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Der Impfschadenfall Johanna Vorwort von dipl.rer.pol.
Wolf-Alexander Melhorn - Heilpraktiker Die Behandung vieler Impfschadenfälle
ist heute schulmedizinisch ähnlich und nach meiner Beobachtung meist schon
deshalb fragwürdig, weil selten ein Arzt das Wort Impfschaden auch nur
zu denken wagt! Weil es angeblich keine Impfschäden gibt, ist diese Verweigerung
der Ärzteschaft allerdings durchaus konsequent, auch wenn sie die Betroffenen
dann lebenslang in der Gesellschaft ausgrenzt und ihre Familie meist unglaublichen
Belastungen seelischer wie körperlicher Natur aussetzt. Dadurch wird in der Therapie ärztlicherseits
üblicherweise nur an Ausnahmesymptonen kuriert. Zur wirklichen Schadensbehebung
wird therapeutisch ansonsten nichts getan! Das wird auf Krankengymnasten und
Logopäden abgeschoben und jeweils deren fachlichen Fähigkeiten überlassen
- was problembezogen keineswegs ein Nachteil sein muss, aber nur selten wirklich
abhilft. Die jeweilige Schadensverursachung
- nämlich das Impfen! - bleibt dadurch aber weiterhin außen vor und
unthematisiert. Noch keine der von mir behandelten Familien hat ihr Schicksal
aber anders verstanden, als eine ganz schwere Prüfung aller. Denn das betroffene
Kind kann nichts dafür und auch nichts dagegen tun, sondern ist manchmal
nur erschreckend und bedrückend hilflos! Weil es geimpft wurde!
Das wiederum scheint mir durchaus
gewollt! Die Gründe für diese - sollte man eigentlich annehmen! -
eher ungewöhnliche Haltung der Ärzteschaft und Behörden sind
dabei recht vielschichtig und schwer zu durchschauen. Lesen Sie dazu Impfen
und Impfschaden! von dipl.rer.pol.
Melhorn/Heilpraktiker Können Sie sich als Bürger
gegen diese Art 'Gesundheitspolitik' eigentlich wehren? Ich denke: Ja! Indem Sie Parteien abwählen,
die so was ermöglichen bezw beibehalten! Lesen Sie das Essay,
wie solcher Widerstand der Wählenden politisch ausgehebelt ist und Sie
als manipuliert werden: Die Dummheit
der Wähler! Der Impfschadenfall Nancy
hat auffällige Parallelen in der Impfschadensentwicklung bei den Kindern
Cynthia, Johanna und Chantal! So laufen auch andere schwere
Schadensverläufe ab, über die hier nicht berichtet wird! DerTod der kleinen Johanna ist
der erschütternde Schluss mancher solcher Geschichten, die aber von den
Ärzten nie als Impfschaden eingestuft werden, um das bundesdeutsche Impfgeschäft
zu beschädigen! Den Leser bitte ich, sich beim Lesen
dieser Berichte immer bewusst zu machen, dass dies durchaus auch seine
eigene Geschichte sein könnte, wenn er sein Kind impfen ließ
oder noch impfen lässt! Die Eltern dieser geschädigten Kinder waren
auch guten Glaubens gewesen, alles richtig zu machen und für ihr Kind das
Beste! Diese Impfschadenfälle stehen
nur deshalb so ausführlich im Internet, weil mancher eben doch glaubt,
Impfen sei eine gute oder harmlose Sache und gerade bei seinem Kind im Schadensfalle
alles ohnehin nicht so schlimm! Schließlich gäbe es für solche
Fälle dann immer noch gute Ärzte und Kliniken! Hierzu lesen Sie dann
aber auch über die Wirklichkeit des bundesdeutschen Impfalltags! Impfschäden und Impfopfer durch 'Sechsfach-Impfungen'
1.
Der Impfschadenfall Nancy Weitere
Artikel zu diesem Themenbereich etwa: 2.
Der Impfschadenfall Cynthia †
3. Der Impfschadenfall Johanna 4.
Der Impfschadenfall Chantal 6.
Der Impfschadenfall Moritz 7.
