig und wird daher durch weitere Patientenbeobachtungen zu ergänzen sein. Für Rückmeldungen wäre ich dankbar.

Da solche Angaben von einem Arzt aber erst mal geglaubt werden müssen, da sie ihm schließlich nicht bewiesen werden können - sofern der Patient überhaupt so weit kommt, diese Beschwerden dem Arzt schildern zu können! - landen solche Patieten wegen ihres 'guten' Blutbildes ganz schnell in der Simulantenschublade und schließlich in der Frühverrentung.

Allerdings sei bei der Fülle an Symptomen, die bei meinen Patienten mit Borreliose/FSM -Nosoden behandelt wurden, ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es auch Patienten gibt, die zwar solche Beschwerden äußern, aber dann doch an einer anderen Erkrankung leiden, obwohl sie seitens der Schuilkmedizin schon in der 'Borreliose-Schublade' gelandet waren und daher auch - teilweise mehrmals - mit Antibiotica malträtiert wurden.

Eine scharfe Abgrenzung von FSME gegenüber Borreliose ist mir symptomenmäßig bislang selten möglich gewesen. Einige der Beschwerden verschwanden jedenfalls nach Einnahme von Borrelia Nosode D 200, so dass sie fraglos der Borrelia zugeordnet werden können. Andere sprachen im Test auf Borrelia-Nosode überhaupt nicht an, dafür aber erfolgreich auf die FSME-Nosode. Dem Sebstbehandler empfehle ich daher dringend die gleichzeitige Einnahme beider Nosoden.

Zur FSME-Nosode kam ich, weil ich bei mir selbst schon lange den Verdacht hatter, dass meine Beschwerden Folge eines FSME-Impfschaden seien, denn die Gabe von Meningococcinum D 200 Globuli besserte mir die gelegentliche Nackensteifigkeit und die Hinterkopfschmerzen deutlich, wenn auch nicht anhaltend. Ebenso verschwanden mir für begrenzte Zeit daraufhin die Schmerzen an den Fußsohlen.

Also versuchte ich - vergeblich - über die Apotheke eine FSME-Nosode zu bekommen.

Bis ich dann einen Patienten hatte, der mir von seinen wiederkehrenden, heftigen Schweißausbrüchen berichtete. Seine Ärztin habe ihm dagegen FSME-Globuli gegeben - die er mir in einem kleinen Tütchen auch zeigte. Noch in der Praxis habe er bei dieser Ärztin nach Einnahme eines Kügelchen aber einen derartigen Schweißausbruch gehabt, dass der Schweiß von der Nase anhaltend auf den Boden tropfte. Die Ärztin wiederum sei darüber so erschrocken, dass sie das Mittel sofort wieder absetzte.

Natürlich war ich von dieser Schilderung wie 'elektrisiert', denn zum einen gab es also doch eine FSME-Nosode, zum anderen hatte dieser Patient bei der Ärztin sofort eine klassiche Erstverschlimmerung gehabt, die von der Ärztin allerdings falsch eingeschätzt worden war. Meine weitere Behandlung mir den FSME-Globuli brachte ihm dann auch rasch Erfolg.

Danach habe ich mir die FSME-Nosode C 200 besorgt - Firma Schmidt-Nagel/Genf - und zu meinem Erstaunen auch bei anderen Patienten festgestellt, dass diese FSME-Nosode - 6 x 1 Kügelchen täglich - deutliche und oft dauerhafte Besserung brachte.

Daher empfehle ich, bei einem Zeckenstich statt vorsorglicher Antibiotica-Einnahme immer erst folgende homöopathischen Nosoden einzunehmen:

Natürlich wird selten ein FSME-Befall überhaupt erkannt, schon weil die wenigsten Ärzte davon wissen oder sie die Untersuchung aus Kostengründen überhaupt verweigern. Es ist für das Gesundheitssystem scheinbar 'billiger', wenn Ärzte abwehrend einfach erklären, eine solche Untersuchung sei überhaupt nicht möglich, das Blutbild schließlich einwandfrei und die Beschwerden des Patienten daher wohl psychosomatisch.

Dies hat seinen Grund m.E. aber auch darin, dass die Ärzte zunehmend gegen FSME impfen, was sie gut privat abrechnen können. Da sie allerdings meist die Möglichkeit eines FSME-Impfschadens gar nicht kennen, klären sie die Patienten darüber auch nicht auf. Sie impfen einfach routinemäßig und wären folglich entsprechend haftbar, wenn ein Impfschaden auftritt. Also ist es für sie sinnvoll, die Patienten nach Auftreten solcher Beschwerden und zurückliegender FSME-Impfung gar nicht erst auf den Gedanken zu bringen, dass hier möglicherweise ein Impfschaden vorliegt.

 

 

10. Achtung: FSME-Impfschaden!

Nach meinen Beobachtungen ist jedenfalls dringend von einer FSME-Schutzimpfung abzuraten.

Erst recht nicht nach einem Zeckenstich, zumal bei diesen nachträglichen Impfungen durch den Hausarzt in der Regel nicht mal gesichert ist, dass überhaupt ein FSME - Befall vorliegt!

Meine grundsätzliche Abneigung gegen das FSME-Impfen rührt daher, dass ich immer wieder von meinen Patienten zu hören bekam, dass sie 'vorsorglich' eine Impfung - teils Jahre zurückliegend! - bekommen hatten.

Durch den meist großen zeitlichen Abstand ist der Zusammenhang zwischen Schutzimpfung und Beschwerden von Impfbefürwortern zwar wiederum leicht zu bestreiten,doch es fällt nun mal, dass die Beschwerden nach Gabe der FSME-Nosode verschwinden. Daher halte ich diesen Zusammenhang dann für durchaus gegeben.

Allerdings spricht schon mal grundsätzlich gegen das FSME-Impfen, dass schon die Wahrscheinlichkeit einer FSME-Infektion durch Zeckenbiss gering ist, das Risiko einer Erkankung aber noch viel geringer:

"Selbst in Endemiegebieten ist weniger als 0,1 Prozent der Zecken mit FSME-Viren infiziert. Nur jede zwanzigtausendste Zecke ist Virusträger. Bei denjenigen Menschen, die nun wirklich von einer infizierten Zecke gebissen werden, verlaufen 60 bis 70 % der Infektionen ohne jede klinische Symptome. Beim Rest kommt es zur klinischen Manifestation. Hier verläuft die Krankheit biphasisch.


Erste Phase: Grippeähnliche Symptomatik "Sommerphase". Vielfach ist damit die Infektion vorüber. Nur bei 6-10 % folgt darauf eine zweite Phase, die sogenannte Organmanifestation. Aber auch diese Phase führt nur in wenigen Fällen zu schweren Erkrankungen. Sie ist dann mit zentral-nervösen Symptomen, Leber- und Myokardbeteiligung verknüpft. Am gefürchtetsten ist der Befall des Zentralnervensystems mit Meningitis und Meningoenzephalitis. Bei Beteiligung des ZNS liegt die Sterblichkeit bei 1 bis 2%. Anders ausgedrückt: Das Risisko einer bleibenden Schädigung durch Erkrankung nach Zeckenbiss liegt selbst in Endemiegebieten bei 1:80 000. In Deutschland werden pro Jahr nur wenige Erkankungen nach Zeckenbiss gemeldet. ( S. 166/167 )

... Anhand der Meldungen ergibt sich - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - ein Risiko der Impfschädigungen von etwa 1:32000." ( S. 168 )

( Dr. med. Gerhard Buchwald: "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" , Droemersche Verlagsanstalt, 2000)
( Bei Buchwald, S. 168 auch die Tabelle über die Zeckengefahr in Endemiegebieten, mit der Quelle: Gold,R., Wietholter, H., Riehs, I, Löwer,J. und L.Kappos: "Frühsommer-Meningoenzephalitis-Impfung", Dtsche med. Wochenschrift, 117, S 112-116 ( 1992 )

Die Wahrscheinlichkeit eines FSME-Impfschadens ist danach mehr als doppelt so groß,
wie das Risiko, an einem Zeckenstich Schaden zu nehmen!

Allerdings muss man das Impfproblem noch kritischer sehen, denn zu einem Zeckenstich mit FSME-Erreger kommt es eher selten, doch FSME-Impfungen werden jährlich millionenfach durchgeführt!

Zum Thema FSME führt Dr. Buchwald in dem Kapitel "Impfschäden als Folge von der Zeckenimpfung" eine mehrseitige Liste gemeldeter Impfschäden auf, die sich mit der von mir oben angeführten Liste weitgehend decken. Allerdings muss gesehen werden, dass dies aber ohnehin wohl nur die sichtbare Spitze des Eisberges ist!

