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Der Text wird fortgeschrieben;
letzte Aktualisierung:
28.5.10

 

Depression durch Todesfälle

Alternative Behandlung u.a. durch homöopathische Mittel

 

von

Simone F.

 

 

 

mit einem Vorwort und einem Nachwort von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

keywords: Depression, Trauer, Tod, Psychosomatik, Psychotherapie, Psychosomatische, Erkrankung, Kur, Depressionen, psychosomatisch, depressiv,

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

 

Vorwort zum Begriff der Depression
von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Viele leiden unter einer Depression, glauben aber, eine psychische Erkrankung sei mit einem Makel verbunden. Daher sprechen sie mit niemandem darüber - weder mit ihrem Partner noch mit einem Behandler.

Tatsächlich ist eine Depression gut behandelbar und kann geheilt werden. Ein Schaden bleibt davon nicht zurück.

Die Schulmedizin setzt sog. Antidepressiva ein, die den Mangel an Überträgerstoffen zwischen den Synapsen im Gerhirn ausgleichen. Der Artikel "Depression durch Medikamente?' belegt, dass die Diagnosestellung allerdings nicht immer einfach ist.

Gute Erfolge erzielte ich mit homöopathischen Einzelmitteln wie 10 g SEROTONIN-CREATININSULFAT in der Potenz D 200 Globuli ( Fa Staufenpharma ), sowie mit L-NORADRENALIN-HYDROCHLORID in der Potenz D 200 Tropfen ( Fa Staufenpharma , frei erhältlich in jeder Apotheke. Beide Mittel normalisieren die Produktion dieser körpereigenen Hormone, mit dem Ziel eines natürlichen Ausgleichs. Die verabreichte Dosis jeweils 6 x 1 Streukügelchen bezw Tropfen täglich für die Dauer von ca 3 Wochen. Danach wieder bei Bedarf.

 

1 . Der Informationsschrift der Technikerkrankenkasse zum Thema Depression ist das Folgende gekürzt entnommen:

" Wie ein Betroffener seine Depression erlebt:
Ich war von einer unsäglichen körperlichen Müdigkeit befallen, und doch war ich innerlich so unbeschreiblich nervös. Meine Nerven schienen elektrisch geladene Drähte zu sein. Meine Nächte waren ohne Schlaf. Jeden Augenblick befürchtete ich ein schreckliches Unglück. In mir wuchs die Angst, alleingelassen zu werden. Die einfachsten Pflichten wurden zur riesigen Aufgabe. Schließlich war mir jede geistige und körperliche Arbeit unmöglich. Die müden Muskeln versagten ihren Dienst, mein 'Denkapparat' weigerte sich zu arbeiten, jeglicher Ehrgeiz war dahin. Ich trat der Welt mit der Haltung ' Was hat das alles für einen Sinn' entgegen. Ich hatte hart daran gearbeitet, etwas aus mir zu machen, aber der Kampf schien sinnlos. Das ganze Leben schien leer. "

Depressionen zeigen siich aus schulmedizinischer Sicht in mehreren Beschwerdbildern, wobei es d i e Ursache für eine Depression nicht gibt, denn es müssen mehrere Faktoren zusammen kommen, damit eine Depression auftritt:

Früher wurde die Depression ursachenmäßig in vier Gruppen unterteilt

Diese Einteilung hat sich jedoch als untauglich erwiesen, da in der Praxis die Depression vieler Patienten in ihrer Ursache keiner der Gruppen genau zuteilbar war, sondern - mit Ausnahme der organischen Depression - Bestandteile aller Einzelgruppen enthielt.

Heute wird versucht, möglichst genau das Erscheinungsbild und den Schweregrad zu bestimmen. Eventuell auslösende Belastungen werden ermittelt.

War ein Elternteil depressiv, so liegt nach der Erbforschung das Risiko eines Kindes , einmalig oder öfter im Leben eine Depression zu bekommen, zwischen 6 und 24 Prozent.

Oft tritt eine Depression nach besonderen Belastungssituationen auf, manchmal kommt sie wie 'aus heiterem Himmel'.

Erfahrungsgemäß treten Depressionen gehäufter im Frühjahr und Herbst auf.

 

2. Auch wenn ich mit der Feststellung des Autors über die generelle Aussichtlosigkeit einer homöopathischen Behandlung nicht einverstanden bin, weil ich es anders erlebte, will ich Betroffenen und Therapeuten - mit Genehmigung des Verfassers Wolfgang Lammery -doch folgenden Artikel aus med-con Newsletter Nr. 662 Weihnachten 2004 - www.med-con.de empfehlen, der gewiss manchem eine völlig neue Sicht seiner Situation und Aussichten geben wird. Nach meinen eigenen Erfahrungen mit solchen Kranken kann ich diese Sichtweise nur unterstützen.

 

"ZUR LAGE: DEPRESSIONEN

Nach schulmedizinischer Ansicht ist Depression eine behandlungsbedürftige psychiatrische Erkrankung. Sie manifestiert sich in einer andauernden Störung des Gefühls- und Gemütslebens.

Symptome der Erkrankung sind Niedergeschlagenheit und Traurigkeit, Störungen des Antriebs und der Entscheidungsfähigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Angst und auch körperliche, so genannte somatische Beschwerden. Eine Depression tritt in Episoden auf. Eine depressive Phase kann unterschiedlich lange andauern. die mittlere Dauer beträgt 3 bis 12 Monate. Die Krankheit selbst gilt schulmedizinisch als unheilbar. Im akuten Stadium, aber auch im weiteren Krankheitsverlauf führen Depressionen zu erheblicher Einschränkung der Arbeitsproduktivität bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Ferner besteht bei depressiv Erkrankten ein hohes Suizidrisiko (Statistisches Bundesamt 1998, Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen - SVR - 2002).

Der Anteil an Patienten mit depressiven Störungen wird auf über 10 % geschätzt (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde - DGPPN - 2000). Von behandlungsbedürftigen Depressionen sind in etwa 8,3 % der erwachsenen Bevölkerung betroffen (Wittchen 2000). Im Jahr 2002 wurden zur Behandlung von Depressionen rund 4 Milliarden Euro ausgegeben (Statistisches Bundesamt 2004b), was etwa Ausgaben von knapp 1000 Euro pro Depressions-Patient entspricht.

Der schulmedizinische Behandlungsstandard ist medikamentös ausgerichtet. Antidepressiva gelten bei allen Formen depressiver Störungen indiziert. Patienten mit einer mittelschweren bis schweren Depression sollten obligat medikamentös mit Antidepressiva behandelt werden (DGPPN 2000). Für die medikamentöse Therapie der Depression kommen in erster Linie nichtselektive Monoamin-Wiederaufnahmehemmer (non selective monoamine reuptake inhibitors - NSMRI), selektive Monoamin-Wiederaufnahmehemmer (selective serotonine reuptake inhibitors - SSRI), Alpha2-Antagonisten, selektive Serotonin-Noradrenalin- Rückaufnahmehemmer (selective serotonin noradrenalin reuptake inhibitors SSNRI), selektive Noradrenalin-wiederaufnahme-Inhibitoren (SNRI), Monoaminoxidase-Inhibitoren sowie Lithiumsalze zur Anwendung. Von den NSMRI nimmt die Gruppe der trizyklischen Antidepressiva (TZA) eine bedeutende Rolle ein.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) kommen bei der Behandlung von Depressionen z. T. auch niedrigpotente Neuroleptika, Sedativa und pflanzliche Psychopharmaka zum Einsatz (KBV 2003). Diese Präparate haben bis auf die standardisierten Johanniskraut-Extrakte aus der Reihe der pflanzlichen Psychopharmaka keine Zulassung für die Behandlung der Depression.

