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30.05.05

Borreliose
- antibiotische Behandlung und alternative Medizin

Antibiotische Intoxikationen und psychosomatische Ursachen bei Borreliose

 

von

Irmgard Wagner

 


e-mail: kiwagner-meinhard@t-online

 

 

Mit einer Anfügung von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

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Meine Krankengeschichte

Während eines Urlaubs am Chiemsee im Sommer 1998 wurde mir aus der linken Leistengegend vom Arzt eine Zecke entfernt. An der Einstichstelle waren keine Auffälligkeiten festzustellen. Auf Anraten des Arztes sollte ich anschließend vom Hausarzt eine Blutuntersuchung durchführen lassen.

Zu diesem Zeitpunkt war ich bei einem Spezialisten in Göttingen zur Akupunktur in Behandlung. Dieser veranlasste die Blutuntersuchung und verordnete mir 3 Wochen Antibiotika. Er sagte mir, man müsse das Blut bei evtl. Beschwerden erneut untersuchen. Da ich zum damaligen Zeitpunkt keinerlei Ahnung über das Ausmaß der Bedrohung durch Borreliose hatte, war für mich die Sache erledigt.

An weitere zurückliegende Zeckenstiche kann ich mich nicht erinnern. Zumindest war mir nie etwas aufgefallen. Von nun an hatte ich aber immer öfters unter starken Migräneanfällen mit Erbrechen, krampfartigen Nacken-schmerzen, Sehstörungen und Lärmempfindlichkeit zu leiden.

Im November 1999 traten dann schwerste Kopfschmerzen mit Erbrechen auf. Ich bekam Herzrasen und Angstgefühle und dachte, meine letzte Stunde sei gekommen. Der herbeigeeilte Hausarzt sagte, er könne mir diesmal nicht helfen und der Notarzt müsse gerufen werden. Ich wurde drei Tage auf der Intensivstation behandelt.

Diagnose:

1. Verdacht auf koronare Herzkrankheit
2. Intermittierendes Vorhofflimmern mit Tachyarrhythima absoluta
3. Mitralklappenprolaps
4. Mitralklappeninsuffizienz I.

Im Anschluss daran wurde im Klinikum K. eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt. Die Beurteilung ergab: mäßig gestörte links-ventriculäre Funktion unter Belastung. Herzzeitvolumen und Blutdruck o.B.. Die verordnete Behandlung wurde mit Attacant und ASS 100 durchgeführt.

Im März 2000 hatte ich zunehmend „ruhe- und bewegungsabhängige“ Schmerzen mit beidseitigem Anschwellen der Fingerendgelenke , sowie wechselnde Schmerzen auch in Schultern, Hand- und Kniegelenken – hier allerdings ohne Gelenkschwellungen.

Wegen dieser Beschwerden wurden Untersuchungen in der Radiologischen Praxis des Kreiskrankenhauses, bei einer Rheumatologin und einem Orthopäden durchgeführt. Die Rheumafaktoren waren bei sämtlichen Untersuchungen unauffällig. Die Röntgenaufnahmen der Hände ergaben eine Fin-gergelenkspolyarthrose vom Herbeden Bouchard-Typ. Gleichzeitig fühlte ich mich sehr erschöpft und musste immer wieder mal ein paar Tage ausspannen. Meine Müdigkeit nahm deutlich zu.

Im Januar 2001 beantragte ich eine Rehabilitation bei der BfA. Innerhalb von 10 Tage konnte ich die Reha in der BfA-Klinik in Bad P. antreten. Auch hier wurde keine Borreliose erkannt, meine Beschwerden durch vermehrtes körperliches Training jedoch deutlich gebessert. Das Training habe ich in den nachfolgenden 2 Jahren zuhause regelmäßig fortgesetzt.

August 2002 konsultierte ich wegen der heftigen Beschwerden in sämtlichen Gelenken erneut die Rheumatologin in G. Die Fuß- und Handgelenke waren deutlich angeschwollen, aber wieder zeigten die Laborwerte keine Auffälligkeiten der Rheumafaktoren.

Dieses ständige Reißen in den Gelenken brachte mich oft zur Verzweiflung. Die Müdigkeit nahm deutlich zu; es half mir auch kein Kaffee mehr, um wach zu bleiben. Ich war völlig übermüdet und es fiel mir oft sehr schwer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.


Vom Hausarzt wurde eine erhöhte Blutsenkung festgestellt, woraufhin er mich nach einem Zeckenstich fragte. Dass dies 1998 der Fall war und ich deshalb damals behandelt wurde, konnte ich ihm bestätigen. Es wurde eine Borreliose-Untersuchung angeordnet. Ergebnis:

Borr. Burgd. S.S IgG-AK negativ,
Borr. Burgd. S.S IgM AK positiv.

Der Befund wurde mir in der Praxis vom Arzt mitgeteilt. Er hielt es für drin-gend erforderlich, über einen längeren Zeitraum eine Rocephin-Behandlung durchzuführen, wollte sich darüber aber erst noch mal mit seinem Kollegen der Gemeinschaftspraxis besprechen und wegen der hohen Kosten die Behandlung dann bei der Krankenkasse beantragen. Am nächsten Tag solle ich mich wieder melden. Inzwischen hatten sie der Gemeinschaftspraxis auch per Fax den Laborbefund aus dem Jahre 1998 bei dem damals behandelnden Arzt in G. angefordert.

Am folgenden Tag wurde mir in der Praxis mitgeteilt, es bestehe keine Notwendigkeit für eine Rocephin-Behandlung, da sich die Laborwerte nicht deutlich verschlechtert hätten. Ich habe diese Entscheidung damals so hingenommen und geglaubt, dies sei so richtig.

