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WEBCounter by GOWEB Teil IV des Artikels:

Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Entsäuerung und Strophanthin als alternative Behandung
Übersäuerung als Gemeinsamkeit von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes

Weltweit jährlich Millionen Tote weniger!
Dieser Artikel zeigt neben praktischen Lösungen die Schwachstellen der Medizinerlogik, die Wissensunterdrückung als Folge marktwirtschaftlicher Gesetzlichkeiten und das Versagen der Politik als gesellschaftsschützendes Korrektiv.

 

 

Hinweise zum Bezug von Strophanthin

Die Firma Meda hat Patienten offiziell mitgeteilt, dass sie die weitere Produktion von 'STRODIVAL mr' eingestellt hat.

"...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass nun auch


• Strodival
®
mr


nicht mehr geliefert werden kann. Wir haben das Präparat zum 01. August 2012 außer Vertrieb
gemeldet. Somit sind alle Darreichungsformen von Strodival ® nicht mehr erhältlich.

Hintergrund ist, dass wir das Arzneimittel aufgrund von Auflagen des BfArM im
Nachzulassungsverfahren und aufgrund fehlender Genehmigung eines Hilfsstoffes nicht mehr
herstellen können.

Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können. "

Das ist nach meinem Wissensstand aber nur die halbe Wahrheit! Soweit mir bekannt wurde, geht es darum, dass auf Strodival und den Wirkstoff Strophanthin keine Schutzrechte mehr zu bekommen sind, weil das Mittel seit über hundert Jahren erfolgreich im Markt ist!

Jede Firma könnte folglich Strodival eigentlich so nachbauen, wie es war! Einzige Bedingung der Behörde: Nach Ablauf der Zulassung müsste für Strodival nur ein übliches Nachzulassungdsverfahen durchgeführt werden.

Die Pharmaindustrie will so was aber nicht! Sie will immer Schutzrechte, weshalb aus dem Strodival eben ein 'neues' Mittel gemacht werden sollte, um durch die damit erteilten Schutzrechte die Konkurrenz auszuschalten!

Die Genehmigung für einen solchen Hilfsstoff wurde der Fa MEDA aber von der Behörde offenbar verweigert. Die Hintergründe dafür kenne ich nicht genau! Offenbar deshalb stellte die Fa MEDA die weiterere Produktion von Strodival aber nun nun endgültig ein - mit der für MEDA meines Wissens nicht unerwünschten Folge, ohne 'Gesichtsverlust' damit ein firmeneigenes Konkurrenzprodukt 'elegant' vom Markt nehmen zu müssen.

Geschäfte sind nun mal so! Und die paar Toten mehr deshalb .....

Wer die medizinische Bedeutung von Strohanthin für Herzkranke kennt - die wenigstens Mediziner kennen die aber leider und die Kardiologen wollen verständlicherweise von dem Medikament erst recht nichts wissen, weil es sie teilweise überflüssig macht! - weiß insbesondere als Patient, was das für Betroffene bedeutet. Immer wieder erhalte ich jedenfalls verzweifelte Anfragen, was die Betroffenen denn jetzt tun können.

Die bundedeutschen Apotheken haben inzwischen allerdings den Markt angenommen und bieten Strophanthin in Tropfenform an. Das gab es vor wenigen Jahren noch frei verkäuflich und günstig vor allem in Frankreich! Ich hatte viele Patrienten, die Strophanthintropfen vom Frankreichbesuch mitbrachten. Da die Medizin solchen Strophanthintourismus aber wegen der ungewöhnlichen Wirksamkheit von Strophanthin bei Herzkranken unterbinden wollte, gibt es Strophanthintropfen nach meiner Kenntnis inzwischen auch in Frankreich nur noch auf Rezept und an Einheimische.

Sie erhalten heute Strophanthin in Tropfenform oder sogar als magensaftresistente Kapseln aber auch bei einigen Apotheken in der BRD. Die Preise müssen Sie jeweils erfragen! Soweit sie mir bekannt wurden, kann ich Ihnen für die eigene Suche hier jedoch folgende Preise der Apotheke in Ellwangen als Anhaltspunkt weitergeben:

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de - :

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 100 ml = 28.50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 250 ml = 43,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 100 ml = 32,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 250 ml = 48,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12 mg) : 100 ml = 45,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12mg) : 250 ml = 85 Euro

Diese Apotheke stellt auch Kapseln mit 3mg Wirkstoff her: 100 Stück =113 Euro.

Weiteres erfragen Sie bitte bei der Apotheke. Bitte nicht bei mir! Andere Dosierungen und Mengen werden Ihnen hergestellt! Immer aber bedarf es dazu eines ärztlichen Rezeptes !

 

 

 

 

Teil IV

36. Die Verbindung zwischen Diabetes - Bluthochdruck - Herzinfarkt - Schlaganfall

37. Der Kampf der Medizin gegen eine patientengerechte wie kostengünstige Diabetestherapie
37.1. Die Diabetesbehandlung nach Dr. Schnitzer
37.2. Interessenverbände gegen eine patientengerechte wie kostengünstige Diabetestherapie

38. Die übergangene Therapie von Bluthochdruck nach Dr. Schnitzer
38.1. Weitere Ursachen für Bluthochdruck
38.2. 'Volksschädliche' Blutdrucksenker?

39. Die moderne' Kost des Menschen
39.1. Die 'Urnahrung' des Menschen
39.2. Der 'Ur-Mensch' hinsichtlich Verdauungsorgan und Gebissanlage
39.3. Kritische Bewertung des 'Fruchtessers'

40. Vorbeugen gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes?
40.1. Die maßvolle Lebensführung

40.2. Eiweißdiäten - Die Atkinsdiät und ihre schädlichen Abkömmlinge
40.3. Die schädliche Eiweißmast der Alten und Kranken
40.4. "Krankmacher Glutamat"

41. Die Nahrung für den Kranken

42. Das Umsetzungsproblem gesunder Ernährung
42.1. Richtlinien gesunden Essens und Trinkens
42.1.1. Fleisch und Wurst
42.1.2. Milch und Jogurth
42.1.3. Wasser

43. Anders essen? Unmöglich!
43.1. Die geschmackprägenden Schwiegermütter

44. Pflanzliches Eiweiß

45. "Nur der Dumme muss alle Erfahrung selber machen."

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
können Sie diese Petition
nun im Internet bis 26.8.08 mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Setzen Sie sich bitte auch im Bekanntenkreis für das Mitzeichnen ein!

Der Erfolg dieser Petition könnte auch mal über Ihr Leben
oder das Ihrer Angehörigen und Bekannten entscheiden!

 


 

 


Teil IV

 

 

36. Die Verbindung zwischen Diabetes - Bluthochdruck - Herzinfarkt - Schlaganfall

Es mag zunächst überraschen, dass in einem Artikel zum Thema Herzinfarkt und Schlaganfall auch Diabetes behandelt wird.

Tatsächlich ist die gemeinsame geistige Klammer jedoch die Überladung des Organismus durch tierisches Eiweiß. In einem Fall führt diese zur Übersäuerung des Organismus und damit möglicherweise zu Herzinfarkt und Schlaganfall, im anderen zur Diabetes.

Alle drei großen Volkskrankheiten ließen sich also durch Verminderung der heutigen Mast mit tierischem Eiweiß maßgeblich beeinflussen, mit der Folge, das bundesdeutsche Gesundheitssystem würde durch dann weniger Kranke in Milliardenhöhe entlastet.

Als ob dieses Ergebnis kein guter Grund wäre, sich eben dafür einzusetzen!

Statt dessen wird politisch am Gesundheitssystem herumgedoktert, dabei aber nicht um das Vermeiden von Krankheiten gekämpft, sondern statt dessen am schließlich notwendigen Kampf gegen die dadurch ausgebrochenen Krankheiten gespart. Gleichzeitig werden Krankenkassenbeiträge erhöht und Zuzahlungen von den Kranken gefordert.

Tatsächlich ist eben diese Art Gesundheitspolitik als Folge der Altersentwicklung in der Bundesrepublik aber ein langfristig aussichtsloses Vorgehen. Die Zahl der alten Menschen wird nämlich weiter steigen und die Zahl der Versicherungszahler weiter zurückgehen. Schließlich gab und gibt es zu wenig Kinder in unserer kinderfeindlichen Gesellschaft. Die solcher Entwicklung nachhechelnden Maßnahmen der Politik müssen also ungenügend bleiben!

Eigentlicher Ansatz einer anhaltenden Kostendämpfung im Gesundheitswesen
kann also nicht der Kampf gegen Krankheiten sein,
sondern nur deren Vermeidung!

Nur wer gar nicht erst krank wird, kostet nichts!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

37. Schulmedizin gegen eine patientengerechte wie kostengünstige Diabetestherapie

In den vorigen Kapiteln ist am Beispiel von Strophanthin dargelegt, welches Denken die Gesundheitspolitik und den Krankheitenmarkt beherrscht. Dies gilt auch für die Diabetestherapie, wobei auch hier die ursächliche Gemeinsamkeit zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck gesehen werden sollte.

Moderne Diabetestherapie ist ein Millionengeschäft mit fantastischen Zuwachsraten und Gewinnen für Ärzteschaft, Apotheker und Hersteller. Allerdings scheint eben deshalb auch das kritische Denken auf der Strecke geblieben zu sein.

Sehen Sie sich das einmal etwas näher an.

Da wird bei einer Untersuchung ein zu hohen Blutzuckergehalt fesgestellt. Üblicherweise wird danach Insulin verordnet, wobei nach meiner Erfahrung von den Ärzten aber oft unterschiedliche Blutzuckerwerte als therapiebedürftig angesehen werden. Das verabreichte Insulin soll die körpereigene Unterproduktion ergänzen.

Damit beginnt jedoch ein verhängnisvolles Geschehen, weil viele Patienten das Insulin so begreifen, wie etwa das Benzin für ihren PKW: Wer viel fährt, braucht viel Sprit, wer viel isst, braucht viel Insulin.

So weit so gut. Aber wird das Gleichgewicht zwischen Insulinzufuhr und Blutzucker nicht eingehalten, so schwankt der Blutzucker zwischen Unter- und Überzucker wie ein Blatt im Wind. Vielen Patienten ist dies nur deshalb nicht bewusst, weil sie den Blutzucker nur selten bestimmen lassen.

Schaden nimmt daran langfristig die Bauchspeicheldrüse, die ihre Insulinproduktion natürlich - soweit ihr dies noch möglich ist - bedarfsabhängig regelt. Ein Zuviel an Insulin kann schließlich in einen lebensbedrohlichen Unterzucker führen.

Die Neigung, die Eigenproduktion langfristig eher herunterzufahren, weil schließlich ständig Insulin oral eingeworfen oder gespritzt wird, ist seitens der Bauschspeicheldrüse daher nicht zuvernachlässigen. Neben einer Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse ist sie maßgeblicher Grund dafür, dass schließlich immer höhere Insulindosen zugeführt werden, um so einen Normwert einzuhalten.

Viele dieser Patienten sind schließlich klinisch auf ihren Zucker 'eingestellt', wie es so vorstellbar heißt.

Aber was ist das wirklich? Dem Körper werden bestimmte Insulinmengen zugeführt. Damit dies nicht in einen möglicherweise tödlichen Unterzucker endet, wird der Patient gelehrt, dass er in mehrfachen kleinen Tagesdosen immer essen muss und dabei eine bestimmte Kalorienzahl aufzunehmen hat, um dieses Gleichgewicht zu halten.

Das ist keine Behandlung, die der Bauchspeicheldrüsewieder aufhilft, sondern gesundheitliche Schwächen aufgreift, die sich im Blutzuckerspiegel zeigen, aber keineswegs immer Ausdruck einer angeblich 'kaputten' Bauchspeicheldrüse sind. Jesse Roth, Bethesda, fand nämlich heraus, dass bei Diabetikern in Wahrheit oft die Insulinrezeptoren in der Zellmemban nicht voll funktionsfähig sind. Er fand sogar mehr Insulin im Blut von Diabetikern als bei Gesunden, doch waren diese Rezeptoren nicht mehr in der Lage, die Hormonbotschaft des Insulins zu empfangen. Für Einzelheiten siehe weiter unten.

