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Impfschäden und ADS


Zur 'Erziehung' von Kindern mit Psychopharmaka

 

 

von

Peter S. u.a.

 

0176-21329278

 

 

Mit insbesondere auch politischen Anfügungen von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

keywords:"Impfen,Tetanus,Homöopathie,Impfschaden,Impfschadensyndrom, Charakter

 

 

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


 

 

 

Vorwort von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn - Heilpraktiker

Die Behandung vieler Impfschadenfälle ist heute schulmedizinisch ähnlich und nach meiner Beobachtung meist schon deshalb fragwürdig, weil selten ein Arzt das Wort Impfschaden auch nur zu denken wagt! Weil es angeblich keine Impfschäden gibt, ist diese Verweigerung der Ärzteschaft allerdings durchaus konsequent, auch wenn sie die Betroffenen dann lebenslang in der Gesellschaft ausgrenzt und ihre Familie meist unglaublichen Belastungen seelischer wie körperlicher Natur aussetzt.

Dadurch wird in der Therapie ärztlicherseits üblicherweise nur an Ausnahmesymptonen kuriert. Zur wirklichen Schadensbehebung wird therapeutisch ansonsten nichts getan! Das wird auf Krankengymnasten und Logopäden abgeschoben und jeweils deren fachlichen Fähigkeiten überlassen - was problembezogen keineswegs ein Nachteil sein muss, aber nur selten wirklich abhilft.

Die jeweilige Schadensverursachung - nämlich das Impfen! - bleibt dadurch aber weiterhin außen vor und unthematisiert. Noch keine der von mir behandelten Familien hat ihr Schicksal aber anders verstanden, als eine ganz schwere Prüfung aller. Denn das betroffene Kind kann nichts dafür und auch nichts dagegen tun, sondern ist manchmal nur erschreckend und bedrückend hilflos! Weil es geimpft wurde!

Das wiederum scheint mir durchaus gewollt! Die Gründe für diese - sollte man eigentlich annehmen! - eher ungewöhnliche Haltung der Ärzteschaft und Behörden sind dabei recht vielschichtig und schwer zu durchschauen. Lesen Sie dazu

 

Impfen und Impfschaden!
Bundesdeutsche Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz

Kommentar zum Thema Impfen in der BRD
am Beispiel des 'Impfschadenfalles Nancy'!

http://melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm

von dipl.rer.pol. Melhorn/Heilpraktiker

Können Sie sich als Bürger gegen diese Art 'Gesundheitspolitik' eigentlich wehren? Ich denke: Ja!

Indem Sie Parteien abwählen, die so was ermöglichen bezw beibehalten!

Lesen Sie das Essay, wie solcher Widerstand der Wählenden politisch ausgehebelt ist und Sie als manipuliert werden:

Die Dummheit der Wähler!
http://www.melhorn.de/Dummheit.htm

 

Der Impfschadenfall Nancy hat auffällige Parallelen in der Impfschadensentwicklung anderer Kinder! So laufen auch andere schwere Schadensverläufe ab, über die hier nicht berichtet wird!

DerTod der kleinen Johanna ist der erschütternde Schluss mancher solcher Geschichten, die aber von den Ärzten nie als Impfschaden eingestuft werden, um das bundesdeutsche Impfgeschäft zu beschädigen!

Den Leser bitte ich, sich beim Lesen dieser Berichte immer bewusst zu machen, dass dies durchaus auch seine eigene Geschichte sein könnte, wenn er sein Kind impfen ließ oder noch impfen lässt! Die Eltern dieser geschädigten Kinder waren auch guten Glaubens gewesen, alles richtig zu machen und für ihr Kind das Beste!

Diese Impfschadenfälle stehen nur deshalb so ausführlich im Internet, weil mancher eben doch glaubt, Impfen sei eine gute oder harmlose Sache und gerade bei seinem Kind im Schadensfalle alles ohnehin nicht so schlimm! Schließlich gäbe es für solche Fälle dann immer noch gute Ärzte und Kliniken! Hierzu lesen Sie dann aber auch über die Wirklichkeit des bundesdeutschen Impfalltags!

 

Impfschäden und Impfopfer durch 'Sechsfach-Impfungen'

Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag!

1. Der Impfschadenfall Nancy

 

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich etwa:

2. Der Impfschadenfall Cynthia
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Cynthia.htm

3. Der Impfschadenfall Johanna
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Johanna.htm
Gleichsam als Vermächtnis der kleinen Johanna
- mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Mutter - der Brief vom 1.06.2010

4. Der Impfschadenfall Chantal
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Chantal.htm


5. Der Impfschadenfall Jana
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Jana.htm

6. Der Impfschadenfall Moritz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Moritz .htm

7. Der Impfschadenfall Max
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Max.htm

 

Bedrückende Impfschäden und ihre juristische Aufarbeitung

Ärztliche und behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung

 

Die hier ausgewählten Fälle Nancy u.a. sind auch deshalb so ausführlich wiedergegeben, damit Leser Vergleiche zu den Erfahrungen an und mit ihren eigenen, möglicherweise ebenfalls impfgechädigten Kindern machen können. Da wird leider auch vieles verdrängt, weil die Hilflosigkeit der Betroffenen nichts anderes zulässt.

Selbst Vater eines inzwischen erwachsenen Kindes mit Pflegestufe III habe ich niemals auch nur andeutungsweise von einem der eingeschalteten Ärzte gehört, dass er auch nur vermute, es könne sich um einen Impfschaden handeln. Weil diese Unwissenheit in der Ärzteschaft aber die Regel ist, fehlt es bei den 'leichteren' Fällen nicht selten sogar am Verständnis der Eltern für die impfbedingten 'Macken' ihres Kind. Dieses ist dadurch - keineswegs selten - manches Mal doppelt bestraft für etwas, für das es nie etwas konnte!

Die Parallelen dieser Impfschäden sind jedenfalls immer wieder erstaunlich und länderübergreifend! Die von mir behandelten Fälle leben ebenso in der BRD, wie in der Schweiz, in Österreich oder sind Adoptivkindern aus Rumänien oder Russland! Um so erstaunlicher, dass die Impflobby das Wissen um die grundsätzliche Gefährlichkeit des Impfens trotzdem noch immer so 'unter Verschluss' zu halten vermag, dass jeder dieser Falle den betroffenen Elten dann dreist als überraschender Einzelfall 'verkauft' werden kann!

 

 

 

 

Lieber Leser

bevor Sie meinen Artikel lesen, sollten Sie den Vortrag von Frau Anita Petek - Dimmer gehalten am 17.11.08 auf dem Kongress der AZK - gehört haben, damit Sie wissen, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage Impfen beruht, was es Gutes tut und welchen Schaden es bewiesenermaßen anrichten kann:

http://video.google.de:80/videoplay?docid=2472456726520598454&hl=de

Manche plappern nach, was die Politik und vor allem die Pharmaindustrie vorgeben. Andere machen einfach Augen und Ohren zu, denn es wird schon nicht so schlimm werden. Bis es dann doch so schlimm ist!

Informieren Sie sich also rechtzeitig!

Sonst geht es Ihnen vielleicht ähnlich, wie Familie G:

 


 

Zur Rechtslage beim Impfen

Jede Impfspritze ist immer dann ein verbotener Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG Art. 2 Abs. 2 Satz 1), wenn der Impfling oder dessen Rechtsvertreter vom impfenden Arzt nicht über Nutzen und Risiken der Impfung - damit auch mögliche Impfschäden! - wahrheitsgemäß und vollständig aufgeklärt wurde.

Vor jeder rechtswirksamen Einwilligung zu impfen ist also immer Aufklärung notwendig, d.h. der Arzt muss vor der Impfentscheidung des Betroffenen Fragen stellen lassen und diese wahrheitsgemäß und verständlich beantworten.

Die Entscheidung eines Impfkandidaten oder seines Rechtsvertreters, nicht zu impfen, muss akzeptiert werden! Behördliche Eingriffe in dieses Grundrecht etwa des Elternrechtes (GG Art. 6 Abs. 1) sind nur im Ausnahmefall der amtlichen Feststellung einer "Gefährdung des Kindeswohls“ zulässig! Wird also beispielsweise ein Kindergartenplatz oder ein Arbeitsplatz nur unter der Voraussetzung zugeteilt, dass geimpft wird, so ist das schon strafbare Nötigung!

Ohne eine solche, rechtswirksame Einwilligung - nicht erst bei Eintritt eines Impfschadens! - handelt es sich nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 des Völkerstrafgesetzbuches (VStGB) jedenfalls um ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Das VStGB trat in der BRD am 30.6.2002 in Kraft. Straftaten nach dem VStGB verjähren nach § 5 VStGB nicht!

Durch § 13 Abs. 4, letzter Satzteil VStGB wird dabei schon mit Strafe von bis zu drei Jahren Haft bedroht, der nur durch fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht die Planung und/oder Durchführung von Straftaten nach dem VStGB ermöglicht. Auch diese Straftat verjährt nicht!

Folglich ist eine Impfung stets 'Gefährlichen Körperverletzung' im Sinne des § 224 Abs. 1 StGB und außerdem ein Offizialdelikt! Erhält - etwa durch eine formlose Anzeige! - die Strafverfolgungsbehörde (Polizei, Staatsanwaltschaft) Kenntnis davon, muss sie von Amts wegen daher auch ermitteln!

Straffrei sind Impfungen allerdings immer dann, wenn sie vom Gesetzgeber etwa als Massenimpfungen vorgeschrieben werden! Stichwort: Schweinegrippe! Bemühungen in dieser Richtung laufen auch schon in der BRD ! Deren Umsetzung wird derzeit wohl noch davon abhängig gemacht, wie viele sich freiwillig impfen lassen. Ihre Rechte auf Schadensersatz geben Sie derzeit ja bereits mit Abgabe Ihrer Unterschrift bei der Impfung ab, damit Ihnen die Krankenkasse die Impfung bezahlt.

Glauben Sie allerdings nicht, niemand könne Sie gegen ihren Willen impfen! Bei Impfpflicht geht es angeblich um den Schutz der Bevölkerung. Wer sich verweigert, soll hohe Geldstrafen bezahlen und/oder in Lagern unter Quarantäne gestellt werden!

Sie halten das für einen schlechten Scherz? Ist es nicht! In einigen Staaten - etwa in den USA - gibt es solche Gesetze bereits! In der BRD sollen sie in Vorbereitung sein!

 

 

 

Meine Geschichte

 

Als ich etwa fünf Jahre alt war, fiel ich zunehmend dadurch auf, dass ich unruhig und schnell gereizt war. Dann beschimpfte ich meine beiden Geschwister übel und schlug auf sie ein, nur weil ich auf sie eifersüchtig war. Dabei haben mich meine Eltern nie benachteiligt, sondern mich – nach heutigem Verständnis – gerade wegen meiner Störung sogar leicht bevorzugt.

Mein Verhalten belastete das Familienleben erheblich. So habe ich meine Eltern zwar nie geschlagen oder mit Ausdrücken belegt, aber sie sehr angeschrieen. Dabei machte ich ihnen den Vorwurf, dass sie mich nicht so lieben würden, wie meine Geschwister.

Als ich mit 6 Jahren eingeschult wurde, hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten mit der Konzentration, d.h. ich konnte nicht lange bei einem Thema bleiben und war leicht abzulenken. Auch musste meine Mutter immer die Hausaufgaben mit mir machen. Dabei kam es regelmäßig zu heftigen Auseinandersetzungen, was sie natürlich sehr belastete.

Gegenüber den Mitschülern war ich allerdings eher unauffällig. Nur wenn ich von der Schule nach Hause kam, war ich zunächst unausstehlich und musste immer erst mal etwa 1 Stunde lang ‚Druck ablassen’, indem ich mich mit verschiedenen Spielsachen ablenkte.

Ohnehin war ich lieber im Freien und spielte Fussball, als Hausaufgaben zu machen. Hinzu kam, dass meine Freunde natürlich früher mit ihren Hausaufgaben fertig waren als ich, einfach, weil sie früher damit begonnen hatten. Auch daraus entwickelte sich regelmäßig heftiger Streit mit meiner Mutter.

Als ich 8 Jahre alt war, suchten meine Eltern zunächst vergeblich Hilfe bei einer Kinesiologin. Mit 13 Jahre kam ich dann zu einer Kindertherapeutin.

Das brachte mich glücklicherweise zum Taek-kwon-do. Diese Sportart ist mir bis heute eine wichtige Hilfe beim Abbau meiner emotionalen Spannungen und Gereiztheiten. Durch sie konnte ich mich einerseits körperlich richtig verausgaben, anderseits stellte sie mein gesamtes Handeln in einen Plan, der mich wiederum zu Disziplin und Ordnung führte.
Besonderns wichtig war für mich dabei, dass dieser Plan dabei natürlich nicht von meinen Eltern vorgegeben war, sondern vom jeweiligen Trainer. Ich war insofern gleichsam unabhängig von meinen Eltern geworden.

