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Borreliose, Chlamydien, FSME und Mycoplasmen

- alternative Medizin half

 

Eine Krankheitsgeschichte

 

von
Christoph P.

ch.pillich@gmx.de

 

 

Mit Anfügungen von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

keywords::Borreliose, Chlamydien, FSME , Mycoplasmen, Zeckenbiss, alternative, Medizin, Darmspülung, Hydro, Colon, Zecken, Lymeborreliose, Lyme,Lymeborreliose, Zecke, Selbsthilfe, Übersäuerung,Antibiotica, Homöopathie, Strophanthin

 

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

Inhaltsverzeichnis:

Krankengeschichte

1. Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn

2. Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn - Thema: Darmspülungen

3. Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn - Thema: Wassermangel

4. Anfügung von Heilpraktiker W.-A.Melhor - Thema: Homöopathie und Borreliose

5. Anfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn - Wiedervorstellung

 

Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/medizin.htm

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist

 

 


 

 

Krankengeschichte

Ich bin 29 Jahre alt, groß, kräftig und arbeite als Werkzeugmacher körperlich. Bis letztes Jahr konnte ich mir nicht vorstellen, dass mich einmal etwas umwirft.

Im März 2002 wurde ich jedoch wohl von einer Zecke gebissen. Es zeigte sich an meinem linken Oberschenkel eine Rötung. Diese Stelle verhärtete sich. Ich machte mir weiters aber keine Gedanken darüber, weil von einer Zecke nichts zu sehen war.

Anfang Mai 2002 bekam ich auf der linksseitig - Gesicht, Bein und Arm - eine Lähmung und spürte ein Kribbeln. Dazu kam Herzrasen, Kopfschmerzen und vor meinen Augen hatte ich einen Schleier. Daraufhin bin ich am Wochenende direkt ins Krankenhaus in die Notaufnahme. Dort wurde nichts festgestellt, da ich selbst ja nicht wusste, dass die Rötung, die ich im März hatte, von einem Zeckenbiss kam. Erst als ich mir dann zu Hause Gedanken darüber machte, hatte ich eine solche Vermutung.

Montags erzählte ich meinem Hausarzt davon. Er hat daraufhin mein Blut untersucht und es wurde vom Labor festgestellt, dass sich Antikörper gegen Chlamydien, Mycoplasmen und Borrelien gebildet hatten. Er verschrieb mir deshalb für ca. acht Wochen Antibiotika.

In dieser Zeit fühlte ich mich schlapp, hatte dauernd Kopfschmerzen und immer wieder Herzrasen. Die Lähmung wanderte durch meinen Körper und zwar immer wieder an eine andere Stelle. Ich verbrachte die meiste Zeit im Bett, da ich zu schwach zum Aufstehen war.

Da sich keine Besserung einstellte, überwies mich mein Arzt schließlich mit Verdacht auf Hirnhautentzündung ins Kreiskrankenhaus. Dort wurden die üblichen Untersuchungen durchgeführt: Kernspintomographie, sämtl. Blutuntersuchungen, EKG, EEG, Nervenwasser und weitere neurologische Untersuchungen. Nach einer Woche entließen mich die Ärzte als gesund.

Einen Tag später ging es mir erneut so schlecht - mit den genannten Symtomen - dass ich wieder in der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses erschien. Aber die Ärzte konnten mir nicht weiterhelfen.

Wieder beim Hausarzt, bekam ich erneut für ca. acht Wochen Antibiotika. Außerdem wurde ich in dieser Zeit von einem Arzt zum anderen geschickt, zum Kardiologen, dann nochmals zur Kernspintomographie, danach zum Orthopäden und schließlich zum Neurologen, der mir den Tip gab, einen Psychologen aufzusuchen! Ich wurde von den Ärzten nicht mehr ernst genommen.

Aber mir ging es unverändert schlecht! Ich fühlte mich dauernd, als hätte ich eine Grippe und schwitzte schubweise sehr stark.

Ende September 2002 durchlief ich die gleiche Untersuchungsprozedur nochmals in einem anderen großen Krankenhaus. Wieder ohne Befund, obwohl mein Gesamtzustand unverändert schlecht war.

Wieder verordnete mir mein Hausarzt Antibiotika über einen Zeitraum von ca. vier Wochen, die ich aber nicht mehr einnahm. Zu offensichtlich war die neuerliche Antibiotica-Therapie nur Ausdruck einer therapeutischen Hilflosigkeit.

