Teil IV des Artikels:

Borreliose I - Alternativmedizin half

Bericht einer Patientin mit Borreliose, die nach Zeckenbiss durch alternative Medizin gerettet wurde, nachdem sie von Ärzteschaft und Krankenkasse vorhersehbar zunächst ihrem Herzversagen überlassen wurde

 

 

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Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

 

 

 

Teil IV

9. Borreliose und/oder FSME

10. Achtung: FSME-Impfschaden!

11. Zur Impfproblematik allgemein

12. Spätbehandlung von Borreliose und FSME

13. Zur Mär von den angeblich 'gefährlichen' Hochpotenzen

14. Nosodentherapie

 

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Teil IV

 

9. Borreliose und/oder FSME

Aus eigener Erfahrung, sowie nach dem Krankheitgeschehen bei Patienten möchte ich insbesondere dringend davon abraten, sich nach einem Zeckenbiss 'vorsorglich' gegen FSME impfen zu lassen. Die Impfschäden sind nach meiner Beobachtung erstaunlich groß!

Die Behauptung, dass damit möglicherweise FSME vermieden werde, wird jedenfalls nicht dadurch richtigerr, dass sie von der Phamaindustrie verkauft und der Ärzteschaft verbreitet wird. Zum einen löst nicht jeder Zeckenbiss FSME aus, zum anderen sind die versteckten Impfschäden m.E. weit größer, als bislang jedenfalls der Öffentlichkeit bekannt! Zur Unterscheidung: Borrelien sind Bakterien, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) lösen Flaviviren aus.

So wird sich gewiss mancher der Patienten mit 'Neuro-Borreliose' wieder erkennen, wenn ich Beobachtungen an mir selbst, bezw an Patienten zusammenfasse. Allerdings sei betont, dass keineswegs alle Symptome gleichzeitig auftreten müssen

Die Aufzählung ist vermutlich nicht vollständig und wird daher durch weitere Patientenbeobachtungen zu ergänzen sein. Für Rückmeldungen wäre ich dankbar.

Da solche Angaben von einem Arzt aber erst mal geglaubt werden müssen, da sie ihm schließlich nicht bewiesen werden können - sofern der Patient überhaupt so weit kommt, diese Beschwerden dem Arzt schildern zu können! - landen solche Patieten wegen ihres 'guten' Blutbildes ganz schnell in der Simulantenschublade und schließlich in der Frühverrentung.

Allerdings sei bei der Fülle an Symptomen, die bei meinen Patienten mit Borreliose/FSM -Nosoden behandelt wurden, ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es auch Patienten gibt, die zwar solche Beschwerden äußern, aber dann doch an einer anderen Erkrankung leiden, obwohl sie seitens der Schuilkmedizin schon in der 'Borreliose-Schublade' gelandet waren und daher auch - teilweise mehrmals - mit Antibiotica malträtiert wurden.

Eine scharfe Abgrenzung von FSME gegenüber Borreliose ist mir symptomenmäßig bislang selten möglich gewesen. Einige der Beschwerden verschwanden jedenfalls nach Einnahme von Borrelia Nosode D 200, so dass sie fraglos der Borrelia zugeordnet werden können. Andere sprachen im Test auf Borrelia-Nosode überhaupt nicht an, dafür aber erfolgreich auf die FSME-Nosode. Dem Sebstbehandler empfehle ich daher dringend die gleichzeitige Einnahme beider Nosoden.

Zur FSME-Nosode kam ich, weil ich bei mir selbst schon lange den Verdacht hatter, dass meine Beschwerden Folge eines FSME-Impfschaden seien, denn die Gabe von Meningococcinum D 200 Globuli besserte mir die gelegentliche Nackensteifigkeit und die Hinterkopfschmerzen deutlich, wenn auch nicht anhaltend. Ebenso verschwanden mir für begrenzte Zeit daraufhin die Schmerzen an den Fußsohlen.

Also versuchte ich - vergeblich - über die Apotheke eine FSME-Nosode zu bekommen.

Bis ich dann einen Patienten hatte, der mir von seinen wiederkehrenden, heftigen Schweißausbrüchen berichtete. Seine Ärztin habe ihm dagegen FSME-Globuli gegeben - die er mir in einem kleinen Tütchen auch zeigte. Noch in der Praxis habe er bei dieser Ärztin nach Einnahme eines Kügelchen aber einen derartigen Schweißausbruch gehabt, dass der Schweiß von der Nase anhaltend auf den Boden tropfte. Die Ärztin wiederum sei darüber so erschrocken, dass sie das Mittel sofort wieder absetzte.

Natürlich war ich von dieser Schilderung wie 'elektrisiert', denn zum einen gab es also doch eine FSME-Nosode, zum anderen hatte dieser Patient bei der Ärztin sofort eine klassiche Erstverschlimmerung gehabt, die von der Ärztin allerdings falsch eingeschätzt worden war. Meine weitere Behandlung mir den FSME-Globuli brachte ihm dann auch rasch Erfolg.

Danach habe ich mir die FSME-Nosode C 200 besorgt - Firma Schmidt-Nagel/Genf - und zu meinem Erstaunen auch bei anderen Patienten festgestellt, dass diese FSME-Nosode - 6 x 1 Kügelchen täglich - deutliche und oft dauerhafte Besserung brachte.

Daher empfehle ich, bei einem Zeckenstich statt vorsorglicher Antibiotica-Einnahme immer erst folgende homöopathischen Nosoden einzunehmen:

Natürlich wird selten ein FSME-Befall überhaupt erkannt, schon weil die wenigsten Ärzte davon wissen oder sie die Untersuchung aus Kostengründen überhaupt verweigern. Es ist für das Gesundheitssystem scheinbar 'billiger', wenn Ärzte abwehrend einfach erklären, eine solche Untersuchung sei überhaupt nicht möglich, das Blutbild schließlich einwandfrei und die Beschwerden des Patienten daher wohl psychosomatisch.