Seit meiner Herzerkrankung gehe ich einmal jährlich zur Kontrolle zu dem behandelnden Kardiologen im KKH in E. Zu dieser Untersuchung nahm ich stets die Befunde aus dem zurückliegenden Jahr mit, also nun auch den die Borreliose betreffenden Laborbefund. Im September 2002 war diese Kontrolluntersuchung fällig.

Der damals zuständige Oberarzt der Kardiologie war entsetzt darüber, dass eine Behandlung der Borreliose von den Hausärzten – wohl aus Kostengründen – abgelehnt worden war. Der Oberarzt schlug mir vor, dass er sich mit den Hausärzten in Verbindung setze. Außerdem veranlasste er meine sofortige Einweisung ins Krankenhaus.

Am gleichen Tag noch begann die Therapie; ich bekam 4 Tage lang stationär und 14 Tage lang ambulant Rocephin à 2 g. Im Verlauf dieser Behandlung ging es mir stetig besser.

Im Juni 2003 radelten wir dann mit großer Freude von Passau nach Wien, d.h. ich war beschwerdefrei und fühlte mich pudelwohl.

Während einer Wanderwoche im Allgäu merkte ich dann aber im Herbst 2003, dass meine Kraft ziemlich nachließ. Immer öfters schwitzte ich schon bei geringer Belastung heftig, hatte Schmerzen in den Gelenken und vor allem diese sowie ständige Müdigkeit.

Immer öfter war ich total erschöpft. Nachts bekam ich dann plötzlich Krämpfe in den Beinen, so dass ich vor Schmerzen schrie. Trotzdem ging ich am nächsten Morgen wieder zur Arbeit ins Büro.

Mein Zustand verschlechterte sich aber zusehends. Plötzlich bekam ich solch heftige Nackenkrämpfe, Kopfschmerzen und Sehstörungen, dass ich von einer Kollegin sogar mal nach Hause gebracht wurde. Die Schmerzen waren viel heftiger als die mir bekannten Migräne-Kopfschmerzen und ich empfand sie als unerträglich. Am Nachmittag - ich war wie gelähmt - brachte mich mein Mann wieder zum Hausarzt. Seine Diagnose: Borreliose-Rückfall; Therapie: 10 Tage Infusionen Rocephin à 2 g.

Nachdem ich ein paar Tage Rocephin bekommen hatte, besserten sich die Beschwerden und das Reißen in den Gelenken ließ nach. Dennoch ging es mir im Allgemeinen in dieser Zeit immer schlechter. Ich wollte nur noch schlafen.

In dieser Zeit hatte ich von beiden Hausärzten erfahren, dass einer ihrer Patienten, ebenfalls an Borreliose erkrankt, zwecks genauerer Diagnoseerhebung in eine Klinik nach R. eingewiesen wurde. Nach dessen Rückkehr wolle man die neuesten Behandlungsmethoden von dort auch bei mir anwenden.

Dieser Patient kam aber anscheinend nie aus Rostock zurück, denn laut Aussage meiner Hausärzte waren die neuesten Befunde nicht aufzufinden. Ich hatte das Gefühl, man sagt mir nicht die Wahrheit.

Als ich dem Hausarzt mit meinen Beschwerden wieder mal 'auf die Nerven ging’ und auch die Werte meiner Blutsenkung anstiegen, überwies er mich zu seiner Frau, einer Internistin.

Wieder wurden die Rheumafaktoren untersucht - und wieder ohne postitiven Befund. Die Internistin versicherte mir außerdem, ich könne nach so langer Behandlung gar keine Borreliose mehr haben. Ich solle doch mal mein Immunsystem stärken und bei ihr eine Akupunktur-Behandlung (die natürlich nur über ein Privat-Rezept abzurechnen sei) versuchen.

Das war mir alles unverständlich und ich kam mir ziemlich verschaukelt vor. Deshalb machte ich mich nun auf die Suche nach dem Patienten, der damals nach R. geschickt worden.war. Da wir in einer kleinen Gemeinde wohnen, war es auch nicht schwer, diese Person ausfindig zu machen.

Von diesem Patienten habe ich dann erfahren, dass er durch einen Vortrag über Borreliose auf einen Arzt in V. kam, der ihn dann mit Erfolg behandelte.

Nun fuhr auch ich zu dem Arzt nach V. und auch der hörte sich meine ausführliche Krankengeschichte an. Danach empfahl er mir die gepulste Therapie mit 2 g bzw. 4 g Rocephin über 15 Wochen.

Diese Behandlung konnte ich aber aufgrund der Entfernung nicht von ihm durchführen lassen und ging mit meinem neuen „Behandlungsschema für therapierefraktäre Lyme-Borreliosen“ wieder zu meinem Hausarzt.

Dieser wollte es nicht fassen, dass ich 'eigenmächtig' gehandelt hatte - und das, obwohl er mir doch die Behandlungsmethode aus Rostock solange vorenthalten hatte!

Am nächsten Tag begann aber dann die Behandlung. Meinen Hausarzt hatte ich darauf hingewiesen, dass er sich bezüglich der Kosten mit dem Arzt in V. in Verbindung setzen möge, was er aber ablehnte. Als ich im Laufe dieser Behandlung ein weiteres Rezept für das Rocephin erbat, teilte mir die Sprechstundenhilfe mit, dass mir aus Kostengründen kein weiteres Rezept ausgehändigt werde.