Nicht jeder Impfschaden ist außerdem gleich schwer, denn darüber entscheidet nun mal die Abwehrlage des Einzelnen!

Fraglos um ein Vielfaches höher als die absolute Zahl der tatsächlich FSM-Zeckenstichgeschädigten - deren Schädigung nur leicht oder mittelgradig ausfällt, wenn sie über ein starkes Immunsystem verfügen! - ist daher die Zahl der leicht oder mittelgradig Impfgeschädigten.

Dieser Feststellung steht nicht entgegen, dass leicht- oder mittelgradigen Impfschäden nirgendwo erfasst werden. Auch nimmt sie - etwa aus oben dargelegten Haftungsgründen - kaum ein Arzt zur Kenntnis. Schließlich will auch niemand 'schlafenden Hunde' wecken.

Dass meine Warnung keine Wichtigtuerei ist, belegt Dr. Buchwald jedenfalls in seinem Buch durch das Faksimile ( S. 169 ) des Arznei-Telegrammes 12/93 unter dem Thema:" FSME-Immunglobulin ( FSME-Bulin) nach Zeckenstich: Pseudo-Polio-Symptome". Danach sei von Impfungen ohnehin nur bei zwei von drei Behandelten eine Schutzwirkung zu erwarten, wozu am 3 oder 4.Tag nach Zeckenstich aber stets hohe Dosen verabreicht werden müssten:

"Ein 70 kg schwerer Patient benötigt z.B. 14 ml Serum im Wert von etwa 250 Euro... Das kann schwere Reaktionen auslösen....
Fazit: Es bestehen schwerwiegende Bedenken gegen die Anwendung von FSME-Bulin, die in Österreich zur Forderung des Verbots geführt haben. Das Immunglobulin schützt nicht zuverlässig und kann wahrscheinlich sogar einen schweren Verlauf der Meningoenzephalitis provozieren. "

 

Jedem, der sich oder seine Familienmitglieder impfen lassen will - gleich welche Impfung!!! - sei jedenfalls etwa das Buch von

Dr. med. Gerhard Buchwald: "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" , Droemersche Verlagsanstalt, 2000

nachdrücklich als Entscheidunghilfe ans Herz gelegt. Diese 9,90 Euro sind 'gut angelegtes Geld'!

cover

 

 

 

11.Dieses Kapitel ist ausgelagert in den Artikel

" Impfen - Das Geschäft mit der Angst - Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren des Impfens von Säuglingen und Kleinkindern"
-
http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm

 

 

 

 

12. Spätbehandlung von Borreliose und FSME

Auch wer Borrelien-positiv getestet ist , sollte auf die Nosode zurückgreifen. Die Einnahmezeit richtet sich dann nach dem Befinden des Patienten. Sie kann nach meinen Erfahrungen Monate dauern.

Unter diesen Voraussetzungen empfehle ich die tägliche Einnahme von 6x1 Streukügelchen bis zum Abklingen der Beschwerden oder befriedigenden Besserungsstillstand.

Bedenken Sie allerdings bei solcher Dauereinnahme:
Nicht alles ist borreliosebedingt, was von Ihren Behandlern so eingestuft wird. Da ist nicht selten eben eine 'Schublade' mit der Beschriftung 'Borreliose' aufgemacht worden, in die man sie hinein steckte, weil man sonst nichts mit Ihren Bechwerden anzufangen wusste. Das sind im Klartext Fehldiagnosen und die Beschwerden klingen bei entsprechender Behandlung ohne Nosoden vollständig ab.

Der Patient muss nach meiner Erfahrung jedoch innerhalb von 5 Tagen Anzeichen einer Besserung merken! Sonst rate ich von einer wochenlangen Dauereinnahme ab, da Sie sonst eine unerfeuliche Arzneimittelprüfung auf Borreliose mitmachen werden.

Wenn die Beschwerden durch die Nosode beseitigt sind, so heißt das nach meiner Erfahrung jedoch nicht, dass diese nicht irgendwann wiederkommen. Nach einer in der Regel monatelangen beschwerdefreien Zeit kann sich das Übel vielmehr wieder einschleichen. Seien Sie also 'wachsam' und in dem Fall beginnen Sie die Nosodeontherapie erneut. Sie führen diese etwa 2 Wochen lang über den Zeitpunkt hinaus fort, an dem die Beschwerden wieder abgeklungen sind. Mit der Zeit nimmt die Häufigkeit der 'Rückfälle' nach meinen Erfahrungen ab.

Lassen Sie sich von einer solchen Nosodentherapie auch nicht abbringen!

Das betone ich, weil sich selbst bei den Heilpraktikern bezüglich Homöopathie nicht selten viel Unwissenheit bezw. unkritisches Wissen von der jeweiligen Heilpraktikerschule findet. Jedenfalls haben viele - auch und gerade Behandler, sowie Apotheker! - mit der Homöopathie Probleme, wie ich von den Patienten, aus mails und Telefonaten weiß.

Da noch einige Erklärungen zu meiner Empfehlung der Nosode Borrelia in der D 200 Potenz.

Homöopathie bedeutet, eine Krankheit mit etwas Ähnlichem zu behandeln, dem sog. Simile.

Dahinter steht folgender Gedanke:

Aus homöopathischen Arzneimittelprüfungen oder klinischen Krankheitsbildern weiß man, dass ein bestimmtes Arzneimittel ( etwa Schlangengift, Arsen, Magnesium, Phosphor o.a. ) nach längerer Einnahme in einer niedrigen Potenz ( meist zwischen D3 und D 12 ) gewisse Krankheitserscheinungen erzeugt. Die Prüflinge notieren dies und der Prüfungsleiter stellt dies nachher als sog. Arzneimittelbild für dieses Mittel zusammen.

So hat sich über die rund 200 Jahre Homöopathie ein gewaltiges Wissen aufgehäuft. Es wird bei den Patienten dann gegen ihre Krankheit in der Weise eingesetzt, dass man ihnen jenes Mittel gibt, für das ein ähnliches Krankheitsbild festgestellt wurde. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dadurch manches Mal gleichsam 'Wunderheilungen' möglich sind.

Dabei gibt es - wie so oft bei Individualisten! - unter den Behandlern Streit über die Frage, ob therapeutisch mit Niederpotenzen oder mit Hochpotenzen ( meist ab D 30 ) gearbeitet werden solle. Ich hatte mich nach Studium der Literatur damals gleich für die Hochpotenzen entschieden.

Aus 25-jähriger Erfahrung ausschließlich mit Hochpotenzen ( D 200, C 200 und höher ) weiß ich, dass es allerdings ungleich schwieriger ist, die richtige Mittelwahl zu treffen, als bei Niederpotenzen. Dabei vergleiche ich die Niederpotenz mit einem Vorschlaghammer und die Hochpotenz mit einem Ziselierhammer. Der Vorschlaghammer hat die breite Aufschlagfläche, der Ziselierhammer Hochpotenz jedoch die weit höhere Durchschlagskraft. Wo die - eigentlich richtige! - Niederpotenz eines Mittels wirkungslos bleiben kann, vermag die Hochpotenz das Krankheitsgeschehen noch immer von Grund auf zu ändern. Wo die Niederpotenz daher - wenn überhaupt! - noch ein Ergebnis erzielt, wird jedoch die f a l s c h gewählte Hochpotenz - und das ist wichtig und richtig! - allerdings kein Ergebnis zeigen.

Zum Verständnis muss in dem Zusammenhang gesehen werden, dass die Natur durch Verwirbelung und Verschüttelung natürlich ständig viele sog. Niederpotenzen selbst produziert, weshalb die Organismen selbstverständlich auch entsprechende 'Filter' gegen diese ihr somit nicht fremden Niederprotenzen haben, schon um keine ständigen 'Arzneimittelprüfungen' durchzumachen. Für eine C 200 Potenz hingegen gibt es aber keinen solchen 'Filter' im Organimus. Diese Hochpotenz kommt in der Natur nicht vor! Daher wirkt sie - so wird jedenfalls in der Literatur m.E, verständlich vermutet - auch so tiefgreifend - wenn sie passt!

Wer unsicher in der Homöopathie ist, wird ( muss ) daher aber auch die Niederpotenz wählen. Und das sind mit Sicherheit die meisten, denn nicht jeder, der vom Volksmund 'Homöopath' genannt wird, kann letztlich mehr, als die Mutter, die sich aus Sorge um ihr Kind ein Buch über Homoöpathie gekauft hat und danach vorgeht.