Dies hat seinen Grund m.E. aber auch darin, dass die Ärzte zunehmend gegen FSME impfen, was sie gut privat abrechnen können. Da sie allerdings meist die Möglichkeit eines FSME-Impfschadens gar nicht kennen, klären sie die Patienten darüber auch nicht auf. Sie impfen einfach routinemäßig und wären folglich entsprechend haftbar, wenn ein Impfschaden auftritt. Also ist es für sie sinnvoll, die Patienten nach Auftreten solcher Beschwerden und zurückliegender FSME-Impfung gar nicht erst auf den Gedanken zu bringen, dass hier möglicherweise ein Impfschaden vorliegt.

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10. Achtung: FSME-Impfschaden!

Nach meinen Beobachtungen ist jedenfalls dringend von einer FSME-Schutzimpfung abzuraten.

Erst recht nicht nach einem Zeckenstich, zumal bei diesen nachträglichen Impfungen durch den Hausarzt in der Regel nicht mal gesichert ist, dass überhaupt ein FSME - Befall vorliegt!

Meine grundsätzliche Abneigung gegen das FSME-Impfen rührt daher, dass ich immer wieder von meinen Patienten zu hören bekam, dass sie 'vorsorglich' eine Impfung - teils Jahre zurückliegend! - bekommen hatten.

Durch den meist großen zeitlichen Abstand ist der Zusammenhang zwischen Schutzimpfung und Beschwerden von Impfbefürwortern zwar wiederum leicht zu bestreiten,doch es fällt nun mal, dass die Beschwerden nach Gabe der FSME-Nosode verschwinden. Daher halte ich diesen Zusammenhang dann für durchaus gegeben.

Allerdings spricht schon mal grundsätzlich gegen das FSME-Impfen, dass schon die Wahrscheinlichkeit einer FSME-Infektion durch Zeckenbiss gering ist, das Risiko einer Erkankung aber noch viel geringer:

"Selbst in Endemiegebieten ist weniger als 0,1 Prozent der Zecken mit FSME-Viren infiziert. Nur jede zwanzigtausendste Zecke ist Virusträger. Bei denjenigen Menschen, die nun wirklich von einer infizierten Zecke gebissen werden, verlaufen 60 bis 70 % der Infektionen ohne jede klinische Symptome. Beim Rest kommt es zur klinischen Manifestation. Hier verläuft die Krankheit biphasisch.


Erste Phase: Grippeähnliche Symptomatik "Sommerphase". Vielfach ist damit die Infektion vorüber. Nur bei 6-10 % folgt darauf eine zweite Phase, die sogenannte Organmanifestation. Aber auch diese Phase führt nur in wenigen Fällen zu schweren Erkrankungen. Sie ist dann mit zentral-nervösen Symptomen, Leber- und Myokardbeteiligung verknüpft. Am gefürchtetsten ist der Befall des Zentralnervensystems mit Meningitis und Meningoenzephalitis. Bei Beteiligung des ZNS liegt die Sterblichkeit bei 1 bis 2%. Anders ausgedrückt: Das Risisko einer bleibenden Schädigung durch Erkrankung nach Zeckenbiss liegt selbst in Endemiegebieten bei 1:80 000. In Deutschland werden pro Jahr nur wenige Erkankungen nach Zeckenbiss gemeldet. ( S. 166/167 )

... Anhand der Meldungen ergibt sich - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - ein Risiko der Impfschädigungen von etwa 1:32000." ( S. 168 )

( Dr. med. Gerhard Buchwald: "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" , Droemersche Verlagsanstalt, 2000)
( Bei Buchwald, S. 168 auch die Tabelle über die Zeckengefahr in Endemiegebieten, mit der Quelle: Gold,R., Wietholter, H., Riehs, I, Löwer,J. und L.Kappos: "Frühsommer-Meningoenzephalitis-Impfung", Dtsche med. Wochenschrift, 117, S 112-116 ( 1992 )

Die Wahrscheinlichkeit eines FSME-Impfschadens ist danach mehr als doppelt so groß,
wie das Risiko, an einem Zeckenstich Schaden zu nehmen!

Allerdings muss man das Impfproblem noch kritischer sehen, denn zu einem Zeckenstich mit FSME-Erreger kommt es eher selten, doch FSME-Impfungen werden jährlich millionenfach durchgeführt!

Zum Thema FSME führt Dr. Buchwald in dem Kapitel "Impfschäden als Folge von der Zeckenimpfung" eine mehrseitige Liste gemeldeter Impfschäden auf, die sich mit der von mir oben angeführten Liste weitgehend decken. Allerdings muss gesehen werden, dass dies aber ohnehin wohl nur die sichtbare Spitze des Eisberges ist!

Nicht jeder Impfschaden ist außerdem gleich schwer, denn darüber entscheidet nun mal die Abwehrlage des Einzelnen!

Fraglos um ein Vielfaches höher als die absolute Zahl der tatsächlich FSM-Zeckenstichgeschädigten - deren Schädigung nur leicht oder mittelgradig ausfällt, wenn sie über ein starkes Immunsystem verfügen! - ist daher die Zahl der leicht oder mittelgradig Impfgeschädigten.

Dieser Feststellung steht nicht entgegen, dass leicht- oder mittelgradigen Impfschäden nirgendwo erfasst werden. Auch nimmt sie - etwa aus oben dargelegten Haftungsgründen - kaum ein Arzt zur Kenntnis. Schließlich will auch niemand 'schlafenden Hunde' wecken.

Dass meine Warnung keine Wichtigtuerei ist, belegt Dr. Buchwald jedenfalls in seinem Buch durch das Faksimile ( S. 169 ) des Arznei-Telegrammes 12/93 unter dem Thema:" FSME-Immunglobulin ( FSME-Bulin) nach Zeckenstich: Pseudo-Polio-Symptome". Danach sei von Impfungen ohnehin nur bei zwei von drei Behandelten eine Schutzwirkung zu erwarten, wozu am 3 oder 4.Tag nach Zeckenstich aber stets hohe Dosen verabreicht werden müssten:

"Ein 70 kg schwerer Patient benötigt z.B. 14 ml Serum im Wert von etwa 250 Euro... Das kann schwere Reaktionen auslösen....
Fazit: Es bestehen schwerwiegende Bedenken gegen die Anwendung von FSME-Bulin, die in Österreich zur Forderung des Verbots geführt haben. Das Immunglobulin schützt nicht zuverlässig und kann wahrscheinlich sogar einen schweren Verlauf der Meningoenzephalitis provozieren. "