Daraufhin verlange ich, die Angelegenheit selber mit dem Hausarzt abzuklären. Dieser bestätigte mir jedoch, dass ich in dem laufenden Quartal bereits zu hohe Kosten verursacht hätte und daher auch kein weiteres Rezept von ihm bekomme. Das Rezept möge ich mir vielmehr bei dem verordneten Arzt in V. holen oder er werde mich eben in die Klinik nach Rostock einweisen. Die Kosten für einen solchen Klinikaufenthalt seien für die Krankenkasse zwar weitaus höher, aber so würden ihm die Kosten der ambulanten Behandlung nicht auf sein Praxisbudget angerechnet und er müsse sie womöglich noch selbst tragen.

Diese Einstellung konnte ich kaum fassen. Seit über 30 Jahren war dieser Arzt Hausarzt unserer Familie. Er hatte mir und meiner Familie in den schweren Stunden unseres Lebens beigestanden, aös wir 1989 durch einen Verkehrsunfall unsere Tochter Sandra verloren. Gemeinsam mit unserem Sohn Jan überbrachte er uns damals diese schreckliche Mitteilung. Für seinen Beistand bin ich ihm auch heute noch dankbar.

Doch mein Vertrauen in diesen Arzt war dahin. Ich habe daraufhin einige Zeit mit mir gekämpft und stellte mir dabei immer wieder die Frage: „Ist es richtig, mich aus Dankbarkeit an diesen Arzt zu binden und mich von ihm abhängig zu machen?“ Die Antwort war „Nein1“ . Nach über 30 Jahren musste ich mir einen neuen Hausarzt suchen.

Das zur weiteren Behandlung notwendige Rocephin erhielt ich zwar selbstverständlich von dem verordnenden Arzt aus V. , hatte nun aber keinen Hausarzt mehr.

Von einer Krankenschwester erfuhr ich dann aber, dass jener Oberarzt aus der Kardiologe des KKH, der seinerzeit eine Borreliosebehandlung für so dringend notwendig gehalten hatte, inzwischen eine eigene Praxis eröffnet hatte. Seit November 2003 betreut er mich nun hausärztlich.

Während der nun folgenden 15-wöchigen Rocephin-Behandlung war ich nur 2 Wochen krankgeschrieben. Ansonsten schleppte ich mich regelrecht zur Arbeit und weiß heute nicht, wie ich dies alles trotz meiner Beschwerden damals geschafft und durchgehalten habe.

Im April 2004 wurde dann durch eine Liquor-Untersuchung eine Neuroborreliose ausgeschlossen

Im Mai 2004 führte dann der Arzt in V. eine Blutuntersuchung auf Lyme-Borreliose durchgeführt. Laborbefund: Ecoline Borreliose Test: positiv.

Es folgte eine 8-wöchige Behandlung mit Antibiotika nach dem Gasser Schema (Prof. Gasser aus Graz).

Aber ich hatte keine Kraft mehr und war ständig nur erschöpft. Das Kribbeln in den Beinen und den Armen nahm heftig zu. Zeitweise konnte ich keinen vollständigen Satz mehr herausbringen und auch kaum sprechen. Mich plagten Gedächtnisausfälle und häufig war mir schwindlig.

Anfang Juni 2004 bin ich dann zu einem chinesischen Akupunkteur in G., der 1994 bereits meine Migräne erfolgreich behandelt hatte. Ich bekam wie damals Akupunktur und Neuraltherapie.

Bereits nach den ersten Behandlungen fühlte ich mich besser. Ich hatte vorübergehend keine Gelenkschmerzen mehr, Schwindel und das Kribbeln traten nur noch selten auf.

Wir fuhren im Juni für zwei Wochen nach Borkum. Das Hochseeklima tat mir gut und ich erholte mich für kurze Zeit.

Im Oktober 2004 dann erneut eine Blut-Untersuchung, mit dem Ergebnis, dass das IGM weiterhin positiv ausfiel. Ich sollte, bei einer Verschlimmerung der Beschwerden, kurzfristig erneut mit Antibiotika behandelt werden.

Für mich stand aber fest, dass ich keine weitere Antibiotika-Behandlung mehr durchführen werde. Mir war klar: Noch einmal stehe ich das nicht durch. Entweder bringt mich die Lyme-Borreliose um oder die dauernde Behandlung mit Antibiotika.

Daher suchte ich alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Bei dem Borreliose-Symposium im Herbst 2004 in Kassel kam ich mit einer Patientin aus Jena ins Gespräch. Sie erzählte mir, sie habe sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen können, aufgrund einer "alternativen Behandlung" bei einem Heilpraktiker gehe es nun aber wieder ohne solche Hilfe.

Im November 2004 fuhr ich nochmals für 2 Wochen nach Borkum. Ich nahm außerdem Mineralien und Vitamine in hohen Dosen und stellte meine Ernährung auf viel frisches Obst und Gemüse um und verzichtete vor allem auf tierisches Eiweiß.

Das Kribbeln, mein Schwindel, die Gedächtnisausfälle, die Übelkeit und die Müdigkeit ließen trotzdem nicht nach. Bei körperlicher Belastung an der frischen Luft hatte ich merkwürdigerweise allerdings keine Beschwerden mehr und ging daher am Feierabend viel spazieren oder fuhr mit dem Rad. An den Wochenenden waren ausgiebige Wanderungen angesagt.

Schließlich arrangierte mein Mann Anfang 2005 mit dem, mir auf dem Borreliose-Symposium genannten Heilpraktiker einen Termin, zu dem ich eine aktuelle Blutuntersuchung mitbringen sollte. Meine aktuellen Blutbildwerte dieses Tests überraschten mich dabei selber, denn sie lagen durchweg alle im Normbereich. Die Lyme-Borrelios wurde allerdings nicht mit untersucht.

