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Teil II des Artikels:
Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Entsäuerung und Strophanthin als alternative Behandung
Übersäuerung als Gemeinsamkeit von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes

Weltweit jährlich Millionen Tote weniger!
Dieser Artikel zeigt neben praktischen Lösungen die Schwachstellen der Medizinerlogik, die Wissensunterdrückung als Folge marktwirtschaftlicher Gesetzlichkeiten und das Versagen der Politik als gesellschaftsschützendes Korrektiv.

 

 

 

Hinweise zum Bezug von Strophanthin

Die Firma Meda hat Patienten offiziell mitgeteilt, dass sie die weitere Produktion von 'STRODIVAL mr' eingestellt hat.

"...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass nun auch


• Strodival
®
mr


nicht mehr geliefert werden kann. Wir haben das Präparat zum 01. August 2012 außer Vertrieb
gemeldet. Somit sind alle Darreichungsformen von Strodival ® nicht mehr erhältlich.

Hintergrund ist, dass wir das Arzneimittel aufgrund von Auflagen des BfArM im
Nachzulassungsverfahren und aufgrund fehlender Genehmigung eines Hilfsstoffes nicht mehr
herstellen können.

Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können. "

Das ist nach meinem Wissensstand aber nur die halbe Wahrheit! Soweit mir bekannt wurde, geht es darum, dass auf Strodival und den Wirkstoff Strophanthin keine Schutzrechte mehr zu bekommen sind, weil das Mittel seit über hundert Jahren erfolgreich im Markt ist!

Jede Firma könnte folglich Strodival eigentlich so nachbauen, wie es war! Einzige Bedingung der Behörde: Nach Ablauf der Zulassung müsste für Strodival nur ein übliches Nachzulassungdsverfahen durchgeführt werden.

Die Pharmaindustrie will so was aber nicht! Sie will immer Schutzrechte, weshalb aus dem Strodival eben ein 'neues' Mittel gemacht werden sollte, um durch die damit erteilten Schutzrechte die Konkurrenz auszuschalten!

Die Genehmigung für einen solchen Hilfsstoff wurde der Fa MEDA aber von der Behörde offenbar verweigert. Die Hintergründe dafür kenne ich nicht genau! Offenbar deshalb stellte die Fa MEDA die weiterere Produktion von Strodival aber nun nun endgültig ein - mit der für MEDA meines Wissens nicht unerwünschten Folge, ohne 'Gesichtsverlust' damit ein firmeneigenes Konkurrenzprodukt 'elegant' vom Markt nehmen zu müssen.

Geschäfte sind nun mal so! Und die paar Toten mehr deshalb .....

Wer die medizinische Bedeutung von Strohanthin für Herzkranke kennt - die wenigstens Mediziner kennen die aber leider und die Kardiologen wollen verständlicherweise von dem Medikament erst recht nichts wissen, weil es sie teilweise überflüssig macht! - weiß insbesondere als Patient, was das für Betroffene bedeutet. Immer wieder erhalte ich jedenfalls verzweifelte Anfragen, was die Betroffenen denn jetzt tun können.

Die bundedeutschen Apotheken haben inzwischen allerdings den Markt angenommen und bieten Strophanthin in Tropfenform an. Das gab es vor wenigen Jahren noch frei verkäuflich und günstig vor allem in Frankreich! Ich hatte viele Patrienten, die Strophanthintropfen vom Frankreichbesuch mitbrachten. Da die Medizin solchen Strophanthintourismus aber wegen der ungewöhnlichen Wirksamkheit von Strophanthin bei Herzkranken unterbinden wollte, gibt es Strophanthintropfen nach meiner Kenntnis inzwischen auch in Frankreich nur noch auf Rezept und an Einheimische.

Sie erhalten heute Strophanthin in Tropfenform oder sogar als magensaftresistente Kapseln aber auch bei einigen Apotheken in der BRD. Die Preise müssen Sie jeweils erfragen! Soweit sie mir bekannt wurden, kann ich Ihnen für die eigene Suche hier jedoch folgende Preise der Apotheke in Ellwangen als Anhaltspunkt weitergeben:

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de - :

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 100 ml = 28.50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 250 ml = 43,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 100 ml = 32,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 250 ml = 48,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12 mg) : 100 ml = 45,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12mg) : 250 ml = 85 Euro

Diese Apotheke stellt auch Kapseln mit 3mg Wirkstoff her: 100 Stück =113 Euro.

Weiteres erfragen Sie bitte bei der Apotheke. Bitte nicht bei mir! Andere Dosierungen und Mengen werden Ihnen hergestellt! Immer aber bedarf es dazu eines ärztlichen Rezeptes !

 

 

 

 

Teil II:

16. Marktwirtschaft und Herzkrankheiten
16.1. Das Millionen'ding' mit den Lipidsenkern
16.2. Das Milliarden'ding' mit den entzündeten Plaque als angeblicher Infarktursache
16.3. Die 'Wunderpille' gegen den Herzinfarkt

16.4. Das Marketing-Konzept vom CRP-Wert

17. Gesundheitliche Zukunftaussichten
17.1 Gesundheitsreform und Arbeitsplätze
17.2. Tod den Alten und Kranken

18. Die Übersäuerung des Organismus
18.1. Allgemeines
18.2. Entsäuerungssysteme des Organismus
18.2.1. Bicarbonate als Säurepuffer
18.2.2. Phosphate als Säurepuffer
18.2.3. Rote Blutkörperchen als Puffersystem
18.2.3.1. Der Einfluss von Übersäuerung auf die Erytrozyten ( roten Blutkörperchen )
18.3. Das Feststellen einer Übersäuerung
18.4. Ursachen einer Übersäuerung
18.5. Die Notwendigkeit der Entsäuerung
t

19. Das Problem des Trinkens

20. Entsäuerungsmittel

 

 

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

 

 


 

 

 

 

 

Teil II:

 

16. Marktwirtschaft und Herzkrankheiten

Wenn ich immer wieder die Pharmaindustrie als Mitschuldige an dieser Tragödie des Medizinalltags hinstelle, der alljährlich weltweit Millionen geopfert werden, so muss dies hier richtig gestellt werden. Ein Manager wird dafür bezahlt, einen Betrieb so zu führen, dass er Gewinn abwirft und je mehr Gewinn, desto besser der Manager und dafür wird er bezahlt. Sein Handeln ist insoweit richtig. Sein Interesse verbindet sich nicht dem Produkt, sondern dem Gewinn.

Das Problem liegt jedoch darin, dass die Industrie heute die Forschung bestimmt, weil sich der Staat aus der Forschung weitgehend zurückgezogen hat. Wer heute forscht, tut dies daher in aller Regel für ein Unternehmen - sei das an Instituten, Universitäten oder gar im firmeneigenen Labor - und damit für Gewinninteressen.

Damit aber ist die Forschung den Gesetzen der Marktwirtschaft unterworfen, die aber wiederum nicht an maximaler Wahrheitsfindung interessiert ist, sondern an maximalem Gewinn - was in der unternehmerischen Umsetzung bedeutet, dass der Absatz und dessen Strategien die Forschung steuert und folglich nur das und durchaus auch nur so einseitig beforscht wird, was nach den Gesetzen der Marktwirtschaft danach optimal und maximal gewinnbringend in den Markt gebracht werden kann.

Nur das ist unternehmerisch richtiges Handeln!
Nur das ist gutes Management, denn der Manager wird nicht für oder wegen seiner Ethik und Moral beschäftigt,
sondern für Gewinnerzielung!

Dies zeigt sich auch daran, dass derselbe Manager später gleichfalls an den Folgen - die auch ein Unterlassen sein können! - der von ihm möglicherweise selbst gewinngesteuerten Forschungsfinanzierung und Produktvermarktung sterben muss. Es würde ihm nämlich nichts nützen, die von ihm verantwortete Forschung ethisch und sachlich richtig zu steuern. Wüsste er es besser, so müsste er nämlich dann gehen, wenn er sich gegen seine Managerpflicht stellte. Ein anderer würde nur seinen Platz einnehmen.

Es ist hier nicht der Raum, moderne Managementmethoden abzuhandeln, aber nach ihnen ist es allemal sinnvoller, 'im Geschäft zu bleiben', als einer Wahrheit gemäß zu handeln und deshalb dann keinen Absatz mehr zu haben.

Der dadurch verbreitete Tod schreckt dabei nicht, sondern es gilt nur, ihn in ein Marketingkonzeption in der Weise einzubinden, dass die Angst der Menschen vor dem Tod schließlich zum Treibsatz des Absatzes wird.

Das ist 'Geschäft' in seiner reinsten und brutalsten Form, aber dennoch marktgemäß!

Doch Millionen bezahlten dafür inzwischen mit ihrem Leben!

Und das geht auch ( noch ) so weiter! Es müssen sich schließlich nur zwei finden, die vom Geschehen profitieren wollen und können: Der Forscher und der Manager. Der eine sucht seine wissenschaftliche Anerkennung und Forschungsmittel durch Vermarktung seines Wissens an die Industrie, der andere handelt pflichtgemäß, indem er dem Forscher im Gegenzug die logischen Vorgehensweisen des Marktes durch marktgekoppelte Bereitstellung der Geldmittel aufzwingt. Eine zwar für manche Patienten lebensbedrohende, aber recht- und systemgemäße Allianz!

Die Meinung des Gesundheitsforschers Klaus Hurlemann über die Vermarktung neuer 'Infarktpillen' bestätigt dies :

"Gefährlich wird es vor allem dann, wenn die neuen Substanzen aggressiv vermarktet werden und ich als Patient dadurch keine objektiven Informationen für meine Entscheidungen mehr bekomme. Hier sehe ich eine Parallele zur Hormonersatz-Therapie in den Wechseljahren, die jahrzehntelang von einer äußerst einflussreichen Pharmalobby mit einem sehr positiven Image vermarktet wurde - und erst Jahre später zeigte sich: So viel bringt es doch nicht, und gefährlich ist es für die Frauen möglicherweise auch." ( SPIEGEL, a.a.O. S. 192 )

Ein anderer Fall aus der Medizin macht dieses gewinnorientierte Denken und den Mitteleinsatz in der Pharmaindustrie dabei sehr deutlich. Gewisslich nicht Alltag, aber die Art, wie mit Foschungsmitteln umgegangen wird - die ja irgendwann notwendig wieder herein kommen müssen - zeigt zufällig ein anderer Artikel im gleichen Spiegel 27/2001 über "Deutschlands erfolgreichsten Genom-Forscher", André Rosenthal:

"Er hatte ein Angebot des Pharmakonzerns Schering. Sie wollten ihm Geld geben, er könne damit machen, was er wolle. Rosenthal dachte sofort an Krebs, eine der größten Geiseln der Menschheit. Er sagt, es gebe "eine ungeheure Notwendigkeit für die Entwicklung neuer Medikamente, die Patienten sterben weg". Er sagte auch, dass ein erfolgreiches Medikament, " ein Blockbuster, zwischen einer und vier Milliarden Mark Umsatz erzielen" könne. " ( a.a.O. , S.67 )

Diese Entwicklung lässt sich nur beenden, indem der Staat ( endlich ) seiner Schutzfunktion gerecht wird und die Forschung in so sensiblen Bereichen wie der Medizin wieder industrieunabhängig macht.

Dabei sollte u.a. etwa daran gedacht werden, dass die Pharmaindustrie verpflichtet wird, umsatzabhängig einen Forschungsbeitrag in einen Topf einzubringen, aus dem sich industrieunabhängig die medizinische Forschung finanziert.

 

Patente auf Arzneimittel sollten grundsätzlich nur noch Laufzeiten haben, die dem geltenden Abschreibungszeitraum für die geleisteten Investitionen entsprechen.

 

 

 

 

16.1. Das Millionen'ding' mit den Lipidsenkern u.a.

Bedeutung und Folgen der 'Marktgesetze' will ich am Beispiel der Lipidsenker zum Einsatz gegen den Herzinfarkt noch nachvollziehbarer machen.

Als die Großpharmaindustrie mit ihren Mitteln kein wirklich 'großes Geld' mehr verdiente und auch für Wissenschaftler längst kein vermartkbarer Ruhm mehr zu gewinnen war, erfanden sich der Wissenschaftsbetrieb und die ihn sponsernde Pharmaindustrie eben einen neuen Markt.

Hierzu produzierte man in Fütterungsversuchen mit Tieren - und nur dort! - sog. Arterien-Lipisoden. Das sind Stoffwechselstörungen der Lipide ( = Sammelbegriff für Fette und fettähnliche Substanzen). Aufgrund dieser Tierversuche behauptete die Schulmedizin danach fälschlich, diese Fette würden auch beim Menschen Polster in den Arterien bilden und den Herzinfarkt begünstigen.

Aufgrund der Angst aller Patienten vor dem Herztod war mit diesen, letztlich aussagelosen Versuchen dennoch ein Riesenmarkt erschlossen worden! Nach entsprechendem Medien- und Werberummel verordnete die Ärzteschaft nämlich nun - kritiklos wie meist - millionenfach die sog. Lipidsenker zur 'Vorbeugung gegen den Herzinfarkt' .

Diese Behauptung ist inzwischen festgeschrieben, obwohl sich mit Abbruch der Überfütterung diese Polster auch im Tierversuch zurückbildeten - also in Wahrheit gar keine echte Aussage zum eigentliche Problem geliefert hatten!

