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WEBCounter by GOWEB Teil VI des Artikels:

Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Entsäuerung und Strophanthin als alternative Behandung
Übersäuerung als Gemeinsamkeit von Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Diabetes

Weltweit jährlich Millionen Tote weniger!
Dieser Artikel zeigt neben praktischen Lösungen die Schwachstellen der Medizinerlogik, die Wissensunterdrückung als Folge marktwirtschaftlicher Gesetzlichkeiten und das Versagen der Politik als gesellschaftsschützendes Korrektiv.

 

 

 

Hinweise zum Bezug von Strophanthin

Die Firma Meda hat Patienten offiziell mitgeteilt, dass sie die weitere Produktion von 'STRODIVAL mr' eingestellt hat.

"...Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass nun auch


• Strodival
®
mr


nicht mehr geliefert werden kann. Wir haben das Präparat zum 01. August 2012 außer Vertrieb
gemeldet. Somit sind alle Darreichungsformen von Strodival ® nicht mehr erhältlich.

Hintergrund ist, dass wir das Arzneimittel aufgrund von Auflagen des BfArM im
Nachzulassungsverfahren und aufgrund fehlender Genehmigung eines Hilfsstoffes nicht mehr
herstellen können.

Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können. "

Das ist nach meinem Wissensstand aber nur die halbe Wahrheit! Soweit mir bekannt wurde, geht es darum, dass auf Strodival und den Wirkstoff Strophanthin keine Schutzrechte mehr zu bekommen sind, weil das Mittel seit über hundert Jahren erfolgreich im Markt ist!

Jede Firma könnte folglich Strodival eigentlich so nachbauen, wie es war! Einzige Bedingung der Behörde: Nach Ablauf der Zulassung müsste für Strodival nur ein übliches Nachzulassungdsverfahen durchgeführt werden.

Die Pharmaindustrie will so was aber nicht! Sie will immer Schutzrechte, weshalb aus dem Strodival eben ein 'neues' Mittel gemacht werden sollte, um durch die damit erteilten Schutzrechte die Konkurrenz auszuschalten!

Die Genehmigung für einen solchen Hilfsstoff wurde der Fa MEDA aber von der Behörde offenbar verweigert. Die Hintergründe dafür kenne ich nicht genau! Offenbar deshalb stellte die Fa MEDA die weiterere Produktion von Strodival aber nun nun endgültig ein - mit der für MEDA meines Wissens nicht unerwünschten Folge, ohne 'Gesichtsverlust' damit ein firmeneigenes Konkurrenzprodukt 'elegant' vom Markt nehmen zu müssen.

Geschäfte sind nun mal so! Und die paar Toten mehr deshalb .....

Wer die medizinische Bedeutung von Strohanthin für Herzkranke kennt - die wenigstens Mediziner kennen die aber leider und die Kardiologen wollen verständlicherweise von dem Medikament erst recht nichts wissen, weil es sie teilweise überflüssig macht! - weiß insbesondere als Patient, was das für Betroffene bedeutet. Immer wieder erhalte ich jedenfalls verzweifelte Anfragen, was die Betroffenen denn jetzt tun können.

Die bundedeutschen Apotheken haben inzwischen allerdings den Markt angenommen und bieten Strophanthin in Tropfenform an. Das gab es vor wenigen Jahren noch frei verkäuflich und günstig vor allem in Frankreich! Ich hatte viele Patrienten, die Strophanthintropfen vom Frankreichbesuch mitbrachten. Da die Medizin solchen Strophanthintourismus aber wegen der ungewöhnlichen Wirksamkheit von Strophanthin bei Herzkranken unterbinden wollte, gibt es Strophanthintropfen nach meiner Kenntnis inzwischen auch in Frankreich nur noch auf Rezept und an Einheimische.

Sie erhalten heute Strophanthin in Tropfenform oder sogar als magensaftresistente Kapseln aber auch bei einigen Apotheken in der BRD. Die Preise müssen Sie jeweils erfragen! Soweit sie mir bekannt wurden, kann ich Ihnen für die eigene Suche hier jedoch folgende Preise der Apotheke in Ellwangen als Anhaltspunkt weitergeben:

Die 'Apotheke am Markt' in 73479 Ellwangen, Marktplatz 18
Tel.: 07961-2582
- kontakt@schwabengesundheit.de - :

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 100 ml = 28.50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 4mg) : 250 ml = 43,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 100 ml = 32,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 6mg) : 250 ml = 48,00 Euro

Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12 mg) : 100 ml = 45,50 Euro
Strophanthin-Tropfen ( Konzentration 12mg) : 250 ml = 85 Euro

Diese Apotheke stellt auch Kapseln mit 3mg Wirkstoff her: 100 Stück =113 Euro.

Weiteres erfragen Sie bitte bei der Apotheke. Bitte nicht bei mir! Andere Dosierungen und Mengen werden Ihnen hergestellt! Immer aber bedarf es dazu eines ärztlichen Rezeptes !

 

 

 

 

Teil VI

59. Die Haltung der Politik zum Strophanthinproblem

59.1. Die E-mail vom 27.10.03

59.2. Die Antworten aus dem Deutschen Bundestag
59.2.1. Die Bundesgesundheitsministerin - Frau Ulla Schmidt
59.2.2. Die Referentin für Gesundheitspolitik in der FDP-Bundestagsfraktion - Frau Birgit Naase
59 2.3. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion - Frau Gudrun Schaich-Walch
59.2.4.
Die SPD-Bundstagsabgeordnete - Frau Marga Elser
59.2.5. Der Gesundheits- und sozialpolitische Sprecher der CSU-Bundstagsfraktion - Herr Wolfgang Zöller
59.2.6. Die CDU-Bundestagsfraktion
59.2.6.1. Der CDU-Bundestagsabgeordnetete - Herr Hubert Hüppe

59.2.6.2. Der CDU-Bundestagsabgeordnete - Herr Dr. Wolf Bauer

59.2.7. Die Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen
59.2.8.Der SPD-Bundesvorsitzende - Herr Franz Münterfering

59.2.9. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung täuscht die CDU

60. Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
60.1.
Der Aufruf
60.2. Das Problem der Nachzulassung von Altpräparaten
60.3.
Die Folgen der personallen Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag
60.4. Ein Fall für einen Volkentscheid

61. Die Internet-Adressen der Bundestagsabgeordneten

62. Literaturverzeichnis

 

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie bis 26.8.08 diese Petition
im Internet mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

 

 

 


 

 

Teil VI

 

59. Die Haltung der Politik zum Strophanthinproblem

Die Leser wird interessieren, was die Politiker zu dem gesundheitlichen Problem um das Verschwinden von Strophanthin sagen, das stellvertretend auch für jene anderen, rund 10 000 Heilmittel der sog. Alternativmedizin steht, denen zugunsten der Großpharmaindustrie durch die 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz der Garaus gemacht wurde. Schließlich geht es nicht nur um Gesundheit und Leben von Betroffenen, sondern auch um mögliche Milliardeneinsparungen für das Gesundheitswesen dadurch, dass kostengünstige Therapien ausgebaut oder erhalten werden.

Die vormalige, 'rot-grüne' Bundesregierung hat mit der 10.Novelle zum Arzneimittelgesetz einen unglaublichen Kahlschlag in der Alternativmedizin verursacht, was dort auch viele Arbeitsplatze gekostet hat. Unter dem Vorwand, dadurch die Verbraucher schützen zu wollen und die Kassen zu entlasten, wurde damit eine befremdliche Medizinpolitik zugunsten der, in der Regel internationalen Großkonzerne gemacht. Begleitet wurde dies außerdem dadurch, dass von den Krankenkassen heute nur noch die teuren, verschreibungspflichtigen Mittel bezahlt werden.

Dabei hätte es aus Kostengründen schon genügt, die Bezahlung 'alternativer' Medikamente aus der Kassenleistung herauszunehmen. Tatsächlich ging es also darum, diese Medikamente aus dem Markt zu entfernen, damit den Patienten insbesondere auch kein Wirkvergleich mehr zu den sog. allopathischen Mitteln möglich ist - und folglich die unberschämte Preistreiberei der Konzerne nicht all zu sehr auffällt.

Es wundert nicht, dass inzwischen die Medikamentenkosten des Gesundheitswesens explodierten, weil die Konzerne - ausweislich ihrer gewaltigen Gewinnsteigerungen in den Bilanzen - zu Lasten der Beitragszahler rücksichtslos abkassieren. Aber je mehr die Konzerne in der BRD verdienen, desto wahrscheinlicher soll es ja sein, dass sie irgendwann auch mal wieder Arbeitnehmer einstellen.

Vor diesem politischen Hintergrund ist auch das Geschehen um Strophanthin zu sehen, auf das es keinen Patentschutz mehr geben kann und therapeutisch ein besonders starker Konkurrent für andere Medikamente aus der Schulmedizin sein könnte. Es muss daher weg!

Aus vertraulicher Quelle weiß ich, dass - entgegen dem Willen des vorgesetzten Bundesgesundheitsministeriums - das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Nachzulassung jedoch unbedingt verweigern wollte, owohl medizinisch die beabsichtigte Verweigerung der Nachzulassung durch das BfArM nicht zu begründen ist. Es geht nur über die Kosten und mittels Formalien.

 

1. Diese Haltung scheint mir verschiedene Gründe zu haben:

 

2. Die Problematik im Falle des Strophanthins ist aus Behördensicht gleichwohl noch vielschichtiger.

Nach der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes müssen nämlich Altpräparate selbst dann eine Nachzulassung erhalten, wenn sie schon jahrzehntelang erfolgreich im Markt waren. Kleine und mittelständische Pharmaunternehmen vertrieben diese u.a. pflanzlichen Präparate, die früher auch noch von den Krankenkassen bezahlt wurden - Präparate, die teilweise seit rund hundert Jahren im Deutschen Arzneimittelbuch aufgenommen waren, wie etwa Strophanthin.

Plötzlich sollte nun jedes einzelne dieser Medikamente denselben Zulassungsbedingungen unterworfen werden, wie sie von der Pharmaindustrie für neue Retortenmedikamente vorgeschrieben sind. Das überforderte jedoch bekanntermaßen die Kleinunternehmen wirtschaftlich, denn jede dieser Studie kostet für jedes einzelne Medikament Millionen. Die riesige Unterschriftenaktion dagegen blieb jedoch erfolglos und die Einwände von CDU und FP verhallten.

So gelang es, gleichsam mit einem Schlag die sog. Alternativmedizin als Konkurrenz der meisten Ärzte und vor allem der Großpharmaindustrie auszuschalten. Rund 10 000 Medikamente sind dadurch bis Ende 2005 vom Markt verschwunden, Firmen wurden geschlossen oder ins benachbarte Ausland verlagert und damit Arbeitsplätze vernichtet.

Vor diesem Hintergrund konnte und kann es sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte natürlich nicht erlauben, im Falle des Strophanthins davon abzugehen, dieselben teuren Nachzulassungsbedingungen zu fordern wie bei jenen Firmen, die wegen dieser Bedingungen vom Markt verschwanden. Das würde eine Kette von Klagen wegen Ungleichbehandlung nachsichziehen.

Allerdings wäre die rechtliche und politische Lösung einfach:

Es müsste nur die Verschreibungspflicht von Strophanthin wieder aufgehoben werden, womit dann auch die Nachzulassung entfiele.

Womit dann aber wiederum der oben genannte Rechtfertigungsdruck der Behörde entstünde, warum eigentlich erst Hunderttausende Schaden nehmen mussten, bevor die Verschreibungspflicht nun doch wieder aufgehoben wurde. Schließlich haben namhafte Ärzte jahrzehntelang vergeblich versucht, zum Wohle der Bevölkerung Strophanthin wirtschaftlich 'am Leben zu erhalten', scheiterten aber stets an den unnachgiebigen Behörden.

Das Geschehen um Strophanthin hat mit Krankenbehandlung also nichts zu tun und schon gar nichts mit Verbraucherschutz oder Kostendämpfung.

 

 

 

59.1. Die E-mail vom 27.10.03

Um hier dennoch zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen, ging ich auf die Politiker zu. Sie scheinen mir in der Verantwortung dafür zu haben, dass es überhaupt so weit kam und auch, wie es nun weitergehen soll. Dies vor allem deshalb, weil ja mit der möglichen Rücknahme der Verschreibungspflicht über §36 Arzneimittelgesetz ein taugliches Instrument vorliegt, jedermann 'das Gesicht wahren' zu lassen.

Am 27.10.03 schickte ich daher sämtlichen Mitgliedern des Gesundheitsauschusses und deren Stellvertretern, sowie Fraktionschefs und Vorsitzenden der Parteien: eine mail, in der ich sie auf das Milliarden große Einsparpotential im Gesundheitswesen etwa bei Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes - durch Strophanthin und Entsäuerung - verwies:

"Sehr geehrte(r) ....

die Kostenexplosion im Gesundheitswesen ist nach meiner beruflichen Erfahrung vorrangig auf eine, leider durch die Politik begünstigte Fehlentwicklung in der Behandlung der Patienten zurückzuführen.

Als Mitglied des Gesundheitsausschusses möchte ich Sie dafür sensibiliseren, dass der eigentlich Betroffene - also nicht die Kasse, sondern der Patient! - durch die vorbehaltlose Ausrichtung der Medizin auf die wirtschaftlichen Interessen der Gerätehersteller, Pharmaindustrie und der Leistungserbringer ( Ärzte und Krankenhäuser ) der Politik weitgehend aus dem Blickfeld geraten ist und damit auch Therapien, die sehr bewährt aber billig sind - und eben deshalb von der sog. Schulmedizin hart bekämpft werden. Dies gilt sowohl für die Milliardenkosten der Diabetesfolgen wie für Herz- und Kreislauferkrankungen. Allein in der BRD könnten sich rund 180 000 Infarkttote vermeiden lassen und Millionen Diabeteskranke entlastet werden bezw gesunden.

Die Politik verlässt sich diesbezüglich zu gutgläubig auf ihre Berater und ist sich nicht bewusst, wie sehr sie in Wirklichkeit von Lobbyisten manipuliert wird. Deren Arbeit ist verständlich, aber eben doch einseitig auf das Wohl Ihrer Arbeitgeber ausgerichtet. Die Patienten hingegen haben keine Lobby.

Nun werden Sie gewiss einwenden wollen, dass Sie vielleicht von diesem Bereich fachlich zu wenig verstehen, um da wirklich mitreden zu können. Aber ich sehe das nicht so. Man muss kein Mediziner o.ä. sein, um das Verständnis für diese Dinge zu gewinnen. Wie ich aus dem zahlreichen feed-back ersehe, verstehen die Betroffenen dies als Patienten schließlich auch.

Tatsächlich könnte die Politik Weichen stellen, dieser Fehlentwicklung sinnvoll gegenzusteuern und dadurch zu einer gewaltigen Entlastung des Gesundheitssystems beitragen. Ihr müsste nur mal klar werden, was schief läuft!

Weil ich die verschiedenen Möglichkeiten aus meiner beruflichen Praxis kenne, versuche ich seit 1999, die Bürger neutral über das Internet zu informieren und habe damit auch schon Zehntausende erreicht. Für meine Bemühungen um die Bekämpfung von Herzinfarkt und Schlaganfall mittels Strophanthin und Entsäuerung wurde ich dieses Jahr freundlicherweise sogar für einen Alternativen Nobelpreis nominiert. Nun besagt das nicht viel, aber ich denke, Sie könnte meine Arbeit daher insoweit vielleicht doch interessieren und Ihnen dadurch die Möglichkeit geben, eine andere Sichtweise dieser ganze Problematik zu bekommen. Daher erlaube ich mir auch, Sie auf meine Homepage

www.herzinfarkt-news.de

hinzuweisen.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit besten Grüßen
Melhorn

 

 

 

 

59.2. Die Antworten aus dem Deutschen Bundestag

 

Die von mir damals angeschriebenen Abgeordneten und/oder Mitarbeiter des Parlaments sind teilweise längst abgelöst oder ausgeschieden. Geblieben ist das Problem selbst und das ist so aktuell und dringlich, wie damals! Aber es wird heute so wenig zur Kenntnis genommen, wie damals!

Lesen Sie trotzdem auch diesen Teil, denn er spiegelt den Hochmut wie Hohlheit unseres Politsystems und daraus können wir alle nur lernen!

Die Konsequenz der davon betroffenen Patienten sollte die sein, solche Abgeordnetete und Parteien nicht zu wählen, die offenbar mehr die eigenen Interessen im Blick haben(müssen), als das das Wohl ihrer Wähler!

 

59.2.1. Bundesgesundheitsministerin - Frau Ursula Schmidt

Von der Ministerin bekam ich keine Antwort.

 

 

 

59.2.2. Die Referentin für Gesundheitspolitik in der FDP-Bundestagsfraktion - Frau Birgit Naase

1. Am 29.10.03 mailte mir die Referentin für Gesundheitspolitikin der FDP-Bundestagsfraktion, Frau Birgit Naase

----- Original Message -----
From: Zorn
To: 'w-a.melhorn@t-online.de'
Sent: Wednesday, October 29, 2003 12:21 PM
Subject: Herz- und Kreislauferkrankungen


Sehr geehrter Herr Melhorn,

Für Ihre Mail vom 27. Oktober des Jahres danke ich Ihnen.

Im Hinblick auf die Herausforderungen, die auf unser Gesundheitswesen in den nächsten Jahren noch zukommen werden, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, dass die Menschen möglichst lange möglichst gesund bleiben. Ihre Anregungen habe ich deshalb mit großem Interesse gelesen und hoffe, dass sich in der medizinischen Auseinandersetzung herausstellen wird, dass Ihre Vorschläge zur Bekämpfung von Herzinfarkt und Schlaganfall den Menschen helfen können.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Naase

Birgit Naase

Referentin für Gesundheitspolitik

FDP-Bundestagsfraktion
Platz der Republik
11011 Berlin

Tel: 030 / 227 - 55 46 7
Fax: 030 / 227 - 56 84 3

 

2. Daraufhin gab ich zu bedenken:

Sehr geehrte Frau Naase,

danke für Ihre mail. Gestatten Sie mir aber noch eine provokante Bermerkung dazu.

Ihrem Satz: " ...dass sich in der medizinischen Auseinandersetzung herausstellen wird, dass Ihre Vorschläge zur Bekämpfung von Herzinfarkt und Schlaganfall den Menschen helfen können. " entnehme ich, dass Sie nicht so recht glauben können, wenn ich feststelle, eine so bewährte Therapie sei aus bloß merkantilen Gesichtspunkten den Kranken verloren gegangen. Sie denken sogar noch gutgläubig, über diese Therapie seien "medizinische Auseinandersetzungen" erforderlich - wodurch sich die Sache aber wieder auf die falsche Schiene verlagert!

Tatsache ist und darauf möchte ich Sie nochmals hinweisen. Strophanthin gibt es seit rund 120 Jahren und es war so erfolgreich,dass es in den 30-er Jahern sogar als Kunstfehler galt, es nicht einzusetzen..

Nun will ich den Inhalt meiner Artikel hier nicht nochmals vortragen, sondern Sie bitten, diese einmal zu lesen. Die Frage, ob Strophanthin ein 'Wundermittel' ist, ist nämlich längst geklärt - zuletzt durch die Veröffentlichung des hervorragenden und auch für Laien lesbaren Fachbuches von Rolf-Jürgen Petry, das in meinem Artikel mehrfach aufgeführt ist und rund 22 Euro kostet.

Die fachliche Diskussion um Strophanthin und Entsäuerung neu auflegen zu wollen, in der Hoffnung, das diene den Kranken, ist insoweit daher müßig und falsch, da sie im Ergebnis nur dazu missbraucht würde - wie schon seit Jahrzehnten - Strophanthin unter Verschreibungspflicht zu halten und aus dem Martkt zu entfernen. Wegen einer fachlichen Diskussion hätte ich mich jedenfalls nicht an die Politik gewandt, sondern diese ist hier deshalb gefragt, um eine industriell gelenkte Verdrängung dieses Mittels unmöglich zu machen und das Mittel den Betroffenen wieder voll zur Verfügung zu stellen.

