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7.3.09

 

 

'Sechsfach-Impfungen'
und mögliche Folgen
- aus dem Berufsalltag bundesdeutschen Impfens

Ein abschreckender Impfschaden
und
seine rechtliche Aufarbeitung
durch Strafanzeigen gegen die behandelnden Ärzte

 

 

von
Simone G.

wird ergänzt

Tel. 01732785278

 

 

Mit Vorwort und Anfügungen von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

:keywords:"Impfen,Mehrfachimpfung, Impfschaden, Homöopathie, Impfschadensyndrom, Kunstfehler"

 

 

 


 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

I. Vorwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Um dem Leser den Krankheitszustand von Nancy leicht nachvollziehbar zu machen, als Anlage den anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Verlegungsbrief.htm

Zusätzlich der anonymisierten Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wider.

Als weitere Anlage außerdem den anonymisierten Arztbericht an die Rentenversicherung

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Rentenversicherung.htm

 

 

 

II. Die Geschichte vom Impfen der Nancy G.

 

Kurzfilm Nancy:

1. Die Geburt eines gesunden Kindes
2. Einweisung in die Klinik
3. Nancy unterernährt?

4. Die erste 6-fach-Impfung
5. Nancy's 'große' Familieneinführung
6. Ich ließ Nancy schreien!
7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!
8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!
9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!
10. Physiotherapie
11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!
12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik
13. Vielleicht doch ein Impfschaden?
14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!
15. Hilfe von der Uni-Klinik?
16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"
17. Das erste EEG
18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA"
19. Schwerbehindert!
20. Ein "schwer krankes Kind"
21. Ein weiterer Klinikaufenthalt
22. Behandlung durch einen Osteopathen
23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin
24. Probleme einer Impftiterbestimmung
25. Ergebnisse
26. Erfahrungen mit Handauflegen
27. Untersuchungen in der REHA-Klinik
28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel
29. Einsatz von "Dopamin"
30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!
31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden
32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!
33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit
35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!
36. Alltagsprobleme!
37. Internetsuche!
38. Seitenweise Impfschadensberichte!
39. Verzweifelte Zwiesprache
40. Endlich in die REHA-Klinik!
41. Die Meinung der Ärzte
42. Das neue Therapiekonzept
43. Psychopharmaka!
44. Ein erstaunter Oberarzt
45. Mein Entschluss!
46. Helfende Hände!
47. Nancy’s Zustand
48. Neue Medikamente
49. Neue Hoffnung!
50. Notfallverlegung an die Uni D.
51. Todesängste!
52. Entscheidung der Schulmedizin
53. Ein aufregendes Wochenende
54. Ich dachte, ich träume!
54. Das Zappeln lässt wirklich nach!
55. Nachgetretenes!
56. Zurück in der REHA-Klinik
57. Alles normalisiert sich!
58. Dosissenkung!
59. Wieder Verschlechterungen
60. Autoritäten!
61. Übersäuerung!
62. Magensonde!
63. Weitere Erhöhung der Dosis!
64. Infusion!
65. Nebenwirkungen!
66. Ohne
TIAPRIDEX ruhiger!
67. Erneute Uni-Einweisung!
68. Zurück an der Uniklinik!
69. Zurück in die REHA-Klinik!

 

 

III. Fortlaufende persönliche Protokolle:

III.1. Bericht vom 3.5.08
III.2. Bericht vom 4.5.08
III.3.Bericht vom 5 5. 08 - 11.5.08
III.4. Bericht vom 15.5. - 1.6.08
III.5. Bericht vom 2.6. - 8.6.08
III.6. Bericht vom 9.6. - 15.6.08
III.7. Bericht vom 23.6. - 29.6.08
III.8. Bericht vom 30.6. - 6.7.2008
III.9. Bericht vom 7.7. - 13.7.08
III.10. Bericht vom 14.7. - 20.7.08
III.11. Bericht vom 28.7. - 30.7.08
III.12. Bericht vom 14.8.08 - 20.8.08
III.13. Bericht vom 7.9.08
III.14. Bericht vom 15.9.08
III.15. Bericht vom 22.9.08
III.16. Bericht vom 18.10.08
III.17. Bericht vom 25.10.08
III.18. Stand Mitte November 2008

 

VI. Alltagsprobleme mit einem behinderten Kind!

IV.1. Ein Auto

 

V. Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

 

VI. Anonymisierte Prozessakten

VI. 1. Die Anzeige gegen den Kinderarzt

wegen

• fahrlässigen Körperverletzung
• wiederholt grob fahrlässigen Körperverletzung
• unterlassenen Hilfeleistung
• mehrfach vorsätzlichen Körperverletzung aus niedrigem Beweggrund
• Verstoßes gegen die ärztliche Meldepflicht eines möglichen Impfschadens
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarzt.htm

 

 

VII .2. Die Anzeige gegen die Kinderklinik

wegen

• Verstoß gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy
• Dringender Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund.an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinik.htm

 

VII. 2.1. Die Einstellungverfügung der Staatsanwaltschaft vom 2.3.09

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikSTA1.htm

 

 

 

 

VIII. Anzeige gegen Universitätskinderklinik


wegen
dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggUniklinik.htm

 

 

 

IX. Anzeige gegen die REHA-Klinik

wegen

• dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy, durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggRehaklinik.htm

 

 

 

 

 

 

I. Vorwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Mit Genehmigung der Verfasserin.

 

Machen Sie sich beim Lesen bewusst, wie viel Glück Sie vielleicht hatten,
und Ihnen nicht dasselbe passierte, wie dieser Mutter und anderen!

Denn auch Nancy war vor ihrer Impfung ein gesundes Kind!

 

Der am 29.11.02 geborenen Nancy wurde - ausweislich ihres Impfpasses! - durch 'Sechsfach-Impfungen' mit mit Infanrix Hexa am 21.2.03, 27.3.03, 28.4.03 und 17.2.04, sowie aufgrund einer weiteren Masern-Mumps-Rötel-lmpfung ( MMR) am 2.12.03 m..E. ein Impfschaden zugefügt.

Ärztlicherseits wurden aber kaum oder sogar falsche Konsequenzen daraus gezogen, obwohl sich der Zustand des Kindes mit jeder Impfung weiter verschlechterte und ihre Mutter dies auch mehrfach ansprach!

Das Kind wurde verbotenerweise schließlich mit nicht dafür zugelassenen Medikamenten behandelt. Die Mutter wusste zu keiner Zeit, welches Risiko sie für ihr Kind einging, als sie dieser Behandlung mit Psychopharmaka zustimmte!

Darin sehe ich rechtswidrige Handlungen der Ärzte, beginnend bei der unzureichenden Gefahrenaufklärung über das Impfen, bis hin zu den Verstößen gegen die Meldepflicht eines möglichen Impfschadens!

Durch intensive Werbung verlor Impfen für die Bevölkerung leider seinen Schrecken, weshalb heute auch niemand mehr die zunehmende Zahl an Impfgeschädigten zur Kenntnis nehmen will!

Impfen konnte vielmehr inzwischen zum 'Heilsbringer' für Kranke aufgebauscht werden, weshalb 'Kollateralschäden' wie der im Falle der kleinen Nancy auch keinesfalls den geschäftlichen Erfolg gefährden sollen! Da wird dann eben mit allen Mitteln gearbeitet, so lange das Geschäft noch gut geht!

Unkritisch und schematisch vorgegangen, kann sich Impfen aber als lebensprägende Belastung verhängnisvoll auswirken!

Das gibt nur keiner zu! Es könnte nach eigenem Verständnis am Nimbus ärztlicher Allwissenheit kratzen! Hat der Stand doch inzwischen ohnehin schon genug Imagepropbleme damit, dass nach seriösen Statistiken heute über 25 000 Patienten in der BRD jährlich allein daran sterben, dass sie von ihren Ärzten falsch behandelt wurden! Bei Naturkatastrophen, die bilderreich die Menschheit aufrütteln, sterben meist wesentlich weniger!

Das wird immer verharmlosend als 'iatrogene Krankheit' bezeichnet.
Meist sind das aber Fälle von eigentlich strafbarer Körperverletzung!

Dass trotz dieser riesigen Zahl die Bevölkerung nicht auf die Barrikaden geht und dies abstellen lässt, hat seinen Grund zum einen darin, dass Ärzte grundsätzlich durch die Phalanx der Kollegen bestmöglich geschützt werden - man lese sich dazu nur den diesbezüglichen Passus im Hippokratischen Eid durch! - zum anderen stirbt ein Betroffener stets 'im nicht-öffentlichen Raum '. Sein bedauernswertes Einzelschicksal ist daher niemand eine Schlagzeile wert! Geht es doch zehntausend Anderen ebenso!

Der folgende Artikel gibt nicht nur die Geschichte der kleinen Nancy wieder, sondern ist auch der Versuch einer rechtlichen Aufarbeitung dieses Impfschadens. Er möge anderen Betroffenen Mut machen, ähnlich um das Interesse ihres Kindes, aber auch um das ihrer Familie zu kämpfen, denn es ist eine, für jeden umwälzende Belastung, ein impfgeschädigtes Kind zu haben! Vieles zerbricht dadurch und nicht jeder hat die Kraft und den Mut, als Elternteil eine solche Herausforderung an sein Leben trotzdem anzunehmen!

Zu einem solchen Kampf gehört dabei irgendwann dann aber notwendig auch die rechtliche Aufarbeitung dieses Impfschadens.

Nancy's Mutter hat ihn aufgenommen! Wer als Betroffener schon Ähnliches versucht hat, stieß aber stets sehr schnell an die Grenzen unseres heutigen Rechtssystems, denn mächtige Interessen stehen dann gegen einen! Auch von den eigentlich dazu Berufenen - Behörden wie Anwaltschaft! - wird er kaum große Unterstützung erhalten, denn auch dort würden damit gesellschaftliche Tabuzonen betreten!

Wie einsam solches Tun einen macht, entnehmen Sie dem angefügten Schriftwechsel!

Denn nur eines scheint mir gewiss:
In der BRD wird mit und über Kinder allenfalls salbungsvoll Wahl gemacht!

Geschützt und unterstützt werden sie nur in Sonntagsreden!

Die vor allem wirtschaftlichen Verhältnisse in der BRD - insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern! - begünstigen heute den von mir angegriffenen Impfmissbrauch und - in ganz besonderer Weise! - die zugehörigen Pharma- und Arztgeschäfte. Für mich steht jedenfalls außer Frage, dass dabei vor allem diese Bundesländer geignet sind, Versuchslabore der Pharmaindustrie zu werden. Dort muss man nicht erst für aufwendig Versuche am lebenden Objekt in irgendwelche Entwicklungsländer reisen, sondern nur den in aller Regel gutwilligen bundesdeutschen Muttis nur nachhaltig das Gefühl eingeben, bei ihrem Arzt seien sie in den besten Händen!

Um aber auch das zu sagen: Es sind natürlich keineswegs alle Ärzte so! Im Gegenteil! Aber auf die 'Guten' kommt es hier nicht an! Sie sind auch nicht Gegenstand meiner Kritik und Warnungen!

Es geht ausschließlich um die anderen, die Geldgeilen, die - so wird mir jedenfalls berichtet! - in den östlichen Bundesländern teilweise offen die Meinung vertreten, sie hätten als Ärzte zu DDR-Zeiten auf vieles verzichten müssen, was bundesrepublikanische Ärzte hatten und daher auch das Recht, heute finanziell nachzuholen! Solche nehmen dann schon mal an Studien für die Arzneimilletfirmen teil, die von den Besserverdienern in Westdeutschland nicht (mehr) gemacht würden!

Insoweit ist der bundesdeutsche Osten m.E. ein geradezu ideales Gebiet für die Pharmaindustrie! Hat er doch alles, was risikolos beste Geschäfte verspricht:

Wer all das jedenfalls nicht gleichzeitig im Blick hat, wird leicht Opfer des Marktes - und weiß es nicht mal! Wusste nach dem Fall der Mauer doch kaum ein Ostdeutscher, welche Pharmaflut daraufhin über diese Landstriche hereinbrechen würde. Selbst die meisten Ärzte nicht!

Was dann aber aus dem 'Westen' kam, wurde - wie in Westdeutschland auch, nur wusste man dort ein wenig besser über so was Bescheid! - mit 'kapitalistischen' PR-Methoden rücksichtslos als 'besser mit Westniveau' vermarktet!

Gegenteilige Ansichten über Medikamente galten offiziell als 'rückständig' und von 'vorgestern', blieben ungehört, bezw wurden verlacht! Also der ideale Nährboden für gierige Geschäfte aller Art!

Sind solche Geschäfte doch außerdem ungefährlich! Denn wer könnte helfen?

Wer meine Ausführungen allrdings für einseitige 'Kommunismusvergötterung' hält, verkennt zum einen meine Absichten als überzeugter Streiter für eine 'soziale Marktwirtschaft', zum anderen sollte er die nachfolgende Geschichte von Nancy kennen. Sonst weiß er nicht, wovon er redet!

Das sind keineswegs'Verschwörungstheorien', sondern ist eben Marktwirtschaft in ihrer reinsten Form!

Wer am 9.12.08 zur besten Sendezeit zwischen 21.00 - 21.45 Uhr zum Thema 'Pharmageschäfte mit Krankheit und Tod' den hervorragend gemachten und sauber recherchierten Beitrag im ZDF gesehen hat - "Das Pharmakartell" - wird sich meiner Meinung gewiss leichter anschließen! Ging es dort um Medikamente gegen Depression u.ä., lässt sich dies leider mühelos auch auf andere Geschäftszeige der Pharmaindustrie übertragen und das Impfen gehört m.E. fraglos dazu!

 

 

 

 

 

 

II. Die Geschichte vom Impfen der Nancy G.

 

 

Bilder vom 19.3.08.

 

 

Nancy wog mit 5,5 Jahren nur noch 10,5 kg!

Sehen Sie sich vor allem auch den Kurzfilm an, der weiter unten eingestellt ist. Erst dann haben Sie eine Vorstellung, was mit dem Kind gemacht worden war.

 

 

 


1. Die Geburt eines gesunden Kindes

Nancy kam am 29.11.2002 gesund und munter auf die Welt, auch wenn das nach Berechnung der Frauenärztin 5 Tage zu spät war. Sie wog 3.590 g und war 54 cm groß. APGAR-Werte waren 10/10 , der ph-Wert 7,47.

Und ich war überglücklich. Ein bisschen Anlaufschwierigkeiten hatten wir zwar beim Stillen, aber das war nur eine Frage der Übung.

Zu Hause blieben schlaflose Nächte aus. Nancy schlief sogar sehr viel.

Die Hebamme war ebenfalls zufrieden. Zwar sorgte ich mich etwas, weil Nancy nicht ebenso zunahm, wie die meisten anderen Kinder, aber aus ihrer Sicht war Nancy eben ein 'kerniges' Kind und da sie allgemein sehr munter sei, gehe das in Ordnung.

Auch der Kinderarzt und die Schwester, die Nancy dann in der Praxis wog, waren zufrieden. Zumal Nancy nach dem Stillen immer sehr gut schlief. Eben ein zartes Kind!

 

 

2. Einweisung in die Klinik

Bis Nancy dann ins Krankenhaus kam!

Sie hatte sich eines Abends beim Stillen verschluckt und danach anhaltend stark gehustet. Als der Husten auch am nächsten Tag nicht besser war, ging ich zum Kinderarzt. Der horchte Nancy ab, und meinte, sie solle zur genauen Abklärung geröntgt werden. Er könne nicht sagen, ob sie eine Bronchitis habe oder ob ihr beim Stillen etwas von der Milch in die Lunge gekommen sei.

Wie ich glaubte, bekam ich zum Röntgen eine Überweisung in die Kinder- und Jugendklinik B. In dieser Klinik eröffnete man mir aber, dies sei eine Einweisung in ihr Haus und Nancy müsse da bleiben.

Damit war ich auch einverstanden, wollte aber mit Nancy dann zusammen aufgenommen werden. Damit war wiederum der Arzt nicht einverstanden!

Bis ich erklärte, dann eben in eine andere Klinik zu gehen! Schließlich wollte ich Nancy weiterhin stillen. Alle 4 Stunden zum Stillen in die Klinik zu kömmen, wäre mir aber unmöglich gewesen. Der Arzt willigte schließlich ein.

 

 

3. Nancy unterernährt?

Die Aufnahmeuntersuchung war die nächste Überraschung! Auf einmal hieß es, Nancy sei unterernährt! Aber sie war nun mal ein zartes Mädchen!

Plötzlich sollte das aber eine deutliche Unterernährung sein, obwohl der Kinderarzt das eine Stunde zuvor nicht so gesehen hatte! In seiner Praxis fiel das Wort Unterernährung jedenfalls weder bei ihm, noch der Schwester.

Aber es hieß nun mal, die Waagen in der Klinik in B. seien in Ordnung! Diese, grundsätzlich wichtige Frage klärte sich allerdings drei Tage später dadurch, dass ein Mitarbeiter vom Eichamt zur Prüfung der Waage kam. Er habe eine Meldung bekommen!

Da mich der Kinderarzt in die Klinik eingewiesen, mir aber erklärt hatte, es gehe nur kurz zum Röntgen, suchte ich ihn noch am selben Tag auf.

Er erklärte mir wiederum, offensichtlich hätte ich den Klinikarzt falsch verstanden! Der wollte mit dem Begriff Unterernährung wohl nur sagen, dass Nancy auf Grund ihres geringen Körpergewichtes mit der Bronchitis nicht fertig werde,

Das wiederum schien mir nur vordergründig logisch. Ich hatte auch nach Ansicht meiner begleitenden Mutter m.E. nichts missverstanden. Andererseits dachte ich: Nancy ist wirklich krank! Also arrangiere Dich!

Nach einer Woche waren wir wieder daheim.

Inzwischen war mein, bezw unser Tagesablauf aber gleichsam umgestellt worden. Weil ich angeblich zu wenig Muttermilch hatte und mir den 'Stress' des Stillens nicht antuns solle, sollte ich abstillen und füttern!

Dass ich nicht mehr stillen solle, akzeptierte ich aber nicht! Schließlich ist Muttermilch das Beste für ein Baby! Wie ich heute weiß, ist eine solche Begründung für Abstillen oder Zufüttern ohnehin falsch! Denn ich selbst war gesund! Da gibt es immer genug Milch!

So aber wurde missbilligend die Nase gerümpft, wenn Nancy zur einzelnen Mahlzeit nicht gleich die nach Lehrbuch 'vorgeschriebene' Menge aufgenommen hatte und darum zugefüttert wurde. Als ich die Schwester schließlich fragte, ob sie eigentlich auch jeden Tag gleich viel esse - und zwar auf das Gramm genau! - ließ sie weitere Meinungsäußerungen.

Nach Lehrbuch wurde Nancy außerdem in der Klinik pünktlich zu den Mahlzeiten geweckt und konnte daher nicht mehr durchschlafen. Nach drei oder vier Tagen verlangte ich daher, das Kind schlafen zu lassen, war damit aber dann die Mutter, die nicht tat, was das Klinikpersonal will!. Aber ein hungriges Kind wacht schließlich von selber auf! Kinder werden außerdem geboren, seitdem es Menschen gibt und ein Abgehen vom Natürlichen sollte daher dem Notfall vorbehalten sein!

 

 

4. Die erste 6-fach-Impfung

Nancy und ich wurden dann am 30.01.2003 wieder in die Behandlung des Kinderarztes entlassen, die dann aber noch andauerte.

Am 21.02.2003 bekam Nancy dann ihre erste 6-fach Impfung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen sagte mir der Kinderarzt nur, die Impfstelle könne sich leicht röten und anschwellen, das Kind außerdem Fieber bekommen und etwas unruhig werden. Dagegen gab er mir das Rezept für Fieberzäpfchen mit.

Es kam dann auch tatsächlich so. Darüber machte ich mir jedoch keine Gedanken, da ich mich noch gut an die Folgen meiner eigenen Tetanusimpfung erinnerte.

Insofern vertraute ich dem Kinderarzt. Wie die meisten Mütter! Hätte ich damals die möglichen Risiken gekannt, wäre jedoch keinesfalls eine 6-fach- Impfung gemacht worden!

 

 

 

5. Nancy's 'große' Familieneinführung

Am 15.03.2003 - anlässlich des Geburtstages meiner Großmutter - sollte Nancys in meiner Familie ihren ersten großen 'Auftritt' haben.

Meine Mutter hatte sich abends zu Nancy hingelegt, damit sie besser einschlafe. Das gelang auch. Plötzlich erwachte Nancy wieder und begann zu schreien. Sie war auch nicht zu beruhigen, sondern schrie durchgehend ca. 2 bis 3 Stunden lang. Keiner wusste, was tun!

Danach wurden ihre Schreiattacken immer häufiger und teilweise auch intensiver. Schließlich war das fast jede Nacht so! Nancy schlief ein und begann aus dem Schlaf heraus zu schreien. Dabei ließ sie sich durch nichts beruhigen! Ich hab sie getragen, versucht, sie in den Schlaf zu singen, ihr Geschichten erzählt! Nichts half!

