Teil II des Artikels:

Borreliose I - Alternativmedizin half

Bericht einer Patientin mit Borreliose, die nach Zeckenbiss durch alternative Medizin gerettet wurde, nachdem sie von Ärzteschaft und Krankenkasse vorhersehbar zunächst ihrem Herzversagen überlassen wurde

 

 

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Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

 

 

Teil II:

1. Arzt-Heilpraktiker-Krankenkasse

2. Borreliose - eine neue 'Zivilisationskrankheit'?

3. Borreliose nur durch Zecken?

4. Ist es denn immer Borreliose?

 

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Teil II

1. Arzt-Heilpraktiker-Krankenkasse

Aus meiner Praxis kenne ich Fälle,in denen ärzteseitig nicht viel anders vorgegangen wurde, als im Krankheitsfall Frindt-Schubert. Bei ihr war es nicht nur Mangel an ärztlichem Wissen, sondern die Patientin wurde nach meinem Eindruck ihrem m.E. vorauszuahnenden Herztod vielmehr auch deshalb überlassen, weil Ärzte annahmen, die AOK werde sie für eine Dauerbehandlung in Regress nehmen - was diese rechtlich natürlich nicht getan hätte. Es hätte ärztlicherseits nur der entsprechende Antrag für die AOK ausgefüllt werden müssen. So aber ersetzten ärztliches 'Gesundbeten' und zynische Durchhalteparolen die 'überlebens'- notwendige Therapie.

Es war es ein besonderer Umstand, der die Patientin zum Heilpraktiker führte. Gewöhnlich konsultieren so Schwerkranke nicht mehr den Heilpraktiker, weil ihnen das Wissen um die Möglichkeiten der sog. Alternativmedizin fehlt. Zudem ist die Ärzteschaft in aller Regel sehr bemüht, solche Patienten gar nicht erst in die Konkurrenz der Heilpraktiker zu entlassen. Wer träumerisch von einer Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern redet, verkennt die knallharte Wirklichkeit! Nicht selten wird beiderseits die ganze Palette der psychologischen Kriegsführung angewandt, um den Patienten in der eigenen Praxis zu halten und nach ihrer Erklärung kuschen manche Patienten allein deshalb, weil sie es mit dem Arzt nicht verderben wollen: Man könnte ihn ja mal wirklich brauchen! Und kommt er dann? Natürlich tut er das! Das hoffen manche nach dem selbstgefälligen Auftreten ihres Arztes aber nur! Ist es daher nicht besser, ihn bis dahin bei Laune zu halten? Ich hatte daher Patienten, die ärztlich verordnete Medikamente erklärtermaßen überhaupt nur deshalb in der Apotheke holten - und anschließend wegwarfen! - weil sie fürchteten, der Arzt könne über den örtlichen Apotheker erfahren, dass sie die Verordnung nicht eingelöst hatten. Die steigende Zuzahlung zu Medikamenten hat dieses Verhalten zwar etwas eingedämmt, aber nicht abgeschafft.

Ein schönes Beispiel des Arzt-Heilpraktiker-Verhältnisses, das sich keiner entgehen lassen sollte, der beharrlich von einer sinnvollen Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern schwärmt, fand ich auf der lesenwerten HP von Med-com - http://www.med-con.de/html/natur01.html . Dort ist die Website einer Ärztin für Naturheilverfahren mit Kinderpraxis aus Ludwigsburg im Fasimile wiedergegeben, die mit ihrer besonderen fachlichen Qualifikation wirbt. Gerne gebe ich den amüsanten Ausdruck ärztlicher Selbsteinschätzung auszugsweise zum Nachdenken wieder:


" Vorsicht Heilpraktiker !!!!

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie ausdrücklich vor der Therapie bei Heilpraktikern warnen. Heilpraktiker sind keine Ärzte und haben keine medizinische oder heilkundliche Ausbildung. Wollen Sie sich und Ihrem Kind eine qualifizierte homöopathische Behandlung zukommen lassen, sollten Sie dies bei einem Arzt/Ärztin für Naturheilverfahren tun. Sie/Er kennt sich sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich aus und kann abwägen, welche Therapie für Sie die beste ist. Der Arzt/Ärztin für Naturheilverfahren ist sehr gut medizinisch qualifiziert: mindestens 6 Jahre Medizinstudium, mindestens 2-jährige ärztliche Tätigkeit an einer Klinik/Facharztausbildung von mindestens 5 Jahren in Klinik und Praxis.

... In unserer Praxis werden Sie qualifiziert homöopathisch-naturheilkundlich von Marion Kauth, Ärztin für Naturheilverfahren, behandelt. Beachten Sie jedoch, dass diese Leistungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden und privat liquidiert werden müssen."


Die Heilpraktiker sind allerdings nicht anders. Auch da geht es ums Geld und es gibt daher Heilpraktikerschulen, die gezielt nahebringen, wie man einen Patienten lange behält. Es erstaunt mich daher nicht, wenn Patienten kommen, die oft viele Monate - brav aber weitgehend erfolglos - zu ihrem Heilpraktiker gingen und ernsthaft meinen, in der Naturheilkunde dauere alles eben länger und erfordere daher mehr Geduld - und damit Honorarzahlung an den Heilpraktiker. Diese Erfahrung habe ich mit der Naturheilkunde nicht gemacht. Durch solche Patientenbelehrung wird vielmehr nicht selten Unfähigkeit des Behandlers vertuscht.

