Web Counter by www.webcounter.goweb.de
Web Counter by www.webcounter.goweb.de


Borreliose und FSME
im 'Erreger-Dschungel' der Zecken

Antibiotika und 'Zappen' als Ausdruck therapeutischer Wissensnot

 

von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

keywords:Borreliose, Intoxikationen, Zappen, zappen, Zapper, Intoxikation, Antibiotika, Probiotika, Borreliose, Resistenzen, Antibiotikum, Probiotikum, Zeckenstich, alternative,
Medizin, Zecken, Lymeborreliose, Lyme, FSME, Lymeborreliose, Zecke, Zeckenbiss, Resistenz

 

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

 

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Der Gang zum Therapeuten

2. Hilfreiche Selbsthilfegruppen?

3. Therapeutische Wissensnot

4. Der 'böse' Arzt?

5. 'Standardtherapien' - auch ein Schutz vor Schadensersatzansprüchen

6. Medizinische Elendsverhältnisse auch in der BRD?

7. Gewollte Therapieverarmung in der BRD

8. Der unergründete 'Erregerdschungel'

9. Borreliosebehandlung - das 'Stochern mit der Stange im Nebel'

10. Hurra, ein Titer!

11. Was ist ein Titer?

12. Fälschliche Vereinfachungen und Zuordnungen

13. Die 'schlauen' Spirochäten

14. Grenzen der Therapierbarkeit?

15. Der Kampf des Abwehrsystems

16. Konsequenzen aus der Intoxikation

17. FSME und andere Erreger

18. Homöopathika stören die Geschäfte

19. Die Vernachlässigung körpereigener Möglichkeiten

 

Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/medizin.htm

 

1. Der Gang zum Therapeuten

Es schmerzte die Patienten manchmal schon jahrelang an allen 'Ecken', doch alle Therapieversuche der - meist wechselnden - Ärzte blieben erfolglos. Weil der letzte, behandelnde Arzt nicht weiter weiß, wird das Beschwerdebild schließlich so manches Mal als 'psychosomatisch' eingestuft und der Patient darf (muss) in eine entsprechende Klinik.

Dort wird ihm dann zwar auch nicht geholfen, aber der Patient gilt danach meist als austherapiert und ist damit zukünftig sich selbst überlassen und wird oftmals abeitslos - wenn er es nicht schon vorher geworden war. Spätestens dann wird er in der Regel auf Selbthilfegruppen zugehen.

 

2. Hilfreiche Selbsthilfegruppen?

Solche Selbsthilfegruppen rekrutieren sich vor allem in den USA aus dem Heer jener rund 45 Millionen US-Amerikaner, die nicht krankenversichert sind - in der BRD sind es derzeit noch rund 330 000, mit ansteigendem Trend - und daher finanziell oft nicht in der Lage, einen Arzt zu bezahlen.

Diese fachlich eher hilf- und ratlosen Gruppen sind dennoch begrüßenswert, weil sie den Leidenden vor allem auch das Gefühl vermitteln, nicht allein zu sein mit ihrer Krankheitsproblematik. Aufgrund eigenen Erlebens können die Gruppenmitglieder nämlich - anders als die unter Zeitdruck stehenden Ärzte - oft wichtige psychologische Unterstützung leisten, gerade wenn der Kranke an seiner nochmaligen Genesung (ver)zweifelt. Es ist nun mal hilfreich, von anderen Kranken zu hören, die fachlich zwar ebenfalls rat- und hilflos sind, aber dennoch nicht aufgeben und allein schon dadurch sich und anderen in ihrer verbindenden Not Trost und Kraft spenden.

Eben dieses Ziel verfolge etwa auch ich dadurch, dass ich auf meiner Homepage Krankenberichte veröffentliche, die solchen 'Mut' machen sollen.

Fachlich stehe ich solchen Selbsthilfeguppen allerdings skeptisch gegenüber, weil dort auch viel dummes Zeug verbreitet und vor allem übersehen wird, dass ein Mittel, das dem einen geholfen hat, schon deshalb nichts für einen anderen sein muss (kann), weil dieser zwar - wenn überhaupt! - den gleichen Erreger hat, aber eine andere Konstitution, eine andere Krankengeschichte und damit etwa auch ein leistungsmäßig anderes Abwehrsystem.

Wie soll vor solchem Hintergrund also erwartet werden, dass eine Selbsthilfegruppe den 'Stein der Weisen' hat?

Diese Wissensnot machen sich allerdings wiederum - nicht selten - findige Therapeuten und auch Pharmafirmen zunutze. Nicht wenige Behandler bauen sich als 'Betreuer' geschickt 'ihre' Selbsthilfegruppe auf, die dann zwar nach außen hin vielleicht sogar von Laien geführt wird, aber letztlich ihnen die Patienten zuführen sollen. Pharmafirmen wiederum sponsern nach meinem Eindruck ebenfalls Laien, die als Leiter von Selbsthilfegruppen dann die Erzeugnisse dieser Firmen bejubeln (lassen).

Therapeutische Aussagen solcher 'Selbsthilfegruppen' verwundern einen daher manchmal, weisen aber klar auf solche Marktetingstrategien der Pharmaindustrie hin.

Die Abkehr von der ursprünglichen Absicht einer Selbsthilfegruppe beweist sich mir etwa darin, dass solche Gruppen nicht selten intolerant gegenüber Andersdenkenden auftreten. Wer etwa kritische Forumseinträge macht, wird teilweise beschimpft, andere Websitebetreiber wiederum löschen die unerwünschten Einträge von 'Andersdenkenden', damit ihre Leser ja nicht zum kritischen Nachdenken verführt werden.

Tatsächlich wird dadurch m.E. oft mehr geschadet als genützt und jedenfalls die Absicht zu helfen selten bis gar nicht erreicht.

 

3. Therapeutische Wissensnot

Das liegt fachlich daran, dass es bei Krankheiten, für die sich Selbsthilfegruppen bilden, in der Regel keine wirklich taugliche Therapie der Schulmedizin gibt. Die Selbsthilfegruppe ist insoweit meist Ausdruck eines Therapienotstandes, dem sich die betroffenen Mitglieder durch gegenseitige Information irgendwie zu entziehen suchen.

Die Feststellung solchen Therapienotstandes scheint nur dem ungeheuerlich, der die Wahrheit nicht kennt. Damit will ich auch niemand zu nahe treten oder gar wider die Ärzteschaft polemisieren, sondern ich denke, es ist wichtig, dass der Ratlose und daher nicht selten Verzweifelte sich dies bewusst macht, denn das kann eben auch bedeuten, dass es für ihn durchaus Hilfe geben kann - er sie nur suchen muss und bereit sein, andere Wege zu gehen.