 

Jedem, der sich oder seine Familienmitglieder impfen lassen will - gleich welche Impfung!!! - sei jedenfalls etwa das Buch von

Dr. med. Gerhard Buchwald: "Impfen - Das Geschäft mit der Angst" , Droemersche Verlagsanstalt, 2000

nachdrücklich als Entscheidunghilfe ans Herz gelegt. Diese 9,90 Euro sind 'gut angelegtes Geld'!

cover

 

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11.Dieses Kapitel ist ausgelagert in den Artikel " Impfen - Das Geschäft mit der Angst - Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren des Impfens von Säuglingen und Kleinkindern" - http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm

 

 

 

12. Spätbehandlung von Borreliose und FSME

Auch wer Borrelien-positiv getestet ist , sollte auf die Nosode zurückgreifen. Die Einnahmezeit richtet sich dann nach dem Befinden des Patienten. Sie kann nach meinen Erfahrungen Monate dauern.

Unter diesen Voraussetzungen empfehle ich die tägliche Einnahme von 6x1 Streukügelchen bis zum Abklingen der Beschwerden oder befriedigenden Besserungsstillstand.

Bedenken Sie allerdings bei solcher Dauereinnahme:
Nicht alles ist borreliosebedingt, was von Ihren Behandlern so eingestuft wird. Da ist nicht selten eben eine 'Schublade' mit der Beschriftung 'Borreliose' aufgemacht worden, in die man sie hinein steckte, weil man sonst nichts mit Ihren Bechwerden anzufangen wusste. Das sind im Klartext Fehldiagnosen und die Beschwerden klingen bei entsprechender Behandlung ohne Nosoden vollständig ab.

Der Patient muss nach meiner Erfahrung jedoch innerhalb von 5 Tagen Anzeichen einer Besserung merken! Sonst rate ich von einer wochenlangen Dauereinnahme ab, da Sie sonst eine unerfeuliche Arzneimittelprüfung auf Borreliose mitmachen werden.

Wenn die Beschwerden durch die Nosode beseitigt sind, so heißt das nach meiner Erfahrung jedoch nicht, dass diese nicht irgendwann wiederkommen. Nach einer in der Regel monatelangen beschwerdefreien Zeit kann sich das Übel vielmehr wieder einschleichen. Seien Sie also 'wachsam' und in dem Fall beginnen Sie die Nosodeontherapie erneut. Sie führen diese etwa 2 Wochen lang über den Zeitpunkt hinaus fort, an dem die Beschwerden wieder abgeklungen sind. Mit der Zeit nimmt die Häufigkeit der 'Rückfälle' nach meinen Erfahrungen ab.

Lassen Sie sich von einer solchen Nosodentherapie auch nicht abbringen!

Das betone ich, weil sich selbst bei den Heilpraktikern bezüglich Homöopathie nicht selten viel Unwissenheit bezw. unkritisches Wissen von der jeweiligen Heilpraktikerschule findet. Jedenfalls haben viele - auch und gerade Behandler, sowie Apotheker! - mit der Homöopathie Probleme, wie ich von den Patienten, aus mails und Telefonaten weiß.

Da noch einige Erklärungen zu meiner Empfehlung der Nosode Borrelia in der D 200 Potenz.

Homöopathie bedeutet, eine Krankheit mit etwas Ähnlichem zu behandeln, dem sog. Simile.

Dahinter steht folgender Gedanke:

Aus homöopathischen Arzneimittelprüfungen oder klinischen Krankheitsbildern weiß man, dass ein bestimmtes Arzneimittel ( etwa Schlangengift, Arsen, Magnesium, Phosphor o.a. ) nach längerer Einnahme in einer niedrigen Potenz ( meist zwischen D3 und D 12 ) gewisse Krankheitserscheinungen erzeugt. Die Prüflinge notieren dies und der Prüfungsleiter stellt dies nachher als sog. Arzneimittelbild für dieses Mittel zusammen.

So hat sich über die rund 200 Jahre Homöopathie ein gewaltiges Wissen aufgehäuft. Es wird bei den Patienten dann gegen ihre Krankheit in der Weise eingesetzt, dass man ihnen jenes Mittel gibt, für das ein ähnliches Krankheitsbild festgestellt wurde. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dadurch manches Mal gleichsam 'Wunderheilungen' möglich sind.

Dabei gibt es - wie so oft bei Individualisten! - unter den Behandlern Streit über die Frage, ob therapeutisch mit Niederpotenzen oder mit Hochpotenzen ( meist ab D 30 ) gearbeitet werden solle. Ich hatte mich nach Studium der Literatur damals gleich für die Hochpotenzen entschieden.

Aus 25-jähriger Erfahrung ausschließlich mit Hochpotenzen ( D 200, C 200 und höher ) weiß ich, dass es allerdings ungleich schwieriger ist, die richtige Mittelwahl zu treffen, als bei Niederpotenzen. Dabei vergleiche ich die Niederpotenz mit einem Vorschlaghammer und die Hochpotenz mit einem Ziselierhammer. Der Vorschlaghammer hat die breite Aufschlagfläche, der Ziselierhammer Hochpotenz jedoch die weit höhere Durchschlagskraft. Wo die - eigentlich richtige! - Niederpotenz eines Mittels wirkungslos bleiben kann, vermag die Hochpotenz das Krankheitsgeschehen noch immer von Grund auf zu ändern. Wo die Niederpotenz daher - wenn überhaupt! - noch ein Ergebnis erzielt, wird jedoch die f a l s c h gewählte Hochpotenz - und das ist wichtig und richtig! - allerdings kein Ergebnis zeigen.

Zum Verständnis muss in dem Zusammenhang gesehen werden, dass die Natur durch Verwirbelung und Verschüttelung natürlich ständig viele sog. Niederpotenzen selbst produziert, weshalb die Organismen selbstverständlich auch entsprechende 'Filter' gegen diese ihr somit nicht fremden Niederprotenzen haben, schon um keine ständigen 'Arzneimittelprüfungen' durchzumachen. Für eine C 200 Potenz hingegen gibt es aber keinen solchen 'Filter' im Organimus. Diese Hochpotenz kommt in der Natur nicht vor! Daher wirkt sie - so wird jedenfalls in der Literatur m.E, verständlich vermutet - auch so tiefgreifend - wenn sie passt!

