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Teil III des Artikels:
Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Entsäuerung und Strophanthin als alternative Behandung
Übersäuerung als Gemeinsamkeit von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes

Weltweit jährlich Millionen Tote weniger!
Dieser Artikel zeigt neben praktischen Lösungen die Schwachstellen der Medizinerlogik, die Wissensunterdrückung als Folge marktwirtschaftlicher Gesetzlichkeiten und das Versagen der Politik als gesellschaftsschützendes Korrektiv.

 

 

 

Hinweise zum Bezug von Strophanthin

Die Firma Meda hat Patienten offiziell mitgeteilt, dass sie die weitere Produktion von 'STRODIVAL mr' eingestellt hat.

"...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass nun auch


• Strodival
®
mr


nicht mehr geliefert werden kann. Wir haben das Präparat zum 01. August 2012 außer Vertrieb
gemeldet. Somit sind alle Darreichungsformen von Strodival ® nicht mehr erhältlich.

Hintergrund ist, dass wir das Arzneimittel aufgrund von Auflagen des BfArM im
Nachzulassungsverfahren und aufgrund fehlender Genehmigung eines Hilfsstoffes nicht mehr
herstellen können.

Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können. "

Das ist nach meinem Wissensstand aber nur die halbe Wahrheit! Soweit mir bekannt wurde, geht es darum, dass auf Strodival und den Wirkstoff Strophanthin keine Schutzrechte mehr zu bekommen sind, weil das Mittel seit über hundert Jahren erfolgreich im Markt ist!

Jede Firma könnte folglich Strodival eigentlich so nachbauen, wie es war! Einzige Bedingung der Behörde: Nach Ablauf der Zulassung müsste für Strodival nur ein übliches Nachzulassungdsverfahen durchgeführt werden.

Die Pharmaindustrie will so was aber nicht! Sie will immer Schutzrechte, weshalb aus dem Strodival eben ein 'neues' Mittel gemacht werden sollte, um durch die damit erteilten Schutzrechte die Konkurrenz auszuschalten!

Die Genehmigung für einen solchen Hilfsstoff wurde der Fa MEDA aber von der Behörde offenbar verweigert. Die Hintergründe dafür kenne ich nicht genau! Offenbar deshalb stellte die Fa MEDA die weiterere Produktion von Strodival aber nun nun endgültig ein - mit der für MEDA meines Wissens nicht unerwünschten Folge, ohne 'Gesichtsverlust' damit ein firmeneigenes Konkurrenzprodukt 'elegant' vom Markt nehmen zu müssen.

Geschäfte sind nun mal so! Und die paar Toten mehr deshalb .....

Wer die medizinische Bedeutung von Strohanthin für Herzkranke kennt - die wenigstens Mediziner kennen die aber leider und die Kardiologen wollen verständlicherweise von dem Medikament erst recht nichts wissen, weil es sie teilweise überflüssig macht! - weiß insbesondere als Patient, was das für Betroffene bedeutet. Immer wieder erhalte ich jedenfalls verzweifelte Anfragen, was die Betroffenen denn jetzt tun können.

Die bundedeutschen Apotheken haben inzwischen allerdings den Markt angenommen und bieten Strophanthin in Tropfenform an. Das gab es vor wenigen Jahren noch frei verkäuflich und günstig vor allem in Frankreich! Ich hatte viele Patrienten, die Strophanthintropfen vom Frankreichbesuch mitbrachten. Da die Medizin solchen Strophanthintourismus aber wegen der ungewöhnlichen Wirksamkheit von Strophanthin bei Herzkranken unterbinden wollte, gibt es Strophanthintropfen nach meiner Kenntnis inzwischen auch in Frankreich nur noch auf Rezept und an Einheimische.

Sie erhalten heute Strophanthin in Tropfenform oder sogar als magensaftresistente Kapseln aber auch bei einigen Apotheken in der BRD. Die Preise müssen Sie jeweils erfragen! Soweit sie mir bekannt wurden, kann ich Ihnen für die eigene Suche hier jedoch folgende Preise der Apotheke in Ellwangen als Anhaltspunkt weitergeben:

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de - :

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 100 ml = 28.50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 250 ml = 43,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 100 ml = 32,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 250 ml = 48,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12 mg) : 100 ml = 45,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12mg) : 250 ml = 85 Euro

Diese Apotheke stellt auch Kapseln mit 3mg Wirkstoff her: 100 Stück =113 Euro.

Weiteres erfragen Sie bitte bei der Apotheke. Bitte nicht bei mir! Andere Dosierungen und Mengen werden Ihnen hergestellt! Immer aber bedarf es dazu eines ärztlichen Rezeptes !

 

 

 

Teil III

21. Das Hormon Strophanthin

22. Die Entdeckung der Strophanthuspflanze

23. Der Herzinfarkt - ein Problem der Gegenwart

24. Zu Giftigkeit und Nebenwirkungen von Strophanthin

25. Zur fragwürdigen Verschreibungspflicht von Strophanthin
25.1. Das angeblich gefährliche Strophanthin
25.2. Ein politischer und behördlicher Schacher um die Freigabe von Strophanthin?

26. Die intravenöse Strophanthintherapie

27. Die orale Strophanthintherapie

28. Die Strophanthinmedikamente in der BRD

29. Ärztliche Erfolgsberichte über Strophanthin

30 Strophanthin in der DDR

31. Strophanthin und Heilpraktiker

32. Die 'Lügen' gegen das Strophantin

33. Strophanthin und Blutdrucksteigerung?
33.1. Blutdruck und Rattenversuche mit Strophanthin
33.2. Hängt eine Blutdruckerhöhung von der Strophanthinmenge ab?

34. Die Zukunft des Strophanthins?(!)
34.1. Illegaler Strophanthinkauf etwa über ebay?

35. Alternativen in der Strophanthin-Therapie
35.1. Strophanthin als Tee-Zubereitung
35.2. Strophanthin als Ur-Tinktur
35.3. Strophanthin in Tropfen
35.3.1.Making g-strophanthin-drops (apothecary)

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 



 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
können Sie diese Petition
nun im Internet bis 26.8.08 mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Setzen Sie sich bitte auch im Bekanntenkreis für das Mitzeichnen ein!

Der Erfolg dieser Petition könnte auch mal über Ihr Leben
oder das Ihrer Angehörigen und Bekannten entscheiden!

 


 

 

 

 

 

 

Teil III

 

21. Das Hormon Strophanthin

1991 wurde von Hamlyn et al. aus menschlichem Blutplasma eine als g-Strophanthin (Ouabain) bezeichnete Substanz isoliert. Hierzu siehe: "Strophanthin - das körpereigene Hormon" - http://www.melhorn.de/Strophhormon/index.htm

1998 ergaben Untersuchungen von Prof. Dr. Schoner u.a./ Uni Gießen ( "Endogenous Ouabain and its Binding Globulin: Effects of Physical Exercise and Study on the Globulin's Tissue Distribution" an gesunden Probanden, dass bei Belastung Strophanthin g in den Nebenieren und/oder im Gehirn in einer Menge produziert wird, die bei oraler Zufuhr therapeutischem Einsatz entspricht.

Wie etwa 100 Studien belegen, regt g-Strophanthin dabei in Konzentrationen, wie sie bei oraler Einnahme gegeben sind, die Natrium-Kalium-Pumpen in der Zellwand aller Körperzellen an, von denen es je Myokardzelle etwa 10 Mio.gibt. Sie pumpen - bis 200 mal pro Sekunde - ständig Natrium aus und Kalium in die Zelle.

.Entgegen der schulmedizinischen Auffassung wirkt das g-Strophanthins dabei nur dann hemmend auf die Natrium-Kalium--ATPase (= die Na-K-Pumpe), wenn es in hohen toxischen Dosen gespritzt wird. Ansonsten ist es - was Digitalis beispielsweise nicht kann und worin sich dieses nachteilig von Strophanthin abgrenzt! - die entscheidende Stimulation der Na-K-Pumpe.

Zum Teil doppelblind belegt, ergeben sich dadurch wesentliche Verbesserungen

Außerdem verhindert Strophanthin dadurch nicht nur

sondern wirkt wohl auch bei folgenden Erkankungen:

Hierzu insbesondere das im Mai 2003 erschienene und trotz seiner Wissenschaftlichkeit auch für Laien verständliche Sachbuch von Rolf-Jürgen Petry "Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin - eine pflanzliche Substanz ohne Nebenwirkungen." - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm - sowie der Artikel : Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm

Wie beispielsweise Insulin zur Verstoffwechselung von Kohlehydraten bedarfsgemäß 'abgerufen' wird, so wird bei Stoffwechselbedarf des Herzmuskels Strophanthin angefordert und dann körpereigen hergestellt.

Denkbar ist mir daher auch eine generelle Erschöpfung der körpereigenen Strophanthinproduktion als letztlicher Auslöser dieser Katastrophe - vergleichbar dem Zusammenbruch der Leistungsfähigkeit der Bauspeicheldrüse als Insulinproduzent. Um solcher Erschöpfung entgegen zu wirken, scheint es mir daher sinnvoll, homöopathisch durch Strophanthinum G D 200 Globuli, sowie die Strophanthus-Pflanze selbst - homöopathisch aufbereitet als 'Strophanthus gratus' C 200 Globuli - auf die körpereigene Strophanthinproduktion einzuwirken.

Die Bezeichnung g-Strophanthin leitet sich von der Strophanthus-Art Strophanthus gratus ab,das k-Strophanthin von der Strophanthus-Art Strophanthus kombé. Quabain, die angelsächsische Bezeichnung für g-Strophanthin, wurde nach dem afrikanischen Quabaio-Baum benannt, dessen Rinde das g-Strophanthin enthält.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

Das Fachbuch von Rolf-Jürgen Petry "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes".- http://www.melhorn.de/Strophbuch/index.htm nun in 2.Auflage

In weit verbesserter Ausgabe - mit nunmehr 1665 Fußnoten!!! - kam Ende 2006 die 2.Auflage heraus. Sein etwas abgeänderter Titel: "Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin - eine pflanzliche Substanz ohne Nebenwirkungen."

Es zeichnet den Verfasser aus, dass er nicht etwa einfach abschreibt - wie das bei wissenschaftlichen Arbeiten viele tun! - und das dann mit Fußnoten verbrämt, sondern er hat sich ersichtlich mit dem jeweiligen Stoff gründlich auseinandergesetzt und auch wirklich gelesen, worüber andere oftmals nur zitierend schreiben. Das macht dieses Buch zu einer wirklich bedeutenden Dokumentation über den tsächlichen Wissensstand um Strophantin, die auch keine Fragen mehr offen lässt.

Dabei hat Rolf-Jürgen Petry auch noch die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe des Kampfes um und gegen Strophanthin ausgeleuchtet, wie das in den letzten Jahren immer wieder auch in anderen Veröffentlichungen - etwa des Internets - geschah. Petry verdeutlicht dadurch - wissenschaftlich und allgemein verständlich - dem Leser , wie es überhaupt erst zu dieser, heute so bekämpften Sonderrolle von Strophanthin kam.

Besonders interessant aus meiner Sicht dabei auch der Ausblick auf die für die Zukunft gewiss noch zunehmende Bedeutung von Strophanthin bei der Behandlung von Demenzkranken. Hierzu ist bislang leider noch zu wenig bekannt geworden, weil Strophanthin schwerpunktmäßig immer nur mit Herz-/Kreislaufproblematik genannt wird. Dabei zeigt sich die Vielschichtigkeit dieses körpereigenen Hormons gerade auch daran, welche Bedeutung es in der Therapie für den Demenzkranken haben kann. Verbindet sich dabei doch seine herzstärkende Wirkung in besonderer Weise mit seiner Bedeutung auch für den Gehirnstoffwechsel. Hierüber wird man in den kommenden Jahren gewiss noch viel zu hören bekommen!

 

 

 

 

22. Die Entdeckung der Strophanthuspflanze

Der Strophantus-Strauch ist ein milchsaftführendes Lianengewächs der tropischen Wälder Asiens und Afrikas. Die Eingeborenen verwendeten es in einer besonderen Aufbereitung des Samens als Pfeilgift.

Die Geschichte des Strophanthins in seiner Bedeutung für die Medizin ist nicht so genau nachvollziehbar. So wird berichtet, zufällig und unbemerkt seien Samen des Strauches dem schottischen Botaniker und Konsul von Sansibar Kirk, einem Mitgliedes der Livingstone-Expedition, in den Tee gefallen.

Andere berichten, Kirk habe sich damit versehentlich die Zähne geputzt, was ich für noch weniger überzeugend halte.

Kirk soll danach jedenfalls eine deutliche Erleichterung am Herzen gespürt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen haben, so dass er die Pflanze nach Europa mit brachte.. Er übergab sie dem schottischen Forscher Dr. Thomas Fraser, der 1862 aus dem Kombe´- Samen die Tinctura Strophanthus fertigte. Im Jahre 1885 wurde dann nach unzähligen pharmakologische Untersuchungen, langjähriger klinischer und außerklinischer Erprobung das Medikament eingeführt.

Nun dürfte Kirk ein rundum gesunder Mann gewesen sein, sonst hätte er sich - jedenfalls mit Herzbeschwerden - kaum der Livingstone-Expedition angeschlossen, bezw anschließen dürfen. Seine Herzbeschwerden dürften sich somit als Folge der körperlichen Strapazen und dem damit verbundenen Stress entwickelt haben. Für mich steht daher außer Frage, dass Kirk von der Pflanze dann durch afrikanische Medizinmänner erfuhr, denen das Mittel gewiss schon lange bekannt war.

Folglich stimmt die Behauptung einer 'Entdeckung' der Heilpflanze durch Kirk m.E. wohl nicht! Für diese Annahme spricht auch, dass Livingstone schon damals in seinen Werken schrieb , der 'Strophantus kombe' - Samen werde in der Medizin wohl noch eine große Rolle spielen. Wie aber sollte er das beurteilen können, nachdem angeblich nur Kirk etwas in den Tee gefallen war?

Für mich steht jedenfalls fest, dass sich Kirk - als Weißer, Forscher und zudem noch Angehöriger des Britischen Empire - den einheimischen "Kaffern" wohl so überlegen fühlte - eine allgemeine Geisteshaltung, die in Afrika bis in die Gegenwart reicht! - dass er m.E. die Wahrheit darüber fälschte, wie er wirklich Kennntis von der Strophanthuspflanze erhielt. Allerdings ist denkbar, dass dies - aus gleichen, niedrigen Motiven - später von Dritten bewusst auch so verfälscht wurde, weil sie nicht verwinden konnten, dass dieses segensreiche Heilmittel von "Kaffern" entdeckt wurde und nicht von europäischen Forschern.

Wieder andere berichten, 1865 habe der Toxikologe Pelikan erkannt, welche Wirkung dieses Pfeilgift für das Herz hat und G. du Bellay habe noch im gleichen Jahr aus der damals französischen Kolonie Gabun den Samen der Strophantus gratus mitgebracht.

Wie auch immer es gewesen sein mag - jedenfalls war seine 'Entdeckung' für die westliche Medizin ein Zufall, von dem seither viele Menschen profitierten.