Zum Sachstand Therapienotstand daher Folgendes:

Im Gästebucheintrag Nr. 498 - http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&prot=&eid=0&skip=0 - hat ein Leser mit ausdrücklicher Gemehigung des Verlages aus dem Buch „Die Medizin Mafia“ von Ghislaine Saint-Pierre Lanctôt – Hirthammerverlag GmbH, Raiffeisenallee, 10 82041 Oberhaching zitiert. Dies sei hier auszugsweise widergegeben,damit dem Leser der Umfang der tatsächlichen Problematik schon einleitend bewusst wird, denn was für den Vorwurf gegen die Krebsmafia gilt, hat seine Berechtigung auch für andere Beschwerden. :

" Der Staat erzwingt die Praxis der Schulmedizin mit Gewalt, d.h. mit dem obligatorischen wissenschaftlichen Beweis. Alle anderen Praktiken werden verboten, besonders die der alternativen Medizin

Und doch hat sich die Schulmedizin als nicht wissenschaftlich herausgestellt! DER SPIEGEL (Nr. 39/1982, S. 248/249) berichtete von einer großen amerikanischen Bluthochdruck-Langzeitstudie: Die Behandelten verstarben häufiger als die Unbehandelten! Daran hat sich nichts geändert!

Nach dieser Studie sterben in den USA
jährlich über 750 000 Personen an der sog. Schulmedizin
http://www.nutritioninstituteofamerica.org/research/DeathByMedicine/DeathByMedicine1.htm

Da geht es den Bundesdeutschen doch ( noch ) vergleichsweise gut!

 

 

4. Der 'böse' Arzt?
Seien Sie deshalb Ihrem Arzt aber nicht böse. Er weiß es nicht besser und glaubt in der Regel auch daran, was er tut.
Das zeigt sich etwa daran, dass heute rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Herz-/Kreislaufbeschwerden sterben, in der Ärzteschaft jedoch rund 60 Prozent! Eben das sollte aber zu denken geben, denn es ist widersinnig anzunehmen, die Ärzte gingen eben nun mal leichtfertiger mit dieser tödlichen Bedrohung um, als die Gesamtbevölkerung. Denn warum sollten sie? Niemand spielt leichfertig mit dem Tod - auch und erst recht kein Arzt.

Zwar verschleiern diese Zustände die meisten Behandler dadurch, dass von ihnen - siehe etwa die Antibiotika! - sog. Therapie'standards' festgelegt werden, die dem Kranken vorgaukeln, dies nun sei erprobtes Wissen, obwohl die Ergebnisse dürftig und ernüchternd sind - letztlich eben nur ein gutes Geschäft.

In Wahrheit ist der Begriff der sog. 'Standardtherapie' meist irreführend, denn damit ist keineswegs immer eine Erfolgstherapie mit einem genau benannten Medikament gemeint, sondern nur ein 'übliches Tun' an sich. Allerdings kann es im Extremfall sogar so gehandhabt werden, dass routinemäßig ein Medikament eingesetzt wird, von dem längst bekannt ist, dass es eigentlich nicht wirkt, schon weil es die Erreger nicht erreicht.

So ist es üblich=Routine=Standard, dass man etwa bei Borreliose Antibiotika einsetzt. Die eingesezten Präparate können dabei aber wechseln, d.h. auch, sie werden und sollen unterschiedlich wirken. Standard ist bei dem Geschehen also nur die Behandlung mit einem austauschbaren Antibiotikum.

Besonders krass ist dieser Begriffsmissbrauch bei den sog. Standardtherapien der Krebsbehandlung, wo die Patienten routinemäßig einer Chemotherapie unterzogen werden. Interessant allerdings, dass sich die meisten Ärzten solcher Chemotherapie verweigern würden, weil sie wissen, dass sich da in den letzten Jahrzehnten nichts Bedeutsames ergeben hat.

Zum einen sind solche Chemotherapien nämlich nicht selten 'Spielwiese' der Klinikleitung, die für irgendwelche Pharmakonzerne gegen viel Geld an ihren Patienten neue Medikamente ausprobiert. Selten erfährt der Betroffene Genaues darüber. Aber wenn Betroffene ihre Ärzte auf die realen Erfahrungen und Erfolgsaussichten mit diesen Mitteln ansprechen, so wird gewöhnlich ausgewichen. Mir berichteten Krebspatienten, ihnen sei offen gesagt worden, der Nutzen "könne" darin bestehen, dass durch die Erfahrung am Fragenden möglicherweise mal anderen Patienten geholfen werde. Eine 'hilfreiche' Erklärung für den Betroffenen.

Eine weiteres Problematik solcher Chemotherapien bei Krebskranken besteht darin, dass die Chemotherapie in der Regel zu schnell der Operation folgt, nämlich in einer Phase, in der das Abwehrsystem noch immer am Boden liegt. Bekanntermaßen hat das Abwehrsystem erst 6 Wochen nach der Operation seinen Tiefpunkt erreicht. In dieser Zeitspanne dem Betroffenen also eine, ja immer zellgiftige Chemotherapie zuzumuten, heißt daher gewöhnlich, das Körpersystem zu überfordern. Entsprechend sind die 'Erfolge'. Sinnvoller wäre es, die in der Regel den Körper entlastende Operation durchzuführen und - sofern überhaupt - erst Monate später eine Chemotherapie zu machen. Allerdings würde dann eine Vielzahl der Betroffenen wohl schon keine Chemotherapie mehr mitmachen wollen, weil es ihnen zu gut geht - und das wäre schlecht für's Geschäft.

 

5. 'Standardtherapien' - auch ein Schutz vor Schadensersatzansprüchen

Vor obigem Hintergrund über den wahren Wissensstand der Schulmedizin dienen solche 'Standards' m.E. also maßgeblich auch dazu, 'standardmäßig' vorgehende Ärzte vor Schadensersatzforderungen zu bewahren. Vor solchen Ansprüchen schützt heute nämlich der, für die Rechtsprechung (bislang noch) hinreichende Hinweis der Ärztekammern und deren Gutachtern auf ein Vorgehen nach 'Standardtherapie' selbst dann, wenn diese 'Standardtherapie' erfolglos bezw schädlich war.

Wie ich etwa aus der Herztherapie weiß, verzichten daher zugunsten angeblich 'moderner' Medikamente - teilweise wider besseren Wissens! - zunehmend mehr Ärzte auf den seit rund 120 Jahren erfolgreichen Einsatz des auch körpereigen hergestellten Hormons Strophanthin, weil sie es nicht wagen, anderes als 'moderne Standardtherapie' zu machen, um keine beruflichen Nachteile zu erleiden.

Bezüglich der Missachtung des Strophanthins als bestes und preiswertestes Herzmittel gegen Angina pectoris und insbesondere zur Vorbeugung und Nachbehandlung von Herzinfarkt siehe auch auch meinen Aufruf

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

und die an den Artikel "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall "- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt angeschlossenen Fachartikel über Strophanthin.