Solchen Patienten nun aber Insulin zuzuführen, bedeutet aber in der Konsequenz nichts anderes, als dass zwecks Vermeidung einer Unterzuckerung dadurch die köpereigene Insulinproduktion ausgleichend heruntergefahren wird - ohne deshalb aber die Situation an den Insulinrezeptoren zu verbessern!

Langfristig wird der Patient dadurch bei eigentlich funktionierender Bauchspeicheldrüse von externer Insulinzufuhr abhängig gemacht, denn sein eigenes Organ hat sich - richtigerweise - weitgehend von seiner Aufgabe zurückgezogen.

Naturgemäß ist solche Therapie also nur selten. Vielmehr führt sie die meisten Patienten langfristig nur in ein Abhängigkeitsverhältnis von teuren Medikamenten und deren Nebenwirkungen und schränkt das Leben in seltsamer und in Wirklichkeit unnötiger Weise ein.

Dies darf natürlich nicht zu dem Irrtum verleiten, Nichtstun sei angesagt!

Im Gegenteil!
Nur sollte es eben das Richtige sein.

 

 

 

 

37.1. Die Diabetesbehandlung nach Dr. Schnitzer

Seit rund 20 Jahren ist bekannt, dass besonders der Kranke mit Diabetes II ( sog. Alterdiabetes ) kann im Regelfall davon ausgehen, dank der Schnitzer-Kost gesund zu werden und danach ohne Medikamente auszukommen.

Hierzu empfehle ich nachdrücklich die Lektüre von

Dr. Johann Georg Schnitzer
Diabetes heilen
Biologische Heilbehandlung der Zuckerkrankheit und ihrer Spätfolgen
Bestellmöglichkeit unter http://www.doc-schnitzer.de/

Dennoch wird die Schnitzer-Kost-Therapie unverändert nicht für Diabeteskranke großflächig eingesetzt. Dabei hätten vor allem Kliniken beste Voraussetzungen dafür, denn sie haben etwa die Küchen dazu! Unverständlich allerdings auch hier, dass sich die Krankenkassen nicht endlich von einem Großteil dieser gewaltigen Kostenlast durch klare Vorgaben etwa an die Kliniken befreien. Schließlich droht das Beitragssystem erkennbar unter dem Luxus zusammenzubrechen, Krankheiten weiterhin deshalb falsch therapieren zu lassen, damit die Ärzteschaft in Lohn und Brot bleibt!

Doch bei Diabetes - wie Herzinfarkt und Schlaganfall - ist es weiterhin dem unwissenden Kranken überlassen, sich - etwa im Internet! - so 'schlau' zu machen, dass er schließlich den Arzt nicht mehr braucht.

Und wer das nicht kann, hat eben 'Pech' gehabt!

Die Parallele zum Kampf der Schulmedizin gegen den Verfechter der oralen Strophanththerapie Dr. med. Berthold Kern ist unverkennbar. Auch Dr. med. dent. Johann Georg Schnitzer - http://www.doc-schnitzer.de/ - wurde wegen seiner wirksamen Diabetestherapie mit allen 'wissenschaftlichen' Mitteln niedergemacht.

Dabei sind bundesweit heute rund 8 Millionen Kranke davon betroffen
- an denen jährlich allerdings Milliarden verdient werden.

Mit seiner 'Schnitzer-Kost' gelang es Dr. Schnitzer, schwere und schwerste Fälle von Diabetes I und II zu heilen, bezw so weit einzudämmen, dass bundesweit bei Übernahme dieser Therapie jedenfalls

keine Amputationen mehr erforderlich wären.

In der Bundesrepublik geschehen heute aber jährlich noch etwa 40 000 Amputationen.

Das ist abwegig viel. Auch die Deutsche Diabetesgesellschaft rügte jedenfalls im Jahre 2004, dass von jährlich etwa 20 000 Fußamputationen fast 12 000 unnötig seien!

Allein auf diesem Therapiegebiet ließen sich also Milliarden einsparen und viel Leid verhindern - aber eben daran wird aber nun mal auch viel verdient!

Um den zunächst sicher zweifelnden Leser von der Wichtigkeit und Richtigkeit dieser Schnitzer-Therapie zu überzeugen, zitiere ich aus dem genannten Diabetesbuch von Dr. Schnitzer auszugsweise einen Brief, den er 1986 einem Patienten schrieb. Er fasst die Therapie zusammen.

Für die sachliche Vertiefung möge sich der Leser diese Literatur besorgen und insbesondere im Internet unter Dr. med. dent. Johann Georg Schnitzer - http://www.doc-schnitzer.de/ informieren:

" Bisher wurde Diabetes als ein Kohlehydratproblem betrachtet: Dass der Organismus nicht in der Lage ist, genügend Insulin zu produzieren, welches notwendig ist, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Deshalb enthält die empfohlene Diät weniger Kohlehydrate, dafür entsprechend mehr Eiweiß.

1978 fand ich eine Therapie, Diabetes zu heilen, indem eine vollständig rohe und vollständig vegetarische ( pflanzliche) Ernährung gegeben wird, die zusammengesetz ist aus grünen Blattsalaten, Wurzelgemüsesalaten und Samen wie frisch gemahlenem Weizen, eingeweicht in Wasser und mit Früchten oder Vegetabilien vermischt; und etwas angekeimten Linsen, Kichererbsen, Erbsen und Mungobohnen. Einige deutsche Ärzte wenden diese Theapie an und konnten viele Diabetiker heilen. Auch Spätfolgen des Diabetes wie Gangrän ( Diabetes-Geschwüre), Blutungen im Augenhintergrund ( die Erblindung verursachen ) und mangelhafte Nierenfunktion konnten gestoppt und geheilt werden.

In den frühen Achtzigern wurden Gründe für diese Heilwirklungen entdeckt. Jesse Roth, Bethesda, entdeckte die Insulinrezeptoren in der Zellmemban, die bei Diabetikern nicht voll funktionsfähig sind. Er fand sogar mehr Insulin im Blut von Diabetikern als bei Gesunden, aber diese Rezeptoren waren nicht mehr in der Lage, die Hormonbotschaft des Insulins zu empfangen. Er konnte die Funktion der Insulinrezeptoren normalisieren mit einer kalorienarmen, an Pflanzenfasern reichen Diät.

Der deutsche Professor Dr. Lothar Wendt konnte nachweisen, das ein Teil von zu reichlich zugeführtem Eiweiß gespeichert wird, und zwar in der Basalmembran des Blutgefäßsystems, im Interstitium ( der Raum zwischen den Kapillaren und den Zellen ) und in der Zellmembran. Hierdurch wird die Transportstrecke für Insulin länger, in manchen Fällen bis zum 15-fachen. Die Transportzeit verlängert sich dann auf 15 x 15 = das 225-fache. Hierdurch funktioniert die Blutzuckersteuerung nicht mehr richtig, weil die Reaktionen auf einen Anstieg des Blutzuckerspiegels zu sehr verlangsamt sind.

Unter diesen Umständen ist die bisherige Eiweiß-Diät also eher eine Ursache der Unheilbarkeit denn eine Therapie.

Mit einer vollwertigen, rohen pflanzlichen Ernährung können die meisten Patienten von Diabetes geheilt werden und ihre Gesundheit vollständig zurpückgeweinnen..."
( a.a.O. S. 154/155 ) ( nachträgliche Hervorhebungen )

 

Es ist nicht Thema dieses Artkels über die "Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall ", die Diabetesproblematik weiter zu vertiefen. Das Obige mag genügen, um das Interesse zu lenken. Es sei nur noch gesagt, dass der Empfänger dieses Schreibens am 19.3.1986 mit der Kostumstellung nach Schnitzer begann. Ärztlicherseits hatte er die Diagnose bekommen: "Diabetes lebenslänglich" und spritzte sich täglich 30 Einheiten Insulin. Am 21.9.1986 war sein Diabetes geheilt!

Nochmals zusammen gefasst:

Diabetes ist Folge davon, dass die Insulinrezeptoren der Zellmembran gleichsam im überflüssigen und daher gespeicherten Eiweiß 'ersaufen' . Sie können das angelieferte Insulin daher nur mühsam andocken und der Zelle verfügbar machen.

Zusätzlich wird in der abgespeicherten 'Eiweißmasse' zwischen Blutgefäß und Zelle aber auch noch die Transportzeit für das angelieferte Insulin so vergrößert, dass es gleichsam zu spät kommt.

In der Zwischenzeit werden daher weitere Hilfesignale der Zelle nach Insulin abgesetzt, die wiederum die Bauchspeicheldrüse veranlassen, letztlich überschießend Insuilin zu produzieren, mit der Folge, dass der Patient anschließend in einem Unterzucker ist, der ihn wiederum hungrig macht. Der Teufelskreis beginnt von neuem.

 

 

 

 

37.2. Interessenverbände gegen eine patientengerechte wie kostengünstige Diabetestherapie

Dagegen wiederum arbeiten jedoch aus Eigennutz viele Interessenverbände an. Ihnen geht es um die Verteilung des Geldkuchens für Diabetes bezw um dessen weitere Vergrößerung. Alles andere interessiert im Tagesgeschäft dieser 'Geldumverteiler' nicht!

Hierzu verweise ich den Leser auf den wichtigen Artikel von Dr. Schnitzer:, den er sich nicht entgehen lassen sollte, weil er dem Leser ein aufschreckend besseres Verstehen des Gesundheitsmarktes Medizin ermöglicht:

Das süsse Milliardengeschäft mit den Zuckerkranken
http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=1026


Auch zukünftig steht für Verteiler des Geldkuchens 'Diabetes' m.E. die Absicht im Vordergrund, wirksame Therapien, die Kosten für das Gesundheitssystem vermeiden, vom Gesundheitsmarkt möglichst fern zu halten!

Auch bei der Diabetesbehandlung geschieht dies dann durch Verunglimpfung anderer Methoden und Rufmord andersdenkender Therapeuten.

So hatte Dr. med. dent. Georg Schnitzer mit seiner 'Schnitzer-Kost' eine Ernährungsform gefunden, die sich bei Diabetikern als äußerst wirksam erwiesen hat. Wie wirksam diese Kost ist, hatte er in Afrika beiesen.

Dr. Schnitzer erkannte nämlich die Ähnlichkeit mikroskopischer Bilder von Diabetes und Lepra. Seine 'Schnitzer-Kost' ist so 'menschenart-gerecht', dass er damit bei seiner, auf eigene Kosten in Äthiopien durchgeführten Studie ( 1985 - 1987 ) bei 90% der Leprakranken

"Besserung des Allgemeinbefindens, das Verschwinden des Brennens der Haut, Abheilungen von Lepra-Geschwüren ( teils innerhalb von 10 Wochen trotz Handtellergröße"

erreichte.

Solche Erfolge sprechen für sich!

Anstatt Dr. Schnitzer jedoch für sein Tun zu ehren, wurde er von der 'für Lepra zuständigen' Ärzteschaft bekämpft.

Als der - in Äthopien für 180 000 Lepra-Patienten zuständige - Arzt das Bemühen von Dr. Schnitzer unterstützen wollte und dafür bei seiner Spenden sammelnden Leprahilfsorgansiation um Gelder für die Schnitzer-Studie bat, wurde er entlassen!

Schließlich geht die Schnitzer-Studie im Ergebnis zu Lasten des Millionengeschäftes mit Sulfonamid-Tabletten für Lepra-Kranke!

Diese Sulfonamid-Tabletten werden u.a. von der Spendenorgansiation verteilt und die Organisation dürfte dafür im Gegenzug einen Spendenbrocken von der Pharamindustrie erhalten.

