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WEBCounter by GOWEB Teil V des Artikels:
Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Entsäuerung und Strophanthin als alternative Behandung
Übersäuerung als Gemeinsamkeit von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes

Weltweit jährlich Millionen Tote weniger!
Dieser Artikel zeigt neben praktischen Lösungen die Schwachstellen der Medizinerlogik, die Wissensunterdrückung als Folge marktwirtschaftlicher Gesetzlichkeiten und das Versagen der Politik als gesellschaftsschützendes Korrektiv.

 

 

 

Hinweise zum Bezug von Strophanthin

Die Firma Meda hat Patienten offiziell mitgeteilt, dass sie die weitere Produktion von 'STRODIVAL mr' eingestellt hat.

"...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass nun auch


• Strodival
®
mr


nicht mehr geliefert werden kann. Wir haben das Präparat zum 01. August 2012 außer Vertrieb
gemeldet. Somit sind alle Darreichungsformen von Strodival ® nicht mehr erhältlich.

Hintergrund ist, dass wir das Arzneimittel aufgrund von Auflagen des BfArM im
Nachzulassungsverfahren und aufgrund fehlender Genehmigung eines Hilfsstoffes nicht mehr
herstellen können.

Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können. "

Das ist nach meinem Wissensstand aber nur die halbe Wahrheit! Soweit mir bekannt wurde, geht es darum, dass auf Strodival und den Wirkstoff Strophanthin keine Schutzrechte mehr zu bekommen sind, weil das Mittel seit über hundert Jahren erfolgreich im Markt ist!

Jede Firma könnte folglich Strodival eigentlich so nachbauen, wie es war! Einzige Bedingung der Behörde: Nach Ablauf der Zulassung müsste für Strodival nur ein übliches Nachzulassungdsverfahen durchgeführt werden.

Die Pharmaindustrie will so was aber nicht! Sie will immer Schutzrechte, weshalb aus dem Strodival eben ein 'neues' Mittel gemacht werden sollte, um durch die damit erteilten Schutzrechte die Konkurrenz auszuschalten!

Die Genehmigung für einen solchen Hilfsstoff wurde der Fa MEDA aber von der Behörde offenbar verweigert. Die Hintergründe dafür kenne ich nicht genau! Offenbar deshalb stellte die Fa MEDA die weiterere Produktion von Strodival aber nun nun endgültig ein - mit der für MEDA meines Wissens nicht unerwünschten Folge, ohne 'Gesichtsverlust' damit ein firmeneigenes Konkurrenzprodukt 'elegant' vom Markt nehmen zu müssen.

Geschäfte sind nun mal so! Und die paar Toten mehr deshalb .....

Wer die medizinische Bedeutung von Strohanthin für Herzkranke kennt - die wenigstens Mediziner kennen die aber leider und die Kardiologen wollen verständlicherweise von dem Medikament erst recht nichts wissen, weil es sie teilweise überflüssig macht! - weiß insbesondere als Patient, was das für Betroffene bedeutet. Immer wieder erhalte ich jedenfalls verzweifelte Anfragen, was die Betroffenen denn jetzt tun können.

Die bundedeutschen Apotheken haben inzwischen allerdings den Markt angenommen und bieten Strophanthin in Tropfenform an. Das gab es vor wenigen Jahren noch frei verkäuflich und günstig vor allem in Frankreich! Ich hatte viele Patrienten, die Strophanthintropfen vom Frankreichbesuch mitbrachten. Da die Medizin solchen Strophanthintourismus aber wegen der ungewöhnlichen Wirksamkheit von Strophanthin bei Herzkranken unterbinden wollte, gibt es Strophanthintropfen nach meiner Kenntnis inzwischen auch in Frankreich nur noch auf Rezept und an Einheimische.

Sie erhalten heute Strophanthin in Tropfenform oder sogar als magensaftresistente Kapseln aber auch bei einigen Apotheken in der BRD. Die Preise müssen Sie jeweils erfragen! Soweit sie mir bekannt wurden, kann ich Ihnen für die eigene Suche hier jedoch folgende Preise der Apotheke in Ellwangen als Anhaltspunkt weitergeben:

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de - :

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 100 ml = 28.50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 250 ml = 43,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 100 ml = 32,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 250 ml = 48,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12 mg) : 100 ml = 45,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12mg) : 250 ml = 85 Euro

Diese Apotheke stellt auch Kapseln mit 3mg Wirkstoff her: 100 Stück =113 Euro.

Weiteres erfragen Sie bitte bei der Apotheke. Bitte nicht bei mir! Andere Dosierungen und Mengen werden Ihnen hergestellt! Immer aber bedarf es dazu eines ärztlichen Rezeptes !

 

 

 

TeiI V

52. Die Nachzulassung von Alt- Medikamenten - der Paukenschlag gegen die Alternativmedizin

53. Die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes gegen bewährte Altmedikamente
53.1. Die Lüge vom Verbraucherschutz
53.2. Doppelblindversuche als Zulassungsabschreckung

54. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes
54.1. Alternativmedizin wirkungslos?
54.2. Auswirkungen solcher Politik bis in Justiz und Versicherungswirtschaft

55. Beispiele von Therapievernichtung

56. EU-Bemühungen gegen die Homöopathie
56.1. Ein Zeitplan gegen die Alternativmedizin?
56.2.Bevölkerungspolitische Absichten des Kampfes gegen die Alternativmedizin?

57. Kampf den Mineralien und Vitaminen
57.1. Die Gefahr bei Mineral- und Vitamin-'Bomben'

58. Weitere Entartung im Gesundheitsbereich

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
können Sie diese Petition
nun im Internet bis 26.8.08 mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Setzen Sie sich bitte auch im Bekanntenkreis für das Mitzeichnen ein!

Der Erfolg dieser Petition könnte auch mal über Ihr Leben
oder das Ihrer Angehörigen und Bekannten entscheiden!

 


 

 

 

 

Teil V

 

46. Krankenkassen im Strophanthinpoker

Es ist allerdings auch eine andere marktwirtschaftliche Entwicklung denkbar, denn von dieser falschen Medizinpolitik sind schließlich nicht nur die Kranken betroffen, sondern auch die Beitragszahler insgesamt!

Beide haben aber - so jedenfalls die Absichtserklärung - einen gemeinsamen und zudem wirtschaftsstarken Interessenvertreter:

Krankenkassen!

Wenn Zahl und Schwere der Herzkrankheiten - Angina pectoris und Herzinfarkt - durch flächendeckenden Therapieeinsatz von Strophanthin in der BRD vermindert würden - was nach dem gesicherten Wissen um die Wirkung von Strophanthin binnen kurzem möglich wäre! - so ließen sich dadurch Milliarden im Gesundheitswesen einsparen.

Dies sollte man sich bewusst machen!

Die Palette der Einsparmöglichkeiten allein durch Strophanthin umfasst:

Allein der flächeneindeckende Einsatz von Strophanthin in der Herzversorgung würde dem Gesundheitssystem somit jährlich Milliarden sparen und Hundertausenden ein lebenswerteres Leben verschaffen - bezw den Infarkttod ersparen. Hierzu: Herzinfarkt - Drei Wege zum Infarkt - http://www.melhorn.de/Infarktwege/index.htm

Würden die Krankenkassen gleichzeitig auch noch die oben vorgestellten Maßnahmen zur Entsäuerung des Organismus intensiv bewerben, so ließe sich dieser Effekt noch vervielfachen, weil dadurch insgesamt deutlich weniger Kranke gäbe.

Welche Bedeutung Strophanthin in Wahrheit gerade auch für den älteren Menschen haben kann und fraglos haben sollte, belegt das Schreiben des Arztes, Anton Gräupner, das ich am 8.11.07 bereits als Gästebuchbeitrag veröffentlichte.

Herr Gräupner ist praktischer Arzt und Arzt für Naturheilverfahren - 82467 Garmisch-Partenkurchen,Bahnhofstr. 36 - Telefon: 08821-57646 - und hatte mich durch freundliche Vermittlung seines Patienten aus Israel kontaktiert. Er berichtete, dass er in seiner Praxis seit vielen Jahren höchst erfolgreich mit Strophanthin (Strodival) arbeite. Er wundere sich eigentlich, dass Strophanthin in Deutschland nur so zögerlich eingesetzt werde.

Wir kamen darüber in ein längeres Gespräch über die Vorurteile und das bewusste Blockadeverhalten der sog. 'Schulmedizin'. Dabei beklagte ich, dass Ärzte, die heute Strophanthin einsetzen, leider Repressalien und Hänseleien ihrer Kollegen fürchten müssen und daher nicht wagen würden, irgendwo bekannt zu machen, dass auch sie erfolgreich Strophanthin verordnen.

Herrn Gräupner überraschte das. Bei mehrmaligen Nachfragen betonte er immer wieder, dass er jedenfalls keine Ängste dieser Art habe. Für ihn sei Strophanthin vielmehr ein hervorragendes Medikament. Auch stehe er dazu und verordne das Medikament häufig auf Kassenrezept.

Daraufhin bat ich ihn, mir dies doch in Briefform zur Veröffentlichung im Internet zukommen zu lassen, womit er sofort einverstanden war. Hier nun sein Brief im Wortlaut:

" Seit 1995 verschreibe ich in meiner Allgemeinpraxis das Medikament Strodival.

Seit dieser Zeit habe ich bei meinen vielen Patienten keine Herzinfarkte gesehen und niemand von den Patienten benötigte eine Bypassoperation.

Das Medikament hilft zuverlässig bei Angina pectorisbeschwerden, die Herzmuskulatur wird gestärkt, Herzinsuffizienz mit Atemnot und Schwäche haben sich bei Patienten verbessert. Die Leistungsfähigkeit und der Lebenskomfort haben sich deutlich verbessert. Das Präparat ist für Sportler zu empfehlen.

Strodival-g-Strophanthin ist gewonnen aus der afrikanischen Pflanze Strophanthus gratus. G-Strophanthin-Ouabain ist eine körpereigene Substanz.

Strodival-mr Kapseln gehören zum Notfallbesteck.

Nichtanwendung halte ich für einen ärztlichen Kunstfehler.

Das Präparat ist gut verträglich, auch mit anderen Medikamenten zu verwenden. Es bestehen keine Bedenken.

Die meist seltenen Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Druck im Kopf und Durchfälle.

Die übliche Dosierung ist bis 6 Kapseln pro Tag - Srodival mr.

Mit dem wunderbaren Medikament versorge ich Patienten auf der ganzen Welt.

Mit freundlichen Grüßen
Anton Gräupner"
(Anmerkungen: nachträgliche Hervorhebungen )

Die Anschrift dieses Arztes gebe ich gerne weiter, denn immer noch suchen bundesweit verzweifelte Patienten einen Arzt, der ihnen Strophanthin verordnet. Das geschieht auch immer wieder, wie ich sicher weiß, aber in der Regel verweigern sich die angesprochenen Ärzte, weil sie standesrechtliche Nachteile und Häme aus der Kollegenschaft befürchten. Das gebensie allerdings nur unter der Hand zu. Dem Patienten gegenüber schieben sie regelmäßig vor, die Krankenkassen w+rden dieses Mittel angeblichnicht erstatten. Dabei ist dies - auch von mir - stets als unrichtig widerlegt worden!

Natürlich wird Strophanthin von allen Kassen erstattet! Das Beispiel des praktischen Arztes, Herrn Gräupner belegt dies wieder mal!

Die Ärzte müssten dies eigentlich auch alle wissen, belügen aber m.E. bewusst ihre Patienten! Wenn sie nach langem Bitten und Drängen das Mittel schließlich doch verordnen, so allenfalls auf Privatrezept. Dadurch belasten sie zwar ihren Patienten, schonen durch diese private Verordnung aber dann ihr Arzneimittelbudget bei der Krankenkasse. Wer das nicht privat bezahlen kann, fällt eben durch den 'Rost'! In Zeiten von HartzIV eigentlich eine 'Sauerei!'

Dass hinter dieser patientenfeindlichen Verweigerungshaltung mancher Ärzte System steckt, beweist sich mir jedenfalls daran, dass nach meinem Wissen bundesweit angeblich rund 2000 Ärzte Strophanthin verordnen. Würden diese Ärzte ebenfalls an die Öffentlichkeit treten - wie Herr Gräupner - so wäre das Thema Strodival sicher längst vom Tisch. So wird es dieses Mittel ab Mitte 2008 nicht mehr geben.

Pharmawirtschaft und Bürokratie haben sich durchgesetzt!

Aus den oben dargelegten Möglichkeiten erheblicher Kosteneinsparung müssten die Krankenkassen eigentlich im Interesse der Beitragszahler sehr daran interessiert sein, durch den bundesweiten Großeinsatz von Strophanthin derart nachhaltig die Kosten gesenkt zu bekommen.

Das aber geschieht nicht, so lange die Krankenkassen diese Kosten einfach nur an den Verbraucher - den Einzahler - weiterreichen müssen. Unter solch günstigen Erstattungsbedingungen werden sie sich natürlich lieber den Interessen von Politik, Schulmedizin und Pharmawirtschaft unterwerfen. Ihre Funktionäre hat unmittelbar schließlich nur das Wohl ihrer eigenen Verbände zu kümmern!

Ein kostenbezogenes Aufbegehren zugunsten der Kranken brächte den Verantwortlichen nur richtig Ärger! Warum sonst wohl knicken die Politiker derart vor diesem Problem ein?

In den, ihnen drohenden Unannehmlichkeiten sehe ich sogar einen der treibenden Gründen dafür, warum die Krankenkassen in der Frage des kostensparenden Strophanthin so hartnäckig schweigen.

Tatsächlich sitzen sie das 'moralische Problem Strophanthin' einfach aus! Gibt es durch Entzug der Zulassung nämlich endlich kein Strophanthin mehr, so wird Strophanthin bald gänzlich vergessen sein. Dann spricht aber aber bald auch niemand mehr die Krankenkassen auf dieses, derzeit noch peinliche Thema ihres vorsätzlichen Unterlassens einer Hilfeleistung für die Kranken und Beitragszahler an. Allenfalls werden dann noch einige, mitleidig belächelte 'Unverbesserliche' mit 'unbeachteten Internetschmierereien' den angeblichen Fortschritt in der Medizin zu behindern suchen, indem sie weitererhin von so 'überholtem Zeug' faseln, wie Strophanthin.

Die paar tausend zehntausend Tote mehr und die gesundheitlich Beeinträchtigten fallen gegenüber dieser Aussicht, als Systemverantwortliche dann endlich 'Ruhe' zu haben, nicht ins Gewicht. Moralisch schon gar nicht!

 

 

 

 

46.1. Die gesellschaftliche 'Bremse' des Hippokratischen Eides

Aber die Krankenkassen sind fest in der Hand ihrer ärztlichen Beratergremien und deren Standesinteressen. Kaufleute in den Krankenkassen können da offenbar allenfalls anmahnen, sich aber nicht durchsetzen.

Dazu ist der Glaube - auch in der Bevölkerung - an Ehtik und Wissen ärztlicher Beraterstäbe gerade in der BRD noch immer viel zu stark. Dies ist nicht als Verunglimpfung der Ärzteschaft gedacht, sondern als Richtigstellung der Gegebenheiten, denn davon, dass ärzteseitig natürlich auch in Beratergremien wirtschaftliche Standesinteressen verfolgt werden, kann auch ein Hinweis auf den Hiippokratische Eid als die Leitlinie ärztlichen Handelns nicht hinweg täuschen.

Dies ergibt sich aus der Geschichte dieses Eides, der einst in der Antike abgelegt wurde. Fragen Sie aber mal Ihren Arzt, wann er so was geschworen habe - wenigstens in der 'Weichfassung' des Deutschen Ärztetages nach dem Jahre 1948. Er wird sich daran nicht erinnern, denn heute gibt der Hippokratische Eid nur eine Berufspflicht wider.

Der Zweifler vergleiche:

Der Hippokratische Eid, die ursprüngliche Schwurformel nach Hippokrates, in der Übersetzung von Prof. Dr.med. Axel W. Bauer (Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin):

" Ich schwöre bei Apollon dem Arzt und bei Asklepios, Hygieia und Panakeia sowie unter Anrufung aller Götter und Göttinnen als Zeugen, daß ich nach Kräften und gemäß meinem Urteil diesen Eid und diesen Vertrag erfüllen werde:
Denjenigen, der mich diese Kunst gelehrt hat, werde ich meinen Eltern gleichstellen und das Leben mit ihm teilen; falls es nötig ist, werde ich ihn mitversorgen. Seine männlichen Nachkommen werde ich wie meine Brüder achten und sie ohne Honorar und ohne Vertrag diese Kunst lehren, wenn sie sie erlernen wollen. Mit Unterricht, Vorlesungen und allen übrigen Aspekten der Ausbildung werde ich meine eigenen Söhne, die Söhne meines Lehrers und diejenigen Schüler versorgen, die nach ärztlichem Brauch den Vertrag unterschrieben und den Eid abgelegt haben, aber sonst niemanden.

Die diätetischen Maßnahmen werde ich nach Kräften und gemäß meinem Urteil zum Nutzen der Kranken einsetzen, Schädigung und Unrecht aber ausschließen.

Ich werde niemandem, nicht einmal auf ausdrückliches Verlangen, ein tödliches Medikament geben, und ich werde auch keinen entsprechenden Rat erteilen; ebenso werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel aushändigen.