Wirtschaftliche Interessen an der Verfolgung dieses Zieles habe ich keine und deshalb nehme ich in der Sache auch kein Blatt vor den Mund. Mich interessiert nur, dass jährlich Hunderttausende unnötig erkranken und/oder sterben, weil hier aus reiner Gewinnabsicht eine geschickt manipultierte Marketingstrategie verfolgt wird. Als selbst Betroffener und insbesondere als Heilpraktiker weiß ich aber, wie viel geholfen werden könnte und es empört mich, hilflos zusehen zu müssen, was aus Unwissenheit und starrren Denkschemata trotzdem geschieht.

Diese Fehlentwicklung war bislang nicht zu verhindern, weil auch die Notwendigkeit nicht gesehen wurde. Die Ärzte glaubten, sie hätten 'moderneres', die Politik war's damit zufrieden und die Pharmaindustrie erst recht. Inzwischen sterben alljährlich immer mehr Menschen an Herzinfarkt und Schlaganfall und auch die Medizin begreift, dass sie nicht viel dagegen hat . Vor allem aber machen die Kosten das Gesundheitswesen inzwischen unfinanzierbar.

Dies scheint mir daher auch der richtige Zeitpunkt, in der Sache tätig zu werden und nun die Politik zu drängen, endlich das Richtige zu tun, denn nur sie kann das.

Es wird m.E. auch nicht gelingen, mein Bemühen zu stoppen, so lange das Internet ( noch ) nicht zensiert wird, d.h. ich erreiche immer mehr Betroffene mit meinen Artikeln. Die Folge wird allenfalls sein, dass Strophanthin in die rechtliche Grauzone der Illegalität getrieben wird, weil die Zulassung des letzten Strophanthinpräparates erlischt , bezw nicht endlich die Vrschreibungspflicht aufgehoben wird.

Dies bitte ich den Mitgliedern Ihres Arbeitskreises bewusst zu machen. Sonst drohen Ihre Bemühungen in die falsche Richtung zu gehen.

Mit freundlichen Grüßen
Melhorn

Seither habe ich von der FDP-Bundestagsfraktion nichts mehr gehört.
( offenbar aufgrund eines technischen Problemsvon t-online )

 

3. Am 14.8.04 erreichte mich nämlich überraschend eine mail von Frau Naase vom 29.10.03. In welchem Rohr diese mail seither stecken geblieben war, weiß ich nicht:

 

"----- Original Message -----
From: Zorn
To: 'w-a.melhorn@t-online.de'
Sent: Wednesday, October 29, 2003 1:21 PM
Subject: Herz- und Kreislauferkrankungen


Sehr geehrter Herr Melhorn,

Für Ihre Mail vom 27. Oktober des Jahres danke ich Ihnen.

Im Hinblick auf die Herausforderungen, die auf unser Gesundheitswesen in den nächsten Jahren noch zukommen werden, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, dass die Menschen möglichst lange möglichst gesund bleiben. Ihre Anregungen habe ich deshalb mit großem Interesse gelesen und hoffe, dass sich in der medizinischen Auseinandersetzung herausstellen wird, dass Ihre Vorschläge zur Bekämpfung von Herzinfarkt und Schlaganfall den Menschen helfen können.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Naase

Birgit Naase

Referentin für Gesundheitspolitik

FDP-Bundestagsfraktion"

 

 

4. Selbstverständlich habe ich sofort geantwortet:

"Sehr geehrte Frau Naase,

Ihre mail vom 29.10.03 ist heute - am 14.8.04 - bei mir auf dem PC erschienen. Wie auch immer.

Inzwischen haben Sie vielleicht Gelegenheit gehabt, den jüngst nochmals überarbeiteten Artikel "Irrlehren über Herzinfakrt und Schlaganfall" www.melhorn.de/Herzinfarkt/

über die Wirkung von Strodival und Entsäuerung zu lesen und dabei zu sehen, dass es eigentlich keiner Diskussion darüber mehr darüber bedarf, ob Strophanthin ein taugliches Mittel zur Infarktverhütung und -bekämpfung ist. Wer das als angeblicher 'Fachmann' bestreitet, will nicht oder hat keine Ahnung von dem Thema.

Solche Wertung klingt anmaßend, begründet sich aber dadurch, dass es früher als ärztlicher Kunstfehler galt, das hochwirksame Strophanthin nicht einzusetzen.
Daher auch bitte ich Sie nochmals, sich als medizinischer Laie wenigstens so gründlich damit zu befassen, dass Sie als Politikerin kritische Fragen an die vom Tenor her ablehnenden Zuständigen stellen können - insbesondere dahingehend, warum dieses Mittel nicht richtigerweise wieder aus der Verschreibungspflicht entlassen wird.

Inzwischen bemüht sich auch Frau Marga Elser (SPD ) um entsprechende Stellungnahmen, erhält diese aber nach ihrem Schreiben vpm 16.7.04 nicht. Vielleicht lässt sich da überparteilich etwas mehr Druck machen. Schließlich können Herzinfarkt und Schlaganfall auch Sie persönlich oder Ihre Familie treffen - so wie manchen Ihrer Parlamentskollegen, wie ich aus der Presse weiß. Denen alle wäre gut und sicher mit Strophanthin zu helfen.

Bedarf für Strophanthin ist jedenfalls vorhanden - nur darf aus wirtschaftlichen Gründen keiner vom Strophanthin etwas wissen, um nicht die Geschäfte der Großpharmaindustrie zu stören. Nachdem dies aber nun im Internet steht, wird es nie mehr gänzlich in Vergessenheit geraten, sondern meine Leser werden sich von der Politik durch diese Information nur betrogen fühlen. Das sollte den Verantwortlichen auch klar sein!

Mir ist klar, dass mit mir üblicherweise kein Abgeordneter etwas zu tun haben will, weil man sich dadurch von mir angegriffen sieht, dass ich den Schriftverkehr ebenfalls im Internet veröffentliche und die Bevölkerung inzwischen auch gegen die Abgeordneten mobilisiere. Aber eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Es geht um das Leben von jährlich rund 100 000 Bundesbürgern. Da erlaube mich mir, die Empfindlichkeiten von Abeordneteten hintan zu stellen.

Es würde mich jedenfalls freuen, wenn Sie mir nochmals eine Antwort zukommen ließen - auch wenn ich diese dann wieder veröffentlichen werde.

Mit besten Grüßen
Melhorn


Eine Antwort darauf erhielt ich nicht.

 

Der Mitstreiter in Sachen Strophanthin, Herr Dr. Rainer Moser erhielt mit Schreiben vom 25.5.04 von dem Vositzenden des Arbeiskreises III der FDP-Bundestagsfraktion, Herrn Dr. Heinrich Kolb zum Thema Strophanthin nur folgende unverbindliche Stellungnahme:

 

 

 

59.2..3. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion - Frau Gudrun Schaich-Walch

1. Am 30.10.03 mailte mir der Mitarbeiter Michael Meier aus dem Büro der stellv. SPD-Fraktionsvorsitzenden Gudrun Schaich-Walch:

----- Original Message -----
From: "Michael Meier" <meierm@spdfraktion.de>
To: <w-a.melhorn@t-online.de>
Sent: Thursday, October 30, 2003 4:52 PM
Subject: Mail vom 27.10.2003


Sehr geehrter Herr Melhorn,

>für Ihre Mail vom 27. Oktober 2003 an die Stellvertretende Vorsitzende
der SPD-Bundestagsfraktion, Frau Gudrun Schaich-Walch, danke ich Ihnen. Sie hat mich beauftragt, Ihnen zu antworten.

In Ihrem Schreiben geht es im Kern darum, dass Sie der Meinung sind,
dass Maßnahmen zur medizinischen Versorgung, soweit sie nicht zu der von Ihnen so genannten Schulmedizin angehören, nicht in entsprechender Weise im Versorgungsalltag zu finden sind. Ihre Unterstellung, dass dies
aufgrund wirtschaftlicher Interessen der Gerätehersteller, der
Pharmaindustrie und anderer Leistungserbringer der Fall sei, kann ich in
keiner Weise teilen. Das deutsche Gesundheitswesen ist kein staatlich
organisiertes Versorgungssystem, in dem durch Bundesregierung oder
Parlament über die medizinische Versorgung, die für die Patientinnen und
Patienten notwendig ist, entschieden wird. Wir haben in Deutschland das
System der Selbstverwaltung von Leistungserbringern und Krankenkassen, das eine hochwertige medizinische Versorgung zulässt und allen Menschen das medizinisch Notwendige zukommen lässt. Natürlich gibt es trotz allem Verbesserungsmöglichkeiten, auf die wir im GKV-Modernisierungsgesetz eingegangen sind. Die Belange der Patientinnen und Patienten stehen im Zentrum dieser Reform. So wird auf Bundesebene den Anliegen der Patientinnen und Patienten durch Bestellung eines Patientenbeauftragten Rechnung getragen. Dieser wird in unabhängiger und beratender Funktion die Weiterentwicklung der Patientenrechte unterstützen und Sprachrohr für Patienteninteressen in der Öffentlichkeit sein.

Patienten- und Behindertenverbände einschließlich der Selbsthilfe
erhalten bei Entscheidungen, die die Versorgung betreffen ein
Mitberatungsrecht in den Steuerungs- und Entscheidungsgremien,
insbesondere im neu zu bildenden gemeinsamen Bundesausschuss. Es wird auch sichergestellt, dass über diese Organisationen eine Transparenz
besteht, so sollen durch Rechtsverordnung Einzelheiten zur Organisation,
Legitimation und Offenlegung der Finanzierung der zu beteiligenden
Patientenorganisationen geregelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Michael Meier

2. Nun war das m.E. eine oberflächliche Behandlung des eigentlichen Problems, von dem ich annahm, dieses sei eines der zentralen Anliegen dieser Regierung. Aber ich war vielleicht ja auch nicht richtig verstanden worden. Daher schrieb ich zurück:

Sehr geehrter Herr Meier,

danke für Ihre mail, aber zu meinem Bedauen entnehme ich ihr, dass Sie mein eigentliches Anliegen überhaupt nicht erkannt und meine Homepage nicht angesehen haben. Es geht nämlich überhaupt nicht darum, was Sie mir antworten.

Da diese Sache aber wichtig ist, möchte ich Ihnen dies nochmals darlegen, in der Hoffnung, dass Sie doch noch auf meine Homepage zugreifen und nicht nur meine mail beantworten. Die anderen Parteien haben dies schließlich - teilweise mit gleichen Anlaufschwierigkeiten -auch schon getan.

Es geht hier darum, dass die derzeitige Kostenentwicklung im
Gesundheitssystem Folge eines falschen Umganges mit Krankheiten ist. Dies betrifft Herzinfarkt und Schlaganfall als Killer Nr 1 und 3, sowie Diabetes, als Killer Nr. 2. Es könnte nicht nur unendlich viel Leid verhindert werden, sondern es würden Millliarden eingespart. Beides aber sollte eineVolkspartei wie die SPD interessieren, denn die zehntausende Zugriffe auf meine HP sowie meine Nominierung für einen Alternativen Nobelpreis belegen m.E. das große Interesse dafür in der Bevölkerung..

Thema ist vorrangig das Medikament Strophanthin, durch dessen Einsatz sich jährlich fast 200 000 Infarkttote vermeiden ließen und rund 400 000
Infarkte - siehe www.melhorn.de/Herzinfarkt . Das Mittel ist seit 120 Jahren
bewährt und in den 30-er Jahren schon galt es als Kunstfehler, es
therapeutisch nicht einzusetzen. Heute ist es jedoch vergessen, weil es seit den 70-er Jahren von der Schuldmedizin aus merkantilen Gründen vom Markt gedrängt wird. Die Politik hat dies aus Unwissenheit möglich gemacht. Sie allein aber ist auch in der Lage, dies wieder umzukehren, indem Strophanthin aus der Verschreibungspflicht genommen wird und weiterhin im Markt bleiben kann.

An dieser Stelle möchte ich davon absehen, alles nochmals zu wiederholen, was in den Artikeln u.a. von Dr. med.B. Kern enthalten ist. Meinerseits wird jedenfalls keinerlei wirtschaftliches Eigeninteresse damit verfolgt, sondern ich setze hier nur mittels Internet einen Kampf um ein segensreiches Medikament fort, den Mediziner in den 70-er Jahre begonnen hatten und die dafür mit Diffamierungen und Schwierigkeiten durch die Schulmedizin abgestraft wurden. Durch das Internet ist dieser Kampf jedoch nicht mehr aufzuhalten, denn das Interesse der betroffenen Bürger nimmt ausweislich der Zugriffszahlen ständig zu und verschiebt sich somit von der bloß akademischen Ebene in die Wirklichkeit . Aus den mir zugehenden Reaktionen ist zu schließen, dass die Verbitterung der Betroffenen über das Geschehen ständig wächst. Wenn Sie selbst, sehr geehrter Herr Meier, gesundheitlich schon davon betroffenen wären, könnten Sie dies gewiss rasch nachvollziehen, denn hier wird Ihnen konkret Leben angeboten, im Gegensatz zu der unsicheren
Zukunft nach dem Stand der derzeitigen Schulmedizin. Als behandelnder
Therapeut kann ich dies so sagen.

Daher möchte ich Sie bitten, diese Angelegenheit doch so ernst zu nehmen, wie sie ist und sich freundlicherweise die verschiedenen Artikel einmal durchzulesen. Das mag zeitaufwendig scheinen, aber Sie werden den Wert dieses Tuns auch für die SPD rasch erkennen. Dies besonders dann, wenn Sie außerdem das Buch von Rolf-Jürgen Petry vom Mai d.J.über Stophanthin lesen würden, das den aktuellen Wissenschaftsstand über Strophanthin seit den letzten 70 Jahren in auch für Laien verständlicher Weise widergibt. Ich reite hier kein Steckenpferd, sondern biete der Politik die Möglichkeit, das ansonsten wohl unlösbare Problem der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen auf sehr kostenintensiven Medizinfeldern marktwirtschaftlich in den Griff zu bekommen! Die SPD sollte dies m.E. nicht übergehen, nur weil die Materie zunächt etwas schwierig und nur was was für 'Fachleute' scheint, aber nicht
für Politiker. Letzteres ist ein Irrtum, wie Sie bei Durschsicht der Artikel
gewiss rasch selbst sehen werden.

Gerne würde ich nochmals von Ihnen hören, zumal ich mir vorbehalte, auch Ihre Antwort als Stand der Politik zu Strophanthin noch für die Leser auf meiner HP einzuarbeiten. Bitte informieren Sie freundlicherweise auch Frau Schaich-Walch über diese mail.

Mit besten Grüßen
Melhorn

 

3. Solcher Widerspruch verdross den SPD-Mitarbeiter jedoch offenbar:

----- Original Message -----
From: "Michael Meier" <meierm@spdfraktion.de>
To: "Wolf-Alexander Melhorn" <w-a.melhorn@t-online.de>
Sent: Friday, October 31, 2003 10:23 AM
Subject: Re: Mail vom 27.10.2003


Sehr geehrter Herr Melhorn,

auch ich möchte mich nicht wiederholen. Die Gesetzgebung gibt die
Rahmenbedingungen für die Gesundheitsversorgung vor. Die Zulassung von Medikamenten, ihre Erstattung durch die GKV - all dies erfolgt durch
fachlich kompetente Institutionen wie Zulassungsbehörde und
Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen unter Einbeziehung anderer Organisationen.

Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass es nicht zum üblichen
Vorgehen gehört, Schreiben von Mitarbeitern auf einer Homepage
einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Meier

4. Nun schien mir aber doch eine entschiedenere Richtigstellung der Aufgaben von Politikern und ihrer Mitarbeiter notwendig zu sein:

Sehr geehrter Herr Meier,

Ihre Belehrung über das angeblich unübliche Einstellen von offiziellen
Antworten der Abgeordneten im Internet überrascht mich doch. Eigentlich
sollten Abgeordneten froh darüber sein, solche Öffentlichkeitsarbeit
geleistet zu bekommen.

Natürlich werde ich die Stellungnahmen von Frau Schaich-Walch noch in meinen Artikel
einbauen. Schließlich ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und
eine solche Meinung daher für den Wähler von Interesse.

Anders wäre es nur, wenn das Ihre, sehr geehrter Herr Meier, persönliche
Meinung war und nicht die von Frau Schaich-Walch. Das bitte ich Sie, mich
aber dann wissen zu lassen, damit ich mich in dem Fall neuerlich an Frau
Schaich-Walch wenden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Melhorn


Eine Antwort bekam ich nicht mehr.

 

 

59.2.4. Die ehemalige SPD-Bundstagsabgeordnete - Frau Marga Elser

1. Dafür schrieb mir die, im Herbst 2005 aus dem Bundestag ausgeschiedene SPD-Abgeordnete Marga Elser am 12.12.2003 folgenden Brief:

 

Marga Elser
Mitglied des Deutschen Bundestages
Stellvertretende Sprecherin
der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg

 

Herrn
Wolf-Alexander Melhorn
Schlosssteige 21

73479 Ellwangen

Aalen, den 12. Dezember 2003

Ihr e-mail vom Oktober 2003

Sehr geehrter Herr Melhorn,

ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom Oktober 2003.

Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen erst heute antworte.

Seit der neuen Legislaturperiode bin ich nur noch stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss. Ich bin seit den Bundestagswahlen Mitglied im Innenausschuss mit dem Schwerpunkt Kommunalpolitik. Sie können mich natürlich dennoch als Ansprechpartnerin für die Gesundheitspolitik, wie auch für andere Politikfelder, sehen.

Sie haben die Sorge, dass mit der Reform im Gesundheitssystem die Kostenentwicklung in der Zukunft trotzdem nicht gestoppt wird. Ich bin zuversichtlich, dass die jetzt beschlossenen Reformen der Gesundheitssysteme direkte Auswirkungen auf die Kosten haben werden. Ich denke, im Laufe des nächsten Jahres werden die Kostenrechnungen zeigen, wie sich die Dinge entwickeln. Dann kann man erneut darüber nachdenken, ob die Weichen noch einmal anders gestellt werden müssen.

Dass die Pharmakonzerne versuchen ihre Zuwächse zu sichern, möchte ich nicht bestreiten. Dennoch haben wir im Vorfeld der Verhandlungen versucht, die Probleme vielschichtig zu erörtern und anzugehen. Deshalb waren auch kleine Interessensverbände aufgerufen ihre Stellungnahmen abzugeben. Diese sind auch in die Verhandlungen eingeflossen.

Wichtig war und ist die Stellung des Patienten/ der Patientin als Mittelpunkt in der Reform. Die Menschen sollen und müssen mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Oft ist ein Umdenken nur über „direkte Eingriffe in den Geldbeutel" möglich, weil nur dann intensive Überlegungen angestellt werden, ob doch noch Einsparungen möglich sind.

- 2 -

Im Gesundheitsbereich sind die Leistungen, so wie sie heute bestehen, nicht mehr finanzierbar. Sie weisen darauf hin, dass andere Behandlungsformen eventuell bessere oder kostengünstigere Möglichkeiten aufweisen könnten.

Ich persönlich bin der Meinung, und die Zahlen belegen dies auch, dass der Großteil der heute kranken Menschen in die „normale" Medizin mehr Vertrauen setzen als in alternative Behandlungsformen. Vielleicht wird sich dies in der Zukunft einmal ändern.

Zu Ihrer Information lege ich Ihnen die Broschüren „agenda 2010" und „Die Gesundheitsreform" bei.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2004.

Mit freundlichen Grüßen
gez :Marga Elser

 

2. Mir belegte das Schreiben, dass meine Absicht wiederum nicht verstanden worden war.

Gleichwohl wollte ich das freundliche Angebot nutzen, über Frau Elser vielleicht doch etwas zu erreichen, und die Verantwortlichen außerdem darauf hinweisen, dass ich mich ansonsten gezwungen sähe, eine Kampagne vorzubereiten, die der Regierung vorwirft, durch das Ergebnis ihres Handeln ab dem Jahre 2005 den Tod von jährlich ca 75000 Infarkttoten zu verschulden:

"Frau
Marga Eiser MdB
Beinstr. 5

73430 Aalen

16.12.03
Betr.: Ihr Schreiben vom 12.12.03

Sehr geehrte Frau Eiser,

danke für Ihr Schreiben. Leider habe ich Ihnen nicht vermitteln können, worum es mir geht.

Mein Thema ist nicht der Bereich der Geldumverteilung durch die Gesundheitsreform entsprechend Agenda 2010, sondern der bislang von der Politik kenntnisbedingt vernachlässigte Bereich kostengünstigerer Therapie. Nur wenn dort angesetzt wird, kann aber die Kostenexplosion im Gesundheitswesen langfristig unter Kontrolle gebracht werden.