Für mich war dies auch deshalb hilfreich, weil ich meinen Eltern dadurch ein Ergebnis vorzeigen und ihnen insoweit gleichsam etwas ‚beweisen’ konnte. Das veranlasste mich zu solcher Leistung, dass ich bereits nach 2 Jahren den 1. Dan ( ‚Schwarzgurt’) im Tae-kwon-do verliehen bekam. Heute kann ich sagen, dass sich das Taek-kwon-do wie eine Therapie bei mir ausgewirkt hat.

Die Kinderpsychologin diagnostizierte - nach Tests zu meinen IQ und meiner Phantasie - damals bei mir ADS. Nach diesen Tests konnte ich mich auch immer dann, wenn mich etwas sehr interessierte, gut konzentrieren.

Die Therapeutin verordnete mir daraufhin RITALIN, wobei meinen Eltern klar war, dass es sich dabei um eine Droge handelt.

Von dem RITALIN nahm ich für die Dauer eines Jahres täglich eine halbe Tablette. Vierteljährlich wurden während dieser Einnahme von RITALIN meiner Blutwerte kontrolliert.

Durch die Einnahme des RITALIN wurde ich in der Schule auch insoweit tatsächlich besser, da ich mich damit leichter konzentrieren konnte.

Das RITALIN wirkte dabei als Beruhigungsmittel. Ich war dadurch seltener gereizt, schlug deshalb meine Geschwister seltener und war damit dann insgesamt verträglicher.

Meine Beruhigung war allerdings eher oberflächlich, denn meine eigentlichen Gefühle wurden dadurch nur zurückgedrängt. Vor allem wurde mir mit der Zeit zunehmend bewusster, dass ich ein Medikament nehmen musste, nur um so ‚normal’ zu sein, wie meine Geschwister es von Natur aus waren. Das bedrückte mich aber zunehmend mehr.

Glücklicherweise kam ich nach einem Jahr außerdem durch Empfehlung der Kindertherapeutin zu einer Psychologin für Kinder. Sie half mir maßgeblich, meine Aggressionen zu vermindern und mit meiner Familie klar zu kommen und lehrte mich in Therapiegesprächen, mit meinen Problemen medikamentenfrei fertig zu werden.

So sorgte sie etwa dafür, dass mich meine Eltern gelegentlich auch selbst entscheiden ließen, was im Einzelnen wann, wo und wie gemacht werde.

Sehr geholfen hat mir auch ihr Rat an meine Eltern, sich notfalls selbst zurückzunehmen und keinerlei Druck auf mich auszuüben, auch wenn ich mich wieder mal verweigerte. Dann sollten sie mir beispielsweise nur sagen: „Wenn Du Dich wieder beruhigt hast, dann kommst Du bitte runter.“

Durch die Psychologin lernte ich auch, mir in schwierigen Situationen selbst eine Art Lehrsatz als Motto vorzusagen und nach diesem dann auch zu handeln (Mein Motto war beispielsweise der Leitsatz: „In der Ruhe liegt die Kraft“)

Dadurch konnte ich das RITALIN schon bald wieder vermindern und musste nur noch alle zwei bis drei Tage eine halbe Tablette nehmen, wenn sich wieder Aggressionen aufgestaut hatten. Anders als das Ritalin halfen mir die wöchentlichen Sitzungen mit der Psychologin, gleichsam Ordnung in meine Gedankenwelt zu bringen und dadurch dann meinen Alltag zunehmend sicherer zu bewältigen.

Auf diese Weise strukturierte sich mein Tagesablauf immer besser, ich wurde selbstbewusster und selbstständiger, denn nunmehr hatte ich vorzuweisen, dass ich in der Lage war, einen Konflikt teilweise selbst lösen und dazu sogar einen eigenen Beitrag leisten zu können.

Innerhalb eines Jahres konnte ich so auf das RITALIN ganz verzichten, war bei verbesserter Leistung aber dennoch insgesamt ruhiger und ausgeglichener.

Ab meinem 15.Lebensjahr kam ich dann sogar ohne Psychologin aus. Da ich wusste, wie wichtig das für mich war, habe ich dennoch auch die Prüfungen des Hauptschulabschlusses gut bestanden.

Danach begann ich eine Lehre als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik. Der Lehrstoff interessierte und forderte mich sehr, so dass ich stets zu lernen bereit war und dann auch entsprechende Noten dafür bekam. Hinzu kam, dass mir diese Berufswahl ermöglichte, im Freien zu arbeiten und mich dabei körperlich zu verausgaben. Die Lehrzeit machte mir daher in jeder Hinsicht Spass.

Erst mit der anstehenden Gesellenprüfung kam dann neuer Druck auf mich zu, denn mir wurde bewusst, welche Bedeutung dieser Prüfung für mein weiteres Leben haben würde. Das ängstigte mich. Da ich nun aber arbeiten musste und weniger Freizeit hatte, fehlte mir andererseits der Ausgleich des Taek-kwon-do, weshalb ich – wie früher – gegenüber meiner Familie wieder unleidig wurde.

In dieser Lebensphase geriet ich zufällig an einen Heilpraktiker, der das Thema Impfungen aufgriff. Da ich voll durchgeimpft bin, meinte er, könne manches von meinem Verhalten eine Folge dieser Impfungen sein und er behandelte mich homöopathisch.

Die homöopathischen Mittel machten mich kurzfristig wieder ausgeglichener und ich war dadurch auch bei den Prüfungsvorbereitungen wieder aufnahmefähiger. So erzielte ich – auch nach Meinung meiner Ausbilder - ein insgesamt gutes Prüfungsergebnis.

Während des praktischen Prüfungsteiles war ich dann allerdings wiederum sehr nervös und angespannt deshalb, weil wir die erste Klasse waren, die nach einem neuen Prüfungsschema geprüft wurden. Es wusste daher keiner so genau, was nun auf uns Prüflinge zukommen werde.

In dieser Zeit hatte ich allerdings schon keine Homöopathika mehr bekommen und auch den Heilpraktiker nicht mehr dem gesprochen. Das ergab sich dann allerdings nochmals eher zufällig und er erklärte sich gerne bereit, mir nochmals behilflich zu sein. Wieder erhielt ich Homöopathika . Sie bewirkten, dass ich plötzlich alles lockerer nahm und nicht mehr so angespannt war.

Nach Bestehen der Gesellenprüfung wurde ich dann von meinem Arbeitgeber übernommen, durfte auf Firmenkosten den Führerschein für Flurförderfahrzeuge ( Gabelstapler) machen und bekam nun auch neue Baustellen anvertraut. Außerdem habe ich die gleichen Arbeitsbedingungen wie ältere Kollegen.

25.4.07

 



 

 

 

Anfügung von Heilpraktiker dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn

Mit Genehmigung des Verfassers kommentiere ich den obigen Bericht.

 

1. Fälle, wie dieser kommen öfters in meine Praxis. Doch gewöhnlich erfährt davon niemand etwas, obwohl sie für Dritte durchaus lehrreich sein können.

Leider scheuen sich nämlich die meisten Mütter, die Krankengeschichte ihres Kindes veröffentlichen zu lassen. Das könne möglicherweise ein Kinderarzt lesen und dadurch verärgert werden (" Vielleicht brauche ich den aber mal!").

Mancher Mutter genügt aber auch eine abfällige Äußerung anderer Therapeuten über Heilpraktiker und niemand soll mehr wissen, mit wem sich die Eltern da insgeheim eingelassen haben.

Es mag zunächst verblüffen, dass sich Erwachsene so angepasst verhalten. Schließlich geht es auch um ihre Kinder! Aber das ist derselbe Druck, der auf die Mütter ausgeübt wird, damit sie ihre Kinder etwa impfen lassen! Darüber habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben.

Selbst das Drängeln von Mitarbeitern des Kindergartens, die Druck machen, um sich den Hort durch Mittel wie Ritalin 'befrieden' zu lassen, genügt manchmal schon als Abschreckung, dass eine Mutter nicht mit einer eigenen Meinung auffallen will.

Üblicherweise lasse ich es dann dabei. Aber es gibt eben auch Fälle, die sind für die Impfproblematik doch so kennzeichnend, dass ich dann ohne Namensnennung darüber berichte.

Solche Berichte sind mir vor allem deshalb wichtig, weil bekanntlich der Druck der Öffentlichkeit zum Einsatz von 'Beruhigungsmitteln' bei Kindern zunimmt.

 

Hierzu neueste Zahlen:

Nach der jüngsten Veröffentlichung des SPIEGEL Nr. 22/2007, S. 136 hat sich das Problem der bundesdeutschen 'Kindererziehung mit Betäubungsmitteln' weiter verschärft:

" Der Verbrauch des Betäubungsmittels Methylphenidat, das zumeist hyperaktiven Grundschülern verabreicht wird (nachträgliche Hervorhebung) , hat sich abermals drastisch erhöht. Das geht aus der neuesten, noch unveröffentlichten Statistik des Bundesinstitutes für Arzeimittel und Medizinprodukte hervor: Wurden 1993 noch 34 Kilogramm verbraucht, waren es im vergangenen Jahr 1221 Kilogramm - eine Steigerung um 1591 Prozent (nachträgliche Hervorhebung). Methylphenidat ist ein Psychopharmakon und in Produkten wie Ritalin, Medikinet oder Concerta enthalten. Es wird zunehmend Kindern verschrieben, denen Ärzte die umstrittene Diagnose "Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom" ( ADS und auch ADHS) bescheinigen.
Anette Streeck-Fischer, Chefärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Niedersächsichen Landeskrankenhaus Tiefenbrunn, warnt: " Etliche Kinder werden sechs bis acht Jahre lang mit Methylphenidat behandelt und erhalten niemals eine psychotherapeutische Begleittherapie". In den vergangenen Jahren sind weitere Methylphenidat-Produkte auf den Markt gekommen. Die Pillenschwemme geht offenbar auf systematisches Markteting unter Kinderärzten zurück...
Aufklärungsbedürftig seien "häufiger aufgetretene, optische Halluzinationen, plötzliche Todesfälle und nicht-tödliche kardiovaskuläre Ereignisse (nachträgliche Hervorhebung)."

Mir fällt dazu immer das 'bewährte' Mittel unserer 'Altvorderen' zur Kinderberuhigung ein: der in manchen Landstrichen übliche Bierzipfel! Wenn die 'Plagen' quengelten, zog Papa das Taschentuch heraus, tränkte einen Zipel satt mit Bier und steckte es dem 'Störenfried' in den Mund, bis der schließlich angetrunken einschlief.

Mir sind Fälle bekannt, wo in Heimen bei Waisenkindern statt Bier Hochprozentiger genommen wurde.Die Kinder haben nie sprechen gelernt! So was gilt heute richtigerweise natürlich als unwissenschaftlich und krank machend und geschieht nicht (mehr) in der BRD. Die 'Neuzeit' schläfert ihre Nachkommenschaft statt dessen 'wissenschaftlich' mit ärztlich verordneten Betäubungsmitteln aus der Apotheke ein. Die Gefahren scheinen mir die gleichen.

Aber der Drang nach Ritalin u.a. ist inzwischen ungebremst!

So berichtete mir etwa eine Mutter, im Kindergarten habe man darauf gedrängt, dass ihr Sohn Ritalin bekommen solle, weil er den Betrieb 'störe'. Sie ging daraufhin in eine Universitätskinderklinik. Ihr Kind wurde dort getestet und seine Normalität festgestellt. Die Klinik riet ihr von Ritalin ab. Als die Mutter das an den Kindergarten weitergab, hieß es, dann sei eben die ärztliche Diagnose falsch. Das Kind brauche Ritalin!. So jedenfalls könne es nicht im Kindergarten bleiben. Das Kind erhält weiterhin kein Ritalin, aber die Mutter wagt seither nichts mehr, was das Personal verärgern könnte.

 

2. Solche Vorgänge sind m.E. keineswegs Ausdruck bösen Willens von Beteiligten, sondern die bedauerliche wie empörende Konsequenz der personellen Unterbesetzung in den Kindergärten. Wenn mancherorts auf über 30 Kinder zwei Erzieherinnen kommen, von denen eine aber dann für die Kleinstklinder unter 3 Jahren abgestellt werden muss, weil sich diese nicht allein anziehen o.ä. können, so wird aus dem Kindergarten rasch eine Verwahranstalt, die alles verträgt, bloß keine lebhaften Kinder mit eigenen Verhaltensvorstellungen.

Die Aussichten sind insgesamt bedrückend, bis empörend und ängstigend. Entweder müsste das Personal aufgestockt werden ( wofür aber kein Geld bereitgestellt wird! ) oder es sollten keine Kleinstkinder in den Hort aufgenommen werden, damit das vorhandene Personal seine bisherigen Aufgaben noch sinnvoll erfüllen kann (was aber wiederum dem Konzept der Bundesregierung zwider läuft!) - oder man nimmt mehr Kinder auf und stellt jene Kinder durch Tabletten ruhig, die durch ihre Lebhaftigkeit und damit ihre Andersartigkeit von den Erzieherinnen als allgemeine 'Belastung' empfunden werden.