Das Geschäft macht sich offenbar keiner dadurch kaputt, dass er Bemühungen eines in der Sache erfolgreichen 'Guru' um "menschart-gerechte Ernährung statt Tabletten" auch noch mitfinanziert.

Nebenbei: Ich denke, es sollte Sache einer international sicher gut ankommenden Entwicklungshilfepolitik der Bundesrepublik sein, sich solcher Maßnahmendurchführung und deren Finanzierung anzunehmen!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

38. Die übergangene Therapie von Bluthochdruck nach Dr. Schnitzer

Es versteht sich, dass dieser 'Eiweißsumpf' natürlich auch die vorrangige Ursache für Bluthochdruck der Patienten ist.

Die WHO(Weltgesundheitsorganisation) - http://www.netdoktor.at - nennt gibt folgenden Überblick der Blutdruckwerte:

Optimaler Blutdruck: Unter 120/80 mm/Hg
Normaler Blutdruck: Unter 130/85 mm/Hg
Grenze zur Hypertonie: 140/90 mm/Hg
Grad 1: Milde Hypertonie: Unter 160/100 mm/Hg
Grad 2: Mittelgradige Hypertonie: Unter 180/110 mm/Hg
Grad 3: Schwere Hypertonie: Über 180/110 mm/Hg

Bezüglich des Blutdruckes besteht viel Unsicherheit und Unwissenheit. Daher hier einige Anmerkungen.

Um allerorten gleichermaßen den Zellstoffwechsel zu gewährleisten, muss im Blut insbesondere Sauerstoff noch bis in die kleinsten Gefäße ( Kapillaren ) gebracht werden. Eine der Hauptursachen dafür, dass dies mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, ist die sog. Arterienerkalkung, d.h. die Ablagerung in den Gefäßen. Sie ist in erster Linie Folge falscher - tiereiweißreicher! - Ernährung. Bildlich gesprochen stelle man sich das Blutgefäß als Rohr vor, dessen Durchmesser wie in einem verkalkenden Wasserrohr verkleinert ist.

Selbstverständlich muss aber durch dieses 'verkalkte' Rohr dieselbe Leistung erbracht werden, d.h. unverändert viel Sauerstoff zu den Zellen transportiert werden. Dies bedeutet natürlich, dass im so verengten Gefäß der Druck höher sein muss, mit dem die Flüssigkeit - hier: das Blut - vorwärts gepumpt wird.

Dies ist der Grund, warum der Blutdruck dauerhaft steigt.

Täte er das nicht, so würden nämlich Zellen - insbesondere jene, wie etwa in Herz und Gehirn, die über beonders feine Gefäße versorgt werden - allmählich Not leiden. Dass dies letztendlich zu Herzinfarkt und Schlaganfall führt, ist oben in Teil I - http-www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt1.htm - ausgeführt.

Es muss gesehen werden, dass die Erhöhung des Blutdruckes also eine sinnvolle und lebensnotwendige Maßnahme des Körpers ist, seine zelluläre Versorgung zu sichern!

Das erklärt auch, warum viele Menschen beschwerdefrei und unerkannt mit einem hohen Blutdruck leben.

Aber an Blutdrucksenkern wird unglaublich viel Geld verdient - täglich allein in der BRD mehrere hundert Millionen Euro. Und daher wird ständig weiter die Angst der Menschen vor hohem Blutdruck geschürt. Früher hieß es - m.E. durchaus zu recht! - der Blutdruck könne 100 plus Lebensalter betragen.

Aber daran ist nichts zu verdienen! Letzte, mir bekannte Mitteilung aus Selbsthilfegruppen gegen Blutdruck ist daher, dass nach neuesten amerikanischen Forschungen ein Blutdruck von RR 120//70 erstrebenswert sei. Dafür werden viele Wissenschaftler von der Industrie bezahlt, damit sie das den Menschen eintrichtern.

Kaum ein älterer Mensch erreicht solche Werte jedoch! Also werden ohne Ende Blutdrucksenker geschluckt und mancher hat in seiner Verwandschaft gewiss jemand, der - ohne Lebensfreude und mit akuten Beschwerden - wie im Tran durch die Gegend tappt, weil er seinen Blutdruck so 'eingestellt' bekam.

Vor dem Hintergrund dieser natürlichen Gegebenheiten ist es daher eine unkluge Maßnahme, diesen körpereigenen Vorgang ausgleichender Blutdruckerhöhung nun etwa einfach durch Medikamente zur Blutdrucksenkung abzubrechen. Für viele fangen nämlich die wirklichen Schwierigkeiten erst an, denn dadurch wird plötzlich eben nicht mehr überall die notwendige Zellversorgung gewährleistet. Was das alles für Schwierigkeiten sein können, steht auf jedem Beipackzettel für Blutdrucksenker.

Verschwiegen oder nicht gewusst wird dabei etwa in der Regel, dass insbesondere die sog. ischämischen ( blutleeren ) Schlaganfälle - das sind rund 80 Prozent aller Schlaganfälle! - wohl meist Folge der unkritischen Verordnung von Blutdrucksenkern sind. Jedenfalls fürchte ich für mich persönlich aus eben diesem Grund therapeutisch nichts mehr als Blutdrucksenker!

Dies heißt natürlich nicht, nun Blutdrucksenker einfach abzusetzen und das war es dann!

So was ist unklug und gefährlich!

Dies allerdings weniger im Hinblick darauf, dass als Folge eines Überdruckes etwa ein Gefäß im Gehirn platzen kann. Dass und wie dies etwa durch Entsäuerung therapeutisch wieder in den Griff zu bekommen sind, dazu: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm.

Die eigentliche Gefahr hohen Blutdrucks besteht jedoch darin, dass die Blutdruckpumpe - das Herz - wegen des erhöhten Druckes im Gefäßsystem erheblich mehr arbeiten muss. Dadurch bekommt das Herz Stoffwechselprobleme, vergrößert schließlich krankhaft und geht daran kaputt.

Dass Strophanthin solche Stoffwechselprobleme des Herzens abfängt, dass Strophanthin sogar ein vergrößertes Herz wieder zurückbildet, ist oben ausgführt und ein weiterer wichtiger Grund, warum Strophanthin generell mehr zum Einsatz kommen sollte.

Dargelegt ist auch, dass Strophanthin den erhöhten Blutdruck normalisiert, ohne jedoch die sonst bei Blutdrucksenkern üblichen Nebenwirkungen zu haben.

Wer einen erhöhten Blutdruck hat, darf jedenfalls nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern muss dies als ein wichtiges Warnsignal des Körpers und als dringende Aufforderung verstehen, etwas zu tun.

Es ist m.E. falsch, dies dann mit Blutdrucksenkern 'erledigen' zu wollen, denn das ist so, als ob Sie am Auto die aufleuchtende Warnleuchte etwa für das Bremssystem einfach außer Betrieb setzen, um nicht weiter durch das Blinken gestört zu werden.

Die 'Warnleuchte' Bluthochdruck muss vielmehr immer und rasch Konsequenzen haben!

Dr. Schnitzer setzt nun gezielt dort an, wo es bei der Mehrzahl aller Kranken auch sinnvoll ist: Der Ernährung! Außerdem führen mehrere kleine Aderlässe - 80 bis 100 ml je Aderlass! - rasch zur Beseitigung des blutdruckerhöhenden Blutschlammes. Wegen Einzelheiten verweise ich hier auf seine, seit Jahren überzeugende - schulmedizisch 'natürlich' unbeachtete! - Veröffentlichung hin:

Dr. Johann Georg Schnitzer
Risikofaktor Bluthochdruck
Lebensbedrohend aber heilbar
http://www.dr-schnitzer.de/bhd002.htm

Wer unter Bluthochdruck leidet und von den nebenwirkungsreichen Blutdrucksenkern weg will, der sollte sich dieses Wissen zu eigen machen. Er wird dadurch in der Regel seinen Blutdruck auf Normalwerte senken können.

Die Ergebnisse sind jedenfalls eindeutig. Lesen Sie hierzu die Krankenberichte über Bluthochdruck, die vom Ergebnis her keine Wünsche offen lassen

http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruckstudie02-0001.html

 

 

 

38.1. Weitere Ursachen für Bluthochdruck

Die Schnitzer-Blutdrucktherapie ist zwar fraglos der 'Königsweg' für die meisten Blutdruckpatienten - und hier insbesondere für jene, die übergewichtig sind - aber es bedeutet nicht, dass immer nur da anzusetzen ist.

Ebenso kann der erhöhte Blutdruck auch Folge einer Stresssituaton des Körpers sein, die ein Zusammenziehen der Muskeln des Gefäßsystems bewirkt.

In diesem Fall wird - im Beispiel mit dem Rohr - also der Durchmesser dieses Rohres nicht durch Ablagerungen verkleinert, sondern das möglicherweise noch 'freie' Rohr hat - als Folge der Muskelkontraktion der Gefäße - ein geringeres Außenmaß und dadurch einen kleineren Durchmesser.

Derartiges ergibt sich nicht nur durch Stress im üblichen Sinne - Lärm, Streit, Mobbing u.ä. - sondern etwa auch durch den 'Stress' einer dauerhaften Übersäuerung des Organismus, durch Schwermetalle in den Zähnen wie Amalgam mit seinem Nervengift Quecksilber, sowie durch Platin, Titan, Umweltgifte u.a.. . Dabei muss gewusst werden, dass ein Teil dieser Gifte - wie etwa das Quecksilber - teilweise doch sogar erst dadurch wieder im Körper frei gesetzt wird dass der Patient - etwa durch Fasten - abgenommen hat und das giftige Schwermetall dadurch nicht mehr in irgendwelchen Fettschichten 'entsorgt' ist.

In solchen Fällen genügt es natürlich nicht, allein auf eine eiweißfreie Kostumstellung und auf Entsäuerung zu setzen, obwohl sie mit Sicherheit auch schon eine erhebliche Entlastung bewirken werden. Aber hier braucht es zusätzlicher Entgiftung der Schwermetalle, vorrangig durch tägl etwa 300 mg Selen, sowie der richtigen Homöoptica in Hochpotenz..

Vor allem Patienten mit einem verdickten Herzen haben leiden außerdem unter einer Dehnungsstörung des Herzens. Das führt meist zu nächtlichem Bluthochdruck in Form des sog. 'hydraulischen Phänomen'. Der Bluthochdruck entsteht in diesem Fall beim Hinlegen, weil beim gesunden und nicht sympathikoton angespannten Herzen wegen einer Dehungsstörung die vermehrt anflutende Blutflüssigkeit nicht durch eine mechanische Herzerweiterung abgefangen wird. Das löst eine relaitive Durchblutungsstörung des Herzens aus, die sofort vom Sympathicus als Bedrohung aufgegriffen wird und systemgerecht zu einer Engstellung der Gefäße führt. Einzelheiten und Therapie unter:" Hydraulisches Phänomen" - www.hydraulisches-phaenomen.de/. Therapeutisch sehr sinnvoll ist hier natürlich die Gabe von oralem Strophanthin.

Es sei nur beiläufig auch darauf hingewiesen, dass es durchaus auch Unverträglichkeiten auf Blutdrucksenker geben kann, was sich daran zeigt, dass der Blutdruck nach dem Mittel sogar höher ist als vorher.

Es kann also viele und vielschichtige Gründe für einen hohen Blutdruck geben. Aber das ändert nichts daran, dass die Schnitzer-Blutdrucktherapie für den 'normalen' Bluthochdruckler, der heute mit Blutdrucksenkern voll gestopft wird

- inzwischen üblicherweise täglich 5 ( früher 3 ) verschiedene Medikamente mit einem täglichen Kostenaufwand für die Volkswirtschaft von 75 Millionen Euro! -

die dringlichste Maßnahme sein sollte.

Es versteht sich, dass über alternative Behandlungsmethoden in der Öffentlichkeit nicht viel bekannt ist und schon gar nicht groß darüber geredet wird. Im Gegenteil. Der Bluthochdruck wird zum Schreckgespenst aufgebaut, das nur mit Blutdrucksenkern anzugehen sei - denn alles andere würde dem Milliardenmarkt der Blutdrucksenker schwerste Verluste zufügen.