John Uri Lloyd schrieb bereits im Sept. 1897 in "The Western Druggist", Chikago ausführlich über die Strophanthus-Pflanzen : " Strophanthus Hispidus,D.C." - http://www.swsbm.com/ManualsOther/Strophanthus-Lloyd.PDF.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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23. Der Herzinfarkt - ein Problem der Gegenwart

Strophanthin war vor und kurz nach dem 2.Weltkrieg allerdings noch nicht als herausragendes Mittel gegen den Herzinfarkt bekannt. Man wusste damals nur von seiner hervorragenden Wirkung für die Weiterstellung der Koronararterien und seine Bedeutung auch für die Behandlung der Koronarsklerose, Angina pectoris und Herzmuskelschwäche. Schon 1928 anerkannte dies der damalige ,Herzpapst' der Schulmedizin, Prof. Ernst Edens ( 1876 - 1944 ).

Dieses fehlende Wissen um die Wirkung von Strophanthin bei Herzinfarkt hatte seinen Grund allein darin, dass der Herzinfarkt damals ein nur selten gesehenes Krankheitsbild war. Sind heute die Kliniken voll mit solchen Patienten und sterben jährlich Tausende daran, gab es nach Berichten alter Ärzte damals viele Medizinstudenten, die bis zum Abschluss ihres Staatsexamens deshalb nie einen Herzinfarktpatienten zu sehen bekommen hatten, weil es keine gab!

Der Herzinfarkt ist nämlich eine sog. Wohlstandskrankheit - wie auch Diabetes! - und letztlich Folge von Stress sowie insbesondere ernährungsbedingter Stoffwechselschäden durch Überladung des Organismus insbesondere mit tierischem Eiweiß.

Nach dem 2.Weltkrieg war es dann das Verdienst des Internisten Dr. med. Berthold Kern, durch eine standardisierte Aufbereitung des Wirkstoffes Strophanthin in Kapselform die Patienten von der intravenösen Verabreichung 'befreit' zu haben, die letztlich unnötig und vor allem aufwändig sind. Kostengünstiger und arztunabhängig kann der Patient seine Kapseln seither dauerhaft und selbstständig einnehmen.

Mit der oralen Einnahme von Kapseln war also endlich eine tägliche Behandlung aller Patienten möglich geworden - zum Wohle der Patienten, aber zum Missfallen der Ärzte und vor allem der Pharmaindustrie, da Strophanthin seit Jahrzehnten nicht mehr patentfähig ist.

So veröffenttlichte die "Zeitschrift für Allgemeinmedizin", S. 1223-1228, Heft 33, am 30. Nov. 1985 die Ergebnisse einer Doppel-Blindstudie - als dem nicht mehr zu überbietenden Ergebnis wissenschaftlicher Beweisführung! - über Strophanthin:

"Methodik:
Kapseln Strodival spez. oder Placebo wurden in 15 Tagesportionen verpackt. Verum und Placebo unterschieden sich weder im Aussehen noch im Geschmack. Die Zuteilung der ... erfolgte nach einem Anwendungsplan rein zufällig und streng doppelblind. Die Patienten erfuhren, dass zwei verschiedene Mittel geprüft wurden, nicht aber, welches Medikament sie selbst erhielten. Sie erteilten ihre grundsätzliche Einwilligung .... Die Einnahme der Kapseln erfolgte nach einer ausgehändigten Vorschrift.

Es folgen zahlreiche Testergebnisse.

Fazit:

"Für die Praxis"

1. g-Strophanthin perlingual ist nicht toxisch und hat keine Nebenwirkungen z.b. keinen RR-Abfall.
2. Bei g-Strophanthin kommt es zu keiner Gewöhnung.
3. g-Srrophanthin perlingual ist besonders wirksam bei stabiler Angina Pectoris aller Altersklassen.
4. Eine Kombination von g-Strophanthin perlingual mit anderen antistenokarischen Pharmaka ist ohne Risiko möglichl"

Mehr kann man nicht wollen und wissenschaftlich auch nicht bekommen! Nur müsste man diese Ergebnisse dann in der ärztlichen Praxis auch umsetzen!

Eben daran fehlt es aber! Außer den Kranken - dem schwächsten Glied in der Interessenkette! - will das keiner, denn an den 'modernen' Herzmitteln und -methoden ist nun mal viel mehr verdient!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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24. Zu Giftigkeit und Nebenwirkungen von Strophanthin

Die Frage einer Giftigkeit des Strophanthins ist in den Fachartikeln :

Herzinfarkt : 'Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report' - http://www.melhorn.de/Strophanthin

Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm

ausführlich behandelt.

Den von manchen gezeilt verbreiteten Unsinn über die angebliche Giftigkeit von Strophanthin widerlegt sehr anschaulich der Gästebuch des Kollegen Mario Fassen vom 30.4.08:

 

"Wie giftig ist Strophanthin?

Ein Mann, der sich in Frankreich die Strophanthintinktur besorgte, hatte in Selbstmordabsicht 150 ml dieser Urtinktur auf einmal getrunken.

Tags darauf rief er mich an und beschrieb mir auf Befragen folgende Symptome des weiteren Geschehens:

' Die Tinktur war nachhaltig sehr bitter. Nach einer halben Stunde kam Übelkeit auf, mit einem schlechten Geschmack im Hals. Nach einer weiteren Stunde hatte ich das Gefühl, als wenn, von oben durch den Hals, etwas in der Lunge stecken würde.
Zwischen der sechsten bis zehnten Stunde setzten immer wieder Durchfälle ein. Ab der zwölften Stunde hatte ich einen schnellen Puls und einsetzenden Schwindel. Gleichzeitig war ich sehr müde und hatte, in Richtung Lunge, unter dem Schwertfortsatz, ein knotiges Druckgefühl.
Nach ein paar Stunden Schlaf erholte ich mich zunehmend. Ohne therapeutische Gegenmaßnahmen!"

Da bei einem Herzinfarkt bereits 15 Tropfen der Urtinktur reichen, um das Geschehen aufzulösen, darf die orale Strophanthintherapie folglich durchaus als unbedenklich eingestuft werden.

Allerdings wurde mir von einer Frau mit einem schweren Herzklappenfehler berichtet, deren Beschwerden sich durch die Einnahme der Tinktur erheblich verstärkten.

Eine Leistungsverbesserung des Herzens ist also nicht bei jedem Krankheitsbild angebracht.
Bei einem Klappenfehler würde ich jednfalls eher Cactus grandiflorus empfehlen.

Verbleibe mit freundlichen Grüßen
Mario Fassen"

An dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte zweifle ich nicht.

Über den allgemeinen Gesundheitszustand dieses Selbtmordwilligen ist zwar nichts bekannt, doch dürfte der nicht wirklich schlecht sein, denn ein solcher Selbtmordversuch ist immer eine erhebliche Belastung für den Organismus. Das schildert auch der Bericht!

Daher darf auch keiner glauben, er dürfe Gleiches unbesorgt nachmachen und diese Strophanthintunktur in beliebiger Menge einnehmen. Andererseits darf festgestellt werden, dass der Selbstmord gelungen wäre, wäre Strophanthin wirklich giftig!

Mir selber hat sich Strophanthin in Kapselform ( ( Strodival ) auch als ungiftig bewiesen, denn ich selbst habe zeitenweise bis zu 3 x 8 Kapseln davon täglich genommen und dadurch immer nur die erhoffte Besserung erfahren. Auch Dr. Berthold Kern hat mir in persönlichem Gespräch von Erfolgen seiner Patienten mit solch hohen Dosen berichtet.

Gerade auch die Tatsache, dass Strophanthin ein körpereigenes Hormon ist, weist die Behauptung von der Giftigkeit in die Welt der Greuelgeschichten. Hierzu : Herzinfarkt: Strophanthin - das körpereigene Hormon" - http://www.melhorn.de/Strophhormon/index.htm

Strophanthin ist - wie von einem Hormon zu erwarten - bei oraler Verabreichung weitgehend nebenwirkungsfrei. Die Nebenwirkungen beschränken sich auf Durchfall und bei den noch allein im Markt befindlichen Zerbeisskapseln Strodival und Strodivan special auf seltene Reizungen der Mundschleimhaut und der Zunge. Dies ist jedoch dosisabhängig und abzufangen, indem vorübergehend die Dosis reduziert wird.

Die Reizung im Mundbereich durch das genannte Präparat lässt sich außerdem durch das magensaftresistente Strodival mr vermeiden, das deshalb auch besonders für die Dauertherapie geeignet ist.

Hierzu vor allem auch Rolf-Jürgen Petry in "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes".und : " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Von Digitalis wurden noch im Jahre 1982 rund 90 000 medikamentöse Vergiftungen registriert - siehe Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm. Außerdem ist Digitalis gefürchtet wegen seiner manchmal tödlichen Folgen bei der Behandlung frischer Herzinfarkte ( " Digitalisinfarkte" ). 'Digitalistote' sind nach Dr. med Bernthold Kern jene Fälle, bei denen der Infarktpatient ins Krankenhaus kam, dort kein Strophanthin bekam, sondern ein Digitalispräparat und daraufhin 'überraschend' an einem weiteren Infarkt verstarb. Mit Strophanthin wäre so was nicht geschehen, wie frühere Ergebnisse aus Kliniken belegten, die ausschließlich Strophanthin einsetzten.

Das auch körpereigen hergestellte Strophanthin ist demgegenüber nicht giftig. Sogar Selbstmordversuche mit Unmengen oralem g-Strophanthin blieben ohne Schäden. Nur wenn Strophanthin in krasser Überdosis intravenös gespritzt wird - wie das in den USA geschah! - wirkt es tödlich.

Ungiftig ist jedoch immer die orale Einnahme von Strophanthin.Sogar Selbstmordversuche mit Unmengen oralem g-Strophanthin führten nicht zu bleibenden Schäden.

Darüber darf nicht hinwegtäuschen, dass das Hormon Strophanthin ( noch ) den Herzglykosiden - wie etwa den Digitalispräparaten - zugeordnet ist - mit deren, in der roten Liste angegebenen Nebenwirkungen und Kontra-Indikationen.

Tatsächlich haben sich die Nebenwirkungen immer nur auf die Einnahme selbst bezogen, in Form gelegentlicher Reizungen des Verdauungstraktes, wie Zungenbrennen bei Einnahme der Zerbeißkapseln Strodival, schnellere Stuhlpassage bis hin zum Durchfall. Letzteres ist durch kurzfristiges Absetzen bezw eine Dosisredizierung aber rasch behoben.

1998 teilte auch die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker mit, daß ihr nur ein Fall von Schwindel, Benommenheit, Nervosität, Atemnot und Tachykardie bekannt wurde. Eine Literatur-Recherche habe keinen weiteren Fall von Nebenwirkungen des Medikamentes Strodival ergeben.

Schon im Prozess des Journalisten Schmidsberger gegen den "Stern" vor dem Oberlandesgericht München hatte das Bundesgesundheitsamt übrigens gutachterlich festgetstellt, trotz Meldepflicht seien nie Risiken durch das Mittel Strodival registriert worden. Daraufhin wurde der Zeitschrift die Behauptung verboten, dass es sei gefährlich sei, bei einem akuten Herzinfarkt Strophanthin in Form von Zerbeißkapseln Strodival einzunehmen.

Die orale Einnahme sehen allerdings sogar die Strophanthingegner letztlich als harmlos an. Behaupten sie ja sogar nachdrücklich, Strophanthin werde oral vom Körper gar nicht aufgenommen. Ein Herzmittel, das der Körper bei oraler Einnahme angeblich aber gar nicht aufnimmt, kann in gebräuchlichen oralen Dosen nach der Logik demnach aber auch nicht gefährlich sein.

Die Ungiftigkeit von oral eingenommenem Strophanthin beweisen im übrigen die erfolglosen Selbstmordversuche mit extremen Überdosen von oralem Strophanthin.

Trotzdem wird bezüglich der Giftigkeit auch im Internet - etwa bei der Medizinischen Homepage von medicine woldwide - http://www.m-ww.de/pharmakologie/arzneimittel/herzstaerkende/strophanthin.html - weiterhin gezielt falsch informiert, damit auch für Ärzte Strophanthin therapeutisch wenigstens so gefährlich bleibt, wie andere Herzglykoside. In dem, nach Fußnote der A Med-World AG, t am: 14.12.2001 geänderten Beitrag wird noch nicht mal darauf hingewiesen, dass Strophanthin ein Hormon ist. Dafür heißt es dort:

" Dieser Beitrag wurde von den im Impressum genannten Fachärzten, Apothekern und Wissenschaftlern des jeweiligen Bereiches erstellt und vom Redaktionsteam didaktisch überarbeitet. Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss!"

Wie irreführend solche Falschinformation gerade auch für interessierte Laien ist, beweisen die Gästebucheinträge Nr. 395 und Nr. 396 - http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&prot=&eid=0&skip=0.

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

25. Zur fragwürdigen Verschreibungspflicht von Strophanthin

Obwohl - bezw gerade weil? - seit Jahrzehnten die Unbedenklichkeit der oralen Einnahme von Strophanthin bekannt und unstreitig ist., kam Strophanthin in den 1970er Jahren trotzdem unter Verschreibungspflicht und seine weitere Verwendung Verordnung blieb somit den Ärzten vorbehalten. Diesen allerdings wird an den Universitäten fälschlich seit Jahrzehnten gelehrt, Strophanthin habe oral keinerlei Wirkung.

Die neue Rezeptpflicht für orales Strophanthin wurde mit angeblichen Resorptionsschwankungen begründet. Diese Erklärung ist jedoch nicht glaubwürdig, sondern m.E.wohl eher dafür gedacht, den schönen Schein behördlicher Korrektheit aufrecht zu halten. Dass sich aus angeblichen Schwankungen der Aufnahmefähigkeit des Körpers für orales Strophanthin nämlich eine Gefährlichkeit oralen Strophanthins ergibt - die allein zur Verschreibungspflicht berechtigt hätte! -wird nämlich gar nicht behauptet.

Hinzu kommt, dass insbesondere die wissenschaftliche Grundlage dieser Entscheidung so 'wabbelig' ist, dass dies korrekt handelnden Verantwortlichen der Arzneimittelkommission notwendig klar sein musste!

Dennoch stützt die Behörde die Verschreibungspflicht lediglich auf eine einzige Doktorarbeit, in der - völlig unwissenschaftlich - die Ergebnisse zweier verschiedener Untersuchungen zusammengeworfen wurden und danach - vorhersehbar - festgestellt wurde, die Aufnahme des Mittels vor bzw. nach dem Essen sei unterschiedlichi. Es war aus meiner Sicht eine vorsätzlich falsche und pflichtwidrige Feststellung, daraus dann allerdings den Schluss zu ziehen, das Wirkmittel unterliege folglich gefährlichen und daher verschreibungspflichtigen Resorptionsschwankungen.

Diese folgenschwere Behauptung ist so hergeholt wie lächerlich und hatte m.E. nur den Zweck, das Strophanthin behördlich der Selbstmedikation der Patienten und vor allem den Heilpraktikern zu entziehen und es langfristig dadurch aus dem Markt drängen zu können!