Daher suchte ich nun in meiner Not Alternativen. Im Internet informierte ich mich über Zeckenbisse, Borreliose, Chlamydien... , und stieß dadurch auf Berichte über alternative Behandlungsmöglichkeiten. So kam ich kurz vor Weihnachten zu einem Heilpraktiker und bin seither regelmäßig bei ihm in Behandlung.

Bei den wöchentlichen Sitzungen testete der Heilpraktiker die jeweils aktuellen homöopatischen Einzelmittel aus, was schon bald zu einer Besserung führte, auch wenn sich die Fortschritte nur langsam dauerhaft stabilisieren ließen.

Vor allem bedeutete dies, dass ich auf seinen Rat hin meine Ernährung grundlegend umstellte, d.h. ich verzichte seither neben Kaffee insbesondere auf tierisches Eiweiß in Form von Fleisch, Wurst, Fisch, Käse und Milch.

Außerdem ließ ich auf sein Anraten hin das Amalgam aus meinen Zähnen entfernen und von ihm das im Körper abgelagerte Amalgam durch Mineralien und Homöopatica binden und ausleiten.

Die Nebenwirkungen der zuvor labormäßig unkontrollierten, monatelangen Antibiotika-Behandlungen zeigten sich bei mir u.a. in weit überhöhten Leberwerten, die aber vom Arzt immer nur mit Schweigen übergangen worden waren, wohl weil ich fast nie Alkohol trinke. Der Heilpraktiker behandelte sie dann erfolgreich mit Homöopathica, Revitorgan-Präparaten und Faktor AF 2 -Spritzen.

Meine mich ängstigenden Herzbeschwerden wurden durch Strophanthin rasch gebessert und sind heute fast verschwunden. Außerdem baute der Heilpraktiker meine antibiotisch zerstörte Darmflora durch Lebendbakterien wieder auf. Auch führte ich wöchentlich Darmspülungen durch, die mir sehr viel brachten, obwohl mir diese Therapie zunächst unbekannt war. Aber das Reinigen des Darmes durch eine solche Spülung - je Sitzung 3x1 Liter reines, körperwarmes Wasser - brachten eine spürbare Entlastung des Organismus von den Schlackenstoffen, die im Darm an den Wänden kleben und teilweise extrem giftig sind. Das schonende Ausleiten solcher Rückstände im Darm bringt dem Körper ein gut Teil seiner Abwehrfähigkeit zurück, auf die es gerade bei der Behandlung von Viren so sehr ankommt. Diese Behandlungsmethode mit einem sog. Irrigator ( erhältlich etwa im Sanitätshaus für ca 13 Euro ) kann ich jedenfalls nur empfehlen.

Vor allem wurde mein Körper auch von Anfang an durch ein Basenpulver entsäuert und damit entschlackt.

Homöopathisch wurde ich gegen FSME behandelt, denn ich hatte früher mal eine FSME-Schutzimpfung erhalten. Daraufhin ließen meine Beschwerden im Kopf, am Herzen, sowie die Lähmungserscheinungen deutlich nach. Auch wurde ich mit Nosoden behandelt gegen Chlamydien und Mycoplasmen.

Die Medikamente dieser Behandlung habe ich als Kassenpatient selbst bezahlen müssen. Das ärgert mich allerdings nur deshalb, weil die gewiss teuren Arztbesuche, Spezialuntersuchungen und Krankenhausaufenthalte - die mir sämtlich nichts brachten! - anstandlos von der Kasse übernommen worden waren.

Heute geht es mir durch die Behandlung des Heilpraktikers entscheidend besser. Insgesamt bin ich viel 'fitter' und kann auch körperlich wieder alle anstrengende Tätigkeiten ausführen. Hin und wieder ist zwar noch ein Tag dabei, an dem ich gewisse Rückschläge habe, aber ich bin guter Dinge, dass ich doch wieder vollständig gesund werde.

19. September 2003

Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/medizin.htm

 


 

 

Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:
Mit Genehmigung der Verfasser ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht:

 

1. Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn

Der Patient war mehrfach erkrankt, denn er hatte außer Borreliose auch noch Chlamydien und Mykoplasmen.