Dieser Trend zur Ruhigstellung der Kinder ist allerdings nicht auf die BRD beschränkt. Solches wird mir auch aus Österreich und der Schweiz von Müttern berichtet. Anstatt im Einzelfall jedoch jeweils konkret aufzubegehren, lehrt sie - zu Recht oder zu Unrecht! - die Erfahrung, dass es allgemein besser ist, zu schweigen und ja nicht aufzufallen. Wie das heute in fast allen Lebensbereichen üblich ist.

Diese Ruhigstellung geht so weit, dass Mütter von sich aus auch Ritalin geben, weil das Kind zu einer Geburtstagsfeier eingeladen ist. Anstatt zu empfehlen, einfach weniger Kinder einzuladen, um die einladende Mutter nicht zu überfordern, wird Ritalion verabreicht, um dort ein ausgeglichenes Kind abzuliefern und so eine zukünftige Einladung nicht zu gefährden! Gleiches wird beim Besuch älterer Angehörigen gemacht, um diese nicht zu verärgern.

 

3. Um so wichtiger scheint mir daher, auch in diesen Bereichen gelegentlich Erfahrungen mit der sog. Außenseitermedizin weiterzugeben - und hier vor allem natürlich über die für Kinder besonders geeignete Homöopathie. Hat diese Therapieform doch - richtig ausgeübt! - in der Regel Erfolge aufzuweisen, die durch andere Therapien selten in vergleichbar unbelastender Form zu erreichen sind. Leider verstehen aber die wenigsten Therapeuten - darunter auch Heilpraktiker - Homöopthie richtig einzusetzen. Damit keiner merkt, dass in Wahrheit nicht die Homöopathie schlecht, sondern nur der Therapeut unfähig ist , wird diese Therapieform offiziell noch immer abwertend belächelt.

Diese Situation ist allerdings nicht neu. Daran wird sich m.E. in den nächsten Jahrzehnten auch nichts ändern. Wie ich schon an anderer Stelle meiner HP schrieb, wird das Bemühen der Ärzteschaft und vor allem der Pharmaindustrie vielmehr noch zunehmen, Homöopathie teils zu verbieten, teils den Zugang insbesondere für Heilpraktiker zu erschweren oder die vorhandenen Homöopathika einfach vom Markt nehmen zu lassen. Geschäft ist schließlich Geschäft!

Die Geschichte von Peter möge den Hilfesuchenden, die heute üblicherweise irgendwann im Internet 'landen', auch Mut machen.

Dies vor allem angesichts der großen, internationalen Studien, die heute belegen, dass die wirklichen und dauerhaften Erfolge bei ADS und ADHS keineswegs mit den neuen Medikamente erzielt werden, die zunehmend zur Ruhigstellung der Kinder in Schulen und Kindergärten als Therapie empfohlen werden. Wie mir etwa die Ausbilderin an einer Schule für Erzieherinnen berichtete, bringt nach ihren eigenen Erfahrungen und nach diesen vergleichenden Studien meist erst der Einsatz von Kinderpsychologen und kompetenten Erziehern dauerhaft Hilfe für die Familien.

Einen nicht unwichtigen Beitrag leisten dabei m.E. auch solche Fernsehsendungen wie etwa die 'Super Nannie'. Dazu kann man stehen, wie man will, aber solche Sendungen zeigen doch immer wieder in beeindruckender Weise, dass und was, selbst bei unterschiedlichen Situationen der gezeigten Familien, doch möglich ist, um mit schwierigen Kindern zurecht zu kommen. Selbst bei den gezeigten Fernsehfamilien muss es jedenfalls keineswegs immer eine Pille sein oder Strenge, Anschreien o.ä.

 

 

4. Nicht wenige Wissenschaftler vertreten jedenfalls seit langem, dass die Beruhigungspille für die meisten Kinder ungeeignet sei. Dass sie dennoch so häufig eingesetzt werden, erklärt sich aus ihrer Entstehung.

Hierzu muss bewusst sein, dass die Pharmaindustrie in den letzten Jahrzehnten zunehmend Wissenschaftler dafür bezahlt, eigentlich seit langem bekannte Geschehensabläufe - insbesondere im psychologischen Bereich - zusammenfassen und der Öffentlichkeit danach als angeblich neuesten Wissensstand der Medizin dann als eigenständiges, neues 'Sndrom' zu präsentieren.

Bei der Verbreitung dieses, angeblich neuen 'Syndroms' wird zunächst mal Angst und Neugier verbreitet, um so die Bereitschaft zu schüren, diese angeblich neue 'Krankheit' nun auch von und für jedermann behandeln zu lassen. Gleichzeitig bietet die Pharmafirma, die im Hintergrund all das bezahlt, dann auf dem Gesundheitsmarkt plötzlich das 'passende' Medikament an.

Ohne dass sich bis heute etwas daran änderte, brachte das Magazin "DER SPIEGEL" hierzu schon in der Ausgabe 33/2003 das Titelthema:

" Die Abschaffung der Gesundheit
Systematisch erfinden Pharmafirmen und Ärzte neue Krankheiten.
... Die Behandlung von gesunden sichert ds Wachstum der Medizinindustrie"

Wirtschaft und Wissenschaft funktionieren bekanntlich schon lange so! Das gilt m.E. gerade auch für die 'Krankheiten' ADS und ADHS.

Dabei kommt den 'Wissenschaftlern' auf ihrer bezahlten 'Medikamentenforschung' natürlich entgegen, dass die von ihnen herausgestellten Symptome, zu einem großen Teil leider Folge unserer Wohlstandsgesellschaft sind.

So wenig, wie es nach den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts in der heutigen BRD zunächst Herzinfarkte und Schlaganfälle gab, so wenig waren die Kinder zu jenen Zeiten so gestört, wie dies heute leider manches Mal der Fall ist.
Das bedeutet allerdings:
Die Krankheiten und Einschränkungen, die es heute durch den Wohlstand der Bevölkerung gibt, sind keinesweg 'neu' und etwa Ergebnis einer seriösen Medizinwissenschaft. Neu irt nur die Vermarktung als angeblich neues Syndrom!
Folglich ist - auch und gerade bei Kindern! - der richtige therapeutische Ansatz also keineswegs das Verabreichen irgendwelcher Pillen zur Ruhigstellung, sondern absolut vorrangig die konsequente Beseitigung der längst bekannten Misstände im heutigen Leben und Verhalten von Kindern - angefangen bei ihrer 'Vielfresserei' bis hin zum chronischen Wassermangel, ihrer Bewegungsarmut und dem oft unmäßigen Fernsehkonsum!

Die Möglichkeit sinnvollen und erfolgreichen Eingreifens ist dabei letztlich unendlich! Aber in einer Gesellschaft, in der der Einzelne vermeintlich keine Zeit mehr hat, ist eben das Einwerfen von Pillen doch zu verführerisch - auch und gerade für die jeweils Verantwortlichen, denn das gaukelt vor, man könne sich mit diesen Medikamenten gleichsam ungesehen aus der Verantwortung für das Geschehen und auch für die Kinder stehlen.

Begünstigt wird dies dadurch, dass diese Medikamente anfangs sogar sehr oft die gewünschten Ergebnisse liefern und insofern wirklich eine akzeptable Alternative zu sein scheinen. Daher lässt sich für sie ja auch um so leichter werben!

Aber diese Erfolge sind in der Regel trügerisch und halten auf Dauer keineswegs immer, was sie versprechen! Dauerhaft können sie häufig überhaupt nur deshalb bei einem Kind eingesetzt werden, weil diesem dann ständig die Dosis erhöht wird.

Eben deshalb sollten Eltern und Therapeuten aber auch sehr sorgfältig überlegen, ob dem einzelnen Kind wirklich solche Nervengifte verabreicht werden sollen/dürfen!

 

 

 

5. Nach meinem Eindruck wollen das allerdings ohnehin die wenigsten Eltern. Sie tun es gleichwohl trotzdem, weil sie die eigentlichen Möglichkeiten einer Lösung - wie Ernährungsumstellung, Bewegung, ausreichend Schlaf u.ä. - für sich von Anfang an als zu schwierig und angeblich undurchsetzbar ausklammern.

Dabei sind die Nebenwirkungen der statt dessen eingesetzten Nervengifte oft nicht mal für eine Dauerherapie bei Kindern erprobt, sondern stellen sich dann erst mit der Zeit als nicht unerheblich heraus. Lesen Sie hierüber im Einzelnen etwa meine Anfügung an den Artikel

Homöopathie statt Ritalin?
Impfschäden und eine Penicillinbehandlung verhinderten Schulleistungen einer Hochbegabten
http://www.melhorn.de/Ritalin

Das Nachrichtenmagazin " DER SPIEGEL " berichtet in seiner Ausgabe Nr. 32/2007, S. 122 dass sich nach Feststellungen von Neurowissenschaftler vom New Yorker Weill Cornell Medical College , bei Ratten, denen in frühem Lebensalter "in relativ hohe Dosen" die Psychodroge Ritalin gespritzt wurden, nicht nur Verhaltensänderungen zeigten, sondern "in vier wichtigen Hirnregionen der Nager strukturelle und neurochemische Veränderungen" auftraten. Diese bildeteten sich nach Absetzen des Mittels dann zwar allmählich wieder zurück, doch es heißt forscherseitig: "Wir machen uns Sorgen über die Langzeitanwendung von Ritalin ... vor allem dann, wenn sich die Behandlung über Jahre hinzieht."

Auch wenn Maus und Ratte bekanntermaßen die wichtigsten Versuchsteire der Medizin sind, wird sich gewiss noch mancher finden lassen, der eine solche Nachricht mit dem beschwichtigenden Hinweis abtut: " Sind nur Ratten ..."

Dass Kinder rattengleich jedoch längst zu Versuchs'tieren' der Pharmaindustrier umfunktioniert wurden, zeigt jedoch der abschließende Satz des SPIEGEL-Berichtes:

" Derzeit wird das Psychomittel in klinischen Studien sogar schon bei Zwei- bis Dreijährigen getestet."

Solche klinischen Studien sind die Vorstufen einer anschließenden Freigabe diese Mittel für seinen Großeinsatz im Gesundheitsmarkt.

Die Geschäftemacher dieser Medizin wollen davon natürlich nur wenig wissen und setzen dagegen wiederum ihre Lobby ein. Inzwischen werden Langzeitwirkungen von Medikamenten daher auch zunehmend im 'Feldversuch' dadurch in Erfahrung gebracht, dass man zunächst die Zulassungsbedingungen für Medikamente erleichtert.

Diese Geschäftspolitik zeitigt leider die geforderten Zulassungserfolge. und ist daher längst Zulassungsstandard.

So gibt es zunehmend Bestrebungen der Pharmaindustrie - voran die US-Pharmabehörden, denen die BRD folgen will und daher sicher auch folgen wird! - die Zulassung neuer Medikamente zukünftig erst gar nicht mehr von aufwendigen Erprobungen abhängig zu machen. Nach der Zulassung wird vielmehr der Patienten selbst gleichsam als 'Versuchstier' missbraucht, sofern keine deutlich giftigen Wirkungen zu erwarten sind. .

Dieses Verfahren hat sich schließlich 'bewährt'. Wir verdanken diesem Denken kindschädigende Medikamente wie etwa Contergan. Kranke Kinder lassen sich heute schließlich immer noch in den Bilanzen als Kollateralschaden ausbuchen und mit etwas Geld abfinden. Solches Vorgehen hat jedenfalls den 'Vorteil', danach wirklich zuverlässig zu wissen, ob ein Mittel nicht besser aus dem Markt genommen werden sollte! Auch hierfür gibt es schon Beispiele!

Für ein solches Vorgehen von Industrie und Politik ist übrigens gerade die BRD der geeignete Markt! Bekanntlich sind - im Vergleich etwa zu den USA - in der BRD Schadensersatzzahlungen vergleichsweise lächerlich gering.

Mit den geplanten Änderungen soll zukünftig also möglich werden, was zuvor letztlich noch eine Körperverletzung war. Man muss und wird dazu nur die Standards ändern! Das aber wird die Politik der Wirtschaft und ihren Profiteuren schon noch richten. Da bin ich sicher! Man lasse den Machern dazu nur noch etwas Zeit! Die Anfänge sind jedenfalls gemacht!

Zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich den Leser hierzu auf meinen Artikel hin:

Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Dort ist nachzulesen, wie so was unternehmerisch und poltisch gemacht wird. Sie müssen das geschilderte Geschehen um Strophanthin danach nur auf die zukünftig angestrebte Behandlung von Kindern übertragen.

 


 

 

 

 

6. Die Geschichte des kleinen Frank

 

Die Familie von Peter und er selbst waren zu informieren bereit. Dafür bedanke ich mich nochmals an dieser Stelle.

Mein Dank gilt aber auch jener Mutter, die mich über die Veränderungen ihres Sohnes unterrichtete, nachdem dieser 2006 in meiner Behandlung war.