Die Ablehnung der Heilpraktiker durch die Ärzteschaft ist m.E. jedenfalls nachvollziehbar. Zum einen sitzt der Patient des Heilpraktikers nicht mehr so oft in der ärztlichen Praxis. Das geht an den ärztlichen Verdienst und bietet allenfalls dann noch engeschränktes Wohlwollen, wenn vom Patienten wenigstens weiterhin der Krankenschein abgeliefert wird. Ein solcher Patient 'kostet' die Kasse dann nämlich nicht mehr so viel und schont so das verfügbare Arneimittelbudget des Arztes.

Andererseits steht der Heilpraktiker - anders als der Arzt! - beim Patienten aber unter Erfolgszwang, denn den Heilpraktiker muss der Patient unmittelbar bezahlen. Daher werden Patienten in der Regel kritisch und wollen für ihr Geld auch Erfolg sehen - eine richtige Einstellung gegenüber den Behandlern!

Das lässt manchen Patient - wohl auch zurecht - aber dann auch gegenüber seinem Arzt kritisch bis aufsässig werden. Aus über 20-jähriger Berufstätigkeit kann ich jedenfalls sagen, daß es dem bundesdeutschen Gesundheitssystem - nicht den Ärzten! - gut täte, auch ärztliche Dienstleistungen vergleichbarem Erfolgsdruck auszusetzen, denn dann würde schon die unmittelbare Konkurrenz der Heilpraktiker für eine patientenwirksame Bereinigung des Gesundheitsmarktes sorgen.

Als nun die Patientin Frindt-Schubert mit ihrer Borrelioseerkrankung zum Heilpraktiker ging, verweigerte ihr die AOK eine Kostenerstattung natürlich deshalb, weil es ein Heilpraktiker und kein kassenzugelassener Arzt war. Andere Kassen tun dies übrigens ebenfalls, weil sie durch den Vertrag mit den Kassenärztlichen Vereinigungen geknebelt sind.

Diese Weigerung war insoweit also rechtmäßig, aber diese Vertragstreue hätte die Patientin längerfristig das Leben kosten können. Sie war nämlich inzwischen schon in einem so schlechten Gesundheitszustand, dass sie eine besonders aufwendige Behandlung brauchte, deren Medikamente wöchentlich anfangs rund 500 DM kosteten. Das war zwar vergleichsweise wenig, angesichts der Tagessätze eines von der Krankenkasse bereitwillig angebotenen Klinikaufenthaltes, aber zu viel für eine junge Familie.

Aber die Medikamente wollten nun mal bezahlt sein.

Also hätte sich die Patientin schließlich notgedrungen weiterhin in die bislang erfolglose, ärztliche Behandlung begeben müssen. Das habe ich so auch bei anderen Patienten meiner Praxis erlebt. So jüngst erst wieder bei der DAK. Dadurch weiterhin letztlich unbehandelt, wäre die Patientin wohl am Herzversagen gestorben. Sie hätte ihren Mann und zwei kleine Mädchen in großem Leid zurückgelassen. Schon das eine m.E. unverantwortliche Tat! Das Geschehen erzwingt m.E. aber auch die zynische Frage, ob solch vorzeitiges wie unnötiges Sterben einer jungen Mutter die Gesellschaft langfristig dann wirklich 'billiger' gekommen wäre, als ihr die Medikamente anlässlich der Behandlung durch einen Heilpraktiker zu bezahlen.

Es ist aus verschiedensten Gründen üblich, Vorkommnisse totzuschweigen, wie sie im Falle Frindt-Schubert geschildert werden. Außerdem läßt sich das Folgende von 'berufener' Seite auch als 'völlig übertrieben' verharmlosen und als plumpe Werbung für Heilpraktiker abtun. Ein untypischer Einzelfall, wird es beispielsweise auch heißen, bei dem sich die Borreliose in Wahrheit letztlich selbst zurückentwickelte, ein reiner Selbstheilungsvorgang, nur zufällig von einem Heilpraktiker betreut.

Solche Sprüche kenne ich aus der Krebsbehandlung, bei denen der Therapieerfolg durchaus auch zur sponanten Selbstheilung heruntergeredet wurde und mir Patienten schon über Wutausbrüche ihrer Ärzte berichteten, wenn sie ihnen schließlich doch zu sagen wagten, was sie in der Zwischenzeit therapeutisch wirklich getan hatten.

Solche Kämpfe um Geld und Ansehen sind verständlich. Doch sie werden eben auch auf dem Rücken jener ausgetragen, denen eigentlich geholfen werden sollte. Und eben das ist unentschuldbar! Die Gesellschaft ( Politik ) sollte daher nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch der Folgekosten wegen alles tun, eine mir unbekannte Anzahl ähnlicher Fälle nicht ähnlichem Leiden und Siechtum zu überlassen.

Daher verstehe ich auch die Krankengeschichte Frindt-Schubert, die mir die Betroffene freundlicherweise überlassen hat, vorrangig als Appell an die Verantwortlichen und hier insbesondere die Politik. Im Falle dieser Patientin fand sich schließlich eine taugliche und schon bei anderen Patienten praktizierte Lösung. In Absprache mit der AOK erklärte sich ein Arzt nämlich bereit, die Verordnungen des Heilpraktikers auf sein Privatrezept zu übertragen. Damit war dem Recht genügt und diese Rezepte wurden der Patientin dann von der AOK ersetzt. Außerdem erhielt die Patientin von der AOK eine großzügige Nachzahlung ihrer früheren Medikamente.

