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Der Text wird fortgeschrieben;
insbesondere die wörtliche Wiedergabe des behördlichen Schriftwechsels!
letzte Aktualisierung:
28.2.10
Dienstag, 19.1.10 um 19.00 Uhr im 'Sachsenspiegel'
ein kurzer Fernsehbericht des MDR
zum ' Fall Nancy'
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/7024472.html
'Der Fall Nancy'
MDR-Fernsehen:
Am Freitag, den 5.2.10 um 22.00 Uhr
in der Talkshow " Unter uns "
Bereits
in die laufende Sendung wurde eingeblendet,
dass diese nicht am Sonntag wiederholt werde. Der
Bericht ist aber nachzuhören unter:
http://www.mdr.de/unter-uns/podcast/7070589.html
Impfschäden durch 'Sechsfach-Impfungen'
Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag
1.
Der Fall Nancy
2. Der Fall Cynthia
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Cynthia.htm
3.
Der Fall Johanna
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Johanna.htm
4.
Der Fall Chantal
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Chantal.htm
5. Der Fall Jana
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Jana.htm
Bedrückende Impfschäden und juristische Aufarbeitung
Ärztliche und behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung
von
Simone G.
Tel. 01732785278
| Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.rer.pol. |
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Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17
:keywords:"Impfen,Mehrfachimpfung, Impfschaden, Homöopathie, Impfschadensyndrom, Kunstfehler"
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Aufnahmen von Nancy vor den Impfungen;
Bilder von Nancy nach den Impfungen


Nancy wog in diesem Zustand mit 5,5 Jahren nur noch 10,5 kg und war ständig in rastloser Bewegung, wie das Video zeigt
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Übersicht
A. Zur Rechtslage beim Impfen
B. Der Lesestoff ist sehr umfangreich!
C. Hinweis: Der Kommentar zum Fall Nancy
D. Hinweis Der Vortrag von Frau Anita Petek - Dimmer
E. Hinweis: Das Interview mit Dr. Stefan Lanka
I. Einführung
II. Inhaltsverzeichnis des 'Falles Nancy'
III. Fortlaufende persönliche Protokolle zum 'Fall Nancy'
IV . Warum überhaupt Strafanzeigen im 'Fall Nancy'?
IV.1. Einführendes zur vorliegenden Sach- und Rechtslage
V. Die Anzeige gegen die Universitätskinderklinik
VI. Die Anzeige gegen die REHA-Klinik
VI.1. Persönliches Schreiben vom 30.11.09 an den Justizminister von Sachsen mit den Strafanzeigen gegen Staatsanwälte und den Sachverständigen
VI.2. Petitition an den Sächsischen Landtag wegen unzulässiger Einflussnahme des Justizministeriums auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung im 'Fall Nancy'
VII. Dienstwege in Wahlkampfzeiten?
Alltagsprobleme mit einem behinderten Kind!
VIII. Ein Auto
IX. Anwaltssuche für mein impfgeschädigtes Kind
X. Zufälle oder lebt die STASI noch?
X.1. Anfügung von dipl. rer. pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker
XI. Nachwort von dipl. rer. pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker
XII. Die Petition ' Deutschland – Pharmaland’
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A. Zur Rechtslage beim Impfen
Jede Impfspritze ist immer dann ein verbotener Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG Art. 2 Abs. 2 Satz 1), wenn der Impfling oder dessen Rechtsvertreter vom impfenden Arzt nicht über Nutzen und Risiken der Impfung - damit auch mögliche Impfschäden! - wahrheitsgemäß und vollständig aufgeklärt wurde.
Vor jeder rechtswirksamen Einwilligung zu impfen ist also immer Aufklärung notwendig, d.h. der Arzt muss vor der Impfentscheidung des Betroffenen Fragen stellen lassen und diese wahrheitsgemäß und verständlich beantworten.
Die Entscheidung eines Impfkandidaten oder seines Rechtsvertreters, nicht zu impfen, muss akzeptiert werden! Behördliche Eingriffe in dieses Grundrecht etwa des Elternrechtes (GG Art. 6 Abs. 1) sind nur im Ausnahmefall der amtlichen Feststellung einer "Gefährdung des Kindeswohls“ zulässig! Wird also beispielsweise ein Kindergartenplatz oder ein Arbeitsplatz nur unter der Voraussetzung zugeteilt, dass geimpft wird, so ist das schon strafbare Nötigung! Nehmen Sie Zeugen - keine Familienmitglieder! - mit, damit Sie Ihre Nötigung beweisen können!
Es hat sich mancherorts eingebürgert, dass Mütter zur Impfung dadurch gebracht werden, dass ihnen ärztlihrerseits mit einer Meldung beim Jugendamt gedroht wird, sollten sie nicht impfen lassen! Auch das ist eine Nötigung! Nehmen sie Zeugen mit!
Das Jugendamt oder eine sonstige Behörde darf Ihnen ebenfalls nicht drohen, damit Sie Ihr Kind impfen lassen. Auch das wäre immer eine Nötigung, wobei der Versuch schon strafbar ist!
Ämter sind andererseits verpflichtet, auf die Gesundheit Ihres Kindes zu achten und wenn ihnen bekannt wird, dass Eltern ihrer Fürsorgepflicht nicht genügen, so ist die Behörde zum Eingreifen verpflichtet. Das kann theoretisch auch der Fall sein, wenn es um das Impfen geht.
Aber das ist eigentlich
Theorie! Das Jugendamt müsste erst mal vom Vormundschaftsgericht das Sorgerecht
übertragen bekommen - und dagegen können Sie durch 2 Instanzen Rechtsmittel
einlegen. Da bezüglich einer Impfung in der Regel keine Eile geboten ist,
kann dabei selten ein Eilverfahren der Behörde begründet sein! Wo
also das Sorgerecht entzogen werden soll, weil eltenseitig nicht geimpft werden
soll, gilt es zunächst mal, Ruhe zu bewahren und mit rechtlichen Mittel
- notfall etwa unter Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe! - dagegen vorzugehen.
Ohne rechtswirksame Einwilligung zu impfen - nicht erst bei Eintritt eines Impfschadens!
- handelt es sich nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 des Völkerstrafgesetzbuches
(VStGB) jedenfalls immer um ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.
Das VStGB trat in der BRD am 30.6.2002 in Kraft. Straftaten nach dem VStGB verjähren
nach § 5 VStGB nicht!
Durch § 13 Abs. 4, letzter Satzteil VStGB wird dabei schon mit Strafe von bis zu drei Jahren Haft bedroht, der nur durch fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht die Planung und/oder Durchführung von Straftaten nach dem VStGB ermöglicht. Auch diese Straftat verjährt nicht!
Folglich ist eine Impfung stets 'Gefährlichen Körperverletzung' im Sinne des § 224 Abs. 1 StGB und außerdem ein Offizialdelikt! Erhält - etwa durch eine formlose Anzeige! - die Strafverfolgungsbehörde (Polizei, Staatsanwaltschaft) Kenntnis davon, muss sie von Amts wegen daher auch ermitteln!
Straffrei sind Impfungen nur dann, wenn sie vom Gesetzgeber etwa als Massenimpfungen vorgeschrieben werden!
Stichwort: Schweinegrippe! Bemühungen in Richtung Zwangsimpfung laufen in der BRD bereits und werden wohl nur noch davon abhängig gemacht, wie viele sich freiwillig impfen lassen. Der online-Dienst Focus online berichtet am 3.12.09, dass die ganze bundesdeutsche Bevölkerung geimpft werden soll:
Der Rest dann wohl zwangsweise. Ihre Rechte auf Schadensersatz geben Sie derzeit ja bereits mit Abgabe Ihrer Unterschrift bei der Impfung ab, damit Ihnen die Krankenkasse die Impfung bezahlt.
Glauben Sie allerdings nicht, niemand könne Sie gegen ihren Willen impfen! Bei Impfpflicht geht es angeblich um den Schutz der Bevölkerung. Wer sich da dauerhaft verweigert, soll hohe Geldstrafen bezahlen müssen und/oder in Lagern unter Quarantäne gestellt werden!
Sie halten das für einen schlechten Scherz? Ist es nicht! In einigen Staaten - etwa in den USA - gibt es solche Gesetze bereits! In der BRD sollen sie in Vorbereitung sein!
Hierzu folgende Mail vom 26.1.10
... Sie oder Bekannte von Ihnen sind mit einem der Massenimpfstoffe Pandemrix® und Focetria®, gegen H1N1 (so genannte Schweinegrippe oder Neue Grippe) geimpft worden. Wenn Sie innerhalb des nächsten Jahres Erkrankungen erleiden, die nach dem Impfen aufgetreten sind, melden Sie sich bitte auf der Website www.squalenopfer.de um eine Sammelklage gegen die Bundesrepublik Deutschland zu führen.... In beiden Impfstoffen (nicht aber im Impfstoff für die Bundeswehr und die Minister oder im Impfstoff für Österreich) ist Squalen als Impfverstärker eingesetzt. Squalen ist ein wichtiger körpereigener Stoff.
Die Verwendung eines körpereigenen Stoffes als Impfstoff oder
Impfverstärker ist ein gravierender ärztlicher Kunstfehler und
stellt somit eine Körperverletzung dar, da damit Autoimmunreaktionen des Körpers hervorgerufen werden können. Dies ist die Methode, um im Tierversuch diese Krankheiten zu erzeugen. Dies hat sich mit Squalen auch in zahlreichen Tierversuchen gezeigt.Bitte geben Sie dieses Schreiben an möglichst viele Personen,
da so gut wie keine Medien bereit sind, diese einfache Information weiter zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Toni GradlViechtafeller Strasse 14
D-94267 Prackenbach
Tel. +49-9944-302898
Fax +49-9944-302965Ihr Tagesklinik Team
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B. Der Lesestoff ist sehr umfangreich!
Weil der Fall Nancy auch den Petitonsausschuss des Deutschen Bundestages beschäftigt, war diesem notwendig eine Kurzfassung zu liefern. Sie wurde unter
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Nancy.htm
öffentlich gemacht.
Die Einzelheiten des Krankheitszustandes von Nancy, im anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, unter
Zusätzlich der anonymisierte Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy damals untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wieder.
Außerdem der anonymisierte Arztbericht an die Rentenversicherung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Rentenversicherung.htm
'Der Fall Nancy' ist jedoch kein Einzelfall!
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Cynthia.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Johanna.htm
Am 04.05. 2009 in der Fernsehsendung 'Report Mainz' ein Bericht über Cynthia, die unter schwersten Reaktionen auf ihre Impfungen leidet
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4666602/pv=video/gp1=4803038/nid=233454/1mnrw9k/index.html
Zuletzt am 1.12.09 im 'Sachsenspiegel' des MDR ein Kurzbericht über den Fall Cynthia berichtet
http://www.mdr.de/exakt/6903810.html
Ein Zustandvergleich über die Entwicklung von Cynthia vor und nach ihen Impfungen (Video) außerdem auf YouTube.
Daneben gibt es allerdings eine Fülle weniger schwere Impfschäden, die für die jeweiligen Familien jedoch doch stets Anlass erheblicher Sorgen und Belastungen waren. Dazu siehe - im Bereich Impfen - außerdem
http://www.melhorn.de/medizin.htm
Dass über solche Fälle nicht längst mehr solcher Berichte in den Medien erschienen, hat nach vertraulichen Äußerungen von Journalisten seinen Grund allerdings darin, dass der Druck von interessierter Seite auf die Redaktionen offenbar erheblich ist! Vor allem, nachdem nun auch noch das Impfen etwa gegen die 'Schweinegrippe' von ihren Befürwortern politisch so vorangetrieben wurde! Dabei erwartet die Öffentlichkeit eigentlich - schon im Hinblick auf die klammen öffentlichen Kassen! - dass Impfen schon deshalb dann auch Sinn machen sollte, einfach weil es so nachhaltig von Politik und Ärzten empfohlen wurde. In Wahrheit ließ sich - 'in Bezug auf die Schweinegrippe' - die Politik von Lobbyisten der Pharmaindustrie und aus der Ärzteschaft Impfbestände im Wert von über 100 Millionen Euro aufschwatzen, auf denen sie dann sitzen blieb! Gewaltige Summen, die der Bevölkerung natürlich an anderer Stelle dann wieder fehlen!
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C. Hinweis:
Lesen Sie auch über die Haltung der Behörden und der Ärzteschaft zu Impfschäden.
Denn treffen kann es
jeden! Selbst die ewig Gutgläubigen!
Zum Fall Nancy!
Eliten!
Über Impfwahnsinn bundesdeutscher Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz
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D. Hinweis: Der Vortrag von Frau Anita Petek - Dimmer
Da nur wenige wissen, was Impfen wirklich bedeutet, plappern sie nur nach, was ihnen von Dritten vorgeben wird. Denn es wird schon nicht 'so schlimm' sein - bis es im Einzelfall dann eb en doch 'so schlimm' ist!
http://video.google.de:80/videoplay?docid=2472456726520598454&hl=de
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E. Das Interview mit Dr. Stefan Lanka
"Der Molekularbiologe Dr. Stefan Lanka kippt das Impfsystem"
Ohne Viren ist aber jede Impfung unverantwortlich!
Dürfen/können/sollten wir medizinischen 'Fachleuten' vertrauen?
Helfen sie redlich - oder betrügen sie?
Wer das ernstlich wissen will, muss sich informieren:
Lesen Sie auch über die Verrhandlung
vom 24.03.09 vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin
- AZ: (234 Cs)3012PLs14916/07(133/08) - und die dortige Haltung von Prof.
Reinhard Kurth, dem ehemaligen Präsidenten des Robert-Koch-Instituts.
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Vorwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Mit Genehmigung der Verfasserin.
Haben Sie gesunde Kinder? Dann machen Sie sich beim Lesen bewusst, wie viel Glück Sie als Eltern vielleicht hatten!
Denn auch Nancy war vor ihrer Impfung ein gesundes Kind!
Ausweislich ihres Impfpasses erhielt die, am 29.11.02 geborenen Nancy mehrere 'Sechsfach-Impfungen' mit Infanrix Hexa : am 21.2.03, 27.3.03, 28.4.03 und 17.2.04. Außerdem bekam sie am 2.12.03 noch eine Masern-Mumps-Rötel-lmpfung ( MMR).
Die darauf folgende körperliche und geistige Entwicklung von Nancy beweist nach meiner Überzeugung, dass das Kind durch diese Impfungen einen schweren Schaden erlitt!
Die zugezogenen Ärzte gingen m.E. darauf teils gar nicht, teils nur unzulänglich ein oder sie zogen . teilweise falsche Konsequenzen daraus. Obwohl sich der Zustand des Kindes mit jeder Impfung weiter verschlechterte und die Mutter mehrfach die Möglichkeit eines Impfschadens ansprach!
Im Falle von Nancy kommt erschwerend hinzu, dass das ohnehin schon deutlich sichtbar geschädigte Kind verbotenerweise von den Ärzten auch noch mit, nicht für die Behandlung von Kleinkindern zugelassenen Medikamenten 'behandelt' wurde. Die Mutter war darüber nicht mal aufgeklärt worden, welches gesundheitliche Risiko sie für ihr Kind einging, als sie dieser Behandlung mit Psychopharmaka nicht widersprach!
Impfen ist durch intensive Werbung der Pharmaindustie,Verharmlosung der daran verdienenden Ärzteschaft und Beihilfe der Behörden heute für die unwissende Bevölkerung zunehmend zu einem Risiko geworden.Amtliche Statistiken über Impfschäden werden aber nicht geführt!
Zur Festigung als Lehrmeinung und angeblichen Stand der Wissenschaft wird statt dessen selbst an Universiätskliniken gegenüber den Laien erklärt, es gebe keine Impfschäden!
Die vor allem wirtschaftlichen Verhältnisse insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern begünstigen heute Impfmissbrauch! Sind doch vor allem diese Bundesländer geignet, Versuchslabore der Pharmaindustrie zu sein! Denn gutwillig-unwissende Mütter stellen dort offenbar bereitwilliger ihre Kinder zu Versuchen am lebenden Objekt zur Verfügung, nur weil sie glauben, bei ihrem Arzt seien sie in den besten Händen!
Insoweit ist der bundesdeutsche Osten m.E. geradezu ideal für die Pharmaindustrie!
Wesentlich begünstigt wird dies allerdings durch die bestehende Berufsordnung der Ärzte! Diese verpflichtet - im Sinne einer 'Maulkorbvorschrift' - alle Ärzte, Schaden vom Ehrverständnis des eigenen Berufsstandes fernzuhalten!
Dieser ärztliche Eid verbietet zwar keine 'akademische' Diskussion über das Impfen und mögliche Schäden, erschwert in der Praxis aber eine Schadensanerkennung entscheidend! Schließlich ist jeder Impfschaden naturgemäß Folge ärztlichen Versagens schon deshalb, weil das Impfen wegen seiner Gefahren ausschließlich den Ärzten vorbehalten ist!
Wer als behandelnder Arzt oder insbesondere als Gutachter jedoch einen Impfschaden bestätigt, übt in der Konsequenz schwere Kritik an einem Kollegen, verletzt damit den von ihm gelobtem Eid und verstößt damit gegen seine ärztliche Berufsordnung! Jeder anerkannte Impfschaden ist in der Konsequenz daher standeswidrige Kritik an ärztlichem Tun und damit 'Nestbeschmutzung' !
Die ärztlich beratenen Versorgungsämter und die gutachterlich insoweit gelenkte Justiz ermöglichen und decken diese Standespolitik der Ärzte! Staatsanwaltschaften verhindern in der Folge eine juristische Aufarbeitung dieser Mißstände, indem sie - ihrerseits nun allerdings strafbar rechtswidrig! - in teilweise grober Weise gutachterliche Mängel bei der Beurteilung eines Schadensfalles übergehen und in der Konsequenz insofern mitwisserisch vertuschen.
Dadurch sind in der Bundesrepublik auch keine Impfschäden bekannt, wie selbst das Gesundheitsministerium in seiner Stellungnahme an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages vom 2.9.2009 bestätigt - siehe hierzu
Stellungnahme des Ministeriums.
Impfgeschädigte sind dadurch in der BRD grundrechtswidrig weitgehend rechtlos!
Der Fall Nancy und die zusätzlich angeführten Fallbeispiele von Impfschäden unterschiedlichster Art und Intensität beweisen die gesellschaftliche Verlogenheit und Gleichgültigkeit gegenüber den Betroffenen! Die Gesellschaft verteidigt insoweit den Nimbus der Profiteure des Impfgeschäftes ebenso, wie sie kaum Anstoß daran nimmt, dass nach seriösen Statistiken heute über 25 000 Patienten in der BRD jährlich allein daran sterben, dass sie von ihren Ärzten falsch behandelt wurden! Bei vielen Naturkatastrophen, die bilderreich die Menschheit aufrütteln, sterben weniger! Aber ein solcher Betroffener stirbt in aller Regel 'im nicht-öffentlichen Raum ' und sein bedauernswertes Einzelschicksal ist daher niemand eine Schlagzeile wert! Geht es doch zehntausend Anderen ebenso!
Wie einsam solches Tun den Betroffenen dann macht, beweist der angefügte Schriftwechsel!
Wer könnte helfen?
Wer am 9.12.08 - zur besten Sendezeit zwischen 21.00 - 21.45 Uhr - den gut recherchierten Beitrag im ZDF gesehen hat - "Das Pharmakartell" - wird meine Kritik leichter nachvollziehen! In dem Beitrag ging es um Medikamente gegen Depression u.ä. und lässt sich jederzeit auch auf andere Geschäftszeige der Pharmaindustrie übertragen, wie etwa das Impfen!
I. Einführung
Was im Folgenden als 'Fall Nancy' geschildert wird, ist kein Enzelfall! Daher habe ich dem auch die Fälle Cynthia und Johanna angehängt! Der Leser soll sehen, was es heißt, lebenslang ein möglicherweise schwerst behindertes Kind zu haben - nur weil man in guter Absicht das Beste dieses Kind gewollt hatte und es deshalb impfen ließ!
Es trifft natürlich nicht jeden, der impfen lässt - aber es könnte jeden treffen! Wird die erste Impfung meist noch 'weggesteckt', lösen nach meinen Befragungen der Patienten - schon wegen der kurzfristigen Abfolge! - gewöhnlich erst die Folgeimpfungen die Katatrophe aus! Wie das Internettagebuch der Mutter von Nancy belegt, bauen solche Impfungen dabei keineswegs zuverlässig einen Impfschutz auf! Weil das auch in Fachkreisen bekannt ist, gibt es diese Wiederholungsimpfungen allerdings überhaupt!
Was ein Impfschaden aber in der Konsequenz für die jeweilige Familie bedeutet, muss endlich öffentlich werden! Erst recht nicht darf das verharmlost oder weiterhin totgeschwiegen werden, nur um nun auch noch mit Millionenaufwand etwa wegen der 'Schweinegrippe' impfen zu können! Denn auch deren Impfung wird zusätzliche Opfer fordern!
Was tut die etablierte Medizin bei Impfschäden? Zunächst Wegschauen, dann Leugnen, dann aufwendiges Begutachten ohne konkrete Ergebnisse, dann Wegschicken! Helfen kann und wird sie in der Regel nicht! Sonst müsste nämlich vorab zugegeben werden, dass es Impfschäden tatsächlich gibt und immer ein impfender Mediziner zumindest mitschuldig ist!
Es wäre Aufgabe von Legislative und Judikative Missbrauch zu unterbinden! Aber da verweigert sich der Staat! Macht sich durch Vertuschen und Wegsehen letztlich mitschuldig an dem, was Geschäftmacher unserer Bevölkerung antun!
Um so dringlicher, dass die Leser nachvollziehen, was es für das Schicksal eines Einzelnen wirklich heißen kann, sein Kind impfen zu lassen! Aber es muss endlich auch gesehen werden, welche Interessengruppen dahinter stehen und wie und warum von Verantwortlichen auf die Ereignisse trotzdem nicht reagiert wird!
Das Internet macht heute international Veröffentlichungen möglich, die in der allgemeinen Medienarbeit politisch unterdrückt werden. Ein lesenwerter Bericht über die mafiotischen Vernetzungen medizinischer Meinungsmacher in höchsten internationalen Gesundheitsheitsgremien mit der Politik einerseits und der Pharmaindustrie andererseits unter:
Die Korruption ist Auslöser der Schweine-Grippe-Pandemie
http://polskaweb.eu/influenza-a-ein-gigantischer-korruptions-skandal-4635624
5723567.html
Über den Entwicklungsfortschritt von Nancy berichtet der Logopädische Kurzbericht vom 29.3.09
http://www.melhorn.de/Logopaediebericht2.htm
III. Fortlaufende persönliche Protokolle zum 'Fall Nancy'
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II. Die Geschichte vom Impfen der Nancy G.
1. Die Geburt eines gesunden Kindes
2. Einweisung in die Klinik
3. Nancy unterernährt?
4. Die erste 6-fach-Impfung
5. Nancy's 'große' Familieneinführung
6. Ich ließ Nancy schreien!
7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!
8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!
9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!
10. Physiotherapie
11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!
12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik
13. Vielleicht doch ein Impfschaden?
14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!
15. Hilfe von der Uni-Klinik?
16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"
17. Das erste EEG
18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA"
19. Schwerbehindert!
20. Ein "schwer krankes Kind"
21. Ein weiterer Klinikaufenthalt
22. Behandlung durch einen Osteopathen
23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin
24. Probleme einer Impftiterbestimmung
25. Ergebnisse
26. Erfahrungen mit Handauflegen
27. Untersuchungen in der REHA-Klinik
28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel
29. Einsatz von "Dopamin"
30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!
31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden
32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!
33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit
35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!
36. Alltagsprobleme!
37. Internetsuche!
38. Seitenweise Impfschadensberichte!
39. Verzweifelte
Zwiesprache
40. Endlich in die REHA-Klinik!
41. Die Meinung der Ärzte
42. Das neue Therapiekonzept
43. Psychopharmaka!
44. Ein erstaunter Oberarzt
45. Mein Entschluss!
46. Helfende Hände!
47. Nancy’s Zustand
48. Neue Medikamente
49. Neue Hoffnung!
50. Notfallverlegung an die Uni D.
51. Todesängste!
52. Entscheidung der Schulmedizin
53. Ein aufregendes Wochenende
54. Ich dachte, ich träume!
54. Das Zappeln lässt wirklich nach!
55. Nachgetretenes!
56. Zurück in der REHA-Klinik
57. Alles normalisiert sich!
58. Dosissenkung!
59. Wieder Verschlechterungen
60. Autoritäten!
61. Übersäuerung!
62. Magensonde!
63. Weitere Erhöhung der Dosis!
64. Infusion!
65. Nebenwirkungen!
66. Ohne TIAPRIDEX ruhiger!
67. Erneute Uni-Einweisung!
68. Zurück an der Uniklinik!
69. Zurück in die REHA-Klinik!
1. Die Geburt eines gesunden Kindes
Nancy kam am 29.11.2002 gesund und munter auf die Welt, auch wenn das nach Berechnung der Frauenärztin 5 Tage zu spät war. Sie wog 3.590 g und war 54 cm groß. APGAR-Werte waren 10/10 , der ph-Wert 7,47.
Und ich war überglücklich. Ein bisschen Anlaufschwierigkeiten hatten wir zwar beim Stillen, aber das war nur eine Frage der Übung.
Zu Hause blieben schlaflose Nächte aus. Nancy schlief sogar sehr viel.
Die Hebamme war ebenfalls zufrieden. Zwar sorgte ich mich etwas, weil Nancy nicht ebenso zunahm, wie die meisten anderen Kinder, aber aus ihrer Sicht war Nancy eben ein 'kerniges' Kind und da sie allgemein sehr munter sei, gehe das in Ordnung.
Auch der Kinderarzt und die Schwester, die Nancy dann in der Praxis wog, waren zufrieden. Zumal Nancy nach dem Stillen immer sehr gut schlief. Eben ein zartes Kind!
2. Einweisung in die Klinik
Bis Nancy dann ins Krankenhaus kam!
Sie hatte sich eines Abends beim Stillen verschluckt und danach anhaltend stark gehustet. Als der Husten auch am nächsten Tag nicht besser war, ging ich zum Kinderarzt. Der horchte Nancy ab, und meinte, sie solle zur genauen Abklärung geröntgt werden. Er könne nicht sagen, ob sie eine Bronchitis habe oder ob ihr beim Stillen etwas von der Milch in die Lunge gekommen sei.
Wie ich glaubte, bekam ich zum Röntgen eine Überweisung in die Kinder- und Jugendklinik B. In dieser Klinik eröffnete man mir aber, dies sei eine Einweisung in ihr Haus und Nancy müsse da bleiben.
Damit war ich auch einverstanden, wollte aber mit Nancy dann zusammen aufgenommen werden. Damit war wiederum der Arzt nicht einverstanden!
Bis ich erklärte, dann eben in eine andere Klinik zu gehen! Schließlich wollte ich Nancy weiterhin stillen. Alle 4 Stunden zum Stillen in die Klinik zu kömmen, wäre mir aber unmöglich gewesen. Der Arzt willigte schließlich ein.
3. Nancy unterernährt?
Die Aufnahmeuntersuchung war die nächste Überraschung! Auf einmal hieß es, Nancy sei unterernährt! Aber sie war nun mal ein zartes Mädchen!
Plötzlich sollte das aber eine deutliche Unterernährung sein, obwohl der Kinderarzt das eine Stunde zuvor nicht so gesehen hatte! In seiner Praxis fiel das Wort Unterernährung jedenfalls weder bei ihm, noch der Schwester.
Aber es hieß nun mal, die Waagen in der Klinik in B. seien in Ordnung! Diese, grundsätzlich wichtige Frage klärte sich allerdings drei Tage später dadurch, dass ein Mitarbeiter vom Eichamt zur Prüfung der Waage kam. Er habe eine Meldung bekommen!
Da mich der Kinderarzt in die Klinik eingewiesen, mir aber erklärt hatte, es gehe nur kurz zum Röntgen, suchte ich ihn noch am selben Tag auf.
Er erklärte mir wiederum, offensichtlich hätte ich den Klinikarzt falsch verstanden! Der wollte mit dem Begriff Unterernährung wohl nur sagen, dass Nancy auf Grund ihres geringen Körpergewichtes mit der Bronchitis nicht fertig werde,
Das wiederum schien mir nur vordergründig logisch. Ich hatte auch nach Ansicht meiner begleitenden Mutter m.E. nichts missverstanden. Andererseits dachte ich: Nancy ist wirklich krank! Also arrangiere Dich!
Nach einer Woche waren wir wieder daheim.
Inzwischen war mein, bezw unser Tagesablauf aber gleichsam umgestellt worden. Weil ich angeblich zu wenig Muttermilch hatte und mir den 'Stress' des Stillens nicht antuns solle, sollte ich abstillen und füttern!
Dass ich nicht mehr stillen solle, akzeptierte ich aber nicht! Schließlich ist Muttermilch das Beste für ein Baby! Wie ich heute weiß, ist eine solche Begründung für Abstillen oder Zufüttern ohnehin falsch! Denn ich selbst war gesund! Da gibt es immer genug Milch!
So aber wurde missbilligend die Nase gerümpft, wenn Nancy zur einzelnen Mahlzeit nicht gleich die nach Lehrbuch 'vorgeschriebene' Menge aufgenommen hatte und darum zugefüttert wurde. Als ich die Schwester schließlich fragte, ob sie eigentlich auch jeden Tag gleich viel esse - und zwar auf das Gramm genau! - ließ sie weitere Meinungsäußerungen.
Nach Lehrbuch wurde Nancy außerdem in der Klinik pünktlich zu den Mahlzeiten geweckt und konnte daher nicht mehr durchschlafen. Nach drei oder vier Tagen verlangte ich daher, das Kind schlafen zu lassen, war damit aber dann die Mutter, die nicht tat, was das Klinikpersonal will!. Aber ein hungriges Kind wacht schließlich von selber auf! Kinder werden außerdem geboren, seitdem es Menschen gibt und ein Abgehen vom Natürlichen sollte daher dem Notfall vorbehalten sein!
4. Die erste 6-fach-Impfung
Nancy und ich wurden dann am 30.01.2003 wieder in die Behandlung des Kinderarztes entlassen, die dann aber noch andauerte.
Am 21.02.2003 bekam Nancy dann ihre erste 6-fach Impfung.
Zu Risiken und Nebenwirkungen sagte mir der Kinderarzt nur, die Impfstelle könne sich leicht röten und anschwellen, das Kind außerdem Fieber bekommen und etwas unruhig werden. Dagegen gab er mir das Rezept für Fieberzäpfchen mit.
Es kam dann auch tatsächlich so. Darüber machte ich mir jedoch keine Gedanken, da ich mich noch gut an die Folgen meiner eigenen Tetanusimpfung erinnerte.
Insofern vertraute ich dem Kinderarzt. Wie die meisten Mütter! Hätte ich damals die möglichen Risiken gekannt, wäre jedoch keinesfalls eine 6-fach- Impfung gemacht worden!
5. Nancy's 'große' Familieneinführung
Am 15.03.2003 - anlässlich des Geburtstages meiner Großmutter - sollte Nancys in meiner Familie ihren ersten großen 'Auftritt' haben.
Meine Mutter hatte sich abends zu Nancy hingelegt, damit sie besser einschlafe. Das gelang auch. Plötzlich erwachte Nancy wieder und begann zu schreien. Sie war auch nicht zu beruhigen, sondern schrie durchgehend ca. 2 bis 3 Stunden lang. Keiner wusste, was tun!
Danach wurden ihre Schreiattacken immer häufiger und teilweise auch intensiver. Schließlich war das fast jede Nacht so! Nancy schlief ein und begann aus dem Schlaf heraus zu schreien. Dabei ließ sie sich durch nichts beruhigen! Ich hab sie getragen, versucht, sie in den Schlaf zu singen, ihr Geschichten erzählt! Nichts half!
Die Erklärung des Kinderarztes war, auch Kleinkinder wüssten schon sehr genau, wie sie sich durchsetzen müssen, wenn sie etwas nicht wollen. Ich solle Nancy daher einfach schreien lassen. Das regele sich von allein.
Trotzdem bekam ich von ihm gegen Nancy's, von mir vermutete Koliken, das Medikament 'Lefax'..
6. Ich ließ Nancy schreien!
Widerwillig folgte ich außerdem dem Rat des 'Fachmannes'! Zwar ging ich immer wieder mal zu ihr hin, wenn sie schrie, nahm sie aber nicht mehr aus dem Bett.
Das hielt ich zwar wochenlang durch, belastete mich aber doch sehr.
Doch es wirkte nicht! Schließlich ging ich doch wieder zum 'Urschema' zurück, ein Kind nicht mit Strenge und Missachtung zu behandeln, sondern mit Zuneigung und Liebe. Wieder legte ich mich zu ihr, trug sie herum, las und sang ihr vor. Erst ab September 2007 schlief sie dann nachts wieder durch.
7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!
Am 28.04.2003 erhielt sie die dritte Impfung und wieder die gleiche Reaktion!
Schon zwischen erster und dritter Impfung entwickelte sich Nancy jedoch zunehmend 'rückwärts' und begann
- Babyfäuste zu machen;
- nach und nach verlor sie die Kopfkontrolle;
- konnte die Körpergrundspannung nicht halten, bzw. aufbauen;
- drehte sich nicht wie ein normales Kind um (d.h. nicht in den richtigen physischen Abläufen);
- konnte sich nicht mehr richtig mit den Armen abstützen usw.
Der Sohn einer Freundin ist 10 Tage älter als Nancy. Sie stellte bei den Kindern - beide etwa 5 Monate alt - jedoch deutliche Entwicklungsunterschiede fest, die sie keineswegs als 'normal' empfand und die einem Kinderarzt folglich auch hätten auffallen müssen! Als sie mir das Tage nach ihrem Besuch schließlich sagte, machte mich das erstmals nachdenklich.
8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!
Als ich den Kinderarzt erstmals auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Nancy's Zustand und der 6-fach-Impfung angesprochen habe, war das Kind etwa 5 Monate alt.
Er erklärte mir jedoch, das könne nicht sein! Bei einem Impfschaden hätte nämlich unmittelbar auf die Impfung ungewöhnlich reagiert!
Als ich das verneinte, sagte er beruhigend, dass dies folglich unmöglich eine Reaktion auf die Impfung sei.
Als einige Wochen später meine Mutter mit in die Praxis kam, um ihn darauf selbst anzusprechen, meinte er überlegen, dass er gar nicht wisse, was die "überbesorgte Oma" eigentlich wolle: Das Kind sei kerngesund!
Nach dieser neuerlichen Feststellung des Kinderarztes war ich überzeugt, dass Nancy entwicklungsmäßig eben ein sog. 'Spätzünder' sei. Dass sie sich nicht richtig entwickelte, sah ich zwar auch, griff aber - wie später auch! - nach jedem Strohhalm und zweifelte daher weiterhin nicht an Sinn und Nutzen einer solchen Impfung.
9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!
In Erfahrungsberichten - über Kinder, die vermutlich ebenfalls einen Impfschaden haben! - werden allerdings sehr oft nächtlichen Schreiattacken beschrieben.
Dass dies erste Anzeichen einer Impfreaktion sein können, weiß ich aber erst seit Ende 2007.
Dabei heißt es schon in der Zeitschrift 'Impfreport' vom Januar 2005, S. 4:
" 28. Feb. 2003, Deutschland:
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde
für Impfstoffe, informiert nach Eingang der vierten Meldung
eines Todesfalls in Deutschland am 28.02.2003 die EMEA (europäische Zulassungsbehörde)"
In dieser Zeitung finden sich mehrere Artikel darüber, wie gefährlich Mehrfachimpfungen sind und vor allem, dass diese schon lange vor Nancys erster 6-fach Impfung von den Ärzten kritisch gesehen wurden.
Nach meinem heutigen Wissen muss eine Impfreaktion jedenfalls keineswegs binnen weniger Tage ablaufen! Schließlich wird zunächst mal das Abwehrsystem versuchen, Folgen dieser Impfung abzufangen! Erst danach - mehr oder weniger schnell und unterschiedlich intensiv! - werden sich Impffolgen zeigen. Das ist ein wochen- bis monatelanger Prozess, der auch nicht in wenigen Tagen auszumachen ist!
10. Physiotherapie
Als Nancy etwa 9 Monate alt war, verordnete ihr der Kinderarzt dann erstmals Physiotherapie, um dem Kind etwas "auf die Sprünge" zu helfen. Für mich auch das wieder so ein Strohhalm, an dem ich mich halten konnte!
Der erwünschte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein!
Allerdings hatte ich das Gefühl, der Arzt bezweifele, dass ich mit Nancy die mir in der Therapie gezeigten Übungen auch wirklich mache. Immer wieder betonte er sehr nachdrücklich, die wichtigste Arbeit mit Nancy mache jetzt ich mit Nancy und alles sei nutzlos, wenn ich dies zu Hause nicht fortsetzen würde. Er kannte somit den Zustand von Nancy!
Natürlich habe ich die Übungen zu Hause aber gemacht. Nach guten Anfängen verweigerte sich Nancy jedoch.
In der Therapie war eine Arbeit mit Nancy ohnehin von Anfang an schwierig, da sie die Sitzung über nur weinte. Erst zu Hause machte sie dann mit. Eine andere Therapeutin meinte dazu allrdings, Kindern sei es manchmal einfach zu viel, ein solches Programm nach Zeit durchzuziehen.
Wir änderten daher das Therapiekonzept und verbanden viele der Übungen zu einer Art Spiel. Auch das funktionierte aber nur ausnahmsweise.
11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!
Am 02.12.2003 fand dann die U6 statt und erstmals räumte dabei auch der Kinderarzt ein, dass mit Nancy etwas nicht stimme und sie näher untersucht werden müsse. Genaueres könne er zum jetzigen Zeitpunkt dazu aber noch nicht sagen. Es könne viele Krankheitsursachen geben und Nancy zeige nun mal keine eindeutigen Symptome.Von den mir zur Wahl gestellten Kliniken wählte ich die Uni-Klinik xxxxx.
Der Kinderarzt wollte dieser Klinik die Unterlagen schicken und um Mitbehandlung bitten. Die Klinik werde sich wegen eines Termins bei mir melden.
Somit wusste Herr Dr.xxxxx unzweifelhaft, dass meine Tochter jedenfalls nicht gesund war! Auch wenn er angab, nicht zu wissen, woran sie litt, war ihm als Kinderarzt doch zumindest klar, dass er ein solches Kind folglich aber nicht mehr impfen könne!
Seitens der Uniklinik meldete sich dann allerdings niemand.
Im Januar 2004 war ich mal wieder in der Sprechstunde und Herr Dr. xxxxx wollte wissen, ob ich schon einen Termin hatte. Er rief daraufhin dort an und es stellte sich heraus, dass sie dort bislang keine Unterlagen von Nancy hatten. Er faxte daher die Unterlagen und machte auch gleich einen Termin für uns.
12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik
Noch vor dem ersten ambulanten Kliniktermin am 23.02.2004 bekam Nancy dann am 17.02.2004 vom Kinderarzt auch noch die vierte 6-fach-Impfung!
Aus heutiger Sicht weiß ich, dass es ein schwerer Kunstfehler war, die letzten Impfungen überhaupt vorzunehmen, nachdem Nancy ganz offensichtlich und bekanntermaßen nicht mehr gesund bzw. nicht normal entwickelt war. Bei einem solchen Zustand darf jedenfalls nicht mehr geimpft werden, bevor nicht die deshalb vorgesehenen Untersuchungen erst mal abgeschlossen waren!
Wir waren damals zwei Mal je 3 Tage und 1 Mal vier Tage stationär zur Diagnostik in der Uni-Klinik (21.04.2004 -23.04.2004; 27.07.2004 -30.07.2004 ; 27.10.2004-29.10.2004). Ohne Ergebnis wurden dabei zahlreiche Untersuchungen durchgeführt ( Kopf-MRT, Lumbalpunktion, genetische Tests, Muskelsonographie, Augen- und Orthopädische Untersuchungen uvm.). Das Ergebnis: Nancy sei den Umständen entsprechend organisch gesund!
Auch die vielen genetischen Untersuchungen führten zu keinem anderen Ergebnis! Bis heute soll Nancy daher offiziell an einer "globalen Entwicklungsverzögerung mit unklarer Genese" leiden!
13. Vielleicht doch ein Impfschaden?
Auch in der Uni-Klinik sprach ich natürlich die Frage eines Impfschadens an. Auch hier wollte man davon aber nichts wissen!
Erst als ich dann deutlicher wurde, ließ man sich darauf insoweit ein, dass mir erklärt wurde, man wisse eigentlich nicht, wovon ich rede. Es sei außerdem auch gar nicht möglich, überhaupt einen Impfschaden festzustellen.
Als ich erwiderte, dass ich mich dann eben an die zuständigen Behörden wenden werde, warnte mich Frau Dr. xxxxxx zum Abschluss des Gespräches nur, solche "Sachen" würden immer einen Rechtsstreit nach sich ziehen, "der nicht gerade billig ist".
Plötzlich kannte man wenigstens den Begriff
Impfschaden!
14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!
Nach der vierten 6-fach-lmpfung am 17. 2. 2004 begann Nancy irgendwann im April oder Mai 2004 plötzlich zu 'zappeln'. Das ganze Kind war dabei in Bewegung! Nancy konnte schließlich auch ihren Körper nicht mehr kontrollieren, sondern nur noch den Blick halten.
Dabei war sie allerdings durchgehend bei Bewusstsein! In ihren Augen konnte ich jedoch immer deutlich ihre Angst sehen, bevor jeweils die Anfälle richtig ausbrachen. Nancy zuckte dann am ganzen Körper!
Die Anfälle dauerten zwischen 10 und 15 Minuten bis zu 2-3 Stunden. Teilweise auch im Schlaf.
Anfangs schien es für diese Anfälle auch keinen erkennbaren Grund zu geben!
Als ich dem Kinderarzt davon berichtete, meinte er dazu aber nur, das sei eben so und damit müsse ich leben!
15. Hilfe von der Uni-Klinik?
Ich fragte mich damals natürlich, was diese Feststellung von des Kinderarztes für uns bedeute, hatte aber doch die Hoffnung, Nancy werde nun wohl in der Uni-Klinik geholfen.
Auch dort bekam ich aber keine Antwort. Nicht mal ein EEG wurde geschrieben, um vielleicht so hinter die Ursache der Zustände zu kommen.
Als ich einen Arzt darauf ansprach, fragte der aber nur, wie das bitte gehen solle: "Das würde ja total verwackeln!"
Nancy's Gewichtsverlust und ihre erschwerte Nahrungsaufnahme wollte man in der Uniklinik dann mit einer Magensonde und Sondennahrung angehen. Mit der Begründung, das kläre ja wohl nicht die Ursache, lehnte ich das jedoch ab. Lieber wolle ich den Tagesablauf und Nancy's Ernährung nach den anfallsfreien Zeiten ausrichten.
Das tat ich dann auch. Nach und nach stellte sich dadurch heraus, dass ihre Anfälle durch verschiedenste Stresssituationen ausgelöst wurden.
Aber warum?
Diese Frage blieb weiterhin unbeantwortet. Statt dessen hatte die "Sache" inzwischen wenigstens die klangvolle Bezeichnung : "extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen unklarer Genese".
Das war's dann!
Ich habe daraufhin in der Apotheke "Zappelin" gekauft . Nach einer Erstverschlimmerung brachte das zwar eine leichte Besserung, aber aufgehört haben die Anfälle dadurch nicht.
Das war vermutlich auch der Grund, warum ich dafür so belächelt wurde. Manche sahen mich an und ich konnte in ihren Gesichtern geradezu die Frage lesen, wie ich eigentlich ernstlich glauben könne, mit ein paar 'Kügelchen' Nancys Leiden lindern oder gar heilen zu können!
16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"
Nancy bewegte sich jedenfalls in der Zeit sehr auffallend. Anfangend im Gesicht, zog sich das über den ganzen Körper hin und ließ sie auch nicht zur Ruhe kommen!
Diese Anfälle sahen dabei teils aus wie Krämpfe, teils wie eine Spastik und dauerten jeweils zwischen 15 Minuten bis zu 3-4 Stunden. In der Zeit konnte sich Nancy motorisch und im Gesicht absolut nicht steuern, blieb aber ansprechbar und versuchte nur in ihrer Angst, Blickkontakt zu halten.
Irgendwann änderten sich dann auch die Schlafphasen. Sie schlief spät (gegen 22 Uhr) ein. Der Schlaf dauerte aber nur ca. 3-4 Stunden. Danach war sie 3-5 Stunden wach, bevor sie wieder einschlief.
Eine Untersuchung darüber erfolgte dennoch erst im Februar 2006 in der REHA-Klinik.
.
17. Das erste EEG
Nach dem EEG - das 2,5 Jahre, nachdem Nancy mit Zappeln begonnen hatte, nun endlich geschrieben wurde - konnte Epilepsie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.
Aber es wurden im
Blut sehr hohe Kupferwerte (freies Kupfer} festgestellt und
daher auf Morbus Wilson untersucht, einer genetisch bedingten Kupfer-Stoffwechselstörung.
Auch das wurde schließlich verneint.
Mit einer kupferarmen Diät gingen diese Kuperwerte anfangs auch zurück,
waren dieses Jahr dann aber wieder sehr hoch. Heute halte ich für möglich,
dass sie Folgen der Impfungen sind, die ihrerseits zu dieser Stoffwechselentgleisung
führten..