Die Erklärung des Kinderarztes war, auch Kleinkinder wüssten schon sehr genau, wie sie sich durchsetzen müssen, wenn sie etwas nicht wollen. Ich solle Nancy daher einfach schreien lassen. Das regele sich von allein.

Trotzdem bekam ich von ihm gegen Nancy's, von mir vermutete Koliken, das Medikament 'Lefax'..

 

 

6. Ich ließ Nancy schreien!

Widerwillig folgte ich außerdem dem Rat des 'Fachmannes'! Zwar ging ich immer wieder mal zu ihr hin, wenn sie schrie, nahm sie aber nicht mehr aus dem Bett.

Das hielt ich zwar wochenlang durch, belastete mich aber doch sehr.

Doch es wirkte nicht! Schließlich ging ich doch wieder zum 'Urschema' zurück, ein Kind nicht mit Strenge und Missachtung zu behandeln, sondern mit Zuneigung und Liebe. Wieder legte ich mich zu ihr, trug sie herum, las und sang ihr vor. Erst ab September 2007 schlief sie dann nachts wieder durch.

 

 

7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!

Nancy bekam daher am 27.03.2003 ihre zweite Impfung. Wieder reagierte sie darauf 'wie angekündigt'!

Am 28.04.2003 erhielt sie die dritte Impfung und wieder die gleiche Reaktion!

Schon zwischen erster und dritter Impfung entwickelte sich Nancy jedoch zunehmend 'rückwärts' und begann

- Babyfäuste zu machen;
- nach und nach verlor sie die Kopfkontrolle;
- konnte die Körpergrundspannung nicht halten, bzw. aufbauen;
- drehte sich nicht wie ein normales Kind um (d.h. nicht in den richtigen physischen Abläufen);
- konnte sich nicht mehr richtig mit den Armen abstützen usw.

Der Sohn einer Freundin ist 10 Tage älter als Nancy. Sie stellte bei den Kindern - beide etwa 5 Monate alt - jedoch deutliche Entwicklungsunterschiede fest, die sie keineswegs als 'normal' empfand und die einem Kinderarzt folglich auch hätten auffallen müssen! Als sie mir das Tage nach ihrem Besuch schließlich sagte, machte mich das erstmals nachdenklich.

 

 

8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

Als ich den Kinderarzt erstmals auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Nancy's Zustand und der 6-fach-Impfung angesprochen habe, war das Kind etwa 5 Monate alt.

Er erklärte mir jedoch, das könne nicht sein! Bei einem Impfschaden hätte nämlich unmittelbar auf die Impfung ungewöhnlich reagiert!

Als ich das verneinte, sagte er beruhigend, dass dies folglich unmöglich eine Reaktion auf die Impfung sei.

Als einige Wochen später meine Mutter mit in die Praxis kam, um ihn darauf selbst anzusprechen, meinte er überlegen, dass er gar nicht wisse, was die "überbesorgte Oma" eigentlich wolle: Das Kind sei kerngesund!

Nach dieser neuerlichen Feststellung des Kinderarztes war ich überzeugt, dass Nancy entwicklungsmäßig eben ein sog. 'Spätzünder' sei. Dass sie sich nicht richtig entwickelte, sah ich zwar auch, griff aber - wie später auch! - nach jedem Strohhalm und zweifelte daher weiterhin nicht an Sinn und Nutzen einer solchen Impfung.

 

 

 

9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!

In Erfahrungsberichten - über Kinder, die vermutlich ebenfalls einen Impfschaden haben! - werden allerdings sehr oft nächtlichen Schreiattacken beschrieben.

Dass dies erste Anzeichen einer Impfreaktion sein können, weiß ich aber erst seit Ende 2007.

Dabei heißt es schon in der Zeitschrift 'Impfreport' vom Januar 2005, S. 4:

" 28. Feb. 2003, Deutschland:
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde
für Impfstoffe, informiert nach Eingang der vierten Meldung
eines Todesfalls in Deutschland am 28.02.2003 die EMEA (europäische Zulassungsbehörde)"

In dieser Zeitung finden sich mehrere Artikel darüber, wie gefährlich Mehrfachimpfungen sind und vor allem, dass diese schon lange vor Nancys erster 6-fach Impfung von den Ärzten kritisch gesehen wurden.

Nach meinem heutigen Wissen muss eine Impfreaktion jedenfalls keineswegs binnen weniger Tage ablaufen! Schließlich wird zunächst mal das Abwehrsystem versuchen, Folgen dieser Impfung abzufangen! Erst danach - mehr oder weniger schnell und unterschiedlich intensiv! - werden sich Impffolgen zeigen. Das ist ein wochen- bis monatelanger Prozess, der auch nicht in wenigen Tagen auszumachen ist!

 

 

 

10. Physiotherapie

Als Nancy etwa 9 Monate alt war, verordnete ihr der Kinderarzt dann erstmals Physiotherapie, um dem Kind etwas "auf die Sprünge" zu helfen. Für mich auch das wieder so ein Strohhalm, an dem ich mich halten konnte!

Der erwünschte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein!

Allerdings hatte ich das Gefühl, der Arzt bezweifele, dass ich mit Nancy die mir in der Therapie gezeigten Übungen auch wirklich mache. Immer wieder betonte er sehr nachdrücklich, die wichtigste Arbeit mit Nancy mache jetzt ich mit Nancy und alles sei nutzlos, wenn ich dies zu Hause nicht fortsetzen würde. Er kannte somit den Zustand von Nancy!

Natürlich habe ich die Übungen zu Hause aber gemacht. Nach guten Anfängen verweigerte sich Nancy jedoch.

In der Therapie war eine Arbeit mit Nancy ohnehin von Anfang an schwierig, da sie die Sitzung über nur weinte. Erst zu Hause machte sie dann mit. Eine andere Therapeutin meinte dazu allrdings, Kindern sei es manchmal einfach zu viel, ein solches Programm nach Zeit durchzuziehen.

Wir änderten daher das Therapiekonzept und verbanden viele der Übungen zu einer Art Spiel. Auch das funktionierte aber nur ausnahmsweise.

 

 

 

11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!

Am 02.12.2003 fand dann die U6 statt und erstmals räumte dabei auch der Kinderarzt ein, dass mit Nancy etwas nicht stimme und sie näher untersucht werden müsse. Genaueres könne er zum jetzigen Zeitpunkt dazu aber noch nicht sagen. Es könne viele Krankheitsursachen geben und Nancy zeige nun mal keine eindeutigen Symptome.Von den mir zur Wahl gestellten Kliniken wählte ich die Uni-Klinik D.

Der Kinderarzt wollte dieser Klinik die Unterlagen schicken und um Mitbehandlung bitten. Die Klinik werde sich wegen eines Termins bei mir melden.

Somit wusste Herr Dr. V. unzweifelhaft, dass meine Tochter jedenfalls nicht gesund war! Auch wenn er angab, nicht zu wissen, woran sie litt, war ihm als Kinderarzt doch zuumindest klar, dass er ein solches Kind folglich aber nicht mehr impfen könne!

Trotzdem machte er noch an diesem Tag die MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln)!

Seitens der Uniklinik meldete sich dann allerdings niemand.

Im Januar 2004 war ich mal wieder in der Sprechstunde und Herr Dr. V. wollte wissen, ob ich schon einen Termin hatte. Er rief daraufhin dort an und es stellte sich heraus, dass sie dort bislang keine Unterlagen von Nancy hatten. Er faxte daher die Unterlagen und machte auch gleich einen Termin für uns.

 

 

 

12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik

Noch vor dem ersten ambulanten Kliniktermin am 23.02.2004 bekam Nancy dann am 17.02.2004 vom Kinderarzt auch noch die vierte 6-fach-Impfung!

Aus heutiger Sicht weiß ich, dass es ein schwerer Kunstfehler war, die letzten Impfungen überhaupt vorzunehmen, nachdem Nancy ganz offensichtlich und bekanntermaßen nicht mehr gesund bzw. nicht normal entwickelt war. Bei einem solchen Zustand darf jedenfalls nicht mehr geimpft werden, bevor nicht die deshalb vorgesehenen Untersuchungen erst mal abgeschlossen waren!

Wir waren damals zwei Mal je 3 Tage und 1 Mal vier Tage stationär zur Diagnostik in der Uni-Klinik (21.04.2004 -23.04.2004; 27.07.2004 -30.07.2004 ; 27.10.2004-29.10.2004). Ohne Ergebnis wurden dabei zahlreiche Untersuchungen durchgeführt ( Kopf-MRT, Lumbalpunktion, genetische Tests, Muskelsonographie, Augen- und Orthopädische Untersuchungen uvm.). Das Ergebnis: Nancy sei den Umständen entsprechend organisch gesund!

Auch die vielen genetischen Untersuchungen führten zu keinem anderen Ergebnis! Bis heute soll Nancy daher offiziell an einer "globalen Entwicklungsverzögerung mit unklarer Genese" leiden!

 

 

 

13. Vielleicht doch ein Impfschaden?

Auch in der Uni-Klinik sprach ich natürlich die Frage eines Impfschadens an. Auch hier wollte man davon aber nichts wissen!

Erst als ich dann deutlicher wurde, ließ man sich darauf insoweit ein, dass mir erklärt wurde, man wisse eigentlich nicht, wovon ich rede. Es sei außerdem auch gar nicht möglich, überhaupt einen Impfschaden festzustellen.

Als ich erwiderte, dass ich mich dann eben an die zuständigen Behörden wenden werde, warnte mich Frau Dr. xxxxxx zum Abschluss des Gespräches nur, solche "Sachen" würden immer einen Rechtsstreit nach sich ziehen, "der nicht gerade billig ist".

Plötzlich kannte man wenigstens den Begriff Impfschaden!

 

 

14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!

Nach der vierten 6-fach-lmpfung am 17. 2. 2004 begann Nancy irgendwann im April oder Mai 2004 plötzlich zu 'zappeln'. Das ganze Kind war dabei in Bewegung! Nancy konnte schließlich auch ihren Körper nicht mehr kontrollieren, sondern nur noch den Blick halten.

Dabei war sie allerdings durchgehend bei Bewusstsein! In ihren Augen konnte ich jedoch immer deutlich ihre Angst sehen, bevor jeweils die Anfälle richtig ausbrachen. Nancy zuckte dann am ganzen Körper!

Die Anfälle dauerten zwischen 10 und 15 Minuten bis zu 2-3 Stunden. Teilweise auch im Schlaf.

Anfangs schien es für diese Anfälle auch keinen erkennbaren Grund zu geben!

Als ich dem Kinderarzt davon berichtete, meinte er dazu aber nur, das sei eben so und damit müsse ich leben!

 

 

 

15. Hilfe von der Uni-Klinik?

Ich fragte mich damals natürlich, was diese Feststellung von des Kinderarztes für uns bedeute, hatte aber doch die Hoffnung, Nancy werde nun wohl in der Uni-Klinik geholfen.

Auch dort bekam ich aber keine Antwort. Nicht mal ein EEG wurde geschrieben, um vielleicht so hinter die Ursache der Zustände zu kommen.

Als ich einen Arzt darauf ansprach, fragte der aber nur, wie das bitte gehen solle: "Das würde ja total verwackeln!"

Nancy's Gewichtsverlust und ihre erschwerte Nahrungsaufnahme wollte man in der Uniklinik dann mit einer Magensonde und Sondennahrung angehen. Mit der Begründung, das kläre ja wohl nicht die Ursache, lehnte ich das jedoch ab. Lieber wolle ich den Tagesablauf und Nancy's Ernährung nach den anfallsfreien Zeiten ausrichten.

Das tat ich dann auch. Nach und nach stellte sich dadurch heraus, dass ihre Anfälle durch verschiedenste Stresssituationen ausgelöst wurden.

Aber warum?

Diese Frage blieb weiterhin unbeantwortet. Statt dessen hatte die "Sache" inzwischen wenigstens die klangvolle Bezeichnung : "extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen unklarer Genese".

Das war's dann!

Ich habe daraufhin in der Apotheke "Zappelin" gekauft . Nach einer Erstverschlimmerung brachte das zwar eine leichte Besserung, aber aufgehört haben die Anfälle dadurch nicht.

Das war vermutlich auch der Grund, warum ich dafür so belächelt wurde. Manche sahen mich an und ich konnte in ihren Gesichtern geradezu die Frage lesen, wie ich eigentlich ernstlich glauben könne, mit ein paar 'Kügelchen' Nancys Leiden lindern oder gar heilen zu können!

 

 

 

16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"

Nancy bewegte sich jedenfalls in der Zeit sehr auffallend. Anfangend im Gesicht, zog sich das über den ganzen Körper hin und ließ sie auch nicht zur Ruhe kommen!

Diese Anfälle sahen dabei teils aus wie Krämpfe, teils wie eine Spastik und dauerten jeweils zwischen 15 Minuten bis zu 3-4 Stunden. In der Zeit konnte sich Nancy motorisch und im Gesicht absolut nicht steuern, blieb aber ansprechbar und versuchte nur in ihrer Angst, Blickkontakt zu halten.

Irgendwann änderten sich dann auch die Schlafphasen. Sie schlief spät (gegen 22 Uhr) ein. Der Schlaf dauerte aber nur ca. 3-4 Stunden. Danach war sie 3-5 Stunden wach, bevor sie wieder einschlief.

Eine Untersuchung darüber erfolgte dennoch erst im Februar 2006 in der REHA-Klinik.

 

 

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17. Das erste EEG

Nach dem EEG - das 2,5 Jahre, nachdem Nancy mit Zappeln begonnen hatte, nun endlich geschrieben wurde - konnte Epilepsie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Aber es wurden im Blut sehr hohe Kupferwerte (freies Kupfer} festgestellt und daher auf Morbus Wilson untersucht, einer genetisch bedingten Kupfer-Stoffwechselstörung. Auch das wurde schließlich verneint.

Mit einer kupferarmen Diät gingen diese Kuperwerte anfangs auch zurück, waren dieses Jahr dann aber wieder sehr hoch. Heute halte ich für möglich, dass sie Folgen der Impfungen sind, die ihrerseits zu dieser Stoffwechselentgleisung führten..

 

 

 

18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA":

Die Anfälle von Nancy wurden ab März/April 2006 mit dem Medikament "L-Dopa" behandelt, das Herr Dr. H. während unseres ersten Kuraufenthaltes angesetzt hatte. Das Mittel schlug zunächst auch gut an. Nancy wurde ruhiger und konnte sich deshalb wenigstens weiter entwickeln.

Aber auch "L-Dopa" versagte plötzlich im Jahre 2008 . Die mögliche Ursache dafür - das Impfen! - kam bei den Überlegungen aber weiterhin nicht in Betracht.

 

 

 

19. Schwerbehindert!

Im Dezember 2004 bekam ich Nancy' ersten Ausweis als Schwerbehinderte.

Der Antrag wurde mir in der Uni-Klinik mit den Worten übergeben, das werde mir einiges erleichtern. Gut gemeint, aber für mich doch wie ein Schlag ins Gesicht ! Dadurch schien nun wirklich alles endgültig! Bis dahin hatte ich mir immer noch vorgestellt, jemand werde die eine 'Steckverbindung' in Nancy's Entwicklung schon noch finden, die sich wohl gelöst hatte - und alles würde wieder gut. Aber eine Ursache wurde nicht gefunden - und zum Abschluss nun dieser Ausweis!

Damals stand ich seelisch ohnehin schon vor einem 'Loch' ! Mit diesem Ausweis fiel ich nun hinein! Denn wie ging es weiter? Was wird mit der Schule? Was ist in 10 oder 15 Jahren? Vor allem: Was, wenn ich nicht mehr bin? Fragen die sich mir regelrecht eingebrannt hatten, aber weder die Ärzte, noch die sonstigen Therapeuten beantworten konnten! Auch keiner meiner Freunde oder die Familie!

Nur mein 'Bauch' sagte mir damals zaghaft: Alles wird gut! Auch wenn ich das nicht glauben konnte!

Anfang 2005 hieß es uni-seitig, die Untersuchungen seien vorerst jedenfalls ohne greifbares Ergebnis abgeschlossen und empfahl mir eine Kur auf neurologischer Basis. Im Herbst wollte man mich dann wieder sehen.

 

 

 

20. Ein "schwer krankes Kind"

Der Kinderarzt fragte mich aber dann erst mal, was das denn eine Kur eigentlich bringen solle? Wenn die Uni-Klinik allerdings meine, eine solche Kur sei gut für Nancy, dann sollten sie gefälligst auch den Kurantrag ausfüllen.

Auch sonst war er inzwischen eher abweisend. Als ich für die 1% Zuzahlungsklausel der Krankenkasse die ärztliche Bestätigung benötigte, trug ich der Sprechstundenhilfe meine Bitte vor. Außer mir war kein Patient da. Sie ging mit dem Formular in das Sprechzimmer und ich setzte mich so lange im Wartezimmer vor der Sprechzimmertüre auf die Couch. Da hörte ich plötzlich, wie der Kinderarzt in einem sehr ungehaltenen Ton sagte: "Ich weiß gar nicht, was die noch will? Das Kind ist schwerst behindert!"

Die Schwester kam kurz darauf zurück. Sie konnte mir m.E. nicht mehr frei in die Augen sehen. Ich wiederum war so geschockt, dass ich gar nichts sagen konnte. Hatte dieser Arzt doch bislang nie etwas über eine "schwere Behinderung" gesagt!

Darüber hätte er m.E. aber mit mir sprechen müssen! Schließlich ging es ja nicht um eine Erkältung!

Nichts dergleichen!

Wie ich später von der Physiotherapeutin erfuhr, rief er sie statt dessen an und klagte, irgendjemand solle mir doch mal begreiflich machen, dass Nancy behindert ist. Sie erwiderte ihm, das sei ja wohl seine Aufgabe! Da wir über die Therapien allerdings inzwischen eine Freundschaft aufgebaut hatten und sie vermeiden wollte, dass es mir sonst noch schlechter ginge, sprach sie dann doch selbst mit mir.

Bis dahin hatte ich immer noch gehofft, alles sei irgendwie nur ein böser Traum. Nach diesem offenen Gespräch war ich daher zunächst auch wütend auf sie. Heute bin ich ihr sehr dankbar dafür!

 

 

 


21. Ein weiterer Klinikaufenthalt

Da Nancy immer wieder auffälligen Mundgeruch hatte und nachts sehr oft aufstieß waren wir vom
13.-15.06.2005 in der Kinder- und Jugendklinik in B.

Dort wurde eine 24-Stunden-Sonde gelegt, um ein Refluxleiden auszuschließen. Auch diese Untersuchung ergab jedoch nichts.

 

 

 

22. Behandlung durch einen Osteopathen

Nachdem die Uni-Klinik die Untersuchungen vorerst abgeschlossen hatte, versuchte ich in meiner Not alternative Behandlungsmethoden.

So suchte ich, als die Zappelanfälle losgingen, einen Osteopathen auf. Zwar hielt der Kinderarzt das für "Blödsinn", aber ich hielt ihm entgegen, er habe ja auch keine bessere Lösung!

Diese Behandlungen waren insofern allerdings erfolgreich, als Nancy nach den Sitzungen bedeutend ruhiger war.

Während den Sitzungen hat sie aber viel geweint. Desalb brachen der Osteopath und ich dann einvernehmlich ab.

 

 

 

23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin

Am 07.07.2005 ging ich auch zu eine Heilpraktikerin in H., denn bei uns im Umkreis wurde mir niemand empfohlen.

Über ein Jahr hatte ich auf diesen Termin warten müssen, wurde aber auch nicht enttäuscht!

Bei ihrer ausgiebigen Befragung sprach sie auch die Impfungen an, vermutete einen engen Zusammenhang mit Nancy's Zustand und verordnete Tropfen für zu Hause.

Später empfahl sie mir noch eine Bestimmung der Impftiter, meinte dazu allerdings, das müsse eigentlich die Krankenkasse bezahlen!

Ich war sehr erstaunt, aber auch froh! Endlich jemand, der helfen konnte!

 

 

 

24. Probleme einer Impftiterbestimmung

Die Kasse lehnte es ab, eine solche Untersuchung zu bezahlen.

Schwierig ebenfalls, auch nur einen Arzt zu finden, der Nancy das Blut abnahm und ins Labor schickte. Oft habe ich mir gewünwcht, das selbst machen zu können, denn manches sinnlose Gespräch wäre mir erspart geblieben! Das ging von der Behauptung, es gebe gar keine Impfschäden, bis zu der Feststellung, dass ich mit der Blutentnahme nur mein Kind misshandeln ließe.

Meine Hausärztin machte es dann.

undheitliche

 

 

25. Ergebnisse

Die Untersuchungsergebnisse war sehr überraschend!

Der Tetanus-Titer war zu hoch!

Ein Schutz gegen Diphtherie und Keuchhusten andererseits gar nicht aufgebaut worden!