Am 25. Februar 2005 fuhren wir zu diesem Heilpraktiker.

Seine Aussagen:
1. Die eigentliche Borreliose sei ausgeheilt.
2. Ich hätte eine Intoxikation durch die zahlreichen Behandlungen mit diversen Antibiotika. ( Anmerkung: Der Leser sei bezüglich einer Intoxikation durch antibiotische Behandlung auf Kapitel 6 des Artikels Borreliose - Alternativmedizin half - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose3.htm#6 - verwiesen. )
3. Es liege eine erhebliche Übersäuerung des Körpers vor und ich müsse den Säure-Basen Haushalt ins Gleichgewicht bringen. ( Anmerkung: Der Leser sei bezüglich der Übersäuerungsproblematik auf Kapitel 18 ff des Artikels Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#18 verwiesen )
4. Die blutdrucksenkenden Medikamente sollten abgesetzt und sofort durch 2 x 1 Kapsel eines Strophanthinpräparates ( Strodival mr ) ersetzt werden.
5. Ursache der zahlreichen Beschwerden (Kribbeln, rasche Ermüdung, Konzentrationsschwäche) sei wohl die zu hohe Strahlenbelastung am Bildschirm-Arbeitsplatz. Er empfahl dringend, den Arbeitsplatz umzugestalten und mir auch einen Flachbildschirm zuzulegen. ( Bis dahin hatte ich meinen PC unmittelbar neben dem linken Bein stehen. Meine Beschwerden traten auch links deutlich stärker auf als rechts.)
6. Der Verlust unserer Tochter Sandra habe in der Seele schmerzende Narben hinterlassen. ( Ich hingegen hatte angenommen, für mich einen Weg durch die Trauer gefunden und mit der Trauer abgeschlossen zu haben. Schließlich hatte ich viel Trauerarbeit geleistet, um mit diesem Verlust weiterleben zu können. Der Heilpraktiker riet mir jetzt aber, selbst eine Selbsthilfegruppe zu gründen, um meinen eigenen Standpunkt zum Tod unsereres Kindes dadurch positiver wahrnehmen zu können. )
7. Mein Körper weise außerdem eine hohe Metallbelastung auf, die wohl von der zahlreichen Amalgamfüllungen der Zähne komme.
8. Außerdem verordnete er mir homöopathische Einzelmittel.

Wir verabredeten wegen der vielstündigen Anfahrt zu ihm, dass er mich in seine Fernbehandlung übernahm. Er werde mich dazu wöchentlich anrufen, mit mir die laufenden Veränderung meines Gesundheitsstatus durchsprechen und - davon abhängig - dann die laufende homöopathische Medikation für die nächsteWoche festlegen.

Überglücklich war ich zunächst darüber, dass mein Körper die Lyme-Borreliose besiegt haben sollte. Andererseits erschien mir zuerst unglaubhaft, dass die o.a. Gründe tatsächlich Ursache meiner Beschwerden sein sollten.

An meinen Arbeitsplatz stellte ich aber trotzdem erst mal den Rechner ca. 90 cm entfernt von mir auf. Einen Flachbildschirm - den ich notfalls auch selbst gekauft hätte! - konnte ich aber wegen der Kollegen nicht aufstellen, weil das dann unangenehm aufgefallen wäre.

Binnen weniger Tage trat eine spürbare Verbesserung meines Zustandes ein. Das ständige Kribbeln und Reißen in den Gelenken war kam noch wahrzunehmen, obwohl ich meinen Röhrenbildschirm nicht gegen einen strahlungsarmen Flachbildschirm ausgetauscht hatte. Das verordnetete Basenpulver nahm ich regelmäßig ein, wodurch der zu niedrige pH-Wert meines Körpers in den neutralen Bereich kam. Durch die Fernbehandlung erhielt ich außerdem wechselnde Homöopathika, von denen ich jeweils 6x1 Globulum täglich einnahm.

Am 13. März 2005 fuhr ich dann nochmals zu dem Heilpraktiker, um nun auch noch die intramuskuläre Entgiftung der Metallbelastung (Dimaval ) durchführen zu lassen.

Meine Beschwerden haben seither deutlich nachgelassen. Die ersten Wochen nach der Behandlung verbrachte ich jede freie Zeit gemeinsam mit meinem Mann in unserem Garten. Wir haben dort gemeinsam viel gearbeitet. Anfangs konnte ich mich nur ca. 3 Stunden an der frischen Luft betätigen, bevor ich erschöpft war. Heute machen mir 6 bis 8 Stunden Arbeit im Garten nichts mehr aus.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen empfehle ich jedem, die Zeckengefahr ernst zu nehmen und sich bei einem Zeckenstich sofort in Behandlung zu begeben. Die behandelnden Ärzte bitte ich, aber Borreliose-Patienten und deren unterschiedliche Beschwerden auch ernst zunehmen und sie nicht als Simulanten abzutun.

Ich jedenfalls bin froh, im Oktober 2004 eine neuerliche Antibiotika-Behandlung abgelehnt und mich für die Alternativmedizin entschieden zu haben. Die alternative Behandlung hat mir - ohne ständig Schmerzen zu haben - wieder mehr Kraft und Lebensqualität gegeben. Dafür danke ich.

Irmgard Wagner

7.5.05

 

 

 

Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.rer.pol:
Mit Genehmigung der Verfasserin ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

1. Die Erlebnisse der Patientin in den verschiedenen Praxen spricht für sich und spiegelt zugleich den dortigen Routine-Alltag, wie ich immer wieder erfahre. Es liegt gewiss auch bei den Patienten, sich solchermaßen nicht einfach vermarkten zu lassen, sondern durch Information und Initiative auch selbst etwas für sich zu tun.