Aber das angstgesteuerte Geschäft mit dem Tod ist nun mal profitabel und mit diesen, letztlich aussagelosen Versuchen wurde konsquent ein Riesenmarkt erschlossen! Nach entsprechendem Medien- und Werberummel verordnete die Ärzteschaft nämlich daraufhin - kritiklos wie meist - millionenfach die sog. Lipidsenker zur 'Vorbeugung gegen den Herzinfarkt', denn ab einem LDL-Ausgangswert von >130 mg/dl soll routinemäßig ein cholesterinsenkendes Medikament gegeben werden, obwohl - so DER SPIEGEL 3 /2005 in dem Bericht "Pillen für Gesunde" ( S. 142 ) - überhaupt nur jeder zweite Infarkttote erhöhte Cholesterinwerte hat. Wie der hier vorliegende Artikel beweist, ist dieser Befund eigentlich nicht überraschend, weil es beim Herzinfarkt erwiesenermaßen nun mal um ganz anderes geht.als um Cholesterinwerte.

Nachdem von der Schulmedizin - falsch aber profitabel - die Atherosklerose als Ursache des Herzinfarktes ausgerufen war und ndal BRD auf jährlich 1 Milliarde Euro zu Lasten der Krankenkassen. Das Geld wäre anderswo gewiss sinnvoller angelegt.

Aber Pharmaindustrie und ihr verbundene Wissenschaft haben 2007 einen Ersatzmarkt für Lipidsenker angestochen, der verspricht, aus dem Lipidsenker ebenfalls wieder Honig fließen zu lassen - den Alzheimerpatienten. Mitarbeiter der Universiät Heidelberg fanden heraus, dass erhöhte Cholesterinwerte zu einer vermehrten Bildung des Amyloid-ß-Peptids führen können. Im Rahmen der enzymatischen Spaltung dieses Eiweißes entstehen Zwischenprodukte, von denen sich besonders eine Substanz im Gehirn ablagert und die Bildung nerventötender Plaques fördert. Bei Gesunden war dies nicht nachzuweisen. Dieser Substanz wird daher eine Schlüsselrolle bei der Auslösung der Kankheit zugewiesen. Ein US-Konzern entwickelt bereits einen Wirkstoff.

Die Wissenschaft hat mit der Bedeutung des Cholesterinstatus für den Alzheimerpatienten vielleicht sogar recht, auch wenn das noch als Vermutung formuliert ist. Sinnvoller wäre es aus meiner Sicht jedoch allemal, den Patienten richtig zu ernähren, als ihm seine schlechten Essgewohnheiten zu belassen und ihm statt Schonkost einen Cholesterinsenker zu verordnen. Aber Geschäft ist nun mal Geschäft!

 

 

 

16.2. Das Milliarden'ding' mit den entzündeten Plaque als angeblicher Infarktursache

Inzwischen ist der Markt mit den Lipidsenkern jedoch weitgehend abkassiert und zu viele wissen schon aus teils leidvoller Erfahrung, dass sie einer marktwirtschaftlichen Hoffnungskampagne aufgesessen waren.

So redete der Pharmagroßkonzern Bayer dem Bürger ein - obwohl bekannt war, dass Cholesterin eine wichtige Funktionssubstanz im Körperstoffwechsel ist! - zuviel Cholesterin sei die Ursache allen Übels und verantwortlich für Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Der von Bayer gepriesene Cholesterinhemmer Lipobay wurde dadurch millionenfach vermarktet und ließ die 'Bayer-Kassen' klingeln. Die Todesfälle dieser Marktstrategie sind bekannt und Bayer musste seinen 'Renner' Lipobay schließlich wegen der schweren Nebenwirkungen vom Markt zurück ziehen.

Hieran beweist sich, dass eine auf Vermarktung gerichtete Medizinforschung für Hersteller wie Patienten sehr negativ sein kann, wenn ihr eine falsche Lehre zugrunde liegt, denn langfristig wird natürlich der Therapieerfolg entscheiden - nicht die Vermarktungskampagne.

Bis am Markt allerdings über die Therapieerfolglosigkeit oder gar -gefährlichkeit entschieden ist, dauert es jedoch oft Jahre. Diese Entwicklung zum Aus für solche Medikamente wird von der Industrie bedarfsweise auch prozessual hinausgeschoben. Bis dahin jedoch wird - je nach Marketingeinsatz - viel verdient. Die Pharmakonzerne wenden sich daher ständig neuen 'Forschungsgebieten' zu.

Wer meine Äußerungen für geschäftsgefährdende Polemik hält, der möge zum Lipobay-Skdanl den so ausführlichen, wie informativen Bericht im SPIEGEL 17/2007 lesen: "Das Schweigegeld" - den Bericht über das Ehepaar Groebl aus Freising und seinen Kampf mit dem BAYER-konzern. Dieser zahlte zwar inzwischen bereits schon über 1,2 Milliarden Dollar für Vergleiche, sparte aber durch geschicktes Taktieren seiner Anwälte insgesamt doch Milliarden an Schadensersatzleistungen.

Die Betroffene Groebl gehörte zu den vergleichsweise wenigen, denen BAYER überhaupt ein Angebot machte, aber auch das "entgegenkommenderweise" nur in der "Größenordnung 2000 bis 3000 Euro"( SPIEGEL, S. 75) - m.E. lächerlich wenig für das Durchlittene!

Aber die Groebls wollten ohnehin kein Geld, sondern 'viel Schlimmeres' - eine Entschuldigung. Weil das aber Eingeständnis einer Schuld gewesen wäre, zog sich BAYER nach Erhöhung seines Angebotes auf 5000 Euro einfach zurück und zahlte gar nichts.

Für BAYER war das Ganze schließlich folgenlos! Die Sache war nämlich inzwischen längst verjährt, Sammelklagen in den USA nach Zutun von BAYER waren außerdem abgewiesen. BAYER hätte also ohnehin nichts mehr zahlen müssen. BAYER wollte sich m.E. also nur zur Imagepflege noch das Schweigen der Betroffenen 'erkaufen'.

Im "Entwurf einer Vergleichsvereinbarung" heißt es jedenfalls lt. SPIEGEL-Bericht :

"Frau Groebl verpflichtet sich, über den Inhalt dieser Veinbarung Stillschweigen zu bewahren";"Frau Groebl trägt dafür Sorge und steht dafür ein, dass das vereinbarte Stillschweigen in gleicher Weise von Personen aus ihrem perönlichen Umfeld, insbesondere von ihrem Ehemann und den sie behandelnden Ärzten gewahrt wird"; "über eventuelle Anfragen von Medienvertretern werden Frau Groebl oder die vorher benannten Personen die BayerVital GmbH oder Herrn Rechtsanwalt Dietmar Knopp sofort informieren."; "für den Fall einer Verletzung der vereinbarten Vertraulichkeit verpflichtet Frau Groebl sich, eine Vertragsstrafe in Höhe des unter Zifffer 1.1. genannten Abfindungsvertrages zu bezahlen." (SPIEGEL, a.a.O. S. 75)

Die so Aufgeforderte unterschrieb nicht, sondern empfand das Ganze als Nötigung und erstattete bei der Staatsanwaltschaft Köln im Februar 2007 Anzeige gegen BAYER. Auf 12 Seiten begründete die Staatsanwältin, warum sie das Verfahren gegen BAYER jedoch eingestellt lasse.

Interessant für die Rechts- und Sachsicherheit solcher Arzneimittelzulassungen ist allerdings die Einstellungbegründung, die im SPIEGEL widergegeben ist.

So seien bei den Werten aus der zweiten Phase der Arzneimittelüberwachung keine Fehler gefunden worden. In den ersten beiden Phasen habe es ebenfalls keine Pflichtverletzungen gegeben, "was eine Frage nach der Kausalität, ob Lipobay also die Ursache für Rhabdomyolysen ( Anmerkung: die Erkrankung von Frau Groebl ) gewesen sei oder nicht, sinnlos mache. So sei das im Deuschen Recht. Bayer habe sich "in jeder Situation adaephat verhalten" (SPIEGEL, a.a.O. S. 75)

Es war in der BRD also ein lebensgefährliches Medikament zugelassen worden, ohne dass die Zulassungsvorgänge zu beanstanden waren!

Daraus könnte ein Laie nun den Trugschluss ziehen, es sei daraufhin von der Politik veranlasst worden, dass sich Derartiges nicht wiederholen kann.

Weit gefehlt! Die Zulassungsbedingungen werden in Zukunft vielmehr noch erleichtert! Die Pharmalobby arbeitet bereits mit Hochdruck daran und die USA sind wieder mal Vorbild!

Im Erfolgsfall haben Unternehmen dann keine lästigen Schadensersatzfordeungen mehr zu fürchten, die dem Firmenimage schaden können.

Der Patient ist dann endgültig
- mit Wissen und Billgung der bundesdeutschen Politik! -
zum Versuchskaninchen geworden!

Beispiele wie der Fall Lipobay fordern die Industrie geradezu zur Nachahmung heraus! Dem Leser empfehle ich daher, um so kritischer zu werden, je mehr zur angeblich notwendigen Verfahrensvereinfachung von Medikamentenzulassungen staatsseitig sein Schutz als Verbraucher abgebaut oder ihm durch geschicktes Hantieren mit Rechtsinstrumenten verbaut wird.

Der Laie darf diesbezüglich vor allem nicht vergessen, dass die Industrie viele Anwälte für ihren Schutz vor dem 'bösen' Verbraucher gut bezahlt! Da kommen Sie mit Ihrer hauseigenen Rechtsschutzversicherung in der Regel nicht weit!

Bei so idealen Umsetzungsbedingen schwärmten daher Professoren pflichtgemäß etwa für das neue Wissen um den Herzinfarkt als "eine klassische chronische Entzündung" (DER SPIEGEL, 3 /2005 . S. 186 ).

Das müsste eigentlich sofort stutzen lassen. Wäre es so, ließe sich der Herzinfarkt dann eigentlich etwa schon durch regelmäßige Gaben von Vitamin C erfolgreich therapieren. Hierzu etwa das sehr informative Vitamin-C-Forum - http://www.vitamin-c-forum.de/Anwendung/gefaesserkrankungen.html - der Fa. PASCOE über den Einsatz von Vitamin C bei Gefäßerkrankungen.

Doch Vitamin C ist bekanntlich zu billig, da patentrechtlich nicht geschützt und damit kein Geschäft für die Pharmaindustrie und deren Forscher. Ziel ist vielmehr die 'Infarkt-Pille' und diese möglichst nicht erst für den Kranken, sondern bereits zur Vorbeugung schon für den Gesunden ab dreißig. ( DER SPIEGEL:a.a.O, S. 192 )

Pro Konsument machte das jährlich zwischen etwa 1 Euro und 7,50 Euro /Tag und Patient - bei einem Centbetrag in der Herstellung!

Das wäre der Dukatenesel schlechthin!

Einerseits gibt man zur Tarnung dafür 'brav' die Blutpropftheorie des Richard Lower ( 1631 - 91 ) auf, d.h. der verkalkende Blutpropf selbst soll nun seinen Schrecken verloren haben, andererseits wird an der Gefäßverschlusstheorie doch stur festgehalten. Jetzt soll die Infarktgefahr aber von der Schutzschicht des Blutpropfes drohen:

" Bricht sie ( die Schutzschicht ) nämlich auf, werden massenhaft Blutplättchen angelockt, die das Gefäß innerhalb von Sekunden bis Minuten komplett verschließen: Der Herzinfarkt ist da.

... Was eine Ablagerung so instabil macht, dass es zu solchen Kettenreaktionen kommen kann, weiß bislang noch niemand genau. Experten gehen jedoch davon aus : Die Schutzschicht ist umso instabiler, je höher der Anteil an Cholsterinablagerungen in der Plaque ist - und vor allem, je stärker die Entzündung in ihrem Inneren tobt. " ( DER SPIEGEL; a.a.O, S. 186/187 )

Schlüssig ist diese Theorie jedoch schon vom Denkansatz her nicht.

Werden die durch Dr.med Kern bekannt gemachten Wissenschaftserkenntnisse berücksichtigt, wonach jedes Gefäß im Herzen sofort die Funktion des Nachbargefäßes übernehmen kann und Gefäßverstopfungen bekanntermaßen keine Minderdurchblutung des Herzens bewirken, so führt nach dem Stand der Wissenschaft auch die geplatzte Schutzschicht des Blutpropfes nicht zum Gefäßverschluss und stellt mithin keine Infarktgefahr dar.

Dass es nicht der Blutpropf ist, dafür spricht außerdem, dass sogar die Schulmedizin anerkennt:

"Mehr als zwei Drittel aller Infarkte entstehen an Stellen der Herzkrankzgefäße, die nicht oder nur geringfügig verengt sind.
Andererseits gibt es hochgradige Verengungen, die über Jahre bestehen, aber niemals zu einem Herzinfarkt führen. " ( DER SPIEGEL, a.a.0. S. 187 )

Beleg für den Erklärungsnotstand der Schulmedizin und ihr vorsichtiges 'Zurückrudern' in Sachen Herzinfarkt sind etwa die Internet-Ausführungen des Kardiologen Prof. Erbel, Universität Essen- http://www.uni-essen.de/cardio/inhalt/patinfo_lebensst.html

"Ursache des plötzlichen Herztodes und der akuten Herzinfarkte

Nicht eine hochgradige Einengung eines Gefäßes durch Arteriosklerose führt zum Herzinfarkt, sondern ein plötzlich auftretender Einriß der Gefäßinnenhaut mit konsekutiver Gerinnselbildung und Gefäßverschluß. Wir müssen also umlernen und von der Umkehrung eines Dogmas sprechen, was allerdings schon lange in Wissenschaftskreisen nicht mehr existierte. Dies bedeutet auch, daß die Vorwarnung durch Brustschmerzen, die unter Belastung auftreten, nicht geeignet ist, um gefährdete Patienten zu erkennen. Selbst wenn ein Belastungs-EKG positiv ausfällt, d.h. Zeichen einer Mangeldurchblutung des Herzens erkannt werden, so sind die Patienten nicht höher gefährdet, als die Patienten, bei denen keine Zeichen der Durchblutungsstörung auftreten. Wohl aber sind die Patienten gefährdet, die bei psychischer Belastung Durchblutungsstörungen des Herzens aufweisen, die durch Verkrampfungen der Herzkranzgefäße ausgelöst werden.