Lauter und gewissenhaft werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Auf keinen Fall werde ich Blasensteinkranke operieren, sondern ich werde hier den Handwerkschirurgen Platz machen, die darin erfahren sind.

In wieviele Häuser ich auch kommen werde, zum Nutzen der Kranken will ich eintreten und mich von jedem vorsätzlichen Unrecht und jeder anderen Sittenlosigkeit fernhalten, auch von sexuellen Handlungen mit Frauen und Männern, sowohl Freien als auch Sklaven.

Über alles, was ich während oder außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen sehe oder höre und das man nicht nach draußen tragen darf, werde ich schweigen und es geheimhalten.

Wenn ich diesen meinen Eid erfülle und ihn nicht antaste, so möge ich mein Leben und meine Kunst genießen, gerühmt bei allen Menschen für alle Zeiten; wenn ich ihn aber übertrete und meineidig werde, dann soll das Gegenteil davon geschehen."

Zum besseren Verständnis den medizinhistorischen Kommentar von Prof. Dr.med. Axel W. Bauer unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/zme/bauerhip.htm:

Der Hippokratische Eid ist ein zeitgebundenes Dokument der Medizingeschichte, das etwa um 400 v.Chr. entstanden sein dürfte. Hippokrates von Kos (460-377 v.Chr.) ist vermutlich nicht selbst der Autor des Eides, doch kommt sein Text der geistigen Haltung des berühmten Verfassers der authentischen Schriften Epidemien III, Epidemien I und Prognostikón durchaus nahe. Der Eid bot normierende, rational und pragmatisch motivierte Leitlinien für die Medizinerausbildung, das Arzt-Patient-Verhältnis, den ärztlichen Beruf und dessen Handlungsstrategie an. Solche Leitlinien benötigte der Arzt der griechischen Antike, um medizinisch erfolgreich wirken und ökonomisch überleben zu können.

Demgegenüber nun das Genfer (Ärzte-)Gelöbnis, die vom Weltärztebund 1948 in Genf beschlossene Neufassung der ärztlichen Berufspflichten (in Anlehnung an den Hippokratischen Eid; vom Deutschen Ärztetag modifiziert) :

»Bei meiner Aufnahme in den ärztl. Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit u. Würde ausüben. Die Erhaltung u. Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse wahren. Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre u. die edle Überlieferung des ärztl. Berufes aufrechterhalten u. bei der Ausübung meiner ärztl. Pflichten keinen Unterschied machen weder nach Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung. Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen u. selbst unter Bedrohung meine ärztl. Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden. Ich werde meinen Lehrern u. Kollegen die schuldige Achtung erweisen. Dies alles verspreche ich feierlich auf meine Ehre.« ( http://www.mh-hannover.de/student/~Homoeopathie-AG/eid.html )

Es mag sarkastisch sein, aber m.E. haben davon heute nur zwei berufsständische Passagen dieser Berufspflicht wirklich Geltung und werden durchgesetzt:

" ...Ich werde meinen Beruf mit ... Würde ausüben...Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten ....Ich werde meinen Lehrern und Kollegen die schuldige Achtung erweisen."

Mit diesem Machtinstrument der 'Berufspflicht' hält der ärztliche Berufssstand dann durch jene, die funktionärsmäßig das Sagen haben, 'Obrigkeitsabweichler' wie etwa Dr. Berthold Kern - denen es nicht um wirtschaftliche und ehrkäsige Interessen des eigenen Berufsstandes ging, sondern um die Patienten - mit standesrechtlichen Verfolgungen unter 'Verschluss' und diszipliniert dadurch wiederum die eigenen Reihen.

Typsches Beispiel der Folgen solcher Standespolitik ist m.E. das ängstliche Schweigen jener wenigen tausend Ärzte, die derzeit noch mit oralem Strophanthin arbeiten und es offenbar nicht wagen, sich zum Wohle der Kranken öffentlich dazu zu bekennen oder gar dafür einzutreten, dass dieses herzmäßige 'Wundermittel' nicht ab 2005 den wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie geopfert wird.

Solche hierarchische Standes- und 'Dünkel'politik in der Ärzteschaft macht diese m.E. allerdings auch besonders empfänglich für Beeinflussungen durch die Wirtschaft. Diese muss angesicht der standespolitischen Verhaltensregeln des 'Hippokratischen Eides' nämlich nicht die Masse der Ärzte für ihre strategischen Ziele gewinnen, sondern der Pharmaindustrie genügt es, die 'Meinungsmacher' und 'Würdenträger' um sich zu scharen. Wie dies - steuerabzugsfähig - geschieht, ist allgemein bekannt. Der Rest der 'Berufsverpflichteten' wird dann nur noch unter Androhung standesrechtlicher Maßnahmen angehalten, den Hippokratischen Eid zu beachten.

M.E. ist es daher problembezogen längst überfällig, weniger die Eitelkeiten in diesem Berufsstand zu hoffieren, als diesem abzuverlangen, das Wohl der Kranken und Beitragszahler im Auge zu behalten und das ärztliche Wissen auch für diese einzusetzen.

Dies sei gerade auch den Krankenkassen dringend nahe gelegt, die sich heute vom wirtschaftlichen Interessengegner der Kranken - nämlich der Ärzteschaft! - so bereitwillig wie unkritisch vorgeben lassen, was abgerechnet wird und damit aber auch, was dem Kranken wie zugute kommt - oder eben nicht.

Deshalb ist natürlich nicht jeder Arzt ein 'Lump', nur weil sich - wie in jedem anderen Berufsstand auch - einige seines Standes so verhalten. Das sei zur Vermeidung von Missverständnissen in aller Deutlichkeit herausgestellt! Schließlich ist nichts dagegen zu sagen, dass der Arzt ein Dienstleister ist, und seinen Lebensunterhalt verdienen muss, wie andere auch.

Aus meiner Sicht ist nur zu kritisieren, wenn im Einzelfall bloßer Dünkel Mangel an fachlicher Klasse ersetzt und dadurch Geschäfte möglich werden, die nach meinem Verständnis nicht sein dürften. Zu diesem Thema auch: Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin
http://www.melhorn.de/Arztkritik/index.htm

In der gesellschaftlichen Stellung der Ärzteschaft und der damit zugleich gegebenen Missbrauchsmöglichkeiten, sehe ich in der BRD jedenfalls eine Parallele zum Anwaltsstand, der es bis heute versteht, sich in der BRD grundrechtswidrig sogar Einkommensprivilegern zu sichern, die ihresgleichen suchen - siehe hierzu : " Missbrauch der Rechtsanwälte am fragwürdigen Rechtssystem der BRD" - http://www.melhorn.de/Rechtssystem.

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

47. Der Kranke als Wirtschaftsfaktor

Die wirtschaftlich 'Leidtragenden' dieses Szenariums wären die Behandler in Praxen, Kliniken und therapeutischer Nachsorge, sowie Apotheken und Pharmahersteller. Eben darin liegt aber auch das Problem, denn die Politik geht heute schließlich davon aus, dass der Gesundheitsmarkt in der nachfragegesättigten Volkswirtschaft Bundesrepubklik der vielleicht einzige noch boomende Wirtschaftszweig sein wird.

Eine solche Wirtschafts- und Gesundheitspolitik braucht folglich Kranke, um mit der Gesundheit der Bevölkerung wirtschaftliches Wachstum zu fördern.

Den Kranken als wirtschaftliches Objekt zu betrachten, ist in einer freien Marktwirtschaft selbstverständlich und auch nicht zu verurteilen.

Ob die gesellschaftlichen Kräfte in der Bundesrepublik allerdings die Ergebnisse einer solchen Krankenbetrachtung - ehtisch wie wirtschaftlich - mittragen und zulassen wollen, ist eine andere Frage!

Zumal volkswirtschaftlich vermutlich eine ganz andere Rechnung aufgemacht werden sollte!

Die obigen 'Sparmaßnahmen' - Folge von Strophanthineinsatz und volksweiter Entsäuerung der Kranken - konsequent umgesetzt, würden in der Folge nämlich die Kosten des Gesundheitssystems so drastisch senken, dass sich dies durch deutlich sinkende Krankenkassenbeiträge und größeres verfügbares Hauseinhaltseinkommen der Privaten unmittelbar in einer Steigerung der privaten Nachfrage konjunkturell auswirken würde.

Die sog. Zukunfsforscher haben in ihren gesamtwirtschaftlichen Kostenrechungen und Modellen üblicherweise ein solches Umdenken in der Krankenbehandlung gar nicht einbezogen. Das Gegebene in der Therapie ist für sie vielmehr eine fixe Größe.

Weil dies in den Modellen aber ausgelassen wurde, macht für deren Befürworter auch die Vorstellung, unsere Volkswirtschaft durch Kranke 'sanieren' zu wollen, durchaus Sinn und findet auch sofort begeisterte Zustimmung bei jenen, denen die bloße Bewegung nicht selten den Blick auf das Ziel abhanden kommen lässt.

Tatsächlich ist dies jedoch zu kurz gedacht. Bleibt es bei den heute gegebenen Therapien für die großen und kosteninternsiven Volkskrankheiten Her/Kreislaufbeschwerden und Diabetes, so muss das volkswirtschaftlich schließlich in die Unfinanzierbarkeit des Systems führen. Zu viele wollen daran zu viel verdienen.

Es ist auch und erst recht keine Lösung, die Kranken vom Arztbesuch abhalten zu wollen, denn das sog. Arzthopping - also der Besuch mehrerer Ärzte im Quartal - ist ja nicht Ausdruck eines Missbrauches durch die Patienten, sondern ihrer Hilflosigkeit angesichts erfolgloser Therapeuten.

Medizin wird - von der Gesamtheit allerdings weiterhin durch hohe Kassenbeiträge finanziert - dadurch letztlich zum Privileg der Besserverdienenden, die 'mehr' Medizin selbst bezahlen können.

Das kann eine Gesellschaft nicht wollen oder dulden!

Davon darf auch das abblockende Geschwätz der Besserverdiener vom 'Neid' der kleinen Leute langfristig nicht ablenken. Die 'Kleinen' einer Gesellschaft haben in einer Demokratie - wenigstens dem Anschein nach! - Anspruch auf Gleichbehandlung mit den Besserverdienenden.

Die politische Lösung, die Einnahmen der Krankenkassen etwa durch eine Bürgerversicherung endlich auf eine finanziell breitere Basis zu stellen, ist richtig und unter dem Gerechtigkeitsaspekt überfällig, aber so lange weiterhin immer mehr Kranke versorgt werden müssen, ist dies auch dies letztlich nur ein Finanzierungsprogramm für Behandler und jene, die mit ihnen verbunden sind. Das System wird auch nach einer solchen Umstellung langfristig aber wieder an den Rand der Unfinanzierbarkeit kommen, schon weil die Bevölkerung überaltert.

Nötig ist also eine geistige 'Wende' in der Gesundheitspolitik!

Unser finanzschwaches Gesundheitssystem braucht
nicht mehr Kranke, sondern mehr Gesunde!

Darunter verstehe ich allerdings nicht - was im Jahre 2004 jedoch Gradmesser bundesweiten Gesundheitsfortschritts wurde! - dass sich weniger Menschen bei ihren Arbeitgebern krank melden und/oder sich aus Kostengründen den Gang zum Arzt verkneifen, sondern damit ist gemeint, dass bundesweit tatsächlich weniger Menschen unter Krankheiten leiden sollten.

Dies sind langfristige Prozesse, die nicht kurzfristig und -sichtig durch eine papierene Politreform einiger Krankenkassenbestimmungen erreichbar sind. Was - entgegen dem heutigen Wissensstand der Schulmedizin! - in Wirklichkeit alles möglich ist, diess Ziel einer Rückgewinnung sog. Volksgesundheit zu ereichen, dazu auch die hervorragenden Therapievorschläge von Dr. Georg Schnitzer - http://www.doc-schnitzer.de - zu den Themen Diabetes, Bluthochdruck u.a.

Weil das Wissen um die Richtigkeit solchen Streitens um mehr 'Volksgesundheit' längst vorhanden und gesichert ist, sollten daher vor allem die Krankenkassen durch entsprechende Ausformung ihrer Leistungsbestimmungen und damit durch Druck auf Kranke wie Behandler solchen Therapien möglichst schnell den Durchbruch im behandlerischen Praxisalltag erzwingen. Es muss nicht immer erst das Chaos drohen oder eintreten, bevor sich etwas ändern darf!

( Nebenbei bemerkt, wäre dies auch die richtige Vorgehensweise für den Umgang der Krankenkassen mit Vitaminen und Spurenelementen.)

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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48. Die Rolle der Politik im Strophanthinpoker

Eben solche Misstände zu erkennen und unter Kontrolle zu halten, ist in einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Demokratie jedoch vorrangige Aufgabe der Politik. Politik hat keine Standes- und Berufsinteressen zu wahren oder sich von solchen manipulieren zu lassen! Aufgabe der Poltiker ist es, das Wissen dieser Berufsstände zu nutzen, ohne sich deshalb jedoch von diesen einvernehmen oder gar instrumentalisieren zu lassen.

Es ist grundsätzlich nicht zu rügen, dass eine solch Forderung an die die Politik nicht immer den geistigen Fähigkeiten der Politiker - als dem angeblichem Querschnitt einer Gesellschaft - entspricht. Aber ich fordere von Politikern, sich eben deshalb jeweils auch ihrer eigenen fachlichen Mängel - die jeder immer wieder und überall hat! - bewusst zu sein und diese 'offene Flanke' durch geistige Beweglichkeit und Kritikfähigkeit im Umgang mit ihren Beratern bei der Beurteilung von Sachfragen auszugleichen.

Eben dies geschieht in der BRD - einem weltweit einzigartig parteienbeherrschten Staat - jedoch nicht, denn das Politsystem der BRD ist selbst 'krank'.

Was m.E. gegen diese poltische Fehlentwicklung in der BRD zu unternehmen wäre, dazu siehe: "Abgeordnete und Demokratie - Parlament und Grundgesetz" - http:www.melhorn.de/Dauerparlamentarier und . "Neue Präambel zum Grundgesetz" - http://www.melhorn.de/Praeambel/index.htm

Diese, für die BRD so schädliche Verknüpfung von Standesinteressen und Kapitalismus ist m.E. jedenfalls nicht zufällig entstanden. Vielmehr besteht durch das iunzwischen oligarchische Parteiensystem - siehe hier auch: "Trotz Grundgesetz zu Oligarchie und Nepotimus" - http://www.melhorn.de/Einleitung - eine bislang nicht nur unentwirrte, sondern gewollte Verflechtung verschiedenster Interessen. Sie alle wirken sich schließlich bis auf so scheinbar nebensächliche Frage aus, ob Strophanthin in der Bundesrepublik zum Wohle der Kranken wieder aus der Verschreibungspflicht entlassen wird oder nicht.

In ihrer politischen Wirkung sind dies gleichsam gordische Knoten, die zerschlagen werden müssten, um dieses Land von seinen Selbstfesselungen wieder zu befreien - eine Aufgabe, die allerdings kaum mit dem heutigen Parteienstaat zu lösen ist, wie wir ihn haben.

Wie es um die Willensbildung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages besellt ist, belegte die mail vom 28.04.04 der SPD-Bundestagsabgeordnete Eike Hovermann <eike.hovermann@bundestag.de> an einen Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60:

"herzlichen Dank für Ihre E-Mail und die übersandten Unterlagen. Ich habe
diese mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

Die Politik kann jedoch nicht über den Einsatz von Arzneimitteln in der
Therapie entscheiden. Vielmehr geschieht das im gemeinsamen
Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, in Arzneimittelkommissionen
sowie in Zulassungsbehörden auf natrionaler wie europäischer Ebene.
Begleitet wird das von Fachgesellschaften der Ärztegruppen.

Ihre Hinweise werde ich gleichwohl in die Arbeitsgruppe Gesundheit und
Soziale Sicherung der SPD-Bundestagsfraktion einbringen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Eike Hovermann, MdB"

Der hier geweckte Anschein trügt jedoch, dass die Politik somit gleichsam unschuldig nur am Rande des politsichen Geschehen stehe und gleichsam arglos zusehe, was andere - Ärzte und Krankenkassen ( mit deren Ärztebeiräten) - ohne Wissen und Einflussmöglichkeiten der Politiker eben so aushecken.

Tatsächlich deckt diese mail auf, dass diese Kommissionen eben nicht nur Ratgeber der Politik sind, sondern im Ergebnis die wahren Gesetzgeber, weil die Politik - unkritisch und wirtschaftsorientiert bereits bezüglich der fachlichen Zusammensetzung ihrer Beratergremien! - deren Empfehlungen dann einfach in einen Gesetzestext gießt.

So geschehen bei der, für die sogenannte Alternativmedizin verheerenden 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes, die bis zum Jahre 2005 über 10 000 Arzneimittel - darunter das Strophanthin - aus dem Gesundheitsmarkt entfernte und dadurch auch tausende Arbeitsplätze kostete.

In einem Beamtenstaat wie der BRD - ersichtlich an der jährlichen Flut von Gesetzen, Verordnungen u.a. - kommt als m.E. entscheidendes Hemmnis einer Rücknahme etwa der Verschreibungspflicht von Strophanthin allerdings noch ein Weiteres hinzu, das eine falsche behördliche Entscheidung üblicherweise unumkehrbar macht: das beamtliche Selbstverständnis.