2002 wurden zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) folgende definierte Tagesdosen (DDD) an Antidepressiva verordnet:

Trizyklische Antidepressiva 191,3 Mio DDD
Weitere nichtselektive Monoamin-Wiederaufnahme-Hemmer 64,2 Mio DDD
Selektive Monoamin-Rückaufnahme-Inhibitoren 151 Mio DDD
Alpha2-Antagonisten 42,8 Mio DDD
Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren 21,6 Mio DDD
Selektive Noradrenalin-Rückaufnahme-Inhibitoren 3,3 Mio DDD
Monoaminoaxidase-Inhibitoren 3,1 Mio DDD
Lithiumsalze 20,4 Mio DDD
Sonstige Antidepressiva 41,3 Mio DDD
Gesamt 539 Mio DDD
Quelle: Lohse et al. (2004), S. 706ff.

Antidepressiva werden jedoch auch für andere Indikationen wie Panikattacken, Angstsyndrome, Essstörungen, etc. eingesetzt (Lohse et al. 2004). Zur Behandlung der Depression werden ca. 75 % der verordneten Antidepressiva verwendet (KBV 2003). Dementsprechend können ca. 404 Mio. DDD der medikamentösen Behandlung der Depression zugeordnet werden.

In der Verordnungshäufigkeit durch Hausärzte ergibt sich als Rangfolge
''Moderne'' Antidepressiva (SSRI, SNRI, SSNRI) 37 %
''Herkömmliche'' trizyklische Antidepressiva 21 %
Pflanzliche Präparate 29 %
Sedativa 9 %
Neuroleptika 4 %

Von den etwa 5 Mio Erkrankten werden ca. 85% medikamentös behandelt, etwa 5% bleiben unbehandelt und rund 10% sind Therapie- und Selbstmedikations-Hopper. Etwa ein Viertel der Medikationspatienten werden zusätzlich psychotherapeutisch nach Standardmethoden behandelt.

Alternativ- und komplementärmedizinisch wird gegen Depressionen herzlich wenig getan und wenn, dann das Falsche. Das kann sich ändern, wenn die Heilpraktiker (auch diejenigen der Psychotherapie) bereit sind, sich von schulmedizinischen Vorurteilen oder der Öffentlichkeits-Meinung zu lösen und die Depression als das erkennen, was sie ist: Eine heilbare Störung der Psyche und der internen und externen Kommunikationsfähigkeit. Dabei hakt es vor allem an der Definition und an der Abgrenzung der (sich verzahnenden) verschiedenen Störungsursachen des Globalbildes Depression. Insbesondere muß von leichtfertigen Definitionsinhalten wie Traurigkeit, Melancholie und Angst in Zusammenhang mit der Depression Abschied genommen werden, da dies zwar Symptome sein können aber nicht Ursachen. Es sind auch keine typischen Symptome, denn bei der gefährlichen Art der Depression (bei der die Suizid-Gefahr akut ist), stellen sich die Personen eher als lebenslustig und kommunikativ dar.

Die zur Depression führende Störung ist eine Verselbständigung des Unterbewußtseins gegenüber dem Bewußtsein.

Der Hauptteil unseres Lebens wird ja durch das Unterbewußte kontrolliert und gesteuert. So fahren wir ''automatisch'' mit dem Auto zur Arbeit und denken nicht darüber nach, ob wir an der roten Ampel anhalten müssen oder nicht. Hier wird das über das Auge kommende Signal ''Rote Ampel'' gar nicht mehr an das Bewußtsein gesandt, sondern das Unterbewußte löst das entsprechende Folgeverhalten für Körperfunktionen (Bremsen, Gasgeben u.ä.) aus.

Das Bewußtsein greift erst dann ein, wenn das gespeicherte Programm des Unterbewußten nicht mehr weiter weiß. Hier wird dann eine Entscheidung des Intellekts eingeholt. Kann das Bewußtsein in vom Unterbewußten gemeldeten Entscheidungs- und Krisensituationen keine tauglichen Antworten erhalten, gestaltet sich das Unterbewußte ein eigenes ''Notfallprogramm'', das die kritische Situation überwindet. In einer vergleichbaren Situation wird dann keine Anfrage mehr an das Bewußtsein gestellt, sondern das Unterbewußte nimmt das Notfallprogramm als Prägung in sein Normalverhalten auf. Ähnliches passiert auch dann, wenn die Antworten oder Anweisungen des Bewußtseins nicht dazu führen, daß das bestehende Problem gelöst oder überwunden werden kann.

Wenn das Bewußtsein dann weitgehend seine Kommando- und Kontrollfunktion verliert, kommt es zu einer Identifikationsproblematik und schließendlich zu einem Verschieben der realistischen Wahrnehmung der hierauf angemessenen Reaktionen. Dadurch kommt es zu einem Teufelskreis, in dem neue Krisen entstehen, die wiederum mit Notfallreaktionen des Unterbewußten gekittet werden, die dann im Bewußtsein wiederum zu Kritik oder Distanz führen.

Bei einem weiteren Fortschreiben arbeitet dann dann das Unterbewußtsein mit Schutzprogrammen, wie Verkriechen, Flucht in Illusion oder Krankheit und schließlich Selbstvernichtung. So ist es ganz typisch, daß Depressive, die den Suizidversuch überleben, anschließend völlig erstaunt über dieses Verhalten sind und sich von irgendwelchen Mächten getrieben fühlen.

Heilbar ist die Depression dann, wenn zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein wieder ein Normalverhalten hergestellt wird, das heißt dem Bewußtsein wieder die Oberhoheit über die Kontrolle des Unterbewußten zu übergeben; sozusagen einen Reset des fehlerhaften Programmablaufs durchzuführen. Dies kann aber nicht durch ''Einsicht'' erfolgen, denn typisch für die Krankheitsursache ist ja, daß die Einsicht da ist, sich das Verhalten jedoch verselbständigt hat.

Um hier hinter die ''funktionalen Abläufe'' zu kommen ist es angebracht, sich mit Erscheinungen depressiven Verhaltens zu beschäftigen, die noch kein Krankheitsbild sind, aber temporär auftreten.

Hier haben wir beispielsweise die premenstruelle Depression, die in die menstruelle Depression übergehen kann. Typischerweise treten hier Depressionssymptome nur dann auf, wenn sich die Frau selbst mit der Menstruation nicht identifiziert; also auch in unserem Kulturkreis, der vom jüdischen Unreinheitsbegriff der Menstruation (in Verbindung mit dem kirchlichen Tabugebot) geprägt ist. In anderen Kulturkreisen haben wir da durchaus andere Vorstellungen, beispielsweise die germanischen Blutriten, wo die Menstruierende verehrt wurde und die Zeit der Menstruation der risikolosen Sexualausübung (ohne die Gefahr der Empfängnis) diente. Und hier auch keine premenstruellen oder menstruellen Depressionen. In unserem Kulturkreis kann das Bewußtsein wenig Hilfe anbieten, um die zu erwartenden Beschwerden und Unannehmlichkeiten zu überwinden. Das Unterbewußtsein ist daher darauf angewiesen, sich selbst ein Notfallprogramm ''zu stricken'' um über die Tage zu kommen. Und das ist eben dann Abschotten, Verkriechen, Aufbau von Schuldgefühlen und Entschuldigungen einschließlich Hygieneattacken und Schmerzzuständen zur Mitleidskommunikation. Und ein völlig verschobenes Bewußtsein zur tatsächlich ablaufenden Realität. Daß das dann nicht zu einer pathologischen Depression führt, liegt ausschließlich darin begründet, daß eben der ''Spuk'' nur ein paar Tage dauert und dann das Bewußtsein wieder das Kommando übernehmen kann.