Ursache des plötzlichen Herztodes und des akuten Herzinfarktes (Abb.2) ist ein Gefäßaufbruch, der sich an Stellen des Herzkranzgefäßes entwickelt, an denen Fettablagerungen entstehen. Betroffen sind besonders die ersten 2-3 cm der großen Hauptarterien."

Hiermit flüchtet die 'Wissenschaft' in eher wolkige Erklärungen, die nur bezüglich der Folgen psychischer Belastung für einen Herzinfarkt allerdings bestätigt sind. Danach kann der Herzinfarkt ganz ohne Medikamente nachbehandelt werden - hierzu siehe Kapitel 6.3. Sanfte Heilmethoden nach Herzinfarkt . Was für die Infarktnachbehandlung gilt, hat aber auch für die Infarktvorsorge Gültigkeit.

Interessant sind diese Forschungsergebnisse der 'modernen' Wissenschaft nur insoweit, als sie - gewiss unabsichtlich! - eine taugliche Erklärung dafür sind, dass es zur Stoffwechselentgleisung des Herzmuskels kommen kann - der tatsächlichen Ursache eines Infarktes!

Die Beobachtungen von Entzündungen der Plaque besagen nämlich, dass sich gewisse Bereiche des Herzmuskels in einem Entzündungszustand befinden, der bei weiterer, gleich starker oder gar größerer Beanspruchung des Herzens schließlich nicht mehr den Anforderungen genügt.

Was diesen Stoffwechselzusammenbruch - den Infarkt - allerdings hevorruft,
darüber gibt es aber seitens der Schulmedizin jedoch bislang keine Erkenntnisse,

Folglich ist aber weiterhin auch nicht der einzelne Bluttpropf und sein Entzündungsherd die eigentliche Gefahrenquelle, sondern es gilt, den Stoffwechselzusammenbruch des Herzens zu vermeiden - und bekannermaßen gelingt dies seit einem Jahrhundert wirkungsvoll und kurzfristig nun mal nur durch Strophanthin!

Weil an Strophanthinpräparaten aber nicht mehr viel zu verdienen ist, da sie patentrechtlich nicht mehr zu schützen sind, wird beharrlich an den Entzündungen der Plaque geforscht. Mit Sicherheit wird uns schließlich noch - bis zum finanziellen Zusammenbruch des Gesundheitssystems! - eine entzündungshemmende Pille als angebliche Infarktprophylaxe vermarktet.

Solche Medikamente - und das gilt in letzter Konsequenz auch für das Strophanthin! - können aber schon deshalb nicht erfolgreich sein, so lange der Patient bei einem Überkonsum an tierischem Eiweiß bleibt. Dieser führt erst zu den zunehmenden Ablagerungen in den Gefäßen und begünstigt dort Entzündungen. Zur Vermeidung von Wiederholungen siehe Vertiefung dieser Problematik Kapitel 13. 3. Vorbeugen gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes? und die folgenden Kapitel.

Die langfristige Lösung des Infarktproblems liegt also für die Patienten vorrangig immer in seinem Verzicht auf tierisches Eiweiß und nur kurzfristig - im Akutfall bezw der Endphase bis zum Infarkt - in der Verabreichung von Strophanthin.

Nur lässt sich solches Wissen eben für niemand gewinnträchtig vermarkten. Folglich wird weiter gestorben!

 

 

 

16.3. Die 'Wunderpille' gegen den Herzinfarkt

Was Geschäftemachen bedeutet, zeigt sich mir am Beispiel der 'Wunderpille' gegen den Herzinfarkt

Nachdem im März 2003 die ersten Schadensersatzprozesse in den USA wegen Lipobay abgewiesen wurden, wurde der Öffentlichkeit seit Ende Juni 2003 mit riesigem Medienaufwand weisgemacht - der gewiss einige Millionen Euro gekostet hat! - nun sei die Wunderpille entwickelt, die zu 80 Prozent gegen Herzinfarkt schütze. Das angesehene "British Medical Journal" kommtentierte in seiner wöchentlichen Ausgabe den Artikel über diese 'Wunderpille' als den vielleicht bedeutsamsten Beitrag seit über 50 Jahren.

Da muss also schon was dahinter stecken!

Die intellektuell m.E. eher bescheidene 'Großtat' der beiden Forscher Nick Wald und Malcolm Law bestand jedoch nur darin, die angeblich wirksamsten Mittel gegen erhöhten Blutdruck, verklebte Blutplättchen, hohen Cholsterinspiegel und die Substanz Homocystein zu einer einzigen Pille zusammenzurühren und diesen Substanzcocktail täglich jedem ( !) westlichen Bürger über 55 Jahren vorsorglich einwerfen zu wollen - egal, ob krank oder gesund, Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen im Preis mitgeliefert. Der Glücklichmacher besteht aus Aspirin, Statine ( Lipobay ist etwa ein solcher Cholesterinsenker ), drei blutdrucksenkende Mittel ( das wasserausscheidende Thiazid, einen Betablocker und einen ACE-Hemmer ( Elanapril ), sowie Vitamin C und Folsäure.

Jedes dieser Einzelmittel wird zwar - für die Pharmaindustrie gewinnbringend - bei Herzinfarkt und Schlaganfall auch präventiv vermarktet. Es ist oben dargelegt,, dass keines dieser Mittel jedoch ernstlich dem Anspruch genügt, weil sie schon vom Denkansatz her nicht die Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall berücksichtigen.

Aber die perfekte Vermarktung des Prinzips Hoffnung wird die Betroffenen und Verängstigten nicht abhalten, trotzdem weiterhin an diese viel verkauften Mittel zu glauben, auch wenn 214802 Tote im Jahr 2001 durch Herzerkrankungen ( SPIEGEL 27/2003, S. 157 ) ein m.E. deutlicher Beweis der Wirkungslosigkeit solcher Therapien sind.

Der besondere Vermarktungsschachzug der Marketingstrategen besteht jedoch darin, gleichzeitig darauf hinzuweisen, die Wunderpille sei zwar sensationell gut , aber nicht patentrechtlich zu schützen und außerdem so billig, das es die Pharmaindustrie deshalb wohl nicht auf den Markt bringen werde.

Hier wird also mit den Vorurteilen der Öffentlichkeit gegen Pharmakonzerne und deren Gewinnabsichten gekonnt 'gespielt' - denn natürlich glauben die Leute durch diesen Hinweis noch bereitwilliger, hier sei nun endlich der Stein der Weisen gefunden, die ach so 'böse' Pharmaindustrie werde das den Menschen aber aus schnöder Gewinnabsicht trotzdem nicht zugänglich machen.

Die 'Schlauen' unter den Betroffenen und vor allem die Ängstlichen werden daraufhin überlegen, wie sie trotzdem an die neue Wunderpille kommen.

Da es diese aber nicht gibt - und m.E. wohl auch nie geben wird! - werden sie völlig unkritisch nach einer für sie tauglichen 'Ersatzlösung' suchen und dann - werbemäßig gewollt! - das Nächstliegende tun: Sich diese Wunderpille nämlich selbst mixen. Indem sie außer Vitamin C und Folsäure täglich ein Aspirin, einen Cholesterinsenker und die Blutdrucksenker einwerfen. Motto: Denen habe ich's aber jetzt gezeigt! Die können mir ihr Wundermittel nicht vorenthalten!

Solches 'Ersatzverhalten' der Verbraucher steigert dann - ohne dass deshalb die Wunderpille auf den Markt kommen muss! - vorhersehbar und marketingmäßig beabsichtigt entsprechend den Umsatz von Aspirin, Statinpräparaten wie etwa Lipobay und der weit überteuerten Blutdrucksenker.

Aber m.E. damit eben auch die Zahl der Toten, die als medizinaler 'Kollateralschaden' dann am Krebs versterben ( SPIEGEL, a.a.O. ).

M.E. ein geradezu geniales Marketingkonzept der Pharmaindustrie zur Absatzbelebung, das - neben dem Kauf einiger namhafter Professoren! - nur wenige Millionen zur Info-Verbreitung über die neue Wunderpille kostet.

Die Angeschmierten sind die Betroffenen und die Beitragszahler!

Neurologen der Universität Oxford berichten im "The Lancet Neurology" von einer groß angelegten Studie über 25 Jahre zwischen 1981 und 2006 , wonach sog. hamorrorrhagische Schlaganfälle durchaus Folge von Blutverdünnern wie etwa Aspirin sein können. Anders als die häufigeren, sog. ischämischen Hirninfarkte, die durch einen Gefäßverschluss entstehen sollen, kommt es dabei zu einer Hirnblutung als Folge eines geplatzten Gefässes.

Anfang der 80-er Jahre nahmen nur etwa 4 Prozent der Schlaganfallpatienten solche Mittel ein, ihr Anteil lag nach dem Jahre 20000 aber bereits bei 40 Prozent.

Die Mediziner folgern daraus, dass die Einnahme solcher Mittel den Bluthochdruck bald als größten Risikofaktor für hamorrhagische Schlaganfälle ablösen werden! Die vorsorgliche Einnahme solcher Mittel solle daher bei gesunden älteren Menschen nur mit großer Vorsicht erfolgen, auch wenn sich dadurch das Risiko für ischämische Schlaganfälle und Herzinfarkt veringere.

Angesichts der seit Jahrzehnten nachgewiesenen Bedeutung von Strophanthin für die Vorbeugung und Behandlung von Herzinfarkt und Schlaganfall ist es umso ärgerlicher, dass dieser Wirkstoff immer noch so auch von der Politik bekämpft wird, nur um der Pharmaindustrie fette Gewinne für weniger wirksame, aber um so teurere Medikamente zuzuschanzen.

 

 

 

 

16.4. Das Marketing-Konzept vom CRP-Wert

Da dieses Geschäft mit den Statinen inzwischen dennoch lahmt, galt es Neues zu seiner Belebung zu (er)finden. Und dies gelang auch. Zu den etwa 300 bekannten, angeblichen Risikomarkern für einen Herzinfarkt gesellte sich plötzlich das C-reaktive Protein ( CRP ).

Nachdem festgelegt ist, dass es sich bei der Atherosklerose um eine Entzündung der Herzkranzgefäße handelt, der CRP-Wert im Blut bei dieser Krankheit aber erhöht ist, war dieser Wert nun der kommerzielle Heilsbringer der Zukunft: "Denn Cholesterinsenker, die sogenannten Statine, mindern nicht nur den LDL- sondern auch den CRP-Wert." (SPIEGEL a.a. O.)

Die Branche trommelt daher schon laut: " Bei einem Ergebnis über zwei Milligramm pro Liter Serum bestehe Anlass zu ernsthaften Bedenken" heißt es. Diese medizinischen Bedenkenträger übergehen dabei allerdings, dass - so der SPIEGEL - nach Meinung skeptischer Wissenschaftler der CRP-Wert aus allen möglichen Gründen erhöht sein kann und zudem jeder Dritte einen solchen Wert über 2 mg aufweist.

Eben darin aber wittert die Pharmaindustrie bereits heute auch das große Geschäft ab 2012 und zwingt unter Aufbietung gewaltiger Marketingbemühungen bis dahin den Begriff der "CRP-Gefahr" gewiss in die Köpfe der Ängstlichen. Angepeilt - und öffentlich auch bereits gefordert - ist, dass jeder ab 2mg CRP-Wert - egal, ob krank oder gesund - vorbeugend Statine bekommen soll. Ich habe keinen Zweifel, dass dieses Marketingkonzept umgesetzt wird. Schließlich geht es um Milliardengeschäfte.

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

17. Gesundheitliche Zukunftaussichten

Die Stellung wirtschaftlicher Macht im Gesundheitssystem, sowie insbesondere auch deren enge - teil sogar personalle Verflechtung - mit der Gesundheitspolitik wirft ernste Fragen nach den gesundheitlichen Zukunftsaussichten der Bevölkerung auf.

 

 

 

 

17.1. Gesundheitsreform und Arbeitsplätze

Am 22.7.03 wurde in der BRD vollmundig ein Jahrhundertwerk der Gesundheitsreform vorgestellt. Alle großen Parteien feierten sich. Ich setze voraus, dass der Leser den Inhalt kennt.

Ziel dieser Reform war es, den Krankenkassenbeitrag von vorher 14,3 Prozent auf 13 Prozent abzusenken, damit die Arbeitgeber daraufhin Arbeitsplätze schaffen.

Die Betrogenen dieser Umverteilung sind - wie immer - die 'kleinen Leute', die sie letztlich schultern müssen. Schließlich wurde ihnen da eine Utopie 'verkauft' .