Nach dem Selbstverständnis vieler - Beamter wie Politiker - scheint es schwierig bis unmöglich, fachliche Fehler einzuräumen und gar noch zu korrigieren. Das wäre nämlich das Eingeständnis, dass durch die Abhängigkeit vom Wollen und Können der Verantwortlichen auch die Institution Staat manipulierbar, käuflich und abhängig ist. Wird doch gerade in der BRD das Bild hoch gehalten, dass der Staat fehlerfrei immer Recht hat und tut. Um an ihrer Selbsttäuschung festhalten zu können, kämpfen seine Vertreter mit allen 'sauberen' und 'unsauberen' Mitteln dagegen an, eigene oder institutionelle Fehlerhaftigkeit einräumen zu müssen.

Das findet seinen rechtlichen Ausdruck sogar darin, dass der gewöhnliche Beamte - außer Staatsanwalt und Richter - nicht wegen Rechtsbeugung bestraft werden kann. Auch scheint Loyalität gegenüber der Institution in der Regel über dem Gesetz zu stehen. (Beispiele dafür habe ich in meinem Leben oftmals erlebt und teilweise auch auf dieser Homepage veröffentlicht - siehe Verzeichnis: www.rechtsmissbrauch.de - http://www.rechtsmissbrauch.de.)

Nach meiner Erfahrung übliche Formen solcher 'Staatsverteidigung' durch 'Staatsdiener' sind dabei, Fehler mit Schweigen zu übergehen oder einfach zu leugnen. Auch hierfür als Beleg das Verzeichnis: www.rechtsmissbrauch.de - http://www.rechtsmissbrauch.de.

Insbesondere wird aber die, sich aus den natürlichen und möglichen Schwächen jeder menschlichen Arbeit ergebende Wächterfunktion Dritter von den staatlichen Funktionern mit aller Härte bekämpft. Sobald sich die Mahnungen, Forderungen und Angriffe der Kritiker als berechtigt zu erweisen drohen, gilt es jedes konkrete Ergebnis zu vermeiden, das die Berechtigung und/oder Notwendigkeit dieser Kritik bestätigt - selbst wenn es der Gesamtheit der Bevölkerung dienlich wäre.

Der 'Insider' wird zu diesem Zweck als 'Netzbeschmutzer' und 'Verräter' behandelt und disziplinar in der Regel sogar - notfall auch rechtswidrig - verfolgt. Er büßt als 'Staatsdiener' bedarfsweise sogar in Sippenhaft für staatskritisches Tun seiner Familiengehörigen.

Der beamtenrechtlich nicht fassbare Außenstehende wird demgegenüber der Öffentlichkeit als Querulant und Spinner vorgeführt. Selbst erlebte Beispiele für beides finden sich auf meiner Homepage - www.rechtsmissbrauch.de - http://www.rechtsmissbrauch.de. Aus mails, Telefonanrufen und Briefen weiß ich, dass dies in der BRD Alltag ist und daher m.E. wichtiger Veränderungen im System bedürfte!

Selbst die Häufigkeit solchen Vorkommens darf allerdings nicht dazu verleiten, die Institution Staat als Ganzes abzulehnen, nur weil sich Teile seiner Vertreter weigern - wohl historisch und durch dümmliche Uneinsichtigkeit bedingt - ihre Aufgabe und Stellung im System als bloße Dienstleistung an der Gemeinschaft zu begreifen - mit Rechten und Pflichten eines Dienstleisters und nicht nur denen einer Machtperson ( Motto: " Gott hat mir dies Amt gegeben und damit auch die Fähigkeit, es auszuüben" - Tatsächlich hat der manches Mal wohl nur belustigt hingesehen. )

Die Forderung nach einer Systemänderung bezieht sich also nur darauf, endlich harte Strafen gegen gemeinschafts- wie einzelschädlichem Missbrauch u.a. nicht durch festzusetzen, sondern vor allem auch durchzuführen. Das würde dem Menschlichen der Staats'diener' gerecht und wäre gewiss ein Segen für die Gemeinschaft. Denn jedes Individuum - auch der Staatsvertreter - hat eine klare Aufgabe im System des Ganzen. Hierzu siehe auch den Artikel "Eine egoistische Gesellschaft? - Leben zwischen Individualismus und Solidarität - http://www.melhorn.de/Egoismus/. Lassen Sie mich dazu außerdem herausstellen, dass es m.E. in keiner Gesellschaft sog. 'Freiheit' gibt. Dies ist m.E. vielmehr ein häufig missbrauchter Begriff, wie ich einer philosophischen Abhandlung ausgeführt habe: "Die Freiheit – als eine schöne Kunst betrachtet " - http://www.melhorn.de/Freiheit.

Vor diesem Hintergrund muss aber nun auch gesehen werden, welche Schwierigkeiten heute jene Behörden damit haben, die einst die Verschreibungspflicht von Strophanthin angeordnet hatten Die heutige Faktenlage zwingt ihnen schließlich objektiv das Eingeständnis ab, unwissenschaftlich eine Fehlentscheidung getroffen zu haben - und dies, obwohl ihnen hätte bekannt sein müssen, welche Bedeutung Strophanthin für die Gesamtbevölkerung seit einem Jahrhundert hatte und bis heute hat.

Die sich behördlicherseits abzeichnende Verweigerungshaltung deutet sich inzwischen bereits im hinhaltenden Takieren dieser Instituionen an. Freiwillig werden sie diese falsche Entscheidung vergangener Jahrzehnte m.E. nicht korrigieren wollen, um weiterhin die unbelastete Verantwortungshoheit in diesen Fragen zu behalten.

Es wird sich daher zeigen müssen, ob das Parlament die geistige Kraft hat, sich in dieser Frage gegen die Behörden aufzulehnen und diese im Falle weiterer Ablehnung zu einer sachlich richtigen, von der Öffentlichkeit nachvollziehbaren Begründung zu zwingen.

Nach meiner Lebenserfahrung wird aber manche Abgeordnete einer solchen Auseinandersetzung mit dem Staatsapparat aus dem Wege gehen wollen. Das zeigt das anhaltende Schweigen der Parteien und ihrer Abgeordneten.

Dieses Schweigen ist nachvollziehbar. Wozu hat man schließlich die Sachkompetenz an die Behörden abgegeben? Dass diese ihrerseis durch die Wirtschaft manipuliert wurde, will aus dargelegten Gründen außerdem ebenfalls niemand wahrhaben oder zugeben.

Eben deshalb scheint es mir aber auch sinnvoll, dass jeder Leser persönlich mit einem Schreiben an 'seinen' Bundestagsabgeordneten oder die Mitglieder des Gesundheitsausschusses herantritt. Dazu bedarf es für jeden Leser nur des Wissens, dass auch er heute jederzeit selbst vor Infarkt oder Tod stehen kann und ihm deshalb wichtig ist, wieder und/oder weiterhin an einen jederzeit verfügbaren Wirkstoff wie Stophanthin heran zu kommen.

Daher möge sich jeder Leser an der Aufrufaktion beteiligen;

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

 

 

 

 

 

48.1. Widerstand gegen die 10. Novelle des AMG?

Heute als Politiker gleichsam überrascht die Augen aufzureißen und zu sagen: "Wenn man das gewusst hätte...." ist eher unlauter. Dem Bundesgesundheitsministerium waren schließlich im Jahre 2000 wegen der Folgen dieses Gesetzes für den deutschen Arzneimittelmarkt 750 000 Unterschriften übergeben worden! Diese hätten Anlass zu neuerlichem politischen Nachdenken sein müssen, landeten aber offenbar im Reisswolf.

Die wahren politischen Absichten der Bundesregierung bei Durchsetzung der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes sind allerdings nur schwer zu durchschauen und vermitteln den Eindruck, gegen die Kranken zu entscheiden und für die Großpharmaindustrie.

Das beweist mir das Schreiben vom 23.4.04 des MdB Andreas Storm (CDU) - Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung - an einen Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

" ... Die von Ihnen angesprochene Problematik hängt mit der von der EU geforderten Neuregelung der Nachzulassung von in Deutschland gehandelten Medikamenten zusammen. Mit dem 10.AMG-Änderungsgesetz wollte die rot-grüne Bundesregeirung eine Straffung des Nachzulassungsverfahrens herbeiführen. Allerdings ist die Bundesregierung damit weit über die Beanstandungen der Europäischen Kommission hinaus gegangen und hat in Kauf genommen, dass zahlreiche Arzneimittel, vor allem Naturheilmittel, vom Markt verschwinden werden. Die Umsetzung der 10.AMG-Novelle hat demnach in der Tat dazu geführt, dass eine ganze Reihe von Herstellern nicht in der Lage war, die Anforderungen der Nachzulassung zu erfüllen, Unter anderem auch aus diesem Grund hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das 10.AMG-Änderungsgesetz im Bundestag abgelehnt. Leider waren SPD und Grüne bis heute nicht bereit, die von ihnen zu verantwortende Fehlentwicklung zu korrigieren und die Therapievielfalt in Deuschland zu stärken.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Andreas Storm MdB"

Dass sich allerdings auch die Opposition heute offenbar auch nur unter dem Aspekt mit der Sache befasst, der Regierung politisch schaden zu können, beweist mir wiederum das Schreiben des Vorsitzendem der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerald Weiß vom 17.5.04 an einen anderen Teilnehmer der

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

 

Die Antwort des Staatssekretärs a.D. hat nämlich wortgenau den gleichen Inhalt, wie das oben zitierte Schreiben des Abgeordneteten Storm vom 23.4.04. Zwar hat sie als Opposition damals dagegen gestimmt, aber damit war das Thema - trotz seiner bekannten Brisanz! - dann ersichtlich auch für die CDU erledigt.

Allerdings überraschen solche Antworten vor dem Wissenshintergrund der Abgeordneten natürlich nicht. Schließlich spielt auch die Parteipolitik eine entscheidende Rolle, denn wer im Kern nicht weiß, worüber er gerade abstimmt, hält sich an das, was ihm die Partei vorgibt.

Dies ist in allen parlamentarischen Gremien so und nicht auf den Bundestag beschränkt.

Dabei könnte die Bundesregierung bezüglich der Herausnahme des Wirkstoffes durchaus von ihrem Recht aus § 36 AMG Gebrauch machen:

§ 36

Ermächtigung für Standardzulassungen

(1) Das Bundesministerium wird ermächtigt, nach Anhörung von Sachverständigen durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmte Arzneimittel oder Arzneimittelgruppen oder Arzneimittel in bestimmten Abgabeformen von der Pflicht zur Zulassung freizustellen, soweit eine unmittelbare oder mittelbare Gefährdung der Gesundheit von Mensch oder Tier nicht zu befürchten ist, weil die Anforderungen an die erforderliche Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erwiesen sind. Die Freistellung kann zum Schutz der Gesundheit von Mensch oder Tier von einer bestimmten Herstellung, Zusammensetzung, Kennzeichnung, Packungsbeilage, Fachinformation oder Darreichungsform abhängig gemacht sowie auf bestimmte Anwendungsarten, Anwendungsgebiete oder Anwendungsbereiche beschränkt werden. Die Angabe weiterer Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen durch den pharmazeutischen Unternehmer ist zulässig.

(2) Bei der Auswahl der Arzneimittel, die von der Pflicht zur Zulassung freigestellt werden, muß den berechtigten Interessen der Arzneimittelverbraucher, der Heilberufe und der pharmazeutischen Industrie Rechnung getragen werden. In der Wahl der Bezeichnung des Arzneimittels ist der pharmazeutische Unternehmer frei.

(3) Die Rechtsverordnung nach Absatz 1 ergeht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und, soweit es sich um radioaktive Arzneimittel und um Arzneimittel handelt, bei deren Herstellung ionisierende Strahlen verwendet werden, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und, soweit es sich um Arzneimittel handelt, die zur Anwendung bei Tieren bestimmt sind, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

(4) Vor Erlaß der Rechtsverordnung nach Absatz 1 bedarf es nicht der Anhörung von Sachverständigen und der Zustimmung des Bundesrates, soweit dies erforderlich ist, um Angaben zu Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen unverzüglich zu ändern und die Geltungsdauer der Rechtsverordnung auf längstens ein Jahr befristet ist. Die Frist kann bis zu einem weiteren Jahr einmal verlängert werden, wenn das Verfahren nach Absatz 1 innerhalb der Jahresfrist nicht abgeschlossen werden kann."

 

Welche fatalen Konsequenzen dieses unsägliche Nichtstun hat, belegen im übrigen auch die mir bekannt gewordenen Schreiben von Vertretern der ärztlichen Huflandgesellschaft für Gesamtmedizin e.V. :

1. ) Antwort auf das Schreiben der SPD Bundestagsabgeordneten Gudrun Schaich-Walch

" ...10. AMG-Novelle

Sehr geehrte ....................

die o.a. Gesetzesnovelle bedeutet für die biologische Medizin nicht nur eine grosse Gefährdung, sondern auch die Abschaffung eines grossen Teiles der biologischen Medizin.

Im übrigen verweisen wir auf die beigefügte Stellungnahme und machen darauf aufmerksam, dass das neue Arzneimittelgesetz ein massiver Eingriff in die Therapiefreiheit und den Wissenschaftspluralismus in der Medizin bedeutet und die biologische Medizin praktisch zur Bedeutungslosigkeit hinabstufen würde.

Mit freundlichen Grüßen

(Dr. Gernot Baur)
Syndikus 29..5.2000

 

2. ) Das Rundschreiben offenbart noch etwas anderes: Einen schon lange entschlossenen Willen, das Zweite Arzneimittelgesetz im Kern zu verändern, auf die Erhaltung der, vor allem in Mitteleuropa verwendeten Naturheilmittel zu verzichten und sich der nivellierenden EU Bürokratie zu unterwerfen. Was über 20 Jahre hindurch erklärtes Ziel aller Regierungen war, wird nun mit einem Gesetz weggewischt. Dieses Gesetzesvorhaben der rot-grünen Regierung wurde erstaunlich wenig diskutiert. Vertreter der besonderen Therapierichtungen kamen nicht ausreichend zu Wort, Gespräche - wenn sie überhaupt stattfanden - hatten bestenfalls Alibifunktion.

Dieses neue Gesetz bedeutet den bisher massivsten staatlichen Eingriff in die Therapiefreiheit, in den Pluralismus der Medizin und in den Bestand der biologisches Arzneimittel.

Dr. Karl Buchleitner
25. Mai 2000"

 

Bei solchem Aufmucken blieb es allerdings, obwohl das u.a. auch Tausende Arbeitsplätze kostet, wenn die Hersteller jener rund 10 000 Arzneimittel, die ab 2005 aus dem Handel genommen sind, entweder ganz aufgeben oder ihre Produktion zurückfahren müssen. Zwar wird ein Teil dieser Medikamente dann im Ausland - etwa in Holland - erzeugt werden, darf aber in der BRD dann weder verordnet noch verkauft werden. Verstöße dagegen wären strafbar!

Folglich wird sich im Glücksfall ein Grauer Markt entwickeln - gesamwirtschaftlicher Weitblick zugunsten anderer Volkswirtschaften!

Zwar ist geplant - siehe etwa die Homepage http://www.flegel-g.de/Verfassungsklage.html - eine Verfassungsklage auf den Wege zu bringen, aber das traute sich in den letzten Jahren dann doch keiner - wohl auch wegen der m.E. vorhersehbaren Erfolglosigkeit - denn davon werden wohl nur die eingeschalteten Anwälte etwas haben.

Dies alles gilt so auch für Strophanthin,
obwohl auch hier aus Fachkreisen seit Jahren Einwände erhoben werden!

Dies schrieb mir auch Frau Dr. med. Veronica Carstens, Stiftungsgründerin der Karl und Veronica Carstens-Stiftung und Vorsitzende von Natur und Medizin - http://www.naturundmedizin.de - die ich mit großem Respekt als die 'große alte Dame der Naturheilmedizin' bezeichnen möchte.

Nachdem ich auch sie auf die laufende Aktion hingewiesen hatte, erhielt ich von ihr am 22.3.04 folgendes Schreiben, das ich trotz seines auch persönlichen Inhaltes hier widergebe, weil es das bislang vergebliche Bemühen vieler Dritten widerspiegelt, den Herzkranken Strophanthin zu erhalten:

" Sehr geehrter Herr Melhorn,

besten Dank für Ihren Brief, der am 25.2. bei uns eintraf. Mir ist das Problem Strophanthin sehr vertraut und ich mache mir wie Sie große Sorgen, ob das Präparat noch zu retten ist. Der Leiter der Herstellerfirma machte mir diesbezüglich keine Hoffnungen, er hatte sie schon begraben. Auch der Schluss des Buches von Rolf-Jürgen Petry ist sehr enttäuschend, weil er aufweist, wie viele einflussreiche Fachleute bereits vergeblich versuchten, Strophanthin zu retten. Ich hoffe, dass vielleicht über die niedrigen Potenzen von Strophanthus noch eine Wirkung erzielt werden kann, habe damit aber noch keine Erfahrung machen können.

Übrigens sind mir Ihre wichtigen Ausführungen im Internet bekannt, obwohl ich noch nicht alles lesen konnte.

