Dies ist Teil der Akten zu
Der Impfschadenfall Nancy http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/
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Der Einstellungbeschluss in Sachen Kinderklinik vom 2.3.09 - Az:
200 UJs 7621/08
Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt,
zum Nachteil von Frau Nancy xxxx,
wegen fahrlässiger Körperverletzung
Sehr geehrte Frau xxxx,
1. Das Verfahren wird eingestellt.
Die Anzeigenerstatterin ist die
Mutter von Nancy xxxx. Sie ist der Auffassung, die am 19.11.2002 geborene Tochter
habe einen Impfschaden erlitten. Zum einen hat sie gegen
den anderweitig verfolgten Kinderarzt Dr. xxxxx Strafanzeige erstattet. Das
Verfahren wurde eingestellt. In diesem Verfahren hat sie die behandelnden Ärzte
des Klinikums ohne sie näher zu benennen, angezeigt, da sie der Auffassung
ist, diese hätten sie über drohende und eingetretene Impfschäden
informieren müssen.
Die behandelnden Ärzte des Klinikums xxxx müssen nicht ermittelt werden.
Es kommt von vornherein keine Straftat in Betracht. Im Verfahren gegen Dr. xxxxx
wurde ein fachmedizinisches Gutachten eingeholt. Dieses kommt zu folgendem Ergebnis:
Das bei Nancy xxxxx bestehende schwere Krankheitsbild (hyperkinetische extrapyramidale
Bewegungsstörung, dyston-athetotische Bewegungsstörung, Kleinwuchs,
Dystrophie, Intelligenzstörung) wäre nur als Folge einer impfbedingten
Entzündung des Zentralnervensystems (Enzephalomyelitis) denkbar. Da eine
solche nicht stattgefunden hat (siehe unter 2. Glied der Ursachenkette) und
auch bei der 6-fachimpfung nicht möglich und beschrieben ist (Totimpfstoff!),
ist ein Zusammenhang des Krankheitsbildes mit den angeschuldigten Impfungen
nach den oben dargelegten WHO-Definitionen als unwahrscheinlich zu beurteilen.
Das Krankheitsbild von Nancy xxxx ist als noch nicht ursächlich bekannt/diagnostiziert
und als selbständig zu betrachten. Die Bemühungen zur Diagnostik und
Behandlung sind seitens Dr.xxxx seit dem 03.06.2003 dokumentiert und mit großem
Aufwand seitens der neuropädiatrischen Ambulanz und Klinik für Kinder-
und Jugendmedizin des Universitätsklinikums xxxx, des Rehazentrums xxxx
u.a. leider bisher ohne durchgreifenden Erfolg durchgeführt worden. Auch
jetzt noch besteht keine absolute Kontraindinkation für diese öffentlich
empfohlenen Schutzimpfungen - siehe unter Literatur 10 und 12. Eine ärztliche
Sorgfalts pflichtverletzung wegen mangelnder oder zu später Impfaufklärung
inklusive Impfkomplikationen kann der Gutachter auch im Hinblick auf das Urteil
des Bundesgerichtshofes von 15. Februar 2000 und die Praxisumsetzung durch die
Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (Lit. 9 und Anlage 2) nicht
erkennen.
Bei dieser Sachlage kommt eine Straftat nicht in Betracht. Das Verfahren war
mithin einzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. xxxx Oberstaatsanwalt