Zusätzliche Einnahmen der Arbeitgeber werden in nachfragegesättigten Volkswirtschaften nun mal richtigerweise - da marktwirtschaftlich! - vorrangig zur unternehmerischen Gewinnerhöhung und Risikovorsorge genutzt.Es wäre unternehmerisch geradezu falsch, sie - wie politisch vorgesehen - für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze zu verwenden.

Arbeitsplätze schafft man in einer nachfragegesättigten Volkswirtschaft schließlich nur noch durch eine beschäftigtenabhängige Einflussnahme auf die Investitionen. Zu Einzelheiten: Aktie und Arbeitslosigkeit - Abschreibungen als Mittel der Arbeitsmarktpolitik. - http://www.melhorn.de/Kapitaleigner/index.htm

 

 

 

 

17.2. Tod den Alten und Kranken

Mit der Gesundheitsreform wurde für Jahre zugleich das Problem verdrängt, dass Mitte des 21.Jahrhunderts die völlige Überalterung der bundesdeutschen Bevölkerung ansteht. Die statistischen Zahlenspiele sind inzwischen bekannt, wonach die Beschäftigten dann zu Wenige sind, um die Renten und Krankheitskosten der Alten aufzubringen.

Dieser Frage wird durch den aufgehäuften Wohlstand der Älteren gewiss etwas die Schärfe genommen, aber nicht jedes Häuschen, das zur Alterungssicherung angeschafft wurde und dann zum Verkauf steht, wird auch einen Käufer finden. Vielerorts wird es an kaufwilligen und zahlungsfähigen Jungkäufern fehlen. Entweder als Folge zunehmender Kinderlosigkeit oder weil solche Käufer längst in die industrieellen Ballungszentren abgewandert sind.

Zwar gibt es Erhebungen, wonach nicht das Alter eines Menschen Gradmesser dafür ist, wieviel Gesundheitskosten der Einzelne verursacht, sondern die Schwere seiner Erkrankung vor seinem Tod.

Trotzdem wird sich die Frage stellen: Wieviel darf der Einzelne dann noch kosten, bevor er endlich als Kostenfaktor des Gesundheitswesens stirbt?

Diese Kostenfrage wird sich die Gesellschaft gnadenlos selbst stellen. Da mache sich niemand etwas vor! Das hat auch mit Religion, Moral und Ethik nichts zu tun!

Das wollen vielmehr jene wissen, die auf Kosten ihres eigenen Lebensstandards die gedankenlose Schuldenmacherei der heutigen Generationen ebenso bezahlen müssen, wie deren Kinderlosigkeit! Zumal sie eigenen Verzicht in aller Regel nicht mal für ihre Eltern leisten sollen - sofern sie das dann überhaupt noch unterscheiden wollen! - sondern überwiegend für kinderlose Dritte!

Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass in unserer Gesellschaft bis dahin immer weniger Bereitschaft sein wird, solche Kosten zu erbringen. Nicht, weil die Menschheit bis dahin schlechter geworden ist! Sie werden nur durch die teilweise Wertelosigkeit unserer Zeit und die langsame Moralverschiebung allgemein noch rücksichtsloser und egoistischer werden, zumal sich die Lebensperspektiven für den Einzelnen m.E. nicht unbedingt bessern.

Wie sollten daraus also Toleranz und Loyalität für Fremde entstehen?
Um ein 'Gutmensch' zu sein, muss das Umfeld stimmen - bis hin zur traumalosen Erziehung in der Kindheit.

Für eine solche Persönlichkeitsentwicklung werden jedoch die Wenigsten in solche Verhältnisse hinein geboren! Die dysfunktionale Familie ist heute die Norm. Zu dieser grundlegenden Problematik der bevölkerungsentscheidenden Fehlentwicklungen in den modernen Gesellschaften verweise ich den Leser auf das dtv-Taschenbuch - ISBN 3- 423-08582-7 - der amerikanischen Psychologin Anne Wilson Schaef hin: "Die Flucht vor der Nähe -- Warum Liebe, die süchtig macht, keine Liebe ist" . In brillianter Analyse wird dort der fortgeschrittene Verfall der Familie und damit der Gesellschaft als Folge von übersteigerten Emotionen, romantischen Wunschvorstellungen und besitzergreifendem Verhalten herausgearbeitet.

Diesbezüglich wird sich also Grundlegendes tun müssen, denn wenn Sie sich heute umsehen - haben Sie etwa den Eindruck, dass die Werte zur Ausbildung von Mitmenschlichkeit gelebt und entwickelt werden? Ich nicht!

Was also wird vermutlich geschehen? Hierfür ein Szenarium, das vielleicht erschreckt, aber hoffentlich zum Nachdenken anregt.

Wer Mitte des 21.Jahrhunderts keine Kinder hat und/oder kein gutes Verhältnis zu ihnen, der könnte danach in wenigen Jahrzehnten vor der Situation stehen, dass er ab einem bestimmten Lebensalter keinen Anspruch mehr auf medizinische Versorgung hat. Krankheiten, verstärkt durch Ängste vor Siechtum und Leiden, werden dann vielen einen üblen Garaus machen.

Wer das für Utopie hält, der sehe sich nur mal bei der stärksten Militärmacht der Welt um und den 'Vorzügen' des amerikanischen Krankheits'systems'!

Um solches Leid jedoch abzukürzen und dadurch alles angeblich 'menchenwürdiger' zu machen, werden dann wohl 'Hilfsbereite' den Betreffenden staatliche Sterbehilfe angedeihen lassen. Der Gutschein für ein schönes Abendessen im freundlichen Sterbezentrum, verbunden mit einer kostenlosen Opern- oder Musicalbesuch - nach Wunsch! - endet geregelt noch am gleichen Abend mit der Todesspritze.

So zynisch das scheinbar klingt: Sie werden sehen, das wird noch - zuerst zögernd, dann immer lauter! - so diskutiert werden! Bringen nicht heute schon die meisten von uns ihre kranken Tiere zum Tierarzt, um sie zu 'erlösen'? Der Schritt, gleiches mit Menschen zu machen, scheint mir eher klein, wenn der alte und/oder kranke Mensch das Gesundheitssystem zu viel kostet.

Wer da niemand hat, der ihm den Zugang zu weiterer Medizin bezahlt oder ihm persönliche Leistungen erbringt, wird sich dem dann wohl schwer verweigern können. Zur Not wird man ihn entmündigen und für ihn zu handeln wissen.

Ob sich der Betroffene seine Medizinansprüche nämlich durch eigene Versicherungsleistungen überhaupt noch selbst finanzieren kann, wird nämlich auch davon abhängen, ob BRD und Europäische Union nicht aufgrund der zunehmenden Staatsverschuldungen irgendwann eine Währungsreform durchführen müssen!

Was hier als Fiktion dargestellt wurde, ist auf andere Weise von der Wirklichkeit jedenfalls nicht mehr weit entfernt. Lesen Sie hierzu unbedingt die Ausführungen von Dr. med. Georg Schnitzer - http://www.dr-schnitzer.de/agdb003.htm. Dr. Schnitzer prangert die unheilige Allianz aller mit der Politik an, die am Gesundheitssystem verdienen wollen. Der Bürger als Geldquelle dieser Branchen! Beklemmend die Aussichten, die sich dadurch für die Mehrzahl der heutigen Bürger, aber vor allem auch folgender ( De)Generationen auftun, was etwa die zunehmenden Gehirnschäden betrifft.

Hierzu auch: "Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin" - http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm

Einen Beitrag besonderer Art leistet in diese Richtung derzeit etwa der bundesdeutsche Konzern BAYER in den USA. Der von jedermann abonnierbare und sehr informative Newsletter 'Sonnenseite' , den der bekannte Jornalist Franz Alt herausgibt, berichtet in seiner Ausgabe vom 4.4.2004 - http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/4559.php: - der BAYER-Konzern bemühe sich derzeit bei der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) - vergleichbar dem Bundesumweltministerium -um eine Genehmigung von Pestizidtests an Menschen.

"Das Unternehmen verspricht sich davon genaue Angaben über die Schädlichkeit von Pestiziden - in der Hoffnung, so Kritiker, die Pestizide erwiesen sich als so wenig schädlich, dass die Grenzwerte gelockert werden könnten. Die Umweltorganisation Friends of the Earth » fürchtet in Zukunft eine hohe Zahl solcher Tests, wenn sie erst einmal genehmigt seien: „Es ist nicht akzeptabel, dass Chemie-Giganten hoch gefährliche Pestizide an Menschen ausprobiert. Schlimmer noch aber ist der Versuch des Konzerns, die internationale Ächtung solcher Tests auszuhebeln.“ Bisher bezeichnete die US-Umweltbehörde EPA solche Tests als „unethisch“ und „unnötig“. Jüngste Äußerungen von EPA-Mitarbeitern deuten aber auf eine Wende hin."

Angesichts dieser gesellschaftlichen Fehlentwicklung mag es nur vordergründig eine Lösung für den Einzelnen sein, dass er weniger darauf bedacht sein sollte, Geld für eine spätere Versicherungsleistung zurückzulegen - in der m.E. trügerischen Hoffnung, diese werde ihm das Notwendige dann schon bezahlen. Zweckmäßigerweise sollte er sich mehr darum kümmern, möglichst gar nicht erst zu erkranken, um friedlich und leidenlos eines Nachts im eigenen Bett sterben zu können.

Langfristig lässt sich das erforderliche, behutsame Umdenken in der Gesellschaft m.E. jedoch nur dadurch erreichen, dass endlich Stellung und Rolle der Familie in der Gesellschaft in die richtige Bahn gelenkt wird.

Ein vorrangiger, politischer Ansatz wäre es m.E., zu diesem Zweck endlich den Kindern jenes Wahlrecht zu gewähren - das ihnen lt. Grundgesetz eigentlich längst zusteht - siehe "Das Wahlrecht der Kinder" - http://www.melhorn.de/Wahlrecht/index.htm

Ein überfraktioneller Antrag für ein solches Gesetz wurde jedoch im Jahe 2004 von der Bundesregierung zurückgewiesen und dann vom Parlament 'pflichtschuldig' abgelehnt.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
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-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

18. Die Übersäuerung des Organismus

18.1. Allgemeines

Als Säuren werden chemische Verbindungen bezeichnet, die ein positiv geladenes Teilchen enthalten - das Wasserstoffion (H+). Sie geben gerne Protonen ab.

Basen ( auch Laugen genannt ) sind hingegen chemische Verbindungen mit einer negativ geladenen Hydroxylgruppe ( OH-), die gerne Protonen aufnehmen. Trifft nun ein Säuremolekül auf ein Basenmolekül, so entsteht in der Verbindung beider Wasser und ein neutrales Salzmolekül, das ggf. eine Schlacke ist und ausgeschieden werden muss.( NaCl als Salz aus Salzsäure = HCl und Natronlauge = NaOH muss allerdings nicht unbedingt ausgeschieden werden. Dieser Neutralisationsprozess erfolgt im Magen-Darm-Trakt, wobei das NaCl im Kreislauf zur erneuten Bildung von NaHCO3 benötigt wird).

Säuren und Basen sind im menschlichen Orgnimus keineswegs in einem konstanten Mengenverhältnis vorhanden, sondern ihre jeweilige Menge ist ständigem Wechsel unterworfen.

Der optimale Ausgleich von Säuren und Basen geschieht unter verschiedensten Bedingungen, wie einer bestimmten Temperatur, einem bestimmten ph-Wert, sowie bei Anwesenheit bestimmter Substanzen. So verlangt etwa die Tätigkeit von Muskeln, Nerven ebenso einen bestimmten ph-Wert, wie die Auf- und Abbauvorgänge der Zellen . Über 2000 Enzyme - sog. 'Biokatalysatoren' - und damit die gesamte Stoffwechselaktivität sind maßgeblich abhängig vom ph-Wert des Gewebes.

Besonders Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, sowie Dünn- und Dickdarm sind als sog. 'basophile Organe' auf ein basisches Milieu angewiesen, was erklärt, warum sich die heute übliche Übersäuerung der Menschen so auswirkt.

 

 

 

18.2. Entsäuerungssysteme des Organismus

Die sog. Puffersysteme des Organismus sind Bicarbonationen, Eiweiß ( z.B. Albumin ), Phosphate und die roten Blutkörperchen. Sie gleichen den Säureanfall in einem engen Rahmen aus, verbrauchen sich aber irgendwann bei anhaltender Säureüberflutung. Die überschüssigen, nicht abgepufferten Säuren müssen sich dann notwendig irgendwo ablagern. Sie tun dies in der Muskulatur, in den Zellen und insbesondere im Bindegewebe.

Gerade das Bindegewebe spielt dabei als die Grundsubstanz zwischen Blutgefäßen, Nervenenden und Zellen eine besondere Rolle, denn alle Nährstoffe, Rest- und Abfallstoffe - mithin auch die Säuren - müssen durch das Bindegewebe geschleust werden.

Fallen gleichzeitig zu viele Säuren an, so häufen sie sich schließlich im Bindegewebe. Fehlt es nun langfristig an Basenstoffen, so bleiben sie dort als Schlacken liegen und behindern dann den Transport der Nährstoffe/Abfälle zu und von den Zellen.