Der Fall hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Fall von Peter S. . Die Belastungen der Eltern durch das Verhalten des Kindes und ihre Bemühungen, das Richtige für dieses Kind zu tun, stehen für die Fälle anderer Kinder, die ich inzwischen behandelte. Daher hat auch ich die Geschichte des kleinen Frank allgemeine Gültigkeit.

Die Familie ist auf Verlangen der Mutter nicht erkennbar. Die Mutter gab mir aber die von ihr erbetenen Informationen:

" September 2006 war für uns die Spitze des Eisberges erreicht. Unser Sohn zeigte starkes Fehlverhalten ( Provokationen, Handgreiflichkeiten, exzessives Kaspern, hatte wenig Eigenkontrolle und konnte sich kaum regulieren)

Wir als Familie waren an einem Punkt angekommen, wo wir uns fragten: "Wie soll das weitergehen? - Wo kommen wir hin? -Wie lange können wir als Eltern noch die Geduld Kraft und vor allem Liebe für ihn aufbringen?" Unser Sohn war ein 24-Stundenjob!

Rückblickend war er als Baby ein richtiges Schreikind, ein Energiebündel, hatte ein Durchhaltevermögen, das uns alle in Erstaunen versetzte.

Mit 5 Monaten bis zu 2 Jahren bekam er das empfohlene Impfschema. Auffallend war für uns, dass er mit 6 Monate, also nach der 2.Impfung immer wieder starken Krupphusten hatte, der mit Rectopdelt, Inhalation Pulmicort und z.T. Antibiotika behandelt werden musste.

2005 gingen wir zu einem Kinderpsychologen, da unser Sohn als verhaltensauffällig im Kindergarten und Verein galt. Es folgten Gespräche; Buchempfehlungen; Vorträge über Familienstruktur, sinnvoll Regeln und Grenzen zu setzen; Wie geht man mit Aggressionen bei Kindern um; Die typischen Erziehungsfehler ... - Wir als Eltern suchten nach Unterschieden und Fehlern in der Erziehung, die wir eventuell begangen haben.

Bei unserem Sohn wurde eine Wahrnehmungsstörung diagnostiziert und er bekam Ergotherapie verordnet. Die Ergotherapie bestand aus einer Spieltherapie und Aufklärung über gestörte Wahrnehmung, Doch das Hauptproblem unseres Sohnes war seine innere Unruhe. Man kam nicht richtig an ihn ran. ( So, als lebte er in seiner eigenen Welt).

Mit dieser Fülle an Informationen machte ich mich im Internet auf die Suche ....

...Der von mir gefundene Heilpraktiker behandelte unseren Sohn auf Impfschaden und gab ihm diverse Globuli. Danach gingen wir bei ihm in die Fernbehandlung...

 

( Einfügung von Wolf-Alexander Melhorn:

Das Kind war in meiner Sprechstunde verständlicherweise sehr scheu und sprach nichts. Die Mutter berichtete mir, dass sich ihr Sohn manchmal selbst schlage, den Eltern die Zunge herausstrecke und manchmal auch grundlos spitze Schreie ausstoße.

( Anmerkung: Die übliche Scheu der Kinder vor dem 'großen, fremden Mann’ ist für mich übrigens ein weiterer Grund, Kinder möglichst in Fernbehandlung zu nehmen. Eine, das Kind immer einschüchternde, körperliche Untersuchung unterlasse ich daher, um die Vertrauensbasis zum Kind nicht zu belasten, denn was ich für meine Therapie wissen muss, kann mir gewöhnlich die Mutter unabgelenkter besser erzählen. Außerdem habe ich ja auch noch die, für meine Therapie wichtigen Fotos von dem Kind. Diese Vorgehensweise ist insbesondere dann unproblematisch, wenn das Kind aus ärztlicher Hand kommt und Berichte vorhanden sind. )

 

Fortsetzung des Berichtes der Mutter:..

Auf unserer Heimfahrt nach dem ersten Besuch am 9.6.06 erlebte ich bei meinem Sohn ein total untypisches Verhalten. Er schlief zwischen 12.00- und 13.30 Uhr ein!

 


( Einfügung von Wolf-Alexander Melhorn :

Schon vorher war es zu einem erwähnenswerten Ereignis gekommen. Dem Kleinen hatte ich Globuli gegeben, die er auch interessiert nahm. Danach spielte er mit seinen mitgebrachten Spielsachen im Zimmer auf dem Boden. Seine Mutter und ich besprachen uns inzwischen. Etwa nach 2o Minuten stieß er plötzlich anhaltend einen spitzen, hohen Schrei aus.

Für mich war dies zweifelsfrei eine Art 'homöopathische Erstverschlimmerung’ als Wirkung der zuvor verabreichten Globuli.. Das mag hinsichtlich der Wirkschnelle den Laien überraschen, doch schnelle Wirkungen sind in der Homöopathie durchaus nicht ungewöhnlich. Als ich ihn energisch aufforderte, das Schreien zuunterlassen, tat er das auch."

 

Fortsetzung des Berichtes der Mutter vom Februar 2007:

"In den folgenden Tagen und Wochen wurde ich oft auf das Verhalten bei meinem Sohn angesprochen. "Was ist mit Deinem Sohn geschehen? Wird er krank? Er wirkt ruhiger und konzentrierter! Sag mal, gibst Du ihm was? (Anmerkung: gemeint war Ritalin)"

Unserer Familie konnte anfangen, richtig Erziehungsarbeit zu leisten, da wir wieder an ihn rankamen. "

Die Mutter legte mir hierzu außerdem in Kopie noch einen Bericht des Ergotherapeuten an den Kinderarzt vom Februar 2007 bei, die beide nichts von meiner Behandlung wussten. Darin heißt es:

"Zeigt sich im Handeln und Verhalten organisierter und ruhiger; kann besser abwarten, weniger dominant. Vermindertes Fehlverhalten. Regeln werden besser eingehalten. Es zeigt sich eine starke Suche nach Anerkennung und Beachtung von anderen Kindern... Schwankungen im Alltag ( Provokationen, Handgreiflichkeiten, ausgeprägtes Kaspern), wie sie die Eltern beobachteten, sind weniger stark ausgeprägt als früher (auch aufgrund der besseren Eigenkontrolle....

Für sein Alter in den Fertigkeiten weit entwickelt, gute Auffassungsgabe, Ehrgeiz und hoher Wissensdurst.... Die Zeit bis zur Einschulung nutzen durch Fördern und Fordern! Die Mutter beobachtet, wie ihr Sohn aufblüht, wenn er anderen Kindern etwas zeigen kann. Das Gefühl des Könnens bezw des Besitzes von Stärken sind für ihn besonders wichtig, da sein Verhalten von negativen Erfahrungen geprägt ist, weshalb das Selbstwertgefühl gestärkt werden sollte.

.. Gute Prognosen für die weitere Entwicklung. Ein intensives Elterngespräch mit der Mutter fand statt. Mutter-Kind-Interaktion zeigt sich verbessert. Die Mutter kann ihm mittlerweile mehr Liebe und Geduld entgegenbringen, sagt sie selbst und dass sie von unseren Gesprächen profitieren. Fortsetzung ( Anm.: der Gesprächstherapie ) sehr empfehlenswert."


.( Einfügung von Wolf-Alexander Melhorn :

Dies ist der Bericht von und über eine Mutter, wie ich ihn in Abwandlungen immer wieder erhalte. Er belegt vor allem auch die Liebe, mit der diese Eltern manchmal bemüht sind, das Richtige für ihr Kind zu tun – auch, um daraus für sich und die übrige Familie eine Erleichterung ihres Familienlebens zu erhalten.

Natürlich kann nicht in jedem Fall ein vergleichbares Ergebnis erreicht werden, aber es ist für alle immer eine Freude, wenn dies dann irgendwann geschieht und die Mutter ihren Bericht wie folgt schließt:

"Fazit: Für einen Laien wirkt diese Geschichte wie ein Märchen mit einem schönen Ende. ... Heute sind wir alle dankbar, unseren Sohn wiederzuhaben. Er ist ein sehr lebhaftes, auch anstrengendes Kind, das ständig nach Herausforderungen sucht und Input braucht. Aber wir kommen wieder an ihn heran. Das ist das Schöne dabei." )

 

 

 

Spätere Anfügungen von Wolf-Alexander Melhorn:

Die Mutter schrieb mir trotz ihres Berichtes vom Februar jedoch Mitte März 2007 noch Folgendes:

" Die Auffälligkeiten sind zwar nicht mehr so ausgeprägt wie früher, haben sich jedoch in den letzten 3-4 Monaten wieder verschlimmert. In unserer Familie hat sich deshalb aber nichts geändert. Wir glauben, dass wir keine Erziehungsfehler begangen haben. Was jedoch der Fall ist: Seine Unruhe wirkt sich auf unsere Familie so aus, dass wir nicht mehr so gelassen mit ihm und der Situation umgehen können. Es entstehen Spannungen. "

Telefonisch sagte mir die Mutter hierzu noch erklärend, das Kind sei beim Skifahren wieder aggressiver geworden und unruhiger. Sonst aber sei er allerdings noch weitgehend so, wie nach der Behandlung.

Allerdings räumte die Mutter ein, das Kind sei zwar 'nicht mehr so schlimm', wie es vor der Behandlung im Sommer 2006 war, aber insgesamt doch wieder ärgerlicher und zappeliger. Dann wälze er sich manchmal sogar wieder am Boden, wie früher. Allerdings könne er sich jetzt gut konzentrieren.

Das bedeutet zunächst mal natürlich nicht, dass die von mir verabreichten Homöopathika inzwischen ihre Wirkung verloren haben. So was wird zwar gerne vereinfachend unterstellt, ist aber schon grundsätzlich falsch. Schließlich haben die Globuli damals einerseits ihre Wirkung getan, sind andererseits aber niemals eine Dauermedikation. Wer so was erwartet, hat die Homöopathie nicht verstanden!

So was leistet auch keine andere Therapie! Eine solche Annahme übergeht vielmehr, dass das Kind inzwischen natürlich manches selbst tat oder mit ihm getan wurde.Übersehen wird dabei etwa, dass die vorherige Behandlung mit Homöopathika auf den Charakter des Kindes einwirkte und diesen von psychischen Vorbelastungen befreite.

Die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit ging also weiter, denn wir haben es schließlich nicht mit einer Puppe zu tun, deren Funktionen mittel Homöopathika nur mal 'geölt' wurde, um anschließend dauerhaft 'gut' sein zu müssen. Wenn ein solches Kind dann mehr Persönlichkeit bekommt und diese auch zeigt, so muss dies aber keineswegs eine negative Entwicklung sein – mag das als neue Anforderung des Kindes an die Umwelt auch manchem zunächst so zu sein scheinen.

Im vorliegenden Fall hatte die Mutter nach den anfänglichen Erfolgen m.E insgeheim wohl erwartet, zukünftig ein 'endlich angepasstes’ Verhalten des Kindes zu haben. Dem konnte das Kind aber schon deshalb auf Dauer nicht genügen, weil es nach seiner bisherigen Erziehung und Lebenserfahrung eben auch anderes gewöhnt war.

Aus meiner Sicht entscheidend war aber, dass mich die Mutter außerdem fragte, was ich als Heilpraktiker davon halten würde, ihrem Sohn als allgemeines Beruhigungsmittel schwarzen Kaffe und/oder schwarzen Tee zu geben. Das habe sie jedenfalls auf Anraten Dritter inzwischen gemacht!

So erfuhr ich von Kinderärzten und auch Heilpraktikern, die im Einzelfall den Einsatz von medikamentösen 'Psychodrogen' dadurch hinausschieben wollen, dass sie den Kindern zunächst schwarzen Tee oder Bohnenkaffee geben lassen. Ihre fachliche Begründung: Dadurch müsse sich das Kind nicht mehr erst noch nervlich aufputschen, um erregt zu sein, sondern das leiste nun das jeweilige Getränke und dadurch verhalte sich das Kind dann ruhiger.

Die Eltern waren damit sogar meist einverstanden, denn die Kinder würden durch die daraufhin morgens verabreichte Tasse Kaffee oder Schwarztee tatsächlich ruhiger. Allerdings seien sie nach einigen Wochen nachmittags meist noch weit 'aufgedrehter'. Das wiederum belaste zwar das Familienleben noch mehr, aber nun kämen von der Schule bezw dem Kindergarten wenigstens keine negativen Meldung mehr über ein unerwünschtes Verhalten dieses Kindes.

Das erinnerte mich sehr an die früher übliche Behandlung von quengelnden Kindern mit dem bereits erwähnten 'Bierzipfe', nur dass die Droge Alkohol durch die Drogen Teein und Koffein. ersetzt wird. Deren schlimme Wirkungen auf das kindliche Nervensystem sind übrigens schon lange von Kindern bekannt, die viel und regelmäßig Cola trinken.

Mehr will ich dazu hier nicht sagen. Der neue Therapieansatz zeigt jedenfalls nur, welche Wissenslücken solche 'Fachkreise' haben.