Aber auch Männer haben ihre temporären Depressionserlebnisse. Typisch hierfür die postkoitale Depression (die auch Frauen treffen kann, aber eben überwiegend Männer). Auch hier gibt es ein Problem des Bewußtseins, dem Unterbewußtsein und dem Körper die Anweisungen zu geben, wie er mit der konkreten Lage umzugehen hat, beispielsweise wie hier die soziale Kommunikation situationsgerecht aufzulösen ist (Liebe schwören oder Sauerstoffzelt ordern). Was aber tatsächlich abläuft und Priorität hat, ist ein Energieabfall im Sinne von ''Akku leer'', der dazu führen kann, daß die Kommandoübermittlung Bewußtsein-Unterbewußtsein und Unterbewußtsein-Körperfunktion nicht mehr funktioniert bzw. für die Ausführung der Körperfunktionen ebenfalls die Energie fehlt. Hier kommt als zusätzlicher Streßfaktor dann dazu, daß die Anordnungen des Unterbewußtseins nun ebenfalls nicht ausgeführt werden, was zu einem ''Systemabsturz'' führt.

Energiemangel als Ursache erkennen wir auch bei der Burn-out-Depression oder aber auch bei der saisonalen Depression, die wir umgangssprachlich dem Lichtmangel zuschreiben. Wobei es hier nur Zufall ist, daß der für die Signalübermittlung zuständige Botenstoff Serotonin heißt, so daß man schulmedizinisch lange Zeit die Depression am Hormon Serotonin festmachte, der gleiche Irrtum übrigens, mit dem man Diabetes an eine Insulin-Problematik koppelte. Und sowenig man Diabetes mit Insulingaben heilen kann, so wenig bekommt man die energetischen Probleme der Depression mit Manipulationen an der Serotonin-Versorgung in den Griff.

Mit einer Botenstoff-Beeinflussung erreicht man aber lediglich eine andere Einstellung des Empfindungsvermögens und verrückt so die ohnehin gestörten Verhältnisse zur Realität noch mehr. Das erinnert an den uralten Witz, wo ein Patient zum Arzt kommt und sagt: ''Herr Doktor, es ist mir so peinlich, aber ich bin Bettnässer. Machen Sie was...''. Der Arzt verschreibt ihm Tropfen und sagt, er solle nach 2 Wochen wiederkommen. Was der Patient auch tut und er ist begeistert. Fragt der Arzt: ''Hat es geholfen ?''. Meint der Patient: ''Hervorragend. Zwar hat sich das Bettnässen nicht verändert, aber nun ist es mir nicht mehr peinlich...''

Wie bereits erwähnt, ist die Depression durch ein Aufbrechen und Neuordnen der Kontroll- und Kommandostrukturen zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein möglich. Unterstützt wird dies durch ein Reset im bioenergetisch-kybernetischen Bereich. Das Verfahren des Aufbrechens und Neuordnens ist nicht neu, lediglich wurde es vom Zeitgeist überholt und nur mehr wenige Heilpraktiker beherrschen es. Dabei werden in einer Einzelgesprächstherapie bewußt Konflikte geschaffen, therapeutisch begleitet aufgelöst und die Lösungsvarianten neu ins Unterbewußte geprägt.
Dieses Verfahren benötigt einige Autorität und Verantwortung des Therapeuten und widerspricht dem, was heute in der Psychotherapie trendig ist, nämlich dem Konsens, der Einsicht und der Selbsterkenntnis. Ähnlich wie beim Exorzismus knirscht es in der ''Konfliktorientierten Einzelgesprächstherapie mit Neuprägung (KEGT)'' gewaltig und das Verfahren erfordert eine starke Therapeutenpersönlichkeit.

Das Verfahren ist relativ schnell wirksam. In drei bis vier Sitzungen je zwei bis vier Stunden ist meist eine signifikante Besserung Richtung Heilung erreichbar. Dafür werden Honorare zwischen 1000 und 3000 Euro abgerechnet. Auch eine Hürde für die meist unter Preisangst leidenden Heilpraktiker. Dieser Preis garantiert jedoch, daß der Heilpraktiker wettbewerbslos bleibt. Selbst Ärzte, die das Verfahren gerne anwenden würden, sind an die GOÄ (Gebührenordnung der Ärzte) gebunden und für die dort auch bei Privatliquidation abrechenbare Beträge rechnet sich eben die psychische Therapeutenbelastung nicht.

Es ist aber auch die böse Seite der Alternativmedizin, daß sich dieses Verfahren der Heilung von Depressionen viele Heilpraktiker nicht antun wollen. So wird eben mit ein bißchen Johanniskraut, Homöopathie, Bachblüten oder Akupunktur rumgebastelt oder gar energetische Verfahren isoliert angewendet. Ganz schlimm und unverantwortlich wird es allerdings, wenn das Heil in sedierenden Therapien gesucht wird. So liegt beispielsweise der Anteil von Depressiven bei Reiki-Ausübenden mit fast 2/3 sechsmal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Auch wenn man das damit relativiert, daß viele Depressiven in einer Reiki-Einweihung (fälschlich) einen Heilungsweg sehen und deswegen den Weg zu Reiki gefunden haben, sind eben derartige Methoden (insbesondere wenn sie sektiererisch ausgeübt werden) für Depressions-Erkrankte absolut kontraindiziert.

Da in der schulmedizinischen Definition und im Bewußtsein der Öffentlichkeit das Bild der Depression unscharf von anderen Beschwerden - wie Angst, Trauer, Melancholie, Streß und Antriebslosigkeit - abgegrenzt wird, kommt es immer wieder zu untauglichen Versuchen, Depressionspatienten zu helfen. Insbesondere durch eine Verhaltenstherapie oder der Vermittlung von Strategien. Oder gar durch das Vermitteln von Verständnis, Zuwendung und Nähe. Gerade aber das verschärft die Situation nur unnötig. Der Depressionspatient hat mit sich selbst ein Verständnisproblem, das er über den Intellekt nicht lösen kann. Die Depression ist eine Flucht in die Unwirklichkeit, um der Auseinandersetzung zu entgehen. Wird jetzt noch von außen Verständnis und Zuwendung gezeigt, wird dies ohnedies zunächst einmal als ''feindlich'' eingeordnet, weil damit nicht umgegangen werden kann und dann in der Folge die unterbewußten Schutzmechanismen verstärkt. So ist es nicht ungewöhnlich, daß die Suizidgefahr dann besonders hoch ist, wenn es zu einer scheinbaren Entspannung der Lage kommt und der Patient sich fröhlich und aufgeschlossen zeigt."

 

Aber auch der Kranke lasse sich nicht irre machen! Gerade die psychischen Erkrankungen sind ein gesteuerter Markt mit Zukunft!

Hierzu auszugsweise der kritische Artikel im Deutschen Ärzteblatt 2002 von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner /Hamburg "Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle":

" .... 9. Die kostentreibende Übermacht des Marktes selbst über den Gesetzgeber macht das alle einschlägigen Gesetze dominierende Prinzip „ambulant vor stationär“ zur Lachnummer; denn während ambulante Hilfsangebote mit Nachteilen bestraft werden, locken die größeren Profite und Wettbewerbsvorteile im stationär-institutionellen Bereich (nachträgliche Hervorhebung), der sich zusätzlich rechtfertigt durch die ausgrenzende Entlastung der Gesellschaft von allem Negativen.