Dem Leser sei jedenfalls nachdrücklich die wissenschaftliche Studie - http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html - der Herren Dres Schnitzer und Gruber empfohlen, damit jeder sich, seiner Familie und vielleicht sogar seinem Arzt klar machen kann, wieviel er selbst für seine Gesundheit tun kann und dass niemand blutdruckbedingte Beschwerden und Risiken 'schicksalhaft' hinnehmen muss:

Auswertungen
der Studie über die Effektivität der Ernährungsmaßnahmen
zur
Normalisierung des Blutdrucks

von Dr. Johann Georg Schnitzer und Dr. Kurt Gruber

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

382. 'Volksschädliche' Blutdrucksenker?

Die Einnahme von Blutdrucksenkern wie Beta-Rezeptorenblockern und ACE-Hemmern ist offenbar sogar weit gefährlicher, als bislang bekannt.

Diese Bedrohung wird von Forschung und Pharmaindustrie aber offenbar bewusst übergangen, um das Geschäft mit den Blutdrucksenkern nicht zu stören.

Es hat sich nämlich im Hundeversuch gezeigt, dass nach 3-wöchiger Einnahme solcher Blutdrucksenker das Tier kein Strophanthin mehr selbst produziert.

Angesicht der hier dargelegten Bedeutung des körpereigenen Hormons Strophanthin für den Organismus und insbesondere für das Herz ist dies ein sensationelles Ergebnist. Schließlich gilt es ja gerade, das Versagen der Strophanthinerzeugnung zu verhindern, diese vielmehr so anzuregen, dass sie wieder funktioniert, wie sie das bei den meisten Patienten in jungen Jahren.

Eigentlich sollte man annehmen, dass - alarmiert durch dieses Ergebnis im Hundeversuch - nun sofort auch im Menschenversuch geklärt wird, ob dies auch für den Menschen zutrifft, denn dann ließe sich die 'Volksgesundheit' allein schon dadurch deutlich anheben, dass dem derzeitigen Wahnsinn mit unkritisch verabreichten Blutdrucksenkern therapeutisch Einhalt geboten wird.

Aber weit gefehlt.

Statt aufzuklären wird vertuscht!
Niemand forscht meines Wissens in diese Richtung!

Das hat m.E. zwei Gründe:

Hierzu siehe "Strophanthin ( Ouabain ) - das körpereigene Hormon gegen Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophhormon

 

 

 

 

39. Die 'Moderne' Kost des Menschen

Aus den Darlegungen zu Herzinfarkt und Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes - siehe ergibt sich, dass die heute übliche Eiweiß-Mast entscheidend für Entstehen und Verlauf von Krankheiten ist.

Das scheint angesichts der heutigen Medizinentwicklung unglaubhaft.

Doch wie war das früher?

Nach den vergangenen Weltkriegen gabe es jeweils Millionen Verletzte, aber kaum sog. Wohlstandskranke. Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkte waren daher fast unbekannt - weil es eben nur wenig zu essen gab! Arztberichte aus diesen Jahrzehnten belegen, dass der Medizinstudent beispielsweise während seiner Ausbildung fast nie einen Herzinfarktpatienten zu sehen bekam - es gab kaum welche. Heute hingegen sind die Kliniken voll davon!

In den sog. Industrienationen gab es mit steigendem Wohlstand aber plötzlich solche Krankheiten.

Das aber bedeutet:
Deren zunehmende Ausbreitung ist also keineswegs Folge etwa genetischer Defekte der Kranken - für die heute mit Millionenaufwand wiederum gewinnbringende Gen-Medikamente entwickelt werden! - sondern die Ursache liegt fast auschließlich in der Ernährung dieser Kranken!

Wir (fr)essen uns krank!

Das gilt für fast alle Krankheiten!
Die Gen-Technologie wird dies nicht ändern!

In unserer Wohlstandsgesellschaft, die sich alles kauft , weil sie alles bezahlen kann, wird aber gewöhnlich nicht mal mehr hinterfragt, ob das, was verzehrt wird, auch gesund ist, denn längst ist die Bedeutung des Essens - nämlich den gesunden Stoffwechsel der Zellen zu erhalten - von der Erwartung abgelöst, dass Essen vorrangig Lustgewinn sein solle.

Wie schwer es daher fällt, der Nahrungsaufnahme den ihr eigentlich zustehenden Platz im menschlichen Leben wieder einzuräumen, erlebe ich täglich in meiner Praxis. Oft bedarf es großer Überredungskunst, das angestrebte Ziel einer Ernährungsumstellung zu erreichen - auch wenn alle anschließend glücklich und zufrieden damit sind.

 

 

 

 

39.1. Die 'Urnahrung' des Menschen

Bei solchen Gesprächen geht es dabei immer auch um die wichtige Frage, was überhaupt denn 'menschenart-gerechte' Kost sei. Dies sei hier ausführlicher behandeltt.

Auch Dr. Schnitzer und einige wenige andere stellten sich dieser Frage und gingen auf die Suche nach der sog. 'Ur-Nahrung' des Menschen - einem Wissen, das uns längst verloren ging, obwohl sich der Mensch in den letzten Jahrmillionen genetisch nicht wesentlich verändert hat.

Die Absicht war, diese 'Ur-Nahrung' auch dem heutigen Menschen in 'zivilisierter' Form zur Verfügung zu stellen und dadurch zu erreichen, dass sich der Mensch wieder 'artgemäß' ernährt - was durch dessen jederzeitigen und beliebigen Griff in Kühlschrank oder Kaufhausregal heute nicht mehr gewährleistet ist.

Eine Nahrung, die einst dem 'Ur-Menschen sein hartes, wie entbehrungsreiches Leben überhaupt erst möglich machte, muss in der Konsequenz nämlich auch heute noch 'art-gemäß' sein. Genetisch hat sich der Mensch schließlich kaum verändert!

Der heute Gesunde ist auf diese Kost scheinbar nicht mehr angewiesen, weil er belastungsmäßig nicht mehr den Beschwernissen des Ur-Menschen ausgesetzt ist.

Eine solche 'Ur-Nahrung' wird den heute Kranken jedoch deshalb wieder gesunden lassen, weil nur sie dem genetischen Programm des Menschen entspricht - ungeachtet des technischen und geistigen Fortschrittes, den sich die Menschheit inzwischen zunutze macht.

Das Folgende ist zumeist den umfangreichen Arbeiten Dr. Schnitzers entnommen!

 

 

 

 

 

39.2. Der 'Ur-Mensch' hinsichtlich Verdauungsorgan und Gebissanlage

Eine Suche nach der Ur-Nahrung hat auf den Ur-Menschen abzustellen.

Ansatz dieser Analyse waren dabei die Verdauungsorgane des Menschen, die es ihm - im Gegensatz etwa zu den 'reinen' Grasfressern und den 'reinen' Fleischfressern - ermöglichen, in beschränktem Umfang (fast) alles zu verdauen.

Der Hamburger Zahnarzt Dr. Richard Lehne befasste sich daher mit der 'vergleichenden Gebissanatomie'. Er wies nach, dass die Gebisse der verschiedenen Tierarten jeweils zu der ihnen gemäßen, natürlichen Nahrungsart passten. Dementsprechend schloss er aus dem menschlichen Gebiss, dass des Menschen 'natürliche' Nahrung frugivor war: Der Mensch sei ein Fruchtesser ( Frugivore)!

Unter dem Begriff Frucht werden dabei verstanden: Gräsersamen, Hülsenfrüchte, zarte Blattschösslinge, Wurzelknollen, Nüsse, Obstfrüchte.

Diese 'Gräser' wurden später weitergezüchtet zu Getreide und damit ebenso 'veredelt', wie Knollen und Früchte.

Daraus schloss auch Dr. Schnitzer - und er belegt dies in seinen Arbeiten etwa auch durch entsprechende Hinweise auf die Bibel - dass der Mensch eigentlich kein Fleischesser sei, sondern ein Fruchtesser.

 

 

 

 

39.3. Kritische Bewertung des 'Fruchtessers'

Die Ansicht, der Mensch sei eigentlich ein Fruchtesser ( Frugivore ), teile ich nicht.

Gerade wenn auf den Ur-Menschen abzustellen ist, so ist von einem Wesen auszugehen, das zunächst im Herzen Afrikas lebte, nackt war und zunächst ohne Feuer, Waffen und Geräte überleben musste. Wird aber dessen damaliges Umfeld berücksichtigt, so ist es m.E. zu einseitig, diesem Ur-Menschen eine rein frugivore Kost zu unterstellen.

Natürlich konnte dieser Ur-Mensch nur essen, was er erreichen konnte! Das waren vorrangig natürlich die Gräser, Beeren, Knollen, Früchte, die er greifen konnte oder die vom Baum fielen. Aber das waren gewiss auch Maden, Würmer, Larven, Insekten und andere Lebewesen, die er sich greifen bezw finden konnte!

Dieses tierische Eiweiß wurde ergänzt etwa durch Jungtiere, die aus dem Nest fielen oder die er in Nestern fand und solche Tiere, die er sich schließlich erjagen konnte - wobei die Jagd auf Tiere wohl noch vor der Zeit begann, in der sich der Mensch das Feuer untertan machte.

Fleisch ist jedenfalls nur dann für den Menschen gesund, wenn das Tier frisch getötet ist und das Fleisch blutig roh gegessen wird, denn Ablagern und/oder Erhitzen denaturieren das Fleisch, machen aus einem Leben(smittel) Aas!

Es gibt heute noch Eingeborenenstämme, die sich solchermnaßen natürlich vom Leben(smittel) Fleisch ernähren! Bekanntlich gibt es auch Affenherden, die sich Affen anderer Rudel erjagen und ihre Beute lebend in Stücke reißen und verzehren.

Es sei in diesem Zusammenhang auch daran erinnert, dass 'Kannibalismus' wie beim Affenrudel auch dem Menschenrudel nicht fremd war und ist - auch wenn wir das auf unserer heutigen Suche nach 'zivilisierter Ur-Nahrung' gerne verdrängen.

Der Mensch war also - wie das Schwein - ein Allesfresser (Omnivore), nur dass er aufgrund seiner anderen körperlichen Bewegungsvoraussetzungen etwa keine Hauer haben musste wie der Allesfresser Wildschwein, der sich seine Beute anders erlegen muss als der Mensch. Das Wildschwein braucht daher auch ein anderes Gebiss, obwohl es ebenso Allesfresser ist wie der Mensch.

Der Ur-Mensch konnte sich seine Beute sicherlich schon bald erlegen. Erschlug er sie zunächst wohl noch mit einem Stein oder Knüppel, so wurde ihm sicherlich schon bald klar, dass Distanzwaffen wie Speere u.ä. noch wirksamer waren, um Nahrung in Form von Fleisch zu bekommen.

Tierisches Eiweiß - zumeist in Form von Fleisch - wurde für den Ur-Menschen deshalb immer wichtiger, weil er mit der Eroberung der Welt immer mehr in unwirtliche Gegenden vordrang, in denen - fernab der klimatisch günstigen Verhältnisse des warmen und feuchten Afrika - Beeren,Gräser u.a.nun mal nicht immer zu erhalten waren, sondern - wenn überhaupt - nur jahreszeitlich beschränkt.

Die verstärkte bis auschließliche Hinwendung des Menschen zum tierischen Eiweiß machte es ihm deshalb allerdings nicht besser verträglich, sondern sie war einfach eine, wenn auch ungesunde Notwendigkeit als Folge der sich für den Ur-Menschen gewollt ergebenden Veränderung seiner Lebensbedingungen durch Eroberung des Erdballes.