Das Ergebnis dieser m.E. sehr fragwürdigen Doktorarbeit wurde - ohne Angabe der schwer auffindbaren Originalquelle, geschweige denn der absurden Methodik! - jedoch verschiedentlich publiziert und das genügte widerum der Kommission, Strophanthin unter Verschreibungspflicht zu stellen. Das hundertjährige Wissen um die Erfolge mit Strophanthin und seiner Unschädlichkeit bei oraler Einnahme wurde dabei übergangen. Aber schließlich ging es darum, Strophanthin dadurch endlich unter die Veratnwortung der bezüglich Strophanthin unwissenden Ärzte zu stellen.

Demgegenüber hatten KERN und KRAKE bereits in den 50-Jahren des letzten Jahrhunderts bewiesen, dass Strophantin sehr wohl oral eingesetzt werden kann - siehe :"Herzinfarkt : 'Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report' - http://www.melhorn.de/Strophanthin/index.htm. Die Dosis muss oral allerdings höher sein, als bei einer i.v.-Gabe - was jedoch keineswegs ungewöhnlich ist.

Ein für Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber hier ins Internet gestellt! - erzählt diese skandalöse Geschichte um Strophanthin und die Feindschaft der sog. Schulmedizin: " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Nach KERN ist bei Ödemen der Strophantinbedarf außerdem möglicherweise höher, weshalb eine individuelle Einstellung des Patienten erforderlich ist. Auch das allerdings sollte für einen Behandler eher selbstverständliches Wissen sein.

Gerade bei Ödemen ist Strophantin allerdings auch nach meiner Praxiserfahrung besonders sinnvoll eingesetzt. Hierzu auch: Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin - http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm

Diese Wirksamkeit des Strophanthins hat seinen Grund meist schon darin, dass Ödeme häufig Folge einer längeren Einnahme von Blutdrucksenkern.sind. Diese haben als Nebenwirkung meist eine leichte Tachykardie ( = schnelleren Herzschlag ), so dass der Herzmuskel dauerhaft eine zu hohe Arbeit leisten muss. Gerade beim älteren Menschen führt dies schließlich zu einer Herzmuskelschwäche, mit der Folge, daß sich im Knöchel- und Unterschenkelbereich dann meist Ödeme bilden.

Gegen diese Ödeme gibt die Schulmedizin - m.E. auch hier völlig unkritisch in der ausgebaggerten Fahrrinne der Pharmagroßindustrie! - sog. Entwässerungsmittel.

Dagegen wäre weniger einzuwenden, wenn diese 'Entwässerungsmittel' dann aber - wie eigentlich vorgeschrieben! - durch laufende Überwachung des Elektrolythaushaltes kontrolliert würden. Aber weit gefehlt! Aus Zeit- und Kostengründen werden diese Mittel in der Regel routinemäßig verschrieben und das unkontrolliert ( "Mein Rezept bekomme ich immer von der Schwester" ) oft über Jahre. Allenfalls wird die Dosis heraufgesetzt, wenn die Wirkung nachläßt. Die Folgen sind eine weitere Herzschwäche, noch mehr Ödeme usw...Irgendwann endet das darin, dass dem Patienten - für wiederum viel Geld - ein Herzschrittmacher eingesetzt wird.

Dabei traut man manchmal seinen Augen kaum, welche Erfolge sich demgegenüber bei Patienten einstellen können, wenn diese geistlose ,Standardtherapie' abgebrochen und das Entwässerungsmittel durch Strophantin und Mineralienzufuhr ersetzt wird. Hierzu auch: Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin - http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm. Die Patienten danken es, doch die Pharmaindustrie sieht ihre Gewinne schwinden und die Ärzte ihre Einnahmen. .

Nach Herstellerschätzung verordnen aufgrund dieser 'Wissenspolitik' an den Universitäten heute jedenfalls nur noch etwa 1000 Ärzte in der BRD regelmäßig Strodival, weitere 2000 Ärzte gelegentlich. Wie diese Zahlen allerdings zustande kommen, weiß ich nicht. Wahrscheinlich sind sie aus der Produktionsmenge abgeleitet. Auf jeden Fall nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Natürlich war den Verantwortlichen für die Verschreibungspflicht damals m.E. klar, dass ein verantwortungsbewusster, aber im Einsatz oralen Strophanthins unerfahrener Arzt üblicher-/richtigerweise kein orales Strophanthin verschreiben werde. Schließlich wird seit Jahrzehnten an den Hochschulen gelehrt, Strophanthin sei ein 'alter Hut' und werde vom Körper nicht mal aufgenommen.

Aus meiner Sicht war die Verschreibungspflichtigkeit daher auch nichts anderes als ein marktmäßig geschickter Schachzug.

Ohne das Mittel verboten zu haben, wurde Strophanthin so nämlich aus dem Markt gedrängt!

Zu den wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Hintergründen siehe auch Kapitel 57: "Kampf den Mineralien und Vitaminen" - http://www.melhorn.de/herzinfarkt/Herzinfarkt5#57.

 

 

 

 

25.1. Das angeblich gefährliche Strophanthin

Möglich gemacht hatte die Verschreibungspflicht, dass Strophanthin in den USA von einem einzigen Arzt in der vierfachen Dosis des maximal Zulässigen gespritzt worden war und und der Patient daran verstarb.

Angesichts des Milliardenmarktes mit Herzmitteln, halte ich diese Tat noch heute für einen Art Auftragsmord der Industrie zur Diskreditierung des Strophanthins, denn diese Tötung war in der BRD dann die fadenscheinige Voraussetzung, das orale Strophanthin unter Verschreibungspflicht zu stellen. Die in den 1970er Jahren eingeführte Rezeptpflicht für das orale Strophanthin wurde nämlich daraufhin mit angeblichen Resorptionsschwankungen begründet, die das - siehe USA! - angeblich ohnehin recht gefährliche Strophanthin nun derart kritisch erscheinen lasse, dass es unter ärztlicher Konrolle gehöre und damit unter Verschreibungspflicht müsse.

Die Unterstellung von den angeblich, im Kern gefährlichen Resorptionsschwankungen geht auf eine Doktorarbeit zurück, in der die Ergebnisse zweier verschiedener Untersuchungen zusammengeworfen wurden (Einnahme des Mittels vor bzw. nach dem Essen. Vor dem Essen wurde mehr, danach weniger resorbiert !!). Ohne Angabe der schwer auffindbaren Originalquelle, geschweige denn der absurden Methodik wurde dieses Ergebnis in Artikeln publiziert - vom gleichen Institut, das fälschlich andererseits auch herausgefunden haben wollte, dass Strophanthin nur in sehr geringem Umfang resorbiert wird. Wenn Strophanthin aber angeblich nicht resorbiert wird, kann es insoweit auch nicht gefährlich sein!

Die Verschreibungspflichtigkeit für orales g-Strophanthin basiert folglich auf einer unwissenschaftlichen Methodik!

Nun sind die Zuständigen des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte(BfArM) gewiss keine medizinischen Laien und haben die dargelegten methodischen Schwächen und Unzulänglichkeiten der hier m.E. missbräuchlich verwendeten Doktorarbeit fraglos ebenso erkannt. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass in dem Bundesinstitut auch die umfangreiche Literatur über den seit rund 100 Jahren erfolgreich eingesetzten Wirkstoff Strophanthin bekannt war und auch niemand davon ausging, Strophanthin sei ein obskures Erzeugnis aus 'Hinterhofküchen' der Pharmabranche.

Wie die Skandale um Contergan, Lipobay oder Vioxx beweisen, ist man in diesem Bundesinstitut außerdem eher zurückhaltend bei der 'Verurteilung' von Arzneimitteln.

Wieso also die plötzliche Sorge des Bundesinstituts um angebliche Resorptionsschwankungen von Strophanthin - das nach schulmedizinischer Ansicht ohnehin nicht resorbiert wurde! - beim Präparat Purostrophan®, obwohl beim ebenfalls untersuchte Medikament Strodival® - nach korrekter wissenschaftlicher Methodik! - vorbildliche Blutkonzentrationskurven auftraten?

Was veranlasste dieses Bundesinstitut - das auch den Schutz der Bundesbürger im Auge haben soll - Strophanthin unter Verschreibungspflicht zu stellen, damit es der Selbstmedikation von Betroffenen und vor allem den Heilpraktikern entzogen war? Geht es doch um hunderttausende Bundesbürger, die durch einen gezielten, bundesweiten Einsatz von Strophanthin vor und nach einem Herzinfarkt vor einem unnötigen Tod geschützt werden könnten und sollten. Geht der Schutz der wirtschaftlichen Interessen von Pharmakonzerne vor dem Schutz der Bürger?

Im Hinblick auf den Vioxx-Skdanal sagte der Pharmakologe Prof. Peter Schönhöfer im Fernsehmagazin"REPORT MÜNCHEN" vom 18.10.04 - http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00187/ über die Aufgabenstellung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte(BfArM) :

" Das BfArM nimmt seine Aufgaben zum Schutz der Verbraucher nicht mehr ernst, es handelt viel eher als Dienstleistungsunternehmen für die Pharmaindustrie."

Der Gesundheitsmarkt erwirtschaftet heute Milliarden durch die Behandlung von Herz-/Kreislaufbeschwerden. Er würde bei Aufhebung der Verschreibungspflicht- wie dargelegt - durch eine therapeutische Verbreitung des Wirkstoffes Strophanthin langfristig einen gewaltigen wirtschaftlichen Rückgang erfahren - mit schwersten Gewinneinbrüchen für die Pharmaindustrie. Vor diesem Hintergrund lieferte mir dieser REPORT-Fernsehbericht erstmals eine taugliche Erklärung für die scheinbaren Ungereimtheiten im bürgerschädlichen Verhalten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gegenüber Strophanthin:

Die Gebühren der Pharmaindustrie finanzieren zu knapp 70 Prozent die Arbeit des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Leidet die Pharmaindustrie, leidet auch das BfArM.

 

 

 

 

25.2. Ein politischer und behördlicher Schacher um die Freigabe von Strophanthin?

Tatsächlich liegt es somit allein bei der Bundesregierung, Strophanthin wieder frei geben zu lassen.

Das belegt das Schreiben vom 24.5.04 des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Gesundheit und soziale Sicherung der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag , Andreas Storm an einen Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60 :

" .... Eine Aufhebung der Verschreibungspflicht von Strophanthin ist nur durch eine nicht zustimmungspflichtige Rechtsverordnung der Bundesregierung möglich, an deren Erlaß die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht beteiligt sind.
Im übrigen ist der Memungsbildungsprozeß zu diesem Thema innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion noch nicht abgeschlossen, und auch der Bundestagsausschuß für Gesundheit und Soziale Sicherung hat sich bisher nicht mit einem entsprechenden Anliegen befaßt." ( Anmerkung: nachträgliche Hervorhebung )

Zuständig ist die Abteilung 1 'Arzneimittel und Gesundheitsschutz' im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale . Diese wiederum holt sich weitere Auskünfte ein vom 'Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)' in Bonn, einer selbständigen Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, die aus dem 'Institut für Arzneimittel' des aufgelösten Bundesgesundheitsamtes hervorging.

Nach Schreiben vom 15.6.04 des CDU-Abgeordneten Hubert Hüppe an einen Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60 verhandelt das Bundesgesundheitsministerium derzeit mit dem BfArM über die Frage der Nachzulassung von Strophanthin:

"... Am 6 Mai habe ich nun ein Schreiben des Bundesministeriums erhalten, in dem das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als die zuständige Institution benannt wird. Das Anschreiben fuge ich Ihnen zu Ihrer Kenntnis bei.

Wahrend eines Telefongespräches in der vergangenen Woche mit dem Leiter der Abteilung 1 „Arzneimittel und Gesundheitsschutz' im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung bin ich darüber informiert worden, dass das genannte zustandige Bundesinstitut (BfArM) nach wie vor überzogene Anforderungen an die Wirksamkeit von Arzneimitteln stellt und das Ministerium darüber noch immer in Diskussion mit dem Institut steht. Eine Entscheidung über die Nachzulassung des von Ihnen genannten Stropanthins wird vermutlich im Juli fallen, nachdem Fachleute aus Ministerium und Institut Ende diesen Monats noch einmal auf einander treffen werden, um die Angelegenheit abschließend zu beraten" ( Anmerkung: nachträgliche Hervorhebung ) "

Dies heißt zunächst mal, dass die eigentlich sinnvolle Aufhebung der Verschreibungspflicht von Strophanthin auch ministeriumsseitig überhaupt nicht im Gespräch ist, sondern weiterhin die großpharmafreundliche Politik der Bundesregierung beibehalten werden soll, wie sie insbesondere ab Kapitel 53 " Die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes gegen bewährte Altmedikamente- http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htm#53 - kritisch behandelt wird.

Strittig sind ministeriumsseitig jedenfalls nur die überzogenen Anforderungen an eine Nachzulassung. Dabei bezweifele ich, dass für Strophanthin eine Art 'Sonderregelung' gefunden werden kann, denn das wäre m.E. eine rechtlich unzulässige Bevorzugung eines einzelnen Medikamentes.

Insofern halte ich diese Diskussion auch für eine Art Scheingefecht, damit 'der Apparat' anschließend erklären kann, er habe sich bemüht.

Würde das Nachzulassungsverfahren grundsätzlich geändert, würde damit in der Konsequenz nämlich auch die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes geändert.

Das aber ist ministeriumsseitig nicht zu erwarten! Schließlich ist diese Novelle von der Regierung so vorgegeben und in Bezug auf Strophanthin würde dann eintreten, was ich als Schrecken für die Pharmaindustrie in Kapitel 34. Die Zukunft des Strophanthins?(!) - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt3.htm#34 dargelegt habe.

Seit Ende 2006 ist das jedoch auch entscheiden. Das Institut besteht nun wieder darauf, dass Strodival klinisch doch getest wird, d.h. es wird vom Markt verschwinden..

Die politisch und rechtlich zulässige Lösung für Strophanthin und damit auch für das Medikament
Strodival nämlich von Anfang an nur darin, Strophanthin endlich wieder
aus der Verschreibungspflicht zu entlassen. Das aber sollte ja unbedingt verhindert werden!

Dieses korrekte Handeln wäre therapeutisch dann zwar richtig und verantwortbar, zugleich aber ein Eingeständnis des 'Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte' , dass das Vorgängerinstitut damals falsch gehandelt hatte. Ein solches Eingeständnis wird in einem solchen Institut aber wohl als fachliche und politische Niederlage empfunden werden und daher mit allen Mitteln bekämpft. Inwieweit sich dagegen das vorgesetzte Bundesgesundheitsministerium durchsetzen kann und wird, muss sich zeigen.

Weil dies offenbar auch vom Ministerium so gesehen wird, wurdeder Schwerpunkt der angeblichen Problematik m.E. erst mal ablenkend auf das Nachzulassungsverfahren verlegt - es sei denn, die Politiker selbst sprechen endlich ein Machtwort. Damit ist aber auch nicht zu rechnen, wie insbesondere das kennzeichnende Schweigen der Bundestagsabgeordneten Bündnis 90/Die Grünen und SPD beweist.

Um hierüber Klarheit zu erhalten, schrieb ich am 21.6.04 per Fax an den zuständigen Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium:

"Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt,

durch den Schriftwechsel des CDU-Bundestagsabgeordneten Herrn Hubert Hüppe habe ich erfahren, dass Ihr Haus Ende des Monats mit dem BfArM über die Frage der Nachzulassung von Strophanthin verhandeln wird.