Den Behandlern sei angeraten, sich mehr von der ewig gleichen Therapie zu lösen und den Patienten mal als Ganzheit zu sehen. Das ist zwar zeitaufwendig und erfordert viel empathisches Einfühlungsvermögen, aber es ist im Kern eben nicht immer der Zeckenstich, der solche Schicksalkatastrophen auslöst, wie sie auch diese Patienin schildert, die damit kein Einzelfall ist. Dagegen spricht nach meiner Erfahrung vor allem, dass vor allem Kinder seltener an Borreliose erkranken, als Erwachsene, obwohl doch gerade sie durch das Spielen im Freien häufiger mit Zecken zu tun haben.

Der Grund hierfür ist das Abwehrsystem des Einzelnen und dieses eben nicht nur erregerbedingt anfällig, sondern gerade auch Folge des psychischen Patientenzustandes.

Deshalb gehören Borreliosepatienten keineswegs in eine psychosomatische Klinik, wie dies immer wieder geschieht, denn natürlich ist die Borreliosebeschwerde nicht unmittelbar durch das Gespräch mit dem Psychologen zu beseitigen. Aber eine lebensbelastete Psyche macht die Menschen 'fertig' und damit anfällig für jede Art von Erkrankung, schon weil etwa die ständigen, psychischen Stressfaktoren zu einer dauerhaften organischen Übersäuerung führen. Diese aber verhindert wiederum, dass das Abwehrsystem die ihm vorgegebene Arbeit ordentlich durchführen kann.

Der Glückliche ist gewöhnlich nicht krank - einfach weil er glücklich ist, und das unbeschwerte Kind nicht anfällig für viele Krankheiten, weil es noch keine Lebens-'Erfahrung' quält - Selbstverständlichkeiten, die sich im Laufe der Jahre dann ändern.

 

2. Im obigen Fall war m.E.der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie daher auch nicht der Zeckenstich von 1998, sondern die fürchterliche seelische Belastung dieser offensichtlich sehr mitfühlend veranlagten Frau durch den Tod ihrer Tochter Sandra. Zwar schien offensichtlich, dass dazu viel sog. 'Tauerarbeit ' geleistet worden war, aber diese beschränkt sich nach meiner Lebenserfahrung in der Regel darauf, dass sich solche Menschen baldmöglichst wieder so weit in Gewalt bringen ( sollen/müssen) , dass sie zu einem sozialverträglichen Leben fähig sind. Alles andere erlaubt ihre Umwelt nicht und gefährdet ihre Zukunft.

Aber die eigentliche Trauer wird dadurch keineswegs immer aufgelöst. Das haben mir immer wieder meine Gespräche mit solchen 'armen Seelen' bewiesen, die schon nach wenigen Sätzen in Tränen ausbrechen, nur weil ich mit ihnen über ihren angeblich doch verarbeiteten Verlust spreche.

Da wird von der Umwelt, den Behandlern aber auch Intitutionen aller Art m.E. viel versäumt. Dabei könnte nach meiner Erfahrung schon eine homöopathische Behandlung etwa mit Ignatia - die auch hier erfolgte - oftmals vieles auflösen und so die wirkliche Verarbeitung dieses Geschehens einleiten und/oder vollenden. Siehe hierzu auch den Artikel Depression durch Todesfälle - Alternative Behandlung u.a. durch homöopathische Mittel - http://www.melhorn.de/Depression01/.

 

3. Ein weiterer - wie für die meisten Patienten - entscheidender Therapieaspekt war vorliegend die Intoxikation durch die vielen antibiotischen Vorbehandlungen. Deren Unsinnigkeit ist auch nicht dadurch anders zu beurteilen, dass sie in verschiedensten Formen dargeboten werden. Viele, so 'misshandelte' Patienten haben daher gleiche Ergebnisse gehabt, wie sie oben geschildert werden.

Daran ändert nach meiner Erfahrung nichts, dass bei solchen Antibiotikakuren zunächst Besserungen eintreten. Diese sind vielmehr selbstverständlich.

3.1. Es gibt heute in der 'Borrelioseszene' die m.E. abenteuerlichsten Erklärungen, was die 'schlauen' Spirochäten - die Erreger der Borreliose - angeblich so alles anstellen, um ihren antibiotischen Jägern von der Pharamaindustrie zu entgehen.

Das ist nach meinem Wissensstand alles hergeholtes Zeug, um dem uninformierten Kranken jeweils eine neue Antibiotikatherapie aufschwätzen zu können.

Diese Erreger winden sich keineswegs flüchtend in Zellkerne oder undurchblutetete Gelenkknorpel, nur weil sie mit dem vorhersehbaren nächsten Antibiotikum-Angriff eines 'wissenden' Arztes zu rechnen haben. Sie trauen sich auch nicht allwissend aus ihren 'Verstecken', wenn die Gefahr der antibiotischen Behandlung dann schließlich wieder vorüber ist und der Arzt mit der Krankenkasse abgerechnet hat.

Wie der obige Bericht wieder mal zeigt, geht es solchen Patienten - nach vorübergehender Besserung - teilweise nach einiger Zeit vielmehr nicht selten sogar schlechter als vorher. Waren ihre Borrelioseerreger also schlauer oder zäher? Hat die Antibiose bei diesen Patienten eben nur nicht alle 'bösen' Erreger erreicht und muss daher noch schwereres 'Geschütz' aufgefahren werden oder das antibiotische 'Trommelfeuer' nur variiert ( gepulst) oder verlängert werden?