 

 

 

18.2.1. Bicarbonate als Säurepuffer

Bicarbonat-Ionen - die etwa bei der Produktion der Magensäure anfallen - könnten allerdings das Bindegewebe durchfluten und so die abgelagerten Säuren neutralisieren. Wenn die Eigenproduktion an Bicarbonat aber nicht ausreicht und von außen auch keine Bicarbonat-Ionen durch Salze zugeführt werden, kommt es schließlich zur lokalen Azidose (Übersäuerung ) eines oder mehrerer Gewebebereiche, mit nur schwer lösbaren Säurestarren, die ihrerseits dann wiederum zusätzlich auch noch das Abwehrsystem erheblich belasten. Um eine solche Fehlentwicklung zu verhindern, versucht der Körper daher ständig, die anfallenden Säuren zu neutralisieren.

 

 

 

 

18.2.2. Phosphate als Säurepuffer

Der Körper mobilisert außerdem Mineralien und Phosphate aus den basischen Depot: Knochen, Knorpel, Nägel, Haarboden und Blutgefäße.

So sind etwa die Phosphate ein solcher Puffer für das Blut, obwohl sie auch im Knochen als Puffer wirken. Fällt nun zuviel Säure im Organismus an, so muss notwendig und absolut vorrangig zunächst immer das Blut ausgeglichen werden. Werden für diese Neutralsiation des Blutes aber auch Phosphate aus den Knochen abgezogen, so stehen diese dan aber nicht mehr im Knochen als Puffer zur Verfügung: Die Knochen werden brüchig!

Das erklärt, warum es zu folgenden Erkrankungen kommt:

Es sind also keineswegs die fehlenden Hormone - wie jahrzehntelang zum Wohle der Pharmaindustrie fälschlich behauptet wurde - die etwa zur gefürchteten Knochenerweichung ( Osteoporose ) führen, sondern es ist die anhaltende Übersäuerung des Organismus, zu deren Ausgleich der Körper in seiner Not schließlich sogar seine puffernden Phosphate aus den Knochen abzieht.

 

 

 

 

18.2.3. Rote Blutkörperchen als Puffersystem

Als Puffersystem wirken außerdem die roten Blutkörperchen, indem sie ein Sauerstoff-Ion abgeben und dafür ein H+ -Ion aufnehmen.

Die Bedeutung gerade dieses Vorganges für die bislang noch immer ausstehende, schlüssige Erklärung des Infarktgeschehens ist jedoch meines Wissens noch immer nicht erkannt worden.

Die Schulmedizin erkennt aufgrund ihres grundlegend falschen Denkansatzes ohnehin noch nicht mal das Problem. Aber auch die grundlegenden Arbeiten von Dr. med Berthold Kern kommen hier m.E. zu nur eingeschränkt richtigen Ergebnissen. Hierzu verweise ich den Leser auf die trotzdem bedeutsamen Artikel von Dr. Berthold Kern.:

Herzinfarkt - Drei Wege zum Infarkt - http://www.melhorn.de/Infarktwege/index.htm

Verhütung von Schlaganfällen durch Entsäuerung
mit der Analogie zum Herzinfarkt - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

Nach Dr.Kern werden die roten Blutkörperchen starr, wenn vor Ort zuviel Säure anfällt. Das habe schlimme Folgen dann, wenn diese Blutkörperchen durch Gefäße müssen, die enger sind, als ihr eigener Durchmesser, denn sie sollen solche Gefäße - etwa im Herzbereich - nur dann passieren können, wenn sie geschmeidig sind und bleiben. Gelinge dies nun aber als Folge lokaler Gewebeübersäuerung irgendwann nicht mehr, so litten die dahinter liegenden Zellen schließlich an Sauerstoffmangel und gingen - nach einer vorübergehenden Phase der möglichen Umschaltung der Zelle vom Sauerstoffwechsel in einen notstromgleichen Gärungsstoffwechsel - bei weiterer energetischer Überlastung nekrotisch zugrunde - bekannt unter dem Begriff Herzinfarkt.

 

 

 

 

18.2.3.1. Der Einfluss von Übersäuerung auf die Erytrozyten ( roten Blutkörperchen )

Das Erklärungsmodell von Dr. med. Berthold Kern - die Schulmedizin hat ohnehin keines! - übersieht jedoch die Bedeutung des Umstandes, dass das rote Blutkörperchen ein jederzeit 'paarungswilliges' Sauerstoff-Ion transportiert, dem es 'herzlich egal' ist, mit wem es sich verbindet. Eben das bedeutet aber, dass das rote Blutkörpchen zwar auf die Reise geschickt wird, um etwa den Sauerstoffbedarf einer Herzmuskelzelle zu befriedigen - ob dies wirklich geschieht, ist aber eine andere Frage.

Dr. Kern meint in seinem Artikel Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/ - in Kapitel8. Azidose-Starre der Erythrozyten - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/Schlaganfall2.htm#HEAD8 - das rote Blutköperchen werde an solcher Zweckerfüllung gehindert, wenn auf dem Wege zu einer Herzmuskelzelle eine lokale Übersäuerung die Geschmeidigkeit des Eryhtrozyten aufhebt und dieser dadurch nicht mehr in die feineren Gefäße hineinschlüpfen kann.

Diese Erklärung befriedigt jedoch nicht, auch wenn dies experimentell durch Mikrofiltration am isolierten Blut nachweisbar ist, denn in der Wirklichkeit müsste das in der Konsequenz zu einem Eryhrozytenstau vor oder jedenfalls in den Anfangsbereichen der feinen Gefäßen führen. Hiervon aber wird pathologisch nicht berichtet!

Auißerdem scheint es auch wenig überzeugend, dass zwar nach den Kern'schen Ausführungen über den Bypass - http://www.melhorn.de/Bypass/ - jedes Gefäß die Funktion anderer übernehmen kann - die Gefäße mithin sehr dehnbar sind! - doch sollen sie andererseits doch nicht so dehnbar sein, dass sie in jedem Fall die roten Blutkörperchen durchlassen.

M.E. ist daher davon auszugehen, dass eine Übersäuerung also nicht zu einer Erstarrung des roten Blutkörperchen führt, die ernsthafte Folgen hat. .

Das scheint auch deshalb logisch, weil eine solche 'Erstarrung' und ein - selbst ein folgenloses - Verharren vor den feinen Gefäßen zugleich eine energetische Leistung des roten Blutkörperchens bezw des, ihm den Durchgang verwehrende Gefäßes wäre, für die es in dem stets auf hohe Effizienz ausgerichteten Organsystem des Körpers aber keinen sinnvollen Grund gibt. Unter Berücksichtigung der stets ökonomischen Effizienz des organischen Geschehens macht daher nur die Annahme Sinn, dass natürlich das rote Blutkörperchen auch bei einer Übersäuerung seine Geschmeidigkeit behält und weiterhin in auch kleinste Gefäße schlüpfen kann.

Damit aber fällt die entscheidende Annahme im Kern'schen Erklärungsmodell für das Entstehen eines Herzinfarktes in sich zusammen, wie es als Folge einer Übersäuerung zu einem Sauerstoffdefizit der Herzzellen und schließlich einem nekrotischen Systemzusammenbruch des Herzens kommt.

Der Denkfehler der Kern'schen Annahme begründet sich meines Erachtens aus dem gewollten Bemühen zu erklären, warum kein Sauerstoff bei der notleidenden Herzzelle ankommt, dabei aber übersehen wird, dass das von dem roten Blutkörperchen in der Lunge aufgegriffene Sauerstoff-Ion ein 'Gepäckstück' ist, das jederzeit 'verloren' werden kann.

Das rote Blutkörperchen, das immer ohne genaues Ziel auf die 'Reise' geschickt wurde, wird seinen Weg dabei immer zu Ende gehen - auch bis in die feinsten Gefäße des Herzens hinein - selbst wenn es irgendwann und irgendwo sein Sauerstoff-Ion bereits 'verloren' hat. Ihm ist 'egal', ob die notleidende Herzzelle bereits 'sehnsüchtig' auf ein Sauerstoff-Ion wartet.

Welcher 'Dieb' wartet aber auf das rote Blutkörperchen bei seinem, ihm unbestimmten Weg durch die Gefäße? Es ist eine jener Säureballungen, die sich flugs und widerstandslos das Sauerstoff-Ion abgreift, wenn das rote Blutkörperchen an ihm vorüberfließt und der Ort solchen Geschehens wird vorrangig natürlich eine der säurebedingten Entzündungsstellen im Gefäßsystem sein. Je mehr Säuereballungen es im Körper gibt, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens sauerstoffgieriger Säure mit dem sauerstofftragenden Erythrozyten, bevor dieser seine Fracht an eine Herzzelle abgeben kann.

Die hinter diesem 'Sauerstoffklau' liegenden Zellen werden dann mit roten Blutkörperchen konfrontiert, die ihnen nichts mehr bringen können. Abhängig von der geforderten energetischen Zellleistung werden diese Zellen eben daran dann aber auch zugrunde gehen, wenn sie - wie das beim Herzmuskel der Fall ist - nicht im 'Muskelkater' einer dadurch ausgelösten Übersäuerung ihre energetische Arbeit eine Zeitlang einstellen können.

Erst mit diesem Denkmodell wird dann auch eine taugliche Verbindung zu den Erkenntnissen der modernen Schulmedizin über die entzündlichen Plaque in den Gefäßen hergestellt - siehe oben Kapitel 16.2. Das Milliarden'ding' mit den entzündeten Plaque als angeblicher Infarktursache - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#162. Gerade auch diese Plaques als Ausdruck einer Übersäuerung fischen sich aus dem Blutstrom den Sauerstoff der roten Blutkörperchen und lassen es dadurch an anderer Stelle irgendwann zum infarktauslösenden Zusammenbruch kommen.

Verhindert wird ein nekrotischer Verfallsprozess an der Infarktstelle zunächst zwar dadurch, dass die Zellen vom Sauerstoffwechsel in einen Gärungstoffwechsel übergehen, der in seiner stark verminderten energetischen Leistung einem kleinen Notstromaggegat vergleichbar ist. Wird aber die energetische Leistung des Organs - etwa durch Stress - beibehalten oder gar noch heraufgesetzt, so muss dies in einem Organ wie dem Herzmuskel - das sich auch nicht vorübergehend selbst 'abschalten' kann - notwendig zum Systemzusammenbruch führen - dem Herzinfarkt.

Das beweist, dass der Herzinfarkt - Gleiches gilt für den Hirninfarkt - Folge einer Übersäuerungskatastrophe ist. Nur dass die Abläufe des Zustandekommens meines Erachtens eben andere sind, als sie bislang gesehen werden.

Drei Möglichkeiten gibt es dabei, für Herz und Hirn einen solchen Untergang zu vermeiden:

  1. kurzfristig hat der Körper hierfür die Möglichkeit vorgesehen, durch Bereitsstellen des körpereigen hergestellten Hormons Strophanthins den Sauerstoffbedarf vor allem des Herzmuskels erheblich abzusenken und dabei gleichzeitig den Herzmuskel auch noch energetisch zu stärken. Diese Vorräte werden körperseitig allerdings nicht unbegrenzt vorgehalten, so dass sich die externe Zufuhr von Strophanthin als erstrangige Erhaltungsmaßnahme geradezu aufzwingt. Um so schlimmer, dass Strophanthin nach dem Willen der Schulmedizin und Politik aus kommerziellen Gründen dennoch vom Markt verschwinden soll.
  2. Bereitstellen von mehr Sauerstoff - kurzfristig etwa durch eine Sauerstofftherapie, langfristig durch maßvolle, aber das Individuum keinesfalls zusätzlich übersäuernde Bewegung.
  3. langfristig das strikte Vermeiden einer Aufnahme säuernder Nahrungsmittel und Getränke, sowie die ausreichende Einnahme von Wasser, um schon im Vorfeld das Entwickeln einer solchen Übersäuerungskatastrophe auszuschließen.

 

 

 

 

18.3. Das Feststellen einer Übersäuerung

Für jeden leicht messbar ist der Grad seiner Säuerung im sogenannten ph-Wert des Urins. Wie es - meist ernährungsbedingt - zu dieser Übersäuerung des Organismus kommt, hat Dr. Schnitzer in seinen Arbeiten sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Insofern ist diese Urinmessung auch ein Indiz für die Dringlichkeit, sich zukünftig eben doch anders zu ernähren!

Zur Messung besorgen Sie sich in der Apotheke ein sogenanntes ph-Indikatorpapier im Messbereich zwischen 5,5 und 8,0 . Es wird einfach in den Urinstrahl gehalten, verfärbt sich und Sie können den ph-Wert ablesen.

Richtig ist ein ph-Wert zwischen 7,0 und 7,5.

Werte bis 8,5 sind kurzfristig unkritisch.

Wer ständig unter 7,0 liegt, ist jedoch gefährlich übersäuert und muss etwas tun, will er nicht auf einen Schlaganfall oder Infarkt zusteuern!

Um ein Verhältnis zu diesem Wert zu bekommen:

Essig hat einen ph-Wert von 4,5 - aber nicht wenige ( höchst gefährdete ) Patienten
einen ph-Wert von unter 4,0.

Es sollte daher zur täglichen Pflicht werden, wenigstens den Morgen- und den Abendurin zu kontrollieren, denn an solchen Säurewerten nehmen die Nieren bereits Schaden. Dabei seien Sie sich allerdings bewußt, daß dieser ph-Wert bereits mit der Nahrung schwankt. Es geht bei solcher Messung aber auch nicht darum, einen stets genauen Wert zu erhalten, sondern zunächst mal einen Überblick über seinen durchschnittlichen Säuerungszustand zu erhalten.