Drei Beispiele:
Krankenhaus:
Auch noch die jüngsten Spezialisierungen (Psychosomatik, Geriatrie) sind überwiegend in Form stationärer Systeme erfolgt, obwohl ambulante Liaison- und Konsiliardienste für alle Beteiligten gesünder wären (nachträgliche Hervorhebung )

Heime
: Obwohl es für alle Heimaufnahme-Indikationen erprobte ambulante Alternativen gibt, sind jetzt schon mit steigender Tendenz mehr als eine Million Bundesbürger Heimbewohner, den Gesetzen der Massenhaltung unterworfen. Mehr als 95 Prozent der Sozialhilfeleistungen fließen in den stationären Bereich.

Rehabilitation
: Deutschland hat etwa so viele Betten in psychosomatischen Rehabilitations- und Kurkliniken wie der Rest der Welt(nachträgliche Hervorhebung ), der unser Jammern über Geldknappheit nicht versteht, solange wir uns diesen – von Bismarck zur sozialen Befriedung geförderten – Zauberberg-Sumpfblüten-Zopf noch leisten. Dieser garantiert mehr Schaden als Nutzen, statt die Rehabilitation konsequent dorthin zu „ambulantisieren“, wo die Menschen leben ( nachträgliche Hervorhebung ). Aber wo die unsichtbare Hand des Marktes regiert, darf niemand so recht steuern, maßt sich daher auch niemand die Autorität der Verantwortung an, egal wie katastrophal das Ergebnis für die Gesundheit ist.

 

10. Seit Rechtsanwälte, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter von der gesetzlichen Betreuung (vormals Vormundschaft) leben können, hat sich in wenigen Jahren die Zahl der Betreuten auf etwa eine Million mehr als verdoppel ( nachträgliche Hervorhebung ) Der neue und dynamische Berufsverband will natürlich weiter expandieren, hält daher sechs Millionen Bundesbürger für betreuungsbedürftig. Deshalb kann es nicht verwundern, dass man von der vornehmsten gesetzlichen Aufgabe der Betreuer, nämlich Betreuungen überflüssig zu machen, fast nichts spürt.

 

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. ( nachträgliche Hervorhebung )

Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.

 

Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische (nachträgliche Hervorhebung )

Einige Beispiele:

a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.

b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven ( nachträgliche Hervorhebung), wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.

c) Inzwischen hat die Psychotrauma-Therapie den imperialistischen Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung (früheres Gewalterlebnis, Missbrauch, Misshandlung) zu erklären und zu therapieren. Auch hiervon können wenige profitieren, während die Allgemeinheit durch potenziell lebenslängliche punktuelle Aufmerksamkeitsfixierung geschädigt wird (nachträgliche Hervorhebung) ; selbstvergessenes Weggegebensein ist jetzt sehr erschwert. Bei jeder Katastrophe sind heute Opfer wie Helfer den öffentlichkeitswirksamen oder verstehenswütigen Psychoattacken fast zwangsweise, weil wehrlos ausgesetzt. Nach dem Erfurter Amoklauf blieb einer Schülerin die Äußerung vorbehalten, das Schrecklichste seien eigentlich die Psychologen gewesen, die das Alleinsein mit sich selbst und/oder mit Freunden/Angehörigen mit den raffiniertesten Tricks zu verhindern versucht hätten. Dies öffentlich zu sagen bedeutet heute Mut, Zivilcourage.

d) Ein Selbstversuch, den jeder wiederholen kann: Ich habe zwei Jahre lang aus zwei überregionalen Zeitungen alle Berichte über Forschungen zur Häufigkeit psychischer Störungen (zum Beispiel Angst, Depression, Essstörung, Süchte, Schlaflosigkeit, Traumata) gesammelt: Die Addition der Zahlen ergab, dass jeder Bundesbürger mehrfach behandlungsbedürftig ist. Die meist von bekannten Professoren stammenden Berichte versuchten in der Regel, dem Leser zunächst ein Erschrecken über den hohen Prozentsatz der jeweiligen Einzelstörungen zu suggerieren, um ihn dann wieder zu entlasten, weil es heute dagegen die zauberhaftesten Heilmethoden gäbe, fast immer in der Kombination von Psychopharmaka und Psychotherapie; denn hier verspricht die Kooperation der Konkurrenten den größten Gewinn. (nachträgliche Hervorhebung ) ....."

Dtsch Arztebl 2002; 99(38): A-2462 / B-2104 / C-1970

 

 

Depressiven geht es immer sehr schlecht! In ihrer regelmäßigen Vereinzelung erhalten sie selten wirklich Hilfe. Auch der Arztbesuch bringt vielen nur vorübergehende Aufmerksamkeit und ist außerdem mit der mehr oder weniger willigen Einnahme von Pillen zu bezahlen, die den Kranken meist zum Komsumopfer seiner 'Helfer' machen!

So beschränkt sich aus vielfältigen, dem Kranken aber keineswegs immer auch bewussten Gründen der Kontakt zu den Mitmenschen bald auf das Nötigste. Er wird seinerseits ausgegrenzt. Mitgefühl wird bei Dritten rasch zum Mitleid und schließlich zur Ablehung!

Dadurch entfällt zukünftig aber die Möglichkeit, als Individuum mehr als vergängliche 'Schönheit' von sich zeigen können! Der Kranke kann vor allem niemand mehr darauf aufmerksam machen, wie wertvoll und interessant er als Mensch eigentlich ist! Warum sollte ein Dritter aber eine gute Meinung von jemand haben, der von sich selber nicht viel hält?

Viele verbergen in der Folge ihr Alleinsein zuletzt in der Scheinwelt abendlicher Fernsehprogramme und füllen die dortige Leere mit Alkohol . Die meisten leben allerdings in der Gewissheit, ihre Sucht jederzeit 'im Griff' zu haben. Davon leben ganze Berufsgruppen , dass es in der Wirklichkeit jedoch nicht so ist!

Solchen Kranken ist schwer zu helfen! Manche verteidigen ihren Zustand sogar regelrecht! Schließlich bleibt es heute jedem selbst überlassen, wie er sein Leben lebt - so lange diese Gesellschaft nur für eine Kosten aufkommt! Das wiederum tut diese aber bereitswillig. Verdienen doch wiederum Dritte - vom Arzt bis zum Fiskus! - daran!

Tatsächlich könnte manchem dieser Kranken allein schon dadurch nachhaltig und dauerhaft geholfen werden, dass sie ausreichend viel Wasser trinken. Nicht Sprudel o.ä., sondern ein gutes Leitungswasser, das zwecks Energetisierung aufgekocht wurde und zudem seine Mineralien ausgefällt hat - sichtbar geworden etwa am Wasserstein. Solches Wasser hat dann Regenwasserqualität!

Täglich davon 2 - 2.5 Liter - nicht als Tee oder Kaffee, sondern naturbelassen als Wasser - und der Körper bekäme, was er wirklich braucht! Das hab eich im Laufe der Jahre immer wieder als Therapie bestätigt gesehen! Es gibt meines erchtens nichts Besseres. Hierzu:

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
auch ein Beitrag zum Thema Depressionen
http://www.melhorn.de/Wasser

und

Mit Wasser und Salz, Entsäuerung und Homöopathika - erfolgreich bei Depressionen
Erfahrungen eines Berufstätigen
http://www.melhorn.de/Depression03/index.htm

Reaktionen auf diesen kostengünstigen wie wirksamen Therapevorschlag sind meist Ungläubigkeit bis höhnende Abwehr! Dummheit hat nun mal ihre Regeln! Nur Unwissenheit ist abzuhelfen!