Wer unsicher in der Homöopathie ist, wird ( muss ) daher aber auch die Niederpotenz wählen. Und das sind mit Sicherheit die meisten, denn nicht jeder, der vom Volksmund 'Homöopath' genannt wird, kann letztlich mehr, als die Mutter, die sich aus Sorge um ihr Kind ein Buch über Homoöpathie gekauft hat und danach vorgeht.

Das beweist insbesondere das Verordnen sog. Komplexmittel, in denen - unabhängig vom individuellen Patienten - rein symptombezogen alles zusammengeworfen ist und sich die darin enthaltenen Einzelwirkstoffe patientenbezogen teilweise sogar ausschließen. Ein Beispiel: Wem beispielsweise bei Schmerz Kälte gut tut, dem wird ein Heilmittel im gleichen Komplexmittel daher möglicherweise sogar nachteilig sein, das Verschlimmerung durch Kälte 'im Programm' hat. Diese Aussage gilt vorrangig für niederpotenzierte Komplexmittel!

Eine Wirkung der richtigen Hochpotenz ist tiefer und außerdem viel breiter. Sie umfasst zumeist den ganzen Organismus, bis hin zur Psyche. Eine falsch gewählte Hochpotenz kann außerdem länger eingenommen werden, als eine falsche Niederpotenz, denn mit einer falsch gewählten Hochpotenz ist eine Arzenmittelprüfung nahezu unmöglich.

Aber auch nur nahezu! Das sollte bewusst sein! Denn jedes Medikament ( !!!! ) wird bei Dauereinnahme Nebenwirkungen produzuieren, die dann auch dem Krankheitsbild entsprechen, gegen das es eigentlich eingesetzt wurde.

Das gilt für das Homöopathicum ebenso wie für den Kräutertee !

Das gilt aber auch für das von der Schulmedizin verordnete Medikament! Nicht grundlos sterben jährlich bekanntermaßen Zehntausende in der BRD allein an den Folgen ihrer, vom Behandler verordneten Medikamente. Nur bezeichnet keiner diese Folgen dann als Arzneimittelprüfung, sondern verharmlosend als 'Nebenwirkung'.

In der Praxis zeigen sich solche Erkrankungen häufig bei jenen, die jahrelang das gleiche Mediukament, aber nicht selten sogar in ansteigender Dosis nehmen ( " Ich habe mir bei der Schwester wieder mein Rezept geholt"). Solche Patienten werden vornehm als 'auf dieses Medikament eingestellt' bezeichnet. Wird es ihnen aber weggenommen, bessern sich jedoch oftmal rasch ihre akuten Beschwerden. Das habe ich häufig erlebt.

Am schlimmsten dran sind jene, die solchermaßen in Kliniken 'eingestellt' wurden. Da wagt es nach meiner Beobachtung der 'kleine' Hausarzt aus Ehrfurcht vor großen Namen oftmals nicht, ein Mittel abzusetzen, wenn schließlich Nebenwirkungen als Folge der Arzneimittelprüfung auftreten, sondern er therapiert diese Nebenwirkungen dann fälschlich mit dem Verordnen zusätzlicher Mittel.

Diese Beobachtung aus dem schulmedizinischen Bereich lässt sich auch auf die Homöopathie übertragen.

Jedenfalls erlebte ich immer wieder, dass Niederpotenzmittel - insbesondere aus dem Nosodenbereich! - zunächst zwar gut anschlugen, aber schnell zur belastenden Arzneimittelprüfung wurden. Wenn ich weiß, welches Mittel der Patient genommen hatte, so gebe ich ihm in einem solchen Fall nochmals das gleiche als Hochpotenz und in der Regel verschwindet innerhalb von Minuten die Beschwerdesymptomatik der Arzneimittelprüfung. Um nun nicht missverstanden zu werden: Das macht die Homöopathie nicht schlecht oder nutzlos, sondern beweist: Auch hier ist Überlegung erforderlich.

Zum Thema Arzneimittelprüfung die Geschichte einer alten Dame, die auf Anraten der Familie zu mir kam, weil sie Borreliose habe. Früher habe sie mal mal 22 Antibioticumbehandlungen bekommen. Jahrelang seien danach keine Beschwerden mehr aufgetreten, plötzlich sei die Borreliose aber nun wieder da. Nach acht neurlichen Behandlungen mit demselben Antibioticum habe sie jedoch allergisch reagiert und abbrechen müssen. Danach sei von verschiedenen Ärzten mal Borreliose festgestellt worden, mal nicht. Sie habe jedenfalls Gelenkschmerzen, eine starke Schwäche in den Beinen, Schwindel u.a.. Im 'Waschzettel' ihres blutdrucksenkenden Mittels habe sie zufällig gelesen, dass ihre Beschwerden teilweise auch Nebenwirkungen ihres täglich zwei Mal eingenommenen Blutdrucksenkers sein könnten und daraufhin das Mittel einfach abgesetzt. Daraufhin sei plötzlich nicht nur ihr Blutdruck auf 153/80 gesunken, sondern nach wenigen Tagen auch ihre sonstigen Beschwerden teilweise verschwunden. Ihr behandelnder Arzt habe sie daraufhin jedoch eindringlich darüber belehrt, ihre Beschwerden kämen ganz offensichtlich von der Borreliose und daher angeordnet, sie müsse das von ihr abgesetzte Blutdruckmittel weiterhin 1Mal täglich nehmen. Außerdem zusätzlich ein weiteres Blutdruckmittel. Jetzt habe sie wieder alle Beschwerden wie vorher und sei sie nun wegen der Borreliose bei mir.

Diese Arztehefrau war allerdings frustriert, als ich nach einem energetischen Test schon bei diesem ersten Besuch aus meiner Sicht ausschloss, dass sie noch akut Borreliose habe oder Spätfolgen davon. Nach dem Test war der medizinische 'Sündenfall' m.E. die neuerliche Gabe von nun sogar zwei blutdrucksenkenden Medikamenten, weshalb ich darauf drängte, zunächst mal bei diesen Blutdrucksenker anzusetzen. Schließlich ging ich davon aus, dass ein Blutdruck bei einer 76-Jährigen von RR 155/80 - wenn sie sich zusätzlich richtig entsäuert! - kein Risiko darstellt, sie andererseits aber offenbar eine Arzneimittelprüfung auf die bei ihr eingesetzten Blutdrucksenker durchmachte.

