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Borreliose und seelische Belastungen

Über Gegensätze zur Schulmedzin

 

von

Christel S.
Heilpraktikerin

Tel: 05131-55024

 

 

 

 

Mit Anfügungen von
Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

keywords" : Borreliosee, Wassermangel, , seelische" Vorgänge, Trauer, Trennung, Ängste, Verlustängste,Überarbeitung, Zeckenbiss, alternative, Medizin, Lymeborreliose, Übersäuerung,, Antibiotica, Homöopathie, Grippe, Schweiße, , Herzschwäche, Strophanthin, Grippeschutzimpfung,

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

 


 

 

Inhaltsverzeichnis

I. Meine Krankengeschichte

 

II. Anfügungen von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

1. Erst Eigendiagnose war erfolgreich

2. Nosode Borrelia und Vitamin C

3. Homöopathische Hochpotenzen und die Arzneimittelkommission

4. 1. Triebfeder Erfolg und die 'Käfighaltung' der Ärzteschaft

4.2. Das Geschäft 'Pandemie' und Hochpotenzen

5. Borreliose und Antibiotika

6. Das gestörte Abwehrsystem

6.1. Die Überforderung der Körper

6.2. Grippale Vorerkrankung und Schutzimpfung

7. Wasser und Salz für das Abwehrsystem

8. Seelische Belastungen gegen das Abwehrsystem

9. Seelischer 'Wundschmerz'

10. "Gott macht keine Fehler"

 

 

 

 

Meine Krankengeschichte

von
Christel S.

 

 

Es begann im Mai 2004. Es war auf der Autobahn und ich bemerkte plötzlich, dass meine Arme und Beine schwer wurden. Ich hatte kaum noch Kraft und daher Mühe weiterzufahren.

An diesem Wochenende, das ich in meinem Elternhaus verbrachte, bekam ich zusätzlich zu diesem Schwächezustand auch noch Fieber und Gliederschmerzen und ich glaubte, mir eine Sommergrippe zugezogen zu haben. Die Symptome gingen nach einigen Tagen aber von selbst zurück.

Etwa drei Wochen später hatte ich jedoch wieder für einige Tage ähnliche Erscheinungen.

Diese Zustände wiederholten sich immer wieder, mit wechselnden Symptomen wie Fieber, Schwäche, Übelkeit, Schwindel, Rippenschmerzen, Ohren- und starken Gliederschmerzen.

Anfangs behandelte ich mich mit homöopathischen Mitteln, da ich davon ausging, eine verschleppte Grippe zu haben und als Heilpraktikerin und Reiki-Lehrerin in eigener Praxis eigentlich gewohnt bin, mich selbst zu behandeln (http://www.HeilendeSeminare.de ).

Allerdings hatte ich in dieser Zeit sehr viel zu tun. So ließ ich ua. einen Lehmgrundofen in mein Haus und die Praxis einbauen, womit viel Umbau- und Renovierungsarbeit verbunden war.

Dadurch war mir mein Körper in dieser Zeit eigentlich „nicht wichtig“ , sondern ich versuchte, zwischen den Fieberschüben meine Arbeit in der Praxis, meine Seminare, sowie den Haushalt mit drei Kindern und die Renovierung zu 'managen'! Hinzu kam, mein ältester Sohn würde ab Oktober für ein Jahr seinen „Zivildienst“ in Südindien verbringen, mein jüngerer Sohn stand vor dem Abitur und meine Tochter würde ab August zu einem Schüleraustausch nach Südafrika reisen.

Das waren für mich gleichsam Zeiten des Umbruchs und der Veränderung. Zwar war mir vom Kopf her alles klar und ich freute mich sehr für meine Kinder, aber Kopf und Bauch sind in einem solchen Fall eben nicht unbedingt 'im Einklang'.

Schließlich wurden die Abstände zwischen den Fieberschüben jedoch immer kürzer und die Symptome so heftig, dass ich allmählich Angst bekam, denn es traten Schüttelfrost, Fieber, Nackensteifigkeit, Haarausfall, Erschöpfung, Schwitzen und sehr starke Schmerzen auf, die auch durch die Einnahme von Schmerzmitteln nicht besserten. Ich holte mir Rat von Kolleginnen, ließ mich vom Hausarzt durchchecken und versuchte vergeblich herauszufinden, worunter ich litt.

An einem Wochenende Anfang August 2004 war ich dann so weit, dass ich mich mit hohem Fieber, Schüttelfrost und starken Schmerzen ins Krankenhaus einweisen ließ.

Die Ärzte waren unsicher, weil meine Symptome auf Malaria oder eine sonstige tropische Erkrankung hindeuteten, weshalb ich zunächst auch nicht auf Station durfte. Nachdem dieser Verdacht ausgeräumt war, behielten sie mich dann aber dort und untersuchten mich eine Woche lang sehr gründlich. Auffällige Befunde wurden jedoch nicht erhoben. Die Ärzte hätten mich bereitwillig sogar noch länger untersucht, aber ich wurde dann auf eigenen Wunsch entlassen.

In dieser Zeit reifte bei mir der Verdacht, es könne sich um Borreliose handeln. Zwar hatte ich schon viel darüber gelesen, diese Möglichkeit zunächst aber ausgeschlossen. da ich mich an keinen Zeckenbiss erinnern konnte.

In der folgenden Woche besuchte ich einen, auf Borrelioseerkrankungen spezialisierten Arzt, schilderte meine Symptome und ließ mein Blut untersuchen. Er bestätigte meinen Verdacht. Die Ergebnisse der Laboruntersuchung waren zudem eindeutig. Er riet mir daher dringend, hoch dosiert per Infusion eine Antibiotika-Therapie zu beginnen. Das lehnte ich jedoch ab und nahm statt dessen die homöopathische Nosode Borrelia in der Potenzstufe C 200, zusätzlich hoch dosiert Vitamin C und zum Ausleiten ein Algenpäparat. Viele Freunde und auch Heilpraktikerkollegen rieten mir, wegen der eventuell auftretenden Spätschäden von Borreliose außerdem das Antibiotikum Zinnat 250 mg zu nehmen. Nach reiflichen Überlegungen entschied ich mich allerdings dagegen.

Weil die Schübe jedoch nicht aufhörten, wandte ich mich Anfang September 2004 an einen Heilpraktiker, dessen Borreliose-Berichte ich im Internet gefunden hatte und nahm dann die Globuli, die er mir empfahl.

In meiner mail vom 28.2.06 an den Kollegen heißt es: :

" Guten Tag,

wir hatten schon Anfang September per Email und telefonisch Kontakt.
Nach unserem Telefongespräch und der Einnahme der Globuli ging es mir einige Monate relativ gut.

Ende des Jahres bekam ich eine starke Erkältung mit Bronchitis und da es trotz Einnahme sonst immer gut wirkender Medikamente nicht besser wurde, begab ich mich in die Behandlung einer lieben Kollegin, die mir Infusionen und homöopathische Komlexmitttel, wie Engystol, Lymphomyosot, Derivatio usw. spritzte.

Es wurde daraufhin etwas besser, aber mein Abwehrsystem war im Keller. Ich hatte während dieser Zeit viele Fieberschübe, Nackensteifigkeit und Schmerzen in den Beinen. Gott sei Dank hatte ich meine Praxis über Weihnachten und Neujahr geschlossen und konnte mich erholen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es mir langsam besser geht.

Leider ging es vor drei Wochen aber wieder los. Mein Sohn brachte eine Virusgrippe mit nach Hause - die halbe Schule war krank - und ich begann sofort wieder mit Übelkeit, Schmerzen in den Rippenbögen und Fieberschüben, die dieses Mal noch heftiger waren, sowie vielen Schweißausbrüchen. Meine Beine schmerzten, wie noch nie. Stets begann es mit ziehenden Schmerzen, dann wurden diese eher drückend, wobei Druck linderte. Dann wieder waren sie nur noch empfindlich. Stieg das Fieber, ließen die Schmerzen allerdings etwas nach. Zusätzlich hatte ich Schnupfen, einen sehr starken Husten mit Schleimbildungsowie eine eitrige Bindehautentzündung, die nicht besser wurde. Mit jedem Hustenanfall ging mir sehr viel Wasser ab.

Das Ganze dauerte ca zwei Wochen. Ich sagte allen Patienten ab und verschob auch die Seminare.

Als ich dann zu laufen versuchte, waren meine Beine aber wie gelähmt und ich hatte das Gefühl, auf rohen Eiern zu gehen. Vorher war ich zwar auch schon öfter schlapp und kraftlos gewesen, aber ein solches Gefühl von Lähmigkeit hatte ich in dieser Intensität vorher noch nie. Es war auch im Liegen so.

Die Fieberschübe kamen dann erneut. Nun waren auch die rechte Hand und der rechte Unterarm betroffen. Ich habe das Gefühl, ich komme überhaupt nicht mehr durch. Ob ich nun von meiner Freundin behandelt werde oder nicht - es bessert sich nichts. Es ist, als wolle kein Mittel anschlagen. Das Fieber kommt immer wieder und sobald ich versuche, wieder einem geregelten Tagesablauf nachzugehen, geht es mir schlechter.

Zwischenzeitlich habe ich das Abendseminar einer homöopathischen Ärztin besucht, die sehr viel über die ersten beiden Stadien der Borreliose berichtete, aber die Meinung vertrat, sei man im "dritten Stadium", so sei Heilung nicht mehr möglich. Die einzige Chance sei dann, im Schub symptomatisch mit Ledum, Belladonna, Eupatorium usw. zu behandeln. Für die Zeit zwischen den Schüben sei im übrigen das eigene 'Konstitutionsmittel' zu finden und zu versuchen, damit die Erkrankung eventuell zum Stillstand zu bringen. Da ich an dem Abend auch Fieber hatte, meinte sie übrigens, ich solle Belladonna nehmen und die Borreliose Nosode Q12.

Ich würde mich nach allem sehr gern in Ihre Hände begeben. Ich habe meine Untersuchungsergebnisse kopiert und sende sie Ihnen zu. Außerdem habe ich ein aktuelles Fotos gemacht, habe es aber übers Internet ausgedruckt und es ist daher etwas verschwommen...."

 

Tatsächlich war ich in einer, aus meiner Sicht inzwischen fast hoffnungslosen Lage, denn die überstandene Virusgrippe im Januar hatten meine Symptome sehr verstärkt: Meine Beine schmerzten so, dass ich kaum laufen konnte. Jeweils begann es mit ziehenden Schmerzen, dann wurden diese eher drückend und schließlich war die Haut so extrem berührungsempfindlich, dass ich nicht mal eine Zudecke ertragen konnte. Stieg mein Fieber, ließen die Schmerzen etwas nach, fiel es, wurden die Schmerzen unerträglich. Als ich insgesamt wieder kräftiger wurde, waren meine Beine wie gelähmt. Ich hatte das Gefühl, wie auf rohen Eiern zu gehen, war schlapp und kraftlos. Diese „Lähmigkeit“ verspürte ich selbst im Liegen.

Kaum bewegte ich mich, kamen Fieberschübe. Seit dem letzten Fieberschub waren außerdem der rechte Unterarm und die rechte Hand betroffen. Ich konnte nicht einmal mehr eine volle Teetasse halten. Die vielen Schweißausbrüche, meine Rippenschmerzen und die Herzschwäche ließen kaum zu, dass ich länger als zwei Stunden auf den Beinen war.

Außerdem hatte ich Heuschnupfen auf Erle und Esche, sowie einen starken Husten mit Bronchitis. und eine eitrige Bindehautentzündung. Auch hatte ich Gedächtnisausfälle, Wortfindungs- und Konzentrationsstörungen. Allmählich waren meine Kräfte am Ende.

Das war das erste Mal, dass ich es wirklich mit der Angst bekam, denn die Einnahme üblicher Naturheil- und Komplexmitteln verbesserte diese Symptome immer nur vorübergehend. Selbst starke Schmerzmittel halfen nicht. Ich konnte kaum meinen Alltag bewältigen. Existenzängste kamen hinzu.

Der Kollege übernahm meinen Fall und ab da standen wir dann in in intensivem Telefon- und Emailkontakt, und ich nahm die von ihm empfohlenen Medikamente - fast nur Homöopathika in der Potenzstufe C 200.

