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2.2.09

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Depression durch Medikamente?

Eine Behandlung mit alternativer Medizin

 

 

von

Johann G.

 

 

Tel: 099016405

mit einem Nachwort von

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords: Medikamente, Depression, Übersäuerung, Psychosomatik, Psychotherapie, Psychosomatische, Erkrankung, Kur, Depressionen, psychosomatisch, depressiv

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

Meine Krankengeschichte

Bei mir fing es vor zwei Jahren an. Ich bemerkte ein Ziehen im linken Arm und in der Herzgegend. Nach einem Besuch beim Hausarzt wurde ich zu einem Herzspezialisten überwiesen. Dessen Untersuchung zufolge war mit dem Herz alles in Ordnung.

Der nächste Schritt war ein Besuch beim Orthopäden. Auch dieser konnte nach eingehende Untersuchung und Röntgen aber nichts feststellen.

Als nächstes verordnete mir der Hausarzt ein Medikament für die Nerven. Ich fing mit einer viertel Talette am Tag an und und war nach 3 Monaten bei einer Dosis von täglich drei mal dreiviertel. Die Schmerzen aber blieben.

So konnte es nicht weiter gehen.

Nach erneutem Beusch beim Hausarzt ließ ich mich zum Neurologen überweisen. Dieser stellte eine mittelschwere Depression fest und verordnete mir zwei neue Medikamente.

Nun kam für mich die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich wollte mich nur noch in einer Ecke verkriechen, nichts hören und sehen und mit niemand reden. Ich war völlig antriebslos und glaubte, irre zu werden. Wenn meine Kinder mit mir redeten, hörte ich sie zwar sprechen, verstand aber meist nie, was sie sagten. Ich hatte aber noch das große Glück, dass meine Frau sehr viel Verständnis für mich aufbrachte. Sie hatte eine ähnliche Phase nach der Geburt unseres Sohnes durchlebt.

Schließlich beantragte ich eine psychosomatische REHA, die ich dann im Februrar 2003 antrat. Es war eine sehr harte Zeit, doch ich lernte mit der Depression umzugehen. Von den beiden Medikamenten wurde klinikseitig eines abgesetzt. Besonders geholfen haben mir in der Klinik dann gerade jene Therapien( Gruppengespräche ), die ich als besonders schwierig empfand.

Ein Heilpraktiker untersuchte mich dann und verordnete mir homöopathische MIttel, die mir sehr geholfen haben.

Schulmedizinische Mittel habe ich seither völlig abgesetzt. Mir geht es wieder sehr gut. Ich glaube, dass die Kombination aus Therapiegesprächen in der Klinik und und den homöopathischen Einzelmitteln genau das Richtige für mich waren.

 

Hinweis:
Über Entsäuerungsmittel kann sich der Leser ausführlich informieren
in Kapitel 20. Entsäuerungsmittel - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#20 - des Artikels 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt.

Dort sind auch günstige Bezugsquellen für das von mir eingesetzte Entsäuerungsmittel genannt.

 

 

 

Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Mit Genehmigung des Verfassers ergänze und kommentiere ich den obigen Bericht
( Lesen Sie in dem Zusammenhang auch das Vorwort Ziffer 2 des Artikels Depression durch Todesfälle und deren Behandlung u.a. durch homöopathische Mittel -
http://www.melhorn.de/Depression01/index.htm )

Nach meiner Überzeugung lag hier ein klassicher Fall von Übersäuerung vor, mit Auswirkungen auf das Herz. Der körperlich gesunde Patient zeigte m.E. erste Anzeichen eines kommenden Herzinfarktes, als er mit seinen Beschwerden zum Hausarzt ging. Dass dort aber nichts gefunden wurde, überrascht nicht, denn eine Übersäuerung ist keineswegs ein Dauerzustand, sondern kann allein schon durch Ruhe, andere Ernähung u.a. wieder verschwinden.

Endpunkt solcher Übersäuerung sind jedoch Herzinfarkt oder Schlaganfall. Bis zum Herzinfarkt des Patienten war es hier natürlich noch sehr weit, ging aber leider in diese Richtung. Das weiß allerdings nur der Kenner. Geht ein Patient mit solchen Beschwerden zum Arzt oder Spezialisten, so werden diese organisch üblicherweise jedoch noch nichts feststellen, denn im Augenblick ihrer Untersuchungen wird der Patient meist nicht akut übersäuert sein und hat dann auch keinerlei feststellbare Beschwerden. Trotzdem ist er zu dem Zeitpunkt bereits gefährdet!