Gestatten Sie mir bitte, kritisch anzumerken, dass diesbezüglich für Außenstehende der Eindruck entsteht, mit den Gesprächen über die Nachzulassung solle in Wirklichkeit eine Auseinandersetzung über die eigentlich mögliche und nötige Aufhebung der Verschreibungspflicht von Strophanthin vermieden werden. Schließlich ist es m.E. rechtlich unmöglich, einseitig für Strophanthin eine Änderung der allgemeinen Nachzulassungsvorschriften zu bewirken - so überzogen diese auch sein mögen.

Die eigentliche Lösung liegt wegen dieser Unmöglichkeit daher m.E. auch nicht in der Nachzulassung von Strophanthin, sondern in einer Aufhebung der Verschreibungspflicht von Strophanthin. Diese wäre gesetzlich zulässig und der Bundesregierung nach Feststellungen des CDU-Abgeordneten Herrn Andreas Storm durchaus möglich. Einzelheiten hierüber entnehmen Sie freundlicherweise meinem Internetartikel www.melhorn.de/Herzinfarkt/ in Kapitel 25. "Zur fragwürdigen Verschreibungspflicht von Strophanthin" - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt3.htm#25.

Über eine Aufhebung der Verschreibungspflicht wird in den anstehenden Besprechungen aber leider nicht geredet, wenn ich den bisherigen Schriftwechsel recht verstehe. Obwohl nur dies Sinn machte! Bitte belehren Sie mich freundlicherweise, sollte ich diesbezüglich irren.
Daher rege ich an, die eigentlich entscheidende Frage einer Aufhebung der Verschreibungspflicht in den Mittelpunkt der Unterredungen mit dem Institut zu rücken. Zumal dadurch nicht nur wesentliche gesundheitliche Belange der Kranken berücksichtigt würden, sondern vor allem auch die weitere Kostenentwicklung im Gesundheitssystem.

Mit der Bitte um Stellungnahme - die ich in den genannten Internetartikel einstellen werde - verbleibe ich

mit freundlichen
Grüßen"

Antwort erhielt ich keine.

Es bleibt also ein Wirtschaftskrimi der besonderen Art, wie mit langer Vorbereitungszeit und m.E. wohl auch unter Zahlung größerer Geldbeträge an Meinungsmacher der Wissenschaft - etwa in Form von großzügigen Forschungsaufträgen - Strophantin aus dem Markt gedrängt wurde, um in der Regel durch patentfähige und damit gewinnträchtige Digitalisabkömmlinge abgelöst zu werden.

Hier wurden m.E. die Kranken dem Profit geopfert, denn das fast nebenwirklungsfreie Strophahtin hilft selbst dann noch, wenn durch Digitalis toxische Rythmusstörungen wie Bigemie, Vorhofflimmern, Leitungsstörungen wie Herzblock und dergleichen, sowie starke Pulsverlangsamung hervorgerufen werden.

Um so beschämender für die sogenannte Schulmedizin, daß sie trotzdem unbeirrt an ihrem Dogma klebt und dadurch Tausende von Infarkttoten auf dem Gewissen hat, weil sie ihnen statt Strophantin nur Digitalis-, Nitroglyzerin- oder/und Blutverdünnungsmittel und etwa Betablocker bezw Hemmer verordnet.

Aber dieses Fehlverhalten hat nun mal seinen wirtschaftlich begründeten Sinn: Selbst an dem scheinbaren Unvermögen der Wissenschaft, dem angeblichen Phänomen Infarkt auf die Spur zu kommen, läßt sich schließlich weiterhin trefflich Geld verdienen und Ruhm ernten.

Und die paar tausend Tote ...!?
Profitnotwendiger 'Kollataralschaden'!

In seinem Artikel "Strophanthin und Herzinfarkt - Erfahrungen nach Bypass und mit der Übersäuerung des Organismus" - http://www.melhorn.de/Strophplaedoyer/index.htm zitiert Dr. Helmut Völkner im Kapitel "Arzt-Kollegen unter sich" aus dem Buch von Dr. Walter Dürsch, in dem ein Gespräch zwischen Dr. Berthold Kern und einem ungenannten Professor wiedergegeben wird. Der Professor wusste, was er sich Gutes tat, als er in Gegenwart von Dr. Kern Strophanthin schluckte - aber auch, was ihm standesrechtlich drohte, wenn er Strophanthin auch seinen Patienten verordnen würde.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

26. Die intravenöse Strophanthintherapie

Prof. Dr. Albert Fraenkel begründete dann 1906 die intravenöse Strophanthintherapie, die in Kliniken und Praxen weite Verbreitung fand. Die intravenöse Strophanthintherapie ist nicht ganz ungefährlich und immer auch so gesehen worden. In ihr hatten sich die Ärzte gleichsam eine Domäne geschaffen, die nur sie beherrschten und an der sie gut verdienten.

Über das Leben und Wirken von Prof. Fraenkel und seine schändliche Behandlung als Jude im Dritten Reich eine sehr informative Homepage unter http://www.albert-fraenkel.de.-.

Die intravenöse Therapie hatte und hat noch immer ihre Anhänger. Ihr Nachteil besteht darin, das man dem Patienten behutsam die für ihn richtige Menge Srophanthin spritzen muss. Hierzu insbesondere: Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung und " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Offenbar überfordert solcher Anspruch aber manche Ärzte, weshalb auch ein amerikanischer Arzt - m.E. allerdings wohl im Auftrag interessierter Wirtschaftskreise - einem Patienten die 4-fach zulässige Maximaldosis intravenös spritzte und ihn damit tötete.

Nach diesem ‚Abspritzen' - anders kann ich es nicht nennen, denn so viel ärztliche Dummheit kann m.E. eigentlich nicht sein, weshalb ich hier auch Absicht unterstelle! - des amerikanischen Patienten durch seinen Arzt wurde in der BRD jedoch sofort alles in einen Topf geworfen und die intravenöse Verabreichung der oralen Einnahme des Mittels gleichgestellt. Wäre alles nicht m.E. ein einziger Schwindel zur Förderung von Großpharmainteressen am Milliardenmarkt der Herzmittel, hätte jedoch allenfalls die i.V.Injektion gefährlich sein können und nur der Verkauf von Ampullen mit Strophanthin hätte unter Verschreibungspflicht gestellt werden dürfen.

Weil es in Wahrheit aber gar nicht darum ging, die ohnehin nur geringe wirtschaftliche Bedeutung der i.V.-Verabreichung des Mittels zu unterbinden, sondern zugunsten der Großpharmaindustrie die Selbstmedikation der Herzpatienten mit kostengünstigen Strophanthintropfen oder -tabletten zu verhindern, wurden nicht nur die Ampullen zur i.v. Verabreichungsform, sondern auch orales Strophanthin in Tablettenform unter Verschreibungspflicht gestellt.

Damit waren alle Selbstversorger, die sich Strophanthin ohne Arztbesuch in der Apotheke holten, nun ebenso davon abgeschnitten, wie vor allem auch die erfolgreich damit behandelnden Heilpraktiker.

Denn mit einer guten Herztherapie durch Strophanthin gäbe es weniger Kranke
- damit aber auch weniger Einnahmen für Ärzte und Pharmahersteller.

Wie hergeholt die Anordnung der Verschreibungspflicht war, ergibt sich schon daraus, dass sich natürlich kein Patient so was selbst intravenös spritzt. Das sollte(muss) immer der Arzt tun. Es ging somit gar nicht darum, durch die Verschreibungspflicht irgend jemand vor Schaden zu bewahren!

Damit sollte und wurde wiederum die Pharmaindustrie mit ihren gewinnträchtigeren aber unwirksameren bezw gefährlicheren Digitalispräparate ebenso wirtschaftlich gefördert, wie die kardiologische Ärzteschaft mit ihren aufwendigen Herzoperationen aller Art. Herz- Keislaufbeschwerden sind schließlich ein Milliardenmarkt, um den es sich knallhart zu kämpfen lohnt. Der amerikanische Tote, der Anlass der Verschreibungspflicht war, würde bei diesem Marktkampf heute geringschätzig nur als 'Kollateralschaden' eingestuft.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

 

27. Die orale Strophanthintherapie

In der täglichen Anwendung ist eine intravenöse Injaktionstherpaie jedenfalls nicht machbar. Kein Kassensysdtem könnte es bezahlen, alle Herzkranken täglich zur i.v. Injektion den Arzt aufsuchen zu lassen. Der Wirkstoff Strophanthin war und blieb daher in Form der i.v.-Verabreichung auch jenen Kranken vorbehalten, die sich den Arzt oder die Kinik leisten konnten.

Strophanthin war peroral schon seit 1865 in Deutschland gebräuchlich. 1893 wurde es schließlich in das Deutsche Arzneibuch aufgenommen und war damit amtlich zugelassen. ( Um so widersinniger auch, für ein seit 110 Jahren zugelassenes Arzneimittel heute eine Millionen teure Nachzulassung zu fordern und das Medikament damit allein durch diese Kostengründe gänzlich aus dem Markt zu drängen! )

Die Bevölkerung nutzte früher die Zubereitung eines Tees aus der Strophanthuspflanze - sofern dieser für sie überhaupt erreichbar war! Diese Teeaufbereitung garantierte jedoch wegen der unterschiedlichen Wirkstoffmengen in den jeweiligen Pflanzen keinen leicht kontrollierbaren Therapieerfolg. Später folgten Tropfen und nach dem 2.Weltkrieg durch die Entwicklung von Dr. Berthold Kern dann standardisierte Kapseln ( Strodival ). Hierzu siehe auch Kapitel 35. Alternativen in der Strophanthin-Therapie.

Die einzunehmende Wirkmenge von Strophanthin ist dabei auf den Krankheitszustand abzustimmen.

Die Tagesdosis beträgt im Normalfall nach meinen Erfahrungen üblicherweise zwischen 6 und 18 mg Strophanthin, d.h. standardisiert 2x1 oder 3x2 Zerbeisskaspseln oder magensaftresistente Kapseln. Der Patient nimmt jedenfalls so viel, dass seine Herzbeschwerden deutlich besser werden oder verschwinden. Das können im Einzelfall täglich auch 3x9 Kapseln ( je 3mg Strophanthin ).sein.

Beim akuten Infarkt habe ich raschen Erfolg schon bei 1x10 Zerbeisskapseln gesehen , die im Notfall auch geöffnet werden können und deren Inhalt dann dem Patienten in den Mund gedrückt wird. Diese Dosierung ist dann einige Zeit beizubehalten.

Die Verabreichungsform hat dabei nur Einfluss auf die Wirkschnelligkeit und damit ergibt sich folgende 'Rangfolge': 'Sieger' ist fraglos die - allerdings vorsichtig zu handhabende - intravenöse Injektion, die bei zu schneller Verabeichung jedoch gefährlich werden kann und daher unbedingt in fachkundige Hand gehört. Ihr folgen dichtauf die auch vom Laien zu verabreichenden Tropfen unter die Zunge und die Zerbeisskapseln. Zeitlicher 'Verlierer' ist natürlich die magensaftresistente Kapsel, die aber gleichfalls in etwa 15 Minuten ihre Wirkung entfaltet und für die Dauermedikation besonders geeignet ist.

Ein für Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber hier ins Internet gestellt! - erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die offene Feindschaft der sog. Schulmedizin: " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/ - gegen den Begründer der OralenStrophanthintherapie, Dr. Berthold Kern.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

28. Die Strophanthinmedikamente in der BRD

Als Folge der erkrankenden sog. 'Wohlstandsgesellschaft' kamen in der BRD dann immer mehr Strophanthinerzeugnisse auf den Markt. Noch im Frühjahr 1987 gab es folgende, reine Strophanthinpräparate:

1. Purostrophan Tropfen ( 2 mg/ml ) und Dragees ( 1mg, 2mg ), sowie forte-Dosierungen
2. Strophoperm ( 4 mg )
3. Strophoral ( 3 mg + k-Strophantol-?)
4. Strodival in Form von Zerbeißkapseln ( Strodival ( 3mg ) und Strodival-Special ( 6 mg ) oder als magensaftresistente Kapsel (Strodival mr ( 3mg )
5. Alvonal MR Dragees ( k-Strophanthin-a 0,5 mg

Durch den jahrelangen Kampf der schulmedizinischen Wissenschaft gegen das Strophanthin wurde schließlich jedoch immer weniger Strophanthin verordnet. Das 'überlebende' Medikament ist derzeit Strodival (3mg), mit seinen unterschiedlichen Verabreichungsformen Strodival special ( 6 mg ) und magensaffresistent als Strodival mr ( 3 mg ) .

Nach derzeitigem Stand muss auch Strodival ab Ende 2008 aus dem Markt genommen werden.

Damit geht es als erstrangiges Herzmittel insbesondere bei Herzinfarkt - der ja eine Wirkzeit von Minuten erfordert! - endgültig verloren und dies, obwohl es sich gerade in solchem Katastrophenfall in der Zerbeißkapsel "Strodival" ( 3mg ) oder "Strodival special " ( 6mg ) seit Jahrzehnten als hoch wirksam und den vergleichsweise gefährlichen Digitalispräparaten ( "Digitalisinfarkte") und deren Abkömmlingen als weit überlegen erwiesen hat. Hierzu Herzinfarkt : 'Der Strophanthin ( = Ouabain ) - Report' - Die Stoffwechselentgleisung des Myokard als wahre Ursache für den Infarkt, seit 120 Jahren erfolgreich bekämpft durch das Glykosid Strophanthin - http://www.melhorn.de/Strophanthin/index.htm.

Ein für Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber hier ins Internet gestellt! - erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die Feindschaft der sog. Schulmedizin: " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Sollte im Notfall keine Zerbeißkapsel zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich - auch ohne Hinweis des Arzneimittelherstellers im Beipackzette! - mehrere der magensaftresistenten Strodival mr( 3mg )Kapseln mit zwei Löffeln zu zerdrücken und das Gel ( identisch mit Zerbeißkapseln ) im Mund zu lassen. Auch dies hat eine rasche Wirkung.

Hinweis:
Um dies klarzustellen: Mit dem Hersteller von Strodival ( Fa Meda ) bin ich wirtschaftlich in keiner Weise verbunden. Persönliche Kontakte gibt es nur in Form der hier veröffentlichten e-mails. Für mich ist es wirtschaftlich jedenfalls uninteressant, ob und welche Geschäfte diese Firma durch meine Ausführungen macht und diese sind erst recht nicht als Werbung gedacht. Die Erwähnung dieser Produkte erfolgt nur, um dem Leser den Sachstand am Arzneimittelmarkt korrekt darzulegen. Darauf hat der Leser m.E. einen Informationsanspruch. Die Fa Meda ist eben das einzige Unternehmen, das den Wirkstoff Strophanthin heute noch als Ursubstanz zur Verfügung stellt!

Allerdings ist seitens der Fa. Meda das Interesse ohnehin eher gering daran, Strodival im Markt zu erhalten.