Auch das hat mir bislang kein Arzt erklärt! Da wird den Eltern eingeredet, es müsse unbedingt geimpft werden, doch dann bringt die Impfung gar keinen Schutz! Ärzte setzen ein Kind also der Gefahr einer Nebenwirkung dieser Impfung aus – an eben dieser Krankheit kann es aber trotzdem erkranken!

Weil die Krankenkasse diese Titerbestimmung zum Preis von 100 Euro/Titer nicht bezahlt, erfahren Eltern allerdings selten von solchen Ergebnissen! Auch ich habe aus Kostengründen jedenfalls nicht alle Titer bestimmen lassen!

So aber werden Impfungen für Pharmaindustrie und Ärzteschaft wiederum ein einträgliches Geschäft Das Risiko dabei hat nur der Impfling!

Die Heilpraktikerin überraschte dieses Ergebnis damals nicht!

Ende 2006 war ich aber dann das letzte Mal bei dieser Heilpraktikerin, denn als ich den nächsten Termin vereinbaren wollte, hieß es, sie habe die Praxis verlassen.

 

 

 

26. Erfahrungen mit Handauflegen

Sehr interessant auch die Sitzungen, in denen der Therapeut Nancy seine Hände auflegte. Dabei wurde Nancy in und nach den Sitzungen stets unglaublich ruhig, doch brachte auch dies keine endgültige Lösung. Dennoch bedauere ich, dass wir dafür heute keine Zeit mehr haben. Begleitend zu anderen Therapien kann ich das jedenfalls nur empfehlen!

 

 

 

27. Untersuchungen in der REHA-Klinik

Schließlich reichte die Uni-Klinik den Kurantrag ein und wir fuhren im Februar 2006 erstmals nach K.

Dort befragte man mich wirklich gründlich nach Nancy's 'Anfällen’.

Erstmals wurde auch ein EEG geschrieben, um herauszufinden, was das eigentlich für Anfälle sind. Danach konnten wenigstens epileptische Anfälle ausgeschlossen werden.

 

 

 

28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel

Die Therapeuten dort - damit meine ich nicht die Ärzte! - waren allerdings etwas erschüttert darüber, dass Nancy keine Hilfsmittel hatte. Etwa ein Therapiestühlchen oder eine Badeliege, um dem Kind und mir das Leben zu erleichtern.

Aber schon die Diskussion um den Reha-Buggy hatte sich sehr hingezogen, weil der Kinderarzt der Meinung war, Nancy brauche so was Teures nicht. Von anderen Hilfsmitteln wusste ich daher ohnehin nicht mal, dass es sie gibt

 

 

 

29. Einsatz von "Dopamin"

Nancy wurde in der Klinik K. jedenfalls umfangreich betreut.

Nach einer Beobachtungsphase wurde sie außerdem auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Dopamin ( "L-DOPA" ) eingestellt. Der behandelnde Arzt meinte, dieser Botenstoff sei bei Nancy nicht mehr ausreichend vorhanden und das löse letztlich die Bewegungsstörungen aus.

Der Arzt hat mir das zwar sehr ausführlich erklärt, konnte allerdings doch nicht sagen, wieso Nancy den früher ja auch bei ihr vorhandenen Wirkstoff heute nicht mehr herstellte. Das ließ mich an seiner ganzen Erklärung dann auch wieder etwas zweifeln!

Heute vermute ich, dass die Impfungen wohl in genau diesen Dopaminhaushalt hineingewirkt haben!

Als ich meinen Verdacht auf Impfschaden aussprach, meinte der Arzt aber, jetzt sollten "wir" das Kind erst mal 'zur Ruhe kommen lassen': „Um das andere kümmern wir uns später“! Wann dies sei, sagte er allerdings nicht! Bis heute befasste sich jedenfalls kein Arzt damit!

Das Dopaminpräparat funktionierte zunächst auch sehr gut. Nancy wurde ruhiger und konnte sich damit sehr gut in die Therapien einbringen.

Mich machte das überglücklich! Daher stellte ich den Gedanken an einen Impfschaden ebenfalls erst mal zurück und vertraute einfach mal wieder einem Arzt, weil ich sah, dass seine neue Behandlung funktionierte. Irgendwann werde mich Herr Dr. H. schon erneut zum Thema Impfschaden ansprechen.

Außerdem wurde auch in K. festgestellt, dass Nancy’s Kupferwerte im Blut deutlich zu hoch waren. Wo das herkam, wusste zwar niemand, aber Nancy wurde eine kupferarme Diät verordnet. Mit der Zeit normalisierten sich die Werte dann. Herr Dr. H. empfahl außerdem verschiedene genetische Tests, die symptomatisch mit veränderten Kupferwerten und den Bewegungsstörungen zu tun haben könnten. Aus Kostengründen wurden diese aber erst nach Beendigung des Kuraufenthaltes gemacht, verliefen aber gleichfalls ergebnislos.

Wieder zu Hause, machte Nancy dann weitere Fortschritte. Sie war zwar nie völlig ruhig, aber doch deutlich entspannter, als vorher.

2007 fuhren wir dann wieder in die Reha-Klinik nach K. zur Anpassung der L-Dopa-Dosis. Auch dieses Mal ging das sehr gut!

Noch in der ersten Kur wechselte ich zu einer Kinderärztin in B.

 

 

 

30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!

Ostern 2007 erbrach sich Nancy plötzlich und ohne jeden ersichtlichen Grund. Das Erbrochene sah aus, wie altes Blut.

Das geschah später noch zwei weitere Male, so dass mich die Kinderärztin zur Abklärung in die Kinder- und Jugendklinik B. schickte. Eine Gastroskopie ergab Entzündungen der Speiseröhre und der Magenschleimhaut.

Zur Hemmung der Magensäure bekam Nancy dann "ANTRA". Es hieß, so was komme bei Kindern vor, die viel liegen und gab mir noch Ernährungstipps und Hinweise für die Lagerung eines solchen Falles.

 

 

 

31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden

Interessant war für mich allerdings das Aufnahmegespräch an der Klinik in B., denn als sich die Ärztin den Impfausweis ansah, fragte sie mich, warum Nancy eigentlich schon so viele Impfungen bekommen habe. Mich machte stutzig, dass ich dies schon früher mal von anderen gefragt worden war - weiß allerdings nicht mehr, wo und von wem.

Ich bat sie daher, das doch den impfenden Arzt zu fragen und sprach mit dieser Ärztin dann ausführlich über meine Vermutung eines Impfschadens. Sie wiederum versprach mir, sich darüber bei einem Professor kundig machen, der in Sachsen das Impfen sozusagen 'mit-überwache', dessen Namen ich aber wieder vergessen habe.

Am nächsten Vormittag kam sie auch tatsächlich auf mich zu, sagte mir aber nur, nach Ansicht dieses Professors sei ein Impfschaden mit einer solchen Reaktion auf eine Impfung "völlig unmöglich".

Auf eine weitere Diskussion ließ sie sich danach auch nicht mehr ein. Mir kam das so vor, als sei sie angewiesen worden,darüber nicht mehr zu sprechen.

 

 

 

32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!

Januar 2008 hätte Nancy dann ihre nächste Impfung bekommen sollen, was ich jedoch ablehnte. Zwar missfiel das der Kinderärztin, aber sie diskutierte auch nicht lange mit mir.

Und das Unheil nahm ohnehin schon seinen Lauf, denn Nancy wurde wieder unruhiger!

Bei der U9, im Januar 2008, wog Nancy 13,4 kg! Das war seit der letzten Anpassung ihrer L-Dopa-Dosis immerhin eine Gewichtszunahme von 1,4 kg .

Mir war erklärt worden, für die Dosishöhe komme es nicht nur auf das Körpergewicht an, sondern ausschlaggebend sei die Gesamtmenge der insgesamt verabreichten Dosis. Diese müsse mit angestiegenem Körpergewicht nun heraufgesetzt werden!

Daher glaubte ich: Wir fahren jetzt nur, wie letztes Jahr, nach K., stellen auf die höhere Dosis um und alles wird gut!

 

 

 

33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit

Aber dieses Jahr war manches anders!

Schon im Dezember hatte ich bei der Deutschen Rentenversicherung in B. den Kurantrag abgegeben, und daher damit gerechnet, binnen in weniger Wochen einen positiven Bescheid zu erhalten.

Aber diesmal war die Rentenversicherung der Meinung, nicht zuständig zu sein! Vor allem nicht für eine solche Erkrankung! Warum voriges Jahr diese Kur bezahlt wurde, konnte sich die Sachbearbeiterin allerdings nicht erklären. Sie jedenfalls habe sich nach den Vorschriften zu richten und die kenne sie! Danach aber sei die Krankenkasse für Nancy‘s Kur zuständig!

Auch die Krankenkasse lehnte aber wegen Unzuständigkeit ab und schickte die Unterlagen an die Rentenversicherung zurück.

 

 

 

34. Selbsthilfe!

In meiner Empörung legte ich Nancy schließlich bei der Außenstelle der Rentenversicherung in B. auf den Tisch!

Dort sah man mich mit großen Augen an! Ich erklärte daher, dass ich einem Mitarbeiter der Rentenversicherung wenigstens mal vorführen wolle, wie so eine 'globale Entwicklungsverzögerung‘ eigentlich konkret aussieht! Ich hätte nämlich den Eindruck, dass keiner den Ernst meiner Situation überhaupt erkenne, Nancy sei schließlich in sehr schlechtem Allgemeinzustand, doch sei eine angemessene Pflege und Ernährung fast nicht mehr möglich, weil sie immer unruhiger werde. Folglich müsse jetzt etwas passieren und weiteres Hinhalten möge man daher bleiben lassen!

Die daraufhin sehr hilfsbereite Sachbearbeiterin telefonierte dann in meinem Beisein mit ihrer Berliner Kollegin, bekam dort aber nochmals die gleiche Abfuhr, wie ich sie schon bekommen hatte. Da wurde sie dann doch ungehalten und erklärte, solche Fragen dürften doch wohl nicht zum Problem eines Antragstellers gemacht werden! Schließlich wurde mir zugesagt, innerhalb der nächsten Woche würde ich informiert.

Das beruhigte mich wieder etwas.

 

 

 

35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!

Nancy litt immer häufiger und vor allem immer länger an ihren Zappelanfällen. Meist schlief sie dadurch irgendwann vor Erschöpfung ein, wachte aber durch ihr Zappeln schon nach 4-6 Stunden wieder auf.

Nahrungsaufnahme und Trinken wurden ebenfalls immer schwieriger, so dass ich ihr schließlich hochkalorische Drinks gab - zusätzlich zu ihren 'Mahlzeiten‘.

Meine Bitte um ein Rezept für diese Spezialnahrung wurde allerdings abgelehnt. Für solche Drinks gebe es ein Rezept nur bei ganz bestimmten Krankheiten! Nancy hatte die aber nicht!

 

 

 

36. Alltagsprobleme!

Es wurde überhaupt alles richtig schwierig!

Etwa das Baden! Ich konnte Nancy nur noch kurz ins Wasser tauchen, dann musste ich sie wieder herausnehmen, weil sie so sehr zappelte, dass ich sie nicht halten konnte.

Auch das Nägelschneiden war ein einziger Kampf! Den ich meist verlor, weil ich ihr nicht wehtun wollte.

Auch Therapien wurden unmöglich. Die Therapeuten suchten zwar ebenfalls nach jeder Möglichkeit, Nancy wenigstens kurzzeitig etwas zur Ruhe zu bringen, aber das funktionierte nicht wirklich. Sobald wir dachten, eine Position gefunden zu haben, fingen die Anfälle wieder an. Schließlich unterbrach ich die Therapien. Es machte so keinen Sinn!

Zuletzt brachte ich Nancy dann auch nicht mehr in den Kindergarten, weil nach meinem Eindruck schon die Fahrt und danach dann das Sitzen im Stühlchen für sie der pure Stress waren. Den aber wollte ich möglichst von ihr abhalten, denn sie schlief nachts ohnehin nur noch selten durch. Es schien mir folglich falsch, sie daher auch noch - letztlich unnötig - wecken zu sollen!

Am schlimmsten war für mich allerdings, während dieser Zappelanfälle daneben sitzen zu müssen und nichts tun zu können, außer Nancy die Hand zu halten. Sie sah mich dann so hilfesuchend an und doch ich konnte ihr nicht helfen! Andererseits musste ich aber 'stark‘ für sie sein, denn Nancy sollte sich zweihundertprozentig auf mich verlassen können! Es war fürchterlich!

 

 

 

37. Internetsuche!

Ich beschäftigte mich zu der Zeit auch wieder intensiver mit dem Thema Impfungen und Nebenwirkungen.

Als ich einer Freundin Nancy’s Geschichte erzählte, recherchierte sie für mich im Internet. Eines Abends rief sie mich an und meinte, ich müsse unbedingt mal zu ihr kommen!

Was ich dann las, wollte ich zunächst nicht glauben! Sie hatte im Internet die Seite http://www.impfschaden.info aufgerufen - und da standen unzählige Berichte von Schädigungen durch Impfungen. Bis hin zu Todesfällen! Mir lief es kalt den Rücken herunter, als ich auch Geschichten las, die der von Nancy ähnelten.

Es war nicht zu fassen! Hatte ich doch noch immer Sätze im Kopf wie :

„Impfschäden gibt es gar nicht!“

„Außer etwas Fieber und einer Schwellung bzw. Rötung kann nichts passieren!“

Und jetzt das!!!

Das Kartenhaus der Schulmedizin brach für mich zusammen! Ich begriff, dass ich jahrelang getäuscht worden war!

 

 

 

38. Seitenweise Impfschadensberichte!

Meine Freundin war inzwischen ganz ruhig geworden. Ich aber saß fassungslos vor dem Computer und las und las! War ärzteseitig mir gegenüber doch immer so getan worden, als verstehe man nicht mal, wovon ich bei einem Impfschaden eigentlich rede - bis ich schließlich selber angenommen hatte, ein Impfschaden komme nur sehr selten vor.

Hier nun hatte ichsogar Internetadressen zu diesem Thema! Für mich damals zu viele, aus heutiger Sicht aber eindeutig zu wenig!

So etwa die Homepage von Dr. med. Klaus Hartmann vom Paul Ehrlich Institut. Als ich später mal mit ihm telefonierte, sagte er mir, in der BRD werde sehr häufig gegen die gesetzliche Meldepflicht von Impfschäden verstoßen! Obwohl das mit hohen Geldstrafen belegt sei und bereits der Verdacht auf einen Imfpschaden dem Gesundheitsamt zu melden sei!

Außerdem las ich mehrere Bücher zu dem Thema. So etwa das von Tinus Smits „Das Impfschaden-Syndrom“.

Das Gelesene erstaunte mich doch sehr, aber es stand nun mal auch öffentlich im Internet! JEDER kann es nachlesen!

Nun wollte ich das folglich auch ernst nehmen, denn ich war mir einfach sicher, dass Nancy einen Impfschaden habe! Es galt also nur noch, einen Homöopathen zu finden, der ihr helfen könnte.

 

 

 

 

39. Verzweifelte Zwiesprache

Nancys Zustand wurde inzwischen auch immer schlimmer! Manchmal war ich daher drauf und dran, in die Uni-Klinik zu fahren, weil ich meinte, das nicht mehr allein schaffen zu können.

Nancy weinte und weinte nämlich während ihrer Anfälle und beim Essen konnte ich sie fast nicht mehr halten. Sie wusste dabei offenbar auch selbst, dass etwas mit ihr geschah, das sie selbst nicht beeinflussen könne. Wieder und wieder sah sie mich an und ihre Augen flehten regelrecht: „Hilf mir, Mama!!!“

Doch ich wusste nicht, wie!

Einerseits war ich verzweifelt, andererseits hoffte ich, dass die nun kommende Heraufsetzung der L-Dopa-Dosis für sie erst mal wieder etwas mehr Ruhe bringen werde. Dann wollte ich mich um einen Homöopathen bemühen.

 

 

 

40. Endlich in die REHA-Klinik!

Endlich kam die Zusage der Rentenversicherung. Auch die REHA-Klinik in K. war schon informiert und so konnten wir kurz darauf anreisen. Darüber war ich sehr froh! Erhöhen der L-Dopa-Dosis und alles würde wieder gut bzw. besser werden!

Statt dessen kam es noch schlimmer! Nicht nur, dass man mich wieder einmal für meine Annahme auslachte, dass Nancy einen Impfschaden habe - es ging mit Nancy sogar noch mehr bergab!

 

 

 

41. Die Meinung der Ärzte

Beim Aufnahmegespräch hatte ich Frau Dr. L. auch wieder von meiner Vermutung eines Impfschadens und der Möglichkeit seiner erfolgreichen Behandlung berichtet. Wie im Internet nachzulesen sei, habe es mit Homöopathie schon sehr, gute Behandlungserfolge gegeben.

Frau Dr. L. lächelte dazu nur! Wie alle anderen Ärzte vor ihr. Sah mich dabei allerdings so an, als werde sie mich gleich fragen, ob ich schon psychotherapeutisch behandelt würde. Besonders dieser mitleidige Ausdruck in ihren Augen ärgerte mich maßlos!

Daher sagte ich ihr schließlich , die Schulmedizin habe nun mal auch kein Patentrezept! Daher wolle ich nun eine homöopathische Behandlung durchführen lassen. Dazu schwieg sie nur.

 

 

 

42. Das neue Therapiekonzept

Später kam dann der Oberarzt ins Zimmer und erklärte mir, zunächst wolle er Nancy einige Zeit beobachten. Dann werde er sich weiter besprechen.

Abschließend sah er mich mit jenem Blick an, wie die anderen Ärzte auch und meinte, im Internet stehe auch viel „Mist“! Darauf erwiderte ich, ich könne nicht glauben, dass so viele Berichte von so vielen nur einfach erfunden seien.

Anstatt darauf auch nur ansatzweise einzugehen, tat er dieses Thema sehr selbstsicher ab. Und wieder hieß es, wie schon vor 2 Jahren: „Darüber reden wir später.“

Diese zur Schau getragene Selbstverständlichkeit ließ mich als medizinischer Laie andererseits aber auch wieder zweifeln! Vielleicht kam Nancy‘s Zustand ja doch nicht von den Impfungen?

 

 

 

43. Psychopharmaka!

In den drei folgenden Wochen sollte ich allerdings wenig Zeit haben, darüber weiter nachzudenken!

Nancy wurde nämlich so unruhig, dass sie zuletzt nur noch mit verschiedenen Beruhigungsmitteln zum Schlafen gebracht werden konnte. Selbst dieser Schlaf hielt dann aber nicht so lange an, wie von der Einnahme solcher Mittel zu erwarten war.

Nancy zappelte jedenfalls ohne Unterbrechung! Auch die Bemühungen der Schwestern und sonstigen Therapeuten waren vergeblich! Ich brach in meiner Verzweiflung daher teilweise die Therapien ab.

Dennoch kam der Oberarzt nur nach mehrfacher Aufforderung der Schwestern an das Bett von Nancy. Später sagte er dazu allerdings, er sei mehrfach bei Nancy und mir gewesen, Nach meiner, als unmittelbar Betroffener eigentlich guten Erinnerung sah ich ihn bei uns aber in den ersten drei Wochen nur zweimal bei der Visite und zwei Mal bei Nancy im Zimmer.

Selbst dafür hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch immer Verständnis. Offenbar wusste er selbst nicht weiter.

Ich jedenfalls war schließlich am Ende meiner Kraft und habe nur noch geweint. Die Schwestern und auch die Therapeuten haben dann allerdings immer wieder versucht, mich aufzubauen. Dafür bin ich ihnen ewig dankbar! Ohne sie hätte ich diese Zeit nicht überstanden! Auch die Eltern der anderen Patienten brachten mir sehr viel Mitgefühl entgegen!

Nur der Herr Oberarzt sprach nicht mit mir! Er erhöhte statt dessen mehrfach die Medikamentendosis!

Dadurch ging es Nancy allerdings kurze Zeit auch besser, so dass ich sogar schon hoffte, wir hätten es nun doch geschafft!

Doch schon ein oder zwei Tage nach der ersten Dosiserhöhung wurde Nancys Zustand wieder schlimmer! Sie knirschte stark mit den Zähnen und zappelte und zappelte! Ich konnte schon fast nicht mehr hinsehen, wie sie sich quälte. Und immer wieder dieser flehende Blick: „Mama! Hilf mir!“

Ich konnte nicht mehr! Mir wurde jedenfalls bewusst, dass auch die Götter in Weiß ratlos waren!

 

 

 

44. Ein erstaunter Oberarzt

Als ich Herrn Dr. H. auf diese weitere Verschlechterung trotz Dosiserhöhung ansprach, wies ich auch auf den Beipackzettel hin. Danach kann L-Dopa Zähneknirschen und Bewegungsstörungen sogar auslösen!

Das erstaunte ihn:„Ach? Das steht da drin? - Kann ich gar nicht glauben.“

Danach dauere es außerdem erst mal ca. 4-6 Wochen, meinte er, bevor nun überhaupt eine Wirkung bei Nancy eintreten werde. Das wäre schließlich in den vergangenen zwei Jahren auch so gewesen!