Einen Abriss des Heilungsprozesses der ersten Tage spiegeln Auszüge meiner E-mails an ihn:

Donnerstag, 3.03.2005:

"…Der Blutdruck ist 90 zu 60. Im Moment huste ich wieder ziemlich stark, besonders im Liegen. Grundsätzlich bin ich körperlich sehr erschöpft. Ich habe das Gefühl, kaum noch Lungenvolumen zu haben. Die Bindehautentzündung ist immer noch da. Und ich kann nicht lange stillsitzen. Das ist ziemlich untypisch für mich. Die Beine schmerzen im Moment nicht mehr so stark, aber ich spüre sie ständig."

 

Montag, 07.03.2005

:"Seit gestern Abend ist mir sehr übel. Ich hatte auch wieder Beinschmerzen, Grippegefühl und schmerzende Rippenbögen. Der Husten hat sich etwas gebessert. Die Bindehautentzündung ist wieder da, auch Schwindel. Und die Beine sind schwer und fühlen sich "lähmig" an; ich kann das nicht beschreiben, es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl."

 

Fr 11.03.2005:

"Am Dienstag hatte ich wieder sehr starke Schmerzen mit
Nackensteifigkeit, am Mittwoch konnte ich kaum laufen, weil die Muskeln keine Kraft hatten. „Ich kann kaum eine Tasche tragen und auch das Treppensteigen fällt mir sehr schwer.“ Auch kann ich nicht lange sprechen, weil ich dann gleich außer Atem bin. Der Husten hat sich etwas gebessert. Gestern war ich auch sehr schwach. Nachts schwitze ich sehr viel.

Gestern Abend hatte ich wieder Fieber und ich befürchtete erneute Fieberschübe. Aber es war nicht so. Das Fieber stieg nur bis 38 ° und fiel dann im Laufe des Abends wieder. In dieser Nacht war ich sehr unruhig und schwitzte viel. Ich nehme jetzt das Pulver zur Entsäuerung, außerdem Chlorophyll, Vit.B, Phlogenzym, NeyTabs/Lymphe und Niere. "

Mit dem Kollegen suchte ich am folgenden Sonntag nach Erklärungen für meinen Zustand. Neben bekannten Vorerkrankungen sprach er auch mögliche seelische Ursachen für das plötzliche Auftauchen der Erkrankung an. So kamen wir darauf, dass erste Symptome nach dem Besuch des Jahresseelenamtes meines von mir sehr geliebten Vaters aufgetreten waren. Hier konnte ein direkter Zusammenhang bestehen, denn während des Gespräches wurde mir klar, dass ich diesen Verlust noch längst nicht verarbeitet hatte.

Hierzu nun die mail vom Dienstag, den 15.03.2005:

"Danke noch einmal für das intensive Gespräch vom Sonntag. Es hat mir sehr gut getan und mich darin bestärkt, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Am Montag hatte ich das Gefühl, wieder stärker zu sein und habe leider etwas übertrieben. Ich war den ganzen Tag auf den Beinen und auf der Rückfahrt vom Seminar bekam ich wieder Nackensteifigkeit und Schmerzen an den Rippenbögen.

Heute bin ich sehr erschöpft und kraftlos -- besonders in den Beinen.
Allerdings niese ich auch den ganzen Tag, die Nasenschleimhaut ist geschwollen und ich bekomme schlecht Luft. Na ja, typische Heuschnupfensymtome. Zwischendurch kommt manchmal eine kurze Phase heftigen Hustens mit Auswurf und dann geht's wieder. Ich bin jetzt 2 Nächte "schwitzfrei", dadurch habe ich besser schlafen können."


Freitag, 18.03.2005:

"Es geht mir etwas besser. Im Moment habe ich keine Schmerzen, nur die Lähmigkeit in den Beinen ist noch da.

Na ja, erschöpft bin ich und von der Stimmung her sehr ernst, nicht ärgerlich oder gereizt, eher so, als hätte ich abgeschlossen, ein bisschen wie aufgeben, ruhig und habe keine Energie, besondere Dinge entwickeln zu können. Das ist normalerweise nicht meine Grundhaltung - bzw. Stimmung und für mich sehr ungewöhnlich."

Nach gezielter homöopathischer Behandlung meiner Heuschnuptensymptome ging es mir diesbzüglich zwar allmählich besser, aber immer gab es Rückschläge. So schrieb ich am Mittwoch, den 23.03.2005:

"Seit gestern habe ich wieder Übelkeit, Nackensteifigkeit und Schwindel. Es ist, als hätte sich eine Schwere über meinen ganzen Körper gelegt. Ich habe Heuschnupfen und Hitzewallungen. Zwischendurch gibt es aber mittlerweile kurze Phasen, wo es mir gut geht."

Es folgte eine gezielte Nachbehandlung meiner viralen Vorerkrankungen und des Heuschnupfens mit Nosoden. Die Nackensteife ging weg, aber meine Lunge war noch nicht ganz frei.

Zu schaffen machte mir allerdings seelisch, dass in der Zeit mein Freund auszog. Das war körperlich gesehen auch ein Rückschlag, bedeutet Enttäuschung und Trauer und es ging mir sehr zu Herzen, dass diese Beziehung auseinanderging.
Daher war es mir eine große Hilfe, darüber ausführlich mit dem Kollegen reden zu können.

Am Montag, den 28.03.2005 teilte ich daher mit:

 

"Heute habe ich zum ersten Mal meine Beine eine Zeit lang nicht gespürt. Ich habe sie einfach 'vergessen'. Nachdem mir das aufgefallen ist, war ich sehr erfreut. Das könnte ein gutes Zeichen sein."

Die Therapie schien weiter zu greifen., denn am Donnerstag, den 31.03.2005 mailte ich:

 

"Es geht mir besser. Keine Nackensteifigkeit mehr, kaum noch Schmerzen in den Beinen, manchmal noch etwas unsicher im Gang, und diese merkwürdigen Symptome in den Beinen sind auch noch nicht ganz weg.
Die Augen brennen und jucken, ich bin aber nicht mehr so stark erschöpft. Alles in allem bin ich zufrieden, schlafe einigermaßen gut und erhole mich ."

Am Freitag, den15.04.2005 mailte ich dann:

 

"Die Beine tun an manchen Tagen weh oder sind kraftlos; aber wesentlich weniger als sonst. Die Nackensteifigkeit und die Übelkeit kommen immer dann, wenn ich mich hilflos und überfordert fühle.
Meine Freundinnen sagen, ich sähe trotz der vielen Probleme endlich wieder etwas besser aus...."

Endlich hatte ich mich auch seelisch wieder stabilisiert. Aber manchmal hatte ich noch eine Schwäche beim Gehen, die mich doch daran zweifeln ließ, ob ich jemals wieder sicher gehen könne, denn ich musste ganz bewusst gehen. Dieses Gefühl der Unsicherheit hatte ich auch noch im Liegen, aber nun keine Schmerzen mehr dabei.

Die Besserung setzte sich - mit Rückschlägen - dauerhaft fort. Am Mittwoch, 20.04.2005 schrieb ich

 

"Gestern hatte ich wieder dieses Grippegefühl, Schmerzen zwischen den Rippen, Übelkeit und Nackensteifigkeit und ich dachte, es würde wieder mit den Fieberschüben losgehen. Im Laufe des Abends gingen die Symptome jedoch langsam wieder zurück. (Ich muss zugeben, dass ich doch Angst bekam, es würde wieder so schlimm wie damals werden). Jetzt habe ich noch etwas Kopfschmerzen, Übelkeit und der Nacken schmerzt, und mein Körper fühlt sich an,wie nach den Fieberschüben."

Aber schon am Freitag, den 22.04.2005 war das wieder überstanden und ich mailte:

 

"Es geht mir besser. Ich habe noch Nackensteifigkeit, Herzklopfen, Übelkeit und leichte Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Die Beschwerden der Beine haben sich gebessert, bzw. sind zwischendurch gar nicht mehr da."

Die Übelkeit war dabei latent vorhanden. Sie war stärker, wenn ich Schwindel hatte und verstärkt Nackensteife. Außerdem begann nun der Heuschnupfen wegen meiner Birkenallergie.

Es folgten daher weitere Behandlungen mit Pollen und verschiedenen Virus-Nosoden aufgrund meiner Vorkrankungen, wie FSME, Chlamydien und Yersenien. Das brachte eine wechselhafte Zeit. Konnte ich dem Kollegen noch am 23.4.05 telefonisch berichten: " Es geht mir gut" und am 30.4.05 sogar sagen: " die ganze Woche war einigermaßen", so folgten dem wieder Phasen großer Erschöpfung, anhaltender, wenn auch verminderter Nackensteife und auch beim Heuschnupfen wechselte es.

So hieß es am Dienstag, den 04.05.2005:

 

"Seit Sonntag geht es mir nicht mehr so gut. Ich habe wieder Nackenschmerzen und meine Beine spüre ich auch sehr stark. Und ich bin sehr erschöpft."

Welche Bedeutung seelische Vorgänge für ein Krankengeschehen haben können, deutet meine mail vom Freitag, den 05.06.2005 an:

 

" Ich bin total erschöpft, mein Rücken tut weh, die Ohren schmerzen und ich bin sehr geräuschempfindlich und es ist, als hätte sich ein Schleier über meinen ganzen Körper gelegt. Ich bin unruhig und etwas desorientiert. Die Nierenschmerzen haben sicherlich mit meiner Trauer zu tun. Ich spüre, wenn ich die Trauer zulasse, ist es nicht mehr nötig, dass mich mein Körper daran erinnert.

Die oben erwähnte Trauer liegt in der Trennung von meinem damaligen Lebensgefährten begründet, der Ostern auszog. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass körperliche Erkrankungen „immer“ auch einen psychosomatischen Hintergrund haben. Sehr hilfreich war mir in dieser Situation das Buch „Ich vergebe“ von Collin Tipping. Auch arbeitete ich daraufhin mit dieser besonderen Methode und erfuhr dadurch große Hilfe und Erleichterung."

Der Genesungsprozess dauerte an. Doch meine berufliche und seelische Belastung erlaubten keine schnellen Fortschritte.

Auch 'erinnerte' sich mein Körper gelegentlich vergangener Krankheitsgeschehnisse - ein durchaus normaler Prozess, den jeder hat. Baut sich der Körper mit fortschreitender Genesung nämlich wieder auf, so kann er es nun wagen, alte Krankheitsprozesse, die er bislang notwendig 'verdrängt' hatte, wieder zur Kenntnis zu nehmen und - neu gestärkt - abschließend aufzuarbeiten. Regelmäßig ist derlei mit einer oftmals mehrtägigen Verschlechterung verbunden - die aber wiederum ein Beweis für den einsetzenden Besserungsprozess ist.


Am Samstag, den 05.07.2005 mailte ich jedenfalls:

 

"Es geht mir etwas besser. Das Strodival wirkt gut. Die Nieren schmerzen noch. Psychisch geht’s langsam wieder aufwärts. "

Aber meine Psyche litt noch immer, denn am Freitag, 13.05.2005 schrieb ich:

 

"Kurz nach dem Telefongespräch mit einer Freundin, in dem es um meine beendete Beziehung ging, bekam ich sehr schlimme Bauchkrämpfe und danach Durchfall.

Zwei Tage ging es mir danach sehr schlecht und ich konnte kaum den Alltag schaffen. Durch die Enttäuschung kamen sofort die Nackensteifigkeit, die Übelkeit und die Schmerzen zurück.

Jetzt geht’s wieder besser. Ich war zwischenzeitlich bei meinem Hausarzt, weil mein Lungenvolumen sehr gering war und ich so wenig Kraft hatte. Er hat mir eine Überweisung zum Lungenfacharzt ausgestellt. Er wollte erst das Ergebnis vom Lungenarzt abwarten, bevor wir das Belastungs-EKG machen, damit ich ihm nicht „zusammenklappe“. "

Am Samstag, den 21.05.2005 mailte ich:

 

"Ich bin in dieser Woche sehr erschöpft. Es ist so, als lege sich wieder ein Schleier der Erschöpfung über meinen ganzen Körper und besonders über meine Beine. Sie sind schwer und schlapp. Selbst das Treppensteigen ist anstrengend. Der Nacken schmerzt. Es könnte aber auch sein, dass sich die Beschwerden durch das merkwürdige Wetter verstärken, da ich meist auf Wetterumschwünge reagiere."