Vorrangig das Feuer hat den Menschen dabei m.E. befähigt, sich den Erdball zu erobern und zahlreich in Gegenden zu leben, die ihm umweltgemäß eigentlich feindlich ist. Dabei half ihm außerdem seine besondere Fähigkeit, sich die Gegebenheiten seiner Umwelt zunutze zu machen - und dies in einem Ausmaß und mit einer Zielbezogenheit, die sonst keinem Lebewesen zueigen ist.

So bevölkerte der Mensch schließlich die polaren Gebiete ebenso wie die Wüsten und machte sich so die Erde untertan.

Diese Eroberung des Erdballes wäre so aber nicht geschehen oder möglich gewesen, wäre der Mensch tatsächlich ein Frugivore! Möglich wurde das nur, weil der Mensch ein Allesfresser (Omnivore) ist, denn nur so vermochte er sich den jeweiligen Nahrungsgegebenheiten seiner Umwelt anzupassen. Ein Preis dafür war allerdings, dass die Lebenserwartung der überwiegend bis auschließlich von tierischem Eiweiß ernährten Menschen kürzer ist.

Natürlich hebt diese andere Bewertung des Menschen als Allesfresser die Erkenntnisse von Dr. Schnitzer u.a. nicht auf, sondern ergänzt sie nur.

Hierzu schickte mir Dr. Schnitzer am 3.8.05 eine mail:

"Hinweis zur Urnahrung des Menschen: Er ist tatsächlich schon von seinem
Gebiss her für frugivore Kost angelegt, indessen ist der Mensch fähig, unter
widrigen Umständen auch mit einem Anteil tierischer Nahrung auszukommen.
Gesund bleibt er dabei aber nur, wenn diese tierische Nahrung roh verzehrt
wird, und nicht nur das Muskelfleisch, sondern auch die inneren Organe, und
der pflanzliche Darminhalt des erlegten Tieres. Außerdem muss das
Nahrungsangebot knapp sein, unterhalb der Sättigungsgrenze liegen, sonst
findet Einlagerung von Eiweißüberschüssen statt.
.
Das Ganze ist mir persönlich und sicher vielen Menschen eine abscheuliche
und unappetitliche Angelegenheit, was darauf hinweist, dass solches nicht
zur menschlichen Urnahrung gehört; aber es ist belegt u.a. durch die
Inuit, und in den Forschungsberichten von Dr. Weston A. Price. Außerdem
ist die durchschnittliche Lebenswerwartung dabei ganz erheblich verkürzt auf
ungefähr 40 Jahre.
Ausführlich bin ich auf die Thematik auf folgenden beiden Internet-Seiten
eingegangen:
"BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen" - http://www.dr-schnitzer.de/BSE.html
"Vegetarisch essen - aber wie?" - http://www.dr-schnitzer.de/vegetarisch-essen.html"

Dieser Hinweis ist besonders wichtig. Auch wenn das kaun einer wahrhaben will: Aber wenn der Mensch wie ein Raubtier jagt ( klimatisch bedingt vielleicht sogar jagen muss ), so ist es nur selbstverständlich, dass er dann auch frisst wie ein Raubtier. Das aber verschlingt in der Regel sein Opfer fast ganz und sortiert nicht nach Filetstücken , wie der heutige Mensch an der Fleischtheke im Laden. .

Das stellt natürlich meine eigenen Überlegungen wieder in Frage, zeigt aber wiederum auch, wie wichtig es ist, selbst die Einzelheiten kritisch zu hinterfragen.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

40. Vorbeugen gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes?

40.1. Die maßvolle Lebensführung

Gerade dem Vorbeugen kommt eine wichtige Rolle zu, denn es wird heute schändlich viel Mißbrauch mit der Gesundheit getrieben.

Dabei denke ich nicht nur an den Mißbrauch mit Alkohol und Nikotin, sondern - weit gefaßt - auch an die Folgen eines falsch gelebten Verständnisses der Begriffe ,Männlichkeit` bez. ,Weiblichkeit`. Wer kennt sie schließlich nicht - oder gehört gar selbst dazu - die zum Teil vor Jahrzehnten um eines besonderen ,Lustgewinnes` willen meinten, unter Einsatz ihrer Gesundheit etwas action in ihr Leben bringen zu ,müssen` - und wider Erwarten dann tatsächlich mit ihrer Gesundheit dafür zahlten?

Solches 'Erleben' schlägt dem gesunden Organismus nämlich unvergeßliche und unvergessene ,Narben`, die ihn auf Dauer zeichnen. Wie oft schon habe ich daher bei der homöopathischen Behandlung erlebt, dass vorübergehend Schmerzen oder Beschwerden auftraten, weil sich der Körper an lang Zurückliegendes ,erinnerte`. Dem Patienten war es entfallen gewesen. Mancher von ihnen schüttelte dann über früheren, meist jugendlichen Unverstand den Kopf.

Aber nicht jeder mögliche Adremalinstoß durch 'action und fun' muss von uns auch eingefangen werden. Derlei bedeutet nicht 'zu leben', sondern ist in der Regel nur Ausdruck einer umtriebigen Rastlosigkeit, die vergeblich nach innerer Erfüllung sucht, die sie mangels Beschäftigung mit den eigentlichen Werten und sich selbst aber nie für sich findet. Doch davon lebt eine ganze Industrie, die uns entsprechend mit ihrer Werbung illusioniert.

Maßhalten in der Lebensführung ist sicher ein wichtiges Mittel der Vorbeugung
- so unbedeutend es (in) der Jugend auch scheinen mag!

 

 

 

40.2. Eiweißdiäten - Die Atkinsdiät und ihre schädlichen Abkömmlinge

Die menschliche Nahrung kann durchaus mit tierischem Eiweiß bereichert sein,

aber eben nur in jenem bescheidenen Umfang, wie tierisches Eiweiß einst dem Ur-Menschen zugänglich war: In kleinen Mengen oder selten! Die Hauptnahrung muss fraglos auch heute noch aus den oben genannten Früchten bestehen.
Ein Mehr an tierischem Eiweiß verträgt der menschliche Organismus auf Dauer nicht!

Diese 'Gegebenheiten' zu sehen, scheint mir von größter Bedeutung, denn sie spiegeln den 'art-gemäßen' Ernährungsplan des Menschen wieder. Sie finden ihre wissenschaftlichen Bestätigung in der heutigen Forschung, wonach wir nicht mehr als 35 g Eiweiß täglich zu uns nehmen sollten - tierisches wie pflanzliches.

Wer um die langfristig verheerenden Auswirkungen von tierischem Eiweiß weiß, sieht auch bei seinen Patienten die Erfolge, wenn es gelingt, diese Menschen weitgehend davon abzubringen.

In solcher Kostumstellung steckt ein enormes Gesundheitspotential für den Einzelnen.

Daher kann auch nicht nachdrücklich genug vor der sog. Atkins-Diät und deren trendigen Abkömmlinen gewarnt werden.

Solche Diäten erreichen eine rasche Gewichtsabnahme dadurch, dass auf Kohlehydrate weitestgehend verzichtet und statt dessen fast auschließlich tierisches Eiweiß gegessen wird. Diese Kost schmeckt dem Fleischesser(-süchtigen) einerseits, andererseits bestätigt ihn vor allem die Gewichtsabnahme in seinem Tun.

Der Preis dafür ist jedoch ein baldiges Ansteigen der Harnsäurewerte.

Außerdem dickt das Blut ein, wird zum Blutschlamm, mit allen sich daraus ergebenden Gesundheitsgefahren und -problemen nicht nur der Nierenschädigung und des Bluthochdruckes, sondern - andere Folge der akuten Übersäuerung des Organismus! - auch der zellulären Stoffwechselentgleisung im Herzinfarkt und Schlaganfall.

Schlanke Frauen mit Schlaganfall oder Herzinfarkt sind jedenfalls kein Widerspruch, sondern medizinischer Alltag. Nur sehen - mangels Wissen - die meisten Ärzte den ursächlichen Zusammenhang nicht.

Weil ein gesunder Organismus diese Bedrohung durch zu viel Eiweiss allerdings empfindet, verlangt der Körper schließlich zunehmend heftiger wieder nach Kohlehydraten. Die Diät wird schließlich abgebrochen und das Gewicht steigt danach natürlich rasch wieder an (Jo-Jo-Effekt ).

Nun wäre ( ist ) dies mancher Frau für die jährliche 'Bikini-Zeit' trotzdem eine taugliche Lösung, würde das während der Diät aufgenommene Eiweiß danach vom Körper ebenso rasch wieder abgebaut, wie neuerlich die Pfunde zunehmen.

Eben das ist aber nicht der Fall! Das im Bindegewebe gepeicherte Eiweiß bleibt!

Dadurch erhöht sich im verschlackenden Bindegewebe die Zeit, bis etwa Insulin zur Zelle transportiert ist - und es entsteht schleichend Diabetes.

Nach mehreren Diäten ist die Lagerfähigkeit des Bindegewebes schließlich erschöpft. Es kommt zum Rückstau der Ablagerungen in das Gefäßsystem. Das führt dort unausweichlich zur sog. 'Arterienverkalkung' - mit den sich daraus dann zusätzlich und dauerhaft ergebenden Gesundheitsrisiken und -problemen, wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

 

 

 

40.3. Die schädliche Eiweißmast der Alten und Kranken

Die Atkins-Diät ist insofern auch ein abschreckendes Beispiel auch und gerade für die familiäre Pflege und Betreuung von alten Menschen - aber auch für das mancherorts vorhandene 'Essen auf Rädern'.

Um so ärgerlicher ist es, dass in der Regel gerade die Alten hartnäckig mit Eiweißmast traktiert werden.

Gehen Sie mal in Alten- und Pflegeheime! Oder erkundigen Sie sich darüber! Da stehen täglich das Fleischgericht und abends der Wurst- oder Käseteller auf dem Tisch und gelegentlich wird als Nachspeise ein Joghurt gereicht. Einzelne latschige Salatblätter, lustlos in Essig geworfen, vervollständigen diese 'gesunde' Kost.

Solcher Fraß ist schnell und damit kostengünstig zubereitet, verlangt keine kreative Aufwendung i.S. von Koch'kunst' und entspricht den allgemeinen Ernährungsempfehlungen. Damit wird aber allenfalls einer Form und Auflage genügt. Mehr nicht!

Jahrein, jahraus kommt dann dieser - nährstoffbezogen - 'Abfall' auf den Tisch!

Mir ist bekannt, dass Heimbewohner inständig darum baten, doch mal fleischlos serviert zu bekommen. Doch unter Hinweis auf die Kosten tat sich nichts.

So wird in vielen Heimen den alten Menschen langfristig das Gehirn durch die stoffwechselbedingten Abfallprodukte des tierischen Eiweißes.zugekleistert. Diese harnpflichtigen Stoffe werden nämlich schon mangels ausreichender Urinbildung in der Regel nicht mehr ausgeschieden. Wo anders sollten diese Schlackenstoffe schließklich auch hin, wenn nicht in in die Gelenke, die Haut und schließlich das Gehirn?

Die dadurch bedingte Übersäuerung des Organismus führt bei diesen Menschen dann zu erhöhter Harnsäure und erhöhtem Hämatokrit.

Folge davon sind Bluthochdruck, Reizbarkeit, Vergesslichkeit und sog. Altersdemenz.

Das bringt sie dann in die Obhut des Arztes. Der aber sorgt meist nicht etwa für eine richtige Kost im Heim, sondern gibt vielfach nur Pillen zur Ruhigstellung der Patienten. Die so 'Ruhigestellten' hängen dadurch den Tag über dösig rum, bis sie abends schließlich wieder ins Bett gesteckt werden.

Warum sollte sich der Arzt auch mit der Heimleitung wegen einer vernünftigen Kost verstreiten? Die lässt ihn nämlich zur Strafe nicht mehr zu dem Kranken rufen. Der nächste Arzt 'zickt' nicht mehr rum!

Wer erlebt hat, was eine Kostumstellung auf frisches Obst, Salae und Gemüse bei solchen Menschen bewirkt, weiß, welche Strafe eine solche Eiweißmast im Alter ist.