Dem widersprach ich. Ich könne mich genau erinnern, dass Nancy in den vergangenen zwei Jahren immer schon ab dem ersten Tag der Dosiserhöhung zum Blutdruckmessen auf die Intensivstation des Hauses geschickt werden mussten, weil sie durch das Mittel sehr blass wurde und aussah, als versage der Kreislauf. Folglich wirke das Mittel viel schneller!

Daraufhin sagte er aber nur, das stimme nicht!

 

 

 

45. Mein Entschluss!

Zwar sagte ich zu Herrn Dr. H. daraufhin nichts mehr, aber für mich stand fest, einen Homöopathen zu suchen! Und zwar nicht erst, wenn ich mit Nancy wieder zu Hause war! Zumal m.E. ohnehin nicht davon auszugehen war, dass Nancy hier noch geholfen werde.

Diese Einstellung scheint krass! Doch hier ging es nicht um irgendwelche Kopfschmerztabletten, sondern um die Wirkung eines richtig starken Psychopharmakums, dessen Einsatz bei Kindern – schon gar nicht in Nancy’s Zustand! – auch gar nicht zugelassen ist! Da sollte der behandelnde Arzt über den jeweiligen Verfahrensablauf dann schon Bescheid wissen!

Das sage ich auch so und man erwiderte mir, das sei meine Sache. Ich könne dabei aber nicht auf die Hilfe von Herrn Dr. H. zählen , da er sich mit Homöopathie nicht auskenne. Das nahm ich schweigend zur Kenntnis

 

 

 

46. Helfende Hände!

Während dieser Tage hatten die Schwestern begonnen, Nancy zu füttern und fragten mich dann, wie das eigentlich bei mir die letzten Tage so mit dem Füttern gegangen sei. Sie empfanden jede Mahlzeit als Quälerei – für Nancy wie für den, der füttert. Einerseits hatte Nancy großen Hunger, andererseits aber konnte sie kaum essen, weil sich immer wieder der Mund verkrampfte und sie sich durch die Zappelei auch kaum auf das Essen konzentrieren konnte. Die Zeit, sich dies einmal selbst anzusehen, nahm sich Herr Dr. H. aber nicht!

Die Schwestern bewegte Nancy’s Schicksal übrigens sehr! Kannten sie meinen kleinen Sonnenschein doch aus den vergangenen beiden Jahren als immer fröhliches Kind. Das aber war nun so gar nicht mehr diese Nancy und kaum noch ansprechbar!

 

 

 

47. Nancy’s Zustand

Dass Nancy in dieser Zeit überhaupt jemanden wirklich wahrgenommen hat, bezweifele ich. Ihr Blick schien mir - bis auf diesen, mittlerweile ständigen Hilfeschrei! - völlig leer!

Nachts, wenn Nancy ihr Schlafmittel bekam, saß ich mit der Schwester dabei und war froh, wenn sie schließlich einschlief. Nur dann lag sie ruhig da und sah wieder ein bisschen so aus, wie mein kleiner Sonnenschein!

In solchen Moment fürchtete ich mich dann schon wieder davor, dass sie aufwachen werde und sich erneut quälen müsse.

Mittlerweile hatte sie sich auch schon die Lippen aufgebissen. Auch konnte man sie nicht mal mehr auf den Arm nehmen, so stark zappelte sie.

Vor allem nahm sie immer mehr ab!

Es war furchtbar! Und keine Hilfe in Sicht.

Andererseits durfte wegen Nancy’s Gewichtsverlust aber auch die Dosis des Psychopharmakums nicht weiter erhöht werden! Wir waren also am Ende der Dosierung angekommen - und meine Hoffnung war auf dem Nullpunkt.

Herr Dr. H. sagte auf Befragen, über weitere Schritte müsse er erst nachdenken.

 

 

 

48. Neue Medikamente

Herr Dr. H. kam ein paar Tage später in unser Zimmer, sah Nancy und lächelte mich an. Ich sagte trotzdem abweisend zu ihm, wenn er noch lachen könne, dann sei es ja gut. Mir jedenfalls sei das Lachen vergangen!

Er erklärte mir daher nur noch, dass er ein anderes Mittel - " TIAPRIDEX " 'einschleichen’ wolle. Dopamin bringe wohl nicht mehr den gewünschten Erfolg. Warum es allerdings nicht mehr wirkte, konnte er mir auch nicht sagen.

Ein Medikament wie L-DOPA, meinte er, könne allerdings nicht einfach abgesetzt und durch TIAPRIDEX ersetzt werden. Das brauche etwa eine Woche, bis das L-DOPA vermindert und das TIAPRIDEX eingeführt sei. Danach benötige das TIAPRIDEX dann nochmals mindestens 4 - 6 Wochen, um seinerseits einen tauglichen Wirkspiegel aufzubauen.

Das verstand ich so, dass in den nächsten Wochen folglich alles so mit Nancy weitergehen werde! Seine genauen Worte waren: „Wir brauchen Geduld!“

Aber ich konnte und wollte nicht mehr!

 

 

 

49. Neue Hoffnung!

Inzwischen hatte meine Mutter auf der Homepage des 'Schutzverbandes für Impfgeschädigte’ einen offenbar erfahrenen Heilpraktiker gefunden. Sie rief mich an und das schien dann wie eine Erlösung, denn mein Bauchgefühl sagte mir: Jetzt wird alles gut!

Dem Heilpraktiker schrieb ich die Geschichte wunschgemäß auf, wenn es gegenüber dem heutigen Bericht auch nur eine Art Kurz-Kurz-Fassung war. Aber mehr schaffte ich nicht! Ich schickte alles ab und hoffte.

Auch Nancy erzählte ich davon und sagte ihr, dass jetzt bald alles gut werde. Ob ihr das Kraft gab, weiß ich nicht. Aber ich glaubte es!

 

 

 

50. Notfallverlegung an die Uni D.

Am 20.03.2008 wurden wir dann notfallmäßig in die Uni-Klinik D. verlegt.

Ich ging mit gemischten Gefühlen! Wusste ich doch nicht recht, was nun noch alles passieren werde! Auch war ich unsicher, ob mir die Ärzte immer die Wahrheit sagen würden. Schließlich hatte ich so meine Erfahrungen gemacht!

In der Uni-Klinik befragten mich dann gleich zwei Ärzte zu Nancy's Zustand und waren dann der Meinung,TIAPRIDEX nutze nichts und daher sei nun das Medikament VALPROAT 'einzuschleichen'. .

Daraufhin fragte ich, warum sie das eigentlich tun wollten, denn

1. sei von Nancy keine Grunderkrankung bekannt und schon deshalb könne niemand sicher sagen, was überhaupt etwas nutze;
2. sei mir gesagt worden, dass TIAPRIDEX erst mal 4-6 Wochen brauche, bevor es funktioniere. Plötzlich wisse man aber schon nach zwei Tagen, dass TIAPRIDEX nichts bringe. Mich beschlich da erstmals der Verdacht, dass hier jeder Arzt so seine Mittel 'ausprobieren' will!

Ich war sichtlich ungehalten und das besserte sich nicht, als ich sah, wie Frau Prof. I. und Herr Dr.S. sich daraufhin nur ansahen.

Meine Geschichte zum Thema Impfschaden wurde natürlich auch hier abgelehnt, noch bevor ich richtig ausgesprochen hatte. Auch hier wurde behauptet, eine solche Reaktion auf eine Impfung sei völlig unmöglich! Na ja!

 

 

 

51. Todesängste!

Man sollte es kaum glauben, aber Nancys Zustand wurde noch schlimmer!

Durch ihre Verkrampfungen im Gesicht hatte sie immer wieder die Lippen aufgebissen. Ihre Beine waren durch ihre Zuckungen grün und blau gestoßen, die Haare durch das ständige Hin und Her verfilzt, An den Fersen hatte sie offene Stellen durch die nunmehr wochenlange Zappelei.

Sie nahm auch kaum noch etwas wahr und hatte nicht einmal mehr die Kraft zu weinen. Sie wimmerte nur noch. Es war schlimm.

Sie wog mit ihren 5,5 Jahren inzwischen nur noch 10,5 kg!

Jeder Knochen war zu sehen! Ich hatte außerdem Angst, dass dieses kleine Herz aufhören könne zu schlagen und ihr Kreislauf zusammenbricht. Schließlich hatte sie nun schon seit Wochen den Puls eines Leistungssportlers, der nicht mal im Schlaf unter 120 sank!

Ich hatte Angst, Angst und nochmals Angst und betete. Sah ich meinen kleinen Sonnenschein an, war ich mir nämlich fast sicher, wenn nicht bald etwas geschehe, würde sie das wohl nicht überleben!

Diesen Gedanken bekam ich auch nicht mehr aus dem Kopf. Ich konnte nicht mehr abschalten!

Anderseits wusste ich, dass die ersten Globuli an Nancy schon unterwegs waren. Ich rechnete daher fest damit, dass sie am Samstag kämen. Aber das taten sie nicht! Ostern stand bevor und die Zeit, bis sie nun endlich da sein würden, verging scheinbar überhaupt nicht!

 

 

 

52. Entscheidung der Schulmedizin

Dafür rief Frau Prof. I. an und wollte wissen, ob Nancy schon ruhiger geworden sei.

Ich wusste nicht recht, wie ich das deuten sollte! Seit Einschleichen des Medikamentes TIAPRIDEX waren erst drei Tage vergangen und auch das L-Dopa wirkte ja noch. Was, bitte, wollte sie also von mir hören?

Jedenfalls sagte ich ihr, Nancy sei noch nicht ruhiger geworden. Daraufhin meinte sie, das werde so wohl nichts. mit dem TIAPRIDEX. Es sei wohl doch besser, statt TIAPRIDEX nun das Mittel VALPROAT zu nehmen. Wir würden darüber reden, wenn sie wieder da sei!

Auf meine Bitte gab mir Herr Dr. S. dann den Beipackzettel des neuen Mittels VALPROAT und teilte mir bei der Gelegenheit noch mit, die Leberwerte von Nancy seien in Ordnung gewesen. Das sei Voraussetzung für den Beginn mit VALPROAT. Vorsorglich sei daher schon am Freitag Blut abgenommen worden. Es liege jetzt bei mir, meine Zustimmung zu geben!

Meine entschiedene Ablehnung dieses neuen Mittels begründetet ich auf seine Rückfrage hin damit, dass dies hier mein Kind sei und kein Versuchskaninchen! Und dass letztlich ich das verantworten müsse und nicht er! Und dass ich nicht der Meinung sei, weiter experimentieren zu dürfen, bevor man nicht mal wenigstens ansatzweise die von mir geäußerte Vermutung eines Impfschadens in Betracht ziehe.

Meine Ablehnung kam daher, dass VALPROAT noch schlimmere Nebenwirkungen haben konnte, als die beiden anderen Mittel zusammen! . VALPROAT ist nämlich ein Antiepileptikum, das auch Leberschäden, psychische Schäden und - nach meiner Erinnerung - auch Anfälle auslösen kann. Diese möglichen Nebenwirkungen waren im Vorgespräch heruntergespielt worden. Wie jedoch verfahren würde, sollten sie wirklich eintreten, konnte ich mir vorstellen!

 

 

 

53. Ein aufregendes Wochenende

Ostern wurde dann ein Wochenende voller Diskussionen! Nur Frau Prof. I, habe ich nicht mehr gesehen.

Auf Empfehlung des Heilpraktikers begannen wir dann am 23.3.08, Nancy 2x täglich etwas mehr als einen Esslöffel Colostrum zu geben. Tags darauf waren die Bewegungsstörungen zwar noch da, aber bereits sichtbar schwächer.

Und am Dienstag waren sie dann endlich da, die Globuli!

Über Ostern hatte ich nochmals mit dem Heilpraktiker telefoniert und nach einer möglichen Erstverschlimmerung gefragt. Aber er meinte, bei Nancy's Zustand sei das unwahrscheinlich.

Den Ärzten bzw. Schwestern hatte ich zuvor natürlich gesagt, dass ich Nancy die vom Heilpraktiker verordneten Mittel geben würde. Da hieß es dann seitens der Ärzte: “ Na! Wenn Sie denken, dass es was bringt…“ bis zu der Bemerkung, man wisse gar nicht, wie es dieser Heilpraktiker eigentlich verantworten wolle, das Kind zu behandeln, ohne Nancy auch nur gesehen zu haben. so dass auch Bemerkungen fielen wie: „ Heilpraktiker sind oft Scharlatane, die verzweifelten Eltern nur das Geld aus der Tasche ziehen....“

Am 25.3.08 konnten wir nach Erhalt der Globuli dann mit der homöopathischen Behandlung beginnen.

Mit zittrigen Händen gab ich daher Nancy um 17.00 Uhr die ersten Kügelchen und war dabei eigentlich noch aufgeregter als die Tage zuvor

Und sah, wie das Kind Stunde um Stunde ruhiger wurde!

Anfangs konnte ich es nicht fassen! Aber es war so: Nancy lag gegen 20.30 Uhr völlig entspannt in ihrem Bettchen.

Völlig ruhig!

Sie lag in ihrem Bettchen, die Arme nach oben gelegt

und lächelte mich an!


Der Leser wird sich den oben geschilderten, plötzlichen Wechsel in Nancy's damaligen Zustand schwer vorstellen können. Hier daher ein Kurzfilm, der kurz vor Aufnahme der Behandlung durch den Heilpraktiker gemacht wurde. Was Nancy zu der Zeit bewegungsmäßig leistete, kam einem täglichen 24-Stunden Dauerlauf gleich. Das erklärt wiederum , wieso das Kind zuletzt so untergewichtig war! Meines Erachtens war dies die Folge der Psychopharmaka, die damals unerlaubterweise dem Kind gegeben wurden, denn diese Mittel waren für den Einsatz bei Kindern nicht zugelassen! Das wollten die Ärzte aber m.E. nicht mal zugeben!

Kurzfilm Nancy:

54. Ich dachte, ich träume!

Ich war überglücklich! Der ganze Stress der letzten Wochen fiel von mir ab! Ich war vor lauter Freude so aufgeregt, dass ich gar nicht wusste, wen ich zuerst anrufen solle.

Nach der ersten Freude wurden mir dann aber bewusst:

1. mein Bauchgefühl hatte nach Jahren doch Recht gehabt;
2. Aber hätte ich schon früher so gehandelt, würde es Nancy jetzt besser gehen. Vor allem hätte sie sich nicht so quälen müssen!

 

 

 

54. Das Zappeln lässt wirklich nach!

Anfangs fing sie dann doch öfters wieder an zu zappeln. Aber lange nicht mehr so stark und anhaltend! Vor allem kamen die Anfälle von Tag zu Tag seltener.

So war Nancy die erste Nacht nach Beginn der Globuli-Behandlung wieder extrem unruhig. Doch am 26.3.08 wurde sie dann aber wieder ruhig. Nur in Stresssituationen, wie etwa beim Windelwechsel, Essen oder Hochnehmen aus dem Bett waren die Bewegungsstürme wieder da.

In den Folgenächten war sie dann zwar ebenfalls wieder unruhig, aber schon nicht mehr mit vorher zu vergleichen!

Bis Nancy schließlich doch richtig ruhig schlief! Sie zuckte nicht mal mehr im Schlaf.

 

Bilder vom 8.4.08

 

 

 

55. Nachgetretenes!

Der Leser kann vielleicht nachvollziehen, wie wütend ich andererseits auch war. Zwar gab ich mir große Mühe, die Fassung zu wahren, glaube aber doch, alle haben mir das damals auch angemerkt.

Spätestens, als das Gespräch der Ärzte auf Nancy’s plötzliche Ruhigstellung kam. Da wurde nämlich allen Ernstes behauptet, diese Ruhe sei nun Folge des Psychopharmakums TRIAPRIDEX, also jenem Medikament, das man mir noch keine 5 Tage vorher an der Uni-Klinik sogar wieder hatte ausreden wollen, weil es nichts bringe und das zudem 4-6 Wochen benötigen sollte, um überhaupt eine Wirkung zu zeigen! Ich erinnerte an die Worte des Oberarztes in der REHA-Klinik: „Wir brauchen Geduld!“

Eigentlich wollte ich die Ärzte auslachen, beherrschte mich aber und dachte mir nur meinen Teil! Erst als sie sich und das 'Supermittel’ TRIAPRIDEX m.E. all zu sehr feierten, stellte ich gegenüber den Zuständigen klar, dass m.E. die Wirkung auf die Homöopathika zurückging und nicht viel mit TRIAPRIDEX zu tun habe! Bestenfalls sei dies eine Folge von beidem! Das aber werde die Zeit erweisen!. Vielleicht könne das TRIAPRIDEX dann irgendwann abgesetzt werden.

Das löste wiederum große Entrüstung bei den Ärzten aus! Dabei waren deren ganze Untersuchungen doch ohne greifbares Ergebnis geblieben!. Nancy hatte keine sog. Grunderkrankung gehabt, sondern war offensichtlich an den Folgen ihrer Medikationen erkrankt! Wie also konnte der plötzliche Erfolg des Heilpraktikers da eigentlich verwundern?

 

 

 

56. Zurück in der REHA-Klinik

schon zum Wochenende nach Ostern, wurden wird am 27.3.08 wieder in die REHA-Klinik zurückverlegt. Sie war jetzt den ganzen Tag ruhig und Bewegungsstörungen wurden immer seltener ausgelöst. Selbst die Autofahrt im Privatfahrzeug von der Uniklinik in die Kurklinik verlief relativ ruhig – in der Woche vorher wäre das ohne Krankentransport undenkbar gewesen!

In der Kurklinik konnten sie kaum fassen, wie ruhig Nancy jetzt war. Vor allem, dass dies so plötzlich geschehen war. Nachts war Nancy noch ein klein wenig unruhig, aber sie schlief.

Es war so schön und alle freuten sich mit mir. Schwestern, Therapeuten und auch die anderen Muttis! Sie hatten alle mitgelitten und mir beigestande und waren daher froh darüber, dass es Nancy so viel besser geht.!

In den anschließenden Therapien war auch alles super! Nancy machte gut mit und holte wieder auf! Auch ihr Gewicht! Kurzum: Alles war Bestens!

 

 

 

57. Alles normalisiert sich!

Am 28.3.08 konnte Nancy schon wieder ihren Kopf halten. Auch war sie wieder mein fröhlicher, kleiner Sonnenschein. Auch die Nahrungsaufnahme hatte sich sehr verbessert. Sie fing wieder an zu kauen und griff mit nach dem Trinkbecher. Außerdem beschäftigte sie sich mit dem Spielzeug, konnte wieder ganz ruhig auf meinem Schoss sitzen. Täglich kamen neue Dinge dazu!

Sie begann auch, sich richtig von dem 8-wöchigen Dauerstress zu erholen und schlief fast das ganze Wochenende.

Im weiteren Verlauf waren neuerliche Bewegungsstürme dann meistens eine Erstreaktion auf neue Globuli oder Reaktionen auf bestimmte Reize, die in den Therapien gesetzt wurden

In meinem persönlichen Protokoll steht hierzu

" Am 7.4.08 war Nancy den ganzen Tag über ruhig. Auch die Therapien liefen super.

Am 8.4.08 fiel mir jedoch auf, dass Nancy wieder Nervenzuckungen hatte. Anfangs im Gesicht - besonders im und um den Mund - und im Laufe des Tages betraf es dann auch Arme, Hände und Beine.

In den Therapien fiel das besonders auf. Durch diese wurden allerdings auch entsprechende Reize gesetzt. Für meine Familie war das zwar ein deutlicher Umstellungsbeweis auf die Homöopathika, für alle anderen jedoch ein Grund zur Sorge.

Abends hatte Nancy dann einen sehr warmen Kopf, jedoch kein Fieber. Ich meinte nach Rücksprache mit dem Heilpraktiker, dass auch das nur eine Erstverschlimmerung auf die neuen Globuli sei. Daraufhin waren alle wieder erleichtert. Die Nacht verlief ruhig.

Am 9.4.08 war Nancy's Zustand unverändert unruhig. In den Therapien natürlich mehr, aber im Allgemeinen sonst nicht anders als gestern. Auch diese Nacht verlief ruhig.

Am 10.4.08 waren die unkontrollierten Bewegungen dann schon deutlich weniger. Auch in den Therapien war Nancy wieder ruhiger und dem entsprechend verliefen diese dann auch super.

Am 11.4.08 war Nancy zur Freude aller wieder völlig ruhig! Die Behandlungen verliefen super und die Therapeuten waren begeistert. Nancy griff sogar das erste Mal mit beiden Händen bezw Armen nach einem Ball.

Die Nächte verlaufen seitdem nach wie vor ruhig. Auch verbessert sich die Nahrungsaufnahme. Ebenso die Motorik.

Nancy spielt jetzt auch sehr viel mit ihren Händen, als würde sie sich selbst neu entdecken."