Ihre Zusammenfassung des Problems in Ihrem Fax entspricht meiner Sicht der Dinge.

Ich werde weiter nach Möglichkeiten suchen, dieses wunderbare Mittel noch zu retten, bin aber nicht sehr optimistisch.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Veronica Carstens"

handschriftliche Anfügung: "Gestern habe ich endlich Ihr Skript bis zum Ende gelesen und war sehr angetan darüber, wie offen und uneigennützig Sie Wege aufzeigten, auf denen sich noch eine Chance bietet, trotz aller Schwierigkeiten die Strophanthintherapie fortzusetzen. "

Soweit Frau Dr. Carstens die Möglichkeit erwähnt, dass in niedriger Potenz vielleicht Strophanthus helfen werde, kann ich dies verneinen. Strophanthin ist ein Hormon, das beim Infarkt oder zur Infarktvorsorge wie der Infarktnachbehandlung notwendig in ausreichender Dosis zur Verfügung stehen muss. Niedrige Potenzen stärken zwar insgesamt das Herz, doch sind sie für den Notfall ungenügend. Dort wird aber zukünftig nur noch die therapeutisch schlechtere Schulmedizin eingesetzt werden.

Daher auch:
Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

49. Wirtschafts- und Gesundheitspolitik in falscher Hand

Das Geschehen um die Zulassung von Altmedikamenten - und damit auch der oralen Strophanthintherapie! - gemäß der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes ist jedenfalls keine Folge schlampiger Gesetzgebung. Dies ist auch kein handwerkliches Fehlverhalten irgendwelcher Parlamentarier - gleich welcher Parteizugehörigkeit!

Diese Gesetzgebung ist vielmehr Ergebnis einer langfristig angelegten 'Gesundheitspolitik' durch die Pharmaindustrie und der von gegängelten ärztlichen Berater der fachfremden Bundestagsabgeordneten.

Politik und deren Gesetzgebung sind insofern
- wie so häufig -
weitgehend das Opfer der Wirtschaft und deren Gewinninteressen.

So erteilte das Bundesgesundheitsministerium nach einem Bericht des Fernsehmagazins "REPORT MÜNCHEN" vom 18.10.04 - http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00187/ in einem Kommissionsbericht zum Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte(BfArM) die Weisung :

„Die Dialogbereitschaft des BfArM nach außen muss erhöht und seine Kommunikationsformen müssen insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie verbessert werden […] Ein kurzer Zulassungsprozess reduziert die Kosten der Entwicklung und erhöht die Marktchancen von Pharmaunternehmen.“

Dabei ist die Beziehung zwischen BfArM und Pharmaindustrie schon heute innig. Finanzieren Gebühren der Pharmaindustrie doch zu knapp 70 Prozent die Arbeit des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte - siehe "REPORT MÜNCHEN" vom 18.10.04 - http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00187/.

 

 

 

 

49.1. Die wirtschaftspolitische Begünstigung der Pharmakonzerne

Es lohnt sich, am Beispiel des Strophanthins einmal über die Pharmapolitik der wechselnden Bundesregierungen nachzudenken, denn es geht hier um ein Milliardengeschäft, das den großen Pharmakonzernen zugeschoben wird.

Dabei muss dem Leser bewusst sein, dass mancher Abgeordneter vormals in einem der Pharmakonzerne gearbeitet hat oder diesen andersartig verbunden ist.

Entgegen allen offiziellen Absichtserklärungen findet die Begünstigung der Pharmakonzerne ihren Ausdruck etwa darin, wie beispielsweise die wirtschaftlichen Interessen des Pharmariesen Bayer berücksichtigt wurden, als der mittels der zukünftig wohl noch maßgeblichen Positivliste sein neues Produkt Glucobay - erwarteter Jahresumsatz knapp 300 Millionen EURO - in den Markt pumpen wollte.

Der SPIEGEL berichtet in "Jäger der Patent-Milliarden" ( 14/2003, S. 84 ), eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission habe das Mittel nicht auf die neue Positivliste setzen wollen. Es sei "gerade mal so wirksam wie ein Müsli" , wie andere Experten befunden hatten.

Landesminister , Abgeordnete und Bayer-Lobbyisten stürmten daraufhin in das Berliner Gesundheitsministerium und machten Dampf. Inzwischen kann Bayer damit rechnen, dass Glucobay " aus Gründen der Gleichbehandlung" doch wieder in den Adelsstand der Positivliste aufgenommen wird. ( SPIEGEL, a.a.O.S. 97)

BAYER sei Dank!

Da ist man in den USA weit ehrlicher. Da weiß man genau, wer was für wen tut und dafür zahlt!

So brachte der republikanische Senator Orrin G. Hatch aus Utah 1994 ein Gesetz durch den amerikanischen Kongress, das die Pharmaindsutrie zukünftig davon freistellt, Nahrungsergänzungmittel auf ihre Unbedenklichkeit testen zu müssen. In Umkehr der Beweilast muss zukünftig die US-Gesundheitsbehörde im Einzelfall die Gefährlichkeit einer Substanz nachweisen.

Das erspart der Industrie eigene Ausgaben für den Nachweis der Unbedenklichkeit von ihr vertriebener Substanzen. Die chronisch klammen Gesundheitsbehörden haben aber wiederum nicht das Geld, auf eigene Kosten prüfen zu lassen. Dadurch boomt nun über den Supermarkt etwa das Dopinggeschäft für amerikanische Sportler und solche, die es werden wollen.

Der Verbraucher wird dort mit Hilfe der Politik folglich in eigener Sache zum Versuchskaninchen der Pharmaverbände.

Die überwiegend in Utah beheimateten US-Pharmafirmen dankten ihrem Senator mit Millionenspenden zur Finanzierung seines Wahlkampfes.

Ähnlich klare und offenherzige Macht- und Finanzverhältnisse in Politik und Wirtschaft würde ich mir auch für die BRD wünschen. Dann würde vielleicht irgendwann wenigstens der bundesdeutsche Wähler aufwachen.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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50. Das Heilmittelwerbegesetz als Allzweckwaffe gegen die Alternativmedizin

Die politische Stoßrichtung zielt eindeutig gegen die Kranken und die Alternativmedizin. Das beweist die Ausgestaltung des Heilmittelwerbegesetzes.

Das bundesdeutsche Heilmittelwerbegesetz verbietet nämlich fast alles, das geeignet sein könnte, Patienten von der Schulmedizin und den Pharmakonzernen abzubringen und etwa über Alternativen zu informieren.

Unter dem heuchlerischen Vorwand, dies diene dem Patientenschutz darf keine Information über Therapien, Medikamente oder therapeutische Erfolge zum Patienten durchkommen. Dieser soll allein dem immer kundigen Arzt ausgeliefert sein und je unwissender der Patient dabei ist, desto besser, da um so unkritischer und hilfloser steht er dann vor seinem 'Gott in Weiß'.

Dieser, nach eigenem Verständnis oftmals direkte Stellvertreter unseres Schöpfers bezieht seinerseits sein Wissen aber nicht etwa aus der Universität - das ist schließlich irgendwann auch mal vorbei und zudem oftmals ohnehin praxisfremd! - oder durch Fachfortbildung ( die ihm deshalb zukünftig sogar vorgeschrieben werden muss! ), sondern er lässt sich - zwischen zwei Patienten - mal schnell durch den Außendienst der kapitalstarken Pharmaindustrie informieren, der in der Regel über das von ihm vermarktete Krankheitsgebiet sogar besser Bescheid weiß, als die von ihm besuchten Behandler.

Es versteht sich übrigens, dass die heutige Fachfortbildung der Ärzte und Heilpraktiker natürlich ebenfalls von wirtschaftsstarken Pharmafirmen bezahlt werden - die damit aber auch über Thematik und Inhalt der 'Forbildung' bestimmen.

Diese, in die Praxis gebrachte oder aufwändig mit allerlei Bequemlichkeits- und Wohlfühl-Beiwerk versehene 'Fortbildung' nehmen die Behandler gerne an, wobei besondere finanzielle Anreize vor allem dem Arzt die zukünftige Verordnung des so beworbenen Medikamentes in der Regel erleichtern. Wie das im Einzelnen gemacht wird, lese man in dem bereits genannten SPIEGEL-Artikel "Jäger der Patent-Milliarden" (14/2003, S. 84 ).

Der Arzt weiß folglich in der Konsequenz allerdings nur, was ihm die Pharmaindustrie solchermaßen zukommen lässt.

Diese Fehlentwicklung muss in ihrer ganzen Konsequenz gesehen werden. Fachfortbildung, die vom Behandler zudem steuerlich geltend wird, bezahlt und führt heute nur die Industrie durch. Neutrale, gleichsam objektive Fortbildung wird nicht geboten. Es bleibt dem (Un)Wissen des Behandlers überlassen, das 'Gute' vom 'Schlechten' zu rennen. Nur erfährt er eben im Rahmen der Fachfortbildung das 'Schlechte' des im hier empfohlenen Medikamentes nicht. Vergleichende Werbung, die das etwas korrigieren könnte, ist in der BRD schließlich ebenfalls verboten.

Dies gilt auch für Fachartikel, die in den Fachzeitungen plaziert werden. Diese Fachartikel haben üblicherweise Verfasser, die von der Industrie bezahlt sind und zwar entweder für den Artikel selbst oder sie hatten einen entsprechenden Forschungsauftrag der Industrie, über den sie nun berichten.

Solhe Artikel sind daher letztlich auch nur eine andere Art Firmen- bezw Medikamentenwerbung und daher auch keineswegs immer objektiv.

Üblicherweise verbindet die Industrie mit der Veröffentlichung eines solchen Fachartikels außerdem aber den Auftrag für Firmeninserate in der Fachzeitschrift und es wird erwartet, dass Artikel und Inserat vom Verlag entsprechend plaziert werden und zusammen für das Medikament werben.

Aber es ist wenigstens geplant, den Einfluss der Pharmaindustrie auf die Fachfortbildung wenigstens vordergründig zurück zu drängen, wohl damit das alles nicht ganz so peinlich ist, nachdem den Ärzten nun andererseits Fortbildung vorgeschrieben wird.

In bemerkenswerter Weise machte sich im Jahre 2003 DER SPIEGEL mit informierenden Artikeln über die Misbräuche im Gesundheitswesen verdient. Hervorragend etwa der Artikel in 33/2003 über " Die Abschaffung der Gesundheit".

Darin wird dargelegt, dass sich die Pharmaindustrie heute die zugehörigen Krankheiten liefern lässt, nachdem sie den Patentschutz für ein neues Medikament hat. Dann werden von willigen Professoren ( Branchenspott: "Mietmäuler" ) längst bekannte Gesundheitsrisiken dramatisch zu Krankheiten aufgemotzt, gegen die der Konzern dann zufällig und glücklicherweise eben jetzt die 'richtige' Pille hat.

So ist in den letzten Jahren angeblich eine Flut neuer Krankheiten entstanden, die seither therapeutisch mit Milliardenaufwand 'bekämpft' werden. Dem zweifelnden Leser sei hierzu das Buch von Jörg Blech empfohlen, der die Spiegel-Titelgeschichte verfasste:

Jörg Blech "Die Krankheitserfinder
Wie wir zu Patienten gemacht werden"
S.Fischer - Frankfurt
ISBN: 310004410X
Preis: EUR 17,90" .

Das alles ist natürlich Marktwirtschaft und auch legal! Aber es ist für die Gesundheit der Bevölkerung deshalb höchst schädlich, weil diese also nicht nur von PR-Agenturen durch gezielten Missbrauch ihrer Ängste gesteuert wird, sondern außerdem mit manipulierten Behandlern konfrontiert ist, die einseitig in Wahrheit Firmeninteressen vertreten, indem sie - ausweislich der Arzneimittelskandale! - unkritisch das verordnen, was ihnen firmenseitig nahegebracht wurde.

Das Korrektiv solcher fehlgesteuerten Gesundheitspolitik - die Information der Öffentlichkeit - wurde andererseits durch die Politik ausgeschaltet.

Wegen des Heilmittelwerbegesetzes kann sich heute in der BRD niemand mehr wirklich selbständig informieren, denn an sonstiges Wissen kommt die Bevölkerung nicht heran, da Fachinformationen nach dem Heilmittelwerbegesetz nur den Fachkreisen zugänglich gemacht werden dürfen.

Eine kleine Firma wird aber nicht mal an die Fachkreise herankommen, da sie umfangreiche Inseratewerbung nicht bezahlen kann, um 'ihre' Fachartikel in den Fachzeitungen plazieren zu können und noch weniger kann sie sich teure Pharmareferenten leisten.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

51. Das Internet als Informationsquelle für Kranke?

Nun könnte man glauben, das Internet sei schlechthin d i e taugliche Informationsquelle.

Auch dem hat der Gesetzgeber mit dem Heilmittelwerbegesetz aber einen Riegel vorgeschoben.

Natürlich wird auch im Internet überwiegend Firmenwerbung gemacht, aber es wird dort dem medizinischen Laien doch wenigstens die therapeutische Wahlbreite sichtbar, die es in der Regel für sein Leiden gibt.

Keiner soll daher unterstellen, dass jene Millionen, die sich heute schon im Internet über ihr Leiden informieren, sämtlich zu blöd seien, nicht die Spreu vom Weizen trennen zu können oder dass es gar ausschließlich ärztlichen Sachverstandes bedarf, die gegebenen Informationen zu filtern.

Eben deshalb darf wegen des Heilmittelwerbegesetzes Fachinformation über Medikamente und Therapien nur an Fachkreise gegeben werden, nicht an Sonstige!

Das dient natürlich in Wahrheit nur dem Schutz der kapitalstarken Pharmabetriebe und der Ärzteschaft, d.h. eine Firma wie etwa Meckel-Spenglersan GmbH kann für ihre preiswerten und therapeutisch sehr erfolgreichen Spenglersane zwar eine Homepage haben, aber in den, wegen des Heilmittelwerbegesetzes geschützten Bereich kommt der Arzt/Heilpraktiker nur dann , wenn er dort als Benutzername "Spenglersan" und als Passwort " Meckel" eingibt.

Die Kranken selbst, die sich die Spenglersane sogar ohne Arzt in der Apotheke beschaffen könnten und denen an einer ausführlichen Therapie-Information gelegen wäre, bleiben aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes jedoch außen vor und sind weiterhin darauf angewiesen, dass ein Arzt bereit ist, abseits von seinem pharmareferentengesteuerten Ochsentrott auch mal neue, vielleicht doch bessere Wege zu begehen.

M.E. ist diese, in Wahrheit nicht patientenschützende, sondern ausschließlich interessenwahrende Beschränkung von Informationszugänglichkeit und -weitergabe aber ein offener Verstoß gegen das Grundrecht der Meinungsfreiheit.

Alernativ bleibt dem Hilfesuchenden nur noch die sog. Gelbe oder Grüne Presse, also die schnell von Journalisten gestrickte Geschichte über Krankheiten, Therapien und Therapeuten, mit Herz und Schmerz, Hoffnung und Verzweiflung und einigen kleinen Bildchen dazu.

Ist das nun Information?

Es gibt gut im Mediengeschäft etablierte freie Journalisten, die fragen freundlich an, wieviel es sich ein Behandler kosten lassen will, wenn er in der 'Grünen Presse' durch entsprechende Berichte vermarktet werden will. Da darf der Interviewte dann auch den Bericht über sich schon mal selbst schreiben, wenn er will.

Natürlich gibt es auch da andere - ich habe beide Gruppen kennen gelernt! - die das seriös machen. Aber ihr Fachwissen ist in der Regel immer gering und sie haben sich außerdem nach den Zeilenvorgaben der Verlage zu richten.

Da wird dann schon mal manches verfälscht oder verkürzt, nur um die Zielgruppe der Leser für sich einzunehmen.

Besonders 'günstig' auch hier, dass die Marketingabteilungen der großen Pharmakonzerne den sog. Wissenschaftsjournalisten bedarfsweise mit Information und Artikeln aushelfen können, an die dann nur noch ein paar Bildchen geklebt werden müssen. Wenn freie Wissenschaftsjorunalisten dabei dann schon mal die Aussagen verfremden, so war zumindest nicht die Firma daran schuld - auch wenn es ihrem Umsatz zugute kam.

Geschäft ist eben Geschäft - auch das mit den Kranken!


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52. Die Nachzulassung von Alt- Medikamenten - der Paukenschlag gegen die Alternativmedizin

Der Leser möge sich die wirtschaftlichen Hintergründe dieses Politkrimi klar machen, um nachvollziehen zu können, warum seit Jahren von vielen vergeblich versucht wird, etwa Strophanthin auf dem Gesundheitsmarkt halten zu können.

Bis 1978 musste ein neues Medikament nur beim Gesundheitsministerium angemeldet werden und erhielt daraufhin eine Registrier-Nummer. Diesbezüglich will ich allerdings nicht bestreiten, dass sicherlich so manches Erzeugnis vernünftigerweise nicht dem Arzneimittelrecht, sondern vielleicht besser dem Lebensmittelrecht zugeordnet worden wäre.

1979 kam dann dank internsiver Lobbyarbeit von Pharmaindustrie und Ärzteschaft die Arzneimittelzulassung. Jetzt mussten Neuzulassungen plötzlich aufwendige Verfahren durchlaufen und Wirkungen, Nebenwirkungen und Herstellungsverfahren genauestens belegen.