Die von den meisten Therapeuten heute so vernachlässigte Bedeutung seelischer Faktoren vieler Krankheitsgeschehen spiegelt auch meine mail vom Samstag, den 04.06.2005:

 

" Seit zwei Wochen habe ich einen roten, juckenden, pickeligen Hautauschlag an den Augen. Der Heuschnupfen plagt mich zwischendurch sehr. Ich bekomme kaum Luft durch die Nase und rieche nichts mehr.

Am Donnerstag ging es mir wieder schlecht - mit Nackensteifigkeit, Erschöpfung, Übelkeit, leichten Schmerzen und einem Gefühl, als habe sich eine Glocke der Lähmung über mich gelegt. Ich legte mich daraufhin nachmittags drei Stunden hin und es ging wieder besser. Mein Gang ist aber immer noch etwas unsicher. Doch sonst geht es mir wieder ganz gut. Dieser "Rückfall" hat mich allerdings ein bisschen mitgenommen.

Die Enzyme habe ich, seitdem ich die starken Magenschmerzen hatte, nicht mehr genommen. Ach ja, es ist nach unserem Gespräch über den Schmerz meiner Trennung kein krampfartiger Magenschmerz mehr aufgetreten. Auch die Durchfälle haben nachgelassen. Sie hatten recht!!!!!!!!!!!! "

Was ich auch ständig in meiner, schwerpunktmäßig psychologisch
orientierten Praxis erlebe, zeigt sich also auch hier: Wie wichtig es ist, sich nicht nur auf Medikamenteneinnahme zu beschränken, sondern den ganzen Menschen zu sehen, mit allem, was gerade da ist.

Das drückt sich nun auch in in meinem eigenen Krankheitsgeschehen aus.

Mit zwei weiteren Trainern führte ich zwischenzeitlich ein Seminar in Italien durch. Nach meiner Rückkehr berichtete ich hierüber in meiner mail vom Freitag, den 01.07.2005:

 

"Der Kurs in Italien war wunderschön, das Wetter gut, die Landschaft so schön, wie ich sie mir nicht vorgestellt hatte: schöne alte Villen, große Oleanderbäume, blühende Magnolienbäume, ein relativ warmer Lago Maggiore und leider viel zu viel gutes Essen. Und das Seminar war sehr erfolgreich.

Die ersten Tage waren allerdings anstrengend für mich. Ich war es nicht mehr gewohnt, von morgens 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr ununterbrochen auf den Beinen zu sein. Abends kam ich kaum mehr die ´Steintreppen zum Ferienhaus hoch.

Am vierten Tag hatte ich daher plötzlich wieder Schmerzen und Lähmungserscheinungen in den Beinen, so dass nach dem Kurstag mit meinen beiden Kollegen Übungen dazu gemacht habe, auf die es mir wieder besser ging.

Erst, nachdem ich wieder meinen ersten normalen "Stress-Tag" zu Hause hatte, bekam ich wieder ein Brennen in den Beinen, das im Moment noch anhält. Und der Nacken schmerzt.

Der Heuschnupfen war zeitweise schlimm, ist jetzt aber fast ganz zurückgegangen. Das Ekzem über dem rechten Auge hat sich etwas ausgebreitet. Es ist auf und unter dem Lid und seitlich des Auges - pickelig und juckend. Im Moment habe ich noch keine Idee dazu. Aber es könnte schon sein, dass ich irgendetwas nicht sehen will….!

Aber das Leben musste weiter gehen. Auch wollte ich nicht weitere Monate damit verbringen, meine Krankheit zu leben. Ich entschied daher, meine Tochter aus Südafrika abzuholen und dort mit ihr einen dreiwöchigen Urlaub zu verbringen. Meine dortigen, durchaus auch ungewöhnlichen Erlebnisse schilderte ich in der mail vom Samstag, den 06.08.2005:

 

"Ich bin seit Freitag aus Südafrika zurück. Der Urlaub war interessant, spannend, aber auch sehr anstrengend.

Meine Tochter hat mich anfangs fast nicht erkannt. Sie hatte mich ja ein Jahr nicht gesehen und ich sehe schon ziemlich ausgezehrt und mitgenommen aus. Es dauert wohl noch ein wenig, bis ich wieder "normal" aussehe.

Anfangs konnte ich nicht sehr viel laufen und war schnell erschöpft. Mit der Zeit wurde ich aber stärker und habe auch schon mal eine kleine Bergtour mitgemacht. Begleitet haben mich die ganze Zeit über ein heftiger Heuschnupfen, die Nackensteifigkeit und eine rasche Erschöpflichkeit.

Die Beine zeigten in der ersten Woche die alten Symptome. Dann aber war ich mit meiner Tochter auf einem Markt in Howick, nahe der Wasserfälle, beim Stand einer afrikanischen Heilerin. Sie las in meiner Hand, mit Hilfe eines Edelsteins, meine Aura und fragte mich dann zu meiner Verblüffung, ob ich Trauer und Enttäuschung bezüglich meines Vaters empfinde. Danach begleitete sie mich therapeutisch in einer sehr intensiven Heilsitzung, in der ich viel alten Schmerz und Kummer loslassen konnte. Ich war ihr sehr dankbar und spürte, wie mir dadurch um Vieles leichter wurde. "

Am Sonntag, den 07.08.2005 ergänzte ich die obige mail:

"Das Ekzem über den Augen ist noch da. Aber sonst, alles in allem gesehen, geht es mir immer besser. Ich habe in Afrika einen klaren Kopf bekommen, denke nicht mehr soviel nach und bin optimistischer, was die Zukunft angeht."

Am Freitag, den 12.08.2005 schrieb ich:

"Es geht mir einigermaßen gut. Wenn ich körperlich viel arbeite, kann ich aber nachts nicht schlafen, weil mir mein Körper das übel nimmt. Mein Heuschnupfen hört einfach nicht auf - das habe ich in früheren Jahren nie gehabt, da war im Mai Schluss, spätestens Anfang Juni. Das hat aber vielleicht auch mit der Erschöpfung zu tun.

Emotional geht es mir trotzdem viel besser, ich arbeite gut, bin innerlich ausgeglichener."

Wie gut es mir insgesamt zu der Zeit wieder ging - trotz genannter Unpässlichkeiten - belegen auch meine sonstigen, damaligen Unternehmungen. Hierzu meine mail vom Freitag, den 02.09.2005:

" Am Wochenende hatte ich ein großes Sommerfest mit sehr vielen Gästen zum 10jährigen Bestehen der Praxis. Es war anstrengend, hat mich erschöpft, die Beine brennen und die Haut um die Augen herum ist sehr dünn und empfindlich. Aber es war ok.

Alles in allem freue mich doch sehr, dass ich die letzten Monate so gut überstanden habe.

Wenn ich zurückblicke und an die erste Zeit diesen Jahres zurückdenke, wie ich so starken Schmerzen im Bett lag, dass kaum den Alltag bestehen konnte, so geht es mir heute vergleichsweiserichtig gut. Ich spüre sehr schnell, wenn ich mich überfordere, weil ich dann sofort die Quittung dafür bekomme. In der Regel bedeutet das, dass ich schon am nächsten Tag für mindestens 1 -2 Tage Schmerzen habe und erschöpft bin. Diesbezüglich muss ich noch einen Mittelweg finden, denn an manchen Tagen vergesse ich, dass ich krank war. Die folgenden Tage zeigen mir dann allerdings sehr deutlich, dass ich auf meinen Körper und meine Seele hören sollte."

Heute geht es mir nun aber so gut, wie anderen. Ich kann meiner Arbeit wieder dauerhaft nachgehen und fühle mich wieder wohl. Das schließt gelegentliche Krankheitszustände natürlich nicht aus, aber diese belasten mich nicht. Jeder hat schließlich mal solche Zeiten und wenn es zu sehr 'drückt', dann wende ich mich neuerlich an den Kollegen mit der Bitte um Globuli in der Potenz C 200.

Betrachte ich rückblickend meine Krankengeschichte, kann ich jedenfalls sagen, ein großer Aspekt meiner Heilung war die Begleitung durch den Kollegen, auch wenn ich diesen bis heute nicht kennen gelernt habe, weil es durchgehend eine Fernbehandlung war.

Behandelt habe ich mich während dieser Zeit von Mai 2004 bis Anfang 2006 außerdem immer wieder mit Bachblüten, Engelessenzen, Aura Soma und energetischer Therapie.

Gleichzeitig gab mir natürlich die Unterstützung meiner Familie und meiner Freundinnen viel Kraft - einerseits in der Bewältigung des Alltags, aber auch immer wieder durch Reiki-Sitzungen und Vergebungsarbeit. Schließlich trägt jeder von uns große Möglichkeiten zur Heilung und zum weiteren Wachstum in sich. Meine bewusste Beschäftigung mit den Themen: Loslassen, Vertrauen und Neuorientierung gaben mir selbst viel Kraft und innere Stärke, was sich mir auch bei meiner Tätigkeit als lizensierter Coach der Tipping-Methode in Vergebungszeremonien, Workshops und Einzelsitzungen 9nzwischen immer wieder bestätigte.

12.9.06

 

 

 

 

II. Anfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Mit Genehmigung der Verfasserin ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

 

1. Erst Eigendiagnose war erfolgreich

Zunächst ähnlich erfolglose Diagnoseversuche wie die Kollegin erleben viele Patienten. Gibt der Patient nicht an, dass er einen Zeckenstich hatte, werden - Motto: 'An Borreliose denke man zuletzt - erst mal viele, teils auch kostenintensive Untersuchungen gemacht, um sich die unleugbaren Symptome des Patienten erklären zu können. Bei einer Vorgeschichte wie der Kollegin scheidet nach dem Verständnis vieler Behandler eine Borreliose von vornherein schon mal aus.

Welche Versäumnisse diesbezüglich selbst den Kliniken vorzuwerfen ist, zeigt der Bericht der Kollegin. Bei ihr wurde in der Klinik an Malaria gedacht, nicht aber an Borrelia. Erst sie selbst musste den Verdacht haben und der Borrelia-Spezialist bestätigt ihr diesen dann. So werden vom System aber häufig erhebliche Kosten gemacht, die eigentlich unnötig sind!

Dabei besagt das Nichtwissen von einem Zeckenstich mit Rötung eigentlich nicht viel. Der Patient kann schließlich auch von einer borreliosekranken Mücke o.ä. gestochen worden sein, die deshalb Überträgerin des Erregers war, weil sie zuvor vielleicht an einem borreliosekranken Tier, wie Hund oder einer Katze oder auch einem infizierten Menschen Blut gesaugt hatte.

 

 

2. Nosode Borrelia und Vitamin C

Die Kollegin nahm zunächst eigeninitiativ Borrelia Nosode und auch Vitamin C.

Dass hoch dosiertes Vitamin C und auch die Nosode aber nicht genügten, lag - wie mir die spätere Krankengeschichte beweist - wohl daran, dass die Nosode zunächst zu zögerlich genommen wurde.

Hierzu folgenden Exkurs.

Die wenigsten Ärzte verstehen wirklich etwas von Homoöpathie - weshalb sie diese auch regelmäßig belächeln! - aber selbst Homöopathen halten - in enger Beachtung der Lehre Hahnemanns als sog. 'Klassischer Homöopathie' - die einmalige Gabe einer Potenzstufe in C 200 oder höher oft wochenlang für ausreichend, bevor schließlich neuerlich eine Globulum der Potenz C 200 oder höher gegeben wird. Das genügt aber m.E. nicht.

Mein Rat an die Kollegin war daher demgegenüber gewesen - wie ich das immer und bei jedem mache - sie möge täglich 6x1 Globulum nehmen. Alles andere überfordert nämlich in einem solchen Fall diese Therapieform, denn es wird bei einmaliger Gabe in großem zeitlichen Abstand nur ein, in der Häufigkeit aber nicht wirklich ausreichender Impuls verabreicht.