Das beweist insbesondere das Verordnen sog. Komplexmittel, in denen - unabhängig vom individuellen Patienten - rein symptombezogen alles zusammengeworfen ist und sich die darin enthaltenen Einzelwirkstoffe patientenbezogen teilweise sogar ausschließen. Ein Beispiel: Wem beispielsweise bei Schmerz Kälte gut tut, dem wird ein Heilmittel im gleichen Komplexmittel daher möglicherweise sogar nachteilig sein, das Verschlimmerung durch Kälte 'im Programm' hat. Diese Aussage gilt vorrangig für niederpotenzierte Komplexmittel!

Eine Wirkung der richtigen Hochpotenz ist tiefer und außerdem viel breiter. Sie umfasst zumeist den ganzen Organismus, bis hin zur Psyche. Eine falsch gewählte Hochpotenz kann außerdem länger eingenommen werden, als eine falsche Niederpotenz, denn mit einer falsch gewählten Hochpotenz ist eine Arzenmittelprüfung nahezu unmöglich.

Aber auch nur nahezu! Das sollte bewusst sein! Denn jedes Medikament ( !!!! ) wird bei Dauereinnahme Nebenwirkungen produzuieren, die dann auch dem Krankheitsbild entsprechen, gegen das es eigentlich eingesetzt wurde.

Das gilt für das Homöopathicum ebenso wie für den Kräutertee !

Das gilt aber auch für das von der Schulmedizin verordnete Medikament! Nicht grundlos sterben jährlich bekanntermaßen Zehntausende in der BRD allein an den Folgen ihrer, vom Behandler verordneten Medikamente. Nur bezeichnet keiner diese Folgen dann als Arzneimittelprüfung, sondern verharmlosend als 'Nebenwirkung'.

In der Praxis zeigen sich solche Erkrankungen häufig bei jenen, die jahrelang das gleiche Mediukament, aber nicht selten sogar in ansteigender Dosis nehmen ( " Ich habe mir bei der Schwester wieder mein Rezept geholt"). Solche Patienten werden vornehm als 'auf dieses Medikament eingestellt' bezeichnet. Wird es ihnen aber weggenommen, bessern sich jedoch oftmal rasch ihre akuten Beschwerden. Das habe ich häufig erlebt.

Am schlimmsten dran sind jene, die solchermaßen in Kliniken 'eingestellt' wurden. Da wagt es nach meiner Beobachtung der 'kleine' Hausarzt aus Ehrfurcht vor großen Namen oftmals nicht, ein Mittel abzusetzen, wenn schließlich Nebenwirkungen als Folge der Arzneimittelprüfung auftreten, sondern er therapiert diese Nebenwirkungen dann fälschlich mit dem Verordnen zusätzlicher Mittel.

Diese Beobachtung aus dem schulmedizinischen Bereich lässt sich auch auf die Homöopathie übertragen.

Jedenfalls erlebte ich immer wieder, dass Niederpotenzmittel - insbesondere aus dem Nosodenbereich! - zunächst zwar gut anschlugen, aber schnell zur belastenden Arzneimittelprüfung wurden. Wenn ich weiß, welches Mittel der Patient genommen hatte, so gebe ich ihm in einem solchen Fall nochmals das gleiche als Hochpotenz und in der Regel verschwindet innerhalb von Minuten die Beschwerdesymptomatik der Arzneimittelprüfung. Um nun nicht missverstanden zu werden: Das macht die Homöopathie nicht schlecht oder nutzlos, sondern beweist: Auch hier ist Überlegung erforderlich.

Zum Thema Arzneimittelprüfung die Geschichte einer alten Dame, die auf Anraten der Familie zu mir kam, weil sie Borreliose habe. Früher habe sie mal mal 22 Antibioticumbehandlungen bekommen. Jahrelang seien danach keine Beschwerden mehr aufgetreten, plötzlich sei die Borreliose aber nun wieder da. Nach acht neurlichen Behandlungen mit demselben Antibioticum habe sie jedoch allergisch reagiert und abbrechen müssen. Danach sei von verschiedenen Ärzten mal Borreliose festgestellt worden, mal nicht. Sie habe jedenfalls Gelenkschmerzen, eine starke Schwäche in den Beinen, Schwindel u.a.. Im 'Waschzettel' ihres blutdrucksenkenden Mittels habe sie zufällig gelesen, dass ihre Beschwerden teilweise auch Nebenwirkungen ihres täglich zwei Mal eingenommenen Blutdrucksenkers sein könnten und daraufhin das Mittel einfach abgesetzt. Daraufhin sei plötzlich nicht nur ihr Blutdruck auf 153/80 gesunken, sondern nach wenigen Tagen auch ihre sonstigen Beschwerden teilweise verschwunden. Ihr behandelnder Arzt habe sie daraufhin jedoch eindringlich darüber belehrt, ihre Beschwerden kämen ganz offensichtlich von der Borreliose und daher angeordnet, sie müsse das von ihr abgesetzte Blutdruckmittel weiterhin 1Mal täglich nehmen. Außerdem zusätzlich ein weiteres Blutdruckmittel. Jetzt habe sie wieder alle Beschwerden wie vorher und sei sie nun wegen der Borreliose bei mir.

Diese Arztehefrau war allerdings frustriert, als ich nach einem energetischen Test schon bei diesem ersten Besuch aus meiner Sicht ausschloss, dass sie noch akut Borreliose habe oder Spätfolgen davon. Nach dem Test war der medizinische 'Sündenfall' m.E. die neuerliche Gabe von nun sogar zwei blutdrucksenkenden Medikamenten, weshalb ich darauf drängte, zunächst mal bei diesen Blutdrucksenker anzusetzen. Schließlich ging ich davon aus, dass ein Blutdruck bei einer 76-Jährigen von RR 155/80 - wenn sie sich zusätzlich richtig entsäuert! - kein Risiko darstellt, sie andererseits aber offenbar eine Arzneimittelprüfung auf die bei ihr eingesetzten Blutdrucksenker durchmachte.

Aber das war von ihr dann doch zu viel 'Glauben' an einen 'kleinen' Heilpraktiker verlangt, nachdem die ihr zugetanen Ärztekollegen ihres Mannes doch ganz anderes gesagt hatten. Sie kam danach nicht mehr.

So viel zur Arzneimittelprüfung.

Es ist jedenfalls mit Sicherheit nicht alles immer Borreliose oder eine Folgeerscheinung davon!
Ich könnte manches weitere Beispiel bringen.

 

 

Zur Frage der Beschaffung solcher Streukügelchen lesen Sie bitte im Sammelverzeichnis

http://www.borreliose-info.de
-
http://www.borreliose-info.de

 

 

 

13. Zur Mär von den angeblich 'gefährlichen' Hochpotenzen

Dass Hochpotenzen gefährlich sind, habe ich in über 30 Jahren ausschließlicher Arbeit mit Hochpotenzen ab D 200 nie erlebt. Zwar kommen bei richtiger Mittelwahl durchaus sog. Erstverschlimmerungen vor, weil alte - in der Regel durch Antibiotica - unterdrückte Prozesse wieder aktiviert werden können, um danach endlich selbst auszuheilen, aber eine solche 'Erst'-verschlimmerung ist ein gutes Zeichen und Ausdruck therapeutischen Könnens.

Eine solche Erstverschlimmerung mag kurzfristig unangenehm sein und den unerfahrenen Patienten daher vielleicht sogar ängstigen - gefährlich ist sie nicht! Dass eine solche 'Erstverschlimmerung' sehr heftig wird, geschieht nach meiner Erfahrung außerdem äußerst selten und auch nur bei Patienten, die allgemein immer sehr empfinglich auf Medikamente reagieren.

Bedrohlich ist dies deshalb nicht! Das muss man sich bewusst machen! Hier läuft nämlich keine Arzneimittelprüfung ab - die langfristig in der Tat nachteilig sein könnte! - sondern es handelt sich um eine Heilreaktion!

Dies gilt auch, wenn die Dosis mehrfach gegeben wird, wie ich das auch in meiner obigen Empfehlung angebe. Dabei lassen sich solche Erstverschlimmerungen nach meiner Beobachtung gerade dadurch abbrechen, dass das Mittel nochmals in der derselben hohen Potenz eingenommen wird.

Aber die Glaubenskrieger gegen die Hochpotenzen sind als die Verfechter der reinen Lehre Hahnemanns unausrottbar. Folgendes amüsante aber kennzeichnende Geschehen: In den rechtlich vorgeschriebenen Angaben nach dem Teledienstgesetz habe ich angegeben, bei mails bitte auf die richtige Schreibweise meines Namens zu achten. Hintergrund war, dass viele mails in Berlin bei einem Herrn Mehlhorn landeten, der dies nachvollziehbar als Belästigung empfand und mir deshalb sogar schließlich mit dem Anwalt drohte. Daraufhin erhielt ich am 25.7.03 folgende mail, die ich vollständig und im Wortlaut wiedergebe:

"Sie wollen, dass man auf richtige Schreibweise Ihres Namens achtet?
Lernen Sie erst einmal die Grundsätze der Homöopathie, bevor Sie
gefährliche Angaben machen, die Ihrer möglichen Patienten in Gefahr
bringen (durch irrwitzige Einnahmeempfehlungen für Hochpotenzen).

Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie nicht angeredet habe, aber Ehre
kann ich vor Scharlatanen wie Sie es sind nicht haben.

Ivonne Buskowitz
Berlin"

Die Dame hat immerhin eine pointierte Meinung und ich habe ihr daher freundlich geantwortet.. Aber wer so von der 'gefährlichen' Hochpotenz spricht, versteht von Homöopathie m.E.eben nichts bezw hat nur wenig Erfahrung damit - jedenfalls von Hochpotenzen!

Mein Verdacht ist, dass aber vor allem jene Behandler, die mit Hochpotenzen nicht arbeiten können, die angebliche Gefährlichkeit der Hochpotenz vorschieben, um gegenüber den Patienten nicht ihre eigene Unfähigkeit aufdecken zu müssen.

Die von anderen Therapeuten zuvor verabreichte D 30 Potenz hatte übrigens nicht selten versagt, wo die von mir gegebene D200 oder C200 Potenz schließlich Erfolg hatte. Hierzu den Auszug aus einem Brief, der mich am 21.7.03 ereichte:

" Anlässlich einer Blutuntersuchung am 28.3.03 erfuhr ich, dass ich Borreliose habe, und zwar bereits seit Herbst 2001.
Mein Internist riet von einer Antibioticabehandlung ab, da es sich nicht mehr um eine Erstinfektion handelte. Er ist auch sonst nicht für die Schulmedizin, sondern homöopathisch ausgerichtet. Er gab mir Borrelia Nosode der Fa. Stauffen D 30, die ich jeden 2.Tag oral nahm. Ich hatte außer einem Juckreiz wie bei einer Gürtelrose und einer Verdickung unter den rechten Rippen und einer allgemeinen Schwäche keine Beschwerden.

Im Herbst ( Oktober/November 2003) hatte ich nachts von 2-4 Uhr unerträgliche Rückenschmerzen, die ich mit Arsenicum album C 30 und Akupunktur ausheilen konnte.

Nun hörte mein Arzt mit den Borrelia Nosoden plötzlich auf, weil er sagte, es ist ein isopathisches Mittel, das nicht auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht und auch daher keine Heilung bewirkt.

Am 29.3.03 besorgte ich mir in der Apotheke Borrelia Nososde D 200 und verspürte eine großartige Erleichterung. Ich nehme auch heute noch 2 x wöchentlich 6 Globuli."

Der hier bemühte Internist verstand - obwohl mit der Homöopathie anscheinend vertrauter - also das isopathische Wirkprinzip nicht, sonst hätte er die homöopathische Behandlung nicht mit so falscher Begündung abgebrochen. Tatsächlich war die verabreichte D 30 Potenz hier offenbar zu niedrig. Erst die vom Patienten selbst besorgte D 200 Potenz brachte dann "eine großartige Erleichterung".

So viel zum Potenzenstreit. Wer mehr über das wichtige Thema Homöopathie wissen will, für den habe ich l geschrieben:

Krankheiten

Hinweise zu verschied.Therapien: Homöopathie bei Impfschäden, Borreliose, Borna-, Hantavirus und MRSA

 

Es wird mir allerdings auch zugetragen, dass sich wegen angeblicher Gefährlichkeit manche Apotheken sogar weigern, die Borrelia Nosode D 200 überhaupt auszugeben. Es wird nicht selten sogar in der Apotheke behauptet, es gebe diese D 200 im Handel gar nicht - und als Ersatz wird zur Borrelia Nosode D 30 geraten. Dabei ist auch D30 eine Hochpotenz! Oder - nicht selten! - dem Patienten soll durch solche Schauergeschichten in Wahrheit nur die weit teurere Spritzenpackung verkauft werden.

Bestenfalls übernimmt Ihr Apotheker dann also gutwillig die oben dargelegten Vorurteile. Lässt er sich nicht umstimmen, wechseln Sie die Apotheke!

Man lernt doch auf dem Gebiet nie aus!

Kürzlich rief mich eine Betroffene an, der die Apotheke keine Borrelia Nosode D 200 bestellen wollte. Begründung: Borreliose sei im Bundesland Brandenburg meldepflichtig, dürfe nur vom Arzt behandelt werden und die Bestellung einer Nosode erfordere ein ärztliches Rezept.

Was steckt dahinter? M.E. nichts anderes, als dass die Apotheke wegen Selbstmedikation der Patienten das Geschäft mit den Antibiotica nicht verlieren will. Also wird eine landesverbindliche Meldepflicht behauptet, um die Patienten einzuschüchtern und zur Antibiotica-Therapie in die ärztliche Praxis zu treiben.

Allerdings mutmaße ich handfeste Geschäftsinteressen ganz anderer Art hinter dem 'fürsorglichen' Kampf der Hochpotenzgegner. In den Lehrgängen für 'klassische Homöopathie', die Heilpraktikern und Ärzten zuteil werden, wird die 'reine Lehre' nach Hahnemann vermittelt und nach Gabe eines einzelnen Mittels nicht selten wochenlang gewartet, bis es 'ausgewirkt' hat - für den Patienten eine in der Regel unzumutbare Zeitspanne. Nicht selten tauchten Patienten bei mir auf, die schon 1,5 Jahre vergeblich damit verbrachten, bei ihrem' 'Homöopahen' homöopathischen Mittel 'auswirken' zu lassen.

Der gewöhnliche Paient wird sich dies richtigerweise nicht bieten lassen. Er geht deshalb zu einem Arzt, der ihm nun etwas 'Richtiges' geben soll, das kurzfristig hilft. Dort werden ihm dann etwa Antibiotica angeboten, Cortison u.a. - und für den Patienten ist dabei durchaus klar, dass diese Mittel zwar Nebenwirkungen haben können, aber - gemäß dem Prinzip Hoffnung - bei ihm vielleicht ja doch nicht.

Es hat sich dadurch bei Patienten und Ärzten die Vorstellung breit gemacht, dass Homöopathie nur bei leichten Fällen überhaupt zum Einsatz kommen solle. Ist es was Ernstes, bedarf es der sog. Schulmedizin! So können denn beide Richtungen derzeit scheinbar friedlich nebeneinander exisitieren.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass weiterhin keine kurzfristig erfolgreiche Homöopathie die nebenwirkungsbeladene Schulmedizin in Frage stellt. Dies aber kann nur vermieden werden, wenn den Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - die Homöopathie durch die 'reine Lehre nach Hahnemann' engstirnig weiterhin in dem Sinne gelehrt wird, Hochpotenzen seien gefährlich und dürften insbesondere kurzfristig nicht mehrfach gegeben werden.

Natürlich finden sich auch immer 'Lehrer', die geistig unbeweglich eine angeblich 'reine Lehren' predigen, wie die sog. 'klassiche Homöopathie'. Schließlich ist es immer einfacher, etwas unkritisch vor- und nachzukauen, als kritisch zu hinterfragen oder gar fort zu entwicklen. Da wird verkannt, dass all dieses Wissen sog. 'Erfahrungsmedizin' im besten Sinne ist.

Aber die eigentlich Absicht jener, die heute ausdrücklich solche Lehrer für Homöopathie verlangen und fördern, liegt m.E. woanders. Ihre wahre Absicht es, durch solche 'Lehrer' in die auszubildenden Gehirne brennen zu lassen, dass Hochpotenzhomöopathie gefährlich sei. Ist dies für solchermaßen ausgebildetete Therapeuten schließlich unkritisch akzeptiertes 'Allgemeinwissen', so ist endlich der Boden bereitet für den nächsten und dann plötzlich auch konsequenten Schritt: in angeblicher Sorge um den Patienten die möglicherweise gefährliche Homöopathie nur noch dem Arzt zu überlassen. Hierzu siehe auch Kapitel 56 "EU-Bemühungen gegen die Homöopathie" - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htm#56 des Artikels "Irrlehren von Herzinarkt und Schlaganfall" .

Das ist das wirtschaftlich und ärzteseitig gewollte Ende einer Selbstbehandlung der Kranken mit Homöopatrhie
und auch durch Heilpraktiker
- und damit langfristig das Ende der Homöopathie überhaupt!