18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA":
Die Anfälle von Nancy wurden ab März/April 2006 mit dem Medikament "L-Dopa" behandelt, das Herr Dr. H. während unseres ersten Kuraufenthaltes angesetzt hatte. Das Mittel schlug zunächst auch gut an. Nancy wurde ruhiger und konnte sich deshalb wenigstens weiter entwickeln.
Aber auch "L-Dopa"
versagte plötzlich im Jahre 2008 . Die mögliche Ursache dafür
- das Impfen! - kam bei den Überlegungen aber weiterhin nicht in Betracht.
19. Schwerbehindert!
Im Dezember 2004 bekam ich Nancy' ersten Ausweis als Schwerbehinderte.
Der Antrag wurde mir in der Uni-Klinik mit den Worten übergeben, das werde mir einiges erleichtern. Gut gemeint, aber für mich doch wie ein Schlag ins Gesicht ! Dadurch schien nun wirklich alles endgültig! Bis dahin hatte ich mir immer noch vorgestellt, jemand werde die eine 'Steckverbindung' in Nancy's Entwicklung schon noch finden, die sich wohl gelöst hatte - und alles würde wieder gut. Aber eine Ursache wurde nicht gefunden - und zum Abschluss nun dieser Ausweis!
Damals stand ich seelisch ohnehin schon vor einem 'Loch' ! Mit diesem Ausweis fiel ich nun hinein! Denn wie ging es weiter? Was wird mit der Schule? Was ist in 10 oder 15 Jahren? Vor allem: Was, wenn ich nicht mehr bin? Fragen die sich mir regelrecht eingebrannt hatten, aber weder die Ärzte, noch die sonstigen Therapeuten beantworten konnten! Auch keiner meiner Freunde oder die Familie!
Nur mein 'Bauch' sagte mir damals zaghaft: Alles wird gut! Auch wenn ich das nicht glauben konnte!
Anfang 2005 hieß es uni-seitig, die Untersuchungen seien vorerst jedenfalls ohne greifbares Ergebnis abgeschlossen und empfahl mir eine Kur auf neurologischer Basis. Im Herbst wollte man mich dann wieder sehen.
20. Ein "schwer krankes Kind"
Der Kinderarzt fragte mich aber dann erst mal, was das denn eine Kur eigentlich bringen solle? Wenn die Uni-Klinik allerdings meine, eine solche Kur sei gut für Nancy, dann sollten sie gefälligst auch den Kurantrag ausfüllen.
Auch sonst war er inzwischen eher abweisend. Als ich für die 1% Zuzahlungsklausel der Krankenkasse die ärztliche Bestätigung benötigte, trug ich der Sprechstundenhilfe meine Bitte vor. Außer mir war kein Patient da. Sie ging mit dem Formular in das Sprechzimmer und ich setzte mich so lange im Wartezimmer vor der Sprechzimmertüre auf die Couch. Da hörte ich plötzlich, wie der Kinderarzt in einem sehr ungehaltenen Ton sagte: "Ich weiß gar nicht, was die noch will? Das Kind ist schwerst behindert!"
Die Schwester kam kurz darauf zurück. Sie konnte mir m.E. nicht mehr frei in die Augen sehen. Ich wiederum war so geschockt, dass ich gar nichts sagen konnte. Hatte dieser Arzt doch bislang nie etwas über eine "schwere Behinderung" gesagt!
Darüber hätte er m.E. aber mit mir sprechen müssen! Schließlich ging es ja nicht um eine Erkältung!
Nichts dergleichen!
Wie ich später von der Physiotherapeutin erfuhr, rief er sie statt dessen an und klagte, irgendjemand solle mir doch mal begreiflich machen, dass Nancy behindert ist. Sie erwiderte ihm, das sei ja wohl seine Aufgabe! Da wir über die Therapien allerdings inzwischen eine Freundschaft aufgebaut hatten und sie vermeiden wollte, dass es mir sonst noch schlechter ginge, sprach sie dann doch selbst mit mir.
Bis dahin hatte ich immer noch gehofft, alles sei irgendwie nur ein böser Traum. Nach diesem offenen Gespräch war ich daher zunächst auch wütend auf sie. Heute bin ich ihr sehr dankbar dafür!
21. Ein weiterer Klinikaufenthalt
Da Nancy immer wieder
auffälligen Mundgeruch hatte und nachts sehr oft aufstieß waren wir
vom
13.-15.06.2005 in der Kinder- und Jugendklinik in B.
Dort wurde eine 24-Stunden-Sonde gelegt, um ein Refluxleiden auszuschließen. Auch diese Untersuchung ergab jedoch nichts.
22. Behandlung durch einen Osteopathen
Nachdem die Uni-Klinik die Untersuchungen vorerst abgeschlossen hatte, versuchte
ich in meiner Not alternative Behandlungsmethoden.
So suchte ich, als die Zappelanfälle losgingen, einen Osteopathen auf.
Zwar hielt der Kinderarzt das für "Blödsinn", aber ich hielt ihm entgegen,
er habe ja auch keine bessere Lösung!
Diese Behandlungen waren insofern allerdings erfolgreich, als Nancy nach den Sitzungen bedeutend ruhiger war.
Während den Sitzungen hat sie aber viel geweint. Desalb brachen der Osteopath und ich dann einvernehmlich ab.
23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin
Am 07.07.2005 ging ich auch zu eine Heilpraktikerin in H., denn bei uns im Umkreis wurde mir niemand empfohlen.
Über ein Jahr hatte ich auf diesen Termin warten müssen, wurde aber auch nicht enttäuscht!
Bei ihrer ausgiebigen Befragung sprach sie auch die Impfungen an, vermutete einen engen Zusammenhang mit Nancy's Zustand und verordnete Tropfen für zu Hause.
Später empfahl sie mir noch eine Bestimmung der Impftiter, meinte dazu allerdings, das müsse eigentlich die Krankenkasse bezahlen!
Ich war sehr erstaunt, aber auch froh! Endlich jemand, der helfen konnte!
24. Probleme einer Impftiterbestimmung
Die Kasse lehnte es ab, eine solche Untersuchung zu bezahlen.
Schwierig ebenfalls, auch nur einen Arzt zu finden, der Nancy das Blut abnahm und ins Labor schickte. Oft habe ich mir gewünwcht, das selbst machen zu können, denn manches sinnlose Gespräch wäre mir erspart geblieben! Das ging von der Behauptung, es gebe gar keine Impfschäden, bis zu der Feststellung, dass ich mit der Blutentnahme nur mein Kind misshandeln ließe.
Meine Hausärztin machte es dann.
undheitliche
25. Ergebnisse
Die Untersuchungsergebnisse war sehr überraschend!
Der Tetanus-Titer war zu hoch!
Ein Schutz gegen Diphtherie und Keuchhusten andererseits gar nicht aufgebaut worden!
Auch das hat mir bislang kein Arzt erklärt! Da wird den Eltern eingeredet, es müsse unbedingt geimpft werden, doch dann bringt die Impfung gar keinen Schutz! Ärzte setzen ein Kind also der Gefahr einer Nebenwirkung dieser Impfung aus – an eben dieser Krankheit kann es aber trotzdem erkranken!
Weil die Krankenkasse diese Titerbestimmung zum Preis von 100 Euro/Titer nicht bezahlt, erfahren Eltern allerdings selten von solchen Ergebnissen! Auch ich habe aus Kostengründen jedenfalls nicht alle Titer bestimmen lassen!
So aber werden Impfungen für Pharmaindustrie und Ärzteschaft wiederum ein einträgliches Geschäft Das Risiko dabei hat nur der Impfling!
Die Heilpraktikerin überraschte dieses Ergebnis damals nicht!
Ende 2006 war ich aber dann das letzte Mal bei dieser Heilpraktikerin, denn als ich den nächsten Termin vereinbaren wollte, hieß es, sie habe die Praxis verlassen.
26. Erfahrungen mit Handauflegen
Sehr interessant auch die Sitzungen, in denen der Therapeut Nancy seine Hände auflegte. Dabei wurde Nancy in und nach den Sitzungen stets unglaublich ruhig, doch brachte auch dies keine endgültige Lösung. Dennoch bedauere ich, dass wir dafür heute keine Zeit mehr haben. Begleitend zu anderen Therapien kann ich das jedenfalls nur empfehlen!
27. Untersuchungen in der REHA-Klinik
Schließlich reichte die Uni-Klinik den Kurantrag ein und wir fuhren im Februar 2006 erstmals nach K.
Dort befragte man mich wirklich gründlich nach Nancy's 'Anfällen’.
Erstmals wurde auch ein EEG geschrieben, um herauszufinden, was das eigentlich für Anfälle sind. Danach konnten wenigstens epileptische Anfälle ausgeschlossen werden.
28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel
Die Therapeuten dort - damit meine ich nicht die Ärzte! - waren allerdings etwas erschüttert darüber, dass Nancy keine Hilfsmittel hatte. Etwa ein Therapiestühlchen oder eine Badeliege, um dem Kind und mir das Leben zu erleichtern.
Aber schon die Diskussion um den Reha-Buggy hatte sich sehr hingezogen, weil der Kinderarzt der Meinung war, Nancy brauche so was Teures nicht. Von anderen Hilfsmitteln wusste ich daher ohnehin nicht mal, dass es sie gibt
29. Einsatz von "Dopamin"
Nancy wurde in der Klinik K. jedenfalls umfangreich betreut.
Nach einer Beobachtungsphase wurde sie außerdem auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Dopamin ( "L-DOPA" ) eingestellt. Der behandelnde Arzt meinte, dieser Botenstoff sei bei Nancy nicht mehr ausreichend vorhanden und das löse letztlich die Bewegungsstörungen aus.
Der Arzt hat mir das zwar sehr ausführlich erklärt, konnte allerdings doch nicht sagen, wieso Nancy den früher ja auch bei ihr vorhandenen Wirkstoff heute nicht mehr herstellte. Das ließ mich an seiner ganzen Erklärung dann auch wieder etwas zweifeln!
Heute vermute ich, dass die Impfungen wohl in genau diesen Dopaminhaushalt hineingewirkt haben!
Als ich meinen Verdacht auf Impfschaden aussprach, meinte der Arzt aber, jetzt sollten "wir" das Kind erst mal 'zur Ruhe kommen lassen': „Um das andere kümmern wir uns später“! Wann dies sei, sagte er allerdings nicht! Bis heute befasste sich jedenfalls kein Arzt damit!
Das Dopaminpräparat funktionierte zunächst auch sehr gut. Nancy wurde ruhiger und konnte sich damit sehr gut in die Therapien einbringen.
Mich machte das überglücklich! Daher stellte ich den Gedanken an einen Impfschaden ebenfalls erst mal zurück und vertraute einfach mal wieder einem Arzt, weil ich sah, dass seine neue Behandlung funktionierte. Irgendwann werde mich Herr Dr. H. schon erneut zum Thema Impfschaden ansprechen.
Außerdem wurde auch in K. festgestellt, dass Nancy’s Kupferwerte im Blut deutlich zu hoch waren. Wo das herkam, wusste zwar niemand, aber Nancy wurde eine kupferarme Diät verordnet. Mit der Zeit normalisierten sich die Werte dann. Herr Dr. H. empfahl außerdem verschiedene genetische Tests, die symptomatisch mit veränderten Kupferwerten und den Bewegungsstörungen zu tun haben könnten. Aus Kostengründen wurden diese aber erst nach Beendigung des Kuraufenthaltes gemacht, verliefen aber gleichfalls ergebnislos.
Wieder zu Hause, machte Nancy dann weitere Fortschritte. Sie war zwar nie völlig ruhig, aber doch deutlich entspannter, als vorher.
2007 fuhren wir dann wieder in die Reha-Klinik nach K. zur Anpassung der L-Dopa-Dosis. Auch dieses Mal ging das sehr gut!
Noch in der ersten Kur wechselte ich zu einer Kinderärztin in B.
30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!
Ostern 2007 erbrach sich Nancy plötzlich und ohne jeden ersichtlichen Grund. Das Erbrochene sah aus, wie altes Blut.
Das geschah später noch zwei weitere Male, so dass mich die Kinderärztin zur Abklärung in die Kinder- und Jugendklinik B. schickte. Eine Gastroskopie ergab Entzündungen der Speiseröhre und der Magenschleimhaut.
Zur Hemmung der Magensäure bekam Nancy dann "ANTRA". Es hieß, so was komme bei Kindern vor, die viel liegen und gab mir noch Ernährungstipps und Hinweise für die Lagerung eines solchen Falles.
31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden
Interessant war für mich allerdings das Aufnahmegespräch an der Klinik in B., denn als sich die Ärztin den Impfausweis ansah, fragte sie mich, warum Nancy eigentlich schon so viele Impfungen bekommen habe. Mich machte stutzig, dass ich dies schon früher mal von anderen gefragt worden war - weiß allerdings nicht mehr, wo und von wem.
Ich bat sie daher, das doch den impfenden Arzt zu fragen und sprach mit dieser Ärztin dann ausführlich über meine Vermutung eines Impfschadens. Sie wiederum versprach mir, sich darüber bei einem Professor kundig machen, der in Sachsen das Impfen sozusagen 'mit-überwache', dessen Namen ich aber wieder vergessen habe.
Am nächsten Vormittag kam sie auch tatsächlich auf mich zu, sagte mir aber nur, nach Ansicht dieses Professors sei ein Impfschaden mit einer solchen Reaktion auf eine Impfung "völlig unmöglich".
Auf eine weitere Diskussion ließ sie sich danach auch nicht mehr ein. Mir kam das so vor, als sei sie angewiesen worden,darüber nicht mehr zu sprechen.
32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!
Januar 2008 hätte Nancy dann ihre nächste Impfung bekommen sollen, was ich jedoch ablehnte. Zwar missfiel das der Kinderärztin, aber sie diskutierte auch nicht lange mit mir.
Und das Unheil nahm ohnehin schon seinen Lauf, denn Nancy wurde wieder unruhiger!
Bei der U9, im Januar 2008, wog Nancy 13,4 kg! Das war seit der letzten Anpassung ihrer L-Dopa-Dosis immerhin eine Gewichtszunahme von 1,4 kg .
Mir war erklärt worden, für die Dosishöhe komme es nicht nur auf das Körpergewicht an, sondern ausschlaggebend sei die Gesamtmenge der insgesamt verabreichten Dosis. Diese müsse mit angestiegenem Körpergewicht nun heraufgesetzt werden!
Daher glaubte ich: Wir fahren jetzt nur, wie letztes Jahr, nach K., stellen auf die höhere Dosis um und alles wird gut!
33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit
Aber dieses Jahr war manches anders!
Schon im Dezember hatte ich bei der Deutschen Rentenversicherung in B. den Kurantrag abgegeben, und daher damit gerechnet, binnen in weniger Wochen einen positiven Bescheid zu erhalten.
Aber diesmal war
die Rentenversicherung der Meinung, nicht zuständig zu sein! Vor allem
nicht für eine solche Erkrankung! Warum
voriges Jahr diese Kur bezahlt wurde, konnte sich die Sachbearbeiterin allerdings
nicht erklären. Sie jedenfalls habe sich nach den Vorschriften zu richten
und die kenne sie! Danach aber sei die Krankenkasse für Nancy‘s Kur
zuständig!
Auch die Krankenkasse lehnte aber wegen Unzuständigkeit ab und schickte
die Unterlagen an die Rentenversicherung zurück.
34. Selbsthilfe!
In meiner Empörung legte ich Nancy schließlich bei der Außenstelle der Rentenversicherung in B. auf den Tisch!
Dort sah man mich mit großen Augen an! Ich erklärte daher, dass ich einem Mitarbeiter der Rentenversicherung wenigstens mal vorführen wolle, wie so eine 'globale Entwicklungsverzögerung‘ eigentlich konkret aussieht! Ich hätte nämlich den Eindruck, dass keiner den Ernst meiner Situation überhaupt erkenne, Nancy sei schließlich in sehr schlechtem Allgemeinzustand, doch sei eine angemessene Pflege und Ernährung fast nicht mehr möglich, weil sie immer unruhiger werde. Folglich müsse jetzt etwas passieren und weiteres Hinhalten möge man daher bleiben lassen!
Die daraufhin sehr hilfsbereite Sachbearbeiterin telefonierte dann in meinem Beisein mit ihrer Berliner Kollegin, bekam dort aber nochmals die gleiche Abfuhr, wie ich sie schon bekommen hatte. Da wurde sie dann doch ungehalten und erklärte, solche Fragen dürften doch wohl nicht zum Problem eines Antragstellers gemacht werden! Schließlich wurde mir zugesagt, innerhalb der nächsten Woche würde ich informiert.
Das beruhigte mich wieder etwas.
35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!
Nancy litt immer häufiger und vor allem immer länger an ihren Zappelanfällen. Meist schlief sie dadurch irgendwann vor Erschöpfung ein, wachte aber durch ihr Zappeln schon nach 4-6 Stunden wieder auf.
Nahrungsaufnahme und Trinken wurden ebenfalls immer schwieriger, so dass ich ihr schließlich hochkalorische Drinks gab - zusätzlich zu ihren 'Mahlzeiten‘.
Meine Bitte um ein Rezept für diese Spezialnahrung wurde allerdings abgelehnt. Für solche Drinks gebe es ein Rezept nur bei ganz bestimmten Krankheiten! Nancy hatte die aber nicht!
36. Alltagsprobleme!
Es wurde überhaupt alles richtig schwierig!
Etwa das Baden! Ich konnte Nancy nur noch kurz ins Wasser tauchen, dann musste ich sie wieder herausnehmen, weil sie so sehr zappelte, dass ich sie nicht halten konnte.
Auch das Nägelschneiden war ein einziger Kampf! Den ich meist verlor, weil ich ihr nicht wehtun wollte.
Auch Therapien wurden unmöglich. Die Therapeuten suchten zwar ebenfalls nach jeder Möglichkeit, Nancy wenigstens kurzzeitig etwas zur Ruhe zu bringen, aber das funktionierte nicht wirklich. Sobald wir dachten, eine Position gefunden zu haben, fingen die Anfälle wieder an. Schließlich unterbrach ich die Therapien. Es machte so keinen Sinn!
Zuletzt brachte ich Nancy dann auch nicht mehr in den Kindergarten, weil nach meinem Eindruck schon die Fahrt und danach dann das Sitzen im Stühlchen für sie der pure Stress waren. Den aber wollte ich möglichst von ihr abhalten, denn sie schlief nachts ohnehin nur noch selten durch. Es schien mir folglich falsch, sie daher auch noch - letztlich unnötig - wecken zu sollen!
Am schlimmsten war für mich allerdings, während dieser Zappelanfälle daneben sitzen zu müssen und nichts tun zu können, außer Nancy die Hand zu halten. Sie sah mich dann so hilfesuchend an und doch ich konnte ihr nicht helfen! Andererseits musste ich aber 'stark‘ für sie sein, denn Nancy sollte sich zweihundertprozentig auf mich verlassen können! Es war fürchterlich!
37. Internetsuche!
Ich beschäftigte mich zu der Zeit auch wieder intensiver mit dem Thema Impfungen und Nebenwirkungen.
Als ich einer Freundin Nancy’s Geschichte erzählte, recherchierte sie für mich im Internet. Eines Abends rief sie mich an und meinte, ich müsse unbedingt mal zu ihr kommen!
Was ich dann las, wollte ich zunächst nicht glauben! Sie hatte im Internet die Seite http://www.impfschaden.info aufgerufen - und da standen unzählige Berichte von Schädigungen durch Impfungen. Bis hin zu Todesfällen! Mir lief es kalt den Rücken herunter, als ich auch Geschichten las, die der von Nancy ähnelten.
Es war nicht zu fassen! Hatte ich doch noch immer Sätze im Kopf wie :
„Impfschäden gibt es gar nicht!“
„Außer etwas Fieber und einer Schwellung bzw. Rötung kann nichts passieren!“
Und jetzt das!!!
Das Kartenhaus der Schulmedizin brach für mich zusammen! Ich begriff, dass ich jahrelang getäuscht worden war!
38. Seitenweise Impfschadensberichte!
Meine Freundin war inzwischen ganz ruhig geworden. Ich aber saß fassungslos vor dem Computer und las und las! War ärzteseitig mir gegenüber doch immer so getan worden, als verstehe man nicht mal, wovon ich bei einem Impfschaden eigentlich rede - bis ich schließlich selber angenommen hatte, ein Impfschaden komme nur sehr selten vor.
Hier nun hatte ichsogar Internetadressen zu diesem Thema! Für mich damals zu viele, aus heutiger Sicht aber eindeutig zu wenig!
So etwa die Homepage von Dr. med. Klaus Hartmann vom Paul Ehrlich Institut. Als ich später mal mit ihm telefonierte, sagte er mir, in der BRD werde sehr häufig gegen die gesetzliche Meldepflicht von Impfschäden verstoßen! Obwohl das mit hohen Geldstrafen belegt sei und bereits der Verdacht auf einen Imfpschaden dem Gesundheitsamt zu melden sei!
Außerdem las ich mehrere Bücher zu dem Thema. So etwa das von Tinus Smits „Das Impfschaden-Syndrom“.
Das Gelesene erstaunte mich doch sehr, aber es stand nun mal auch öffentlich im Internet! JEDER kann es nachlesen!
Nun wollte ich das folglich auch ernst nehmen, denn ich war mir einfach sicher, dass Nancy einen Impfschaden habe! Es galt also nur noch, einen Homöopathen zu finden, der ihr helfen könnte.
39. Verzweifelte Zwiesprache
Nancys Zustand wurde inzwischen auch immer schlimmer! Manchmal war ich daher drauf und dran, in die Uni-Klinik zu fahren, weil ich meinte, das nicht mehr allein schaffen zu können.
Nancy weinte und weinte nämlich während ihrer Anfälle und beim Essen konnte ich sie fast nicht mehr halten. Sie wusste dabei offenbar auch selbst, dass etwas mit ihr geschah, das sie selbst nicht beeinflussen könne. Wieder und wieder sah sie mich an und ihre Augen flehten regelrecht: „Hilf mir, Mama!“
Doch ich wusste nicht, wie!
Einerseits war ich verzweifelt, andererseits hoffte ich, dass die nun kommende Heraufsetzung der L-Dopa-Dosis für sie erst mal wieder etwas mehr Ruhe bringen werde. Dann wollte ich mich um einen Homöopathen bemühen.
40. Endlich in die REHA-Klinik!
Endlich kam die Zusage der Rentenversicherung. Auch die REHA-Klinik in K. war schon informiert und so konnten wir kurz darauf anreisen. Darüber war ich sehr froh! Erhöhen der L-Dopa-Dosis und alles würde wieder gut bzw. besser werden!
Statt dessen kam es noch schlimmer! Nicht nur, dass man mich wieder einmal für meine Annahme auslachte, dass Nancy einen Impfschaden habe - es ging mit Nancy sogar noch mehr bergab!
41. Die Meinung der Ärzte
Beim Aufnahmegespräch hatte ich Frau Dr. L. auch wieder von meiner Vermutung eines Impfschadens und der Möglichkeit seiner erfolgreichen Behandlung berichtet. Wie im Internet nachzulesen sei, habe es mit Homöopathie schon sehr, gute Behandlungserfolge gegeben.
Frau Dr. L. lächelte dazu nur! Wie alle anderen Ärzte vor ihr. Sah mich dabei allerdings so an, als werde sie mich gleich fragen, ob ich schon psychotherapeutisch behandelt würde. Besonders dieser mitleidige Ausdruck in ihren Augen ärgerte mich maßlos!
Daher sagte ich ihr schließlich , die Schulmedizin habe nun mal auch kein Patentrezept! Daher wolle ich nun eine homöopathische Behandlung durchführen lassen. Dazu schwieg sie nur.
42. Das neue Therapiekonzept
Später kam dann der Oberarzt ins Zimmer und erklärte mir, zunächst wolle er Nancy einige Zeit beobachten. Dann werde er sich weiter besprechen.
Abschließend sah er mich mit jenem Blick an, wie die anderen Ärzte auch und meinte, im Internet stehe auch viel „Mist“! Darauf erwiderte ich, ich könne nicht glauben, dass so viele Berichte von so vielen nur einfach erfunden seien.
Anstatt darauf auch nur ansatzweise einzugehen, tat er dieses Thema sehr selbstsicher ab. Und wieder hieß es, wie schon vor 2 Jahren: „Darüber reden wir später.“
Diese zur Schau getragene Selbstverständlichkeit ließ mich als medizinischer Laie andererseits aber auch wieder zweifeln! Vielleicht kam Nancy‘s Zustand ja doch nicht von den Impfungen?
43. Psychopharmaka!
In den drei folgenden Wochen sollte ich allerdings wenig Zeit haben, darüber weiter nachzudenken!
Nancy wurde nämlich so unruhig, dass sie zuletzt nur noch mit verschiedenen Beruhigungsmitteln zum Schlafen gebracht werden konnte. Selbst dieser Schlaf hielt dann aber nicht so lange an, wie von der Einnahme solcher Mittel zu erwarten war.
Nancy zappelte jedenfalls
ohne Unterbrechung! Auch die Bemühungen der Schwestern und sonstigen Therapeuten
waren vergeblich! Ich brach in meiner Verzweiflung daher teilweise die Therapien
ab.
Dennoch kam der Oberarzt nur nach mehrfacher Aufforderung der Schwestern an
das Bett von Nancy. Später sagte er dazu allerdings, er sei mehrfach bei
Nancy und mir gewesen, Nach meiner, als unmittelbar Betroffener eigentlich guten
Erinnerung sah ich ihn bei uns aber in den ersten drei Wochen nur zweimal bei
der Visite und zwei Mal bei Nancy im Zimmer.
Selbst dafür hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch immer Verständnis. Offenbar wusste er selbst nicht weiter.
Ich jedenfalls war schließlich am Ende meiner Kraft und habe nur noch geweint. Die Schwestern und auch die Therapeuten haben dann allerdings immer wieder versucht, mich aufzubauen. Dafür bin ich ihnen ewig dankbar! Ohne sie hätte ich diese Zeit nicht überstanden! Auch die Eltern der anderen Patienten brachten mir sehr viel Mitgefühl entgegen!
Nur der Herr Oberarzt sprach nicht mit mir! Er erhöhte statt dessen mehrfach die Medikamentendosis!
Dadurch ging es Nancy allerdings kurze Zeit auch besser, so dass ich sogar schon hoffte, wir hätten es nun doch geschafft!
Doch schon ein oder zwei Tage nach der ersten Dosiserhöhung wurde Nancys Zustand wieder schlimmer! Sie knirschte stark mit den Zähnen und zappelte und zappelte! Ich konnte schon fast nicht mehr hinsehen, wie sie sich quälte. Und immer wieder dieser flehende Blick: „Mama! Hilf mir!“
Ich konnte nicht mehr! Mir wurde jedenfalls bewusst, dass auch die Götter in Weiß ratlos waren!
44. Ein erstaunter Oberarzt
Als ich Herrn Dr. H. auf diese weitere Verschlechterung trotz Dosiserhöhung ansprach, wies ich auch auf den Beipackzettel hin. Danach kann L-Dopa Zähneknirschen und Bewegungsstörungen sogar auslösen!
Das erstaunte ihn:„Ach? Das steht da drin? - Kann ich gar nicht glauben.“
Danach dauere es außerdem erst mal ca. 4-6 Wochen, meinte er, bevor nun überhaupt eine Wirkung bei Nancy eintreten werde. Das wäre schließlich in den vergangenen zwei Jahren auch so gewesen!
Dem widersprach ich. Ich könne mich genau erinnern, dass Nancy in den vergangenen zwei Jahren immer schon ab dem ersten Tag der Dosiserhöhung zum Blutdruckmessen auf die Intensivstation des Hauses geschickt werden mussten, weil sie durch das Mittel sehr blass wurde und aussah, als versage der Kreislauf. Folglich wirke das Mittel viel schneller!
Daraufhin sagte er aber nur, das stimme nicht!
45. Mein Entschluss!
Zwar sagte ich zu Herrn Dr. H. daraufhin nichts mehr, aber für mich stand fest, einen Homöopathen zu suchen! Und zwar nicht erst, wenn ich mit Nancy wieder zu Hause war! Zumal m.E. ohnehin nicht davon auszugehen war, dass Nancy hier noch geholfen werde.
Diese Einstellung scheint krass! Doch hier ging es nicht um irgendwelche Kopfschmerztabletten, sondern um die Wirkung eines richtig starken Psychopharmakums, dessen Einsatz bei Kindern – schon gar nicht in Nancy’s Zustand! – auch gar nicht zugelassen ist! Da sollte der behandelnde Arzt über den jeweiligen Verfahrensablauf dann schon Bescheid wissen!
Das sage ich auch so und man erwiderte mir, das sei meine Sache. Ich könne dabei aber nicht auf die Hilfe von Herrn Dr. H. zählen , da er sich mit Homöopathie nicht auskenne. Das nahm ich schweigend zur Kenntnis
46. Helfende Hände!
Während dieser Tage hatten die Schwestern begonnen, Nancy zu füttern und fragten mich dann, wie das eigentlich bei mir die letzten Tage so mit dem Füttern gegangen sei. Sie empfanden jede Mahlzeit als Quälerei – für Nancy wie für den, der füttert. Einerseits hatte Nancy großen Hunger, andererseits aber konnte sie kaum essen, weil sich immer wieder der Mund verkrampfte und sie sich durch die Zappelei auch kaum auf das Essen konzentrieren konnte. Die Zeit, sich dies einmal selbst anzusehen, nahm sich Herr Dr. H. aber nicht!
Die Schwestern bewegte Nancy’s Schicksal übrigens sehr! Kannten sie meinen kleinen Sonnenschein doch aus den vergangenen beiden Jahren als immer fröhliches Kind. Das aber war nun so gar nicht mehr diese Nancy und kaum noch ansprechbar!
47. Nancy’s Zustand
Dass Nancy in dieser Zeit überhaupt jemanden wirklich wahrgenommen hat, bezweifele ich. Ihr Blick schien mir - bis auf diesen, mittlerweile ständigen Hilfeschrei! - völlig leer!
Nachts, wenn Nancy ihr Schlafmittel bekam, saß ich mit der Schwester dabei und war froh, wenn sie schließlich einschlief. Nur dann lag sie ruhig da und sah wieder ein bisschen so aus, wie mein kleiner Sonnenschein!
In solchen Moment fürchtete ich mich dann schon wieder davor, dass sie aufwachen werde und sich erneut quälen müsse.
Mittlerweile hatte sie sich auch schon die Lippen aufgebissen. Auch konnte man sie nicht mal mehr auf den Arm nehmen, so stark zappelte sie.
Vor allem nahm sie immer mehr ab!
Es war furchtbar! Und keine Hilfe in Sicht.
Andererseits durfte wegen Nancy’s Gewichtsverlust aber auch die Dosis des Psychopharmakums nicht weiter erhöht werden! Wir waren also am Ende der Dosierung angekommen - und meine Hoffnung war auf dem Nullpunkt.
Herr Dr. H. sagte auf Befragen, über weitere Schritte müsse er erst nachdenken.
48. Neue Medikamente
Herr Dr. H. kam ein paar Tage später in unser Zimmer, sah Nancy und lächelte mich an. Ich sagte trotzdem abweisend zu ihm, wenn er noch lachen könne, dann sei es ja gut. Mir jedenfalls sei das Lachen vergangen!
Er erklärte mir daher nur noch, dass er ein anderes Mittel - " TIAPRIDEX " 'einschleichen’ wolle. Dopamin bringe wohl nicht mehr den gewünschten Erfolg. Warum es allerdings nicht mehr wirkte, konnte er mir auch nicht sagen.
Ein Medikament wie L-DOPA, meinte er, könne allerdings nicht einfach abgesetzt und durch TIAPRIDEX ersetzt werden. Das brauche etwa eine Woche, bis das L-DOPA vermindert und das TIAPRIDEX eingeführt sei. Danach benötige das TIAPRIDEX dann nochmals mindestens 4 - 6 Wochen, um seinerseits einen tauglichen Wirkspiegel aufzubauen.
Das verstand ich so, dass in den nächsten Wochen folglich alles so mit Nancy weitergehen werde! Seine genauen Worte waren: „Wir brauchen Geduld!“
Aber ich konnte und wollte nicht mehr!
49. Neue Hoffnung!
Inzwischen hatte meine Mutter auf der Homepage des 'Schutzverbandes für Impfgeschädigte’ einen offenbar erfahrenen Heilpraktiker gefunden. Sie rief mich an und das schien dann wie eine Erlösung, denn mein Bauchgefühl sagte mir: Jetzt wird alles gut!
Dem Heilpraktiker schrieb ich die Geschichte wunschgemäß auf, wenn es gegenüber dem heutigen Bericht auch nur eine Art Kurz-Kurz-Fassung war. Aber mehr schaffte ich nicht! Ich schickte alles ab und hoffte.
Auch Nancy erzählte ich davon und sagte ihr, dass jetzt bald alles gut werde. Ob ihr das Kraft gab, weiß ich nicht. Aber ich glaubte es!
50. Notfallverlegung an die Uni D.
Am 20.03.2008 wurden wir dann notfallmäßig in die Uni-Klinik D. verlegt.
Ich ging mit gemischten Gefühlen! Wusste ich doch nicht recht, was nun noch alles passieren werde! Auch war ich unsicher, ob mir die Ärzte immer die Wahrheit sagen würden. Schließlich hatte ich so meine Erfahrungen gemacht!
In der Uni-Klinik befragten mich dann gleich zwei Ärzte zu Nancy's Zustand und waren dann der Meinung,TIAPRIDEX nutze nichts und daher sei nun das Medikament VALPROAT 'einzuschleichen'. .
Daraufhin fragte ich, warum sie das eigentlich tun wollten, denn
1. sei von Nancy keine Grunderkrankung bekannt und schon deshalb könne niemand sicher sagen, was überhaupt etwas nutze;
2. sei mir gesagt worden, dass TIAPRIDEX erst mal 4-6 Wochen brauche, bevor es funktioniere. Plötzlich wisse man aber schon nach zwei Tagen, dass TIAPRIDEX nichts bringe. Mich beschlich da erstmals der Verdacht, dass hier jeder Arzt so seine Mittel 'ausprobieren' will!
Ich war sichtlich ungehalten und das besserte sich nicht, als ich sah, wie Frau Prof. I. und Herr Dr.S. sich daraufhin nur ansahen.
Meine Geschichte zum Thema Impfschaden wurde natürlich auch hier abgelehnt, noch bevor ich richtig ausgesprochen hatte. Auch hier wurde behauptet, eine solche Reaktion auf eine Impfung sei völlig unmöglich! Na ja!
51. Todesängste!
Man sollte es kaum glauben, aber Nancys Zustand wurde noch schlimmer!
Durch ihre Verkrampfungen
im Gesicht hatte sie immer wieder die Lippen aufgebissen. Ihre Beine waren durch
ihre Zuckungen grün und blau gestoßen, die Haare durch das ständige
Hin und Her verfilzt, An den Fersen hatte sie offene Stellen durch die nunmehr
wochenlange Zappelei.
Sie nahm auch kaum noch etwas wahr und hatte nicht einmal mehr die Kraft zu
weinen. Sie wimmerte nur noch. Es war schlimm.
Sie wog mit ihren 5,5 Jahren inzwischen nur noch 10,5 kg!
Jeder Knochen war zu sehen! Ich hatte außerdem Angst, dass dieses kleine Herz aufhören könne zu schlagen und ihr Kreislauf zusammenbricht. Schließlich hatte sie nun schon seit Wochen den Puls eines Leistungssportlers, der nicht mal im Schlaf unter 120 sank!
Ich hatte Angst, Angst und nochmals Angst und betete. Sah ich meinen kleinen Sonnenschein an, war ich mir nämlich fast sicher, wenn nicht bald etwas geschehe, würde sie das wohl nicht überleben!
Diesen Gedanken bekam ich auch nicht mehr aus dem Kopf. Ich konnte nicht mehr abschalten!
Anderseits wusste ich, dass die ersten Globuli an Nancy schon unterwegs waren. Ich rechnete daher fest damit, dass sie am Samstag kämen. Aber das taten sie nicht! Ostern stand bevor und die Zeit, bis sie nun endlich da sein würden, verging scheinbar überhaupt nicht!
52. Entscheidung der Schulmedizin
Dafür rief Frau Prof. I. an und wollte wissen, ob Nancy schon ruhiger geworden sei.
Ich wusste nicht recht, wie ich das deuten sollte! Seit Einschleichen des Medikamentes TIAPRIDEX waren erst drei Tage vergangen und auch das L-Dopa wirkte ja noch. Was, bitte, wollte sie also von mir hören?
Jedenfalls sagte ich ihr, Nancy sei noch nicht ruhiger geworden. Daraufhin meinte sie, das werde so wohl nichts. mit dem TIAPRIDEX. Es sei wohl doch besser, statt TIAPRIDEX nun das Mittel VALPROAT zu nehmen. Wir würden darüber reden, wenn sie wieder da sei!
Auf meine Bitte gab mir Herr Dr. S. dann den Beipackzettel des neuen Mittels VALPROAT und teilte mir bei der Gelegenheit noch mit, die Leberwerte von Nancy seien in Ordnung gewesen. Das sei Voraussetzung für den Beginn mit VALPROAT. Vorsorglich sei daher schon am Freitag Blut abgenommen worden. Es liege jetzt bei mir, meine Zustimmung zu geben!
Meine entschiedene Ablehnung dieses neuen Mittels begründetet ich auf seine Rückfrage hin damit, dass dies hier mein Kind sei und kein Versuchskaninchen! Und dass letztlich ich das verantworten müsse und nicht er! Und dass ich nicht der Meinung sei, weiter experimentieren zu dürfen, bevor man nicht mal wenigstens ansatzweise die von mir geäußerte Vermutung eines Impfschadens in Betracht ziehe.
Meine Ablehnung kam daher, dass VALPROAT noch schlimmere Nebenwirkungen haben konnte, als die beiden anderen Mittel zusammen! . VALPROAT ist nämlich ein Antiepileptikum, das auch Leberschäden, psychische Schäden und - nach meiner Erinnerung - auch Anfälle auslösen kann. Diese möglichen Nebenwirkungen waren im Vorgespräch heruntergespielt worden. Wie jedoch verfahren würde, sollten sie wirklich eintreten, konnte ich mir vorstellen!
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Der Leser wird sich den oben geschilderten, plötzlichen Wechsel in Nancy's damaligen Zustand schwer vorstellen können. Hier daher ein Kurzfilm, der kurz vor Beginn der Behandlung des Heilpraktikers gemacht wurde. Was Nancy zu der Zeit bewegungsmäßig leistete, kam einem täglichen 24-Stunden Dauerlauf gleich. Das erklärt wiederum , wieso das Kind zuletzt so untergewichtig war! Meines Erachtens war dies die Folge der Psychopharmaka, die damals unerlaubterweise dem Kind gegeben wurden, denn diese Mittel waren für den Einsatz bei Kindern nicht zugelassen! Das wollten die Ärzte aber m.E. nicht mal zugeben!
Kurzfilm Nancy:
Bilder vom 19.3.08.


Nancy wog mit 5,5 Jahren nur noch 10,5 kg!
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53. Ein aufregendes Wochenende
Ostern wurde dann ein Wochenende voller Diskussionen! Nur Frau Prof. I, habe ich nicht mehr gesehen.
Auf Empfehlung des Heilpraktikers begannen wir dann am 23.3.08, Nancy 2x täglich etwas mehr als einen Esslöffel Colostrum zu geben. Tags darauf waren die Bewegungsstörungen zwar noch da, aber bereits sichtbar schwächer.
Und am Dienstag waren sie dann endlich da, die Globuli!
Über Ostern hatte ich nochmals mit dem Heilpraktiker telefoniert und nach einer möglichen Erstverschlimmerung gefragt. Aber er meinte, bei Nancy's Zustand sei das unwahrscheinlich.
Den Ärzten bzw. Schwestern hatte ich zuvor natürlich gesagt, dass ich Nancy die vom Heilpraktiker verordneten Mittel geben würde. Da hieß es dann seitens der Ärzte: “ Na! Wenn Sie denken, dass es was bringt…“ bis zu der Bemerkung, man wisse gar nicht, wie es dieser Heilpraktiker eigentlich verantworten wolle, das Kind zu behandeln, ohne Nancy auch nur gesehen zu haben. so dass auch Bemerkungen fielen wie: „ Heilpraktiker sind oft Scharlatane, die verzweifelten Eltern nur das Geld aus der Tasche ziehen....“
Am 25.3.08 konnten wir nach Erhalt der Globuli dann mit der homöopathischen Behandlung beginnen.
Mit zittrigen Händen gab ich daher Nancy um 17.00 Uhr die ersten Kügelchen und war dabei eigentlich noch aufgeregter als die Tage zuvor
Und sah, wie das Kind Stunde um Stunde ruhiger wurde!
Anfangs konnte ich es nicht fassen! Aber es war so: Nancy lag gegen 20.30 Uhr völlig entspannt in ihrem Bettchen.
Völlig ruhig!
Sie lag in ihrem Bettchen, die Arme nach oben gelegt
und lächelte mich an!
54. Ich dachte, ich träume!
Ich war überglücklich! Der ganze Stress der letzten Wochen fiel von mir ab! Ich war vor lauter Freude so aufgeregt, dass ich gar nicht wusste, wen ich zuerst anrufen solle.
Nach der ersten Freude wurden mir dann aber bewusst:
1. mein Bauchgefühl
hatte nach Jahren doch Recht gehabt;
2. Aber hätte ich schon früher so gehandelt, würde es Nancy jetzt
besser gehen. Vor allem hätte sie sich nicht so quälen müssen!
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Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:
Auf Nachfrage von Eltern impfgeschädigter Kinder teile ich mit, dass Nancy Colostrum der Marke
"C live Colostrum -Extrakt liquid"
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Colostrum - Das Geschenk Gottes
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http://www.melhorn.de/Colostrum
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54. Das Zappeln lässt wirklich nach!
Anfangs fing sie dann doch öfters wieder an
zu zappeln. Aber lange nicht mehr so stark und anhaltend! Vor allem kamen die
Anfälle von Tag zu Tag seltener.
So war Nancy die erste Nacht nach Beginn der Globuli-Behandlung wieder extrem
unruhig. Doch am 26.3.08 wurde sie dann aber wieder ruhig. Nur in Stresssituationen,
wie etwa beim Windelwechsel, Essen oder Hochnehmen aus dem Bett waren die Bewegungsstürme
wieder da.
In den Folgenächten
war sie dann zwar ebenfalls wieder unruhig, aber
schon nicht mehr mit vorher zu vergleichen!
Bis Nancy schließlich doch richtig ruhig schlief! Sie zuckte nicht mal
mehr im Schlaf.
Bilder vom 8.4.08


55. Nachgetretenes!
Der Leser kann vielleicht nachvollziehen, wie wütend ich andererseits auch war. Zwar gab ich mir große Mühe, die Fassung zu wahren, glaube aber doch, alle haben mir das damals auch angemerkt.
Spätestens, als das Gespräch der Ärzte auf Nancy’s plötzliche Ruhigstellung kam. Da wurde nämlich allen Ernstes behauptet, diese Ruhe sei nun Folge des Psychopharmakums TRIAPRIDEX, also jenem Medikament, das man mir noch keine 5 Tage vorher an der Uni-Klinik sogar wieder hatte ausreden wollen, weil es nichts bringe und das zudem 4-6 Wochen benötigen sollte, um überhaupt eine Wirkung zu zeigen! Ich erinnerte an die Worte des Oberarztes in der REHA-Klinik: „Wir brauchen Geduld!“
Eigentlich wollte ich die Ärzte auslachen, beherrschte mich aber und dachte mir nur meinen Teil! Erst als sie sich und das 'Supermittel’ TRIAPRIDEX m.E. all zu sehr feierten, stellte ich gegenüber den Zuständigen klar, dass m.E. die Wirkung auf die Homöopathika zurückging und nicht viel mit TRIAPRIDEX zu tun habe! Bestenfalls sei dies eine Folge von beidem! Das aber werde die Zeit erweisen! Vielleicht könne das TRIAPRIDEX dann irgendwann abgesetzt werden.
Das löste wiederum große Entrüstung bei den Ärzten aus! Dabei waren deren ganze Untersuchungen doch ohne greifbares Ergebnis geblieben!. Nancy hatte keine sog. Grunderkrankung gehabt, sondern war offensichtlich an den Folgen ihrer Medikationen erkrankt! Wie also konnte der plötzliche Erfolg des Heilpraktikers da eigentlich verwundern?
56. Zurück in der REHA-Klinik
Schon zum Wochenende nach Ostern wurden wir am 27.3.08 wieder in die REHA-Klinik zurückverlegt. Nancy war jetzt den ganzen Tag ruhig und Bewegungsstörungen wurden immer seltener ausgelöst. Selbst die Autofahrt im Privatfahrzeug von der Uniklinik in die Kurklinik verlief relativ ruhig – in der Woche vorher wäre das ohne Krankentransport undenkbar gewesen!
In der Kurklinik konnten sie kaum fassen, wie ruhig Nancy jetzt war. Vor allem, dass dies so plötzlich geschehen war. Nachts war Nancy noch ein klein wenig unruhig, aber sie schlief.