 

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2. Borreliose - eine neue 'Zivilisationskrankheit'?

1883 beschrieb Buchwald in einem Artikel die Acrodermatitis chronica atrophicans, eine Spätform der Borreliose an der Haut. .Pospelow verwendete 1886 den noch heute üblichen Begriff der “zigarettenpapierartigen” Veränderung der Haut.

In den USA beschrieb Bronson schon 1894 einen Fall mit Acrodermatitis und wies dabei auf den Artikel von Buchwald hin. 1932 stellte Sweizer einige Dutzend Patienten vor.

In Europa behandelte Swartz schon 1946 die Acrodermatitis mit Penicillin; in den fünfziger Jahren bewiesen Binder und Hornstein die Übertragbarkeit.

Bekannt wurde die Krankheit allerdings erst dann als Borreliose, als Allan Steere in Lyme/Connecticut gehäuft Arthritis-Fällen bei Kindern und Jugendlichen feststellte und Willy Burgdorferschließlich den, dann nach ihm benannten Erreger fand .

Borreliose ist also keineswegs eine Krankheit, die erst in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts in der Nähe der amerikanischen Stadt Lyme im Staate Conneticut - aufkam, durchdringt seither aber gleich einer 'Seuche' zunehmend die USA und Europa.

Die zentrale Frage lautet folglich:

Wieso verbreitet sich diese Krankheit heute so aus, obwohl sich ihre Erreger
schon vor rund 120 Jahren im beschriebenen Krankheitsbild zeigten ?

Es mag sein, dass eine Vielzahl von Krankheiten schon damals auf die Borrelia-Erreger zurückgingen, aber nicht als selbständige Krankheit erkannt bezw dem geschlossenen Krankheitsbild eines einzelnen Erregers zugeordnet wurden. Doch diese Annahme befriedigt nicht, denn bei aller Unkenntnis über den Erreger trat damals offensichtlich keine derartige Häufung gleichartiger Krankheitsbilder auf, dass dies mit einem einzigen Erreger in Verbindung gebracht wurde. Und dies, obwohl zur damaligen Zeit die Ärzte - bei bezw wegen aller technischen Beschränktheit! - m.E. weit bessere Beobachter von Krankheiten waren, als dies heute der Fall ist.

Wenn also damals nichts Verdächtiges bezüglich eines bislang unbekannten Krankheitszusammenhanges auffiel, so gewiss deshalb, weil es sich tatsächlich um Einzelfälle der heute als Borreliose bekannten Krankheit handelte. Es ist in dem Zusammenhang nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass schließlich 1975 in der Stadt Lyme erst deshalb gründlicher recherchiert wurde, weil plötzlich eine Häufung von Fällen juveniler Arthritis beobachtet wurde.

Die Borreliose in ihrer heutigen Verbreitung und Hinentwicklung zur 'Volkskrankheit'
ist demnach eine Krankheit der 'Neuzeit und damit 'im wahrsten Sinne'
eine Art 'Zivilisationskrankheit'.

Es überrascht daher m.E. auch nicht, dass gerade die sog. 'zivilisierten' Staaten
zunehmend von der Borreliose heimgesucht werden

Dieser Feststellung kann auch nicht überzeugend entgegengehalten werden, diese Krankheit werde in weniger 'zivilierten' Staaten eben weiterhin wohl nur deshalb nicht so häufig diagnostiziert, weil es dort an gleichwertiger medizinischer Versorgung und damit an ärztlichem Wissen mangelt. Schließlich haben wir etwa auch in der BRD unter den Ärzten einen insgesamt noch recht bescheidenen Kenntnisstand bezüglich Borreliose und trotzdem wird sie dort zunehmend diagnostiziert.

Für unwahrscheinlich halte ich jedenfalls, dass die Ausbreitung der Borrelien an die Verbreitung der Zecken gekoppelt ist, nur weil es heute in Europa zu einer klimatischen Erwärmung gekommen ist. Dann nämlich müssten die warmen Mittelmeeranrainerstaaten längst Borreliose-Hochburgen sein, was meines Wissens aber nicht der Fall ist.

Es trifft daher zwar zu, das sich die Zecke zunehmend nach Nord-Europa hin ausbreitet, weil das Klima für sie günstiger wird, doch wo die Zecke teilweise erst noch hin will, ist die Borreliose bereits da! Borreliose gibt es europaweit!

Außerdem scheint mir bereits falsch, die Zecke zum alleinigen Krankheitsträger zu erklären und die Stechmücke oder den borrelieninfizierten Hunde- und Katzenfloh als Überträger außen vor zu lassen ( hierzu siehe auch Kapitel 3). Diese 'wissenschaftliche ' Bindung an die Zecke dürfte ihren Grund allerdings auch und gerade in der Absicht haben, die Bevölkerung nicht aufschrecken zu wollen, nachdem es gegen Borreliose nicht d a s Medikament gibt und Impfungen ohnehin schon deshalb unsinnig sind, weil Borrelia nicht immun macht. Nachdem in den USA trotzdem zugunsten der Pharmaindustrie tapfer gegen Borreliose geimpft worden war, wurde nach den gehäuft auftretenden Impfschäden die Impfung außerdem wieder verboten.

