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Der Impfschadenfall Nancy http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

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Der Impfschadenfall Julia

Wie ein 'Früchen' zum Impfschaden wurde

 

von

Katja B.

 

 

 

 

 

1. Die Geburt eines gesunden Kindes

Julia kam am 13.03.2007 durch Kaiserschnitt zur Welt. Obwohl 6 Wochen zu früh (SSW33), brauchte sie weder Sauerstoff noch Brutkasten und konnte schon selbstständig trinken. Sie wog 2370g und war 46cm gross. Ihre Apgar-Werte: 9/10/10 und der ph Wert 7,34.
Sie blieb 3 Tage im Wärmebett, musste dann aber leider unter die Lampe, weil sie Gelbsucht bekam.

 

 

 


2. Zu Hause
Nach 9 Tagen durfte sie schon nach Hause. Alles war prima. Stillen und Schlafen klappten gut. Wir waren überglücklich.

Kinderarzt und Hebamme waren sehr zufrieden mit der Kleinen. Sie entwickelte sich wie ein normal geborenes Kind.

 

 

 

3.Die erste 6-fach-Impfung
Ihre erste 6-fach- Impfung bekam sie am 04.05.07. Der Kinderarzt wollte zwar schon früher impfen, doch ich hatte das dann doch hinausgezögert. Vertrat er doch die Ansicht, 'Frühchen' impfe man noch früher als normal Geborene.

Zu Risiken und Nebenwirkungen sagte mir der Kinderarzt nur, die Impfstelle könne sich leicht röten und anschwellen, das Kind außerdem Fieber bekommen und etwas unruhig werden. Dagegen gab er mir vorsorglich ein Rezept für Fieberzäpfchen mit.

Es kam dann auch tatsächlich so! Darüber machte ich mir damals jedoch keine Gedanken, da ich mich noch gut an die Folgen meiner eigenen Tetanusimpfung erinnerte. Insofern vertraute ich dem Kinderarzt. Wie eben die meisten Mütter! Beim ersten Kind ist man noch so naiv!

Wäre ich damals schon über die wirklichen Risiken aufgeklärt worden, wäre keinesfalls eine 6-fach-Impfung gemacht worden! Auch Julia bekam nämlich Schreiattacken! Sie weinte jeden Abend ab 18.00 Uhr. Meist drei bis vier Stunden und war durch nichts zu beruhigen. Ob ich sie herumtrug, ihren Bauch massierte oder vorsang: Sie hörte nicht zu schreien auf .

Der Kinderarzt sagte, das seien wohl drei Monatskoliken und verschrieb ein Medikament. Damit wolle sie wohl durchsetzen, bei uns im Bett zu schlafen, meinte er. Ich sollte sie einfach schreien lassen! Als ob ein Neugeborenes schon solche Absichten haben und umsetzen kann!

Nur widerwillig folgte ich jedenfalls dem Rat des 'Fachmannes' und ließ Julia schreien! Immer wieder ging ich mal zu ihr hin, wenn sie schrie, nahm sie aber nicht mehr aus dem Bett.

Wir haben das so beibehalten, obwohl das meinen Mann und mich sehr mitnahm.Irgendwann konnte ich aber nicht mehr und weinte in einem anderen Zimmer selber. Mir tat unser Kind so leid! Irgendetwas musste sie doch haben - und ich konnte nicht helfen!

Einige Wochen hielten wir das dann bei. Doch es wirkte nicht, und schließlich ging ich doch wieder zu dem 'Urschema' zurück, ein Kind nicht mit Strenge und Missachtung zu behandeln, sondern mit Zuneigung und Liebe. Wieder legte ich mich zu ihr, trug sie herum, las und sang ihr vor.

 

 

 

3. Die zweite 6-fach-Impfung
Am 02.07.07 bekam Julia anläßlich der U4- Untersuchung die nächste 6-fach-Impfung. Inzwischen hatte sie sich prima entwickelt. Obwohl sie entwicklungmäßig ja noch 2 Monate Zeit gehabt hätte.