Wenn Sie allerdings einen ph-Wert von unter oder um 5 haben, sollten sie nicht zögern, sofort ein Entsäuerungspulver zu nehmen, wie es unten angegeben ist. Erst wenn sich der ph-Wert dauerhaft bei 7-7,5 eingestellt hat, genügt die Kontrolle in größeren Abständen.

Für jene, die mein Gästebuch nicht einsehen, zitiere ich hier einen Eintrag vom 1.Oktober 2000 von Dr. med. Helmut Völkner :

" Hallo, allen denjenigen, die erst dann aburteilen, wenn sie sich auch belesen haben. Ein Beispiel für eine andere Heilpraktiker-Power unter: NAM.de - http://www.nam.de . Dort finden sich zum Thema 'Säure-Base' theoretische und praktische Perlen, die in jeder Arztpraxis umgesetzt werden sollten. "

Ein Leser des Gästebuches schreibt dazu ( Eintrag 128 ) - andere haben mich schon mündlich darauf angesprochen - es "ehre" mich zwar, dass ich auf die Seite NAM.de hinweise, aber dann müsse ich auch meine Empfehlungen ändern.

Hier wurde nicht verstanden, dass Kollege Jörgensen in seinem Artikel über das "Das Kalium-Missverständnis' zwar allgemeine, aber keineswegs abschließende Ausführungen über die Säure-Basen-Bedeutung machte.

Jörgensen hat natürlich recht mit seinem Hinweis auf die intrazelluläre Azidose des Kaliummangelpatienten, die im Urin nicht festgestellt werden kann! Seine Ausführungen erklären mir dem Leser aber etwa die Zusammensetzung des von mir angegebenen Entsäuerungspulvers.

Hierzu noch eine Bemerkung aus der Praxis.

Wenn sich zunächst ein basischer Urin zeigt - der scheinbar keiner Therapie bedarf! - so ist dies, wegen der möglichen intrazellulären Vorgänge, natürlich noch nicht verbindlich. Zunächst mal werde ich vielmehr trotzdem das Entsäuerungspulver mit seinem Kalium-Anteil u.a. geben und dadurch dann erst mögliche intrazellulären Missstände aufdecken, indem der Patient bei der nächsten Messung plötzlich einen 'sauren' Urin hat. Bei weiterer Behandlung wird sich dieser aber dann normalisieren!

Der Artikel von Jörgensen macht verständlich klar, dass die Säuren-Basen-Diagnostik bei weitem nicht so einfach ist, wie sie mancherorts verstanden wird und dass es auch nicht damit getan ist, etwa unkritisch Natron zu schlucken und danach zu glauben, nun sei alles 'im Griff'. Aber mit dem angegebenen Entsäuerungspulver wird der Laie doch befähigt, sich kurzfristig, meist dauerhaft und wirksam selbst zu helfen. Genutzt wird dabei die große Schwankungsbreite von 48 mmol/I. basischer Puffersubstanzen im Organsimus, sowie - bei aller Unschärfe der Aussage! - der immer vom Laien messbare Urin - wohl wissend, dass das Ungenauigkeiten etwa hinsichtlich der intrazellulären Zustände beinhaltet.

Dies ist verantwortbar, weil vieles - bislang noch ungeklärt - therapeutisch innerhalb dieser Schwankungsbreite von 48 mmol/I abläuft, bevor die blaulicht-erfordernde Notfallsituation einer Übersäuerung eintritt!

Dieser ph-Wert von 7,5 kann folglich vom Laien genutzt werden, wenn es eilt. Auch erhält damit der Patient einen Näherungswert, dessen Ermittlung für den Laien nicht teuer ist und den der Laie selbst erheben kann - was allerdings abrechungshungrige Behandler verärgert.

Zum fachlichen Aspekt dieser Aussage siehe : Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung - mit der Analogie zum Herzinfarkt
- http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

Wie sich die Beachtung dieses Wissens selbst nach einem Schlaganfall noch segensreich auswirken kann, dazu: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm. Wer trotzdem zweifelt, dass Entsäuerung auch Wochen nach schwerster Hirnblutung noch heilend wirkt: Lähmung nach Hirn-OP mit Blutung - wie Entsäuerung half -Die Geschichte eines 52-Jährigen - 2 Jahre danach - http://www.melhorn.de/Hirntumor/

Trotz der Einschränkungen hinsichtlich ihrer Wissenschaftlichkeit erweist sich die ph-Wert-Bestimmung des Urins jedenfalls, zusammen mit dem von mir angegebenen Entsäuerungsmittel - das im Laufe der Jahre weitgehend von Dr. med. Berthold Kern so zusammengesetzt wurde - als sehr praxistauglich. Es hat sich auch mir vielfach bewährt.

 

 

 

 

18.4. Ursachen einer Übersäuerung

Zu nennen sind meist:

 

Neben der Fehlbesiedlung des Darmes - etwa als Folge der meist unnötigen aber eben auch nachteiligen Antibiotikatherapien - hierzu siehe den Artikel "Therapie mit Antibiotica? " - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose3.htm#6 - wirkt sich insbesondere auch die Übersäuerung des Darmes nachteilig aus, der schließlich für rund 80 Prozent des menschlichen Abwehrsystems zuständig ist. Seine Übersäuerung endet langfristig in chronischen Entzündungsprozessen, die wiederum das Abwehrsystem belasten. Außerdem fördern sie möglicherweise Autoimmunprozesse im Darm.

Autoimmunvorgänge haben wir als Folgen der Übersäuerung aber auch in der Haut zu beklagen. Scheidet der Köper einen Teil der Säuren doch auch über die Haut und die Schleimhäute aus. Die Säuren reizen dort die Immunzellen und es kommt zu Entzündungen. Hält dies länger an, so kann die überschießende Immunreaktion auf die Säuren schließlich in einer Allergie münden, wenn die Schleimhaut mit eiweißhaltigen Stoffen ( Gräser, Pollen, eiweißhaltige Nahrungsmittel ) in Kontakt kommt. Haben die Immunzellen aber erst einmal allergisch reagiert, so haben sie die Information des Allergens gespeichert und reagieren zukünftig bei jedem neuerlichen Kontakt mit ihm.

Auch chronische Schmerzleiden wie etwa Rheuma sind Folge einer Übersäuerung. Sind die Säuredepots der Muskulatur voll, so kommt es zur Entzündung. Meist sind davon die Muskeln im Bereich der Schultern, des Nackens und der Lenden betroffen. Der Körper versucht in diesen Fällen, die übersäuerten Muskelbereiche durch Verschieben der Säure in die Gelenkschleimhäute der Gelenke zu entlasten, wodurch es dann aber auch dort zu Entzündungen kommt. Arthritis und Rheuma haben hierin ihre Ursache.

Solche Ablagerungen finden sich etwa auch bei den Migränepatienten. Dort wird die Säure in die Muskulatur der Halwirbel verschoben, die Entzündungsprozesse reizen die dortigen Nervenbahnen, leiten den Schmerz bis in Augen und Gesicht und lassen dadurch den migränetypischen Kopfschmerz entstehen.

Auch die Erfolge durch Entsäuerung bei Depressionen lassen sich so erklären. Dann hatten ständige Beschwerden durch Übersäuerung die körperliche und geistige Leistungskraft des Betroffenen überfordert und ihn in eine Depression geführt.

 

 

 

 

18.5. Die Notwendigkeit der Entsäuerung

Unter diesen Voraussetzungen ist daher immer die Verwendung eines natriumbikarbonatreichen Entsäuerungspulver angezeigt. Es deckt den intra- wie den extrazellulären Raum ab und ist dem Patienten eine taugliche Hilfe, die ich als Therapeut seit Jahrzehnten keinesfalls mehr missen wollte. Jeder Patient kann schließlich lernen, sich damit selbst zu steuern und so auch eine sinnvolle Vorbeugung zu betreiben - auch wenn er dabei natürlich nie - was aber auch nicht erforderlich ist! - auf das Gramm genau die gerade zweckmäßige Pulvermenge bestimmen kann und nehmen wird.

Zur chemischen Zusammensetzung des von mir verwendeten Entsäuerungspulvers und dem billigsten, mir bekannten Bezug siehe Kapitel 20 - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#20

Das Mittel gebe fast jedem, denn wer zu mir kommt, der hat eben dieses Pulver in der Regel auch nötig! Der große, basengepufferte Spielraum lässt solches Vorgehen jedenfalls bei sinnvollem Verhalten - das mit dem Patienten natürlich vorher besprochen wird - nach meiner Erfahrung durchaus zu. Nie habe ich erlebt, dass sich Patienten unvernüftig oder gar gesundheitskritisch verhalten haben .

Grundlos Prophylaxe mit dem Pulver betreiben zu wollen, halte ich jedoch für falsch. Ich habe aber - wohl wegen des Pulvergeschmackes! - nie erlebt, dass etwa gesunde Familienangehörige meiner Patienten dieses missbräuchlich genommen haben. Aber mancher hat es - nach deren Urintestung - seinen Angehörigen vernünftigerweise gleichfalls gegeben und dadurch auch Therapeutenbesuche eingespart. Die Leute sind schließlich keineswegs so dumm, wie sie von den Therapeuten manchmal aus Eigennutz gehalten werden.

Von einer Anwendungsmöglichkeit der besonderen Art erfuhr ich durch folgenden, freundlichen Gästebucheintrag:

"Elke(Friday, 23. Nov 2007)
EMail: wescf@online.de
Kommentar zur Homepage: Hallo Herr Melhorn,

ich möchte Ihnen mitteilen, dass das Basenpulver "Melhorn" aus der Apotheke Abtsgmünd ein super tolles Deo ist. Auf einem Vortrag über Streßbewältigung und Konzentrationsförderung erwähnte die Dozentin, dass man herkömmliche Deos durch Basensalz ersetzen kann (einfach etwas Pulver in die angefeuchtete Hand geben und die Achselhöhlen damit einreiben). Mehrere Personen haben das inzwischen gestestet und sind restlos begeistert.
Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit.
MfG
Elke"

 

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

19. Das Problem des Trinkens

Manche allerdings sind weit dümmer, als sie von ihren Therapeuten gehalten werden!

Das sind jene Erwachsene, die treuherzig behaupten, sie hätten nun mal keinen Durst und kämen daher auf nicht mehr als 1 Liter Flüssigkeit am Tag. Besonders eindrucksvoll ist diese Feststellung dann bei einer Außentemperatur von über 30 Grad! Da muss es niemand wundern, wenn solche Patienten übersäuert sind, denn die harnpflichtigen Stoffe, die zum Verlassen des Körpers schließlich notwendig Urin brauchen, werden mangels Urinerzeugung nicht mehr ausgeschieden. Diese Schlackenstoffe setzen den Körper regelrecht zu und ersticken ihn schließlich in der Übersäuerung - zugleich der idealen Lebensbedingung für Krankheitserreger aller Art.

Natürlich haben diese Patienten dabei weder Schluckprobleme, noch Magenbeschwerden o.ä. . Sie haben nur einfach keinen Durst und irgendeiner hat ihnen mal gesagt, der Körper wisse schon, wann er was zu trinken brauche.

Das aber ist Unsinn! Wenn solche Trinkverweigerer schließlich ein Durstgefühl entwicklen, so sind sie tatsächlich schon am Verdursten.

Lesen Sie hierzu unbedingt auch den Artikel Therapeutischer Wassermangel und Salzmangel - Die Beseitigung eines Wasser- und Salzmangels sind meist vernachlässigte Voraussetzung einer Behandlung fast jeder Krankheit - http://www.melhorn.de/Wasser

So kam mal ein 70-jähriger zu mir und wollte, dass ich ihm die in zwei Tagen angesetzte Amputation seiner Zehen erspare. Das ging natürlich nicht. Auf Frage, wie viel er eigentlich täglich trinke, antwortete er treuherzig : " Eine Tasse Kaffee morgens." Muss sich so einer wundern?

Aber das ist bei alten Menschen Alltag.

Vor allem auch in den Pflegeheimen, weil dort wegen Personalknappheit keine Zeit ist, den Alten behutsam ein Getränk einzugeben. Also verdursten sie nicht selten, wie aus Medienberichten bekannt ist.

So berichten mir immer wieder Angehörige von Patienten, sie konnten es in Klinik oder Pflegeheim nicht durchsetzen, dass genügend zu trinken verabreicht wurde. Das liegt nicht selten daran, dass einfach zu wenig Personal da ist und mithin keine Zeit, dem Kranken auch mal schlückchenweise etwas einzuflößen. Entweder er trinkt, wenn die Schwester mal kurz Zeit für ihn hat oder 'er hat eben gehabt'! Da spielen sich manchmal Dramen ab. Aber in einem Gesundheitssystem, das an den Kosten erstickt, müssen/werden natürlich auch und gerade die Schwächsten zugrunde gehen.

Bei solchen Klinikverhältnissen ist es natürlich auch keine Überraschung, dass in allen mir bekannten Fällen die Gabe von Entsäuerungsmitteln wie dem obigen Pulver ärztlicherseis strikt verweigert wurde, selbst wenn das Pulver von den Angehörigen gestellt war.

Das kann tödlich sein! Jedenfalls ist es keine Seltenheit, dass Patienten mit vorherigem Schlaganfall, denen es inzwischen wieder ganz gut ging, nach neuerlichen Klinikeinlieferung wegen anderer Beschwerden, nachher in einem höchst schlaganfallgefährdeten Zustand wieder nach Hause kamen, da sie in der Klinik beharrlich nicht mehr entsäuert wurden. Rechtlich ist dies unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung.