All dies gilt so auch für die Borreliose!

 

6. Medizinische Elendsverhältnisse auch in der BRD?

Als Behandler nehme ich mich von solchen Wissenszweifeln keineswegs aus. Es war auch für mich ein schwieriger Weg, patientenbezogen Lösungen zu finden, die zudem noch kostengünstig sein sollten. So kam ich im Laufe der Jahrzehnte therapeutisch von manchem auch wieder ab, was zwar wirksam, aber sehr(zu) teuer ist und durch anderes ersetzt werden kann.

Solches Umdenken in der Therapie scheint mir auch deshalb nötig, weil sich in der 'Wohlstandsgesellschaft' BRD Hundertausende aus Geldnot inzwischen nicht mehr krankenversichern (können/wollen).

Um so wichtiger, kostengünstige, bewährte Behandlungsmethoden der Vergangenheit wieder in das Bewußstein zu rücken. Andernfalls wird das Gesundheitssystem der BRD nicht nur in die Zwei/Drei-Klassen-Medizin gezwungen, sondern letztlich ganz zerstört werden. Dann aber haben wir auch in der BRD Elendsverhältnisse wie für große Teile der Bevölkerung in dem insoweit eher armen Amerika.

 

 

7. Gewollte Therapieverarmung in der BRD

Damit male ich auch kein abwegiges Zerrbild des bundesdeutschen Gesundheitsmarktes an die Wand. Der Weg dahin ist schließlich begangen und - aus beschäftigungspolitischen Gründen - so leider durch die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes auch bundespolitisch gewollt.

Dabei bestätigen die vielen Arzneimittelskandale längst, dass selbst aufwendig angelegte Studien der Pharmaindustrie nicht selten 'getürkt' und substanzlos bis falsch sind. Aber noch immer wird solchen Pharmastudien die sog. Erfahrungsmedizin aus der Einzelpraxis dadurch geopfert, dass von dieser, teils jahrtausende alten Erfahrungsmedizin beharrlich große, angeblich 'wissenschaftliche' Studien abverlangt werden.

Diese Forderung wird dabei gerade auch deshalb erhoben, weil die Gegner der Erfahrungsmedizin natürlich wissen, dass niemals eine Firma und/oder der Staat jemals solche Studien für Erfahrungsmedizin finanzieren!

Forschung wird nach der 'reinen Kapitalismuslehre' heute leider willig dem Markt und damit Interessen gewinnorientierter Pharmafirmen überlassen - obwohl es diesen zu keiner Zeit um die 'Volksgesundheit' oder gar den Einzelnen geht, sondern richtigerweise - jedenfalls in einem streng martkwirtschaftlichen System! - um Gewinn!

In der BRD wird jedenfalls in diesem Sinne der Pharmaindustrie gezielt der Markt bereitet. Etwa durch die jüngste Veröffentlichung der 'Stiftung Warentest' aus dem Jahre 2005 über die angebliche Unwirksamkeit alternativer Heilmethoden.

Tatsächlich erfolgt noch immer auch die Borreliosebehandlung vor diesem schulmedizinischen Wissenhintergrund.

 

 

8. Der unergründete 'Erregerdschungel'

Irgendwann wird jedoch ein Arzt - heute weit mehr als noch vor wenigen Jahren, als die meisten Ärzte von Borreliose nichts wussten - mit seinem Kranken einen Test auf Borreliose machen. Zumal dann, wenn der Zeckenstich bekannt ist.

Aber was heißt das schon, wenn dieser Test negativ ausfällt? Schließlich gibt es 7 Zeckenarten, von denen bekannt ist, dass sie auf den Menschen Krankheiten übertragen.

Die bekannte Spirochäte Borrelia burgdorferi wird in Europa meist durch die Zecken der Gattung Ixodes verbreitet. Die in Afrika und Spanien beheimatete Zeckenart Ornithodorus trägt in sich jedoch als Erreger die Spirochäten Borrelia duttoni oder Borrelia hermsii oder die Borrelia hispanica.

Schon weniger häufig ist in Europa die durch den Stich der Zecke Ixodes als Folge von Flavoviren ausgelöste Frühsommermeningitis ( FSME ) und ihre in Russland beheimatete Variante RSSE, die durch die Zeckenart Ixodes persulcatus übertragen wird.

Aber damit nicht genug.

Verschiedene Zeckengattungen übertragen weltweit eine große Anzahl verschiedenster Erreger, wie Ricketsia africae, Cowdria ruminatrium. Ehrlichia chaffeensis, Coxiella burnetti und etliche andere. Für vertiefende Einzelheiten verweise ich auf den wichtigen Artikel " Seltenere zeckenübertragene Krankheiten Teil I " - http://www.zecken.de/fsme/baxter_Fam_Rickettsien.pdf.

Es hängt also nicht nur davon ab, in welchem Land oder auf welchem Kontinent der Zeckenstich erfolgte - etwa im Urlaub - sondern insbesondere natürlich von der Erregerart und damit auch möglicherweise von der Zeckengattung.

 

 

9. Borreliosebehandlung - das 'Stochern mit der Stange im Nebel'

In der Konsequenz bedeutet diese Erregervielfalt allerdings, dass folglich nicht jeder, bei dem nach einem Zeckenstich zeitlich zuordenbare Beschwerden auftreten, folglich auch nur erfahren wird, welchen Erreger ihm wirklich von der Zecke übertragen wurde. Schließlich führen die Ärzte aus Kostengründen in der Regel keine weitergehende Erregeruntersuchung durch, obwohl das Spektrum möglicher Erkrankungen vom Q-Fieber über die Babiose bis zur Hasenpest oder auch der Schweinepest u.a. reicht.

Ein erheblicher Teil der borreliennegative Untersuchungen wird also schon darauf zurückzuführen sein, dass nach dem 'falschen' Antikörpertiter gesucht wurde, aus Kostengründen aber weitere Untersuchungen unterbleiben.

Dies ist ein m.E. beklagenswerter Zustand, denn wenn solche Patienten dann arbeitsunfähig werden, geht dadurch nicht nur einem Menschen ein erfülltes Leben 'verloren', sondern er kostet als Kranker die Allgemeinheit letztlich mehr, als wenn er gleich umfassend auf solche Erreger untersucht worden wäre.

Dies aber scheint der Gesundheitspolitik nachrangig, denn die Kosten einer solchen Entwicklung fallen langfristig der Allgemeinheit zur Last - und werden dann jedenfalls nicht mehr dem einzelnen Arzt und seinem Kostenbudget angelastet. Der finanzielle 'Vorteil' für den Gesundheitsmarkt besteht dabei natürlich darin, dass mit einem solchen Kranken über die Jahre hinweg teils ebenso langwierige wie aufwendige Behandlungen erfolgen ( können).