Das wird übrigens auch nicht anders dadurch, dass diese Nervengifte dem Kind von Behandlern dabei teilweise homöopathisch in Niederpotenzen gegeben werden. Schon nach wenigen Wochen wirken - vergleichbar einem Arzneimittelversuch! - die in den Globuli nur nieder potenzierten Drogen ebenfalls verheerend auf das Kind, da es schließlich 'Aufputschmittel' sind!

Davon kann auch nicht ablenken, dass mancher Erwachsene manchmal jahrelang nach einer starken Tasse Kaffee stets bestens schläft. Irgendwann ist das nämlich in der Regel vorbei! Mancher Schlafgestörte ist das Opfer von Cola,Coffein und Teein!

Erst recht gilt das für Kinder und deren noch in der Entwicklung befindliches und daher empfindliches Nervensystem! Folglich werden solche Augenblicksergebnisse mit Drogen fälschlich für Therapieerfolge gehalten - sind es in Wahrheit aber nicht!

 

 

 

7. Diese Problematik über das Verhalten von Kindern ist insgesamt so vielschichtig, dass sich für viele kein Faden des Knäuels mehr fassen lässt, zu dem sich all das inzwischen verworren hat. Die Bevölkerung weiß das und jeder betrachtet daher m.E. auch nur das kleinste Teilstück dieses Ganzen: sein eigenes, für ihn gerade noch überschaubares Sein!

Der Blick für das Ganze ging so allerdings verloren. Wie auch die Bereitschaft, sich überhaupt noch darum kümmern zu wollen. Motto: Lass das mal die anderen machen!

Solche Voraussetzungen sind natürlich ideal für jene, die sich politisch profilieren und/oder ihr Geschäft mit der Gleichgültigkeit oder Resignation der Masse machen wollen. Niemand kontrolliert sie mehr wirklich, weil sich niemand mehr für den Unfug zuständig fühlt, den sie dabei anstellen! Teilweise selbsternannte Experten ersetzen der Mehrheit leider den gesunden Menschenverstand!

Und genau so sieht es inzwischen in vielen Bereichen der BRD auch aus, denn dadurch hält jeder duckmäuserisch den Kopf gesenkt und starrt nur noch auf sein eigenes Interesse, in dem Bemühen, anderen dabei nicht unangenehm aufzufallen. Insgesamt leidet dadurch aber das Ganze!

Im Laufe der Jahre habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was m.E. allgemeingültig zu sagen und zu tun sei. Mir geht es dabei nicht darum, dabei 'den großen Zampano’ zu machen, bei dem sich tunlichst alle Kranken, Gebrechlichen und Beladenen einfinden mögen, auf dass ihnen von mir geholfen werde. Mir ist vielmehr wichtig, die Leser zu befähigen und zu veranlassen, selbst etwas zu tun! Das mag von diesen zwar Eigeninitiative verlangen, aber wer diese dauerhaft ohnehin nicht zu erbringen bereit ist, dem muss und sollte auch nicht geholfen werden! Warum sollte etwa mir oder einem Dritten dessen Wohlergehen am Herzen liegen, wenn es ihm, ausweislich seiner Verweigerung für das Ganze, selbst nicht wichtig ist?

Meine Aufgabe sehe ich jedenfalls nur darin, Wege an- und etwas auszuleuchten, die m.E. begehbar sind, und dadurch wiederum dem Einzelnen Anstoß zu sein, aufgrund neuer Hoffnung doch etwas verändern zu wollen. Denn über eines möge sich der Leser im Klaren sei: An Vielem ist er selbst schuld oder mitschuldig! Das einzusehen, ist dabei keine Schande, sondern m.E. ein Gebot der Klugheit. Unverzeihlich ist jedoch, als falsch Erkanntes nicht ändern zu wollen!

Um die m.E. wirklich großen Zusammenhänge zu zeigen, hole ich daher im Folgenden auch mal weiter aus. Sie sind es oftmals, die manchem das Leben unerträglich machen können und ihn oft großer Hilflosigkeit überlassen.

Wer keine Zeit dafür aufbringen will,
sondern nur 'nützliche' Info sammelt, möge daher jetzt wegclicken!

 

8. Was lässt sich aber wirklich aus den oben dargestellten Krankengeschichten ableiten? Was könnte Denkanstöße liefern? Was können Sie als in der Regel zwar unbedeutender, aber dennoch Betroffener selber tun?

Natürlich erlaubt es der Raum nicht, die Dinge im Folgenden mehr als nur anzureißen! Das möge mir der Leser nachsehen. Aber ich denke, oft ist ein Denkanstoß wichtiger, als das Ausarbeiten eines angeblich kompletten, aber starren Konzeptes. Die Bevölkerung ist nämlich m.E. keineswegs so hilf- und wehrlos, wie sich oft darstellt, um nicht handeln zu missen!

Lassen Sie mich daher die Problematik der beiden Fälle mal auf das Ganze übertragen.

So beweisen ganz allgemein die Erfolge von Kinderpsychologen, was wirklich in der BRD zu tun wäre. Aber auch die Erfolge der 'Super-Nannie’s' im Fernsehen zeigen, dass in vielen Familien in Wahrheit das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern gestört ist, bezw nie richtig entwickelt war.

Denn mangels familiärer Vorbilder wissen heute die wenigstens Eltern, mit einem Kind 'kindgerecht' umzugehen. Daran ändern auch die vielen Bücher über Erziehung nichts, wie mir Mütter immer wieder im Gespräch bestätigen.

Das führt im Ergebnis einerseits zu der übersorgende 'Familienglucke’ von Mutter, die ihr Kind geistig-seelisch gleichsam bis zu dessen Initiativlosigkeit einengt, indem sie ihm mit 'gutem' Rat alles vorschreibt und dadurch dessen Lebensneugier und Kreativität be- oder gar verhindert. Das andere Extrem ist die 'Rabenmutter', die ihr Kind aber nicht selten eigentlich nur deshalb vernachlässigt, weil sie nicht mehr weiter weiß.

Dazwischen liegt eine riesige 'Grauzone’ an Eltern, die durch persönliche Überforderung eigentlich ihrer Kinder deutlich überdrüssig sind, dies aber als vermeintliches Versagen nicht zugeben wollen und schon deshalb auch keinen Rat oder Hilfe einholen oder annehmen..

Letztere Haltung ist dabei schon deshalb nicht ungewöhnlich, weil sie meist jene Lebensphasen von Erwachsenen betrifft, in denen ein, noch so liebes und vielleicht auch geliebtes Kind den eigenen Lebenswünschen 'eigentlich im Wege steht’ - und niemand da ist, um den Eltern nun helfend zur Seite zu stehen.

Seien Sie in dem Zusammenhang auch darauf aufmerksam gemacht, dass im Jahre 2005 ca. 185.000 Kinder in Heimen und Pflegefamilien untergebracht waren. Ein fraglos eindringliches Beispiel für das Versagen der Gesellschaft, denn würde sie andere Voraussetzungen für Kinder schaffen, gäbe es diesen Bedarf an Heimen und Pflegefamilien nicht!

Diese staatlichen Akltiviäten kosten den Staat jährlich Milliarden: denn die Pflegefamilien und Heime sind im Vergleich mit einer Familie steuerfrei privilegiert, mit Summen zwischen 600 und 6.000 EUR / Kind / Monat. Es würde die Gesellschaft weit weniger kosten, würde sie statt dessen die Familien rechtzeitig und umfassend so unterstützen und begleiten, dass solche Unterbringungen unnötig sind. Es gibt Städte wie Gelsenkirchen, die das können! Aber das erfordert ein Umdenken, an dem viele aus persönlich-wirtschaftlichen Überlegungen wiederum gar nicht interessiert sind! Die Not der anderen ist teilweise ihre wirtschaftliche Existenz! Und die Gesellschaft zahlt!

Nirgendwo zeigt sich das Fehlen der 'wogenglättenden’ Institution Großfamilie so erschreckend, wie in dieser Hinsicht!

Das allerdings ist keineswegs ein Vorwurf etwa an die Großeltern! Diese mögen zwar im Einzelfall verfügbar sein, weshalb es nahe liegt anzunehmen, dass sie sich dann auch um die Enkel kümmern sollten, damit deren Eltern arbeiten gehen können - aber diese Großeltern haben schließlich ihr eigenes Leben und dieses mit allen Belastungen auch schon gelebt! Schon deshalb haben sie eigentlich ein Recht darauf, nicht als Elternersatz herhalten zu müssen, nur weil sie familiär 'verfügbar’ sind.

Denn Kinder wirklich zu 'haben’ und nicht nur in die Welt zu setzen, das ist eigentlich Pflicht von Eltern und nicht von Großeltern!

Wenn diese Eltern das Aufziehen von Kindern finanziell - oder entsprechend ihrer eigenen persönlichen Reife (noch) - nicht selbst leisten können, so müsste daraus eigentlich für sie folgern, dass sie diese Aufgabe im Zweifel dann auch (noch) nicht übernehmen!

Wer Erwachsenen dies als Politiker dennoch aufschwätzen will, der müsste solchen, möglichen Eltern dann aber auch die wirtschaftlichen Voraussetzungen einer Elternschaft schaffen!

Wenn der Staat also mehr Bürger ( etwa Deutsche) haben will, so ist es seine Sache, diese Voraussetzungen zu schaffen! Er darf diese Pflicht nicht in Form irgendwelcher 'Abschlagszahlungen’ des Sozialwesens einfach auf vorhersehbar später überforderte Eltern oder gar Großeltern abladen, nur damit irgendwelchen Politikern wählerwirksam eine Statistik gefällt!

Kinder erst später in diese Welt zu setzen, kann vielmehr – auch für die Allgemeinheit! - sehr wohl die bessere Lösung sein, als sie etwa - um den Preis einer späteren Fehlentwicklung ihrer Persönlichkeit - unterbesetzten und daher überforderten Kindergärten und Schulen aufzudrängen.

Für noch schlimmer halte ich es - insbesondere nach Gesprächen mit Erziehern und Psychologen – solche 'verfrühten’ Kinder gar in die meist unqualifizierte Obhut von sog. 'Tagesmüttern’ zu geben, die diesen 'Job’ nicht selten nur deshalb annahmen, weil sie selbst dauerarbeitslos sind und gerade Kinder haben. Tatsächlich ist Kinderbetreuung nämlich eine große Aufgabe und jedenfalls alles andere, als ein Verlegenheitsjob, den jede Gebährende ausfüllen kann und sollte! Das glauben allenfalls Politiker in ihrer statistischen Gleichmacherei, um arbeitsmarktliche Erfolgszahlen zu schönen!

 

 

9. Die Bevölkerung empfindet dies intuitiv längst so, denn viele Paare haben sich eben deshalb offensichtlich dagegen entschieden, früh oder überhaupt Kinder zu haben!

Das ist m.E. allerdings besser und ehrlicher – für den Einzelnen selbst, wie für die Gesellschaft! - als aufgrund unreifer Erwartungen und Vorstellungen etwas im Lebensplan von Eltern erzwingen zu wollen, was im Ergebnis – außer den Politikern - dann letztlich niemand bekommt.

Daher bin ich im derzeitigen Politmilieu sehr dafür, dass die Gesellschaft der BRD besser auf Kinder verzichtet, nachdem sie sich diese - auch nach eigenem Lebensempfinden potentieller Eltern - derzeitig nicht mehr (oder umfeldmäßig noch nicht) leisten kann!

Selbst mit Blick auf die weitere demographische Entwicklung der BRD ist es für den Einzelnen - der letztlich die Kinder ja dann groß ziehen soll - sicher besser, bei den heutigen Aussichten unsere Gesellschaft, diese zwar 'vergreisen’, aber durch diesen Verzicht zuletzt doch 'menschlich’ bleiben bezw werden zu lassen. Das ist redlicher, als die kinderfähigen Jahrgänge mit allerlei Polittricks in die Elternschaft zu überreden und sie dort dann im wahrsten Sinne des Wortes auf ihren Kindern 'sitzen zu lassen’.

Es ist niemandem – auch nicht den Befürwortern heutiger 'Zeugungspolitik’! – langfristig damit gedient, dass die BRD bei wachsender Kinderarmut einerseits Kindergärten und Schulen teilweise 'verkommen’ lässt, andererseits vom Staat 'Prämien’ dafür zahlt werden, dass wieder mehr Kindern geboren werden! Den Neugeborenen ist derzeit nämlich perspektivisch keine zukunftsgerichtete Ausbildung und Lebensform garantiert, sondern sie werden durch allerlei Sozialhilfen in der Konsequenz zunehmend nur zur alimentierten Verfügungsmasse der Besitzenden!

Diese Feststellung klingt zwar nach 'Klassenkampf', ist es aber nicht!