Ihre Annahme, die Menschen setzten in die .normale' Medizin heute mehr Vertrauen, ist übrigens durch Erhebungen widerlegt. Die Menschen müssen heute .normale' Medizin einfach deshalb in Anspruch nehmen, weil sie sonst nichts mehr ersetzt bekommen, weil sie Krankschreibungen brauchen u.a. Lesen Sie bitte mal die persönlichen Krankheitsberichte etwa auf der Homepage www.borreliose-info.de und Sie werden - trotz Ihres mir bekannten, persönlichen Schicksals - gewiss einen anderen Eindruck von der Güte .normaler' Medizin bekommen. Sie als Bundestagsabgeordnete und unter Medienbeobachtung hatten da natürlich einen anderen Krankheitsservice.

Da Sie mir freundlicherweise jedoch angeboten haben, als Mittler zu wirken, möchte ich hiervon Gebrauch machen. Gestatten Sie mir daher, ausführlicher zu werden. Gerne würde ich mich mit Ihnen oder anderen auch persönlich darüber unterhalten, wenn dies gewünscht wird.

- 2 -

Leider hat sich ersichtlich auch keiner der parlamentarischen Mitarbeiter der angeschriebenen Abgeordneten die Mühe gemacht, den empfohlenen Internetartikel anzusehen, um wenigstens das Problem zu erkennen.

Tatsächlich hat sich Rot-Grün hinsichtlich des von mir angesprochenen Herzmittels Strophanthin in Verbindung mit der 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 2001 von der Pharmaindustrie und deren Lobbyisten missbrauchen lassen. Hunderttausende büßen dies zukünftig mit Leiden oder gar dem Tod!

Die Parlamentarier sind darauf aber nicht ansprechbar, wie meine letztlich ergebnislose e-mail-Aktion belegt. Wird hier verdrängt?

Damit wird und darf die Sache aber nicht abgeschlossen sein. Aus der gesundheitlichen Not der Betroffenen geboren, wird deshalb derzeit eine politische Kampagne gegen Rot-Grün vorbereitet. Tenor:

Durch ihr politisches Tun wird Rot-Grün ab 2005 das Leiden Hunderttausender Herzkranker verstärken und den vermeidbaren Infarkttod von jährlich etwa 150 000 Menschen in Kauf nehmen.

Das mag dem Laien Polemik scheinen, dem Betroffenen nicht! Soweit es um das hier interessierende Strophanthin als Herzmedikament geht, verweise ich auf www.herzinfarkt-news.de und die dortige Fachliteratur. Bitte lesen Sie dies!

Der Kampf um das Strophanthin hat auch nichts mit Alternativer" Medizin zu tun.

Orales Strophanthin ist seit dem Jahre 1895 in Deutschland als Arzneimittel zugelassen. In den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts galt es sogar als ärztlicher Kunstfehler, dem Herzkranken Strophanthin vorzuenthalten. Die ehemalige DDR hatte Strophanthin als das wichtigste Herzmittel noch bis zur Wende im Sortiment. In der BRD gab es bis Mitte der 70-er Jahre frei verkäuflich noch 4 Präparate. Noch heute verordnen nach Firmenangaben etwa 1000 Ärzte regelmäßig Strophanthin, 2000 Ärzte gelegentlich.

Seit 1999 ist sogar erforscht, dass Strophanthin ein körpereigenen Hormon ist und insoweit die gleiche Bedeutung für den Herzpatienten hat, wie das Insulin wie den Diabetiker. Das wird aber erst jetzt der breiteren Öffentlichkeit durch obige Homepage bekannt.

Dieses wichtigste, wenn auch durch interessierte und wohl .gekaufte' Medizinerkampagnen heute in Vergessenheit geratene Herzmittel droht nun durch die 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 2001 endgültig verloren zu gehen. Es wäre nämlich für den Hersteller des derzeit letzten Strophanthinpräparates aus wirtschaftlichen Gründen unvertretbar, die geforderten, von der Sache her -ausweislich der jüngsten Arzneimittelskandale! - ohnehin als Unsinn ausgewiesenen Doppelblindstudien vorzulegen. Die für eine Nachzulassung erforderliche Doppelblindstudie ist nämlich ebenso kostenaufwändig wie eine Neuzulassung.

3-

Darin liegt allerdings noch nicht mal das Problem! Weil das Medikament schon seit rund 120 Jahren erfolgreich ist, gibt es vielmehr auf den Wirkstoff Strophanthin kein Patent mehr. Das bedeutet: Wer trotzdem eine Nachzulassung - ca 10 Millionen Euro - finanziert, bereitet damit finanziell zugleich den Boden für Nachahmerpräparate. Diesem wirtschaftlichen Risiko kann und wird sich kein Unternehmen aussetzen.

Folglich wird - direkte Folge der 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 2001! -das seit Jahrzehnten wichtigste Herzmittel Strophanthin endgültig vom Markt verschwinden.

Damit teilt es das Schicksal anderer Medikamente, die seit Jahrzehnten im Markt etabliert und bewährt sind/waren. Die Löschliste 2003 umfasst bereits 5013 Präparate. Weitere rund 6000 werden hinzukommen.

Es ist jedenfalls Polemik der Lobbyisten, diese Mittel seien unnötige Kostentreiber und im Ergebnis auch nicht nachweisbar erfolgreich. Solche Sprüche sind nur das Futter für unkundige Journalisten und Politiker, gehen aber an der therapeutische Praxis vorbei. Diese Mittel wären längst vom Markt verschwunden, wenn sie nichts taugten. Tatsächlich geht es um das Geschäft der Großpharmaindustrie, die dadurch ihre patentgeschützten Neuerungen konkurrenzlos und damit leichter vermarkten wollen.

Welche Blüten dieser Unsinn der 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 200linzwischen treibt, wird daran deutlich - kein Witz!!! - dass nun sogar Doppelblindstudien für Placebos erforderlich sind und keiner recht weiß, wie man dies eigentlich bewerkstelligen soll. Aber auch daran wird gewiss noch viel Geld verdient!

Die Behauptung, es gehe dem Gesetzgeber dabei gar um die Sicherheit der Patienten wird jedenfalls gerade durch das Beispiel Strophanthin widerlegt. Nach dem Stand von Wissenschaft und Praxis ist Strophanthin hoch wirksam gegen Angina pectoris und vor allem gegen den akuten Herzinfarkt und allen sonst bekannten Medikamenten therapeutisch weit überlegen.

Tatsächlich sind diese alt bewährten Medikamente meist auch nur deshalb sog. Nischenmittel, weil sich ihre familienorientierten Hersteller nicht vergleichbare Vermarktungsapparate leisten können, wie die Großpharmaindustrie, bei denen die Marketingabteilungen bis zu 30 Prozent des Personalbestandes ausmachen.

Es geht ohnehin nicht um Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen, denn der Kostenanteil dieser Mittel war nur gering. Außerdem hätte es die Möglichkeit gegeben, diese Mittel aus der Kassenerstattung herauszunehmen. Nur wäre dann all zu offensichtlich gewesen, dass Rot-Grün dadurch eigentlich der Großpharmaindustrie Marktanteile zuschanzen will - auf Kosten der Kranken.

Durch diese Gesetzgebung von Rot-Grün wird Strophanthin folglich bis Ende 2005 vom Markt verschwinden.

- 4 -

Unmittelbar lebensbedrohlich betroffen sind davon jene Tausende Herzkranker bezw Infarktgefährdeter, die Strophanthin heute schon (wieder) verordnet bekommen. Deren Zahl vergrößert sich aber ständig durch die neueren Internetveröffentlichungen.

Patienten suchen daher auch schon heute verzweifelt nach Ausweichmöglichkeiten und es zeichnet sich bereits die Schaffung eines illegalen Marktes für Strophanthin ab. Kann das aber der Sinn rot-grüner Gesundheitspolitik sein?

Über meine Homepage www. melhörn.de/Herzinfarkt u.a. mache ich diese Zusammenhänge derzeit der Bevölkerung bewusst und die hohe Zugriffszahl darauf bestätigt das Bedürfnis nach solcher Information.

Im Rahmen der nun geplanten Politkampagne sollen diese Seiten mit einem Aufruf verlinkt werden, den die Leser als Protestschreiben und -mails herunterladen und direkt an Abgeordnete, die Ministerin und die Medien - wie Fernsehmagazine -schicken können.

Es ist m. E. davon auszugehen, dass diese brisante Thematik von den Medien aufgegriffen wird. Inwieweit das die Opposition im kommenden Bundestagswahlkampf nutzen wird und kann, bleibt abzuwarten.

Allerdings bietet nun Ihr freundliches Angebot, sehr geehrte Frau Eiser, mir AnsprechPartnerin für die Gesundheitspolitik zu sein, den Ansatz, doch noch einen anderen Weg zu gehen.

Strophanthin wird aus einer Pflanze gewonnen und es wäre daher möglich, jedenfalls bezüglich Strophanthin das dargelegte Rechtsproblem dadurch zu lösen, dass Strophanthin in Pflanzenextrakt o.a. dann eben als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden dürfte.

Dem aber wurde in den 70-er Jahren geschickt dadurch ein Riegel vorgeschoben, dass in den USA einem Patienten eine 4-fach überhöhte Maximaldosis Strophanthin intravenös gespritzt wurde, was natürlich - und vorhersehbar! - den Tod des Betroffenen verursachte. Hier von einem medizinischen Auftragsmord auszugehen, halte ich im Hinblick auf das Milliardengeschäft mit den Herzmitteln für realistisch!

Dadurch war es nämlich den interessierten Kreisen in der BRD möglich, beim Bundesgesundheitsamt durchzusetzen, dass nicht etwa die intravenöse Verabreichung dieses Hormons verboten wurde, sondern schon seine orale Einnahme - die nachgewiesen harmlos ist! - als so gefährlich eingestuft wurde, dass das Mittel unter Verschreibungspflicht kam.

Damit ist nun verhindert, dass Strophanthin - als Kräutertee oder in anderer Form -den Betroffenen weiterhin zur Verfügung steht und die Pharmaindustrie hat damit den Milliardenmarkt der Herzkranken mit ihren wirkungsloseren Herzmitteln endgültig für sich. Dabei hätten sich aus dem Verbreiten des Wissens um die Bedeutung des Strophanthins - vergleichbar dem Insulin für den Diabetiker! - gewaltige Einsparpotentiale für die Krankenkassen ergeben können, denn Folgekosten für Herzinfarkte und eine Vielzahl heute üblicher Herztherapien ließen sich dadurch einsparen.

5 -

Da Rot-Grün gewiss nicht die 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) 2001 korrigieren wird, um kein fachliches Versagen einzugestehen und mit Schadensersatzansprüchen konfrontiert zu werden, bliebe gleichwohl im Hinblick auf den heutigen Wissensstand über Strophanthin aber die Möglichkeit, die Verschreibungspflicht von Strophanthin wieder aufzuheben.

Damit würde unbürokratisch wieder jener Zustand hergestellt, der jahrzehntelang zum Wohle der Bevölkerung gegeben war.

In dieser Angelegenheit und Richtung bitte ich Sie daher auch, sehr geehrte Frau Eiser, mich zu unterstützen.

Andere wollen mit mir zusammen erreichen, dass dieses wichtige Herzmittel der Menschheit nicht verloren geht. Deshalb war ich dieses Jahr auch für den Right Livelihood Award nominiert worden. Ihre Partei wird diesen Sachverhalt bei redlicher Information m.E. nicht anders sehen.

Mit besten Grüßen und Wünschen für angenehme Weihnachten und den anstehenden Jahreswechsel verbleibe ich daher als
Ihr

3. Mit Schreiben vom 4.2.04 brachte ich neuerlich mein Anliegen bei Frau Elser in Erinnerung, erhielt aber keine Antwort.

 

4. Am 9.3.04 erhielt ich von der SPD-Bundestagsabgeordneten Marga Elser aber noch folgende e-mail:

Sehr geehrter Herr Melhorn,

Ihre Anfrage, ob Strophanthin aus der Verschreibungspflicht
herausgenommen werden kann, habe ich an den Gemeinsamen Bundesausschuss
in Siegburg geschickt.

Sobald die Antwort vorliegt, werde ich diese an Sie weitersenden.

Mit freundlichen Grüßen
Heidi Matzik
Mitarbeiterin Büro Aalen

 

5. Mit Schreiben vom 20.4.04 fragte ich bei Frau Elser nochmals an :

Sehr geehrte Frau Eiser,

gestatten Sie mir, mein Schreiben vom 16.12.03 und 4.2.04 in Erinnerung zu bringen.

Ihre Mitarbeiterin hat mich freundlicherweise noch davon in Kenntnis gesetzt, dass Sie danach eine Anfrage beim Arzneimittelausschuss betreffend Strophanthin eingereicht hatten. Ist Ihnen dazu inzwischen etwas bekannt geworden?

Wie Ihnen bekannt ist, habe ich - wie angekündigt - im Internet die ,Aktion wegen der Mitschuld der Bundespolitik am Tode Tausender' gestartet.

Der CDU-Abgeordnete Storm hat einen der Schreiber daraufhin wissen lassen, dass die Bundesregierung gegen den Willen der CDU die 10. Novelle weit schärfer und für die sog. Alternativmedizin geradezu .tödlich' gefasst habe, als dies seitens der EU-Kommission in Bezug auf die Nachzulassung gefordert war.

Die Folge sind durch den Wegfall von rund 10 000 Arzneimitteln nicht nur der Verlust von Arbeitsplätzen in der mittelständischen Pharmaindustrie für Altemativmedizin, sondern auch ein schwerer Verlust für die Therapie durch das Verschwinden teils jahrzehntelang bewährter - und nur deshalb auch überlebten! - billiger Arzneimittel. Dies führt längerfristig daher konsequent auch in eine weitere Steigerung der Gesundheitskosten.

- 2 -

Das mag als Gesundheitspolitik so gewollt sein und ist daher hinzunehmen. Aber es wird damit nun auch das wichtigste Herzmittel überhaupt, nämlich das auch körpereigen hergestellte Hormon Strophanthin, vom Markt verdrängt und dadurch werden allein der BRD jährlich weiterhin nach rund 400 000 Bürger nach einem Herzinfarkt mit weniger wirksamer Medizin therapiert werden und deshalb jährlich rund 150 000 Menschen sterben.

Dies aber scheint mir nun im Rahmen der Gesundheitspolitik nicht mehr zu verantworten und ich bitte Sie sehr, dies den entsprechenden Damen und Herren eindringlich bewusst zu machen, welche Schuld dadurch aufgeladen wird.

Dies scheint jedenfalls den Abgeordneten der GRÜNEN inzwischen bewusst geworden zu sein, denn gemäß einem Schreiben der Bundestagsfraktion an einen der Schreiber zur Aktion wird die Sache dort inzwischen sehr aufmerksam verfolgt und es wird zu Änderungswünschen der GRÜNEN an der 10.Novelle führen.

Mir ist klar, dass die Abgeordneten die Diskussion um Strophanthin deshalb nur schwer nachvollziehen können, weil eben die Schulmedizin dieses Mittel seit Jahrzehnten unterdrückt. Tatsächlich stehen aber hinter dieser Abwehrhaltung nur kommerzielle Interessen der Großpharmaindustrie, die dadurch ihre patentgeschützten Medikamente verkaufen will und sich hierzu der Mithilfe namhafter Professoren bedienen. Geschäft ist nun mal alles. Da kommt es auf das Wohl des kleinen Mannes nicht an.

Wie Sie meiner HP entnehmen können, hat aber etwa auch die Gattin des Altbundespräsidenten Carstens, Frau Dr. Veronica Carstens schon lange versucht, das Wissen um Strophanthin zu verbreiten, doch alle sind daran gescheitert, dass diese Information nicht die Betroffenen erreichte.

Durch die zunehmende Information der Betroffenen über das Internet ist dies nun allerdings vorbei. Das sehe ich auch an den zehntausenden von Zugriffen auf meine HP, bei denen sich die Patienten über die Alternativen zur Schulmedizin informieren.

Eben deshalb wird aber die .Schuld' der Bundespolitik nicht dadurch übergehbar sein, dass seitens der Regierenden trotzig geschwiegen wird, denn wer vom Herztod bedroht ist oder deshalb Angehörige verlor, der wird sich die wahren Gründe dafür weit länger und nachhaltiger merken, als dies bei anderen Entscheidungen der Tagespolitik mit ihren teils sehr kurzen .Halbwertzeiten' geschieht.

Die von mir verfolgte Sache verdient m. E. daher erheblich mehr Aufmerksamkeit, als ihr regierungsseitig derzeit zukommt, denn sie wird - anders als frühere Aktivitäten zugunsten von Strophanthin - durch das Internet keinesfalls im Vergessen versinken.

Zumal derzeit auch verstärkt Aktivitäten in den USA unternommen werden. Wir vernichten in der BRD derzeit also den diesbezüglichen Wissensvorsprung und die zugehörigen Medikamente, um Strophanthin etwa in einem Jahrzehnt dann aus den USA wieder als medizinisch .letzten Schrei' einzuführen. Ob das wirklich eine zukunftsweisende Gesundheitspolitik ist?

- 3 -

Und all das wird bis dahin im Internet stehen. Unterschätzen Sie dies bitte parteiseitig nicht.

Bitte lassen Sie mir daher eine Antwort zukommen, die ich dann ebenfalls veröffentlichen werde.

Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort bekam ich keine mehr!

 

 

6. Unser Strophanthin-Mitstreiter Rolf-Jürgen Petry war gleichfalls an Frau Elser herangetreten und hatte ihr die medizinische Sach- und Rechtslage persönlich ausführlich dargelegt. Frau Elser hatte sich - wohl beim BfArM - dafür eingesetzt, Strophanthin aus der Verschreibungpflicht zu entlassen.

Herr Petry bekam mit Datum vom 15.11.04 folgende Absage:

" Berlin, den 15.11.2004

Ihre Anfrage wegen Strophanthin
Sehr geehrter Herr Petry,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 07.11.2004.

Ich muss Ihnen in dieser Sache mitteilen, dass wir bereits alles, worum Sie uns
gebeten haben, getan haben.
Leider sehe ich keine Möglichkeit, mich weiter einzusetzen.

Ob das Medikament Strophanthin künftig rezeptpflichtig ist oder nicht, ist allein
Sache des Bf ArM. Mir war es nur möglich, eine Anregung dafür zu geben, dass das
Medikament Strophanthin aus der Rezeptpflicht ausgenommen wird.


Im Übrigen fällt es mir persönlich sehr schwer, ärztliche Ratschläge zu untergraben,
da mir eine eigene Berurteilung nicht möglich ist. Eine echte Einschätzung ist hier
Ärzten vorbehalten.


Ich hoffe dennoch, dass Sie mit Ihrem Anliegen bei den zuständigen Stellen
erfolgreich sein werden.

Mit freundlichen Grüßen "

Liest man sich den Brief durch, so scheint dies schlüssig und richtig. Eben die resignierende Hilflosigkeit einer eigentlich gutwilligen Bundestagsabgeordneten, der jedoch die Hände gebunden seien..

So einfach sollte sich Frau Elser das allerdings nicht machen, auch wenn niemand von einer fachfremden Bundestagsabgeordneten erwartet, dass sie zu medizinischen Sachfragen konkret Stellung bezieht!

Aber es darf von Parlamentaiern eingefordert werden, dass sie im Interesse der Volksgesundheit - vorliegend geht es schließlich um jährlich rund 400 000 Herzinfarkte und rund 80 000 Infarktktote! - ihre Rechte als Bundestagsabgeordnetete wahrnehmen.

Jedenfalls dann, wenn ihnen umfangreiches Material vorgelegt wird, das zwingend vermuten lässt, dass die bislang ergangenen Entscheidungen gegen Strophanthin nicht an der Gesundheit der Bevölkerung orientiert sind, sondern am Wohlergehen der bundesdeutschen Pharmaindustrie - die ihrerseits wiederum zu 70 Prozent über ihre Gebühren das fachlich zuständige Bundesinstitut für Arzneimittelforschung und Medizinproduktier ( BfArM ) finanziert.

Da darf dann von Bundestagsabgeordneten schon erwartet werden, dass sie etwa eine kleine Anfrage beim Bundestag einreichen, um mögliche Missstände aufzudecken zu lassen.