Daher lesen Sie auch vom Egebnis der amerikansichen Megastudie über die Ergebnisse von Pschopharmaka! Sie sind erschütternd:

"Millionen von Menschen nehmen täglich Psychopharmaka, deren Wirksamkeit bis zum heutigen Tag unbewiesen ist. Im Gegenteil: Das einzige, was Langzeitstudien nachweisen konnten, sind die Nebenwirkungen. Trotz aufwändigen und millionenteuren Zulassungstudien gibt es keine überprüfbaren Beweise dafür, dass Psychopharmaka wirksam sind – und schon gar nicht heilend.

Wenn die Leute wüssten, dass die Psychopharmaka, die sie schlucken, beim Grossteil aller Tests als katastrophal und gesundheitsgefährdend durchgerasselt sind, würden es ihnen wahrscheinlich gleich wieder schlecht gehen. Für manche zugelassene Medikamente, die heute noch verkauft werden, gibt es mehr negative als positive Wirksamkeitsstudien – die wurden nur nicht publiziert. Früher verschwanden alle Studien mit unliebsamen Ergebnissen ganz einfach und wurden nie veröffentlicht. Dadurch erfuhr die Öffentlichkeit nur von angeblich positiven Ergebnissen, selbst wenn 70% der durchgeführten Studien zu negativen Ergebnissen gelangten. Heute sind die Kriterien zur Publikation von Studienergebnissen in den Fachmagazinen ein wenig strenger....
Lesen Sie weiter unter

http://bertjensen.info/die-psychopharmaka-luege/

Daher empfehle ich nachdrücklich gegen Depression zunächst mal reines Wasser! Versuchen Sie es wenigstens mal drei Monate! Um Ihrer selbst willen!

 

 

Meine Krankengeschichte

von
Simone F.

 

Angefangen hatte alles vor einem Jahr, im Mai 2002, mit einem unergründbaren Schwindel, von dem ich inzwischen weiß, dass er Folge meines Gefühlsstresses war.

Als erstes bin ich damals zu meinem Hausarzt. Der gab mir Kochsalzinfusionen, die den Schwindel aber nicht besserten.

Daraufhin ging ich zum HNO-Facharzt, der aber nichts feststellte und mich zur Nervenärztin schickte. Diese veranlasste eine Kernspintomographie, mit dem Ergebnis, ich sei völli egesund.

Meine Nervenärztin verordnete mir daraufhin Antidepressiva, die angeblich nicht abhängig machen.

Ich ging danach zu einer Psychologin bezw Psychotherapeutin, die mir riet, eine psychosomatische Kur zu machen.

Anfang hielt ich nichts von der Idee, weil ich mir darunter nicht viel vorstellen konnte. Wie vielen anderen Menschen, war mir nicht bewusst, dass die Psyche den Körper ( = Soma ) krank machen kann, sondern ich glaubte entsprechend den alten Vorurteilen, eine solche Kur sei eher was für 'Verrückte' und das bin ich ja nun wirklich nicht. Heute denke ich über eine solche psychosomatische Kur jedenfalls ganz anders, denn das brachte mir wirklich sehr viel.

Vor der Kur habe ich mich aber noch einer Nachbarin anvertraut, die mich zu einer Frau schickte, die u.a. mit Bachblüten arbeitet, sowie Schüssler-Salzen und homöopathischen Globuli. Die Antidepressiva konnte ich nur rmit Hilfe der Bachblüten und Globuli absetzen. Allein hätte ich das nicht geschafft. Immer wieder brach ich unkontrolliert in Tränen aus.

Später suchte ich einen Heilpraktiker auf. Er sprach oft mit mir über mein Problem, von dem ich zunächst gesagt hatte, ich könne einfach nicht allein sein. Tatsächlich bestand mein Problem darin, mit dem Tod meiner Eltern nicht fertig zu werden. Meine Mutter war vor 10 Jahren gestorben, als ich 15 Jahre alt war. Letztes Jahr starb nun auch noch mein Vater. Seither fühlte ich mich von meinen Eltern 'allein gelassen', da ich auch keine Geschwister habe.

Wie die Therapeuten der Kur, machte mir aber dann vor allem der Heilpraktiker klar, dass mich meine Eltern keineswegs 'allein' und 'im Stich' gelassen hätten. Vielmehr sei deren Tod nun als eine schicksalhafte Aufforderung zu sehen, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wäre mein Vater nicht von mir gegangen, hätte ich nämlich wohl noch lange nicht mein Leben gelebt, sondern immer nur meinen Vater umsorgt.

So schwer das vielleicht zunächst nachzuvollziehen ist, aber der Tod meines Vaters gewann dadurch für mich auch etwas Tröstliches, hatte im Sinne eines 'Geschenkes' des Schicksals an mich plötzlich auch einen 'positiven' Aspekt gewonnen und ich konnte diesen für mich so schmerzlichen Verlust dadurch wesentlich besser verarbeiten, denn mir wurde klar: Wahrscheinlich hätte ich noch Jahrzehnte nur für und mit meinem Vater gelebt, den ich sehr liebte. War er doch nie in der Lage gewesen, mit mir über den Tod meiner Mutter zu sprechen, da auch er unverändert sehr darunter litt. Dadurch hing zwischen uns beiden aber immer auch so viel Ungeklärtes und Unbespochenes und ich hätte es daher gewiss nie geschafft, meinen Vater zu verlassen, etwa um eine eigene Familie zu gründen Herr Melhorn machte mir jedoch bewusst, nun habe mir das Schicksal einen Wink durch die Möglichkeit gegeben, mein eigenes Leben zu leben. Es sei meine weitere Lebensaufgabe, vorwärts zu blicken und das Leben allein so anzunehmen, wie es ist. Ich solle Zukunftspläne schmieden und meinen Weg gehen.

Diese Gespräche und die Globuli, die mir der Heilpraktiker gab, waren mir eine große Hilfe. Diese Globuli halfen mir auch sehr viel beim Verarbeiten meiner Trauer. Seither denke ich jedenfalls wieder positiver, bin ruhiger geworden und habe meine innere Stärke wieder gefunden. Ich weiß, dass es auch mal wieder schlechte Tage geben wird, es aber trotzdem gut so ist, wie es ist.

Ich hoffe, dass ich einigen Menschen mit meiner Geschichte weiter helfe. Vor allem möchte ich nochmals hinzufügen: Seitdem ich die homöopathischen Globuli nehme, fühle ich mich sehr gut. Sie bringen mir sehr viel, auch wenn Ärzte nichts davon wissen wollen. Aber meine Meinung ist, dass alles, was von der Naur kommt, immer noch besser für uns Menschen ist, als das chemische Zeug. Daher wünsche ich auch anderen viel Erfolg mit solchen Heilmitteln.

6.5.03

 

 

 

Anfügung vom 16.9.04

Erst nach l Jahr ging es mir plötzlich wieder schlechter. Ich hatte einen Rückfall in Depressionen, innere Unruhe, Zittern, Muskelzuckungen, Krämpfe und musste dauern weinen. Hatte ich damit erst mal begonnen, konnte ich fast nicht mehr aufhören.

Wir hatten zuvor l Woche in Ägypten Urlaub gemacht und waren Anfang Juli zurück gekommen. Einen Tag vor unserer Rückkehr hatte ich Durchfall und Magenkrämpfe bekommen, aber das hatte sich bald wieder gelegt. Die folgende Woche sollte ich außerdem meine 3-Monatsspritze zur Verhütung bekommen.