Altpräparate blieben jedoch weiterhin zugelassen, was die Öffentlichkeit insbesondere hinsichtlich der manchmal seit Jahrzehnten bekannten Naturheilmittel beruhigte.

Natürlich diente diese Zulassung - entgegen aller Politikerankündigung! - nicht dem Schutz des Verbrauchers (= Patienten) vor finanziellem oder gesundheitlichen Schäden - sonst wären etwa so Fälle wie Lipobay u.a. nicht möglich gewesen! - sondern in Missachtung der Tatsache, dass Heilen eigentlich eine Kunst ist ( = Heilkunst ), sollte durch Normieren von Arzneimittelanforderungen zugleich auch die Therapie selbst festgeschrieben werden, mit der Krankheiten anzugehen seien. Erst das macht den Gesundheitsmarkt nämlich überschaubar!

Dazu aber mussten 'obskure' Naturheilmittel, die manchmal seit Jahrzehnten erfolgreich waren, sowie die zugehörigen Therapien vom Markt gedrängt werden, um den kritischen Patienten den Vergleich zu nehmen.

Diese Vorgehensweise gelang beispielsweise bei der Verdrängung des so erfolgreichen Strophanthin, indem sich die Wissenschaft den 'neuen' Medikamentenentwicklugnen zuwandte - teilweise sicherlich gekauft von der Pharmaindustrie! Jedenfalls habe ich keine andere Erklärung dafür, dass eine so erfolgreiche Therapie zum Nachteil der Patienten binnen weniger Jahre dem angeblichen 'Fortschritt' geopfert wurde.

Wer diese Annahme für abwegig hält, lese berzüglich der Sitten und Gebräuche im Verhältnis Wissenschaft und Pharmawirtschaft etwa den Spiegel-Bericht 14/2003: "Jäger der Patent-Milliarden".

Natürlich ging es nicht immer so vergleichsweise einfach, wie beim umsatzstarken Strophanthin, das immerhin in 4 Präparaten auf dem Markt war. Manche Präparate fanden schließlich überhaupt nur Eingang bei einigen wenigen Behandlern und waren gleichsam Nischenpräparate. Aber sie bewiesen damit eben auch, dass es therapeutisch eben vielleicht doch anders ging - und solcher Beleg stört nun mal, wenn man die Medizin aus Gewinabsichten normieren will.

Folglich galt es, den Markt für bewährte Naturheilmittel durch die Politik zu zerstören - also eben jene bewährten Altzulassungen, die den Pharmariesen durch Beweis zumindest einer therapeutischen Altenative psychologisch das Geschäft mit der angeblichen Allmacht der heutigen Großpharmaerzeugnisse erschwerten.

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
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53. Die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes gegen bewährte Altmedikamente

Dies gelang der Pharmaindustrie schließlich dadurch, dass die lobbyistengelenkte Politik im Jahre 2000 schließlich die 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 2001 erließ. Unter dem Vorwand der Kosteneinsparung und Qualitätssicherung des Arzneimittelangebotes wurde nun auch für Altpräparate eine Nachzulassung normiert.

Für den Wirkstoff Strophanthin bedeutet dies, dass ein seit 110 Jahren in Deuschland zugelassenes Arzneimittel nun plötzlich einer Nachzulassung bedarf! Obwohl perorales Strophanthin seit 1865 im damals noch Deutschen Reich in großem Umfang in Gebrauch ist und im Jahre 1893 dann in das Deutsche Arzneibuch aufgenommen wurde - und somit zugelassen ist !

Diese 10. Novelle ist in ihrer wahren Bedeutung von der Öffentlichkeit nie zur Kenntnis genommen worden und gewiss auch von den Politkern des Deutschen Bundestages in ihrer eigentlichen Absicht und Tragweite nie verstanden worden. Nachdem interessierte Kreise der Politik weis gemacht hatten, diese Nachzulassung diene der Kostendämpfung im Gesundheitswesen und vor allem dem medizinischen Verbraucherschutz nickte die Politik diese Novellierung des Arzneimittelgesetzes vielmehr brav durch.

Davon können auch gegenteilige Bemerkungen von CDU-Politikern - siehe Kapitel 21 Die Rolle der Politik im Strophanthinpoker betreffend ihre Ablehnung der Novelle nichts ändern. Weil damals offenbar auch sie nicht begriffen, was wirklich lief, erlahmte ihr Protest dann auch mit der Veröffentlichung dieses Gesetzes. Erst jetzt, im Rahmen der

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

 

wird offenbar erkannt, was da wirklich unterschrieben wurde und nun versucht, daraus noch politisches Kapital zui schlagen.

 

 

 

 

53.1. Die Lüge vom Verbraucherschutz

Tatsächlich war die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes m.E. das Meisterwerk der gesundheitspolitischen Lobbyistenarbeit und natürlich hatte dabei niemand ernsthaft Verbraucherschutz im Auge. Vielmehr geht es nur um das Verdrängen sog. Alternativpräparate und vor allem bekannt wirksamer Altpräparate.

Gerade weil sich in der Medikamentenforschung heute in Wahrheit nur noch wenig tut - soweit es um gewinnträchtigen Sparten geht wie etwa die Herzmedizin - ist der Kampf um den Milliardenmarkt um so härter entbrannt. Großes Geld bringt nur noch, was mit großem Werbeaufwand patentgeschützt in den Markt gezwängt werden.

Diese Mittel sind dann zwar nicht wirklich neu, sondern meist nur geringfügige chemische Änderung bisheriger Mittel, aber die Änderung der Zusammensetzung reichte, um ein Patent darauf zu bekommen. Erst dieses wiederum sichert dann die Gewinne.

Um so schlimmer daher für die Pharmaindustrie, wenn ein patentrechtlich nicht mehr schützbarer Wirkstoff wie Strophanthin therapeutisch besser ist als die patentgeschützten Neupräparate.

Bezüglich des Wirkstoffes Strophanthin bestand die unternehmerische Gegenwehr der Pharmaindustrie daher darin - m.E. konsequent in den 70-er Jahren umgesetzt - sich angesehene Mediziner zu 'kaufen' - durch Sponsoring u.a. - und diese dann im Hochschulbereich gegen das Strophanthin so lange und so heftig 'trommeln' zu lassen, bis den folgenden Medizinergenerationen das Wissen um dieses altbewährte Medikament weitgehend abhanden gekommen war. Dies geschah m.E. mit der Wissenschaftlerkampagne gegen Dr. Kern ( Stichwort: 'Das Heidelberger Tribunal' - http://www.melhorn.de/Tribunal/index.htm )

Heute verschreiben daher nach Firmenschätzung in der BRD nur noch rund 1000 Ärzte Strophanthin regelmäßig und 2000 Ärzte gelegentlich, wohingegen es in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts noch als ärztlicher Kunstfehler galt, dem Kranken kein Strophanthin zu verordnen! Üblicherweise haben Ärzte heute keine Ahnung mehr, was dieses Mittel wirklich leistet.

Allerdings hat inzwischen das Internet dem Verbraucher die Möglichkeit geschaffen, die universitär herbeigeführte Unwissenheit der Ärzte und vor allem auch der Patienten wieder zu beheben. Mir jedenfalls beweisen dies die hohen Zugriffszahlen auf meine Homepage. Insofern 'droht' der Industrie seit 1999 gleichsam eine Renaissance des Strophanthins.

Um solchen unerwünschten Entwicklungen vorzubeugen, war es daher gewinnstrategisch für die Pharmaindustrie sinnvoll, durch ihre starke Lobby im Bundestag eine Nachzulassung auch für Altpräparate durchzusetzen.

 

 

 

 

53.2. Doppelblindversuche als Zulassungsabschreckung

Natürlich zweifelt niemand ernstlich daran, dass im Rahmen einer solchen Nachzulassung die überlegenen Heilwirkungen des Strophanthins nicht auch durch Doppelblindversuche zu beweisen sind. Vom therapeutischen Ergebnis her stand die Nachzulassung insoweit nie in Frage! Dies gilt auch, obwohl die Zulassung von Medikamenten aufgrund von Doppelblindstudien grundsätzlich fragwürdig ist.

Diese Fragwürdigkeit zeigt sich an den großen Arzneimittelskandalen vergangener Jahrzehnte - Stichwort etwa: Contergan - wie auch der Neuzeit - Stichworte Lipobay oder seit Herbst 2004 mit der Gruppe der magenveträglichen cox-II-Hemmer, wie den Rheumamitteln Vioxx und vermutlich noch Celebrex ,Parecoxib, Valdecoxib, Etericoxib und Lumiracoxib.

Die cox-II-Hemmer gelten als verträglicher als die früheren Rheumamittel, durch die es lt. SPIEGEL 43/2004 S. 218 allein in den USA jährlich etwa 16 000 Todesfälle gab. Vioxx kam durch massivste Bewerbung auf einen Umsatz von weltweit 2,5 Millrarden Euro bei 20 Millionen Paienten. .

Nach den SUTTGARTER NACHRICHTEN vom 19.10.04: "Wahrheit über Vioxx schlimmer als befürchtet" häuften sich aber schon seit Zulassung der cox-II-Hemmer im Jahre 1999 Berichte über Todesfälle, Herz-Kreislauf-Probleme. Herzrythmusstörungen.

Für die Arzneimittelkommission allerdings kein Grund, tätig zu werden, wohl weil Vioxx mit jährlich 156 Millionen Euro Umsatz das Präparat mit dem drittstärksten Umsatz eines einzelnen Medikamentes ist. Der zweite GeschäftsführerDavid Tiaden:"Wir haben noch nichts nachgeprüft, bei den 8 Todesfällen kann man nur sagen, dass ein möglicher Zusammenhang mit Vioxx besteht." Der Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki hat hoch gerechnet, dass in der BRD im Jahre 2003 durch Vioxx rund 2700 Patienten Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Thrombosen erlitten.

Gerade der Skandal um Lipobay beweist wieder mal die letztliche Untauglichkeit der natürlich vor Arzneimittelfreigabe zu Lipobay oder den cox-II-Hemmern durchgeführten Doppelblindstudien. Bei Beachtung und der Verwendung ständig aktualisierter, sog.' Erfahrungsstudien durch Rückmeldungen aus Klinik und Praxis' wäre es gewiss nicht zu diesen Skandalen gekommen. So aber musste es wegen der trügerischen Sicherheit von Doppelblindstudien und wegen der heutigen Zulassungsverfahren in der Arzneimittelbranche erst Hunderte Toter geben, ehe das Mittel Lipobay dann vom Markt genommen wurde.

Die Industrie berühmt sich sogar, besonders ethisch zu handeln, wenn sie den Kranken solche Medikamente baldmöglichst verkauft. Der Vorstandsvorsítzende der Fa. Novartis, Daniel Vasella, hierüber (SPIEGEL 43/2004, S. S. 218(219):

"Dem Patienten Produkte, die für das Überleben wichtig sind, jahrelang vorzuenthalten, wäre abslut unethisch ... Je nach klinischem Bedarf und klinischer Bedeutung eines Produktes wird man kürzer oder länger prüfen. "

Unethisch ist es aber offenbar nicht - aus fraglos bloßer Gewinnabsicht der Pharmaindustrie - den Patienten behördlicherseits längst erprobte Wirkstoffe wie Strophanthin wieder zu entziehen, damit der Gesundheitsmarkt weiter boomt.

Um medizinische Wahrheitsfindung, Verbraucherschutz und Gesundheit geht es also im Kern bei diesen teuren Doppelblindversuchen für Altpräparate gar nicht. Wichtig sind vielmehr die den Untgrnehmen entstehenden Kosten solcher Doppelblindversuche, die sich Mittelständler nicht leisten können ! Daher müssen sie auf eine solche Nachzulassung verzichten und ihre Präparate zurückziehen..

So rechnet etwa die Fa. Herbert bezüglich des Strophanthinpräparates Strodival mit einem Kostenaufwand von bis zu 10 Millionen Euro für die Nachzulassung. Das ist ein Betrag, der für ein Großunternehmen unerheblich ist und erst recht, wenn ein Patent auf diese Nachzulassung erhältlich wäre.

Wer aber als Mittelständler 10 Millionen Euro für einen nicht mehr schützbaren Wirkstoff wie Strophanthin aufbringen würde, könnte anschließend seine Firma zumachen, denn mit Erteilung der Nachzulassung werden sofort - ohne neuerlich den Kostenaufwand der Nachzulassung erbringen zu müssen! - billigere Nachahmerpräparate auf den Markt kommen.

Im Falle von Strophanthin jedenfalls ist das Aufbringen eines solche Betrages utopisch. Nach meinen Informationen ist die jährlich herstellerseitig bezogene Rohstoffmenge jedenfalls heute nur noch so groß, dass sie zu einer durchgängigen Therapie von rund 5000 Patienten reicht. Ein erschreckender Beweis dafür, was konsequente Lobby- und Politarbeit gegen ein so lebenswichtiges Medikament langfristig erreichen kann.

Dies hat die Politik m.E. vorher nicht gesehen, sondern ist wieder mal einer Lobby 'auf den Leim gegangen'.

Den 'Doppelblind-Gläubigen' sei noch entgegen gehalten:

Sämtlich nach Doppelblindversuchen ordentlich zugelassen waren auch jene Hormone, die jahrelang Millionen Frauen vor oder bei Wechseljahrbeschwerden als Glücks- und Jugendbringer verordnet wurden. Zwei groß angelegte Studien zur Hormonersatztherapie - die amerikanische Woman's Health Initiative und die britische Million Women Study - entlarvten schließlich die Geschäftemacher und ihre unkritischen Handlanger in der Ärzteschaft. Beide Studien musste wegen der hohen Risiken vorzeitig abgebrochen werden, denn es stellte sich eine Zunahme von Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen, Thromboembolien und Demenzerkrankungen heraus.

Zur Prüfproblematik von Arzneimitteln und sinnvollen Vorgehensweisen: Kapitel 14 von " Das Heidelberger Tribunal - Schulmedizin gegen die Herzkranken " - http://www.melhorn.de/Tribunal/Tribunal4.htm#14 -

Dies spiegelt auch der Brief der SPD-Bundestagsabgeordneten Marga Elser ( SPD )wieder, die am 16.6.04 einem Strophanthin-Mitstreiter schrieb:

 

" Ihr Schreiben zum Erhalt des Herzmittels g-Strophanthin

Sehr geehrter Herr Dr. Moser,

ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom Mai 2004.

Bitte entschuldigen Sie die etwas späte Antwort.

Von einem Bürger aus meinem Wahlkreis wurde ich bereits auf die Problematik des Strophanthtns als verschrelbungspfllchtiges Medikament aufmerksam gemacht

Ich habe daraufhin eine Anfrage an die Zulassungsbehörde geschrieben, habe aber immer noch keine Antwort erhalten.

Es ist dennoch so, dass die politischen Entscheidungsträger in Berlin in der Regel keine Ärzte sind. Der Bundestag entscheidet über die Rahmengesetzgebung - die Entscheidungen im einzelnen, auch das Strophanthin betreffend, werden von der Zulassungsbehörde und dem gemeinsamen Bundesausschuss aus Ärzten, Krankenkassen und Vertretern der Patientinnen und Patienten entschieden.

Soweit ich weiß ist der Markt für Strophamtin „nicht groß genug" und die wohl einzige Herstellerfirma in Deutschland hat sich im Vorfeld nicht ausreichend um eine Zulassung bemüht.

Sobald ich jedoch eine Antwort der Zulassungsbehörde vorliegen habe, werde ich diese an Sie weiterleiten.

Bis dahin verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen"

 

Es wird somit nicht von der Politik 'gemauert', sondern von der Zulassungsbehörde. Erstaunlich, dass sich Abgeordnete dies bieten lassen.

Dass der Hersteller des letzten Strophanthinpräparates die Zulassungsvoraussetzungen in Form von Doppelblinjdstudien nicht finanzieren kann, ist dargelegt. Das ist aus dargelegten Gründen keine Nachlässigkeit, wie dies in dem Schreiben von Frau Elser anklingt.

Der Hersteller jedenfalls ist entschlossen, um den weiteren Erhalt des Präparates zu kämpfen. So schrieb mir der Geschäftsführer mit mail vom 8.7.04 wegen des Artikels "Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin"- http://www.melhorn.de/Arztkritik/ :

"...nach Durchsicht des Artikels "Kritik an den Ärzten wegen Strophanthin" von Dr. Hartl schreibt er im Absatz "Die politische Seite der Geschichte ..",
dass das oral verfügbare Strophanthin (Strodival) ab 2005 vom Markt genommen werden muss.

Als Geschäftsführer des Herstellers Meda GmbH möchte ich darauf hinweisen, dass diese Aussage so nicht getroffen werden kann. Es gibt keinen heute
bekannten Zeitpunkt, an dem Strophanthin nicht mehr verfügbar sein wird. Wir befinden uns im Nachzulassungsprozess und werden alle Massnahmen ergreifen, die die Verfügbarkeit des Präparates sicherstellen. Schätzungen liegen zwischen 12 und 40 Monaten (also evtl. bis 2008) weiterer Verfügbarkeit (für den Fall, dass wir eine Nachzulassung des Präparates nicht erzielen können).