Die Borrelioseerreger sind also längst über ganz Europa verbreitet. Das wurde wohl nur deshalb nicht früher erkannt, weil noch immer viele Ärzte von Borreliose keine Ahnung haben und allenfalls nach positivem Bluttest auf Antikörper davon ausgehen, dass das vorliegende Krankheitsgeschehen wohl Borreliose ist - Stochern mit der Stange im Nebel im Sinne einer Zufallsmedizin.

Dr. Peter Alex nennt in seinem Buch: " Ganzheitliche Heilung Borreliosekranker unter homöopathischer Behandlung " ( Edition Krannich, 2003 ) interessante Gründe für die heutige Ausbreitung der Borrelia, die m.E. weitere Untersuchungen verdienen.

So führt Dr. Alex etwa die Bedeutung der Handystrahlung - im eigentlichen Sinne wohl des Elektrosmogs - für die Therapie der Borreliosebehandlung an. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen und macht mir diese nun verständlich.

Natürlich ist auch bezüglich des Elektrosmogs ein sog.' Expertenstreit' ausgebrochen, weil die Industrie ihre Investitionen und Gewinne nicht durch kritische Information der Bevölkerung gefährdet sehen will. Dem Leser empfehle ich zur eigenen Meinungsbildung die kritische Problemanalyse des Sachverständigen Wolfgang Maes :"Elektrosmog nur Panikmache?" - http://www.maes.de/ELEKSMOG.pdf - die gewiss auch Zweifler nachdenklich macht.

Allerdings kann auch das nicht ursächlich für die rasche Verbreitung sein, denn die Belastung mit Elektrosmog nimmt erst in den letzten Jahren so gewaltig zu.

Auch die Zersiedelung der Landschaft, wie sie nach Alex ( a.a.O.,S.10 ) von Edward Whitmont bis Mitte der 90-er Jahre in Borreliose-Epidemiergebieten beobachtet wurde, dürfte kein eigentlicher Auslöser sein, sondern nur Krankheitsverstärker. Dabei ist die Kausalität wohl darin zu sehen, dass Folge der Landzersiedelung die Zunahme von Elektrosmog ist und dies in den USA vor allem deshalb, weil die Elektroleitungen bekanntlich meist überirdisch geführt werden.

Elektrosmog wirkt also voraussichtlich als Verstärker des Krankheitsgeschehens und Therapiehemmnis.

Dem Borreliakranken ist daher wohl nahezulegen, sein Handy wieder abzugeben. Andere - wie auch ich - kommen schließlich auch ohne Handy aus.

Zumindest dürfte es sinnvoll sein, diesen Aspekt zukünftig stärker bei Krankheitsaufnahme und Therapie zu beachten, da Elektrosmog wohl den Genesungsprozess tatsächlich so entscheidend behindert, wie Alex in seinem Buch berichtet.

Hinzu kommt, dass die Ähnlichkeit der Borreliose mit der Syphilis - beide sind Spirochäten - dazu führte, die Borreliose-Bakterien schulmedizinisch ebenso zu behandeln, wie die Bakterien der Syphilis - nämlich mit Antibiotica.

Wäre der Therapieerfolg mit Antibiotica bei Borreliose aber nun tatsächlich so groß, wie er immer dargestellt wird, so gäbe es in der Borreliosetherapie jedoch nicht eine solche Vielzahl von Therapieversagern. Solche sind mir von der sich heute wieder ausbreitenden Syphilis nämlich nicht bekannt. Erst recht nicht mag ich diesbezüglich glauben, dass bei solchen Versagern immer eine Fehldiagnose vorliegt, wenn zuvor sogar Antikörper festgestellt wurden.

Dem steht aus meiner Sicht auch nicht meine eigene Beobachtung entgegen,dass eine ärztlicherseits diagnostizierte Borreliose nicht selten auf andere Krankheiten zurückging. In diesen Fällen war Borreliose häufig gleichsam das 'Schneebrett', das aber ohne ausreichend anderen Schnee keine Lawine auslöst - denn meist war wirklich im Körper 'Borreliose drin', wenn auf dem Laborbericht Borreliose drauf stand'. Dies werde ich in absehbarer Zeit mit weiteren Krankheitsberichten belegen.

Wem allerdings bekannt ist, wie sich die Pharmaindustrie ihre Absatzmärkte schafft, wird jedenfalls mit großer Vorsicht an die heute gängige Unterstellung herangehen, Antibiotica seien eine erfolgreiche Standardtherapie von Borreliose.

Tatsächlich wird hier m.E. von der Pharmaindustrie eine Behauptung aus marktwirtschaftlichen Überlegungen gepflegt. Schließlich ist die Borreliose als 'Neuzeitkrankheit' - durch eben diese Unterstellung, Antibiotica seien eine taugliche Standardtherapie - ein boomender Millionenmarkt für Antibiotica geworden, den die Pharmaindustrie selbstverständlich in ihrem Sinne und durch von ihnen letztlich bezahlte Professoren u.a. (Branchenbezeichnung: "Mietmäuler" ) steuert.