Chlamydien-Infektion ist eine häufig vorkommende Krankheit, die insbesondere bei jüngeren Menschen aufgrund wechselnder Partner vorkommt. Sie verläuft häufig unbemerkt und tritt erst deutlicher auf, wenn der Organsimus durch weitere Krankheiten geschwächt wird. Bezüglich der Einzelheiten verweise ich die Leser auf das Internet, etwa http://www.gyn-online.at/chlamydien.shtml

Das Mycoplasma pneumoniae (EATON* agent) ist Erreger einer – durch Tröpfcheninfektion übertragbaren – primär-atypischen Pneumonie mit Rezidivneigung, die schleichend beginnt und dann hohes Fieber zeigt, starke Kopfschmerzen und trockenen Husten. Es kann als Folge einer Infektion aber auch eine Arthritis ausgelöst werden.

Beide Erreger können sich also bei der Immunschwächung durch Borreliose zusätzlich auswirken. Sie werden überlicherweise mit Antibiotioca behandelt.

Im vorliegenden Fall hatte der Patient jedoch bereits eine lange Antibiose hinter sich, so dass es sinnvoll war, hier ebenfalls noch mit homöopathischen Nosoden einzugreifen. Einzelheiten zu dieser Therapie und überdie Gefahren der Antibiose entnehme der Leser bitte dem Artikel " BorrelioseI - Alternative Medizin half, Teil III Kapitel 6 - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose3.htm#6

Auch diese Nosoden sind frei verkäuflich in der Apotheke zu erwerben:

Chlamydia Trachomatis Nos. SDF . D 200 Glob ( Fa. Staufen-Pharma )

Chlamydia Pneumoniae Nos. SDF. D 200 Glob ( Fa. Staufen-Pharma )

Mycoplasma Pneumoniae Nos. SDF D 200 Glob ( Fa. Staufen-Pharma )

Nehmen Sie diese Nosoden wie bei der Borrelia-Nosode angegeben und zweckmäßigerweise nur, wenn diese Infektionen gesichert sind.

 

 

 

2. Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn - Thema: Darmspülungen

Borreliose und die obigen Krankheiten sind immer Folge eines geschwächten Immunsystems. Daher ist auch alles hilfreich, was das Immunsystem entlastet und zu einem wirksamen Kampf gegen diese Infektionen befähigt.

Eine, wegen der vielen 'tollen' Arzneimittel!, heute in der Regel verlachte bis verabscheute und daher weitgehend 'untergegangene' Möglichkeit einer Entlastung des Immunsystems ist die Darmspülung! Bekannt ist sie nur noch als Colon Hydro -Therapie, die jedoch nicht überall zu finden ist.

Es gibt jedoch die Möglichkeit der Selbstbehandlung. Sie hat den Vorteil, billig zu sein.

Schon, dass etwas billig ist, lässt eine Selbstbehandlung heute angesichts der 'ordentlichen' Medizin natürlich zweifelhaft erscheinen. Sind wird doch gewohnt, nichts mehr selbst zu verantworten, sondern alles einen Behandler machen zu lassen! Als ob der es immer besser weiß!

Tatsächlich haben Sie sich in der Regel selbst krank gemacht!

Machen Sie sich durch richtiges Verhalten also zunächst mal selbst wieder gesund!

Erst wenn Ihnen das nicht mehr gelingt, ziehen Sie einen Behandler hinzu!

In diesem Sinne muss man sich auch bewusst machen, dass in den Darmzotten jahrzehntelang verklebter Kot hängt, der teilweise hochgiftige Bestandteile enthält. Diese versuchen über die Darmschleimhaut in Ihren Körper einzudringen. Dort müssen sie dann wiederum von der Leber entgiftet werden. Eine angegriffene Leber tut sich damit aber schwer!

Mir hat sich die Darmspülung - etwa auch zur Vorbeugung von Darmkrebs - daher als therapeutisch sinnvoll erwiesen!

Natürlich soll deshalb keiner glauben, Darmspülungen seien das entscheidende Heilmittel bei Borreliose, FSME o.a.! Aber dies ist eine althergebrachte Möglichkeit, die sichbei vielen Patienten bewährt hat.

Dem Zweifler sei übrigens gesagt, dass schon bei den Ägyptern die Pharaonen sogar einen hohen Würdeträger hatten, der nur für ihre Darmspülungen zuständig war.

Zur Darmspülung bedarf es eines Behälters mit 2 Liter Fassungsvermögen, der zur Erzeugng eines gewissen Wassersäulendruckes in Brusthöhe aufgehängt wird. Dieser Behälter hat einen Schlauch, an dessen Ende eine bleistiftstarke Spitze auf einen kleinen Hahn geschraubt ist. Erzeugnisse sind im Handel - etwa von der Fa. Russka.