 

10. Hurra, ein Titer!

Wenn allerdings vom Labor ein Borreliosetiter gefunden wird, so scheint das in der rEgel dem Betroffenen sogar wie eine ERlösung. Endlich haben seine Beschwerden einen Namen, Endlich scheint der Arzt zu wissen, was nun zu folgen hat. Das Prinzip Hoffnung schiebt die Angst vor dem Ungewissen und eine drohende Zukunft zur Seite!

Der Titer wird dann - in der Regel und auf Zeit - zum Ausgangspunkt aller weiteren therapeutischen Zuordnungen - wie teilweise einer mehrfacher Behandlung mit Antibiotika.

Dieser Titer ist in Fällen bleibender Erfolglosigkeit aber schließlich auch das scheintaugliche Argument dafür, dass die Borrelien eben immer noch aktiv seien, sich aber verkrochen hätten u.ä..

Selbst wenn der Patient aus dem ärztlichen 'Gesundungsschema' dann schließlich ausgemustert ist, wird ihm dieser Titer allerdings weiterhin - etwa bei den Alternativmethoden - vorgehalten.

Doch ein solcher Titer wird natürlich nicht aussagekräftiger dadurch, dass viele durch ihn verdienen.

Tatsächlich sind solche Titer keineswegs Audruck für einen aktiven, hohen Erregerbefall, sondern - genau genommen - in erste Linie Ausdruck für die Stärke des auf einen bestimmten Erreger hin untersuchten Abwehrsystems.

Keine Überraschung also, dass in jenen Fällen, in denen der Körper eben noch keine oder nur wenige Antikörper gebildet hat, dann auch kein oder nur ein niedriger Titer nachweisbar ist - eher ein schlechtes, denn ein gutes Zeichen, wenn wirklich ein Borrelienbefall vorliegt.

 

11. Was ist ein Titer?

In der Seriologie, die sich mit der Bestimmung von Antikörpern befasst, werden Messergebnisse in Titern angegeben. Als Titer wird dabei die Konzentration der im Serum gemessenen IgM und IgG Antikörper bezeichnet! Also nicht etwa die Menge der Erreger, wie viele Laien meinen!

Gemessen werden dabei Immunglobuline ( IG ). Sie sind die von Plasmazellen gebildeteten Antikörper mit zwar einheitlicher Grundstruktur, jedoch unterschiedlichen antigenen Eigenschaften. Daher unterscheiden wir bei Menschen fünf Immunglobulinklassen: IGM, IgG, IgA,IgD und IgE. Durch sie wird der Kontakt mit einem Antigen nachgewiesen.

Häufigster Antikörpertyp ist das Immunglobulin IgG. Der Wert sinkt, wenn die IgM-Titer nach primärer Immunisierung zu fallen beginnen und ist die typische Gedächtnis-Immunantwort, die Schutz bei erneutem Kontakt mit dem Antigen bietet. Es ist zugleich das einzige Immunglobuilin, das die Plazenta überwindet.

Das Immunglobulin IgM hingegen ist die erste Antikörpergruppe, die sich nach der sog primären Immunisierung, also der Exposition gegenüber einem neuen Antigen, entwickelt.

Ein hoher Titer ist mithin Ausdruck nicht nur eines Erregerbefalles, sondern zugleich Hinweis auf die Güte eines Abwehrssystems!

Trotzdem bleiben Fragen!

Schließlich ist schon ungewiss, ob diese Antikörperbildung des Abwehrsystems etwa angesichts eines bleibendes Beschwerdestadium ausreichend ist. Vor allem, wenn das akute Beschwerdebilder das Gegenteil zu belegen scheint.

Hohe Titer können daher - sofern nicht erst kurz vorher eine Therapie durchgeführt wurde - auf eine chronische Infektion hindeuten - ohne eine solche jedoch wirklich zu beweisen!

Andererseits muss eine hohe Konzentration von Antikörpern nicht zwingend ein bedrohliches Zeichen sein. Zwar gäbe es diese Antikörper nicht, wären keine Erreger da - doch ist der hohe Titer deshalb noch kein Beweis dafür, dass diese Erreger nicht vom Abwehrsystem inzwischen unter Kontrolle gebracht wurden! Schließlich bestehen selbst nach ausreichender Therapie noch lange Zeit hohe IgG-Antikörperwerte.

Außerdem schützen Antikörper nicht notwendig vor neuer Infektion, denn etwa wegen der verschiedenen Borrelienarten sind die Antikörper nicht notwendig Ausdruck einer Immunität gegen Borrelien.

Es ist und bleibt also vieles unklar und man hüte sich vor diesem Hintergrund daher vor der Angstmache von Behandlern, die den Antikörpernachweis etwa dazu missbrauchen, immer wieder etwa eine Antibiotikatherapie einzusetzen.

 

12. Fälschliche Vereinfachungen und Zuordnungen

Vereinfachungen sind jedenfalls falsch. Wie oft wurden schon Beschwerden jahrelang nicht der Borreliose zugeordnet, sondern ganz anderen Ursachen. Bis plötzlich ein Arzt auf den Gedanken kommt, es könnte ja vielleicht auch Borreliose sein - und erstmals trifft man so auf einen Borreliosetiter.

Schnell ist dadurch ein Kranker dauerhaft in der 'Borrelioseschublade' abgelegt und muss erst mal 'standardmäßig' eine oder gar mehrere Antibiotikatherapien durchmachen, bevor ärztlicherseits für ihn Weiteres getan wird. Ist doch mancher Behandler schon mit sich zufrieden, überhaupt so weit gedacht zu haben!

Demgegemüber habe ich häufig die Erfahrung gemacht - und habe dies auch in meinen Artikeln immer wieder so dargelegt - dass solche Vereinfachung nicht selten daneben liegt. Der Patient hat(te) zwar auch Borrelioseerreger in sich, aber angesichts der, Borreliose heute deshalb zugewiesenen Krankheitsbilder - nur weil ein Borreliosetiter vorliegt! - heißt dies nicht selten eher wenig.

Es gibt schließlich auch andere Erreger, wie FSME, Mykoplasmen u.a., die im Einzelfall auch zusätzlich mit Titer nachgewiesen werden können. Hierzu siehe beispielhaft etwa den Artikel "Borreliose, Chlamydien, FSME und Mycoplasmen - alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/BorelioseIII/

Der Therapieerfolg kommt in solchen Fällen denn auch keineswegs durch die ausschließliche Borreliosebekämpfung, sondern schwerpunktmäßig meist durch die Behandlung ganz anderer Krankheiten.