So hatte ich bei dieser Firma angeregt, mir beim Aufbau einer Art 'Strophanthin-Bibliothek' behilflich zu sein, die unter meiner Domain dann weltweit und für jedermann abrufbar wäre. Dabei verwies ich gerade auch auf die ausländischen Märkte, denn bei mir gehen immer wieder Anfragen aus USA und auch Südamerika ein, denen ich entnehme, dass Strophanthin in den USA weitgehend unbekannt ist. Mit Übersetzung der Artikel von Dr. Kern oder anderer Berichte wäre folglich durch das Internet gewiss sofort ein Markt für Strophanthin da.

Hierzu teilte mir der Geschäftsführer aber per mail am 26.7.02 mit:

"Selbstverständlich haben wir viele Publikationen von Strophanthin (bzw. Ouabain). Ich glaube, ca. 4-5 Ordner. Leider sind es wenige klinische Daten, viele Untersuchungen bei Zellen oder am Tier.
Wir haben auch viele neuere Daten, insbesondere Arbeiten, die sich mit der Entdeckung der Substanz als körpereigenes Hormon beschäftigen. Da wir diese Arbeiten aus der med. Bibliothek Köln erhalten haben, ist die Frage des Copyrights noch zu klären. Die Möglichkeit der Bereitstellung im Internet muss entsprechend geprüft werden.
Grundsätzlich könnten wir die Arbeiten zu Ihrer Verwendung sicherlich weitergeben, und Sie könnten die Freigabe - auch mit den Autoren oder Verlagen - klären. Leider fehlt uns das Personal, um die Arbeiten einzuscannen."

Das war's dann auch schon! Von einem Unternehmen, das verkaufen will, kann mehr Aktivität und Unterstützung erwartet werden, als lediglich solche pauschale Hinweise.

Daraus schließe ich, dass weitere Aktivitäten der Fa. Meda - Tochter eines schwedischen Pharamakonzerns - eher nicht im wirtschaftlichen Interesse des neuen Eigentümers liegen. Zwar ist die Nachzulassung beantragt, doch macht es nach der heutigen, wissenschaftlichen Vernachlässigung des Strophanthins unternehmerisch keinen Sinn, Millionen Euro für evidenzbasierte Doppelblindversuche auszugeben. Deshalb muss das Präparat - wegen der fehlenden Doppelblindstudie und damit mangels Zulassungsvoraussetzung - wohl im Jahre 2005 aus dem Markt genommen werden.

Eine solche Geschäftspolitik mag zunächst erstaunen. Doch sie ist wirtschaftlich konsequent. Wenn die rund 10 Millionen für diese Doppelblindversuche nämlich aufgebracht sind und die Nachzulassung erteilt ist, dann kann danach jeder Nachahmer - ohne eigene Zulassungskosten! - ebenfalls das Mittel auf den Markt bringen - und die Fa. Meda geht an ihrer 'guten Tat' pleite.

Dies verdankt die Bevölkerung der übereifrigen Bundesregierung und ihrer 10.Novelle zum Arzneimittelgesetz, in der - ohne Not und gegen den Willen der Opposition - diesbezügliche Forderungen der EU-Kommission so verschärft sind, dass bis 2005 rund 10 000 Altzulassungen der Altenativmedizin vom Markt verdrängt sind und viele Arbeitsplätze verloren gingen.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

29. Ärztliche Erfolgsberichte über Strophanthin

Für einen Strophanthintherapeuten nicht überraschend, berichtete etwa Dr.med. Theodor Binder in der Zeitschrift Kneipp, Sonderdruck aus Heft 6/98 unter "Herzinfarkt: So beugen Sie vor", er habe nach den Veröffentlichungen von Dr. Kern seine Therapie auf orales Strophanthin umgestellt:

"Weit über 3000 praktizierende Ärzte haben diese Erfolge ( von Dr. Kern ) in ihren Publikationen bestätigt. Ich selber habe über 2000 Patienten, die infarktgefährdet waren oder schon einen Infarkt erlitten hatten, mit oralem Strophanthin behandelt - keiner erlitt einen weiteren Infarkt. Zudem gingen ihre Beschwerden ( Angina pectoris ) langsam aber zuverlässig zurück."

Dr. Binder gibt auch den Grund für die verbreitete Ablehnung des Strophanthins in Ärztekreisen an:

" 1905 führte der Basler Internist Prof. Fraenkel das Strophanthin in die Herztherapie ein und zwar als intravenös zu spritzendes Präparat. Damals trat die Strophanthin-Therapie ihren Siegeszug als eines der wichtigsten Herzmittel an. In den USA kam es aber plötzlich in Misskredit, weil Todesfälle vorgekommen waren. Diese wurden jedoch durch eine viel zu hohe Dosierung des Mittels hervorgerufen. Einige Ärzte spritzten nämlich das Vierfache der empfohlenen Dosis. Sofort wurde Alarm geschlagen - aber nicht gegen die Überdosierung, sondern gegen die Stropahthin--Therapie überhaupt. Dieser Irrtum aus den USA wurde als der Weisheit letzter Schluss betrachtet, und die intravenöse Stropanthin-Behandlung trat auch in Europa immer mehr in den Hintergrund."

Hierzu siehe: Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin -http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm und " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Die obige Meinung von Dr. Binder, dass Strophanthin wegen der Todesfälle in den USA vom Markt verschwunden sei, ist so m.E. jedoch nicht haltbar. Es mag zynisch klingen, aber ein paar Tote wegen eines Medikamentes haben die Ärzteschaft noch nie sonderlich beeindruckt. Beispiele dafür gibt es in der Medizingeschichte genügend.

Tatsächlich waren diese Toten aus den USA jedoch der Anlass, Strophanthin in der BRD unter Verschreibungspflicht zu stellen und es damit der Bevölkerung und ihrer Selbstmedikation und insbesondere auch den Heilpraktikern weg zu nehmen.

Dadurch wurde in der BRD deutlich weniger Strophanthin verkauft, weil die pharmareferentengesteuerte Ärzteschaft - bis auf wenige - ohnehin beharrlich an die therapeutische Glücklichmachung durch teure 'neue' Herzmittel glaubte.

Binnen weniger Jahre blieb, von zunächst vier standardisierten Strophanthinmitteln, daher nur eines übrig. Dies wiederum war den digitalisgläubigen Ärzten, die an den Hochschulen zudem so ausgebildet waren, dann erst recht Anlass , über Strophanthin herzuziehen und es als veraltetes Mittel zu bespötteln. Hierzu auch: Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin - http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm

Welche Bedeutung Strophanthin in Wahrheit gerade auch für den älteren Menschen haben kann und fraglos haben sollte, belegt auch das Schreiben des Arztes, Anton Gräupner, das ich am 8.11.07 bereits als Gästebuchbeitrag veröffentlichte.

Herr Gräupner ist praktischer Arzt und Arzt für Naturheilverfahren - 82467 Garmisch-Partenkurchen,Bahnhofstr. 36 - Telefon: 08821-57646 - und hatte mich durch freundliche Vermittlung seines Patienten aus Israel kontaktiert. Er berichtete, dass er in seiner Praxis seit vielen Jahren höchst erfolgreich mit Strophanthin (Strodival) arbeite. Er wundere sich eigentlich, dass Strophanthin in Deutschland nur so zögerlich eingesetzt werde.

Wir kamen darüber in ein längeres Gespräch über die Vorurteile und das bewusste Blockadeverhalten der sog. 'Schulmedizin'. Dabei beklagte ich, dass Ärzte, die heute Strophanthin einsetzen, leider Repressalien und Hänseleien ihrer Kollegen fürchten müssen und daher nicht wagen würden, irgendwo bekannt zu machen, dass auch sie erfolgreich Strophanthin verordnen.

Herrn Gräupner überraschte das. Bei mehrmaligen Nachfragen betonte er immer wieder, dass er jedenfalls keine Ängste dieser Art habe. Für ihn sei Strophanthin vielmehr ein hervorragendes Medikament. Auch stehe er dazu und verordne das Medikament häufig auf Kassenrezept.

Daraufhin bat ich ihn, mir dies doch in Briefform zur Veröffentlichung im Internet zukommen zu lassen, womit er sofort einverstanden war. Hier nun sein Brief im Wortlaut:

" Seit 1995 verschreibe ich in meiner Allgemeinpraxis das Medikament Strodival.

Seit dieser Zeit habe ich bei meinen vielen Patienten keine Herzinfarkte gesehen und niemand von den Patienten benötigte eine Bypassoperation.

Das Medikament hilft zuverlässig bei Angina pectorisbeschwerden, die Herzmuskulatur wird gestärkt, Herzinsuffizienz mit Atemnot und Schwäche haben sich bei Patienten verbessert. Die Leistungsfähigkeit und der Lebenskomfort haben sich deutlich verbessert. Das Präparat ist für Sportler zu empfehlen.

Strodival-g-Strophanthin ist gewonnen aus der afrikanischen Pflanze Strophanthus gratus. G-Strophanthin-Ouabain ist eine körpereigene Substanz.

Strodival-mr Kapseln gehören zum Notfallbesteck.

Nichtanwendung halte ich für einen ärztlichen Kunstfehler.

Das Präparat ist gut verträglich, auch mit anderen Medikamenten zu verwenden. Es bestehen keine Bedenken.

Die meist seltenen Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Druck im Kopf und Durchfälle.

Die übliche Dosierung ist bis 6 Kapseln pro Tag - Strodival mr.

Mit dem wunderbaren Medikament versorge ich Patienten auf der ganzen Welt.

Mit freundlichen Grüßen
Anton Gräupner"
(Anmerkungen: nachträgliche Hervorhebungen )

Die Anschrift dieses Arztes gebe ich gerne weiter, denn immer noch suchen bundesweit verzweifelte Patienten einen Arzt, der ihnen Strophanthin verordnet. Das geschieht auch immer wieder, wie ich sicher weiß, aber in der Regel verweigern sich die angesprochenen Ärzte, weil sie standesrechtliche Nachteile und Häme aus der Kollegenschaft befürchten. Das gebensie allerdings nur unter der Hand zu. Dem Patienten gegenüber schieben sie regelmäßig vor, die Krankenkassen w+rden dieses Mittel angeblichnicht erstatten. Dabei ist dies - auch von mir - stets als unrichtig widerlegt worden!

Natürlich wird Strophanthin von allen Kassen erstattet! Das Beispiel des praktischen Arztes, Herrn Gräupner belegt dies wieder mal!

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

30. Strophanthin in der DDR

Wie aktuell Strophanthin trotzdem weiterhin in Deutschland war, belegte mir mein Telefonat mit einer Patientin, die als Unternehmerin nach Thüringen gegangen war. Ihr hatte ich mit großem Erfolg Strophanthin verordnet, das sie wiederum ihrem Finanzdirektor empfahl, der bereits einen Infarkt hinter sich hatte. Dieser ging daraufhin in Thüringen zu einer Ärztin und zeigte ihr das Mittel. Die Ärztin sei hoch erfreut gewesen: "Strophanthin war immer unser Hauptmittel bei Herzbeschwerden. Was anderes hatten und brauchten wir gar nicht. Aber nach der Wende war Strophanthin plötzlich weg. Wo haben Sie das denn her?" Sofort verschrieb sie dem Mann das Medikament.

Wie das Präparat mit dem Wirkstoff Strophanthin damals in der DDR hieß und wer es herstellte, weiß ich allerdings nicht.

Auch in der Sowjwetunion wurde/wird fleißig mit Strophanthin gearbeitet. So berichtete mir Anfang 2005 ein in Russland tätiger und in die BRD übergesiedelter Arzt, der heute als Stationsarzt einer Inneren Abteilung an einer Klinik arbeitet, dass Strophanthin dort "wegen seiner hervorragenden Wirkung" immer bei Herzbeschwerden eingesetzt werde. Er könne überhaupt nicht gestehen, dass dieses Mittel in der Ärzteschaft der BRD nicht mal bekannt sei. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass die Deutschen inzwischen eben Opfer ihres angeblich medizinischen Fortschrittes seien und er nickte nur zustimmend.

Der Kampf um den Erhalt von Strophanthin ist schwierig bis hoffnungslos. Derzeit zögern nämlich auch die Medien, über Strophanthin zu berichten. Sie wollen das nur dann wagen, wenn sich ein Professor findet, der dazu Positives brestätigt. Die aber gibt es nicht.

Bundesdeutsche Professoren sind zwar immer interessiert, von den Medien gefragt zu werden, wollen über Strophanthin aber erst mal an Rattenzellen und Schweinen prüfen, ob Strophanthin überhaupt für den Menschen verträglich sein kann - mit Forschungsgeldern also erst mal umfangreich forschen, auch wenn dies alles seit über 100 Jahren erforscht und praxisbewährt ist. Ohne professoralen Segen trauen sich aber wiederum die Medien nicht an das Thema, wie diesbezügliche Gespräche ergaben.

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31. Strophanthin und Heilpraktiker

Es wird nach allem niemand wundern, dass nach dem 2.Weltkrieg vor allem auch Heilpraktiker Strophantin mit großem Erfolg einsetzten.

Das allerdings durfte deshalb nicht sein, weil man dadurch langfristig die Herzkranken den Heilpraktikern in die Praxen getrieben und dies wiederum Ruf und Einkommen der Ärzteschaft geschadet hätte. Also war Handlungsbedarf angesagt.

Zwar gibt es schon seit langem das Bestreben interessierter Kreise, die Heilpraktiker als Berufsstand endlich ,aussterben' zu lassen, indem die niedergelassenen Heilpraktiker kurzerhand zu Naturärzten 'erhoben' werden und damit dann aber endlich auch dem ärztlichen Standesrecht und entsprechenden Kontrollen und Pressionen der Ärzteschaft unterworfen sind. Weitere Heilpraktiker würden danach dann nicht mehr zugelassen. Die Harmonisierung in der EU wird dieses Thema übrigens wieder hoch aktuell machen, nachdem andere Länder diesen Beruf gar nicht erst aufkommen ließen.

Aber noch ist es nicht so weit und deshalb griff man - wie inzwischen auch bei anderen erfolgreichen Präparaten geschehen - zum üblichen Trick: Strophantin wurde wegen seiner angeblichen Gefährlichkeit unter die ärztliche Verschreibungspflicht gestellt und war damit dem Heilpraktiker entzogen.

Der weitere, therapeutische Einsatz von Strophanthin beschränkte sich seither nur noch auf die ohnehin nur kleine Gruppe von - ausbildungsbedingt - ,aussterbenden' Ärzten, denn die Herde der Mediziner trottet pflichtgemäß - siehe die kritichen Ausführungen über den Hippokatischen Eid in Kapitel " 46.1. Die gesellschaftliche 'Bremse' des Hippokratischen Eides " - ohnehin immer ihren Leittieren nach, die ihrerseits oftmals aus zwar nachvollziehbaren, durch den verfehlten Rückzug der öffentlichen Hände aus der Pharmaforschung bedingten Gründen, am Finanztropf der Pharmaindustrie hängen.

So breitete sich über den Wirkstoff Strophantin im wahrsten Sinne des Wortes
ein Leichentuch von Millionen unnötig Gestorbenen!

Die Schuldigen sind m.E. die Großpharmaindustrie und die meinungsbildenden Wissenschaftler, die aus blankem Eigennutz zum Schaden der Gesellschaft wirken und die Politik, die diese Machenschaften in ihrer Unwissenheit deckte, indem sie die Verschreibungspflicht für Strophanthin nicht wieder aufheben ließ.