 

 

 

58. Dosissenkung!

Aber wie würde es weitergehen? Als ich den Oberarzt darauf ansprach, ob die Dosis TIAPRIDEX nun gesenkt werden könne, war ich froh, dass Blicke nicht töten!

Aber er willigte doch ein! Nancy bekam ab 14.04.2008 eine halbe Tablette weniger. Wie erhofft und erwartet erbrachte die Herabsetzung der Dosis keine Verschlechterung!.

Hierzu habe ich am 19.4.08 protokolliert:

"Nancy ist nach wie vor ruhig und entspannt. Sie macht in der Therapie gut mit und freut sich selbst über jeden kleinen Fortschritt. Beim Spaziergang hat sie das erste Mal den Zweig eines Nadelbaumes angefasst, ohne dabei gleich zu 'zappeln'. Sie sitzt auch wieder im Rollstuhl und steht im Stehbett.
Das muss natürlich alles wieder langsam gesteigert und neu erlernt werden, aber wir sind guter Dinge. Die Hauptache ist, wir können damit wieder anfangen.

Seit Montag den 14.4.08 nehmen wir nun eine halb Tablette TIAPRIDEX weniger. Bisher ohne Veränderung.

Am Freitag, den 18.4.08 habe ich mit den nächsten Globuli begonnen. Es gab keine Erstverschlimmerung."

 

 

 

59. Wieder Verschlechterungen

Das ging so bis 22.04.2008!

Da wurde Nancy ab dem Frühstück plötzlich wieder unruhig wie 4 Wochen zuvor, als das TIAPRIDEX 'eingeschlichen' wurde. Sie erbrach sich und behielt nichts bei sich bis auf ein wenig zerdrückte Banane und das getrunkene Wasser.

Hierzu protokollierte ich mir:

" Heute früh war Nancy sehr blass. Gegen 9.00 Uhr, in der Therapie, wurde sie sehr unruhig und fieberte.

Mit steigender Temperatur wuchs außerdem ihre Unruhe. Die Temperatur betrug mittags 37,7 C, stieg dann aber bis zum Nachmitttag auf 39,6 C.

Dann weinte Nancy und machte wieder diese immer stärker werdenden, einschießenden Bewegungen.

Nach dem Mittagessen erbrach sich Nancy und war danach etwas ruhiger.

Gegen 15.00 Uhr erbrach Nancy nochmals. Diesmal aber nur das getrunkene Wasser. Abends gab ich ihr Zwieback und Apfel. Beides und das getrunkene Wasser behielt sie bei sich".


Der Arzt kommentierte Nancys neuerlich schlechten Zustand sarkastisch mit den Worten: " Geht wohl nicht so ganz auf, Ihr System?" Ich konterte kühl mit dem Hinweis, der Heilpraktiker könne ja wohl nicht in 4 Wochen schaffen, was die Schulmedizin in 4 Jahren nicht fertig gebracht habe. Und das Lächeln gefror!

Nancys Unruhe steigerte sich jedoch in der Nacht. Je später es wurde, desto unruhiger wurde sie. Sie fand auch nicht in den Schlaf.

 

 

 

 

60. Autoritäten!

Am Nachmittag teilte mir Herr Dr. H. mit, die Dosis des Medikamentes TIAPRIDEX werde wieder heraufgesetzt. Offenbar vermutete er einen Zusammenhang zwischen Dosissenkung und der wieder einsetzenden Unruhe. Eine offizielle Begründung bekam ich allerdings nicht. Die Dosis werde erhöht und basta! Ich war so wütend!

Aber ich lächelte.

Daraufhin sagte er barsch, ich könne es mir jetzt aussuchen: Entweder die Medikation werde so gegeben, wie er das anordne oder - wenn ich nur noch homöopathisch behandeln wolle – ich könne nach Hause fahren.

Den umstehenden Ärzten und Schwestern war dieser Auftritt sichtlich peinlich. Ihm fiel das aber offenbar nicht mal auf!

Jedenfalls stellte ich richtig, dass mein Lächeln nicht abwertend gemeint war. Mir stelle sich aber die Frage nach dem Sinn einer neuerlichen Dosiserhöhung. Nach seiner früheren Aussage sei eine Wirkung nämlich erst viel später zu erwarten, so dass jetzt eine Erhöhung der Dosis kurzfristig nichts bringen könne.

Der Oberarzt ging darauf allerdings nicht ein, sondern stellte nur die Frage: "Ja oder Nein!" Daraufhin sagte ich ihm, er lasse mir in Anbetracht der Situation ja wohl keine wirkliche Wahl.

 

 

 

61. Übersäuerung!

Am späten Nachmittag des 23.4.08 wurde wieder Blut abgenommen und festgestellt, dass Nancy "übersäuert" sei. Nachts wurde ihr daraufhin eine Infusion gelegt, um Flüssigkeit zuzuführen. Allerdings musste sie wegen ihrer starken Unruhe dafür medikamentös 'ruhig gestellt' werden. Sie war auf die hauseigene Intensivstation verlegt worden und schlief dort aufgrund der, über die Infusion zugeführten Beruhigungsmittel

In meinem persönlichen Protokoll zum 24.4.2008 heißt es dann :

"Nancy ist immer noch sehr unruhig, ihre Nahrungsaufnahme 'so lala'.
Am späten Vormittag wurde ich dann zum Gespräch gebeten. Dabei teilte man mir mit, dass Leber- und Zuckerwerte ( SBS-Werte ) nicht in Ordnung seien. Es sei aber merkwürdig, dass man Nancy zwar die ganze Nacht über Flüssigkeit zugeführt habe, die Werte sich aber dadurch kaum verbessert hätten

Deshalb wolle man der Infusion nun Glukose zusetzen, um die Werte zu stabilisieren. Nancy solle daher erst mal über das Wochenende auf der Intensivstation bleiben, um die Leber-, Zucker- und Säuerungswerte zu überprüfen und sich dadurch ein Bild über Stoffwechsel und Leberfunktion machen zu können. Schließlich könne ja auch eine nicht funktionierende Leber oder ein ungenügender Stoffwechsel Ursache ihres neurologischen Defektes sein. "

 

Mich wunderte daran, warum in diesen zwei, drei Tagen plötzlich ein solches Aufheben um die Leberwerte gemacht wurde, nachdem diese in ersten drei Wochen unseres Kuraufenthaltes keinen interessiert hatten! Hing das mit dem TIAPRIDEX zusammen?

Nur widerwillig stimmte ich zu, Nancy über das Wochenende auf der Intensivstation zu lassen..

Hierzu mein weiteres Protokoll:

"Die Ärzte teilten mir mit, Nancy’s Blutwerte seien zwar schlecht, doch könne ein Infekt nicht bestätigt werden. Übrigens seien die Leberwerte schon Ostern in der Uni-Klinik schlecht gewesen, doch wisse man nicht, warum!

Hier lag offensichtlich ein Missverständnis vor! Mir war noch in der Uni-Klinik gesagt worden, die Leberwerte seien in Ordnung,

Das sagte ich ihnen auch. Ungläubig sah sich die Runde daraufhin erst mal an.

Danach wurde die Ansicht vertreten, wohl die homöopathischen Mittel würden das TIAPRIDEX blockieren!

Dem hielt ich entgegen, wenn sie die Wirkung einer C200-Potenz kennen würden, wüssten sie, dass ihre Unterstellung falsch sei. Herr Dr. H. habe außerdem noch vor einigen Wochen gesagt, er könne mir nicht helfen, weil er sich mit Homöopathie nicht auskenne.

Daraufhin wollte man wissen, was eigentlich der Heilpraktiker Nancy gegeben habe und war dann sehr geschockt, als ich erwiderte, das wisse ich nicht! Es sei aber jedes Mal etwas anderes gewesen!

Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich den Heilpraktiker um eine schriftliche Auflistung der Mittel bitten könne. Ich erwiderte, sie könnten das auch selbst tun. Er habe sicher kein Problem mit einer Zusammenarbeit!

Das aber wollte man dann auch nicht! Der Heilpraktiker könne seine Liste ja faxen!

Das Fax, das mir der Heilpraktiker daraufhin wunschgemäß in die Klinik schickte, wollte dann aber offensichtlich auch keiner lesen! Trotz unbesetzter Geräte - wir probierten es krankenhausintern mehrfach an zwei verschiedenen Faxgeräten aus! - wurde dieses Fax hausintern nicht angenommen. Beim behandelnden Arzt kam offenbar nur die erste Seite durch. Weiter nichts! Bereits darauf stand aber, dass der Heilpraktiker einen Impfschaden vermute".

 

 

HINWEIS: Hierzu das Schreiben des Heilpraktikers vom 24.4.08 zur neuerlichen Verschlechterung von Nancy's Gesundheitszustandes und der ärztlichen Vermutung, dieser könne durch die homöopathische Mittel ausgelöst sein

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm

 

 

 

62. Magensonde!

Als ich am selben Tag vom Mittagessen in Nancy's Zimmer kam, dachte ich zuerst, ich sei im falschen Raum!
Nancy war eine Nasen-Sonde gelegt worden und gerade, als ich zur Tür hereinkam, wurde ihr etwas eingeflößt. Die Schwester erschrak richtig, als ich plötzlich da stand.

Ich fragte, was bitte das werden solle?

Das sei Anordnung vom Oberarzt! Nancy habe ihre Medizin noch nicht bekommen!

Vielleicht war es gut, dass Herr Dr. H. schon weg war! Jedenfalls verlangte ich, dass die Sonde sofort gezogen werde und stellte die Frage in den Raum, ob Herr Dr. eigentlich denke, ich hätte an der Rezeption mein Sorgerecht abgegeben. Wir hätten schließlich keine 3 Stunden vorher an einem Tisch gesessen, und ich rmeine, solche Eingriffe sind vorher zu besprechen!

 

63. Weitere Erhöhung der Dosis!

Am Freitag den 25.04.2008 sagte man mir, der Oberarzt habe die Dosis des TIAPRIDEX erneut angehoben , um den Spiegel zu sättigen. Nancy solle morgens eine ganze, mittags eine halbe und abends noch eine halbe Tablette bekommen. Ein persönliches Gespräch dazu gab es allerdings nicht. Herr Dr. H. ließ das vielmehr durch den Arzt ausrichten, der den Stoffwechsel überwachte, und dieser konnte er mir schon deshalb nichts weiter dazu sagen, weil er Nancy's Akte sonst nicht kannte..

Dafür ließ mir der Oberarzt ausrichten, er werde sich am Wochenende bei uns sehen lassen.

Ich war sehr wütend, stimmte aber widerwillig der erneuten Dosiserhöhung zu. Was sollte ich auch sonst tun?

Nach meinem eigenen Protokoll fing Nancy schon am Samstag den 26.04.08 an - etwa eine Stunde nach Einnahme der Tablette - wieder extrem unruhig zu werden, was Essen und Trinken weiter erschwerte. Zwar war sie vorher auch nicht gerade ruhig gewesen, aber nun war doch ein sehr deutlicher Unterschied zu erkennen. Außerdem hustete sie und hatte offensichtlich sehr heftige Halsschmerzen. Die hinzugezogene Ärztin meinte allerdings, es genüge vorerst zu inhalieren.

Der Oberarzt ließ sich zwar am Wochenende dann doch nicht am Krankenbett blicken, aber der Arzt kam vorbei, der für den Stoffwechsel zuständig ist. Er sagte, ihre Werte seien gut und stabil.

Ein Gespräch über die Grundmedikation lehnte er erneut ab, als ich darauf hinwies, Nancy's Zustand werde sich bei weiterer Einnahme von TIAPRIDEX wohl deshalb nicht dauerhaft bessern, weil sie wegen ihrer Zappelei nur wenig essen könne. Er meinte nur, darüber könne er sich mit mir nicht unterhalten. Das solle ich mit dem, dafür zuständigen Arzt tun.

 

 

 

64. Infusion!

Nancy's Unruhe steigerte sich am 26.4.08 weiter. Im Schlaf zuckte sie wieder oder schreckte auf. Ihre Werte verbesserten sich zwar weiterhin, trotzdem wurde daraufhin für die Nacht eine weitere Infusion angesetzt.
Die Flexüle musste aber nach nur 3 Stunden wieder entfernt werden. Nancy hatte eine dicke Hand bekommen. Der Arm war bis zum Ellenbogen angeschwollen, weil sich die Kanüle durch Nancys Zappelei verschoben hatte und die Infusion daher neben die Vene ins Gewebe gelaufen war. Vom Freitag zum Samstag erst auf der einen Seite, und diese Nacht dann auf der anderen. Beide Arme waren geschwollen, die Hände glichen aufgeblasenen Handschuhen. Für mich ein fürchterlicher Anblick!

Ich habe mich daraufhin geweigert, nochmals eine Infusion legen zu lassen und meinte, das Kind sehe aus, wie misshandelt. Auch stellte ich die Frage in den Raum, ob eigentlich auch die Ober- bezw Chefärzte das mit ihren Kindern so machen würden.

Die anwesende Stationsärztin ließ diese Frage unbeantwortet, legte aber auch keine neue Infusion. Vielmehr setzte sie sich neben das Bett und wachte über Nancy, bis sie wieder schlief. Eine sehr persönliche Geste!

Nachts gab es dann auch keine Infusion mehr, meines Wissens aber auch keine Beruhigungsmittel.

Der, für das Wochenende angekündigter Besuch des Oberarztes blieb aus.

Am Abends des 27.4.08 bekam ich dann weitere Informationen über TIAPRIDEX. Mir wurde richtig schlecht, als ich das las! Vor allem der Teil, in dem es heißt, dass dieses Mittel nicht nur Unruhe bekämpfen kann, sondern auch auslösen! Damit kam auch wieder diese Angst! Ich wusste doch nicht, was tun! Auch wenn ich mir nach meinem Bauchgefühl 'sicher' war, dass das TIAPRIDEX für Nancy falsch war. Aber was sollte ich machen?

 

 

 

65. Nebenwirkungen!

Meine Sorge wegen der therapeutischen Bedeutung von TIAPRIDEX für Nancy beantwortete sich mir am Sonntag, dem 27.04.2008 dadurch selbst, dass ich die Arzneimittelinformation dazu las. Eine Mutti, die über das Wochenende zu Hause war, hatte mir das vom Internet ausgedruckt.

Ich dachte, ich lese nicht recht!

Unter anderen war da von einer Nebenwirkung die Rede, die 'malignes neuroleptisches Syndrom’ hieß und plötzlich ansteigendes Fieber und steigende Unruhe aufweist.

Weiter hieß es, es müsse beim Patienten ein besonderer Wert kontrolliert werden! Sei der zu hoch, müsse das Medikament herabgesetzt werden oder entfallen! Sonst drohe der Tod!

Sofort bin ich auf die Intensivstation in Nancy’s Akte und habe nach diesem Wert gesucht. Doch dieser, offenbar wichtige Wert war gar nicht untersucht worden!

Daraufhin wies ich die Schwester an, Nancy keine dieser Tabletten mehr zu geben "und wenn ich hier noch einen erwische, der meiner Tochter mittels Sonde oder sonst wie dieses Zeug einflößt, vergesse ich meine gute Erziehung!" Sie trug es in die Akte ein.

 

 

 

66. Ohne TIAPRIDEX ruhiger!

Für den 28.4.08 habe ich protokolliert:

"Die Blutwerte sind wieder gut. Dass unser 'Supermittel' nicht mehr genommen wird, ist aber plötzlich nicht mehr so wichtig. Der Oberarzt jedenfalls kam dann kurz vor Mittag. Er teilte mir mit, wir würden wieder in die Uniklinik zurückverlegt , um eine eventuelle Stoffwechselstörung auszuschließen. Das gehe dort mit der Diagnostik einfacher.

An diesem 28.4.08 war Tag 1 ohne TIAPRIDEX! Nancy war zwar immer noch etwas unruhig, aber doch deutlich besser als mit TIAPRIDEX.

 

 

 

67. Erneute Uni-Einweisung!

Am 28.4.08 kam Herr Dr. H, erst am Mittag vorbei.

Wieder unterstellte er, Nancy’s erneut schlechter Zustand gehe auf die Behandlung des Heilpraktikers zurück! Aber kein Wort dazu, dass ich TIAPRIDEX nicht mehr geben ließ..

Zu meinen anderen Fragen kam nur folgender Kommentar:

" Man sieht keinen Zusammenhang zwischen Medikamentengabe und der Tatsache, dass ca 1 Stunde später die Unruhe deutlich zunahm."

" Erfahrungswerte für das Medikament bei Kindern gibt es sehr viele und das Mittel wird dort relativ oft eingesetzt. "

" Man sehe auch keinen Zusammenhang zwischen den von mir vorgelesenen Nebenwirkungen und Nancy's jetzigem Zustand " (Anmerkung: schlechte Leberwerte, Unruhe etc). Diese Nebenwirkungen stehen im Internet jedoch unter dem Arzneimittel Tiapridex.

"Man vermute, Nancy's Zustandsverschlechterung komme daher, dass vor 2 Wochen die Dosis reduziert wurde. Man habe schließlich schon in der Uniklinik eine sehr deutliche Wirkung von Tiapridex gesehen, die immerhin 4 Wochen angehalten habe. "

Ich erwiderte darauf, dass die eingetretene Ruhe in der Uniklinik auf die homöopathischen Mittel zurückzuführen war und nicht auf das Tiapridex , das statt der mir vorher angekündigten Aufbauzeit von 4 - 6 Wochen bei Nancy plötzlich angeblich nur noch 4,5 Stunden gebraucht habe, um seine volle Wirkung zu entfalten.

Er kommentierte dies mit einem Schulterzucken und wies Nancy wieder in die Uni-Klinik ein. Ich sagte noch, dass wir jetzt zwar gehen würden, aber definitiv nicht wieder mit TIAPRIDEX anfangen würden!

Am Nachmittag ging es dann wieder im Krankentransport in die Uni-Klinik.

Bevor wir abfuhren, wurde mir an der Rezeption aber noch der Brief in die Hand gedrückt, den mir der Heilpraktiker - auf ärztlichen Wunsch und nach den angeblich fehlgeschlagenen Faxversuchen - mit der Post nachgeschickt hatte. Er war offen.

 

 

 

68. Zurück an der Uniklinik!

In der Uni-Klinik setzte sich am 28.4.08 das Gespräch über TIAPRIDEX noch fort, wobei die Ärzte nachdrücklich betonten, es habe doch schon an Ostern so gut gewirkt.

Wieder sagte ich, dass ich von der Wirkung dieses 'Wundermittels’ keineswegs überzeugt sei, denn ich hätte gelesen, dass sich TIAPRIDEX und L-DOPA in der Wirkung vielmehr aufheben! Nancy habe an Ostern, als sie plötzlich ruhig wurde, aber beide Mittel in etwa gleicher Menge bekommen. Wenn sie folglich dadurch ruhiger geworden sei Welches der beiden Mittel habe an Ostern dann diese positive Reaktion bewirkt?

Außerdem fragte ich nach Nancy’s angeblich schon zu Ostern so schlechten Leberwerten. Dazu konnte der Arzt aber nur sagen, seines Wissens seien diese Werte damals in Ordnung gewesen! Daraufhin bat ich darum, dies doch abzuklären.

War die jetzige Verschlechterung der Leberwerte vielleicht eine Folge des TIAPRIDEX?

Außerdem stellte ich klar, dass jetzt Schluss sei mit Medikamentenversuchen. Auch übergab ich den Brief des Heilpraktikers für die REHA-Klinik. Man las ihn und sagte ab diesem Zeitpunkt zu diesem Thema gar nichts mehr.

Am 29.4.08 morgens ist Nancy gut gelaunt und spasst mit den Schwestern. Ihr geht es gut. Sie ist zwar immer noch unruhig, beruhigt sich aber immer wieder von selbst.

Wieder wurden ein paar Röhrchen Blut abgenommen. Zur Visite wurde mir gesagt, die Werte seien gut . Man vermutet daher einen Zusammenhang mit dem Infekt, bezw mit Nancy's Reflus-Ösophagitis. Außerdem wurde ich gefragt, ob ich zurück in die Kurklinik möchte. Ich bejahte, "aber dann ohne das 'Wundermittel' ".

Das nahm man zur Kenntnis, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Wie sollte ich das nur deuten?

Der Tag verlief relativ gut. Nachmittags waren wir beim EKG - natürlich ohne Befund. Naja, wenigstens die Schwestern freuten sich mit mir. Nancy schlief gut.

Am 30.4.08 haben wir dann die Visite verpasst, weil Nancy zum Herz-Echo sollte. Auch bei dieser Untersuchung war alles in Ordnung.

Außerdem suchte man nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Nancys Unruhe und ihrem Stoffwechsel. Kein Ergebnis!

In meinen Aufzeichnungen heißt es über den 1.5.08:

"Heute geht es noch ein bisschen besser. Schon seltsam! So ganz ohne das wichtige Medikament, das so super wirkt!

Da heute Feiertag ist, passiert hier ja nichts. Wir sind draußen im Park. Nancy ist viel ruhiger geworden. Ihre Werte sind gut und stabil. Abends hat sie dann auch wieder Brot gegessen, ohne dass ich es pürieren musste. Auch diese Nacht schlief sie gut.