Wer seine Angehörigen liebt und ihnen gerade im Alter eine wirkliche Pflege und Hilfe angedeihen lassen will, der wird als Angehöriger daher - am wirksamsten im Zusammenschluss mit anderen - selbst entsprechenden Druck auf die Heimleitungen ausüben!

Durch die Entlassung von rund 50 000 Pflegekräften in den Krankenhäusern hat sich dort in den letzten Jahren bundesweit die Pflegesituation drastisch verschärft. Privatwirtschaftlich orientierte Pflegedienste haben in der Regel ohnhin zu wenig Personal. Es ist daher üblich geworden, Bettlägerige mit der Magensonde zu ernähren. Da geht in kurzer Zeit mehr in sie rein! Zeit aber ist keine vorhanden - und solche Menschen können sich nicht wehren, sondern sind abhängig!

Daher wird mancher auch mit Astronautenkost versorgt, der sie eigentlich nicht nötig hat und es werden angeblich zum Muskelaufbau Eiweispräparate durch den Schlauch zugeführt, auch wenn er statt dessen eigentlich Wasser braucht!

Aber von der Bedeutung des Wasses für den kranken Organismus wissen viele Ärzte oft wenig bis gar nichts! Wenn dann aufgrund des chronischen Wassermangels schließlich heftige Gelenkschmerzen einsetzen, so wird dem Patienten weiterhin nicht etwa Wasser gegeben, sondern gegen die Gelenkschmerzen werden bereitwillig Schmerzmittel ausgegeben. Wenn die - da theraopeutisch eigentlich falsch! - in der üblichen Dosierung dann nicht anschlagen, wird die Medikation erhöht und der Patient manchmal bis zur Bewußtlosigkeit 'ruhig gestellt'. Wird bei solchen Patienten jedoch durch milden Druck von Angehörigen schließlich doch für eine ausreichende Zufuhr von reinem Wasser gesorgt, lassen sich theraopeutsuch scheinbar 'Wunder' vollbringen - die allerdings kaum einer auf das Wasser zurückführt.

Hier sind nicht nur die Angehörigen gefordert, sondern wegen der gewaltigen Folgekosten falscher Ernährung eben auch die Heim- bezw Kostenträger.

Dabei müsste endlich gesehen werden, welches gesundheitsbedingte Einsparpotential für die Gemeinschaft darin liegt, diese Menschen anders und richtig zu ernähren!

Gerade der alte Mensch ißt schließlich nicht mehr viel. Bei ihm gilt es auch nicht, durch tierisches Eiweiß den angeblich angestrebten Muskelaufbau zu ermöglichen - was übrigens auch Hochleistungsssportler wie Radrennfahrer nicht tun. Letztere schlucken vielmehr brav Kohlehydratbomben wie Spagetti und nehmen kaum tiersiches Eiweiß zu sich.

Alten Menschen soll neben einer ohnehin nur minimalen körrperlichen Beweglichkeit aber insbesondere die geistige Beweglichkeit erhalten bleiben. Da wäre eine wirklich gesunde Kost also eigentlich auch von Zutaten her nicht allzu teuer. Allenfalls die Zubereitung ist aufwendiger, schon damit die Zutaten nicht einfach zu einem nährwertlosen Matsch verkocht, sondern inhaltsschonend zubereitet werden.

Solche Kontrolle der Ernährung sollte auch bei den Kliniken ausgeübt werden, denn es ist zunehmend üblich geworden, Kliniken von Privatunternehmen betreiben zu lassen. Dagegen ist nichts einzuwenden, würder die Aufsicht der Kostenträger funktionieren. Diese könnten( müssten) eine Kostenübernahme für Unterbringung von Klinik- und Heimbedürftigen nämlich davon abhängig machen, dass klare und allgemeine Ernährungsstandards eingehalten werden. Eben das geschieht aber nicht.

Private Klinikbetreiber wollen natürlich Gewinn machen und dieser ist eben auch abhängig von ihrer Belegungsquote. Daher wird um die Kranken, die ihren Antrag beim Kostenträger einreichen, gezielt auch dadurch geworben, dass es in diesen Privatkliniken eine oft hervorragende Küche angeboten wird, die geschmacklich und mengenmäßig einem 4-Sterne-Hotel im Urlaub entsprechen kann: Fleisch, Wurst, Käse - alles im Überfluss und nach Belieben verfügbar, optisch magensaftanregend auf- und zubereitet - sind dem Patienten frei zugänglich, unabhängig von der eigentlich mit ihm abgesprochenen Kostform.

Solche Wohltat für den Gaumen spricht sich durchaus rum und die Wünsche der Patienten an die Kostenträger bezüglich der Klinikzuweisung orientieren sich daher nicht selten eben daran.

'Konfrontiert' mit solcher Kochkunst - die sie zu hause schon vom Zeit- und Kostenaufwand her so gar nicht zubereiten könnten! - widerstehen natürlich die Wenigsten. Gerade Übergewichtige (fr)essen, bis zum Platzen. Zwar werden ihnen andererseits vom Klinikbetreiber fachlicher Rat über notwendige Kostreduzierung und gesunde Ernährung erteilt und werden auch Kostformen dafür vorgegeben, aber daran halten soll sich der Patient selbst. Kontrolliert wird das nicht, sondern dies wird großzügig der 'Eigenverantwortung' des Patienten überlassen, der schon vorher nicht nein sagen konnte, wenn es ums Essen ging. Das ist vergleichbar einem auf Entzug gesetzten Alkoholiker, den sein medizinischer Betreuer zwecks Stärkung der Willenskraft allein in eine Gastwirtschaft setzt. Dort soll er sein schwaches Ego nun dadurch aufzubauen lernen, dass er bewusst keinen Alkohol, sondern nur Saft bestellt. Pädagogisch alles schön durchdacht, aber weltfremd, wenn nach Abgang des Betreuers sofort einer im Lokal aufsteht und brüllt: " Freibier für alle!"

In solchen Privatkliniken ist zweck Kundengewinnung kulinarisch aber täglich 'Freibier für alle'. Mir sagten Patienten jedenfalls offen, bevor sie dort auf die so gute Küche und auf die von ihnen verzehrten Mengen verzichten, würden sie nach dem Klinikaufenthalt lieber Harnsäuretabletten, Blutdrucksenker u.ä. schlucken. Nur all zu menschlich!

Hier sind die Kostenträger gefordert! Sie sollten durch scharfe Vorgaben solch geschäftstüchtigem Unsinn vor allem der privaten Klinikbetreiber unterbinden. Das würde in der Summe der Gemeinschaft sehr viel Geld einsparen!

Wer Zweifel hat, ob sich solcher Kampf um Angehörige im Ergebnis lohnt, der lese: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm.

 

 

 

 

40.4. "Krankmacher Glutamat"

Im Zusammenhang insbesondere mit der Ernährung alter Menschen verdient der Artikel " Krankmacher Glutamat " vom 15.11.03 in den Stuttgarter Nachrichten 2003 besondere Beachtung, denn:

Der Geschmacksverstärker Glutamat - weltweit wichtigster Zusatz der Nahrungsindustrie - kann Gehirnzellen töten. In höherer Dosis wirkt er möglicherweise als "Nervenzellgift". Er ist in fast allen industriell gefertigten Nahrungsmitteln ( u.a. Fertiggerichten, Tütensuppen, Eintöpfen, Saucen, Würstchen, Chips und Knabberzeug ) enthalten.

In den USA ist Glutamat als Zusatz zur Babynahrung inzwischen verboten!
Allen anderen darf es allerdings auch in den USA unbeschränkt zugeführt werden!

Die Glutamatproduktion hat sich seit den 70-erJahren auf weltweit 1,5 Millionen Tonnen verfünffacht!

Aber kein Grund zur Sorge für die Hersteller! Die Aufregung darüber wird - wie bei BSE! - nur von grenzwertiger Dauer sein!

Glutamat wird jedenfalls schon deshalb nicht als Nahrungsmittelzusatz verboten werden, weil über die Schädlichkeit solcher Mittel für das menschliche Gehirn bei Lebensmittelzusätzen bislang nicht geforscht wird. Es sind daher nicht mal Grenzwerte bekannt.

Bekanntlich muss industrieseitig schließlich vor seiner Verwendung nicht die völlige Unschädlichkeit eines Stoffes bewiesen sein!

Solche Stoffe dürfen vielmehr erst eingesetzt werden und danach ist es dann Sache der Geschädigten, den in der Regel für sie schon finanziell unmöglichen Beweis zu führen, dass sie überhaupt geschädigt wurden und durch welchen Einzelstoff in dem ganzen Chemiemix ihrer Nahrung dies geschah.

Untersucht wird industrieseitig nämlich nur auf Krebsgefahr und mögliche Schäden am Erbgut.

Glutamat löst bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Symptome aus, wie Übelkeit und Erbrechen, Hitzewallungen, Taubheitsgefühle, Kribbeln im Hals, ein rotes Gesicht, Herzrasen, Nackensteifheit, Schläfendruck und Unruhezustände, aber auch schrecklichen Kopfschmerz ('Clusterkopfschmerzen' , die als . sog. China-Restaurant-Syndrom - wo viel Glutamat verwendet wird - bekannt sind ). Für Übergewicht kann es ebenso verantwortlich sein, wie für Augenschäden.

Wer sich angesichts dieser Aufzählung allerdings der Robustheit seiner Gesundheit sicher fühlt, weil er nicht zu den oftmals belächelten 'Empfindlichen' gehört - die in Wahrheit nur systemgemäß noch auf einen Schadstoff reagieren! - hat im Alter eben eine 'weiche Birne'. Der Alzheimer-Forscher Prof. Konrad Beyreuther betrachtet Glutamat nämlich mit der Bemerkung: "Zu viel Glutamat bringt uns um den Verstand" als Risikofaktor für Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose.

Ob wegen zuviel Glutamats Ihr Gehirn irgendwann zerstört wird, interessiert alllerdings die Industrie ebenfalls nicht !

Das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat allerdings "keine Bedenken" gegen gelegentliche, geringe Mengen. Maß und Menge sollten Sie folglich selbst bestimmen (können)!

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ( DGE ) erwartet selbst beim Verzehr größerer Mengen von Glutamat "keinen schädigenden Einfluss".

Beide Institutionen berufen sich dabei auf die Erkenntnisse einer Konferenz von 1996 in Hohenheim, an der namhafte Professoren teilnahmen. Die Honoratiorenrunde stützte sich dabei auf obskure Studien, wie etwa eine falsch angelegte Doppelblindstudie, die tatsächlich schon deshalb keine war, weil sie Glutamat mit dem Süßstoff Aspartam verglich, der aber wie Glutamat wirkt. So lassen sich auch die gewünschten Ergebnisse erhalten!

Jedenfalls ließ diese Runde von 'Fachleuten' wissen, Glutamat sei "unbedenklich" und stehe "in keinem Widerspruch zu einer 'gesunden' Ernährung" .

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Seit 1996 verdoppelte sich weltweit die Glutamatproduktion von damals noch 800 000 Tonnen auf inzwischen 1,5 Millionen. Der Anstieg an Gehirnkranken ist mir als Vergleich leider nicht bekannt.

Es ist auch keineswegs so, dass Glutamat etwa durch die Blut-Gehirnschranke abgehalten wird, wie diese 'Fachleute' behaupten.

Gerade bei Alzheimer-Patienten ist diese Blutgehirnschranke jedenfalls ohnehin durchlässig.

Allerdings öffnet auch anderes die Blutgehirnschranke für Glutamat! Etwa das Handy.

Hierzu Prof. Dr. Arne Brun, Dr. Bertil Perssion und Prof. Dr. Leif Salford von der schwedischen Universität Lund:

„Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen, wie man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen aus, verursacht durch diese Felder. Proteine und Schadstoffe durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie von der Strahlung geöffnet wurde.“

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

41. Die Nahrung für den Kranken

Wie setzen wir diese Erkennntisse in die Gegenwart um?