Es war so schön und alle freuten sich mit mir. Schwestern, Therapeuten und auch die anderen Muttis! Sie hatten alle mitgelitten und mir beigestande und waren daher froh darüber, dass es Nancy so viel besser geht.!
In den anschließenden Therapien war auch alles super! Nancy machte gut mit und holte wieder auf! Auch ihr Gewicht! Kurzum: Alles war Bestens!
57. Alles normalisiert sich!
Am 28.3.08 konnte Nancy schon wieder ihren Kopf halten. So war sie wieder mein fröhlicher, kleiner Sonnenschein. Auch die Nahrungsaufnahme hatte sich sehr verbessert. Sie fing wieder an zu kauen und griff mit nach dem Trinkbecher. Außerdem beschäftigte sie sich mit dem Spielzeug, konnte wieder ganz ruhig auf meinem Schoss sitzen. Täglich kamen neue Dinge dazu!
Sie begann auch, sich richtig von dem 8-wöchigen Dauerstress zu erholen und schlief fast das ganze Wochenende.
Im weiteren Verlauf waren neuerliche Bewegungsstürme dann meistens eine Erstreaktion auf neue Globuli oder Reaktionen auf bestimmte Reize, die in den Therapien gesetzt wurden
In meinem persönlichen Protokoll steht hierzu
" Am 7.4.08 war Nancy den ganzen Tag über ruhig. Auch die Therapien liefen super.
Am 8.4.08 fiel mir jedoch auf, dass Nancy wieder Nervenzuckungen hatte. Anfangs im Gesicht - besonders im und um den Mund - und im Laufe des Tages betraf es dann auch Arme, Hände und Beine.
In den Therapien fiel das besonders auf. Durch diese wurden allerdings auch entsprechende Reize gesetzt. Für meine Familie war das zwar ein deutlicher Umstellungsbeweis auf die Homöopathika, für alle anderen jedoch ein Grund zur Sorge.
Abends hatte Nancy dann einen sehr warmen Kopf, jedoch kein Fieber. Ich meinte nach Rücksprache mit dem Heilpraktiker, dass auch das nur eine Erstverschlimmerung auf die neuen Globuli sei. Daraufhin waren alle wieder erleichtert. Die Nacht verlief ruhig.
Am 9.4.08 war Nancy's Zustand unverändert unruhig. In den Therapien natürlich mehr, aber im Allgemeinen sonst nicht anders als gestern. Auch diese Nacht verlief ruhig.
Am 10.4.08 waren die unkontrollierten Bewegungen dann schon deutlich weniger. Auch in den Therapien war Nancy wieder ruhiger und dem entsprechend verliefen diese dann auch super.
Am 11.4.08 war Nancy zur Freude aller wieder völlig ruhig! Die Behandlungen verliefen super und die Therapeuten waren begeistert. Nancy griff sogar das erste Mal mit beiden Händen bezw Armen nach einem Ball.
Die Nächte verlaufen seitdem nach wie vor ruhig. Auch verbessert sich die Nahrungsaufnahme. Ebenso die Motorik.
Nancy spielt jetzt auch sehr viel mit ihren Händen, als würde sie sich selbst neu entdecken."
58. Dosissenkung!
Aber wie würde es weitergehen? Als ich den Oberarzt darauf ansprach, ob die Dosis TIAPRIDEX nun gesenkt werden könne, war ich froh, dass Blicke nicht töten!
Aber er willigte doch ein! Nancy bekam ab 14.04.2008 eine halbe Tablette weniger. Wie erhofft und erwartet erbrachte die Herabsetzung der Dosis keine Verschlechterung!.
Hierzu habe ich am 19.4.08 protokolliert:
"Nancy ist nach wie vor ruhig und entspannt. Sie macht in der Therapie gut mit und freut sich selbst über jeden kleinen Fortschritt. Beim Spaziergang hat sie das erste Mal den Zweig eines Nadelbaumes angefasst, ohne dabei gleich zu 'zappeln'. Sie sitzt auch wieder im Rollstuhl und steht im Stehbett.Das muss natürlich alles wieder langsam gesteigert und neu erlernt werden, aber wir sind guter Dinge. Die Hauptache ist, wir können damit wieder anfangen.
Seit Montag den 14.4.08 nehmen wir nun eine halb Tablette TIAPRIDEX weniger. Bisher ohne Veränderung.
Am Freitag, den 18.4.08 habe ich mit den nächsten Globuli begonnen. Es gab keine Erstverschlimmerung."
59. Wieder Verschlechterungen
Das ging so bis 22.04.2008!
Da wurde Nancy ab dem Frühstück plötzlich wieder unruhig wie 4 Wochen zuvor, als das TIAPRIDEX 'eingeschlichen' wurde. Sie erbrach sich und behielt nichts bei sich außer ein wenig zerdrückte Banane und das getrunkene Wasser.
Hierzu protokollierte ich mir:
" Heute früh war Nancy sehr blass. Gegen 9.00 Uhr, in der Therapie, wurde sie sehr unruhig und fieberte.
Mit steigender Temperatur wuchs außerdem ihre Unruhe. Die Temperatur betrug mittags 37,7 C, stieg dann aber bis zum Nachmitttag auf 39,6 C.
Dann weinte Nancy und machte wieder diese immer stärker werdenden, einschießenden Bewegungen.
Nach dem Mittagessen erbrach sich Nancy und war danach etwas ruhiger.
Gegen 15.00 Uhr erbrach Nancy nochmals. Diesmal aber nur das getrunkene Wasser. Abends gab ich ihr Zwieback und Apfel. Beides und das getrunkene Wasser behielt sie bei sich".
Der Arzt kommentierte Nancys neuerlich schlechten Zustand sarkastisch mit den
Worten: " Geht wohl nicht so ganz auf, Ihr System?" Ich konterte kühl mit
dem Hinweis, der Heilpraktiker könne ja wohl nicht in 4 Wochen schaffen,
was die Schulmedizin in 4 Jahren nicht fertig gebracht habe. Und das Lächeln
gefror!
Nancys Unruhe steigerte sich jedoch in der Nacht. Je später es wurde, desto
unruhiger wurde sie. Sie fand auch nicht in den Schlaf.
60. Autoritäten!
Am Nachmittag teilte mir Herr Dr. H. mit, die Dosis des Medikamentes TIAPRIDEX werde wieder heraufgesetzt. Offenbar vermutete er einen Zusammenhang zwischen Dosissenkung und der wieder einsetzenden Unruhe. Eine offizielle Begründung bekam ich allerdings nicht. Die Dosis werde erhöht und basta! Ich war so wütend!
Aber ich lächelte.
Daraufhin sagte er barsch, ich könne es mir jetzt aussuchen: Entweder die Medikation werde so gegeben, wie er das anordne oder - wenn ich nur noch homöopathisch behandeln wolle – ich könne nach Hause fahren.
Den umstehenden Ärzten und Schwestern war dieser Auftritt sichtlich peinlich. Ihm fiel das aber offenbar nicht mal auf!
Jedenfalls stellte ich richtig, dass mein Lächeln nicht abwertend gemeint war. Mir stelle sich aber die Frage nach dem Sinn einer neuerlichen Dosiserhöhung. Nach seiner früheren Aussage sei eine Wirkung nämlich erst viel später zu erwarten, so dass jetzt eine Erhöhung der Dosis kurzfristig nichts bringen könne.
Der Oberarzt ging darauf allerdings nicht ein, sondern stellte nur die Frage: "Ja oder Nein!" Daraufhin sagte ich ihm, er lasse mir in Anbetracht der Situation ja wohl keine wirkliche Wahl.
61. Übersäuerung!
Am späten Nachmittag des 23.4.08 wurde wieder Blut abgenommen und festgestellt, dass Nancy "übersäuert" sei. Nachts wurde ihr daraufhin eine Infusion gelegt, um Flüssigkeit zuzuführen. Allerdings musste sie wegen ihrer starken Unruhe dafür medikamentös 'ruhig gestellt' werden. Sie war auf die hauseigene Intensivstation verlegt worden und schlief dort aufgrund der, über die Infusion zugeführten Beruhigungsmittel
In meinem persönlichen Protokoll zum 24.4.2008 heißt es dann :
"Nancy ist immer noch sehr unruhig, ihre Nahrungsaufnahme 'so lala'.
Am späten Vormittag wurde ich dann zum Gespräch gebeten. Dabei teilte man mir mit, dass Leber- und Zuckerwerte ( SBS-Werte ) nicht in Ordnung seien. Es sei aber merkwürdig, dass man Nancy zwar die ganze Nacht über Flüssigkeit zugeführt habe, die Werte sich aber dadurch kaum verbessert hättenDeshalb wolle man der Infusion nun Glukose zusetzen, um die Werte zu stabilisieren. Nancy solle daher erst mal über das Wochenende auf der Intensivstation bleiben, um die Leber-, Zucker- und Säuerungswerte zu überprüfen und sich dadurch ein Bild über Stoffwechsel und Leberfunktion machen zu können. Schließlich könne ja auch eine nicht funktionierende Leber oder ein ungenügender Stoffwechsel Ursache ihres neurologischen Defektes sein. "
Mich wunderte daran, warum in diesen zwei, drei Tagen plötzlich ein solches Aufheben um die Leberwerte gemacht wurde, nachdem diese in ersten drei Wochen unseres Kuraufenthaltes keinen interessiert hatten! Hing das mit dem TIAPRIDEX zusammen?
Nur widerwillig stimmte ich zu, Nancy über das Wochenende auf der Intensivstation zu lassen..
Hierzu mein weiteres Protokoll:
"Die Ärzte teilten mir mit, Nancy’s Blutwerte seien zwar schlecht, doch könne ein Infekt nicht bestätigt werden. Übrigens seien die Leberwerte schon Ostern in der Uni-Klinik schlecht gewesen, doch wisse man nicht, warum!
Hier lag offensichtlich ein Missverständnis vor! Mir war noch in der Uni-Klinik gesagt worden, die Leberwerte seien in Ordnung,
Das sagte ich ihnen auch. Ungläubig sah sich die Runde daraufhin erst mal an.
Danach wurde die Ansicht vertreten, wohl die homöopathischen Mittel würden das TIAPRIDEX blockieren!
Dem hielt ich entgegen, wenn sie die Wirkung einer C200-Potenz kennen würden, wüssten sie, dass ihre Unterstellung falsch sei. Herr Dr. H. habe außerdem noch vor einigen Wochen gesagt, er könne mir nicht helfen, weil er sich mit Homöopathie nicht auskenne.
Daraufhin wollte man wissen, was eigentlich der Heilpraktiker Nancy gegeben habe und war dann sehr geschockt, als ich erwiderte, das wisse ich nicht! Es sei aber jedes Mal etwas anderes gewesen!
Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich den Heilpraktiker um eine schriftliche Auflistung der Mittel bitten könne. Ich erwiderte, sie könnten das auch selbst tun. Er habe sicher kein Problem mit einer Zusammenarbeit!
Das aber wollte man dann auch nicht! Der Heilpraktiker könne seine Liste ja faxen!
Das Fax, das mir der Heilpraktiker daraufhin wunschgemäß in die Klinik schickte, wollte dann aber offensichtlich auch keiner lesen! Trotz unbesetzter Geräte - wir probierten es krankenhausintern mehrfach an zwei verschiedenen Faxgeräten aus! - wurde dieses Fax hausintern nicht angenommen. Beim behandelnden Arzt kam offenbar nur die erste Seite durch. Weiter nichts! Bereits darauf stand aber, dass der Heilpraktiker einen Impfschaden vermute".
HINWEIS: Hierzu das Schreiben des Heilpraktikers vom 24.4.08 zur neuerlichen Verschlechterung von Nancy's Gesundheitszustandes und der ärztlichen Vermutung, dieser könne durch die homöopathische Mittel ausgelöst sein
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm
62. Magensonde!
Als ich am selben
Tag vom Mittagessen in Nancy's Zimmer kam, dachte ich zuerst, ich sei im falschen
Raum!
Nancy war eine Nasen-Sonde gelegt worden und gerade, als ich zur Tür hereinkam,
wurde ihr etwas eingeflößt. Die Schwester erschrak richtig, als ich
plötzlich da stand.
Ich fragte, was bitte das werden solle?
Das sei Anordnung vom Oberarzt! Nancy habe ihre Medizin noch nicht bekommen!
Vielleicht war es gut, dass Herr Dr. H. schon weg war! Jedenfalls verlangte
ich, dass die Sonde sofort gezogen werde und stellte die Frage in den Raum,
ob Herr Dr. eigentlich denke, ich hätte an der Rezeption mein Sorgerecht
abgegeben. Wir hätten schließlich keine 3 Stunden vorher an einem
Tisch gesessen, und ich rmeine, solche Eingriffe sind vorher zu besprechen!
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Allgemein wichtige Einfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn zur inneren Weiterverarbeitung
Mir wurde erst jetzt bekannt:
Aus dem medizinischen Alltag kennt die Wissenschaft folgende, wichtige Unterscheidungsmerkmale,
Demnach ist das amerikanische Skelett stark und breithüftig;
das französische hingegen zierlicher und eher schmalhüftig;
das deutsche Skelett steht auf,
wenn der Arzt den Raum betritt!
Diese bereichernde Wissens verdanke ich einer Ausstrahlung des Rundfunksenders SWR3 vom 25.4.09 gegen 11.10 Uhr. Der Autor ist mir leider nicht bekannt, was aber die dankenswerte Bedeutsamkeit dieser Information nicht schmälert!
63. Weitere Erhöhung der Dosis!
Am Freitag den 25.04.2008 sagte man mir, der Oberarzt habe die Dosis des TIAPRIDEX erneut angehoben , um den Spiegel zu sättigen. Nancy solle morgens eine ganze, mittags eine halbe und abends noch eine halbe Tablette bekommen. Ein persönliches Gespräch dazu gab es allerdings nicht. Herr Dr. H. ließ das vielmehr durch den Arzt ausrichten, der den Stoffwechsel überwachte, und dieser konnte er mir schon deshalb nichts weiter dazu sagen, weil er Nancy's Akte sonst nicht kannte..
Dafür ließ mir der Oberarzt ausrichten, er werde sich am Wochenende bei uns sehen lassen.
Ich war sehr wütend, stimmte aber widerwillig der erneuten Dosiserhöhung zu. Was sollte ich auch sonst tun?
Nach meinem eigenen
Protokoll fing Nancy schon am Samstag den 26.04.08 an - etwa eine Stunde nach
Einnahme der Tablette - wieder extrem unruhig zu werden, was Essen und Trinken
weiter erschwerte. Zwar war sie vorher auch nicht gerade ruhig gewesen, aber
nun war doch ein sehr deutlicher Unterschied zu erkennen. Außerdem hustete
sie und hatte offensichtlich sehr heftige Halsschmerzen. Die hinzugezogene Ärztin
meinte allerdings, es genüge vorerst zu inhalieren.
Der Oberarzt ließ sich zwar am Wochenende dann doch nicht am Krankenbett
blicken, aber der Arzt kam vorbei, der für den Stoffwechsel zuständig
ist. Er sagte, ihre Werte seien gut und stabil.
Ein Gespräch über die Grundmedikation lehnte er erneut ab, als ich darauf hinwies, Nancy's Zustand werde sich bei weiterer Einnahme von TIAPRIDEX wohl deshalb nicht dauerhaft bessern, weil sie wegen ihrer Zappelei nur wenig essen könne. Er meinte nur, darüber könne er sich mit mir nicht unterhalten. Das solle ich mit dem, dafür zuständigen Arzt tun.
64. Infusion!
Nancy's Unruhe steigerte sich am 26.4.08 weiter.
Im Schlaf zuckte sie wieder oder schreckte auf. Ihre Werte verbesserten sich
zwar weiterhin, trotzdem wurde daraufhin für die Nacht eine weitere Infusion
angesetzt.
Die Flexüle musste aber nach nur 3 Stunden wieder entfernt werden. Nancy
hatte eine dicke Hand bekommen. Der Arm war bis zum Ellenbogen angeschwollen,
weil sich die Kanüle durch Nancys Zappelei verschoben hatte und die Infusion
daher neben die Vene ins Gewebe gelaufen war. Vom Freitag zum Samstag erst auf
der einen Seite, und diese Nacht dann auf der anderen. Beide Arme waren geschwollen,
die Hände glichen aufgeblasenen Handschuhen. Für mich ein fürchterlicher
Anblick!
Ich habe mich daraufhin geweigert, nochmals eine Infusion legen zu lassen und
meinte, das Kind sehe aus, wie misshandelt. Auch stellte ich die Frage in den
Raum, ob eigentlich auch die Ober- bezw Chefärzte das mit ihren Kindern
so machen würden.
Die anwesende Stationsärztin ließ diese Frage unbeantwortet, legte aber auch keine neue Infusion. Vielmehr setzte sie sich neben das Bett und wachte über Nancy, bis sie wieder schlief. Eine sehr persönliche Geste!
Nachts gab es dann auch keine Infusion mehr, meines Wissens aber auch keine Beruhigungsmittel.
Der, für das Wochenende angekündigter Besuch des Oberarztes blieb aus.
Am Abends des 27.4.08 bekam ich dann weitere Informationen über TIAPRIDEX. Mir wurde richtig schlecht, als ich das las! Vor allem der Teil, in dem es heißt, dass dieses Mittel nicht nur Unruhe bekämpfen kann, sondern auch auslösen! Damit kam auch wieder diese Angst! Ich wusste doch nicht, was tun! Auch wenn ich mir nach meinem Bauchgefühl 'sicher' war, dass das TIAPRIDEX für Nancy falsch war. Aber was sollte ich machen?
65. Nebenwirkungen!
Meine Sorge wegen der therapeutischen Bedeutung von TIAPRIDEX für Nancy beantwortete sich mir am Sonntag, dem 27.04.2008 dadurch selbst, dass ich die Arzneimittelinformation dazu las. Eine Mutti, die über das Wochenende zu Hause war, hatte mir das vom Internet ausgedruckt.
Ich dachte, ich lese nicht recht!
Unter anderen war da von einer Nebenwirkung die Rede, die 'malignes neuroleptisches Syndrom’ hieß und plötzlich ansteigendes Fieber und steigende Unruhe aufweist.
Weiter hieß es, es müsse beim Patienten ein besonderer Wert kontrolliert werden! Sei der zu hoch, müsse das Medikament herabgesetzt werden oder entfallen! Sonst drohe der Tod!
Sofort bin ich auf die Intensivstation in Nancy’s Akte und habe nach diesem Wert gesucht. Doch dieser, offenbar wichtige Wert war gar nicht untersucht worden!
Daraufhin wies ich die Schwester an, Nancy keine dieser Tabletten mehr zu geben "und wenn ich hier noch einen erwische, der meiner Tochter mittels Sonde oder sonst wie dieses Zeug einflößt, vergesse ich meine gute Erziehung!" Sie trug es in die Akte ein.
66. Ohne TIAPRIDEX ruhiger!
Für den 28.4.08 habe ich protokolliert:
"Die Blutwerte sind wieder gut. Dass unser 'Supermittel' nicht mehr genommen wird, ist aber plötzlich nicht mehr so wichtig. Der Oberarzt jedenfalls kam dann kurz vor Mittag. Er teilte mir mit, wir würden wieder in die Uniklinik zurückverlegt , um eine eventuelle Stoffwechselstörung auszuschließen. Das gehe dort mit der Diagnostik einfacher.
An diesem 28.4.08 war Tag 1 ohne TIAPRIDEX! Nancy war zwar immer noch etwas unruhig, aber doch deutlich besser als mit TIAPRIDEX.
67. Erneute Uni-Einweisung!
Am 28.4.08 kam Herr Dr. H, erst am Mittag vorbei.
Wieder unterstellte er, Nancy’s erneut schlechter Zustand gehe auf die Behandlung des Heilpraktikers zurück! Aber kein Wort dazu, dass ich TIAPRIDEX nicht mehr geben ließ..
Zu meinen anderen Fragen kam nur folgender Kommentar:
" Man sieht keinen Zusammenhang zwischen Medikamentengabe und der Tatsache, dass ca 1 Stunde später die Unruhe deutlich zunahm."
" Erfahrungswerte für das Medikament bei Kindern gibt es sehr viele und das Mittel wird dort relativ oft eingesetzt. "
" Man sehe auch keinen Zusammenhang zwischen den von mir vorgelesenen Nebenwirkungen und Nancy's jetzigem Zustand " (Anmerkung: schlechte Leberwerte, Unruhe etc). Diese Nebenwirkungen stehen im Internet jedoch unter dem Arzneimittel Tiapridex.
"Man vermute, Nancy's Zustandsverschlechterung komme daher, dass vor 2 Wochen die Dosis reduziert wurde. Man habe schließlich schon in der Uniklinik eine sehr deutliche Wirkung von Tiapridex gesehen, die immerhin 4 Wochen angehalten habe. "
Ich erwiderte darauf, dass die eingetretene Ruhe in der Uniklinik auf die homöopathischen Mittel zurückzuführen war und nicht auf das Tiapridex , das statt der mir vorher angekündigten Aufbauzeit von 4 - 6 Wochen bei Nancy plötzlich angeblich nur noch 4,5 Stunden gebraucht habe, um seine volle Wirkung zu entfalten.
Er kommentierte dies mit einem Schulterzucken und wies Nancy wieder in die Uni-Klinik ein. Ich sagte noch, dass wir jetzt zwar gehen würden, aber definitiv nicht wieder mit TIAPRIDEX anfangen würden!
Am Nachmittag ging es dann wieder im Krankentransport in die Uni-Klinik.
Bevor wir abfuhren, wurde mir an der Rezeption aber noch der Brief in die Hand gedrückt, den mir der Heilpraktiker - auf ärztlichen Wunsch und nach den angeblich fehlgeschlagenen Faxversuchen - mit der Post nachgeschickt hatte. Er war offen.
68. Zurück an der Uniklinik!
In der Uni-Klinik setzte sich am 28.4.08 das Gespräch über TIAPRIDEX noch fort, wobei die Ärzte nachdrücklich betonten, es habe doch schon an Ostern so gut gewirkt.
Wieder sagte ich, dass ich von der Wirkung dieses 'Wundermittels’ keineswegs überzeugt sei, denn ich hätte gelesen, dass sich TIAPRIDEX und L-DOPA in der Wirkung vielmehr aufheben! Nancy habe an Ostern, als sie plötzlich ruhig wurde, aber beide Mittel in etwa gleicher Menge bekommen. Wenn sie folglich dadurch ruhiger geworden sei Welches der beiden Mittel habe an Ostern dann diese positive Reaktion bewirkt?
Außerdem fragte ich nach Nancy’s angeblich schon zu Ostern so schlechten Leberwerten. Dazu konnte der Arzt aber nur sagen, seines Wissens seien diese Werte damals in Ordnung gewesen! Daraufhin bat ich darum, dies doch abzuklären.
War die jetzige Verschlechterung der Leberwerte vielleicht eine Folge des TIAPRIDEX?
Außerdem stellte ich klar, dass jetzt Schluss sei mit Medikamentenversuchen. Auch übergab ich den Brief des Heilpraktikers für die REHA-Klinik. Man las ihn und sagte ab diesem Zeitpunkt zu diesem Thema gar nichts mehr.
Am 29.4.08 morgens ist Nancy gut gelaunt und spasst mit den Schwestern. Ihr geht es gut. Sie ist zwar immer noch unruhig, beruhigt sich aber immer wieder von selbst.
Wieder wurden ein paar Röhrchen Blut abgenommen. Zur Visite wurde mir gesagt, die Werte seien gut . Man vermutet daher einen Zusammenhang mit dem Infekt, bezw mit Nancy's Reflus-Ösophagitis. Außerdem wurde ich gefragt, ob ich zurück in die Kurklinik möchte. Ich bejahte, "aber dann ohne das 'Wundermittel' ".
Das nahm man zur Kenntnis, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Wie sollte ich das nur deuten?
Der Tag verlief relativ gut. Nachmittags waren wir beim EKG - natürlich ohne Befund. Naja, wenigstens die Schwestern freuten sich mit mir. Nancy schlief gut.
Am 30.4.08 haben wir dann die Visite verpasst, weil Nancy zum Herz-Echo sollte. Auch bei dieser Untersuchung war alles in Ordnung.
Außerdem suchte man nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Nancys Unruhe und ihrem Stoffwechsel. Kein Ergebnis!
In meinen Aufzeichnungen heißt es über den 1.5.08:
"Heute geht es noch ein bisschen besser. Schon seltsam! So ganz ohne das wichtige Medikament, das so super wirkt!
Da heute Feiertag ist, passiert hier ja nichts. Wir sind draußen im Park. Nancy ist viel ruhiger geworden. Ihre Werte sind gut und stabil. Abends hat sie dann auch wieder Brot gegessen, ohne dass ich es pürieren musste. Auch diese Nacht schlief sie gut.
Über den 2..5.08 habe ich festgehalten:
Nancy ist fast wieder ganz die 'alte'.
Dies wurde natürlich auch von der Ärztin bemerkt, die morgens zu uns kam. Aber auch sie verlor kein Wort darüber. Sie sagte nur, dass schon noch Bewegungsstörungen da seien und dass nach Ostern der Zustand jedenfalls besser war. Ich gab ihr recht, bemerkte aber dazu, dass Nancy mit Tiapridex doch sehr, sehr, sehr viel unruhiger war. Zumindest am letzten Wochenende!
Dies ließ sie natürlich unkommentiert.
Zur Visite sagte man mir dann, dass wir zurückverlegt würden. Die Werte seien stabil, doch müsse man sie zwar ab und zu kontrollieren. Im Moment habe Nancy nur zu wenig Eisen, einen erneut zu hohen Vitamin-B12-Wert und die Zahl der weißen Blutkörperchen stimme nicht. Man wolle aber noch die Gastroskopie abwarten und dann weiter entscheiden. Ich stimmte zu."
69. Zurück in die REHA-Klinik!
Nancy hatte, auf mein Verlangen hin, inzwischen nicht mehr bisherigen Medikamente bekommen und wurde daraufhin mit den Globuli des Heilpraktikers von Tag zu Tag ruhiger.
Alles wieder 'im grünen Bereich’, ging es zurück in die REHA-Klinik nach K.
Die Freude bei den Schwestern und den anderen Muttis war groß! Alle waren alle froh, dass es Nancy wieder besser ging. Auch die Stationsärztin, die Nancy nochmals untersuchte, weil die immer noch erkältet war und böse hustet, freute sich über die Besserung der Bewegungsstörung.
Der Oberarzt hat uns in den folgenden 3 Wochen unseres Kuraufenthaltes dann nicht mehr angesehen oder gar gegrüßt. Ein Verhalten, das ich bedauerte.
Foto vom 7.7.08

III. Fortlaufende persönliche Protokolle:
III.1.. Bericht vom 3.5.08
Der Tag begann super und verlief ebenso. Nancy schlief lange und als sie aufwachte, war sie auch wieder ruhig.Sie hat zwar immer noch Anflüge von Grimmassieren und Bewegungsstörungen, aber die beschränken sich auf Stresssituationen, wie
-volle Windeln,
- Hunger
- etwas ist zu anstrengend oder macht große Freude ....
Wir haben uns heute sehr erholt, waren also den ganzen Tag faul.
III, 2. Bericht vom 4.5.08
Auch dieser Tag verlief gut. Wir machten einen Ausflug in den Zoo und Nancy war die Ruhe selbst. Sie beobachtete interessiert die Tiere.
Diese Ruhe hielt den ganzen Tag über an und natürlich auch in der Nacht.
III.3. Bericht vom 5 5. 08 - 11.5.08
Die vergangene Woche war sehr gut! Die Therapien liefen gut bis sehr gut. Nancy holt wieder auf und macht weiter Fortschritte. Essen und Trinken klappen super und Nancy hat einen unheimlichen Appetit. Zwar ist sie immer noch mit Husten und Schnupfen beschäftigt, aber es lockert sich.
Ich werde weiterhin vom Oberarzt böse, bis sehr böse angesehen! Mich macht das aber nur noch entschlossener, meinen Weg weiter zu gehen.
III.4. Bericht vom 15.5. - 1.6.08
25.5.08. Heute geht es endgültig wieder nach Hause!. Einerseits freue ich mich, anderseits werden mir die Menschen sehr fehlen, die hier mit mir oder besser mit uns gelitten haben und sich so mit uns freuten, als es wieder besser ging. Aber es wird Zeit!
Zu Hause angekommen, holte mich dann alles wieder ein, denn wenn ich so zurückdenke, wird mir richtig schlecht. Denn ich glaube, wenn ich mich auf die Schulmedizin verlassen hätte, wäre Nancy mir gestorben. Das muss ich so deutlich niederschreiben, weil aus den Kurberichten zwar etwas ganz anderes hervorgeht, ich aber nicht möchte, dass darüber ein falsches Bild entsteht. Für mich steht fest, und das kann ich in aller Deutlichkeit sagen und vertreten:
Nancy's Zustand ist von Anfang an durch die Impfungen entstanden und hat sich erst durch die Homöopathika dann gebessert!
Geblieben ist ihr aber wohl die allgemeine Entwicklungsverzögerung. Und daran arbeiten wir jetzt! Hätte der Kinderarzt damals gleich auf mich gehört, wäre es m.E. gar nicht so weit gekommen!
Auch war der Rückschlag, den Nancy gesundheitlich zuletzt gehabt hatte, nach meinen Beobachtungen allein darauf zurückzuführen, dass sie Dopamin und das Tiapridex bekam, obwohl dieses Mittel nicht zur Behandlung von Kindern zugelassen sind.
In den medizinischen Berichten wird außerdem so viel tot geschwiegen! Der Vergleich des Kurberichtes mit meinen Tagebuchaufzeichnungen beweist dies! Ein Dritter könnte wirklich denken, es werde jeweils nicht vom gleichen Kind gesprochen!
Beim Lesen komme ich mir jedenfalls vor, wie in einem falschen Leben! Schließlich war ich dabei! Und zwar täglich fast 24 Stunden! Trotzdem verdreht aus meiner Sicht heute ein Arzt, der sich weder vergleichbar intensiv um Nancy kümmerte, noch sie oft gesehen hat, die Tatsachen, nur weil er sich keine Fehler vorhalten lassen will und offenbar gekränkt ist!
Die Woche lief auf jeden Fall super. Die erste Nacht war zwar noch sehr schlimm, weil Nancy nun wieder allein in ihrem Bettchen schlafen musste, aber das gab sich doch schnell. Jetzt ist sie fast ruhig. Nur in den genannten Stresssituationen schießen noch unkontrollierte Bewegungen ein.
Im Kindergarten hat man sich jedenfalls sehr gefreut und war begeistert, wie gut es Nancy geht, wie viel sie jetzt isst usw..
III.5. Bericht vom 2.6. - 8.6.08
Die Woche lief gut. Nancy macht weiterhin kleine Fortschritte.
So hat sich etwa die Kopfkontrolle deutlich gebessert! Ebenso ihre Rumpfstabilität. Wir haben aber noch nicht mit den Therapien begonnen. Die ganze Kur muss sich erst mal 'setzen'.
Wir gehen viel raus und verhalten uns so still wie möglich. Ihr Appetit ist groß und das spiegelt sich auch positiv in ihrem Gewicht. Nancy wiegt inzwischen 13,1 kg! Das ist zwar noch immer viel zu wenig, doch für uns ist diese Gewichtszunahme von fast einem Kilo innerhalb 3 Wochen absolut super! Ich habe den Eindruck, als hätten die nunmehr abgesetzten Medikamente ihren Appetit gehemmt und alles, was damit zusammenhängt. Na ja! Das ist vorbei!
Seit dieser Woche bekommt Nancy zwei mal täglich das von dem Heilpraktiker verordnete Calcium citrat. Sie ist wieder ein bisschen erkältet.
III.6. Bericht vom 9.6. - 15.6.08
Diese Woche war Nancy etwas unruhiger. Das hatte der Heilpraktiker aber schon erwartet, weil er ihr den schulmedizinisch verabreichten Wirkstoff Dopamin wieder in Hochpotenz ausleitete.
Nancy macht jetzt stetig kleine Fortschritte. Diese Woche steckte sie beispielsweise zum ersten Mal in ihrem Leben den Fuß in den Mund, nachdem sie ihn mit beiden Händen festgehalten hatte.
Die Erkältung ist sie noch nicht ganz los. Der Husten ist aber locker.
III.7. Bericht vom 23.6. - 29.6.08
Wieder mal ein Termin bei der Kinderärztin zur Blutentnahme, mit Blutgruppenbestimmung, Kupferwerten und den anderen Werte, deren Kontrolle empfohlen worden war.
Auch hätte ich als hartnäckige Mutter gerne das Quecksilber überprüft bekommen. Es war unglaublich, was ich mir statt dessen wieder alles anhören durfte. Das ging so weit, dass der 6-fach-Impfstoff Infanrix völlig ungefährlich sei!
Was soll man dazu sagen? Demnach ist mein Kind - wie andere impfgeschädigte Kinder offenbar auch - folglich eine Simulantin?
Nancy geht es soweit ganz gut. Sie geht jetzt sehr oft ganz allein in den Fersensitz.
Ganz langsam fangen wir auch wieder mit den Therapien wieder an. Auch die Therapeuten haben sich sehr gefreut, dass es Nancy wieder gut geht!
III.8. Bericht vom 30.6. - 6.7.2008
Nancy wirkt etwas unruhiger. Es sieht so aus, als würde sie Sprechversuche machen. Die Logopädin meinte aber, es fehle vielmehr noch an der Kopplung von Wollen und Ausführung.
Außerdem hat sie wieder verdicktes Zahnfleisch. Die Backenzähne wollen durchbrechen!
Nancy wiegt weiterhin 13 kg. Ansonsten hat sich nicht viel verändert.
Diese Woche hat es aber nun endlich geklappt, Nancy Blut abzunehmen, auch wenn sich die Kinderärztin weiterhin weigerte, einen eventuellen Quecksilberanteil mitbestimmen zu lassen. Wie immer mit der Begründung: "Ein Impfschaden ist unmöglich!" Die von mir vorgelegten Presseberichte seien nicht wahrheitsgemäß recherchiert!
So macht man das also, mit der Abwehr von Haftungsfragen bei Impfungen!
Ich habe sie angelächelt.
III.9. Bericht vom 7.7. - 13.7.08
Noch immer ist Nancy etwas unruhig, doch als ich diese Woche das Ergebnis der Blutuntersuchung erhielt, war auch klar, warum: Der Kupferwert ist extrem hoch. Fast das Doppelte des Grenzwertes!
Zu dieser Sorge kommen noch Nancy's Zahnungsprobleme .... Na ja!
Die Ärztin drückte mir die Ergebnisse in die Hand, ohne weiter darauf einzugehen. Ich bin so froh, dass es den hilfsbereiten Heilpraktiker gibt. Ohne ihn würden wir wieder dasitzen und auf ein Wunder hoffen. Danke! Danke! Danke!
III.10. Bericht vom 14.7. - 20.7.08
Seit Beginn der letzten Behandlung durch den Heilpraktiker wegen des Kupferwertes und der Zahnungsprobleme wird Nancy wieder ruhiger.
Wir haben auch angefangen, nach der von dem Heilpraktiker empfohlenen Blutgruppenkost - "4 Blutgruppen" ( Pieper-Verlag ) - zu essen.
Als Erstes habe ich Milch und Milchprodukte weitgehend weggelassen, weil Nancy Blutgruppe Null hat. Erstes Ergebnis war bereits nach 2 Tagen, dass der morgendliche, eitrige Mundgeruch weg war! Menschen der Blutgruppe Null sollen keine Milchprodukte essen. Das so wichtige Calcium erhält Nancy folglich nicht mehr über die Milch, sondern in Form von Calcium-citrat- Pulver.
Ansonsten macht Nancy weiter kleine Veränderungen und verbessert ihre Kopf- und Rumpfkontrolle. Sie sucht jetzt auch sehr oft Kontakt mit den Füßen, d.h. sie stemmt sich ein und versucht, ihre Umwelt mit den Füßen wahrzunehmen.
Zugenommen hat sie allerdings nicht. Noch immer wiegt sie nur 13 kg!
Sind wir draußen, so ist Nanncy jetzt mutig und neugierig. Sie untersucht Gras und will auch sonst sehr viel anfassen.
Ihre gespaltenen Fußnägel sind durch das Calcium citrat nun normal herausgewachsen!
III.11. Bericht vom 28.7. - 30.7.08
Über diese Woche muss ich wieder mal was aufschreiben, nachdem ich gesten von dem Heilpraktiker erfuhr, dass meine Post an ihn wieder mal nicht angekommen ist. Ich werde einen Nachforschungsantrag bei der Post stellen.
Nancy trinkt sehr gut und isst super! Hat sogar wieder zugenommern und wiegt jetzt 13,4 kg!
Ihre Unruhe ist gelegentlich noch beim Essen vorhanden, vor und nach dem Stuhlgang sogar wieder etwas mehr geworden. Auch hat sie wieder diesen eitrigen Mundgeruch!
Was den Stuhlgang betrifft, werde ich versuchen, Nancy an verhältnismäig gleiche Zeiten zu gewöhnen.
III.12. Bericht vom 14.8.08 - 20.8.08
Nancy ist wieder etwas ruhiger geworden. Beim Essen ist nicht mehr so viel Unruhe im Mund. Auch die Zunge ist nicht mehr so stark belegt, sondern hat nur noch ein dünnen, weißen Belag, der sich im Laufe des Tages fast vollständig verliert. Der morgendliche Mundgeruch ist ebenfalls weniger geworden.
Nancy stabilisiert sich auch insgesamt weiter. In der Physiotherapie und in der letzten Logopädie arbeiten wir gerade am Stand. Wo ist der Zusammenhang?
Dieser leitet sich daraus ab, dasss die Sprachentwicklung mit der Aufrichtung kommt. Also muss Nancy in die Aufrichtung, um ihre Sprachentwicklung voranzubringen. Da die Lopgopädin verschiedene Therapiekonzepte beherrscht, gestaltet sich diese Entwicklung etwas einfacher.
Nancy ist bei allem mit Begeisterung dabei. Fast, als wisse sie, was ihr hilft.
Beiliegend der neueste Bericht der Logopädin.
" Logopädischer Kurzbericht! Erstbefund:
Name des Patienten: ....., Nancy
........
geboren am: 29.11.2002
Erstuntersuchunq bei Wiedervorstellung:
Das Kind hat deutlich abgenommen. Der Tonus ist instabil im Körpergesamt. Die Bewegungsablaufe erscheinen aber etwas koordinierter, als vor der Kur. Es treten weniger unkoordinierte, ausladende Bewegungsabläufe bei zielgerichteter Initiierung auf. Die Aktivitat im orofacialen Bereich ist bei den Stimulationen sofort deutlich erhöht. Die Bewegungsqualität hat sich dahingehend verändert, dass die Zielansteuerung besser gelingt. Insgesamt kann die Ausgangssituation ähnlich der vom Behandlungsstand gegen Ende 2007 eingeschätzt werden.
Angewandte Therapieverfahren:
Arbeit nach dem Castillo Morales Konzept (CMK)
Interaktions- und Kommunikationsausbau inklusive Arbeit am Sprachverständnis und am Ausbau des passiven Wortschatzes und Verstärkung der lautlichen Äußerungen, Anregung der Nachahmung (z.B. Tiergeräusche )
Arbeit nach dem Konzept "Neurofunktionelle Reorganisation" nach Padovan
Stand der Therapie/ aktueller Befund:
Es wurde wiederum an der weiteren Stabilisierung der Tonusverhältnisse im Körpergesamt gearbeitet. Insbesondere die Rumpf- und Kopfstabilisierung standen im Mittelpunkt. Tendenziell gelingt es Nancy hier deutlich besser, sich die Impulse zur Stabilisierung zu holen. Probleme hat sie nach wie vor damit, auch die Füße zum Tonusaufbau und zur Stabilisierung einzusetzen. Insgesamt ist die Tonusregulierung noch als stark schwankend einzuschätzen. Beachtenswert ist, dass Nancy deutlich mehr Eigenaktivität zum Tonusaufbau entwickelt hat.
Im orofacialen Bereich konnten die Bewegungseigenschaften der Zunge weiter verbessert werden. Auch die Koordination der Kiefer- und Lippenbewegungen gelingt ihr etwas besser. Ganz häufig ist ein individuelles Training der Sprechbewegungen zu beobachten. Hierbei werden die willkürlichen Bewegungsabläufe noch teilweise heftig gestört. Aber es gelingt Nancy häufiger, Wörter spontan relativ deutlich und zur Verblüffung der Anwesenden zu äußern. In einer Therapie war sogar deutlich "Oma fahrn" zu vernehmen. Dies gelingt ihr leider meist nur in Momenten, in denen sie sich unbeobachtet fühlt. Bei bewusst initiierten Sprechversuchen gelingt ihr die Steuerung der Bewegungsabläufe von Lippen und Zunge sowie Stimme nicht. Hier ist noch viel therapeutische Intervention zur Regulierung der Sprechabläufe notwendig. Als Voraussetzung dafür, muss auch die Arbeit im Körpergesamt fortgesetzt werden.
Der Ausbau des Sprachverständnisses, des Wortschatzes erfolgt im-Kontext der Therapien. Anhand der adäquaten Reaktionen ist hier von einem Zuwachs auszugehen. Auch diese Arbeit soll Bestandteil der Therapien bleiben.
Prognostische Einschätzung/Restsymptomatik:
Aus meiner Sicht ist die Fortführung der Therapie dringend angebracht, um die erreichten Fortschritte zu sichern und weiter auszubauen. Es ist weiterhin von einem längerfristigen Therapiebedarf auszugehen.
SP1
DG.: Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung
LS.: Störung der Motorik und motorischer Koordination bei Respiration, Phonation und Artikulation "
III.13. Bericht vom 7.9.08
Nancy geht es soweit gut. Nur morgens besteht aber immer noch eine starke Unruhe.
Sie trinkt jetzt ca. 1,2 Liter Wasser am Tag. Der Urin ist klar. Sie hat 2- bis 3-mal täglich Stuhlgang. Die dabei auftretende Unruhe ist allerdings weniger geworden.
Körperlich macht sie weiterhin kleine Fortschritte. Beispielsweise hat sie sich beim Stützen früher meist auf den Handrücken abgestützt, jetzt nimmt sie die Faust. Am Stütz auf der offenen Hand arbeiten wir gerade.
Nancy hat jetzt auch ihre Stabil-Schuhe mit Einlagen bekommen, steht auch besser und will nun viel öfter auf die Beine.
Allerdings fehlt noch immer der Tonus im Rumpf. Sie liegt wieder sehr viel auf dem Bauch und stützt sich auf den Unterarmen ab. Dabei kann sie sich allerdings deutlich länger oben halten, als noch vor ein paar Monaten.
Auch die Kopfkontrolle verbessert sich weiter. Seitdem sie die NEY LING- Tropfen (Nr. 66) nimmt, fühlt sich Nancy wärmer an, ohne deshalb aber Fieber oder auch nur erhöhte Temperatur zu haben. Es ist eben immer wieder erstaunlich, was homöopathische Medikamente für eine Wirkung haben.
Womit ich zum nächsten
Thema kommen möchte:
Als wir noch zur Kur waren, gab es doch am 22.04. einen Rückfall, hinter
dem ich eine, im Beipackzettel des Medikamentes "Tiapridex"
benannte Nebenwirkung vermutete, nämlich das 'maligne neuroleptische Syndrom’
(Anmerkung: malignes = bösartig).
Dieses Syndrom geht einher mit plötzlich steigendem Fieber und wachsender Unruhe. Da Nancy damals beides hatte, vermutete ich dieses Syndrom, denn ein möglicher Infekt wurde nicht gefunden.
In der Fachliteratur steht, bei Verdacht solle der Creatinphosphorkinase-Wert im Urin bzw. im Blut überprüft werden. Dieser wurde - und auch nur auf mein ausdrückliches Verlangen – aber erst 6 oder 7 Tage später in der Uniklinik überprüft. Gesehen habe ich aber darüber nichts. Es hieß nur, er sei in Ordnung! Als Nancys Zustand in der Kureinrichtung akut war, ist dieser Wert laut Krankenakte jedoch gar nicht geprüft worden!
Deshalb hatte ich mich mit dem deutschen Vertrieb von Tiapridex in Verbindung gesetzt ( der Hersteller ist eine US-Firma ). Bereitwillig schrieb das Unternehmen getrennt den Arzt der Kureinrichtung und den Arzt der Uniklinik an und bat um Erklärung. Beide haben gemäß Firmenantwort meinen Verdacht jedoch „nicht betätigt“. Wie allerdings zumindest der Arzt in der REHA-Klinik zu diesen Werten kommen und solchen Aussagen machen konnte, entzieht sich meiner Nachvollziehbarkeit, denn lt.Krankenakte wurde diesen Wert in der Klinik gar nicht erhoben!
Letzte Woche habe ich nun beim damals impfenden Kinderarzt, die Akte von Nancy geholt. Zunächst war er scheinbar ganz erstaunt und sagte, er verstehe das alles nicht. Schließlich hätte ich doch nie etwas von einem Verdacht auf einen Impfschaden erwähnt! Wie ich auf einmal auf so was käme?
Dabei hatte er mir und dann nochmals meiner Mutter - in meiner Gegenwart! - diese Frage jeweils mit einem klaren Nein beantwortet gehabt.