Eben darauf aber kommt es an, denn es wird dem Körper bei einer Potenz C 200 wirklich nur ein Impuls zuteil, da substantiell ja nichts gegeben wird! Nur der Impuls schwingt das Krankheitsgeschehen aber dann gleichsam neu und dauerhaft ein.

Einen solchen Impuls über lange Zeit dem Patienten aber nur einmalig zukommen zu lassen, ist daher m.E. auch zu kurzsichtig gedacht. Ein einmaliger Impuls lässt sich nämlich dem einmaligen Schlag eines Ziselierhammers auf die dicke 'Krankheitsmauer' um den Körper vergleichen. Er wird diese 'Mauer' nicht aufbrechen!

Trifft der passend gesetzte Ziselierhammer C 200 jedoch immer wieder auf die gleiche Stelle, so wird er in diese 'Krankheitsmauer' schließlich ein Loch machen - ohne den dahinter verborgenen Körper dabei jedoch zu verletzen! - aus dem die Krankheit schließlich entweichen kann. Die rasche Wiederholung solcher Impulse ist nach meiner Erfahrung daher eine wichtige Voraussetzung des therapeutischen Erfolges.

Dies heißt allerdings dennoch nicht, dass nicht sogar eine einmalige Gabe genügt. Aber die Zeiten Hahnemanns sind vorbei. Die Homöopathie konkurriert heute mit der Schulmedizin! Der genügen aber manchmal 'Totschlagsmedikamente' mit erheblichen Nebenwirkungen, um dem Verlangen der Patienten nach rascher Linderung zu entsprechen - auch wenn das Ergebnis nicht dauerhaft oder gar Heilung ist.

In fortgeschrittenen oder schweren Krankheitsfällen kann der 'klassische' Homöopath daher selten oder nicht mit der raschen, scheinbaren 'Wirksamkeit' der Schulmedizin mithalten, wenn er - aufgrund nur einmaliger Gabe einer Potenzstufe C 200 - erst wochenlang darauf warten will, dass gesundungsmäßig was passiert. Solches Vorgehen der Homöopahie ist nur in Ländern ohne ausreichende Arztversorgung anwendbar, d.h. dem Patienten dort die Alternative schulmedizinischer Behandlung fehlt. Dann muss der Kranke mangels eines anderen Arztes warten, bis das einmalig gegebene Homöopathikum 'ausgewirkt' und zeitaufwendig die Stufen zu dauerhafter Besserung oder gar Heilung genommen hat.

Westliche Medizin, zusammen mit der Ärzteschwemme in den sog. modernen Volkswirtschaften, räumt dem homöopathischen Therapeuten gleichsam keine Zeit ein, zumal der Patient normalerweise auch noch ein, im Grunde falsches Verhälntis zu seinem Körper hat. Wird nach meiner Erfahrung doch der Körper gewöhnlich wie ein Auto betrachtet, das bedarfsweise in eine der allerorten offenen 'Werkstätten' gebracht wird, wenn es klappert oder quietscht. Binnen weniger Tage oder Stunden muss das 'Gefährt' dort dann wenigstens wieder so weit 'repariert' sein, dass es weiterhin auf Verschleiß gefahren werden kann.

Ursache dieser, letztlich selbstschädigenden Missachtung der Menschen ihrer Körperlichkeit ist m.E.der heutige, durchaus verständliche Erlebnishunger des Einzelnen. Er zieht einen Stressurlaub meist einem betulichen, aber nicht selten allein sinnvollen Erholen des Körpers vor.

Ein Übriges tut die nicht selten menschenverachtende, aber meinungsprägende Einstellung der Arbeitswelt zum menschlichen Körper.

Allerdings bedingt das eine dabei letztlich das andere! Wie soll ein Mensch fürsorglichen Umgang mit dem Körper pflegen, wenn er unbarmherzig dem Diktat unterstellt ist, bis zum Zusammenbruch und Ausscheiden aus dem Arbeitsgeschehen stets belastbar funktionieren zu sollen? Wie soll andererseits die Arbeitswelt eine vernünftige Einstellung zum Menschen bekommen, wenn sie täglich erlebt, dass es in der Arbeitswelt dem Einzelnen weniger um ein lebenswertes Leben geht, als vielmehr um wirtschaftlichen Erfolg als Preis und Maßstab individuellen Handelns und solcher Einstellung alles andere - auch und gerade die Gesundheit! - geopfert wird?

So schätzen Individuum und Arbeitswelt heute Gesundheit beide leider gering. Entsprechend leiden aber schließlich viele - und die Haie im Gesundheitswesen umkreisen bis zum Beutemachen gierig diesen gewaltigen Zug letztlich Irregeführter und daher irgendwie Hilf- wie Wehrloser.

 

 

3.Homöopathische Hochpotenzen und die Arzneimittelkommission.

Der gute Homöopath sollte also lernen, mit der Hochpotenzstufe C 200 konkurrenzfähig umzugehen. Das ist durchaus möglich, setzt aber Können voraus.

Das wissen zwar die homöopathischen Behandler meist nicht - schon gar nicht die in ihren Heilpraktikerschulen in 'klassischer Homöopathie' ausgebildeten Kollegen - aber die Pharmaindustrie und Teile der maßgeblichen Ärzteschaft sind diesbezüglich weiter. Bei ihnen hat, aufgrund der bekannt gewordenen Therapieerfolge, bezüglich der Potenzstufe C 200 und höher bereits ein Umdenken eingesetzt.

Bevor sich möglicherweise eine wirkliche Hochpotenzhomöopathie etwa in der von mir empfohlenen Einnahmehäufigkeit durchsetzt, sollen nämlich, nach derzeit laufenden Bemühungen in der bundesdeutschen Arzneimittelkommission, die Hochpotenzen unter Verschreibungspflicht gestellt werden. Mir sind aus Kollegenkreisen jedenfalls Bemühungen bekannt geworden, dass den Schulmedizinern und der Pharmaindustrie durch Einführung der Verschreibungspflicht bei Hochpotenzen ab C 200 das "Riesenproblem" der Erfolge mit Hochpotenzen vom Hals geschafft werden soll.

Damit würde nämlich - unauffällig - den Heilpraktikern durch Wegnahme eines wichtigen Teiles ihrer Arbeitsmittel zugleich der berufliche Boden entzogen - ein geschickter Schachzug angesichts der Tatssache, dass politisch in der BRD derzeit ( noch ) niemand offen wagen wird, den Berufsstand des Heilpraktikers zu verbieten. Vielmehr wird solches wird daher gewiss irgendwann 'der EU' überlassen bleiben. Gibt es auf Druck der internationalen Ärzteschaft in der EU doch schon seit Jahren Bemühungen, den Berufsstand Heilpraktiker als ungeliebte, da teilweise erfolgreichere Konkurrenz der Ärzte zu verbieten.

So schwer scheint das langfristig auch nicht. Gibt es weltweit doch nur in der BRD Heilpraktiker. Wann Brüssel, im Zuge angeblicher Harmonierung der EU, diesem Drängen allerdings nachgibt, weiß derzeit niemand.

Um Brüssel diesbezüglich nicht terminlich weiterhin ausgeliefert zu bleiben, sann man in der BRD daher auf 'Selbsthilfe' und fand eine Möglichkeit darin, unter scheinheiligem Vorwand des Patientschutzes diese Aufgabe einer Beschränkung der Heilpraktikertätigkeit der sog. Arzneimittelkommission zu übertragen. Auc sie kann und wird die Heilpraktikerschaft zwar nicht verbieten können, aber sie kann deren tägliche Arbeitsmittel unter Verschreibungspflicht stellen, wodurch sie dann dem Heilpraktiker weitgehend entzogen sind.

Es irrt, wer treuherzig annimmt, die Annahme solches Vorgehen sei hergeholt. Tatsächlich ist das in der BRD keineswegs unüblich.

Weitgehend unbeachtet geschah beispielsweise Ähnliches im Jahre 2006 bereits dadurch, dass für die, überwiegend von Heilpraktikern geübte Neuraltherapie nach Dr. Hunecke die Wirkstoffe Procain und Lidocain unter Verschreibungspflicht gestellt wurden.

Die Anwendung dieser, bekanntermaßen wirksamen Neuraltherapie, wurde also über den Vorbehalt einer Verschreibungspflicht der dazu notwendigen Medikamente auf die Ärzteschaft begrenzt, mit der angeblich patientenfürsorglichen Begründung, angeblich seien nur Ärzte fähig, diese Therapie anzuwenden.

Das an sich wäre nicht zwingend zu beanstanden. Patientenschutz ist in der Tat hoch zu halten! Doch diese Maßnahme beabsichtigt eigentlich, Neuraltherapie deshalb aus dem Katalog der Behandlungen herauszunehmen, weil Ärzte in der Regel für Neuraltherapie gar nicht ausgebildet sind. Die wenigsten Ärzte - anders als mancher Heilpraktiker! - haben Ahnung, was Neuraltherapie wirklich leisten kann. Die Folge wird sein, dass diese Therapie zukünftig kaum mehr ausgeübt und schließlich wohl vergessen wird. Und das soll wirklich dem Patientenschutz dienen?

Solches Vorgehen der Arzneimittelkommission - ist in Wahrheit eine bewährte Methode, gegen Selbstbehandler und Heilpraktiker vorzugehen, zumal die Hersteller langfristig - mangels Nachfrage - dann auch das Angebot an notwendigen Substanzen einstellen.

Wer weitere Beispiele für diese Art Standespolitik zugunsten der Ärzteschaft sucht, möge sich über die Vorgänge um die Verschreibungspflicht des wirksamsten Herzmittels informieren, das bereits seit dem 19.Jahrhundert bekannt ist: Strophanthin. Hierzu:

Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Aber der Strophanthinfall hat durchaus weitere Parallelen. So sei nur an die Unterdrückung des Vitamins B 17 als einem außergewöhnlichen Antikrebsmittels erinnert, das ersichtlich wegen seiner Wirksamkeit vom Markt verdrängt wurde ( hierzu etwa: G. Edward Griffin " Ene Welt ohne Krebs - Die Geschichte des Vitamin B 17 und seiner Unterdrückung, Kopp -Verlag - https://www.kopp-verlag.de/index.cfm?rNav=kat&CFID=
3713333&CFTOKEN =83992327&NOID=1165&NUID=240)

Gleiches wie beim Strophanthin soll nun mit den homöopathischen Hochpotenzen geschehen: angeblich zum Schutze der Patienten sollen sie nur noch in die Hände der immer 'erfahrenenen' Ärzte und werden daher unter Verschreibungspflicht gestellt.

Den Widerspruch zu den gängigen Thesen der Schulmedizin von der angeblich grundsätzlichen Nutzlosigkeit von Homöopathika und erst recht der Hochpotenzen lösen die Befürworter solchen Tuns nach meiner Information dabei scheinheilig so, dass die Verschreibungspflicht von Hochpotenzen die Patienten zwar nicht vor angeblich schädlichen Wirkungen schützen soll - schließlich sollen diese Mittel ja wirkungslos sein! - sondern vor betrügerischer, da ja bekannt nutzlosen Behandlung durch Heilpraktiker.

Dass solcher 'Verbraucherschutz' gegen den eigentlichen Gesetzesauftrag der Arzneimittelkommsission verstößt, den Patienten vor gefährlichen Medikamenten zu schützen, stört dabei erwartungsgemäß niemand. DA die Arzneimittelkommission aber bekanntermaßen immer mehr 'gefährliche' Mediukamente in den Markt lässt, hat sie sich offenbar einen eigenen Gestzesauftrag zugewiesen, um Handlungswillen zu zeigen.

Wieder mal heiligt in der BRD der Zweck das Mittel!

Hochpotenzen unter Verschreibungspflicht zu stellen und damit nur in die Hand der Ärzte zu geben, hat allerdings ohnehin einen fragwürdigen Beigeschmack. Es ist schlicht nicht konsequentHochpotenzen eine Wirkung abzusprechen, aber andererseits zu unterstellen, bei Ärzten würden die angeblich doch wirkungslosen Hochpotenzen aber plötzlich wirksam. Wenn nicht, so wäre dies ja wohl ebenfalls 'Betrug'.