Am 4.7.04 schickte ich eine mail: :

...mir geht es nicht gut. Gestern hatte ich einen Rückfall von Depressionen und heute geht es auch nicht viel besser. . Ich habe innerere Uunruhe, weine sehr viel, so dass ich kaum mehr aufhören kann und wenn ich angefangen habe zu weinen, zitterere ich und habe Muskelzuckungen und Krämpfe.."

Eine ständige Angst beherrschte mich und ich problematisierte alles. Auch hatte ich Angst Menschenansammlungen. Wenn ich morgens erwachte, hatte ich Herzklopfen.

Der Heilpraktiker vermutete zunächst, dass ich möglicherweise eine Arzneimittelprüfung auf Noradralin-L-hydrogentart in der D 200 durchmachen würde. Entgegen seinen Anweisungen hatte ich diese Kügelchen nämlich 'vorbeugend' noch täglich weiter genommen, als es mir längst gut ging.

Der Heilpraktiker schloss aber auch eine Wirkung der 3-Monatsspritze nicht aus und riet mir zu anderer Verhütung. Er gab mir neben Ignatia und einer Östrogen-Gestagen-Kombination außerdem Serotonin-Kreatin-Sulfat, jeweils in der homöopathischen Potenz D 200.

Mir ging es danach sehr schnell besser, aber ich hatte doch immer noch eine ständige Angst in mir und neigte dazu, alles zu 'problematisieren'. Auch hatte ich Angst vor vielen Menschen und zog mich daher zurück. Morgens erwachte ich mit Herzzklopfen. Nach Rhus-toxicodentron, Ambra und Phosphor wurde ich jedoch deutlich ruhiger und ausgeglichen.

Sepia, Östrogen-Gestagen und Isocyamat schlossen das dann ab: Mir ging es die erste Woche lang wieder richtig gut. Mit Ambra, Ignatia und Nux-vomica wurde die Behandlung dann beendet. Alles war wieder bestens.

 

 

 

Anfügung vom 25.3.07

Die Patientin rief mich weinend an, weil sie wieder mal Hilfe brauche. Sie führte ihren Zustand darauf zurück, dass sie die 3-Monats-Pille abgesetzt habe.

Nach einem längerem Telefonat konnte ich ihr die notwendigen Homöopathika angeben. Nach 8 Tagen berichtete sie mir freudestrahlend, dass es ihr durch die Medikamente wieder gut gehe.

Eine so schnelle Besserung ist natürlich nicht selbstverständlich, aber auch nicht überraschend, da ich die Patienten schon gut kannte. Auch nahm sie meine Ratschläge gut an - was ich immer als eine besonders hilfreiche Therapiemaßnahme ansehe. Nichts ist so zäh, wie einen Patienten zu haben, der meint, nur weil er Geld bezahlt hat, müsse der Behandler - wie bei der Reparatur eines Autos! - nun auch einen entsprechenden Erfolg abliefern. Wer das glaubt, irrt sich und hat meist nichts verstanden!

Solche Patienten will ich auch nicht behandeln. Schade um die Zeit! Meist lehne ich sie daher meist ab, denn sie beherzigen nicht, dass sie sich in der Regel durch eine falsche Lebensweise selbst krank gemacht haben und sich daher durch eine richtige Anpassung ihrer Lebensverhältnisse folglich im Grunde auch selbst wieder gesund machen müssen und können!

Je nach Krankheitsgeschehen brauchen sie dazu zwar einen guten wie kritischen Wegbegleiter, der notfalls auch medikamentös eingreift und Abläufe unterstützt - aber niemals darf Ihnen dieser 'Begleiter' dauerhaft oder gar aufgrund Ihrer Bequemlichkeit und Nachlässigkeit die Aufgabe abnehmen, auf sich selbst achten und entsprechend handeln müssen.

 

 

 

Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Mit Genehmigung der Verfasserin ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht

1. Die Patientin ist eine fröhliche, lebhafte und beeindruckend starke junge Frau. Nach ihren Erzählungen brach sie aber sofort in Tränen aus und konnte ihre Trauer nicht mehr kontrollieren, denn niemand hatte ihr bis dahin offenbar die Möglichkeit zur Trauerarbeit an sich selbst gelassen. Es war zunächst nur das Krankheitsbild angegangen worden - hier der Schwindel.

Als da organisch natürlich nichts zu finden war, wurde die Patientin - wie das heute leider immer noch so üblich ist - eben auf die 'Psychoschiene' zur Nervenärztin geschoben.

Insoweit hatte m.E. bereits der Hausarzt versagt, der schließlich um den familiären Hintergrund wusste und sich eben die Zeit hätte nehmen müssen, die eigentlichen Probleme dieses 'verlassenen' Menschleins anzusprechen und mit ihm zu lösen. Allerdings haben es die meisten Ärzte ohnehin nicht so damit, auf Menschen ernsthaft einzugehen. Da besteht vielfach eine gewisse Scheu, sich auf ' so was' einzulassen - erst recht, wenn man einer in Tränen aufgelösten Frau gegenüber sitzt.

Aber dann sollte wenigstens das Wissen da sein, dass so jemand notwendig zum Psychologen oder zu psychologisch arbeitenden Behandlern gehört.

Geschieht dies nicht, so mündet das meist in einer Depression. Hilfe bringt meist andererseits aber schon das vertrauensvolle Gespräch, die Zuwendung zum Problem des Betroffenen.

Dazu bedarf es nicht immer eines Psychologen. Hilfreich ist die Fähigkeit zuzuhören und eine gesunde Lebenserfahrung bezw - weisheit. Allerdings ist solche Hilfe nach meiner Erfahrung leider vielen deshalb unmöglich, weil sie - Folge unserer 'erfolgsorientierten' Zeit - in der Regel leugnen, dass auch das scheinbar 'Schlechte' im Kern doch auch das Gute trägt, weshalb auch die eigentliche Aufgabe des Therapeuten m.E. stets darin besteht, mit dem Patienten heraus zu finden, wozu dieses vorliegend 'Schlechte' nun eigentlich auch 'gut' für ihn war. Kernfrage: Was wollte das Schicksal damit für den Betroffenen erreichen? Was soll und will ihm das Erlebte also sagen? Welche Schlüsse und Konsequenzen muss er daraus ziehen, um nicht im Bedrückenden, depressiv Machenden zu verharren?

Solche Suche nimmt natürlich niemand die Bürde, etwa den Tod eines lieben Angehörigen zu verarbeiten? Aber der Tod ist nun mal Teil des Lebens! Wir müssen alle sterben und daher gehört auch das Verarbeiten des Sterbens geliebter Menschen zu unserem Leben.

Diese Selbstverständlichkeit ist keine Aufforderung, man solle sich eben 'zursammen reißen' o.ä., denn es gibt Menschen, die diese 'Selbstverständlichkeit' der natürlichen Verarbeitung des Sterbens nicht schaffen. Hier ist dann das therapeutische Gespräch hilfreich, aber nach meiner Erfahrung insbesondere eben auch die Homöopathie.

In ähnlichen Fällen empfehle ich daher auch das Mittel Ignatia C 200 Glob in der Dosierung 6 x 1 Streukügelchen zur schnellen Linderung und Hilfe. Dieses Mittel ist übrigens generell angezeigt bei Todesfällen. Es nimmt zwar niemand die zu leistende Trauerarbeit ab, aber es hilft, diese 'normal' zu bewältigen. Schließlich ist es nicht 'normal', wenn jemand nach einem Trauerfall nicht mehr zu selbst zurückfindet, sondern sich in seiner Trauer gleichsamn verliert. Ignatia ist dagegen ein herausragendes Mittel.