Wer ein solches 'Endergebnis' für abwegig hält, möge sich durch das medizinische Schicksal von Strophanthin belehren lassen, in dem Artikel:

 

Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall

Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin
würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall
helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

 

Was mit Strophanthin geschah, soll und wird - nur zum wirtschaftlichen Wohle der Großpharmaindustrie! - auch mit der Homöopathie geschehen. Bemühungen in dieser Richtung gibt es seit langem. Erfolgreich können und werden diese aber nur sein, wenn die Ausbildung der Homöopathen in der genannten Richtung weiter geht, dass Hochpotenzen gefährlich seien und erst recht ihre mehrfache Wiederholung. Erst wenn das nämlich schließlich viele glauben - weil sie nie nach ihrer diesbezüglichen Indoktrination anderes nie auszuprobieren wagten - wird schließlich der Gesetzgeber - siehe die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes mit seiner Auswirkung für die sog. Alternativmedizin - auf Betreiben der Pharmalobby wunschgemäßen die entsprechenden Verbote aussprechen. Hierzu siehe etwa:

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Den Letzten beißen die Hunde - den Kranken!

 

Was sich mit Hochpotenzhomöopathie - in allen Fällen D 200 und C 200 Potenzen und höher, sowie mehrfach täglich gegeben! - tatsächlich alles machen lässt, belegen neben zahlloser Fachliterautur aus über hundert Jahren Homöopathie etwa fmeine Veröffentlichungen aus unterschiedlichen Problemkreisen:

 

 

 

 

14. Nosodentherapie

Nosodentherapie ist eine Art Spezialgebiet der Homöopathie, die in der Bundesrepublik selten eingesetzt wird. Nach O. Julian " Materia medica der Nosoden" ( 3.Auflage, 1977 ) sind Nosoden homöopathische Mittel, die aus " Mikrobenkulturen, aus Viren, aus Sektreten oder pathologischen Exkreten" ( S. 7 ) gefertigt werden.

Isopathische Nosoden werden demgegenüber aus einer, vom Kranken selbst herrührenden Quelle gefertigt.

Wer mehr darüber wissen möchte:

Krankheiten

Hinweise zu verschied.Therapien: Homöopathie bei Impfschäden, Borreliose, Borna-, Hantavirus und MRSA

 

Zum Verständnis ist hierbei therapeutisch zu unterscheiden zwischen dem Simileprinzip ( "Ähnliches heilt Ähnliches"), wie es in der Homöopathie üblich ist und dem Isopathischen Prinzip, wo das Gleiche ( "Aequale" ) als Heilmittel eingesetzt wird, wie etwa Pocken, Typhus, Tuberkulose - oder eben auch Borrelia.

Diese Unterscheidungen sind allerdings nicht ganz so klar abgegrenzt, wie es zunächst scheint. Natürlich kann auch bei der sog. klassischen Homöopathie mit ihrem Simileprinzip nach isopathischem Prinzip therapiert werden und zwar dann, wenn ein Gift durch die hoch potenzierte Gabe eben dieses Giftes neutralisiert werden soll.

Ein Beispiel hierzu. Meine hoch schwangere Frau hatte Lust auf ein Glas schwarze Kirschen. Diese können aber einen höheren Gehalt an giftiger Blausäure haben. Mit zunehmender Atemnot und blau werdenden Lippen kam meine Frau angstvoll zu mir, nachdem sie das ganze Glas gegessen hatte. Im Minutenabstand gab ich ihr Blausäure ( Acidum hydrocyanicum ) in der Potenz D 200. Nach wenigen Minuten war dadurch alles wieder vorbei, Mutter und Kind wohlauf. Natürlich ist der Gehalt an Blausäure in einem solchen Glas Kirschen nicht sehr hoch, aber er reichte vorliegend doch schon aus, bei einer hoch Schwangeren das Beschwerdebild einer Blausäurevergiftung auszulösen.

Auch setze ich etwa bei 'Schwefelbildern' - wie sie stets dann zu finden, wenn der Patient täglich ausschließlich stark schwefelhaltiges Wasser trinkt - nach dem isopathischen Prinzip mit Erfolg Sulfur ein. Die Beispiele ließen sich vermehren.

Demgegenüber wird in der Nosodentherapie eher die Isopathie eingesetzt. Dann wird die Infektionskrankheit mit eben dieser potenzierten Krankheit behandelt, wobei die Nosode nachweislich steril sein muss.

Auch hier allerdings die Abweichungen etwa in all den Fällen, wo Nosoden wie etwa Tuberkulinum, Syphilinum und Medorrhinum - also die großen, 'klassischen' miasmatischen Infektionskrankheiten vergangener Zeiten - heute noch der Schwangeren für die sog. 'Eugenische Kur' verabreicht werden, um genetische Vorschädigungen der Vorfahren durch diese Krankheiten nun abzubrechen.

Dies zu den Begriffsverwendungen, nur damit deutlich wird, wie flexibel dies therapeutisch gehandhabt werden kann.

Die Behandlung mit Nosoden ist in den angelsächsischen Ländern und in Frankreich jedenfalls schon lange üblich. Sie wird m.E. zukünftig noch einen wichtigen Platz in der Therapie von, angeblich durch Impfungen ausgerotteten Krankheiten wie Tuberkulose, Pocken, Pest, Cholera u.a. spätestens dann einnehmen, wenn diese Krankheiten gegen Antibiotica endgültig resistent geworden sind - eine Entwicklung, die absehbar ist. Dann muss und wird m.E. mit Gewissheit auf die Nosoden zurückgegriffen werden. Sonst erleben wir in wenigen Jahrzehnten wieder Pandemien gewaltigen Ausmaßes. Nur die Nosode wird diese aufhalten!

Dies ist übrigens seit Jahrhunderten bewiesen.

So behandelte im 15.Jahrhundert Robert Fludd Schwindsüchtige mit Verdünnungen ihres Auswurfes und auch die Chinesen verwendeten zwecks vorbeugenden Impfung gegen Blattern schon lange eingetrockente, vom Kranken gewonnene Blatternsekrete, die sie aufschnupfen ließen.

Die Praktiken der Chinesen übernahm Jenner im Jahre 1798. Auch Paracelsus berichtet über die heilende Wirkung einer Anwendung von Krankheitstoffen.

Die eigentliche Behandlung mit Nosoden beginnt jedoch mit dem deutschen Tierarzt Wilhelm Lux, der die Homöopatrhie ab dem Jahre 1820 in der Verterinärmedizin einsetzte. Ihn hatte ein ungarischer Großgrundbesitzer gebeten, homöopathische Heilmittel gegen Rotz und Räude zu liefern. Da ihm aber das 'Simile' fehlte, griff er zum 'Aequale', indem er von einem an Räude erkrankten Tier einen Tropfen Blut bis zur C 30 potenzierte. Gleiches tat er mit dem Nasenschleim eines Tieres, da an Rotz erkrankt war.

Hering wendete um 1831 die Nosoden dann nicht als 'Aequalia' an, sondern als 'Simillima'.

Bei der Nosode sollte es die Hochpotenz sein - C 30, LM 30-Potenz, C 200-Potenz oder D 200-Potenz - um das akute Krankheitsgeschehen nicht noch anzufeuern!

Allerdings wird üblicherweise etwa ein Furunkel nicht nur mit einer einzigen Nosode wie etwa Staphylococcinum oder Pyrogenium behandelt, sondern auch hier entsprechend dem Reifegrad des Furunkels mit verschiedenen Nosoden. Zusätzlich kommt nach dem Simileprinzip noch die sog. klassische Homöopathie zum Einsatz.

O. Julian fasst jedenfalls zusammen: Die Nosoden " waren zuerst ein ätiologisches Heilmittel, wurden aber bald ein "Heilmittel des Terrains", das sehr nützlich ist bei den großen psorischen, sykotischen, tuberkulinischen und luetischen Syndromen, bei krebsartigen Zuständen, bei allgemeinen krankhaften Veränderungen". ( a.a.O. 5.Auflage S.10 ).

Ravi Roy und Carola Lage - Roy weisen in ihrem Buch "Biowaffen und Homöopathie - Schutz und Behandlung von Milzbrand, Pocken, Cholera, Pest, Botulismus, Ebola" auf die seit mehr als einem Jahrhundert bekannte Möglichkeit erfolgreicher Prophylaxe und Therapie dieser - jüngst etwa in Verbindung mit Terroristen - so gefürchteten Krankheiten hin, die der sog. Schulmedizin durchweg überlegen war und ist.

Dass die Erfolge der Homöopathie nicht etwa darauf zurückgehen, dass die neueren Therapien - etwa Antibiotica - in die Betrachtung nicht einbezogen waren, widerlegt sich durch den von Dr. Alex ( a.a.O), S. 17) gegebenen Hinweis.