Bitte veranlassen Sie deshalb, dass die Angabe der Jahreszahl "2005" korrigiert wird, da damit den Patientinnen und Patienten die berechtigte
Erwartung auf längere Verfügbarkeit des Präparates genommen wird.

Mit freundlichen Grüssen

B.W.Hildebrand
Meda GmbH"

Der hier geäußerten Entschlossenheit der Firma Meda bringe ich allerdings reichlich Skepsis entgegen. M.E. können rechtliche Schritte nur verloren gehen, da es dazu einer Änderung der 10.Novelle des Arzeniemittelgesetzes bedürfte - die es nach bisherigem Stand der Dinge wohl nicht geben wird, schon weil inzwischen rund 10 000 alternativen Arzneimitteln damit der Garaus gemacht wurde. Folglich wird politisch niemand Schadensersatzklagen der anderen Firmen gegendie BRD provozieren, nur um der Fa Meda die unsinnigen und aufwendigen Nachzulassungsvoraussetzungen zu erlassen.

Folglich kann es auch dem Hersteller im Ergebnis nur darum gehen, durch rechtliche Schritte Zeit zu gewinnen - sofern sein schwedischer Konzern, dem die Firma Meda angehört, ihm dazu überhaupt die finanziellen Mittel bewilligt. Der Zeitgewinn bis ca 2008 hängt nämlich wiederum davon ab, wie schnell dann die Gerichte arbeiten. Das aber kann manchmal sehr schnell gehen - wenn es politisch gewünscht ist.

Wer heute um die Nachzulassung von Strophanthin als Arzneimittel ringt, führt daher m.E. einen vorhersehbar aussichtlosen Kampf.

Die Rettung liegt vielmehr nur in der Rücknahme der medizinisch unsinnigen Verschreibungspflicht für orales Strophantin!

Eben das aber scheint niemand zu wollen! Statt dessen wird - sofern überhaupt - ein Scheingefecht um die m.E. rechtlich unerreichbare Nachzulassung geführt!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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54. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes

Die Schäden dieser Novelle für den Arzneimittelmarkt sind schon heute erheblich und keineswegs auf den Wirkstoff Strophanthin beschränkt.

Dass dies zur Entlastung der Krankenkassen geschieht, indem angeblich unwirksame Medikamente aus dem Markt gedrängt werden, ist dadurch widerlegt, dass mit der Gesundheitsreform zum Jahresbeginn 2004 grundsätzlich nur noch verschreibungspflichtige - also teure und für die Pharmaindustrie gewinnbringende! - Medikamente von den Krankenkassen ersetzt werden.

Unter dem Kostenaspekt hätte man jedenfalls die jetzt verdrängten, altbewährten Mittel alle behalten und den Gesundheitsmarkt selbst entscheiden lassen können, ob er diese Präparate weiterhin verwendet! Diese Heilmittel gingen manchmal jahrzehntelang in verhältnismäßig geringen Stückzahlen über den Ladentisch, weil die Hersteller die finanziellen Mittel für große Werbekampganen und teure Pharmarefernten nicht hatten. Ihr Erzeugnis verbreitete sich statt dessen 'unter der Hand' aufgrund von Therapeutenempfehlungen, auf Kongressen u.a. . Das waren nicht selten sehr gute Mittel, nur eben nicht im großen Geschäftsbetrieb, weil sie nicht den Pharmariesen gehörten, sondern Familienbetrieben.

Dass diese Präparate wirksam sind, hatte der Gesundheitsmarkt jedenfalls längst schon selbst dadurch entschieden, dass sich diese Mittel überhaupt dort hatten behaupten können.

Absicht und Wirkung dieser 'Gesundheitspolitik' werden inzwischen auch gesamtwirtschaftlich offensichtlich.

Unabhängig von der Güte ihrer Präparate wurde den wirtschaftsschwachen Pharmabetrieben jedenfalls keine Wahl gelassen. Wer noch im Jahre 2001 auf eine Nachzulassung seiner Präparate verzichtete, durfte immerhin noch in einer zweijährigen Abverkaufsfrist seine Bestände räumen. Das waren 5013 Präparate ( 4913 bis 30.6. und weitere 100 bis 31.12.2003) von 549 Herstellern und somit rund 10 Prozent der derzeit zugelassenen Arzeimittel! Nach den Stichtagen sind diese Präparate nicht mehr "verkehrsfähig", was bedeutet, sie dürfen nicht mehr verkauft und nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die Bundesrepublik kann 'stolz' darauf sein, so großzügig mit ihrem Arzneimittelschatz und damit auch dem zugehörigen Therapiewissen umgehen zu können!

Als habe man nicht europaweit den höchsten Krankenstand - was für sich schon gegen die Klasse gerade auch der gängigen Medikamente und Therapien spricht!

Ein Verzeichnis der gelöschten Arzneimittel - http://www.med-con.de/html/amakt.html - finden Sie nur im Intenet! Wo auch sonst? Schließlich will man ja den Patienten nicht den Glauben an die lauteren Absichten der Politik nehmen und vor allem an die Wunderkräfte der neuen Medizin. Werkeln doch riesige Marketingabteilungen der Pharmaindustrie (= bis zu rund 30 Prozent der Mitarbeiter dieser Konzerne arbeiten heute in der und für die Arzneimittelwerbung!) an diesem Glaubensaufbau!

Im Ergebnis ging es bei dieser Novellierung also in Wahrheit nur darum, der Großpharmaindustrie therapeutisch lästige Konkurrenz vom Hals zu schaffen, die den Patienten zeigte, dass es eben doch auch anders geht, als nur mit den schulmedizinisch vermarkteten Mitteln!

Zugleich sollten nicht mehr patentfähige Wirkstoffe - wie etwa Strophanthin - endgültig vom Markt gedrängt werden, um mit angeblichen 'Neu-Entwicklungen' ungestört das große Geld machen zu können.

Nachdem im Zuge der Gesundheitsreform zukünftig in der BRD nur noch rezeptpflichtige Medikamente - diese sind wegen ihrer Gefährlichkeit für den Kranken unter Rezeptpflicht gestellt! - von den Krankenkassen ersetzt werden sollen, sind im September 2003 die neuesten Zahlen aus dem Arzneimittelmarkt veröffentlicht worden.

Danach wurden von den letztjährig 32,5 Milliarden Euro für Arzneimittel nur 2,9 Milliarden Euro für rezeptfreie, also ungefährliche Medikamente verordnet.

Weitere 3,9 Milliarden Euro entfielen auf die Selbstmedikation der Patienten. Hier wurden Kranken also etwa vom Apotheker Mittel gegen ihre Beschwerden empfohlen, auch wenn sich der geschäftstüchtige Apotheker durch solche Ratschläge strafbar gemacht hat. (Jede apothekerliche 'Empfehlung' ist nämlich immer dann eine Straftat nach § 5 Heilpraktikergesetz (HPG) , wenn objektiv entweder eine nach § 1 Absatz 2 HPG definierte Heilhandlung (...Feststellen, Lindern oder Heilen von Krankheiten, Leiden und Körperschäden) vorliegt oder die vom Apotheker 'beratene ' Person dies subjektiv (Eindruckstheorie) angenommen hat und daraufhin das ihm empfohlene Medikament kauft. )

Diese insgesamt 6,8 Milliarden Euro für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind also ein eher bescheidener Teil des Gesamtkostenaufkommens. Den Löwenanteil bezahlten die Patienten außerdem selbst. Insofern wäre es sogar unerheblich, ob solche Mittel neben einer Positivliste ( nach der die Krankenkassen erstatten müssten) nun fortbestehen oder nicht!

Warum erhält man sie also nicht wenigstens? Der Durchschnittspreis pro Packung liegt bei den Mitteln der Selbstmedikation schließlich derzeit bei nur 6,20 Euro, bei freien Arzneimitteln auf Rezept bei 11,40 Euro, bei verschreibungspflichtigen jedoch bei 35,40 Euro! Da beantwortet sich die Frage, woran wirklich 'gespart' werden sollte, eigentlich von selbst!

Diese Unterschiede machen deutlich, dass politisch also zugunsten der Pharmagroßindustrie alles daran gesetzt wird, die gewinnträchtigen, verschreibungspflichtigen Medikamente - die ja in der Herstellung auch nicht teurer sind, als die rezeptfreien Medikamente! - zu fördern, obwohl sie doch so gefährlich für den Kranken sein können, dass sie unter Verschreibungspflicht gestellt werden mussten!

Letzteres gilt allerdings auch nur mit Einschränkungen, wie etwa beim ungefährlichen oralen Strophanthin, das nur deshalb unter Verschreibungspflicht kam, um es zugunsten der patentgeschützten verschreibungspflichtigen Medikamente aus dem Markt drängen zu können. Manches Medikament kommt außerdem gewiss auch nur deshalb unter Verschreibungspflicht, damit es teurer verkauft werden kann - die Kasse zahlt ja in diesem Fall!

Solche Gesundheitspolitik will außerdem natürlich auch gezielt entgegenwirken, dass der erfolgreiche Therapieeinsatz von rezeptfreien Mittel die offiziell 'akzeptierten' Therapien - über eine Positivliste und/oder über ihre Erstattung - auch weiterhin in einem manchmal eher düsteren Licht erscheinen lässt.

Außerdem würden der Volkswirtschaft bei möglicher Ausweitung der Märkte von Nischen-Therapien und -mitteln nicht selten gewaltige Kosten dadurch eingespart werden, dass Patienten nicht mehr schulmedizinisch behandelt werden müssen. Letzteres sind Erfahrungen, die jeder therapeutisch erfolgreiche Behandler täglich in seiner Praxis erlebt, nur verbietet etwa das Heilmittelwerbegesetz, dass solche Erfolge den Betroffenen bekannt werden!

Das nämlich könnte den Einkommen der Ärzteschaft und den Gewinnen der Pharmakonzernen schaden! Behandler und Hersteller leben schließlich alle von Kranken!

Damit aber sind wir wiederum beim Kern des Problems:
Es geht nur um das Geschäft an den Kranken!

 

 

 

 

54.1. Alternativmedizin wirkungslos?

Dem kann auch nicht ernsthaft entgegengehalten werden, dass hier "wirkungslose" Mittel aus dem Markt genommen würden und dadurch die Krankenkassen entlastet.

Zum einen ist nie der Einzelnachweis erbracht worden, dass diese Medikamente nicht doch erfolgreich waren und sie dadurch den Kassen nicht vielleicht gerade deshalb weit höhere Kosten erspart haben, weil ihretwegen schulmedizinische, aber nicht selten sogar unwirksame Methoden nicht zum Einsatz kamen.

Zum anderen muss gesehen werden, dass Medikamente, die jahrzehntelang ein Nischendasein im Medizinmarkt fristeten, allein schon durch die Dauer ihres'Überlebens' im Markt den Nachweis ihrer Wirksamkeit erbracht haben, denn es darf unterstellt werden, dass die Verordner solcher 'Nischenmittel' stets selbst sehr kritisch mit den von ihnen eingesetzten Mitteln umgehen und bei deren Einsatz besonders genau darauf achten, dass und wie sie damit ihren Therapieerfolg erreichen.

Die unbeirrbare Behauptung von der Unwirksamkeit solcher Mittel wird dennoch in aller Regel von 'Fachleuten' geäußert, die mit den von ihnen so vollmundig beurteilten Medikamenten noch nie oder nur selten therapiert haben.

Manche der Kritiker sind nicht mal Ärzte oder Heilpraktiker, sondern sog. Wissenschaftsjournalisten, die letztlich unkritisch die Sprüche jener übernehmen (müssen), die zwar klingende Namen haben, deren 'Fachmeinung' aber zwecks 'Öffentlichkeitspflege' manches Mal von der Industrie gekauft ist.

 

 

 

 

54.2. Auswirkungen solcher Politik bis in Justiz und Versicherungswirtschaft

Das Bemühen, die alternative Medizin in der BRD aus dem Markt zu drängen, wirkt bis in die Versicherungswirtschaft und sogar in die Rechtsprechung.

Zur Erhöhung ihrer Unternehmensgewinne gehen derzeit nämlich immer mehr Privatversicherer vertragswidrig dazu über, Kosten für alternative Medizin nicht mehr zu erstatten, so dass zunehmend mehr Privatversicherte auf diesen Kosten sitzen bleiben, weil sie es nicht wagen, ihren Versicherer zu verklagen.

Letzteres ist inzwischen allerdings ein zähes Ringen um Recht geworden, denn die Gerichte stellen sich - etwa durch rechtswidrige Beweislastumkehr! - gelegentlich unverhohlen auf Seiten der Privatversicherer.

Mit welcher Selbstverständlichkeit dies geschieht, ist in dem Artikel "Therapeutisches Reiten (Hippotherapie) und PKV ( Private Krankenversicherung) - ein Musterprozess" - http://www.melhorn.de/Hippotherapie/index.htm nachzulesen.

Dass die dort geschilderte Haltung des Gerichtes zugunsten der Versicherung keineswegs ein Einzelfall ist, belegen insbesondere die mit den Gerichtsakten vollständig dokumentierten Artikel "Arzneimittelerstattung in der Privaten Krankenversicherung -- der erste Musterprozess" - http://www.melhorn.de/Kostenerstattung/index.htm - und "Arzneimittelerstattung in der Privaten Krankenversicherung - der zweite Musterprozess" - http://www.melhorn.de/KostenII/index.htm. Die schließlich gegen den Willen der Klägerin zusammengelegten Prozesse dauerten vor dem Aalener Amtgericht rund 2,5 Jahre und wurden - wenn auch zu 84 Prozent erfolgreich - leider deshalb kein 'Musterprozesse', die verbindliche Klarheit schaffen über die Rechte des Patienten gegenüber einem m.E. offensichtlichen vertrags- und treuewidrig handelnden Privatversicherer, weil das Gericht alles versuchte, die Klage scheitern zu lassen.

Zu diesem Zweck wurde vom Gericht u.a. sogar der Streitgegenstand der Verfahren verfälscht. Erkennbar in der Absicht, die Klägerin dadurch zum Aufgeben zu veranlassen, wurden außerdem bei Streitwerten von zusammen 230,84 Euro ( ! ) grundrechtswidrig - da streitgegenständlich eigentlich unnötig und kostenbezogen insbesondere grundrechtswidrig unverhältnismäßig! - 2500 Euro Vorschuss für Gutachten gefordert und dies auch noch nach rechtswidriger Umkehr der Beweislast..

Über das eigentlich prozessentscheidende Vorbringen entschied das Gericht dann aber beharrlich nicht. Derzeit ist wegen dieser befremdlichen Art von Rechtsprechung allerdings eine Verfassungsbeschwerde anhängig.

Trotz mehrfacher Nachfrage erging auch kein Kostenfestsetzungsbeschluss - wohl um einem absehbaren Beschwerdeverfahren aus dem Wege zu gehen, in dem landgerichtlich darüber entschieden werden müsste, ob vom Gericht nicht doch gesetzeswidrig und zum Nachteil der Klägerin gehandelt wurde.

Das lässt für Kranke Schlimmes für die weitere Rechtsprechungspraxis in der BRD befürchten.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
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-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

55. Beispiele von Therapievernichtung

Absicht und Wirkung dieser 'Gesundheitspolitik' werden inzwischen auch wirtschaftlich offensichtlich.

Unabhängig von der Güte ihrer Präparate wurde den wirtschaftsschwachen Pharmabetrieben jedenfalls keine Wahl gelassen. Wer noch im Jahre 2001 auf eine Nachzulassung seiner Präparate verzichtete, durfte immerhin noch in einer zweijährigen Abverkaufsfrist seine Bestände räumen. Das waren 5013 Präparate ( 4913 bis 30.6. und weitere 100 bis 31.12.2003) von 549 Herstellern und somit rund 10 Prozent der derzeit zugelassenen Arzeimittel! Nach den Stichtagen sind diese Präparate nicht mehr "verkehrsfähig", was bedeutet, sie dürfen nicht mehr verkauft und nicht mehr verwendet werden dürfen.

Auch die Maßnahmen zur Nachzulassung sind vor diesem Hintergrund zu sehen! Wer jedenfalls nicht freiwillig verzichtete, muss nun die Hürden der Nachzulassung (Wirkung, Standardisierung u.a. ) nehmen. Das betraf Stand 30.6.03 rund 10.500 Produkte.

Die oben dargelegten, m.E. wirklichen Absichten dieser Arzneimittelpolitik belegt, dass im Jahre 2002 insgesamt 3052 positiv abgeschlossene Zulassungs- und Nachzulassungsverfahren registriert wurden, von denen jedoch 1974 Produkte verschreibungspflichtig waren.

Die geringen Chancen der Naturheilmittel auf Zulassung wird demgegenüber dadurch belegt, dass im Jahr 2002 lediglich 59 Phytopharmaka zugelassen oder nachzugelassen wurden - davon sind 44 Produkte apothekenpflichtig und 15 frei verkäuflich.

Von amtlicher Seite wird jedenfalls damit gerechnet, daß die Nachzulassung bis 2005 abgeschlossen ist und zu den genannten, rund 5000 Produkten dann weitere rund sieben- bis achttausend Präparate vom Arzneimittelmarkt verschwinden werden. Vor allem natürlich Naturheilmittel!

Ein echter Erfolg!
Für wen wohl?

Der Sozialpolitische Sprecher und Vorsitzende des Arbeitskreises III der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Heinrich L. Kolb antwortete einem Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60 mit Schreiben vom 25.5.04:

" ... vielen Dank für Ihr Schreiben vom 03. Mai 2004.