Über den 2..5.08 habe ich festgehalten:

Nancy ist fast wieder ganz die 'alte'.

Dies wurde natürlich auch von der Ärztin bemerkt, die morgens zu uns kam. Aber auch sie verlor kein Wort darüber. Sie sagte nur, dass schon noch Bewegungsstörungen da seien und dass nach Ostern der Zustand jedenfalls besser war. Ich gab ihr recht, bemerkte aber dazu, dass Nancy mit Tiapridex doch sehr, sehr, sehr viel unruhiger war. Zumindest am letzten Wochenende!

Dies ließ sie natürlich unkommentiert.

Zur Visite sagte man mir dann, dass wir zurückverlegt würden. Die Werte seien stabil, doch müsse man sie zwar ab und zu kontrollieren. Im Moment habe Nancy nur zu wenig Eisen, einen erneut zu hohen Vitamin-B12-Wert und die Zahl der weißen Blutkörperchen stimme nicht. Man wolle aber noch die Gastroskopie abwarten und dann weiter entscheiden. Ich stimmte zu."

 

 

 

69. Zurück in die REHA-Klinik!

Nancy hatte, auf mein Verlangen hin, inzwischen nicht mehr bisherigen Medikamente bekommen und wurde daraufhin mit den Globuli des Heilpraktikers von Tag zu Tag ruhiger.

Alles wieder 'im grünen Bereich’, ging es zurück in die REHA-Klinik nach K.

Die Freude bei den Schwestern und den anderen Muttis war groß! Alle waren alle froh, dass es Nancy wieder besser ging. Auch die Stationsärztin, die Nancy nochmals untersuchte, weil die immer noch erkältet war und böse hustet, freute sich über die Besserung der Bewegungsstörung.

Der Oberarzt hat uns in den folgenden 3 Wochen unseres Kuraufenthaltes dann nicht mehr angesehen oder gar gegrüßt. Ein Verhalten, das ich bedauerte.

 

 

Foto vom 7.7.08

 

 

 

 

 

 

III. Fortlaufende persönliche Protokolle:

 

III.1.. Bericht vom 3.5.08

Der Tag begann super und verlief ebenso. Nancy schlief lange und als sie aufwachte, war sie auch wieder ruhig.Sie hat zwar immer noch Anflüge von Grimmassieren und Bewegungsstörungen, aber die beschränken sich auf Stresssituationen, wie

-volle Windeln,
- Hunger
- etwas ist zu anstrengend oder macht große Freude ....

Wir haben uns heute sehr erholt, waren also den ganzen Tag faul.

 

 

 

III, 2. Bericht vom 4.5.08

Auch dieser Tag verlief gut. Wir machten einen Ausflug in den Zoo und Nancy war die Ruhe selbst. Sie beobachtete interessiert die Tiere.

Diese Ruhe hielt den ganzen Tag über an und natürlich auch in der Nacht.

 

 

 

III.3. Bericht vom 5 5. 08 - 11.5.08

Die vergangene Woche war sehr gut! Die Therapien liefen gut bis sehr gut. Nancy holt wieder auf und macht weiter Fortschritte. Essen und Trinken klappen super und Nancy hat einen unheimlichen Appetit. Zwar ist sie immer noch mit Husten und Schnupfen beschäftigt, aber es lockert sich.

Ich werde weiterhin vom Oberarzt böse, bis sehr böse angesehen! Mich macht das aber nur noch entschlossener, meinen Weg weiter zu gehen.

 

 

 

III.4. Bericht vom 15.5. - 1.6.08

25.5.08. Heute geht es endgültig wieder nach Hause!. Einerseits freue ich mich, anderseits werden mir die Menschen sehr fehlen, die hier mit mir oder besser mit uns gelitten haben und sich so mit uns freuten, als es wieder besser ging. Aber es wird Zeit!

Zu Hause angekommen, holte mich dann alles wieder ein, denn wenn ich so zurückdenke, wird mir richtig schlecht. Denn ich glaube, wenn ich mich auf die Schulmedizin verlassen hätte, wäre Nancy mir gestorben. Das muss ich so deutlich niederschreiben, weil aus den Kurberichten zwar etwas ganz anderes hervorgeht, ich aber nicht möchte, dass darüber ein falsches Bild entsteht. Für mich steht fest, und das kann ich in aller Deutlichkeit sagen und vertreten:

Nancy's Zustand ist von Anfang an durch die Impfungen entstanden und hat sich erst durch die Homöopathika dann gebessert!

Geblieben ist ihr aber wohl die allgemeine Entwicklungsverzögerung. Und daran arbeiten wir jetzt! Hätte der Kinderarzt damals gleich auf mich gehört, wäre es m.E. gar nicht so weit gekommen!

Auch war der Rückschlag, den Nancy gesundheitlich zuletzt gehabt hatte, nach meinen Beobachtungen allein darauf zurückzuführen, dass sie Dopamin und das Tiapridex bekam, obwohl dieses Mittel nicht zur Behandlung von Kindern zugelassen sind.

In den medizinischen Berichten wird außerdem so viel tot geschwiegen! Der Vergleich des Kurberichtes mit meinen Tagebuchaufzeichnungen beweist dies! Ein Dritter könnte wirklich denken, es werde jeweils nicht vom gleichen Kind gesprochen!

Beim Lesen komme ich mir jedenfalls vor, wie in einem falschen Leben! Schließlich war ich dabei! Und zwar täglich fast 24 Stunden! Trotzdem verdreht aus meiner Sicht heute ein Arzt, der sich weder vergleichbar intensiv um Nancy kümmerte, noch sie oft gesehen hat, die Tatsachen, nur weil er sich keine Fehler vorhalten lassen will und offenbar gekränkt ist!

Die Woche lief auf jeden Fall super. Die erste Nacht war zwar noch sehr schlimm, weil Nancy nun wieder allein in ihrem Bettchen schlafen musste, aber das gab sich doch schnell. Jetzt ist sie fast ruhig. Nur in den genannten Stresssituationen schießen noch unkontrollierte Bewegungen ein.

Im Kindergarten hat man sich jedenfalls sehr gefreut und war begeistert, wie gut es Nancy geht, wie viel sie jetzt isst usw..

 

 

 

III.5. Bericht vom 2.6. - 8.6.08

Die Woche lief gut. Nancy macht weiterhin kleine Fortschritte.

So hat sich etwa die Kopfkontrolle deutlich gebessert! Ebenso ihre Rumpfstabilität. Wir haben aber noch nicht mit den Therapien begonnen. Die ganze Kur muss sich erst mal 'setzen'.

Wir gehen viel raus und verhalten uns so still wie möglich. Ihr Appetit ist groß und das spiegelt sich auch positiv in ihrem Gewicht. Nancy wiegt inzwischen 13,1 kg! Das ist zwar noch immer viel zu wenig, doch für uns ist diese Gewichtszunahme von fast einem Kilo innerhalb 3 Wochen absolut super! Ich habe den Eindruck, als hätten die nunmehr abgesetzten Medikamente ihren Appetit gehemmt und alles, was damit zusammenhängt. Na ja! Das ist vorbei!

Seit dieser Woche bekommt Nancy zwei mal täglich das von dem Heilpraktiker verordnete Calcium citrat. Sie ist wieder ein bisschen erkältet.

 

 

 

III.6. Bericht vom 9.6. - 15.6.08

Diese Woche war Nancy etwas unruhiger. Das hatte der Heilpraktiker aber schon erwartet, weil er ihr den schulmedizinisch verabreichten Wirkstoff Dopamin wieder in Hochpotenz ausleitete.

Nancy macht jetzt stetig kleine Fortschritte. Diese Woche steckte sie beispielsweise zum ersten Mal in ihrem Leben den Fuß in den Mund, nachdem sie ihn mit beiden Händen festgehalten hatte.

Die Erkältung ist sie noch nicht ganz los. Der Husten ist aber locker.

 

 

 

III.7. Bericht vom 23.6. - 29.6.08

Wieder mal ein Termin bei der Kinderärztin zur Blutentnahme, mit Blutgruppenbestimmung, Kupferwerten und den anderen Werte, deren Kontrolle empfohlen worden war.

Auch hätte ich als hartnäckige Mutter gerne das Quecksilber überprüft bekommen. Es war unglaublich, was ich mir statt dessen wieder alles anhören durfte. Das ging so weit, dass der 6-fach-Impfstoff Infanrix völlig ungefährlich sei!

Was soll man dazu sagen? Demnach ist mein Kind - wie andere impfgeschädigte Kinder offenbar auch - folglich eine Simulantin?

Nancy geht es soweit ganz gut. Sie geht jetzt sehr oft ganz allein in den Fersensitz.

Ganz langsam fangen wir auch wieder mit den Therapien wieder an. Auch die Therapeuten haben sich sehr gefreut, dass es Nancy wieder gut geht!

 

 

 

III.8. Bericht vom 30.6. - 6.7.2008

Nancy wirkt etwas unruhiger. Es sieht so aus, als würde sie Sprechversuche machen. Die Logopädin meinte aber, es fehle vielmehr noch an der Kopplung von Wollen und Ausführung.

Außerdem hat sie wieder verdicktes Zahnfleisch. Die Backenzähne wollen durchbrechen!

Nancy wiegt weiterhin 13 kg. Ansonsten hat sich nicht viel verändert.

Diese Woche hat es aber nun endlich geklappt, Nancy Blut abzunehmen, auch wenn sich die Kinderärztin weiterhin weigerte, einen eventuellen Quecksilberanteil mitbestimmen zu lassen. Wie immer mit der Begründung: "Ein Impfschaden ist unmöglich!" Die von mir vorgelegten Presseberichte seien nicht wahrheitsgemäß recherchiert!

So macht man das also, mit der Abwehr von Haftungsfragen bei Impfungen!

Ich habe sie angelächelt.

 

 

 

III.9. Bericht vom 7.7. - 13.7.08

Noch immer ist Nancy etwas unruhig, doch als ich diese Woche das Ergebnis der Blutuntersuchung erhielt, war auch klar, warum: Der Kupferwert ist extrem hoch. Fast das Doppelte des Grenzwertes!

Zu dieser Sorge kommen noch Nancy's Zahnungsprobleme .... Na ja!

Die Ärztin drückte mir die Ergebnisse in die Hand, ohne weiter darauf einzugehen. Ich bin so froh, dass es den hilfsbereiten Heilpraktiker gibt. Ohne ihn würden wir wieder dasitzen und auf ein Wunder hoffen. Danke! Danke! Danke!

 

 

 

III.10. Bericht vom 14.7. - 20.7.08

Seit Beginn der letzten Behandlung durch den Heilpraktiker wegen des Kupferwertes und der Zahnungsprobleme wird Nancy wieder ruhiger.

Wir haben auch angefangen, nach der von dem Heilpraktiker empfohlenen Blutgruppenkost - "4 Blutgruppen" ( Pieper-Verlag ) - zu essen.

Als Erstes habe ich Milch und Milchprodukte weitgehend weggelassen, weil Nancy Blutgruppe Null hat. Erstes Ergebnis war bereits nach 2 Tagen, dass der morgendliche, eitrige Mundgeruch weg war! Menschen der Blutgruppe Null sollen keine Milchprodukte essen. Das so wichtige Calcium erhält Nancy folglich nicht mehr über die Milch, sondern in Form von Calcium-citrat- Pulver.

Ansonsten macht Nancy weiter kleine Veränderungen und verbessert ihre Kopf- und Rumpfkontrolle. Sie sucht jetzt auch sehr oft Kontakt mit den Füßen, d.h. sie stemmt sich ein und versucht, ihre Umwelt mit den Füßen wahrzunehmen.

Zugenommen hat sie allerdings nicht. Noch immer wiegt sie nur 13 kg!

Sind wir draußen, so ist Nanncy jetzt mutig und neugierig. Sie untersucht Gras und will auch sonst sehr viel anfassen.

Ihre gespaltenen Fußnägel sind durch das Calcium citrat nun normal herausgewachsen!

 

 

 

III.11. Bericht vom 28.7. - 30.7.08

Über diese Woche muss ich wieder mal was aufschreiben, nachdem ich gesten von dem Heilpraktiker erfuhr, dass meine Post an ihn wieder mal nicht angekommen ist. Ich werde einen Nachforschungsantrag bei der Post stellen.

Nancy trinkt sehr gut und isst super! Hat sogar wieder zugenommern und wiegt jetzt 13,4 kg!

Ihre Unruhe ist gelegentlich noch beim Essen vorhanden, vor und nach dem Stuhlgang sogar wieder etwas mehr geworden. Auch hat sie wieder diesen eitrigen Mundgeruch!

Was den Stuhlgang betrifft, werde ich versuchen, Nancy an verhältnismäig gleiche Zeiten zu gewöhnen.

 

 

 

III.12. Bericht vom 14.8.08 - 20.8.08

Nancy ist wieder etwas ruhiger geworden. Beim Essen ist nicht mehr so viel Unruhe im Mund. Auch die Zunge ist nicht mehr so stark belegt, sondern hat nur noch ein dünnen, weißen Belag, der sich im Laufe des Tages fast vollständig verliert. Der morgendliche Mundgeruch ist ebenfalls weniger geworden.

Nancy stabilisiert sich auch insgesamt weiter. In der Physiotherapie und in der letzten Logopädie arbeiten wir gerade am Stand. Wo ist der Zusammenhang?

Dieser leitet sich daraus ab, dasss die Sprachentwicklung mit der Aufrichtung kommt. Also muss Nancy in die Aufrichtung, um ihre Sprachentwicklung voranzubringen. Da die Lopgopädin verschiedene Therapiekonzepte beherrscht, gestaltet sich diese Entwicklung etwas einfacher.

Nancy ist bei allem mit Begeisterung dabei. Fast, als wisse sie, was ihr hilft.

Beiliegend der neueste Bericht der Logopädin.

" Logopädischer Kurzbericht! Erstbefund:
Name des Patienten: ....., Nancy
........
geboren am: 29.11.2002


Erstuntersuchunq bei Wiedervorstellung:

Das Kind hat deutlich abgenommen. Der Tonus ist instabil im Körpergesamt. Die Bewegungsablaufe erscheinen aber etwas koordinierter, als vor der Kur. Es treten weniger unkoordinierte, ausladende Bewegungsabläufe bei zielgerichteter Initiierung auf. Die Aktivitat im orofacialen Bereich ist bei den Stimulationen sofort deutlich erhöht. Die Bewegungsqualität hat sich dahingehend verändert, dass die Zielansteuerung besser gelingt. Insgesamt kann die Ausgangssituation ähnlich der vom Behandlungsstand gegen Ende 2007 eingeschätzt werden.

Angewandte Therapieverfahren:
Arbeit nach dem Castillo Morales Konzept (CMK)
Interaktions- und Kommunikationsausbau inklusive Arbeit am Sprachverständnis und am Ausbau des passiven Wortschatzes und Verstärkung der lautlichen Äußerungen, Anregung der Nachahmung (z.B. Tiergeräusche )
Arbeit nach dem Konzept "Neurofunktionelle Reorganisation" nach Padovan


Stand der Therapie/ aktueller Befund:

Es wurde wiederum an der weiteren Stabilisierung der Tonusverhältnisse im Körpergesamt gearbeitet. Insbesondere die Rumpf- und Kopfstabilisierung standen im Mittelpunkt. Tendenziell gelingt es Nancy hier deutlich besser, sich die Impulse zur Stabilisierung zu holen. Probleme hat sie nach wie vor damit, auch die Füße zum Tonusaufbau und zur Stabilisierung einzusetzen. Insgesamt ist die Tonusregulierung noch als stark schwankend einzuschätzen. Beachtenswert ist, dass Nancy deutlich mehr Eigenaktivität zum Tonusaufbau entwickelt hat.

Im orofacialen Bereich konnten die Bewegungseigenschaften der Zunge weiter verbessert werden. Auch die Koordination der Kiefer- und Lippenbewegungen gelingt ihr etwas besser. Ganz häufig ist ein individuelles Training der Sprechbewegungen zu beobachten. Hierbei werden die willkürlichen Bewegungsabläufe noch teilweise heftig gestört. Aber es gelingt Nancy häufiger, Wörter spontan relativ deutlich und zur Verblüffung der Anwesenden zu äußern. In einer Therapie war sogar deutlich "Oma fahrn" zu vernehmen. Dies gelingt ihr leider meist nur in Momenten, in denen sie sich unbeobachtet fühlt. Bei bewusst initiierten Sprechversuchen gelingt ihr die Steuerung der Bewegungsabläufe von Lippen und Zunge sowie Stimme nicht. Hier ist noch viel therapeutische Intervention zur Regulierung der Sprechabläufe notwendig. Als Voraussetzung dafür, muss auch die Arbeit im Körpergesamt fortgesetzt werden.

Der Ausbau des Sprachverständnisses, des Wortschatzes erfolgt im-Kontext der Therapien. Anhand der adäquaten Reaktionen ist hier von einem Zuwachs auszugehen. Auch diese Arbeit soll Bestandteil der Therapien bleiben.

Prognostische Einschätzung/Restsymptomatik:
Aus meiner Sicht ist die Fortführung der Therapie dringend angebracht, um die erreichten Fortschritte zu sichern und weiter auszubauen. Es ist weiterhin von einem längerfristigen Therapiebedarf auszugehen.

SP1
DG.: Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung
LS.: Störung der Motorik und motorischer Koordination bei Respiration, Phonation und Artikulation "

 

 

 

III.13. Bericht vom 7.9.08

Nancy geht es soweit gut. Nur morgens besteht aber immer noch eine starke Unruhe.

Sie trinkt jetzt ca. 1,2 Liter Wasser am Tag. Der Urin ist klar. Sie hat 2- bis 3-mal täglich Stuhlgang. Die dabei auftretende Unruhe ist allerdings weniger geworden.

Körperlich macht sie weiterhin kleine Fortschritte. Beispielsweise hat sie sich beim Stützen früher meist auf den Handrücken abgestützt, jetzt nimmt sie die Faust. Am Stütz auf der offenen Hand arbeiten wir gerade.

Nancy hat jetzt auch ihre Stabil-Schuhe mit Einlagen bekommen, steht auch besser und will nun viel öfter auf die Beine.

Allerdings fehlt noch immer der Tonus im Rumpf. Sie liegt wieder sehr viel auf dem Bauch und stützt sich auf den Unterarmen ab. Dabei kann sie sich allerdings deutlich länger oben halten, als noch vor ein paar Monaten.

Auch die Kopfkontrolle verbessert sich weiter. Seitdem sie die NEY LING- Tropfen (Nr. 66) nimmt, fühlt sich Nancy wärmer an, ohne deshalb aber Fieber oder auch nur erhöhte Temperatur zu haben. Es ist eben immer wieder erstaunlich, was homöopathische Medikamente für eine Wirkung haben.

 

Womit ich zum nächsten Thema kommen möchte:
Als wir noch zur Kur waren, gab es doch am 22.04. einen Rückfall, hinter dem ich eine, im Beipackzettel des Medikamentes "Tiapridex" benannte Nebenwirkung vermutete, nämlich das 'maligne neuroleptische Syndrom’ (Anmerkung: malignes = bösartig).

Dieses Syndrom geht einher mit plötzlich steigendem Fieber und wachsender Unruhe. Da Nancy damals beides hatte, vermutete ich dieses Syndrom, denn ein möglicher Infekt wurde nicht gefunden.

In der Fachliteratur steht, bei Verdacht solle der Creatinphosphorkinase-Wert im Urin bzw. im Blut überprüft werden. Dieser wurde - und auch nur auf mein ausdrückliches Verlangen – aber erst 6 oder 7 Tage später in der Uniklinik überprüft. Gesehen habe ich aber darüber nichts. Es hieß nur, er sei in Ordnung! Als Nancys Zustand in der Kureinrichtung akut war, ist dieser Wert laut Krankenakte jedoch gar nicht geprüft worden!

Deshalb hatte ich mich mit dem deutschen Vertrieb von Tiapridex in Verbindung gesetzt ( der Hersteller ist eine US-Firma ). Bereitwillig schrieb das Unternehmen getrennt den Arzt der Kureinrichtung und den Arzt der Uniklinik an und bat um Erklärung. Beide haben gemäß Firmenantwort meinen Verdacht jedoch „nicht betätigt“. Wie allerdings zumindest der Arzt in der REHA-Klinik zu diesen Werten kommen und solchen Aussagen machen konnte, entzieht sich meiner Nachvollziehbarkeit, denn lt.Krankenakte wurde diesen Wert in der Klinik gar nicht erhoben!

Letzte Woche habe ich nun beim damals impfenden Kinderarzt, die Akte von Nancy geholt. Zunächst war er scheinbar ganz erstaunt und sagte, er verstehe das alles nicht. Schließlich hätte ich doch nie etwas von einem Verdacht auf einen Impfschaden erwähnt! Wie ich auf einmal auf so was käme?