Manches Mal verstellt also der 'Popanz' Borreliose den Blick für andere Zusammenhänge - und eben diese - letztlich falsche, da nur allgemeine - Beschwerdezuordnung lässt die Borreliose heute vielen auch so gefährlich erscheinen! Schließlich hat sich eben dadurch der Inhalt des Beschwerdebildes Borreliose inzwischen gewaltig und eher absurd ausgeweitet.

Mir jedenfalls scheinen inzwischen das eigentliche Problem der Borreliosebekämpfung in vielen Fällen nicht die Borrelioseerreger zu sein, sondern uninformierte Behandler, die standardmäßig irgendeinen Aktionismus starten, um Kompetenz vorzutäuschen. Zumal das deshalb für sie haftungsmäßig auch ungefährlich ist, 'weil es alle tun'. Deshalb ist ja etwa die Antibiotikatherapie inzwischen auch als ärztliche 'Standardtherapie' ausgerufen und diesbezügliche Behandlungsfehler bleiben somit haftungsfrei.

 

13. Die 'schlauen' Spirochäten

Vor diesem Hintergrund wird auch nachvollziehbar, dass und warum es heute die m.E. abenteuerlichsten Erklärungen dafür gibt , was die angeblich 'schlauen' Spirochäten - die Erreger der Borreliose - möglicherweise so alles anstellen, um ihren antibiotischen 'Jägern' der Pharmaindustrie oder den 'Zappern' zu entgehen.

Solche Erklärungen machen in ihrer logischen Einfalt oft großen Eindruck auf die Kranken und taugen insoweit hervorragend für 'Verkaufsgespräche', sind nach meinem Wissensstand aber meist hergeholtes Zeug, um dem uninformierten Kranken ärztlicherseits jeweils eine neue Antibiotikatherapie aufschwätzen zu können und danach - ist der Patient in seiner Not schließlich in der 'alternativen Borrelioseszene' gestrandet - einen Zapper zu verkaufen.

Diese Erreger tollen nämlich in Wahrheit keineswegs herum. Sie winden sich auch keineswegs flüchtend in Zellkerne oder undurchblutetete Gelenkknorpel, nur weil sie mit dem vorhersehbaren, nächsten Antibiotikum-Angriff eines 'wissenden' Arztes rechnen oder mit dem tötenden Strom des Zappers. Sie trauen sich auch nicht allwissend dann wieder angriffslustig aus ihren 'Verstecken', wenn diese Gefahr schließlich vorüber ist.

Auch wenn das manchen schwer fällt: Gehen Sie m.E. einfach vom Grundgedanken aus, dass alles, was mit dem ersten Versuch eines Medikamentes nicht erreicht wurde, damit auch unerreichbar bleibt. Es ist schlicht das falsche Medikament!

 

 

14. Grenzen der Therapierbarkeit?

Antibiotisch und/oder mit Zappern behandelten Patienten geht es - nach vorübergehender Besserung - nach einiger Zeit jedenfalls nicht selten schlechter als vorher.

Damit beginnen dann auch die Rätseleien und die Mysterienbildung über Borreliose.

Solche Begründungen einer Therapiefortsetzung und sonstiger Vorgehensweisen halte ich jedoch eher für den Ausdruck von Hilflosigkeit - auch wenn sie die Regel sind, weil - trotz des offenen Eingestehens bisherigen Versagens ihrer angewandten Therapie - eine ganze Reihe von Behandlern und Zapperverkäufern an so 'mutmachenden' Überlegungen verdient.

 

 

15. Die Zukunft der Antibiosen

Dies sei näher betrachtet.

Wir wissen, dass die nur auf Bakterien gehenden Antibiotika - daher ja auch der Name! - heute zunehmend mehr an Wirkung verlieren. So gibt es inzwischen bakterielle Erreger, gegen die keine Antibiotika mehr greifen, weil diese Bakterien Resistenzen entwickelten oder inzwischen so mutierten, dass bei ihnen jedes Antibiotikum wirkmäßig ins Leere läuft.

Und die Wahrscheinlichkeit, dass eben diese Entwicklung bei großflächig und 'standardmäßig' eingesetzten Antibiotika eintritt, wächst mit jedem Jahr ihrer Käuflichkeit.

Hierzu lesen Sie auch den Artikel " Borreliosebehandlung durch Antibiotika? - Gefährliche Antibiotika und gesunde Probiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika " - http://www.melhorn.de/Antibiotika.

Diese Zweifel treffen natürlich erst recht auf die Wirkung von Antibiotika gegen Spirochäten zu, da diese keine 'reinrassigen' Bakterien sind.

 

 

16. Erfolgreiche Antibiose - ein Irrtum?

Trotzdem kann auch die Gabe von Antibiotika zur Beschwerdefreiheit des Kranken führen, den ich - ganz bewusst - aus oben dargelegten Gründen allerdings nur unter großen Vorbehalten als Borreliosekranken bezeichnen möchte.

Tatsächlich hat ein solcher Erfolg m.E. mit der ursächlichen Bekämpfung der Borrelioseerreger letztlich wenig zu tun.

Das ist besonders dann der Fall, wenn der Patient - und je ausgetrockneter, älter, gestresster und wohlstandskranker, desto mehr! - multibakteriell belastet ist. Sein Abwehrsystem läuft dann - möglicherweise schon jahrelang - auf Hochtouren und hält neben nichtbakteriellen Erregern wie Viren, Hefen, Schimmelpilze oder bakterienähnliche Errregern wie Spirochäten auch allerlei andere, feindliche bakterielle Mitbewohner 'unter Verschluss'.

In einem solchen Fall eingesetzte Antibiotika töten nun einen Teil dieser bakteriellen Erreger und dadurch wird das Abwehrssystem insgesamt erheblich entlastet. Dieses wendet sich daraufhin - aufgrund freigesetzter Kraft - nun verstärkt auch den Borrelioseerregern zu!

Hier sollte aber nun auch eingestanden werden, dass - borreliosebezogen! - die antibiotische Wirkung also nur eine indirekte ist und daher m.E. auch kein Grund, mit neuerlicher Antibiose - womöglich noch demselben Medikament! - nochmals auf den Patienten loszugehen, wenn dessen Beschwerden wieder zunehmen. Schließlich ist da nichts mehr, was antibakteriell noch wirksam angegriffen werden könnte und eine dauerhafte Steigerung des Abwehrsystems bewirkt.

 

 

17. Pyrrhussiege der Antibiose?

Was bei antibiotischen Wiederholungen geschieht, wird in der Regel dem Patienten verschwiegen.

So hat das, eigentlich ja ungewollte aber gnadenlose Ausmerzen auch der prosymbiotischen Bakterien in der Darmflora und in anderen, körperlichen Lebensräumen jeweils unerwünschte Folgen.