Bekanntlich ist die FDP aus den Verhandlungen zum Gesundheitsmodemisierungsgesetz ausgestiegen. Einer der Gründe hierfür war, dass die Therapiefreiheit durch die dort beschlossenen Maßnahmen eingeschränkt wird. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass Arzt und Patient die Möglichkeit haben sollen, das Arzneimittel anzuwenden, das am besten wirkt. Eine Diskriminierung bestimmter Arzneimittel ist nicht gerechtfertigt.

Auch die für die Gesundheitsreform Verantwortlichen (SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU/CSU) haben erkennen müssen, dass nicht alle Medikamente von der Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen werden können, die nicht verschreibungspflichtig sind, zumal das die Arzneimittel sind, die besonders geringe Nebenwirkungen aufweisen. In vielen Fällen, in welchen die betroffenen Patienten auf nicht verschreibungspfiichtige Medikamente angewiesen sind, drohen ansonsten soziale Härten.

Daher wurde der Gemeinsame Bundesausschuss beauftragt eine so genannte „Ausnahme-Liste" zu erstellen. Darin werden nicht verschreibungspflichtige Medikamente aufgeführt, die gegebenenfalls bei bestimmten Indikationen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherungen verschrieben werden dürfen. Die wesentliche Bedingung zur Aufnahme von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten ist, dass die Arzneimittel bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen als Therapiestandard gelten.

Diese „Ausnahme-Liste" stellt eine abschließende Auflistung aller Ausnahmen dar. Zwar führt dies dazu, dass objektiv festgestellt werden kann, welche Medikamente bei welchen Indikationen nicht verschreibungspflichtig sind, jedoch werden dadurch Einzelfälle nicht berücksichtigt. Der Arzt hat kaum Ermessensspielräume im Einzelfall notwendige Medikamente zu verschreiben. Eine optimale Behandlung ist damit nicht in jedem Fall möglich. Die Kosten können für die Betroffenen zu unzumutbaren Belastungen fuhren. Daher sind Ausweichreaktionen wahrscheinlich. Es ist zu erwarten, dass es entweder zu Substitutionseffekten kommt, die die erwarteten Einsparungen sogar überkompensieren könnten. Es besteht andererseits die Gefahr, dass Patienten diese Medikamente absetzen, weil sie ihnen zu teuer sind und es dadurch zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit eventuell erheblichen Folgekosten kommen kann. Hinzu kommt, dass das Ausweichen auf verschreibungspflichti-ge meist stärker wirkende Arzneimittel mit höheren Nebenwirkungen nicht im Interesse der Patienten liegen kann. Die FDP ist davon überzeugt, dass nicht einmal das durch die Herausnahme der nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel geplante Einsparvolumen in Hohe von einer Milliarde Euro zu erreichen sein wird.

Leider haben wir uns bei den Verhandlungen mit diesen Auffassungen nicht durchsetzen können. Wir hoffen jedoch, dass auch bei den anderen Parteien die Erkenntnis reift, dass eine schematisierte Vorgehensweise in Fragen der Therapie äußerst problematisch ist.

Mit freundlichen Grüßen..."

Die Abgeordneten wussten also, dass sie mit der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes gezielt gegen die gesamte sog. Alternativmedizin vorgehen würden. Sie taten dies, um der Großpharmaindustrie solchermaßen 'lästige Konkurrenz' vom Hals zu schaffen und dadurch auf Kosten der Allgemeinheit zu Gewinnen zu verhelfen.

Wem solche Feststellung eine Verleumdung zu sein scheint, der möge sich erinnern - Kapitel 23.1. Die wirtschaftspolitische Begünstigung der Pharmakonzerne - welchen parlamentarischen Einfluss etwa der BAYER-Konzern geltend machte, als es 'nur' um die Aufnahme von Glucobay in die Positivliste ging - und damit um hunderte Millionen für BAYER. Ausweislich des Schreibens von Dr. Heinrich Kolb geht es im anderen Fall um einen geschätzten Betrag von einer Miliarde Euro. Dafür lässt die Großindustrie schon mal ihre 'hofeigenen' Bataillone aufmarschieren und tätig werden. .

Ein Verzeichnis der gelöschten Arzneimittel - http://www.med-con.de/html/amloe.html - finden Sie allerdings nur im Intenet! Wo auch sonst? Schließlich will man ja den Patienten nicht den Glauben an die lauteren Absichten der Politik nehmen und vor allem an die Wunderkräfte der neuen Medizin. Werkeln doch riesige Marketingabteilungen der Pharmaindustrie (= bis zu rund 30 Prozent der Mitarbeiter dieser Konzerne arbeiten heute in der und für die Arzneimittelwerbung!) an diesem Glaubensaufbau!

Mittelständische Unternehmen, die eine breite Palette jahrzehntelang bewährter Mittel anboten, mussten daher als Folge dieser Novelle tausende Präparate aufgeben und Arbeitsplätze abbauen.

Etwa die traditionsreiche Fa. Wala gab Mitte 2003 insbesondere aus dem homöopathischen Bereich 921 Medikamente auf.

Dem Ungläubigen noch ein weiteres Beispiel für die wahre Stoßrichtung der bundesdeutschen Gesundheitspolitik zur 'Qualitätsverbesserung' in der Medizin.

Das im Schlangengift enthaltene Eiweiß ist für den Menschen weitgehend unverträglich. Letztes Jahrhundert schaffte es jedoch Dr. Waldmar Deiser, Schlangengift vom Eiweiß zu befreien. Unter dem Begriff der Reintoxin-Therapie gelangen mit den Präparaten der Fa. Horvi staunenswerte Therapieerfolge dort, wo die sog. Schulmedizin längst versagte. Ich selbst habe als Therapeut zwar nie damit gearbeit, weil ich ebenso wirkungsvoll Hochpotenzhomöopathie mache, aber ich habe mit großem Interesse die Fachinformationen von HORVI bezogen und mir war klar, dass ich ebenfalls HORVI-Behandler wäre, wenn ich die Homöopathie nicht so beherrschen würde.

Nunmehr ist diese Frage allerdings auch für mich abschließend geklärt. Zum 30.6.03 mussten die 101 HORVI-Präparate aus dem Markt und die Reintoxin-Therapie - mit ihren dankbaren Patienten! - hat keine Medikamente mehr.

Das wird auch nicht anders dadurch, dass es inzwischen in den Niederlanden ein neues HORVI-Unternehmen gibt, bei dem sich die Patienten zwar für den persönlichen Bedarf im Internet die Präparate bestellen dürfen, doch ist dem Heilpraktiker verboten, auf diese Bezugsquelle zu verweisen oder gar diese Medikamente beim Patienten einzusetzen - selbst wenn sie von ihm selbst bezogen würden. Ein Verstoß gegen dieses Verbot könnte den Behandler seine Zulassung kosten.

Anders wäre dies nur dann, wenn diese Medikamente in den Niederlanden als Arzneimittel zugelassen wären und dann über deutsche Apotheken bezogen werden könnten.

Eben das aber wird gerüchtegemäß wohl nicht geschehen. Vielmehr wird ein neuer 'Graumarkt' entstehen, in dem dann medizinisch unausgebildete Laien als sog. 'Gesundheitsberater' gutgläubiger wie verzweifelter Kranker ihr Schäfchen ins Trockene bringen werden.

Auch dass irgendwann die kommende EU-Zulassung für ein solches Auslandspräparat erteilt wird, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich ist all dies ja Teil eines europaweit und langfristig geplanten Vorgehens gegen alle Naturheilverfahren und deren Anwender, um den Gesundheitsmarkt allein noch den Großkonzernen und deren Therapievertretern vorzubehalten.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

56. EU-Bemühungen gegen die Homöopathie

Soll auch keiner glauben, dass die EU möglicherweise abbricht, was in der BRD unheilvoll in Gang gesetzt wurde.

Schließlich geht es um Milliarden-Märkte - nicht um Kranke!

Die Beispiele ließen sich nämlich fortsetzen. Sie alle belegen, dass es - entgegen Politikbehauptung - schon deshalb nicht um Qualitätssicherung oder um Kostendämpfung gehen kann, weil diese, manchmal jahrelang erprobten 'Nischenmittel' absatzmäßig zu unbedeutend sind, um gesamtwirtschaftlich ins Gewicht zu fallen.

Es möge jedenfalls keiner glauben oder hoffen, dass das oben dargelegte Strategieziel einer weitestgehenden Unterdrückung der Alternativmedizin auf die BRD beschränkt sei. Schließlich ist die BRD nur ein Teil des EU-Marktes und insofern allenfalls vorgeschobenes 'Kampfgebiet'. Hier wird allenfalls erprobt, was dann Eu-weit mal umgesetzt werden wird.

Exemplarisch belegen das die EU-weiten Bemühungen, selbst die Mittel der Homöopathie unter Verschreibungspflicht zu stellen und damit den Ärzten vorzubehalten.

Österreich begründet diesbezügliche Vorstöße damit, die klinische Prüfungen homöopathischer Einzelmittel würden überraschenderweise so gute medizinische Ergebnisse ergeben, dass eben nicht länger behauptet werden könne - wie derzeit noch in der BRD! - dass sie unwirksam seien.

Als wüsste man das nicht alles seit über einem Jahrhundert - hunderte von dickleibigen Repertorien dem Kundigen beweisen dies! - wird hier plötzlich - eigentlich geradezu lächerlich! - der homöopathische Doppelblindversuch zum Maßstab aller Dinge erhoben, um daraus die Forderung abzuleiten, diese Mittel müssten folglich den fachlich 'unqualifizierten' Heilpraktikern und medizinischen Laien weggenommen werden und sie den ja stets 'gut ausgebildeten' Ärzten vorbehalten sein.

Dass Ärzte heute aber nach wenigen Wochenendlehrgängen die gewinnbringende Zusatzbezeichnung 'Hömopathie' auf dem Arztschild führen dürfen, zeigt bereits, um welche Art 'Qualitätsbesserung' es hier wirklich geht.

In Brüssel stimmen sie sich derzeit dennoch darauf ein!

Seitens der Bundesrepublik wird dem wohl auch nicht gegengesteuert werden! Wagt hierzulande doch derzeit niemand (mehr), offen die Abschaffung der Heilpraktiker zu fordern. Folglich wird langfristig eben eine 'elegante' Lösung dergestalt angestrebt, dass dies den bundesdeutschen Politikern und deren Interessen-Hintermännern eben von der EU abgenommen wird, der sich unsere Politik dann 'leider' beugen muss. Heilpraktiker, die solchermaßen schließlich nicht mehr an Medikamente kommen, mögen dann zwar teuer ausgebildet sein - doch sie sind dann endlich überflüssig.

Das verkennt allerdings, dass Homöopathie eine wirklich nicht einfache Sache ist und es in der Regel vieler Jahre Erfahrung bedarf, bevor sie sicher angewendet werden kann. Weshalb sonst fristet sie selbst in der ärztlichen 'homöopatischen' Praxis ein solches Schattendasein und beschränkt sich ihre Anwendung meist auf die Abrechnung mit den Kassen?

Homöopathie braucht nämlich jeweils Zeit und die hat der Arzt nicht! Entsprechend oberflächlich wird er sie ausüben und statt dessen eher auf die 'bewährten' Mittel der Schulmedizin zurückgreifen - schon weil ihm dann kein Vorwurf wegen eines Kunstfehlers gemacht werden kann. Schließlich machen im Zweifel mit der Schulmedizin alle denselben 'Mist' und damit wird dann auch keiner zur Rechenschaft gezogen.

Homöopathie unter Verschreibungspflicht stellen zu wollen, das geht in Wahrheit also auch gegen jene Patienten, die sich selbst und ihre Kinder zunehmend öfter homöoapthisch behandeln. Um zu verhindern, dass zum Nachteil der Ärzteschaft und der Großpharmaindustrie - wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts - wegen der kommenden Zweiklassen-Medizin wieder die Homöopathischen Vereine und ähnliche Gruppen aufleben (müssen), wird dem nun wohl der Riegel der Verschreibungspflicht vorgeschoben. Zugleich wird der sog. Außenseitermedizin, die in der BRD durch die Heilpraktiker vertreten wird, die materielle Handlungsbasis entzogen.

Natürlich darf kein Patient so naiv sein zu glauben, dass ihm dies letztlich gleichgültig sein kann, wenn dadurch nur endlich dauerhaft der Siegeszug der Homöopathie in die bundesdeutschen Arztpraxen und Kliniken anhebt.

Solcher Annahme stehen jene Beispiele sog. Homöopathischer Kliniken ( etwa das ursprünglich nur für die Homöoapthie gegründete Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart ) entgegen, die dann ganz selbstverständlich von der Homöopathie völlig abgingen. Natürlich nicht etwa wegen Erfolglosigkeit der jetzt wieder so besungenen Homöopathie, sondern weil sich dort die Vertreter der Schulmedizin festsetzten.

Das Schicksal des Strophanthins beweist, wie so was gemacht wird
- und dass es gemacht wird!

Das Gleiche wird daher mit der Homöopathie geschehen, wenn sie nach EU-Vorschrift endlich unter Verschreibungspflicht steht!

Schließlich geht es um Milliardengewinne!

An der Homöopathie wird vergleichsweise wenig verdient, auch wenn die Preise für homoöpathische Einzelmittel um mehrere hundert Prozent erhöht wurden!


Also wird die Homöopahie jetzt erst mal von allen bewundernd umarmt werden
und nach der Verschreibungspflicht homöopathischer Medikamente wird sie
- wie schon Mitte des 20.Jahrhunderts-
wieder fallen gelassen!

 

 

 

 

 

56.1. Ein Zeitplan gegen die Alternativmedizin?

Es darf auch keiner glauben, dies alles werde noch lange auf sich warten lassen.

Keineswegs! Denn das Internet wird von diesen Wirtschaftskreisen als zunehmende Bedrohung empfunden. Wie ich in meiner Praxis erlebe, informieren sich nämlich zunehmend mehr Patienten bezüglich ihrer Krankheit im Internet.

Daher gab es sogar schon ernsthafte Bemühungen auf politischer Ebene, europaweit die Verbreitung von Informationen über Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzen ganz allgemein zu verbieten.

Das sollte die Patienten in die Praxen der pharmagesteuerten Ärzte zwingen, denn Wissen sollte dann nur noch der Arzt haben. Dass der Arzt dieses Wissen in der BRD allerdings in der Regel von den Pharmareferenten der Konzerne bezieht, wissen dabei nur die Eingeweihten.

Im Ergebnis wäre dies ein Schlaraffenland für Großkonzerne, denn die Zahl der Kranken steigt weiter! Letzteres wurde allerdings ( vorerst?) doch nicht weiter verfolgt.

Etwa die bei mir eingestellten Sites informieren und rütteln jedenfalls auf - nicht nur die Patienten! Doch in einer Gesellschaft, die sich derart schnell zur Zwei-Klassen-Medizhin hin entwickelt, sollte man nicht aus kurzsichtigem Eigeninteresse durch anhaltende Informationsunterdrückung letztlich jene durch den therapeutischen Rost fallen lassen, die oft in großer körperlicher Not sind, gerade weil die Schulmedizin versagt oder weil sie es sich ( zukünftig ) nicht mehr leisten können.

In dem Zusammenhang auch noch ein Hinweis zum Thema Zahnheilkunde.

Anstatt sich derzeit politisch etwa über die Privatversicherung des Zahnersatzes zu raufen, sollte gezielt daran gegangen werden, das Problem der Karies und des sonstigen Zahnverfalles anzugehen. Hierzu verweise ich nur auf die Arbeiten von Dr. Johann Georg Schnitzer - http://www.dr.schnitzer.de - die über das Internet beziehbar sind. Es ließen sich Milliarden einsparen - zum finanziellen Nachteil der Zahnärzte.

Meine Aufgabe sehe ich darin, dem Leser Denkanstöße zu geben, in der Hoffnung, dass er diese für sich selbst und und Dritte umsetzen kann und wird.

Daher verweise ich auch gern auf mir bekannte Literatur, die mich fachlich überzeugt hat und für Laien verständlich ist, denn wir kommen zunehmend mehr zu einem Gesundheitssystem mit 2 Klassen: Die Armen werden sich irgendwann weit mehr selbst um ihre Gesundheit kümmern müssen, weil sie alles andere nicht bezahlen können! Ich hoffe, mit meinen Beiträgen und Hinweisen jenen eine Hilfe sein zu können.

Daher empfehle ich auch das Buch "Der alternative Weg zur Gesundheit" von Dr. Johann Georg Schnitzer, durch das sich der Laie einen guten therapeutischen Überblick verschaffen kann.

 

 

 

 

56.2. Bevölkerungspolitische Absichten des Kampfes gegen die Alternativmedizin?

Schließlich hat die Vertreibung der Altpräparate vom Arzneimittelmarkt auch noch einen bevölkerungspoltisch interessanten 'Vorteil'.

Diese Alt-Mittel waren nämlich sämtlich so bewährt, das sie sich teilweise seit Jahrzehnten im Markt behaupten konnten - was von mancher Neuzulassung mit Doppelblindstudienvoraussetzung nicht gesagt werden kann, die manchmal hunderte das Leben kostete oder sie auch 'nur' verkrüppelte!