Aber das war von ihr dann doch zu viel 'Glauben' an einen 'kleinen' Heilpraktiker verlangt, nachdem die ihr zugetanen Ärztekollegen ihres Mannes doch ganz anderes gesagt hatten. Sie kam danach nicht mehr.

So viel zur Arzneimittelprüfung.

Es ist jedenfalls mit Sicherheit nicht alles immer Borreliose oder eine Folgeerscheinung davon!
Ich könnte manches weitere Beispiel bringen.

 

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13. Zur Mär von den angeblich 'gefährlichen' Hochpotenzen

Dass Hochpotenzen gefährlich sind, habe ich in 25 Jahren ausschließlichger Arbeit mit Hochpotenzen ab D 200 nie erlebt. Zwar kommen bei richtiger Mittelwahl durchaus sog. Erstverschlimmerungen vor, weil alte - in der Regel durch Antibiotica - unterdrückte Prozesse wieder aktiviert werden können, um danach endlich selbst auszuheilen, aber eine solche 'Erst'-verschlimmerung ist ein gutes Zeichen und Ausdruck therapeutischen Könnens.

Eine solche Erstverschlimmerung mag kurzfristig unangenehm sein und den unerfahrenen Patienten daher vielleicht sogar ängstigen - gefährlich ist sie nicht! Dass eine solche 'Erstverschlimmerung' sehr heftig wird, geschieht nach meiner Erfahrung außerdem äußerst selten und auch nur bei Patienten, die allgemein immer sehr empfinglich auf Medikamente reagieren.

Bedrohlich ist dies deshalb nicht! Das muss man sich bewusst machen! Hier läuft nämlich keine Arzneimittelprüfung ab - die langfristig in der Tat nachteilig sein könnte! - sondern es handelt sich um eine Heilreaktion!

Dies gilt auch, wenn die Dosis mehrfach gegeben wird, wie ich das auch in meiner obigen Empfehlung angebe. Dabei lassen sich solche Erstverschlimmerungen nach meiner Beobachtung gerade dadurch abbrechen, dass das Mittel nochmals in der derselben hohen Potenz eingenommen wird.

Aber die Glaubenskrieger gegen die Hochpotenzen sind als die Verfechter der reinen Lehre Hahnemanns unausrottbar. Folgendes amüsante aber kennzeichnende Geschehen: In den rechtlich vorgeschriebenen Angaben nach dem Teledienstgesetz habe ich angegeben, bei mails bitte auf die richtige Schreibweise meines Namens zu achten. Hintergrund war, dass viele mails in Berlin bei einem Herrn Mehlhorn landeten, der dies nachvollziehbar als Belästigung empfand und mir deshalb sogar schließlich mit dem Anwalt drohte. Daraufhin erhielt ich am 25.7.03 folgende mail, die ich vollständig und im Wortlaut wiedergebe:

"Sie wollen, dass man auf richtige Schreibweise Ihres Namens achtet?
Lernen Sie erst einmal die Grundsätze der Homöopathie, bevor Sie
gefährliche Angaben machen, die Ihrer möglichen Patienten in Gefahr
bringen (durch irrwitzige Einnahmeempfehlungen für Hochpotenzen).

Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie nicht angeredet habe, aber Ehre
kann ich vor Scharlatanen wie Sie es sind nicht haben.

Ivonne Buskowitz
Berlin"

Die Dame hat immerhin eine pointierte Meinung und ich habe ihr daher freundlich geantwortet.. Aber wer so von der 'gefährlichen' Hochpotenz spricht, versteht von Homöopathie m.E.eben nichts bezw hat nur wenig Erfahrung damit - jedenfalls von Hochpotenzen!

Mein Verdacht ist, dass aber vor allem jene Behandler, die mit Hochpotenzen nicht arbeiten können, die angebliche Gefährlichkeit der Hochpotenz vorschieben, um gegenüber den Patienten nicht ihre eigene Unfähigkeit aufdecken zu müssen.

Die von anderen Therapeuten zuvor verabreichte D 30 Potenz hatte übrigens nicht selten versagt, wo die von mir gegebene D200 oder C200 Potenz schließlich Erfolg hatte. Hierzu den Auszug aus einem Brief, der mich am 21.7.03 ereichte:

" Anlässlich einer Blutuntersuchung am 28.3.03 erfuhr ich, dass ich Borreliose habe, und zwar bereits seit Herbst 2001.
Mein Internist riet von einer Antibioticabehandlung ab, da es sich nicht mehr um eine Erstinfektion handelte. Er ist auch sonst nicht für die Schulmedizin, sondern homöopathisch ausgerichtet. Er gab mir Borrelia Nosode der Fa. Stauffen D 30, die ich jeden 2.Tag oral nahm. Ich hatte außer einem Juckreiz wie bei einer Gürtelrose und einer Verdickung unter den rechten Rippen und einer allgemeinen Schwäche keine Beschwerden.

Im Herbst ( Oktober/November 2003) hatte ich nachts von 2-4 Uhr unerträgliche Rückenschmerzen, die ich mit Arsenicum album C 30 und Akupunktur ausheilen konnte.

Nun hörte mein Arzt mit den Borrelia Nosoden plötzlich auf, weil er sagte, es ist ein isopathisches Mittel, das nicht auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht und auch daher keine Heilung bewirkt.

Am 29.3.03 besorgte ich mir in der Apotheke Borrelia Nososde D 200 und verspürte eine großartige Erleichterung. Ich nehme auch heute noch 2 x wöchentlich 6 Globuli."

Der hier bemühte Internist verstand - obwohl mit der Homöopathie anscheinend vertrauter - also das isopathische Wirkprinzip nicht, sonst hätte er die homöopathische Behandlung nicht mit so falscher Begündung abgebrochen. Tatsächlich war die verabreichte D 30 Potenz hier offenbar zu niedrig. Erst die vom Patienten selbst besorgte D 200 Potenz brachte dann "eine großartige Erleichterung".