Daneben stehen dann die indivuellen homöopathischen Mittel, die im depressiven Krankheitsfall auf den Einzelnen passen, bei jedem aber nun mal anders sind. Dazu bedarf es daher guter homöopatischer Kenntnisse durch den jeweiligen Behandler. Aber Erste Hilfe leisten in der Regel immer Ignatia C 200 Globuli.

 

 

 

1. Anfügung zum Nachwort

Die Angaben über die hier eingesetzten Homöopathika sind selten allgemein gültig. Sie helfen mit Sicherheit nicht bei jedem Patienten mit sonst gleichen Beschwerden!

Immer wieder habe ich in meinen Artikeln darauf hingewiesen, dass im Einzelfall wirksame Homöopathika nicht bei anderen Patienen auch helfen müssen. Jeder Homöopath weiß, dass er zunächst manchmal hunderte von Mittel zur Auswahl hat, wenn er die Symptome zusammenstellt. Und jedes dieser Mittel könnte für den Patienten das richtige sein, weil es sich bei diesem Symptom im Laufe der über hundertjährigen Homöopathiegeschichte immer wieder als wirksam erwiesen hat. Das heißt aber nicht, dass dieser Mittel dann für diesen einzelnen Patienten ebenfalls das richtige ist! Es gilt vielmehr, aus einem großen Strauß von Symptomen und deren möglichen Mitteln für die Therapie dann das eine oder die wenigen Arzneimittel für gerade diesen einzelnen Patienten heruszufinden.

Weil eben das so schwierig ist und viel Zeit, Geduld und Können erfordert, wird die Homöopathie auch in der Schulmedizin so selten angewandt und von den Nicht-Könnern natürlich auch so geringschätzig abgetan. Der Patient soll dadurch nicht merken, dass der Behandler - Arzt wie Heilpraktiker! - oft nicht fähig ist, unter solche Voraussetzungen überhaupt einen Erfolg herbeizuführen!

Für den Therapeuten bedeutet dies, dass er sich immer Zeit nehmen muss und/oder ein sehr gutes emotionales Verständnis für Menschen. Aber immer wieder höre ich von Patienten, dass Behandler beides nicht mitbringen! Lassen Sie dann aber auch die Finger von solchen Behandlern! Schade um jeden Euro! Und lassen Sie sich da auch nicht von Titeln u.ä. blenden! Verlassen Sie sich vielmehr auf Ihr 'Bauchgefühl'! Es ist zuverlässiger, als ihr hilfesuchender Verstand!

Es empört mich daher besonders, wenn ich bei diesem Thema von Hausärzten höre, die ihre Patienten nach 3 Minuten aus der Praxis weisen, weil sich das sonst für sie als Arzt nicht mehr rechnen würde. Natürlich würde das bei mir keiner wagen. Aber bei 'einfachen' Leuten macht man das inzwischen eben so!

Auch erfahre ich von cleveren Behandlern, die ihre Patienten inzwischen in der Fernbehandlung über den Tisch ziehen, indem sie ihnen etwa weismachen, sie könnten ihnen eine Amalgamsanierung ganz selbstverständlich mit Standard-Globuli machen. Das ist leicht genommenes Geld! Der Patient kann das schließlich nicht kontrollieren und zahlt folglich für etwas, an das er nur glaubt, weil er hofft!

Sie erkennen solche Behandler gewöhnlich daran, dass sie sich von Ihnen zwar das Geld anweisen lassen, aber nicht zu Gesprächen oder Fragen zur Verfügung stehen, weil sie eigentlich selbst nichts wissen. Daher fordere ich meine Patienten immer dazu auf, einem Behandler Fragen zu stellen und sich überzeugende Erklärungen geben zu lassen.

Der Behandler muss begründen können, was er tut! Kann er das nicht, so versucht er nur! Das muss deshalb nicht falsch sein - aber Sie sollten es wissen!

Ich habe es dabei nie als nachteilig erlebt oder empfunden, wenn ich zugab, etwas nicht zu wissen. Es ist auch manchem Patienten eine große Hilfe, wenn sich der Behandler auch mal mit ihm 'durch sein Problem' durchdenkt. So weiß der Patient, dass und was ich für ihn tue, wenn ich für ihn denke.

Andererseits ist es vor diesem Hintergrund natürlich falsch, vom Behandler zu erwarten, dass er für ein Krankheitsgeschehen stets das gleiche Mittel gibt. Solches Vorgehen überlassen Sie jedenfalls dem Schulmediziner. Er kennt oft nur seine Standardmittel und kann Ihnen daher nichts Individelles bieten.

Viele Heilpraktiker mit ihrer Verwendung von homöopathischen Komplexmitteln sind da allerdings nicht anders als die Schulmediziner. Sie erwecken damit in Wahrheit jedoch unerfüllbare Hoffnungen bei den Patienten, gerade weil jeder Patient anders ist und bei weitgehend gleichen Symptomen folglich in Wahrheit unterschiedliche Therapieschwerpunkte zu setzen wären.

Wie ich aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß, wird vielen Patienten von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - dennoch weis gemacht, es gäbe d a s Mittel für sie und der jeweilige Therapeut kenne es. In Wirklichkeit werden diese Patienten häufig nur abkassiert!

Machen auch Sie sich als Leser bewusst, dass es d i e Therapie also nie gibt - jedenfalls kenne ich sie nicht! Allenfalls gibt es eine Therapierichtung!

Hier hat sich mir allerdings die Homöopathie in den Jahrzehnten als unschlagbar gut deshalb erwiesen, weil ich damit auch in Krankengeschehen eingreifen kann, die ansonsten nur mit manchmal sehr belastenden Therapien angegangen werden können und - viel wichtiger! - daher oft auch mit erheblichen Neben- und Langzeitwirkungen belastet sind, selbst wenn sie kurzfristig erfolgreich sein mögen.

Jeder Fall ist also ein Fall für sich und fast jeder braucht andere Mittel!

 

 

 

2. Anfügung zum Nachwort

Neben diesen, leider nicht immer selbstverständlichen Voraussetzungen braucht jeder Fall vor allem aber auch den richtigen Hintergrund für eine erfolgreiche Therapie.

Dazu gehört unabdingbar, dass sich der Patient richtig ernährt und trinkt, dass er schläft und Körper wie Geist jene Beachtung zuteil werden lässt, die er braucht und die er auch verdient! Durchhalteparolen sind diesbezüglich so wenig ein tauglicher Ratgeber wie stete Selbstbemitleidung. Wobei Selbstmitleid durchaus ein sinnvoller und wichtiger Helfer sein kann! Nur eben mit dem richtigen Verhältnis dazu!

Es ist jedenfalls so abwegig wie lächerlich, solchen Kranken einen Therapieerfolg zu versprechen, der m.E. anders gar nicht zu erreichen ist! Was ich dazu als Therapeut tue - neben Gesprächen - das soll/muss also in der Konsequenz nur das eigene Tun des Kranken unterstützen. Wer folglich nicht bereit ist, diesen Weg so auch mitzugehen, den lehne ich daher meist als Patienten ab. Was soll ich mich mit bezw für so einen Menschen rumärgern? Das ist die Bezahlung nicht wert!

Verlangen Sie jedenfalls von ihren Therapeueten Informationen über ihre eigenen Möglichkeiten, etwas zu ändern. Der Ausspruch: "Weiter so!" ist immer falsch, denn sonst wären Sie gar nicht erst nicht krank geworden! Wer Ihnen nur ein "Weiter so!" geben kann, hat in der Regel nur wenig Ahnung vom Heilen und flüchtet sich daher oft auch in eine Apparatemedizin oder in das unüberlegte Verabreichen von Tabletten.