Zur Darmspülung wird nur reines, körperwarmes Wasser in den Behälter gegeben!

Es ist für manchen sogar überlebenswichtig, dass sein Körper durch die Darmspülung über die Darmschleimhaut reines Wasser aufnehmen und auf natürliche Weise dadurch zusätzlich auch Giftstoffe los wird.

Die Darmspülung ist vor allem auch eine gute Möglichkeit, festen bis harten Stuhl aufzuweichen und dadurch leichter zu entleeren.Gleichzeitig schützt sie gut gegen Darmkrebs!

Auch die therapeutische Bedeutung einer Wasseraufnahme über den Darm kann nicht genug betont werden!

Gewöhnlich ist nämlich jede Stuhlträgheit und Verstopfungsneigung Folge und Anzeichen einer zelluären Austrocknung des Patienten! Dafür braucht es üblicherweise nämlich keine Abführmittel, sondern langfristig und notwendig nur reines Wasser - am Besten abgekochtes Leitungswasser!

Gerade Darmspülungen sind folglich eine weitere Möglichkeit, die Darmzellen mit Wasser zu versorgen, das sie sonst ja nur über das Trinken bekommen würden!

Die Wirkung solcher Spülungen beschränkt sich dabei allerdings keineswegs auf die Darmzellen!

Der folgende Zusammenhang sollte jedenfalls unbedingt gesehen werden!

Gerade älteren Menschen ist Wasser die sicherste Hilfe vor zunehmender Austrocknung - diese nicht selten übrigens unmittelbare Folge ihrer heutigen Überversorgung mit 'wassertreibenden' Medikamenten wie etwa Blutdrucksenkern! Sie brauchen Wasser daher dringend für ihre Zellen und die Darmspülung ist neben dem Trinken von reinem Wasser dabei eine sinnvolle Hilfe.

Vor der Darmspülung wird die Kunststoffspitze zwecks Einführen zweckmäßig etwa durch Vaseline gleitfähig gemacht.

Die Körperstellung ist knieend, mit dem Kopf auf den Boden.

Es werden zweckmäßig 2-3 Durchgänge nacheinander gemacht. Beim ersten werden meist kaum mehr als 500 ml aufgenommen werden, bevor Stuhldrang einsetzt. Bei den folgenden Durchgänge wird dann jeweils zwischen 1 und 1,75 Liter Wasser eingegeben - je nach Größe des Patienten.

Es ist wichtig, sich dafür Zeit zu nehmen und darauf zu achten, dass bei jedem Durchgang möglichst viel Wasser wieder entleert wird. Das lässt sich kontrollieren, indem sich der Patient vorher und nachher wiegt.

Der einzelne Durchgang wird jeweils zwischen 10 und 20 Minuten dauern. 3 Durchgänge dauern bis zu 1 Stunde. Zur Verblüffung des Patienten kommen dabei nicht nur schwarze Kotsteine ans Tageslicht, sondern bei den ersten Spülungen meist auch monatelang im Darm verbliebene Essensreste.

Die Entleerungen sind anfangs auch immer sehr übelriechend - was wiederum die Zweckmäßigkeit der Spülung beweist, denn diese Gift- und Schlackenstofffe müssen ja - wie oben dargelegt - vom körperlichen Abwehrsystem ständig unter Kontrolle gehalten werden. .

Es versteht sich daher auch, dass ein so schlechtes Darmmilieu geradezu 'idealer' Boden für Zellentartungen in Form von Darmkrebs ist! Die Beseitigung dieses Darmmilieus ist daher eine erhebliche Entlastung des Organismus!

Die unmittelbare Entlastung zeigt sich bei vielen Patienten übrigens meist noch während der Sitzung dadurch, dass sie selbst bei Schnupfen plötzlich eine freie Nase bekommen - unmittelbarer Ausdruck der Entlastung des Immunsystems durch die Darmspülung.

Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, diese Darmspülungen anfangs mehrere Wochen lang - 1 x wöchentlich - durchzuführen. Eine Wiederholung kann auch früher erfolgen, ist allerdings davon abhängig, wie träge der Darm des einzelnen Patienten bereits ist. Jedenfalls empfehle ich, die nächste Darmspülung immer erst durchzuführen, wenn sich der Stuhlgang wieder seit 1 Tag eingestellt hatte.