Wie sich demgegenüber die Beachtung dieses Wissens selbst nach einem Schlaganfall noch segensreich auswirken kann, dazu: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm

Es wundert jedenfalls nicht, dass 25 Prozent der alten Menschen so ausgetrocknet sind, dass sie am sinnvollsten in Klinik/Pflegeheimi dann erst mal Infusionen bekommen.

Die Mehrzahl aller geistig Verwirrten unter den Alten sind jedenfalls nur ausgetrocknet!
Statt der schnellen Pille sollte man denen langsam einige Gläser Wasser geben!

Das ist jedenfalls keine Überraschung, denn schon 2% Flüssigkeitsverlust des Körpers können ein gestörtes Kurzzeitgedächtnis und andere Störungen des Gehirns verursachen.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind heute 'ausgetrocknet' in dem Sinne, dass sie nicht den erforderlichen Flüssigkeitsstand aufweisen.

Wassermangel ist beispielsweise häufige Ursache einer Tagesmüdigkeit.

Sehr häufig lassen sich auch Blutdrucksteigerungen - insbesondere der Diastole - binnen einer Stunde allein schon durch einen dreiviertel Liter Wasser deutlich absenken.

Es hat sich auch gezeigt, dass Therapien gegen Austrockung ( Dehydrierung) Rücken- und Gelenkbeschwerden enscheidend lindern.

Das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, vermindert sich nach heutiger Kennntis bei Ausschluss einer Dehydrierung um 45 Prozent; bei Blasenkrebs um 50 Prozent ( "Ärzte Zeitung", unter Berufung auf eine Studie mit fast 50.000 Teilnehmern (New England Journal of Medicine", Bd. 340, S. 1390); bei Brustkrebs sogar um 79 Prozent.

Davon erfährt der Patient gewöhnlich nichts - sonst könnte er sich ja selbst helfen und benötigte weder Tabletten noch Behandler!

Mediziner der Universität Oxford haben zwar Anfang 2007 in der ärztlichen Fachzeitschrift " The Lancet" erklärt, dass eine mindestens 5-jährige, tägliche Einnahme von mindestens 300 Milligramm des Wirkstoffes Acetylsalicylsäure ( ASS) das Erkrankungsrisiko an Darmkrebs um 37 Prozent senke, dennoch empfehlen sie wegen der bekannten Nebenwirkungen von ASS diesen Wirkstoff nicht zur Vorbeugung von Darmkrebs. Die Gefahren könnten größer sein als der Nutzen, heißt es warnend, sofern es sich nicht um Risikopatienten handelt!

Ob Sie ernsthaft ein solcher Risikopatient sind, kann in der Regel natürlich immer nur vermutet werden! Lassen Sie daher die Finger vom ASS als Krebsvorsorgemittel! Nutzen Sie lieber die anderen Möglichkeiten, sich vor einem Darmkrebs zu schützen, wie etwa die ausreichende Zufuhr von reinem Wasser!

Aber wir müssen als Folge einer Austrocknung ja nicht immer gleich an Krebs denken. Der jüngere Mensch hat statt dessen meist Erkrankungen, wie etwa Gemüse- oder Obstunverträglichkeiten. Diese zeigen sich in Ausschlägen, die fälschlich oftmals als Allergien missgedeutet werden. In Wirklichkeit ist das Obst oder Gemüse in manchen Fällen jedoch (noch) so gesund, dass es auf natürliche Weise Schadstoffe im Körper bindet und eigentlich ausscheiden würde. Das aber leistet seine Niere vielleicht nicht ( mehr ). Als Folge von Giften bezw durch Eiweißüberladung leidet nämlich mancher an einer Entgiftungs- und/oder Ausscheidungsschwäche, bezw es ist einfach zu wenig Flüssigkeit im Körper, die als überschüssig ausgeschieden werden könnte. Die durch das Obst oder Gemüse gebundenen Schadstoffe gehen dann eben in Form von Ekzemen über die Haut ab - dem größten menschlichen Organ. Falsch wäre es natürlich, in diesem Fall das Obst oder Gemüse zu meiden, anstatt therapeutisch die erforderliche Behandlung der Ausscheidungsorgane anzugehen.

Das Ergebnis ausreichenden Trinkens erstaunt allerdings nicht, wenn die Bedeutung von Wasser für die Zelle und deren Stoffwechsel verstanden wird. Viel Zeit verwende ich in meiner Paxis daher allein darauf, Erwachsenen klar zu machen, dass sie täglich 2-3 Liter Flüssigkeit trinken müssen - und zwar Wasser ohne Kohlensäure!

Lesen Sie hierzu unbedingt auch Kapitel 42.1.3. Wasser - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt4.htm#4213 - und Kapitel 19. Borreliose und Wassermangel - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose5.htm#19 - des Artikels "Boreliose - Alternativmedizin half" - http://melhorn.de/Borreliose/

Patienten klagen andererseits oft wortreich darüber, sie könnten größere Mengen nicht trinken. Das ist natürlich in aller Regel Blödsinn und wenn ich ihnen das schonungslos auch so sage, ging es noch immer!

Die Kontrolle der Trinkmenger ist schon schwieriger. Üblicherweise empfehle ich, an gut einsehbaren Plätzen Glasflaschen mit Wasser aufzustellen - Plastikflaschen immer umfüllen! - und sich beim Vorbeigehen jeweils daran zu erinnern, dass und wieviel täglich getrunken werden sollte. Diese Flaschen müssen dann zu festgelegten Zeiten leer sein!

Geben Sie in diese Flaschen mehrere kleine Bergkristalle, Rosenquarz und/oder andere Natursteine, wie sie diese etwa in einem Laden für Steine kaufen können. Diese Steine beleben das in der Regel 'tote' Wasser wieder photonenmäßig, so dass Sie dadurch - wegen seiner chemischen Reinheit! - durchaus auch Leitungswasser trinken können. Diese Steine in den Flaschen werden l x wöchentlich gewaschen und etwa 6 Stunden in die Sonne gelegt, um sie wieder 'aufzuladen'.

Bei ältereren, bettlägerigen Menschen verlangt das Trinken jedoch viel Zuwendung und die ist etwa in Heimen aus zeitlichen Gründen in der Regel nicht gegeben. Hier möchte ich die Empfehlung eines Leser weitergeben, der an die Möglichkeit der subkutanen Infusion erinnerte, einer Methode, die heute leider weitgehend vergessen ist. Diese Infusion kann sogar von Angehörigen selbst angelegt werden und ist weitgehend risikolos. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich den Leser hierzu auf die informative HP der Geriatrische Fachklinik Georgenhaus, Leipziger Straße 23 in D-98617 Meiningen. - http://www.geroweb.de/exsikkose/exsikkose.html. Dort ist nachzulesen, wie man es selbst machen kann.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

20. Entsäuerungsmittel

Wer schnelle Hilfe braucht, nimmt Natron (Natrium bicarbonat), erhältlich etwa als KAISER-Natron im Drogeriemarkt. Binnen weniger Minuten spürt der Patient die Erleichterung. Besonders das Gehirn - bei Eingenommenheit und Schwindelanfällen, als den Vorboten des Schlaganfalles - wird die Entsäuerung rasch spüren.

Natron ist gegen Herzinfarkt und vor allem bei Schlaganfall jedenfalls eine geradezu sensationelle Hilfe.

Wichtig allerdings, daß es rasch und in hoher Dosis gegeben wird,
d.h. etwa 1 gehäufter Teelöffel auf 1/2 Glas Wasser!

Damit können beim Schlaganfallpatienten Lähmungen und Störungen sicher vermieden und sogar wieder rückgängig gemacht werden. In meiner 32-jährigen Praxis habe ich auch in der Familie schon Schlaganfälle erfolgreich so behandelt. Es blieben keinerlei Rückwirkungen des Schlaganfalles.

Als Heilpraktiker bin ich natürlich nie direkter Ansprechpartner für solche Patienten, aber ich erfahre doch immer wieder über Angehörige von Patienten, die mit teilweise schwersten Ausfällen im Krankenhaus liegen. Auf meinen Rat hin gaben die Angehörigen auch noch Tage nach dem Schlaganfall Natron und erzielten regelmäßig baldige Besserung und teilweise völligen Rückgang von Ausfällen. Was selbst bei scheinbar hoffnungslosen Fällen aber noch zu erreichen ist, belegt der Artikel Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - Die Geschichte einer 81-Jährigen - 1 Jahr danach - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm

Natürlich ist die Schlaganfalltherapie des Krankenhauses deshalb nicht etwa unnötig oder erfolglos. Im Gegenteil: Sauerstoff, strenge Schonkost, Ruhe u.ä. sind natürlich auch ,entsäuernde' Maßnahmen im weitesten Sinne.

Nur einem spreche ich - wie oben dargelegt - jegliche Existenzberechtigung ab: Der Gabe von Blutverdünnungsmitteln. Hierzu empfehle ich, den Artikel zu lesen

Von der Herzmuskelschwäche wegen Herzinfarktes zu Hirnblutung und Schädeleröffnung (Kraniektomie) - Was Schulmedizin und Außenseitermethoden (sich) so leisten und Kritisches dazu!
http://www.melhorn.de/Herzschwaeche/index.htm

und


Verhütung von Schlaganfällen durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt. - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/index.htm

Die Natronlösung kann und sollte dabei gerade auch dem Bewußtlosen in den Mundwinkel geträufelt werden, denn sein Schluckreflex funktioniert in aller Regel. Ich weiß von Fällen - und habe es bei Angehörigen selbst erlebt - daß diese kurze Zeit nach Einträufeln der Natronlösung mit dem Löffel in den Mundwinkel wieder das volle Bewußtsein erlangten und vom Schlaganfall nichts zurückblieb.

Und gerade diese Patienten haben es besonders nötig!
Jedes Zögern wäre falsch, denn wegen der drohenden Gewebszerstörungen im Gehirn zählt jede Sekunde, da die hier ablaufende Übersäuerung des Gehirns - wie beim Herzen auch - eine Spirale ist, die sonst unerbittlich im Tod endet.

Aber im Notfall ist nicht mal den ersten Helfern am Geschehen - den Rettungssanitätern - dieser Zusammenhang klar. Sie haben leider anderes gelernt und die Notärzte wissen ohnehin nichts davon.

Der ältere Mensch sollte jedenfalls immer Natron im Hause haben und dafür sorgen, daß ihm beim Schlaganfall oder auch schon bei Schlaganfallverdacht

sofort

schon von den Angehörigen Natron gegeben wird.

Allerdings kann die Entsäuerung auch noch später erfolgreich nachgeholt werden - sofern der Patient die Zwischenzeit überlebt! - , wie folgender Bericht beweist: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half . Die Geschichte einer 81-Jährigen - 1 Jahr danach - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm.

Natron ist sehr billig! Eben das aber ist m.E. aber auch der alleinige Grund dafür, warum es - ähnlich wie Vitamin C! - nicht zum Einsatz kommt! Daran ist nichts zu verdienen. Folglich unterbleibt gewöhnlich seine Anwendung bei Schlaganfall und Herzinfarkt!

Und die üblicherweise unkritische Ärzteschaft ändert das wohl auch nicht. Schließlich läßt sie sich seit Jahrzehnten von der allein forschenden, bezw Forschungsaufträge vergebenden Pharmaindustrie vorgeben, was sie zu denken und als neuester Stand der Forschung anzusehen hat.

Und die paar tausend Tote und Siechen .... !

Da sind im Notfall bis zum Eintreffen der 'Retter' wirklich liebende Angehörige gefordert!

Gewöhnlich ist natürlich keine ,Stoßtherapie' - wie im Notfall - von Natron nötig. Besorgen Sie sich vielmehr folgende Pulvermischung in der Apotheke:

Rep.:
Natrium bicarbon 700,0
Kalium bicarbon 100,0
Calcium citr 50,0
Magnesium citricum 150,0
m.f.p.

( Die exakten chemischen Bezeichnung sind:

Natrium bicarbonicum = Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3
Kalium bicarbonicum = Kaliumhydrogencarbonat, KHCO3
Calcium citricum = tri-Calciumdicitrat Tetrahydrat, C12H10Ca3O14 x 4H2O
Magnesium citricum = tri-Magnesiumdicitrat Nonahydrat, C12H10Mg3O14 x 9H2O )

Das reicht für eine Dauer von 3 - 11 Monaten - je nach Tagesbedarf.

 

Das Problem bei solcher Entsäuerung besteht darin, dass dieses basische Entsäuerungsmittel nach der Pulvereinnahme dann im Magen mit dem exrem sauren Mageninhalt ( Magensaftsäure hat einen ph-Wert von 2 ) zusammenkommt und dort natürlich eine heftige, aber ungefährliche chemische Reaktion auslöst. Diese wird meist auch geschmacklich als eher ungenehm empfunden! Der Patient muss daraufhin mehr oder weniger heftig aufstoßen, bis diese Reaktion schließlich abgeklungen ist und sich der Mageninhalt neutralisiert hat. Die Wirkung der Entsäuerung für den ganzen Organismus setzt erst danach ein!

Auch wenn die Magensäure eine wichtige Funktion hat - etwa indem sie beispielsweise Erreger abtötet, die mit dem Essen aufgenommen wurden - bleibt es sinnvoll und wirksam, eine solche Entsäuerung bedarfsweise durch Pulvereinnahme über den Magen zu machen, doch muss sich der Körper danach den Schutz der Magensäure jeweils erst wieder erst aufbauen.