Das Antibiotikum schlägt nämlich wahllos jede Bakterie tot - auch die 'Guten', d.h. die Lebenswichtigen, sowie die 'Harmlosen', die als parasitäre Mitbewohner vorhanden sind, von denen bislang in aller Regel aber nicht bekannt ist, ob und welche Rolle sie im Körper eigentlich spielen. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass auch solche Parasiten irgendeine Aufgabe haben, wie allein schon ihre dauerhafte Existenz als Teil auch menschlichen Lebens beweist.

Das lässt sich auch in der geistigen Beschränkung sog. 'wissenchaftlicher Forschung' nicht einfach leugnen und damit geringschätzig übergehen, nur weil Genaueres nicht bekannt ist - die gleiche urteilsbehaftete Einstellung, mit der Kräuter als Unkraut bezeichnet werden, bwohl es solche genau genommen nicht gibt. Nur weil wir den Grund für die Existenz solcher Lebenwesen (noch) nicht kennen, können(sollten) wir sie vernachlässigenswert einstufen.

Indirekt wird durch solches Therapieren kurzfristig möglicherweise also das Abwehrsystem insgesamt zwar durchaus entlastet, so dass es sich danach mit Kraft dem Kampf gegen die Borrelioseerreger zuwenden kann - den es dann vielleicht auch gewinnt! - aber ein solcher Erfolg ist nicht zwingend.

Der Erfolg des Antibiotikums liegt dann nicht in der borreliotischen Beschwerdefreiheit des Patienten, sondern ist Folge der Niederwerfung anderer, dem Patienten in der Regel gar nicht bekannten Bakterien mit ihren vielleicht sogar eigenen Beschwerdebildern.

Immer entstehen durch solche Therapie jedoch keine leeren Körperbereiche - etwa im Darm. Es werden die, von Bakterien 'befreiten' Gebiete vielmehr sofort neu besiedelt. Dies allerdings mit lebensunfreundlichen bis -schwächeren oder auch lebensfeindlichen Lebewesen!

Es erfolgen nämlich Sofortbesiedlungen durch Hefen, Bakterien oder Viren. Haben sich diese Parasiten dann allerdings eingerichtet und ausreichend vermehrt, wird auch das Beschwerdebild des Patienten wieder schlechter - nur dass diese Erreger dann in der Regel mittels weiterer Antibiotikagaben nicht erreichbar sind! Schließlich hat ihnen schon der erste Antibiotikaangriff nichts anhaben können.

Unkritisches Vorgehen ist nach meinem Verständnis und Wissensstand daher weder sinnvoll, noch ungefährlich.

Selbst wenn ein vorübergehender Erfolg den Einsatz des Antibiotikums vordergründig zu rechtfertigen scheint, ist m.E. in Wahrheit der Preis - bei näherem Hinsehen - zu hoch, denn er geht vielleicht weit darüber hinaus, als dass mit den 'bösen' auch die 'guten' Bakterien - etwa im Darm - vernichtet wurden.

Hierzu empfehle ich, auch den Artikel " Borreliosebehandlung durch Antibiotika? - Gefährliche Antibiotika und gesunde Probiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika " - http://www.melhorn.de/Antibiotika zu lesen.

 

 

14. Pyrrhussiege des Zappens?

Diese Problematik und dieses Ergebnis gelten im übrigen auch bei der Behandlung mit den Frequenzen der Zapper, also Geräten, die mittels Resonanz-Frequenzen die Erreger töten.

Dies besonders dann, wenn nicht zielgenau die für die Borrelien richtige Frequenz genommen wurde. Die gilt etwa dann, wenn mit teilweise sogar wechselnden Frequenzen, wahllos Erreger getötet werden - aber keineswegs immer die Borrelien! - auch wenn sog. Beschwerden dadurch (vorübergehend) besser werden, die - möglicherweise allerdings fälschlich! - zuvor der Borreliose zugeordnet wurden.

Richtig ist daran nur, dass es beim Zappen zu keinen bakteriellen Resistenzen und Mutationen kommt, wie bei Antibiotika, denn entweder wird die tödliche Erregerfrequenz durch das Zappergerät getroffen - oder eben nicht. Und im letzteren Fall werden dann eben andere Erreger - Mikroben, Parasiten o.ä. - getötet - über deren möglicherweise sogar symbiotisches Zusammenleben mit dem Wirt Mensch man in aller Regel jedoch nichts weiß.

Tapfer wird jedoch auch bei Misserfolgen des Zappens in der Borreliosebekämpfung argumentativ dagegen gehalten, die Erreger seien eben 'abgetaucht' o.ä. und daraus leitet sich in der Regel ab - das Denken ist das Gleiche wie beim beharrlichen Einsatz von Antibiotika! - man müsse eben nur lange und intensiv genug zappen - etwa mit Breitbandfrequenzen oder mit höherer Geräteleistung.

Auch dies bringt dann Erfolge, die jedoch keineswegs von Dauer sein müssen und insofern ebenfalls zweifelhaft. Mir scheint auch beim Zappen der langfristige Schaden also größer als der kurzfristige Nutzen.

Denn was geschieht wirklich?

 

15. Der Kampf des Abwehrsystems

Üblicherweise geht ein Kampf gegen Erreger nach klaren Regeln des Abwehrsystems ab. Da werden also keineswegs nur die 'Jäger' des Abwehrsystems zum Kampf gegen die Eindringlinge aufgerufen und üblicherweise dann auch in ausreichender Zahl bereit gestellt, sondern mit ihnen rücken auch die 'Leichenträger' und 'Totengräber' des Systems aus, also jene, die nach der Schlacht die 'Leichen' so vollständig beseitigen, dass davon im Körper nichts zurückbleibt.

Eben das funktioniert aber beim Einsatz von Antibiotika so wenig wie beim Zappen, denn in beiden Fällen ist das Abwehrsystem nicht oder kaum am Geschehen beteiligt. Es weiß nichts davon, dass ihm unbekannte 'Jäger' aus der Pharmaindustrie unterwegs sind oder Zapper tödliche Frequenzen senden.

Diese 'Killer' aber lassen ihre toten Gegner einfach liegen. Sie haben gesiegt und der Applaus dafür genügt ihnen. Scheint der böse Feind doch besiegt und die Gefahr überwunden. Den 'Rest' sollen andere machen!

Aber da ist dann niemand! Das Abwehrsystem hat zwar immer die von ihm selbst Getöteten beseitigt, aber von dem jetzigen Geschehen weiß es nichts. Kamen doch ohne sein Zutun fremde Jäger in den Organismus, von denen auch niemand so genau wusste, wen alles sie dann töten würden.

Im Ergebnis setzt sich der Organismsus bei Antibiosen oder beim Zappen also mit den Stoffwechselresten und Giften der getöteten Erreger zu, denn diese bleiben - oft jahrzehntelang! - im Körper.