Machen Sie sich nämlich bewusst, dass jene Vermögenden und Verdiener, die altersbedingt später als Kinderlose oder allein Gelassene einmal Hilfe benötigen, dafür dann um so mehr für diese Arbeitskräfte bezahlen müssen, je weniger Kinder es gibt! Für sie und die von ihnen abhängigen Politkreise ist es daher langfristig 'sinnvoller’, sich mittels der Sozialhilfe durch Werben für mehr Kinder auf Kosten der Gemeinschaft rechtzeitig einen möglichst großen Fundus an billigen Arbeitskräften zu bevorraten.

Die 'Alten’ wollen so etwas natürlich schon gar nicht hören! Aber dieses vielschichtige Problem erwächst der BRD überhaupt erst daraus, dass die verrenteten 'Alten’ der Gesellschaft zunehmend die 'Jungen’ bevormunden und ausnutzen (müssen), weil es immer weniger 'Junge’ gibt, die den 'Alten’ bei der Gestaltung ihres Lebensabends zur Hand gehen könnten.

Konsequent machen daher die 'Alten’ diese Republik zunehmend mehr für sich 'alten- und altersfest’, weil sie alles andere – durchaus zurecht! – als Bedrohung ihres eigenen Lebens- und Besitzstandes verstehen.

Ihnen kommt dabei immer zugute, dass unaufhaltsam jeder irgendwann selbst einmal alt wird! Wer also heute Rechte der Jugend einfordert, kann dies altersbedingt daher morgen durchaus schon bejammern und daher 'vorausschauend’ gleich bleiben lassen!

Es wundert daher nicht, dass die Bereitschaft weiter abnimmt, den 'Jungen’ in der Gesellschaft freiwillig auch nur ähnliche Zukunftsaussichten einzuräumen, wie sie die heutigen 'Alten’ einst in ihrer Jugend hatten.

Obwohl sie eigentlich der wichtigere, da zukunftsprägende Teil der Gesellschaft sind, bleiben - politisch kurzsichtig - die Kinder in der gängigen Klientelpolitik bundesdeutscher Parteien sogar weiterhin dadurch ausgegrenzt, dass ihnen sogar ihre Grundrechte vorenthalten werden. Lesen Sie hierzu

Wahlrecht für Kinder
Ein seit Jahrzehnten bestehender Verstoß gegen Art 3 Abs 1 GG ( "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" ) und Art 33 Abs 1 GG ab ("Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten" )
http://www.melhorn.de/Wahlrecht/index.htm

und

Der Kampf für ein Kinderwahlrecht - ein Ablenkungsmanöver der Politik? Ein Essay über Erfahrungen mit der Politik
- http://www.melhorn.de/WahlrechtEssay.htm

 

Tatsächlich müssten alle Bürger der BRD endlich gleichgestellt werden!

Die ’Jungen’ – und hier vor allem wiederum die Kinder! – müssen als Erstes daher zunächst mal jene Rechte erhalten, die ihnen heute mit dreisten Rechtskonstruktionen vorenthalten werden. Erst dadurch würde endlich die Gruppe derer, die wirklich mit ihrem persönlich verfügbaren Einkommen für die Kindern aufkommen müssen und auch sonst unmittelbar für sie eintreten, rechtlich befähigt, für Kinder vor Ort das Richtige zu tun und zu fordern.

Wird dies weiterhin von den Politikern verhindert, so beherrschen die 'Alten’ diesen Staat mit dem hochnäsigen Leitsatz: bevor die Jungen irgendetwas fordern, sollen sie 'erst mal Vergleichbares leisten’, was die 'Alten’ angeblich schon alles für die Gesellschaft getan haben!

Solch geistlose 'Plattmacherei’ der Probleme verkennt natürlich, dass die 'Alten’ allerdings in Zeiten aufwuchsen und für sich selbst Wohlstand schufen, als sie die drängenden Zukunftsprobleme der heutigen Jungen auch nicht ansatzweise zu fürchten hatten!

Es ist daher keineswegs das Verdienst der 'Alten’, in solcher Angstfreiheit alt geworden zu sein.

Erst wenn dies anerkannt ist, kann damit gerechnet werden, dass diese Gesellschaft langfristig wieder die Interessen aller ausgleichen kann. Erst dies aber bringt der Gesamtheit dann Nutzen – und damit in der Konsequenz auch den 'Alten’!

Aber eben das geschieht nicht, wobei von diesem Misstand geschickt durch Täuschung der Bevölkerung abgelenkt wird, um politisch Pfründe zu schaffen oder/oder zu erhalten. Selbstlobend werden überholte 'Erzeugerprämien’ für das Kinder-bekommen und Kinder -haben als zukunftstauglich hingestellt.

Vor lauter Engstirnigkeit wird jedoch das Ganze vergessen und sind Visionen über Gestalt und Inhalt bundesdeutscher Zukunft in Wahrheit nur der politischen Angst des Augenblickes geopfert - die bekanntlich nichts mehr fürchtet, als Veränderung!

Weltweit lacht man darüber auch, obwohl diese Schadenfreude verhalten bleibt, um dadurch die zielgerichteten Bemühungen fortschrittlicherer Staaten im Wettbewerb der Völker und Wirtschaften konkurrenzfähiger zu machen. In solchen Ländern ist man fraglos froh über jeden, der - wie die BRD – geistig auf der Stelle tritt, nur um als 'Wahlstimmvieh' seine 'Alten’ r bei Laune zu halten.

 

 

10. Wer den geistigen Stillstand in der BRD beklagt und dem politischen System der BRD die Schuld an den vielen Problemen gibt, hat recht, denn die Probleme sind fast immer 'hausgemacht’. Lösungen müssten aus der Politik kommen oder zumindest von ihr veranlasst oder mitgetragen werden!

Das aber ist nicht der Fall! Schließlich kann niemand ernsthaft unterstellen, dass etwa das abwegige Gezerre in der BRD um die Schaffung von europaweit üblichen Kinderkrippenplätze bereits Ausdruck einer zukunftweisenden Gesellschaftspolitik sei! Vielmehr ist das nur der beschämende Beweis vom Bestehen einer eigentlich lebensstarken Volkswirtschaft, die sich zwar ihres Wachstums rühmt und Weltgeltung anstrebt, in der aber die 'Alten' diesen Staat zu Lasten der 'Jungen' für sich missbrauchen dürfen und dies durch ihre Politiker auch rücksichtslos tun. Mehr nicht!

Das System genügt sich also in Wahrheit nur weitgehend selbst und den meisten Mandatsträgern geht es darin merkbar also weniger um die BRD und das Fortkommen des Ganzen, als vielmehr um den Wiedergewinn ihres jeweils nächsten Mandats.

Die eigene Absicherung im Politsystem ist den meisten Politikern offenbar wichtiger als alles andere!, denn wer nicht die nächste Kandidatur schafft, der fällt – alles schon da gewesen! –vielleicht sogar auf das Sozialsystem zurück.

Im derzeitigen Politsystem ist daher immer Unterwerfung angesagt und wird gelegentlich unter Drohungen auch eingefordert. Vor allem von den Politikern, die dort dauerhaft noch keinen finanziellen Rückhalt haben.

Darin muss in aller Schonungslosigkeit der Grund gesehen werden, dass sich in dieser Gesellschaft heute die Probleme so türmen.

Doch wen interessiert das eigentlich?

Leider gewiss nicht den, dessen Kind in der Schule oder im Kindergarten wegen seiner Lebhaftigkeit Schwierigkeiten bekommt und der überlegt, ob er dem Kind deshalb Ritalin o.ä. gibt! Ihm sind die eigenen, täglichen Bedürfnisse und Kümmernisse wichtiger! Um alles andere soll sich kümmern, wer will! Schließlich gibt es nach allgemeiner Annahme genug Zuständige!

Irgendwer wird folglich schon irgendwo für die Lösung der 'großen’ Probleme verantwortlich sein! Der 'Kleine' hat dazu weder Zeit, noch Wissen, noch die Bereitschaft!

Solches Denken gibt die Verantwortung für fast alles aber in der Konsequenz an Dritte ab und unterwirft sich damit dem Systemergebnis. Dies wiederum öffnet allerdings dem Missbrauch Tür und Tor!

In der Konsequenz wird die Lüge
im Politsystem zum Erfolgsrezept!

Die Menschen haben also fraglos recht, wenn sie zwar keine Einzelheiten benennen, wenn sie nicht mit dem Finger auf diesen oder jenen Schuldigen zeigen können, aber aufgrund eines 'gefühlten Unbehagens’ mit zunehmender Politikverdrossenheit reagieren und sich etwa der Wahl verweigern!

Doch so darf es nicht bleiben!

Nur wer die Mängel des gegebenen Politsystems mit seiner Begünstigung von Parteienwirtschaft, Korruption und Vetternwirtschaft sieht und das Seine tut, sie zu bekämpfen, kann langfristig überhaupt noch Zeiten erwarten, in denen die BRD aufgrund ihres demographischen Problems nicht in einer 'globalisierten’ Wirtschaftswelt zum Vasallenstaat wirklich moderner, volkreicher Staaten absinkt.

Es gibt jedoch durchaus Politiker – voran die 'Dauerparlamentarier’, also die sog. Berufspolitiker aller Parteien! - die solche Politverdrossenheit und –verweigerung allerdings gerne sehen, denn sie können die ihnen nützlichen Interessengruppendadurch um so wahlwirksamer aufstellen, je mehr 'Durchschnittsbürger’ sich etwa bei Wahlen verweigern!

Eben das aber darf nicht die Lösung sein, zumal eine bessere durchaus greifbar ist!

Um das verkrustende Politsystem wieder zukunftstauglich zu machen, bedarf es nämlich nur geringer Änderungen – über die in der BRD daher aus daher gutem Grund aber niemand spricht!

Eine ist die oben bereits angeregte Gleichstellung aller Bürger!

Noch wichtiger ist aber die zeitliche Begrenzung politischer Mandate auf höchstens zwei Wahlperioden!

Dadurch würde der einzelne Mandatsträger in seiner Entscheidung innerlich wieder frei. Er könnte und würde sein politisches Tun nicht mehr allein nach den oligarchischen Regeln seiner Partei ausrichten müssen, sondern vermutlich nach seinem politischen Gewissen handeln - denn nach zwei Wahlperioden ist für ihn politisch in der Regel dann ohnehin Schluss!

Die solchermaßen dauerhafte Durchmischung des Politsystems mit neuen Köpfen würde im Ergebnis das Politsystem selbst beweglicher und schlagkräftiger machen und ihm fraglos ein frischeres Verhältnis zu den Alltagssorgen der Menschen gleichsam aufzwingen. Dadurch würden plötzlich aber auch der Schulalltag und der Kindergarten eben doch einen angemessenen, politischen Stellenwert bekommen, denn die bisherigen politischen Entscheidungsträger wären dem an sich entscheidungsträgen System dann endlich weniger verpflichtet!

Hierzu lesen Sie bitte

Neue Präambel zum Grundgesetz. Eine neue Präambel zum Grundgesetz soll den politischen Systemmängeln gegensteuern.
http://www.melhorn.de/Praeambel/index.htm

und

Abgeordnete und Demokratie - Parlament und Grundgesetz
Die Demokratie in der BRD ist nicht zukunftstauglich. Abgeordnete machen heute als 'Dauerparlamentarier' die Demokratie zur Oligarchie. Parlament und Grundgesetz im Widerspruch. Reformvorschläge und ein Gesetzentwurf für eine Grundgesetzänderung.
http://www.melhorn.de/Dauerparlamentarier/index.htm

Das Thema will ich an dieser Stelle nicht vertiefen. Es wird dem Leser aber hoffentlich deutlich geworden sein, welch weites Feld dadurch erschlossen würde.

Denn geschieht nichts, so werden die Zukunftspläne der Gesellschaft und Politik absehbar scheitern und die BRD regiert dann nur noch das Geld und dessen preisloses Heranschaffen.

Die meisten Bürger werden dies zwar nicht ähnlich klar formulieren können, aber sie haben ein gutes 'politisches Bauchgefühl’. Das lässt sie schließlich heute schon ebenso politikverdrossen werden, wie sie auch gegen die heutigen Umfeldbedingungen von Kindern mit Geburtenrückgang 'abstimmen’.

Das lässt sich langfristig durch die oben genannten Änderungen m.E. wieder umkehren. Nicht aber dadurch, dass die jetzige Gesellschaft – vertreten durch ihre bisherigen Politiker - weiterhin ihre, durch internationale Gremien inzwischen offensichtlich gewordenen Systemlücken mit prämienversüßtem Aktionismus füllt.

Dazu bedarf es jedoch einer klaren Handlungsvorgabe!

Es ließe sich auch nicht kurzfristig durch die angeregte Begrenzung aufeinanderfolgender Wählbarkeit von Politikern erreichen. Dazu ist das Berufspolitikertum in der BRD schon zu sehr etabliert und die von einer solchen Regelung betroffenen Parlamentarier würden daher einer solchen Gesetzesänderung m.E. auf keinen Fall freiwillig zustimmen. Schließlich geht es um ihre berufliche Zukunft. Kann doch mancher Berufsparlamentarier schon heute in der freien Wirtschaft oder der Verwaltung nur deshalb einen 'Neuanfang' wagen, weil ihm dieser neue Job durch die Politik deshalb 'abgesichert und ausgestattet' ist, um ihn in Wahrheit aus dem Weg zu haben! Dieser Kampf gegen Neuerungen wird daher ohnehin rücksichtlos geführt werden!