Das sagte ich ihm jetzt auch so. Er lächelte mich an und fragte einfach, wieso davon aber nichts in seiner Akte stehe? Ich erwiderte nur, das habe nichts zu bedeuten Schließlich stehe davon auch andernorts nichts, obwohl ich es überall angesprochen hatte! Daraufhin fragte er mich mit einem sehr merkwürdigen Gesichtsausdruck, wer mir das dann wohl glauben werde, wenn nirgendwo etwas davon stehe? Daraufhin sagte ich sehr bestimmt, dass nicht er darüber entscheiden werde, wer mir glaube.Daraufhin ging das Wortgeplänkel noch eine Weile hin und her und er bot mir sogar seine Hilfe an. Fazit des Gespräches war jedoch: Ich habe mir alles nur eingeredet!
Danach habe ich etwa 2-3 Tage zunächst mal tatsächlich an mir selbst gezweifelt. Naja, eine klare Antwort werden wir irgendwann schon noch bekommen.
III.14. Bericht vom 15.9.08
Seit Donnerstag,
den 11.09.2008, nahm Nancy wieder andere Globuli.Das hatte Reaktionen in Form
von stark riechendem Urin, der aber klar ist. Der Stuhl sah normal aus, roch
aber ebenso stark. Inzwischen hat sich der Geruch wieder gegeben und alles ist
wieder normal.
Die morgendliche Unruhe ist ebenfalls weniger geworden, ist aber noch nicht
weg. Auch ihre Unruhe beim Essen ließ nach.
Nancy wird auch stabiler. Die Musiktherapeutin sagte am Freitag, dass Nancy jetzt viel mehr Kehlkopflaute von sich gebe, ein deutliches Zeichen für einen Fortschritt bei der Sprachentwicklung. Ich freue mich! Wenn es doch nur schon so weit wäre! Zwar sagt Nancy nun schon immer öfter "Mama" oder "Mamam", aber es wäre schön, wenn es noch mehr Worte wären. Andererseits kann ich nicht erwarten, dass Nancy fast 5 Jahre Entwicklungsverzögerung auf einmal nachholt! Sie gibt sich ja Mühe!
Alles andere läuft schleppend bis gar nicht. Ich habe zwei Tage lang versucht, alle zunächst mal wichtigen Akten zu beschaffen. Mit mäßigem Erfolg. Die Akte des Kinderarztes habe ich zwar, aber die Akte des Klinikum B. ist plötzlich verschwunden. Man will mich informieren, sobald sie gefunden wurde. Sie verschwand auf einer Strecke von 2 bis höchstens 3 Metern - der Entfernung zwischen dem Archiv und dem Büro der Sekretärin.
Schön ist jedenfalls, welche Fortschritte Nancy macht! Beispielsweise entwickeln sich ihre Zehennägel hervorragend. Ich hatte dem Heilpraktiker Bilder von Nancys Nägeln geschickt, als wir noch in Kur waren.
Nur aufgrund der Bilder hatte er einen Kalziummangel diagnostiziert und die Einnahme von Kalzium-Zitrat empfohlen. Jeder Schulmediziner behauptet, es ist nicht gut, dass der Heilpraktiker dieses Kind noch nie gesehen habe! Als ob es darauf ankommt! In den letzten Jahren hatten mindestens 20 Schulmediziner Nancys Zehennägel betrachtet, mir aber nicht einer gesagt, dass das ein Kalziummangel sei! Inzwischen ist die Verhornung auf dem einen Nagel schon komplett rausgewachsen.
Das Kind hat letztlich also fast 5 Jahre seiner Entwicklung trotz eines Kalziummangels gemeistert! Dabei spielt Kalzium doch eine sehr große Rolle bezüglich Knochenfestigkeit, Muskelaufbau, Zellentwicklung etc.
Jeder andere Dienstleister - und nichts anderes sind Ärzte! - würde für fahrlässiges bzw. fehlerhaftes Handeln in seiner Arbeit unter Umständen mit einer Abmahnung oder mit fristloser Kündigung bestraft! Ich muss mir heute aber Vorwürfe dafür machen lassen, weil ich die Sache schließlich selbst in die Hand nahm und der von mir eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint
III.15. Bericht vom 22.9.08
Nancy hat seit Mittwoch
wieder extrem mit dem Durchstoßen der letzten Backenzähne zu tun und
ist daher beim Essen wieder unruhiger, hat eine höhere Körpertemperatur
und - was natürlich dazu gehört - rote Wangen und ein rotes Kinn.
Außerdem macht Nancy gerade weitere Fortschritte im und um den Mund, d.h.
sie versucht, den Mund zu schließen und geschlossen zu halten. Dabei -
so mein Eindruck - verkrampft sie sich jedoch. Da sie den Mundschluss und die
Verkrampfung noch nicht so gut alleine lösen kann, fängt sie dann
zu zappeln an.
Für sie ist das eine ungewohnte Bewegung, die sie vorher noch nicht ausführte. Solche Bewegungsmuster müssen erst mal im Gehirn gespeichert werden! Nachteilig ist natürlich, dass hier beides zusammenkommt, so dass der Mundschluss und das Zahnen zu deutlich erhöhter Unruhe führen.
Außerdem bekommt Nancy seit Freitag die vom
Heilpraktiker verordneten NeyGero-Tropfen und NeyTroph-Tropfen.
Nancy geht weiterhin in ihrer Entwicklung nach vorne. Im Fersensitz kann sie
sich nun noch länger oben halten und wiegt jetzt bereits 13,8 kg, bei inzwischen
1,04 m Größe.
Sie isst und trinkt außerdem nach wie vor reichlich. Die Zunge ist wieder etwas belegter, sonst aber alles in Ordnung.
Am Mittwoch hatten wir einen Termin im Sozialpädiatrisches Zentrum. Die Ärztin hat die positiven Veränderungen sehr wohl bemerkt. Als ich so berichtete, was Nancy jetzt so alles kann und welche Fortschritte sie macht, war ich schon etwas stolz darauf, was wir alle zusammen in den letzten Monaten - erst seit Mai diesen Jahres!!! - so erarbeitet haben.
Nach dem Termin haben
wir dann wieder mal die Kureinrichtung besucht. Auf unserer damaligen Station
haben sich die anwesenden Schwestern ebenfalls sehr gefreut, uns wiederzusehen.
Und man bemerkte auch hier die deutliche Veränderungen von Nancy hinsichtlich
ihrer Ruhe, der Körperhaltung und der Kommunikation. Man entließ uns
mit den besten Wünschen.
In solchen Momenten wird auch mir wieder bewusst, was wir zusammen in diesem
Jahr durchgestanden haben. An dieser Stelle schicke ich mal wieder ein RIESEN
DANKE mit.
Ich habe am Freitag die Strafanzeige bei der Kripo in B. abgegeben und bekam am Nachmittag schon den ersten Anruf von dort. Leider war ich mit Nancy zur Therapie.
III.16. Bericht vom 18.10.08
Nancy kann jetzt wieder länger als 10-15 min in Ihrem Rolli sitzen - und zwar ruhig.
Im und um den Mund ist sie noch immer unruhig, vor allem beim Essen. Daher haben wir jetzt in der Therapie mal gegessen, damit die Therapeutin das beobachten kann. Sie meint, Nancy lerne gerade wieder eine gezielte Bewegung.
Das sei kurz erklärt:
Der Mensch erlernt im Laufe seiner Entwicklung Bewegungen, die er mehr oder weniger automatisiert. So liegt er etwa über Drehen schließlich auf dem Bauch, irgendwann von da aus in den Fersensitz und Vierfüßlerstand, in den meisten Fällen dadurch aus dem Krabbeln in den freien Sitz und schließlich in den Stand und so zum Gehen.
Dabei lernt das Nervensystem, für verschiedene Positionen des Körpers die entsprechenden Muskelgruppen anzuspannen. Beim Stehen etwa bekommt das Gehirn eine solche Information von den Füßen und daraufhin werden selbsttätig die für einen sicheren Stand wichtigen Muskeln angespannt.
All das erfolgt eher unbewusst in bestimmten 'Entwicklungsfenstern', in denen einem Kind Wesentliches für seine weitere Entwicklung gleichsam als Geschenk der Natur zugereicht wird. Diese gingen zwar auch für Nancy auf, doch konnte das durch sie Dargereichte nicht entgegengenommen werden.
Schließlich schlossen sich diese 'Zeitfenster' für viele Stadien ihrer Entwicklung wieder. Das in dieser Zeit spielerisch Nutzbare muss sich Nancy heute mühsam antrainieren. Nancy muss dazu heute eine Bewegung erst mal sehen bzw. gezeigt bekommen und diese muss dann mit ihr so oft wiederholt werden, bis sie das Gehirn gespeichert hat. Danach erst kann dann der nächste Schritt gelernt werden.
Lernt Nancy allerdings heute Neues, so kommt es dabei immer so lange zu Bewegungsstörungen, bis sie sich in dieser Bewegung sicher ist.
Das will ich am Beispiel der Zunge verdeutlichen. Ein gesunder Mensch nutzt die ausgestreckte Zunge, um sich beispielsweise beim Essen die Lippen abzulecken. Nancy muss diese Beweglichkeit ihrer Zunge erst noch erlernen. Sie kann sich nicht wie andere einfach die Lippen lecken oder mit der Zunge etwas im Mund bewegen, wenn ihr etwa Essen in den Zähnen hängen bleibt. Dieses Unvermögen löst bei ihr im Moment des Essens wiederum Unruhe deshalb aus, weil sie diese bewusste Bewegung noch nicht 'abgespeichert' hat.
In dieser Art arbeiten wir beispielsweise seit etwa einem Jahr daran, dass sie die Zunge herausstreckt. Wenn ich sie dazu auffordere, mir die Zunge zu zeigen, so deutet sie statt dessen mit der Hand in den Mund! Aber wir sind auf einem guten Weg.
Ein weiterer, ganz wichtiger Aspekt von Nancy's Entwicklung im und um den Mund, ist die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung an Händen und Füssen ist dabei entwicklungsmäßig - trotz der räumlichen Entfernung! - eng mit dem Mund gekoppelt.
Hat ein Kind etwas in den Händen, steckt es das daher meist auch in den Mund. Es will nicht nur wissen, wie sich das in der Hand anfühlt, sondern will es auch schmecken und mit der Zunge befühlen. Besonders beim Krabbeln wollen sie sich daher zum Objekt ihrer Neugierde hinbewegen, es anfassen und dann in den Mund stecken.
Weil Nancy diese Zeit nicht für sich nutzen konnte, wird heute ihre Wahrnehmung trainiert, indem wir ihr Verschiedenes in die Hand geben: Kratzige Oberflächen, Rasierschaum, Cremes in verschiedenen Konsistenzen, eine elektrische Zahnbürste, Massagebälle, Glaskugeln, Steine, Gras u.a.. - Dinge, mit denen Nancy bei normaler Entwicklung ansonsten von ganz alleine in Berührung gekommen wäre.
Das löste bei ihr anfangs alles Unruhe aus, manches sogar einen Würgereiz. Letzteres kann schon nachvollziehen, wer etwas in die Hand nimmt, von dem er sich einredet, es sei ekelig. Im Mund wird er daraufhin etwa vermehrte Speichelbildung oder ein komisches Gefühl auf der Zunge feststellen.
Als ich vor etwa 2,5 Jahren mit der elektrischen Zahnbürste um und in den Mund von Nancy ging, hat sie anfangs so gezappelt, das ich sie fast nicht halten konnte. Heute lässt sie sich fast gelassen mit Begeisterung elektrisch die Zähne putzen. Manchmal darf ich sogar mit der Zahnbürste schon auf die Zunge kommen.
Durch diese Lernmethode wurde ihre Wahrnehmung insgesamt so geschult, dass Nancy heute neue Materialien sehr gut duldet.
Seit etwa Mai diesen Jahres gilt dies nun auch schon für ihre Fußsohlen - wegen der Überempfindlichkeit ihrer Füße bislang immer ein Problem, weshalb sie beim Stehen auch nie den ganzen Fuß aufsetzte, sondern immer nur auf Zehenspitzen stand. Musste sie etwa auf dem Stehbrett den ganzen Fuß aufsetzen, rollte sie daher immer die Zehen ein und wurde unruhig. Heute steht sie auf dem ganzen Fuß auf, steht dadurch (natürlich nicht alleine!) besser und wird dadurch wiederum im Körper insgesamt stabiler. Bessert sich das weiter, werden schließlich auch ihre Bewegungen im und um den Mund herum sicherer - eine sehr wichtige Vorraussetzung für das Sprechen!
III.17. Bericht vom 25.10.08
Mein letzter Bericht sollte verdeutlichen, wie schwierig Nancy's Entwicklung durch ihren Impfschaden ist, denn all das sind teils langwierige, einzelnen Lernprozesse, die ein unbehindertes Kind mehr oder weniger unbemerkt und spielerisch bewältigt, von Nancy und Dritten aber viel zähes Arbeiten erfordern!
Eltern gesunder Kinder machen sich das selten bewusst!
Nancy sollte nächstes Jahr eigentlich eingeschult werden! Hätte ich sie nicht impfen lassen, wäre alles anders! So nahm ich schon an mehreren Elternabenden zu dem Thema teil: "Was muss mein Kind bei Schulbeginn mehr oder weniger gut beherrschen?" und kann nur sagen, dass es mich sehr deprimierte zu begreifen, dass mein Kind nicht mal die Hälfte von dem kann, was für andere eine Selbstverständlichkeit ist! Das hat mich auch psychisch jetzt wieder in ein Tief geworfen, aus dem ich eigentlich schon wieder draußen war!
Andererseits hat mir das aber auch bewusst gemacht, wie wichtig dieser Kampf ist, den ich jetzt aufnehme - für Nancy und viele andere Kinder! Auch wenn ich nicht viel Hilfe dabei habe! Wie hatte mir doch der Heilpraktiker bereits am Anfang gesagt: "Man ist dann - ganz plötzlich - damit sehr allein!"
Mancher hat darüber heute eine falsche Vorstellung, glaubt, die Gesellschaft nehme sich solcher Benachteiligten hilfsbereit und zügig an! Die Wirklichkeit sieht anders aus! An dem Beispiel der Mühe, für Nancy einen Rollstuhl zu erhalten, will ich die veranschaulichen!
Im Jahr 2007 wurde mir von den Therapeuten der Kureinrichtung dringend ein Rollstuhl empfohlen. Erfahrungsgemäß kommen nämlich Patienten, die lernen, sich im Rollstuhl fortzubewegen, automatisch besser in die Aufrichtung und werden dadurch stabiler. Welche weiteren Auswirkungen das bis auf das Sprechen hat, ist oben dargelegt.
Es leuchtet ebenfalls ein, dass Betroffene mit einem solchen Hilfsmittel dann auf Augenhöhe ihrer Gleichaltrigen sind und mit Rückwirkungen auf ihre psychische Entwicklung dadurch wiederum besser am Geschehen teilhaben können!
Daher beantragte ich bei der Krankenkasse einen solchen Rolli. Der Kinderarzt hatte das nicht angesprochen gehabt. Dafür sind Kinderärzte offenbar nicht 'zuständig'!
Es war jedoch ein hinhaltender 'Nervenkrieg' über etwa ein halbes Jahr, den Rolli dann auch zu bekommen, denn die Sachbearbeiterin der Kasse meinte schon am Telefon abweisend: "Wozu braucht das Kind einen Rolli?"
Natürlich habe ich der Dame erklärt, warum und dass Nancy lernen müsse, ein solches Hilfsmittel zu benutzen. Daraufhin hieß es aber nur, Nancy habe für ein solches Hilfsmittel die falsche Diagnose!
Besonders überraschte, dass ich darauf antwortete, Nancy habe bis heute gar keine Diagnose! Aus meiner Sicht sei das allerdings egal, denn Nancy könne nun mal nicht laufen - egal, was für eine Diagnose da steht!
Im Büro des
Sachbearbeiters machte ich dann auch geltend, dass einem von der Kasse zwar
die Impfungen empfohlen werden, vorher aber niemand richtig über mögliche
Nebenwirkungen aufklärt! Auch würden die Kosten der Impfungen dann
übernommen, doch bei Impfschäden lasse einen die Kasse hängen
und nehme einem Kind dadurch die Möglichkeit, aktiv am Leben teilzunehmen.
Nancy bekam den Rolli im Herbst 2007 schließlich doch.
Zunächst mal wird man dies für ein verantwortliches und kostenbewusstes Handeln der Krankenkasse halten, das eigentlich nicht zu beanstanden ist!
Diese Einschätzung ändert sich allerdings und führt letztlich zu einer ganz anderen Verantwortlichkeit, wenn berücksichtigt wird, welche Folgen es für kindliche Entwicklung hat, dass zwischen Antrag und Bewilligung solcher Hilfsmittel viel Zeit vergeht. Dann wird vorschriftengemäßes Abwägen plötzlich zu einem vielleicht nie mehr einzuholenden Entwicklungsverlust für ein Kind!
Wird nämlich berücksichtigt - wie oben dargelegt! - dass sich in der kindlichen Entwicklung gewisse 'Zeitfenster' öffnen und wieder schließen, so muss dieses Wissen auch sinngemäß umgesetzt werden! Im Falle von Nancy bedeutete es, dass wegen der großen Zeitspanne zwischen Antrag und Entscheidung über den Rolli therapeutisch anschließend wieder von vorne angefangen werden musste. Was in Vorbereitung der Kur über etwa 4 Wochen hinweg fast täglich mit ihr eingeübt wurde, war inzwischen wieder verloren gegangen! Alles war wieder so wie vorher, d.h. Nancy musste sich später erst mal wieder an einen Rolli und das Sitzen darin gewöhnen und dann wieder mühsam die Bewegungsabläufe einüben, um sich damit fortbewegen zu können.
Wer schon die Bewilligung eines solchen Hilfsmittels unter Kostenaspekten sieht und daher zunächst verweigert, sollte sich also auch fragen, welche Kostenrechnung er andererseits dann wieder dafür aufmachen muss, dass solche Entwicklungsabläufe anschließend mühsam erneut gelernt werden müssen! Sinnvoll ist das jedenfalls auch unter reinen Kostengesichtspunkten nicht!
Allerdings ist das nicht unbedingt der Krankenkasse und deren starren Vorschriften anzulasten, sondern der Vorwurf müsste natürlich zunächst mal an den Kinderarzt gehen! Er müsste sich um solche Dinge eigentlich schon von Berufs wegen kümmern - sofern er diese Abläufe und Zusammenhänge allerdings überhaupt kennt! Aber meist sehen Ärzte so was geringschätzig in der Zuständigkeit der 'niederen' Dienste,! Wobei ich allerdings auch sagen muss. Wenn ich dann für verschiedene Hilfsmittel ein Rezept brauchte,, wurde mir dieses anstandslos ausgeschrieben.
Bis Nancy dann zum ersten Mal mit ihrem eigenen Rolli wieder ein paar Zentimeter ganz alleine schaffte, wurde es jedenfalls Weihnachten 2007.
Dennoch waren sie und ich darüber sehr glücklich! Nur war damit von der angeblich so kostenbewussten Kasse zuvor letztlich viel mehr Geld 'verbrannt' worden - und eben nur Vorschriften eingehalten!
Solche Geldvernichtung wird sich allerdings wiederholen, denn schon zeichnet sich die nächste Schwierigkeit ab.
Wir wohnen im vierten
Stockwerk und haben keinen Fahrstuhl im Haus . Da ist es dann schon schwierig,
jeden Morgen den Therapiestuhl von Nancy in den Kindergarten zu bringen. Er
hat Seitenstützen bzw. Polster. Nancy braucht das, um richtig sitzen zu
können und Folgeschäden an der Wirbelsäule zu vermeiden Daher
trage ich den Therapiestuhl täglich in den Kindergarten, beantragte aber
schließlich für zu Hause einen zweiten. Auf meine diesbezügliche
Frage sagte mir Herr S. vom Team ‚Hilfsmittel der AOK’ , das sei
auch kein Problem und erklärte mir sogar noch, was dazu dann auf dem Rezept
stehen müsse. Auch der Medizinische Dienst hat den zweiten Stuhl –
jedenfalls mündlich - befürwortet.
Das Rezept trägt das Datum 25.07.2007. Es wurde jedoch zurückgewiesen,
mit der Begründung, Nancy sei dann überversorgt.
Inzwischen ist ein Anwalt mit der Sache befasst und die Klage seit Dezember
2008 beim Sozialgericht in D. anhängig - ein Ende nicht in Sicht. Wer fragt
eigentlich nach diesen Kosten? Wem ist damit wirklich geholfen?
Wenn auch erfolglos, bin ich doch schon länger auf der Suche nach einer behindertengerechten Erdgeschosswohnung. Bis dahin wäre ein zweiter Therapiestuhl eine taugliche Zwischenlösung - also ein Stuhl für den Kindergarten und einer für die Wohnung. Aber da macht wieder die Krankenkasse nicht mit! Einer muss genügen! Also trage ich weiterhin den Stuhl und das Kind täglich in den 4. Stock!
Auch dass Nancy zu Hause
noch immer in der Babywippe sitzen muss, erzähle ich lieber keinem Therapeuten.
Das macht die Kasse allerdings mit vielen Eltern bzw. Pflegebedürftigen
so – und kaum einer wehrt sich mal dagegen!
An Positivem kann ich noch berichten, dass die
Unruhe im und um den Mund von Nancy inzwischen weiter nachgelassen hat. Auch
beim Abstützen wurde sie noch etwas stabiler und kann sich jetzt auch noch
länger halten. Weitere Fortschritte auch beim Greifen, Festhalten und der
Weitergabe eines Gegenstandes.
Letzte Woche nahm ich außerdem einen Termin in der Genetischen Abteilung der Uni-Klinik wahr, wo derzeit nach einer möglicherweise genetischen Ursache für die, seit einiger Zeit offenbar allgemeine Häufung von Entwicklungsstörungen bzw. Entwicklungsverzögerungen bei Kindern geforscht wird.
Bei dieser Studie wird im Blut von Kind und Eltern allgemein danach gesucht, ob sich genetisch eine Gemeinsamkeit von Patienten mit globaler Entwicklungsstörung findet.
Na, wenigstens fällt überhaupt schon mal auf, dass diesbezüglich Handlungsbedarf besteht!
Allerdings frage ich mich, warum man darüber so kostspielig forschen muss? Sollten nicht erst mal dem, im Internet öfters beschriebenen Zusammenhang mit den heutigen Mehrfachimpfungen nachgegangen werden?
Oder soll dadurch in Wahrheit vermieden werden, dass durch wirklich problemdienliche Forschungsausrichtung das Geschäft mit der Mehrfachimpfung weiter in Verruf kommt? Stellt daher vielleicht sogar die Pharmaindustrie die Geldmittel für diese genetische Forschung zur Verfügung, um letztlich zeitgewinnend vom Problem abzulenken?
Jedenfalls habe ich der Teilnahme an dieser Studie zugestimmt. Es wird hoffentlich zu unserem Vorteil sein, wenn auch diese Untersuchung erfolglos bleibt.
III.18. Stand Mitte November 2008
Nancy geht es sehr gut! Kurzzeitig hat sie zwar immer noch leichte Bewegungsstürme, aber die sind mit den früheren stärkemäßig nicht mehr zu vergleichen.
Sie hat außerdem sehr viel nachgeholt, wiegt inzwischen 14,3 kg und lernt so viel Neues, dass es kaum zu glauben ist.
III. 19. Stand am 20.12.2008
Nancy stabilisiert sich weiter, kann den Kopf schon wieder etwas länger halten und auch die Grundspannung im Rumpf wird besser. In der Therapie hat sich Nancy zwar nur wenige Sekunden an der Liege abgestützt, ansonsten aber alleine gestanden.
Augenblicklich üben wir, seitlich an der Liege entlang zu laufen. Dabei ist wichtig, dass sie lernt, den Rumpf zu stabilisieren und ihren Kopf alleine zu halten. Sie gibt sich viel Mühe, doch es zeigt sich deutlich, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist.
Nancy hat auch gut zugenommen und wiegt jetzt 15,2 kg. Anläßlich ihres Geburtstag am 29.November besuchte uns meine Mutter. Sie war von Nancy's Entwicklung sehr positiv überrascht. Am deutlichsten merkt man das beim Tragen.. Da die Grundspannung im Körper fehlt, scheint ein schlafendes Kind schwerer zu sein. Je mehr sie folglich die Grundspannung des Körpers halten kann, desto„leichter“ wird Nancy jetzt.
Nancy ist aber nicht nur beim Tragen stabiler, sondern versucht jetzt auch oft, mit dem sog. 'Pinzettengriff' die Seiten ihrer Zeitungen oder Bücher umzublättern. Auch kann sie viel besser kommunizieren und gibt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sehr viel deutlicher zu verstehen, was sie möchte.
Ihr Geburtstag war ein sehr aufregender Tag, mit viel Besuch und Geschenken, die sie mit großer Freude, wenn auch großer motorischer Unruhe auspackte. Neu war, dass sie die Geschenke auch ausprobieren wollte. Bisher war schon das Auspacken die eigentliche Aufregung und damit hatte das ausgepackte Geschenk dann auch schon seinen Reiz verloren, bezw Nancy hatte nicht die Konzentration sich mit dem Geschenk zu befassen. Jetzt konnte sie sich offensichtlich sehr viel länger konzentrieren - ein Fortschritt, der mir bisher eher entgangen war.
Die Vorweihnachtszeit war überhaupt sehr aufregend, wie etwa die Weihnachtsfeier im Kindergarten, zu der die Kinder ein Programm eingeübt hatten. Jedes Kind hatte seinen eigenen Auftritt und war sichtlich stolz darauf. Die Erzieher in diesem Kindergarten geben sich viel Mühe, damit möglichst jeder Tag ein bisschen besonders wird.
Es war aber auch schön, sich mal wieder mit den anderen Eltern auszutauschen. Das sind dann zwar andere Gespräche, als mit meinen Freunden, aber durch die ähnlichen Probleme, ist das Verständnis untereinander größer. Man fühlt sich dann einfach anders verstanden!
Am nächsten Tag ging die Aufregung weiter! Da kam nämlich der Weihnachtsmann mit einem großen Sack voller Geschenke in den Kindergarten. Ich hab nachgefragt, wie Nancy reagierte. Sehr ängstlich war sie wohl nicht und hat auch nicht neugierig den Bart befühlt, wie ich erwartet hatte.
Dass Nancy im Allgemeinen wieder
etwas unruhiger ist, führe ich auf die Aufregung der letzten Tage zurück.
Auch ich bin ja selbst recht angespannt. Das wird sich wieder legen, wenn Weihnachten
vorbei ist.
III. 20. Stand am 30.12.2008
Nancy ist insgesamt wieder sehr unruhig geworden und grimmassiert stärker. Das zieht sich allerdings nicht mehr über den ganzen Körper, wie letztes Jahr.
Beim Essen beginnt Nancy, mit der Zungenspitze am Gaumen zu spielen und wirkt dabei sehr nervös. Wenn sie dann verkrampft, presst sie die Kiefer fest zusammen und knirscht mit den Zähnen, als habe sie einen Beisskrampf, den sie dann selbst nur schwer lösen kann.
Häufig entsteht solch ein Beisskrampf auch, wenn Nancy einen Löffel im Mund hat und versucht, ihn mit den Zähnen „abzulecken“ Sie beißt dann reflexartig zu.. Ihre Unruhe steigert sich dabei ständig, bis ich oder auch sie selbst den Anfall abbrechen können.
Solche Anfälle brechen wieder sehr oft und ohne erkennbare Ursache aus.sind jedoch hinsichtlich Häufigkeit und Intensität von Tag zu Tag anders. Wegen ihrer gelegentlich wieder leicht geröteten Wangen vermutete ich anfangs, sie habe wieder Schwierigkeiten bei der Zahnung, denn die hinteren Backenzähne sehen immer noch so aus wie kurz vor dem Durchbruch.
Derzeit sind wir außerdem zu Besuch bei meiner Mutter in Friesenheim. Auch das sicher ein zusätzlicher Stressfaktor, denn zum einen die Anfahrt von ca. 720 km, zum anderen die vielen Verwandten.
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Fotos vom November 2008
III. 20. Stand am 11.01.2009
Der Besuch bei meiner Mutter mit dem Jahreswechsel war lustig. Wir haben mit
Nancy getanzt und viel Spaß mit ihr gemacht. Beispielsweise waren wir
am 1.1.2009 nachmittags im Europapark und Nancy konnte mit auf einigen Karussells
fahren. Da sie nicht alleine sitzt, ist das zwar schwierig, aber es machte ihr
großen Spaß . Den ganzen Tag über war sie allerdings etwas
unruhig. Vor allem im Gesicht. Trotz der Aufregung hat sie danach allerdings
gut gegessen und geschlafen.
Am 02.01.2009 fuhren wir wieder nach Hause. Nancy war den ganzen
Tag über sehr unruhig. Das Essen gestaltete sich daher zwar schwierig,
aber die lange Fahrt verlief trotzdem gut. Zu Hause angekommen, war sie dann
wieder ruhig.
Die erste Kindergartenwoche veliefr problemlos. Die Therapien liefen wieder gut an.
III. 21. Stand am 23.01.2009
Nancy wird wieder unruhiger. Vor allem das Füttern ist wieder sehr schwierig. Sie verbeißt sich immer wieder in den Löffel und hat dabei eine Art Beißkrampf, den sie nur schwer lösen kann. Manchmal genügte schon die bloße Berührung ihrer Zähne oder Lippen mit dem Löffel und sie kann den Mund nicht mehr richtig öffnen.
Meist rollt sie dabei die Zunge nach oben, d.h. sie berührt mit der Zungenspitze den Gaumen. Dadurch ist es kaum möglich, ihr den Löffel in den Mund zu schieben, noch weniger kann sie das Essen vom Löffel abnehmen. Dies berichteten mir auch die Mitarbeiter des Kindergartens.
Nancy hatte auch wieder stark gerötete Wangen, Vermutlich machen ihr die Zähne wieder Schwierigkeiten. Eine Erklärung wäre , dass sie erkältet ist. Doch sie hat kein Fieber. Bisher war sie bei derart roten Wangen immer erkältet und dann auch unruhiger als sonst.
IWegen der allgemeinen Erkältungswelle gebe ich ihr daher noch mehr Vitamin C und lasse sie zu Hause. Die Ruhe konnte sie allerdings nicht richtig nutzen. Das Essen braucht immer länger, so das sie auch noch nicht wieder in den Kindergarten kann.
Die Erkältung ist schließlich fast wieder weg, doch die Unruhe beim Essen blieb!
Außerdem ist Nancy's Zahnfleisch ganz weiß! Das obere mehr als das untere, wie auch der Therapeutin gleich auffiel. Diese meinte , das fühle sich für Nancy wohl so an, als stünde das ganze Gebiss unter Strom. Das löse wohl beim Essen oder bei Berührung wiederumdie Unruhe aus. Sie gab mir daher Tipps auch für Nancy's Lagerung während des Essens.
Am Dienstag war ich in in Absprche mit dem Heilpraktiker deshalb mit Nancy beim Zahnarzt. Für sie der erste Besuch bei einem Zahnarzt. Anfangs zeigte sie ihm daher auch nicht viel von ihren Zähnen, doch mit viel gutem Zureden konnte er sich dann doch so weit ein Bild machen, dass er meinte, die Zähne seien wohl in Ordnung. Das Milchgebiß sei jedenfalls vollständig da und vor allem die Zähne gut gewachsen. Die jetzt durchstoßenden Backenzähne seien im übrigen ihre ersten bleibenden Zähne und so was dauere nun mal seine Zeit. Ohnehin hätte man im Moment wenig Möglichkeiten einzugreifen.
Da Nancy Kauen und Schlucken derzeit schwer koordinieren kann, püriere ich ihr Essen und gebe es mittels einer Spritze in den Mund. Das ist zwar sehr zeitaufwendig, aber so muss ich nicht befürchten, dass sie sich verschluckt. Allerdings hat sie aufgrund dieser Eßschwierigkeiten wieder auf 14,5 kg.abgenommen.
III. 22. Stand am 30.01.2009
Am Wochenende war Nancy auch abends
sehr unruhig und fand keinen Schlaf. Am Sonntag war das so schlimm, dass ich
es fast wieder der Unruhe vor einem Jahr glich. Wieder diese krampfartigen Anfälle!.
Als sie allerdings endlich schlief, lag sie ganz ruhig und schlief morgens auch
sehr lange.
Heute kamen die neuen Globuli des Heilpraktikers. Ich gab Nancy die ersten am
Nachmittag, kurz danach wurde sie deutlich unruhiger und vor allem schwoll ihre
Oberlippe sehr an. Ebenso das Zahnfleisch am Oberkiefer, das sich nun aber stark
gerötet hatte. Auch hatte sie wieder diese extrem roten Wangen. Sie wimmerte
vor sich hin, warf sich herum und war durch nichts abzulenken. Da hatte sich
richtig was getan!
Das Essen gab ich ihr sehr fein püriert mit der Spritze, aber sie verweigerte es schließlich trotz Hungers. Die Schwellung ließ dann zwar wieder nach, kam aber wieder. Einen weiteren, unmittelbaren Zusammenhang mit den Gaben der Globuli konnte ich allerdings nicht mehr erkennen.
Den Heilpraktiker hatte ich angerufen, aber er beruhigte mich. Er hielt das Geschehen für eine weitere, späte Reaktion auf die starken Psychopharmaka, die Nancy erhalten hatte. Zu beweisen sei diese Annahme allerdings nicht.
Abends ging es dann mit dem Essen zwar etwas besser, aber ich musste immer wieder lange warten, bis sich Nancy jeweils wieder beruhigt hatte. Gegen 21.30 Uhr hatte sie erhöhte Temperatur bis 38,5 Grad und war wieder unruhig und verkrampft wie am Vorabend.
Als ich sie umzog, sank die Temperatur allerdings schon wieder. Dafür kamen die Unruheattacken ganz plötzlich wieder, hielten aber jeweils nur kurz an. Die Abstände dazwischen waren jedoch kurz. Schließlich schlief Nancy aber doch entspannt.
27.01. 09 Nancy hat wieder länger geschlafen. Als sie beim Frühstück gähnte, fiel mir jedoch eine kleine Beule am Gaumen auf, direkt hinter den oberen Schneidezähnen. Es sah aus wie eine Eiterbeule und schien auch sehr schmerzhaft zu sein. Entsprechend mühsam war das essen. Auch hatte sie wieder Fieber, aber nicht mehr so hoch, wie gestern.
28.01.09 Heute Morgen hatte Nancy einen ganz üblen, eitrigen
Mundgeruch. Die Eiterbeule war zwar aufgegangen, machte Nancy aber offensichtlich
Beschwerden. Auch füllte sich diese Blase immer wieder. Der Mundgeruch
war mal stärker, mal schwächer. Sie war weiterhin unruhig, hatte aber
keine erhöhte Temperatur mehr.
Abends schlief sie allerdings leichter ein. Für mich ein beruhigendes Zeichen. Allerdings hatte Nancy weiter abgenommen, auf jetzt nur noch 13,6 kg. Aber ich war mir mit dem Heilpraktiker sicher, das werde sie rasch aufholen, wenn sie erst wieder richtig essen könne.
29.01.09 Heute waren wir bei der Kinderärztin, der sofort
auffiel, wie unruhig Nancy war. Zu der Blase meinte sie, Nancy habe sich durch
die Beißkrämpfe und das Zähneknirschen wohl aufgebissen. Warum
sich die Beule aber dann immer wieder füllt, konnte sie sich r nicht erklären.
Mehr interessierte sie ohnehin die neuerliche Unruhe von Nancy und sie bot an, doch wieder etwas für sie aufzuschreiben. Das lehnte ich aber entschieden ab und erzählte ihr, welche Fortschritte Nancy gemacht habe. Sehr interessiert hörte sie zu und notierte sich das. Sie willigte unter anderem auch ein, nochmals den Quecksilberwert zu bestimmen. Dagegen hatte sie sich früher schon sehr verwahrt. Bezüglich der Zähne sollte ich außerdem nochmals zum Zahnarzt gehen, wenn die von ihr verschriebene Salbe nicht helfen solle.
30.01.09 Da ich nicht warten wollte, ging ich jedoch schon
am nächsten Tag zum Zahnarzt. Er sah sich die Blase an und war der gleichen
Meinung, wie die Kinderärztin, dass sich Nancy die Stelle wohl wund gebissen
habe. Auch er konnte mir allerdings nicht recht erklären, warum sich die
Blase immer wieder füllte und warum sich Nancy diese Stelle dann nicht
schon vergangenes Jahr wund gebissen hatte. Hatte sie damals doch fast zwei
Monate lang heftig mit den Zähnen geknirscht! Hatte der Heilpraktiker vielleicht
doch mit seiner Vermutung recht, dass es sich hier um eine Art Reinigungsprozess
von den Psychopharmaka handelt?
Der Zahnarzt meinte dazu jedenfalls, auf die hinteren Backenzähne könne aber ein Aufbau gemacht werden, so dass Nancy die Zähne nicht mehr so zusammen beißen könne. Allerdings könne er so was in seiner Praxis nicht machen, weil Nancy dazu ruhig gestellt werden müsse. Daher überwies er uns an die Uniklinik und benannte mir dort auch gleich eine Anlaufstelle.
Noch am gleichen Tag bekam ich von
dort für den 02.02. einen Termin.
III. 23. Stand vom 17.02.2009
02.02.2009 Heute war der Termin in der Zahnklinik der Uni. Ein bisschen mulmig war mir schon. Wusste ich doch nicht, wie man uns behandeln würde. Aber alle waren sehr nett.
Die Ärztin schaute in Nancy's Mund. Sie tat dies natürlich nicht so zurückhaltend, wie die Kinderärztin und der Zahnarzt, aber schließlich musste sie ja was sehen. Auch sie sagte danach,das Gebiss sehe so weit zwar sehr gut aus, doch habe Nancy einen Überbiß, komme daher mit den unteren Schneidezähnen an das Zahnfleisch hinter den oberen Schneidezähnen und würde sich dort wund beißen.
Darauf berichtete ich, Nancy habe schon vergangenes Jahr mit den Zähnen geknirscht und sei sehr unruhig gewesen, ohne sich aber deshalb wund gebissen zu haben. Warum also dieses Mal? Darauf hatte aber auch sie nur eine ausweichende Antwort.
Sie erklärte mir dann, man könne einen Gaumenschutz für Nancy anfertigen. Sie jedenfalls würde nicht dem Vorschlag des Zahnarztes folgen und einen Aufbau auf die Backenzähne machen. Dieser könne durch die Dauerbelastung nämlich sehr schnell zerstört werden und dann könne passieren, dass Nancy nachts unter Umständen die abgebrochenen Stücken einatme. Außerdem müsse Nancy für diesen Eingriff in Narkose gelegt, bzw. sediert werden. Und das jedes Mal, wenn der Aufbau erneuert werde!
Das überzeugte mich. Daher sprach ich noch meine Sorge an, dass mit den Zähnen, die jetzt hinter den Milchzähnen stehen, etwas nicht stimmen könne. Vielleicht seien diese ja nicht richtig entwickelt oder nicht richtig herauswachsen und deshalb eitere nun diese Stelle. Nach langem Hin und Her willigte sie doch ein, ein Röntgenbild zu machen.
Das Röntgenbild war in Ordnung. Diesmal habe ich es sogar erklärt bekommen. Die Zahnärztin zog sogar noch eine Kieferorthopädin hinzu, um zu besprechen, wie man am besten Nancy's Gaumen schützen könne. Auch diese riet zu einem Gaumenschutz, ähnlich einer Zahnspange.
Als dann ein Abdruck gemacht wurde,
war es für Nancy's Wahrnehmung eine wirkliche Herausforderung, die dafür
notwendige Masse in ihrem Mund zu dulden. Sie würgte und schimpfte zwar
sehr, war aber dann doch ganz stolz, als ihr die Ärztin schleißlich
den Abdruck zeigte. Wir bekamen einen neuen Termin für den 23.02.2009 und
fuhren wieder heim.
Nancy war wegen dieser anhaltenden Eßstörungen und der Unklarheit
des Geschehens zuletzt auch homöopathisch behandelt worden. Tatsächlich
ging es mit dem Essen daraufhin auch etwas besser. Sie war nicht mehr so unruhig
und mit der Zeit aß sie auch wieder größere Portionen.
Auffällig war aber wieder eine aufkommende Unruhe beim Einschlafen. Dabei schreckt Nancy immer wieder mal zusammen, rudert mit den Armen, wirft sich von einer Seite auf die andere und erwacht manchmal auch dadurch. Ist diese Unruhe allerdings überstanden, schläft sie ganz ruhig.
Auch morgens ist Nancy nach dem Erwachen etwa 15 bis 30 Minuten unruhig.
Dann kam der Anruf, der Gaumenschutz sei abholbereit und wir vereinbarten für Freitag einen Termin.
Bis dahin ging die Blase am Gaumen aber immer mehr zurück und füllte sich auch nicht wieder. Zwar sieht es um die Blase herum noch eitrig aus und Nancy hat auch noch etwas diesen eitrigen Mundgeruch, aber alles eben viel schwächer.
06.02.2009 Heute ist 'Anprobe'. Zunächst durfte sich Nancy den Gaumenschutz ansehen, tat dies aber mit einem so skeptischen Blick, als wolle sie mir sagen: „Das ist doch nicht dein Ernst, Mama!"
Die Ärztin zeigte mir, wie ich den Mundschutz einsetzen solle. Das war gar nicht so einfach. Sie gab mir deshalb noch ein paar Tipps, sah ab er keine andere Möglichkeit, den Gaumen zu schützen.
Zu hause habe ich den Gaumenschutz dann auch ein paar Mal probiert, aber irgendwie wollte Nancy ihn einfach nicht.
Vergangene Woche wurde Nancy dann immer ruhiger! Zwar kann sie das Essen noch nicht kauen, isst aber viel und wieder vom Löffel. Dankbar dachte ich an den Heilpraktiker, denn als Nancy im Januar wieder so unruhig geworden war, war mir wieder eingefallen, was sie voriges Jahr hatte durchleiden müssen.
16.02.2009 Heute
hatte Nancy wieder einen Termin bei der Kinderärztin, die natürlich
wissen wollte, wie es jetzt mit dem
Essen gehe. Sie war erfreut, dass Nancy wieder 14.6 kg wog
und wiederum ruhig war.
Sie gab mir noch eine Krankschreibung für eine Woche,damit Nancy Zeit hatte, beim Essen vor allem wieder das Kauen zu trainieren.
Zu der Auswertung der Blutwerte sagte sie nur, alles sei so weit gut . Dass Nancy's Kupferwerte so gut waren, freute sie.
Umso mehr erstaunte sie, als ich ihr sagte, dass Nancy nicht mehr kupferarm ernährt wird, sondern jetzt gemäß ihrer Blutgruppe. Darüber wollte sie Genaueres wissen und ich berichtete, dass ich nun Milchprodukte und verschiedene, andere Lebensmittel weglasse, wie es in dem Buch über die Blutgruppenkost empfohlen sei, zu dem mir der Heilpraktiker geraten hatte.
Sie meinte dazu, dem Kind würde
dadurch aber wohl Calcium fehlen. Dem hielt ich entgegen, dass sie das in Pulverform
bekomme. Außerdem liege der Calciumwert im Blut ja im Normalbereich. Da
musste sie mir zustimmen! Alles in allem war sie mit der Entwicklung von Nancy
jedenfalls zufrieden und entließ uns mit den besten Wünschen.
III. 24. Stand vom 23.2.09
Als ich Nancy am Montag in den Kindergarten brachte - froh darüber, dass es ihr wieder gut ging - traf mich fast 'der Schlag'. Auf einem kleinen Tisch stand dort eine Kerze. Davor eine Trauerkarte und ein Bild. Das Mädchen war Tine! Sie war mit Nancy in einer Gruppe gewesen und meines Wissens noch nicht ganz 6 Jahre jung.
Völlig aufgelöst ging ich in Nancy' Gruppe. Dort hieß es, Tine sei vorige Woche gestorben. Mir lief eine Gänsehaut über den ganzen Körper. Ich war tief erschüttert.
Nach einer kurzen Zusammenfassung dessen, was bei Nancy so gewesen ist, ließ ich sie in der Gruppe zurück. Sie freute sich zwar riesig, endlich wieder unter den Kindern zu sein, aber die Stimmung auch der anderen Kinder war doch sehr gedrückt.
Jedenfalls musste ich dort erst mal raus und als ich dann im Auto saß, fing ich an zu weinen! Wieder sah ich die kleine Tine in ihrem Stühlchen sitzen und mir tat es unendlich leid um dieses kleine Wesen!
Vor allem wurde mir bewusst, dass es für Nancy im letzten Jahr auch sehr knapp gewesen war und ich stellte mir wieder viele Fragen: Was, wenn sie es nicht geschafft hätte? Wenn ich nicht die Hilfe des Heilpraktikers bekommen hätte? Wenn ich nicht meinem 'Bauchgefühl' gefolgt wäre? Alles Fragen, auf die ich mir lieber keine Antwort gab - die ich aber doch bereits im Kopf hatte.
Das Bild der kleinen Tine bekam ich jedenfalls den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf! Immer wieder dachte ich: Warum ein Kind? Mit einem solchen Geschehen kann ich nur ganz schlecht umgehen! Erst recht bei einem Kind.
III. 25. Stand vom 23.2.09
Nancy geht es von Tag zu Tag besser!
Morgens und abends kaut sie wieder ihr Brot und nachmittags den Kuchen. Nur
mittags will sie das Essen weiterhin püriert, nimmt es aber vom Löffel.