Dabei hatte er mir und dann nochmals meiner Mutter - in meiner Gegenwart! - diese Frage jeweils mit einem klaren Nein beantwortet gehabt.

Das sagte ich ihm jetzt auch so. Er lächelte mich an und fragte einfach, wieso davon aber nichts in seiner Akte stehe? Ich erwiderte nur, das habe nichts zu bedeuten Schließlich stehe davon auch andernorts nichts, obwohl ich es überall angesprochen hatte! Daraufhin fragte er mich mit einem sehr merkwürdigen Gesichtsausdruck, wer mir das dann wohl glauben werde, wenn nirgendwo etwas davon stehe? Daraufhin sagte ich sehr bestimmt, dass nicht er darüber entscheiden werde, wer mir glaube.Daraufhin ging das Wortgeplänkel noch eine Weile hin und her und er bot mir sogar seine Hilfe an. Fazit des Gespräches war jedoch: Ich habe mir alles nur eingeredet!

Danach habe ich etwa 2-3 Tage zunächst mal tatsächlich an mir selbst gezweifelt. Naja, eine klare Antwort werden wir irgendwann schon noch bekommen.

 

 

 

III.14. Bericht vom 15.9.08

Seit Donnerstag, den 11.09.2008, nahm Nancy wieder andere Globuli.Das hatte Reaktionen in Form von stark riechendem Urin, der aber klar ist. Der Stuhl sah normal aus, roch aber ebenso stark. Inzwischen hat sich der Geruch wieder gegeben und alles ist wieder normal.

Die morgendliche Unruhe ist ebenfalls weniger geworden, ist aber noch nicht weg. Auch ihre Unruhe beim Essen ließ nach.

Nancy wird auch stabiler. Die Musiktherapeutin sagte am Freitag, dass Nancy jetzt viel mehr Kehlkopflaute von sich gebe, ein deutliches Zeichen für einen Fortschritt bei der Sprachentwicklung. Ich freue mich! Wenn es doch nur schon so weit wäre! Zwar sagt Nancy nun schon immer öfter "Mama" oder "Mamam", aber es wäre schön, wenn es noch mehr Worte wären. Andererseits kann ich nicht erwarten, dass Nancy fast 5 Jahre Entwicklungsverzögerung auf einmal nachholt! Sie gibt sich ja Mühe!

Alles andere läuft schleppend bis gar nicht. Ich habe zwei Tage lang versucht, alle zunächst mal wichtigen Akten zu beschaffen. Mit mäßigem Erfolg. Die Akte des Kinderarztes habe ich zwar, aber die Akte des Klinikum B. ist plötzlich verschwunden. Man will mich informieren, sobald sie gefunden wurde. Sie verschwand auf einer Strecke von 2 bis höchstens 3 Metern - der Entfernung zwischen dem Archiv und dem Büro der Sekretärin.

Schön ist jedenfalls, welche Fortschritte Nancy macht! Beispielsweise entwickeln sich ihre Zehennägel hervorragend. Ich hatte dem Heilpraktiker Bilder von Nancys Nägeln geschickt, als wir noch in Kur waren.

Nur aufgrund der Bilder hatte er einen Kalziummangel diagnostiziert und die Einnahme von Kalzium-Zitrat empfohlen. Jeder Schulmediziner behauptet, es ist nicht gut, dass der Heilpraktiker dieses Kind noch nie gesehen habe! Als ob es darauf ankommt! In den letzten Jahren hatten mindestens 20 Schulmediziner Nancys Zehennägel betrachtet, mir aber nicht einer gesagt, dass das ein Kalziummangel sei! Inzwischen ist die Verhornung auf dem einen Nagel schon komplett rausgewachsen.

Das Kind hat letztlich also fast 5 Jahre seiner Entwicklung trotz eines Kalziummangels gemeistert! Dabei spielt Kalzium doch eine sehr große Rolle bezüglich Knochenfestigkeit, Muskelaufbau, Zellentwicklung etc.

Jeder andere Dienstleister - und nichts anderes sind Ärzte! - würde für fahrlässiges bzw. fehlerhaftes Handeln in seiner Arbeit unter Umständen mit einer Abmahnung oder mit fristloser Kündigung bestraft! Ich muss mir heute aber Vorwürfe dafür machen lassen, weil ich die Sache schließlich selbst in die Hand nahm und der von mir eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint

 

 

 

III.15. Bericht vom 22.9.08

Nancy hat seit Mittwoch wieder extrem mit dem Durchstoßen der letzten Backenzähne zu tun und ist daher beim Essen wieder unruhiger, hat eine höhere Körpertemperatur und - was natürlich dazu gehört - rote Wangen und ein rotes Kinn.

Außerdem macht Nancy gerade weitere Fortschritte im und um den Mund, d.h. sie versucht, den Mund zu schließen und geschlossen zu halten. Dabei - so mein Eindruck - verkrampft sie sich jedoch. Da sie den Mundschluss und die Verkrampfung noch nicht so gut alleine lösen kann, fängt sie dann zu zappeln an.

Für sie ist das eine ungewohnte Bewegung, die sie vorher noch nicht ausführte. Solche Bewegungsmuster müssen erst mal im Gehirn gespeichert werden! Nachteilig ist natürlich, dass hier beides zusammenkommt, so dass der Mundschluss und das Zahnen zu deutlich erhöhter Unruhe führen.

Außerdem bekommt Nancy seit Freitag die vom Heilpraktiker verordneten NeyGero-Tropfen und NeyTroph-Tropfen.

Nancy geht weiterhin in ihrer Entwicklung nach vorne. Im Fersensitz kann sie sich nun noch länger oben halten und wiegt jetzt bereits 13,8 kg, bei inzwischen 1,04 m Größe.

Sie isst und trinkt außerdem nach wie vor reichlich. Die Zunge ist wieder etwas belegter, sonst aber alles in Ordnung.

Am Mittwoch hatten wir einen Termin im Sozialpädiatrisches Zentrum. Die Ärztin hat die positiven Veränderungen sehr wohl bemerkt. Als ich so berichtete, was Nancy jetzt so alles kann und welche Fortschritte sie macht, war ich schon etwas stolz darauf, was wir alle zusammen in den letzten Monaten - erst seit Mai diesen Jahres!!! - so erarbeitet haben.

Nach dem Termin haben wir dann wieder mal die Kureinrichtung besucht. Auf unserer damaligen Station haben sich die anwesenden Schwestern ebenfalls sehr gefreut, uns wiederzusehen. Und man bemerkte auch hier die deutliche Veränderungen von Nancy hinsichtlich ihrer Ruhe, der Körperhaltung und der Kommunikation. Man entließ uns mit den besten Wünschen.

In solchen Momenten wird auch mir wieder bewusst, was wir zusammen in diesem Jahr durchgestanden haben. An dieser Stelle schicke ich mal wieder ein RIESEN DANKE mit.

Ich habe am Freitag die Strafanzeige bei der Kripo in B. abgegeben und bekam am Nachmittag schon den ersten Anruf von dort. Leider war ich mit Nancy zur Therapie.

 

 

 

III.16. Bericht vom 18.10.08

Nancy kann jetzt wieder länger als 10-15 min in Ihrem Rolli sitzen - und zwar ruhig.

Im und um den Mund ist sie noch immer unruhig, vor allem beim Essen. Daher haben wir jetzt in der Therapie mal gegessen, damit die Therapeutin das beobachten kann. Sie meint, Nancy lerne gerade wieder eine gezielte Bewegung.

Das sei kurz erklärt:

Der Mensch erlernt im Laufe seiner Entwicklung Bewegungen, die er mehr oder weniger automatisiert. So liegt er etwa über Drehen schließlich auf dem Bauch, irgendwann von da aus in den Fersensitz und Vierfüßlerstand, in den meisten Fällen dadurch aus dem Krabbeln in den freien Sitz und schließlich in den Stand und so zum Gehen.

Dabei lernt das Nervensystem, für verschiedene Positionen des Körpers die entsprechenden Muskelgruppen anzuspannen. Beim Stehen etwa bekommt das Gehirn eine solche Information von den Füßen und daraufhin werden selbsttätig die für einen sicheren Stand wichtigen Muskeln angespannt.

All das erfolgt eher unbewusst in bestimmten 'Entwicklungsfenstern', in denen einem Kind Wesentliches für seine weitere Entwicklung gleichsam als Geschenk der Natur zugereicht wird. Diese gingen zwar auch für Nancy auf, doch konnte das durch sie Dargereichte nicht entgegengenommen werden.

Schließlich schlossen sich diese 'Zeitfenster' für viele Stadien ihrer Entwicklung wieder. Das in dieser Zeit spielerisch Nutzbare muss sich Nancy heute mühsam antrainieren. Nancy muss dazu heute eine Bewegung erst mal sehen bzw. gezeigt bekommen und diese muss dann mit ihr so oft wiederholt werden, bis sie das Gehirn gespeichert hat. Danach erst kann dann der nächste Schritt gelernt werden.

Lernt Nancy allerdings heute Neues, so kommt es dabei immer so lange zu Bewegungsstörungen, bis sie sich in dieser Bewegung sicher ist.

Das will ich am Beispiel der Zunge verdeutlichen. Ein gesunder Mensch nutzt die ausgestreckte Zunge, um sich beispielsweise beim Essen die Lippen abzulecken. Nancy muss diese Beweglichkeit ihrer Zunge erst noch erlernen. Sie kann sich nicht wie andere einfach die Lippen lecken oder mit der Zunge etwas im Mund bewegen, wenn ihr etwa Essen in den Zähnen hängen bleibt. Dieses Unvermögen löst bei ihr im Moment des Essens wiederum Unruhe deshalb aus, weil sie diese bewusste Bewegung noch nicht 'abgespeichert' hat.

In dieser Art arbeiten wir beispielsweise seit etwa einem Jahr daran, dass sie die Zunge herausstreckt. Wenn ich sie dazu auffordere, mir die Zunge zu zeigen, so deutet sie statt dessen mit der Hand in den Mund! Aber wir sind auf einem guten Weg.

Ein weiterer, ganz wichtiger Aspekt von Nancy's Entwicklung im und um den Mund, ist die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung an Händen und Füssen ist dabei entwicklungsmäßig - trotz der räumlichen Entfernung! - eng mit dem Mund gekoppelt.

Hat ein Kind etwas in den Händen, steckt es das daher meist auch in den Mund. Es will nicht nur wissen, wie sich das in der Hand anfühlt, sondern will es auch schmecken und mit der Zunge befühlen. Besonders beim Krabbeln wollen sie sich daher zum Objekt ihrer Neugierde hinbewegen, es anfassen und dann in den Mund stecken.

Weil Nancy diese Zeit nicht für sich nutzen konnte, wird heute ihre Wahrnehmung trainiert, indem wir ihr Verschiedenes in die Hand geben: Kratzige Oberflächen, Rasierschaum, Cremes in verschiedenen Konsistenzen, eine elektrische Zahnbürste, Massagebälle, Glaskugeln, Steine, Gras u.a.. - Dinge, mit denen Nancy bei normaler Entwicklung ansonsten von ganz alleine in Berührung gekommen wäre.

Das löste bei ihr anfangs alles Unruhe aus, manches sogar einen Würgereiz. Letzteres kann schon nachvollziehen, wer etwas in die Hand nimmt, von dem er sich einredet, es sei ekelig. Im Mund wird er daraufhin etwa vermehrte Speichelbildung oder ein komisches Gefühl auf der Zunge feststellen.

Als ich vor etwa 2,5 Jahren mit der elektrischen Zahnbürste um und in den Mund von Nancy ging, hat sie anfangs so gezappelt, das ich sie fast nicht halten konnte. Heute lässt sie sich fast gelassen mit Begeisterung elektrisch die Zähne putzen. Manchmal darf ich sogar mit der Zahnbürste schon auf die Zunge kommen.

Durch diese Lernmethode wurde ihre Wahrnehmung insgesamt so geschult, dass Nancy heute neue Materialien sehr gut duldet.

Seit etwa Mai diesen Jahres gilt dies nun auch schon für ihre Fußsohlen - wegen der Überempfindlichkeit ihrer Füße bislang immer ein Problem, weshalb sie beim Stehen auch nie den ganzen Fuß aufsetzte, sondern immer nur auf Zehenspitzen stand. Musste sie etwa auf dem Stehbrett den ganzen Fuß aufsetzen, rollte sie daher immer die Zehen ein und wurde unruhig. Heute steht sie auf dem ganzen Fuß auf, steht dadurch (natürlich nicht alleine!) besser und wird dadurch wiederum im Körper insgesamt stabiler. Bessert sich das weiter, werden schließlich auch ihre Bewegungen im und um den Mund herum sicherer - eine sehr wichtige Vorraussetzung für das Sprechen!

 

 

 

III.17. Bericht vom 25.10.08

Mein letzter Bericht sollte verdeutlichen, wie schwierig Nancy's Entwicklung durch ihren Impfschaden ist, denn all das sind teils langwierige, einzelnen Lernprozesse, die ein unbehindertes Kind mehr oder weniger unbemerkt und spielerisch bewältigt, von Nancy und Dritten aber viel zähes Arbeiten erfordern!

Eltern gesunder Kinder machen sich das selten bewusst!

Nancy sollte nächstes Jahr eigentlich eingeschult werden! Hätte ich sie nicht impfen lassen, wäre alles anders! So nahm ich schon an mehreren Elternabenden zu dem Thema teil: "Was muss mein Kind bei Schulbeginn mehr oder weniger gut beherrschen?" und kann nur sagen, dass es mich sehr deprimierte zu begreifen, dass mein Kind nicht mal die Hälfte von dem kann, was für andere eine Selbstverständlichkeit ist! Das hat mich auch psychisch jetzt wieder in ein Tief geworfen, aus dem ich eigentlich schon wieder draußen war!

Andererseits hat mir das aber auch bewusst gemacht, wie wichtig dieser Kampf ist, den ich jetzt aufnehme - für Nancy und viele andere Kinder! Auch wenn ich nicht viel Hilfe dabei habe! Wie hatte mir doch der Heilpraktiker bereits am Anfang gesagt: "Man ist dann - ganz plötzlich - damit sehr allein!"

Mancher hat darüber heute eine falsche Vorstellung, glaubt, die Gesellschaft nehme sich solcher Benachteiligten hilfsbereit und zügig an! Die Wirklichkeit sieht anders aus! An dem Beispiel der Mühe, für Nancy einen Rollstuhl zu erhalten, will ich die veranschaulichen!

Im Jahr 2007 wurde mir von den Therapeuten der Kureinrichtung dringend ein Rollstuhl empfohlen. Erfahrungsgemäß kommen nämlich Patienten, die lernen, sich im Rollstuhl fortzubewegen, automatisch besser in die Aufrichtung und werden dadurch stabiler. Welche weiteren Auswirkungen das bis auf das Sprechen hat, ist oben dargelegt.

Es leuchtet ebenfalls ein, dass Betroffene mit einem solchen Hilfsmittel dann auf Augenhöhe ihrer Gleichaltrigen sind und mit Rückwirkungen auf ihre psychische Entwicklung dadurch wiederum besser am Geschehen teilhaben können!

Daher beantragte ich bei der Krankenkasse einen solchen Rolli. Der Kinderarzt hatte das nicht angesprochen gehabt. Dafür sind Kinderärzte offenbar nicht 'zuständig'!

Es war jedoch ein hinhaltender 'Nervenkrieg' über etwa ein halbes Jahr, den Rolli dann auch zu bekommen, denn die Sachbearbeiterin der Kasse meinte schon am Telefon abweisend: "Wozu braucht das Kind einen Rolli?"

Natürlich habe ich der Dame erklärt, warum und dass Nancy lernen müsse, ein solches Hilfsmittel zu benutzen. Daraufhin hieß es aber nur, Nancy habe für ein solches Hilfsmittel die falsche Diagnose!

Besonders überraschte, dass ich darauf antwortete, Nancy habe bis heute gar keine Diagnose! Aus meiner Sicht sei das allerdings egal, denn Nancy könne nun mal nicht laufen - egal, was für eine Diagnose da steht!

Im Büro des Sachbearbeiters machte ich dann auch geltend, dass einem von der Kasse zwar die Impfungen empfohlen werden, vorher aber niemand richtig über mögliche Nebenwirkungen aufklärt! Auch würden die Kosten der Impfungen dann übernommen, doch bei Impfschäden lasse einen die Kasse hängen und nehme einem Kind dadurch die Möglichkeit, aktiv am Leben teilzunehmen.

Nancy bekam den Rolli im Herbst 2007 schließlich doch.

Zunächst mal wird man dies für ein verantwortliches und kostenbewusstes Handeln der Krankenkasse halten, das eigentlich nicht zu beanstanden ist!

Diese Einschätzung ändert sich allerdings und führt letztlich zu einer ganz anderen Verantwortlichkeit, wenn berücksichtigt wird, welche Folgen es für kindliche Entwicklung hat, dass zwischen Antrag und Bewilligung solcher Hilfsmittel viel Zeit vergeht. Dann wird vorschriftengemäßes Abwägen plötzlich zu einem vielleicht nie mehr einzuholenden Entwicklungsverlust für ein Kind!

Wird nämlich berücksichtigt - wie oben dargelegt! - dass sich in der kindlichen Entwicklung gewisse 'Zeitfenster' öffnen und wieder schließen, so muss dieses Wissen auch sinngemäß umgesetzt werden! Im Falle von Nancy bedeutete es, dass wegen der großen Zeitspanne zwischen Antrag und Entscheidung über den Rolli therapeutisch anschließend wieder von vorne angefangen werden musste. Was in Vorbereitung der Kur über etwa 4 Wochen hinweg fast täglich mit ihr eingeübt wurde, war inzwischen wieder verloren gegangen! Alles war wieder so wie vorher, d.h. Nancy musste sich später erst mal wieder an einen Rolli und das Sitzen darin gewöhnen und dann wieder mühsam die Bewegungsabläufe einüben, um sich damit fortbewegen zu können.

Wer schon die Bewilligung eines solchen Hilfsmittels unter Kostenaspekten sieht und daher zunächst verweigert, sollte sich also auch fragen, welche Kostenrechnung er andererseits dann wieder dafür aufmachen muss, dass solche Entwicklungsabläufe anschließend mühsam erneut gelernt werden müssen! Sinnvoll ist das jedenfalls auch unter reinen Kostengesichtspunkten nicht!

Allerdings ist das nicht unbedingt der Krankenkasse und deren starren Vorschriften anzulasten, sondern der Vorwurf müsste natürlich zunächst mal an den Kinderarzt gehen! Er müsste sich um solche Dinge eigentlich schon von Berufs wegen kümmern - sofern er diese Abläufe und Zusammenhänge allerdings überhaupt kennt! Aber meist sehen Ärzte so was geringschätzig in der Zuständigkeit der 'niederen' Dienste,! Wobei ich allerdings auch sagen muss. Wenn ich dann für verschiedene Hilfsmittel ein Rezept brauchte,, wurde mir dieses anstandslos ausgeschrieben.

Bis Nancy dann zum ersten Mal mit ihrem eigenen Rolli wieder ein paar Zentimeter ganz alleine schaffte, wurde es jedenfalls Weihnachten 2007.

Dennoch waren sie und ich darüber sehr glücklich! Nur war damit von der angeblich so kostenbewussten Kasse zuvor letztlich viel mehr Geld 'verbrannt' worden - und eben nur Vorschriften eingehalten!

Solche Geldvernichtung wird sich allerdings wiederholen, denn schon zeichnet sich die nächste Schwierigkeit ab.

Wir wohnen im vierten Stockwerk und haben keinen Fahrstuhl im Haus . Da ist es dann schon schwierig, jeden Morgen den Therapiestuhl von Nancy in den Kindergarten zu bringen. Er hat Seitenstützen bzw. Polster. Nancy braucht das, um richtig sitzen zu können und Folgeschäden an der Wirbelsäule zu vermeiden Daher trage ich den Therapiestuhl täglich in den Kindergarten, beantragte aber schließlich für zu Hause einen zweiten. Auf meine diesbezügliche Frage sagte mir Herr S. vom Team ‚Hilfsmittel der AOK’ , das sei auch kein Problem und erklärte mir sogar noch, was dazu dann auf dem Rezept stehen müsse. Auch der Medizinische Dienst hat den zweiten Stuhl – jedenfalls mündlich - befürwortet.

Das Rezept trägt das Datum 25.07.2007. Es wurde jedoch zurückgewiesen, mit der Begründung, Nancy sei dann überversorgt.

Inzwischen ist ein Anwalt mit der Sache befasst und die Klage seit Dezember 2008 beim Sozialgericht in D. anhängig - ein Ende nicht in Sicht. Wer fragt eigentlich nach diesen Kosten? Wem ist damit wirklich geholfen?

Wenn auch erfolglos, bin ich doch schon länger auf der Suche nach einer behindertengerechten Erdgeschosswohnung. Bis dahin wäre ein zweiter Therapiestuhl eine taugliche Zwischenlösung - also ein Stuhl für den Kindergarten und einer für die Wohnung. Aber da macht wieder die Krankenkasse nicht mit! Einer muss genügen! Also trage ich weiterhin den Stuhl und das Kind täglich in den 4. Stock!