" Neuere Erfahrungen werden von den Pestausbrüchen in Indien in den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts berichtet, wo die Homöopathen mit ihrer Behandlung und Prophylaxe viel erfolgreicher und schneller bei der Eindämmung der Seuche waren als die allopathischen Mediziner, so dass die indische Regierung beschloss, fortan zur Seuchenbekämpfung in erster Linie homöopathische Ärzte heranzuziehen. "

Mit der von mir oben gegebenen Mengenempfehlung der Borrelia-Nosode will ich somit zum einen jegliche Arzneimittelprüfung vermeiden, zum anderen die Krankheit isopathisch angehen - sofern diese überhaupt vorhanden ist. Denn nur dann ist auf die Nosode hin überhaupt eine Änderung festzustellen und sei diese auch nur kurzfristig.

Wenn es diese Nosode dann erfolgsbezogen trotzdem nicht allein 'schafft', hat dies jedoch in aller Regel weitere Gründe. Dabei weise ich nachdrücklich darauf hin, dass in der Mehrzahl meiner schulmedizinisch vorbehandelten Fälle nicht die Borrelia zu den beklagten Dauerproblemen geführt hatte, sondern anderes, wie etwa eine lang dauernde Antibiose. Die Borrelia wirkte nach meinen Eindruck jedenfalls oft nur als Auslöser für die Lawine - aber ohne Schnee eben auch keine Lawine, um im Gleichnis zu bleiben.

 

 

 

 

 


15. Borreliose und körpereigenes Abwehrsystem

Heute ist durch die Eiweißerkrankungen bekannt, dass Krankheitserreger nach antibiotischer Behandlung manches Mal 'abtauchen' und sich etwa zellulär den Hormonen anbinden. Dies gilt häufig etwa für den sog. Jugenddiabetes. Aber wir wissen auch von den Windpocken, dass sie in späten Jahren wieder als Gürtel- oder Gesichtsrose auftauchen können. Die entsprechende Nosodentherapie beseitigt das Übel jedoch meist binnen kurzem.

Gleiches wird mit Sicherheit auch für die Borrelia gelten. Eben deshalb aber ist die Nosodentherapie mit der Hochpotenz m.E. auch so wichtig, um diese Krankheit überhaupt richtig 'stellen' zu können. Zusätzlich wird natürlich noch mit anderen Mitteln homöopathisch behandelt, werden Störfelder beseitigt u.a. mehr.

Da die Erreger der sog. Lyme-Borreliose mit dem Syphiliserreger Treponema pallidum verwandt sind, liegt es dabei therapeutisch nahe, insbesondere auch das homoöoathtische Mittel Syphilinum C 200 Glob einzusetzen. Die Krankheit wird also mittels der Borrelia-Nosode isopathisch angegangen, mittels Syphilinum u.a. homöopathisch.

Dieses Vorgehen mit der Nosode wirkt sich besonders vorteilhaft bei Kindern aus, deren Immunsystem vor allem dann noch gut ist, wenn nicht - statt einer Ausheilung durch Fieber! - wegen jedes 'Schnupfens' immer gleich mit Antibiotica eingegriffen wurde, so dass das Immunsystem durch die Antibiotica u.ä. gleichsam blockiert ist. In letzterem Fall gilt es erst, diese Blockade wieder zu lösen und die Vorkrankheiten wieder so weit 'hoch' zu holen, dass sie der Körper dann korrekt abheilen kann. Danach nimmt er sich mit ganzer Kraft auch der Borrelien an und kämpft diese - vielleicht sogar erst mit Fieber - nieder.

Viele Kinder sind heute aber durch Impfungen und Antibiotica bereits im Sinne einer Blockade des Immunsystems vorgeschädigt, zumal nach solchen Eingriffen in aller Regel der eigentlich notwendige Wiederaufbau der Darmflora unterblieb, um die Arzneimittelbudgets der Ärzte zu schonen. Selbst dann aber bleibt die Hochpotenznosode das richtige Mittel, denn sie wird den Organismus meist trotzdem befähigen, die Krankheit wirksam anzugreifen.

Das ist beim älteren Patienten anders. Sein Immunsystem ist zumeist längst geblockt. Zuletzt etwa durch die Antbioticabehandlungen wegen der Borreliose. Außerdem hat er meist schwere gesundheitliche Störungen durch Fehlverhalten beim Essen in Form einer Mast mit tierischem Eiwei und ist daher in der Regel beispielsweise übergewichtig. Zudem trinkt dieser Patient oft zu wenig. Da ist es dann weit schwerer, das Immunsystem wieder zu befähigen, sich einer Krankheit ( jeder Krankheit! ) anzunehmen, obwohl jeder Organismus grundsätzlich eigentlich immer in der Lage ist, mit kontinentalen Krankheiten fertig zu werden. Aber im Laufe eines Lebens ist eben oftmals so nachhaltig 'gesündigt' worden, wurden - auch behandlerseitig - schon so viele Fehler gemacht (sog. iatrogene Schäden gesetzt), dass danach Heilung oft aussichtslos ist und Linderung zum manchmal mühsamen und zähen Tun.

 

 

 

 

 

16. Borreliose auch als Aufgabe des Kranken

Aber der Patient sollte trotzdem nicht nachlassen und nie aufgeben!

Jedenfalls kommt es m.E. weniger auf die Wahl des Antibiotica-Verschreibers an, sondern gerade der chronisch Kranke sollte grundsätzlich erst mal aus seiner Passivität herausgehen und die ihm - und nur ihm!!! - mögliche Behandlung selbst übernehmen!

Allerdings muss dazu oftmals überhaupt erst begreifen, dass er mit seinem Körper kein Auto in die 'Werkstatt' Arztpraxis bringt und dann repariert wieder mit nach Hause nehmen kann, sondern dass er zu einem guten Teil auch selbst als 'Therapeut' gefordert ist, indem er selbst einen Gesundungsprozess einleitet, den er in aller Regel auch nur selbst duchführen kann.

Dazu sei zynisch angemerkt: Die wenigstens Behandler werden ihn allerdings darin unterstützen, denn wir Behandler - ich auch! - 'leben' nicht von den Gesunden, sondern nur von Kranken! Mancher nimmt dies allerdings sehr wörtlich und verhält sich seinen Patienten gegenüber dann auch so!

Daher fehlt es behandlerseitig oft an der primitivsten Information und Patientenführung, denn diese treibt uns letztlich die Patienten geradezu aus den Armen! Ich bin heute jedenfalls der Überzeugung, dass die Behandler rund ein Drittel weniger Patienten hätten, würde jedermann so trinken, wie es richtig und wichtig ist ! Ein weiteres Drittel würde wohl entfallen, wenn sich jedermann richtig ernähren würde!

Wie viele Stunden habe ich in diesem Sinne jedenfalls schon damit zugebracht, den Patienten nur zu erklären, warum sie viel trinken sollen und müssen! Die meisten wussten es sogar! Die wenigsten hatten sich aber daran gehalten! Das gilt vor allem für Frauen. Männer trinken meist mehr, vor allem, wenn es Biertrinker sind.

Dazu fällt mir spontan der alte Mann ein, der zwei Tage vor seiner Zehenamputation zu mir kam und sich Hilfe erhoffte. Er trank den ganzen Tag über nach seiner Aussage seit Jahren morgens ein einzige Tasse Kaffee! Sonst nichts!

Aber auch die vielen Hauterkrankungen zumeist junger Frauen sind nicht selten langjährige Folge von Austrocknung, weil sie nur täglich einen knappen Liter Flüssigkeit trinken. Und da wundere man sich auch nicht, wenn solche Körperselbstmisshandlung schließlich bei jungen, schlanken Frauen im Schlaganfall endete, wie ich schon erlebte.

Schon die therapeutische Bedeutung reichlichen Trinkens ( 2-3 Liter täglich! ) scheint jedenfalls den wenigsten wirklich bewusst zu sein. Dabei ist auch das für den Borrelienkranken ein wichtiger Therapieteil, um die Schlackenstoffe auszuscheiden.

Ebenso wichtig ist allerdings das richtige Essen und hier vor allem der fast völlige bis gänzliche Verzicht auf jegliches tierische Eiweiß!