Hochpotenzen müssten also konsequenterweise ganz verboten werden, denn der Ärzteschaft bliebe deren Verordnung ja erlaubt. Oder sollen die angeblich betrügerisch genutzten Hochpotenzen nach dem Willen der Arzneimittelkommission in Wirklichkeit nur unauffällig von 'betrügerisch handelnden Heilpraktikern' in die Hände dann ja ebenfalls betrügerisch handelnder Ärzte verschoben werden?

Natürlich wäre angesichts der unbestreitbaren Therapieerfolge gerade mit Hochpotenzen deren allgemeines Verbot natürlich ein Irrwitz - was in der BRD aber bekanntlich noch nie ein Grund war, etwas nicht trotzdem zu tun oder zu lassen, wenn es forderungsgemäß mächtigen Lobbieverbänden nützt!

Das alles geschieht derzeit jedenfalls, ohne Aufruhr in der Bevölkerung oder bei den betroffenen Heilpraktikern zu verursachen, denn auch die wenigsten Heilpraktiker können mit Hochpotenzen richtig arbeiten, weil dazu einige Erfahrung nötig ist. Mangels dieser Erfahrung arbeiten schließlich Ärzte und HP's meist nur mit Niederprotenzen - und viele haben nicht selten schon damit Schwierigkeiten, so dass mancher Laie darüber besser Bescheid weiß - m.E. der eigentliche Grund, weshalb erst recht Hochpotenzen angeblich unwirksam sein und aus dem Verkehr gezogen werden sollen.

In Wahrheit haben Hochpotenzen die fatale 'Nebenwirkung', dass therapeutisch gar nichts passiert, wenn das falsche Mittel gewählt wurde.

Deshalb störte mich daher auch nie, wenn eines meiner sieben Kinder mal eines der offen herumstehenden Fläschchen mit den Hochpotenzen leerte, nur weil ihm die 'Kügelchen' so lecker schmeckten. Das brachte dem Nachwuchs zwar stets Ärger mit mir ein, weil ich die Globuli nachkaufen musste, aber da das Mittel mangels Krankheit des jeweiligen Kindes nicht passen konnte, geschah vorhersehbar auch nichts.

Die angebliche Wirkungslosigkeit der Hochpotenzen - wie der Homöopathie allgemein - hat m.E. ihren wahren Grund jedenfalls darin, dass die Behandler diese Therapie nicht oder nur ungenügend beherrschen.

Immer wird dies jedenfalls deutlich, wenn es um Hochpotenzen geht! Dann passiert nämlich einfach nichts! Doch welcher selbstgefällige Therapeut mag schon solche, offenen Nachweise seines Unvermögens? Schließlich gehört gerade Demut nicht zum Repertoire vieler Behandler.

Aber alle Ablehnung ändert nichts daran - es gibt ausreichend Literatur darüber, wie etwa meine Internetbeiträge - dass Hochpotenzhomöopathie manchmal sensationelle Erfolge hat.

 

 

 

4. 1. Triebfeder Erfolg und die 'Käfighaltung' der Ärzteschaft

Aber so werden nun mal Geschäfte gemacht bezw vorbereitet, ohne dass die Öffentlichkeit davon auch nur erfährt.

Und bei diesen Geschäften geht es um mehr, als gewöhnlich dahinter zu stecken scheint. Ist die Homöopathie doch eine längst bewährte Therapieart, die gerade vor dem Hintergrund der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen noch Bedeutung haben könnte. Schließlich war sie schon vor hundert Jahren die Medizin der kleinen Leute.

Hier sei an die Geschichte etwa der Homöopathischen Vereine erinnert, die sich damals allerorten entwickelt hatten und erfolgreich den damals teuren Weg zum Arzt ersparte. Daher wussten die Großmutter oder die Nachbarin noch, was bei Krankheit eines der vielen Kinder zu geben war. Heute weiß das leider allenfalls noch der Heilpraktiker. Auch deshalb soll er vom Markt verschwinden.

Geschicktes Marketing der Ärzteschaft und auch der Pharmaindustrie arbeiteten nach dem zweiten Weltkrieg und dem Aufkommen der pillendrehenden Pharmaindusttrie beharrlich daran, die Arbeit dieser Homöopathischen Vereine schlecht und lächerlich zu machen. Wer 'modern' und 'fortschrittlich' sein und vor allem, wer zeigen wollte, dass er sich wirtschaftlich was leisten konnte, ging als Patient zum Arzt und belustigte sich dabei möglichst noch gönnerhaft in seiner Unwissenheit über jene, die an der Homöopathie festhielten.

Das Ergebnis solch dümmlichen Verhaltens sehen wir heute im breiten Versagen der sog. Alltagsmedizin, denn das oft unkritische Verordnen von Antibiotika und Cortisonpräparaten für alle 'Lebenslagen' verbinde ich nicht mit dem Begriff Heilkunst.

Die Fortschritte bei Operationstechniken sind hingegen staunenswert - keine Frage. Alles andere ist aber nicht selten eher eine Katastrophe. Hält doch die Pharmaindustrie heute viele Therapeuten gleichsam in psychischer Käfighaltung. In ihrem 'Käfig' werden sie vorgabegemäß von Pharmareferenten betreut, die ihnen dabei manchmal willigmachende 'Leckerli' für das Ego hinwerfen, sie ansonsten aber mit angeblich modernen Medikamenten zu 'füttern' haben, die Beweis für medizinischen Fortschritte sein sollen.

Die solchermaßen letztlich von der Industrie verdummte Ärzteschaft weiß das teilweise sogar. Ich erfahre beispielsweise nicht selten von Ärzten, die sich genierten, etwa das ihnen als altbewährtes Herzmittel bekannte Strophanthin zu verordnen, nur weil es schon 'alt' sei - und man will schließlich 'modern' sein!

Aber es erreichen mich auch mails folgenden Inhalts:

"Sehr geehrter Herr Melhorn, hatte kürzlich in E-Mail über die Haltung der KKH wg. Bezahlung rezeptpflichtiger k-Strophantin-Ampullen berichtet, in dem ein von der KKH bemühter "Sachverständiger" zitiert wurde, der die Auffas-
sung vertrat, Strophantin sei ein "bedeutungsloses, veraltetes" Mittel und meinte, Digoxin etc. sei doch viel besser. - Auf meine erläuternde Antwort mit Hinweis darauf, dass dieser Sachverständige wohl nicht ganz auf dem
Laufenden sei, was die letzten Forschungsergebnisse anbelangt, erhielt ich heute ein neues Schreiben der KKH folgenden Inhalts:
"...vielen Dank für Ihr Schreiben vom 9.9.2006. - Damit wir den Sachverhalt erneut prüfen können, übermitteln Sie uns bitte eine ärztliche Bescheini gung, aus der hervorgeht, aus welchenm Gründen die im Schreiben vom 6.9. 2006 aufgezeigten Alternativen bei Ihrem Krankheitsbild nicht einsetzbar
sind."


Das hatte ich der KKH bereits ausführlich mitgeteilt. Es ist erstaunlich, dass mein Arzt nunmehr schriftlich bestätigen
soll, warum er ein wesentlich preiswerteres Medikament verordnete als das vorher verordnete Digoxin, die Alpha-Hemmer und Beta-Blocker (die mich so weit gebracht hatten, dass ein Herzschrittmacher (!) in Erwägung gezogen wurde, der jedoch nach etwa zehn Tagen Strophantin nicht mehr für notwendig gehalten wurde, weil eine "erstaunliche Besserung" eintrat, wie durch EKG bewiesen.) - Und die wollen doch alle sparen?


Es ist mir in meinen über achtzig Jahren zum ersten Mal passiert, dass eine Krankenkasse mit einem solchem fadenscheinigen Ansinnen sich so wegen 32,-- Euros pro 10 Ampullen benimmt, die überdies nur etwa maximal 2mal pro Woche injiziert werden müssen..


Ob mein Arzt den Mut hat, gegen das allgemein verbreitete Bestrebem anzugehen, mit welchem Strophantin systematisch verpönt wurde, ist wohl fraglich, denn er erzählte mir, dass auf Ärztekongressen jeder lächerlich
gemacht wurde, der es wagte, von Erfolgen mit Strophantin zu berichten. Er nannte auch einige "Experten", die sich hier besonders hervortaten und diese Kollegen madig machten mit dem Argument "Ihre Patienten konnten noch
bis zur Praxis laufen, wir aber haben (in den Kliniken) die Fälle, die wirklich schwer" seien, und Strophantin sei für diese Schwerkranken bedeutungslos.

Ich habe mich übrigens an den Petitionsausschuss des Bundestages mit einer Beschwerde gewandt, wegen der Situation, dass der Arzt befürch ten muss, regresspflichtig gemacht zu werden und andererseits die KKH
sich weigert, das neuerdings rezeptpflichtige Mittel zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüssen, W.S. "

Diese Art von geistiger Käfighaltung der Ärzteschaf , durch geschicktes Abwerten angeblich 'steinzeitlicher' Therapiemethoden oder/und - mittel, mag zwar profitabel für Ärzte und Pharmaindustrie sein, doch den Menschen dient sie nicht. Die obige mail belegt dies, hatte den Patienten doch die Gabe weniger Strophanthinspritzen vor einer Herz-Op bewahrt.

Es ist somit ein Umdenken zu erzwingen. Ich hoffe, das wird von den Bürgern irgendwann verstanden, nachdem sich die Politik bislang gleichsam verweigert. Die steigenden Gesundheitskosten könnten/sollten m.E. mancherorts den Gedanken an eine Neubelebung sog. Homöopathischer Vereine fördern. Dort könnten viele lernen, wieder mit der Homöopathie umzugehen und mancher Heilpraktiker, der zwar eine Ausbildung, aber keine Patienten hat, könnte dort etwa sinnvoll sein Wissen einbringen und so der Homöopathie wieder zu der Bedeutung verhelfen, die ihr m.E. gebührt - zum Wohle der Volksgesundheit.

Das liefe allerdings den Interessen der Ärzte ebenso zuwider, wie insbesondere der Pharmaindustrie, weshalb es mich auch nicht wundert, dass die mächtige Arzneimittelkommission derzeit schon mal die Hochpotenzen der Homöpathie unter Verschreibungspflicht bringen will, denn: Wehret den Anfängen. Ist doch gerade auch die Verschreibungspflicht ein m.E. erfolgreicher und daher wichtiger Beitrag der Homoöpathiegegner, die Homöopathie insgesamt der Bevölkerung als fragwürdig dastellen zu können und sie so schließlich ganz verschwinden zu lassen.

 

 

4.2. Das Geschäft 'Pandemie' und Hochpotenzen

Ein anderer Aspekt sei allerdings auch angesprochen, der im Hinblick auf Hochpotenzen von erheblicher Bedeutung ist.

Wer die Entwicklung in der Medizin einigermaßen kennt, weiß auch, dass durch die Schulmedizin angeblich längst 'erfolgreich ' bekämpfte Seuchenkrankheiten inzwischen wieder 'im Kommen sind'. Diese Krankheiten werden m.E. aber wohl noch die Schrecken der Schulmedizin, denn die heute standardmäßig gegen sie eingesetzten Antibiotika o.ä. sind inzwischen vielfach wirkungslos geworden, da sich die Erreger entwicklungsmäßig anpassten.

Beispiele aus der Homöopathieliteratur belegen demgegenüber, dass - bei Viren - die Gabe von Hochpotenzen nach dem Isopathieprinzip ( = Gleiches mit Gleichem ) diese Seuchen jedoch weiterhin bekämpfbar machen. Mir scheint absehbar, dass die wiederkehrenden Seuchen mangels Antibiotika schließlich durch Hochpotenzen bekämpft werden.

Aus lobbyistischer Sicht ist es folglich aus gewinnstrategischen Gründen m.E.wichtig, die Hochpotenztherapie möglichst unterdrückt zu haben, bevor man sich therapeutisch ihrer notgedrungen bedienen müsste. Schließlich geht es bei Geschäften um Gewinne und am absehbarer Wiederaufflammen dieser Seuchen lässt sich noch viel Geld verdienen. Lässt sich angesichts solcher 'Plagen' doch so trefflich forschen, impfen o.ä. ,dass es wissenschaftlich und gewinnmäßig manchem noch eine Freude sein wird.