Insbesondere ist aber davon auszugehen, dass Bundestagsabgeordnetete wenigstens alles tun, so ersichtlich hinterfragenswerte Vorgänge etwa über diese Internetseite der Öffentlichkeit bekannt werden zu lassen. Dies ist um so wichtiger, weil blamablerweise die Bundesrepublik der einzige Industriestaat ist, der seinen Bürgern weiterhin das Menschenrecht 5 der Informationsfreiheit (inklusive Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung) verweigert - hierzu die umfangreichen Veröffentlichungen von Walter Keim - http://home.online.no/~wkeim/files/de_menschenrechte.htm.!

Zur Beseitigung dieses Informationsdefizitits müsste Frau Elser nur vom BfArM eine Stellungnahme zur Verschreibungspflicht von Strophanthin verlangen und diese weiterleiten, damit die fachkundigen Strophanthin-Befürworter dadurch die Möglichkeit haben, strittige Sachfragen abzuklären und dadurch mögliche Schwächen einer BfArM-Entscheidung öffentlich richtig zu stellen .

Eben das aber soll nicht geschehen! Frau Elser weicht in floskelhafte Unverbindlichkeiten aus und zieht sich aus der Sache zurück.

Über den Grund dieser Verweigerung kann nur spekuliert werden. Für mich steht aber durch den Zeitpunkt der nunmehr anstehenden BfArM-Etnscheidung außer Frage, dass sie durch 'rechtzeitigen Rückzug' eine offenbar anstehende abschlägige Entscheidung des BfArM der Öffentlichkeit gerade nicht bekannt machen will, damit diese Entscheidung sachkundigen Einwendungen der Strophanthinbefürwortern entzogen bleibt.

Ein solches Verhalten ist nicht als loyal dadurch zu entschuldigen, dass Frau Elser SPD-Mitglied ist und daher die Fehlentscheidungen der Regierungskoalition in Form der 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes und mögliches Fehlverhalten des BfArM nicht aufdecken lassen will. Nach Wählerverständnis wurde auch Frau Elser schließlich gerade auch dafür in den Bundestag gewählt.

 

 

 

59.2.5. Der Gesundheits- und sozialpolitische Sprecher der CSU-Bundstagsfraktion -Herr Wolfgang Zöller

Am 26.1.04 ging folgendes Schreiben als Anlage einer mail ein:

Wolfgang Zöller MdB
- Gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher -
11011 Berlin, 26.01.2004
Jakob-Kaiser-Haus, Zi. 5.637
Tel: 030/ 227-5 7521
Fax: 030/ 227-5 6104
Internet: http://www.cducsu.de/csu
E-mail: wolfgang.zoeller@cducsu.de

Herrn
Wolf-Alexander Melhorn

per E-Mail: w-a.melhorn@t-online.de

Sehr geehrter Herr Melhorn,
ich danke Ihnen für die Zusendung Ihrer E-Mail vom 27. Oktober 2003, in der Sie mir Ihre kritische Haltung bzgl. der Schulmedizin mitteilen.

Selbstverständlich kann es als Politiker nicht meine Aufgabe sein, in die Therapiefreiheit der Ärzte einzugreifen. Dessen ungeachtet sehe auch ich, dass die Schulmedizin zwar für zahlreiche Patienten eine große Hilfe ist, jedoch in vielen Fällen eine ganzzeitliche Betrachtung der Patienten zu kurz kommt. Leider führt dies mitunter auch zu unnötigen Kostensteigerungen.

Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, die Schulmedizin nicht aus dem Wettbewerb um die besten Heilmethoden zu entlassen, denn hier kommen auch alternative Heilungsmethoden zu Wort.

Mit freundlichen Grüßen

Der CDU-Abgeordnete Zöllner hatte das Problem nicht verstehen wollen, wohl um keine konkrete Stellungnahme dazu abgeben zu müssen. Als ob es je darum gegangen wäre, in die Therapiefreiheit der Ärzte einzugreifen.

 

 

59.2.6. Die CDU-Bundestagsfraktion

Von der CDU-Bundestagsfraktion bekam ich keine Antwort, wohl weil man m.E. annimmt, ich lasse es am Respekt gegenüber den Bundestagsabgeordneten fehlen, indem ich die Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender" ins Internet stellte - siehe Kapitel 60 ff .

Ein Bundestagsabgeordneter tut sich offenbar schwer damit, einem berharrlichen Nachfrager wie mir zu antworten, der sich - wie oben ersichtlich - nicht mit Floskeln abspeisen lässt und diese dann auch noch öffentlich macht.

Abgeordnetenseitig würdigt man mich jedenfalls keiner Antwort mehr. Nur noch über meine Strophanthin-Mitstreiter werde ich informiert, wenn einzelne Abgeordnete ihnen antworteten. Teilweise habe ich diese Schreiben in Teil V wiedergegeben

Das sollte die Leser beunruhigen und auch gegen die Politik einnehmen, denn es kann wirklich niemand sagen, das Thema sei nicht brisant und insbesondere keine Fehler und Versäumnisse der Politik offensichtlich. Letzteres vor allem vor dem politischen Hintergrund, dass damals CDU und FDP gemeinsam gegen die medizinisch verheerende 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes aufgetreten waren - was sich heute aber als bloßes politische 'Dagegen-sein' herausstellt, um gegen 'Rot-Grün' Wählerstimmen zu gewinnen.

Wäre das politische Tun der CDU von damals anders zu bewerten, würden die CDU nämlich heute richtigerweise die Fehlentscheidungen der vormaligen SPD-Grünen -Regierung korrigieren. Schließlich ist heute außerdem der Wissensstand über die Auswirkungen des damaligen politischen Tuns anders. Es wäre also keine Schande, sondern m.E. kluge Politik - auch einer CDU-SPD-Regierung! - Fehlentwicklungen von damals im Hinblick auf eine notwendige Reform des Gesundheitssystems der BRD zu korrigieren.

 

 

 

59.2.6.1. Der CDU-Bundestagsabgeordnetete - Herr Hubert Hüppe

Herr Hubert Hüppe - http://www.huberthueppe.de/vita.shtml - nahm sich der Sache zunächst jedoch ernsthaft an und schrieb am 13.9.04 an unseren Strophanthin-Mitstreiter, Herrn Dr. Rainer Moser:

" Sehr geehrter Herr Dr. Moser,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 07. September 2004. Sie bitten mich, Sie über den aktuellen Entscheidungsstand im Nachzulassungsverfahren von Strophanthin zu informieren.

Ein Ergebnis in dem Verfahren zur Nachzulassung steht leider noch immer aus. Mit einer Entscheidung der Fachbehörde BfArM ist erst in drei bis vier Wochen zu rechnen.

Diese Information haben ich von Herrn Dr. Schwedtzinger vom BfArM erhalten.Herr Schwedtzinger sieht den Grund für die Dauer der Entscheidung darin, dass das Medikament bei einigen Wissenschaftlern umstritten ist. Die Behörde tue sich daher etwas schwer, obwohl viele Ärzte das Medikament für wichtig erachten.

Mir wurde von Herrn Schwedtzinger eine ausführlichere fachliche Stellungnahme zu der Entscheidungsfindung für die nächste Woche in Aussicht gestellt. Diese Stellungnahme sende ich ihnen gerne zu. Bitte geben Sie diese Information an Ihre interessierten Kolleginnen und Kollegen weiter.

Ich bedaure sehr, Ihnen in dieser Sache noch keine endgültige Entscheidung mitteilen zu können, stehe Ihnen für Rückfragen aber selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen "

 

Wegen dieses, mir weitergeleiteten Schreibens, wandte ich mich am 24.9.09 ebenfalls an Herrn Hüppe:

"Sehr geehrter Herr Hüppe,

zunächst möchte ich bei Ihnen für Ihr Engagement in Sachen Strophanthin bedanken. Wie Sie sicher schon aus www.melhorn.de/Herzinfarkt wissen, bemühe ich mich seit Jahren durch meine Internetveröffentlichung eine Nachzulassung von Strophanthin bezw Rücknahme der verfehlten Verschreibungspflicht zu erreichen. Sie wissen, dass dadurch das Gesundheitssystem um Milliarden entlastet werden könnte und dadurch jährlich hunderttausende Infarkte und rund hunderttausend Infarkttote vermeidbar wären.

Wie Sie aus diesem Artikel sicher auch wissen, sind Ihre Bundestagskollegen, aus den verschiedenen Parteien m. E in Floskeln geflüchtet und haben ihre Mitverantwortung für diese Entscheidungen an die Behörden verwiesen. Das ist sachlich zwar gewiss richtig, aber die Politik bleibt in der Überwachungspflicht, dass in der Behörde wirklich unvoreingenommen entschieden wird. Das scheint mir bezüglich der Einführung der Verschreibungspflicht - dargelegt in dem Internetartikel - beispielsweise nicht gegeben.Wie notwendig diese parlamentarische Überwachung heute ist, zeigt sich gerade an der sog. Wissenschaft, die von der Industrie m. E. teilweise sogar gezielt gekauft ist.Beispiele habe ich in meinem Artikel genannt. Dies gilt m. E. auch für den sog. Strophanthinskandal. Um so mehr danke ich Ihnen für Ihre offene Bereitschaft, sich dieser Verpflichtung zu stellen und beharrlich nachzubohren.
Sie haben unserem engagierten Mitstreiter in Sachen Strophanthin, Herrn Dr. Rainer Moser mit Schreiben vom 13.9.04 mitgeteilt, dass nunmehr eine Entscheidung beim BfArM anstehe, die Verantwortlichen sich aber mit einer Nachzulassung deshalb schwer täten, weil „das Medikament bei einigen Wissenschaftlern umstritten ist." Sie haben dazu freundlicherweise wissen lassen, dass Sie die „ausführlichere fachliche Stellungnahme zu der Entscheidungsfindung" an Herrn Dr. Moser weiterleiten würden und ich bitte Sie, auch mir eine Ausfertigung davon zugehen zu lassen. Sie wissen, dass ich diesen Schriftwechsel ins Internet stellen werde. Das stößt bei Ihren Kollegen unverständlicherweise auf Ablehnung, obwohl sie ein öffentliches Amt bekleiden. Dennoch ist für Sie hoffentlich erkennbar, dass ich damit keine Parteipolitik machen oder gar Politikerverdrossenheit schüren will, sondern es mir nur um die m. E. für viele Menschen lebenswichtige Sache selbst geht - und das geht nun mal nicht ohne die Überwachungsbereitschaft der Politiker, auch wenn diese nicht bis ins Detail sachkundig sind. Letzteres ist Aufgabe Dritter. Daher bedauere ich es auch, bei anderen Politikern und Behörden mit meinen diversen Anschreiben ins Leere zu laufen.
Noch eine Bitte in Sachen Strophanthin.
Aus den Veröffentlichungen auf meiner Homepage ersehen Sie, dass es sachlich/fachlich eigentlich keinen Grund gibt, auch nur die Verschreibungspflicht von Strophanthin beizubehalten, die ersichtlich nur den Zweck hatte, das so wirksame Herzmittel Strophanthin vom Markt zu verdrängen, um die teils lebensgefährlichen anderen Herzglykoside der Pharmaindustrie - wie Digitalis - zu begünstigen.
Daher möchte sich Sie bitten, eine Entscheidung des BfArM so lange hinausschieben zu lassen, bis aus Kreisen der Strophanthinbefürworter Stellungnahmen zu den wissenschaftlichen Vorbehalten abgegeben sind. Das wird kurzfristig geschehen, wobei für mich steht außer Frage steht, dass aus der Praxiserfahrung und nach der vorliegenden Fachliteratur, wie sie insbesondere von Herrn Petry wissenschaftlich bereits hervorragend ausgewertet wurde, keiner dieser Vorbehalte einer kritischen Überprüfung stand hält. Überwiegend ist dies sogar bereits im Internet nachprüfbar dargelegt. Insoweit ist derzeit leider auch nicht nachvollziehbar, was überhaupt noch an Bedenken geäußert werden könnte. Schließlich hat sich der Wirkstoffe Strophanthin seit rund 120 Jahren hervorragend bewährt - was wissenschaftsseitig allerdings beharrlich nicht zur Kenntnis genommen wird. Wir würden auf konkrete Einwände jedenfalls im Einzelfall schnell und begründet in der Weise eingehen, dass auch medizinischen Laien eine eigene Meinungsbildung möglich sein wird. Bitte lassen Sie uns also gleichsam ein schriftliches Hearing zu der angeblich noch unklaren Problematik veranstalten, wie dies durchaus auch parlamentarischer Brauch ist. Dabei scheint mir Schriftlichkeit deshalb wichtig, weil es nach meiner Lebenserfahrung ansonsten mehr um Titel als um Inhalte gehen könnte und das wäre der Sache gewiss abträglich.

Mit besten Grüßen"

 

Herr Hüppe hatte aufgrund der an ihn heran getragenen Sorgen aus der Bevölkerung darüber, dass Stophanthin als Medikament vom Markt genommen werden muss, jedoch beim zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittelforschung und Medizinprodukte ( BfArM ) nachgefragt.

Die parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk antwortete ihm namens des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung mit Schreiben vom 18.10.04:

"Sehr geehrter Herr Kollege,

für Ihr Schreiben vom 24. März 2004 an Herrn Ministerialdirektor Dr. Schmidt danke ich Ihnen. Die spate Beantwortung Ihres Schreibens bitte ich zu entschuldigen; die Ihrem Schreiben zugrunde liegende Strophantinprobiematik war Anlass zu grundsätzlichen und daher langwierigen Erörterungen über die weitere Behandlung von Arzneimitteln» die bisher „fiktiv" zugelassen waren und aktuell Im Rahmen der „Nachzulassung" bewertet werden.

Im Zusammenhang mit der Anfrage von Herrn Dr. Völkner hatten Sie um fachliche Einschätzung von Strophantin gebeten, da das einzige auf dem Markt befindliche stropharntinhaltige Arzneimittel Strodival® nach Kenntnis Dr. Völkners voraussichtlieh keine Nachzulassung erhalten werde. Auch weitere Einsender haben sich in dieser Angelegenheit an das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gewandt, um sich für den Erhalt von Strodival auf dem Arzneimittelmarkt einzusetzen.

In Ärztekreisen wurde die Strophantindiskussion bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sehr intensiv geführt. Es handelte sich um einen Streit unterschiedlicher Denkrichtungen, in dem sich eine Mehrheit gegen die Verwendung von Strophantin als Mittel der ersten Wahl herausbildete, der jedoch mit geringerer Intensität bis heute weitergeführt worden ist. Die vorliegenden, aktuellen Anfragen berufen sich überwiegend auf wenig fundierte Quellen: Der Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhom, 73479 Ellwangen,preist den Wirkstoff g-Strophantin als das „verlorene Wundermittel" zur Vorbeugung und Behandlung des Herzinfarktes sowie von Schlaganfälten an, Herrn Melhoms Internetauftritt verweist femer auf den Chemiker Dr. Rainer Moser, der sich wiederum auf Untersuchungsergebnisse von Prof. Dr. Schoner vom veterinärmedizinischen Fachbereich der Universität Gießen beruft. Dr. Moser legt diese Ergebnisse jedoch unzutreffend aus: Prof.

-2-

Schoner propagiert nicht die Anwendung von Strophantin, sondern die Anwendung von
Strophanthin-Antagonisten.

Neben solchen nicht sachdienlichen Äußerungen findet sich jedoch auch eine große Zahl von positiven Berichten über die Wirkungen oralen Strophantins, die allerdings noch nicht systematisch aufbereitet worden sind. Die Berichte werden z. Z. im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte {BfArM) sachgerecht bewertet. Zugunsten des oralen Strophantins spricht, dass offenbar bisher keine unerwünschten Wirkungen aus seiner Anwendung bekannt geworden sind.

Bei der intravenösem Darreichungsform von Strodivai sind dagegen auch schwerwiegende unerwünschte Wirkungen, die in zwei Fällen zum Tode führten, gemeldet worden.

Das BfArM hat die Aufgabe, den erhobenen Indikationsanspruch der Antragsteller anhand der vorgelegten Berichte und Unterlagen zur Wirksamkeit gegenüber anderweitig bekanntem wissenschaftlichem Erkenntnismaterial abzuwägen. Falls eine Zulassung erteilt werden kann, wäre sie ggf. mit der Auflage an den pharmazeutischen Unternehmer zu verbinden, in den nächsten Jahren nach wissenschaftlichen Kriterien stärker belastbare Erkenntnisse zu sammeln und dem BfArM zu gegebener Zeit vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Caspers-Merk"

 

Für einen Außenstehenden ist allerdings schwer nachvollziehbar, ob das Bundesgesundheitsministerium mit diesem Schreiben den Abgeordneten Hüppe und die Opposition täuschen will.

Auf jeden Fall sollte dieses scheinbar sachliche Schreiben Herrn Hüppe und Dritte - vielleicht auch SPD-Ageordnete, wie die schweigsam gewordene, SPD-Abgeordnete Marga Elser - von weiteren Nachfragen abbringen. Schließlich hatte die damalige Bundesregierung kein Interesse, das bekanntermaßen trübe Kapitel um die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes mit seinen verheerenden Folgen für den Markt der Alternativmedizin nochmals aufschlagen zu lassen. Da gehörten solche Falschinformationen an die Kollegen der damaligen Opposition als 'Nebelwerfereien' zum politischen Geschäft.

Allerdings wurde die parlamentarische Staatssekretärin von den an sie berichtenden Beamten des BfArM selbst falsch informiert.

Den Grund für solches Fehlverhalten sehe ich darin, dass das BfArM zu 70 Prozent aus den Gebühren der Pharmaindustrie finanziert wird - hierzu siehe Kapitel 25.1. Das BfArM hat daher m.E. auch ein großes Interesse daran, dass seine eigene Rolle undurchsichtig bleibt, als dieser vielfältig wirksame Wirkstoff in den 70-er Jahren - jedenfalls nach bislang geltenden Maßstäben! - grundlos unter Verschreibungspflicht gestellt wurde, d.h. m.E., um der Großpharmaindustrie lästige Wirkstoffkonkurrenz vom Hals zu schaffen. Diese Zusammenhänge und Hintergründe habe ich insbesondere in Teil V vielfältig dargelegt.

In der Hoffnung, zum Wohle der Patienten und im Hinblick auf mögliche Einsparungen im Gesundheitswesen in Milliardenhöhe, für die damalige Opposition wieder Licht in dieses Dunkel zu bringen, habe ich Herrn Hüppe daher am 28.10.04 geschrieben:

 

" Sehr geehrter Herr Hüppe,

für die Überlassung des Schreibens von Frau Caspers- Merk danke ich, erlaube mir aber zugleich, Sie auf die fachlichen Fehler und Schwächen dieser Antwort hinzuweisen.

Das Schreiben von Frau Caspers-Merk vom 18.d.M. ist für einen medizinischen Laien irreführend. Wohl um weitere Diskussion abzuwürgen, bemüht sich Frau Caspers-Merk leider, die Fakten dadurch zu verschleiern bezw zu verdrängen, dass sie vorgibt, die vorliegenden Anfragen an das Ministerium würden auf wenig" wenig fundierten Quellen" beruhen, wie etwa meinem Internetartikel www.melhorn,de/Herzinfarkt oder dem Artikel von Herrn Dr. Moser http://www.melhorn.de/Strophhormon.

Tatsächlich gibt mein Artikel den allgemein verständlichen Wissensstand der Entdeckung, der Wirkweise und des Kampfes um den Erhalt von Strophanthin wider. Das wird von manchen Verantwortlichen allerdings deshalb als ungern gesehen, weil dadurch die vielen Lügen um das Strophanthin ebenso entlarvt werden, wie das eher unrühmliche, da einseitige Verhalten des BfArM zugunsten der Pharmaindustrie bei der Festlegung einer Verschreibungspflicht von Strophanthin.

Zur Vermeidung von Wiederholungen bitte ich, diesen Internetartikel zur Kenntnis zu nehmen. Als Akademiker und seit 25 Jahren hauptberuflich tätiger Heilpraktiker weiß ich, wovon ich rede und tue dies uneigennützig ohne jedes wirtschaftliche Interesse.