Wie viele Darmspülungen insgesamt durchzuführen sind, hängt von der bisherigen Darmtätigkeit.des Patienten ab. Diese Behandlung kann über Monate gehen. Ist der Darm solchermaßen irgendwann gesundet, werden jährlich 2 - 3 Spülungen genügen.

Faustregel: Ist der Darm gesund, so hat die Zunge keinen Belag.

 

 

 

 

3 Anfügung von Wolf-Alexander Melhorn - Thema: Wassermangel

Die Darmspülung ist folglich für den Organismus zugleich eine bewährte Möglichkeit der Wasseraufnahme, denn bei der Darmspülung wird meist weniger Wasser ausgeschieden, als zugeführt wurde. Die Waage bestätigt dies!

Darum sollte für eine Darmspülung auch nur reines, lauwarmes Wasser verwendet werden!

Machen Sie sich in dem Zusammenhang vor allem einmal bewusst, dass etwa Tee - jeder Art und Zubereitung! - kein Wasser ist, sondern ein Getränk und folglich deshalb auch nicht die Wirkung von Wasser haben kann, weil das zur Teezubereitung verwendete Wasser durch die Wirkstoffe im Tee gleichsam 'gebunden' ist. Splches Wasser steht der Zelle daher auch zunächst mal nicht zur Verfügung, sondern muss durch körpereigene Hydrolyse erst wieder zu 'freiem' Wasser werden. Bis dieser Prozess aber abgeschlossen ist, hat dieses 'unfreie' Wasser den Körper gewöhnlich aber wieder verlassen!

In einem Getränk 'gebundenes' Wasser steht den wasserbedürftigen Zellen also nicht unmittelbar und frei zur Verfügung. Die zelluläre Austrocknung schreitet vielmehr fort.

Lesen Sie hierzu den Artikel

Therapeutischer Mangel an Wasser und Salz
Wasser- und Salzmangel - Ursache vieler Krankheitszustände
http://www.melhorn.de/Wasser/index.htm

Die einzige Ausnahme, die therapeutisch Sinn macht, ist bei einer Darmspülung die Zugabe von reinem Urin.

Urin ist nämlich ein uraltes Heilmittel von höchstem Wert und vielen bekannt etwa durch die Behandlung von Verletzungen aller Art. So uninierten die Soldaten beider Weltkriege mit großem Heilerfolg mangels richtiger Medikamente auf ihre offenen Wunden und mancher, der sich heute bei der Gartenarbeit verletzt, täte gut daran, Gleiches zu tun. Das beschleunigt den Heilungsprozess nämlich erheblich und schützt vor hässlichen Narben!

Der Urin jedenfalls hat eine stark heilende Wirkung insbesondere auch auf eine gereizte oder chronisch entzündete Darmschleimhaut. Urin spiegelt nämlich in optimaler Weise den Gesundheits- bezw Krankheitszustand des Körpers bestens wieder.

Siehe hierzu auch die Anfügung an: Hauterkrankung und alternative Medizin - Die Beseitigung jahrelanger Beschwerden - http://www.melhorn.de./Haut/index.htm

Nach meiner Erfahrung ist daher ein wichtiger Aspekt gerade auch für die Behandlung von Borreliose, dass die Patienten in der Regel zu wenig reines Wasser und dafür etwa Tee, Kaffee o.ä. trinken. Dabei wird vernachlässigt, dass der Mensch zu 75 Prozent und das Gehirn sogar zu rund 85 Prozent aus Wasser besteht - und nicht aus Kaffee, Tee, Mineralwasser oder Säften!

Andererseits hat der Körper aber keine Fähigkeit, Wasser zu speichern!

Wer daher nicht täglich wenigstens 2 Liter reines Wasser trinkt, droht schleichend auszutrocknen! Zwar wird der Körper das ' noch vorhandene' freie Wasser in einem besonderen 'Wassermanagement geschickt verteilen - und es dabei für die, in seinem Lebensverlauf gerade 'wichtigen' Körperbereiche rationieren! - aber das gelingt ihm auf Dauer immer weniger, denn es ist nur zu verteilen,was vorhanden ist! Mangel bringt irgendwann eine Schwächung des Abwehrsystems und dadurch wiederum schwerste Missbefindlichkeiten, die sich uns als Erkrankungen darstellen - aber im Kern nur - meist noch behebbarer - Ausdruck von Wassermangel sind!