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32. Die 'Lügen' gegen das Strophantin

Natürlich verlangt heute der Anschein von ,Wissenschaftlichkeit', dass irgend eine Erklärung dafür gegeben wird, warum man sich vom Strophantin wieder abgewendet hat, obwohl es doch das bekannt stärkste, verfügbare Herzmittel ist. Hierzu auch: Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung

Um Ausreden nicht verlegen, wird hierzu fälschlich behauptet, Strophantin besitze ungünstige pharmakologische Eigenschaften und weise beispielsweise eine rasche Abnahme des Plasmaspiegels auf.

Die Untersuchungen BENTHEs widerlegten dies bereits im Jahre 1975!

Der hartnäckigste und unverschämteste Kritikpunkt ist allerdings die Behauptung, Strophantin wirke bei oraler Zufuhr nicht und folglich mache es keinen Sinn, Strophantin-Präparate zu verordnen.

Dieses angeblich 'gesicherte Wissen' verdankt die Pharmaindustrie dem renommierten Schulmediziner Prof. Erdmann/Uni Köln, der 1985 in einer faszinierend einseitigen, angeblich ',kontrollierten Doppelblind-Studie' die Frage der Wirksamkeit einer oralen Strophantin-Therapie ,prüfte'. Damit wollte er die Strophanthin-befürwortenden Aussagen der Studie von Kubicek und Reisner 1973 widerlegen, die im Gegensatz zur Erdmann-Studie tatsächlich eine kontrollierte Doppelblindstudie war.

Hierzu verabreichte er gerade mal 10 Prüflingen Strophantin in Kapseln und setzte sie bereits nach 5 Minuten auf das Ergometer. Da diese kurze Zeitspanne natürlich für ein nachweisliches Wirkergebnis nicht ausreichen konnte, war solchermaßen dann ,endlich' der ,wissenschaftliche' Doppelblindbeweis erbracht, daß die orale Strophantintherapie nicht wirkt - und damit konnte sie nun endlich 'beerdigt' werden!

Tatsächlich ist dies Unsinn!

Die Fragwürdigkeit der doppelgesichtigen Haltung von Prof. Erdmann zu Strophanthin - der sich in eigenen Arbeiten hierzu an anderer Stelle sogar widerspricht! - wirft für einen Nichtmediziner jedenfalls die Frage nach seiner Seriosität auf und den eigentlichen Interessen, die hinter all dem stecken.

Es ist jedenfalls für einen Nicht-Wissenschaftshörigen nicht nachvollziehbar, dass die Professoren Erdmann und Greeff ihre abwertenden Fehlurteile über die angeblich mangelhafte Resorption von Strophanthin weit verbreiten (können ), obwohl einschlägige Untersuchungen mit hervorragenden Ergebnissen das Gegenteil belegen. Hier wird also von meinungsbildenden Wissenschaftlern bewusst eine ganze Generation auszubildender Mediziner in die Medikamentenproduktion der Großpharmaindustrie umgeleitet und damit aber letztlich in Kauf genommen, dass dies Hunderttausenden die Gesundheit schädigt oder gar nimmt.

Über die Beweggründe kann natürlich nur spekuliert werden und jeder möge sich dazu daher seine eigene Meinung bilden. Hierzu auch: "Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin" - http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm

Zu dieser Meinungsbildung empfehle ich insbesondere die hervorragend recherchierten Arbeiten von Rolf-Jürgen Petry: Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung und "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes".- http://www.melhorn.de/Strophbuch/index.htm.

Allerdings ist auch zu sehen, dass auf Pharmaindustrie und Wissenschaft nicht eingewirkt werden kann . Es ist in einer freien Marktwirtschaft ihr Recht, so zu handeln! Aber es wäre die Aufgabe des Staates, marktwirtschaftlich auch die Interessen der betroffenen Patienten und nicht nur die der Pharmaindustrie wahrzunehmen!

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

 

33. Strophanthin und Blutdrucksteigerung?

Welche Geschäfts- und Wissenschaftspolitik bei Strophanthin verfolgt wird, zeigt sich auch daran, mit welchem Forschungsaufwand etwa versucht wurde, den wissenschaftlichen Nachweis zu führen, dass Strophanthin blutdruckerhöhend wirke.

Wäre dieser Nachweis gelungen, hätte nämlich endlich begründet werden können, dass und warum Strophanthin folglich eben doch nicht bei Herzinfarkt- und Angina pectoris -Patienten eingesetzt werden dürfe. Schließlich gilt Blutdrucksteigerung noch immer als Risikofaktor beider Kankheitent.

Tatsächlich zeigten jedoch die Ergebnisse, dass orales Strophanthin sogar blutdrucksenkend wirkt -. was den industriellen Auftraggebern solcher Forschung natürlich gar nicht ins Konzept passte. Gefährdet solche Erkenntnis doch wiederum deren Millliardengeschäft mit Blutdrucksenker, Ein Markt, an dem - bei längst abgeschriebenen Investitionen - derzeit traumhafte Gewinne erzielt werden.

Einzelheiten zu den skrupellosen Gebräuchen auf diesem Markt entnehme der Leser dem SPIEGEL in "Jäger der Patent-Milliarden" (14/2003), der den Milliardenschwindel mit den Blutdruckmitteln aufzeigt. Helfend fanden sich auch gegen Strophanthin namhafte Professoren, die - teilweise wider ihre früheren Forschungen - schließlich doch behaupteten, Strophanthin wirke blutdruckerhöhend und diese Meinung dann Kraft ihrer Autoritä auch weltweit verkündeten - obwohl seit 1991 das Gegenteil belegt ist. Auch hierzu das lesenswerte Buch "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt...". ( S. 135ff. ) und " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

 

 

 

 

 

33.1. Blutdruck und Rattenversuche mit Strophanthin

Nun wird bezüglich der Frage, ob Strophanthin den Blutdruck erhöht, nicht jeder Leser das Buch von Rolf-Jürgen Petry lesen wollen, schon weil er fürchtet, dieses nicht zu verstehen - eine Sorge, die über weite Strecken unbegründet ist! Daher sei hier auf auf einiges Grundlegende hingewiesen, das die Fragwürdigkeit der professoralen Behauptung von einer Blutdruckerhöhung durch Strophanthieneinnahme belegt.

So macht die sog. Schulmedizin geltend, Strophanthin G ( = Ouabain ) führe bei Ratten nach langzeitiger Gabe zu einem Bluthochdruck und daher sei dringend von der Strophanthineinnahme abzuraten.

Bedauerlicherweise wird ein solches Argument - von namhaften Professoren vorgebracht! - natürlich immer wirken. Auch wenn der Mensch weiß, dass er keine Ratte ist. Aber die Industrie hat es schließlich inzwischen fertig gebracht, die 'zulässigen' Blutdruckwerte professoral so herunterreden zu lassen, dass in meiner Praxis schon Patienten mit einem Blutdruck von 130/70 erschienen, die ärztlicherseits dennoch als Risikopatienten eingestuft und daher mit einem Blutdrucksenker beglückt waren, der sie - je nach Wetterlage - manchmal unfähig macht, überhaupt noch 'in die Gänge' zu kommen.

Tatsächlich ist die Beweiskraft eines Rattenbluthochdrucks durch Strophanthin für den Bludruck des Menschen spätestens fragwürdig, seitdem bekannt ist, dass der menschliche Organismus selbst Ouabain ( = Strophanthin G ) herstellt - und zwar je nach der körperlichen Belastung. Hierzu verweise ich auf Kapitel "21. Das Hormon Strophanthin" und den Artikel : Strophanthin ( Ouabain ) - das körpereigene Hormon - http://www.melhorn.de/Strophhormon/index.htm

Andererseits ist jedoch ( noch? ) nicht bekannt, dass Ratten ebenfalls körpereigen Strophanthin produzieren! Schon deshalb wird bezüglich des Bluthochdruckes also der Vergleich zwischen Ratte und Mensch fragwürdig! Strophanthin bewirkt bei der Ratte eine Blutdruckerhöhung, ohne dass dies aber einen Aussagewert für den menschlichen Organismus hat.

Noch ein Wort zur grundsätzlichen Fragwürdigkeit von Tierversuchen und ihrer Übertragbarkeit auf die Menschen.

Jeder Bundesdeutsche kennt die traurige Geschichte um das Schlafmittel Contergan. Es war nach vorgeschriebenem Tierversuch als unbedenklich freigegeben worden. Rund 10 000 Fälle von Missbildungen waren die Folge. Neuere Skandale um Lipobay u.a. folgten - alles Medikamente, die nach aufwendigen Tierversuch an vielen tausend Tieren keine gesundheitlichen Schäden an Menschen verursachen sollten.

Der international angesehene Tierschützer Hans Rüsch hat die Fragwürdigkeit der Tierexperimente jedoch treffend bechrieben:

" Zwei Milligramm Scopolamin ( Gift der Tollkrische ) töten einen Menschen, doch Hunde und Katzen vertragen hundertmal mehr. Der Fliegenpilz, der selbst in kleiner Dosis eine ganze Familie auslöschen kann, wird vom Kaninchen, das ja ein sprichwörtliches Versuchtier ist, schadlos verzehrt. Ein Stachelschwein kann auf einmal so viel Opium schlucken, wie der Süchtige in zwei Wochen raucht, und es mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die ein ganzes Regiment vergiften würde, Penicillin ist für das Meerschweinchen tödlich, aber Strychnin, eines der verhängnsivollsten Gifte für die Menschen, lassen es unversehrt... Aspirin und Insulin haben dieselbe Wirkung auf Ratten und Mäuse, wie Contergan auf den Menschen, aber Contergan verursacht bei ihnen keine Missbildungen: " (Matthias Kamp "Bruno Gröning - Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines Verkannten" S. 313, 3.Auflage 1998 - ISB 3 - 927685-20-8 - Grete Häusler GmBh - Verlag. Anmerkung: Wer etwas über wirkliches Heilen erfahren will, dem empfehle ich dieses Buch aufrichtigen Herzens )

Vor diesem Hintrgrund sollte man eigentlich denken, dass die Bundesdeutschen froh darüber sind, wenn ihnen ein seit über einem Jahrhundert bewährter Wirkstoff - 1895 bereits im Deutschen Arzneimitelbuch aufgenommen! - gegen Herzbeschwerden, Herzinfarkt u.a. zur Verfügung steht - und seine Erfolge nicht etwa durch Tierversuche erbracht ist, sondern inzwischen millionenfach in der praktischen Therapie am Menschen. Aber es geht nun mal um Milliarden Euro und da zählt so was nicht. Ein solches Mittel muss und wird nach allem gerade deshalb vom Markt verschwinden!

Grundsätzlich sollte seitens der Verfechter einer Blutdruckerhöhung durch Strophanthin folglich allerdings erst mal der Beweis erbracht sein, dass die Ratte ebenfalls Strophanthin körpereigen herstellt, bevor diese 'Wissenschaftler' gegen eine Strophanthingabe beim Menschen den Rattenversuch ins Feld führen.

Der Beweis einer Blutdruckerhöhung bei Menschen durch sein körpereigene Hormon Strophanthin kann durch einen Rattenverusch jedenfalls nicht gelingen. Als körpereigenes Hormon würde Strophanthin schließlich bei körperlicher Beanspruchung der Ratten gleichsam 'gegen sich selbst ' wirken - wenn es, wie behauptet, blutdrucksteigernd sein soll.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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33.2. Hängt eine Blutdruckerhöhung von der Strophanthinmenge ab?

Der Feststellung, dass Strophanthin zu keiner Blutdrucksteigerung beim Menschen führt, kann auch nicht entgegen gehalten werden, dass bei oraler Einnahme eben Mengen zugeführt würden, die jeweils über die körpereigene Produktion hinausgehen.

Dies ergibt sich m.E. daraus, dass bei Überangebot eines Hormons durch Außenzufuhr zunächst immer eine Drosselung seiner Eigenproduktion ausgelöst wird.

Therapeutisch bekannt ist dies etwa vom häufig eingesetzten Cortison. Wird dessen Einnahme patientenseitig abrupt abgesetzt, so hat dieser binnen 1 - 2 Tagen seine alten Beschwerden zurück. Schließlich war die Gabe des Cortisons in aller Regel nur ungenau ("Nehmen Sie hiervon 2 Tabletten täglich" ) und der exakte Bedarf nie bestimmt worden oder überhaupt bestimmbar.

In der Folge kommt es für den konkreten Einzelfall meist zu einem Überangebot von Cortison, woraufhin der Körper, stets um 'ökonomisches' Haushalten bemüht, sinnvollerweise seine Eigenproduktion so drosselt, dass es für seinen konkreten Einzelfall in der Menge dann wieder passt. Hier wird gleichsam für eine durchschnittliche Leistung eine Art 'Gleichgewichtsmenge' gesichert.

Verschlechtert sich durch äußere Einwirkung allerdings kurzfristig das Krankheitsgeschehen - und damit dieser labile 'Gleichgewichtszustand' - so muss vom Therapeuten mehr Cortison verordnet werden.

Die daraufhin eintretende Besserung hat aber dann körperseitig schon bald eine deutliche Minderanforderung von Cortison zur Folge. Bei fälschlich trotzdem gleichbleibender, erhöhter Dosierung fürht dies zu einer neuerlichen Senkung der Eigenproduktion, um das neue 'Gleichgewicht' herzustellen.

Wer den Patienten aus einer solchen Spirale steigender Außenzufuhr herausführen will, muss also einerseits die einzunehmende Cortisonmenge behutsam vermindern und sollte gleichzeitig die Cortisoneigenproduktion anregen. Mir hat sich dafür immer wieder die Gabe von homöopathischem Cortison in der C 200 als erfolgreich erwiesen.

Dieses bekannte Geschehen bei Cortison erfolgt so m.E. auch beim Hormon Strophanthin. Schließlich gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass der Körper für unterschiedliche Hormone unterschiedliche Ausschüttungs- und Reaktionsbedingungen vorgesehen hat,denn das widerspräche dem stets 'ökonomischen' und fraglos optimalen und optimierten Vorgehen der Natur.

Das bedeutet, Strophanthin ist im menschlichen Organismus zu dem Zeitpunkt stets zu wenig vorhanden, wenn es dringend benötigt wird - beim pectanginösen Zustand oder gar dem Herzinfarkt - und dann ist die direkte Gabe von Strophanthin wichtig und lebenserhaltend.

Bei einer Dauertherapie mit Strophanthin kommt es - wie beim Cortison - zu einem zeitweisen Überangebot an Strophanthin und damit zwecks Herstellung eines Bedarfsgleichgewichtes aber auch zu einer körpereigenen Produktionsdrosselung.

Eine angepasste Dauereinnahme von Strophanthin bringt also langfristig kein Mehr an verfügbarem Strophanthin im Körper, so dass schon deshalb zu verneinen ist, dass es als Folge einer Dauertherapie zu einer Blutdruckerhöhung kommen könnte. Vielmehr sichert die externe Zufuhr des Strophanthins einen optimalen Strophanthinspiegel, der - wegen der bekannt stressmindernden Wirkung des Strophanthins - sogar eine bewiesene Blutdrucksenkung bewirkt.