Kennzeichnend für die Stellungnahme von Frau Caspers-Merk ist, dass ihr das BfArM offenbar weis machte, es lägen nicht genügend Beweise für Strophanthin vor, weshalb eine Nachzulassung des Präparates Strodival

"ggf mit der Auflage an den pharmazeutischen Unternehmer zu verbinden (sei), in den nächsten Jahren nach wissenschaftlichen Kriterien stärker belast-bare Erkenntnisse zu sammeln und dem BfArM zu gegebener Zeit vorzulegen. ( S. 2 )"

Strodival ist nur noch das letzte, verbliebene Medikament mit Strophanthin. Eigentlich geht es hier in Wirklichkeit aber gar nicht um den Erhalt von Strodival, sondern um den unbehinderten Zugang der Bevölkerung zum Wirkstoff Strophanthin. Dieser wurde durch die mit fadenscheinigen Argumenten eingeführte Verschreibungspflicht erschwert und soll nun unmöglich gemacht werden, um die Geschäfte der Großpharmaindustrie zu fördern.

Insofern ist die ganze Problematik auch keineswegs medizinisch, sondern hoch politisch! Die hier ‚geworfenen Nebelkerzen' der Bundesregierung beweisen mir dies.

Herr Rolf-Jürgen Petry hat den verantwortlichen Herren des BfArM nämlich eine Ausgabe seines hervorragenden Buches über Strophanthin ( 1388 Quellenangaben! ) : "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes" zugeschickt, damit sie sich bedarfsweise sachkundig machen können. Es gibt weltweit keine ausführlichere und bessere Abhandlung über die letzten 70 Jahre Erfahrung mit Strophanthin. Vorwort dieses Buches von Prof. Schäfer.

Dieses Buch von Herrn Petry hat allerdings einen entscheidenden Nachteil, wie ich gerne einräume: Nach dessen Studium bleiben keine sachlichen Fragen mehr offen und darum wird es jetzt auch vom BfArM tot geschwiegen - bezw von Frau Caspers-Merk. Dem Bundesinstitut ist ersichtlich klar, dass es dem Inhalt dieses Buches fachlich nichts entgegen zu setzen hat, was nicht längst fachlich fundiert mit teilweise internationalen Studien widerlegt ist oder was sich nicht mühelos widerlegen ließe.

Wie aus den verschiedenen Artikeln meiner Homepage http://www.strophanthin.de und dem Fachbuch von Herrn Petry unwiderlegbar ist, gibt es somit in Wahrheit so wenig einen sachlichen Grund für eine Verschreibungspflicht von oralem Strophanthin, wie Gründe für die Verweigerung einer Nachzulassung von Strodival.

Über das Vorgehen des BfArM habe ich jahrelang gerätselt. Seit der Fernsehsendung von "REPORT MÜNCHEN" vom 18.10.04 - http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2004/00187/ - ist mir nun endlich erklärlich, was hier geschah und geschieht: Da sich das BfArM zu 70 Prozent aus Gebühren der Pharmaindustrie finanziert, ist es selbst maßgeblich daran interessiert, dass dort die Pillenküchen dampfen, damit reichlich Gebühren für die Finanzierung des BfArM anfallen.

Um Medikamente mit nicht mehr patentierbaren Wirkstoffen, die die Geschäfte der Großpharmaindustrie schmälern, vom Markt verschwinden zu lassen, bedarf es angesichts der Finanzierung dieses Bundesinstituts also m.E. nicht mal irgendwelcher Absprachen mit der Industrie. Die Politik ist dabei der missbrauchte Handlanger diesen Geschehens.

Aber hier geht es eben auch um Leben und Leiden hunderttausender Bundesbürger und da hört für mich das Verständnis für Politik und Geschäfte auf. Deshalb bitte ich Sie auch, sehr geehrter Herr Hüppe, in dieser Angelegenheit weiter politisch nachzufassen.

Krasser Beleg für die Fehlinformation durch Frau Caspers-Merk - oder vielleicht auch des BfArM gegenüber der parlamentarischen Staatssekretärin? - ist etwa der sachlich falsche Hinweis auf den Inhalt des Artikels von Herrn Dr. Moser - http://www.melhorn.de/Strophhormon.

So kann keine Rede davon sein, dass Herr Dr. Moser die wissenschaftliche Arbeit von Herrn Prof. Schoner falsch auslegt. Es müsste dieser Artikel nur eben mal von den Entscheidungsträgern gelesen werden, um diese Meinung zu korrigieren!

Tatsächlich hat Prof. Schoner in wissenschaftlichem Versuch festgestellt, dass der Wirkstoff Strophanthin bei Belastung des Menschen in therapeutischer Dosis körpereigen erzeugt wird und somit ein Hormon ist. Keineswegs "propagiert" Prof. Schoner auch "die Anwendung von Strophanthin-Antagonisten", denn solche gibt es bekanntlich gar nicht! Wer mit der Materie vertraut ist, kommt sich bei solcher Argumenten reichlich verdummt vor, mit denen die politischen Entscheidungsträger hier an der Nase herumgeführt werden!

Geschickt wird bei der Stellungnahme der Staatssekretärin auch davon abgelenkt, dass es in Wirklichkeit nur um die Freigabe des Strophanthins in oraler Verabreichungsform geht. Diese ist nämlich bekanntermaßen ungefährlich. Hierzu verweise ich auf die oben genannten Quellen.

Die intravenöse Darreichungsform ist demgegenüber in der Tat nicht risikolos und für eine Selbstmedikation ungeeignet. Nach Berichten wurden in den USA Patienten mit Überdosen getötet. Mit dem Hinweis auf diese, der Bevölkerung gar nicht zugängliche Behandlungsform wird aber nun ‚Stimmung' gegen die orale Therapie gemacht, um sie aus dem Markt zu drängen. Das ist unseriös.

Bitte fassen Sie daher freundlicherweise bei der Bundesregierung nochmals nach. Diesem Skandal muss ein Ende gemacht werden.

Mit besten Grüßen
gez. Melhorn

 

Eine Antwort erhielt ich nicht.

 

Aber Herr Hüppe hatte wenigstens mit Dr. Rainer Moser korrespondiert, der mir diesen Schriftwechsel weiterleitete.

Herr Dr. Moser versuchte, sich nach der Absage der SPD-Bundestagsabgeordneten Marga Elser gegenüber Herrn Rolf-Jürgen Petry - siehe Kapitel 59.2.4. Die SPD-Bundstagsabgeordnete - Frau Marga Elser - mit Herrn Hüppe in Verbindung zu setzen. Von Herrn Dr. Moser erhielt ich danach folgende mail:

" Lieber Herr Melhorn,

soeben - 23.11.04/15.45 Uhr - telefonierte ich mit Fr. Jobb aus dem Büro Hüppe wg. Strophanthin. Gleich wie Fr. Elser will auch Hr. Hüppe nun mit dem Thema nichts mehr zu tun haben - schließlich hätte er alles ihm Mögliche getan.

Auch blieb er nur aktiv, weil Sie seinen Brief ins Internet stellten - insofern war dies hilfreich. Allerdings meldeten sich deshalb wohl zu viele im Büro Hüppe.

Frau Jobb sagte, Hr. Dr. Bauer - CDU-Mitglied des Bundesgesundheitsausschusses - sei eher dafür zuständig. Sie gibt die Unterlagen an Dr. Bauer weiter und behält für sich eine Kopie.

Seit der Ignoranz der durchschlagenden Behandlungserfolge von Prof. Edens in den dreissiger Jahren besteht der "Skandal Herzinfarkt" bzw. der "Skandal Strophanthin" - dies erkennen allerdings nur ganz wenige.

Beste Grüße

Was ich zu Frau Marga Elser bereits schrieb, will ( muss ) ich hier sinngemäß wiederholen.:

So einfach hätte es sich Herr Hüppe nicht machen dürfen, die Akten einfach - an den Fraktionskollegen und Apotheker Dr. Wolf Bauer - http://www.mdb-bauer.de/ durch zu reichen, zumal der bislang auch keinelei Interesse daran hatte, sich dieser Sache anzunehmen, auch wenn - oder gerade weil? - er davon mehr verstehen sollte, als andere Bundestagsabgeordnete!

Wie bei Frau Elser ( SPD ), durfte auch von der damaligen CDU-Opposition eingefordert werden, dass Parlamentarier im Interesse der Volksgesundheit - vorliegend geht es schließlich um jährlich rund 400 000 Herzinfarkte und rund 80 000 Infarktktote! - ihre Rechte als Bundestagsabgeordnetete wahrnehmen.

Jedenfalls dann, wenn ihnen umfangreiches Material vorgelegt wird, das zwingend vermuten lässt, dass die bislang ergangenen Entscheidungen gegen Strophanthin nicht an der Gesundheit der Bevölkerung orientiert sind, sondern am Wohlergehen der bundesdeutschen Pharmaindustrie - die ihrerseits wiederum zu 70 Prozent über ihre Gebühren das für Arzneimittelzulassungen zuständige Bundesinstitut für Arzneimittelforschung und Medizinproduktier ( BfArM ) finanziert.

Da darf von Bundestagsabgeordneten schon erwartet werden, dass sie etwa eine kleine Anfrage beim Bundestag einreichen, um mögliche Missstände aufzudecken zu lassen.

Insbesondere ist aber davon auszugehen, dass Bundestagsabgeordnete wenigstens alles tun, so ersichtlich hinterfragenswerte Vorgänge der Öffentlichkeitetwa über diese Internetseite bekannt werden zu lassen. Dies ist um so wichtiger, weil blamablerweise die Bundesrepublik der einzige Industriestaat ist, der seinen Bürgern weiterhin das Menschenrecht 5 der Informationsfreiheit (inklusive Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung) verweigert - hierzu die umfangreichen Veröffentlichungen von Walter Keim - http://home.online.no/~wkeim/files/de_menschenrechte.htm.!

Zur Beseitigung dieses Informationsdefizits hätte auch Herr Hüppe nur vom BfArM eine Stellungnahme zur Verschreibungspflicht von Strophanthin verlangen müssen. Diese hätte er die fachkundigen Strophanthin-Befürworter weitergeben sollen, um diesen die Möglichkeit zu geben, strittige Sachfragen abzuklären und dadurch mögliche Schwächen einer BfArM-Entscheidung öffentlich richtig zu stellen.

Eben das aber sollte nicht geschehen! Herr Hüppe zog sich - wie Frau Elser auch - aus der Sache zurück. Über den Grund dieser Verweigerung kann bei Herrn Hüppe ebenfalls nur spekuliert werden. Für mich steht aber durch den Zeitpunkt der damals anstehenden BfArM-Entscheidung außer Frage, dass Herr Hüppe durch 'rechtzeitigen Rückzug' eine offenbar anstehende abschlägige Entscheidung des BfArM der Öffentlichkeit gerade nicht bekannt machen wollte, damit diese Entscheidung sachkundigen Einwendungen seitens der Strophanthinbefürworter entzogen bleibe.

Solches Verhalten ist nicht zu entschuldigen. Es war gerade Aufgabe der damaligen Opposition, die Falschentscheidungen der Regierungskoalition in Form der 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes - die von der damaligen Opposition ja nicht mit zu verantworten waren! - sowie mögliches Fehlverhalten des BfArM aufzudecken! Nach Wählerverständnis wurde auch Herr Hüppe aber gerade auch dafür in den Bundestag gewählt!

 

 

59.2.6.2 Der CDU-Bundestagsabgeordnete - Herr Dr. Wolf Bauer

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe sah sich im November 2004 damit überfordert, weiterhin für die Nachzulassung bezw die neuerliche Herausnahme von Strodival aus der Verschreibungspflicht einzutreten. Er gab seine Akten an den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Wolf Bauer weiter, der als Apotheker und Mitglied des Bundesgesundheitsausschusses mit der Thematik wohl auch besser vertraut ist.

Anschrift:
Dr. Wolf Bauer MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik
11011 Berlin

- http://www.mdb-bauer.de

 

 

1. Herr Dr. Bauer versuchte daraufhin mehrfach, in Erfahrung zu bringen, wann vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM) über die Nachzulassung der Strophanthin-Präparate ( Fa. MEDA ) entschieden werde.

Mit Schreiben vom 13.4.2005 ließ ihn die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Frau Marion Caspers-Merk ( SPD ) wissen:

" Sehr geehrter Herrr Kollege,

für Ihr Schreiben vom 21.Feburuar 2005, in dem Sie sich nach dem Stand der Zulassungsbearbeitung des Arzneimittels Strodival ( Wirkstoff: Strophanthin ) im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erkundigt haben, danke ich Ihnen.

Gemäß Mitteilung des BfArM ist die Bearbeitung des Antrags, der eine intravenöse und drei orale Darreichungsformen umfasst, noch nicht vollständig abgeschlossen. Mit einem Bescheid zu allen vier Strodival-Präparaten könne jedoch noch im April oder Mai 2005 gerechnet werden."

 

 

2. Nach der Bundestagswahl 2005 ließ Herr Dr. Bauer neuerlich beim BfArM nachfragen, erhielt aber keine Antwort.

 

3. Herr Dr. Bauer stellte daraufhin am 17.10.05 folgende "Schriftliche Frage an die Bundesregierung":

"Wann wird voraussichtlich der Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM) bezüglich der Nachzulassung der intravenösen und der drei oralen Darreichungsformen des Wirkstoffes Strophanthin erteilt, mit dem laut Ihrem Schreiben vom 13.April 2005 bereits im April oder Mai 2005 gerechnet werden konnte? "

Diese Frage war die nach den Regeln des Bundestages vom zuständigen Ministerium binnen 8 Tagen zu beantworten.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Frau Marion Caspers-Merk ( SPD ) antwortete mit Schreiben vom 25.10.05:

" Sehr geehrter Herrr Kollege,

Ihre o.a. Frage beantworte ich wie folgt:

Frage Nr. 10.2/6
Wann wird voraussichtlich der Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bezüglich der Nachzulassung der intravenösen und der drei oralen Darreichungsformen des Wirkstoffes Strophanthin erteilt, mit dem laut Schreiben vom 13.April 2005 bereits im April oder Mai 2005 gerechnet werden konnte?

Antwort:
Entgegen der in meinem Schreiben vom 13.April 2005 geäußerten Erwartung konnte aufgrund von neu aufgetretenen Fragen, die einer ergänzenden Diskussion bedurften, das Nachzulassungsverfahren für Strodival noch nicht abgeschlossen werden. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung steht diesbezüglich mit der zuständigen Bundesoberbehörde in Kontakt und wirkt auf einen baldigen Abschluss des Verfahrens hin. "

 

4. Wegen der in Kapitel 59 dargelegten Schwierigkeiten für Politik und Behörden wandte ich mich daher mit Schreiben vom 28.10.05 an Herrn Dr. Bauer:

 

" Betr. Zulassung von Strophanthin als Arzneimittel

Sehr geehrter Herr Dr. Bauer,

erfreulicherweise hat sich ja nun durch den Regierungswechsel auch für das Hormon Strophanthin und seine weitere therapeutische Verwendung als Arzneimittel ein neuer politischer Ausblick ergeben.

Für Ihr Engagement um die Nachzulassung der Präparate Strodival ( Fa. Meda ) danke ich jedenfalls. Mir ist durch Herrn Dr. Moser, der einen hilfreichen Kontakt zu Ihrem Mitarbeiter, Herrn Jansen unterhält, freundlicherweise der Sachstand bekannt gemacht worden.

Wie inzwischen aus der neueren Forschung bekannt (Prof. Schoner u.a.), wird Strophanthin körpereigen in therapeutischer Menge hergestellt. Damit entfällt das bisherige Hauptargument der Giftigkeit, denn es ist damit nicht mehr ernsthaft davon auszugehen, dass der Körper gerade dann ein angeblich toxisches Hormon wie Strophanthin ausschüttet, wenn das Herz vor dem Zusammenbruch steht und dringend der Unterstützung bedarf. Dass Strophanthin vor und bei solchen Herzzuständen köpereigen hergestellt wird, ist heute bewiesen. Seit hundert Jahre durch die Erfahrungsmedizin bestätigt, wirkte bei solchen Zuständen die externe Zufuhr von Strophanthin in verschiedenen Zubereitungsformen stets lebensrettend bezw –erhaltend. Die Ungiftigkeit peroraler Verabreichung ist außerdem dadurch bewiesen, dass selbst durch extreme Überdosierung kein Selbstmord möglich ist.

Tödliche Überdosen durch intravenöse Gabe, stehen dem nicht entgegen. Als medizinischer Fachmann wissen Sie, sehr geehrter Herr Dr. Bauer, dass intravenöse Überdosen mit allen Mitteln möglich sind. Als beliebig vermehrbares Beispiel verweise ich hier etwa auf die intravenös tödliche Überdosis mit dem lebenswichtigen Mineral Kalium hin.

Damit stellt sich die weitere Einordnung des Strophanthins als angeblich 'gefährliches Herzglykosid’ als wissenschaftlich überholt heraus. Entsprechend ist eine Neueinordnung dieses Hormons überfällig, das derzeit noch in die Gruppe der tatsächlich gefährlichen Digitalispräparate eingeordnet ist und damit nicht mehr der Selbstmedikation zur Verfügung steht, wie dies bis 1975 noch der Fall war.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie bitten, sich angesichts der heute unbestreitbaren Unbedenklichkeit oraler Strophanthinpräparate für eine Herausnahme aus der Verschreibungspflicht einzusetzen.

Mit dieser Bitte weiß ich mich als Therapeut in einer Reihe mit vielen anderen Behandlern, wie etwa Frau Dr. Veronika Carstens, die mir schrieb, sie setze sich schon lange – erfolglos – für die therapeutische Beibehaltung von Strophanthin ein.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass Strophanthin in Frankreich verschreibungsfrei als Tropfen im Handel ist und auch in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion bis heute als wirksames Herzmittel seinen festen Platz in Therapie und Selbstmedikation hat. Es ist nicht anzunehmen, dass diese Staaten ihre Bürger größeren Gefahren aussetzen, als die BRD dies zulassen will.

Seit 1999 setze ich mich durch kritische und daher auch mancherorts abgelehnte Internetveröffentlichungen für Strophanthin ein. So etwa durch meinen Aufruf:

Beteiligen Sie sich an der
Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die
Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60
Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie
überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel - das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

Nachvollziehbar, dass dies Bundestagsabgeordnete verärgert, weshalb auch keiner von ihnen mit mir korrespondiert. Aber es geht darum zu verhindern, dass Strophanthin zum Wohl der Menschen therapeutisch nicht in Vergessenheit gerät. Dafür wurde ich im Jahre 2003 für den Alternativen Nobelpreis nominiert.

Die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes – gegen die CDU und FDP stimmten! – hat für Tausende von teilweise bewährten Medikamenten das Ende gebracht, nur weil die manchmal kleinen Firmen finanziell nicht in der Lage waren, die formalen Voraussetzungen der Nachzulassung zu erfüllen. Auch Strodival soll so vom Markt verschwinden.

Es liegt mir allerdings fern, durch mein Tun die Erzeugnisse der Fa. Meda lobbyistisch promoten zu wollen. Verbindungen zu der Firma habe ich nicht und interessieren mich nicht, Mir ist nur wichtig, den Wirkstoff Strophanthin dem Arzneimittelmarkt wieder frei zur Verfügung zu stellen. Diese Möglichkeit sehe ich aber nur in seiner neuerlichen Freigabe aus der Verschreibungspflicht.

Als Therapeut weiß ich aus jahrzehntelanger Praxis und eigenem Gesundungserleben, wie bedeutsam es ist, die Herzkrankheiten als Killer Nr. 1 durch Strophanthin wirksam zurückdrängen zu können. Das Hormon Strophanthin wieder der Selbstmedikation zur Verfügung zu stellen, wäre aber auch ein zielgerichteten Beitrag zur Eindämmung der explosiven Kostenentwicklung im Gesundheitssystem. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass jährlich bekanntermaßen Zehntausende Opfer der verschreibungspflichtigen Digitalispräparate sind, deren Gruppe heute fälschlich auch Strophanthin zugerechnet wird.

Wie bedeutsam hier ein Umdenken wäre, ist Ihnen bekannt. Es sollte m.E. die künftige Gesundheitspolitik prägen, dass die angesehene britische Zeitung „The Independent“ vom 8.12.03 den Chef des Pharma-Weltkonzerns Glaxo wie folgt zitiert: „Weitaus die meisten Medikamente – über 90 Prozent – wirken nur bei 30 bis 50 Prozent der Patienten’, so Dr. Roses:"Ich würde nicht sagen, dass die meisten Medikamente nicht wirksam sind. Ich würde sagen, die meisten Medikamente haben bei 30 bis 50 Prozent der Menschen eine Wirkung. Die Medikamente da draußen auf dem Markt haben schon eine Wirkung, aber eben nicht bei jedem.“ Und diese Aussage trotz aufwendigster sog. 'evidenzbasierter’ Studien der Pharmakonzerne vor einer Medikamentenzulassung!