Wichtig für Ihren Wasserhaushalt ist auch, das Wasser im Körper durch Salz zu speichern - täglich etwa einen viertel Kaffeelöffel. Aber nehmen Sie nur reines Meersalz oder das sog. Himalajasalz!

Lesen Sie hierzu unbedingt den Artikel "Therapeutischer Wassermangel und Salzmangel - Die Beseitigung eines Wasser- und Salzmangels sind meist vernachlässigte Voraussetzung einer Behandlung fast jeder Krankheit" - http://www.melhorn.de/Wasser

 

 

 

4. Anfügung vom 24.5.06 von Heilpraktiker W.-A.Melhorn - Thema: Homöopathie und Borreliose

Unter Kapitel 7 - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose3.htm#7- des Artikels Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Borreliose// lesen Sie über die einzunehmenden Nosoden und die seit Mai 2006 bestehenden Schwierigkeiten und Hintergründe, diese Nosoden überhaupt noch zu bekommen.

Wehren Sie sich als Bürger! Gehen Sie an die Politik heran.

Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/medizin.htm

 

 

5. Anfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Wiedervorstellung des Patienten

Dem Patienten geht es unverändert gut. Er geht seinem Beruf voll nach und ist in in seiner Freizeit sehr aktiv.

 

 

Therapeutischer Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Als ich den obigen Artikel einstellte, kannte ich das Nahrungsergänzungsmittel Colostrum zwar schon seit vielen Jahren, wusste aber nicht, woher ich es in einer hochwertigen, geldwerten Aufbereitung beziehen könne. Nachdem ich dies k.lären konnte, bin ich heute als Therapeut - auch aufgrund persönlicher Erfahrungen - von Colostrum überzeugt.

Was ich inzwischen von Patienten mit verschiedenartigsten Erkrankungen als Rückmeldung ihrer Erfahrung mit Colostrum weiß, lässt mich Colostrum heute regelmäßig bei sehr vielen, manchmal zunächst vielleicht auch ungewöhnlich scheinenden Therapieanlässen einsetzen. Das gilt nach meiner Erfahrung auch für die in obigem Artikel geschilderten Beschwerden in Zusammenhang mit Borreliose und FSME. Auch das Preis-Leistungsverhältnis spricht bei guter Qualität für seinen, auch längerfristigen Einsatz in Prävention wie Therapie.

Dabei ist allerdings dem Missverständnis vorzubeugen, dass Colostrum ein unmittelbares Heilmittel gegen diese Kranknheiten sei. Das ist nicht der Fall! Colostrum kräftigt aber nach meiner, auch persönlichen Erfahrung einen angegriffenen Organismus in bemerkeneswerter Weise und befähigt ihn in besonderer Weise zur Selbstheilung

Informieren Sie sich über dieses, wirklich ungewöhnliche Mittel unter

http://www.melhorn.de/Colostrum

 


 

Artikel zum Themenkreis:

1. Borreliose - alternative Medizin half
Es ist der Bericht einer Patientin mit Borreliose, die nach Zeckenbiss durch alternative Medizin gerettet wurde, nachdem sie von Ärzteschaft und Krankenkasse vorhersehbar zunächst ihrem Herzversagen überlassen wurde.

http://www.melhorn.de/Borreliose/index.htm

Dieser Artikel auszugsweise in englischer Sprache:
"Borreliosis / Lyme Disease - how alternative medicine helped - Report of a patient suffering from Lyme-disease,
who was rescued by alternative medicin after physicians and health care providers had left her up to herself
with her predictable heart failure."
http://www.melhorn.de/Borreliose/indexenglish.htm

 

2. Borreliosebehandlung ohne Antibiotica - ein Wagnis?
Bericht einer Patienten, die sich einer Antibioticatherapie verweigerte
und durch Alternativmedizin wieder gesund wurde.
http://www.melhorn.de/BorrelioseII/index.htm
3. Borreliose, Chlamydien, FSME und Mycoplasmen - wie alternative Medizin half
Patient mit antibiotischen Organverschlechterungen, dem nach Fachärzten und zwei Klinikaufenthalten erst sog. Alternativmedizin half.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIII/index.htm

Dieser Artikel in englischer Sprache:
"Borreliosis (Lyme-disease), Chlamydia, Meningitis and Mycoplasma - how alternative medicine has helped"
A severe case history
http://www.melhorn.de/BorrelioseIII/indexenglish.htm