Es miuss einfach gesehen werden, welcher Markt hier von der Industrie ( zurück) gewonnen werden konnte, nachdem die Antibiotica durch ihren kritiklosen Rund-um-Einsatz absatzschwächend inzwischen zu Recht deshalb in Verruf gekommen sind, weil sie das Abwehrsystem blocken und ausschalten und dadurch letztlich für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen verantwortlich sind - die von ahnungslosen Ärzten dann meist durch Antibiotoca weiter behandelt werden.

Lassen sich Antibiotica daher von der Pharmaindustrie heute bei Borreliose als therapeutischer 'Glücksfall' vermarkten, so kommt das einer Seligsprechung von Übeltätern gleich. Zu diesem Thema verweise ich den Leser auch auf Kapitel 6.

Zusammenfassend sehe die Ursache der zunehmenden Borrelioseverbreitung jedenfalls einerseits in der allgemeinen Schwächung des Immunsystems der Menschen durch Außeneinwirkungen - etwa Elektrosmog, Impfungen und überbordendem Antibioticaeinsatz - andererseits ganz maßgeblich in der inneren Schwächung der Menschen durch anhaltende Fehlernährung und Stress. Alls zusammen passt mir schlüssig zu dem Bild der Borreliose als 'Zivilisationskrankheit'.

Dazu fügt sich mir auch, dass - erstaunlich und erschreckend zugleich! - zwar viele Menschen - gemäß den schließlich bei ihnen gefundenen Antikörpern - bereits eine Borreliose durchgemacht haben, die Symptome aber doch so milde abliefen, dass ihre Beschwerden nie einer Borreliose zugeordnet wurden. Daraus leite ich ab, dass das Immunsystem des jeweils Betroffenenen eben nicht schon stark vorgeschädigt war, sondern noch selbst mit dieser Krankheit fertig wurde. Zugleich sind das dann übrigens die Fälle, in denen eine homöopathische Behandlung meist schnellen, bedarfsweise wiederholbaren Erfolg zeigt.

Wie sehr es auf das körpereigene Immunsystem ankommt, beweist mir auch der Hinweis des Berliner Kollegen Matthias Richter in dem Buch "Ganzheitliche Heilung Borreliosekranker unter homöopathischer Behandlung", (S.30 ) . Richter erinnert sich, in den letzten 15 Jahren drei Mal nach Zeckenstich eine Erythema migrans entwickelt zu haben (" einmal, vor 15 Jahren, sogar mit starker Schwellung der umgebenden Lymphknoten und ödematöser Auftreibung des umliegenden Gewebes"). In allen drei Fällen habe er lediglich beobachtet und abgewartet, "ohne mich spezifisch zu behandeln oder behandeln zu lassen."

Dieser Kollege hat also fraglos ein Abwehrsystem, das mit dieser Anforderung allein fertig wurde. Gewiss hat er als Heilpraktiker dazu aber ebenso einiges getan, wie auch ich dies tue. Entgegen dem Verständnis vieler, werden wir Heilpraktiker nämlich genau so den Krankheitserregern ausgesetzt, wie andere auch, nur - das erwidere ich immer erstaunten Fragern - wissen wir vielleicht im Bedarfsfall besser als andere, uns schneller zu helfen.

Auf die Beobachtung des Kollegen Richter bezogen, bedeutet dies für mich, dass dessenAbwehrsystem also nicht etwa 'schwächeren' Borreliose-Erregern ausgesetzt war, sondern der Kollege wohl durch ständiges Zutun für eine stabile Abwehrlage gesorgt und damit die Voraussetzung geschaffen hatte, dass die Borrelia dann kein ernstes gesundheitliches Thema für ihn wurde.

Das beweist aber wiederum - und dies sollte gesehen und verstanden werden! - dass der Therapieansatz also nicht etwa in dem stets unvollständigen Niederschlagen einer solchen Infektion durch Antibiotica bestehen sollte, sondern immer in der Stärkung und Gesundherhaltung des Immunsystems. Dieses allein garantiert bleibende Gesundheit!

Nach meinem Verständnis stützt diese Feststellung auch meine eigene Beobachtung, dass die Jugend mit der Borreliosegefahr offenbar ganz gut 'leben' kann. In jungen Jahren wird der abwehrstarke Organismus - sofern nicht durch die unsinnigen Impfungen vorgeschädigt! - mit so was in der Regel offensichtlich noch nebenbei fertig! Zum Thema Impfungen siehe Kapitel 11. Zum gefährlichen Unsinn der Impfung von Kleinkindern und vor allem von Säuglingen verweise ich auf meinen Artikel: " Impfen und Impfschaden bei Kindern" - http:/www.melhorn.de/Impfen/index.htm

Das jedenfalls hat sich mir regelmäßig bestätigt, wenn ich Kinder behandelte, die von einer Zecke gestochen worden waren. In keinem Fall trat eine Borreliose auf - was statistisch aber nicht daran liegen kann, dass die jeweilige Zecke dann eben nicht mit Erregern befallen war.

Somit ist bezüglich der Borreliose die eigentlich entscheidende Frage nur, was Kranke eigentlich so weit brachte, dass ihr Körper schließlich 'schlapp' machte.

Womit unausweichlich die Ernährung in den Mittelpunkt rückt.