Dies macht jedoch auch deutlich, welches Einsparpotential in der Rückbesinnung auf die durch die 10.Novelle des AMG so drastisch beschnittenen Medikamente der sog. Alternativmedizin liegt. Dazu zähle ich gerade auch den Wirkstoff Strophanthin.

Dazu passt auch, dass das Büro des Technology Assessment dem amerikanischen Kongress im Jahre 1978 eine große Studie zur Schulmedizin mit dem Ergebnis präsentierte, dass 80% bis 90% der in der Schulmedizin angewandten Behandlungsmethoden nicht durch klinisch kontrollierte Studien bewiesen waren. Sie hatten also keine sog. 'wissenschaftliche Basis!. Im Jahr 1985, führte die National Academy of Science die gleiche Studie noch einmal und mit den gleichen Ergebnissen durch.

Das angesehene schulmedizinische Fachmagazin "Journal of the American Medical Association" veröffentlichte daher im Jahre 2003 , dass in den USA-Krankenhäusern jährlich 225 000 Personen wegen – also nicht trotz! - medizinischer Eingriffe sterben - und dies hauptsächlich an den Folgen schulmedizinischer Medikamente. Mediziner nennen diese Erkrankungen vornehm: 'iatrogene Krankheiten'. Inzwischen wurden hierzu erstmals auch die Schäden in allen medizinischen Bereichen der USA erfasst. Nach dieser Studie sterben in den USA jährlich über 750 000 Personen an der sog. Schulmedizin.

In der BRD ist das nicht anders. Sterben heute rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Herz-/Kreislaufbeschwerden, sind es in der Ärzteschaft jedoch rund 60 Prozent! Es ist widersinnig anzunehmen, Ärzte gingen leichtfertiger mit dieser tödlichen Bedrohung um, als die Gesamtbevölkerung. Tatsächlich sind sie nur pharmagläubiger ausgebildet!

Aber das überrascht nicht! Nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29.7.2003 sterben nach Angaben des Robert-Koch-Institutes jährlich etwa 30.000 bis 80.000 Menschen an unerwünschten Arzneimittel-Nebenwirkungen. Die FAZ folgert daraus: ''Damit sterben mehr Menschen an Behandlungs- und Verordnungsfehlern als bei Unfällen im Straßenverkehr oder an Dickdarm- oder Brustkrebs.“

Etwa jede Dreißigste der knapp 17 Millionen Krankenhauseinweisungen in der BRD ist außerdem eine Folge unerwünschter Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Das bedeutet, mehr als eine halbe Million Menschen muss allein deshalb stationär ins Krankenhaus, weil sie verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht vertragen hat! Trotz aller evidenzbasierter Pharmastudien!

Diesbezüglich habe ich nie nachvollziehen können, wieso die SPD trotzdem in ihrer Gesundheitspolitik durch die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes eine radikale Hinwendung zur wirtschaftlichen Begünstigung der Großpharmaindustrie gemacht hat.

M.E. hat jedenfalls die neue Bundesregierung die Möglichkeit und die Aufgabe, hier sinnvolle Korrekturen anzubringen und ich denke, solche werden die Bevölkerung für sie gewinnen. Ich hoffe, dass die CDU dies erkennt und nutzt! .

Mir ist bekannt, dass das BfArM derzeit gegen die Nachzulassung der Strophanthin-Erzeugnisse ( Fa. MEDA ) ist, das Ministerium aber dafür.

Fachlich begründet kann aus dargelegten Gründen die Einstellung des BfArM jedoch nicht sein, sondern ersichtlich sind es wirtschaftliche Einflüsse Dritter, die hier berücksichtigt werden. Bekanntlich ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM ) zu 70 Prozent von der Pharmaindustrie finanziert, so dass es auf mich ohnehin eher komisch wirkt, trotzdem von einer 'Bundesoberbehörde’ zu sprechen

Daher möchte ich Sie bitten, sehr geehrter Herr Dr. Bauer, auf diese Vorgänge noch mehr Einfluss nehmen zu wollen.

Sie könnten bezüglich des Wirkstoffes Strophanthin m.E. als Abgeordneter geltend machen, angesichts der 120-jährigen, durchweg positiven Therapieerfahrung – der ehemalige 'Herzpapst’ Prof. Eden nannte die Nichtverwendung von Strophanthin sogar einen „ärztlichen Kunstfehler“ - möge das Ministerium von seiner „Ermächtigung für Standardzulassungen“ gemäß § 36 Arzneimittelgesetz Gebrauch machen und Strophanthin wieder aus der Verschreibungspflicht herausnehmen.

Dadurch wäre vor allem auch jenes Problem aus der Welt geschafft, das mir eines der Haupthindernisse bei der Nachzulassung der MEDA-Präparate zu sein scheint. Da die Firma MEDA aus finanziellen Gründen nach meinem Kenntnisstand nicht die formalen Voraussetzungen der Vorlage umfangreicher Studien erfüllt hat, dürfte es formalrechtlich m.E. nämlich schwer bis unmöglich sein, ihr trotzdem die Nachzulassung ihrer Präparate zu gewähren, ohne damit eine, gewiss heiß diskutierte 'lex strophanthus’ zu schaffen.

Das ließe sich allerdings dadurch vermeiden, dass - sachlich ohnehin richtig - per Ermächtigung nach § 36 AMG der Wirkstoff Strophanthin aus der Verschreibungspflicht herausgenommen und damit auch die Frage einer Nachzulassung der MEDA-Erzeugnisse umgangen wird. Die hierzu erforderlichen „ Anforderungen an die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit“ nach § 36 AMG liegen bereits vor, wie das umfassend etwa Herr Rolf-Jürgen Petry in seinem Fachbuch "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes" dargelegt hat und eine Vielzahl anderer Publikationen belegen.

Es würde mich freuen, Ihnen hiermit vielleicht eine Anregung für Ihre politische Tätigkeit und Ihr Bemühen in dieser Sache gegeben zu haben.

Mit besten Grüßen
gez. Melhorn

PS:
Wegen der Bedeutung der Angelegenheit habe ich mir erlaubt, diesen Brief auf meiner Homepage öffentlich zu machen unter

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#59262"

 

Eine Antwort erhielt ich nicht.

 

5. Am 25.11.05 fand im Bonner Gesundheitsministerium unter Beteiligung beiderseits mehrerer Juristen ein ungewöhnliches Treffen der Verantwortlichen des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) statt, um zu verinbaren, wie im Falle von Strophanthin zu verfahren sei. Dabei war das Bundesgesundheitsministerium für eine Belassung von Strophanthin im Markt, das BfArM entschieden dagegen.

Hierzu wurden auch Strophanthinkenner gehört. Das BfArM blieb aber trotz der positiven Anhörung zugunsten von Strophanthin entschlossen bei seiner ablehnenden Haltung, wohl weil es fürchtet, damit etwas loszutreten, das letztlich gegen die Interessen der Pharmagroßindustrie läuft.

Schließlich wurde aber doch eine Einigung ziwchen den Bundesbehörden dahingehend erzielt, dass die Fa. MEDA - der derzeitige Aufkäufer des letzten Herstellers von ursubstanzlichen Strophanthinpräparaten wie Strodival - eine bloße Anwenderstudie und mit Millionenaufwand eine klinische Studie erstellen solle. Gleichzeitig sollten aber für Strophanthinampullen - m.E. zu recht wegen ihrer Gefährlichkeit bei unsachgemäßer Anwendung - keine Nachzulassung erteilt werden.

Insgesamt war dies ein m.E. zumindest haltbarer, wenn auch 'lauer' Kompromiss, denn es wäre für die Gesundheit der Bevölkerung sinnvoller, der Wirkstoff Strophanthin - bei Verbot einer freien Abgabe von Ampullen - würde wieder - wie bis zum Jahre 1975 - aus der Verschreibungspflicht herausgenommen.

Es zeigte sich aber dann, dass hier seitens des BfArM ersichtlich aber nur 'auf Zeit gespiel't wurde. Sollten sich die derzeitigen Wogen der Erregung um Strodival doch erst mal glätten. Dann werde man der Fa. MEDA schon Forderungen an eine solche Studie auferlegen, die diese nicht zu erfüllen bereit sei.

Der Leser muss dazu die Hintergründe verstehen. Zu denen gehört, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse durch den Besitzerwechsel bei der Herstellerfirma entscheidend geändert haben.

Die Fa. Herbert war finanziell nicht in der Lage gewesen, Millionen für klinische Studien für Strodival aufzubringen. Inzwischen gehört diese kleine Firma aber dem schwedischen Pharmakonzern MEDA und dieser könnte diese Millionen selbstverständlich zahlen.

Insofern ist auch nachvollziehbar, warum das BfArM heute abblockt, wenn für eine Nachzulassung von Strodival plötzlich andere Bedingungen gefordert werden, als für Konkurrenzfirmen von MEDA. Droht der BRD doch sonst eine Welle von Klagen jener Firmen, die wegen der teuren Nachzulassungsbedingungen ihre teils jahrzehntelang bewährten Medikamente vom Markt nehmen und einige daraufhin sogar ihren Betrieb aufgeben mussten.

Es geht also in Wahrheit um das Prestige des Staates und darum, dass er sich durch seine unglückselige 10.Novelle zum Arzneimittelgesetz aus dem Jahre 2000 letztlich in eine Situation gebracht hat, die sich im Kern gegen die Gesundheit der Bevölkerung stellt.

Diese ungewöhnliche Situation einer - so sehen das auch die damals Beteiligten selbst - ungewöhnlichen Besprechung erklärt auch, warum auf dieser Besprechung jedes Amt mit mehrere Juristen vertreten war. Es ging schließlich darum, das 'Gesicht zu wahren', nicht aber wirklich um die Nachzulassung von Strodival. Strodival war nur deshalb ein Problem, weil seine Nachzulassung geeignet war, der Politik die Maske angeblich stets verantwortlichen Handelns herunterzuziehen.

Es kann insoweit auch nicht hoch genug angerechnet werden, dass die zuständige Fachabteilung im Bundesgesundheitsministerium im Dezember 2005 trotzdem den Mut hatte, sich derart dafür einzusetzen, dass Strodival nicht einfach vom BfArM die Zulassung verweigert werde.

Wer allerdings annimmt, die Fa. MEDA hätte sich das als finanzstarker Pharmakonzern ohnehin nicht gefallen lassen, wenn Strodival die Nachzulassung verweigert worden wäre, der verkennt m.E. die Interessen dieser Firma.

Natürlich wusste MEDA beim Kauf der kleinen Firma Herbert, dass seit Jahren - zueltzt über das Internet - sehr nachdrücklich für eine Beibehaltung von Strophanthin und hier besonders von Strodival gestritten wurde. Das ersparte MEDA eigene, kostenintensive Werbung. Würde es gelingen, durch diesen Druck einer kleinen Öffentlichkeit die Nachzulassung 'zum halben Preis' zu bekommen, hätte man folglich ein 'Schnäppchen' gemacht, denn es interessieren sich heute schon wieder wesentlich mehr Patienten und auch Behandler für Strophanthin bei schwersten Herzfällen.

Gab es für Strodival allerdings keine Sonderkonditionen bei der Nachzulassung, so würde MEDA m.E. dessen Produktion eben einstellen - hatte aber zugleich in der Öffentlichkeit einen Sündebock dafür - nämlich die 'böse' BRD.

Es muss m.E. gesehen werden, dass auch dies für MEDA allerdings kein wirklicher Verlust war, denn MEDA hat eigene, profitable Herzmittel im Angebot, denen Strodival - sollte es sich im Markt durch das Internet wieder stärker verbreiten - nur schaden würde. Eben deshalb war es ja auch unternehmerisch klug gewesen, dass sich der Konzern die Fa Herbert einverleibte, schon um deren Geschäftspolitik bestimmen zu können.

Welche Zielrichtung die Geschäftspolitik zuletzt nahm, wird daran deutlich, dass die Fa. Herbert in den letzten Jahren erhebliche Lieferengpässe duldete, von denen dann insbesondere das bei Herzinfarkten so hochwirksame Strodival und Strodival spezial betroffen waren. Strodival special - besonders wirksam und wichtig im akuten Herzinfarkt! - ist bereits aus dem Markt genommen. Strodival wird wohl folgen. Strodival mr ist derzeit nicht erhältlich, da es auf dem Weltmarkt - für einen Konzern wie MEDA - angeblich Lieferengpässe für Strophanthinursubstanz gibt. Der frühere Hersteller, Fa. Herbert, kannte solche Lieferengpässe nicht!

Kam es folglich wider Erwarten doch zur Nachzulassung von Strodival, so hatte MEDA ein 'Schnäppchen' gemacht, ansonsten aber war ihr von den Behörden ein im Kern gefährlicher Konkurrent aus dem Markt genommen worden, ohne als 'Schuldiger' dazustehen. Auch so was lässt man sich aber was kosten, wenn es mit einem 'Schnäppchen' mal nichts wird.

Nachdem bis zum Jahre 2005 rund 10 000 Arzneimitel der sog. Alternativmedizin vom Markt verschwanden, wäre dies mit Strophanthin folglich ebenso geschehen, auch wenn seit Jahrzehnten - beginnend mit den Veröffentlichungen von Dr. Berthold Kern - immer mehr namhafte Anwender und Kenner von Strophanthin in Publikationen für die intensive Verwendung dieses Wirkstoffes eintraten.

Eine Wende bezüglich eines 'Unterganges' von Strophanthin trat erst dadurch ein, dass Strophanthin in den letzten Jahren auch im Internet bekannt gemacht wurde und immer mehr Betroffene bei erfolgloser Behandlung ihr 'Heil' heute über das Internet suchen.

Dadurch verstärkte sich allerdings auch aus der Bevölkerung allmählich der Druck zur Beibehaltung dieses Wirkstoffes für die Patienten. Diesem Druck konnte sich auch die Politik nicht ganz verweigern, auch wenn - wie oben ausführlich bewiesen - die deshalb direkt angesprochenen Politiker aller Fraktionen vermeiden wollten, in diese Vorgänge hineingezogen zu werden. Schließlich sind - wie mehrfach dargelegt - die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie am Verschwinden des Strophantins sehr groß, andereseits hatte sich aber auch die Politik bereits - wohl aus Unbedachtsamkeit - mit der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes gegen die Medikamente der Alternativmedizin festgelegt und für die Großpharmaindustrie entschieden.

Welcher Abgeordnete wollte/sollte es da in seiner Abhängigkeit vom Wohlwollen seiner Partei ernsthaft wagen, für den Erhalt des Strophanthins zu streiten?

Die obigen Ausführungen dazu belegen dies.

Stophanthin wurde wie eine heiße Kartofel mit spitzen Fingern zwischen den Bunestragsabgeordneten herumgereicht, fallen gelassen oder gar nicht erst angefasst.

Schließlich hatte sich der CDU-Abgeordnete und Apotheker, Herr Dr. Bauer, auf Bitte seines Kollegen, Herrn Hüppe ( CDU) , für das Strophanthin verwendet.

Das war und ist wichtig! Den Bundestagsabgeordneten kommt bei diesem Kampf der Pharmaindustrie 'ums's Geld' dabei eine große, aber weit heruntergespielte Bedeutung zu. Könnten sie doch durch Druck auf das Bundesgesundheitsministerium dafür sorgen, dass dieses endlich zugunsten der Bevölkerungsgesundheit von ihrem Recht aus § 36 Arzneimitelgesetz Gebrauch macht und den Wirkstoff Strophanthin wieder - wie bis zum Jahre 1975 - aus der Verschreibungspflicht herausnimmt. Dann könnte - zugunsten einer erheblichen Kostenentlastung des Gesundheitssystems - jede Apotheke wieder eigene Strophanthinmittel verkaufen und sich jeder Kranke selbst behandlen - was allerdings den wirtschaftlichen Interessen auch der Ärzteschaft zuwiderläuft. Das alles ist bekannt und von mir schon mehrfach so dargelegt worden.

Aber auch Herr Dr. Bauer( CDU) hat sich nun aus dem Thema Strophanthin zurückgezogen und dies in genau dem Augenblick, wo er als Abgeordneter eigentlich besonders gefordert wäre, denn es gälte nun, dafür zu sorgen, dass die getroffene Absprache seitens des BfArM auch eingehalten wird oder - noch besser für die Volksgesundheit! - nach § 36 Arzneimittelgesetz gehandelt wird.

Herr Dr. Bauer weiß,

Herr Dr. Bauer verabschiedet sich als erfahrener Politker folglich 'rechtzeitig' aus dieser, für ihn unbequemen Angelegenheit, um nachher nicht als Verlierer dazustehen.

Das schließe ich jedenfalls aus einer, mir bekannt gewordenen Erklärung:

" ... dass Herr Bauer beschlossen hat, jetzt nicht weiter tätig zu werden... Es ging darum, dass das BfArM endlich zu einem Ergebnis kommt. Ein solches liegt nun vor. Warum die Nachzulassung mit möglicherweise kaum zu überwindenden Auflagen verbunden ist, können wir fachlich nicht prüfen und dementsprechend auch nicht beanstanden. Diese Aufgabe wurde von der Politik ausdrücklich dem BfArM übertragen. Beanstandungen sollten deswegen von der betroffenen Firma auf dem Rechtsweg geltend gemacht werden"

Anstatt sich dadür einzusetzen, dass das BfArM Absprachen einhält, schützt Herr Dr. Bauer ( CDU ) vor, nichts tun zu können, weil es nun mal das BfArM gebe.

 

 

59.2.7. Die Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen

Aus der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen bekam ich keine Antwort.

Der Grünen -Abgeordneten, Frau Birgit Bender hatte ich allerdings schon am 23.6.03 folgendes Fax geschickt:

"Frau
Biggi Bender
Hermannstraße 5a

70178 Stuttgart

 

F:0711 / 6151725

Sehr geehrte Frau Bender,

als Verhandlungsführerin in Sachen Gesundheitsreform möchte ich mir erlauben, Sie über Geschehnisse zu informieren, die Sie als Gesundheitsfachfrau sicher interessieren werden. Sie betreffen die Möglichkeit einer sinnvollen, milliardenschweren Einsparung im Gesundheitssystem und zwar nicht etwa durch Umverteilung der Einnahmen, sondern durch sinnvolle Reduktion der Ausgaben auf therapeutisch Mögliches.

Lesen Sie hierzu bitte die Homepage www.herzinfarkt-news.de mit den dort verlinkten Artikeln. Sie werden gewiss überrascht sein, welche tatsächlichen Möglichkeit zur Einsparung es gibt, aber sicher auch betroffen darüber, dass und warum diese bislang nicht mal ansatzweise diskutiert wird, um das miliiardenschwere Geschäft mit den Krankheiten nicht zu beschädigen

Mit freundlichen Grüßen"

 

Daraufhin erhielt ich folgende, nett formulierte Antwort, die in ihrer Unverbindlichkeit richtig staatsmännisch klingt:

"Biggi Bender
Mitglied des Deutschen Bundestages


Herrn
Wolf-Alexander Melhorn
Schloßsteige 21

73479 Ellwangen


Berlin, den 25. Juni 2003

Sehr geehrter Herr Melhorn,

Ihr Fax vom 23.06.2003 habe ich mit Interesse gelesen.

Wie Sie sicher wissen, sind meine Mitarbeiterinnen und ich derzeit beschäftigt mit den Anhörungen zur Gesundheitsreform und den Vorbereitungen der Verhandlungen mit der Opposition zur Gesundheitsreform.

Uns bleibt keine Zeit, die täglich in großer Zahl eingehenden Anregungen und Änderungsvorschläge im einzelnen zu beantworten.

Ihre Anregungen nehmen wir jedoch gerne mit in die weitere Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen"

 

Nach dem Ergebnis der Gesundheitsreform scheint von obigen "Anregungen" jedenfalls nicht sehr viel bei der politischen Arbeit der Grünen angekommen zu sein.Vielleicht erhielt ich ja deshalb auf meine mail vom 27.10.03 keine Antwort .