So viel zum Potenzenstreit.

Es wird mir allerdings auch zugetragen, dass sich wegen angeblicher Gefährlichkeit manche Apotheken sogar weigern, die Borrelia Nosode D 200 überhaupt auszugeben. Es wird nicht selten sogar in der Apotheke behauptet, es gebe diese D 200 im Handel gar nicht - und als Ersatz wird zur Borrelia Nosode D 30 geraten. Dabei ist auch D30 eine Hochpotenz! Oder - nicht selten! - dem Patienten soll durch solche Schauergeschichten in Wahrheit nur die weit teurere Spritzenpackung verkauft werden.

Bestenfalls übernimmt Ihr Apotheker dann also gutwillig die oben dargelegten Vorurteile. Lässt er sich nicht umstimmen, wechseln Sie die Apotheke!

Man lernt doch auf dem Gebiet nie aus!

Kürzlich rief mich eine Betroffene an, der die Apotheke keine Borrelia Nosode D 200 bestellen wollte. Begründung: Borreliose sei im Bundesland Brandenburg meldepflichtig, dürfe nur vom Arzt behandelt werden und die Bestellung einer Nosode erfordere ein ärztliches Rezept.

Was steckt dahinter? M.E. nichts anderes, als dass die Apotheke wegen Selbstmedikation der Patienten das Geschäft mit den Antibiotica nicht verlieren will. Also wird eine landesverbindliche Meldepflicht behauptet, um die Patienten einzuschüchtern und zur Antibiotica-Therapie in die ärztliche Praxis zu treiben.

Allerdings mutmaße ich handfeste Geschäftsinteressen ganz anderer Art hinter dem 'fürsorglichen' Kampf der Hochpotenzgegner. In den Lehrgängen für 'klassische Homöopathie', die Heilpraktikern und Ärzten zuteil werden, wird die 'reine Lehre' nach Hahnemann vermittelt und nach Gabe eines einzelnen Mittels nicht selten wochenlang gewartet, bis es 'ausgewirkt' hat - für den Patienten eine in der Regel unzumutbare Zeitspanne. Nicht selten tauchten Patienten bei mir auf, die schon 1,5 Jahre vergeblich damit verbrachten, bei ihrem' 'Homöopahen' homöopathischen Mittel 'auswirken' zu lassen.

Der gewöhnliche Paient wird sich dies richtigerweise nicht bieten lassen. Er geht deshalb zu einem Arzt, der ihm nun etwas 'Richtiges' geben soll, das kurzfristig hilft. Dort werden ihm dann etwa Antibiotica angeboten, Cortison u.a. - und für den Patienten ist dabei durchaus klar, dass diese Mittel zwar Nebenwirkungen haben können, aber - gemäß dem Prinzip Hoffnung - bei ihm vielleicht ja doch nicht.

Es hat sich dadurch bei Patienten und Ärzten die Vorstellung breit gemacht, dass Homöopathie nur bei leichten Fällen überhaupt zum Einsatz kommen solle. Ist es was Ernstes, bedarf es der sog. Schulmedizin! So können denn beide Richtungen derzeit scheinbar friedlich nebeneinander exisitieren.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass weiterhin keine kurzfristig erfolgreiche Homöopathie die nebenwirkungsbeladene Schulmedizin in Frage stellt. Dies aber kann nur vermieden werden, wenn den Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - die Homöopathie durch die 'reine Lehre nach Hahnemann' engstirnig weiterhin in dem Sinne gelehrt wird, Hochpotenzen seien gefährlich und dürften insbesondere kurzfristig nicht mehrfach gegeben werden.

Natürlich finden sich auch immer 'Lehrer', die geistig unbeweglich eine angeblich 'reine Lehren' predigen, wie die sog. 'klassiche Homöopathie'. Schließlich ist es immer einfacher, etwas unkritisch vor- und nachzukauen, als kritisch zu hinterfragen oder gar fort zu entwicklen. Da wird verkannt, dass all dieses Wissen sog. 'Erfahrungsmedizin' im besten Sinne ist.

Aber die eigentlich Absicht jener, die heute ausdrücklich solche Lehrer für Homöopathie verlangen und fördern, liegt m.E. woanders. Ihre wahre Absicht es, durch solche 'Lehrer' in die auszubildenden Gehirne brennen zu lassen, dass Hochpotenzhomöopathie gefährlich sei. Ist dies für solchermaßen ausgebildetete Therapeuten schließlich unkritisch akzeptiertes 'Allgemeinwissen', so ist endlich der Boden bereitet für den nächsten und dann plötzlich auch konsequenten Schritt: in angeblicher Sorge um den Patienten die möglicherweise gefährliche Homöopathie nur noch dem Arzt zu überlassen. Hierzu siehe auch Kapitel 56 "EU-Bemühungen gegen die Homöopathie" - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htm#56 des Artikels "Irrlehren von Herzinarkt und Schlaganfall" .

Das ist das wirtschaftlich und ärzteseitig gewollte Ende einer Selbstbehandlung der Kranken mit Homöopatrhie
und auch durch Heilpraktiker
- und damit langfristig das Ende der Homöopathie überhaupt!

Wer ein solches 'Endergebnis' für abwegig hält, möge sich durch das medizinische Schicksal von Strophanthin belehren lassen, in dem Artikel:

Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall

Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Was mit Strophanthin geschah, soll und wird - nur zum wirtschaftlichen Wohle der Großpharmaindustrie! - auch mit der Homöopathie geschehen. Bemühungen in dieser Richtung gibt es seit langem. Erfolgreich können und werden diese aber nur sein, wenn die Ausbildung der Homöopathen in der genannten Richtung weiter geht, dass Hochpotenzen gefährlich seien und erst recht ihre mehrfache Wiederholung. Erst wenn das nämlich schließlich viele glauben - weil sie nie nach ihrer diesbezüglichen Indoktrination anderes nie auszuprobieren wagten - wird schließlich der Gesetzgeber - siehe die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes mit seiner Auswirkung für die sog. Alternativmedizin - auf Betreiben der Pharmalobby wunschgemäßen die entsprechenden Verbote aussprechen. Hierzu siehe etwa:

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Den Letzten beißen dann die Hunde - den Kranken!