Auch dass Nancy zu Hause noch immer in der Babywippe sitzen muss, erzähle ich lieber keinem Therapeuten. Das macht die Kasse allerdings mit vielen Eltern bzw. Pflegebedürftigen so – und kaum einer wehrt sich mal dagegen!

An Positivem kann ich noch berichten, dass die Unruhe im und um den Mund von Nancy inzwischen weiter nachgelassen hat. Auch beim Abstützen wurde sie noch etwas stabiler und kann sich jetzt auch noch länger halten. Weitere Fortschritte auch beim Greifen, Festhalten und der Weitergabe eines Gegenstandes.

Letzte Woche nahm ich außerdem einen Termin in der Genetischen Abteilung der Uni-Klinik wahr, wo derzeit nach einer möglicherweise genetischen Ursache für die, seit einiger Zeit offenbar allgemeine Häufung von Entwicklungsstörungen bzw. Entwicklungsverzögerungen bei Kindern geforscht wird.

Bei dieser Studie wird im Blut von Kind und Eltern allgemein danach gesucht, ob sich genetisch eine Gemeinsamkeit von Patienten mit globaler Entwicklungsstörung findet.

Na, wenigstens fällt überhaupt schon mal auf, dass diesbezüglich Handlungsbedarf besteht!

Allerdings frage ich mich, warum man darüber so kostspielig forschen muss? Sollten nicht erst mal dem, im Internet öfters beschriebenen Zusammenhang mit den heutigen Mehrfachimpfungen nachgegangen werden?

Oder soll dadurch in Wahrheit vermieden werden, dass durch wirklich problemdienliche Forschungsausrichtung das Geschäft mit der Mehrfachimpfung weiter in Verruf kommt? Stellt daher vielleicht sogar die Pharmaindustrie die Geldmittel für diese genetische Forschung zur Verfügung, um letztlich zeitgewinnend vom Problem abzulenken?

Jedenfalls habe ich der Teilnahme an dieser Studie zugestimmt. Es wird hoffentlich zu unserem Vorteil sein, wenn auch diese Untersuchung erfolglos bleibt.

 

 

III.18. Stand Mitte November 2008

Nancy geht es sehr gut! Kurzzeitig hat sie zwar immer noch leichte Bewegungsstürme, aber die sind mit den früheren stärkemäßig nicht mehr zu vergleichen.

Sie hat außerdem sehr viel nachgeholt, wiegt inzwischen 14,3 kg und lernt so viel Neues, dass es kaum zu glauben ist.

 

 

III. 19. Bericht vom 20.12.2008

Nancy stabilisiert sich weiter, kann den Kopf schon wieder etwas länger halten und auch die Grundspannung im Rumpf wird besser. In der Therapie hat sich Nancy zwar nur wenige Sekunden an der Liege abgestützt, ansonsten aber alleine gestanden.

Augenblicklich üben wir, seitlich an der Liege entlang zu laufen. Dabei ist wichtig, dass sie lernt, den Rumpf zu stabilisieren und ihren Kopf alleine zu halten. Sie gibt sich viel Mühe, doch es zeigt sich deutlich, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist.

Nancy hat auch gut zugenommen und wiegt jetzt 15,2 kg. Anläßlich ihres Geburtstag am 29.November besuchte uns meine Mutter. Sie war von Nancy's Entwicklung sehr positiv überrascht. Am deutlichsten merkt man das beim Tragen.. Da die Grundspannung im Körper fehlt, scheint ein schlafendes Kind schwerer zu sein. Je mehr sie folglich die Grundspannung des Körpers halten kann, desto„leichter“ wird Nancy jetzt.

Nancy ist aber nicht nur beim Tragen stabiler, sondern versucht jetzt auch oft, mit dem sog. 'Pinzettengriff' die Seiten ihrer Zeitungen oder Bücher umzublättern. Auch kann sie viel besser kommunizieren und gibt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sehr viel deutlicher zu verstehen, was sie möchte.

Ihr Geburtstag war ein sehr aufregender Tag, mit viel Besuch und Geschenken, die sie mit großer Freude, wenn auch großer motorischer Unruhe auspackte. Neu war, dass sie die Geschenke auch ausprobieren wollte. Bisher war schon das Auspacken die eigentliche Aufregung und damit hatte das ausgepackte Geschenk dann auch schon seinen Reiz verloren, bezw Nancy hatte nicht die Konzentration sich mit dem Geschenk zu befassen. Jetzt konnte sie sich offensichtlich sehr viel länger konzentrieren - ein Fortschritt, der mir bisher eher entgangen war.

Die Vorweihnachtszeit war überhaupt sehr aufregend, wie etwa die Weihnachtsfeier im Kindergarten, zu der die Kinder ein Programm eingeübt hatten. Jedes Kind hatte seinen eigenen Auftritt und war sichtlich stolz darauf. Die Erzieher in diesem Kindergarten geben sich viel Mühe, damit möglichst jeder Tag ein bisschen besonders wird.

Es war aber auch schön, sich mal wieder mit den anderen Eltern auszutauschen. Das sind dann zwar andere Gespräche, als mit meinen Freunden, aber durch die ähnlichen Probleme, ist das Verständnis untereinander größer. Man fühlt sich dann einfach anders verstanden!

Am nächsten Tag ging die Aufregung weiter! Da kam nämlich der Weihnachtsmann mit einem großen Sack voller Geschenke in den Kindergarten. Ich hab nachgefragt, wie Nancy reagierte. Sehr ängstlich war sie wohl nicht und hat auch nicht neugierig den Bart befühlt, wie ich erwartet hatte.

Dass Nancy im Allgemeinen wieder etwas unruhiger ist, führe ich auf die Aufregung der letzten Tage zurück. Auch ich bin ja selbst recht angespannt. Das wird sich wieder legen, wenn Weihnachten vorbei ist.

 

 

III. 20. Bericht vom 30.12.2008

Nancy ist insgesamt wieder sehr unruhig geworden und grimmassiert stärker. Das zieht sich allerdings nicht mehr über den ganzen Körper, wie letztes Jahr.

Beim Essen beginnt Nancy, mit der Zungenspitze am Gaumen zu spielen und wirkt dabei sehr nervös. Wenn sie dann verkrampft, presst sie die Kiefer fest zusammen und knirscht dabei mit den Zähnen, als habe sie einen Beisskrampf, den sie dann selbst auch nur schwer lösen kann.

Häufig entsteht so ein Beisskrampf auch, wenn Nancy einen Löffel im Mund hat, versucht, ihn mit den Zähnen „abzulecken“ und dabei wie in einem Reflex zubeißt. Ihre Unruhe steigert sich dann, bis ich oder auch Nancy selbst diesen Anfall unterbrechen können.

Solche Unruhe-Anfälle brechen wieder sehr oft ohne erkennbare Ursache aus, sind hinsichtlich Häufigkeit und Intensität jedoch von Tag zu Tag unterschiedlich. Da Nancy gelegentlich wieder leicht gerötete Wangen hat, vermutete ich anfangs, sie habe wieder Schwierigkeiten bei der Zahnung, denn die hinteren Backenzähne sehen noch immer noch so aus, als wären sie kurz vor dem Durchbruch.

Derzeit sind wir auch noch zu Besuch bei meiner Mutter in Friesenheim. Auch das könnte ein zusätzlicher Stressfaktor sein, denn zum einen war dies eine Anfahrt von ca. 720 km, zum anderen die vielen Verwandten. Ich vertraue darauf, dass sie sich beruhigt, wenn der Besuch bei meiner Mutter am 2.1.09 zu Ende ist. Vielleicht wird Nancy dann wieder ruhiger.

Sollte es jemand ähnlich gehen:

Warten Sie also nicht zu lange!

 

Fotos vom November 2008

 

 

 

 

 

IV. Alltagsprobleme mit einem behinderten Kind!

 

 

IV.1. Ein Auto

In dieser Zeit unseres 'Spießrutenlaufes’ hatten wir allerdings im Dezember 2007 auch ganz außergewöhnliche Erlebnisse mitmenschlicher Hilfe.

So hatte ich bis Mai 2007 einen Renault Laguna Kombi, den ich allerdings abgeben musste, weil der TÜV fällig wurde. Nach dem Motto: bis dass der TÜV uns scheide!

Mit Nancy musste ich andererseits aber ständig irgendwo hin. Zwar hatte ich die Möglichkeit, mir gelegentlich mal ein Auto auszuleihen, aber auf Dauer ist das natürlich auch keine Lösung.

Also startete ich mehrere Anfragen bei Kreditinstituten. Zuerst natürlich bei der Bank, über die ich bis dahin alle meine Fahrzeuge finanziert hatte. Ich schilderte der Sachbearbeiterin meine Situation und hoffte, sie könne mir helfen.

Aber sie lehnte ohne jede Rückfrage ab, weil ich als Hartz IV-Empfängerin nicht kreditwürdig sei. Damit hatte sie objektiv zwar recht, aber ich machte wiederum geltend, dass ich doch schon so lange Kunde bei der Bank sei und immer anstandslos meine Kredite bezahlt hätte. Sie bestätigte mir das auch, meinte aber, als Hartz IV-Empfängerin sei selbst mit einem Bürgen ein Kredit unmöglich, da ich ja nun wohl kein Geld mehr übrig hätte.

Als nächstes ging ich zu meiner Hausbank. Auch wurde mir aber sofort erklärt, dass ich mit Hartz IV nicht mehr kreditwürdig sei und selbst mit einem Bürgen daher auch hier keinen Kredit bekommen könne. Bei Hartz IV könne mir gar nicht genug übrig bleiben, um diesen Kredit abzuzahlen. Mein Argument, bis jetzt sei mir das aber doch auch möglich gewesen, denn ich hätte schließlich immer pünktlich die Raten für den Renault gezahlt, ließ sie nicht gelten. Dabei hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie mir gar nicht recht zuhörte, denn – obwohl es für den Kredit nicht reichen sollte! – plötzlich bot sie mir als Hartz IV-Empfängerin diverse Altersvorsorgeanlagen an.

So bekam ich bei den Banken eine Abfuhr nach der anderen. Kaum zu glauben, aber in der BRD können es sich Banken – teilweise sehr bekannte Institute! - leisten, Kredite überhaupt erst dann zu geben, wenn der Kunde ein monatliches Mindesteinkommen von etwa 1500,00 Euro netto hat. Jedenfalls wurde mir wörtlich angeboten, sofort Kunde zu werden, wenn etwa diese Summe jeden Monat auf meinem Konto eingehe. Dieselben Banken fand ich später als zerzauste Spekulanten des Bankdesasters 2008 genannt!

Auch die AOK und der Rententräger sahen sich außer Stande mich zu unterstützen. Schon irgendwie traurig, in einem angeblichen Sozialstaat. Schließlich konnte ich nun überhaupt nichts für den Zustand meiner Tochter, sondern war nur stets bemüht, diesen zu lindern, und wenn ich vermeiden wollte, dass mein Kind – für den Staat dann wesentlich teuer! – in ein Heim gesteckt wurde, so musste ich eben mit meinen beschränkten Mitteln selbst versuchen, aus dieser unverschuldeten Notsituation heraus zu kommen – und dazu wiederum brauchte ich wenigstens einen Kredit!

Glücklicherweise erhielt ich dann jedoch irgendwann einen Tipp von einer Mutti, der es ähnlich ergangen war. Sie hatte ihr Fahrzeug über Stiftungen, also Spendengelder, finanzieren können und meinte, sie habe das auch nur für ihr Kind gemacht. Wäre ihr Junge gesund, bräuchte sie kein Auto! Damit hatte sie zwar durchaus recht, aber etwas blöd kam ich mir trotzdem vor, als ich ‚betteln’ ging - und daran hat sich bis heute nichts geändert! Es ist einfach erniedrigend, so offen ausgegrenzt zu werden, weil das eigene Kind krank ist und man es trotzdem nicht im Stich lassen will und daher auf ein eigenes, geregeltes Einkommen verzichten muss – mit dem ich dann kreditwürdig gewesen wäre!

Der weitere Verlauf meiner Geschichte zeigte mir allerdings, dass es aber doch noch Menschen gibt, die ohne Wenn und Aber helfen!

Das begann beim Autohaus, dessen Verkäufer mir half, obwohl sein Chef meines Wissens gar nicht für diese Aktion war, denn als Hartz IV Empfängerin war ich auch in einem Autohaus nicht gern gesehen,

Ohnehin hätte ich nicht gedacht, so lange suchen zu müssen, um überhaupt ein Autohaus zu finden, denn überraschenderweise war manchem die vorgegebene Summe von 10000,00 bis 12000,00 Euro zu gering, um auch nur im Computer nachzusehen, ob ihnen ein solches Fahrzeug zur Verfügung stand. Erst im letzten Autohaus befragte der freundliche Verkäufer den Computer und dachte mal nach. So kam er darauf, dass demnächst ein Leasingfahrzeug zurückgegeben werde, das genau das richtige für uns sei. Ein Volkswagen T5, der vorher als Taxi gefahren wurde. Ich war begeistert, denn der ist groß, und ich bekomme alles in den Kofferraum!

Deshalb erklärte ich dem Verkäufer sofort die weiteren Schritte, die ich nun unternehmen müsse, um das Geld für dieses Auto zu bekommen. Sagte allerdings auch, dass ich nicht wisse, wie lange das dauern werde. Dennoch bat ich, das Fahrzeug so lange zurück zu halten. Er stimmte zu und wollte nur auf dem Laufenden gehalten werden.

Das sollte dann allerdings doch noch lange dauern, was ich aber vorher nicht wusste. Jedenfalls war ich sehr froh darüber, dass mir der hilfsbereite Verkäufer vertraute und Geduld hatte.

Als Nächstes ging zur 'Volkssolidarität’ in B. Dort kenne ich eine Mitarbeiterin. Zu ihr ging ich und erzählte meine Geschichte. Sie war zwar skeptisch, versprach mir aber zu helfen.

Dafür schrieb ich auf, wie ich überhaupt in diese Situation gekommen war, nun ohne Auto dazustehen. Sie schickte diese Geschichte mit einem Anschreiben an über 180 Stiftungen. Ihre Kollegen haben sie dabei dankenswerterweise unterstützt.

Alle gemeinsam mussten wir danach warten und warten und warten! Die ersten Antworten waren zwar überwiegend Absagen und eigentlich konnte keiner mehr so richtig daran glauben, dass es überhaupt funktionieren werde, aber dann hatten wir es plötzlich doch geschafft! Die Zusagen reichten, das Auto bezahlen zu können!

Alle haben sich mit uns gefreut, am meisten aber Nancy. Hatte sie doch jetzt ein richtig großes Auto und einen neuen Kindersitz von der AOK!

So konnte ich nach fast 4 Monaten unser >’neues’ gebrauchte Auto zulassen!. Ein tolles Gefühl. Ich war froh und erleichtert und bin weiterhin sehr, sehr dankbar. Zumal auch die endgültige Kaufabwicklung noch mit großem Aufwand verbunden war, den mir aber die Damen des Autohauses, zusammen mit meiner Bekannten, weitestgehend abnahmen.

Etwa im Februar 2008 war die ganze Sache dann erledigt! An dieser Stelle daher nochmals mein riesiges Dankeschön an alle, die mich so unterstützt haben!

Vor allem aber danke ich den Stiftungen, die zusammen diesen Fahrzeugkauf überhaupt erst möglich machten:

Wilhelm Oberle Stiftung

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“

Johann Wolfgang Langguth-Stiftung

Clarence u. Emma Mielech Stiftung

Alfred Brenner Stiftung für hilfsbedürftige Menschen

Heinrich Busch Stiftung Aktion 2000

Hans und Gretchen Tiedje-Stiftung

Stiftung Lichtblick

Dr. Alois-Stankiewicz-Stiftung


Diese selbstlose Bereitschaft war mir in meiner schwierigen Situation jedenfalls eine große und wichtige Hilfe, die mir vor allem auch gezeigt hat, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben und darauf zu vertrauen, dass es irgendwo immer auch Menschen gibt, die helfen.


Heute gewiss keine Selbstverständlichkeit!

 

 

 

 

 

 

IV. . Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

 

Was sich wie eine Abrechnung mit den beteiligten Ärzten lesen könnte, ist jedoch nicht so gedacht. Dieser Bericht soll nicht jemand anklagen, sondern die Leser aufrütteln, sich ebenso konsequent für das Wohl ihres Kindes einzusetzen, wie es die Mutter der kleinen Nancy tat.

Es geht also nicht darum, einzelnen Ärzten den Beruf zu verleiden, sondern die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass und wie manches eben auch anders gehen könnte/sollte. Das ist schließlich weniger eine Frage der Zeit, die sich die Ärzte heute gewöhnlich für den Einzelfall nehmen, sondern beginnt beim Fall Nancy schon damit, dass bis heute niemand zugeben will/kann, dass Ursache für den Zustand dieses Kindes m.E. seine überzogene Beimpfung war.

Meine Therapie war insofern auch nichts Besonderes! Einzelheiten entnehmen Sie dem von den Ärzten erbetenen Brief - http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm.

Die Ärzte hätten folglich eigentlich nur den Impfschaden einräumen und behandeln müssen! Nach meiner Erfahrung haben wir dafür - bei richtiger Mittel- und Potenzstufenwahl - in der Homöopathie nämlich den idealen Therapeiansatz, der nebenwirkungsfrei in aller Regel zum Erfolg führt.

Eben damit beginnt aber auch das eigentliche Problem! In der Wirklichkeit ist schon aus Standesgründen - wegen des hippokratischen Eides ( hierzu meine Ausführungen im Artikel über 'Herzinfarkt und Schlaganfall! ) - kein Arzt t bereit, von sch aus einen Impfschaden festzustellen!

Daher gibt es offiziell keinen Impfschaden!
Folglich kann und wird aber auch kein Arzt einen solchen erkennen oder behandeln!

Das nächstes Hemmnis besteht darin, dass allerdings kaum ein Arzt oder sonstiger Therapeut mit Homöopathie wirklich umgehen kann und diese Therapie daher lieber verächtlich macht, als eigenen Wissenslücken zugeben zu müssen.

Dieses menschliche und fachliche Versagen in der Schulmedizin lässt sich nicht mit den fraglos nachteiligen Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen entschuldigen! Die wahren Gründe liegen viwelmehr im System selbst, das in teilweise unterwürfigem und eigenützigem Obrigkeitsdenken jeden Andershandelnden erbarmungslos als ärztlichen Netzbeschmutzer ausgrenzt!

Dem lässt sich allerdings nicht dadurch begegnen, dass die Patienten oft naiv darauf drängen, dass doch Heilpraktiker und Ärzte um der Sache willen besser zuammenarbeiten sollten. Derartiges findet sich heute allenfalls in meist überseeischen Ländern, die über eine geringere Ärztedichte verfügen als die BRD.

Seit 1979 als selbständiger Heilpraktiker tätig, habe ich jedenfalls immer wieder von teilweise feindseligen Wutausbrüchen mancher Ärzte gegenüber ihren Patienten erfahren, als diesen bekannt gemacht wurde, dass ein Heilpraktiker 'ins Handwerk pfuschte'. Auch die Geschichte der kleinen Nancy bestätigt dies mal wieder! Schließlich wussten doch in ihrem Fall selbst die ausgebildeten Ärzte nicht weiter! Wie also sollte da ein kleiner Heilpraktiker...?

Für Ärzte sind und bleiben Therapierfolge von Heilpraktikern in der Regel bloße 'Spontanheilungen'! Das erlebte ich besonders krass immer wieder nach erfolgreicher Behandlung von Krebspatienten. Aber damit muss man als Heilpraktiker eben klar kommen, denn nachdrückliche Bemühungen zur Abschaffung der Heilpraktikerschaft sind schließlich seit Jahren EU-weit im Gange!

 

 

Dem Leser empfehle ich zu diesem Thema Impfen außerdem noch den Erfahrungsbericht

Impfschaden durch Keuchhustenimpfung?
Eine Mutter berichtet ihre Impferfahrungen
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVII/

 

 

Den Bericht von Nancy's Mutter habe ich inhaltlich und aussagemäßig weitestgehend gelassen, wie er mir zugegangen war.

Um dem Leser den Krankheitszustand von Nancy leicht nachvollziehbar zu machen, als Anlage außerdem den anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Verlegungsbrief.htm

Zusätzlich der anonymisierten Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wider.

Als weitere Anlage außerdem den anonymisierten Arztbericht an die Rentenversicherung

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Rentenversicherung.htm


 

 

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:

"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16

Wolf-Alexander Melhorn

 


 

 

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http://www.gaestebuch-umsonst.ws/t/Thema_Medizin.htm

(bitte geben Sie dort für andere Leser mit einem Stichwort an, dass sich Ihr Eintrag auf diesen Artikel bezieht)

 


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Leseempfehlung: www.melhorn.de/ImpfschadenVIII