Daher scheint es mir der einfachere Weg, zunächst endlich das Wahlrecht der Kinder umzusetzen. Dies wird die BRD auf Dauer sehr verändern und in der logischen Abfolge dann auch ein Abschaffen der Berufsparlamentarier erleichtern.

Wie in den oben genannten Artikeln zum Wahlrecht für Kinder dargelegt, dürfte der Widerstand gegen das Kinderwahlrecht auf Dauer nämlich nicht durchzuhalten sein. Der jetzige Zustand ist schließlich ein Misstand, der nur deshalb bis heute beibehalten werden kann, weil die Politiker beharrlich wegsehen und die Bevölkerung inzwischen sogar täuschen. .Fließen aber erst mal die Rechte der Kinder in die Wahlen ein, so wird langfristig auch der 'Dauerparlamentarier' abtreten müssen!

 

 

11. Die meisten Leser wollen einen solchen Schwenk in die Politik und deren Ab- und Hintergründe leider nie mitmachen.

Dabei müsste dieses politische und damit gesellschaftsgeprägte Umfeld eigentlich unbedingt gesehen werden! Gerade auch, wenn man ehrlich über die Probleme mit oder von Kindern urteilen will. Schließlich steht kein Kind allein in dieser Welt, sondern ist immer ein zukunftswichtiger Teil von ihr.

Wer allerdings Kinder noch immer als 'persönliche Angelegenheit’ und 'Freizeitbeschäftigung’ von Erwachsenen versteht, wie die Hundehaltung, der hat noch vieles nicht begriffen – auch wenn er inzwischen zum Politiker und Erfolgsmenschen wurde!

Gerade, wer Kinder hat oder haben will, der sollte sich daher ganz besonders um das politische Umfeld für Kinder interessieren und nicht nur für so fraglos auch wichtige Fragen, bei welchem Discounter deren Windeln am billigsten sind!

Diese Forderung an Eltern ist deshalb berechtigt, weil es bei genauer Betrachtung in der Regel gerade ihr politisches Umfeld ist, das vielen 'potentiellen' oder tatsächlichen Eltern den Blick dafür vernebelt, was es eigentlich bedeutet, Kinder zu haben und ihnen auch noch Liebe geben zu müssen, damit sie seelisch gesund gedeihen.

Das nicht zu erkennen, ist allerdings überhaupt das Grundproblem dieser Gesellschaft.

Dadurch entstehen nämlich häufig erst jene Probleme, die es den meisten danach so schwer machen, überhaupt noch andere Gefühle zu entwickeln und/oder zu geben. Als Betroffene denken sie, es fehle ihnen am Nötigsten - und das ist leider jeweils das, dessen Besitz in dieser Gesellschaft aktuell als 'wichtig' gilt!

Das lenkt in der Konsequenz etwa den Dauerarbeitslosen ebenso von den seelischen Bedürfnissen seiner Kinder ab, wie die Überforderung der Alleinverdienenden, die für ihre Kinder keine Tagesunterbringung findet und dadurch über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit getrieben wird.

In solchem Umfeld Kinder zu haben, macht diese Menschen mit ihren Alltagskümmernissen auf Dauer mürbe. Wenn sie dann ihre Kinder falsch behandeln, lehnen diese Eltern sie deshalb nicht ab, sondern wollen oft nur ihre Ruhe vor ihnen haben und wenden sich ab.

Die wahren Gründe solchen elterlichen (Fehl)Verhaltens sind einem Kind elternseitig allerdings oft nur schwer zu vermitteln. Jedenfalls nicht durch Verbote und Gereiztheiten! Die meisten Kinder denken nämlich, es sei gleichsam ihre Schuld, dass es Papa und Mama so schwer haben. Sie wissen und verstehen nicht, dass in Wahrheit das soziale Umfeld die Eltern so weit brachte, und dass sie als Kind nur anlassgebender 'Blitzableiter’ für die Eltern wurden.

Wer das jedoch nicht sorgsam unterscheidet, der hat zuletzt ein verstörtes Kind, das sich, seelisch gestört – größer werdend - dann wiederum auf seine Weise am Umfeld abreagiert.

Die Probleme der Gesellschaft werden solchermaßen gleichsam weiter gereicht. Das Leben in manchen Familien wird zu einem ständigen Schlagabtausch von Enttäuschungen, Frustrationen und Verzweiflung. Das Ergebnis sind Depression, Hass, Gewalt!

Ausgangspunkt ist meist das soziale Umfeld, denn es versagte in der Erziehungshilfe ebenso wie schon beim Schaffen von Maßstäben, nach denen ein solches Leben organisiert sein sollte, um es bewältigen zu können.

Zusätzlich hämt die Gesellschaft nicht selten mit dem offenen Vorwurf: „Warum müsst ihr auch Kinder in die Welt setzen, wenn ihr sie euch nicht leisen könnt?“ Dies getan zu haben, wird dadurch schnell Nachweis einer gewissen Lebensuntauglichkeit der Betroffenen, anstatt zum anspornenden Nachweis ihrer nur umfeldbedingter Hilflosigkeit!

Andererseits sihd solche Umstände und Situationen aber den gesellschaftlich Erfolgreichen – wie immer diese dazu kamen! - oftmals genüsslicher Beweis ihrer angeblich eigener 'Klasse’! Darauf will aber nicht jeder verzichten, denn für solche Mitmenschen hat in der heutigen Gesellschaft das Elend eine, ihnen wichtige Abgrenzungsfunktion!

Tatsächlich sollten sich die Eltern also gegen die Verhältnisse ihres Umfeldes wehren und notfalls entschlossen Forderungen erheben! Keinesfalls dürfen sich diese jeenfalls gegen das Kind richten, denn das ist in letzter Konsequenz immer nur das Ergebnis der Umstände, in denen es aufgewachsen ist!

Gefordert bleibt also die Gesellschaft, die einerseits Kinder braucht, andererseits aber nicht bereit ist, ihnen das für sie wichtige Umfeld zu schaffen! Dazu gehört aber bereits ein richtiges Verhältnis der Bürger zu dem Altersgegensatz und dessen voller Interessenbedeutung innerhalb der Gesellschaft! Da prallen derzeit nämlich noch 'kleine und große' Welten aufeinander, auch wenn das keiner gerne hört und erst recht niemand zugibt.

 

 

12. Sich mit den Interessen seiner Kinder zu befassen, heißt aber ebenso, sich als Eltern mit der Gewalt in dieser Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Es ist nun mal der falsche Weg, sein Kind etwa selbst irgendeine Kampfkunst erlernen zu lassen, damit es sich bedarfsweise selbst wehrt. Es gibt immer Stärkere! Hier ist vielmehr Hilfe der Eltern gefordert, wie etwa bei Mobbing unter Schülern. Lesen Sie hierzu erschütternde Berichte von Jugendlichen im Internet, etwa unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25202/1.html

Wenn die BRD also mehr Kinder haben will, so soll die Gesellschaft auch dafür sorgen, dass diese Kinder dann weder materiell noch seelisch darunter leiden! Beides ist aber derzeit nicht gewährleistet.

Dieser Zustand hat vor allem etwas damit zu tun, dass sich die Eltern dieser Kinder nicht gegen diese Zustände wehren und insbesondere hinnehmen, dass sie beispielsweise für ihre Kinder nicht zur Wahl dürfen. In einer Gesellschaft mit überwiegend 'Alten’ stehen Eltern damit aber auf verlorenem Posten!

Unter solchen Bedingungen versagen oft die Eltern schuldlos durch ihre Hilflosigkeit und nicht etwa deshalb, weil sie ihr Kind nicht lieben.

Wo solches Versagen sichtbar wird, ist deshalb stets besonders wichtig, rechtzeitig den Rat von Dritten einzuholen! Das sind Eltern Ihrem Kind schuldig!

Scheuen Sie nicht davor zurück, Hilfe auch anzufordern! Das wäre eine falsche Angst oder/und Bescheidenheit!

Regen Sie insbesondere auch bei den Kommunen an, dass man sich mehr um junge Eltern kümmern solle! Die Stadt Gelsenkirchen tut dies vorbildlich und spart dadurch wiederum viel Geld ein, denn glückliche Kinder kosten das Gesundheitwesen und die Behörden insgesamt immer deutlich weniger! Die Stadtsäckel würden durch solche Maßnahmen also noch geschont! Nur hat sich das noch nicht allgemein herumgesprochen! Bislang lassen es die Kommunen noch so weit kommen, dass sie nachher für kranke oder gestörte Kinder und Eltern Tausende aufbringen müssen, anstatt dem rechtzeitig vorzubeugen!


13. Im Umgang mit Kindern sollten die Eltern aber vor allem lernen und/oder bereit sein, den eigenen 'gesunden' Menschenverstand zu benutzen!

So unwirklich es klingt, aber eben das wagen zunehmend Eltern weniger.

Viel Unsicherheit ist oftmals vorhanden und dadurch bricht sich schließlich in manchen Familien allenfalls noch der Egoismus von Elternteilen Bahn.

Dabei ist gerade das eigentlich gar nicht so schwer! Schließlich wurden Kinder geboren und aufgezogen, seitdem es Menschen gibt! Daher gibt es aber auch ein großes 'Urwissen’ in der Menschheit darüber, was für ein Kind gut ist. Das ist zudem ein Wissen, das seit jeher in den Familien weiter gegeben wurde!

Doch genau darin liegt auch das Problem und stoßen wir heute an die persönliche Grenze vieler Menschen. Wissen doch in unseren modernen Familien inzwischen oft nicht mal mehr die Großeltern – sofern es sie als familiäre Institution überhaupt in der einzelnen Kleinfamlie gibt! - wie man Kinder eigentlich erziehen könnte oder sollte, denn schon sie hatten davon - als Generation nach dem 2.Weltkrieg - oftmals nichts mehr bei ihrer eigenen Mutter mitbekommen oder abschauen können. Die moderne Familie mit ihrer Betonung des Finanziellen hat für kindgerechte Erziehung schließlich oftmals keine Zeit mehr!

Da ist meinerseits mehr Bedauern, denn Vorwurf! Denn in einer Zeit, in der alles auf Schnelligkeit ausgerichtet ist, bleibt dafür keine Ruhe! Weil sie für die 'moderne Geschäftswelt’ erzogen werden. können beispielsweise viele 'moderne’ Frauen daher so wenig kochen, wie mit Kindern umgehen. Von den Vätern ganz zu schweigen! Doch väterlicher Aktionismus auf dem Sportplatz ist Kindern selten Ersatz für fehlende Zuwendung.

Ohne deshalb dem 'Heimchen’ am Herd das Wort reden zu wollen – in dieser Hinsicht sehe ich jedenfalls eine zukünftige Aufgabe der Schulen. Über die reine Schulbildung hinaus, sind Jungen und Mädchen gleichermaßen mit diesen Dingen bekannt zu machen und sind ihnen dadurch wichtige Maßstäbe im Umgang mit und innerhalb der Familie beizubringen.

Etwa das Fernsehen wird dies nicht übernehmen können, schon weil die wirtschaftlichen Interessen dieses Mediums andere sind! Das beweist etwa die allgemeine Verrohung dieser Gesellschaft, die durch dieses Medium als 'Unterhaltung’ fraglos begünstigt wurde. Diesbezügliche Verbote sind allerdings nicht angebracht, so lange in der Gesellschaft weiterhin dieses vermarktbares Bedürfnis nach Gewalt besteht, das sich andererseits so auch wieder beschwichtigend ausleben kann.

Dieser Entwicklung kann also nur Information entgegengehalten werden! Die aber kann wiederum nur von den Schulen ausgehen, die ihrerseits wiederum auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen einwirken!

Solche Ansätze sind auch längst vorhanden, aber in der Summe bescheiden, weil in der wohlstandprotzigen BRD angeblich für mehr das Geld fehlt.

Womit sich wieder der Kreis schließt! So lange in der Gesellschaft die Rechte der Kinder weiterhin so vernachlässigt werden, wird sich aus dargelegten Gründen nichts ändern! Es beschämt die Verantwortlichen dieses Staates nämlich leider nicht, dass die Kinderarmut in der BRD ständig steigt, die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen im internationalen Vergleich niveaulos absinkt, viele Tausend keine Lehrstelle haben oder sich mit Bettellöhnen abgeben müssen. So lange es nur den anderen, die das Sagen haben, gut geht!

Tatsächlich wären diesbezüglich die Eltern gefragt! Als Vertreter ihrer Kinder und in Ausübung eines Wahlrechts ihrer Kinder! Eben das verhindern aber die 'Alten’ durch die von ihnen beherrschten Politiker, wie etwa auch das unwürdige Politgezerre um die europaweit längst selbstverständliche Schaffung von ausreichend Krippenplätzen in der BRD beweist.