Nun gut! Hauptsache, sie isst und nimmt wieder zu! Auch die Unruhe abends vor
dem Einschlafen und morgens nach dem Aufwachen ist deutlich weniger geworden.
Kurzum: Nancy geht es wieder gut und nächste Woche wird sie wieder in den
Kindergarten gehen.
III. 26 Stand vom 28.03.2009
Nancy geht es gut. Sie ist zwar etwas unruhig, macht aber Fortschritte.
Sie räumt zur Zeit gerne kleine Kisten oder Beutel aus - und das in aller Ruhe. Nancy gibt auch Dinge in die Hand, die ihr zuvor nach Farbe oder Form angegeben habe. Mit den Farben hat sie zwar noch etwas noch etwas Schwierigkeiten, aber das wird schon noch.
Im Unterarmstütz und im Fersensitz stabilisiert sich Nancy auch immer mehr und kann sich entsprechend lange halten.Sie freut sich selbst wohl am meisten darüber, denn sie zeigt jedem Besucher, was sie alles kann.
Auch die Kommunikation wird immer
besser. Sie funktioniert zwar immer noch über Mimik und Gestik, aber immerhin.
Ganz selten benutzt sie auch das Wort „Mama“, um mich zu rufen.
Ihre Entwicklungsschübe sind zwart klein, aber es kommt einer nach dem
anderen.
Die letzten zwei Nächte hat Nancy nicht viel geschlafen. Entsprechend müde
und schlapp ist sie. Sie hat überhaupt, so gegen 2.00 Uhr eine unruhige
Schlafphase von 30-60 Minuten. Erwacht sie dabei, findet sie schlecht oder gar
nicht mehr in den Schlaf. Sie hat das offenbar öfters, nur merke ich das
leider selten. Etwa wenn sie sich hin und her wälzt. Wenn sie wach ist,
bleibt sie aber eher ruhig, möchte dann was zu trinken oder auch eine frische
Windel, aber gewöhnlich erzählt sie vor sich hin, lacht und spielt
leise mit ihren Schlaftieren.
24.03.2009 Heute war Schuluntersuchung im Kindergarten. Frau Dr. Bxxxx hatte Nanacy etwa ein dreiviertel Jahr lang nicht gesehen und konnte sich nicht erinnern. Als sie sich den Impfausweis ansah, machte sie mich darauf aufmerksam, dass eine Impfung fehle. Die könne man ja nachholen.
Ich sah sie an und sagte, dass keine Impfung fehle! Im Gegenteil! Nancy hätte eher 5 Impfungen zuviel. Sie sah mich fragend an und ich erinnert daran, dass wir uns darüber vergangenes Jahr schon mal unterhalten hatten und Nancy definitiv keine Impfung mehr bekomme. Sie untersuchte Nancy und ließ sich dann von ihr zeigen, was sie alles gelernt hat. Dann erinnerte sie sich wieder und sie sagte, Nancy habe im Gesamten gute Fortschritte gemacht.
Die anwesende Erzieherin bestätigte dies und sagte, Nancy habe auch im sozialen Verhalten wie im geistigen Bereich gute Fortschritte gemacht. Die Entwicklung ihres Sprachverhalten sei allerdings im Kindergarten nicht ganz so, wie zu Hause. Im Kindergarten sei sie eher ruhig. Da sie in der Vorschule auch super mitmacht und die ihr gemachten Angebote auch ausnutzt, sauge sie das ihr gebotene Wissen richtig in sich auf und werde wohl diese Jahr in die Schule kommen.
Dem hielt ich entgegen, dass ich Nancy eigentlich noch ein Jahr zurückstufen wolle. Erzieherin und Ärztin rieten aber davon ab. Beide sagten, die von mir befürchtete Stagnation in der körperlichen Entwicklung sei unbegründet, da Nancy ja in der Schule in allen Bereichen gefördert werde.
Alle waren jedenfalls einhellig der Meinung, Nancy schaffe das. Das Risiko, dass ihre geistige Entwicklung ins Stocken komme, sei eben auch groß, da man im Kindergarten einfach auch nicht die Möglichkeiten habe, wie in der Schule. Als Nancy gefragt wurde, ob sie in die Schule gehen wolle, hat sie genickt.
Nancy niest wieder öfter und hustet. Der Husten klingt zwar locker aber ich gebe ihr trotzdem mehr Colostrum und Vitamin C.
25.03.2009 Heute war Nancy ganz schlapp und fühlte sich auch warm an, als ich sie aus dem Kindergarten abholte.
Es wurde dann bis zum Abend 38,6°C Fieber daraus. Nancy war weinerlich und wollte nicht alleine sein, was ich so von ihr sonst nicht kenne. Ich durfte mich kaum von ihr weg bewegen und sie war wieder unruhig, hatte 10-15 minütige, sehr heftige Unruheanfälle.
Diese Anfälle fingen im Mund an. Nancy formt diesen wie zu einem „O“ und streckt auch öfter die Zunge heraus. Die Zunge ist dabei wie verkrampft und sieht etwas bläulich-lila aus. Streckt sie die Zunge heraus, hält Nancy auch gleichzeitig die Luft an.
Das passiert während eines Anfalles etwa 3 - 4 Mal und hält nur ganz kurz an, m.E . etwa eine halbe Minute. Nach einem solchen Anfall holt Nancy richtig tief Luft, Angst oder Schrecken verschwinden wieder aus aus ihren Augen und sie lächelt mich dann an.
In dieser Nacht habe ich Nancy zu mir ins Bett genommen. Sie hatte in Abständen von jeweils etwa 3 Stunden mehrere, sehr unruhige Schlafphasen und schlief dann erst gegen 6 Uhr morgens endlich tief und fest.
26.03.2009 Der Tag verlief ganz gut, wenn auch unruhig.
Essen ist so eine Sache. Vermutlich durch das Husten ist der Hals wund und Nancy schmerzt das Schlucken.
Trinken geht sehr gut! Trotz Hustenw und mittlerweile auch dickem grünem Schnupfen, ist Nancy gut drauf. Nachmittags kam die Uroma und Nancy hat ihr gleich gezeigt, was sie alles kann, bzw. wie sie sich wieder mehr stabilisiert hat.
Die Uroma brachte ein Buch mit: „Meine ersten Wörter“. Ein großes Buch mit vielen Abbildungen. Nancy suchte sichtlich stolz alles fehlerfrei heraus, was sie zeigen sollte, und zeigte darauf - natürlich nicht mit dem Zeigefinger, sondern mit Hand oder Faust.
Abends hatte Nancy dann wieder Fieber. Aber diesmal nur noch 38,1°C. Auch geschlafen hat hat sie dann schon besser.
Da unsere Kinderärztin Urlaub hat, waren wir heute bei der Vertretung. Sie untersuchte Nancy und sagte, es sei auf den Bronchien nichts zu hören, also sitze der Husten im Hals. Dieser sei gerötet. Auch das Trommelfell. Wahrscheinlich durch den Schnupfen.
Also nichts Besorgniserregendes. Ich bin ja eigentlich auch nur hin gegangen, weil Nancy einen Krankenschein für den Kindergarten braucht… Aber die Ärztin war nett und die erste, die nicht nach Nancys Grunderkrankung fragte.
27.03.2009 Der Schnupfen hat noch mal ein Hoch, aber Nancy
kein Fieber mehr. Sie ist nach wie vor unruhig und das Essen ist auch mehr oder
weniger gut.
28.03.2009 Nancy ist weiterhin fieberfrei. Husten und Schnupfen
werden glaub ich bissl besser. Der Appetit kommt auch zurück. Abgenommen
hat Nancy durch die Erkältung nicht. Inverändert wiegt sie
15,3 kg. Ihr Schlaf ist auch wieder besser. Nur die Unruhephase gegen
2 Uhrc blieb.
III. 27 Stand vom 8.4.2009
30.03.2009 Heute hat Nancy einen Termin im SPZ. Bin ja mal gespannt, was Frau Dr. S. sagen wird, denn seit dem letzten Termin im September ist ja einiges passiert. Auch war sie damals noch der Meinung, dass sich an dem Zustand des Kindes nicht mehr viel ändern werde…
Aber Frau Dr. S. hört mir wenigstens zu! Sie sagt zwar nichts zu dem ganzen Thema, lacht mich aber auch nicht aus! Sie hört zu.
Nancy mit ihren mehr oder weniger großen Fortschritten ist ohnehin der beste Beweis dafür, dass ich das richtige annehme und tue. So konnte ich mir heute auch ein Lächeln nicht verkneifen, als Frau Dr. S. ihre Tests machte und mich danach anschaute, als wolle sie sagen: Ist ja wirklich noch einiges passiert!
Bei diesen Tests sind im Wesentlichen Zusammenhänge zu erkennen bzw. Gegenstände zuzuordnen. So hielt Frau Dr.S. zum Beispiel drei Karten hoch (Auto, Ente und Fisch), und fragt Nancy nacheinander, was denn davon auf der Strasse fährt, was im Wasser schwimmt und was auf dem Wasser schwimmt. Nancy lächelte sie an und beantwortete alle Fragen richtig, indem sie jeweils auf das richtige Bild zeigte.
Frau Dr. gab Nancy danach einige Gegenstände nacheinander in die Hand, unterhielt sich dabei scheinbar aber weiter mit mir. Tatsächlich beobachtete sie aus den Augenwinkeln, wie Nancy diese Gegenstände von einer Hand in die andere nahm und mehr oder weniger untersuchte. Wäre Nancy offen beobachtet worden, hätte sie die meisten Gegenstände sonst sofort wieder weggeworfen, denn sie hätte vermutlich geglaubt, das sei nun das das von ihr gschätzte "Ich schmeiss weg, du hebst auf“ - Spiel.
So klappte das nun ganz gut. ist Was Frau Dr. sehen wollte, hat sie gesehen. Inzwischen hat Sie mir ein paar Fragen aus einem so genannten Entwicklungsplan gestellt.
Danach wurde Nancy noch gewogen und gemessen. Sie wiegt jetzt 15,6 kg, bei einer Größe von 106 cm.
Als Nancy auf der großen Liege lag, musste sie natürlich auch noch zeigen, wie gut sie mittlerweile schon in den Fersensitz kommt und wie hoch sie sich stützen kann. Nancy stützt sich zwar meistens noch auf den Fäusten ab, aber inzwischen wenigstens mit durchgedrückten Armen. Dann zeigten sie noch, wie sie von der Liege herunter in den Stand rutschten und sich sogar kurzzeitig im Stand alleine halten konnten.
Nancy war unheimlich stolz auf sich und was sie mittlerweile alles kann. Zu Recht! Auch ich war natürlich stolz auf meinen kleinen Sonnenschein!
Wir sprachen danach noch über das Kommunikationsgerät, das vorerst für Nancy sprechen soll, einem kleinen Computer, der auf Bildschirmberührung funktioniert. Auf dem Schirm sind Bilder, etwa zum Thema „Essen“, mit Abbildungen verschiedener Käse- und Wurstsorten oder Obst und Gemüse. berührt Nancy das Objekt, das sie gerade möchte, so spricht das Gerät das Wort für sie aus. Außerdem soll das Gerät zum Nachsprechen anregen, denn sie will ja nach wie vor mal selbst reden können. Insofern also eine prima Sache! Auf das Ergebnis bin ich schon sehr gespannt. Das einzige Problem ist die AOK. Wie schnell dort über das Gerät entscheiden wird, wird sich zeigen müssen. Wir vereinbarten einen neuen Termin und dann ging es wieder heim.
01.04.2009 Ihre Erkältung macht übers Wochenende
nicht so richtig Fortschritte, so dass ich mit Nancy am 01.04. nochmals zur
Ärztin bin. Sie verordnete Nancy den Rest der Woche Ruhe und dann werde
auch alles wieder gut sein. Ab 06.04. ging Nancy wieder in den Kindergarten.
07.04.2009 Heute hatten wir Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Er wollte wissen, wie es in D. gelaufen sei und was Nancys Zähne jetzt machen. Leider habe er noch keinen Bericht von der Zahnklinik .
Also berichtete ich ihm, dass man dort ebenfalls davon ausgegangen sei, Nancy habe sich durch die Unruhe und das Zähneknirschen - wie auch immer - diese Stelle am Oberkiefer mehr oder weniger aufgebissen. Eine wirkliche Erklärung habe man jedenfalls nicht gehabt. Das Röntgenbild sei jedenfalls in Ordnung gewesen. Die neuen Zähne stehen schon hinter den Milchzähnen und am Gebiss war auch sonst keine Unregelmäßigkeit zu erkennen.
Ich erzählte ihm auch von dem Gaumenschutz und sagte, dass mir das allerdings etwas zu gefährlich gewesen sei, da sich Nancy diesen Schutz immer wieder abstreifen würde und ich daher Angst habe, dass er ihr in den Rachen rutschen könnet. Der Meinung war er auch und wollte nun seienerseits wissen, warum der von ihm angeratene Aufbiss nicht in Frage gekommen sei.
Hierzu berichtete ich ihm, dass man der Meinung gewesen sei, Nancy werde sich diesen Aufbiss durch Knirschen kaputt machen und dann könnten kleine Stückchen – gerade Nachts sei das sehr gefährlich! – davon mögliherweise eingeamet werden. Weil das offenbar sehr häufig vorkomme - gerade bei einer Belastung wie Zähneknirschen - müsse dieser Aufbiss ja auch ständig erneuert werden. Das aber würde für Nancy wiederum heißen, jedes Mal eine Narkose – und das etwa alle 3-5 Monate. Das habe ich Nancy nicht zumuten wollen. Daher sei ein Gaumenschutz gewählt worden.
Da war unser Zahnarzt ganz anderer Meinung und sagte, so oft würde ein Aufbiss doch nicht kaputt gehen! Letztlich sei er aus dem gleichen Material wie ein Gebiss und das müsse man auch nicht vierteljährlich erneuert werden. Außerdem ändere sich der Kiefer wachstumsbedingt ja auch und dann müsse man diesen Schutz auch immer wieder anpassen… Dass dieser Gaumenschutz in etwa ebenso gefährlich ist, daran hatte wohl keiner gedacht.
Außerdem sagte ich ihm noch, dass es jetzt ja keinen akuten Zustand mehr gebe und ich auch nicht glaube, dass es überhaupt noch mal so schlimm wird. Ohnehin würde ich nicht glauben, dass als Ursache überhaupt das Zähneknirschen bzw. Aufbeißen in Frage komme. Selbst wenn, könne man immer noch nach einer anderen Lösung suchen.
Der Zahnarzt allerdings lächelte über meinen Eifer und sagte: "Na, wenn Sie da so sicher sind…!"
Ich antwortete: "Ich bin mir sicher! " und begründete das Ganze zusätzlich damit, dass Nancy ja 2008 mindestens 2 Monate mit den Zähnen geknirscht habe - und zwar wesentlich schlimmer als dieses Mal. Da habe sie sich aber auch nichts aufgebissen! Mir sei es deshalb ohnehin von Anfang an so vorgekommen, als sei die Ursache eine ganz andere, denn diese Blase habe sich auch immer wieder gefüllt. Denn wenn ich mir was aufbeiße, dann bleibt es für gewöhnlich offen und füllt sich in der Regel nicht immer wieder neu. Und dann dieser extrem eitrige Geruch… Mir kam es so vor, als komme die Füllung dieser Blase von weiter oben und der Eiter habe sich nur einen Ausgang gesucht. Es würde auch die anhaltende Unruhe erklären, die wir ja schon seit Januar hatten - und zwar vor allem beim Essen. Zu der Zeit war äußerlich aber noch nichts zu sehen oder etwas zu riechen...
Der behandelnde Heilpraktiker
war jedenfalls der Überzeugung, dass es sich bei diesem Geschehen in erster
Linie um einen Ausscheidungsprozess der Psychopharnaka handele.Das allein schein
ihm einen Sinn zu machen. Nancy mache sich s.E. auf diese Weise offenbar von
Belastiungen frei, die immer mit der Einnahme von Medikamenten verbunden sei.
Erst recht von Mitteln, die für die Behandlung von Kindern nicht zugelassen
sei, ihren Wirkort aber dann im Kopf haben, wie etwa Psychopharmaka. Alles andere
mache s.E. keinen Sinn und sei auch durch das Krankheitsbild nicht gedeckt.
Genaue Zuordnungen auf einzelne Wirkstoffe konnte er natürlich nicht machen,
aber er behandelte Nancy im Sinne einer verbesserten Ausleitung von Schadstoffen.
Ansonsten geht es Nancy gut und die Freude ist derzeit groß, die Tante
Julia (meine jüngste Schwester) für ein paar Tage zu Besuch ist.
Diese war begeistert von Nancys Fortschritten. Hatte sie Nancy das letzte Mal doch vor etwa vor 5 Wochen gesehen. Ich bemerke das manchmal gar nicht richtig, weil ich Nancy täglich um mich habe. Da fallen solche Fortschritte nicht so auf, weil jeweils zwar nur klein sind, aber eben stetig.
08.04.09 Heute war bei der Logopädin das Treffen wegen
des Kommunikationsgerätes, um zu testen, mit welchen Einstellungen es für
Nancy in Frage kommt. Nancy vor allem probieren, was sie auch begeistert tat.
Alle waren alle einstimmig der Meinung, mit etwas Übung bekommt sie das
problemlos hin.
Sie war ganz traurig, als die Probesitzung
dann vorbei war. Das letzte Wort hat hier - wie immer - die AOK. Mal schauen,
was deren Mitarbeiter des Teams 'Hilfsmittel' dazu sagen werden…
III. 28 Stand vom 26.4..2009
10.04.2009
Tante Julia fährt
heute wieder nach Hause. Nancy hat ganz traurig geguckt, aber ich glaube, sie
hat es verstanden. Nur in der Nacht war sie dann ganz unruhig und hat sich hin
und her gewälzt. Ich nahm sie dann mit zu mir ins Bett. Sie war wach geworden
und weinte bitterlich. Nachdem wir schön gekuschelt haben, schlief sie
dann ein.
Bis auf einen sehr hartnäckigen Schnupfen geht es Nancy gut. Ich gebe ihr
mehr vom Colostrum, die Globuli und Vitamin C. Ansonsten macht sie weiterhin
kleine, stetige Fortschritte und stabilisiert sich weiter. Nachts hat Nancy
allerdings zwischen 0.00 Uhr und 2.00 Uhr immer noch eine sehr unruhige Schlafphase.
Therapeutisch arbeiten wir verstärkt am sicheren Stehen, da sie auffallend mehr vor sich hin brabbelt wenn sie steht. Die bisherigen Laute verändern sich immer wieder, aber es kommen gelegentlich auch neue dazu.
Manchmal benutzt Nancy das Wort „Mama“ ganz bewust, um mich zu rufen. Das ist neu und freut uns beide ganz ungemein! Mehr Worte kommen zurzeit aber leider nicht. Aber das wird schon noch!
Manchmal habe ich ohnehin das Gefühl, wir wollen zu viel auf einmal. Sie macht bei allem mit großer Freude mit und weiß auch, wie es geht und dass es geht - zum Beispiel das Sprechen. Wenn ich ihr ein Wort vorsage, passt sie genau auf, wie ich meinen Mund bewege, und nach zwei, drei Wiederholungen formt sie ihre Lippen ebenso. Doch es kommt kein Laut heraus und eben das will Nancy dann mit aller Macht. Weil es aber nicht funktioniert, wird sie dann unruhig. Als ärgere sie sich in dem Moment darüber selbst so sehr, dass sie daraufhin unruhig wird.Organisch gibt es dabei keine Hindernisse. Zusammen mit Ihnen, Herr Melhorn und den Therapeuten werden wir das aber schon schaffen!
Nancys Gewicht hat sich ebenfalls nach oben korrigiert. Jetzt wiegt sie 15.8 kg. Obwohl ich manchmal denke, sie müsste mehr wiegen, bei dem, was sie alles isst.
Jetzt muss ich Nancy erst mal darauf vorbereiten, dass sie in die Schule kommt. Natürlich erst mal für drei Tage zur Diagnostik. Ich hatte mir die Schule schon ausgesucht und angesehen.
In dieser Schule werden alle Förderbereiche beschult. Da Nancy noch nicht spricht,wird sie wohl im Förderbereich für geistig behinderte Kinder eingeschult.
Eigentlich wollte ich ja noch ein Jahr Aufschub, um Nancy körperlich noch etwas aufzubauen, doch geht keiner auf meinen Wunsch ein. Nancy war jedoch total begeistert, dass auch sie jetzt ein Schulkind ist. In der Nacht vor dem ersten Diagnostik-Tag schlief sie vor Aufregung kaum.
III. 29 Stand vom 3.5.2009
27.04..2009
Heute ist Tag eins
der Diagnostik in der Förderschule. Ich weiß nicht recht, wer aufgeregter
ist: Nancy, meine Omi oder ich. Sehr gespannt bin ich auf Nancy's Reaktion,
wenn ich sie dort, bei ihr noch fremden Personen lasse.
Schon auf der Fahrt hat sie ganz genau aufgepasst, wo es hingeht. In der Schule angekommen, haben wir erst das Klassenzimmer gesucht und uns dann vorgestellt. Nancy lächelte alle an und gab auch jedem die Hand. Ich gab einige Informationen zum Umgang mit Nancy und habe mich dann von ihr verabschiedet. Es war wie am ersten Tag im Kindergarten. Sie lächelte mich an und schob mich dann förmlich weg, als wolle sie sagen: Jetzt geh endlich! Ich komme schon klar.
Omi vertrödelten dann mehr oder weniger den restlichen Vormittag bis zum Mittagessen.
Als wir kamen, war Nancy ganz fröhlich. Sie hatte die Herzen der zukünftigen Erzieher bzw. Lehrer gleichsam im Sturm erobert. Auf jeden Fall waren sie von Nancy sehr begeistert. Auch an ihrer Krankheitsgeschichte waren sie sehr interessiert und ließen sich den Link dazu geben. Man sagte mir, es gebe an dieser Schule wenigstens einen weiteren Impfschadensfall.
Im Speiseraum wurde Nancy dann mit wieder vielen neuen Kindern konfrontiert und hat genau beobachtet, was da so los ist. Daher wollte sie auch nicht richtig essen.
Ihre künftige Betreuerin stellte dann noch viele Fragen und erzählte vom Tagesablauf dieser Schule. Eben ein richtiges gegenseitiges Kennenlernen!
Die nächsten zwei Tage verliefen ebenso erfolgreich. Am dritten Tag gab es dann vor dem Förderausschussein zu einem Einzelgespräch mit den Eltern. Daran nahmen noch teil : der Direktor der Förderschule, sowie der Grundschule, in die Nancy normalerweise gekommen wäre, ihre zukünftige Klassenlehrerin und die Lehrer, welche die Diagnostik durchgeführt hatten. Voller Begeisterung wurde von Nancy's Entwicklungsstand gesprochen. Dass sie Jahreszeiten unterscheiden konnte, verschiedene Tiere zuordnen, usw. In der Physiotherapie habe sie den Unterarmstütz gezeigt, den Fersensitz, ja sogar den Vierfüsslerstand. Insgeheim dachte ich für mich in dem Augenblick: Und wenn ihr sie hingestellt hättet, wäre sie bestimmt für eine Sekunde lang gestanden…
Nancy wäre auch sehr offen auf alle zugegangen, also auch vom Sozialverhalten her sei alles in Ordnung. Es herrschte die Meinung vor, dass Nancy kognitiv (geistig) mehr leisten kann, als sie im Moment zu äußern fähig ist. Allerdings kam man auch zu dem Schluss, dass Nancy sehr schnell physisch ermüde.
Das war am dritten Tag bereits beim Mittagessen deutlich zu sehen. Sie hatte nicht mal mehr die Kraft zum Essen, so dass ich sie auf meinem Schoß füttern musste.
Als ich dem Gremium meine Angst offenbarte, dass dies alles zu viel für Nancy werden könne und ich sie deshalb eigentlich noch ein Jahr zurückstellen lassen wolte, wurde mir aber gesagt, bei dem, was Nancy gezeigt habe, werde kein Grund gesehen, das Kind nicht schon jetzt in die Schule zu nehmen. Außerdem ist der Alltag einer Förderschule ein ganz anderer! Auf die Kinder könne viel besser eingegangen werden, weil es höchstens 5 Kinder in einer Klasse gibt. Und wenn Nancy zwischendrin eine Ruhepause brauche, werde sie die auch bekommen. Eine Zurückstellung sei bei Nancy's Entwicklungsstand nicht vertretbar.
Daher stimmte ich schließlich zu, bat aber aufgrund meiner Erfahrungen bezüglich einer „Zusammenarbeit“ mit den Ärzten um einen absolut ehrlichen Umgang mit mir. Mir wurde versichert, dies werde generell so gehandhabt. Man merkte mir mein grundsätzliches Zögern wohl an, verstand es aber auch.
Naja! Jedenfalls habe ich jetzt ein Schulkind und das freut sich sehr. Wenn ich da an die schwere Zeit Osten 2008 denke....
Nancy war richtig enttäuscht, als ich sie am nächsten Tag dann erst mal wieder in den Kindergarten brachte. Aber ich erklärte ihr, dass es noch ein bisschen dauert, bis die Schule richtig losgeht. Das hat sie nach meinem Eindruck sehr wohl verstanden.
III. 30 Stand vom 15.5.2009
04.05.
Nancy macht weiterhin kleine, aber
stetige Fortschritte. Bis auf eine Erkältung mit leicht erhöhter Temperatur
und der damit verbundenen Unruhe ist auch alles gut.
Die Erkältung ging mit roten Wangen einher. Bislang hatte Nancy stets rote Wangen und eine Erkältung, wenn sie offensichtlich mit ihren Zähnen kämpfte. Hoffentlich ist damit bald Ruhe! Oma sagt immer: „Es tut weh, wenn sie kommen und es tut wieder weh, wenn sie gehen.“
Am 04.05. 2009 dann in der Fernsehsendung 'Report Mainz' ein Bericht über Cynthia, die unter Reaktionen auf ihre Impfungen leidet
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4666602/pv=video/gp1=4803038/nid=233454/1mnrw9k/index.html
Ich glaubte, nicht richtig zu sehen, rief beim Sender an und bat darum, mir einen Kontakt zu dieser Familie herzustellen. Dem kam die Redakion freundlicherweise nach und die Mutter, Frau Z., meldete sich bei mir. Nach meinem Eindruck waren wir beide froh darüber, denn auch diese Familie fühlte sich mit ihrer Situation alleine gelassen! Gewöhnlich macht sich ja niemand bewusst, was es heißt, ein impfgeschädigtes Kind zu haben! Das betrifft nämlich zugleich die übrige Familie!
Auch Cynthia war zunächst jahrelang gesund gewesen, musste nach einer FSME- und anschließend auch noch einer Meningokokkenimpfung aber dann den gleichen Leidensweg gehen, wie Nancy. Dieser führte auch sie an der Uni-Klinik D. zu den gleichen Ärzten! Auch ihren Eltrn wurde beteuert, so einen Fall habe man zuvor noch nie gesehen!
Cynthia wurde sogar ins künstliche Koma gelegt, weil ärzteseitig die Bewegungsstörung nicht unter Kontrolle bringen war. Hierzu siehe:
Der Fall Cynthia Z.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Cynthia.htm
Später kam Cynthia übigens ebenfalls in die Reha-Klinik nach K.!
Aber ein weiterer 'Einzelfall' kam noch hinzu! Auch den Eltern von Johanna, die wiederum mit Nancy den gleichen Kindergarten besucht, haben die gleichen Ärzte gesagt: „So etwas haben wir noch nicht gesehen!“
Sie hierzu:
Der Fall Johanna
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Johanna.htm
Inzwischen weiß ich von weiteren Fällen, denen alle dasselbe gesagt wurde!
Auch für die kleine Cynthia Z. hatten die Ärzte jedenfalls keine Diagnose und redeten den Eltern daher als mögliche Ursache einen 'seltenen genetischen Defekt' ein. Dabei hätte diesen Ärzten eigentlich auffallen müssen, dass somit in einem Umkreis von nur 150 km zumindest schon mal drei Kinder lebten, die nach Impfungen etwa gleiche Symptome hatten. Tatsächlich sind es aber weit mehr! Da solche Fälle aber nicht als Impfschäden gemeldet werden - angeblich gibt es ja keine Impfschäden! - weiß nur kaum einer davon!
Es wird daher auch weiterhin an der Uni-Klinik D. eine Studie gemacht über 'mögliche genetische Ursachen einer globalen Entwicklungsstörung.' Bereits letztes Jahr wurde uns Eltern diese damit begründet, dass solche 'globalen Entwicklungsstörungen' immer häufiger zu beobachten seien.
Also weiß die Medizin schon lange davon! Nur spricht sie nie offen aus, dass dies wohl auch Folgen des Impfens sind! Denn Impfschäden gibt es nicht!
Zu den Hintergründen dieses Verhaltens siehe den kritischen Essay von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Der Fall Nancy - der Kommentar
Eliten!
Über Impfwahnsinn bundesdeutscher Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm
Es ist eigentlich traurig,
dass die meisten Mediziner noch immer glauben, sie hätten es nur mit Dummen
zu tun!
III. 31 Stand vom 30.5.2009
30.05.2009
Meine Geburtstagsfeier
war für Nancy zwar wieder eine große Freude, aber doch auch verbunden
mit großem Stress. Die zwei, drei Kinder, die noch da waren, liefen nämlich
überall herum, doch sie konnte nichts anderes tun, als im Wohnzimmer auf
ihrer Matte liegen. Entsprechend unruhig war sie. Ab und an trug sie aber einer
meiner Gäste hinterher und darüber war sie sehr glücklich.
Kurz vor Ende der Feier saß nur noch meine Freundin mit Familie da und Nancy wollte unbedingt zeigen, wie gut sie stehen kann. Ich stellte sie daher an das Sofa. Und da stand sie dann! Körperlich fast völlig ruhig. Und sie stand auch richtig gut, denn ich habe sie nur zwischen meinen Armen mehr oder weniger fixiert. Nancy stand so etwa 20 Minuten! Wir waren alle begeistert.
Sonst geht es ihr gut! Ein wenig Schnupfen. Mehr nicht!
Nancy's Appetit ist übrigens riesig, aber zugenommen hat sie nicht viel. Sie wiegt jetzt 15,6 kg.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat mir auch geschrieben. Meinen Beschwerden gegen die Einstellungen der Staatsanwaltschaft B. wird nicht statt gegeben. So heißt es etwa, der Gutachter musste Nancy auch gar nicht untersuchen, denn die Akten der zahlreichen Untersuchungen hätten ihm schließlich vorgelegen. Also eben jene Akten, zu denen mir schon der Kinderarzt gesagt hatte, dass in ihnen nichts über einen Verdacht auf Impfschaden steht und wer mir das folglich wohl glauben werde?
Nach der Einstellungsverfügung haben Staatsanwaltschaften und der Gutachter somit alles richtig gemacht. Strafrechtlich müsse es damit nun sein Bewenden haben.
Somit könnte ich jetzt noch Dienstaufsichtsbeschwerde erheben, weil die Ermittlungsverfahren m.E. parteiisch geführt wurden. Oder eben Privatklage erheben! Aber die kann ich mir nicht leisten - und das war allen vorher auch bewusst!
Über die Aufsichtsbeschwerde werde ich allerdings noch nachdenken, denn ich bin ehrlich überzeugt, dass nicht alles so gelaufen ist, wie es müsste! Es ist für mich jedenfalls so interessant wie beklemmend, wie man sich in diesem Rechtsstaat das Recht deutet!
Ich habe daher noch mit dem Staatsanwalt telefoniert, der bei der Generalstaatsanwaltschaft unterschrieben hatte. Ihn fragte ich, welche Fristen von mir einzuhalten seien, für eine Privatklage, bzw. eine Dienstaufsichtsbeschwerde.
Er sagte, dafür gebe es keine Fristen. Ein Klagerzwingungsverfahren könne ich jedenfalls nicht anstreben, weil der Fall abgeschlossen sei und ich kein Rechtsmittel mehr hätte. Es bleibe nur die Möglichkeit einer Privatklage, von der er mir aber aus Kostengründen abrate, da es dafür keine Prozesskostenhilfe gebe und ich eine solche Klage wohl nicht alleine bezahlen könne. Außerdem seien die Erfolgsaussichten einr solchen Klage eher gering.
Auch wenn es mir schwer fiel, habe ich mir jegliche Bemerkung dazu versagt. Doch kam ich mir unendlich hilflos vor! Greift auf diese Art und Weise doch ein Rad ins andere, um zugunsten des Schädigers einem Geschädigten die Rechte zu entziehen.
III.32 Stand vom 38.8.2009
Heute ist es soweit. Für Nancy: endlich, für mich: schon – ihr Schuleintritt.
Die Feier begann um 9.00. Daher etwas Hektik. Aber ich staunte. Nancy war die Ruhe selbst, obwohl ihr Vorfreude und Erwartung deutlich anzusehen waren, beobachtete sie mit weit aufgerissenen Augen.
Wegen ihrer Hilfsmittel hatte ich Nancy selbst hingefahren. Oma und Opa waren auch dabei. Nachdem ich noch kurz mit den Lehrern gesprochen und die Schulsachen abgegeben hatte, schob mich Nancy aber dann förmlich raus. Wie damals, an ihrem ersten Tag im Kindergarten. Sie konnte den Beginn auch damals kaum abwarten.
Als sich die Kinder um die jeweiligen Klassenlehrer versammeln sollten, waren plötzlich aber doch zu viele Fremde um sie. Sie begann zu weinen und zu zappeln und sah sich ängstlich nach einem bekannten Gesicht um. Ich nahm beruhigte sie.
Mit ihrer Gruppe ging ich danach noch ein Stück mit, zog mich dann aber langsam zurück, ohne dass sie es mitbekam.
Die anschließende Feierstunde war richtig niedlich gemacht, denn die letztjährig Eingeschulten führten ein kurzes Programm auf, hatten Kostüme und Dekoration gebastelt und teilweise Texte einstudiert.
Danach die erste Unterrichtsstunde für die Neuankömmlinge! Den Angehörigen wurde inzwischen ein Dokumentationsfilm über die Schule gezeigt, der teilweise von den größeren Schülern selbst gemacht worden war. Darin berichteten sie, was sie während ihrer Schulzeit erlebt und gelernt hatten, in den einzelnen Fächern unterrichtet wird und welche Aktivitäten bzw. Freizeitangebote, wie Sportfeste, Faschingsfeier, Projekttage u.a. sonst noch angeboten werden.
Schön zu wissen, dass es Einrichtungen gibt, die so auf die Bedürfnisse dieser Kinder eingehen! Wenn ich auch finde, dass für solche Schulen allgemein zu wenig getan wird! Leider ist es doch so, dass es immer mehr solcher Kinder werden, Neueinstellungen von Lehrkräften aber nur schwer durchzusetzen sind.
Nach der Schulfeier gab es endlich die Zuckertüten, die, wie natürlich, überall am 'Zuckertütenbaum' gewachsen waren und nun von der Direktorin 'gepflückt' und an die Kinder weitergegeben wurde. Nancy freute sich jeweils sehr mit, hatte nach ihrer eigenen sogar schon die Arme ausgestreckt, bevor die Direktorin noch ihren Namen verlesen hatte. Dabei hatte ich erwartet, sie werde in der allgemeinen Aufregung ihre Tüte nicht wiedererkennen.
Der Nachmittag war sehr schön. Nancy bekam noch viele Geschenke bzw. Zuckertüten, die wir aber aber nicht alle ausräumen konnten, da ihr die Anstrengung des Tages schließlich doch anzumerken war. Mit jeder Zuckertüte wurde sie unruhiger, hat sich aber über die vielen Gäste und Geschenke doch sehr gefreut. Abends fiel sie förmlich ins Bett.
Und wieder musste ich sie heute ein Stück loslassen.
Wir fuhren danach wieder heim, nachdem mir zunächst erklärt worden war,dass einem solchen Kind von 6 Jahren durchaus zumutbar sei, morgens zwar schon um 5.45 Uhr anzureisen, aber erst um ca. 16.30 Uhr wieder zu Hause zu sein. Nach einigem Hin und Her wurde mir wegen der langen Anfahrswege deshalb auch ein Einzeltransport bewilligt, der Nancy früher aus der Schule abholt. Dann ist sie gegen 14.45 wieder zu Hause. Allerdings benötigte ich dafür ein Gutachten, das ich auch gleich im Sozialpädiatrischen Zentrum bei Frau Dr. Straube anforderte und wenige Tage später mit der Post bekam.
09.08.2009
Heute war
Taufe.
Es wurde ein sehr emotionales Gemeinschaftserlebnis, Nancy's Taufe und eine
Einsegnung zur Silberhochzeit. Der Gottesdienst war auf beide Ereignisse abgestellt.
Predigt, Lieder, Dekoration.
Es war so ergreifend, dass ich eigentlich die meiste Zeit geweint habe. Einerseits vor Freude, über das, was Herr Melhorn mit Nancy erreicht hat, andererseits kamen aber auch die Erinnerungen an alles Vergangene wieder hoch, was in Verbindung damit geschehen war. Herr Melhorn hat Nancy voriges Jahr meines Erachtens das Leben gerettet. Obwohl wir uns bis heute nicht persönlich kennen, hilft er Nancy auch immer weiter. Vielleicht war es dieses, sehr beruhigende Gefühl, nicht so alleine zu sein. Wahrscheinlich hat mich all das eingeholt, von dem ich eigentlich dachte, es verarbeitet zu haben. Jedenfalls ein sehr schöner Gottesdienst, mit Tränen des Glücks.
Nancy war natürlich entsprechend unruhig, aber auch neugierig, was da jetzt wieder geschah. Als die Taufe vollzogen wurde, lachte und freute sie sich.
Nancy fand das ganze Wochenende offenbar richtig gut! Wer steht nicht gerne mal im Mittelpunkt und alle machen, was man möchte? Waren ja auch genug da, die mit ihr spielten und herumtobten. Allerdings war ihr das dann abends auch anzumerken. Ich habe sie zeitig ins Bett gelegt. Einschlafen konnte sie aber erst spät, denn morgen ist erster Schultag. Aber ich glaube, das geht wohl jedem Kind so.
15.8.09
Die Kommunikation
im Schulalltag mit den Lehrern funktioniert über ein so genanntes
'Mutti-Heft'. Die Lehrer schreiben ein, was im Unterricht gemacht wurde und
Auffälligkeiten von Nancy. Ich wiederum trage ein, was zu Hause so war.
Nach zwei Tagen fiel mir dann auf, dass Nancy Probleme mit dem Stuhlgang hat. Die Ursache war schnell gefunden. In der ganzen Aufregung der ersten Tage war untergegangen, dass Nancy viel Wasser trinken muss. Vor allem vor dem Essen.
Die Lehrer teilten mir dazu aber mit, dass Nancy das Trinken verweigere. Ich sagte den Lehrern, dass sie sich diesbezüglich unbedingt durchsetzen sollten. In der Schule ist die Luft nämlich sehr trocken und um so mehr Flüssigkeit braucht Nancy.
Trotz der Umstellung, morgens schon um 4.45 Uhr aufstehen zu müssen, ist Nancy übrigens die Ruhe selbst. Abends richtig müde, bleibt sie trotzdem ruhig und schläft problemlos ein. Auch an das Taxi, mit dem sie seit dem 11.08.09 fährt, hat sie sich schnell gewöhnt. Dabei hatte ich erwartet, dass sie spätestens da streikt, dabei aber vergessen, dass sie jetzt ein 'Schulkind' ist.
21.08.09
Heute war der erste Elternabend. Die Lehrer berichteten,
dass sich die Kinder in den ersten zwei Wochen untereinander kennenlernten,
aber immer wieder beispielsweise auch die Wege zu den Sanitären Einrichtungen
und den einzelnen Räumen gezeigt bekamen. Die Kinder wurden außerdem
beim Spiel beobachtet und dadurch herausgefunden, welche Fähigkeiten und
Grundvoraussetzungen jedes Kind mitbringt. Danach wurden sie den Lerngruppen
zugeteilt, die ihren Fähigkeiten entsprechen.
Nancy ist in einer Lerngruppe, die sich mit Zahlen und Buchstaben beschäftigt. Einige Buchstaben kennt sie ja schon, auch wenn sie nicht schreiben kann. Man sagte mir, Nancy komme auch mit Farben und Formen gut zurecht. Gut, dass wir zu Hause und im Kindergarten nicht untätig waren. Auch für die Eltern eine Bestätigung, vieles richtig gemacht zu haben.
Zum Thema Trinken hieß es, das sei inzwischen deutlich besser als am Anfang. Auch „diskutiere“ sie nicht mehr so viel darüber. Ich erwiderte nur, dass sie die Lehrer eben teste.
Auch in allem anderen würde Nancy deutlich zeigen, was sie wolle. Auch im Unterricht. Etwa bei Fragen darüber, was richtig ist und was nicht. Kurzum, die Kommunikation auf ihre Weise sei mit ihr gut. Außerdem verfolge sie den Unterricht sehr genau und beobachte stets die anderen Kinder. Alles in allem sei man sehr mit ihr zufrieden.
23.08.2009 –
04.09.2009
Nancy geht es recht
gut. Sie hat sogar wieder zugenommen und wiegt jetzt 16 kg. Dabei hatte ich
damit gerechnet, dass sie wegen der jüngsten Umstellungen in ihrem Leben
erst mal abnimmt. Erstaunlicherweise verkraftet der zarte Körper aber alles
sehr gut. Ihre pH-Werte im Urin liegen ebenfalls immer zwischen 7 und 8.
Allerdings missfällt mir, dass Nancy wieder öfter Mundgeruch hat und Schwierigkeiten damit, nach dem Essen aufzustoßen. Statt dessen hat sie eher Schluckauf und ist dann unruhig. Es hilft dann auch nicht, sie mehr trinken zu lassen.
Vermutlich wachsen ihre Zähne wieder. Die unteren Backenzähne sind am äußeren Rand jedenfalls schon etwas durch, denn das Zahnfleisch ging etwas auseinander. Auch die oberen zwei Schneidezähne haben sich gelockert. Nur wenig, aber merklich. Nancy lachte, als ich ihr sagte, dass dort wohl jetzt die Milchzähne ausgehen.
Nancys Lautierungen haben sich ebenfalls wieder geändert. Derzeit fehlt meines Erachtens nur noch wenig und sie spricht. Das wird schon noch!
III. 33 Stand vom 4.9.2009
31.08.2009
Wegen meiner Strafanzeigen gegen die Uniklinik wurde ich diesmal wieder von einer Frau vernommen. Diese hatte sich gut vorbereitet und auch Verschiedenes aus dem Internet ausgedruckt. Auch Passagen von Nancy's Geschichte.
Zunächst sprachen wir über den Inhalt der Anzeigen und ich übergab ihr den Essay von Herrn Melhorn als zukünftigen Bestandteil meiner eigenen Anzeige. Ich sagte ihr, dass ich das zwar nicht geschrieben hätte, aber voll und ganz so vertrete.
Sie bat mich daraufhin, jede Seite einzeln zu unterschreiben, was ich auch tat. Außerdem meinte sie, dass es vielleicht mal 'nach hinten losgehen' könne, wenn ich mich weiterhin so weit 'aus dem Fenster lehne', wie in meiner Anzeige. Ich erwiderte, dass in diesen Anzeigen nichts anderes stehe, als ich bisher erleben musste. Jedenfalls hätte ich den Eindruck gewonnen, dass und wie alle zusammenarbeiten, nur um nicht eingestehen zu müssen, was doch eigentlich offensichtlich sei.
Als ich der Beamtin aber dann mal so ein bisschen was zum Thema Impfungen und deren Nebenwirkungen erzählte, hatte ich doch das Gefühl, als mache sie das nachdenklicher. Besonders, als ich ihr berichtete, wie man mich teilweise behandelt hatte und was für Äußerungen ärzteseitig gefallen waren. Einige dieser Äußerungen schrieb sie sogar ins Vernehmungsprotokoll.
Nachdem ich ihre Fragen beantwortet hatte, kamen wir abschließend noch auf das Gutachten zu sprechen, das wegen meiner Anzeige gegen den Kinderarzt für die Staatsanwaltschaft angefertigt worden war und ich meinte, dieser Gutachter sei als Mitglied der Ständigen Impfkommission ( STIKO ) wohl doch befangen. Schließlich könne er als Mitglied einer solchen Institution ja nicht einerseits Impfempfehlungen vertreten und empfehlen, andererseits als Gutachter aber dann erwarten lassen, dass eben diese, auch von ihm empfohlenen Impfungen Schäden wie bei meiner Tochter und weiteren Kindern anrichten können.
Direkt fragte ich die Beamtin, für wie unbefangen sie denn einen solchen Gutachter halte. Sie stellte mir daraufhin die Gegenfrage, wer sonst ein solches Gutachten schreiben solle, wenn nicht eine Person, die sich mit dieser Problematik befasse. Dem hielt ich entgegen, dass es in der BRD aber durchaus Gutachter gebe, die sich mit Impfschäden ebenso gut auskennen, ohne jedoch einer solchen Institution wie der STIKO anzugehören.