Sie ist die Grundlage des menschlichen Stoffwechsels, also der Bereitstellung all jener Stoffe, die ein gesunder Organismus braucht, um auch und gerade seine Immunabwehr funktionstüchtig zu halten. Deren Niedergang bezw Darniederliegen ist schließlich weder schicksalhaft noch selbstverständlich, wie die, Älteren vielleicht noch erinnerliche Nachkriegszeit mit ihren vergleichsweise bescheidenen Ernährungsmöglichkeiten bewiesen hat, denn damals gab es zwar viele Kriegsverletzte, aber wenig Kranke.

Daher sei in aller Deutlichkeit gesagt:

Wir fressen uns krank!

Dass trotz jugendlich starkem Immunssystem - sofern dieses nicht durch die unseeligen Impfungen vorgeschädigt ist! - beispielsweise Kinder heute überhaupt an Borreliose erkranken, führe ich daher in erster Linie darauf zurück, dass sie fehlernährt sind. Wer aus elterlicher oder großelterlicher Liebe reichlich Zucker, Fleisch u.ä. in seine Kleinen stopft, hat nachher schließlich zwangsläufig anfällige Kinder - und es braucht dann nur wenig, um diese krank werden zu lassen.

Ernährung ist zwar nicht alles
- weiteres kommt hinzu! -
aber es ist fraglos das Wichtigste!

Es will dies - aus oft durchsichtigen Gründen - in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zwar nur selten jemand wahrhaben, doch kann jeder über rechtzeitiges Ernährungsverhalten - meist ausreichend - einer solchen Abwehrschwäche entgegen wirken! Hierzu auch Kapitel 17.

Für mich ist jedenfalls klar, dass wir hierin einen Hauptauslöser der fast epidemischen Ausbreitung der Borrelia haben, denn früher waren die Organismen noch nicht so mangel- und fehlernährt und damit so stark, dass sie mit diesem Erreger fertig wurden. Die vielen Impfungen und der hemmungslose Antibioticaeinsatz taten ein Übriges.

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3. Borreliose nur durch Zecken?

Offenbar wird Borreliose nicht nur von Zecken, sondern wohl auch von Stechmücken übertragen. Hierzu siehe auch Kapitel 2. Die Übertragungswege sind mir nicht bekannt, aber wohl davon abhängig, dass die Mücke zuvor das Blut eines borreliosekranken Tieres gesaugt hatte. Letzeres kann etwa ein borreliosekranker Hund oder eine Katze sein. Im Gespräch ist auch die Übertragung durch Flöhe.

Die Annahme einer Übertragung durch Fliegen scheint nicht hergeholt. Warum sollte nicht auch bei der Borreliose geschehen, was von den Prof. Brandner und Kroft ( UNI Bonn ) bereits 1992 als voraussichtlicher Übertragungsweg für das AIDS-Virus veröffentlicht wurde? Sie konnten nachweisen, dass AIDS-Viren im erbrochenen Blut der Wadenstecherfliege ( Stomoxys calcitrans ) überlebten. Da in Afrika traditionell Affen gejagt und auf den Fleischmärkten verkauft werden, wo es nur so von Fliegen wimmelt, könne dies folglich ein Übertragunsweg des AIDS-Virus auf den Menschen sein.

Diese Annahme ist wissenschaftlich noch etwas umstritten, wird aber nicht für falsch gehalten. Schließlich werden nur 90 Prozent aller AIDS-Infektionen von Mensch zu Mensch übertragen, durch Sex, Bluttransfer oder von Müttern auf ihre Kinder. Auch gibt es HIV-Positive, die sich geschützt haben und auch ansonsten wissentlich nicht mit AIDS-Viren in Kontakt geraten sind. Ferner wird angenommen, dass in Afrika die AIDS-Durchseuchung weiter zunimmt und man nicht Effektives dagegen machen kann.

Warum sollte diese Übertragung nicht auch bei anderen Viren in Europa auf die gleiche Weise funktionieren? Sicher wäre es hilfreich, würde sich die Wissenschaft mal unter diesem Aspekt der Fliegen und Mücken in den europäischen Borreliose- und FSME-Gebieten annehmen.

In einem Fall habe ich jedenfalls sichere Kenntnis von einer Patientin, die nach einem Mückenstich - sie hat die Mücke selbst erschlagen - an dieser Stelle eine später nachgewiesene Borrelioseinfektion bekam. Mir sind aber noch weitere Fälle bekannt geworden, wo nach Insektenstichen die typischen Erscheinungen auf der Haut auftraten, aber keine Borrelioseüberprüfung stattfand, weil ein Zeckenbiss ja ausgeschlossen werden konnte. Diese Patienten - meist Kinder - hatten aber später Krankheitsbilder, die denen von Borreliose-Spätfolgen entspachen.

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4. Ist es überhaupt immer Borreliose?

Seit Veröffentlichung dieser Internetseite haben sich bei mir Patienten mit teilweise erschütternden Krankenberichte gemeldet. Da wurden als Folge dieser Krankheit durchaus Leben zerstört.

Aber die Erkrankungen verlaufen nicht immer so schwer. Das sei auch gesagt!