Den Kranken und/oder Therapeuten diese bewährten Mittel durch die 10. Arzneimittelnovelle weggenommen zu haben, wird daher manchen, der dadurch angeblich zukünftig 'besser' therapiert wird, das Leben kosten.

Weil es sich hierbei allerdings überwiegend um ältere Menschen handelt, ist die 10. Arzneimittelnovelle gleichsam auch ein 'demografisch hilfreicher' Akt zur Verminderung der überalternden bundesdeutschen Bevölkerung.

Zu zynisch gesehen?
Da bin ich mir leider nicht sicher!

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
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-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

 

 

57. Kampf den Mineralien und Vitaminen

Dem Zweifler, dass all dies Ausdruck einer langfristigen Strategie in der 'Gesundheitspolitik' zugunsten der pharmazeutischen Großindustrie ist, möchte ich noch den Kampf der Verantwortlichen gegen Mineralien und Vitamine bewusst machen.

So kann etwa der Magnesiumstatus der Zelle bislang nicht gemessen werden und Messungen über den diesbezüglichen körperlichen Status aus Haaren oder Nägeln werden - fälschlich - von der Medizin und den Krankenkassen als unseriös abgetan.

Das läßt natürlich Mißbrauch freie Hand und führte dazu, daß Mineralien heute generell etwa aus der Erstattungspflicht der Krankenkassen herausgefallen sind.

Therapeutisch ein verheerender Fehler!

Aber auch dieser ,Wahnsinn` hat Methode! Mir sind sogar weltweite Bestrebungen bekannt, die Verbreitung von Informationen über die Bedeutung von Vitaminen und Mineralien generell zu verbieten.

Warum?

Mineralien und Vitamine sind als elementare Nährstoffe die wichtigsten Gesundheitsträger überhaupt , denn der ganze Körper wird schließlich durch sie versorgt und dadurch lebensfähig gehalten.

Mängel müssen sich auf Dauer daher immer schädigend bis tödlich auswirken!

Wer das Wissen um Mineralien und Vitamine durch das Verbot oder Behinderung der diesbezüglichen Literatur daher untergehen lassen könnte, hätte sich oder/und der Medizinindustrie eine endlos arbeitende Gelddruckmaschine bereit gestellt.

Das sei zynisch?

Nein:

Behandler und Medizintechnik leben nicht von den Gesunden,
sondern von den Kranken!

Das sind auch keine Horrorvisionen. Inzwischen bezahlen die Krankenkassen, mit stillschweigender Billigung der Ärzteschaft, Vitamine und Mineralien nicht mehr und gleichzeitig werden solche Nährstoffe von interessierter Seite verächtlich als "Supermarktware" abgetan - mit der vorhersehbaren und m.E. beabsichtigten Folge, daß die Mineralstoff- und Vitaminmängel der Bevölkerung allgemein zunehmen.

Tatsächlich läge es aus gleichem Grund aber eigentlich nahe, gerade die Mineralien und Vitamine verstärkt als zentrale Therapie einzusetzen, denn dadurch würden viele Krankheiten überhaupt vermieden oder rasch zurückgebildet.

Ein Beispiel dafür wiederum aus der Herztherapie. Zu medizinischen Einzelheiten siehe auch Kapitel 25: Zur fragwürdigen Verschreibungspflicht von Strophanthin - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt3#25

Bei den heute millionenfach verordneteten Blutdrucksenkern mit ihrer entwässernden Nebenwirkung ist es eigentlich vorgeschrieben, ständig Untersuchungen an den Patienten bezüglich einer ausreichende Versorgung mit Kalium durchzuführen. Fehlt es am Kalium leistet der Herzmuskel nämlich immer weniger.

Solche Untersuchungen werden jedoch in der Regel nie durchgeführt. Wird das Paitentenherz dadurch immer leistungsschächer, so wird irgendwann eben aufwendig ein Herzschrittmacher eingesetzt. Der und die zugehörige Operation mit Klinikaufenthalt wird schließlich anstandslos von der Krankenkasse bezahlt und alle sind zufrieden: Der unwissende Patient, die behandelnde Ärzteschaft und auch die Krankenkasse, die - auch deshalb! - wegen der ständig wachsenden Kosten bedarfsweise nur ihre Beitragssätze immer weiter erhöhen muss, um solchen 'Fortschritt' bezahlen zu können.

Billiger gewesen wäre es statt 'Fortschritt und Technik' meist, Strophanthin zu geben, den Kaliumspiegel zu überwachen und im Bedarfsfall Kalium zu verabreichen.

Aber etwa Kalium wird ja nicht mehr von den Krankenkkassen erstattet, weil es heute nur noch als 'Nahrungsergänzungsmittel' gilt - was immer das in Wirklichkeit ist. Schließlich ernährt sich niemand mit einem 'Nahrungsergänzungsmittel', sondern dies sind stets Spurenelemente, die in minimalsten Dosen im Mikrogrammbereich zur Aufrechterhaltung der Zellfunktionen und sonstiger Prozesse allerdings unerlässlich sind.

Mit dem Begriff des 'Nahrungsergänzungsmittels' wurde also ein volksverdummendes Wortmissgebilde geschaffen, das in Wahrheit nur darauf abzielt, lebenswichtigen Mineralien und Vitamine aus der Erstattungspflicht der Krankenkassen herausnehmen zu dürfen.

Dies geschieht m.E. auch nicht, weil damit den Kassen Geld gespart werden soll. Das scheint mir vielmehr nur der vorgeschobene Grund für das 'dumme' Volk. Tatsächlich wird eben dadurch vielmehr den Krankheiten erst der Weg bereitet - und nur die Ärzte wissen das. Aus Stoffwechselstörungen als Folge von Vitalstoffdefiziten entwickeln sich nämlich eine Vielzahl von Krankheiten, die gerade heute dann wiederum in sog. 'Syndromen' zu selbstständigen Krnknheiten zusammengefasst werden, gegen die es wiederum aufwändige Therapien und teure Medikamente gibt.

So nährt sich das Gesundheitssystem als Krankheitssystem selbst!

Indem man der Bevölkerung weismacht, Mineralien und Vitamine seien nur 'Nahrungsergänzungsmittel' und damit nicht wichtig - sonst würden sie ja als notwendige Therapie erstattet! - bedient man sich dabei sogar noch gezielt der Unwissenheit der 'Opfer'. Die Patienten selbst drängen nämlich keineswegs nach igrendwelchen Untersuchungen. Es könnte ja dabei aufkommen, dass sie als Folge etwa ihrer Bluthochdrucktherapie nun auch noch selbst Kalium bezahlen müssen, obwohl sie doch wissen - sonst würde es ja von den Kassen erstattet! - dass so was nur ein unwichtiges 'Nahrungsergänzungsmittel' ist. Schließlich bezahlt man ja heute schon genug selbst! Wozu also noch so was wie etwa Kalium?

Weshalb folglich überhaupt noch die möglicherweise ohnehin nur beunruhigende Blutuntersuchung?

Solche Entwicklungen ermöglichen es, mit Billigung der solchermaßen wirtschaftlichem Denken 'geopferten' Patienten - zum Wohle von Pharmaindustrie und Ärzteschaft - langfristig eigentlich gefährliche Therapien wie die heutige Bluthochdruckbehandlung weiterhin unkritisch und unkontrolliert durchzuführen, bis der dadurch krank gewordene Patient schlußendlich irgendwann dann invasiven und intensiven, aber 'fortschrittlichen' Therapien wie etwa dem Herzschrittmacher zugeführt werden kann.

Schließlich verdienen so viele daran! Nicht nur die Betrüger der Herzschrittmacherskandale!

Damit rede ich nicht dem unkontrollierten Einwerfen von Vitaminen und Mineralien das Wort! Diese Nährstoffe sind in der Überdosis durchaus schädlich. Aber die Behandler sollten verantwortlich deren gezielten und sinnvollen Einsatz fördern und die Kassen froh und dankbar sein, wenn diese Sachen ausreichend verordnet würden, denn nichts spart m.E. auf Dauer so viel Krankenkassenbeiträge ein, wie das Verhindern solcher Mangelzustände.

Und deren Wirkung ist überzeugend!

Mir fällt da der alte Herr ein, der mit schweren Herzbeschwerden meine Praxis aufsuchte. Er war in 8 Tagen zur Untersuchung ins klinische Herzzentrum angemeldet und hatte Angst davor. Aus dem Gespräch war bald klar, daß er zumindest auch einen starken Magnesiummangel hatte und ich verordnete ihm daher dieses Mineral. Das ist inzwischen 12 Jahre her. Er war danach nicht im Herzzentrum - aber immer, wenn ich ihn auf der Straße treffe, dankt er mir und betont, daß er wieder alles tun könne und weiterhin ,sein' Magnesium immer dann nehme, wenn er sich "nicht so fühlt auf dem Herz". Kein Allheilmittel, das Magnesium - aber eben nicht zu vernachlässigen!

 

 

 

 

 

57.1. Die Gefahr bei Mineral- und Vitamin-'Bomben'

Ein Leser hat mich auf die Homepage der niederländischen Firma Dr. Rath - http://www.rath.nl - hingewiesen.

Ich empfehle die Erzeugnisse dieses Vitaminherstellers zwar ausdrücklich n i c h t , aber die Homepage ist bezüglich der Wirkdarstellung von Mineralien gut gemacht.

Dem Laien wird da in überzeugender Weise viel Wissen über die medizinische Bedeutung vor allem von Vitamin C dargelegt, wie ich es in vergleichbar klarer und straffer Form noch nicht gesehen habe.

Die Erzeugnisse der Fa. Rath empfehle ich deshalb n i c h t, weil da m.E. - wie bei anderen Herstellern auch - das dicke Geld dadurch gemacht wird, im Kern viel Gutes in einen Topf zu rühren.

Darin ist noch nichts Schlechtes zu sehen. Die Vitamine und Spurenelelemente stehen in einem meist ausgewogenen Mischungsverhältnis zueinander - eben so, wie sie auch im Körper sein sein sollten.

Eben darin liegt aber auch das theapeutische Problem solcher Mineral- und Vitalstoff'bomben'.

Im Körper sollten - wie bei anderen Mineralien auch - etwa Zink und Kupfer in einem bestimmten Mischungsverhältnis vorliegen. Dieses Verhältnis wird daher bei solchen Mineralkomplexen ebenfalls eingehalten, was aber bedeutet, ein Mangel etwa an Zink wird nicht beseitigt, weil ja gleichzeitig auch Kupfer zugeführt wird.

Dies lässt sich am Beispiel einer Straße mit Schlaglöchern veranschaulichen. Gebe ich auf diese Staße gleichmäßig eine Schicht vom etwa 5cm auf, so wird die Straße insgesamt zwar um diese 5cm höher werden, aber die Unebenheiten bleiben.

Gleiches gilt auch für die Vitamine. Ein Zuviel etwa im B-Komplex ist ohnehin eher schädlich.

Der einzelne Patient schluckt zumeist jedoch auch Vitamine und Mineralien, die er eigentlich für seinen persönlichen Zustand nicht braucht und dies kann sich daher langfristig schließlich sogar gegen ihn wenden.

In der Hand eines erfahrenen Therapeuten kann mit Einzelwirkstoffen jedoch Hervorragendes erreicht werden. Das hat sich mir in jahrelanger Praxis erwiesen.

Weil dieses unerwünschte Ergebnis den Herstellern natürlich bekannt ist, bringen sie zur Vermeidung von Schadensersatzklagen von der einzelnen Wirksubstanz daher auch nur geringe Substanzmengen in das einzelne Präparat ein.

Dieses Sammelsurium wird dafür mit um so mehr Werbung verkauft und teilweise sogar von geschäftstüchtigen sog. 'Gesundheitsberatern' vertrieben. Ohne jede Ahnung von Medizin kennen die jedoch allenfalls ihre eigene Produktpalette. Doch dafür wissen sie, wie sie bei den Kranken vermarkten müssen. Mir wurde schon stolz von solchen Beratern berichtet, die jährlich 6-stellige Einnahmen damit erzielen - ohne jede medizinische Kenntnis.

Mit ihrem Tun verstoßen solche Gesundheitsberater jedoch strafbar gegen das Heilpraktikergesetz und wer sich im Ergebnis betrogen fühlt, sollte daher auch unbedingt Anzeige erstatten.

Aber die Information über die Bedeutung der einzelnen Minralien und Vitamine bleibt trotzdem wichtig. Sie sollte m.E. Pflichtlektüre der Krankenkassen werden, um deren Kostenexplosion in den Griff zu bekommen!

Denn durch Vitamine und Mineralien wäre das teilweise möglich.

Diese beugen vor und heilen und machen damit oft teure Folgemedizin unnötig - woran natürlich auch und gerade die Behandler nicht interessiert sind. Sie haben es daher auch bei den Krankenkassen erreicht, das diese heute meist keine Vitamine und Mineralien mehr erstatten.

Allerdings interessieren sich allmählich immer mehr Ärzte für sog. Nahrungsergänzungsmittel, die nicht apothekenpflichtig sind. Das hat jedoch eher selten therapeutische Überlegungen, sondern dient m.E. schnödem Gelderwerb.

Der Doktor ist bei derm Hersteller meist als Vertriebsstützpunkt gemeldet. Er bekommt Formulare, auf denen seine Betriebsnummer vermerkt wird. Dem Patienten wird om Arzt ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel empfohlen und der Doktor bekommt anschließend 20-30 Prozent Provision, solange sein Patient das tatsächlich überteuerte Mittel weiter kauft.

Laut Anpreisung der Geschäftsvermittler ist solche Therapie inzwischen bei Heilpraktikern und Ärzten zunehmend im Aufwind. Da verkauft der Behandler also seinen guten Namen oder den Ruf seines Berufsstandes aus egoistischen Gründen. Der Patient interessiert mehr als Konsument, denn als Patient.

Mit seriöser Behandlung hat solche Vermischung von Interessen jedoch wenig zu tun.

Ein krasses Beispiel, das mir glaubhaft ein empörter Patient berichtete. Wegen seiner Beschwerden verordnete ihm der Arzt sofort Antibiotica. Als der Patient nicht will, nickt der Arzt nur und sagt: " Dann suchen Sie sich eben hiervon was raus." und legt ihm einige Nahrungsergänzungsmittel aus Holland auf den Tisch, die er bei ihm kaufen kann.

 

 

Meine Empfehlung: Sie ersehen u.a. aus der oben genannten Firmeninformation über Vitamin C, dass oft schon viel damit erreicht ist, wenn Sie täglich beispielsweise Vitamin C grammweise - m.E. mindestens 3- 4 Gramm täglich! - zu sich nehmen. Kaufen Sie sich in der Apotheke Vitamin C in der 100g Dose ( etwa 2 EURO). Es ist zwar richtig, dass dieses Pulver an der frischen Luft schnell oxidiert - also nicht offen stehen lassen! - aber wenn Sie sich es täglich - ca 1/4 - 1/2 Kaffeelöffel - in eine Flasche Wasser ( Volvic ) oder Saft mischen und diese dann über den Tag weg austrinken, so haben Sie sich damit schon mal viel Gutes getan.

Wichtig: Niemals mit einem Metalllöffel aus dem Döschen nehmen oder damit das Getränk umrühren, denn dadurch bindet sich das Vitamin C sofort an das Metall. Also Holz- oder Glaslöffel.

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
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58. Weitere Entartung im Gesundheitsbereich

Doch unser Denken hat sich inzwischen weiter nachteilig verändert.

Was es vor wenigen Jahren noch gar nicht an Lebensmitteln ( Stichwort: functional food) und Medikamenten gab, wird in der Zukunft die Lebenserwartung der kommenden Generationen wohl vermindern. Die zunehmende Erkrankung der Kinder scheint mir dies bereits heute zu beweisen.

Außerdem werden viele Pflanzen teilweise schon so gezogen, daß ihnen bestimmte Nährstoffe deshalb fehlen, weil die Anbauweise überwiegend nicht 'biologisch' ist. Solche Pflanzen sind das Produkt überdüngter und dennoch ausgelaugter Böden, die solche Mineralien teilweise gar nicht enthalten und daher auch nicht an die Pflanzen abgeben können.

Auch die Luftverschmutzung trägt ihren Teil dazu bei.

Wer richtigerweise gegen die so verursachten Mangelzustände ankämpft, muss sich dazu heute meist der Medizinindustrie bedienen - und erschließt auch so dem Kapital einen boomenden Markt!

Dem Leser sei zum Thema Medikation folgender Artikel ans Herz gelegt:

Medizin-Notstand? Der Lebensbericht einer 79-Jährigen.- http://www.melhorn.de/Medizinnotstand/index.htm

Zu dieser Problematik empfehle ich nachdrücklich auch den in der Zeitschrift "Erfahrungsheilkunde" 01/2000 erschienenen Artikel, der die Fehlentwicklungen im Medizinbereich harsch anprangert:

Medicus, quo vadis? Arzt, wohin gehst du?
Kritische Analyse und notwendige Kurskorrektur
von Dr. Johann Georg Schnitzer

unter: http://www.dr-schnitzer.de/medicusquovadis-d.html

 

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zu Teil VI

 

 

Zum Gästebuch
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(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

 

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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Herzinfarkt/ und www.herzinfarkt-news.de und www.strophanthin.de