Beispiele solchen, letztlich rein merkantilen Denkens der Patientenversorgung sehen wir schließlich allerorten bereits bei Krebs, AIDS und etwa der Vogelgrippe - alles Milliardenmärkte, die kein Kaufmann vernachlässigen darf und wird, indem etwa Erfolge der Hochpotenzhomöopathie das Abkassieren solcher Märkte ins Zwielicht bringen.

Wer das nun für üble Nachrede hält, kennt die Wirklichkeit nicht. Ein treffliches Beispiel ist mir diesbezüglich immer, wie die Schulmedizin mit dem aus Gründen des Profits so bekämpften Herzmittel Strophanthin umgeht.

Fast hundert Jahren lang wurde der Wirkstoff Strophanthin als das bis heute beste bekannte Herzmittel gefeiert. Seit den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde dieser Wirkstoff dann wegen der aufstrebenden Pharmaindustrie und deren Gewinnen verteufelt'. Hierzu:

Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

So gibt es inzwischen schon wieder 'Wissenschaftler', die zwar die therapeutische Erfolgsgeschichte des Strophanthins kennen, aber nun dreist fordern, man müsse u.a. erst mal die angebliche Giftigkeit dieses Wirkstoffes ausführlich erforschen, bevor man heute etwas über seine Wirksamkeit sagen könne. Sie hoffen, sich dadurch Forschungsaufträge zu sichern. Diese erhalten sie allerdings nicht, weil die Pharmaindustrie schließlich jahrzehntelang unter Einsatz aller Methoden und wohl auch nicht unerheblicher Kosten der Diffamierung erfolgreich bestrebt war, Strophanthin endlich aus dem Markt zu drängen, um ihre weit schlechteren Herzmittel und Therapiemethoden verkaufen zu können.

Verstehen Sie mich bitte richtig: Dieses Handeln wider die Interessen der Kranken ist dabei nicht als 'böses' Treiben 'böser' Menschen einzustufen. Es ist schlicht: Geschäft!

Geschäft und Gewinn kennen aber nur ein Ziel: wirtschaftlich Erfolg zu haben - und in einer Gesellschaft, die weltweit den Erfolg zum Maßstab allen Handelns erhebt, ist solches Tun nicht plötzlich moralisch verurteilbar. Einer solchen Gesellschaft wären vielmehr die Werte zu ändern: Das Interesse der Menschen dahin zu verschieben, was das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft als Gemeinschaft bestimmen sollte. Davon aber sind wir noch Lichtjahre entfernt!

Wer wegen solcher 'Bedeutungslosigkeiten' wie etwa dem Einführen einer Verschreibungspflicht für homöopathische Hochpotenzen einen Aufschrei aus Fachkreisen erwartet, irrt daher.

So wissen schließlich Ärzte in aller Regel ohnehin nicht viel von Homöopathie. Das hier angeprangerte Geschehen interessiert sie außerdem schon deshalb nicht, weil es vermeintlich dem ärztlichen Profit nützt.

Aber selbst die HP-Verbände lässt das Geschehen kalt - weil die wenigsten Heilpraktiker in ihrer Ausbildung Taugliches über Hochpotenzen erfuhren. Daher schweigt auch in der Arzneimittelkommission der einzige Vertreter der Heilpraktikerschaft zu diesem Geschehen.

Und wieder geht den Kranken solchermaßen ein wichtiges Stück Medizinerfahrung verloren - zum Gewinn der Pharmaindustrie.

Es wäre m.E. an der Zeit, dass sich die Bürger selbst an Abgeordnete oder/und das Bundesgesundheitsmnisterium wenden - wie etwa mit meiner Aktion um den Erhalt des Herzmittels Strophanthin:

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

 

 

5. Borreliose und Antibiotika

Aber zurück zum Krankheitsgeschehen der Kollegin.

Ihre Entscheidung gegen das Antibiotikum halte ich jedenfalls für gerechtfertigt. Zur Vermeidung von Wiederholungen siehe

Borreliosebehandlung ohne Antibiotica - ein Wagnis?
Bericht einer Patienten, die sich einer Antibioticatherapie verweigerte und durch Alternativmedizin wieder gesund wurde.
http://www.melhorn.de/BorrelioseII/index.htm

und

Borreliose und FSME im 'Erreger-Dschungel' der Zecken
Antibiotika und 'Zappen' als Ausdruck therapeutische Wissensnot
http://www.melhorn.de/BorrelioseVIII.htm

und

Borreliosebehandlung durch Antibiotika?
Gefährliche und gesunde Antibiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika
http://www.melhorn.de/Antibiotika/

 

 

6. Das gestörte Abwehrsystem

Die Kollegin wandte sich jedenfalls Ende Februar 2005 mit der Bitte um die Übernahme ihres Falles an mich. Wie sich zeigte, lag die Ursache für die neuerliche Verschlechterung jedoch auf einem Gebiet, das mit Borreliose vordergründig scheinbar nichts zu tun hat.

Jedenfalls ist es nicht ungewöhnlich, dass die Borreliose nach meiner Erfahrung im Einzelfall auf einen 'Boden' fiel , der erst mal gründlicher Sanierung bedarf, um das Abwehrsystem überhaupt wieder zu befähigen, mit diesem Erreger schließlich doch selbst fertig zu werden.

Nach meiner Erfahrung kann das bloße Abtöten dieses Erregers mit Antibiotika jedenfalls deshalb nicht die direkte Problemlösung sein, weil der Erreger als Bazillus nicht unmittelbar erreichbar ist. Sofern Antibiotika trotzdem zu helfen scheinen, so m.E. nur dadurch, dass sie durch Abtöten anderer Erreger das Abwehrsystem jeweils derart entlasten, dass dieses mit den Borrelien vorübergehend selber fertig wird. Hierzu

Borreliosebehandlung durch Antibiotika?
Gefährliche und gesunde Antibiotika - Die Gefahr von Resistenzen und Intoxikationen durch Antibiotika
http://www.melhorn.de/Antibiotika/

Der Wiederaufbau des körpereigenen Abwehrsystems ist allerdings von vielem abhängig und Fortschritte in den Anfängen zudem recht fragil. Bleiben doch beim Kranken fälschlich immer wieder belastende Faktoren unberücksichtigt, die in ihrer Bedeutung für das Abwehrsystem eines Patienten aber maßgeblich dafür waren, dass sich der Borreliosenerreger überhaupt derart stark vermehren konnte und so schließlich die beklagten Beschwerden auslöste.

Eine vorübergehende Besserung des Abwehrsystems - wie immer sie erfolgte - genügt daher auch meist nicht, um dauerhaft mit den Borrelien fertig zu werden. Bei der Therapie die ausgelassenen anderen Faktoren einzubeziehen, macht allerdings jede Behandlung der Borrelia nach meiner Erfahrung zu einem, vor allem zeitaufwendigen Einzelfall, für den es eben nicht das pauschale, schnell zu verordnende Antibiotikum gibt.

Wie ihre Krankengeschichte zeigt, waren diese Faktoren bei der Kollegin erhebliche psychische Belastungen, sowie ihre ständige Überbeanspruchung des eigenen Körpers.

 

 

 

6.1. Die Überforderung der Körper

Dies sei vorangestellt: Vielen Fällen liegen ähnliche Krankheitsverläufe zugrunde, nämlich ein überarbeiteter Menschen, den - trotz aller Willensstärke - schließlich doch seine irdische Körperlichkeit eingefangen hat. Irgendwann gelang diesem Kranken schließlich doch nicht mehr, sich stets wie ein Steh-auf-Männchen voranzutreiben, ohne zuvor wieder ausreichend gesund zu sein. Der Körper forderte dann zu recht rücksichtslos seinen Tribut und reagierte auf jede neue Überforderung empfindlich.

Ausgangspunkt solcher Überforderung sind häufig Vorgänge, in denen vermeintliche oder tatsächliche Zwänge die Lebensläufe prägen. Diese erlauben dem Kranken vermeintlich oder tatsächlich keine Rücknahme seiner Aktivitäten - und dadurch verschlimmert sich alles fortlaufend.

Allerdings lassen nicht selten auch Neugier und Ungeduld der Patienten keine Erholung zu. Mancher unternimmt verfrüht wieder Dinge, die er besser erst dann machen sollte, wenn sich seine Gesundheit dauerhaft stabilsiert hat. Aber man will nachvollziehbar eben wissen, ob dieses oder jenes nun 'schon wieder geht' und wertet den glücklich bestandenen 'Test' nicht zuletzt auch als Nachweis dafür, dass eine Therapie 'wirksam' war und nicht nur kostspielig. Ich kommentiere das öfters mit dem unfreundlichen Spruch: " Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Glatteis."

Tatsächlich müssten wir alle lernen, einer Krankheit genau den Stellenwert zu geben, den sie im Leben des Einzelnen hat. Diese Forderung gilt für den Hypochonder ebenso, wie für den ernsthaft Erkrankten.

Aber schon unser wirtschaftliches Wertesystem, das die Leistungsfähigkeit des Einzelnen formal auch nach der Zahl seiner Krankheitstage misst, verhindert das gewöhnlich. Dabei wäre von einem wirklich Gesunden später viel mehr Leistung zu erhoffen, als von einem Dauerkranken, der sich - genau genommen - von einer Krankschreibung in die nächste 'rettet'.

Mancher Krankheitsverlauf wird so zu einer nur kurzatmigen Flucht in sich wiederholende Krankschreibungen. Das Ergebnis ist manchmal traurig.

So wurden mir immer wieder Fälle bekannt, wo einst gut verdienende Borreliosekranken zunächst behandelt und dann aber doch dauerhaft krank geschrieben wurden. Zuletzt kamen sie als vermeintlich psychisch Kranke für einige Wochen in eine psyhosomatische Klinik, aus der sie aber - da dies schließlich nicht ihr eigentliches Gesundheitsproblem war! - natürlich wieder mit gleichem Krankenstatus entlassen wurden. Sie gelten danach aber dann als untherapierbar und dauerhaft 'wohl' nicht mehr arbeitsfähig.

Hierzu siehe etwa den Bericht

Borreliose und Homöopathie
Vom Leidensweg durch die Schulmedizin bis zum homöopathischen Erfolg
http://www.melhorn.de/BorrelioseIX/

Solchen Patienten droht schließlich der Rauswurf bei der Krankenkasse,d.h. der Arbeitnehmer erhält dann kein Krankengeld mehr.

Manche Patienten stehen in ihrer wirtschaftlichen Not dadurch vor der Entscheidung, nun trotz Krankheit freiwillig doch wieder so lange arbeiten zu gehen, bis sich der Körper endgültig verweigert oder Rente zu beantragen, um nicht arbeitslos zu werden. Hat eine vorherige Arbeitslosigkeit doch verheerende Folgen für die Rente, wenn diese später auf Basis der Arbeitslosenhilfe als Letztverdienst berechnet wird.

Früh verrentete Mitdreißiger sind daher keine Seltenheit. Da werden von der Gesellschaft aus wirtschaftlichen Gründen kurzsichtig wie menschenverachtend Leben einfach 'weggeworfen'.

Als Selbständige hatte die Kollegin allerdings nicht mal diese Wahl einer vorzeitiger Verrentung. Sie musste arbeiten! Es gab für sie gar keine Alternative! Aber trotz ihrer bedrückenden Beschwerden fiel es ihr manchmal schwer, Hilfen Dritter abzufordern und sich dabei gleichzeitig selbst scheinbar 'faul' zurückzunehmen, 'nur' weil sie krank war.

Für die Kollegin kam dabei erschwerend auch hinzu, dass Behandler meist mit dem Erwarten konfrontiert werden, gerade sie dürften 'eigentlich' nicht krank werden. Stellt das doch gleichsam die berufliche Qualifikation eines Behandlers in Frage.

Auch mir geht das manchmal so. Wenn ich - natürlich immer freundlich, aber stets leicht spöttisch - auf eigene Erkrankung angesprochen werde, kläre ich die Frager manchmal dahingehend auf, dass ein Behandler in der Regel nicht viel gesünder ist als andere, sondern allenfalls wisse, wie er mit seinen Beschwerden schneller fertig wird.