 

Was sich mit Hochpotenzhomöopathie - in allen Fällen D 200 und C 200 Potenzen und höher, sowie mehrfach täglich gegeben! - tatsächlich alles machen lässt, belegen neben zahlloser Fachliterautur aus über hundert Jahren Homöopathie etwa folgende Artikel aus unterschiedlichen Problemkreisen:

Angina mit Mandelvereiterungen ( Tonsillitis )
Bericht einer Patientein mit einem schweren, akuten Krankheitssstadium
http://www.melhorn.de/Angina/index.htm

Asthma bronchiale - Asthma Erkrankung und alternative Medizin - Krankenbericht Nr. I
Asthma bronchiale - alternative Medizin gegen Asthma Erkrankung. Ein Asthmatiker und seine 25-jährige Krankengeschichte
http://www.melhorn.de/Asthma/index.htm

Asthma bronchiale - Asthmaerkrankung und alternative Medizin - Krankenbericht Nr. II

Asthma bronchiale - alternative Medizin gegen Asthma Erkrankung. Ein Asthmatiker und seine 36 - jährige Krankengeschichte.
http://www.melhorn.de/AsthmaII/index.htm

Depression durch Todesfälle und deren Behandlung u.a. durch homöopathische Mittel
Die Krankengeschichte einer 25-Jährigen, die beide Eltern verloren hatte.
http://www.melhorn.de/Depression01/index.htm

Hauterkrankung und alternative Medizin
Zum Thema Entsäuerung und Trinken. Der Bericht eines Hauptpatienten
http://www.melhorn.de/Haut/index.htm

Nasenpolyp und Homöopathie
Wie eine Operation vermieden wurde
http://www.melhorn.de/Polyp/

Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half
Die Geschichte einer 81-Jährigen - 1 Jahr danach.
http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm

Borreliosebehandlung ohne Antibiotica
Bericht einer Patienten, die sich einer Antibioticatherapie verweigerte und durch Alternativmedizin wieder gesund wurde.
http://www.melhorn.de/BorrelioseII/index.htm

Borreliose, Chlamydien, FSME und Mycoplasmen - wie alternative Medizin half
Patient mit antibiotischen Organverschlechterungen, dem nach Fachärzten und zwei Klinikaufenthalten erst sog. Alternativmedizin half.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIII/index.htm

Borreliose und/oder Rheuma?
Bericht eines Patienten, dessen vermeintliche Borreliose eine Tuberkulose in der Kindheit war.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIV/index.htm

FSME, Borreliose und Koordinationsstörungen - alternative Medizin half
Bericht einer Patientin, die Koordintionsstörungen beim Gehen hatte und Schmerzen.
http://www.melhorn.de/BorrelioseV/index.htm

Operation oder Homöopathie?
Wie eine 4-Jährige mit Impf- und Antibioticumschaden nach Folgen einer Mittelohrentzündung vor einer Operation bewahrt wurde
http://www.melhorn.de/Operation/

Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern
Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren
http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm

Homöopathie statt Ritalin?
Impfschäden und eine Penicillinbehandlung verhinderten Schulleistungen einer Hochbegabten
http://www.melhorn.de/Ritalin

Borreliosebehandlung ohne Antibiotica
Bericht einer Patienten, die sich einer Antibioticatherapie verweigerte und durch Alternativmedizin wieder gesund wurde.
http://www.melhorn.de/BorrelioseII/index.htm

Borreliose, Chlamydien, FSME und Mycoplasmen - wie alternative Medizin half
Patient mit antibiotischen Organverschlechterungen, dem nach Fachärzten und zwei Klinikaufenthalten erst sog. Alternativmedizin half.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIII/index.htm

Borreliose und/oder Rheuma?
Bericht eines Patienten, dessen vermeintliche Borreliose eine Tuberkulose in der Kindheit war.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIV/index.htm

 

 

 

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14. Nosodentherapie

Nosodentherapie ist eine Art Spezialgebiet der Homöopathie, die in der Bundesrepublik selten eingesetzt wird.

Nach O. Julian " Materia medica der Nosoden" ( 3.Auflage, 1977 ) sind Nosoden homöopathische Mittel, die aus " Mikrobenkulturen, aus Viren, aus Sektreten oder pathologischen Exkreten" ( S. 7 ) gefertigt werden.

Isopathische Nosoden werden demgegenüber aus einer, vom Kranken selbst herrührenden Quelle gefertigt.

Zum Verständnis ist hierbei therapeutisch zu unterscheiden zwischen dem Simileprinzip ( "Ähnliches heilt Ähnliches"), wie es in der Homöopathie üblich ist und dem Isopathischen Prinzip, wo das Gleiche ( "Aequale" ) als Heilmittel eingesetzt wird, wie etwa Pocken, Typhus, Tuberkulose - oder eben auch Borrelia.

Diese Unterscheidungen sind allerdings nicht ganz so klar abgegrenzt, wie es zunächst scheint. Natürlich kann auch bei der sog. klassischen Homöopathie mit ihrem Simileprinzip nach isopathischem Prinzip therapiert werden und zwar dann, wenn ein Gift durch die hoch potenzierte Gabe eben dieses Giftes neutralisiert werden soll.

Ein Beispiel hierzu. Meine hoch schwangere Frau hatte Lust auf ein Glas schwarze Kirschen. Diese können aber einen höheren Gehalt an giftiger Blausäure haben. Mit zunehmender Atemnot und blau werdenden Lippen kam meine Frau angstvoll zu mir, nachdem sie das ganze Glas gegessen hatte. Im Minutenabstand gab ich ihr Blausäure ( Acidum hydrocyanicum ) in der Potenz D 200. Nach wenigen Minuten war dadurch alles wieder vorbei, Mutter und Kind wohlauf. Natürlich ist der Gehalt an Blausäure in einem solchen Glas Kirschen nicht sehr hoch, aber er reichte vorliegend doch schon aus, bei einer hoch Schwangeren das Beschwerdebild einer Blausäurevergiftung auszulösen.

Auch setze ich etwa bei 'Schwefelbildern' - wie sie stets dann zu finden, wenn der Patient täglich ausschließlich stark schwefelhaltiges Wasser trinkt - nach dem isopathischen Prinzip mit Erfolg Sulfur ein. Die Beispiele ließen sich vermehren.