Auch nach dieser Impfung bekam sie Fieber. Drei Tage lang. Es ging ihr einfach schlecht.

 

 

 

4. Die dritte 6-fach-Impfung

Am 26.09.07 war die U5-Untersuchung. Körperlich sei alles in Ordnung, hieß es. Sie entwickele sich wie ein normal geborenes Baby!

Und sie bekam ihre dritte 6-fach-Impfung. Wieder Fieber und wieder geht es ihr drei Tage lang schlecht.

 

 

 

 

5. Die vierte 6-fach-Impfung

Am 28.02.08 konnte sie bei der U6-Untersuchung jedoch noch nicht krabbeln und sich nicht in den Stand hochziehen.

Für den Kinderarzt war das "normal". Wahrscheinlich brauche sie als 'Frühchen' einfach ein wenig länger mit der Entwicklung. Diese Begründung ist zwar unlogisch, nachdem die vorangegangenen Untersuchungen doch belegt hatten, dass ihre Entwickljung gerade nicht verzögert gewesen war, doch er verordnet ihr wenigstens Physiotherapie.


Am 25.03.08 wurde sie jedenfalls gegen Varizellen, Masern, Mumps und Rötteln( MMR) geimpft. Wieder reagierte sie mit Fieber und bekam eine Woche nach der Impfung dann einen leichten Ausschlag. So ,wie der Kinderarzt das vor den Impfungen beschrieben hatte.


 

6. Die Meningokocken als nächste Impfung

Mit einem Jahr konnte Julia schon fast zehn Worte sprechen. Sie verstand auch, wenn sie gefragt wurde:"Wo hat Papa Augen, Nase, Mund? Wo Mama... Wo Julia."

Am 30.04.08 wurde sie dann auch noch gegen Meningokokken geimpft und reagierte wieder mit leichtem Fieber.

Die weitere Entwicklung verlief scheinbar ganz gut. Nur brauchte sie nun für alles länger. Verlangsamt eben! Aber sie entwickelte sich weiter!. Konnte sehr gut krabbeln, sitzen und sich hochziehen.

 

 

 

7. Die fünfte 6-fach-Impfung

Am 04.06.08 bekommt sie die letzte 6-fach Impfung.

 

 

 

8. Die nächste Varizellen- und die MMR-Impfung

Am 15.07.08 erhielt Julia die letzte Varizellen- und ihre nächste Masern-, Mumps-, Röteln-Impfung.

Danach baute sie plötzlich ab! Vor allem: Sie sprach nicht mehr! Sie schlief auch nicht mehr durch, sondern erwachte oft! Sie versteht uns auch nicht mehr, wenn man sie bittet, etwa Auge,Nase,Mund zu zeigen. Vermittelt einem das Gefühl, als sei sie 'nicht mehr richtig da'! Dass sie nicht mehr wie früher ist, zeigt auch eine DVD, die wir machten.
Außerdem bekam sie auf einmal Knick-/ Senkfüsse.

 

 

9. Die 'Rückentwicklung' eines vorher gesunden Kindes!

Für uns ist das alles ganz schlimm!

Der Kinderarzt wiegelt aber nur ab. Sie sei als 'Frühchen' eben entwicklungsverzögert. Auf meinen Vorhalt, warum sie das alles aber schon konnte und nun nicht mehr, meinte er nur, das komme oft erst später raus. Als ob sich ein Kind plötzlich grundlos in seiner Entwicklung 'zurückentwickelt'!

Das konnte und wollte ich nicht glauben und suchte im Internet nach Antworten. Schließlich war ich mir sicher: Ich hatte ein gesundes Kind!

Jedenfalls sprach ich den Kinderarzt auf die Möglichkeit eines Impfschadens an. Der bestritt das aber. Wir stellten uns daraufhin selber im SozialPädagogischenZentrum(SPZ) in Lörrach vor. Dort konnte uns aber kann weiterhelfen.