Solche Überlegungen und Vorgehensweisen halte ich für den Ausdruck ärztlicher Hilflosigkeit. Schließlich ernährt sich durch solche Sprüche auch eine ganze Reihe von Behandlern und warum sollten Sie unbedingt das Richtige tun, nur weil es die Kranken wollen?

3.2. Dem können auch die vorübergehenden Erfolge bei Borreliose nicht entgegengehalten werden, die durch Antibiotika erreicht werden. Der langfristige Schaden scheint mir jedenfalls größer als der kurzfristige Nutzen. Denn was geschieht wirklich?

So wissen wir heute, dass die nur auf Bakterien angehenden Antibiotiak - daher auch ihr Name! - ohnehin zunehmend mehr an Wirkung verlieren. Schon heute gibt es Krankheiten, für die es keine Antibiotika mehr gibt, weil sich Resistenzen entwickelten oder die Erreger so weit mutierten, dass das Antibiotikum wirkmäßig ins Leere läuft. Die Wahrscheinlichkeit, dass eben dies bei großflächig, weil 'standardmäßig' eingesetzten Antibiotica der Fall ist, wächst vielmehr m.E. mit jedem Jahr ihrer Käuflichkeit.

Dies gilt natürlich erst recht für die Wirkung der Antibiotika auf Spirochäten, zumal diese keine 'reinrassigen' Bakterien sind.

Trotzdem kann die Gabe von Antibiotika zur Beschwerdefreiheit führen, auch wenn dies mit der Bekämpfung von Borrelioseerregern letztlich überhaupt nichts zu tun haben muss.

Das ist gerade dann der Fall, wenn der Patient - und je älter, gestresster und wohlstandskranker, desto mehr! - multibakteriell belastet ist. Sein Abwehrsystem läuft dann - möglicherweise schon jahrlang - auf Hochtouren und hält dabei allerlei bakterielle Mitbewohner unter Verschluss. Diese Aufgabe leistet es auch dabei auch bei nicht nichtbakteriellen Erregern wie Viren oder bakterienähnlichen Errregern wie Spirochäten.

Da muss es nicht verwundern, dass ob solcher Leistung des Abwehrsystems dann bei der Erklärungssuche für die auftretenden Beschwerden des Patienten plötzlich etwa hohe Titer sichtbar werden. Diese sind dann nämlich keineswegs Audruck für einen hohen Erregerbefall, wie das zur Rechtfertigung einer dann einsetzenden Antibiose häufig behaupet wird, sondern sie sind genau genommen Ausdruck für die Stärke des jeweiligen Abwehrsystems.

3.2.1. Zum Verständnis sei dargelegt, was ein Titer ist.

In der Seriologie, die sich mit der Berstimmung von Antikörpern befasst, werden Messergebnisse in Titern angegeben. Als Titer wird dabei die Konzentration der im Serum gemessenen IgM und IgG Antikörper bezeichnet! Also nicht etwa die Menge der Erreger!

Gemessen werden dabei Immunglobuline ( IG ). Sie sind die von Plasmazellen gebildeteten Antikörrper mit zwar einheitlicher Grundstruktur, jedoch unterschiedlichen antigenen Eigenschaften. Daher unterscheiden wir bei Menschen fünf Immunglobulinklassen: IGM, IgG, IgA,IgD und IgE. Durch sie wird der Kontakt mit einem Antigen nachgewiesen.

Häufigster Antikörpertyp ist das Immunglobulin IgG. Es sinkt, wenn die IgM-Titer nach primärer Immunisierung zu sinken beginnen und ist die typische Gedächtnis-Immunantwort, die Schutz bei erneutem Kontakt mit dem Antigen bietet. Es ist zugleich das einzige Immunglobuilin, das die Plazenta überwindet.

Das Immunglobulin IgM hingegen ist die erste Antikörpergruppe, die sich nach der sog primären Immunisierung, also der Expsoition gegenüber einem neuen Antigen, entwickelt.

Ein hoher Titer ist mithin Ausdruck auch für die Tätigkeit - und insofern auch für die Güte - eines Abwehrssystem. Er bedeutet aber nur, dass eine hohe Konzentration von Antikörpern vorhanden ist.

Im Unkehrschluss heißt das aber auch, es gäbe diese Antikörper nicht, wären keine Erreger da - was aber nicht bedeutet, dass diese Erreger nicht vom Abwehrsystem unter Kontrolle gehalten werden.

Selbst nach ausreichender Therapie bleiben außerdem noch lange hohe IgG-Antikörperwerte. Andererseits können hohe Titer - sofern nicht erst kurz zuvor eine Therapie durchgeführt wurde - auf eine chronische Infektion hindeuten - ohne eine solche jedoch zu beweisen!

Ob diese Antikörperbildung des Abwehrsystems allerdings im akuten Beschwerdestadium ausreicht, ist dennoch ungewiss. Schließlich scheinen die Beschwerdebilder geradezu das Gegenteil zu belegen. Außerdem besteht wegen der verschiedenen Borrelienarten auch keine Immunität durch Antikörper und sie schützen nicht vor einer neuen Infektion. Daher hüte man sich auch vor der Angstmache von Behandlern, die den Antikörpernachweis dazu missbrauchen, eine Antibiotikatherapie durchzusetzen.

 

3.3. Ohnehin hüte man sich vor Vereinfachungen. Wie oft werden Beschwerden schließlich jahrelang eben nicht der Borreliose zugeordnet, sondern ganz anderen Ursachen. Bis plötzlich einer -siehe das obige Beispiel - auf den Gedanken kommt, es könnte ja vielleicht auch Borreliose sein und erstmals dann trifft man auch auf einen Borreliosetiter.