Wir unterhielten uns danach noch ein wenig und ich sagte ihr, dass es sicher sinnvoll sei, wenn sich ein Staatsanwalt mal alle vier Anzeigen im Zusammenhang ansehen würde, denn erst dann könne sich jemand eigentlich ein zutreffendes Bild der Geschehnisse machen. Wir verblieben so, dass sie diesen Vorschlag weiterreichen wolle. Mal schauen, was draus wird. Ich unterschrieb jedenfalls das Vernehmungsprotokoll und damit lag nun auch die vierte Anzeige in den Händen der Staatsanwaltschaft.
1.9.09
Am 01.09.09 bekam Nancy für vorerst drei Monate ihre Kommunikationshilfe zur Probe. Das ist ein kleiner Computer mit einem Touch-Screen-Bildschirm. Werden die Symbole auf dem Bildschirm berührt, spricht der Computer den zugehörigen Begriff oder Satz.
Nun konnte Nancy die Symbole auf dem Bildschirm mit dem Finger berühren. Wochen zuvor, als wir mit der Logopädin und dem Vertreter der Firma KomRat das Gerät ausgesucht hatten, gelang Nancy das noch nicht. Daher hatten wir uns damals auch dafür entschieden, einen Taster zu nehmen, da sie nicht die nötige Ruhe aufbrachte, auf die einzelnen Symbole nur zu zeigen. Inzwischen braucht sie diesen Taster aber nicht mehr.
02.09.09
Heute war in der Schule Termin mit dem Sanitätshaus, denn Nancy wird ein paar neue Hilfsmittel brauchen. So ist beispielsweise das Stehbrett zu klein. Auch soll ein Toilettenstuhl ausprobiert werden, was für sie ein weiterer, riesiger Schritt wäre. Für mich wird dafür aber dann wohl wieder der eine oder andere 'Kampf' auszutragen sein.
03.09.09
Nancy ist krank. Zwischen 00.00 und 1.00 Uhr wurde sie unruhig und warf sich hin und her. Da sie sich nicht beruhigte, holte ich sie schließlich zu mir ins Bett.
Aber auch da fand sie keinen Schlaf, sondern weinte immer mehr und rollte sich zusammen, als habe sie Bauchschmerzen oder sogar Krämpfe. Außerdem hatte sie 39,2 Grad Fieber. Sie beruhigte sich erst wieder gegen 4.30 Uhr und fand dann auch in einen sehr unruhigen Schlaf.
Bei der Kinderärztin wurde ein Urintest gemacht, der aber nichts ergab.Nancy wurde überall abgetastet und abgehört, doch es sei nichts zu finden. Trotzden werde Nancy krank geschrieben. Sie solle sich ausruhen und sei das Fieber weg, könne sie Montag wieder in die Schule.
Dank Vitamin C und
Colostrum geht es Nancy zwischen wieder gut. Allerdings beginnt jetzt das Erkältungswetter
und die Frau, die mit ihr im Taxi sitzt, wenn sie geholt wird, hat ganz stark
Schnupfen. Mal sehen…
III. 34 Stand vom 17.9..2009
05.09.2009
Nancy geht es gut.
Ihre Körpergrundspannung stabilisiert sich weiter und auch die anfallsweise Unruhe hat sie nur noch selten. Im Fersensitz ist ihr deutlich anzumerken, wie sie versucht, sich nicht mehr auf der Faust abzustützen, sondern durch Langmachen der Finger.
Wenn auch noch selten, versucht sie außerdem, in den Vierfüßlerstand zu kommen. Allerdings machen da die Arme noch nicht so mit. Zum einen hat sie noch zu wenig Kraft in den Armen, zum anderen klappt es wohl auch mit der Koordination noch nicht so. Obwohl sie weiß, um nicht auf das Gesicht zu fallen muss sie die Arme durchdrücken, wenn sie auf die Kniee geht.
Als ich sie so dabei beobachtete, erinnerte ich mich an frühere Versuche, die wesentlich unbeholfener gewesen waren. Sie hatte etwas schon immer erst mal einige Zeit lang ausprobiert, zwar dann aufgegeben, aber bei einem späteren Neubeginn doch stets deutlich verbessert weiter gemacht. Als hätte der jeweilie Bewegungsablauf im Gehirn gleichsam erst reifen müssen.
Das ist derzeit etwa mit dem Unterarmstütz so. Je öfter sie ihn ausführte, desto besser wurde er. Vor einem halben Jahr kippte sie nach Sekunden seitlich weg. Inzwischen kann sie die Arme schon richtig durchdrücken, fällt zwar immer noch nach einer Seite weg, hält sich aber deutlich länger oben.
Ähnlich die Sprachentwicklung. Manchmal ist sie ein paar Tage lang relativ ruhig. Plötzlich kommen neue Laute hinzu und sie erzählt dann ganz viel. Das klingt bei ihr, wie bei einem Kleinkind, das anfängt, vor sich hin zu brabbeln. Nur dass bei ihr die Laute etwas anders kommen.
Nancy's Kommunikation, so wie sie ihr im Moment jedenfalls möglich ist, ändert sich ebenfalls. Sie gibt jetzt viel deutlicher zu verstehen, dass sie möchte und will inzwischen eigentlich auch zu allem gefragt werden! So etwa bei der Auswahl ihrer Kleidung, insbesondere der Pullover. Vor wenigen Wochen noch war unwichtigt, welcher Pullover angezogen wird. Heute schimpft sie regelrecht, wenn der falsche bereit liegt und dreht dabei den Kopf bzw. den ganzen Oberkörper weg. Habe ich schließlich den halben Schrank für sie ausgeräumt und endlich den gewünschten, macht sie 'bitte bitte' und freut sich. Auch wenn sie einen starken Willen hat und versucht, sich durchzusetzen, gebe ich allerdings doch nicht immer nach.
Im Entwicklungstempo
gleichbleibend und ohne Pausen verbessert sind jedoch das Greifen und Festhalten
von Gegenständen. Ihr 'Pinzettengriff' wird immer besser! Immer ruhiger
kann sie auch verschiedene Sachen ansteuern, festhalten und danach woanders
wieder ablegen bezw jemand in die Hand geben. Noch vor einem Jahr war es ihr
fast unmöglich gewesen, einen Beutel oder ähnliches auszuräumen-
Sofort hatte sie heftige Bewegungsstürme, wenn sie etwa aus einem Beutel
oder einer Kiste Bausteine holen sollte. Das gelang meist nur mit Hilfe! Heute
räumt sie alles alleine aus der Kiste und wieder zurück, auch wenn
sie dann doch wieder unruhig wird. Auslöser ist dabei vermutlich nicht
die Bewegung an sich, sondern die Zeitdauer. Aber das wird sie alles noch lernen.
Hat sie doch schon schon Riesenschritte hinter sich. Wenn ich so darüber
nachdenke, wie das Ostern 2008 aussah….
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Einfügung
von Wolf-Alexander Melhorn :
Auch wer selber Kinder
hat oder hatte, wird beim Lesen dieser Alltagsschilderungen nur schwer nachvollziehen
können, was es für eine Mutter wirklich bedeutet, eine so schleppende
Entwicklung ihres Kinder mitansehen zu müssen und zu durchleiden, welcher
seelische und körperliche Einsatz für teilweise sehr bescheidene Fortschritte
erbracht werden muss.
Das kann man sich als Elternteil 'normaler' Kinder jedenfalls kaum vorstellen! Was bei einem gesunden Kind in der Entwicklung eine unauffällige Selbstverständlichkeit, wird hier zum ersehnten und bestaunten Erfolgserlebnis!
Und alles nur, weil routinemäßig Impfungen durchgeführt wurden, die im Ergebnis dann allerdings nicht mal einen Imfschutz aufgebaut hatten, sondern nur Unglück über das geimpfte Kind und seine Angehörigen brachten!
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Nach all dem Positiven noch die Mitteilung, dass Nancy krank ist. Sie hat sich entweder in der Schule oder bei der Begleitperson im Taxi angesteckt.
Nancy bekam ganz schleichend eine Erkältung. Sie wurde schon am Dienstag (08.08.) unruhig, hüstelte ein wenig und niest ungewöhnlich häufig. Am 09.09. war es dann richtiger Schnupfen. Zwar ohne Fieber, aber mit zunehmender Unruhe. Auch aus der Schule kam die Mitteilung, dass sie weinerlich und unruhig sei. Als ich Nancy mittags vom Taxi abholte, fieberte sie schon leicht. Nachts waren es dann 38,7 Grad und ich ließ Nancy Donnerstag und Freitag zu Hause.
Die Kinderärztin horchte sie ab, schaute in Mund und Ohren, konnte aber nichts Schwerwiegendes feststellen. Über das Wochenende sollte das kuriert sein!
Nancy ging es dann tatsächlich auch immer besser, denn am Donnerstag waren neue Globuli gekommen. Außerdem bekam sie mehr Colostrum und Vitamin C. Husten und Schnupfen wurden dadurch locker, sie wurde wieder ruhiger und die Erkältung würde folglich abklingen. Bis Wochenende war sie wieder richtig gut drauf und am Montag dann wieder in die Schule.
In der Schule läuft ebenfalls alles gut! Nancy macht ihre Hausaufgaben wirklich gründlich.
Derzeit werden die Körperteile behandelt. Kommt ihr jemand nahe genug, weist Nancy erst bei sich auf das Körperteil, wie etwa die Ohren, zeigt sie dem anderen, dass auch er Ohren hat und wo. Unschwer zu verstehen, was sie in dem Moment möchte und geht der andere daauf ein, findet sie kein Ende damit zu zeigen, was sie in der Schule lernt.
Diese Woche war 'Wandertag'. Die Klasse war auf einem großen Spielplatz und laut Muttiheft muss es für alle ein großer Spaß gewesen sein.
Sportfest hatte die Schule auch. Da bekam sie sogar eine Medaille. Wieder zu Hause, griff sie ganz aufgeregt nach ihrer Tasche und gab nicht eher Ruhe, bis ich sie ausgeräumt hatte. Da fand ich die Medaille dann und freut wie ein Schneekönig immer und immer wieder darüber. 4. Paraolympiade steht darauf und Nancy ist darauf so stolz, dass ich sie zu ihrer Spielecke im Wohnzimmer hängen musste. Jedem, der kommt, ist es das das Erste, das gezeigt wird. Ich freu mich jedes Mal mit.
Unerfreulich ist, dass ihr starker Husten nicht besser wird. Von der Schule kam dann auch die Meldung, dass es mit dem Essen schwierig werde. Ich ließ sie daher Freitag zu Hause. Vielleicht waren wir am Montag doch noch zu früh wieder in der Schule gegangen.
Aber seit Donnerstag
bekam sie dagegen auch neue Globuli und vielleicht war das die Erstverschlimmerung?
Über das verlängerte Wochenende wird sich das sicher bessern.
III. 35 Stand vom 2.11..2009
18.09.2009
Freitag und Samstag besserte sich der Husten zunächst zusehends, klang dann aber, als würde er doch wieder fester. Fieber hatte sie dabei aber nicht und war eigentlich gut drauf. Nur etwas blass und unruhig beim Husten. Sonstige Krankheitsanzeichen gab es aber nicht. Der Husten trat vorwiegend morgens auf und beim Essen.
Nancy's Unruhe bei solchen Hustenattacken erschwerten natürlich auch eine Nahrungsaufnahme. Sie hat fast ein Kilo abgenommen. Da ich selbst auch Husten habe, hatten wir uns wohl gegenseitig gegenseitig angesteckt und ich konnte nachvollziehen, wie es ihr ging. Wir hatten beide vor einem Hustenanfall ein leiches Rasseln in der Lunge.
Irgendwann fiel mir ein, dass mir kürzlich erzählte worden war, in unserer Gegend sei der Keuchhusten. Die Kinderärzte sei ganz ratlos! Sind doch alle Kinder dagegen geimpft!
Allerdings hatte man schließlich doch folgende Erklärung: „Geimpft sind die Kinder ja gegen den deutschen bezw den inländischen Virus. Da aber ist ein ausländischer Keuchhusten….!“ Tja! Wer weiß welcher verseuchte Vogel den nun wieder, ausgerechnet über der Oberlausitz, abgeworfen hat?
Ich bin gespannt, was meine Kinderärztin sagen wird! Vielleicht haben wir aber auch die Schweinegrippe?! Aber mal ehrlich! Dass jedes Land seine eigenen Viren haben soll, ist doch wohl noch größerer Blödsinn, als Vogel- und Schweinegrippe zusammen! Manchmal frage ich mich, ob die Ärzte solchen Blödsinn eigentlich selber glauben.
Jedenfalls suchte ich mit Nancy am Montag die Kinderärztin auf. Wieder horchte Nancy sie ab und sah ihr in Hals und Ohren und ich erzählte von den Keuchhustenfällen im Ort.
Sie sagte, Nancy's klinge zwar nicht wie Keuchhusten anhören, andererseits würden ihr ja die Auffrischungsimpfungen fehlen.Überrascht fragte ich, welche Auffrischungsimpfungen sie meine.
Keuchhusten wird üblicherweise inzwischen 4-mal mit der 6-fach Impfung geimpft. Bei Nancy zuletzt, als sie etwa ein Jahr alt war. Die STIKO empfiehlt eine Auffrischung erst wieder im Alter zwischen 9 – 17 Jahren! empfohlen.
DAs sage ich der Ärztin und auch, dass es bei Nancy ohnehin nicht um ein Auffrischtimofung gehe, da laut Impftiterbestimmung - die Ärztin hatte diese Untersuchung selbst gemacht! - trotz der vier 6-fach Impfungen kein Keuchhustenschutz festgestellt wurde. Auch die Kinder bei uns im Ort seien übrigens alle geimpft! Trotzdem gebe es Keuchhusten. Diese Diskussion können wir daher an der Stelle beenden.
Das taten wir dann auch. Hätte sie mir einreden wollen, dass es ausländische Keuchhustenviren gibt, wäre aus meinem Lächeln sicher ein Lachen geworden!
Trotzdem machte sie einen Keuchhustentest, meine aber, die Auswertung werde aber ein wenig dauern würde. Nancy solle daher in der Zwischenzeit ein Antibiotikum nehmen, auch wenn dieses, sollte es tatsächlich Keuchhusten sein, allerdings nicht helfe. Weil sich mir der Widerspruch nicht auflöste, fragte ich, warum ich Nancy dann jetzt überhaupt so eine 'Bombe' geben solle, wenn die Chance 50% sei, dass dieses Zeug dann sowieso nicht hilft. Sie erwiderte nur, das müsse ich selbst entscheiden. Es sei eine starke Bronchitis und die müsse behandelt werden! Ich dachte mir meinen Teil, nahm die Rezepte und verabschiedete mich bis Freitag. Sie hatte außer dem Antibiotikum noch ein Inhaliergerät aufgeschrieben, das ich von der Apotheke geliehen bekam.
Im Anschluss daran ging dann ich zu meiner Ärztin. Die gleiche Prozedur, nur wesentlich kürzer, da ohne Impfdiskussion. Und natürlich mit der gleichen schweren Bronchitis, wie mein Kind, nur dass meine Atmung außerdem stark spastisch sei. Auch ich ging mit dem Rezept für ein Antibiotikum nach Hause, das bei Keuchhusten aber nicht hilft!
Der Heilpraktiker erklärte mir dann telefonisch, dass niemals ein Virus mit einem Antibiotikum behandelt werden kann, sondern nur Bakterien. Daher die Bezeichnung Antibiotikum! Bei Keuchhusenviren verteilt die Medizin offenbar nur 'Beruhigungsmittel' für die Einfältigen! Schön zu wissen!
Nancy und ich nahmen das Antibiotikum natürlich beide nicht. Am Dienstag kamen für den Husten neue Globuli vom Heilpraktiker.
Ende der Woche dann Wiedervorstellung. Ich am Donnerstag, Nancy am Freitag. Der Verdacht auf Keuchhusten hatte sich nicht bestätigt! Meine Ärztin war daher ganz begeistert, wie gut und schnell das Antibiotikum doch Besserung gebracht hatte. Es wäre zwar noch ein schwaches Rasseln zu hören, aber wenn ich das Antibiotikum schön zu Ende nehmen würde, gehe auch das noch weg….
Die Globuli hatte ich nur 2 Tage genommen - Dienstag Mittag waren sie gekommen und Donnerstag Mittag war ich schon bei meiner Ärztin. Ich lächelte daher freundlich und verabschiedete mich, gespannt darauf, was morgen die Kinderärztin sagen werde.
Bei Nancy ergab die Laboruntersuchung auch keinen Keuchhusten und natürlich war auch bei ihr nichts mehr zu hören! Auch hier aber die gleiche Freude über die gute Wirkung des gewählten Antibiotikums.
Wieder lächelte ich freundlich, als mir die Kinderärztin riet, Nancy das Antibiotikum noch bis Samstagabend zu geben. Wieder sprach sie danach aber über eine angeblich notwendige Auffrischungsimpfung, über die ich doch noch mal nachdenken solle.
Weizrhin lächelnd erwiderte ich, dass ich definitiv über gar keine Impfung mehr nachdenken würde! Außerdem sagte ich ihr, dass ich noch mal in den Impfempfehlungen der STIKO nachgesehen hätte und darin stehe es so, wie ich es ihr schon am Montag gesagt hätte. Nancy müsse laut STIKO jedenfalls noch als Folge der vier 6-fach-Impfungen eine voll ausreichende Grundimmunisierung haben! An Sinn und Wert solcher Impfungen hätte ich allerdings ohnehin große Zweifel. Schließlich könne sie sich erinnern, dass sie im Jahre 2007selbst die Titerbestimmung hatte durchführen lassen, mit dem Ergebnis, dass Nancy schon zu dem Zeitpunkt keinen Schutz mehr hatte. Sofern sie durch diese Impfungen überhaupt je einen hatte! Andere geimpfte Kinder haben schließlich auch keinen!
Die Kinderärztin kann für diese ganze Situation nichts, aber sie sah mir wohl an, dass mich diese Diskussion nervte. Sie verabschiedete sich und verließ das Zimmer. An dieser Stelle wieder mal ein ein großes Kompliment für Herrn Melhorn. Besonders wenn ich bedenke, dass er uns bis heute nicht mal gesehen hat. DANKE!!!
Nancy geht wieder in die Schule. Sie kam zwar am Montag wieder mit häufigem Niesen und bissl Schnupfen nach Hause, aber das haben wir schnell mit Vitamin C und Colostrum wieder hinbekommen. Nancys Milchzähne wackeln immer mehr und sie findet das sehr lustig. Oft erwische ich sie dabei, wie sie mit der Zunge dran herumspielt oder besser von hinten dagegen drückt. Wenn ich sie dann anspreche, lacht sie und zeigt mir, wie groß sie schon ist.
Die Lautierung ist auch schon wieder anders geworden. Es kommen jetzt immer öfter Sachen die wie Silben klingen. Dafür kam schon lange nicht mehr „Mama“.
Nancy greift jetzt auch wieder schön über die Mitte, d.h. einen Gegenstand der seitlich von ihr liegt, nimmt sie nicht mit der Hand hoch, die auf der gleichen Seite liegt, sondern eben mit der gegenüberliegenden Hand und greift dabei schön über die Körpermitte.
Nancy hat ihr letztes Gewicht von 16 kg und stabilisiert sich weiter. Am deutlichsten im Schulter-Hals-Bereich. Da kann sie sich jetzt noch viel besser halten.
Auch ihre Unruhe hat
seit ihrer Genesung nachgelassen. Allerdings zappelt sie immer noch kurz vor
dem Stuhlgang und dann natürlich. wenn es in der Windel ist.
05.10.2009 – 12.-10.2009
Nancy geht es gut. Hat sich wieder super erholt und in den Schulalltag eingefügt.
Besonders Freude macht ihr zu zeigen, was in der Schule so gemacht wird und die Lehrer ins Muttiheft schreiben. Da gibt sie manchmal keine Ruhe, zeigt immer auf den Rucksack und macht 'bitte bitte'.
Das Sprechen ist aber noch nicht so weit. Zwar macht sie weiterhin Ansätze zu erzählen, doch schließlich wird sie unruhig, weil keine Worte kommen.
Dieser motorische Ablauf ist nicht neu. Wenn sie versuchte, etwas irgendwo herzuholen oder hinzubringen, endete das mit derselben Unruhe. Allerdings hat sich ihr Verhalten schon sichtbar zum Positiven verändert. So räumt Nancy jetzt ihre Sachen in aller Ruhe hin und her, blättert auch wieder sicherer im Buch, d.h. ihr 'Pinzettengriff' ist weiter verbessert und kräftiger. Da sich überhaupt die Motorik in dieser Richtung sehr gebessert hat, wird sie schließlich auch im Sprachlichen weiter kommen. Da bin ich ganz sicher! Und bis dahin kommunizieren wir eben auf unsere Weise.
Kürzlich waren wir in B.... und auf der Heimfahrt – wir waren noch nicht lange unterwegs – gab Nancy Geräusche der Unbehaglichkeit von sich, als wollte sie sagen. „Mama hier stimmt was nicht.“ Der Gurt am Kindersitz war offen. Zur kurzen Erklärung: Der Sitz ist durch zwei Gurte am Autositz befestigt. Nancy wird im Kindersitz angeschnallt und dieser dann noch mit dem Sicherheitsgurt zusätzlich gesichert.Gelöst hatte sich der Gurt im Sitz. Ich weiß nun nicht, ob ich ihn nicht richtig zugemacht oder Nancy ihn wieder gelöst hatte, jedenfalls wies sie mich darauf hin.
So viel zum Thema ihrer angeblichen Intelligenzstörung I
Im Moment ist Nancy wieder sehr wetterfühlig. Wenn es nachts stürmt und regnet ist sie meist sehr unruhig. Wälzt sich dann im Bett von einer Seite auf die andere und erwacht dabei auch manchmal. Auch tagsüber fällt diese Unruhe auf, vor allem vor einem Sturm. Sie ließ sich dan auch schlecht beruhigen. Brach der Sturm dann los und wenig später ein Gewitter, war sie wieder die Ruhe selbst. Das war im Sommer immer gut zu beobachten. Von vielen Muttis behinderter Kinder habe ich das auch schon gehört! Behinderte haben da viel feinere Antennen! So, wie sie oft sofort merken, ob es jemand ehrlich mit ihnen meint.
13.10. – 24.10.2009
Ferien!!! Morgens um 4.15 Uhr aufzustehen, ist auf Dauer doch etwas stressig, auch wenn Nancy erst eine halbe Stunde nach mir aufsteht.
Am vergangenen Wochenende schlief Nancy aufgrund ihrer Wetterfühligkeit nachts sehr unruhig.
Seit Sonntag, dem 11.10. hat Nancy die neuen Globuli und seither hat sich ihre Bewegungsstörung verändert. Zwar beginnt die Unruhe noch immer um den Mund herum und im ganzen Gesicht, wird aber körperabwärts deutlich schwächer, d.h. die Arme bewegt sie schon sehr deutlich weniger und ihre Beinen ist fast ganz ruhig.
Die Unruhe im Gesicht kommt, wenn sie etwas sagen will. Zumindest ist das mein Eindruck.. .
Einmal hat es Nancy
auch geschafft „OMI“ zu sagen. Ihre Sprechstimme war allerdings
eine ganz andere als die, mit der sie gewöhnlich kommuniziert. Auch sie
hat sich darüber gefreut, konnte es aber nicht wiederholen. Derzeit probiert
sie öfters „G“-Laute. Bislang war immer ein zeitlicher Zusammenhang
mit einer neuen homöopatischen Behandlung zu bemerken.
Nancy malt sehr gerne, doch da wir zu Hause noch immer keinen Therapiestuhl haben – das zieht sich der Krankenkasse nun schon zwei Jahren hin – war das schwierig. Ich habe nun mal nur 2 Arme! Jetzt malt Nancy im Liegen und hält inzwischen den Stift deutlich besser, als noch vor ein paar Wochen. Ist das Papier groß genug, sind auch schon Formen erkennbar. Aber sinnvoll ist das nicht! An dem „Therapiestuhl Nr. 2“ ist das Sozialgericht inzwischen im zweiten Verfahren. Die Anschaffung eines solchen Stuhles wäre weit billiger, als Gerichts- und Verfahrenskosten, sowie der Anwalt.
Das war auch Gesprächsthema bei unserem Kontrollbesuch im Sozialpädiatrischen Zentrum am 20.10.2009, als die Ärztin nach neuen Hilfsmitteln wegen Nancy's Wachstum fragte. Dabei kam sie auf das zweite Therapiestühlchen zu sprechen. 2007 hatte sie mich bei meinem ersten Widerspruchsverfahren unterstützt und mir auch 2008 ein neues Rezept ausgestellt, um ein zeitaufwendige Verfahren zu vermeiden. Sie schüttelte nur den Kopf, als ich sagte, dass sich noch nichts ergeben habe und Nancy immer noch in einer Babywippe sitze. Sonst aber war sie sehr zufrieden mit Nancy.
Ansonsten ist Nancy immer noch ein sehr fröhliches Kind und stabilisiert ihren Körper weiterhin in kleinen Schritten. Dabei versucht sie immer öfter, den Tonus der Körpergesamtspannung länger zu halten. Sie wiegt noch immer 16 kg.
Die Ferien sind nun bald vorbei. Auf Frage, ob sie ab Montag wieder in die Schule möchte, macht sie bitte bitte und nickt wie wild. Offenbar lernt sie sehr gerne.
25.10. – 01.11.2009
Aus der Schule kommt als Rückmeldung der Lehrerin beispielsweise am 28.10.:
„…Im Unterricht arbeitet Nancy sehr ehrgeizig und ist bestrebt,
alles zu beenden….“
Außerdem geht das mit dem Essen meist sehr gut. Nur mit dem Trinken gibt es in der Schule offenbar etwas Schwierigkeiten, was ich zu hause auszugleichen suche. So trinkt sie bei mir etwa 800-1000ml Wasser.
In der Schule hat sie probeweise einen Toilettenstuhl bekommen, weil sie sich öfters wund scheuert. Anfreunden damit kann sie sich aber noch nicht richtig. Das Sanitätshaus will noch kleine Änderungen vornehmen.
Ursache könnte aber auch die Zahnung sein. Zwei Milchzähne wackeln nämlich immer mehr, und auch die Backenzähne kommen am Rand schon durch. Bei Nancy war es eigentlich immer so, dass bei der Zahnung der Po wund wurde. Dann ist wohl ihr Stuhlgang aggressiver. Vor dem Stuhlgang zappelt sie ja auch noch.Vielleicht ist da irgendwas noch nicht ganz in Ordnung? Die Zähne machen sie jedenfalls sehr nervös.
Auch sonst ist sie wieder unruhiger. Spielt ständig mit der Zunge an den wackelnden Zähnen. Sind die endlich draußen, ist hoffentlich erst mal Ruhe.
Am Donnerstag war ich bei der Amtsärztin wegen des Gutachtens, weil ich ja wollte, dass Nancy wegen der langen Anfahrt mittags dann früher heim kommt. Solche Einzelfahrt geht aber nur mit Gutachten der Amtsärztin.
Es ging ganz schnell. Ich sagte, Nancy habe einen Impfschaden und zählte die Befunde der Schulmedizin auf. Zum Thema Impfschaden machte die Ärztin große, fragende Augen und ich erzählte ihr die Kurz-Kurz-Version der Geschichte. Sie hörte nur zu und sagte dann, das Gutachten schicke sie, meinem Wunsch entsprechend, an das Straßenverkehrsamt dort werde dann entschieden.
Mit dem Straßenverkehrsamt ist inzwischen alles geklärt
.
Am Wochenende hatten wir Besuch. Ein sehr schöner Nachmittag und die Kinder
haben gemalt und getobt. Solches spielen mit anderen Kindern kann eben keiner
ersetzen und Nancy geniest das sehr.
Die Verwandten waren von Nancy begeistert, die sie das letzte Mal gesehen hatten, als sie etwa zwei Jahre alt war. Ihre Geschichte vom letzten Jahr kannten sie daher nur aus dem Internet und waren darüber sehr betroffen gewesen.
Am Sonntag, dem 01.11.2009 verlor Nancy endlich ihren ersten Zahn. Da war die Freude groß! Trotzdem war sie ungewohnt ruhig. Abends wurde sie warm am Kopf. Da sie tagsüber immer mal genießt hatte, würe sie eine Erkältung bekommen.
III. 36 Stand vom 29.11.2009
02.11. 09
Nancy bekam die Erkältung und ich ließ sie wegen des Fiebers am nächsten Tag nicht in die Schule. Also am Montag zur Ärztin. Die stellte nichts weiter fest: Husten locker, nichts verschleimt, die Ohren sähen gut aus und der Schnupfen war auch nicht so schlimm. Auch sie wollte Nancy aber so nicht in die Schule schicken. Also Krankschreibung bis zum Wochenende. Die Erkältung behandelte ich selbst mit etwas mehr Vitamin C und gab auch einen Teelöffel mehr Colostrum. Es wurde zusehends besser.
Am Freitag, dem 06.11.2009 war der Wackelzahn endlich raus. Die zwei neuen Zähne sind zwar noch nicht weiter zu sehen, aber die 'Zahnfee' war da und hat die zwei alten Zähne im Tausch gegen ein Buch mitgenommen. Nancy hatte ganz bereitwillig das Tütchen mit den zwei Zähnen abends unter ihr Kopfkissen gelegt und sich morgens sehr über das im Tausch gelassene Buch gefreut.
Am 09.11.2009 war der Medizinische Dienst zur Begutachtung da. Ich hatte Anfang September die Pflegestufe 3 beantragt. Die Ärztin war schon mal bei uns gewesen und erinnerte sie sich auch einiges. Dann wollte sie noch wissen, ob sich die Diagnose geändert habe. Ich erzählte ihr von dem Impfschaden und unseren Erfahrungen des letzten Jahres. Sie hörte sich das an, sagte aber weiter nichts dazu. Sie sei ja nur da um zu beurteilen, ob Nancy Pflegestufe 3 bekommt. Ich sagte ihr, dass ich das wisse, aber sie könne ja in ihrem Gutachten vermerken, dass ich mich gerade von der Gesundheitskasse vernachlässigt fühle. Gerade von der AOK, die ka in der Hauptsache für die Folgeschäden aufkommen muss, hätte ich mehr Unterstützung erwartet. Schließlich bezahle die ja die Impfungen und komme auch für die Folgekosten auf. Für die AOK wäre es aber einfacher als für mich, einen Prozess gegen die Verantwortlichen zu führen. Die Mitarbeiterin des MDK kommentierte das nicht weiter, sagte aber, sie werde die Höherstufung auf jeden Fall befürworten und wünschte uns alles Gute.
Am Dienstag, 10.11.2009 waren wir bei unserem Zahnarzt. Nancy machte sogar freiwillig den Mund auf, zeigte ihre Zähne und natürlich die Zahnlücken. Der Zahnarzt war sehr zufrieden. Meine Frage, ob er schon Post von der Uniklinik habe – der Termin dort war Anfang des Jahres gewesen – musste er verneinen. Das dauere dort gewöhnlich sehr lange dauern. Ungewöhnlich ist das allerdings schon.
Nancy schlief den Rest der Woche sehr wenig bzw. schlecht. Meist wurde sie nach etwa zwei Stunden auf einmal unruhig, zuckte zusammen, strampelte mit den Arme, wälzte sie sich hin und her und war dadurch oft schon zwischen zwischen 3.00 und 4.00 Uhr wach. Entsprechend unausgeschlafen war sie den ganzen Tag, aber trotzdem sehr ruhig.
Bis auf ihre Unruhe beim Essen. Die hat sich bis zum Wochenende gesteigert. Dabei macht sich den Körper sehr steif und überstreckt teilweise nach hinten. Ihr Mund verzieht sich zu einem „O“ und die Zungenspitze kommt raus. Dabei reißt die Augen weit auf und verdreht die Hände. Also schon wieder ganz schön extrem. Lockeren Husten hat sie auch,
Letzte Nacht erreichte sie dann den Höhepunkt der Unruheattacken. Sie kamen alle halbe Stunde – in bisheriger Intensität - und Nancy hatte sehr hohes Fieber. Zwischen 1.00 und 2.00 Uhr maß ich bis 40,5 Grad.
Vom Heilpraktiker kannte ich die Bedeutung des Fiebers bei einem solchen Prozess, ließ sie daher fiebern und habe sie am Gipfelpunkt nur aufgedeckt. Bis zum Morgen hatte sie dann nur noch leicht erhöhte Temperatur. Der Husten klang, als komme er aus dem Kehlkopf und war locker. Getrunken hat sie gut, Essen wird volltändig verweigert.
Heute frühhatte Nancy einen eitrigen Mundgeruch und einen Hustenanfall, der zum Würgen reizte. Dabei brachte sie unter viel Würgen wenig gelblich-grünlichen Schaum und Schleim heraus. Danach war Nancy total fertig und hatte dolle Herzklopfen. Die Kinderärztin konnte beim Abhören nichts feststellen. Es sei nichts verschleimt.Auch in den Ohren sei alles gut und im Hals nichts zu sehen. Sie vermute einen abgelaufenen Virusinfekt.
Heute ist die Unruhe
tagsüber schon weniger geworden. Gegessen hat Nancy auch etwas. Trinken
geht nach wie vor gut. Fast 1,5 Liter. Die Stimme wird langsam heiser und Fieber
hat sie auch nicht mehr. Die Zunge ist jetzt belegt und die Zungenspitze extrem
berührungsempfindlich. Wenn ich Nancy frage wo es weh tut, zeigt sie auf
den Hals und in den Mund. Sie gibt auch schon wieder Laute von sich und spielt
bzw. bewegt sich wieder, ist also nicht mehr ganz so matt.
18.11.2009 – 29.11.2009
Nancy hustet noch immer locker. Das Fieber ist weg. Sie hat aber Schwierigkeiten beim Schlucken, denn dann ist sie ganz unruhig. Diese leichte Unruhe kommt erst nach dem zweiten oder dritten Bissen. Ansonsten ist sie auffallend ruhig und alles gut.
Die Ursache für diesen Husten vermutete ich darin, dass sie sich in letzter Zeit vor allem beim Trinken gelegentlich gehörig verschluckte. Übrhaupt hat sic nach meinem Eindruck ihr Schluckverhalten etwas geändert, was auch die Logopädin meint, die beispielsweise gerade mit ihr das Saugen trainiert.
Im Übrigen ist die Logopädin sehr begeistert davon, wie sich Nancy in ihrer Kommunikation veränderte. Sie sagte auch, dass derzeit in den Stimmbändern unheimlich Bewegung sei. Wer weiß, wann und wie sich das irgendwann entlädt. Auch die Lautierung ändert sich immer wieder mal.
Augenblicklich ist Nancy sehr ruhig. Mal abwarten was passiert, wenn sie wieder gesund ist. Sie geht nach zwei Wochen nun auch wieder in die Schule.
Unter Kindern ist noch mal etwas anderes. Sie macht auch wieder Physiotherapie bei einer Therapeutin, die Nancy von Anfang an kennt, aber seit 5 Monaten nicht mehr gesehen hatte. Der fiel sehr deutlich auf, dass Nancy im Rumpf und vor allem in der Kopfhaltung viel stabiler wurde. Schön, wenn einem das mal von anderen gesagt wird, denn die Ärzte halten sich ja mit solchen Äußerungen eher zurück.
In den letzten Tagen erhielt ich einen Anruf der Genetischen Abteilung der Uniklinik. Vor einem Jahr hatten wir an der Studie teilgenommen: „Die möglichen genetischen Ursachen einer globalen Entwicklungsstörung“. Das mir jetzt mitgeteilte Ergebnis: Alle Befunde seien unauffällig. Trotzdem wolle man Nancy gerne mal wieder sehen, denn, denn so ein genetischer Defekt könne sich ja unter bestimmten Umständen auch langsam entwickeln. Ich stimmte dem grundsätzlich zu, meinte aber, es wäre schon seltsam, dass Nancy solche Symptome erst jetzt haben könne. Wie ich das meine, wurde ich gefragt und antwortete nur, wenn ich an Husten und Schnupfen leide, würde ich auch nicht erst einen Monat später Grippe oder Erkältung haben. Antwort: „Na, wenn sie meinen.“
Jedenfalls vereinbarte ich den Termin und war schon richtig auf die Gesichter gespannt. Der Arztbericht sollte mir dann schriftlich zugehen. Mal sehen! Auf den Bericht der Zahnärztlichen Abteilung warte ich auch seit März diesen Jahres.
Auf was ich allerdings diesmal nicht erfolglos gewartet habe, ist der Bewilligungsbescheid für die Höherstufung von Nancy auf Pflegestufe III - und zwar ohne Widerspruchsverfahren oder sonstiges Theater. Da war ich ja mal erleichtert.
29.11.2009. Nancy hat Geburtstag. Seit gestern ist sie schon
ganz aufgeregt und hat kaum geschlafen. Beim Geschenke auspacken zappelte sie
daher sehr. Wohl vor lauter Aufregung. Nachmittags hat sie dann auch wieder
mehr „erzählt“. Schließlich musste jeder Neuankömmling
erfahren, was sie geschenkt bekommen hatte. Nach al der Freude ist sie abends
ganz schnell eingeschlafen.
III. 37 Stand vom 15.12.2009
30.11.2009
Heute ging die nächste Anzeige raus und mit ihr wieder eine Menge Informationen auch für die Presse. Ich bin mal gespannt…
Heute Nachmittag war Schwester Maria da. Sie kommt inzwischen nur noch jedes viertel Jahr, um nach Nancy zu sehen. Sie freute sich über die Fortschritte, die ihr bei den seltenen Besuchen natürlich nicht entgehen.
Nancys Husten ist gut weggegangen. Allerdings bekam sie nach einigen Tagen erneut Husten und diesmal auch noch Schnupfen. Vorausgegangen waren dem jeweils rote Wangen und ein rotes Kinn. Und jetzt hat Nancy ihren ersten richtigen Zahn, vorne unten! Die Backenzähne sind ja leider immer noch nicht ganz durch. Ist das Zahnfleisch über den Backenzähnen mal nicht geschwollen, spürt man ein paar kleine Ecken. Für mehr hat es leider noch nicht gereicht.
Nancy ist sehr aufmerksam und auch sehr lernwillig. Als wir jetzt in der Schule
das neue Stehbrett eingestellt haben, waren die anderen Kinder b eispielsweise
schon im Klassenraum und sie schimpfte, weinte und zappelte so lange, bis sie
auch dazu durfte.
Die Lehrerin sagte, Nancy sei sehr ehrgeizig. Im Moment geht es in ihrer sprachlichen Entwicklung etwas voran. Nancy macht jetzt diese gaga- und lala-Laute, wie alle Kinder in der Entwicklung. Es geht vorwärts.
Nancy wird nach wie vor unruhig, wenn sie etwas erzählen will. Dabei beschränkt sich diese Unruhe auch großteils auf Mund und Gesicht. Auffällig auch ihr Unruhe, wenn sie - unabhängig von der Zimmertemperatur - kalte Hände und Füße hat. Unruhig ist sie auch weiterhin wenn sie aufstoßen muss und vor Stuhlgang. Sie stabilisiert sich weiter, am deutlichsten im Rumpf und der Kopfhaltung.
Am 07.12.2009 wurde in der Schule die Aufführung eines russischen Weihnachtsmärchens
gegeben, in dem natürlich auch ein paar Bösewichte vorkommen. Schauspieler
waren die Lehrer, bzw. Zivis. . Der Auftritt der Bösewichte wurde mit entsprechender
Musik angekündigt. Nancy hat da sehr gezappelt. Ob vor Aufregung oder wegen
der Musik weiß ich nicht. Jedenfalls beruhigte sich erst wieder, als alles
vorbei war. Die Schauspieler kamen anschließend zu den Kindern. Auch die
Hexe und deren Tochter. Vor den Personen hatte Nancy keine Angst. Eher hatte
ich den Eindruck, dass sie erkannt hatte, wer unter Schminke und Kostüm
steckt.
Ansonsten ist alles wieder in Ordnung. Husten und Schnupfen gingen mit Colostrum und Vitamin C schließlich wieder weg. In den insgesamt fast drei Wochen hat Nancy auf 15,2 kg abgenommen, obwohl sie kaum schlechter aß, nur eben püriert.
Nancy trinkt jetzt täglich
fast einen halben Liter mehr Wasser. Ich bin froh, dass die Schule da mitzieht.
Sonst wäre es schwierig, dass sie täglich etwa 1,5 Liter Wasser trinkt.
Wirklich bereitwillig trinkt sie ja nicht. Geht es gar nicht, dann sage ich
ihr, Sie, Herr Melhorn, hätten gesagt, dass wir ganz viel trinken müssen.
Dann klappt es meistens. Allerdings passt sie dann genau auf, dass auch ich
meinen Becher austrinke.
14.12.2009 – 23.12.2009
Nancy geht es gut. Sie ist sehr ausgeglichen und auffallend aufmerksam. Unruhig sie nur nach dem nach Essen, bis sie aufgestoßen und Stuhlgang hatte. Ihre Lautierung ist unverändert.,
16.12.2009
Sie hat sie beim Weihnachtsfest mitgemacht und kam mit solcher Freude und Begeisterung
in ihrem Rollstuhl (geschoben von einer Lehrerin) auf die Bühne, dass sie
alle mitgerissen hat. Da wurde mir wieder mal bewusst, dass dieses Kind glücklich
ist und ihr Lachen auch andere erfreut.
Nancy war sehr stolz auf ihren Auftritt, bei aller Aufregung aber sehr ruhig. Sehr aufrecht saß sie die ganze Zeit.im Rolli. Erst auf dem Heimweg fiel sie dann in sich zusammen. erzählte aber glücklich ständig weiter.
Auf die neuen Globuli rötete sich ihr Zahnfleisch sehr und teilweise auch ein wenig bläulich. Beim Essen wurde sie empfindlich und einer der Milchzähne lockert sich.
In der Schule fiel bei der Schwimmtherapie auf, dass sie sie nach dem Duschen und einiger Zeit im Wasser plötzlich unruhig wurde.
Als sie heute nach Hause kam, konnte sie kaum erwarten, mir zu zeigen, was sie in der Schule gemacht hatte. Vorher gab sie keine Ruhe .
Am letzten Schultag
konnte ich verlor sie ihren lockeren Zahn ganz leicht herausziehen,auch wenn
das sicher schmerzhaft war.Ihren letzten Zahn hatte sie noch verschluckt.Diesmal
hatte ich ihr aufgetragen, den Zahn rechtzeitig mit der Zunge vorzudrücken,
damit das nicht wieder passieren würde.
III. 38 Stand vom 3.5.2009
24.12.2009 – 05.01.2010
Weihnachten. Das Krippenspiel in die Kirche war für Nancy sehr interessant.Trotz der lauten Orgel blieb sie dieses Mal relativ ruhig. Letzte Weihnachten mussten wir mit ihr wieder gehen, weil sie anfing, ganz laut zu weinen.
Ihre Geschenke packte sie mit steigender Unruhe aus. Es mussten auch alle ausprobiert werden. Abends schlief sie dann ganz schnell ein.
Die Aufregung hielt die nächsen 'Tage an, da wir zu meiner Mutter nach Friesenheim (bei Offenburg) gefahren sind. Eigentlich brauchte ich mal einige Tage Ruhe, weil ich mich inzwischen doch schon etwas ausgebrannt fühle, aber Nancy sollte es inzwischen trotzdem schön haben.
Sie freute sich auch schon riesig darauf. Während der ca 7-stündigen Fahrt schlief sie nicht, war aber die Ruhe selbst. Meine Oma saß bei ihr und hat sie nur immer wieder füttern müssen. Angekommen, war die Freude natürlich riesig.
Das Schönste war für Nancy allerdings, dass sie dann beim Essen mit allen an einem Tisch sitzen durfte. Ich hatte nämlich dafür das Therapiestühlchen aus der Schule mitgenommen. In meiner Wohnhung kann ich so was nicht stellen.
Dass ich dann einige Tage eher nach Hause fuhr, ängstigte sie nicht. Ich habe ihr den Grund erklärt und sie gefragt, ob sie auch ohne mich bei der Omi bleibe. Auch nach mehrmaligem Befragenshat sie später dann jedes Mal genickt. Für mich trotzdem ein ganz bescheidenes Gefühl, als ich dann tatsächlich fuhr. Ließ ich sie doch das erste Mal alleine - und war dann noch so weit weg!
Nancy hat diese Tage aber dann sehr genossen. Ihre Cousine war häufig da. Nancy beobachtet sie genau und versuchte dann, ihr vieles nachzumachen. Sarah wiederum hat sich auch gut auf Nancy eingelassen und mit sehr rücksichtsvoll mit ihr gespielt. Meine Mutti sagte, es sei traumhaft gewesen, die zwei zu beobachten.
Das ging so weit, dass Nancy immer öfter auf die Beine wollte. Schließlich suchte sie Sarahs Hand und wollte mit ihr gemeinsam zum Essen gehen. Sie passte dann auf, wie Sarah gegessen hat und wollte dann auch so essen.
Außerdem wollte Nancy nur noch von Sarah gefüttert werden. Sie kuschelte auch sehr viel mit allen. Dabei legt sie einem dann beide Arme um den Hals, als wolle sie die Person drücken und kommt immer wieder mit dem Kopf zum kuscheln.
Meiner Mutter fiel auch auf, dass Nancy sehr gut mit beiden Händen arbeitet. Auch ist auch aufgefallen, dass sie Farben gut zuordnen kann. Schön, wenn so was auch andere feststellen.
III. 39 Stand vom 15.1.10
31.12.2009
Meine
Mutti fing mit den neuen Globuli an. Nancy wurde zunächst unruhig, bekam
rote Wangenund hatte zum Abend hin zwar geschwollenes Zahnfleisch, dessen Farbe
aber normal war.