 

 

6.2. Grippale Vorerkrankung und Schutzimpfung

Zum Hintergrund des Krankheitsgeschehens der Kollegin gehörte auch die Tatsache, dass sie im Januar 2005 von der Virusgrippe ihres Sohnes befallen wurde.

Selbst schuld, wird mancher sagen: Hätte sie sich als Therapeutin eben rechtzeitig einer Grippeschutzimpfung unterzogen.

Zu diesem Thema möchte ich jedoch vorab betonen, dass ich grundsätzlich kein Befürworter der Grippeschutzimpfung bin. Das bestätigt mir meine Praxis. Aber denken Sie auch nur mal selbst an die Beispiele aus Ihrem Bekanntenkreis, bei denen es Geimpften nicht selten deutlich schlechter ging als Ungeimpften, wenn tatsächlich irgendein Virus unterwegs war, der sie erwischte.

Hierzu Anfügungen Nr. 9 ff. in

Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern -Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren
http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm

Schließlich schützt eine Grippeschutzimpfung nur dann, wenn sie genau dem Erregertyp entspricht, der aktuell unterwegs ist - was aber meist nicht der Fall ist, da die gefährlichen Erreger in der Regel erst entstehen bezw bekannt werden, wenn die Impfpräparate längst im Handel sind. Es wird im Grunde folglich gegen etwas geimpft, das nur 'vielleicht' mal Erreger wird.

Es ist daher nach meiner Erfahrung sinnvoller, sich etwa mit homöopathisch aufbereiteten Grippeviren zu helfen, wenn wirklich eine Grippe kommt. Das homöopathische Simileprinzip des 'Ähnliches mit Ähnlichem' hat eine therapeutisch breitere Wirkung als das Impfen gegen einen einzelnen Erreger. Besonders dann, wenn nicht genau der Gegner angreift, gegen den die Impfung entwickelt wurde.

 

 

 

7. Wasser und Salz für das Abwehrsystem

Andererseits darf eine Grippe natürlich auch nicht leicht genommen werden. Sie kann tödlich enden, wenn der Körper ein schlechtes Abwehrsystem hat. Zu dessen Aufbau ist eine Grippeschutzimpfung jedenfalls keine Hilfe.

Einem schwachen Abwehrsystem kann aber grundsätzlich und meist rechtzeitig dadurch aufgeholfen werden dass der Einzelne ständig ausreichend reines= freies Wasser trinkt. Stärkt doch reines=freies Wasser das Abwehrsystem dauerhaft.

Dies muss in seiner Konsequenz verstanden werden, denn Wasser (insbesondere Leitungswasser! ) wird heute in aller Regel kaum medizinische Bedeutung zuerkannt ! Wasser ist für die meisten nur etwas für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine. Trinken will Leitungswassser in der Regel jedenfalls niemand. Wir Deutschen trinken alles - nur kein reines Wasser! Entsprechend krank ist unser Volk aber leider auch! Dabei können bezw würden wir Menschen ohne reines=freies Wasser langfristig gar nicht überleben.

Machen Sie sich jedenfalls frei von Vorurteilen oder Vorbehalten gegen reines=freies Wasser, denn alles, was in unserem Körper geschieht, benötigt Wasser!Wasser ist streng genommen dadurch sogar fast noch wichtiger als Sauerstoff!

Dazu verweise ich insbesondere auf die hervorragenden Taschenbücher von Dr. Fereydoon Bamangelidj im VAK-Verlag - http://www.wassertrinken.de/vak_htm/00_home/.

Wer etwas auf Dauer für seine Gesundheit tun will/muss oder als Therapeut berät, der sollte sich mit diesen Büchern jedenfalls gut vertraut machen. Ich beziehe mich nachdrücklich auf dieses bedeutsame Wissen, ohne es hier im Einzelnen aber wiederholen zu wollen. Meine Aufgabe sehe ich hier nur darin, Ihnen die Notwendigkeit des ständigen Trinkens von freiem Wasser nahezulegen.

Dazu gehört etwa, dass im Krankheitsfall ausreichend reines=freies Wasser vor allem dann getrunken werden sollte, wenn der Patient fiebert und/oder Schweiße hat, denn nur das Wassertrinken erhält ihm dann notwendig den intrazellulären Wasserstand - eine wichtige Voraussetzung, um weiterer Verschlechterung vorzubeugen.

Unterbleibt dieser Ausgleich, so wird es dem Organismus immer schwerer fallen, die Infektion - etwa eine Borreliose oder Grippe - unter Kontrolle zu bekommen. Auf Dauer sind solche Austrocknungsvorgänge für den Patienten extrem gefährlich und letztendlich sogar tödlich.

In dem Zusammenhang muss unbedingt gesehen werden, dass gerade Ältere nicht selten überhaupt nur deshalb so krank bezw geistig verwirrt sind, weil sie intrazellulär sehr ausgetrocknet sind. Durch die Austrocknung liegt nämlich insbesondere ihre Gehirntätigkeit 'am Boden'. Damit aber dann auch ihr Abwehrsystem. Zu diesem Thema siehe auch:

Therapeutischer Wassermangel und Salzmangel
Die Beseitigung eines Wasser- und Salzmangels sind meist vernachlässigte Voraussetzung einer Behandlung fast jeder Krankheit
http://www.melhorn.de/Wasser.

Solches Geschehen war m.E. damals auch der eigentliche Grund, warum es der Kollegin, trotz zunächst erfolgreicher Borreliosebehandlung, dann ab Januar 2005 durch die Ansteckung mit der Virusgrippe ihres Sohnes so schlecht ging. Zwar wusste auch sie, wie wichtig Trinken ist, aber sie vernachlässigte - wie so viele - dass nur das Trinken von reinem Wasser - ohne Kohlesäure und sonstige Zusätze - und die gleichzeitige Einnahme von gutem Meersalz Gesundheit bringen und erhalten.

In ihrem Bericht bestätigt die Kollegin dies nachdrücklich dadurch, dass sie typische Zeichen einer intrazellulären Austrocknung angibt:

"Ich war langsam am Ende meiner Kräfte, hatte Gedächtnisausfälle, Wortfindungsstörungen und konnte mich kaum konzentrieren. Die vielen Schweißausbrüche, die Rippenschmerzen und die Herzschwäche ließen kaum noch zu, dass ich länger als zwei Stunden auf den Beinen war."

Typisch ist auch ihr Hinweis auf die Blasenschwäche bei Husten. Gerade auch dies ist ein sicheres Zeichen chronischer Austrocknung, wird jedoch als Tabuthema heute fast immer verschwiegen. Dabei gibt es Millionen Frauen und Männer, die an Harninkontinenz leiden.

Nach meinen Erfahrungen mit Wasser und Salz als Therapeutika könnte die Mehrzahl dieser Kranken durch reines Wasser und gutes Meersalz geheilt werden, denn die Schwäche des Blasenmuskels und damit die Kontrolle über diesen Ausscheidungsvorgang lässt sich üblicherweise binnen Wochen dauerhaft wiederherstellen. Man müsste das den Kranken also nur mal bewusst machen, anstatt das Thema in der Tabuzone zu belassen und damit dem Urologen.

Dieses Thema werde ich andernorts noch vertiefen. Hier dient es nur als einer der Nachweise dafür, dass die Kollegin als Grundproblem m.E. unter einer schweren intrazellulären Austrocknung litt. Wird diese vom Patienten aber nicht konsequent selbst behoben, muss langfristig alles behandlerische Tun m.E. erfolglos bleiben. Das gilt für schulmedizinische wie für alternative Behandlungen.

Für die Austrocknung noch ein weiteres Beispiel aus dem Bericht der Kollegin, in dem es heißt:

"Stieg das Fieber, ließen die Schmerzen etwas nach, fiel es, wurden die Schmerzen wieder unerträglich."

Hierzu kurz etwas über die ablaufenden Zusammenhänge.

Die Wenigsten ( auch Behandler) wissen, dass Fieber die wirksamste Methode des Körpers ist, Erreger im Organismus zu bekämpfen. Fieber sollte daher m.E. bei Krankheiten - jedenfalls denen aus dem europäischen Raum - niemals bekämpft werden! Der Körper weiß, wann er irgendwann kein Fieber mehr braucht!

Bis zum Erreichen der jeweils zur Bekämpfung des angreifenden Erregers erforderlichen Fieberhöhe ist dem Körper sogar dadurch zu helfen, dass sein vorhergehendes Frösteln - als Ausdruck seines Bemühens, in sich durch Muskelzittern Wärme zu erzeugen! - durch Zudecken noch erleichtert wird. Gleichzeitig sollte zum vorbeugenden Ausgleich der einsetzenden Schweiße aber notwendig reines=freies Wasser gegeben werden. Wo das Herz des Fiebernden die Pumpleistung nicht mehr schmerzfrei erbringen kann, sollte außerdem Strophanthin das Herz stützen.

Die Kollegin hat die heilenden Vorgänge durch das Fieber geschildert: Die Schmerzen in ihren Beinen ließen nach. Aber ihr Körper hatte offenbar zu wenig intrazelluäres Wasser und verlor durch ihre Schweiße noch zusätzlich Wasser - intrazellulär sind das jeweils stets rund 66 Prozent des Schweißes. Da System musste folglich irgendwann versagen, die Krankheit daher gewinnen und die Schmerzen - auch diese übrigens in solchen Fällen stets ein Ausdruck von akuter intrazellulärer Wassernot! - wieder zunehmen.

Die Folgen einer intrazellulären Wassernot erklärt aber gewöhnlich niemand den Kranken, sondern statt dessen wird kostenintensiv mit irgendwelchen Ersatzmaßnahmen wie etwa Antibiotika therapiert, die - selten genug - allenfalls Linderung bringen.

Lassen Sie mich dazu auch dies offen aussprechen: Der Grund für das Verweigern der Weitergabe dieser Wissens liegt m.E. darin, dass wir Behandler ohne diese 'Ausgetrockneten' allgemein weit weniger zu tun hätten! Ist doch die, aus Unwissenheit mit zunehmendem Alter sogar schleichende Austrocknung der Menschen in der BRD m.E. doch heute die ursächliche Gewinnquelle behandlerischen Tuns!

Nach meiner Erfahrung mit Borreliose ist es jedenfalls stets ein wichtiger Baustein der Therapie, den Kranken nicht nur ausreichend trinken zu lassen - schon das tun nicht mal alle! - sondern sie aufzufordern, nur reines=freies Wasser zu trinken.

Es ist schwierig, in der BRD solches Wasser zu bekommen - und wenn, ist es überteuert. Informieren Sie sich also unbedingt bei der Zeitschrift Ökotest u.ä. . Bedenken Sie aber vor allem, dass es keineswegs sprudelloses Mineralwasser sein muss. Ich selbst trinke übrigens meist sog. Leitungswasser, das mit Bergkristall und Rosenquarz energetisiert wurde.

 

 

 

8. Seelische Belastungen gegen das Abwehrsystem

Ein Weiteres kam bei der Kollegin hinzu: Ihre seelische Belastung durch den Tod des geliebten Vaters.

Die Hochschulmedizin will von solchen Faktoren in der Regel jedoch nichts wissen und auch der Hausarzt überweist - wenn überhaupt - allenfalls an den Neurologen, obwohl häufig ein 'menschliches' Gespräch mit dem Hausarzt mehr bewirken würde, als schachtelweise Pillen. Gerade den chronisch Kranken ist daher sehr anzuraten, professionelle Hilfe diesbezüglich auch anderweitig zu suchen.

Über die Bedeutung großer seelischer Belastungen auf ein Krankheitsgeschehen, siehe auch:

 

Depression durch Todesfälle und deren Behandlung u.a. durch homöopathische Mittel
Die Krankengeschichte einer 25-Jährigen, die beide Eltern verloren hatte.
http://www.melhorn.de/Depression01/index.htm

und

Borreliose und Psychosomatik
Seelische Belastungen und psychosomatische Beschwerden - mobbing am Arbeitsplatz und Schlaganfall/Herzinfarkt
http://www.melhorn.de/BorrelioseVII.htm

Vor allem Trauer ist als Stressor nicht zu unterschätzen. Das bewirkt oftmals eine ständige Übersäuerung des Organismus, die wiederum sowohl Entzündungsprozessen aller Art als auch Herzinfarkt und Schlaganfall Vorschub leistet.