Schnell ist da ein Kranker in der Borrelioseschublade abgelegt und muss erst mal eine Antibiotikatherapie durchmachen, bevor ärztlicherseits für ihn weiter gedacht wird.

Demgegemüber habe ich häufig die Erfahrung gemacht - und habe dies auch in meinen Artikeln immer wieder so dargelegt - dass solche Vereinfachung nicht selten daneben liegt. Der Patient hat zwar auch Borrelioseerreger in sich, aber der Therapieerfolg gegenüber seinen Beschwerden liegt dann trotzdem nicht in der Borreliosebehandlung, sondern in der Behandlung ganz anderen Ursachen. Nur verstellt eben der Popanz der Borreliose vielen Therapeuten heute den Blick für andere Zusammenhänge und eben diese falsche Beschwerdezuordnung scheint mir die Borreliose heute auch so angeblich gefährlich zu machen! Mir scheinen inzwischen das eigentliche Problem der Borreliosebekämpfung in vielen Fällen nicht die Borrelioseerreger selbst, sondern uninformierte Behandler, die standardmäßig irgendeinen Aktionismus starten, um Kompetenz vorzutäuschen. Zumal das deshalb für sie haftungsmäßig auch ungefährlich ist, weil es alle tun und dies daher als ärztliche 'Standardtherapie' ausgerufen wurde und somit haftungsfrei bleibt.

3.4. Solches Vorgehen ist jedoch weder sinnvoll, noch ungefährlich. Kommt nämlich standardmäßig das Antibiotikum ins Spiel, das wahllos jede Bakterie totschlägt- auch die 'Guten', d.h. die Lebenswichtigen! - so wird es nur die bakteriellen, parasitären Mitbewohner der Borreliose töten. Dadurch aber wird dann indirekt das Abwehrsystem insgesamt wiederum so entlastet, dass sich dieses danach mit ganzer Kraft dem Kampf gegen die Borrelioseerreger zuwenden kann - und diesen dann vielleicht auch gewinnt!

Nur ist der Erfolg des Antibiotikums demzufolge nicht in der borelliotischen Beschwerdefreiheit zu sehen, sondern in der Niederwerfung anderer, dem Patienten in der Regel gar nicht bekannten Bakterien und deren Beschwerdebildern.

3.5. Das scheint natürlich dennoch den Einsatz des Antibiotikums zu rechtfertigen! In Wahrheit ist der Preis - bei näherem Hinsehen - aber zu hoch und geht weit darüber hinaus, dass mit den 'bösen' auch die 'guten' Bakterien - etwas im Darm - vernichtet wurden.

Üblicherweise geht der Kampf des Abwehrsystems nach klaren Regeln ab. Da werden nämlich nicht nur die 'Jäger' der Eindringlinge zum Kampf aufgerufen und in ausreichender Zahjl bereit gestellt, sodern auch die 'Leichenträger' und 'Totengräber' des Systems, die anschließend die Leichen so vollständig beseitigen, dass davon im Körper nichts zurückbleibt.

Ebend das funktioniert aber beim Einsatz von Antibiotika nicht . Die 'Jäger' aus der Pharmaindustrie lassen ihre Opfer liegen. Sie haben gesiegt und waren erfolgreich. Der Applaus genügt ihnen: Der böse Feind ist besiegt, die Gefahr scheinbar überwunden.

Dabei wird übersehen, dass - um im Gleichnis zu bleiben - die toten Tiere noch immer da liegen, wo sie starben. Das Abwehrssystem weiß nicht mal davon. Es hat zwar die von ihm selbst Getöteten beseitigt, aber von den anderen weiß es nichts, weil da ohne sein Zutun fremde Jäger in den Organismus kamen, die auch keiner kannte und von denen daher auch niemand wusste, wen sie überhaupt alles töten würden.

Im Ergebnis setzt sich der Organismsus bei Häufung von Antibiosen also zunehmend mit den Stoffwechselresten und Giften der getöteten Erreger zu und diese bleiben - oft jahrzehntelang! - im Körper. Dieser vergiftet sich dadurch selbst.

Das ist dan so, als würden im Haus giftige und dadurch gefährliche Tiere mit Gift getötet, aber die Leichen blieben danach an Ort und Stelle und verfaulten. Zunächst herrscht eitel Freude beim Hausbesitzer über den Tod der gefürchteten Tiere. Irgendwann ist sein Haus aber vielleicht unbewohnbar, denn die Zersetzung der toten Tierkörper fördert ihrerseits neue Erreger und die machen - gemeinsam mit den unverarbeiteten Giften in den Kadavern - den Hausbesitzer vielleicht sogar kranker als zuvor. Es gibt genügend Beweise dafür.

Ähnliches hat man sich m.E. beim Einsatz von Antibiotika in der heutigen Standardbehandlung vorzustellen. Diese Art der Intoxikation des Stoffwechsels durch Antibiotika ist schließlich bekannt. Siehe hierzu auch Kapitel 6 des Artikels Borreliose - Alternativmedizin half - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose3.htm#6

Die heutige Standardherapie der Borreliose ist daher m.E. in einem ausweglosen Gedankenlabyrinth gefangen.

Wir wissen heute andererseits aus der Salmonellosetherapie, dass solche Intoxikationen durch Homoöpatika auflösbar sind. Gleiches gilt mit Sicherheit auch bei anderen Erregern. Folglich wohl auch bei dem der Borreliose.

Daraus auch leitet sich für mich ergebnisbezogen die therapeuetische Überlegenheit der Homöopathie ab. Nur muss man diese eben auch beherrschen - und das tun leider nicht viele Behandler. Hierüber habe ich in anderen Artikeln zum Thema Borreliose ausführlich geschrieben und erspare mir daher Wiederholungen.