An Silvester war sie aber wieder ruhig . Hatte letztes Jahr das Feuerwerk noch für große Unruhe gesorgt, verfolgte sie es dieses Jahr mit großem Interesse, saß dabei kerzengerade am Fenster (gehalten von meiner Mutter) und klammerte sich am Fensterbrett fest. Auch konnte sie dabei sehr gut den Kopf halten und sich im Rumpf stabilisieren.
Meine Mutter war begeistert. Wenn Sarah da ist, könne sich Nancy auch gut stabilisieren und den Kopf halten.
Nancy hat wohl auch gelernt, wie man am besten vom Sofa rutscht. Ob das allerdings ein Fortschritt ist. scheint mir nch fraglich.
Seit den neuen Globuli
schläft sie unruhiger. Meiner Mutter fiel auf, dass Nancy etwa eine viertel
bis eine halbe Stunde nach Einnahme für etwa eine halbe Stunde in leichte
Unruhe gerät.
02.01.2010 Nancy war noch bei Sarah's Geburtstagsfeier. Wäre sie in einer neuen Umgebung, bei solchem Anlass, noch vor einiger Zeit noch sehr unruhig geworden, beobachtete Nancy jetzt nur sehr interessiert.
Außerdem will sie wohl ständig auf die Beine kommen. Dabei stabilisiert sie sich schon besser im Rumpf. Bis vor kurzem musste sie im Rumpf noch richtig festgehalten werden. Jetzt versucht sie, sich schon selbst aufzurichten und kann dabei - wenn auch nur kurz - auch die Rumpfspannung halten.
Dann hatte ich sie endlich wieder, meine kleine Sonne! Nancy hat mich immer wieder gedrückt. Es war schön. Dass Omi und Opi wieder nach Hause fahren mussten, hat sie allerdings etwas nachdenklich gemacht. Man sah ihr an, wie sie überlegte. Aber ich denke, sie hat verstanden, dass beide wieder arbeiten müssen. Auch weiß sie, dass beide bald wiederkommen. Außerdem geht für Nancy ja auch die Schule wieder los. Das lenkt auch etwas´ab!
III. 40 Stand vom 15. 1.2010
06.01.2010
Vor dem ersten Schultag hat sie vor Aufregung kaum geschlafen und konnte es kaum erwarten, früh morgens ins Taxi zu kommen. In der Schule haben sich alle sehr gefreut, dass sie wieder da ist.
Ihre Unruhe nach Einnahme der Globuli hat sich gelegt. Das Zahnfleisch ist nur gelegentlich noch leicht errötet und geschwollen.
Am Samstag hatte sie dann rote Wangen und abends Fieber. Sie lag aber ganz ruhig auf der Spielmatte und schlief auch ruhig. Also wachsen wohl wieder die Zähne, dachte ich. Wohl dank der Globuli hatte Nancy schließlich, während der einen Woche bei meiner Mutter, drei neue Zähne bekommen! Und die Globuli nimmt sie ja weiter! Da sie beim Zahnen aber ohnehin immer rote Wangen hatte und manchmal auch Fieber, beunruhigte mich das nicht. Nancy musste eben Wasser bekommen und mehr Ruhe haben. Schließlich fehlte ihr ja sonst nichts. Kein Husten oder Schnupfen! Keinerlei Anzeichen von Schmerzen.
Allerdings hielt das Fieber auch am Sonntag noch bis in die Nacht hinein an! Nancy war aber weiterhin ruhig und hat gut getrunken. Nur essen war etwas schwieriger geworden und auf meine Frage, ob ihr jetzt etwas weh tue, zeigte sie in den Mund. Also immer noch die Zähne!
Am Montag ging ich dann mit ihr zur Ärztin, weil ich Nancy nicht mit anhaltenden Fieber in die Schule schicken wollte. Außerdem war Namcy nun noch ein wenig unruhiger geworden.
Die Ärztin fand aber nicht wirklich etwas. Abhören, in den Hals und die Ohren schauen, Bauch abtasten und Urinprobe - alles ohne Befund. Unbgewöhnlich war nur das Fieber!
Für die Urinprobe musste allerdings ein Urinbeutelchen geklebt werden. Da packte Nancy dann wirklich eine große Unruhe! Die hielt an bis in die die darauf folgende Nacht. Sie konnte kaum noch essen. Auch das Trinken wurde immer schwieriger.
Nachts wurden ihre Unruhezustände dann so schlimm, wie damals, Ostern 2008 in der Klinik! Immer wieder ergriff sie meine Hand, schien genau zu wissen, was mit ihr geschah und suchte meinen Blick. Wie damals! Dabei zappelte sie so stark, dass ich sie fast nicht halten konnte. Ihr Puls raste! Durch Weinen und Wimmern schien sie andererseits auch Ärger über ihre, nicht zu kontrollierenden Bewegungsstürme auszudrücken. Dabei versuchte sie, sich selbst gleichsam einzufangen, indem sie einen Arm in die Kniekehlen der angewinkelten Beine legte.
Aber das ging nicht! Sie schleuderte hin und her, drehte sich von einer Seite auf die andere und hatte auch wieder diese Verkrampfungen im Gesicht. Dabei riss sie - wie spastisch - , Mund und Augen auf.
Am nächsten Tag gab ich ihr dann nur noch mittels einer Spritze zu trinken. Anders ging es nicht! Aber dadurch trank sie natürlich viel zu wenig! So zappelte sie daher weiter, wie den Tag und die Nacht davor. Ich saß im Schneidersitz und versuchte vergeblich, sie zwischen meinen Beine zu halten. Aber sie streckte sich und wollte nicht mehr sitzen! Wurde richtig wütend.
Die folgende Nacht war ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer! Mit der Spritze versuchte ich, Wasser in das Kind zu bekommen, aber es wehrte sich teilweise so dagegen, dass mir das richtig Angst machte. Andererseits wusste ich aber doch von der Ärztrin, die sie untersucht hatte, dass sie akut keinen Infekt und keine Krankheit hatte. Das beruhigte mich auch wieder. Diese Bewegungsstürme hatten wir ja 2008 ähnlich erlebt.
In der Nacht übergab sich Nancy dann so heftig, dass auch all das mühevoll aufgenommene Wasser im hohen Bogen wieder da war. Im Erbrochenen waren dunkelrote bzw. dunkelbraune Fetzen und Nancy hatte wieder eitrigen Mundgeruch.
Rasch habe ich sie gebadet und ihr im Wohnzimmer das Bett gemacht. Sie schlief dann wenigstens mal zwei Stunden. Wie in der Nacht zuvor. Im Schlaf hatte hatte sie trotzdem Nervenzuckungen. Die Finger zuckten, die Füße und auch der Rücken. Zwar nur wenig, aber Bewegung war da.
Auf die neuen Globuli hatte Nancy mit extremer Wangenröte reagiert. Diese Rötung zog sich wie ein Vollbart über das ganze Kinn. Die Augen blieben aber weiß!
Mit dem Heilpraktiker hatte ich täglich Telefonkontakt. Grundsätzlich stufte er das Geschehen als einen üblichen Infekt. Insbesondere auch deshalb, weil sie ärztlicherseis ohne nennenswerten Befund untersucht worden war. Daher nahm er an, dass Nancy diesen Infekt wohl in der Schule eingefangen hatte und sich dieser dem fiebrigen Geschehen mit ihren Zähnen nun gleichsam zusätzlich 'aufgelagert'. Schon das zunächst nur leichte Fieber wegen ihrer Zahnung und weil sie außerdem wohl schon bei meiner Mutter dadurch außerdem etwas zu wenig Wasser getrunken hätte, habe sie offenbar zunehmend unruhiger werden lassen. Als dann noch der wohl infektbedingte Fieberanstieg hinzu kam, habe das ihre Zappelei offenbar unkontrolliert noch gesteigert. Hinzu kam, dass eine solche Entwicklung ohnehin für Kinder ein auch beänstigendes Geschehen ist, wovon auc nicht ablenken kann, dass sie auch selbst irgendwie ärgerlich über diese .Folgen zu sein schien.
Hinzu gekommen sei natürlich auch noch meine Sorge. Eine solche Sorge könne Ängste eines Kindes sogar noch verstärken! Das habe er - siehe den Krankenhausaufenthalt der kleinen Johanna zwischen 18.12.09 und 9.1.10 ! - hierzu: http://www.mehorn.de/Impschaden VIII/Johanna - ähnlich auch bei anderen Patienten mit Impfschäden erlebt.
In Verbindung mit dem fieberbedingten zellulären Wasserdefizit löste dies bei Nancy nämlich seines Erachtens die anhaltend heftigen Zuckungen und ihre Unruhe aus. Wie schon bei seiner Behandlung im Mai 2008, erwartete er daher einen baldigen Erfolg dadurch, dass er homöopathisch die Unruhe und Ängste des Kindes beeinflusste. Gleichzeitig solle ich aber unbedingt dafür sorgen, dass Nancy möglichst viel Wasser aufnahm, um auf diesem Wege ihre, wohl durch den zellulären Wassermangel bedingten Gehirnkrämpfe abzubauen.
Das traf dann auch so zu!
Die Rötung im Gesicht ließ jedenfalls noch in der Nacht nach. Nancy verlangte außerdem noch bis spät in die Nacht nach etwas zu trinken, als habe sie den Flüssigkeitsverlust der letzten Tage nachzuholen! Sie war dann zwar noch mal bis gegen 2.00 Uhr unruhig, schlief aber danach mit nur kleinen Anflügen von Unruhe.
Der Heilpraktiker wertete das ebenfalls als Zeichen dafür, dass die Krise überwunden war, als Nancy am nächsten Morgen wieder zu essen verlangte und wieder aus ihrem Becher trank . Auch wenn sie etwa eine halbe Stunde nach dem Essen zunächst wieder sehr unruhig wurde.
Bis abends. stabilisierte sich Nancy weiter! Sie aß und trank und wurde außerdem immer ruhiger! Und das schönste: Sie lachte wieder!
Nachts liegt sie inzwischen wieder
ruhig im Bett. Auch die Unruhe nach dem Essen wird weniger und
der Mundgeruch hat wieder nachgelassen, seitdem sie nun ausreichend Wasser trinkt.
Jetzt muss Nancy nur wieder richtig 'fit' sein, wenn am Sonntag ein Kamerateam
vom Mitteldeutschen Rundfunk kommt, um ihren Fall aufzunehmen. Am Dienstag,
den 19.1.10 soll im 'Sachsenspiegel' um 19.00 Uhr gesendet werden.
16.01.2010 – 31.01.2010
Nancy hatte drei Tage,
um sich 'für das Fernsehen' zu erholen. Die nutzte sie auch! Innerhalb
einer Woche war das Kilo wieder drauf, das sie krankheitsbedingt abgenommen
hatte. Sie aß allerdings solche Mengen, dass ich mir schon Sorgen machte.
Nicht, dass sie dadurch wieder Magenbeschwerden bekam! Aber sie hatte dann doch
nur dreimal täglich Stuhlgang. Auch in den Schulbetrieb hat sie sich wieder
gut eingefügt. Auch dort fiel nur ihr großer Appetit auf.
Nancys Lautierung hat sich verändert. Sie brabbelt immer öfter vor
sich hin und immer öfter kommt etwas, das ähnlich klingt wie "Mama".
Sage ich ihr das allerdings vor, schweigt sie.
Derzeit hat sie das Malen für sich entdeckt. Weihnachten bekam sie eine Matte, auf der man im Prinzip mit Wasser malt. Das nennt sich Aquadoodle. Nancy liegt dabei auf der Seite und führt den Stift schön über die Matte. Manchmal brabbelt sie dabei auch. Das Schönste ist allerdings: Sie ist dabei völlig ruhig. Sie wird erst anders, wenn jemand mitmalt, also den Stift mitführt. Aber auch das ist schon besser geworden.
In der Schule ist man
mit ihr "zufrieden bis sehr zufrieden". Nancy sei sehr aufmerksam,
ausgeglichen und natürlich ein fröhliches Kind, heißt es.
In der Nacht vom 19. auf 20.1.10 schlief sie schlecht. Zwischen 23.00 Uhr und
3.00 Uhr morgens warf sich unruhig von einer Seite auf die andere, grimmassierte
auch und hat sich im ganzen Körper verkrampft Auf die Frage, ob ihr etwas
weh tue, zeigte sie auf ihre Beine. Vermutlich wächst sie!
Nancy war an dem Abend jedenfalls sehr müde gewesen, hatte aber keinen richtigen Schlaf gefunden. Nachts erwachte sie dann auch noch durch das Krampfen. Am Abend zuvor hatte sie viel gelacht und gebrabbelt und auf diese Weise wohl ihren Tag 'verarbeitet'.
Das setzte sich so bis zum Wochenende fort, wobei sie Freitagnacht so sehr schwitzte, dass das ganze Kind nass war. Dafür lag sie aber dann die ganze Nacht über ruhig da. Das war auch Samstag und Sonntag so!
Nancy ist außerdem wieder etwas unruhiger um den Mund. Sie übt n ämlich die Ruheposition ihrer Zunge, die mit der Spitze am Gaumen hinter den oberen Zähnen liegen soll. Da ihre Zunge derzeit aber wieder empfindlicher ist - möglicherweise ja sogar deshalb! - wird das nun allerdings etwas schwieriger mit dem Essen! Zumindest ist die Unruhe groß, sobald ich mit dem Löffel an die Zunge komme.
Auch ihre Kopfkontrolle
hat sich weiter verbessert und stabilisiert.
01.02.2010 – 15.02.2010
Weiterhin ist sie mit ihren Zähnen und dem Mund beschäftigt und beides lässt sie auch immer wieder unruhig werden. Auf die neuen Globuli bekam sie nach etwa zwei Tage abends wieder sehr rote Wangen und wurde nachts extrem unruhig. Auf die Frage, ob ihr etwas weh tue, zeigte sie immer wieder in den Mund.
Ihre neuen Zähne wachsen ebenfalls weiter. Es fehlt nur noch ein Zahn, oben links! Der aber ist, wie die Backenzähne, noch nicht so richtig durchgebrochen. Das Zahnfleisch darüber ist manchmal - meist abends und dann gegen Mitternacht - etwas geschwollen und dann sehr rot. Doch dabei bleibt es dann auch. Abends ist sie dann zwar nicht weiter unruhig, nachts aber um so mehr.
Im Zusammenhang mit der Zahnung ist auch der Stuhlgang schärfer und reizt die Haut, da sie ja noch Windeln haben muss. Ansonsten ist Nancy ab er relativ ruhig. Auch kann sie besser essen! Die Portionen, die sie isst, sind nach wie vor sehr groß.Trotzdem hat sie ständig Hunger, was ihr in der Schule schon den Spitznahmen einbrachte: Die kleine Raupe Nimmersatt. Entsprechend wiegt sie jetzt 15,9 kg und ist 1,10 m groß.
Nachts schwitzt sie
weiterhin sehr stark, vor allem am Kopf und hat dann nasse Haare.
Vor allem stabilisiert sie sich aber immer weiter. Das sind zwar nur kleine
Schritte, aber eben stetig!
Auch der Rumpf sieht jetzt sehr gut aus. Gingen ihre Rippenbögen früher immer eher auseinander, ist ihr Rumpf jetzt völlig normal geformt.
Die Brabbelei (das Sprechen) hat sich allerdings nicht mehr verbessert.
Rückschritte macht sie jedoch bezüglich ihrer Armhaltung. Vor allem, wenn ich sie trage, streckt sie wieder, am Rumpf vorbei, die Arme nach hinten und dreht - wie Skispringer das tun - die Handinnenflächen nach hinten.
Am 05.02.2010 war der Fernsehauftritt in der Sendung des mdr „Unter Uns“
. Näheres hierzu findet sich am Anfang dieser Homepage.
Jetzt sind Ferien und meine Tante kam mit ihrem Enkel zu Besuch. Oskar ist mit
seinen 2,5 Jahren schon ein richtiger Charmeur. Er begrüßte Nancy
mit einer dicken Umarmung und sie genoss es richtig, mal mal so richtig von
einem anderen Kind geknuddelt zu werden. Die beiden haben viel getobt und gespielt.
Abends hat Nancy danach ganz ruhig gelegen und gut geschlafen.
So auch nach dem Wochenende,
als wir Freunde mit uns Schlitten gefahren sind. Wie hat sie sich gefreut, in
diesem weißen Schnee zu sitzen! Richtig gewühlt hat im Schnee und
hat dabei recht gerade gesessen. Nancy war die Einzige am ganzen Hang, die sich
so über das Schlittenfahren gefreut hat! Hatten wir das doch nie miteinander
gemacht, weil das für mich allein unmöglich ist. Aber wir hatten liebe
Hilfe! Als wir nach etwa zwei Stunden wieder nach Hause fuhren, war sie richtig
traurig und ich versprach, dass wir das irgendwann wiederholen.
16.02.2010 – 28.02.2010
Nancys nächtliche Unruhe hält an. Sie schläft ein, bevor sie aber wohl in den Tiefschlaf kommt, hat sie offenbar Ängste und schleudert dann etwa eine viertel bis halbe Stunde den Arm umher, als wolle sie etwas abwehren. Danach schläft sie dann zunächst tief. Gegen 1.00 Uhr beginnt jedoch eine unruhige Schlafphase bis etwa gegen 3.00 Uhr, bevor sie wieder tief und fest schläft. Selten schläft sie ruhig durch. Ein Mal schien ein Zusammenhang mit dem stürmischem Wetter zu bestehen, ein anderes Mal zu einem aufregendes Tageserlebnis, gelegentlich wohl auch zu den wachsenden Zähnen.
Tagsüber ist Nancy weiterhin ruhig. Die bekannten Ausnahmesituationen wurden aber auch seltener. Ist sie richtig entspannt oder ist sie völlig konzentriert, so sabbert sie manchmal etwas.
Sie isst wieder weniger, aber ausreichend. Vor allem trinkt sie richtig gut und verlangt teilweise sogar selbst nach Wasser. Im Tagesverlauf hat sie mehr als 1,5 Liter Wasser. Ihre Urin-ph-Werte liegen zwischen 7 und 8.
Der Nagel der linken Großzehe hat sich noch nicht gebessert, ist noch gelb und verhornt.
Alles andere macht erfreuliche, stetige, wenn auch kleine Fortschritte. Ihre natürliche Art zu kommunizieren, wurde noch deutlicher. Sie zeigt klarer, was und wann sie etwas möchte. Das zeigt sich in ihrem erfreulichen Zeugnis, das sie jedem stolz zeigt.
Auf ihrer Wassermatte malt sie schön, spielt mit dem Memory und versuchte sogar schon, kleine Türme zu bauen.
In der Babywippe, in der sie noch immer sitzen muss, zieht sich Nancy in eine leidliche Sitzposition. Der Nachteil, beim Wippen löste sich die Klemme. Nancy fiel vom Sofa! Ihr Ohr war blau und etwas geschwollen. Sie hat sehr mit mir geschimpft - und hatte damit ja auch recht! Eine Sekunde mal nicht hingesehen und schon war es passiert! Aber endlich bekommt sie ja nun ein Stühlchen für zu Hause.
Der langwierige Prozess wurde vor dem Sozialgericht Dresden schließlich gewonnen! Die Krankenkasse wollte der Versichertengemeinschaft nicht die 'unnötigen' Kosten für dieses wichtige Hilfsmittel eines behinderten Kindes zumuten! Also zahlte sie lieber bereitswillig Verfahrens- und Anwaltskosten, obwohl die vorhersehbar zusammen weit höher lagen, als dieses Stühlchen dann tatsächlich kostet.
Letzten Ferientag besuchten wir die Eisrevue „Holiday on Ice“. Nancy war total aufgeregt, hat vor Begeisterung eigentlich während der ganzen Show gezappelt, aber mit großem Interesse zugeschaut. Über die zwei Clowns, die durch die Geschichte führten, hat sie am lautesten gelacht. Nancy war ganz traurig, als es dann vorbei war. Wieder musste ich versprechen, dass wir das irgendwann wiederholen werden. Daraufhin hat Nancy ganz viel 'Bitte- Bitte' gemacht. Eine Nacht, in der sie ganz unruhig schlief.
In den Schulalltag hat sie gut und ruhig zurückgefunden, sei sehr aufmerksam und lernwillig. Von dort kommen nur positive Rückmeldungen. Sie isst dort auch gut und trinkt neuerdings 1 Liter Wasser. Alle sind mit ihr zufrieden.
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IV
. Warum überhaupt Strafanzeigen im 'Fall Nancy'?
von dipl.rer.pol.
Wolf-Alexander Melhorn / Heilpraktiker
Aus den Seifenopern im Fernsehen sind wir gewöhnt, dass 'Recht haben' gleichzusetzen sei mit 'Recht bekommen' und Justiz von ehrenwerten Damen und Herren in verschiedenen Funktion ausgeübt wird - und zwar so, wie es im Gesetzbuch steht.
Die Wirklichkeit sieht anders aus ! Das lernt der, der sich mit ihr einlässt!
Die Vorgänge um die Impfschädigung von Nancy und vor allem die Art und Weise, wie die von ihr eingeleiteten Anzeigesachen gegen die beteiligten Ärzte dann von der Justiz behandelt wurden, begründeten schließlich auch an den beteiligten Staatsanwälten und dem professoralen Gutachter Zweifel. Zivilrechtlich kann die betroffene Mutter allerdings nichts tun, weil ihr dazu das Geld fehlt. Auch war bislang kein Anwalt bereit, ein so 'heißes Eisen' anzupacken! Daher erstattete die Mutter schließlich am 30.11.09 Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen die beteiligten Staatsanwälte und den Gutachter:
Schreiben
vom 30.11.09
an den Justizminister von Sachsen
mit den Strafanzeigen
gegen div. Staatsanwälte und den Sachverständigen
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Justizminister.htm
Eingangsbestätigung
vom 22.12.09 beim Sächsischen Staatsministerium der Justiz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Justizminister1.htm
Es bestehen Zweifel daran, dass dem Minister das Schreiben über die Misstände in der Justiz überhaupt vorgelegt wurde. Daher Rückfrage vom 30.12.09 .
Zusätzlich hatte die Mutter von Nancy in einer Petition an den Deutschen Bundestag die ihres Erachtens gegebenen Misstände im Impf- und Medizinwesen und deren Hintergründe angegriffen. Das Gesundheitsminiserium gab dem Petitionsausschuss dazu eine, eher befremdlich oberflächliche Stellungnahme ab. Sie wird im Folgenden ebenso widergegeben, wie die Antwort der Petentin darauf.
Die Anzeigen sind anonymisiert im Wortlaut widergegeben. Schließlich geht es nicht darum, sich an irgendeinem der Beteiligten damit rächen zu wollen! Deren Tun hat schließlich die unterschiedlichsten Gründe und seine rechtliche Beurteilung muss der Justiz als bestellter Hüterin von Recht und Ordnung überlassen bleiben.
Mit der Veröffentlichung dieser Fälle soll vielmehr die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden! Sie muss endlich erfahren, welche Gefahren dem all zu vertrauensseligen Einzelnen wirklich drohen. Gerade weil heute von einem Patient erwartet wird, dem Arzt blind zu vertrauen. Einfach, weil dieser Arzt ist!
Was dadurch allerdings geschehen kann, zeigt der Bericht!
Die Öffentlichkeit muss daher vor allem auch nachvollziehen können, ob und wie der Staat heute den Einzelnen auch und gerade in dieser Hinsicht schützt!
Das Ergebnis solcher Überlegungen ist allerdings ernüchternd und erschreckend. Jedenfalls anders als erhofft! Aber vielleicht hilft es dem Einzelnen, sich in einem ersten Schritt die gegebenen Mängel an unserem heutigen Wertesystem wenigstens mal bewusst zu machen! Auch wenn es die meisten dann leider erst werden andern wollen, wenn es für sie selbst vermutlich zu spät ist!
Wer meine Feststellung über das Tun bundesdeutscher Behörden für grundsätzlich unmöglich und daher für üble Nachrede hält, der lese in seiner Empörung über solchen Vorhalt allerdings auch das 'Eingeständnis' des Richters a.d. Frank Fahsel in der Süddeutschen Zeitung ( " Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke, ...dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen"):
https://mail.google.com/mail/?ui=2&ik=f5a448af18&view=att&th=124774b0661b1799&attid=0.1&d
Fraglos eine sehr persönliche Sicht eines ehemailigen Richters, aber unwidersprochen und insofern vielleicht doch ein Grund zum Nachdenken! Dem Leser sei bei anhaltenden Zweifeln auch empfohlen:
Wolf-Alexander
Melhorn: Verzeichnis seiner Artikel über Rechts- und Machtmissbrauch in
der BRD,
mit Vorschlägen zur Systemänderung
http://www.melhorn.de/rechtsmissbrauch/index.htm
IV.1. Einführendes zur vorliegenden Sach- und Rechtslage
Als sich die Mutter von Nancy entschloss, gegen die Vorkommnisse im Falle ihrer Tochter strafrechtlich vorzugehen, rannte sie gegen eine Gummiwand!
Da wurde gutachterlich der, durch die Impfungen erst verursachte Schaden etwa zum geburtlicher Vordeffekt. Ausweislich der vorgelegten Fotos und diesem Internetbericht, der mit der Anzeige offiziell ebenfalls zu den Akten gegeben war, eigentlich nicht sein. Möglich wurde es, indem der professorale Gutachter - Ständiges Mitglied der sächsischen Impfkommission ( STIKO ) - Nancy nicht etwa erwartungsgemäß untersuchte, sondern statt dessen - wie alle Verfahrensbeteiligten nach ihm! - nach Aktenlage entschied!
Außerdem schickte die Staatsanwaltschaft die, als Beweismittel vorgelegten 13 Fotos einfach wieder an die Mutter zurück!
Die rechtliche Aufarbeitung des Falles Nancy begann dann damit, dass in der Klinik schon mal - im Nebenzimmer der Verwaltung! - die Krankenakte unauffindbar war. Nach der Strafanzeige gegen die Klinik fand sie sich aber glücklicherweise sofort wieder.
Diese, von der Anzeigeerstatterin (im Folgenden: AE ) unterzeichnete Strafanzeige gegen die privat geführte Kinderklinik wurde angesichts der notorischen Überlastung der Staatsanwaltschaften überraschend schnell und personell ungewöhnlich aufwendig bearbeitet. Beschäftigte sie doch offenbar ab Aufnahme der kriminalpolizeilichen Ermittlungen einen Oberstaatsanwalt und außerdem eine Staatsanwältin.
Nancy's Mutter wurde von der Kriminalpolizei dann volle sechs Stunden lang vernommen. Das Protokoll ihrer Vernehmung bekam sie jedoch auch auf Nachfrage nicht in Kopie ausgehändigt, sondern durfte es nur durchlesen und unterzeichnen.
Aber wer weiß schon nach einer mehrstündiger Protokollierung, was genau er alles so gesagt, was im Wortlaut Dritte protokolliert und er schließlich unterschrieben hat? Nancy's Mutter fasste daher im Schriftsatz vom 19.11.08 ihr Vorbringen nochmals zusammen und reichte zur Anzeige nach:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarzt.htm
Obwohl die ausführliche Anzeige bereits rechtsgültig unterzeichnet war, ließ die vernehmende Kriminalbeamtin trotzdem am 1.10.08 die AE am Ende der vielstündigen Vernehmung nochmals einen Strafantrag gegen die Kinderklinik unterschreiben. Als "Ereignis" des Strafantrages ist als Straftat angegeben :
"STGB "
229 fahrlässiger Körperverletzung
Verdacht ärztlichen Fehlverhaltens"
Der Strafantrag richtet sich nur gegen die Klinik-GmbH wegen
"bisher unbekannte Ärzte der ..... wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung."
Der Sinn dieser neuerlicher Antragsunterzeichnung erschließt sich nicht sofort. War das Wollen der AE doch von Anfang an eigentlich klar gewesen, denn in ihrer Anzeige hatte es geheißen:
" Tatsächlich soll das Verschwinden dieser Akte nach meiner Überzeugung vertuschen, dass - ausweislich der Erklärungen von Hern Dr. ..... - meine Tochter bereits vor ihrer Impfung durch Herrn Dr. .... gesundheitlich auffällig war, mir davon aber klinikseitig - warum immer - keine Kenntnis gemacht wurde. In diesem Unterlasen der behandelnden Ärzte sehe ich ein schweres Verschulden.Im Hinblick auf die, nur den Ärzten bekannte Vorschädigung meiner Tochter war dies nämlich die billigende Inkaufnahme einer möglichen Körperverletzung durch eine vorhersehbar anschließende Impfung, wie sie dann - Folge der Impfung durch Herrn Dr. .... - auch tatsächlich eintrat und schließlich zur Schwerstbehinderung meiner Tochter führte.
Diese unterlassene Aufklärung war ursächlich für den anschließenden Gesundheitsschaden meiner Tochter, denn sie verhinderte eine sachgemäße Betreuung meiner Tochter vor und nach der Impfung.
.....
Hätten mich die Ärzte pflichtgemäß über den ihnen, nach Erklärungen von Herrn Dr. ... bekannten Gesundheitszustand meiner Tochter und die sich daraus für das Kind möglicherweise ergebenden Folgen aufgeklärt, so hätte ich selbstverständlich deren Impfung zumindest vorläufig untersagt. Außerdem hätte ich Weiteres zur Abklärung der, nur für einen Arzt offensichtlichen Grunderkrankung veranlasst."
Der Kinderarzt war zu der Zeit somit gar nicht direkt angezeigt worden. Die Kriminalpolizei - Kommissariat für 'Gemeingefährliche Straftaten " - ermittelte anfangs nur gegen die Klinik.
Diese Beschränkung der Ermittlungen scheint missfallen zu haben und bedurfte dann wohl der ordnenden Hand eines Oberstaatsanwaltes. Fünf Tage nach dieser Vernehmung kam nämlich dieselbe Beamtin diesmal zu der AE nach Hause und sagte, es würden nun zwei getrennte Verfahren geführt und daher solle sie nochmals unterschreiben. Hier hatte offenbar 'höheren Orts' jemand umentschieden.
Die AE untrschrieb daraufhin nochmals die ihr vorgelegten zwei Anzeigen, bemerkte in ihrer rechtlichen Unerfahrenheit allerdings nicht, dass beiden Strafanträge gegen den Kinderarzt gerichtet waren, aber nicht gen au gleichen Inhalt und gleiches Datum hatten.
So hieß es am 1.10.09 im Strafantrag über die ursächliche Straftat:
"Strafantrag gegen/wegen:
Der Strafantrag richtet sich gegen: Dr. med.xxxxx
wegen: Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung"
Am 6.10.08 war das "Ereignis"der angezeigten Straftat nur noch ein "Verdacht auf ärztliche Pflichtverletzung". Dabei hatte es in der Erstanzeige der AE gegen die Klinik über den namentlich benannten Kinderarzt geheißen:
"Auch Herrn Dr. ..... trifft an dem Schadenseintritt allerdings eine erhebliche Schuld, denn er hätte meine Tochter in Kenntnis ihrer gesundheitlichen Ausgangslage gar nicht erst impfen dürfen. Erst recht nicht und dies auch noch mehrere Male! - mit einer sog. "6-fach-Impfung', von der ich heute erst weiß, dass sie offenbar schon damals zum Tod mehrere Kinder geführt hatte und offenbar deshalb inzwischen durch eine sog. '7-fach-Impfung' abgelöst wurde."
"StGB § 229 fahrlässigeKörperverletzung"
Das war aber vorliegend von niemand behauptet worden und bei einer Impfung ohnehin abwegig. Das konnte die rechtsunerfahrene AE natürlich nicht wissen! Sie unterzeichnet gutgläubig, was ihr vorgelegt worden war.Schließlich war die von ihr anfangs eingereichte und unterschriebene Erstanzeige unmissverständlich gewesen, was dann auch die 6-stündige Vernehmung bestätigte."... einem anderen, um dessen Gesundheit zu beschädigen, Gift oder anderere Stoffe beibringt, welche die Gesundheit zu zerstören geeignet sind...."( nachträgliche Hervorhebung )
Der Oberstaatsanwalt ging auf Feinheiten allerdings gar nicht erst ein, sondern stellte mit Verfügung vom 2.3.09 beide Verfahren "gegen Unbekannt ... wegen fahrlässiger Körperverletzung " erst mal gemeinsam ein.
Zusätzlich stellte am 18.3.09 auch noch eine Staatsanwältin - Az: 260 Js 1443/08 die Ermittlungen gegen den Kinderarzt ein:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarztEV.htm
Dagegen erhob die AE wiederum mit Schriftsatz vom 31.3.09 Beschwerde:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarztBeschwerde.htm
Zwar wurde daraufhin von der Generalstaatsanwaltschaft die Wiederaufnahme verfügt, doch half die Staatsanwaltschaft der Beschwerde nicht ab und - ohne auf das Beschwerdevorbringen der AE konkret einzugehen - stellte die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen das Verfahren daraufhin am 15.4.09 abschließend ein:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikGeneral1.htm
Im Ergebnis war dadurch der AE die Möglichkeit genommen worden, nach Einstellung des Verfahrens mittels eines Antrages auf Prozesskostenhilfe etwa noch ein Klageerzwingungsverfahren einzuleiten! Jedenfalls wurde ihr telefonisch von der Generalstaatsanwaltschaft auf Anfrage ausdrücklich erklärt, ein solches Klageerzwingungsverfahren sei bei fahrlässiger Körperverletzung rechtlich nicht möglich und damit für sie der Rechtsweg nun erschöpft!
Die, der AE bekannt gewordenen Schriftsätze sind jeweils im Wortlaut wiedergegeben.Auch sie sind aber keine Abrechnung mit Beteiligten, sondern zeigen lediglich ein System, das zwar den Begriff Rechtsstaatlichkeit wie eine Monstranz vor sich herträgt, solche aber gar nicht wirklich übt! Schade eigentlich!
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V. Die Anzeige gegen die Universitätskinderklinik
dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggUniklinik.htm
wegen
• dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy, durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.
VI.1. Persönliches Schreiben vom 30.11.09 an den Justizminister von Sachsen mit den Strafanzeigen gegen Staatsanwälte und den Sachverständigen
Wegen der, nach Ansicht der Betroffenen einseitigen Behandlung ihrer Anzeigen wandte sich die Betroffene mit obigem Schreiben persönlich an den Justizminister von Sachsen, Herrn Dr. Martens ( FDP ).
Dies sollte sicherstellen, dass der zuständige Fachminister überhaupt davon erfährt, was in seinem Ressort wie gehandhabt wird!
Dadurch sollte auch vorgebeugt werden, dass - wegen des 'Milliardengeschäftes Impfen' - politische Kräfte etwa über die Ministerialbürokratie 'regelnd' eingreifen. Kann in der BRD doch mittels Weisungsbefugnis heute durchaus in die scheinbar selbständigen Entscheidungen von Staatsanwaltschaften eingegriffen werden! Die Rechtsgeschichte der BRD kennt jedenfalls genügend Politikfälle, wo dies - selbst gegen den Willen der letztlich doch weisungsgebundenen Staatsanwälte! - auch so geschah!
Dass diese Überlegungen keineswegs hergeholten Phantasien der Betroffenen entsprungen waren, zeigt sich einem unvoreingenommenen Leser etwa an dem Erstaunen das Bundesgesundheitsministerium bei seiner Stellungnahme zu der Petition der Betroffenen
Hierzu
die
Stellungnahme des Gesundheitsministeriums
vom 2.9.09
und
die Erwiderung der Petentin .
Wegen der vor allem auch politischen Brisanz der hier angegriffenen Impfverhältnisse sollte durch erbetenes Mitwissen des Justizministers vor allem unterbunden werden, dass dieser möglicherweise von seiner Ministerialbürokratie offiziell gleichsam unwissend gehalten würde, um das weitere Tun oder Unterlassen Dritter nicht später als Minister politisch verantworten zu müssen.
Das Eingangssschreiben vom 22.12.09 ließ dann jedoch befürchten, dass möglicherweise genau so verfahren werde, wie es die Beschwerdeführerin befürchtet hatte. Die Angelegenheit war im 'Nahbereich des Ministers' zwar eingegangen, würde aber von dort zu Erledigung 'nach unten' durchgereicht werden.
Daher wies die Beschwerdeführerin im Schreiben vom 29.12.09 vorsorglich darauf hin:
"..... Sie haben mir freundlicherweise am 22.12.09 den Eingang meines Schreibens vom 30.11.2009 beim Ministerium und dessen Weiterleitung an die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen bestätigt.
.....Ersichtlich sollen die von mir dargelegten Vorgänge .. einer politischen Betrachtung entzogen bleiben, um sie im außerparlamentarischen Verwaltungsbereich erledigen zu können."
Mit Schreiben vom 13.1.2010 teilte ihr die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen daraufhin mit, die Ermittlungsverfahren gegen den Oberstaatsanwalt und die Staatsanwältin, sowie gegen den Staatsanwalt bei der Generalstaatswaltschaft Sachsen seien dem Leitenden Oberstaatswalt an der Staatsanwaltschaft Bautzen "zur weiteren Veranlassung" übersandt worden.
Obwohl nach behördenseitig dargelegter Zuständigkeit folglich eigentlich nur der Leitende Oberstaatsanwalt in Bautzen eine rechtliche Bewertung der Vorgänge hätte abgeben können, entschied dann aber doch ein Ministerialrat im sächsischen Justizministerium über die Strafanzeigen und die damit verbundenen Dienstaufsichtsbeschwerden. Er teilte bereits mit Schreiben vom 3.2.2010 mit:
" ...Auch unter Berücksichtigung Ihres weiteren Beschwerdevorbringens lässt sich eine fehlerhafte rechtliche oder tatsächliche Würdigung durch die Staatsanwaltschaft Bautzen oder den Generalstaatsanwalt des Freistaates Sachsen nicht erkennen.
Aus denselben Gründen ergibt sich erst recht kein Tatverdacht für eine vorsätzliche oder gar gefährliche Köperverletzung..."
Um die Rechtsstaatlichkeit des Vorgehens auch einem Laien verständlich zu machen, heißt es außerdem:
"Ergänzend weise ich Sie darauf hin, dass es dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz wegen der verfassungsrechtlichen Unabhängigkeit der Justiz verwehrt ist, strafrechtliche Ermittlungsverfahren politisch zu bewerten. Ihre Vermutung, man versuche den Sachverhalt Herrn Staatsminister Dr. Martens, dem im Übrigen Ihre Eingabe bekannt ist, vorzuenthalten, liegt daher neben der Sache. "
Natürlich ging es hier nun ohnehin zu keiner Zeit um eine "politische Bewertung" des angezeigten Geschehens, sondern ausschließlich um deren strafrechtliche Bewertung!
Es wird sich daher zeigen, welche Bedeutung es für den Fortgang der Ermittlungen haben wird, dass das Ministerium als Oberbehörde in eigener Entscheidung das Ergebnis der Unterbehörde bereits vorweg genommen hat.
Eigentlich hätte über diese Dienstaufsichtsbeschwerden erst beschieden werden dürfen, wenn zuvor die Entscheidung des Leitenden Oberstaatsanwaltes und möglicherweise - in der Beschwerde - auch die des Generalstaatsanwaltes von Sachsen vorliegen.
Damit wird es nach Ansicht der Anzeigeerstatterin nun Sache des Leitenden Oberstaatsanwaltes sein, das solchermaßen bereits positionierte Ministerium in einer gegenteiligen Entscheidung darüber aufzuklären, dass seine Bewertung der Fälle oberflächlich, sachlich und rechtlich falsch und damit unhaltbar ist.
VI.2. Petitition an den Sächsischen Landtag wegen unzulässiger Einflussnahme des Justizministeriums auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung im 'Fall Nancy'
Nachdem das Justizministerium des Freistaates Sachsen die Anzeigen von Nancy's Mutter wegen Rechtsbeugung gegen die am 'Fall Nancy' beteiligten Staatsanwälte dadurch gleichsam vorentschied, dass es die Dienstaufsichtsbeschwerden schon beschied, bevor über die Strafanzeigen entschieden sein konnte, sind den Staatsanwaltschaften in der Folge gleichsam die Hände gebunden.
Die Betroffene wandte sich daher mit einer Petition an den sächsischen Landtag, weil ihr menschenrechtswidrig die Bürgerrechte beschnitten worden waren.
VII. Dienstwege in Wahlkampfzeiten?
Die Beschwerde an die Generalstaatsanwaltschaft
in Dresden war zur Wahrung der Beschwerdefrist am 02.04.2009 in der Poststelle
meines Wohnortes von mir als Einschreiben aufgegeben worden. Sie kam jedoch
nach einigen Tagen 'Bearbeitungszeit' ungeöffnet mit dem Vermerk zurück:
„Empfänger/Firma unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln“
und „nur Polizeidirektion“.
Nun war das - mit gleicher Anschrift! - aber nicht die erste Beschwerde an die
Generalstaatsanwaltschaft! Die vorhergehende Beschwerde - siehe
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikGeneral1.htm
vom 13.03.2009 war ebenfalls bei der gleichen Poststelle als Einschreiben aufgegeben und von der Generalstaatsanwaltschaft dann bereits am 19.03.2009 beschieden worden. Die Anschrift der Generalstaatsanwaltschaft war damals so von der Staatsanwaltschaft telefonisch erfragt worden und die Dame am Telefon hatte damals nach zweimaliger Rückfrage versichert, dass dies auch wirklich die richtige Anschrift sei! Insoweit keine Überraschung, dass der damalige Brief vom 13.3.2009 dann auch ordnungsgemäß bei der Generalstaatsanwaltschaft eingegangen war!
Anders der Beschwerdebrief vom 2.4.09! Der kam - trotz gleicher Anschrift! - diesmal nach einigen Tagen als angeblich unzustellbar deshalb zurück, weil in Dresden die Anschrift der Generalstaatsanwaltschaft im Freistaat Sachsen nicht zu ermitteln sei! Zwar wäre es vielleicht möglich gewesen, in Dresden doch noch den Sitz der Generalstaatsanwaltschaft für Sachsen herauszufinden - aber das tat keiner! Statt dessen wurde überraschenderweise gefordert, den Brief an die "Polizeidirektion" zu schicken!
Nun hätte einer das Einschreiben dorthin auch gleich direkt weiterleiten können, tat dies aber nicht, wohl um keine Verletzung des Briefgeheimnisses zu provozieren! Schließlich war die Polizeidirektion dafür offensichtlich nicht zuständig! War das Einschreiben doch an die Generalstaatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen adressiert! Es war aus formaljuristischen Gründen daher wohl wichtig, dass die Absenderin selbst die Polizeidirektion und nicht mehr die Generalstaatsanwaltschaft°als Empänger angab.
Daher wohl bekam sie ihn einfach als unzustellbar zurück! Es ging bei diesem Dienstweg also möglicherweise darum, zu vermeiden, dass die Beschwerde sofort auf den Tisch der Generalstaatsanwaltschaft kam und von da aus dann neuerlich an die Staatsanwaltschaft zurückverwiesen werde? Wurde auf diese Weise in Wahlkampfzeiten also justizintern Politik betrieben?
Andererseits konnte niemand derartige Überlegungen angestellt haben, weil den Inhalt des 10-seitigen, ungeöffneten Briefes ja niemand kannte! Als Denkanstoß war er schließlich nur mehrere Tage lang in den Händen gehalten worden!
Inzwischen ist das Einschreiben mit einer anderen Anschrift wiederum an die Generalstaatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen geschickt worden. Vielleicht kommt der Brief jetzt dort an?
Alltagsprobleme mit einem behinderten Kind!
VIII. Ein Auto
In dieser Zeit unseres 'Spießrutenlaufes’ hatten wir allerdings im Dezember 2007 auch ganz außergewöhnliche Erlebnisse mitmenschlicher Hilfe.
So hatte ich bis Mai 2007 einen Renault Laguna Kombi, den ich allerdings abgeben musste, weil der TÜV fällig wurde. Nach dem Motto: bis dass der TÜV uns scheide!
Mit Nancy musste ich andererseits aber ständig irgendwo hin. Zwar hatte ich die Möglichkeit, mir gelegentlich mal ein Auto auszuleihen, aber auf Dauer ist das natürlich auch keine Lösung.
Also startete ich mehrere Anfragen bei Kreditinstituten. Zuerst natürlich bei der Bank, über die ich bis dahin alle meine Fahrzeuge finanziert hatte. Ich schilderte der Sachbearbeiterin meine Situation und hoffte, sie könne mir helfen.
Aber sie lehnte ohne jede Rückfrage ab, weil ich als Hartz IV-Empfängerin nicht kreditwürdig sei. Damit hatte sie objektiv zwar recht, aber ich machte wiederum geltend, dass ich doch schon so lange Kunde bei der Bank sei und immer anstandslos meine Kredite bezahlt hätte. Sie bestätigte mir das auch, meinte aber, als Hartz IV-Empfängerin sei selbst mit einem Bürgen ein Kredit unmöglich, da ich ja nun wohl kein Geld mehr übrig hätte.