 

 

10. Unser 'Weg' durch die Kliniken

An ihrem 2 Geburtstag bekam Julia plötzlich einen Fieberkrampf.Wir fuhren mit ihr in die Uni Klinik/ Freiburg und mussten dort drei Nächte verbringen. Da es aber wirklich nur ein Fieberkrampf gewesen war, konnten wir danach wieder mit ihr nach Hause. Für den Wiederholungsfall bekamen Diazepan 5mg mit.

Als sie wieder hergestellt war, stellte ich Julia in der Pädaudiologie in Freiburg vor. Dort wird geprüft wird, ob sie hört. Das wusste ich zwar - schließlich hat sie ja schon mal gesprochen und folglich muss sie auch hören! - aber als Mutter glaubt mir sonst sowieso keiner!

Dort wird dann festgestellt, das Julia zwar hören kann, aber nicht wie andere 2-Jährige. Entwicklungmäßig sei sie ein halbes bis ein dreiviertel Jahr zurück.

Als sie 2 Jahre und 2 Monate alt war, mussten wir dann wieder in die Uni-Klinik, um wegen eines weiteren Fieberkrampfes ein EEG und ein MRT machen zu lassen. Gemäß MRT ist in ihrem Gehirn zwar alles in Ordnung ist, aber die Gehirnreifung sei ein halbes bis ein dreiviertel Jahr zurück! Da war ich mir ganz sicher, dass Julia einen Impfschaden hat!

Doch die Ärzte gingen darauf nicht ein. Wir ließen noch die Chromosomen und den Stoffwechsel untersuchen. Alles ohne Befund!

 

 

 

11. Der weitere Weg

Zu einem Kinderarzt gehe ich nicht mehr, seitdem ich mir sicher bin, dass Julia einen Impfschaden hat. Dieses Jahr ließen wir sie klinisch noch genauer untersuchen. Auf verschiedene Syndrome oder Stoffwechselprobleme. Aber die Ärzte fanden nichts. Gar nichts!

Körperlich ist Julia inzwischen prächtig entwickelt. Mistt mit 4 Jahren 108cm, bei etwa 18.5 kg. Selten ist sie krank und wenn, hat sie Schnupfen oder einen Virusinfekt. Leider stets verbunden sind damit allerdings Fieberkrämpfe, die aber nur am Anfang entstehen, weil ihr Fieber so schnell ansteigt.

Julia ist eine ganz liebes, verschmusstes Mädchen und liebt uns sehr. Bis vor 1 Monat schlief sie noch bei uns im Bett, weil sie nicht alleine schlafen konnte. Nach 1 Stunde wachte sie in ihrem Bett auf und schlief dann erst wieder bei uns ein.

Heute ist das anders. Sie wird zwar nachts oft wach und will sich dann vergewissern, dass wir da sind, doch weint sie inzwischen nicht mehr, wenn sie erwacht, sondern schläft dann bereitwillig in ihrem Bett weiter.

Mich belastet das Geschehen um Julia sehr! Wir haben auch darum gekämpft, dass sie bei uns im Dorf in den Kindergarten gehen darf. Dort sind ihre Freunde. Die wissen, dass Julia nicht so sprechen kann wie sie. Unterstützt wird sie dort von einer Integrationsfachkraft.

Inzwischen sagt sie "Papa" und "Baby". Macht auch motorisch Fortschritte und kann immer besser gehen und auch Treppen steigen. Abwärts geht es allerdings schwerer.Sie hat gelernt, ihren Kinderwagen zu lenken. Seit Dezember 2010 geht es nun mit ihr wieder bergauf.

An alle Mamas: Bitte hört auf euer Gefühl! Lasst euch nichts einreden! Ich war mir immer sicher, dass ich ein gesundes Baby hatte. Julia wurde krank geimpft!

Mich hat das so belastet, dass ich seit 2008 Zwischenblutungen hatte. Seitdem ich mir sicher bin, dass Julia einen Impfschaden hat, geht es mir jedoch besser! War doch immer angedeutet worden, dass wir, die Eltern, möglicherweise einen gesundheitlichen Schaden vererbt hätten! Lasst euch von diesen 'Weißkitteln' also nichts einreden! Hört auf euer Gefühl!