Therapeutisch liegt eben deshalb dann aber oft der ärztliche Verdacht nahe, dass es der Patient zwar kein Simulant ist, aber es doch irgendwie 'mit den Nerven' haben muss. Auf die Idee einer Übersäuerung kommt meist keiner, selbst wenn der Patient auch äußerlich deutliche Anzeichen einer Verschlackung und Übersäuerung zeigt und etwa der Hämatokritwert hoch ist ( hierzu siehe Irrlehren über Schlaganfall und Herzinfarkt ( Infarkt) mit den frühen Anzeichen und Beschwerden des Infarkt ). Dabei hätte es nach meiner Erfahrung mit solchen Patienten vorliegend wohl genügt, dringlich einfach eine allgemeine Kostumstellung auf Gemüse, Salate und weg vom tierischen Eiweiß nahezulegen.

Wer jedoch einmal in der Schublade des 'psychisch Kranken' steckt, muss dann meist durch die schulmedizinische Mühle. Das belegt mir auch der vorliegende Fall.

Wer sich mit den Arzneimittelversuchen in der Homöopathie auskennt, den wundert es nicht, dass nach 3-monatiger Einnahme eines Medikamentes 'für die Nerven'.vorliegend schließlich vom Neurologen eine mittlere Depression diagnostiert wurde und von ihm daraufhin ebenfalls medikamentös angegangen wurde. Schließlich erzeugen bei einem organisch Gesunden solche Mittel schon bald aber eben jene Symptome, die sie bei einem organisch Kranken heilen! Wenn der Patient daher schreibt: "Nun kam für mich die schlimmste Zeit meines Lebens", so ist das für mich Ergebnis eines solchen Arzneimittelversuches am Gesunden.

Was das für den Betroffenen bedeutet, ist etwa dadurch bekannt, dass es weltweit leider zum Folter-Standard gehört, missliebige Menschen in eine geschlossene Anstalt zu verbringen und dort dann dauerhaft unter Psychopharmaka zu setzen. Das war hier von den Therapeuten natürlich nicht beabsichtigt, doch ihre gute Absicht und ihr Handeln schickte den Patienten m.E. erst in die Depression hinein.

Die Therapie auch gegen 'die Depression' war daher einfach und schon am ersten Tag auffallend erfolgreich. Der Patient wirkte wie ausgewechselt, war fröhlich und entspannt. Neben seinem individuellen Typmittel erhielt der Patient dazu homöopathisch nur Serotonin und Noradrenalin jeweils in der D 200 Potenz, beides frei käufliche homöopathische Medikamente, die ich jedem nachdrücklich empfehle, bevor er sich an die Mittel der Schulmedizin heranwagt, deren therapeutische Berechtigung ich nur dort sehe, wo es gilt, ausgeprägte Mängel dieser Stoffe auszugleichen. Übersäuerungen lassen sich damit jedenfalls nicht behandeln!

Es lohnt sich also, therapeutisch auch mal diese Richtung zu denken, bevor der Rezeptblock benutzt wird. Das würde manchmal den Krankenkassen außerdem Tausende sparen.

 

 

Lesen Sie hierzu auch

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
http://www.melhorn.de/Wasser

Hierzu außerdem Kapitel 19. Das Problem des Trinkens - ttp://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#19.
und
Kapitel 42.1.3. Wasser - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt4.htm#4213.

 

Nach meiner Erfahrung ist gerade auch bei Depressionen von großer Bedeutung, dass die Patienten in der Regel zu wenig reines Wasser trinken - also nicht etwa Sprudel, irgendwelche Mineralwässer,Tee, Kaffee o.ä. . Schließlich bestehen der Körper zu 75 Prozent und das Gehirn zu rund 85 Prozent aus reinem Wasser. Andererseits hat der Körper aber keine Fähigkeit, Wasser zu speichern! Wer daher nicht täglich wenigstens 2 Liter reines Wasser trinkt, droht schleichend auszutrocknen. Zwar wird der Körper das noch in ihm vorhandene Wasser verteilen und für die 'wichtigen' Körperbereiche rationalisieren, aber dies wird auf Dauer immer schwerer. Schwerste Missbefindlichkeiten entstehen dadurch, die sich uns zwar als Erkrankungen darstellen - im Kern aber nur - meist noch behebbarer - Ausdruck von Wassermangel sind!