Soweit ärztlicherseits trotzdem eine durch Strophanthin ausgelöste Hypertonie behauptet wird, fehlt mir für die Annahme einer angeblichen Entgleisung der dargelegten Geschehensabläufe bei dauerhafter Strophanthineinnahme jedenfalls ein grundlegendes Verstehens- und Verständnismodell.

Nach meiner eigenen Erfahrung und auch meiner Beobachtung an Patienten ist sogar davon auszugehen, dass es - außer der homöopathischen Hochpotenz Strophanthin G in C 200 - möglich ist, eine Dauergabe von Strophanthin im Einzelfall auch durch ausreichende Bewegung des Patienten wieer abzusenken. Bewegen erhöht schließlich die körpereigene Ouabain-Produktion.

Wird also nicht an einer unkritisch eingenommenen Menge von Strophanthin ( " Nehmen Sie 3x2 täglich" ) stur festgehalten, sondern diese belastungsangepasst immer wieder mal an einer 'Untergrenze' der einzunehmenden Strophanthinmenge überprüft - grob festzustellen am gleichbleibenden herzmäßigen Wohlbefinden! - so wird der Körper auch wieder befähigt, seine Strophanthineigenproduktion so hochzufahren, dass er mit Belastungsspitzen wieder selbst fertig wird - wie dies in seiner Jugend ja in aller Regel auch der Fall war.

Da wir wissen, dass die körpereigene Produktion durch Bewegung angeregt wird, liegt - neben der Einnahme von homöopathisch hoch potenziertem Strophanthin - der Schlüssel für solchen Erfolg in der Bewegung.

Dies bedeutet nicht, dass patientenseitig großartige Trainingsprogramme anlaufen müssen, denn diese würden eher einen kurzfristigen Überbedarf an Strophanthin auslösen und - da schließlich im Bedarfsfall von außen nicht gedeckt - den Herzzustand insgesamt eher verschlechtern.

Es genügt daher m.E., ein dem Patientenzustand angepasstes, insgesamt wohl eher bescheidenes Trainingsprogramm. Für ein solches Training eignet sich vor allem auch das Fahrrad als Hometrainer. Weil es zu hause steht, kann jederzeit abgestiegen werden, wenn die Belastung als Anstrengung empfunden wird. Denn denken Sie daran:

Überanstrengung schadet dem Kranken und trainiert ihn nicht!

 

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34. Die Zukunft des Strophanthins?(!)

Die Erfolgsgeschichte des Strophanthins ist kaum glaublich angesichts der Tatsache, daß heute kaum ein Behandler mehr etwas vom Strophantin wissen will und wegen der Habgier Weniger ein beispielloser Skandal!

Tatsächlich bezeugen viele Studien und Berichte über die praktische Anwendung oralen g-Strophanthins die ungewöhnliche Wirksamkeit und Zuverlässigkeit des Mittels, wie etwa

Aber die Forschungen über das Herzmittel Strophanthin wurden nun mal weitgehend bereits vor rund 100 Jahren geleistet. Es gibt daher zu weiteren Erforschung von Strophantin als Herzmittel auch für Professoren keine Forschungsaufträge mehr und damit ist insbesondere kein Ruhm mehr einzuheimsen.

Hinzu kommt, dass sich intravenös verabreichtes Strophanthin als Privatleistung des Arztes und damit höher abrechnen lässt. Daher wird die orale Wirksamkeit von Strophanthin ärzteseitig nicht selten allein schon deshalb bestritten, um es als Privatleistung intravenös spritzen zu können. Solche Spritzen werden in der Regel allerdings allenfalls kurmäßig verabreicht, so dass in diesen Fällen ein langfristiger Schutz des Herzens natürlich nicht gegeben ist.

Außerdem wird Strophanthin nach meiner Erfahrung auch deshalb nicht zur oralen Einnahme verordnet, weil heute die meisten Ärzte um ihr Arzneimittelbudget bei den Krankenkassen fürchten - und nach den Erzählungen der Patienten scheint das den meisten Ärzten inzwischen allemal wichtiger, als dem Patienten Besserung oder Heilung zu verschaffen. Wohl um Fragen abzublocken, warum das dann nur privat rezeptierte Strodival eigentlich nicht als Kassenleistung verordnet werde - was natürlich der Fall wäre!!! - wird es von den Ärzten daher gar nicht erst verordnet und eine Anfrage danach gezielt abgeblockt.

Die Folgen dieser Verweigerungshaltung sind schlimm.

Das MDR-Magazin Fakt wies in seinem Beitrag vom 1.7.2002 auf die Studie des Bremer Instituts für Klinische Pharmakologie hin, wonach sich für die Bundesrepublik - hochgerechnet - aus der ärztlichen Verordnung von Medikamenten mehr als 200 000 schwere Nebenwirkungen jährlich ergeben. Davon sind 70 000 lebensbedrohlich. Insgesamt sterben in Deutschland 16 000 an den Nebenwirkungen von Medikamenten.

Nicht eingerechnet sind in solche Zahlen allerdings jene Betroffenen, die seit Jahrzehnten durch eine falsche Herztherapie in einem manchmal jämmerlich eingeschränkten Lebenszustand gehalten werden und jene Hunderttausende allein in der BRD, die unnötigerweise am Infarkt oder Schlaganfall sterben.

Hierzu auch: Das "Heidelberger Tribunal": Der Dritte Weltkrieg - Herzmedizin gegen die Kranken - http://www.melhorn.de/Tribunal/index.htm

Also weg mit dem Strophanthin auf den Müll der Medizingeschichte!?

Ein für Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber hier ins Internet gestellt! - erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die Feindschaft der sog. Schulmedizin: " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/.

Im Mai 2003 hat Rolf-Jürgen Petry , der m.E. weltweit beste Kenner der Strophanthinmaterie, sein Buch vorgelegt: "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes" - http://www.melhorn.de/Strophbuch/index.htm.

Dieses Buch belegt, dass orales Strophanthin nach einer Reihe von Studien (z.T. doppelblind) am Herzen wesentliche Verbesserungen bringt:

Darüber hinaus hat das inzwischen bekanntermaßen körpereigen - wie Insulin - hergestellte Hormons Strophanthin eine Wirkbreite, die den meisten Ärzten gewiss unbekannt ist, denn viele Studien und Berichte über die praktische Anwendung oralen g-Strophanthins bezeugen, es

Über eine Beeinflussung der Natrium/Kalium-Pumpen in den Zellen wirkt Strophanthin nach zahlreichen Studien zudem möglicherweise bei folgenden Erkrankungen:

Seit Bekanntwerden der Tatsache, dass Strophanthin körpereigen hergestellt wird - hierzu auch:" Strophanthin - das körpereigene Hormon" - http://www.melhorn.de/Strophhormon/index.htm - dürfte Strophanthin in den Chefetagen der Pharmakonzerne ein ungeliebtes bezw gefürchtetes Mittel sein, gerade weil es nicht mehr patentfähig ist. Sollte sich Strophanthin nämlich auf den genannten Therapiegebieten weiter bewähren und dies der Öffentlichkeit bekannt werden, so hätten diese Unternehmen langfristig Probleme damit, die Ergebnisse ihrer eigenen Forschungen auf diesen Gebieten deshalb gewinnmäßig abzusichern, weil ihnen das nicht patentierbare Strophanthin das Geschäft kaputt machen könnte.

Vor allem aus dieser Sicht scheint mir daher aus Sicht der Pharmaindustrie wichtig, Strophanthin gänzlich vom Markt zu drängen oder es allenfalls in der 'geistigen Schublade' zu lassen, irgend so ein 'veraltetes' Herzmittel zu sein, das allenfalls intravenös was taugte und daher von 'modernen' Ärzten gar nicht erst in Betracht gezogen wird.

Würde Strophanthin allerdings wieder aus der Verschreibungspflicht entlassen, so ließe sich vor allem wegen des Internets langfristig nicht vermeiden, dass es - obwohl von den Behandlern zunächst weiterhin nur als Herzmittel der ersten Wahl eingesetzt! - dann im Ergebnis zunehmend auch Wirkungen bei den oben genannten, anderen Erkrankungen zeigt. Das aber würde den Absatz der heute dafür angebotenen, patentierten Medikamete gefährden!

Es macht also Sinn anzunehmen, dass ein wesentlicher Grund für die heutige 'Verteufelung' des Strophanthins die Gewinnabsichten der Pharmaindustrie und ihrer bezahlten Wissenschaftler sind. Es soll sich auf anderen Therapiegebieten nicht wiederholen, was durch die Beseitigung von Strophanthin als Herzmittel nun endlich gewinnfördernd aus der Welt geschafft scheint!

Andererseits ist klar, dass die Verbreitung dieses Wissens - etwa durch Artikel wie diesen - in Zeiten des Internets doch nicht dauerhaft aufzuhalten ist. Strophanthin wird sich auch in diesen anderen Therapiebereichen durchsetzen! Allerdings wird dieser Vorgang nur zögerlich und nicht vom Markt her - über sog. Erfahrungsheilkunde - geschehen Vielmehr dürfte dieses Wissen in den 'Panzerschränken' der Pharmaindustrie strategisch so lange zurückgehalten werden, bis es fast vergessen ist und auf den genannten Therapiegebieten die Marktmöglichkeiten anderer Medikamente patent- und damit gewinnmäßig ausgeschöpft sind. Erst dann wird - wohl vorrangig in den USA - neu geforscht werden und Strophanthin danach - wenn auch nicht als Herzmittel! - neu in den Markt gelassen werden. So aber könnte es - durch die sog. out-of-label-Therapie - also gleichsam 'durch die Hintertüre' schließlich wohl auch wieder als Herzmittel zum Einsatz kommen.

Wer die Gesetze der freien Marktwirtschaft kennt, der weiß, dass ich kein Horrorszenarium zeichne.

Geschäft ist nun mal Geschäft!
Und nur so ist an den Kranken langfristig richtig Geld zu verdienen.

Nicht grundlos rechnet man damit, dass der boomende Markt der Zukunft die Gesundheit sein wird.

Und die paar hunderttausend Toten bis dahin ...!?
Profitnotwendiger 'Kollataralschaden'!

 

 

 

 

34.1. Illegaler Strophanthinkauf etwa über ebay?

Da ich selbst Strophanthin nehme, trifft es mich natürlich auch, wenn - was ich unverändert annehme - Strophanthin in der BRD die Nachzulassung verweigert wird. Aber ich habe genügend Patienten, die schon heute fast in Panik ausbrechen, wenn sie sich dessen bewusst werden, in absehbarer Zeit ohne dieses, für sie lebenswichtige Medikament dazustehen. Manche legen heute bereits Vorräte von Strophanthinkapseln an, weil sie um ihr Leben oder ihre Arbeitskraft fürchten, wenn es dann vom Markt verschwinden muss.

Die Pharmaindustrie wird aus dargelegten Gewinnabsichten mit ihren Lobbyisten und Beziehungen jedenfalls weiter darauf dringen, dass dieses wichtige Herzmittel vom Markt verschwindet. Zwar könnten sich Firmen im EU-Ausland niederlassen und von dort aus produzieren, aber sie dürften es nicht in der BRD vermarkten und hier auch keine Werbung dafür machen. Da Strophanthin aber im Ausland nicht bekannt ist, wird sich eine solche Auslandsproduktion auch nicht rechnen. Ohnehin könnte nicht jeder Herzkranke seinen 'Eigenbedarf' persönlich etwa in Holland abholen.

Im Folgenden sind Alternativen genannt, die einen Ersatz für Strophanthinkapseln darstellen können. Ob sie dem Kranken zugänglich sein werden, ist eine andere Frage und völlig davon abhängig, dass ein hilfsbereiter Arzt solche Alternativen verschreibt und die Apotheke sich mit solchem 'Ameisenhandel' überhaupt befasst.

Aber Geschäft ist nun mal Geschäft und wo eine Nachfrage herrscht, da findet sich auch ein Angebot und der illegale Strophanthinhandel etwa auf ebay oder andere Auktionsforen gehen.

Das wird genau so ablaufen, wie etwa mit in der BRD verbotenen, da hoch gefährlichen Wachstumshormonen, mit denen sich heute schon Jugendliche problemlos den athletischen Muskelaufbau spritzen. Da wird dann teuer bezahlt, direkt aus dem Ausland von einer Internet-Apotheke bezogen oder von Deutschland aus unter falschem Absender geliefert.

Solche Ware kommt dann notwendig aus einem Nicht-EU-Land. Keiner weiß, was wirklich drin und - wenn es wirklich Strophanthin ist - wie hoch es in der Kapsel dosiert ist. All das geschieht längst mit Wissen der überforderten Behörden und betrifft etwa auch rückstandsbelastete und giftige Tees u.ä.

Vertrauen in den unbekannten Hersteller und Lieferanten ist in jedem Fall alles! Wenn es hilft, ist gut, wenn nicht, wurde man eben betrogen - wie das bei solchen Geschäften üblich ist. Jedenfalls werden auch diese Geschäfte mit Strophanthin laufen - da bin ich mir sicher!

Eine 'clevere' Form des illegalen Handels mit Strophanthin haben übrigens Heilpraktiker gefunden. So wurde mir von Kollegen berichtet, die sich in Frankreich die dort frei käuflichen Strophanthustropfen in der 250 ml-Flasche besorgt haben. Diese 250ml-Flasche wird dann in viele kleine 10ml-Fläschchen umgefüllt und das Fläschchen für je 5 Euro und mehr an Patienten mit akuten Herzbeschwerden verkauft.

Ein super Gewinn, aber zugleich ein strafbarer Verstoß gegen das Arzneimittelrecht! Irgendwann wird es gewiss zu den notwendigen Verurteilungen kommen! Aber obwohl dies kriminell ist, spiegelt es doch das Bedürfnis der Kranken nach medikamentöser Hilfe.

Da das Verbot des freien Handels mit Strophanthin andererseits nicht zum Schutz der Patienten erlassen wurde, sondern bei genauem Hinsehen zum Schutze der Pharmaindustrie vor den erwiesenen Segnungen des kostengünstigen Strophantins, wird daran aber auch deutlich, wie grundrechtswidrig dieses Strophanthinverbot eigentlich ist!

Schließlich darf nicht sein, dass zur finanziellen Förderung von Pharmainteressen Kranken eine kostengünstige therapeutische Hilfe vorenthalten wird, die sie sich durchaus selbst in der Apotheke verschaffen könnten, ohne dazu erst ein entwürdigendes 'Spießrutenlaufens' unwissender, aber am Misstand sehr wohl interessierter Mediziner über sich ergehen lassen zu müssen.

Die Pharmahersteller wird das alles jedoch nicht kümmern. Geschäft steht schließlich über Moral. Haben sie doch ihr seit Jahrzehnten angestrebtes Ziel endlich fast erreicht.

Die Medizinalbürokratie wird sich verschanzen und hoffen, dass ihr Versagen der Öffentlichkeit nicht weiter bewusst wird.