Lesen Sie hierzu auch unbedingt Kapitel 17 f des Artikel Borreliose nach Zeckenbiss - wie nur noch alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose5.htm#17

Hippokrates wusste noch:

"Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel und Eure Heilmittel Eure Nahrungsmittel sein"

Davon sind wir heute weit entfernt. In der Regel macht uns krank, was wir essen und von unseren 'Heilmitteln' - die meist nicht mal heilen! - kann sich ohnehin keiner ernähren.

Grundsätzlich gilt jedoch: Da sich der Mensch in den letzten Jahrmillionen nicht wesentlich verändert hat, ist auch heute nur solche Nahrung art-gerecht, die Nachteile von tierischem Eiweiß vermeidet, wie etwa die Übersäuerung des Organismus.

Nur der wirklich Gesunde darf sich in seltenen Fällen auch mit tierischem Eiweiß ernähren - in der Menge aber nur entsprechend dem seltenen Jagdglück unserer Vorfahren!

Der Kranke aber muss gänzlich darauf verzichten, bis er sich wieder die stoffwechselmäßigen Voraussetzungen zurück gewonnen hat, um sich neuerlich auf 'Beute-Nahrung' einlassen zu dürfen.

Die Erkenntnissse von Dr. Schnitzer beziehen sich übrigens schwerpunktmäßig auf den Kranken: Ihm soll geholfen werden!

Daher ist die 'Schnitzer-Kost' auch das Richtige,
dem Schwerkranken Gesundheit zurück zu geben!

Auch Dr. Schnitzer schließt dabei ausdrücklich nicht aus, dass nach monatelanger Rückgewinnung der ursprünglichen Verdauungs- und Verwertungsverhältnisse dann gelegentlich wieder 'gesündigt' werden darf.

Meine obigen Entgegenhaltungen schließen jedenfalls auch nur die tiefe und teilweise interessenpolitisch beibehaltene Kluft zwischen den Lagern der 'Körnerfresser' einerseits und der 'Fleischfresser' andererseits..

Tatsächlich haben beide recht: Es kommt nur auf die Mengen an!

Die vorrangig Fleisch Fressenden schwenken, wegen der Unausgewogenheit ihrer Kost, jedenfalls irgendwann auf den letztlich tödlichen Weg von Krebs, Diabetes u.a. Krankheiten ein!

Hierzu den Besserwissenden die Wiedergabe einer AP-Meldung, veröffentlicht in Stuttgarter Nachrichten vom 26.1.05, S.18:

"Wer regelmäßig viel Rind- oder Schweinefleisch verzehrt, erhöht sein Risiko für Darmkrebs. Eine umfangreiche US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Würste, Hamburger oder Steaks die Entstehung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs begünstigen. Die Forscher der Amerikanischen Krebs-Gesellschaft ( ACS) befragten 1982 und 1992 150 000 US-Bürger zur Ernährung.( AP ) "

 

 

 

In dem lesenswerten Buch: "Mit Nährstoffen heilen" von Norbert Fuchs (Reglin-Verlag 2001 ) wird von Beobachtungen an Getreide berichtet ( S. 8/9), nach denen die Getreidezellen den Zellen der Menschen ähneln und zwar nicht nur im Aufbau, sondern auch im zellulären Stoffwechsel:

" Die Zelle des Getreidekorns erhöht in Phasen der Zellneubildung ihre Produktion an Vitaminen, essentiellen Fettsäuren, Antioxidantien und anderen Nährstoffen um ein Vielfaches, damit die Zellenzyme ihren Aufgaben zur Neubildung von Zellmaterial nachkommen können. Auch der Mensch benötigt diese Nährstoffe vermehrt in Perioden der Krankheit, des Wachstums, im Alter, unter Stress oder unter vermehrter körperlicher Belastung. " ( S. 9 )

Das möge zu denken geben!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

 

42. Das Umsetzungsproblem gesunder Ernährung

Viele Menschen wollen solche Vorhalte jedoch nicht wahrhaben, sondern an ihren Ernährungsgewohnheiten festhalten.

Auch der Behandler muss anerkennen, dass solches Verdrängen aber nun mal 'artgemäß' ist. Er wird sich meist darauf beschränken müssen, nur dem akut Kranken mit Leidensdruck Hilfe etwa in Form der der Schnitzer-Kost anzieten zu können.

Aber der Einzelne sollte es nicht so belassen! Dass sich ein rechtzeitiger Kampf um sich selbst und/oder Angehörige im Ergebnis immer lohnt, belegt: Schlaganfall mit Hirnblutung - Hilflose Schulmedizin und wie alternative Medizin half - http://www.melhorn.de/Schlaganfall1/index.htm

Daher möchte ich auch jenen 'Unbelehrbaren', die sich derzeit noch gesund wissen oder wähnen, einige Ratschläge geben, damit sie erst möglichst spät zu jenem Millionenheer von Kranken gehören, das sich durch die heutigen Ernährungsgewohnheiten herausgebildet hat.

Wer wirklich vorbeugend für sich und seine Kinder das Richtige tun will, wird sich jedenfalls die Arbeiten von Dr.Schnitzer besorgen. Sie sind zuvor auszugsweise über das Internet einzusehen und können dort auch bestellt werden.

Im Wesentlichen geht es bei allem immer darum, eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden. Dies kann im Einzelfall ebenso durch den Verzicht auf säuernde Nahrungsmittel erreicht werden, wie durch die Einnahme basisch verstoffwechslender Lebensmittel.

Basisch wirken etwa grüner Tee und Mandeln, ungespritztes Gemüse, Kartoffeln und Frischobst, sowie ungeschwefeltes Trockenobst, wie Pflaumen, Feigen und Datteln, Äpfel und Bananen.

Für den Einkauf empfehle ich nachdrücklich den sog. Bio-Anbau von BIOLAND oder DEMETER: Die Ware ist inhaltreicher und schmeckt deutlich besser. Der höhere Preis ist m.E. gerechtfertigt.

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42.1. Richtlinien gesunden Essens und Trinkens

Der 'Noch-Gesunde' , ebenso wie der Uneinsichtige, sollten jedenfalls einige Richtlinien beachten.

Wie streng man sich daran im Einzelfall hält, wird auch dvon abhängen, wie gründlich sich der Leser jeweils mit den dargelegten Überlegungen beschäftigt und wie wichtig ihm deren Umsetzung überhaupt ist.

Schon wenig kann dabei viel sein und der eintretende Erfolg wird gewiss manchen veranlassen, diese Überlegungen noch genauer zu beherzigen. Der Erfolg wird Sie in dieses Denken gleichsam hineinwachsen lassen, wie ich immer in der Praxis bestätigt bekomme. Schwer ist allenfalls der Anfang - nicht das Weitermachen!

 

 

 

 

42.1.1. Fleisch und Wurst

Fleisch- und Wurstverzehr ist drastisch einschränken.

Insbesondere sollte auf jede Form von Wurst verzichet werden. Einfach deshalb, weil niemand - außer der Lebensmittelindustrie! - heute mehr weiß, was und wieviel an Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Haltbarmachern u.a. in den Zusatzstoffen zur Wurst enthalten ist. Auch der Metzger ist als Wursthersteller heute nur noch unwissender 'Handlanger'.

Nach vorhergegangenem, mehrwöchigem und gänzlichem Fleichsverzicht ist langfristig ein Mal Fleisch wöchentlich genug.

Dies allerdings erst, wenn der im Blut gemessene Hämatokrit dauerhaft unter 40 liegt - egal, was die üblichen Normwerte diesbezüglich angeben! Erst dann gibt es wieder den berühmten Sonntagsbraten, wie er früher üblich war!

Grundsätzlich verboten ist alerdings Schweinefleisch, weil es den Organismus besonders stark säuert.

Es sei hier auf die Veröffentlichung von Dr. H.H. Reckeweg verwiesen - ein Lesestoff, der einem jegliche Lust auf Schweinefleisch nimmt.

 

 

 

 

42.1.2. Milch und Jogurth

Milch und Jogurth sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Der Mensch ist keine Kuh und für die ist die Kuhmilch von der Schöpfung geschaffen.

Es gibt asiatische Völker, die enzymatisch keine Milch verstoffwechseln können. Nahrungsmittelallergien auf Milch und Milchprodukte sind aber auch in Europa häufiger, als die Werbung glauben macht.

Wer Milch verträgt, der sollte jedoch nur völlig unbehandelte - also unerhitzte! - Rohmilch trinken, denn Milch denaturiert mit ihrer Erhitzung und der Calciumgehalt erhitzter Milch macht die Nachteile ihrer Denaturierung gesundheitlich nicht wett!

Diesbezüglich sei darauf verwiesen, dass auch Gemüse - wie die Milch! - durch Erhitzen seine wertvollen Inhaltstoffe verliert. Auch hier insbesondere wieder die Schnitzer-Artikel.

 

 

 

42.1.3. Wasser

Besondere Aufmerksamkeit möchte ich zunächst auf die kohlensäurehaltigen Getränke lenken.

Zwar ist richtig, daß der gesunde Organismus Kohlensäure letztlich über die Lunge wieder abatmet, aber ein ohnehin schon übersäuerter Organismus ist nicht mehr gesund. In diesen zusätzlich Kohlensäure zu schütten, daher Unfug! Das lädt dem Körper nämlich nur die Mühe auf, auch noch diesen Säureschub basisch verstoffwechseln zu müssen.

Lesen sie hierzu unbedingt auch den Artikel Therapeutischer Wassermangel und Salzmangel - Die Beseitigung eines Wasser- und Salzmangels sind meist vernachlässigte Voraussetzung einer Behandlung fast jeder Krankheit - http://www.melhorn.de/Wasser

Dabei muss gesehen werden, dass das Blut notwendig in einem vorgegebenen Säure-/Basenverhältnis stehen muss. Sonst stirbt der Mensch.

Einem ständig übersäuerten Organismus stehen aber nicht genügend Basen aus der Nahrung zur Verfügung, d.h. er muss zum Überleben auf seine Reserven zurückgreifen.

Diese Basenreserven sind Zähne und Knochen!
Schlechte Zähne - wie die gefürchtete Knochenerweichung - sind daher in erster Linie Folge
des Ausgleiches einer chronischen Übersäuerung.

Trinken Sie also statt kohlensäuerehaltiger Getränke lieber Leitungswasser pur, das einem vorgeschriebenen Reinheitsgrad entsprechen muß und in der Regel einen ph-Wert von 7 - 7,5 hat.. Lassen Sie sich insbesondere nicht davon verunsichern, dass kohlensäurehaltiges Wasser angeblich sogar gesünder sei, denn wäre es so, so hätte die Menschheit bis heute Schaden daran genommen, dass sie in ihrer Entwicklungsgeschichte stets möglichst reines Wasser trank - aber Kohlensäure aus der Mineralwasserflasche gar nicht zur Verfügung hatte.

Minimum täglicher Wasserzufuhr: 30ml/kg Körpergewicht !

Allerdings ist Leitungswasser biophysikalisch tot. Es lässt sich jedoch photonenmäßig neu beleben, indem wir etwa eine halbe Stunde lang einen reinen Bergkristall hineinlegen.

Durch die neueren Forschungen zum Wissenschaftsbereich Wasser - hier insbesondere des Japaners Dr. Masaru Emoto - wird sich die Einstellung zum Wasser in den kommenden Jahren gewiss nachhaltig verändern.

Schließlich wird immer noch vernachlässigt, dass der menschliche Körper zu 70 Prozent und das Gehirn zu 85 Prozent aus Wasser besteht.

Lesen Sie hierzu unbedingt auch Kapitel 19. Das Problem des Trinkens - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt2.htm#19, sowie aus dem Artikel "Borreliose - wie Alternativmedizin half - http://www.melhorn.de/Borreliose - das Kapitel 19. Borreliose und Wassermangel - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose5.htm#19

Dieses Wissen über Wasser verlangt jedenfalls eine ganz neue und verstehende Zuwendung zum Wasser - und zwar nicht nur bezüglich seiner Aufbereitung, sondern auch seiner Verwendung, bezw Verschwendung.