Mein Rat jedenfalls: Entfernen Sie die Zecke und geben Sie stets und sofort immer die von mir genannten Homöopathika und dies in der empfohlenen Menge, Häufigkeit und Dauer.

3.6. Das Problem besteht dabei natürlich in der Beweisbarkeit - wie ich jederzeit einräume.

Allerdings ist die Beweisführung ohnehin nicht einfach, denn die Erkrankung durch den Zeckenstich an einer Frühsommermeningitis ( FSME ) erfassen Sie ohnehin nicht durch eine Untersuchung auf Borrelia.

Solche FSME-Untersuchungen unterbleiben aber ohnehin in der Regel schon aus Kostengründen. Es ist andererseits aber keineswegs so, dass jede FSME-Erkrankung nun immer zur Hirnhautentzündung in ihren offensichtlichen Stadien führt. Auch hier haben wir - das weiß ich aus den Patientengeschichten, wie aus eigenem Erleben durch eine Schutzimpfung gegen FSME - vielmehr einen riesigen Graubereich an Beschwerden, der vom Patienten mangels Wissens oftmals selbst nicht zugeordnet werden kann.

Das bedeutet, sie wissen als Betroffener meist gar nicht, manchmal erst Jahre später, ob die Zecke, die Sie gestochen hatte, krank war und Sie krank machte. Schließlich kann das manchmal Jahre dauern, ehe ihr Abwehrsystem so geschwächt ist - warum immer - dass sich diese Erreger gegen ihr Abwehrsystem dann doch so weit duchsetzen, dass Sie erkranken und dies behandlerseitig auch erkannt und richtig zugeordnet wird.

Bestes Beispiel dafür sind die Kinder. Aber ich kenne auch Menschen Mitte der Zwanzig, die zwar hohe Borreliosetiter haben - aber keinerlei Beschwerden und vor Gesundheit nur so strotzen!

Folglich ließe sich mir natürlich entgegenhalten, dass die Gabe solcher Homöopathika keineswegs erfolgreich sein muss, denn wer danach nicht erkankt, dessen Zecke war eben einfach nicht infektiös. Der 'Wissenschaftler' will aber - und bei der Alternativmedizin erst recht! - Beweise sehen!

Ich denke, Sie sollten sich als Zeckengestochener nicht der Wissenschaft verpflichtet fühlen und erst krank werden, bevor sie handeln. Denken sie vielmehr an sich, nehmen Sie die von mir angegebenen Homöopathika und lassen Sie die anderen ruhig glauben, gerade Ihre Zecke sei gar nicht infektiös gewesen, nur weil sie nicht sofort krank durch sie wurden. Oft genug habe ich jedenfalls gesehen oder erfahren, wie eine sich ausbreitende Rötung durch diese Mittel verschwand.

Sollen die anderen also denken, was sie wollen! Persönlich habe mit solchem unwissenschaftsbezogenem Denken jedenfalls keine Probleme. Sie hoffentlich auch nicht, denn: Wer heilt hat Recht! Lassen wir es dabei!

 

Rechtlicher Hinweis:

Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass dieser Artikel zu keiner Zeit als Werbung für meine Praxis gemeint war oder dies m.E. ist, schon weil der hier tätige Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden.

Der Leser soll am Beispiel lediglich erkennen, dass es mit den 'herkömmlichen' Therapien durchaus auch Misserfolge geben kann, andererseits bei eben diesem Krankheitsbild alternative Methoden aber in Frage kommen können, obwohl eben diese Krankheit üblicherweise als der altenativen Therapie unzugänglich gilt.. Wenn hier von Erfolgen mit der Homöopathie gespriochen wird, so sei dies allerdings nicht als Werbung für ein Therapieverfahren fehlgedeutet. Die Homöopathie ist ein Verfahren unter mehreren der alternatriven Medizin und auch keineswegs ein 'Allheilmittel'. Sie ist m.E. sogar noch noch abhängiger vom therapeutischen Können des Behandlers als andere, im Ergebnis durchaus gleichwertige Therapieverfahren.

Die Zielsetzung einer Information der Patienten ist m.E. deshalb wichtig, weil gerade in der heutigen Zeit zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden und das Gesundheitssystem selbst schwer an den Behandlungskosten 'erkrankt' ist. Was früher vom unwissenden Patienten bereitswillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostet', dafür soll er heute gesondert zahlen.

Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten und Begrenzungen von Therapien aber auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist nicht zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien auf dem Gesundheitsmarkt bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen.

Dazu gehört fairerweise damit aber auch die offene Darlegung der teilweisen Begrenztheit schulmedizinischer Therapien. Schließlich wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche Auseinandersetzung auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' der Laien begrenzen zu wollen. Damit wird der Sache in der Regel nämlich mehr geschadet, als genützt. Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium oftmals ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Oben dargelegte therapeutische Misserfolge müssen daher ebenso Teil des obigen Artikels sein, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als Beweis anderer Therapiemöglichkeiten. Dabei sei man sich bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind und schon deshalb daher m.E. auch keine Werbung sein können und wollen, sondern lediglich allgemeine Empfehlung für die Beachtung alternativer Therapiewege.

Vor allem ist wichtig, dass der Leser erkennt, wieviel er unseres Erachtens auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen seine Krankheit tun kann. Das wird den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung den dauerhaften Therapieerfolg teilweise erst ermöglichen.

Der Artikel wirbt folglich nicht etwa für eine Praxis oder Berufsgruppe, sondern der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also nur Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal der Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu einer bestimmten Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für diese aufgefasst werden kann.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich dadurch nur einem Betroffenen helfen können, so ist aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn


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