Wer unerklärbare, dauerhafte Symptome hat, sollte sich irgendwann dennoch auch durch eine Blutuntersuchung davon überzeugen, ob er nicht möglicherweise borrelienbelastet ist oder war. Nach der Erfahrung namhafter Mediziner soll allerdings in den Labors eher ungenau gearbeitet werden, weshalb das gleiche Blut sogar an mehrere Labors geschickt wird und man schon zufrieden ist, wenn wenigstens eines davon akute oder durchgemachte Borrelia erkennt. Aber vielleicht ändert sich da auch noch was.

Aber es ist auch wirklich nicht immer Borreliose, die nach meiner Erfahrung allein für die schweren Krankheitverläufe verantwortlich ist. Wie schon in Kapitel 2 festgestellt, ist die Borreliose oft nur das Schneebrett, das die Lawine auslöst.

Nicht selten finden sich ernste Vorerkankungen, die teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Sie wurden in aller Regel nie homöopathisch behandelt, sondern etwa mit Antibiotika, doch der Organismus hat sie nicht vergessen. Ein drastisches Beispiel hierfür finden Sie unter "Borreliose und/oder Rheuma?" - http://www.melhorn.de/BorrelioseIV/index.htm

Ein bekannes Beispiel für solches Nicht-Vergessen des Organismus sind etwa die Windpocken des Jugendlichen, die ohne weitere Aktiviät Jahrzehnte in dem Organismus verbleiben, um dann im Alter möglicherweise wieder als Gürtelrose oder als Gesichtsrose aufzuflammen. Eine homöopatrhische Behandlung u.a. mit der Nosode Varizellen D 200 löst dann das Problem mit der Gürtel-(Gesichts-)rose, wie ich schon verschiedentlich erlebte.

Im Verlauf der Borreliosebehandlung drängen sich solchermaßen jedenfalls manchmal Krankheitssymptome vor, die diesen 'Alt'-Krankheiten zuzuordnen sind und behandelt werden müssen. Erst wenn dies erfolgreich geschah, gelingt es dann auch, die Borreliose einzudämmen. Mir hat es sich dabei die Nosodentherapie sehr bewährt. - hierzu siehe Kapitel 14.

Dabei empfehle ich außerdem den homöopathischen Abgleich der homöopathischen Behandlung einer solchen Vorerkrankung mit der homoöpathischen Behandlung der Syphilis. Es werden sich bei beiden Krankheiten gemeinsame Mittel zeigen, die dann therapeutisch erfolgreich sind.

Der Bezug zur Syphilis ergibt sich für mich daraus, dass die Spirochäte Borrelia große Gemeinsamkeit mit der Spirochäte Syphilis hat. Was liegt da näher, als nach dem Ähnlichkeitsprinzip ( Simile-Prinzip ) die umfangreiche Kenntnis über eine homöopathische Behandlung der früher weit verbreiteten Syphilis - die sich heute wieder ausbreitet! - nun homöopathisch auch für die Behandlung der Borreliose zu nutzen? . Der Homöopath wird jedenfalls bei den großen Repertorien genügend Hinweise finden.

Die Pharmaindustrie ist jedenfalls sofort gewinnbringend auf den Zug aufgesprungen, dass Syphilis mit Antibiotica behandelt werden konnte, nachdem die Ähnlichkeit der Erreger von Borreliose ud Syphilis klar waren und hat daraus ein inzwischen boomendes Geschäft aufgezogen. Deshalb überrascht es auch, dass in der Literatur zur Borrelienbehandlung zwar immer wieder auf die Ähnlichkeit von Borreliose und Syphilis hingewiesen wird, aber die vorliegende, große homöopathische Erfahrung bei Behandlung der Syphilis dennoch nicht für die Borreliosetherapie genutzt zu werden scheint.

Aber es müssen keineswegs nur Vorerkrankungen sein,die eine Therapie der Borreliose erschweren. Allein schon die zunehmenden Mineralstoff- und Vitamindefizite behindern den Therapieerfolg. Ihren Ausgleich vergleiche ich in der Regel mit dem Ausbessern von Schlaglöchern einer alten Straße. Es muss dabei nicht immer viel sein, denn - um im Gleichnis zu bleiben - diese Löcher sind unterschiedlich tief und ausgefahren. Oft fehlen den Patienten Mineralien wie Selen, Zink, Folsäure und Vitamine aus dem B-Komplex, sowie insbesondere Vitamin C.

Ein Zuviel ist dabei auch nicht gut,weshalb ich auch das unkontrollierte Einwerfen von Vitaminbomben u.ä. ablehne. Letzteres ist vielmehr gefährlicher Unsinn! Es gilt 'nur', dem Organismus zu geben, was er braucht, denn dadurch werden in der Regel hunderte enzymatischer Prozesse wieder angestoßen, aufgrund derer sich das Körpergeschehen dann langfristig wieder selbst reguliert.

Die ' Straße' soll dadurch also wieder eben und fahrsicher werden und ein behutsamer Angehen diese Ausbesserungsarbeit ist mit Monopräparaten daher nach meiner Erfahrung eine taugliche Vorgehensweise, wie das bessere Körpergefühl des Patienten meist bald zeigt.

Nicht selten sind es dabei die Frauen, die in der Schwangerschaft in m.E. schändlicher Weise von ihren Ärzten um diese Mineralien 'betrogen' werden. Solche Mineral- und Vitamindefizite schwächen die werdenden Mütter nämlich ein Leben lang. Der Volksmund kennt noch heute ( wieder) den Spruch: "Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn".