Lesen Sie hierzu unbedingt den Artikel:

Herzschwäche, Thrombus, Oedeme und ein Herzschrittmacher
Wasser zur Herztherapie - Strophanthin und Colostrum - Homöopathika
http://www.melhorn.de/Herzschwaeche

Dem interessierten Leser möchte ich dazu - neben guter deutscher Spezialliteratur! - vor allem auch das Buch " Die Antwort des Wassers"( KOHA-Verlag ) empfehlen, weil Dr. Emoto darin u.a. darauf hinweist, dass nach neuestem Wissenstand das Wasser dieser Erde offenbar täglich aus dem Weltall kommt - in einem dauerhaften Niedergang tonnenschwerer Eisbrocken.

Das wirft in der Konsequenz aber eine Fülle neuer Aspekte hinsichtlich der Entstehung des Lebens und der Menschen auf - aber auch des möglichen Unterganges der Menschheit.

Zu diesem Thema habe ich einen lesens- und nachdenkenswerten Auszug aus dem Buch " Die Antwort des Wassers" von Dr. Masaru Emoto als Nachwort zu dem Artikel von Prof.Dr. Alexander Tollmann "ATOMKRAFTWERKE und IMPACTS - Das Auslöschen der Menschheit" - http://www.melhorn.de/Atomkraftwerke/index.htm - widergegeben.

Doch zurück zum Thema Wasserverwendung aus medizinischer Sicht.

Als sog. Radikalenfänger empfehle ich flavonoidreiche Kräutertees : Lindenblüten, Weißdorn, Hibiskus, Malvenblüten, Kornblumen. Flavonoide steigern die Vitaminwirkung, binden Schwermetalle, wirken gegen Bakerien, Pilze und Viren und schützen durch den Abbau von oxidativem Stress vor Tumoren, eine Wirkung der Flavoniode, die wir auch bei frisch gepressten Obst- und Gemüsesäfte haben.

Kaffee oder schwarzer Tee steigern hingegen die Übersäuerung.

Nach neuesten Untersuchungen entziehen Kaffe und Schwarztee dem Körper außerdem unnötig Flüssigkeit und trocknen ihn daher aus. Erinnern Sie sich: Früher gab es im Cafe zum Kaffee stets auch ein Glas Wasser - um so den Flüssigkeitsentzug durch den Kaffee auszugleichen. Heute wird selbst daran gespart, weil das kaum mehr einer weiß.

Faustformel: für 1 Tasse Kaffee ersatzweise 2 Glas Wasser trinken!

Machen Sie sich in dem Zusammenhang wirklich bewusst, warum es so wichtig ist, reines Wasser zu trinken - Minimum täglicher Wasserzufuhr: 30ml/kg Körpergewicht ! .

99 Prozent aller Stoffwechselvorgänge sind an Wasser gebunden, denn dieses ist der beste Informationsträger, den es gibt.

Es sei daran erinnert, dass der Nobelpreis für Medizin des Jahres 1992 an Dr. A Carrel ging, der entdeckte, dass die Zelle eigentlich unsterblich ist und allein die Flüssigkeit, in der sie schwimmt, degenerativen Prozessen unterliegt.

Je höher also die Qualiät des Wassers in unserem Körper ( = geometrische Ordung seiner Clustermoleküle), um so besser vermag es Stoffwechselreste zu beseitigen.

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43. Anders essen? Unmöglich!

Fast immer erschrecken die Patienten, wenn ich ihnen die Kostumstellung der ganzen Familie nahelege. Üblicher Ausspruch der weiblichen Patienten, wenn das Fleisch eingeschränkt werden soll: "Ja, was soll ich denn dann kochen?" Häufig wird nämlich der Mann ungemütlich, wenn er nicht täglich ,sein Fleisch` auf dem Tisch hat. Auch die Kinder machen lange Gesichter, wenn es ,nur` das angeblich fade Gemüse gibt. Meist nur lästige Beilage, ist das Gemüse nämlich vielfach ideenlos zubereitet und schmeckt dann auch so!

Dem halte ich zunächst immer entgegen:

Fleisch und Wurst sind auch in den Industrienationen überhaupt nur deshalb ,in` geworden, weil es bei den sogenannt ,niedrigeren Schichten` als Zeichen sozialen Aufstiegs galt, sich wie die Reichen 'endlich' auch das teure Fleisch täglich leisten zu können!

Inzwischen ist allerdings die Werbebranche das Thema Fleisch ,fachkundig` angegangen und hat die dumm-dreiste Behauptung geschaffen, Fleisch sei ein Stück Lebenskraft. Das gilt in Wahrheit aber nur für den Fleischerzeuger und -verarbeiter!

Wer es als Verbraucher gern 'medizinisch' hat, dem weiß die Fleischwerbung weis zu machen, dass im Fleisch eben viel Vitamin B 12 enthalten sei und dieses besonders wichtig für die Nerven ist. Tatsächlich braucht der Organismus nur sehr wenig Vtamin B 12 und außerdem wird dieses im gesunden Darm üblicherweise körpereigen in ausreichender Menge hergestellt.

Nur wer also eine Darmstörung hat, sollte daran denken, Vitamin B 12 langfristig zuzuführen. Auch da empfehle ich jedoch zunächst eine konsequente Darmsansierung etwa mit lebenden Darmbakterien und einem strikten Verzicht auf tierisches Eiweiß!

Solch werblicher Unsinn vom Fleisch als einem Stück Lebenskraft wird allerdings dadurch begünstigt, daß nach seriösen Untersuchungen nur wenige Frauen überhaupt mehr als 30 Gerichte kochen können. Die Männer sind in der Regel ohnehin zu faul zum Kochen - es sei denn, es ist ihr Hobby. Diese bescheidene Gerichtezahl schränkt sich in der Praxis weiter auf jene ein, die sich dann wirklich ständig wiederholen.

 

 

 

 

43.1. Die geschmackprägenden Schwiegermütter

Schuld an dieser Entwicklung sind m.E. die Schwiegermütter. Sie nämlich haben den Geschmack des Sohnes geprägt. Seine Ehefrau kocht seines Erachtens angeblich dann besonders gut, wenn es schmeckt 'wie bei Mutter'.

Tatsächlich geben sich so die Ernährungssünden von Generation zu Generation weiter und umstellungswillige Ehefrauen haben es deshalb schwer.

So essen heute die meisten Menschen Woche für Woche dasselbe - wenn sie Glück haben allerdings in einer Kantine, die wenigstens teilweise auf Vollwertkost achtet. Meine Hoffnung lag dabei auf der BSE-Krise. Aber sie geriet rasch in Vergessenheit. Es wird heute wieder so gegessen wie früher.

Schon das durchaus mögliche Umgewöhnen auf eine abwechslungsreichere Küche scheitert also meist an jenen sturen ,Einheitsfressern`, die es als Mißachtung ihrer Person und als Eingriff in ihre plumpen Essneigungen ansehen, wenn sie nicht immer das vorgesetzt bekommen, woran sie sich - meist noch von der Mutter! - gewöhnt haben.

So essen sich viele krank, nur weil sie in törichter Sturheit
allem ,Neuen`mißtrauisch bis ablehnend gegenüberstehen.

Den ablehnenden Lesern und Patienten empfehle ich, dann wenigstens die Vielfalt der chinesischen Küche zu übernehmen. Bei gleichem Essgenuß kommt sie deshalb mit weit geringeren Fleischmengen aus, weil sie das Fleisch in feine Stücke schneidet und danach meist mit dem Gemüse vermengt.

Das schmeckt besser und ist allemal gesünder als manches deftig-deutsche Essen. Lassen Sie aber unbedingt das gesujndheitsgefährliche Glutamat weg, das heute in den chinesischen Lokalen so reichlich verwendet wird.

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44. Pflanzliches Eiweiß

Da der Körper Eiweiß notwendig braucht - aber eben nur das pflanzliche! - sollte statt Fleisch auf Getreide ( etwa Amaranth ) und insbesondere auf Hülsenfrüchte ausgewichen werden.

Hülsenfrüchte gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler ( Papillionacea Fabaceae), die wiederum den Leguminosen (Fabales Leguminosae) zugeordnet sind. 700 Gattungen und bis zu 18 000 Arten bieten jedem eine Auswahl. Der Bundesbürger kennt gewöhnlich aber leider nur 'Linsen und Spätzle' und Bohneneintopf und zieht bei solcher Ernährungsempfehlung daher meist ein Gesicht.

Etwa weiße Bohnen enthalten mehr Kalium, Eisen, Kalzium und Phosphor, als die meisten Gemüsesorten, aber die dadurch ausgelösten, vereinsamenden Blähungen sind gefürchtet. Denn wer weiß schließlich, dass diese etwa durch Mitkochen einer Kombu-Alge ausbleiben oder dass Hülsenfrüchte um so weniger blähen, je länger sie kochen - worunter allerdings die Bissfestigkeit leidet.

Tatsache ist jedoch, dass sich die leckersten Sachen aus den getrockneten Samen (nur dann sind es sog. Hülsenfrüchte, im Gegensatz zu den 'unreif' geernteten Samen, die Schotengemüse heißen) machen lassen.

Einen Überblick über die Fülle wohlschmeckender Hülsenfrüchte gab die Zeitschrift eve: " Kleine Kraftpakete - Idealer Fleischersatz für die vegetarische Küche", - http://www.eve-magazin.de/sixcms/detail.php?id=13125 - dem ich auch nachfolgende Anschrift für Saatgut entnahm. Namhafte Köche haben die getrockneten Samen von Erbsen, Bohnen und Linsen durch ihre Schöpfungen jedenfalls in die internationale Küche gebracht.

Bemühen Sie sich daher mal für den Hausgebrauch um Rezepte. Etwa für 3 Euro um: 'Linsen-Broschüre (Geschichte, Sortenpflege, Rezepte)': Dreschflegel GbR, Postfach 1213, 37202 Witzenhausen, Tel.: (0 55 42) 50 27 44,E-Mail: dreschflegel@biologische-saaten.de / www.dreschflegel-saatgut.de - (mit dortigen, weiterführenden Links) .

Wer einen Garten hat, sollte hobbymäßig auch mal den erfolgversprechenden Eigenanbau von Hülsenfrüchten versuchen!

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45. "Nur der Dumme muss alle Erfahrung selber machen."

Obwohl ich hier Veränderung fordere, bin ich keiner, der kochen kann oder im rohen Salatblatt den Gipfel kulinarischer Lustbarkeit sieht. Auch mein Kampf gegen das eigene Übergewicht ist Folge früherer Unwissenheit und unkritischer Genusssucht.

Dabei bin ich als Behandler vielleicht sogar schlechter dran als medizinisch weniger Vorgebildete, denn bei mir kommt die berufsbedingte Überheblichkeit dazu, dass ich ja im Bedarfsfall wohl schon wissen werde, wie ich mir zu helfen habe.

Unsinn! Auch ein Behandler stellt sich nicht schadlos gegen die artgemäßen Bedingungen unserer menschlichen Existenz! Auch ich musste daher Lehrgeld zahlen! Wir Behandler haben allenfalls ein Wissen, das wir dann aber auch den Unwissenden und dadurch schließlich Hilfsbedürftigen weitergeben sollten.

Alles Wissen der Behandler entbindet jedoch Kranke wie Gesunde nicht von ihrer Pflicht, auch das ihrige zu tun! Sonst kostet es sie Lebensfreude, viel Geld für Behandlungen oder gar das Leben!

Hier gilt der auch von Dr. Schnitzer zitierte Spruch des chinesischen Weisen Laotse:

"Nur der Dumme muss alle Erfahrung selber machen."

Nehmen Sie sich das rechtzeitig zu Herzen
- es geht um Ihr Leben!

 

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Zu Teil V

 

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

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