Demgegenüber wird in der Nosodentherapie eher die Isopathie eingesetzt. Dann wird die Infektionskrankheit mit eben dieser potenzierten Krankheit behandelt, wobei die Nosode nachweislich steril sein muss.

Auch hier allerdings die Abweichungen etwa in all den Fällen, wo Nosoden wie etwa Tuberkulinum, Syphilinum und Medorrhinum - also die großen, 'klassischen' miasmatischen Infektionskrankheiten vergangener Zeiten - heute noch der Schwangeren für die sog. 'Eugenische Kur' verabreicht werden, um genetische Vorschädigungen der Vorfahren durch diese Krankheiten nun abzubrechen.

Dies zu den Begriffsverwendungen, nur damit deutlich wird, wie flexibel dies therapeutisch gehandhabt werden kann.

Die Behandlung mit Nosoden ist in den angelsächsischen Ländern und in Frankreich jedenfalls schon lange üblich. Sie wird m.E. zukünftig noch einen wichtigen Platz in der Therapie von, angeblich durch Impfungen ausgerotteten Krankheiten wie Tuberkulose, Pocken, Pest, Cholera u.a. spätestens dann einnehmen, wenn diese Krankheiten gegen Antibiotica endgültig resistent geworden sind - eine Entwicklung, die absehbar ist. Dann muss und wird m.E. mit Gewissheit auf die Nosoden zurückgegriffen werden. Sonst erleben wir in wenigen Jahrzehnten wieder Pandemien gewaltigen Ausmaßes. Nur die Nosode wird diese aufhalten!

Dies ist übrigens seit Jahrhunderten bewiesen.

So behandelte im 15.Jahrhundert Robert Fludd Schwindsüchtige mit Verdünnungen ihres Auswurfes und auch die Chinesen verwendeten zwecks vorbeugenden Impfung gegen Blattern schon lange eingetrockente, vom Kranken gewonnene Blatternsekrete, die sie aufschnupfen ließen.

Die Praktiken der Chinesen übernahm Jenner im Jahre 1798. Auch Paracelsus berichtet über die heilende Wirkung einer Anwendung von Krankheitstoffen.

Die eigentliche Behandlung mit Nosoden beginnt jedoch mit dem deutschen Tierarzt Wilhelm Lux, der die Homöopatrhie ab dem Jahre 1820 in der Verterinärmedizin einsetzte. Ihn hatte ein ungarischer Großgrundbesitzer gebeten, homöopathische Heilmittel gegen Rotz und Räude zu liefern. Da ihm aber das 'Simile' fehlte, griff er zum 'Aequale', indem er von einem an Räude erkrankten Tier einen Tropfen Blut bis zur C 30 potenzierte. Gleiches tat er mit dem Nasenschleim eines Tieres, da an Rotz erkrankt war.

Hering wendete um 1831 die Nosoden dann nicht als 'Aequalia' an, sondern als 'Simillima'.

Bei der Nosode sollte es die Hochpotenz sein - C 30, LM 30-Potenz, C 200-Potenz oder D 200-Potenz - um das akute Krankheitsgeschehen nicht noch anzufeuern!

Allerdings wird üblicherweise etwa ein Furunkel nicht nur mit einer einzigen Nosode wie etwa Staphylococcinum oder Pyrogenium behandelt, sondern auch hier entsprechend dem Reifegrad des Furunkels mit verschiedenen Nosoden. Zusätzlich kommt nach dem Simileprinzip noch die sog. klassische Homöopathie zum Einsatz.

O. Julian fasst jedenfalls zusammen: Die Nosoden " waren zuerst ein ätiologisches Heilmittel, wurden aber bald ein "Heilmittel des Terrains", das sehr nützlich ist bei den großen psorischen, sykotischen, tuberkulinischen und luetischen Syndromen, bei krebsartigen Zuständen, bei allgemeinen krankhaften Veränderungen". ( a.a.O. 5.Auflage S.10 ).

Ravi Roy und Carola Lage - Roy weisen in ihrem Buch "Biowaffen und Homöopathie - Schutz und Behandlung von Milzbrand, Pocken, Cholera, Pest, Botulismus, Ebola" auf die seit mehr als einem Jahrhundert bekannte Möglichkeit erfolgreicher Prophylaxe und Therapie dieser - jüngst etwa in Verbindung mit Terroristen - so gefürchteten Krankheiten hin, die der sog. Schulmedizin durchweg überlegen war und ist.

Dass die Erfolge der Homöopathie nicht etwa darauf zurückgehen, dass die neueren Therapien - etwa Antibiotica - in die Betrachtung nicht einbezogen waren, widerlegt sich durch den von Dr. Alex ( a.a.O), S. 17) gegebenen Hinweis.

" Neuere Erfahrungen werden von den Pestausbrüchen in Indien in den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts berichtet, wo die Homöopathen mit ihrer Behandlung und Prophylaxe viel erfolgreicher und schneller bei der Eindämmung der Seuche waren als die allopathischen Mediziner, so dass die indische Regierung beschloss, fortan zur Seuchenbekämpfung in erster Linie homöopathische Ärzte heranzuziehen. "

Mit der von mir oben gegebenen Mengenempfehlung der Borrelia-Nosode will ich somit zum einen jegliche Arzneimittelprüfung vermeiden, zum anderen die Krankheit isopathisch angehen - sofern diese überhaupt vorhanden ist. Denn nur dann ist auf die Nosode hin überhaupt eine Änderung festzustellen und sei diese auch nur kurzfristig.

Wenn es diese Nosode dann erfolgsbezogen trotzdem nicht allein 'schafft', hat dies jedoch in aller Regel weitere Gründe. Dabei weise ich nachdrücklich darauf hin, dass in der Mehrzahl meiner schulmedizinisch vorbehandelten Fälle nicht die Borrelia zu den beklagten Dauerproblemen geführt hatte, sondern anderes, wie etwa eine lang dauernde Antibiose. Die Borrelia wirkte nach meinen Eindruck jedenfalls oft nur als Auslöser für die Lawine - aber ohne Schnee eben auch keine Lawine, um im Gleichnis zu bleiben.

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Zu Teil V

 

 

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