Das ist so, als würden im Haus giftige und dadurch gefährliche Tiere mit Gift getötet, aber ihre Leichen blieben danach an Ort und Stelle. Sie verfallen, lassen ihre ursprünglichen Gifte ebenso zurück, wie ihre Leichengifte. Zunächst herrscht beim Hausbesitzer eitel Freude über den Tod der gefürchteten Tiere, doch irgendwann ist dieses Haus dann vielleicht sogar unbewohnbar. Fördert die Zersetzung der toten Tierkörper doch ihrerseits neue Erreger und diese schaden - gemeinsam mit den unverarbeiteten Giften in den Kadavern - dem Hausbesitzer vielleicht sogar mehr. Es gibt genügend Beweise dafür. Der medizinische Begriff dafür ist Intoxikation und jedenfalls für bezüglich Antibiotika bekannt. Siehe hierzu den Artikel " Borreliosebehandlung durch Antibiotika? - Gefährliche Antibiotika und gesunde Probiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika " - http://www.melhorn.de/Antibiotika.

Nach meiner Auffassung gilt im Ergebnis Gleiches auch für das Zappen. Jedenfalls in all den Fällen, wo mehrere Frequenzen - gleichsam flächendeckend - durch den Körper geschickt werden.

 

 

16. Konsequenzen aus der Intoxikation

Die heutige Standardtherapie der Borreliose - mit Antibiose wie mit dem Zappen - ist daher m.E. in einem Gedankenlabyrinth gefangen. Wegen Übergehens des körpereigenen Abwehrsystems wird mehr Schaden angerichtet, als wirklich geholfen.

Andererseits ist aus der Salmonellosetherapie bekannt, dass solche Intoxikationen noch nach Jahrzehnten durch Homoöpatikabauflösbar sind. Gleiches gilt aber mit Sicherheit auch bei anderen Erregern.

Ergebnisbezogen leitet sich daraus für mich auch die therapeutische Überlegenheit der Homöopathie ab. Nur muss man diese fachlich eben auch beherrschen - und das tun leider nicht viele Behandler. Hierüber habe ich in anderen Artikeln zum Thema Borreliose ausführlich geschrieben.

Mein Rat jedenfalls: Entfernen Sie die Zecke und geben Sie immer - stets und sofort - die von mir genannten Homöopathika in der empfohlenen Menge, Häufigkeit und Dauer. Hierzu siehe die Krankengeschichten und deren Anfügungen.

17. FSME und andere Erreger

Was für die Boreliose gilt, trifft m.E. auch auf die FSME (Frühsommermeningitis ) und andere Erreger zu.

Allerdings ist der Erfolg solchen homöopathischen Vorgehens meist deshalb schwer zu beweisen, weil schon die eigentliche Erkrankung durch den Zeckenstich aus Kostengründen nur selten untersucht wird. Und nach meiner Erfahrung ist eben die homöopathische Behandlung einer FSME mit der Borrelia Nosode nur bedingt hilfreich. Das homöopathische Prinzip g ( Ähnliches mit Ähnlichem ) sollte nach meiner Erfahrung unbedingt durch das isopathische Prinzip ( Gleiches mit Gleichem ) ersetzt.

Erschwerend kommt hier jedoch hinzu, dass aus den Symptomen eine solche Erkrankung auch nicht immer klar diagnostizierbar ist. Beispielsweise endet keineswegs jede FSME-Erkrankung immer in der Hirnhautentzündung mit ihren offensichtlichen Stadien. Häufig besteht vielmehr - das weiß ich aus den Patientengeschichten, wie aus eigenem Erleben durch eine Schutzimpfung gegen FSME - ein riesiger Graubereich an Beschwerden, der vom Patienten wie dem Behandler mangels Wissens aber oftmals nicht zugeordnet werden kann.

Das bedeutet, als Betroffener wissen Sie meist gar nicht - manchmal sogar erst Jahre später! - ob die Zecke, die Sie stach, FSME hatte und Sie damit krank machte. Schließlich kann es manchmal Jahre dauern, bis ihr Abwehrsystem - warum immer - durch weitere Eingriffe insgesamt so geschwächt ist, dass sich diese Erreger gegen ihr Abwehrsystem dann doch so weit durchsetzen, dass Sie zuordenbar erkranken und dies behandlerseitig dann auch erkannt wird.

Bestes Beispiel für diese Feststellung sind m.E. die Kinder. Ihr Abwehrsystem ist zunächst noch so intakt - sofern es nicht durch Mehrfachimpfungen vorgeschädigt ist! - dass sie nur selten an Borreliose und FSME erkranken. Aber ich kenne auch Menschen Mitte Zwanzig, die zwar hohe Borreliosetiter haben - aber keinerlei Beschwerden und vor Gesundheit nur so strotzen!

Gibt man solchen 'Gesunden' nach einem Zeckenstich Homöopathika, so habe ich regelmäßig erlebt, dass auch starke Rötungen verschwanden - die auf eine Infektion hindeuten! - und keinerlei Beschwerden auftraten. Da macht es dann das Abwehrsystem selbst, angeregt durch die Homöpathika.

Dem lässt sich natürlich entgegenhalten, dass die Gabe von Homöopathika nach einem Zeckenstich keineswegs erfolgreich gewesen sein muss. Schließlich liegt es nahe, dass der nicht Erkrankte in Wirklichkeit von keiner infektiösen Zecke gestochen wurde. Der 'Wissenschaftler' will schließlich - und von der Alternativmedizin erst recht! - Beweise sehen und lässt daher nur gelten, wenn die Symptome für ihn sichtbar sind, d.h. er fordert die ausgebrochene Erkrankung als Wahrheitsbeweis.

Ich denke aber, als Zeckengestochener sollten sie sich nicht der Wissenschaft verpflichtet fühlen und erst richtig krank werden wollen, bevor Sie glauben, handeln zu dürfen. Denken Sie vielmehr an sich! Nehmen Sie die passenden Homöopathika und lassen Sie Dritte ruhig denken, gerade Ihre Zecke sei gar nicht infektiös gewesen, weil sie nach Einnahme der Homöopathika nicht erkrankten.

 

 

18. Homöopathika stören die Geschäfte

Es gibt natürlich Möglichkeiten, über energetische Maßnahmen die erfolgreichen Homöopahika zu finden, auch wenn keine ausreichenden Kontrollunteruchungen gemacht wurden. Damit aber ergibt sich dann ein anderes Problem: Die fehlenden Homöopahtika.

Längst gibt es natürlich Borreliose und FSME-Nosoden in D200 und C200 ebenso, wie in C1000 und D 1000 Potenzen. Aber schon deren Besorgung gelingt nicht jedem Betroffenen.