Informieren Sie sich also bei jeder Behandlung immer auch über die Bedingungen, die Sie an Ihrem persönlichen Umfeld selbst verändern können.

Oft brauchen beispielsweise die Depressiven - jedenfalls bei Beginn ihres Leidens! - nämlich keine Tabletten, sondern nur eine tiefgreifende Veränderung ihrer Lebensumstände. Wer das allerdings nicht annehmen will oder kann, der hat dann wirklich Pech gehabt und kein Therapeut wird ihm wirklich helfen können. Schon gar nicht durch Beruhigungsmittel, wie fälschlich viele glauben.

Die Patienten, deren Gechichte hier besprochen wird, tat das allerdings. Sie ging zusätzlich auch noch in eine Psychotherapie und schrieb mir nach einer Woche: "War diese Woche bei meiner neuen Therapeutin, und ich glaube,, die ist ganz gut für mich. "

 

 

 

3. Anfügung zum Nachwort

Nach meiner Erfahrung ist ein sehr wichtiger Aspekt gerade auch bei Depressionen, dass die Patienten in der Regel zu wenig reines Wasser trinken - also nicht etwa Sprudel, Tee, Kaffee o.ä. .

Dabei besteht der Körper zu 75 Prozent und das Gehirn zu rund 85 Prozent aus Wasser. Andererseits hat der Körper keine Fähigkeit, Wasser zu speichern!

Wer daher nicht täglich wenigstens 2 Liter reines Wasser trinkt, droht schleichend auszutrocknen. Zwar wird der Körper das noch vorhandene Wasser verteilen und für die 'wichtigen' Körperbereiche rationalisieren, aber das wird auf Dauer immer schwerer.

Schwerste Missbefindlichkeiten entstehen dadurch, die sich uns als Erkrankungen darstellen - aber im Kern nur - meist noch behebbarer - Ausdruck von Wassermangel sind!

Wichtig für Ihren Wasserhaushalt auch, das Wasser im Körper durch Salz zu speichern - täglich etwa 5 - 6 Mal eine Fingerspitze ablecken. Angangs kann das mehr sein, aber Salz reichert sich im Körper an, so dass nach Wochen weniger benötigt wird. Sie merken es stets daran, dass sie zu viel 'Wasser' im Bindegewebe einlagern.

Aber nehmen Sie nur hochwertiges Meersalz oder das sog. Himalajasalz.

Zu diesem Thema besorgen Sie sich insbesondere die Taschenbücher von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj mit seinen herausragenden Erkenntnissen über die therapeutische Bedeutung von Wasser. Zum Tghema Depression empfehle ich uneingeschränkt::

DIE WASSERKUR
bei Übergewicht, Depression und Krebs
,
ISN 3 - 935767

Niemand hat meines Wissens vergleichbare Kenntnisse über Wasser!

Zunächst wollte ich es selber kaum glauben! So einfach konnte es doch nicht sein! Was hatte ich mir schließlich nicht alles angelesen und angehört - von Klugen und weniger Klugen in weißen Kitteln, von Marketingfritzen der Pharmabranche und bemühten Selbstbehandlern.

Das sollte nun trotzdem der Weisheit Gipfel sein? Wasser?

Heute bin ich der Auffassung, dass sich jeder Therapeut - vor allem aber jeder Kranke! - unbedingt erst mal mit der Bedeutung des Wassers für die Gesundheit befassen sollte, bevor er anderes tut oder tun lässt! Wer dies unterlässt, versteht dadurch im Ergebnis jedenfalls weit weniger von Medizin, als er in der Regel glaubt!

Das habe ich zwar bezüglich Depressionen nicht an mir selbst festgestellt, denn ich bin nicht depressiv - schon weil ich immer ausreichend Wasser trinke, kann dies auch nicht geschehen! - aber ich habe das an meinen Patienten gesehen! Was machte ich therapeutisch nicht vorher - wie andere Behandler auch! - für 'Handstände', bis ich schließlich das Wasser als notwendige Grundlage fast jeder Behandlung akzeptierte?

Verbunden mit einer homöopathischen Behandlung zur Behebung der Störungen im Wassermanagement des Körpers - immer eine Folge vorhergehender, anhaltender zellulärer Austrocknung! - löst sich das Probem dann in der Regel fast von selbst! Zwar nie sofort, aber nach angemessener Zeit! Wenn Ihr Körper seinem zugehörigen Gehirn nämlich irgendwann glaubt, dass er zukünftig tatsächlich regelmäßig ausreichend Wasser bekommen wird!

Erwarten Sie also keine Wunder nach ein paar Schlucken Wasser! Das haben andere vor Ihnen gelegentlich auch schon getan - und wurden oder blieben trotzdem krank!

Nein! Wasser zu trinken ist eine notwendige (Über)Lebensaufgabe und die meisten Patienten - gleich, welche Krankheit bei ihnen durch den chronischen Wassermangel der Zellen nun zu Tage tritt! - sollten Wassertrinken daher als eine unglaublich heilsame Therapie für sich entdecken.

Sie können sich dadurch nicht selten sogar einen vorzeitigen Tod vermeiden. Lesen Sie im Zweifel das empfohlene Buch!

Und seien sie bitte nicht so naiv anzunehmen, dass das nicht richtig sein könne, weil es Ihnen sonst längst schon ein Behandler dazu geraten hätte! Behandler leben davon, dass sie Krankheiten behandeln! Wenn Sie sich selbst kurieren können, werden Behandler in der Regel eher böse, denn begeistert sein!

Die wissen das in der Regel außerdem auch nicht, schon weil sie es nicht wissen wollen! Wissen über Wasser gaben immer schon nur Außenseiter von sich, wie etwa Kneipp, um nur einen zu nennen. Folglich wird dieses segensreiche Therapeutikum Wasser auch so hartnäckig tot geschwiegen, belächelt oder übergangen!

Also helfen Sie sich selbst!

 

Lesen Sie hierzu unbedingt auch:

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
http://www.melhorn.de/Wasser

Jierzu außerdem im Artikel 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall " Kapitel 19. Das Problem des Trinkens - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#19.und
Kapitel 42.1.3. Wasser - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt4.htm#4213.

 

 

 

 

Therapeutischer Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Als ich den obigen Artikel einstellte, kannte ich das Nahrungsergänzungsmittel Colostrum zwar schon seit vielen Jahren, wusste aber nicht, woher ich es in einer hochwertigen, geldwerten Aufbereitung beziehen könne. Nachdem ich dies k.lären konnte, bin ich heute als Therapeut - auch aufgrund persönlicher Erfahrungen - von Colostrum überzeugt.

Was ich inzwischen von Patienten mit verschiedenartigsten Erkrankungen als Rückmeldung ihrer Erfahrung mit Colostrum weiß, lässt mich Colostrum daher auch regelmäßig bei sehr vielen, manchmal zunächst vielleicht auch ungewöhnlich scheinenden Therapieanlässen einsetzen. An der besondern Bedeutung von Todesfällen als ungeheurer Stressfaktor eines Menschen kann es keinen Zweifel geben. Colostrum 'glättet dabei die Wogen der Seele', kräftigt den Menschen insgesamt und macht ihn dadurch belastbarer.

Informieren Sie sich über dieses, wirklich ungewöhnliche Mittel unter

http://www.melhorn.de/Colostrum

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

 

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