 

 

59.2..8. Der SPD-Bundesvorsitzende - Herr Franz Müntefering

1. Weil ich das bürgerfeindliche Schweigen der SPD-Abgeordneten missbillige, mir die Sache aber wichtig genug ist, sie trotzdem weiter zu verfolgen, schrieb ich am 3.2.04 schließlich an den damaligen Noch-Fraktionchef und späteren SPD-Bundesvorsitzenden, Herrn Franz Müntefering:

 

Herrn
Franz Müntefering
Fraktionsvorsitzender SPD
Platz der Republik 1

11011 Berlin

 

23.2.04

Sehr geehrter Herr Müntefering,

auch wenn Sie bereits für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidieren, erlaube ich mir doch noch, Sie als Ansprechpartner der Fraktion anzuschreiben.

Meine Beschwerde gilt der m. E. höchst unprofessionellen Öffentlichkeitsarbeit auch Ihrer Fraktion, wie ich Sie in jüngstem Schriftwechsel mit Frau Schaich-Walch und Frau Eiser erleben musste.

Mir ist klar, dass es bei der SPD auch und gerade darum geht, ihre Agenda 2010 zu vermarkten, aber das darf nicht dazu führen, dass die eigentlichen Probleme etwa in der Gesundheitspolitik nicht mehr wahrgenommen werden. Auch ist mir bewusst, dass Abgeordnete kein spezielles Fachwissen etwa zu Gesundheitsfragen haben. Das ist gewiss keine Schande, aber es sollte m. E. zu noch mehr Aufmerksamkeit gegenüber jenen führen, die sie dann aus der Praxis auf Missstände aufmerksam machen und keinesfalls sollte dies floskelhaft in Selbstzufriedenheit damit enden, dass der Außenseiter von der Regierungspartei nur auf die Agenda 2010 verwiesen wird.

Nun ist die SPD da keine Ausnahme - andere Parteien antworten erst gar nicht, so wenig, wie die Gesundheitsministerin! - aber die SPD ist nun mal Regierungspartei und will es ja offenbar auch bleiben. Also sollte sie so was ernst nehmen. Erst recht, wenn ich vorgetragen und belegt habe, dass durch die Regierungspolitik spätestens ab dem Jahre 2005 dazu führt, dass jährlich etwa 150 000 Menschen unnötig am Herzinfarkt sterben und rund 400 000 Infarkte vermieden werden können. Mir jedenfalls als Nicht-Politiker würde so was zu denken geben.

Daher wende ich mich nun auch direkt an Sie, sehr geehrter Herr Müntefering, in der Hoffnung, dass Sie da beweglicher sind, denn ich plane gegen diese Gleichgültigkeit in der Politik mit anderen eine Kampagne gegen die Bundesregierung, weil sie diese Entwicklung verschuldet. Dabei setzen wird darauf, dass sich bei diesem Vorwurf dann wenigstens die Medien mit dieser Problematik auseinandersetzen werden, nachdem es schon die politisch Verantwortlichen aller Parteien nicht tun.

- 2 -

Ein weiterer, eigentlich wichtiger Aspekt dieses Problems ist, dass sich jährlich Milliarden an Folgekosten einsparen ließen, wenn die Gefahr und Behandlung des Killers Nr. 1 - Herz-/Kreislaufbeschwerden und auch die Volkskrankheit Nr. 2 -Diabetes - konsequent dadurch anders angegangen würden, dass die Politik die richtigen Weichen stellt - etwa Aufhebung der l0.Novelle des Arzneimittelgesetzes - und zudem entsprechend informiert. Einzelheiten dieser Themenstellungen entnehmen Sie in laienverständlicher Form den einzelnen Artikel des Internets unter www.strophanthm.de bezw www. herzinfarkt-news-de.

Aber zu meinem Erstaunen wiil ersichtlich niemand wissen, weil man offenbar noch immer glaubt, der Gesundheitsmarkt werde der neue Beschäftigungs- und Wachstumsmarkt und der bedarf für seinen wirtschaftlichen Erfolg nun ma! notwendig vieler und schwer kranker Bürger.

Allerdings kann diese olkswirtschaftliche Rechnung deshalb nicht aufgehen, weil eine Uberbordung der Behandlungskosten allein dieser Krankheiten langfristig das ganze System zum Platzen bringen wird.

Aber offenbar bauen viele Politiker darauf, dann nicht mehr an der Macht zu sein. Motto: nach uns die Sintflut.

Bitte lassen Sie mir freundlicherweise Ihre Meinung darüberzukommen. Auch diese werde ich allerdings im Internet unter www.melhorn.de/Herzinfarkt veröffentlichen, damit sich die Bürger informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

 

Eine Antwort erhielt ich nicht!

 

 

 

59.2.9. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung täuscht die CDU?

Wie in Kapitel 48.1. belegt, hat die CDU gegen die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes gestimmt, durch die inzwischen rund 10 000 Medikamente der sog. Alternativmedizin aus dem Markt genommen werden mussten.

Entgegen den Erklärungen der Politik war dies dabei keine Maßnahme zum Schutze der Verbraucher - siehe Kapitel 53.1. - und damit der kranken Menschen. Allein das aber hätte ein solches Tun gerechtfertigt. Tatsächlich diente diese 10. Novelle ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen der Großpharmaindustrie - siehe Kapitel 49 und Kapitel 49.1.

Entgegen den Verlautbarungen der Politk war dies auch keine Maßnahme zur Senkung der Krankheitskosten, denn etwa im Falle des Wirkstoffes Strophanthin würde eine Förderung des flächendeckenden Einsatzes von Strophanthin den Gesundheitsmarkt und damit die Krankenkassen jährlich mit Milliarden entlasten. Eben das aber soll nach dem m.E. manipulierten Willen der Bundesregierung vermieden werden, um die Gewinne der Pharmaindustrie zu begünstigen und damit angeblich Arbeitsplätze zu schaffen. Das Gegenteil ist der Fall.

 

PS: Ein für Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber bei mir ins Internet gestellt! - erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die offene Feindschaft der sog. Schulmedizin: " Skandal Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Strophskandal/ - gegen den Begründer der Oralen Strophanthintherapie, Dr. Berthold Kern."

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

 

60. Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!

In Kapitel 59. Die Haltung der Politik zum Strophanthinproblem habe ich das dürftige bis ablehnene Echo der Politiker auf mein Bemühen um das bundesdeutsche Gesundheitssystem dargelegt. Dabei ist es ein wirtschaftlicher wie politischer Skandal, dass durch Verdrängen des, auch körpereigen hergestellten Hormons Strophanthins vom Gesundheitsmarkt jährlich Zehntausende ihr Leben lassen müssen, nur um die Gewinne der Großpharmaindustrie zu fördern.

Der behördliche und politische Umgang mit dem Herzwirkstoff Strophanthin steht dabei auch für andere Medikamente. Über die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzess wurden unter dem heuchlerischen Vorwand, das Gesetz diene der Gesundheit der Bürger, seit 2003 rund 10 000 Arzneimittel der sog. Alternativen Medizin aus dem Markt gedrängt. Seither ist der Gesundheitsmarkt fest in Händen der Großpharmaindustrie mit ihren gefährlichen, da verschreibungspflichtigen Mitteln, schon weil - welcher Treppenwitz! - nur noch diese von den Krankenkassen ersetzt werden. Dabei wäre Alternativmedizin teilweise nicht nur wirksamer, sondern vor allem billiger.

Aber so ist/läuft das eben in der Bundesrepublik!

Wie einfach es für die Bundesregierung wäre, dem Wirkstoff Strophanthin durch Aufhebung der Verschreibungspflicht den ihm gebührenden Platz in der Therapie von Herzkranken u.a. zukommen zu lassen, belegt jedenfalls das Schreiben des 24.5.04 des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Gesundheit und soziale Sicherung der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag , Andreas Storm an einen Teilnehmer der Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60 :

" ... haben Sie vielen Dank für Ihre mail vom 30. März 2004 und Ihr Schreiben vom 3. Mai 2004 zum Erlöschen der arzneimittelrechtlichen Zulassung für Strophanthin infolge der 10. AMG-Novelle der rot-grünen Bundesregierung. Eine Aufhebung der Verschreibungspflicht von Strophanthin ist nur durch eine nicht zustimmungspflichtige Rechtsverordnung der Bundesregierung möglich, an deren Erlaß die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht beteiligt sind. Im übrigen ist der Memungsbildungsprozeß zu diesem Thema innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion noch nicht abgeschlossen, und auch der Bundestagsausschuß für Gesundheit und Soziale Sicherung hat sich bisher nicht mit einem entsprechenden Anliegen befaßt.(Anm. nachträgliche Hervorhebung )
Mit freundlichen Grüßen"

 

Die Bundesregierung müsste also nur wollen!

§ 36 Arzneimittelgesetz gibt ihr die rechtliche Handhabe!

 

 

 

 

60.1. Der ungehörte Aufruf vom 25.2.04



Über Hintergründe und fachliche Einzelheiten dieses Aufrufes informieren Sie die Artikel "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm, sowie "Herzinfarkt: Strophanthin - das körpereigene Hormon" - http://www.melhorn.de/Strophhormon/index.htm.


Allen Politiker müsste klar sein, dass der Zusammenbruch des bundesdeutschen Gesundheitssystems - das ja früher funktionierte! - weniger Folge davon sein kann, dass die Kranken hinsichtlich Behandlung und Medikation immer anspruchsvoller werden. Schließlich wissen die wenigsten Kranken, was der Arzt mit ihnen tun soll oder kann, sondern sie sind einfach nur krank, haben Schmerzen oder Schwächen und wollen dies behandeln lassen.

Dass die Kranken in der Regel selbst nicht wissen, was sie zum Erreichen eines Therapieerfolges benötigen, beweist sich schon daran, dass sie medizinischerseits in der Regel alles 'brav' über sich ergehen lassen - allerdings in der bevölkerungsweit sinkenden Hoffnung auf therapeutischen Erfolg nach Arztbesuch. Das - und nichts anderes! - beweist das von der Politik so heftig gescholtene 'Ärzte-hopping' der Kranken. Wären die Ärzte besser, gäbe es kein Arzt-hopping!

Das Problem des Gesundheitswesens liegt folglich nicht daran, dass es heute andere oder gar schwierigere Krankheiten gibt, als zu jenen Zeiten, da das bundesdeutsche Krankheitssystem noch bezahlbar war! Es liegt auch nicht daran, dass patientenseitig angeblich immer mehr Blaumacher und Schmarotzer am Werk sind!

Tatsächlich kann die Kostenentwicklung nur darauf zurückzuführen sein, dass die sog.Volkskrankheiten zum einen öfters auftreten, zum anderen heute weit kostenaufwendiger behandelt werden als früher.

Auf den Prüfstand gehören daher unter Kostenaspekten die heutigen Behandlungsmethoden und Vorbeugungsmaßnahmen sog. Volkskrankheiten.

Denn gerade für die wichtigsten Volkskrankheiten sind keineswegs aufwendige Behandlungen nötig, die in der Regel nur Apparatehestellern und den damit arbeitenden Medizinern nutzen. Dies ist in diesem Artikel ausreichend dargelegt.

Deshalb bin ich nicht gegen das Geldverdienen durch Heilausübung , aber wenn das System offenkundig daran zusammenbricht, dass es durch die Gier vieler unbezahlbar wird, so ist nun mal bei den Verdienern anzusetzen!

Maßstab kann dabei durchaus jene Medizin sein, die - bei gleicher Krankheit! - in anderen und vor allem weniger technisierten Ländern auch - und nicht weniger erfolgreich! - bei den einzelnen Krankheiten zum Einsatz kommen.

Kostengünstige Behandlungs- oder Vorbeugungsmethoden mögen schlichter sein, aber deshalb nicht schlechter und sind auch nicht herablassend als eine Art Barfussmedizin abzutun. Denn was nutzt dem bundesdeutschen Kranken die apparative Glitzerpraxis seines Behandlers, wenn ihm dieser nach Ausbildung und aus Kostengründen nicht helfen kann?

Beispiel dieser politisch gedeckten Fehlentwicklung ist der Wirkstoff Strophanthin.

Im Jahre 1928 sagte der damalige 'Herzpapst' Prof. Eden noch, es sei ein ärztlicher Kunstfehler, dem Herzkranken Strophanthin vorzuenthalten. Nach einer beispiellosen Hetzkampgane der Schulmedizin ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, - die m.E. von der Großpharmaindusrie 'gesponsert' wurde! - soll nun das letzte Strophanthinmittel dadurch vom Markt verschwinden,dass ihm die Nachzulassung verweigert wird.

Erhebliche Mitschuld an dieser Fehlentwicklung haben die Hochschulen, denn längst leidet das bundesdeutsche System auch und gerade darunter, dass ein Heer von Ärzten heute so ausgebildet wird, dass sie schließlich in oft erstaunlicher Unwissenheit über das Zusammenspiel von Krankheiten hilflos vor den Kranken stehen. Viele Ärzte wurden deshalb resignierend zum Rezeptaussteller im Minutentakt - eine Entwicklung, die schon vor Jahren durch die klangvolle Phrase des 'Arztes in Ausbildung' vertuscht werden sollte.

Davon kann nicht ablenken, dass diese gutwilligen 'Blender in Weiß' dennoch ein hohes Ansehen in der Bevölkerung genießen, weil u.a. eine willige Fernsehwelt das Scheinbild vom braven Landarzt und smarten Klinikchef vermarktet.

Die Abrechnungsskandale um Ärzte vermitteln eine andere Wirkllichkeit. Wer zudem als Patient nicht selten jahrelang von diesem zu jenem Arzt gelaufen ist - nicht, weil er meint, er könne skrupellos das Geld der Versichertengemeinschaft ausgeben, sondern weil ihm keiner der 'Weißkittel' helfen konnte - der weiß, wovon ich rede.

 

 

 

 

60.2. Prangern Sie an! Beschweren Sie sich um Ihrer eigenen Gesundheit willen!

Setzen Sie sich bei den Bundespolitikern aller Parteien nachdrücklich dafür ein:

1. Fordern Sie, den Herzwirkstoff Strophanthin wieder aus der in den 70er-Jahren ergangenen Verschreibungspflicht zu nehmen, denn Strophanthin ist bei oraler Einnahme ungefährlich und geeignet,
jährlich Hunderttausende vor Herzinfakt und Infarkttod zu bewahren.

2. Prangern Sie die geschickte Vorgehensweise der Politik an, die Altenativmedizin zwar nicht verbietet, aber über die unsägliche 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes durch wirtschaftliche Überforderung der Hersteller
die alternativen Medikamente gleichsam 'eindampfen'.

Diese wirtschaftliche Überforderung mittelständischer Betriebe geschieht mittels der 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes über Nachzulassungsverfahren, die den einzelnen Hersteller je Medikament Millionen kosten und daher nur von kapitalstarken Unternehmen finanzierbar sind. Wegen der Millionen teuren, klinischen Doppelblindstudien würden sich solche Nachzulassungen außerdem nur rechnen, wenn ein solches Medikament danach für den Antragsteller unter Patentschutz stehen würde. Einen solchen Patentschutz gibt es aber wiederum wegen der oft jahrzehntelangen Anwendung dieser Präparate nicht.

Würde ein Unternehmen für seine sog. 'Altpräparate' trotzdem ein Nachzulassungsverfahren finanzieren, so könnte es - schon wegen der manchmal jahrzehntelangen Erprobtheit des Medikaments - gewiss den medizinischen Ansprüchen einer Nachzulassung genügen. Das wirtschaftliche Problem liegt jedoch darin, dass mit dem Erhalt der teuer finanzierten Nachzulassung kein Schutz gegen die Konkurrenz erworben wird! Vielmehr wurde das nachzulassende Unternehmen den sog. Nachahmerpräparaten (Generica) die arzneimittelrechtlichen Voraussetzungen finanzieren - und daran schließlich wirtschaftlich selbst zugrunde gehen.

Eine solche Arzneimittel-Politik bringt gewollt daher nur überteuerte, patentierte Medikamente. Diese können sich therapeutisch allerdings nicht mehr auf die Ergebnisse jahrzehnte- oder gar jahrhundertealter, therapeutischer Erprobung stützen, sondern nur auf oft zweifelhafte Doppelblindstudien ihrer Zulassungsverfahren - siehe hierzu den Lipobay-Skandal, den Conterganfall u.a. - und damit auf geschickt vermarktete Werbeaussagen für das einzelne Präparat.

Experimentierfeld neuer Medikamente sind nach dem Willen der Bundespolitik dadurch die Kranken, die zukünftig auch nicht mehr auf bewährte Altmedikamente ausweichen können.

Vertuscht wird diese politische Begünstigung der Großpharmaindustrie durch deren riesigen Werbeaufwand für ihre patentgeschützten Arzneimittel!

 

 

 

 

60.3. Die Folgen der personellen Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag

Dass die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes überhaupt erlassen wurde, ist Folge mangelnder Sachkenntnis der Politiker etwa beim Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag. Das ergibt sich schon aus den Berufsangaben der Politiker des Gesundheitsausschusses - siehe Kapitel 60.5.

Unter den 31 Mitgliedern des Gesundheitsausschusses sind überhaupt nur
6 Ärzte und auch von diesen hat schon ausbildungsbedingt keiner jemals mit sog. Alternativmedizin gearbeitet. Die restlichen 25 ordentlichen Mitglieder dieses Ausschusses haben von Medizin keine Ahnung!

Solche ahnungslosen Politiker werden natürlich leicht das Opfer der manchmal professoralen Top-Lobbyisten mächtiger Pharma- und Gerätehersteller!

Niemand wird natürlich erwarten können, dass ein Gremium wie der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages nur aus Ärzten für Naturheilverfahren besteht! Aber wer über ein fachfremdes Thema von solcher Bedeutung entscheidet - und seine Entscheidung dann an den Deuschen Bundestag zur formalen Abstimmung weiterleitet - müsste sich entsprechend sachkundig machen!

Aber die Beratergremien bestehen bekanntlich nur aus
Lobbyisten der Ärzteschaft, der medizinischen Gerätehersteller und der Pharmalobby!

 

Die Politiker entschieden somit ohne jede Sachkenntnis,
- aber im Wissen, nur einseitig beraten zu sein!

Das aber ist der eigentliche Skandal!

Das Beispiel Strophanthin belegt, dass dadurch jährlich Siechtum und Tod Hunderttausender in Kauf genommen wurde - nur um die wirtschaftlichen Interessen kapitalstarker Pharmakonzerne zu fördern.

Bitte fordern Sie die Politiker aller Parteien - voran die Regierung! - daher auf, diesem Tun ein Ende zu setzen! Dabei unterstelle ich, dass die meisten Poltiker gar nicht wissen, was mit der 10. Novelle zum Arzneimittelgesetz in Wirklichkeit beabsichtigt ist.

Wenden Sie sich an die Politiker - durch E-mail, Brief oder rufen Sie diese an!

Machen Sie die Verpflichtung der Politik für das gesundheitliche Wohl aller Bürger deutlich!

 

Und/oder
ziehen Sie ihre politischen Konsequenzen
als Wähler!

 

Es geht hier vorrangig - aber nicht ausschließlich - um das herzwirksame Medikament Strophanthin und dessen uneingeschränkte Verfügbarkeit für die Bevölkerung!

Nachdem die Schulmedizin heute von Strophanthin in der Regel nichts mehr weiß, muss durch Aufhebung der Verschreibungspflicht wenigstens die Selbstmedikamentation der Bürger wieder möglich werden, um Siechtum und Tod von jährlich Hunderttausenden zu verhindern!

Lassen Sie das die Politik wissen!

 

 

 

60.4. Ein Fall für einen Volkentscheid

Die Geschehnisse um das für viele lebenswichtige Strophanthin beweisen die demokratische Fehlentwicklung in der BRD, die uns E r w a c h s e n e vorrangig zum Spielball wirtschaftlicher Machtinteressen degradiert.

Dieser Aufruf ist keine Unterschriftenaktion. Es sei daran erinnert, das im Jahre 2000 bereits eine Sammlung mit rund 750 000 Unterschriften gegen die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes entweder im Keller des Bundegesundheitsministeriums landete oder im dortigen Reisswolf. Eine Unterschriftenaktion macht aber nur Sinn, wenn die Politiker den Bürger endlich ernst nehmen würden..