 


14. Die Einschränkung von Kinderinteressen in einer Gesellschaft muss an sich allerdings noch kein Nachteil sein. In der Menschheitsgeschichte gab es in verschiedensten Gesellschaften immer wieder Phasen, in denen es für den Einzelnen lebenswichtiger war, die emotionalen Bedürfnissen seiner Nachkommenschaft hintanzustellen.

Das musste im Einzelfall auch nicht zwingend ein Verlust für diese Kinder sein. Kinder begreifen schließlich instinktiv, wann und dass es jetzt auch für sie selbst um Grundfragen und –probleme ihres Lebens geht, wenn die Eltern ihnen nicht das geben können, was sie gerne hätten, ihnen das aber auch eingestehen und glaubhaft begründen.

Aber das ist eben auch der Unterschied zu einer existentiellen Ausnahmesituation! Es geht in unserer Wohlstandgesellschaft eben gerade nicht um solche, wirkliche Existenzfragen des Zusammenlebens!

Diese Feststellung gilt für das gesellschaftliche Verhalten ebenso, wie für den Einzelnen. Da die Gesellschaft jedoch immer nur Spiegel des Verhaltensjener vielen ist, die diese Gesellschaft schließlich erst bilden, kann daraus folglich nur bedingt ein Vorwurf abgeleitet werden!

Damit sind wir beim Einzelnen! Der Einzelne muss Widerstand leisten. Er müsste seine Bedürfnisse und die seiner Familie entsprechend artikulieren, anstatt sich zunehmend mit der Wunscherfüllung von Banalem zufrieden zu geben und sich dadurch nur anzupassen und den jeweils Mächtigen zu unterwerfen!

So lange sich an dieser Grundeinstellung nichts ändert, wird das Kind in der Konsequenz oft dem jeweiligen Wunschdenken des Einzelnen gleichwertig gestellt. Dadurch aber verliert es seine Besonderheit allein deshalb, weil diese keiner sehen will(kann).

Dadurch werden Kinder in einer solchen Gesellschaft aber schnell zur Last – letztlich nicht selten sogar zur Belästigung!


15. Weil es den Eltern außerdem meist an Maßstäben eigenen Denkens fehlt - im Ergebnis folglich an der Priorität ihres Kindes! - behandeln sie wiederum das Kind entsprechend unsicher. Und da ist dann keiner da, der jungen Eltern in solchen Augenblicken fürsorglich zur Seite steht. Entsprechend hilflos sind viele in ihrem Tun.

Vor allem trauen solche Eltern – und hier meine ich nach meinen Erfahrungen insbesondere die Mütter – nicht mehr ihrem menschheitsgeschichtlichen Instinkt als 'Eltern in der Verantwortung für ein Kind'. Hinter dieser Sorge steckt die allseits geschürte Angst, in einer so 'schnellen’ Zeit könne die (der) Einzelne etwas 'verpassen', wenn sie (er) sich im Ergebnis mehr auf seine Schultern lädt, als er dann wirklich tragen kann.

Vielfach haben solche Eltern daher in der Folge zu wenig Gespür dafür, wann ein Kind Liebe braucht - und das ist ihnen in der Regel nicht mal vorzuwerfen. Oftmals haben sie so was selbst nie erfahren - es vor allem auch nirgendwo gesehen! - weil ihnen das heute auch andere Eltern nicht mehr vorleben.

Viele Kinder werden folglich zwar hervorragend verwaltet, fühlen sich aber nicht geliebt und bleiben daher auch in ihrer eigenen Entwicklung von Gefühlen wiederum allein und damit ebenfalls zurück.

Schade eigentlich! Mein Wunsch wäre, dass vor allem die Mütter ihren Instinkt ebenso gebrauchen, wie den Verstand. Dieses 'Bauchgefühl’ ist schließlich zuverlässiger! Denn der Verstand kann nur umsetzen, was ihm in seiner bisherigen Lebenszeit beigebracht wurde - und das ist abhängig vom veränderlichen Umfeld und der jeweiligen Intelligenz des Einzelnen. Das 'gelebte Bauchgefühl’ für den guten Umgang und der Fürsorge für Kinder spiegelt hingegen jenes gesammelte 'Urwissen' der Menschheit, das instinktsicher schon immer zur ständigen Fortpflanzung der Menschheit weitergegeben wurde und wird.

Der Begriff 'Bauchgefühl’ ist übrigens auch der Wissenschaft heute nicht mehr fremd. Es ist bezüglich des Umganges mit Kindern nichts anderes als eine Art Grundwissen darüber, wie man mit Kindern tunlichst umgehen sollte. Maßstab des Handelns ist, dass sich der Erwachsene überlegt, wie er, wenn er in dem Augenblick Kind wäre, in einer solchen Situation als dieses Kind behandelt werden wollte. Handlungsmaßstab kann ihm dabei immer sein, dass das Kind diese Welt noch nicht kennt, sondern sie sich erst erobern muss.

Wie letzteres dann geschieht, ist natürlich wesensbedingt. Aber das Kind hat zunächst auch noch keine Grenzen. Es lernt diese erst allmählich kennen und wenn dies folglich geschieht, so sollte dies mit Güte und Verständnis geschehen. Leider wird aber immer wieder vergessen, dass bei einem kleinen Kind ein Gebot oder Verbot ebenso wirkt, wenn es mit Liebe ausgesprochen wurde - und das Kind daher weder erschreckte noch ängstigte, wie etwa Strenge oder Schroffheit. Bei liebevoller Zuwendung wird das Kind vielmehr zuhören, schon weil es immer selbst geliebt werden will! Ansonsten wird es sich eher verweigern.

16. Das bedeutet nicht, dass einem Kind, aufgrund eines falschen 'Freiheitsbegriffes’, einfach der Willen gelassen wird. Schließlichstellt ein Kind zunächst nur deshalb Forderungen, weil es noch keine Grenze kennt! Es tastet sich an diese vielmehr erst heran. Das aber kann dann nur in der Weise geschehen, dass es neugierig fordert und dabei abwartet, wie der Erwachsene darauf reagiert.

Wird ihm diese Grenze aus Bequemlichkeit zu weit gesteckt, so ist es selbstverständlich, dass es bei späteren Zurückweisungen wegen der gleicher Sache trotzt und sich verweigert. Schließlich hat vorher ja alles anders funktioniert! Besonders schlimm, wenn dem Kind diese Meinungsänderung – aus welchen Gründen auch immer - nicht nachvollziehbar begründet, sondern nur noch angewiesen wurde.

Das alles ist auch keineswegs so schwer umzusetzen, wie es zunächst scheint. Das beweisen etwa Fernsehsendungen wie „Die Super Nanny“.

Würden die Eltern nur wieder mehr Mut haben, sich selbst zu vertrauen, in sich hineinzuhören und vorrangig darauf bedacht sein, dem Kind gleichzeitig die Liebe, Achtung und Beständigkeit zu geben, die es in jedem Augenblick gerade braucht, so ließe sich vieles an familiärer Belastung vermeiden oder wieder verbessern.

Denn gehen Sie davon aus, dass Kinder 'gut’ sind! Warum auch sollten sie anders sein? Sie kennen das 'Schlechte’ doch erst aus dem Umgang mit ihrer Umwelt – vom Elternhaus, über Schule und insbesondere auch durch Medieneinflüsse!

Machen Sie sich nämlich immer bewusst: Ein Kind wird! Und es ist schon aus Selbsterhaltungstrieb während dieser Reifung stets bemüht, sich anzupassen und einzufügen. Seine Umwelt macht ihm in seiner Fremdheit nämlich zunächst immer Angst - seitdem es auf diese Welt gekommen ist. Neugier hilft ihm dann dabei, diese Umwelt zu verstehen und deren Regeln kennen und anerkennen zu lernen.

Dabei gebrauche ich bewusst den Begriff 'Umwelt' und nicht 'Welt’. Denn 'die Welt’ prägt ein Kind nicht! Es ist seine Umwelt, als jenes Umfeld, in dem das Kind heranwächst!

Das Kind wird sich während dieses Reifungsvorganges daher immer seiner Umwelt anpassen, denn nur das erleichtert ihm das Leben. Auflehnung gegen diese Umwelt ist erst angesagt, wenn dem Kind auch dann die Sicherheit bleibt zu überleben!

17. Insofern ist das Kind nicht anders, als der Erwachsene, den seine Regierung ebenfalls in Angst und Abhängigkeit hält, damit er sich in seiner Unsicherheit ducke.

Bezüglich der Auflehnung gegen das Gegebene ist dem Menschen m.E. der Wille zu einer weiter bringenden Veränderung also überhaupt nur deshalb gegeben, weil das dann Ausdruck seiner Neugier auf der Suche nach anderen Grenzen ist . Auch das in der Regel allerdings nicht um jeden Preis, nur um zu verändern!

Sobald der Mensch diese 'Welt’ versteht, wird er sie daher als Ausdruck seiner lebensbejahenden Neugier in Frage stellen.

Darin sehe ich den Grund für das ewige Ritual des Aufbegehrens von Jugend.

Solche Neugier wird dem Menschen aber wiederum möglichst rasch von seiner Umwelt abgewöhnt. So wird aus einem einsetzenden Drang zur verbessernden Veränderung dann Anpassungsbereitschaft! Das Bemühen, sich um des eigenen Vorteils willen einzufügen und mitzumachen. Denn wer das nicht tut, wird von der Gesellschaft in aller Regel ausgegrenzt - und nicht jeder hat die Kraft, dies durchzuhalten, weil dies in der Folge ein Stück weit Selbstaufgabe ist, ohne dass sich daraus ein erkennbarer Gegenwert ableiten lässt.

Ausgrenzung ist dabei durchaus ein Selbstschutz der Gesellschaft, denn der Mensch ist nun mal ein Rudelwesen. Hierzu verweise ich auf meinen Essay

Eine egoistische Gesellschaft? - Der Einzelne zwischen Individualismus und Solidarität - Zusammenleben und Zukunft sind abhängig von der Solidarität der Einzelnen gegenüber der Gruppe
und dem gruppengerechten Rückschnitt ihrer Individualität
http://www.melhorn.de/Egoismus/index.htm

Wer gegen das Rudel 'aufbegehrt’, muss allerdings dessen Regeln und Gemeinschaftsgedanken nicht ablehnen, sondern er wird in der Regel nur gegen die jeweiligen Rudelführer aufbegehren, was ihm aber meist als Ablehnung des Rudels selbst fehlgedeutet wird.

 

 

Impfen und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern -Die verwerflichen Hintergründe und die Gefahren
http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm

Dieser Artikel auszugsweise in polnischer Sprache:
Szczepienia i powiklania poszczepienne u niemowlat i malych dzieci -Niebezpiecze˝stwa i niemoralne tlo szczepie˝-
http://www.melhorn.de/Impfen/indexpolnisch.htm

Homöopathie statt Ritalin?
Impfschäden und eine Penicillinbehandlung verhinderten Schulleistungen einer Hochbegabten
http://www.melhorn.de/Ritalin/

Homöopathie heilt Impfschaden eines 5-Jährigen
http//www.melhorn.de/ImpfschadenI/index

Impfschaden durch Tetanus
Charakterliche Veränderung durch gehäufte Tetanusimpfungen und deren Beseitigung durch Homöopathie
http://www.melhorn.de/ImpfschadenII/

Mehrfachimpfungen - eine unterschätzte Gefahr. Impfschäden und Homöopathie
http://www.melhorn.de/ImpfschadenIII/

Impfen und charakterliche Veränderungen - Homöopathie beseitigt charakterliche Impfschäden bei einem 6-Jährigen
- http://www.melhorn.de/ImpfschadenIV/

Impfungen und ADS
Beispiele von Impfschäden und der 'Erziehung' von Kindern mit Beruhigungsmitteln
http://www.melhorn.de/ImpfschadenV/

Impfschaden einer 4-Jährigen durch Mehrfachimpfung
Erfahrungen einer Mutter.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVI/

Impfschaden durch Keuchhustenimpfung?
Eine Mutter berichtet über ihre Impferfahrungen bei Keuchhusten
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVII/

Sechsfach-Impfungen' und mögliche Folgen - Aus dem Berufsalltag bundesdeutschen Impfens
Ein abschreckender Impfschaden und der Versuch seiner rechtlichen Aufarbeitung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

Die jahrelange Behandlung der Folgen einer Auffrischimpfung gegen Tetanus
Wie eine Impfung mein Leben veränderte
http://www.melhorn.de/ImpfschadenX/

Rechtschreib- und Konzentrationsschwäche, aggressives Verhalten
Folgen eines Impfschadens
http://www.melhorn.de/ImpfschadenXI.htm/

 

Colostrum - Das Geschenk Gottes
Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter Anwendung
http://www.melhorn.de/Colostrum/

 

Zu Impfschäden durch FSME-Schutzimpfung lesen Sie unter Kapitel 10 "Borreliose nach Zeckenstich - alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose4.htm#10

 

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:

 
 


"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

 

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 

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