Und die Politik? Sie wird sich abwenden - wie schon jetzt in Kapitel " 59. Die Haltung der Politik zum Strophanthinproblem"belegt. Für sie gibt es scheinbar Wichtigeres, als die Gesundheit Einzelner zu schützen. Schließlich hat man die Verantwortung für so was an die Medizinalbürokratie abgetreten. Welcher Politiker will sich schon in solchem Klein-Klein verlieren, wo doch mancher Mühe mit dem Blick für's Ganze hat.

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

35. Alternativen in der Strophanthin-Therapie

Wie ich aus vielen Anfragen weiß, ist es für die Patienten schwer bis unmöglich, von den Ärzten Strophanthin in Form des Medikamentes Strodival verordnet zu bekommen. Hier ist es daher oftmals hilfreich, einen aufgeschlossenen Apotheker zu kennen, der dann - wenn leider auch unerlaubt und daher nur diskret - das Präparat eben doch so abgibt. Über das Internet ist das Präparat auch zu bekommen.

 

 

 

 

35.1. Strophanthin als Tee-Zubereitung

Hier daher noch andere Zubereitungsformen:

Wie in Kapitel 16.1. Die Entdeckung der Strophanthuspflanze - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt3.htm#161 - dargelegt, kam der Botaniker Kirk der Expedition Livingstone über den Strophanthussamen zum Strophanthin . Er machte sich einen Tee daraus und war von der Wirkung auf sein Herz danach so überzeugt, dass er diesen Samen nach England mitnahm, von wo aus die Pflanze Strophanthus dann Ende 19.Jahrhundert ihren therapeutischen Siegeszug antrat - zu einer Zeit, als es noch keine Wirkstoffauszüge im heutigen Sinne gab.

Was dem Botaniker Kirk nutzte, wird daher auch für den heutigen Patienten hilfreich sein, auch wenn es heute leider üblich ist, nur noch Wirkstoffextrakte aus den Pflanzen zu ziehen und diese dann als eigenständige Medikamente zu vermarkten, obwohl bekannt ist, dass damit die therapeutische Geschlossenheit einer Pflanze verloren geht und ein Wirkverlust eintritt. Andererseits hat die Gabe des Wirkstoffextraktes - etwa im Akutfall - fraglos den Vorteil, kurzfristig, hoch dosiert und standardisiert den Wirkstoff an den Patienten zu bringen. Insofern hat beides seine Berechtigung.

Für den Alltag, d.h. die Vor- und die Nachsorge, bedarf es aber eines solchen Wirkstoffextraktes nicht notwendig. Daher empfehle ich für den Fall, dass kein Strophanthinmedikament mehr erhältlich sein wird, den Patienten zur Langzeittherapie, sich in der Apotheke den Samen "Strophanthi Kombe Semen tota" zu kaufen und diesen - wie damals der Botaniker Kirk - als Tee aufzubrühen. Die ihm hilfreiche Dosierung wird der Patient entsprechend seiner Besserung rasch selbst herausfinden. Hierzu bedarf es dann aber einer ärztlichen Verordnung, da der Wirkstoff ja verschreiungspflichtiug ist.

Die Abwegigkeit der Verschreibungspflicht, begründet durch die Lüge von der Gefährlichkeit auch des Strophanthinsamens und entsprechender Teezubereitung wird daran deutlich, das in diesem Falle Strophanthin - niemals über 100 Jahre lang! - seinen therapeutischen Siegeszug durch England und Deutschland hätte antreten können!

Aber es geht - wie gesagt - schließlich um viel Geld und daher darum, Strophanthin vom Markt zu verdrängen. Nur deshalb stellte es die Politik auf Verlangen ihrer zuständigen Behörden unter Verschreibungspflicht - in der Gewissheit, dass Strophanthin heute kaum noch ein Arzt kennt und daher bei Herzbeschwerden auch zuverlässig nicht verordnen wird, um sich fälschlich s.E. heute nicht möglicherweise eines ärztlichen Kunstfehlers schuldig zu machen.

Vielleicht können sie den Samen aber trotzdem verschrieben bekommen und dann über Ihre Apotheke beziehen. Allerdings ist der Einkauspreis hoch, so dass nicht jede Apotheke Kleinmengen liefern will. In diesem Fall wenden Sie sich etwa an die Apotheke am Markt in Ellwangen, Tel. 07961-2582 oder E-mail: Apotheke-am-Markt-Ellwangen@t-online.de oder www.schwabengesundheit.de.

Ein Leser hat sich den Samen besorgt und angeregt, dass es aus Kostengründen doch auch genügen müsse, einen Samen zu kauen - auch wenn der Samen nicht gut schmecke. Das scheint mir nicht falsch - auch wenn ich es noch nicht persönlich ausprobiert habe.

 

 

 

 

35.2. Strophanthin als Ur-Tinktur

Kollege Mario Fassen hat therapeutische Erfahrungen mit der Urtinktur von Strophanthus gemacht, die ihm noch wirksamer scheint, als die Verordnung etwa von Strodival. Hier gebe ich seinen Gästebucheintrag ( Nr. 264 ) auszugsweise wider:

"Strophanthin wird von mir schon seit vielen Jahren empfohlen. Auf Strophanthin aufmerksam wurde ich durch eine Patientin älteren Jahrgangs, die mich darum bat, ihr ein solches Medikament zu besorgen, das sie aus früherer Zeit noch in guter Erinnerung hatte. Als Heilpraktiker habe ich nicht die Gelegenheit, das von Ihnen propagierte Strodival zu verordnen. Da ich unmittelbar an der Grenze zu Frankreich wohne, nutzen meine Patienten die Gelegenheit, sich dort rezeptfrei eine Strophanthintinktur zu besorgen. Dabei handelt es sich um eine Urtinktur (in Frankreich "Tinktur Mère", kurz TM) des Baumes Strophanthus hispidus aus Süd-West-Afrika. Mittlerweile bekam ich Gelegenheit Strodival mit der Pflanzentinktur zu vergleichen und mußte feststellen, daß sich die Natur überlegen erweist. Als Dosierung kommen täglich 1 - 3 x je 1 - 10 Tropfen - je nach Krankheitsbild - in Frage. Die richtige Dosis muß individuell herausgefunden werden und kann mit 1 x 3-5 Tropfen beginnen und notfalls erhöht, verteilt oder reduziert werden. Tatsächlich ist, wie sie schreiben, eine Dosisreduzierung mit der Zeit möglich und sicher auch erwünscht. Bei hypotoner Kreislauflage reicht 1 Tropfen täglich oft schon aus.

Zeigt Strophanthin Wirkung (immer im Mund behalten und nicht mit Wasser spülen), setzt der Erfolg bereits nach 5 bis 10 Minuten deutlich ein. Bei drohendem Herzinfarkt kann die Dosis bis auf 15 Tropfen erhöht werden. In der Regel kommt man aber mit einer weit geringeren Dosis aus."

Siehe hierzu auch die therapeutischen Angaben im nächsten Kapitel., Siehe hierzu auch http://www.fassen.de/strophanthus/

Die Auffassung des Kollegen über die größere Wirksamkeit von Tropfen kann ich nicht bestätigen, denn über die Wirksamkeit von Strophanthin entscheidet nicht die Verabeichungsform, sondern die zugeführte Menge. Siehe hierzu Kapitel 27: " Die orale Strophanthintherapie".

Auch wenn die Tropfen sehr bitter sind, diese immer auf die Zunge zergehen lassen. Die Tinktur ist in Frankreich frei erhältlich, Wegen steigender Nachfrage werden aber nur noch kleine Mengen abgegeben. Niedrige D-Potenzen sind alternativ kaum wirksam.

Wie in Kapitel 34.1."Illegaler Strophanthinkauf etwa über ebay?" dargelegt, entwickelt sich - natürlich strafbar! - inzwischen allerdings in der Kollegenschaft schon ein gewinnstarker 'Ameisenhandel' mit 10ml-Fläschen.

 

 


35.3. Strophanthin in Tropfen

Ferner gebe ich hier eine Rezeptur wieder, die weitgehend dem ehemaligen Handelspräparat "Purostrophan-Tropfen" der Kali-Chemie Hannover entspricht und mir freundlicherweise von dem Chemiker Dr. rer.nat. Rainer Moser bekannt gemacht wurde. Sie wäre weltweit in jeder Apotheke anzufertigen.

Die Mischung ist nach Dr. Moser mit den Purostrophan-Tropfen identisch. Sie enthält nur einen Benzolderivat-Stabilisator nicht, sondern statt dieses Stabilsators 15Vol% Ethanol ( 99,9 ), was die perlinguale Resorption im Sinne Dr. Kern verbessert.

Mengen für 250 ml Wirkstofflösung:
0,5175 g von: g-Strophanthin-8-Hydrat ( Ouabain, z.B. Fluka Nr. 75640 ) = 0,415 g Reinwirkstoff, wasserfrei
212,5 ml entionisiertes Wasser, steril ( ca 30 Min. abkochen, mit Deckglas abkühlen )
37,5 ml Ethanol abs. ( > 99,8 %), ( auch möglich: Ethanol 96%, 39 ml, Wasser 211ml )


Mengen für 500 ml Wirkstofflösung:
1,035 g von: g-Strophanthin-8-Hydrat ( Ouabain, z.B. Fluka Nr. 75640 ) = 0,83 g Reinwirkstoff, wasserfrei
425 ml entionisiertes Wasser, steril ( ca 30 Min. abkochen, mit Deckglas abkühlen )
75 ml Ethanol abs. ( > 99,8 %), ( auch möglich: Ethanol 96%, 78 ml, Wasser 422 ml )

 

Mengen für 1000ml Wirkstofflösung:

2.07 g von: g-Strophanthin-8-Hydrat ( Ouabain, z.B. Fluka Nr. 75640 ) = 1,66 g Reinwirkstoff, wasserfrei
850 ml entionisiertes Wasser, steril ( ca 30 Min. abkochen, mit Deckglas abkühlen )
150 ml Ethanol abs. ( > 99,8 %), ( auch möglich: Ethanol 96%, 156 ml, Wasser 844 ml )

 

Herstellung:
Glasflasche, braun, sterilisieren ( z.B. Wärmeschrank 120 Grad C )
Wasser + Ethanol einfüllen und mischen
g-Strophanthin in die noch warme Lösung geben, magn-gerührt lösen

Aufbewahrung:
Kühlschrank 5 - 8 Grad C, Haltbarkeit > 1 Jahr.

Anwendung:
Zur Anwendung in sterile 100 ml-Tropffläschchen umfüllen.
1ml Flüssigkeit entspricht 2mg Strophanthin .( Als Anhaltspunkt: 20 Tropfen sind bei großem Tropfer 1 ml Flüssigkeit.) Um eine deutliche Wirkung zu erzielen, benötigen Sie jeweils wenigstens 0,5 - 1,0 ml dieser Flüssigkeit von g-Strophanthin.8.Hydrat und behalten Sie die Tropfen etwa 10 Minuten unter der Zunge.

Praxistipp: Besorgen Sie sich eine sog. Einmalspritze und nutzen Sie die Skala dieser Spritze als Dosierhilfe. Das ist einfacher als Tropfen zählen. Den Inhalt der Spritze geben Sie dann in den Mund.

Zur Dosierung siehe auch Kapitel 27: " Die orale Strophanthintherapie"

Zu den obigen Herztropfen noch ein wichtiger Hinweis zur Bestellung von Ouabain = g-Strophanthin durch Ihren Apotheker - den ich ebenfalls Dr. rer.nat. Rainer Moser verdanke:

Über ihre Apotheke kann g-Strophanthin(Ouabain) von der Fa. Sigma-Aldrich in der BRD und weltweit in weiteren 109 Ländern bezogen werden.Siehe dazu http://www.sigmaaldrich.com/

Für Deutschland: http://www.sigmaaldrich.com/Area_of_Interest/Europe_Home/Germany.html

Entweder online bestellen oder bei

SIGMA-ALDRICH Chemie GmbH
Eschenstrasse 5
82024 Taufkirchen
oder per Telefon: 0800 / 51 55 000 oder per Fax: 0800 / 64 90 000

g-Strophanthin wird von dieser Firma allerdings nicht zur pharmazeutischen Anwendung verkauft. Trotzdem kann davon abgewichen werden. Die vom üblichen Lieferstatus "Forschungs-/Laborprodukt" abweichende Endverbleibserklärung "für humanmedizinische Zwecke" erfordert nämlich nur eine vertrauenswürdige Lieferanschrift (z.B. Ihren Apotheker) und kann zusätzlich gflls eine analytische Überprüfung notwendig machen (z.B. Identitätsprüfung mittels IR, Schmp., spez. Drehwert).


Artikel: Ouabain = g-Strophanthin x 8 H2O (mw. 728,8 , free from water 584,7 g/mol)
C29H44O12 x 8 H2O
Fluka-Bestell-No.: 75640 (BRD)
Preis: 1 g = 43,10 EUR (Jahr 2003)
5 g = 178,30 EUR (Jahr 2003)

Hier noch drei weitere Kontaktandressen für Europa aus dem obigen Sigmaaldrich-Link :

1. Deutschland: Fa. Sigma-Aldrich Chemie GmbH
Tel.: 089 6513 1130
Fax: 089 6513 1169

2. Belgien: Firma Sigma Aldrich Chemie (GmbH)
Tel.: +32 3899 1301
Fax: +32 3899 1311

3. Niederlande: Firma Sigma Aldrich Chemie (GmbH)
Tel.: +31 78620 5411
Fax: +31 78620 5421

 

 

 

 

35.3.1.Making g-strophanthin-drops (apothecary)

Instruction to prepare 250 ml of g-strophanthin solution (drops):
0,5175 g of pure g-strophanthin-8-hydrate ( Ouabain, e.g.. Fluka No. 75640 )
212,5 ml pure water, sterile ( e.g. boiled for 30 min )
37,5 ml ethyl alcohol ( > 99,8 %), ( also possible: ethyl alkohol 96%, 39 ml, water 211ml )
Preparation:
glass bottle,brown colour, sterile ( e.g. store in oven at 120° C, 30 min. )
fill in water and ethyl alkohol and mix by shaking
add g-strophanthin to the warm solution and continue shaking till all is solved
storage:
refrigerator preferred (5-8° C, storage life much more than 1 year), to keep at 23° C also possible.
application:
brown bottle with drop neck, e.g. 20 drops = 1 ml solution
use 0,5 - 1,0 ml and keep drops under tongue for at least 10 minutes (resorption through oral mucosa into blood ), daily as much as needed, e.g. 3 x 0,75 ml.
Measure by weighing how many drops are 1 ml (big drops: 20 = 1 ml).
Remark: orally taken (directly swallowed) needs a significantly higher dose, e.g. 3 ml on empty stomach, a day 4 x 3 ml


Purchasing information for g-strophanthin:
http://www.sigmaaldrich.com/ (offices worldwide in 109 countries)

Ouabain octahydrate (1) = g-strophanthin-8-hydrate

Molecular Formula: C29H44O12 · 8H2O , Formula Weight: 728.77, CAS Number: 11018-89-6
o 75640
BioChemika, =97.0 % (Fluka)
1 g = about 43 EUR


commercial medicine in German (year 2005): Strodival (bite capsules) and Strodival mr (bundle package 3 x 100 capsules)

 

 


 

 

Zu Teil IV

 


 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm und www.herzinfarkt-news.de und www.strophanthin.de