Daher ist es nach meiner Erfahrung sinnvoller, sich bei der Entsäuerung die Magensäure dadurch zu erhalten, dass der Magen einfach 'übergangen' wird. Dazu wird das Entsäuerungspulver in kleine, magensaftresistente Gelatinekapsel abgefüllt, die sich erst im Darm auflösen.

Das wiederum hat zugleich den Vorteil, das durch das Umgehen der Magensaftreaktion insgesamt wieder deutlich weniger Entsäuerungspulver eingenommen werden muss. Meist reicht dann die tägliche Einnahme von 2- 2-1 Kapseln und weniger - jeweils abhängig vom gemessenen ph-Wert des Urins.

Auf diese Weise wird die Entsäuerung sinnvollerweise in den Darm verlagert, wo sie mir wegen der dort aus den Nahrungsmitteln abgelagerten Giftstoffen dann besonders wirksam scheint, beispielsweise im Hinblick auf das Vermeiden von Darmkrebs.

Als jahrelang extremer Bluthochdruckler mit 'schwerer therapierefraktionärer arterieller Hypertonie' und systolischen Werten bis zu RR 250 hat sich diese Art der Entsäuerung bei mir selbst jedenfalls durch danach deutlich gesenkte Blutdruckwerten bewährt.

Abfüllgeräte für Gelatinekapseln sind im Internet für ca 20 Euro zu kaufen - aber das Abfüllen des oben genannten Entsäuerungspulvers ist dann ein doch eher mühsames, aber immerhin kostengünstiges Geschäft.

Sie können sich solche Kapseln - mit dem von mir angegeben Pulverinhalt - aber auch von Ihrer Apotheke herstellen lassen. Hier zum Vergleich einige Preisangaben der Apotheke in Abtsgmünd für O,5 g Pulverinhalt/Kapsel:

Die 'Apotheke Abtsgmünd' in 73453 Abtsgmünd
Tel: 07366-6359 oder E-mail: info@apotheke-abtsgmuend.de
oder www.apotheke-abtsgmuend.de - http://www.apotheke-abtsgmuend.de

 

300 Stück = 17,- Euro

600 Stück = 30,50 Euro

900 Stück = 59.50 Euro

1800 Stück = 112 Euro ( Mengeninhalt = 900 g Pulver )

 

 


 

Basenpulver Melhorn:
in Drehverschlussdose ( damit es nicht verklumpt jeweíls in 500 g - Dose )
(einschließlich Porto, Verpackung,Umsatzsteuer)

1 kg = 18,15 Euro
2 kg = 34,50 Euro
3 kg = 49,30 Euro
4 kg = 62,80 Euro

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch die ausreichende Magnesiumzufuhr.
Der Sportler weiß das. Aber wichtig ist Magnesium auch für jene, die unter Stress leiden oder sich falsch ernähren - und hier insbesondere durch viel tierisches Eiweiß!

Achten Sie bei Magnesiumpraparaten unbedingt darauf, dass sie nicht das gesundheitsgefährliche Aspartam enthalten.

Auf meine Bitte hin hat die 'Apotheke Abtsgmünd' zum Dauergebrauch aspartamfreie Magnesiumkapseln hergestellt. Erwachsener nehmen täglich etwa 500 - 900 mg, Kinder 400mg ( Menge jeweils nach körperlicher und nervlicher Belastung dosieren ).

Die Kapseln mit Wasser einnehmen. Sie können aber auch auseinandergezogen und nur das Pulver in die Nahrung eingestreut werden ( wichtig etwa bei Kindern ).

600 St. Magnesiumcitrat-Kapseln 400mg Euro 25,60
900 St. Magnesiumcitrat-Kapseln 400 mg Euro 33,90

 

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de -
Basenpulver HP Melhorn/Dr.Kern:
1 kg (2 x 500g)    Euro 20,00(einschließlich Porto, Verpackung,Umsatzsteuer)
im Nachfüllbeutel 1kg € 19.- Euro

 


Dosierung des Basenpulvers:

Die benötigte Menge ist abhängig vom ph-Wert, sowie von Körpergröße und -gewicht des Patienten. Ein Kleiner braucht weniger als ein Großer, ein Dicker mehr als ein Dünner. Auch beim Essen nehmen Sie hinsichtlich ihrer Basenmenge die Nahrung - in der eigentlich die basischen Stoffe ja enthalten sein sollten! - schließlich nicht grammweise zu sich. Nehmen Sie auch keinesfalls rotinemäßig immer die gleiche Menge - selbst wenn das macherorts fälschlich so behauptet wird.

Bevor Sie von dem Basenpulver nehmen, sollten Sie immer erst mal den ph-Wert Ihres Urins messen. Nur so erfahren Sie, wie viel Pulver Sie wirklich brauchen. Dazu müssen Sie nämlich wissen, dass der ph-Wert über den Tag weg unterschiedlich hoch ist. Das hängt ab von Nahrung, Getränken, dem Stress, dem Sie sich aussetzen u.a. .

Eine einmalige Messung am Tag sagt insofern nur sehr wenig aus.

Ziel ist es, dauerhaft den ph-Wert
zwischen 7,o und 7,5 einzustellen.

Dies könnte in Ihrem Fall sogar bedeuten, dass Sie

in Leitungswasser oder stillem Wasser

mehrmals täglich Pulver nehmen sollten und zwar jeweils einen Kaffeelöffel oder sogar einen Esslöffel.

Das müssen Sie selbst herausfinden, d.h. Sie messen mehrmals täglich und entscheiden erst danach. Langfristig wird sich der ph-Wert nur so entsprechend einstellen.

Hinweis: Es ist aufwendig gestaltete Firmenwerbung zur Behandlung des 'metabolischen Syndroms' auf den Markt gekommen. Dort wird zutreffend und umfangreich die Bedeutung des Säure-Basen-Haushaltes belegt und das freut mich, weil ich darin die Bestätigung meiner eigenen, jahrzehntelangen Arbeit sehe. Es dauert eben immer etwas!

Allerdings halte ich es aus - auch eigener - über 30-jähriger Anwendung des Basenpulvers nach Dr. Kern für falsch, dahingehend Angst verbreiten zu wollen, dass es weniger wirksam oder gar nachteilig sein könne, etwas anderes zu verabreichen, als das dort beworbene, dünndarmlöslichen Medikament. Das ist Werbung! Zwar ist richtig, dass es sonst voraussichtlich zu einem mehr oder weniger heftigen Aufstoßen kommt, aber mehr im Regelfall nicht!

 

Wenn ich Ihnen dieses Basenpulver empfehle, so verfolge ich damit so wenig kommerzielle Interessen, wie bei meinen Empfehlungen betreffend Strophanthin. Ich kaufe das Pulver für meinen persönlichen Bedarf ebenso in der Apotheke wie Sie und bezahle dafür das Gleiche! Das nur zur Vermeidung von Missverständnissen.

Wegen meiner Erfahrungen mit den Patienten mache ich ihnen nie genaue Grammangaben über die einzunehmende Pulvermenge, denn solche klingen zwar verführerisch exakt, sind im Ergebnis eben deshalb aber eher irreführend und schrecken nach meiner Erfahrung sogar ab! Mir ist aber gerade wichtig, dass diese Einnahme unverkrampft geschieht, denn nur dann bleiben die Patienten auch dauerhaft ( lebenslang ) dabei. Ich selbst mache dies übrigens schon über dreißig Jahre lang.

Hierzu noch ein Wort: Neuerdings wird gegen dieses Pulver selbst schon von Apothekern polemisiert und doch tatsächlich behauptet, es solle nur 'kurweise' und maximal 2 Mal im Jahr genommen werden. Das klingt verantwortungsbewusst - ist in Wahrheit aber nur Geschäftemacherei!

Das hat Methode: Auch die Einnahme von losem Vitamin C - Pulver wird heute von vielen Behandlern und Apothekern als bedenklich hingestellt - in Wahrheit deshalb, weil es 'zu preiswert' ist!

Diese Vorgehensweise kenne ich nun schon seit vielen Jahren! Glauben Sie also nicht alles, was man Ihnen so weismachen will. In Wahrheit geht es um das Geschäftemachen und nicht um die Patienten! Geschäfte laufen nun mal so!

Auch das von mir empfohlene Entsäuerungsmittel ist dem Handel zu preiswert! An anderen Mitteln zur Entsäuerung ist weit mehr verdient, obwohl diese teilweise deutlich weniger helfen! Aber als gute 'Umsatzmacher' gegen sie werden keine solche 'Bedenken' vorgebracht! Inzwischen machen daher sogar schon im Direktmarketing erhebliche Umsätze mit 'Entsäuerungsmitteln' gemacht. Das hat dann nur noch wenig mit Medizin zu tun, sondern mit Geschäft!

Zum Problem wird diese Marketingstrategie von Apothekern jedoch deshalb, weil dadurch vor allem auch jene Behandler verunsichert werden, die wenig bis keine Erfahrung mit der Entsäuerung haben. Solche Kollegen lassen sich von solchen 'Bedenkenverbreitern' sofort verunsichern! Schließlich will man ja nichts falsch machen!

Aber das Einzige, was Sie als Patient wirklich falsch machen können, ist, das Pulver nicht in der jeweils ausreichenden Menge und Dauer zu nehmen. Ihr Körper stellt sich dadurch nämlich allmählich auf den richtigen ph-Wert um - sofern sie ihm gleichzeitig ausreichend Wasser - sonst nichts! - geben! Um dadurch Ihre Magensäure abzupuffern, produziert Ihre Bauchspeicheldrüse schließlich täglich vorrangig jenes Natriumbicarbonat , das sie sich hier unterstützend zusätzlich zuführen.

Die Pulvermischung bewahren Sie an einem trockenen Platz auf und steuern, durch die Kontrolle des ph-Indikatorstreifens, so jahre(lebens)lang Ihren ph-Wert. Und lassen Sie sich nicht davon verunsichern, was der Apotheker als Verfallsdatumder einzelnen Lieferung angibt. Das Pulver hält jahrelang! Im Gegensatz zu Natron hat dieses Pulvers den Vorteil, dass es alle für den Zellstoffwechsel wichtigen Mineralien in einem ausgewogenen Verhältnis enthält, nämlich Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium, wodurch auf zellulärer Ebene die Säure-Base-Normalisierung besser abläuft.

Wichtig ist mir daher nur, meinen Patienten bewusst zu machen, dass sie bei 6,8 ph-Wert bereits Beschwerden haben, die allerdings die Wenigsten dem niedrigen ph-Wert zuordnen, obwohl sie sich damit tatsächlich schon im krank machenden ph-Bereich bewegen.

Mein Rat ist daher immer, die Patienten sollten in den ersten Wochen mehrmals am Tag messen und dann - abhängig vom jeweiligen ph-Wert, Körpergröße und -gewicht - zwischen einem gestrichenen Kaffeelöffel und einem gehäuften Eßlöffel nehmen. Hierbei gilt:

1 gehäufter Esslöffel ca. 22 - 23 g ; 1 gehäufter Esslöffel = 2,5 gehäufte Teelöffel; 1 gehäufter Teelöffel = 8 - 10 g

( Die deutsche Gesellschaft für Ernährung geht davon aus, tägliche Mischkost habe einen Säureüberschuss von 50-80 Milliäqivalent (mEq) - durchschnittlich somit 65. Dier Neutralisation dieser Säure erfordert 65 x 84 mg NaHCO3 (Natron, Mg. 84) = 5,46 g Natron, was in seiner Säure neutralisierenden Wirkung etwa 6,5 g Dr. Kern-Basenpulvers entspricht. Die Schwankungsbreite von 50-80 mEq entspricht also 5 bis 8 g des Dr. Kern-Pulvers)

Das Ergebnis Ihrer Pulvereinnahme lässt sich an Ihrem nächsten Urin kontrollieren!
Sie müssen sich insofern also selbst 'einstellen'.

Dabei gibt es durchaus Patienten, die müssen krankheitsbedingt - weil sie etwa jahrzehntelang zu wenig getrunken haben und/oder zu viel tierisches Eiweiß zu sich nahmen - anfangs auch mehrfach am Tag das Pulver nehmen. Schließlich wird sich der ph-Wert aber immer zum Normalbereich hin entwickeln und Sie werden das Pulver dann immer seltener brauchen.

Bei der Auswahl von Fertigarzneimittel zur Entsäuerung achten Sie bitte auf die jeweilige Zusammensetzung, die keineswegs immer eine gleichwertige Entsäuerung garantiert, wie das Basenpulver nach Dr. Kern. .

Basenpulver ist also nicht gleich Basenpulver!

Obwohl das von mir empfohlene Pulver im energetischen Test deutlich besser kommt, hat eine sinnvolle prozentuale Zusammensetzung aber etwa auch Alkala N:. Die Kosten hierfür sind jedoch- im Vergleich für das Basenpulver nach Dr. Kern - über die angegebenen Bezugsquellen wesentlich höher!

Nehmen Sie allerdings nie an, dass ein einmal erreichter Normalbereich danach dauerhaft bleibt! Dagegen wirken schon die üblichen Trink- und Essgewohnheiten, sowie der Alltagsstress, Krankheiten u.a.!

Sie sollten diese Kontrolle daher lebenslang durchführen!

Dadurch wird Herzinfarkt wie Schlaganfall
sicher vorgebeugt!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de//index.html

 

 

 

 

zu Teil III

 

 

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

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