Das hat zwei Gründe. Zum einen macht sich nur selten eine Apotheke die Mühe, bei Nachfragen von Patienten mehr zu tun, als nur bei ihrem jeweiligen Großhändler anzurufen. Hat der das nicht, gibt es das angeblich nicht. Das erlebe ich heute noch wie mails oder Anrufe beweisen.

Unmöglich ist es jedoch inzwischen geworden, anderes als Borrelia oder FSME zu bekommen. Meine Apotheke, die sich wirklich große Mühe gibt, hat mir jedenfalls kürzlich geschrieben, es gäbe "EU-weit" die anderen Erreger beim Zeckenstich nicht mehr homöopathisch, weil Firmen und Apotheken aus Furcht vor angeblich möglichen Attentaten die Erreger nicht mehr beziehen können. Die Apotheke wird sich also auf die Suche nach verläßlichen Lieferanten im Fernen Osten begeben.

Dabei lässt sich mit einer Hochpotenz zwar im Arzneimittelversuch fraglos immer noch ein Krankheitsbild erzeugen, aber niemals eine Infektionserkrankung auslösen. Schließlich gibt es den Erreger stofflich in homöopathischen Potenzen gar nicht mehr! Auch so lassen sich der Pharmaindustrie aber Krankheitsmärkte erschließen, indem andere durch grundlose Angstmache geschlossen werden.

Wem nützt das dann wieder, wenn eine dieser Krankheiten nicht homöopathisch behandelt oder zumindest nachbehandelt werden kann? Die Antwort ist bekannt. Ein Teil der sonstigen Erreger wird heute schon - mehr oder weniger erfolgreich - mit Antibiotika behandelt. Hierzu Artikel " Seltenere zeckenübertragene Krankheiten Teil I " - http://www.zecken.de/fsme/baxter_Fam_Rickettsien.pdf.

Hinzu kommt allerdings noch als Weiteres, dass inzwischen immer mehr Firmen ihre homöopathische Fertigung aufgeben und teilweise nur noch vorhandene Bestände abverkaufen. Schließlich wird Homöopathie heute immer weniger von Ärzten verordnet, weil die meisten sie nicht wirklich können und vor allem, weil Homöopathie nicht mehr von den Kassen erstattet wird. Bezahlt wird von den Kassen heute ja nur noch - das wird der Bevölkerung dann als 'Kosteneinsparung im Gesundheitswesen' schön geredet! - was in der Regel so giftig ist, dass es verschreibungspflichtig ist. Was diese 'Gesundheitspolitik' in Wirklichkeit für den Gesundheitsstandard der Bevölkerung bedeutet habe ich oben unter Kapitel 3 "Therapeutische Wissensnot" dargelegt.

 

 

19. Die Vernachlässigung körpereigener Möglichkeiten

So ernüchternd das alles klingt, ist es doch kein Anlass zu verzagen.

Allerdings sind diese Zustände ein Grund zum Umdenken, zur Rückbesinnung auf das, was die Natur uns bietet und mitgegeben hat, selbst mit solchen Krankheiten fertig zu werden: Das körpereigene Abwehrsystem.

Dies gilt für Kranke ebenso wie (noch) Gesunde - gerade vor dem Hintergrund der Entwicklung im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit für viele, sich schon aus Kostengründen selbst zu helfen.

Daher empfehle ich meinen Patienten immer - nicht nur den Borreliose-Kranken! - alles zu tun, damit ihr Körper richtig und gesund ernährt und getränkt wird.

Therapeutisch vorrangig ist dabei die Entsäuerung des Organismus. Hierzu siehe meine umfassenden Ausführungen in dem Artikel "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall" - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt.

Dies ist gerade bei starkem Stress jeder Art eine möglicherweise lebenswichtige therapeutische Maßnahme, die auch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützt. Sie beinhaltet u.a. den Verzicht auf tierisches Eiweiß, das durch sog. pflanzliches Eiweiß ersetzt werden muss. Zu einer solchen, grundlegenden Ernährungsumstellung gehören für mich dabei insbesondere die Nahrungsmittel der sog. biologischen Erzeugergemeinschaften von 'Bioland' und 'Demeter'. Von ihnen wird wirklich Hochwertiges geliefert und dessen Kauf ist allemal billiger, als Kosten einer Erkrankung.

Die größte Bedeutung kommt allerdings dem Verzehr von hochwertigem Steinsalz zu und dem Trinken von gutem Wasser. Hierzu verweise ich insbesondere auf den Artikel "Therapeutischer Wassermangel und Salzmangel - Die Beseitigung eines Wasser- und Salzmangels sind meist vernachlässigte Voraussetzung einer Behandlung fast jeder Krankheit" - http://www.melhorn.de/Wasser

So ist gerade der zelluläre Wassermangel vieler, vermeintlich schwerer Borreliosefälle in Wahrheit 'nur' Ausdruck und Folge einer akuten Wassernot der Gequälten. Jedenfalls stellt sich bei sorgfältiger Aufnahme der Krankengeschichte häufig heraus, dass die angeblichen 'Borreliose'-Beschwerden manchmal von in Wahrheit jahrzehntelangem Wassermangel des Kranken verursacht sind. In Wirklichkeit ist daher die intrazelluläre Austrocknung dieser Patienten also eigentliche Ursache ihrer Beschwerden.

Es ist therapeutisch jedenfalls eine große 'Versündigung' an den Kranken, dass das neuere Wissen aus den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts über die zentrale Bedeutung reinen Wassers für den menschlichen Organismus totgeschwiegen und/oder heruntergespielt wird. Wir verdanken es dem amerikanischen Mediziner Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj. Beharrlich wird es aber auch in den USA von den führenden Gesundheitsorgansiationen übergangen. Englischsprachig hierzu die Homepage von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj - http://www.watercure.com.

Deutschsprachig die, im VAK-Verlag - http://www.vakverlag.de - erschienenen Taschenbücher von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj, die einen hervorragenden Ein- und Überblick geben - für Therapeuten wie Patienten.

24.11.05

 

Zum Übersichtsverzeichnis aller Borreliose-Artikel - http://www.borreliose-info.de/index.htm
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel von W.-A.Melhorn - http://www.melhorn.de/medizin.htm

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

Zum Gästebuch
http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&prot=&eid=0&skip=0

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

Angaben nach dem Teledienstgesetz und für notwendige Rückfragen

 

 

 

Sehr geehrte Leser,

ein Verzeichnis weiterer Artikel meiner Homepage - von mir und anderen Autoren - aus den Themenkreisen Literatur, Medizin, Recht, Wirtschaft, Politik und Sonstiges finden Sie

hier

 

 

Wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.

Homepages werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher' rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden link :


Leseempfehlung: www.melhorn.de/BorrelioseVIII.htm/ und www.borreliose-info.de