Wasser in Regenwasserqualität erhalten Sie durch das Abkochen von gutem Leitungswasser!

Wichtig für Ihren Wasserhaushalt auch, Wasser im Körper durch Salz zu speichern - täglich zusammen etwa einen viertel Kaffeelöffel. Aber nur reines Meersalz oder das sog. Himalajasalz! Kein sog. Speidesalz! Das ist Abfall!

Zu diesem Thema lesen Sie insbesondere die günstigen Taschenbücher von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj mit seinen hervorragenden Erkenntnissen über die therapeutische Bedeutung von Wasser.

Englischsprachig hierzu auch die Homepage von Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj http://www.watercure.com .

 

13.7.03
Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

1. Therapeutischer Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Als ich den obigen Artikel einstellte, kannte ich das Nahrungsergänzungsmittel Colostrum zwar schon seit vielen Jahren, wusste aber nicht, woher ich es in einer hochwertigen, geldwerten Aufbereitung beziehen könne. Nachdem ich dies k.lären konnte, bin ich heute als Therapeut - auch aufgrund persönlicher Erfahrungen - von Colostrum überzeugt.

Was ich inzwischen von Patienten mit verschiedenartigsten Erkrankungen als Rückmeldung ihrer Erfahrung mit Colostrum weiß, lässt mich Colostrum daher auch regelmäßig bei sehr vielen, manchmal zunächst vielleicht auch ungewöhnlich scheinenden Therapieanlässen einsetzen. An der besondern Bedeutung von Todesfällen als ungeheurer Stressfaktor eines Menschen kann es keinen Zweifel geben. Colostrum 'glättet dabei die Wogen der Seele', kräftigt den Menschen insgesamt und macht ihn dadurch belastbarer.

Informieren Sie sich über dieses, wirklich ungewöhnliche Mittel unter

http://www.melhorn.de/Colostrum

 

 

2. Therapeutischer Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Als ein sehr wirksames Mittel bei Depressionen hat sich auch jenes Strophanthin erwiesen ( Strodival mr ), das ich an anderer Stelle im Zusammenhang mit Herzinfarkt und Schlaganfall so nachdrücklich empfehle:

Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen. http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Das Mittel wirkt über den Hirnstoffwechsel also sowohl auf das Herz, als auch auf das Gehirn und die Nieren.

Mir ist außerdem bekannt, dass es sich sogar bei Epilepsie bewährt hat!

Damit allerdings die pharmazieseitig endlich unterdrückte Diskussion über Strophanthin als Herzmittel aber nicht neuerlich aufflammt und damit vor allem der Pharmaindustrie doch noch ihr Geschäft mit Herzmittel beeinträchtigt, wird natürlich nicht gerne gesehen, dass Strophanthin nun vielleicht auch noch als Antidepressivum und gegen Epilepsie wieder von sich reden macht. Daher wird darüber auch nirgendwo über einen solchen Einsatz vn Strophanthin berichtet!

Der Kranke sollte aber versuchen, an dieses verschreibungspflichtige Medikament heranzukommen! Es gibt übrigens durchaus Ärzte, die es - wenn auch unter der Hand - auf Privatrezept verordnen!

Nur zu rechtlichen Klarstellung: Tatsächlich kann es jeder Arzt verordnen und dann müsste und würde es die Kasse natürlich auch erstatten! Wer als Arzt anderes verbreitet, lügt!

Allerdings wissen die wenigsten bundesdeutschen Ärzte heute noch viel über Strophanthin, so dass manches Zögern oder Verweigern letztlich auch Ausdruck ärztlicher Unwissenheit ist. In ausländischen Praxen ist das oftmals anders! Patienten sollten dann freundlich auf diese Wissenlücke hinweisen oder den Arzt wechseln.

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

 

Zum Gesamtverzeichnis www.melhorn.de

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

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