Auch hierüber wurde schon viel an Für und Wider veröffentlicht. Der Leser erspare mir jedoch bitte die Wiederholung meiner eigenen Ausführungen, indem ich ihn diesbezüglich auf die Artikel

Irrlehren über Schlaganfall und Herzinfarkt
- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt

und

Verhütung von Schlaganfällen durch Entsäuerung
-
http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

Krankheiten
Hinweise zu verschied.Therapien: Homöopathie bei Impfschäden, Borreliose, Borna-, Hantavirus und MRSA

verweise. Was dort über die Behandlung von Diabetes u.a. ausgeführt ist, gilt in seiner therapeutischen Bedeutung ebenso für Borreliose. Woher soll ein Körper schließlich die Kraft haben, sich selbst zu gesunden, wenn nicht mal seine Versorgung stimmt? Wenn er nicht mal das bekommt, was er ernährungsmäßig nun mal notwendig für seinen Stoffwechsel braucht?

 

 

 

17. Borreliose und Ernährung

Zum Thema Ernährung verweise ich nachdrücklich auf Kapitel 13 meines Artikels Irrlehren über Schlaganfall und Herzinfarkt
- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt

Die beste Ernährung ist die tägliche Aufnahme von Getreide. Dieses wird frisch geschrotet oder sogar zu Mehl gemahlen ( nicht abgepackt kaufen, weil erst mit dem Mahlen die Oxidation einsetzt!). Sofort mit Wasser bedeckt, ist das geschrotete Getreide nach 30 Minuten gut zu kauen.

Das feinere Mehl wird in lauwarmes Wasser gemahlen und ist sofort eßbar - wichtig für alle Eilige! Geschmacklich lässt sich das jeweils verfeinern, wie bei der Schnitzer-Kost empfohlen.

Es wäre den meisten schon viel geholfen, täglich nur eine halbe Tasse Getreide so zu verzehren. Viele schreckt jedoch ab, dass Getreidemühlen teilweise sehr teuer sind. Das muss m.E. jedoch nicht sein. Etwa die Fa Messerschmidt-Hausgeräte - http://www.messerschmidt-hausgeraete.de/ - bietet günstig eine elektrische Getreidemühle mit Stahl-Kegelmahlwerk an, sowie verschiedene Aufsätze für die gängigen Küchemaschinen. Weitere Mühlen mit ausführlicher Produktbeschreibung unter http://www.top-getreidemuehlen.de/. Wem Mühlen zu teuer sind, kann es aber auch nach bewährter Vorfahren Sitte selber machen : http://www.dr-schnitzer.de/forum-mahlprobleme-di.html

Die Menschen begreifen viel zu wenig, dass sich der Einzelne durch falsche Ernährung in letzter Konsequenz eigentlich immer selbst krank macht. In der Regel bewusst unwissend gehalten oder aus Gewinnsucht Dritter gar falsch informiert, beraubt er sich über viele Jahre hin durch falsches Essen und Trinken der ihm von der Natur gegebenen Kräfte und Möglichkeiten schließlich selbst, mit den auf seinem Kontinent vorkommenden Krankheiten selbst fertig zu werden.

Denn hätten wir Menschen diese Fähigkeit ursprünglich nicht, wäre die Menschheit längst ausgestorben!

Das gilt im Prinzip auch für schwerste Krankheiten, wie etwa die heute in Europa unbekannten Pocken. Die Ausrottung dieser Krankheiten verdanken wir medizinischen Pionieren. Aber es starben zur gleichen Zeit andere eben auch nicht daran, obwohl auch sie mit dieser Krankheit in Berührung kamen!

Das macht mir therapeutisch eigentlich Mut, denn es zeigt mir, dass ich es als Individuum irgenwie wahrscheinlich doch bis zuletzt selbst in der Hand habe, ob und wie mein Körper mit den ihn täglich bedrängenden Erregern aller Art fertig wird.

Den Kranken sage ich dies daher auch zum Trost. Aber noch mehr als Aufforderung, auch mit ihrer Krankheit Borreliose - teilweise oder vielleicht sogar ganz - schließlich selbst fertig zu werden!

Ein gewiss zäh durchzuhaltendes Handeln, aber letztlich m.E. immer erfolgreich!

Allerdings erfordert dies ein grundlegendes Umdenken, das heute meist nur die Schwerkranken und Leidenden mit machen. Den anderen fehlt es am Leidensdruck und daher ( noch ) an der Bereitschaft, rechtszeitig umzuschwenken. Klug ist dies nicht - erklärt aber, warum wir zunehmend mehr Kranke in der BRD haben.

Und lassen Sie sich dabei auch nicht von Ihem Weg abbringen, etwa durch eine Selbsthilfegruppe o.ä., die nicht selten fest in 'schulmedizinischer Hand' sind, weil es den Kranken eben nicht selten auch schmeichelt, wenn sich ein Professor o.ä. bereit erklärt, den Vorsitzenden oder Berater zu machen. Nur treten Sie damit eigentlich auf der Stelle!

So erhielt ich kürzlich folgende e-mail, deren Namen ich unkenntlich mache:

" ----- Original Message -----
From:xxx
To: <wolf-alexander@melhorn.de>
Sent: Monday, June 11, 2001 10:25 AM
Subject: Borreliose


Hallo Herr Dipl. rer. pol. Melhorn,

über das Internet bin ich auf Ihre Adresse "gestoßen". Ich wende mich mit einem Problem an Sie, daß ich Ihnen gerne von Anfang an
schildern möchte:

Im August letzten Jahres ging ich aufgrund des Verdachts eines Bandscheibenvorfalls zu meinem Hausarzt. Dieser veranlaßte eine
Kernspinthomographie, bei der kein Bandscheibenvorfall festgestellt werden konnte.

Eine Blutuntersuchung darauf ergab aber dann die Diagnose Borreliose.

Ich wurde mit Toxycylin 2 Wochen lang behandelt. Die Symptome verschwanden daraufhin wieder.

Im Oktober bekam ich einen Hubbel am rechten Hinterkopf. Da ich auch oft sehr niedergeschlagen und lustlos war, ging ich erneut zum Hausarzt. Eine erneute Blutuntersuchung ergab, daß die Borreliose nicht ausgeheilt war.

Durch das Internet wurde ich auf eine Borreliose-Selbsthilfegruppe in xxx aufmerksam.

Ein Ansprechpartner riet mir, mich nach xxx in die xxx-klinik (zu Doktor xxx ) zu begeben und eine mehrwöchige Antibiotika-Therapie zu
machen (Homöopathie würde nichts nützen!!!).( nachträgliche Hervorhebung )

Im November begann ich daraufhin mit der Infusions-Therapie: 2 Wochen stationär mit 3x 2g/Tag Claforan; danach folgten weitere 9 Wochen ambulant 2x 4g/Woche ebenfalls mit Claforan

In dieser Zeit wurden mir auch jeweils verabreicht:
Omniflora 3x 1 Tabl./Tag (zur Unterstützung der Darmflora)
Bromelain 3x 2 Tabl./Tag (für die Venen)
Wobenzym 3x 1 Tabl./Tag (Enzyme gegen Entzündungen)
Detullin 2x 1 Tabl./Tag (Vitamin E)

6 Wochen nach Ende der Therapie wurde der erste Bluttest gemacht, bei dem das Ergebnis noch immer eine aktive Borreliose anzeigte. Mein Hausarzt meinte, daß sich die Antikörper in dieser Zeit noch nicht voll ausgebildet hätten und wir deswegen weitere 8 Wochen später noch einmal einen Bluttest machen sollten.

Am Freitag bekam ich das Ergebnis: Der Wert ist wieder etwas gestiegen. (Die Werte könnte ich Ihnen bei Interesse zufaxen)

Aufgrund dieser Tatsache habe ich gestern noch einmal (besser) im Internet nachgeforscht und bin dann eben auf Ihre Adresse gekommen.

Lt. Ihren Zusammenfassungen ist eine Therapie per Homöopathie möglich.

Da ich nicht (unbedingt) gewillt bin, mich nochmal mit über 160g Antibiotika vollpumpen zu lassen, würde ich gerne anfragen, ob Sie bzw. über meine Homöopathin Frau xxx eine homöopathische Therapie einzuleiten - falls dies möglich ist.

Ich muß Ihnen aber auch noch mitteilen, daß ich seit Therapie-Ende ca. 10 kg. zugenommen habe und mich eigentlich gesund fühle.

Ich habe mittlerweile meine Gewohnheiten umgestellt d.h. sehr wenig Fleisch, viel Gemüse, Müsli, Obst, Grapefruit-Saft mit frisch geriebenen Ingwer zur Immunstärkung. Desweiteren jeden Tag 4 Tabl./Tag AFA (blaugrüne)Algen.
Viel Flüssigkeit usw......

Weitere Angaben:
Geb.Datum: 14.07.1973
Gewicht: ca. 80 kg

Mit freundlichen Grüßen
G.S. "

Solche mails habe ich noch einige. Schauen Sie sich auch diesbezügliche Einträge im Gästebuch - http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&prot=&eid=0&skip=0 - an.