Weil dies nicht der Fall ist, gibt es in der BRD aber auch keine Volksentscheide - wie etwa in der Schweiz - denn mit solchen Möglichkeiten der Demokratiegestaltung hätten die Bürger eine Macht und ein Ausgleichsinstrument aktueller Politik in der Hand.

Vieles wäre in den letzten Jahren anders und besser gemacht worden,
wenn es Volksentscheide gäbe!

Das aber missfällt jenen Politikern, denen es - m.E. Ausdruck von Machtsüchigkeit - bei Mandatsausübung vorrangig um Macht und Abgeordnetenstatus geht.

In unserer bundesrepublikanischen 'Steinzeit-Demokratie' halten sich solche Politiker daher weiterhin den Bürger als bloßes Stimmvieh!
Wohl auch, weil sich die Bürger das bieten lassen!

Dies muss sich ändern!

Ein Denkmodell zu diesem Thema habe ich in den Artikeln "Abgeordnete und Demokratie - Parlament und Grundgesetz" - http://www,melhorn.de/Dauerparlamentarier - und "Neue Präambel zum Grundgesetz" - http://www.melhorn.de/Praeambel - vorgestellt.

 

 

 

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter http://www.melhorn.de./Petition/

 

 

 

 

61. Die Internet-Adressen der Bundestagsabgeordneten

Die erfoderlichen Einzelangaben über die Erreichbarkeit der Abgeordneteten erhalten Sie über deren Hompage im Bundestag: Der im Herbst 2005 neu gewählte Bundestag setzt sich auch in seinen Ausschüssen anders zusammen. Das werde ich später wohl noch korrigieren, doch sei schon hier gesagt, dass sich durch die geänderte personelle Besetzung des 'neuen' Gesundheitsausschusses bezüglich der oben getroffenen Feststellungen seiner Abhängigkeit von der Pharma- und Medizingeräteindustrie und deren Lobbyisten - siehe Kapitel 60.3 - eigentlich nichts ändert. Es werden im Grunde nur Namen ausgetauscht.

1. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt - Lehrerin - http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,20400,00.htm?wp=15&mdbid=172

 

2. Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung ( Anzahl Mitglieder: 31):

Vorsitzende Dr. Martina Bunge, DIE LINKE - Sozialwissenschaftlerin - http://www.bundestag.de/mdb/bio/B/bungema0.html
Stellv. Vorsitzender: Dr. Hans Georg Faust, CDU/CSU - Arzt -
http://www.bundestag.de/mdb/bio/F/faustha0.html

 

Mitglieder CDU/CSU:

Albach, Peter - Jurist - http://www.bundestag.de/mdb/bio/A/albacpe0.html
Bauer , Dr. Wolf - Apotheker - http://www.mdb-bauer.de
Eichhorn,Maria - Diplomhandelslehrerin, Diplombetriebswirtin - http://www.bundestag.de/mdb/bio/E/eichhma0.html
Dr. Hans Georg Faust, - Arzt - http://www.bundestag.de/mdb/bio/F/faustha0.html
Hüppe , Hubert - Stadtoberinspektor - http://www.huberthueppe.de
Koschorrek, Dr. Rolf - Zahnarzt - http://www.bundestag.de/mdb/bio/K/koschro0.html
Scharf, Hermann-Josef- Kaufmann - http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/scharhe0.html
Straubinger, Max - Versicherungsfachmann, Selbständiger Generalvertreter, Landwirtschaftsmeister - http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/strauma0.html
Spahn , Jens - Bankkaufmann - http://www.jens-spahn.de
.http://www.gerald-weiss.de
Widmann-Mauz , Annette - Juristin, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-CSU-Fraktion - http://www.widmann-mauz.de
Zylajew, Willi - Stellvertretender Geschäftsführer (ruhend), Diplom-Sozialarbeiter - http://www.bundestag.de/mdb/bio/Z/zylajwi0.html

 

Mitglieder SPD:

Friedrich, Peter- Diplom-Verwaltungswissenschaftler - http://www.bundestag.de/mdb/bio/F/friedpe0.html
Hovermann , Eike Maria - Lehrer - http://www.bundestag.de/mdb/bio/H/hoverei0.html
Kleiminger, Christian- Rechtsanwalt - http://www.bundestag.de/mdb/bio/K/kleimch0.html
Lauterbach, Dr. Karl - Universitätsprofessor - http://www.bundestag.de/mdb/bio/L/lauteka0.html
Mattheis , Hilde - Lehrerin - http://www.hilde-mattheis.de
Rawert, Mechthild - Diplom-Pädagogin, Diplom-Sozialpädagogin - http://www.bundestag.de/mdb/bio/R/rawerme0.html
Reimann ,Dr. Carola - Biotechnologin - http://www.carola-reimann.de
Spielmann ,Dr. Margrit - Bürgermeisterin - http://www.margrit-spielmann.de
Teuchner, Jella - Gewerkschaftssekretärin, Industriekauffrau - http://www.bundestag.de/mdb/bio/T/teuchje0.html
Volkmer , Dr. Marlies - Fachärztin für Dermatologie und Venerologie.- http://www.bundestag.de/mdb/bio/V/volkmma0.html
Wodarg , Dr. Wolfgang - Ltd. Medizinaldirektor a. D., Arzt - http://www.wodarg.de

 

Mitglieder FDP:

Bahr , Daniel - Bankkaufmann - http://www.daniel-bahr.de
Heinz Lanfermann - Rechtsanwalt, Staatssekretär a. D. - http://www.bundestag.de/mdb/bio/L/lanfehe0.html
Dr. Konrad Schily - Arzt, Gründungspräsident Universität Witten-Herdecke - http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/schilko0.html

 

Mitglieder DIE LINKE:

Dr. Martina Bunge - Sozialwissenschaftlerin - http://www.bundestag.de/mdb/bio/B/bungema0.html
Klaus Ernst - Gewerkschaftssekretär - http://www.bundestag.de/mdb/bio/E/ernstkl0.html
Frank Spieth - Gewerkschaftssekretär - http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/spietfr0.html

 


Mitglieder GRÜNEN:

Bender , Birgitt - Juristin- http://www.bundestag.de/mdb/bio/B/bendebi0.html
Elisabeth Scharfenberg - Diplom-Sozialpädagogin (FH), Berufsbetreuerin - http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/scharel0.html
Dr. Harald Terpe - Arzt - http://www.bundestag.de/mdb/bio/T/terpeha0.html

 

Die Stellvertreter der Abgeordneten des Gesundheitausschusses erreichen Sie über: http://www.bundestag.de/ausschuesse/a14/mitglieder.html

 

 

 


62. Literaturverzeichnis

Die Bewunderer umfangreicher Literaturverzeichnisse muss ich enttäuschen. Hier brauchte ich das nicht. Es genügen die Verweise auf die Veröffentlichungen mit ihren sehr umfassenden Literaturverzeichnissen, die dieser Arbeit zugrunde liegen

Der obige Artikel ist schließlich keine sog. wissenschaftliche Arbeit, sondern im Grunde immer nur für den Laien geschrieben - was mich - auch ohne Literaturverzeichnis! - natürlich trotzdem verpflichtet, kenntlich zu tun, was nicht 'auf meinem Mist gewachsen' ist. Ich denke, das habe ich redlich getan.

Es wäre mir jedenfalls zuwider, mich mit 'fremden Federn' im Sinne eines Plagiats zu schmücken. Meine Aufgabe sah ich schließlich stets nur in der kritischen Situationsbewertung und zusammenschauenden Analyse der Arbeiten Dritter.Die hier genannten Fakten sind fast nie Erkenntnisse von mir. Wo ich aus meiner Praxiserfahrung argumentiere, wird dies deutlich.

Wer es trotzdem 'wissenschaftlich' haben möchte, der sei neben dem nachfolgend angegebenen Verzeichnis
"Literatur zu Herzinfarkt und Peroral-Strophanthin
"
vor allem auf das umfangreiche Literaturverzeichnis ( 1388 Quellenangaben! ) des verständlich geschriebenen Buches von Rolf-Jürgen Petry "Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt - STROPHANTHIN - Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikamentes" - http://www.melhorn.de/Strophbuch/index.htm verwiesen. Der Autor hat diese Quellen in fünfjähriger Arbeit gesichtet und ist sehr kritisch und überlegt damit umgegangen.

Vom selben Autor - dem weltweit wohl besten Kenner der Stropahnthintragödie - auch das Literaturverzeichnis in seinem Artikel Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch g-Strophanthin - http://www.melhorn.de/Stropherfahrung/index.htm#12

Ein weiteres Literaturverzeichnis bei Dr. med. Berthold Kern in " Bypass und Bypassoperation für das Herz - der 'Koronar-Bypass' " - http://www.melhorn.de/Bypass/Bypass2.htm#Lit

Sehr umfangreich auch das Literaturverzeichnis bei Dr. med Berthold Kern in Teil 7 von "Herzinfarkt - Drei Wege zum Infarkt" - http://www.melhorn.de/Infarktwege/Infarktwege7.htm

Ein nur kurzes Publikationsverzeichnis bei Dr. med. Berthold Kern in Teil V von "Schlaganfall und seine Verhütung durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt" - http://www.melhorn.de/Schlaganfall/Schlaganfall5.htm#HEAD17

 

Ein chonologisches Literaturverzeichnis über Veröffentlichungen zum Thema Herzinfarkt und Peroral-Strophanthin überließ mir Hans Kaegelmann, Internist uund Präsident der Internationalen Gesellschaft für interdisziplinäre Wissenschaften ( Interdis ). ( Anfragen über INTERDIS beantwortet: Frau Christel Lenz, Tannenweg 8, D 35614 Asslar - Werdorf, Fax 06443-810977 - Tel: 06443 - 810976, mail: christel,lenz@t-online.de) :

 

Literatur zu Herzinfarkt und Peroral-Strophanthin

in chronologischer Reihenfolge V. = Verlag. S. = Seite(n). Fa. = Firma. Aufl. = Auflage.

E. Edens: Digitalis-Fibel. 1941. 3. Aufl. 1948.

B. Kern: Die Herzinsuffizienz. 1948. V. Enke.

B. Kern: Die Linksinsuffizienz. Studienreihe Fa. Boehringer, Mannheim. 1949.

B. Kern: Die orale Strophanthin-Behandlung. 1951. V. Enke. Fa. Boehringer, Mannheim: Studienreihe: Für und wider die orale Strophanthin-Therapie. 1951.

H. Sarre: Strophanthinbehandlung bei Angina pectoris. Therapie-Woche. 1952/53,3,311.

B. Kern: Zum Nachweis der Strophanthin-Resorption. Medizinische Wochenschrift. 1952,6,371-374.

M. Halhuber, Th. Landscherat, K. Meusburger: Zur Strophoral -Therapie. Medizinische Klinik 1954,36,1440-1443.

G. Baroldi, G. Scomazzoni: Coronary Circulation in the normal arid pathologic heart. American Registry of Pathology. Washington D.C. 1967.

B. Kern, W. Rothmund: Zur Verhütung von Myokard-Infarkten infolge Myokard-Euthetisierung. Broschüre. 1967.

B. Kern: Zur Infarktverhütung durch Myokardbehandlung. Der Landarzt. 1968,24,1146-1151.

B. Kern: Der Myokardinfarkt. 1969. 3. Aufl. 1974. V. Haug.

M. Heyde: Behandlung der chronischen ambulanten Linksinsuffizienz mit einem neuen g-Strophanthinpräparat. Der deutsche Apotheker. 1970, Okt.,158 ff.

B. Kern: Drei Wege zum Herzinfarkt. Kardiologie-V. 1971.

W. Doerr: Pathologie der Koronargefäße. Wiener Klinische Wochenschrift. 1972,84,513.

M. v. Ardenne, H.G. Lippmann: QTc-Zeit-Messungen zum Beginn der Schutzwirkung verschiedener Herzglykoside bei oraler Applikation. Cardiologisches Bulletin. 1972/73,6/7.

W. Rothmund: Kurzfibel der Kardiologischen Praxis. 1973.

H.H. Schöffler: Wissenschaftskrise Herzinfarkt. 1973.

G. Baroldi: Coronary heart disease: Significance of the mor-phologic lesions. Am. Heart Journal. 1974,85,65.

G. Baroldi et alias: Morphology of acute myokardial infarction in relation to coronary thrombosis. Am. Heart Journal. 1974,87,65.

M. v. Ardenne: Messungen zur Wirksamkeit von perlingual gegebenem g-Strophanthin nach der Methode des kardialen Anspannungsindex. Cardiologisches Bulletin. 1975,10/11,3-16.

Stellungnahme von M. v. Ardenne. Medical Tribüne. 1976,44.

Udo Köhler: Die orale Strophanthintherapie bei Angina pectoris. notabene medici. 1976,8.

H. Schaefer, M. Blomke: Herzkrank durch psychosozialen Stress. 1977. Hüthig-V.

R.E. Dohrmann: Klinisch-poliklinische Studie über die Wirksamkeit von g-Strophanthin bei Angina pectoris und Myocard-infarkt. Cardiologisches Bulletin. 1977,14/15,3-7.

H. Schaefer: Der Infarkt ist ein zelluläres Ereignis. 1978. RGI = Rundbrief der Gesellschaft für Infarktbekämpfung 32.

B. Kern: Diagnostik und Therapie der Myokardschäden zur Infarktverhütung. HP-Journal. 1978,4.

G. Baroldi: Coronary Stenosis: Ischemic or non-ischemic factor? Am. Heart Journal. 1978,91,683. Deutsch in RGI 35.

G. Baroldi: Plötzlicher koronarer Tod. Eine postmortale Studie über 208 selektierte Fälle im Vergleich zu 97 "Kontroll"-Personen. 1979. RGI 40.

Myokardinfarkt. Das rheologische Konzept in Theorie und Praxis. 1980. V. Gentner. Stuttgart. Darin: H. Schmid-Schönbein: Myokardiale Durchblutungsstörungen aus der Sicht der Mikrorheologie des Blutes in der Endstrombahn.

M. v. Ardenne, P.G. Reitnauer: Weitere Untersuchungen zur Pharmakokinetik des g-Strophanthins bei perlingualer Applikation.

R.E. Dohrmann u.a.: Klinische Erfahrungen mit der kombinierten Kortison-Strophanthin-Therapie bei akutem Myokardinfarkt.

M. v. Ardenne, B. Kern: Der Herzinfarkt als Folge der lyosomalen Zytolyse-Kettenreaktion.

J. Grabka: Frühbehandlung von stenokardischen Beschwerden bei Untertagebergleuten. Erfahrungsheilkunde. 1981,1162-3.

U. Köhler: Angina pectoris und Herzinfarktprophylaxe ein dankbares Feld der Allgemeinmedizin. Erfahrungsheilkunde. 1982,1,13.

H. Schmid-Schönlein: Was ist eine Mikrozirkulationsstörung? Ärztliche Forschung. 15.10.1982.5.3.

G. Baroldi: Pathophysiology of acute myokardial infarction. Journal of Medical Science. 1983,88,159.

Dokumentation ambulanzkardiologischer Therapie-Ergebnisse nach Anwendung oralen g-Strophanthins von 3645 ärztlichen Stellungnahmen zur Strodival-Therapie aus der Zeit von 1976 -1983. Fa. Apotheker A. Herbert. Wiesbaden. Januar 1984.

E. Klimanek: Wer informiert ist, lebt länger! 1984. V. Zur heilen Welt. 1984.

B. Kern: Sensationsmeldungen aus den USA: "Der Koronar-Bypass war offensichtlich falsch programmiert..." Naturheilpraxis. 1984,10,1161-1198.

B. Kern: Allgemeine Kurz-Informationen für den behandelnden Arzt. Info ohne Jahreszahl.

G.G. Beiz, B. Schneider u.a.: Pharmacodynamic Effects of Quabain Following Single Sublingual and Intravenous Dosis in Normal Persons. Kurzreferat daraus in Bulletin 21 der Fa. Herbert, Wiesbaden.

R.E. Dohrmann: Neuere Therapie der instabilen Angina pectoris bei koronarer Herzerkrankung. Erfahrungsheilkunde. 1984, 4,183-190.

Horst Brembach: Infarktvorbeugung in der Arbeitsmedizin, notabene medici. 1984,7,613-616.

H. Salz: Der Infarkt - nicht nur ein medizinisches Phänomen. Erfahrungsheilkunde. 1984,12,865.

G. Baroldi: Pathophysiologie des akuten Myokardinfarkts. 1985. RGI 64.

J. Herrmann: Über den Versuch, eine in sich schlüssige und in der Empirie bestens bewährte Therapie mittels des wissenschaftlich irrelevanten Resorptionsbegriffes über Jahrzehnte immer wieder zu diskreditieren. 1985. RGI 65.

Studienkreis für Infarktprobleme: Strophanthin-Report. 1985.

H. Salz, B. Schneider: Perlinguales g-Strophanthin bei stabiler Angina pectoris. Ergebnis einer placebokontrollierten doppelblinden Praxisstudie. Zeitschrift für Allgemeinmedizin. 1985, 33,1223-1228.

K. Kaemmerer, M. Kietzmann: Verhalten der Eiweißsynthese im Herzmuskelgewebe von Ratten nach oraler Gabe von g-Strophanthin. Berlin-Münchener Tierärztliche Wochenschrift. 1986,8,262-267.

R.E. Dohrmann: Echokardiographische Studie zum Wirkungsnachweis äquivalenter Dosierungen von Nitrolingual und Strodival spezial bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Cardiologisches Bulletin. 1986,1,28-32.

B. Kern: Arterien-Bypässe nutzlos. Naturheilpraxis. 1987,4-5, 582-599.

J. Herrmann: Die orale g-Strophanthin-Therapie. 1987. RGI 74.

J. Herrmann: Zur Pharmakologie von g-Strophanthin. therapeutikon. 1988,2,13-19.

R. Ellinger: g-Strophanthin peroral. Erfahrungsheilkunde. 1988,

R. Ellinger: Geschichte des Strophanthins und Empirie des oralen g-Strophanthins. therapeutikon. 1988,9,3-8.

R.E. Dohrmann: Kritische Anmerkungen zur Wirksamkeit von g-Strophanthin. therapeutikon. 1988,9,9-11.

J.P. Herrmann: Zur Pharmakologie von g-Strophanthin. therapeutikon. 1988,9,13-19.

H. Salz: Infarktgenese falsch interpretiert. 1988. RGI 76.

H. Salz, W. Strothenke: Praxis der perlingualen g-Strophanthin-Therapie. 1988. RGI ?9-

Gesellschaft für Infarktverhütung. g-Strophanthin-Info. 12.9.91.

J.P. Herrmann: Die orale Strophanthin-Therapie. Hufeland-Journal. 1992,1,3-9.

W. Dürsch: Sind die meisten Infarkte verhütbar? 2 Bände. V. Kritische Wissenschaft. Windeck / Sieg.

J.P. Herrmann: Die verhinderte Infarktprophylaxe. EGO Gesundheitsmagazin. 1992,1,16.

H. Kaegelmann: Die allerdringlichste Notwendigkeit des weltweiten Einsatzes von Strophanthin. Gesundheitspolitische Umschau. i992,6,XLVI-XLVIII.

B. Kern: Vor Bypass wird gewarnt, räum & zeit. 1992,57,12-27.

Strodival. Fachinformation der Fa. Herbert. August 1992.

W. Dürsch: Hyperskandal Dogmosen. V. Kritische Wissenschaft, 1992.

M. Fritsch: Mikrowellen und Herzinfarkt. 1993. Priv. Institut für baubiologische Anwendungen.

H. Kaegelmann: Strophanthin, Segen der Menschheit. 1994. V. Kritische Wissenschaft.

H. Kaegelmann: Herz-Kreiskauf-Krankheiten endlich im Griff. 2001. V. Kritische Wissenschaft.

Dr. Benjamin SantL: Die Pille gegen Herzinfarkt. MecüPress, Panama, London. Volkstümlicher Auszug aus vorigem Buch.

Wolf-Alexander Melhorn: Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/
mit der Aktion: Staatsbürger gegen Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundesregierung am Tod Tausender! - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Rolf-Jürgen Petry: Strophanthin. Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikaments. Wissenschaftliche und allgemeinverständliche Darstellung der Fakten. Mit Vorwort von Prof. Dr. Hans Schaefer.

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

Zu Einleitung und Inhaltsverzeichnis von 'Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall' - http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de//index.html

 

 

Zum Gästebuch
http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 

 

 

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