Julia soll daher noch ein Geschwisterchen bekommen! Trotz allem, was wir durchgemacht haben! Eines ist jedenfalls jetzt schon sicher: Dieses nächste Kind wird nicht geimpft! Ich werde mich nicht nochmals so verunsichern lassen. Wir haben gelernt!

Da ich mich mit den Aussagen der Ärzte nicht zufrieden geben wollte, forschte ich damals selber nach und kam so auf die Seite von Wolf-Alexander Melhorn. Julia wird ihren Weg gehen! Er wird uns helfen!

Lange hatte damals gezögert, mit Herrn Melhorn in Verbindung zu treten. Doch, dachte ich, was haben wir schon zu verlieren? Wir mussten schon so viele Untersuchungen über uns ergehen lassen - hier wäre das ja nun nicht der Fall! Nach dem Anruf war ich dann total erleichtert. Endlich jemand, der mir zuhörte! Mich ernst nahm und ebenfalls meinte, dass an meiner Annahme, hier liege wohl ein Imfpschaden vor.

Seit Ende Januar 2011 behandelt er Julia nun. Wöchentlich berichte ich ihm telefonisch, was sich im Laufe seiner Behandlung verändert hat. Julia jedenfalls macht immer weitere Fortschritte. Kann sich inzwischen besser bewegen und auch ihre Wahrnehmung ist nicht mehr so gestört. Auch versteht sie wieder viel mehr und versucht jetzt, Dinge nachzuahmen. Ihre Grobmotorik beim Gehen wurde beispielsweise besser und sicherer. Auch traut sie sich mehr zu! Klettert auf Sachen, auf die sie sich vorher nicht getraut hatte. Seit einem Monat schläft sie deshalb jetzt auch in ihrem eigenen Bett. Zwar hat sie öfters Schnupfen, aber das hat seinen Grund darin, dass sich das Gehirn dadurch zugleich von jenen Schlacken und Giften befreit, die sie in diesen Zutand verbracht hatten.

Immer wiedersehen wir einen Fortschritt. Von Woche zu Woche. Daher kann ich betroffenen Eltern nur raten: Gebt nicht auf! Auch ich habe mich damals an den kleinsten 'Strohhalmen' festgehalten. Weiter gesucht, weil ich mich mit dem Zustand von Julia nicht abfinden wollte. Auch wenn andere hochmütig meinen, Hömopathie helfe nicht: Ich jedenfalls kann nur Positives berichten, seitdem wir Julia von Herr Melhorn behandeln lassen. Wir werden daher auch weitermachen und ich hoffe, dass unsere Lebensgeschichte anderen bei der Entscheidung hilft, ihr Kind impfen zu lassen oder nicht.

 

Bericht vom 23.8.2011

Julia besucht seit den Sommerferien erfolgreich den normalen Kindergarten mit Nichtbehinderten. Darum haben wir lange gekämpft, denn leider war dies keineswegs selbstverständlich. Die Erzieher hatten nämlich anfangs Angst, dass dies schwierig würde. Doch Julia hat sie gleich am ersten Tag vom Gegenteil überzeugt! Auch die anderen Kinder profitieren sichtlich davon, sind hilfsbereit und freundlich!

Es läuft jedenfalls prima. Julia ist ein sehr liebes und kontaktfreudiges Kind. Sie macht vor allem nun auch motorisch immer größere Fortschritte. Kann jetzt richtig rennen und spricht inzwischen auch ein paar Worte mehr.Das wird zwar noch einige Zeit brauchen, aber sie wird ihren Weg machen. Ich bin ganz stolz, ihre Mama zu sein!

Jetzt hat sie leider seit einer Woche wieder den Schnupfen, aber so ist es halt. Ich denke, auch das wird wieder besser. Wir helfen ihr so gut wir können. Ich jedenfalls kannallen Mamas und Papas nur sagen: Lasst euch nicht unterkriegen und hört auf eurer innere Stimme. Ihr wisst am besten, was für euer Kind gut ist!