4.Borreliose und/oder Rheuma?
Bericht eines Patienten, dessen vermeintliche Borreliose eine Tuberkulose in der Kindheit war.
http://www.melhorn.de/BorrelioseIV/index.htm

5. FSME, Borreliose und Koordinationsstörungen - alternative Medizin half
Bericht einer Patientin, die Koordinationsstörungen beim Gehen hatte und Schmerzen.
http://www.melhorn.de/BorrelioseV/index.htm

6. Borrelia oder Fibromyalgie?
Erfahrungen mit Ärzten und Heilpraktikern
http://www.melhorn.de/BorrelioseVI/

7. Borreliose und Psychosomatik
Seelische Belastungen und psychosomatische Beschwerden - mobbing am Arbeitsplatz und Schlaganfall/Herzinfarkt
http://www.melhorn.de/BorrelioseVII.htm

8. Borreliose und FSME und die Nöte der Medizin
Zur Therapieverarmung in der BRD
http://www.melhorn.de/BorrelioseVIII.htm

9. Borreliosebehandlung durch Antibiotika?
Gefährliche und gesunde Antibiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika
http://www.melhorn.de/Antibiotika/
Dieser Artikel in englischer Sprache:
Lyme-Borreliosis Treatment by means of Antibiotics ? - Dangerous antibiotics and healthy probiotics - Danger of resistance and intoxication by antibiotics - http://www.melhorn.de/Antibiotika/indexenglish.htm

10- Borreliose und Homöopathie
Vom Leidensweg durch die Schulmedizin bis zum homöopathischen Erfolg
http://www.melhorn.de/BorrelioseIX/

11. Borreliosebeschwerden und mehrjährige Schlafstörungen
- Homöopathie, Wasser, Salz und Entsäuerung als Heilmittel -
http://www.melhorn.de/BorrelioseX/

12. Borreliose und seelische Belastungen - Über Gegensätze zur Schulmedizin
http://www.melhorn.de/BorrelioseXI/

13. Borreliose oder Hantavirus?
Ärzte, Borreliose und Hanta-Viren - Befürchtungen
http://www.melhorn.de/BorrelioseXII/

14. Borreliose - selbst zu behandeln?
Patientenerfahrung bei Borreliose und FSME
http://www.melhorn.de/BorrelioseXIII/

15.Borreliose - Erfahrungen einer 13-Jährigen
Der Krankenbericht einer Mutter
http://www.melhorn.de/

 

Colostrum - Das Geschenk Gottes
Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter Anwendung
http://www.melhorn.de/Colostrum/

Praktische Hinweise:

1. Eine erprobte Möglichkeit auszutesten, ob Sie überhaupt von Borreliose oder FSME befallen sind, ist der Versuch mit homöopathisch potenzierten Nosoden. Wenn Sie danach eine Verbesserung oder auch (Erst)verschlimmerung haben, so sind Sie befallen und sollten sich behandeln.

Stets sollten Sie außerdem vorsorglich - und zwar zweckmäßig an Stelle von Antibiotica! - nach einem Insektenstich, der borrelienverdächtig ist und jedenfalls immer nach einem Zeckenstich folgende homöopathischen Nosoden einnehmen:

  • Borrelia C 200 Glob oder D 200 Glob

  • Syphilinum C 200 Glob

  • FSME C 200 Glob oder D 200 Glob.

Aber glauben Sie bitte nicht, das unüberlegte Einwerfen dieser Globuli sei es dann bereits. Sie sollten sich stets auch die obigen Artikel durchlesen und dort insbesondere meine jeweiligen Anfügungen.

Danach werden Sie in der Regel wissen, ob Sie mit Borrelien bezw FSME belastet sind oder nicht. Es wird nach den Erfahrungen von frisch befallenen Patienten auch ausreichen, dass sich eine Borreliose/FSME danach gar nicht erst entwickelt.( Symptome können allerdings auch Folge einer FSME-Schutzimpfung sein )

Viele Apotheken machen es den Betroffenen allerdings schwer, Globuli überhaupt zu beziehen. Manchmal heißt es sogar, die Mittel gebe es gar nicht oder nur - entsprechend teuer - in Ampullenform oder es heißt auch, sie dürften gar nicht verkauft werden u.ä. Das alles ist falsch! Wechseln Sie dann die Apotheke!

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

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