Es kann jedenfalls nur jeder Schwangeren ans Herz gelegt werden, solche Mängel durch Vitalstoffsubstitution zu vermeiden, denn ihr reifendes Kind holt sich - natürlich und richtigerweise! - alles von ihnen, was es zum Lebensaufbau braucht.

Der Schwangeren diese Ergänzung zu verweigern, ist heute m.E. auch nicht Unerfahrenheit der Ärzte - soviel Wissen sollte schließlich sein! - und dahinter steckt auch keineswegs ihr Budgetdenken gegenüber den Krankenkassen, sondern gewiss so manches Mal die Absicht, die dadurch an den späteren Mangelerkrankungen leidenden Frauen so wieder in ihre Praxis zu bekommen. Geschäft ist schließlich Geschäft!

Die von den Ärzten beratenen Krankenkassen, die inzwischen die vergleichsweise billige Erstattung von Mineralien und Vitsaminen sogar verweigern, bezahlen dadurch in der Summe letztlich ein Vielfaches an Ärzte und Pharmaindustrie für Folgekrankheiten von latenten Mineral- und Vitaminmängeln. Hierzu sei nur auf die inzwischen umfangreiche Literatur zur Orthomolekularen Medizin verwiesen, um das Ausmaß dieser Fehlentwicklung krankenkassenlicher Erstattungspraxis zu erkennen. Sinnvolles Vorbeugen wäre in der Summe fraglos billiger. Doch wer will das schon ernsthaft vor dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems?

Insbesondere die lebende, zelluläre Bierhefe ( Fa. Wolz ) - also flüssig und nicht etwa in Tablettenform! - kann hier vieles rechtzeitig ausgleichen. Zwei Kuren je 2-3 Monate genügen oftmals schon.

Der 'Schlaue' wird dem nun standhaft entgegenhalten, dass aber doch seit Millionen Jahren Kinder geboren werden und deren Mütter keine solche Ergänzungen benötigten.

Richtig! Aber die Ernährung ist heute in der Regel qualitativ so mies, dass sie mit der Urernährung nichts mehr gemein hat und auch nicht mit dem, was noch unseren direkten Vorfahren ernährungsmäßig zur Verfügung stand. Was heute auf die Märkte kommt, enthält oft nur noch Bruchteile an Nährstoffen. Also kein Vergleich mehr zu früher! Daher muss zugeführt werden!

Zur Vermeidung von Wiederholungen in meinen Artikeln verweise ich den Leser nachdrücklich auf meine umfangreichen Ausführungen zur Ernährung in dem Artikel Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Mineralstoffdefizite sind häufig auch unmittelbare Folge der hoch giftigen Zahnfüllungen ( Amalgam, Platin u.a. ), die Mineralstoffdefizite dadurch verursachen, dass die körpereigenen Minerale dauerhaft als Radikalenfänger etwa des hoch giftigen Quecksilbers (Amalgam ) aufgebraucht werden.

Aber das hält natürlich die Zahnärzte nicht davon ab, das bequem zu verarbeitende Amalgam weiterhin als ungefährlich einzustufen.

Es kommt allerdings keine Schadenfreude darüber auf, dass im Gegenzug die Zahnärzte die niedrigste Lebenserwartung haben - was seriöse Kenner der Amalgamproblematik darauf zurückführen, dass Zahnärzte noch immer Amalgam verarbeiten. Letzteres hat sich durch den in Mode kommenden Mundschutz gegen die Schleifstäube bei der Zahnbehandlung allerdings etwas gebessert, aber viele Zahnärztinnen sind wohl wegen der Amalgamverarbeitung beispielsweise kinderlos geblieben.

Der unten folgende Bericht der Patientin Frindt-Schubert zeigt, wie vielschichtig und differenziert eine solche Behandlung der Borreliose also manchmal sein kann. Aber es sei dazu auch gesagt, dass diese natürlich nicht bei jedem Borreliosekranken so und mit dieser Intensität und Dauer erforderlich ist. Das nur jenen zum Mut machen, die manchmal schon jahrelang damit befasst sind.

Jedenfalls sei nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es therapeutisch eigentlich immer 'nur' darum geht, das Immunsystem des Patienten wieder so zu stärken, dass es mit dieser Krankheit schließlich selbst fertig wird.

Es muss folglich gesehen werden, dass es mithin keineswegs die Borreliose ist, die es zu bekämpfen gilt, sondern die Immunschwäche - wodurch immer diese ausgelöst wurde!

Das klingt dem heutigen, auf Reparatur gerichteten Denken in der Medizin fremd. Aber deshalb ist es nicht falsch! Fast alle chronischen Krankheiten, die ihre Ursache nicht in einer direkten Verletzung oder Mißbildung des Körpers haben, sind letztlich Folge einer solchen Immunschwäche. Heilung zielt daher immer auf die Stärkung der körpereigenen Abwehr.

Dieses Wissen sollte jenen eine psychische Stütze sein, die an ihren chronischen Erkrankungen scheinbar scheitern: Sie können in vielen Fällen selbst meist sehr viel mehr tun, als sie ahnen! Dazu braucht es keines Behandlers - und deshalb erfahren sie davon allerdings auch selten oder nichts!

 

Zum Inhaltsverzeichnis 'Borreliose - Alternativmedizin half' - http://www.melhorn.de/Borreliose/
Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

Zu Teil III

 

 

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