Dem kann dabei nicht entgegengehalten werden, dass der Tod nun mal zum Leben jedes Menschen gehöre und und jeder daher 'von Natur aus' die Fähigkeit habe, damit durch einsetzende Trauerarbeit fertig zu werden. Ebenso falsch ist in dem Zusammenhang vor allem der Standardsatz: " Zeit heilt alle Wunden"

Solche Sprüche und Annahmen sind zwar immer eingängig - allgemeingültig sind sie gleichwohl nicht. Immer wieder hatte ich Patienten, die lebenslang nie über einen Trauerfall hinweg kamen und deren ganzes Leben dadurch geprägt war - bis in eine ernste Krankheit hinein - dass sie einen außergewöhnliche seelische Belastung nie verarbeiten und damit nie vergessen konnten. Zeit heilt bei solchen Fällen keine Wunden, sondern hält sie schmerzhaft offen.

 

 

9. Seelischer 'Wundschmerz'

Es gibt manche Möglichkeit, hier therapeutich einzugreifen. Auch hier ist etwa die Homöopathie ein wahrer Segen. Beispielsweise war mir immer wieder die IGNATIA in der Potenz C 200 der Schlüssel, auch jahrzehntelanges Gefangensein in einem Verlustschmerz wieder öffnen zu können.

Am meisten schätze ich allerdings das Gespräch, den Zuspruch, den solche Kranke erhalten, sei es vom Pfarrer, Behandler, Psychologen oder einfach einem mitempfindenen Dritten.

Aber es gibt auch Heiler besonderer Art, die sich dazu eignen. Hierzu möchte ich ausdrücklich auf die mail der Kollegin vom 6.8.05 hinweisen, die von einer afrikanischen Heilerin berichtet, die ihr offenbar sehr geholfen hat.

Es ist üblich, Derartiges zu belächeln oder gar als gefährlich für einen Patienten abzutun und für ihn statt solchen 'Zauberwahns' den angeblich kundigen Psychologen zu fordern.

Tatsächlich ist das ein Dünkel, der meist durch nichts gerechtfertigt ist. Es ist gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, um der Seele eines Kranken zu helfen. Dass diese Therapien 'wissenschaftlich' nicht anerkannt sind, besagt meist nur etwas über die Unfähigkeit der Wisenschaft, mitdenken zu können oder zu wollen. Gerade auch die Wissenschaftsgeschichte der Psychologie und/oder Psychiatrie kennt im übrigen genügend beschämende Beispiele für die Starrheit der jeweils zeitgemäßen Wissenschaftssysteme, soweit es galt, Neuem zum Durchbruch zu verhelfen. Wem kann oder soll ein jeweils zeitgemäßer 'Stand der Wissenschaft' also Maßstab dafür sein, ob etwas wirklich 'gut oder schlecht' ist? Wirklich gebunden an solch engstirniges Denken ist allenfalls der Studierende, um damit sein Examen bestehen zu können.

Mir jedenfalls ist die Freiheit ( noch ) belassen, Anderes denken zu dürfen und immer mal habe ich mit Menschen zu tun gehabt, deren ganz besonderes Können ich bewunderte, die aber diesbezüglich nie Anerkennung erfuhren, nur weil sie damit nicht in das gerade gültige Schema des 'Standes der Wissenschaft' passten.

Zu welchen gesellschaftlichen Abartigkeiten solches Denken führen kann, zeigt mir etwa der Lebensweg des berühmten Heilers Bruno Gröning ( 1906 - 1959 ), einem Mann mit wahrhaft gottgefälligen Fähigkeiten. Weil er so heilerisch so erfolgreich beim Predigen war und dies nach Leben und Anspruch ersichtlich auxch noch im Namen und Auftrag Gottes zu tun schien, wurde ihm - wohl auf klerikale Anregung hin - schließlich jegliches Heilen und auch Predigen verboten. Sein Auftreten und Wirken erinnerte fraglos in allem zu sehr an das Tun Jesus Christus. Daher wurde er geschmäht und gejagt, nur eben mit den Methoden und Zwängen der Neuzeit. Tatsächlich hätte er m.E. selig gesprochen werden müssen.

Ich bin zwar ein recht 'offener' Mensch, aber dabei gewiss nicht leichtgläubig. Von Bruno Gröning wusste ich bis zum Jahre 2005 nichts. Aber ich ging zu einer Einführung des 'Bruno Gröning Freundeskreises - http://www.bruno-groening.org/- über die Lehre von Bruno Gröning , als ich die Möglichkeit dazu hatte und war erstaunt, auch wenn das dort Vertretene natürlich im Widerspruch zur Schulmedizin stand. Setzt diese Therapie mittels "des göttlichen Heilstroms" doch eine Bereitschaft zu seelenhafter Verbundenheit mit Gott und einer Offenheit zur göttlichen Heilkraft voraus, die 'moderner' Wissenschaft natürlich fremd und auch zuwider ist.

Aber das macht solches Denken nicht falsch. Es ist für mich ohnehin lächerlich, wissenschaftlichen Nachweis daür zu forden, warum eine Krankheit verschwand. Nach dem Prinzip: Wer heilt, hat recht, kommt es mir vielmehr auf den Erfolg an und nicht auf dessen wissenschaftliche Anerkennung oder Rechtfertigung. Schließlich habe ich noch nie einen Patienten gehabt, den ernstlich interessierte, wie ich half, sondern ob ich half.

Das filmisch und im Buch sehr sorgfältig dokumenierte Wirken von Bruno Gröning lässt einen wie mich jedenfalls demütig werden angesichts der Bereitschaft Gottes wieder mal einen solchen Mann auf die Erde geschickt zu haben.

Matthias Kampf:

"Bruno Gröning
Revolution in der Medizin
Rehabilitatation eines Verkannenten
Eine ärztliche Dokumentation der Heilung auf geistigem Wege"

Buno Gröning dürfte in seiner Fähigkeit vermutlich auch nicht der Einzige oder Letzte gewesen sein, aber keinem dieser Gottgesandten wurde meines Wissens die ihm gebührende Achtung zu teil. Immer werden solche Menschen bekämpft, weil sie nicht in ihre Zeit 'passen'. Das scheint ihr vorgegebenes Schicksal und ist wohl ihre Berufung und ihr Auftrag.

Es ist daher m.E. müßig, die Existenz Gottes und sein bestimmendes Wirken bei jedem Heilungsvorgang zu belächeln oder gar zu verteufeln, nur damit auf dem Schild sog. Wissenschaftlichkeit ein 'seriöser' Behandler in eine 'gottähnliche' Rolle gehoben werden kann. Niemand und nichts heilt ohne Gottes Willen und es gibt Beispiele genug dafür, dass mancher erst zu Heilung kam, nachdem er sich der Begrenztheit allein menschlichen Wollens bewusst wurde.

Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft." (Bruno Gröning)

 

 

10. "Gott macht keine Fehler"

Gute Heiler waren sich ihrer untergeordneten Bedeutung im Heilungsgeschehen jedenfalls stets bewusst.

Der Leser möge an diesen Ausführungen jedenfalls erkennen, dass die Beachtung der Seele vielleicht doch ein nicht zu vernachlässigender Faktor jeder Therapie ist. Mehr erhoffe ich mir von meinen obigen Ausführungen nicht. Schon das wäre ein Fortschritt.

Auch die Kollegin etwa hat einen wichtigen Teil ihrer therapeutischen Aufgabe darin gefunden, den Menschen mit der sog. radikalen Vergebungslehre ( Tippingmethode - http://www.tipping-methode.de/ ) zu helfen, nachdem sie ihr eigenes Erlebnis mit der Richtigkeit dieser Therapie hatte. Sie schildert das in ihrerm Bericht sehr eindrucksvoll.

Der wohl wichtigste Satz ist aus meiner Sicht wohl der:

" Gott macht keine Fehler"

Wer diesen Satz für sich und sein Leben gelten lässt, der fragt - gleichgültig was geschah! - nur mehr danach, was er tun muss, um den Sinn dessen für sich zu erkennen, was mit ihm geschah. Dies ist ein oftmals müsamer Weg zur Erkenntnis, den es aber deshalb zu begehen gilt, weil wir in unserem Leben so lange mit den uns gestellten Prüfungen konfrontiert werden, bis wir den Sinn des Geschehenen in unserem und für unser Leben erkannt haben. Ein großer Teil dessen, was uns hindert, ein ichgemäßes Leben zu führen, rührt aus den Geschehnissen der Jugend, aus den seelischen Verletzunge, die uns in Zeiten unserees Werdens zugefügt wurden, als wir noch nicht erstehen konnten, was vor uns oder mit uns geschah, wo wir jedoch eine Verletzungen erlitten, die wir vergessen haben, um überhaupt weiterleben zu können.

Dieses Geschehen bleibt unbearbeitet in uns. Es wird jedoch immer wieder in uns hoch kommen, weil unserer Seele eine zwar nicht mehr blutende Verletzung hat, aber eine Narbe, die schmerzhaft reagiert, wenn der Alltag auf sie drückt. Jeder erlebt das immer wieder! Und immer wieder werden wir auf die gleiche, fehlerhaft oder gar falsche Weise darauf reagieren, weil wir meist nicht das seelische Problem der Vergangenheit sehen, das es eigentlich zu lösen gilt.

Hinzu kommt, dass die Erziehung der meisten nie das Schicksalhafte im Geschehen sieht, sondern nur in den Kategorien von richtig und falsch denkt. Geschieht Belastendes, so geht die Suche nach dem Schuldigen an und die Opferrolle ist dabei die scheinbar beste. Lindert doch vermeintlich das Mitleid Dritter den Schmerz des Geschehens.

In Wahrheit ist die Opferrolle aufzubrechen, muss hinterfragt werden, was einem selbst durch das Geschehen gesagt werden soll. Was ist zu tun, wo doch in Wirklichkeit nichts geschieht, was nicht in unserem Tun geschehen soll, denn:

Gott macht keine Fehler.

Verstehen wir das Geschehene in seiner Sinnhaftigkeit für unser Leben, so wird die Richtigkeit dieses Satzes von jedem erkannt.

Ein wichtiger Beitrag zu dieser Entwicklung in uns und von uns ist dabei das Verzeihen - sich selbst und Dritten. Sie werden daran reifen, dass Sie keinen Schuldigen mehr suchen oder 'jagen' - und dadurch frei.

 

7.12.07

 

 

 

Therapeutischer Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Als ich den obigen Artikel einstellte, kannte ich das Nahrungsergänzungsmittel Colostrum zwar schon seit vielen Jahren, wusste aber nicht, woher ich es in einer hochwertigen, geldwerten Aufbereitung beziehen könne. Nachdem ich dies k.lären konnte, bin ich heute als Therapeut - auch aufgrund persönlicher Erfahrungen - von Colostrum überzeugt.

Was ich inzwischen von Patienten mit verschiedenartigsten Erkrankungen als Rückmeldung ihrer Erfahrung mit Colostrum weiß, lässt mich Colostrum heute regelmäßig bei sehr vielen, manchmal zunächst vielleicht auch ungewöhnlich scheinenden Therapieanlässen einsetzen. Das gilt nach meiner Erfahrung auch für die in obigem Artikel geschilderten Beschwerden in Zusammenhang mit Borreliose, FSME und Stressbelastungen verschiedenster Ursache. Auch das Preis-Leistungsverhältnis spricht bei guter Qualität für seinen, auch längerfristigen Einsatz in Prävention wie Therapie.

Dabei ist allerdings dem Missverständnis vorzubeugen, dass Colostrum ein unmittelbares Heilmittel gegen diese Krankheiten sei. Das ist nicht der Fall! Colostrum kräftigt aber nach meiner, auch persönlichen Erfahrung einen angegriffenen Organismus in bemerkenswerter Weise und befähigt ihn in besonderer Weise zur Selbstheilung.

Informieren Sie sich über dieses, wirklich ungewöhnliche Mittel unter

http://www.melhorn.de/Colostrum

 

 

Hinweis:

Zum Thema Borreliose weitere Einzelheiten in meinen Anfügungen zu den verschiedenen Artikeln.

 

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Borreliose XI// und www.borreliose-info.de