Als nächstes ging ich zu meiner Hausbank. Auch wurde mir aber sofort erklärt, dass ich mit Hartz IV nicht mehr kreditwürdig sei und selbst mit einem Bürgen daher auch hier keinen Kredit bekommen könne. Bei Hartz IV könne mir gar nicht genug übrig bleiben, um diesen Kredit abzuzahlen. Mein Argument, bis jetzt sei mir das aber doch auch möglich gewesen, denn ich hätte schließlich immer pünktlich die Raten für den Renault gezahlt, ließ sie nicht gelten. Dabei hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie mir gar nicht recht zuhörte, denn – obwohl es für den Kredit nicht reichen sollte! – plötzlich bot sie mir als Hartz IV-Empfängerin diverse Altersvorsorgeanlagen an.
So bekam ich bei den Banken eine Abfuhr nach der anderen. Kaum zu glauben, aber in der BRD können es sich Banken – teilweise sehr bekannte Institute! - leisten, Kredite überhaupt erst dann zu geben, wenn der Kunde ein monatliches Mindesteinkommen von etwa 1500,00 Euro netto hat. Jedenfalls wurde mir wörtlich angeboten, sofort Kunde zu werden, wenn etwa diese Summe jeden Monat auf meinem Konto eingehe. Dieselben Banken fand ich später als zerzauste Spekulanten des Bankdesasters 2008 genannt!
Auch die AOK und der Rententräger sahen sich außer Stande mich zu unterstützen. Schon irgendwie traurig, in einem angeblichen Sozialstaat. Schließlich konnte ich nun überhaupt nichts für den Zustand meiner Tochter, sondern war nur stets bemüht, diesen zu lindern, und wenn ich vermeiden wollte, dass mein Kind – für den Staat dann wesentlich teuer! – in ein Heim gesteckt wurde, so musste ich eben mit meinen beschränkten Mitteln selbst versuchen, aus dieser unverschuldeten Notsituation heraus zu kommen – und dazu wiederum brauchte ich wenigstens einen Kredit!
Glücklicherweise erhielt ich dann jedoch irgendwann einen Tipp von einer Mutti, der es ähnlich ergangen war. Sie hatte ihr Fahrzeug über Stiftungen, also Spendengelder, finanzieren können und meinte, sie habe das auch nur für ihr Kind gemacht. Wäre ihr Junge gesund, bräuchte sie kein Auto! Damit hatte sie zwar durchaus recht, aber etwas blöd kam ich mir trotzdem vor, als ich ‚betteln’ ging - und daran hat sich bis heute nichts geändert! Es ist einfach erniedrigend, so offen ausgegrenzt zu werden, weil das eigene Kind krank ist und man es trotzdem nicht im Stich lassen will und daher auf ein eigenes, geregeltes Einkommen verzichten muss – mit dem ich dann kreditwürdig gewesen wäre!
Der weitere Verlauf meiner Geschichte
zeigte mir allerdings, dass es aber doch noch Menschen gibt, die ohne Wenn und
Aber helfen!
Das begann beim Autohaus, dessen Verkäufer mir half, obwohl sein Chef meines
Wissens gar nicht für diese Aktion war, denn als Hartz IV Empfängerin
war ich auch in einem Autohaus nicht gern gesehen,
Ohnehin hätte ich nicht gedacht, so lange suchen zu müssen, um überhaupt ein Autohaus zu finden, denn überraschenderweise war manchem die vorgegebene Summe von 10000,00 bis 12000,00 Euro zu gering, um auch nur im Computer nachzusehen, ob ihnen ein solches Fahrzeug zur Verfügung stand. Erst im letzten Autohaus befragte der freundliche Verkäufer den Computer und dachte mal nach. So kam er darauf, dass demnächst ein Leasingfahrzeug zurückgegeben werde, das genau das richtige für uns sei. Ein Volkswagen T5, der vorher als Taxi gefahren wurde. Ich war begeistert, denn der ist groß, und ich bekomme alles in den Kofferraum!
Deshalb erklärte ich dem Verkäufer sofort die weiteren Schritte, die ich nun unternehmen müsse, um das Geld für dieses Auto zu bekommen. Sagte allerdings auch, dass ich nicht wisse, wie lange das dauern werde. Dennoch bat ich, das Fahrzeug so lange zurück zu halten. Er stimmte zu und wollte nur auf dem Laufenden gehalten werden.
Das sollte dann allerdings doch noch lange dauern, was ich aber vorher nicht wusste. Jedenfalls war ich sehr froh darüber, dass mir der hilfsbereite Verkäufer vertraute und Geduld hatte.
Als Nächstes ging zur 'Volkssolidarität’ in B. Dort kenne ich eine Mitarbeiterin. Zu ihr ging ich und erzählte meine Geschichte. Sie war zwar skeptisch, versprach mir aber zu helfen.
Dafür schrieb ich auf, wie ich überhaupt in diese Situation gekommen war, nun ohne Auto dazustehen. Sie schickte diese Geschichte mit einem Anschreiben an über 180 Stiftungen. Ihre Kollegen haben sie dabei dankenswerterweise unterstützt.
Alle gemeinsam mussten wir danach warten und warten und warten! Die ersten Antworten waren zwar überwiegend Absagen und eigentlich konnte keiner mehr so richtig daran glauben, dass es überhaupt funktionieren werde, aber dann hatten wir es plötzlich doch geschafft! Die Zusagen reichten, das Auto bezahlen zu können!
Alle haben sich mit uns gefreut, am meisten aber Nancy. Hatte sie doch jetzt ein richtig großes Auto und einen neuen Kindersitz von der AOK!
So konnte ich nach fast 4 Monaten unser >’neues’ gebrauchte Auto zulassen!. Ein tolles Gefühl. Ich war froh und erleichtert und bin weiterhin sehr, sehr dankbar. Zumal auch die endgültige Kaufabwicklung noch mit großem Aufwand verbunden war, den mir aber die Damen des Autohauses, zusammen mit meiner Bekannten, weitestgehend abnahmen.
Etwa im Februar 2008 war die ganze Sache dann erledigt! An dieser Stelle daher nochmals mein riesiges Dankeschön an alle, die mich so unterstützt haben!
Vor allem aber danke ich den Stiftungen, die zusammen diesen Fahrzeugkauf überhaupt erst möglich machten:
Wilhelm Oberle
Stiftung
BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Johann Wolfgang
Langguth-Stiftung
Clarence u. Emma Mielech Stiftung
Alfred Brenner Stiftung für hilfsbedürftige Menschen
Heinrich Busch Stiftung Aktion 2000
Hans und Gretchen
Tiedje-Stiftung
Stiftung Lichtblick
Dr. Alois-Stankiewicz-Stiftung
Diese selbstlose Bereitschaft war mir in meiner schwierigen Situation jedenfalls
eine große und wichtige Hilfe, die mir vor allem auch gezeigt hat, dass
es wichtig ist, nicht aufzugeben und darauf zu vertrauen, dass es irgendwo immer
auch Menschen gibt, die helfen.
Heute gewiss keine Selbstverständlichkeit!
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IX. Anwaltssuche für mein impfgeschädigtes Kind
Im Juli 2007 war ich wegen Nancy das erste Mal bei einem Anwalt. Er war mir im Bereich Medizin- und Arzthaftungsrecht als sehr erfahren empfohlen worden. Von einer Person, die in einer Arztpraxis arbeitet und mir sagte, diese Kanzlei habe schon sehr viel erfolgreich für Patienten durchgeboxt.
Also ließ ich mir einen Termin geben und erzählte dem Anwalt unsere Geschichte. Alles, was ich damals eben über den Fall von Nancy so wusste. Auch wenn das nicht viel Greifbares war. Eigentlich wusste ich damals nur sicher, dass es schon Todesfällen durch Impfen gegeben hat. Auch wusste ich, dass ein kranker Mensch nicht geimpft werden sollte! Außerdem wies ich den Anwalt in Nancy’s Fall auf die bisherigen Ungereimtheiten im Verhalten der Ärzte hin.
Rechtsanwalt F. hörte aufmerksam zu und erklärte mir dann, dass es, so oder so. immer ein schwieriger Kampf werde, denn entweder sei der Arzt zu verklagen oder die Pharmaindustrie. Er erklärte mir dann noch viel Juristisches, an das ich mich aber nicht mehr richtig erinnere. Da war von Fristen die Rede und wer beweispflichtig ist, wenn etwas falsch gemacht sein soll. Die Hauptsache sei aber, erst mal den Weg 'von ganz unten her zu begehen’ und das heiße, den Fall zunächst mal der Krankenkasse vorzutragen und diese um finanzielle Unterstützung bei einer Klage zu bitten. Schließlich sei es ja auch in ihrem Interesse, die Ursachen für die Erkrankung meiner Tochter aufzuklären.
Danach solle ich mich dann an die Schlichtungsstelle der AOK wenden. Der Anwalt sagte, dass außer einer Anhörung dort in der Regel dann zwar auch nichts passiere, aber damit hätte ich dann doch bessere Chancen, wenn ich Prozesskostenhilfe beantrage. Dann könne nämlich geltend gemacht werden, dass alle, für mich kostenlosen Versuche eine friedlichen Klärung ergebnislos ausgeschöpft seien. Das mache bei Gericht einen besseren Eindruck!
Also tat ich gutgläubig, wie mir geraten wurde und schrieb zunächst mal Nancy’s Geschichte auf. Mit der Bitte, sich dieses Schreiben genau durchzulesen, schickte ich es an die AOK und wies darauf hin, dass es ja sicher auch für die AOK von erheblichem Interesse sein werde, eine solche Klärung herbeizuführen. Dabei bat ich auch um finanzielle Unterstützung für den Fall, dass ein Prozess notwendig werde.
Eine Antwort erhielt ich nicht!
Daraufhin sandte ich die Unterlagen an die Schlichtungsstelle der AOK, mit der Bitte um eine Entscheidung.
Wieder passierte wochenlang nichts! Es kam nicht mal eine Eingangsbestätigung und ich kam mir inzwischen reichlich dumm vor! Hatte ich doch alles getan, was der Anwalt geraten hatte.
Irgendwann fragte der Anwalt dann nach dem den Stand der Dinge, woraufhin ich ihm telefonisch mitteilte, bislang noch nicht mal eine Eingangsbestätigung erhalten zu haben.
Er riet mir daraufhin, einfach bei der Schlichtungsstelle anzurufen und nachzufragen. Das tat ich auch, aber dort hieß es nur, bei ihnen sei kein Brief eingegangen. Es liege auch nichts im Computer oder der Ablage.
Ich war natürlich völlig entgeistert! Erst recht, als mir die Dame am Telefon sagte, ohnehin müsse erst ein Schreiben der Haftpflichtversicherung des Arztes vorliegen, bevor sie tätig würden. Ohne ein solches Anschreiben werde kein Antrag bearbeitet, egal, wie sich die Haftpflichtversicherung im Einzelnen äußere. Jedenfalls sollte ich jetzt erst mal vom Kinderarzt eine Stellungnahme fordern und ihnen diese dann mit meinem Anschreiben nochmals schicken. Dass auch dies in meinem Fall nicht 'der richtige Weg' war, sondern nur die formale Darlegung des üblichen Ablaufes vor dem Schiedsgericht erfuhr ich jedenfalls nicht!
Der Kinderarzt ignorierte zunächst jedoch mein Schreiben. Also schrieb ich ihn nach einigen Wochen nochmals an. Diesmal allerdings per Einschreiben und siehe da, es meldete sich seine Haftpflichtversicherung!
Diese teilte mir mit Schreiben vom 11.02.2008 allerdings nur mitteilte:
„…Wir haben den Vorgang eingehend mit Herrn Dr. V. erörtert. Ihre Tochter Nancy ist gemäß den geltenden Impfempfehlungen ordnungsgemäß geimpft worden. Anhaltspunkte für das Bestehen von Schadensersatzansprüchen gegen unseren Versicherungsnehmer sind nicht ersichtlich….“.
Das sah nun allerdings etwas anders aus, als ich nach dem Gespräch mit dem Rechtsanwalt erwartet hatte! Daher ging ich mit diesem Schreiben wieder in die Anwaltskanzlei, saß diesmal aber einem anderen Anwalt gegenüber.
Mein Eindruck mag mich getäuscht haben, auch weil ich mich in Rechtsfragen nicht auskenne, aber mir schien es, als wolle mir der neue Anwalt erst mal meinen Vorwurf der Körperverletzung an Nancy durch den Arzt ausreden. Alles andere mehr oder weniger eigentlich auch! Als er mir dann noch sagte, er gehe mit seinem kleinen Sohn ebenfalls zu diesem Kinderarzt, ging ich kurz darauf wieder.
Von meiner Absicht, gegen den Kinderarzt rechtlich vorzugehen, musste ich kurz danach aber ohnehin ablassen, da es Nancy gesundheitlich zunehmend schlechter ging– siehe:
Sechsfach-Impfungen' und mögliche
Folgen - Aus dem Berufsalltag bundesdeutschen Impfens
Ein abschreckender Impfschaden und der Versuch seiner rechtlichen Aufarbeitung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/
Als ich schließlich wieder aus der REHA-Klinik in K. zurückkam - völlig verändert und doch glücklich darüber, dass Nancy überhaupt noch lebte und außerdem einen erfolgreichen Behandler hatte! - ging ich erneut auf Anwaltssuche. Hatte ich doch inzwischen meine Naivität bezüglich anwaltlicher Erwartungen verloren und vor allem einen wesentlich besseren Wissensstand über das Impfen,seitdem Nancy erfolgreich auf Impfschaden behandelt wurde.
Als nächstes wurde mir ein Anwalt empfohlen, der den Ruf hat, an einer Sache richtig dran zu bleiben. Auch er erklärte mir aber schon im ersten Gespräch, eine Körperverletzung durch den Arzt sei nicht nachweisbar und riet mir, den gleichen Weg zu gehen, wie das zuvor schon der erste Rechtsanwalt getan hatte.
Eine konsequente Vertretung von Mandanteninteressen hatte ich mir jedenfalls anders vorgestellt. Das Gehörte enttäuschte mich daher sehr.
Rechtsanwalt S. beließ es jedoch nicht bei dieser Belehrung, sondern wurde richtig für mich tätig, indem er sich mit der Haftpflichtversicherung des Kinderarztes in Verbindung setzte und versuchte, eine Zurückstellung der Verjährungsfrist zu erwirken. Das machte zunächst auch durchaus Eindruck auf mich, war aber nach meinem heutigen Kenntnisstand wohl nur Aktionismus für mich als die dumme Mandantin. Die Versicherung antwortete denn auch nur kurz und bündig: „Unserem Schreiben vom 11.02.2008 ist nichts hinzuzufügen.“
Dieser Stellungnahme der Haftpflichtversicherung wurde mir dann vom Anwalt zugeleitet. Dem legte er aber ein eigenes Schreiben bei, in dem er mich wissen ließ, dass aufgrund dieser Antwort der Haftpflichtversicherung meine Situation nun aussichtslos sei. Eine Verjährung der Ansprüche könne jetzt nämlich nur noch durch Einleitung eines Gerichtsverfahrens vermieden werden! Der Sachverhalt sei jedoch in keiner Weise geeignet, die Erfolgsaussicht einer Klage auch nur abzuschätzen. Da ich nicht rechtsschutzversichert sei, halte er aus Kostengründen ein gerichtliches Verfahren daher nicht für angezeigt. Es sei auch davon auszugehen, dass mir aufgrund des bisherigen Sachverhaltes vom Gericht keine Prozesskostenhilfe bewilligt werde.
Nach diesen, mir anwaltlich dargelegten „Erfolgsaussichten“ wollte ich dann auch tatsächlich aufgeben!
Inzwischen war ich jedoch von Dritten auf einen 'Gutachter’ in Impfschadenprozessen aufmerksam gemacht worden, der für Impfgeschädigte prozessual schon erfolgreich war. Ich wusste damals nicht, dass ein Gutachter solche Prozesse gar nicht führen kann, sondern das immer nur einem Anwalt erlaubt ist!
Aber ich hatte immerhin wieder etwas, woran ich glauben konnte und telefonierte daher auch mit diesem 'Gutachter’. Er wiederum riet mir – anders als die bisherigen Anwälte – von Nancy zunächst mal alle Akten der Krankenhäuser und Ärzte zusammenzutragen.
Das Beschaffen der Akte der Geburtsklinik war dann auch kein Problem. Anders die Akte des Kinderarztes, der mir diese nur persönlich übergeben wollte.
Zu diesem Gespräch hatte ich glücklicherweise einen Zeugen mitgebracht. Der Kinderarzt wollte mir nämlich tatsächlich einreden, ich hätte bislang nie einen Verdacht auf Impfschaden geäußert. Außerdem sei Nancy bereits auffällig gewesen, als sie mit 8 Wochen damals wegen der Bronchitis im Kinderkrankenhaus B. war. In seiner Akte stehe jedenfalls nichts von einem Impfschaden! Ich hätte doch aber auch mal was sagen können! Dann hätte er ganz anders reagiert….
Ich glaubte, nicht recht zu hören und stellte klar, dass ich von diesem Verdacht bereits gesprochen hätte, seitdem Nancy etwa 5 Monate alt ist. Und zwar mehr als ein Mal und auch nicht nur bei ihm! Außerdem überrasche es mich, dass es plötzlich schon vor den Impfungen Auffälligkeiten geben haben soll! Warum habe dann niemand mit mir darüber gesprochen?
Der Kinderarzt gab sich erstaunt. Ob ich denn nicht den Abschlußbericht des Krankenhauses gelesen hätte?
Dem hielt ich entgegen, dass es doch wohl nicht Sache des Patienten oder eines Angehörigen sei, einen solchen Abschlußbericht an den Arzt überhaupt zu lesen! Ob es nicht vielmehr Aufgabe der betreffenden Ärzte gewesen sei, zu solchen 'Auffälligkeiten’ unmissverständlich und sofort etwas zu sagen und nicht fast ein Jahr lang offenbar fälschlich zu behaupten, mein Kind sei kerngesund!
Nach weiteren widersprüchlichen Entgegnungen und mit deutlichem Zittern seiner Hände übergab mir der Kinderarzt aber schließlich doch die Akte. Wenn auch mit den Worten: „Frau G…., was denken Sie denn bitte, wer Ihnen das mit dem Impfschaden glauben wird, wenn in dieser Akte nichts steht?“
Am meisten hat mich übrigens sein hämisches Grinsen aufgeregt! Aber ich ließ mir nichts anmerken, nahm die Akte und erwiderte ihm nur, darüber möge er sich keine Gedanken machen.
Mein nächster Weg führte mich direkt ins Krankenhaus B. Dort trug ich mein Anliegen vor und nach einigem Hin und Her sollte ich die Akte 4 Tage später abholen.
Daraus wurde aber nichts! Am bewussten Tag bekam ich einen Anruf und man teilte mir mit, die Akte sei nicht mehr da! Ich fing an zu lachen und fragte ob man mich für dumm verkaufen wolle?
Nach Einreichung einer Strafanzeige gegen die Klinik, noch in derselben Woche bei der Kripo in B., war die Akte ein paar Tage später zufällig wieder da! Ich holte sie mir ab und konnte ihr entnehmen, dass mich der Kinderarzt getäuscht hatte! Jedenfalls stand darin nichts davon, dass bei Nancy jemals irgendwelche Auffälligkeiten feststellt worden seien!
Die übrigen Akten bekam ich dann problemlos.
Den mir empfohlenen 'Gutachter’, mit dem ich telefoniert hatte, habe ich dann allerdings auch nicht mehr bemüht, nachdem ich aus dem Internet erfuhr, dass er in Wahrheit ein Rechtsanwalt ist, gegen den wohl ein Urteil wegen Betruges vorliegt.
Rechtsanwalt S., der sich so bei der Haftpflichtversicherung des Kinderarztes so eingesetzt hatte, schrieb ich daraufhin brav von all dem. Er antwortete mir: Da ich mich nicht wie vereinbart bei ihm gemeldet hätte, wenn es Neuigkeiten gibt, gehe er davon aus, dass seine Tätigkeit nicht mehr notwendig bzw. erwünscht sei. Ich bezahlte seine anwaltliche Honorarforderung und 'hakte’ auch diesen Anwalt ab.
Nancys Logopädin berichtete ich gesprächsweise über diese 'Erfolge' meiner Anwaltssuche, und deren Tochter empfahl mir daraufhin einen Anwalt, bei dem sie damals ihre Lehre gemacht hatte. Er sei spezialisiert auf Arzthaftungsrecht und ein sehr guter Anwalt! Auch Nancy’s Heilpraktiker kennt diesen Anwalt und riet mir, es ruhig mal bei ihm zu probieren. Als ich dann auch noch eine rechtswissenschaftliche, kritische Ausarbeitung von ihm las, dachte ich mir: Endlich genau der Richtige! Im Mai diesen Jahres schicke ich ihm Nancy’s Geschichte, die inzwischen im Internet nachzulesen ist, mit der Bitte, den Fall zu übernehmen. Wegen der s.E. geringen Aussicht auf Erfolg und meiner finanziellen Situation lehnte mir ein Anwalt dieser Kanzlei eine Übernahme dann jedoch ab.
Im Juli diesen Jahres kontaktierte ich daraufhin eine Rechtsanwältin, die nach eigenen Angaben seit nunmehr 35 Jahren und mit relativ großem Erfolg Impfschadenfälle bearbeitet. Sie ließ sich Nancy’s Geschichte berichten und fragte mich auch, was ich bisher alles unternommen hätte.
Sie hörte sich alles an, bat aber dann um Verständnis, dass sie einen solchen Fall „nur von Anfang an“ vertrete oder gar nicht! Denn es sei sehr schwierig, wenn im Vorfeld einer Verfahrensübernahme schon so viel unternommen und dabei wohl auch Fehler gemacht wurden. Welche, sagte sie allerdings nicht!
Bei dieser Ablehnung hatte ich aber das Gefühl, dass der finanzielle Aspekt kein Thema war. Sie bot mir sogar an, sie bei Fragen anzurufen, doch müsse sie eine anwaltliche Vertretung ablehnen.
Für mich bleibt allerdings unverständlich, warum ich mir keinen anderen Anwalt mehr suchen kann, wenn sich ein Kollege als ungeeignet für den Fall erwiesen hat. Nach meinem persönlicher Eindruck wollte diese Anwältin jegliche Konfrontation vermeiden, um 'keinen Ärger' zu bekommen. Dabei wäre nach meinem Verständnis gerade dann ein Anwalt wichtig!
Aber ich gebe nicht
auf! Es wird sich wohl noch ein Anwalt finden, der die Interessen meiner Tochter
so vertritt, wie es erforderlich und nach meinem heutigen Wissensstand wohl
auch möglich ist. Auch der Heilpraktiker hatte sich selbstlos bereit erklärt,
Nancy zu helfen und das dann auch wahr gemacht! So jemand wird sich hoffentlich
auch noch vom Berufsstand der Rechtanwälte finden …
X. Zufälle oder lebt die STASI noch?
Es fing damit an, dass ich mit dem Thema Impfschaden - speziell dem meiner Tochter
Nancy - öffentlich umgehe. Als ich nämlich Ostern 2008 befürchten
musste, dass Nancy die schulmedizinische Behandlung nicht überlebt, bat
ich einen Heilpraktiker aus Ellwangen um Hilfe. Dessen rascher Behandlungserfolg
bestätigte mir dann die Richtigkeit meines jahrelangen Vorbringens bei
den Ärzten, dass Nancy offenbar einen Impfschaden habe.
Mit dieser Geschichte gehe ich seither offen um. Auch gegenüber Ärzten und Behörden. Anfänglich waren es nur Diskussionen mit den Ärzten, dann folgten mein Internetauftritt, diverse Strafanzeigen gegen Ärzte, eine Petition beim Bundestag und schließlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Gutachter und drei der verfahrensbeteiligten Staatsanwälte.
Schon als mit Nancy noch in Kur war, verschwand jedenfalls meine Post, die mir der Heilpraktiker dort hingeschickt hatte - http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm . Dazu muss ich klarstellen, dass eine Behandlung durch diesen Heilpraktiker jeweils per Post bzw. Telefon stattfindet. Obwohl er seit Ostern 2008 Nancy fast unfassbar erfolgreich behandelt, hat er Nancy bisher nie persönlich gesehen.
Nachvollziehbar jedenfalls aus meiner Sicht, welche Bedeutung es daher für den Behandlungsausgang haben konnte, wenn meine Berichte, die ich ihm schicken musste, ebenso nicht ankamen, wie die Antworten des Heilpraktikers, die wiederum er mir für Nancy’s Behandlung zunächst in die Kureinrichtung und später dann nach Hause schickte. Dass dies überhaupt geschah, war für mich jedenfalls deshalb so ungewöhnlich, weil ich anfangs immer auch meinen Absender auf die Umschläge geschrieben hatte, so dass meine Post - bei falscher Anschrift - mühelos hätte zurückgeschickt werden können.
Es ging dann nach dem Kuraufenthalt meiner Tochter damit weiter, dass plötzlich auch Post an andere Empfänger verschwand, die mit dem Impfschaden meiner Tochter zu tun hatten. Ich hatte den Eindruck, als ob meine Post gleichsam überwacht werde!
Beweisen konnte ich das jedoch nicht, denn auf meine Anfrage bei der Post hieß es, zwar gebe es die Möglichkeit eines Nachforschungsauftrages, doch koste der etwa 20,00 Euro pro Brief und außerdem müsse man dann genau angeben, wann und wohin der Brief ging. Solche Angaben konnte ich natürlich nicht machen, denn ich hatte ja derartiges in der BRD nicht erwartet gehabt, sondern meine Post jeweils eben ganz selbstverständlich einfach zur Post gebracht.
Bis heute sind so etwa 25 Briefe verschwunden! Inzwischen schicke ich daher alles, was mit dem Impffall zu tun hat und etwa an bestimmte Behörden geht, als Einschreiben.
Mit dem Heilpraktiker habe ich mehrfach darüber gesprochen, aber er beschwichtigte mich. Das sei seines Erachtens auch in der BRD nicht ungewöhnlich. Schließlich würden er und ich mit diesem Internetauftritt möglicherweise ‚manchem auf die Füße’ treten. Das wecke nun mal Neugier!
Es ging jedenfalls damit weiter, dass auch mein Handy nicht mehr richtig ging, denn meine Gespräche wurden teilweise schon nach wenigen Sekunden unterbrochen. Das geschah über einen Zeitraum von etwa 3-5 Wochen und ausschließlich dann, wenn ich in meiner Wohnung telefonierte. Es widerfuhr auch meinen Besuchern, die von mir aus telefonieren wollten.
Auch darüber sprach ich mit dem Heilpraktiker. Er lachte aber nur. Er habe vor Jahren wegen einer anderen, politischen Sache s.E. Ähnliches erlebt. Auch damals sei eine Zeitlang sein Telefon ‚gestört’ gewesen und es habe jedes Mal geknackt, wenn er abhob, als schalte sich ein Gerät an. Das höre aber irgendwann wieder auf. Sicher lasse dann eine unbekannte Neugier wieder nach! Wir täten schließlich nichts Unrechtes! Er jedenfalls halte dies in meinem Falle eher für den Versuch Unbekannter, mich wohl einschüchtern zu wollen. Ich solle dadurch vielleicht glauben gemacht werden, so überwacht zu werden, wie das mal die STASI gemacht hatte - und 'manche alte Leitung liegt da vielleicht ja auch noch im Mauerwerk’.
Dabei beließen wir es dann beide, auch wenn es heute noch gelegentlich in der Leitung knackt. Vor allem dann, wenn ich mit dem Heilpraktiker telefoniere.
Da ich meinen Vertrag bei Vodafone habe, versuchte ich aber trotzdem, den Kundendienst zu erreichen. Dazu wiederum musste ich allerdings die Wohnung verlassen, um telefonieren zu können. Daher wunderte es mich nicht, dass bei Vodafone aber kein Fehler im System vorlag. Man könne sich das nicht erklären, hieß es dort.
Wegen dieser Schwierigkeiten, zu dem Heilpraktiker den mir, für die Behandlung meiner Tochter so wichtigen Kontakt zu halten, legte ich mir dann im August 2008 einen Internetanschluß zu.
Das funktionierte störungsfrei bis etwa Dezember 2008! Dann begannen allmählich Verbindungsstörungen der Art, dass ich beim Lesen meiner E-Mails vom Internet getrennt wurde.
Diese Störungen gab es immer häufiger, so dass ich den Computer letztlich nicht mehr dafür nutzen konnte, wofür ich ihn eigentlich angeschafft hatte. Zwar konnte ich auf dem PC meine Berichte schreiben, aber diese dann nicht als E-Mail an den Heilpraktiker verschicken. Umgekehrt konnte ich von ihm aber auch keine E-Mails mehr empfangen! Es musste also wohl an meinem Anschluss liegen!
Daraufhin bin ich zu den 'unmöglichsten’ Zeiten - etwa nachts - im Internet gewesen, um meine E-Mails abzurufen, Aber auch das ging dann nicht immer!
Die Telekom reagierte auf meine diesbezüglichen Beschwerden erst, als ich schließlich damit drohte, die Grundgebühr zurückzubuchen, da ich so nicht nutzen könne, wofür ich jeden Monat 30,00 Euro bezahle. Noch am gleichen Abend rief mich die Störungstelle an und wir haben telefonisch etwa 90 Minuten erfolglos versucht, den Fehler zu finden. Der freundliche Herr sagte mir schließlich, mehrere Prüfungen meiner Leitung hätten ergeben, dass jedenfalls die Verbindung bis in meine Wohnung in Ordnung sei. Der Fehler liege daher vermutlich im Computer.
Ein Mitarbeiter der Firma, bei der ich den Computer gekauft hatte, prüfte daraufhin vor Ort. Seltsamerweise stürzte ihm bei dieser Prüfung jedoch sein eigener Computer ab! Daraufhin sah er mich verblüfft an und sagte, das hätte er noch nie erlebt. Er veränderte jedenfalls irgendetwas in einem Programm meines Computers und danach ging alles erst mal wieder.
Doch seit einigen Wochen
habe ich nun erneut ein Problem mit dem Versenden meiner E-Mails. Schicke ich
dem Heilpraktiker eine E_mail, ist diese unzustellbar! Oder es verschwinden
die Anhänge meiner E-Mail an ihn. Diese Anhänge sind in meinem Postausgang
allerdings da und gehen demnach erst auf dem Weg zu diesem, einen Empfänger
verloren. Wie auch immer und warum auch immer! Inzwischen habe ich mir damit
beholfen, dass Dritte meine Mails an den Heilpraktiker verschicken. Seither
kommen sie wenigstens bei ihm an.
S. G.
X.1. Anfügung von dipl. rer. pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker
Die obigen Feststellungen bestätige ich. Erfahrungsgemäß macht es jedoch keinen Sinn, sich über solche Vorgänge all zu viel Gedanken zu machen. Sie werden hier daher auch nur erwähnt, um dem Leser darzulegen, womit man möglicherweise rechnen muss, wenn man sich darauf einlässt, eine solche Sache zu unterstützen, wie ’den Fall Nancy’.
Selbst wenn es allerdings tatsächlich so wäre, wird sich das irgendwann aber erledigen. Einfach schon deshalb, weil es m.E. zu aufwendig ist, einige Telefonate mit mir abzuhören und meine E-mails zu lesen. Beides liefert keine Informationen, die bei mir so nicht auch im Internet nachzulesen sind!
Allerdings soll ohnehin niemand glauben, dass heute wirklich noch Leitungen 'knacken', wenn jemand wirklich überwacht wird. Aber wenn nichts 'knackt', weiß ein Überwachter eben auch nicht, dass er überwacht wird - und lässt sich folglich ohne 'verräterische Knacken' eben auch weniger einschüchtern!
Vielleicht 'knackte' es also deshalb auch im Fall Nancy! Aus alten Spielfilmen kennt man das ja und es wird auf manchen Betroffenen wohl auch heute noch dieselbe Wirkung haben! Ossis haben damit ja ihre besonderen Erfahrungen gemacht!
Wegen meines Sarkasmus sei mir nun aber kein Ossi böse. Ähnliches habe ich in der alten BRD als Wessi auch erlebt! Galt ich doch - siehe etwa den Artikel Ellwangen - das Bürgerbegehren - Parlamente in einem Spendenskandal? - Mitte der 80-er Jahre auch der lokaten CDU-Prominenz einige Zeit deshalb als eine Art 'Staatsfeindersatz', weil ich es wagte, mich gegen ihren politischen Willen all zu beharrlich für den Erhalt eines 500-jährigen Ellwanger Altenheimes einzusetzen. Sogar in Gewahrsam kommen sollte ich nach dem Willen einiger dieser Herren, als ich, mit dem Einverständnis dieses Heimbewohners, trotz Hausverbotes der Stiftumg einen alten Herrn in seinem Zimmer besuchte.
Nachdem er das in seiner Funktion als örtlicher Polizeichef offiziell jedoch abgelehnt hatte, erklärte mir der Leiter der Ellwanger Schutzpolizei bedauernd, er müsse mich trotzdem in Gewahrsam nehmen, wenn dies nun 'von oben' ausdrücklich von ihm verlangt werde.
Tatsächlich wurde er dazu dann auch ausdrücklich aufgefordert, doch ließ das schließlich doch der damalige Leiter des Ellwanger Ordnungsamtes nicht zu, weil das nun doch 'eine Nummer zu groß' sei, wie mir der Polizeichef erleichtert sagte. Schließlich war die überregionale Presse dabei. Damals 'knackte' es auch monatelang in meiner Telefonleitung.
Der Leser mag solche Betrachtungen im Falle Nancy ohnehin für übertrieben und psychotisch halten! Dafür wiederum bin ich allerdings weniger der Typ und ebenso schätze ich auch die anderen Beteiligten ein! Wer das denkt, der unterschätzt meines Erachtens die Wut bei den Betroffenen, was ihrem Kind und auch ihnen durch das Impfen angetan wurde!
Außerdem gibt es natürlich kurz zu denken, dass auch im Fall der kleinen Johanna die Mutter viele Tage vergeblich auf, für die Behandlung ihrer Tochter wichtige Post von mir wartete - weshalb ich diese schließlich sogar nochmals schickte! Andererseits ist eben doch nie auszuschließen, dass etwas auch mal versehentlich verschwindet!
Hinzu kommen noch die verschlungenen Wege, die etwa die Anzeigen im Fall Nancy nehmen mussten, bevor sie den richtigen Empfänger erreichten: siehe Kapitel. "VII. Dienstwege in Wahlkampfzeiten?"
Seit dem 7.2.10 erreichen mich nun auch wieder die E-Mails, die mir die Mutter von Nancy schickt. Möglicherweise hatte nach der Fernsehsendung vom 5.2.10 jemand ein Einsehen. Oder die Technik fand wieder zu sich selbst zurück!
Wolf-Alexander Melhorn
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XI. Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Was sich wie eine Abrechnung mit den beteiligten Ärzten lesen könnte, ist nicht so gedacht. Dieser Bericht soll nicht jemand anklagen, sondern die Leser aufrütteln, sich ebenso konsequent für das Wohl ihres Kindes einzusetzen, wie es die Mutter der kleinen Nancy tat.
Es geht also nicht darum, einzelnen Ärzten den Beruf zu verleiden, sondern die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass und wie manches eben auch anders gehen könnte/sollte. Das ist schließlich weniger eine Frage der Zeit, die sich die Ärzte heute gewöhnlich für den Einzelfall nehmen, sondern beginnt beim Fall Nancy schon damit, dass bis heute niemand zugeben will/kann, dass Ursache für den Zustand dieses Kindes m.E. seine überzogene Beimpfung war.
Meine Therapie war insofern auch nichts Besonderes! Einzelheiten entnehmen Sie dem von den Ärzten erbetenen Brief - http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm.
Das gilt übrigens auch für die Folgetherapie!. Natürlich genügt es nicht, da mit etwas Sulfur o.a. herumzumachen, nur weil es so im Repertorium steht oder gelehrt wird. Der Therapeut sollte immer ein ganzheitliches Behandlungskonzept verfolgen und dabei der Impferkrankung gleichsam auf der Spur bleiben. Was eine Woche lang richtig ist, wie sich am Ergebnis zeigen sollte, mag nächste Woche bereits überholt und wirkungslos geworden sein. Ich bezeichne das immer als das zwiebelgleiche Schälen einer Krankheit. Darin unterscheidet sich der Fall des Krebskranken in nichts von einem Imofschaden! Immer verändert sich das Krankheitgeschehen fast täglich und wer auf diesem oft schwierigen und zeitaufwendigen Weg therapeutisch stehen bleibt, der wird irgendwann den Anschluss an die Entwicklung des Geschehens verlieren!
Auch in Nancy's Fall hätten die Ärzte folglich eigentlich nur den Impfschaden einräumen und dann behandeln müssen! Nach meiner Erfahrung haben wir dafür - bei richtiger Mittel- und Potenzstufenwahl - in der Homöopathie nämlich den geradezu idealen Therapeiansatz, der nebenwirkungsfrei in aller Regel zum Erfolg führt. Nur darf auch kein Homöopath vorgeben, er wisse, wie es geht, nur weil er ein paar Globuli verordnet.
Eben damit beginnt aber auch meist das eigentliche Problem! In der Wirklichkeit ist schon aus Standesgründen - wegen des hippokratischen Eides ( hierzu meine Ausführungen im Artikel über 'Herzinfarkt und Schlaganfall! ) - kein Arzt t bereit, von sich aus einen Impfschaden festzustellen!
Daher gibt es offiziell auch keine Impfschäden
und eben deshalb kann und wird aber auch kein Arzt einen solchen erkennen oder
behandeln!
Das nächstes Hemmnis besteht darin, dass allerdings kaum ein Arzt oder sonstiger Therapeut mit Homöopathie wirklich umgehen kann und diese Therapie daher lieber verächtlich macht, als eigenen Wissenslücken zugeben zu müssen.
Dieses menschliche und fachliche Versagen in der Schulmedizin lässt sich nicht mit den fraglos nachteiligen Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen entschuldigen! Die wahren Gründe liegen viwelmehr im System selbst, das in teilweise unterwürfigem und eigenützigem Obrigkeitsdenken jeden Andershandelnden erbarmungslos als ärztlichen Netzbeschmutzer ausgrenzt!
Dem lässt sich allerdings nicht dadurch begegnen, dass die Patienten oft naiv darauf drängen, dass doch Heilpraktiker und Ärzte um der Sache willen besser zuammenarbeiten sollten. Derartiges findet sich heute allenfalls in meist überseeischen Ländern, die über eine geringere Ärztedichte verfügen als die BRD.
Seit 1979 als selbständiger Heilpraktiker tätig, habe ich jedenfalls immer wieder von teilweise feindseligen Wutausbrüchen mancher Ärzte gegenüber ihren Patienten erfahren, als diesen bekannt gemacht wurde, dass ein Heilpraktiker 'ins Handwerk pfuschte'. Auch die Geschichte der kleinen Nancy bestätigt dies mal wieder! Schließlich wussten doch in ihrem Fall selbst die ausgebildeten Ärzte nicht weiter! Wie also sollte da ein kleiner Heilpraktiker...?
Für Ärzte sind und bleiben Therapierfolge von Heilpraktikern in der Regel bloße 'Spontanheilungen'! Das erlebte ich besonders krass immer wieder nach erfolgreicher Behandlung von Krebspatienten. Aber damit muss man als Heilpraktiker eben klar kommen, denn nachdrückliche Bemühungen zur Abschaffung der Heilpraktikerschaft sind schließlich seit Jahren EU-weit im Gange!
Dem Leser empfehle ich zu diesem Thema Impfen außerdem noch den Erfahrungsbericht
Impfschaden durch Keuchhustenimpfung?
Eine Mutter berichtet ihre Impferfahrungen
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVII/
Den Bericht von Nancy's Mutter habe ich inhaltlich und aussagemäßig weitestgehend gelassen, wie er mir zugegangen war.
Um dem Leser den Krankheitszustand von Nancy leicht nachvollziehbar zu machen, als Anlage außerdem den anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum
Zusätzlich der anonymisierten Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wider.
Als weitere Anlage außerdem den anonymisierten Arztbericht an die Rentenversicherung
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XII. Die Petition ' Deutschland – Pharmaland’
In Zusammenhang mit dem Fall Nancy hatte ich eine ePetition zum Mitunterzeichnen eingereicht :
' Deutschland – Pharmaland’
"Wegen der, von Ärzten und Justiz vertuschten Impfschäden. wende ich mich gegen den Missbrauch der ärztlicher Berufsordnungen, sowie Mängeln bei der Medikamentenzulassung und -sicherheit.
Begründung:Ihr Gelöbnis schwört die Ärzte darauf ein, Standes- und Kollegeninteressen über alles zu stellen und ist damit unzulässige Gesinnungwäsche! Impfschäden werden deshalb von Ärzten vertuscht. Justiz schützt Ärzte vor Ermittlungsverfahren".
Diese ePetition wurde außerdem in einem weiteren Schreiben an die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Kersten Naumann (MdB) ergänzt. Ausführlichen Text über :
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Petition.htm
Die datumslose Antwort ( eingegangen 5.7.09):
" .....Mit Schreiben vom im Auftrag der Vorsitzenden des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Frau Kersten Naumann, MdB, danke ich Ihnen für Ihre E-Mail vom 23.06.2009.
Dazu teile ich Ihnen mit, dass von der Einstellung Ihrer Eingabe als öffentliche Petition auf die Internetseite des Petitionsausschusses abgesehen wird.(nachträgliche Hervorhebung )
Ihre Petition wird daher im Rahmen des allgemeinen Petitionsverfahrens behandelt.
Zu Ihrem Anliegen habe ich das zuständige Bundesministerium für Gesundheit um Abgabe einer Stellungnahme gebeten. Über das Ergebnis werde ich Sie unterrichten. Bis dahin bitte ich noch um Geduld.
Anmerkung: Die ePetition entsprach zwar den Form- und Inhaltsvorschriften des Gesetzes über elektronische Petitionen, aber ersichtlich nicht den politischen Vorstellungen jener, die über eine Zulassung für Mitunterzeichner entscheiden! Insoweit ein unzulässiger Rechtsbruch, um die Öffentlichkeit von der Petition auszuschließen!
Meine Petition ist noch nicht beschieden. Der Leser wird davon dann Kenntnis erhalten.
Meine Petition wurde außerdem von Nancy's Mutter im Wortlaut einer eigenen Petition hinzugefügt.. Gegenüber der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Kerstin Naumann (LInke ) nahm hierzu inzwischen das Bundesgesundheitsministerium Stellung:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Petition-Ministerium.pdf
Die Mutter von Nancy erwiderte darauf an den Ausschuss und warf dem Ministerium dabei vor, die Impfproblematrik bewusst zu verharmlosen und von ihr abzulenken.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/PetitionErwiderungG.htm
Hinweis:
Impfen
und Impfschaden bei Säuglingen und Kleinkindern -Die verwerflichen
Hintergründe und die Gefahren
http://www.melhorn.de/Impfen/index.htm
Dieser Artikel auszugsweise in polnischer Sprache:
Szczepienia i powiklania poszczepienne u niemowlat i malych dzieci -Niebezpieczeñstwa i niemoralne tlo szczepieñ-
http://www.melhorn.de/Impfen/indexpolnisch.htm
Homöopathie
statt Ritalin?
Impfschäden und eine Penicillinbehandlung verhinderten Schulleistungen
einer Hochbegabten
http://www.melhorn.de/Ritalin/
Homöopathie
heilt Impfschaden eines 5-Jährigen
http//www.melhorn.de/ImpfschadenI/index
Impfschaden durch Tetanus
Charakterliche Veränderung durch gehäufte Tetanusimpfungen
und deren Beseitigung durch Homöopathie
http://www.melhorn.de/ImpfschadenII/
Impfen
und charakterliche Veränderungen - Homöopathie
beseitigt charakterliche Impfschäden bei einem 6-Jährigen
- http://www.melhorn.de/ImpfschadenIV/
Impfungen und ADS
Beispiele von Impfschäden und der 'Erziehung' von Kindern mit
Beruhigungsmitteln
http://www.melhorn.de/ImpfschadenV/
Impfschaden
einer 4-Jährigen durch
Mehrfachimpfung
Erfahrungen einer Mutter.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVI/
Impfschaden
durch Keuchhustenimpfung?
Eine Mutter berichtet über ihre Impferfahrungen bei Keuchhusten
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVII/
Sechsfach-Impfungen'
und mögliche Folgen - Aus dem Berufsalltag bundesdeutschen Impfens
Ein abschreckender
Impfschaden und der Versuch seiner rechtlichen Aufarbeitung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/
Die
jahrelange Behandlung der Folgen einer Auffrischimpfung gegen Tetanus
Wie eine Impfung mein Leben veränderte
http://www.melhorn.de/ImpfschadenX/
Rechtschreib-
und Konzentrationsschwäche, aggressives Verhalten
Folgen eines Impfschadens
http://www.melhorn.de/ImpfschadenXI.htm/
Colostrum
- Das Geschenk Gottes
Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter
Anwendung
http://www.melhorn.de/Colostrum/
Zu Impfschäden durch FSME-Schutzimpfung lesen Sie unter Kapitel 10 "Borreliose nach Zeckenstich - alternative Medizin half" - http://www.melhorn.de/Borreliose/Borreliose4.htm#10
Zum Gesamtverzeichnis www.melhorn.de
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Rechtlicher Hinweis:
Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:
"Verbot unlauteren Wettbewerbs
Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."
Dazu bestimmt §2 UWG :
"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet
1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"
Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.
die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.
Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.
Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!
Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.
In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.
Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.
Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.
Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.
Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.
Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.
Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.
Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.
Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.
Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.
Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.
Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.
Ich will das Verlorene
suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.
Hesekiel 34, 16
Wolf-Alexander Melhorn
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