 

Es geht nicht darum, die Schulmedizin mit der Wiedergabe solcher mails auf das 'rechte Maß' zu stutzen, sondern die Patienten dadurch so weit zu sensibilieren, dass sie anfangen, selbst zu denken und nicht nur die vermeintlich 'richtige' Werkstatt-Praxis aufsuchen, um den Rest dann den Behandler machen zu lassen. Es ist vielmehr auch Eigenbeitrag erforderlich und zwar weit mehr, als viele glauben wollen.

 

 

 

 

18. Essen als Nährstoffwechsel

Wir essen und trinken

richtigerweise

nicht deshalb , um uns einen Lustgewinn zu verschaffen ( " das Essen muss mir schmecken"),
sondern um unseren Zellen dadurch die

notwendigen

Vital- und Mineralstoffe und die Flüssigkeit zur Aufrechterhaltung ihres Stoffwechsels bereit zu stellen.

 

Die meisten Menschen essen und trinken fälschlich aber nur, was ihnen schmeckt!

 

Ob die Körperzellen dadurch akute Not leiden - bis hin zur Krebsentstehung - kümmert solche Esser und Trinker in ihrem oberflächlichen Denklen dabei nicht! Sie wollen diese Gesetzmäßigkeiten beharrlich nicht wahrhaben!

Dabei müssen wir nur deshalb essen, um durch die Zufuhr lebensnotwendiger Nährstoffe den Stoffwechsel der Zelle zu sichern und müssen wir nur deshalb trinken, um einerseits den Flüssigkleitshaushalt des Köpers aufrecht zu erhalten, andererseits um die stoffwechselbedingt angefallenen Schlacken wieder auszuspülen, soweit diese - das ist die Mehrzahl! - harnpflichtig sind, also nur mit dem Urin ausgeschieden werden können.

Noch einfacher formuliert:

Der Körper bemerkt einen Mangel bei sich. (Dieser muss allerdings nicht mal in der tatsächlichen Bereitstellung eines Stoffes liegen, sondern kann seine Ursache - wie wir beim Insulin inzwischen wissen ( siehe hierzu die Arbeiten von Dr. Schnitzer! ) - auch darin haben, dass der Stoff (etwa Insulin) aufgrund der Verschlackung des Organismus nicht schnell genug zur Zelle gelangt, dadurch die benötigte Menge dort verspätet ankommt und die deshalb zwischenzeitlich anhaltende Produktion und Anlieferung später den Zustand der Unterzuckerung hervorruft ).

Gewöhnlich ist dieser, vom Organismus festgestellte Mangel durch Nährstoffaufnahme zu beheben, denn eine andere Möglichkeit kennt der Organismus nicht. Wir verspüren daher Hunger.

Bekommt der Körper diese Nährstoffe nun über die dadurch ausgelöste Nahrungsaufnahme nicht, so wird das Hungergefühl folglich auch nicht aufhören - eigentlich eine sehr sinnvolle Einrichtung zum Überleben des Organismus!

In der Praxis bedeutet dies allerdings, wir werden mit gutem Appetit essen und essen und essen .... - der Körper nimmt die Nahrung danach zwar auf ( und lagert sie später zumeist als Fettpolster ab! ), stellt aber schon kurz danach fest, dass er noch immer nicht das bekam, was er eigentlich braucht und - eigentlich richtig - er meldet r daher seinen bleibenden Notstand durch weiteres Hungergefühl.

Übertragen, gilt Gleiches für den Durst, der uns meldet, dass der Flüssigkeitshaushalt des Körpers nicht stimmt. Allerdings ist zu beachten, dass wir diese Melde'einrichtung' mit zunehmendem Alter deshalb verlieren, weil sie nicht mehr benötigen, wie etwa der Säugling. Im Alter sollte (muss) vielmehr der Verstand diese Meldevorrichtung ersetzen. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass eine solche Nutzung des Verstandes viele überfordert!

Nun kann ich mir natürlich diesen natürlichen und lebensnotwenigen Prozess des Stoffwechsels dadurch verfeinern, dass ich mir die Nahrungszufuhr schmackhaft zubereite - so wurde der Menschheit die Kochkunst geboren. Diese Kochkunst wurde aber zugleich auch tödliche Bedrohung des Nährstoffwechsels, denn schließlich wird vom Schleckermaul Mensch der Geist und dessen Sucht nach Geschmacksbefriedigung immer über den simplen Vorgang des Nährstoffwechsels gestellt. So bleibt der Nährstoffwechsel - siehe die heutige Ernährungsweise der meisten! - mehr oder weniger auf der Strecke.

Ergebnisse der Vernachlässigung des simplen Nährstoffwechsels sind heute die Millionen Diabeteskranken - als die heute sichtbarsten Wohlstandskranken - ebenso, wie die Herz-Kreislaufkranken, die Rheumatiker und was es sonst noch an lebensverkürzenden, bezw -beeinträchtigenden Krankheiten gibt.

Denken Sie daher immer daran: Nach den Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts gab es aus jahrlangem Genussmangel - Grundnahrungsmittel für den bloßen Nährstoffwechsel gab es meist ausreichend! - fast nur Kriegsversehrte, aber kaum Kranke im heutigen Sinne! Wenn doch, waren es nicht selten die vormaligen, voll gefressenen Bonzen, die uns diese Kriege eingebrockt hatten.

Heute steht die zivilisierte Menschheit jedoch in einem Krieg mit jenen 'Nahrungsmitteln, die das Leben schöner machen'. Den wird die Menschheit aber wirtschaftlich ( siehe steigende Krankenkassenbeiträge ) und gesundheitlich unerbittlich deshalb verlieren müssen, weil die Menschheit für unsere zeitgemäße Nahrungsaufnahme genetisch nicht geschaffen ist.

Zur Vermeidung von Wiederholungen meiner Artikel verweise ich den Leser zu diesem Thema auf meinen Artikel: Irrlehren über Schlaganfall und Herzinfarkt - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt - und die dortigen, umfangreichen Ausführungen über Ernährung.

Insbesondere empfehle ich nachdrücklich die Ausführungen von Dr. med. Georg Schnitzer, - http://www.dr-schnitzer.de/agdb003.htm - der zu dem Kampf der Ärzteschaft und anderer, die noch j am Gesunheitssystem verdienen wollen, in unheiliger Allianz mit der Politik ausführt. Der Bürger alsGeldquelle dieser Branchen! Beklemmend die Aussichten, die sich für die Mehrzahl der heutigen Bürger aber vor allem auch folgende ( De)Generationen autun, was etwa die zunehmenden Gehirnschäden betrifft.

 

 

 

19. Borreliose und Wassermangel

Nach meiner Erfahrung ist ein sehr wichtiger Aspekt gerade auch bei Borreliose, dass die Patienten in der Regel zu wenig reines Wasser trinken - also nicht etwa Tee, Kaffee o.ä. . Dabei besteht der Körper zu 75 Prozent und das Gehirn zu rund 85 Prozent aus Wasser. Wasser ist das m.E. wichtigste 'Medikament', das es gibt!

 

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
http://www.melhorn.de/Wasser

 

zum Thema Wasser und Salz siehe auch
Mit Wasser und Salz, Entsäuerung und Homöopathika - erfolgreich bei Depressionen
Erfahrungen eines Berufstätigen
http://www.melhorn.de/Depression03/index.htm

 

Andererseits hat der Körper keine Fähigkeit, Wasser zu speichern. Wer daher nicht täglich wenigstens 2-2,5 Liter reines Wasser trinkt, droht schleichend auszutrocknen. Zwar wird der Körper das noch vorhandene Wasser verteilen und für die, in seinem Lebensverlauf jeweils 'wichtigen' Körperbereiche rationalisieren, aber das wird auf Dauer immer schwerer. Eine Schwächung des Abwehrsystems entsteht dadurch und schwerste Missbefindlichkeiten, die sich uns als Erkrankungen darstellen - aber im Kern nur - meist noch behebbarer - Ausdruck von Wassermangel sind!

Wichtig für Ihren Wasserhaushalt auch, das Wasser im Körper durch Salz zu speichern - täglich nicht mehr als ingesamt einen halben Kaffeelöffel. Aber nehmen Sie nur reines Meersalz dazu oder das sog. Himalajasalz.

 

Zu diesem Thema besorgen Sie sich insbesondere die Taschenbücher von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj mit seinen hervorragenden Erkenntnissen über die therapeutische Bedeutung von Wasser.

Englischsprachig hierzu auch die Homepage von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj http://www.watercure.com .

 

 

 

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Borreliose/ und www.borreliose-info.de