Der Impfschadenfall Max Bedrückende
Impfschäden und
ihre juristische Aufarbeitung Ärztliche und
behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung Die hier ausgewählten
Fälle Nancy u.a. sind auch deshalb so ausführlich wiedergegeben, damit
Leser Vergleiche zu den Erfahrungen an und mit ihren eigenen, möglicherweise
ebenfalls impfgechädigten Kindern machen können. Da wird leider auch
vieles verdrängt, weil die Hilflosigkeit der Betroffenen nichts anderes
zulässt. Selbst Vater
eines inzwischen erwachsenen Kindes mit Pflegestufe III habe ich niemals auch
nur andeutungsweise von einem der eingeschalteten Ärzte gehört, dass
er auch nur vermute, es könne sich um einen Impfschaden handeln. Weil diese
Unwissenheit in der Ärzteschaft aber die Regel ist, fehlt es bei den 'leichteren'
Fällen nicht selten sogar am Verständnis der Eltern für die impfbedingten
'Macken' ihres Kind. Dieses ist dadurch - keineswegs selten - manches Mal doppelt
bestraft für etwas, für das es nie etwas konnte! Die Parallelen
dieser Impfschäden sind jedenfalls immer wieder erstaunlich und länderübergreifend!
Die von mir behandelten Fälle leben ebenso in der BRD, wie in der Schweiz,
in Österreich oder sind Adoptivkindern aus Rumänien oder Russland!
Um so erstaunlicher, dass die Impflobby das Wissen um die grundsätzliche
Gefährlichkeit des Impfens trotzdem noch immer so 'unter Verschluss' zu
halten vermag, dass jeder dieser Falle den betroffenen Elten dann dreist als
überraschender Einzelfall 'verkauft' werden kann! Kurzfassung
zum Impfschaden Johanna wurde im Februr2005 geboren.
Die Entbindung verlief ganz normal ohne Komplikationen oder Zwischenfälle.
Ihre Werte waren alle normal. Nach drei Tagen konnten wir gesund und munter
nach Hause. In den ersten Wochen entwickelte
sich alles zur Zufriedenheit. Ich konnte Johanna nach anfänglicher Stillpause
(wegen eines Keimes an meiner Brust) voll stillen. Sie bekam routinemäßig
alle Impfungen. Die U-Untersuchungen waren in Ordnung. Als Johanna 5 Monate alt war, fiel
mir auf, dass sie den Kopf nicht mehr richtig halten konnte und der Unterarmstütz
wackelig wurde. Außerdem konnte sie nicht gezielt nach einem Gegenstand
greifen, den man ihr hinhielt. Sie erkannte zwar bekannte Gesicht und lächelte
uns an, aber irgendetwas war anders. Wir sprachen unsere damalige Kinderärztin
darauf an, sie winkte ab: “Das wird schon noch!“ Als ich mit meiner, mich wegen einer
weiteren Geburt betreuenden Hebamme darüber sprach, äußerte
sie erstmals den Verdacht eines Impfschadens. Im August 2005 schrie Johanna plötzlich
beim Wickeln. Immer wenn man ihre Beine anbeugte. Sie Dort wurden verschiedene Untersuchungen
durchgeführt, die aber alle nichts ergaben. Johanna war scheinbar gesund
und wurde deshalb nach Besserung der Symptome entlassen. Allerdings bestätigte mir der
Oberarzt meine Vermutung und sprach von einer Retardierung. Schnellstmöglich
wurde ein Termin in der Genetik in Xxxxxx vereinbart. Leider ohne Ergebnis.
Nun folgten unzählige Untersuchungen
und Krankenhausaufenthalte in der Uniklink xxxxx . Auch zwei MRT's und Lumbalpunktionen
2006 und 2007 ergaben nichts. Selbst ein Therapieversuch mit L-Dopa brachte
keine Reaktion. Zu guter Ietzt nahmen wir an einer
Studie für unbekannte Erkrankungen mit Bewegungsstörungen teil, die
im Johanna machte zwar in ihren 4 Jahren
winzige Fortschritte, kann aber bis heute nicht sitzen, laufen, sprechen, nach
etwas greifen oder etwas in dis Hand nehmen. Sie hat den motorischen Entwicklungsstand
eines 6-7 monatigen Säuglings. Auch das Essen bereitet ihr Schwierigkeiten,
da sie die Mund- und Zungenmotorik ebenfalls nicht beherrscht. Sie kann nur
breiige Kost zu sich nehmen und trinkt zum Teil aus der Flasche oder dem Trinkbecher.
Ihre geistige Entwicklung ist deutlich höher. Sie kann uns verstehen, aber
leider nicht antworten. Im Februar diesen Jahres, während
eines fieberhaften Infektes, bekam Johanna plötzlich massive Zappelattacken,
die so schlimm waren, dass sie nichts mehr essen und trinken konnte. Wegen Gewichtsverlust
und Flüssigkeitsmangel musste sie ins Krankenhaus. Dort kam sie an die Infusion und
wurde medikamentös ruhig gestellt, damit sie endlich wieder etwas schlafen
und sich erholen konnte. Ein EEG ergab nichts Auffälliges. Keine Anzeichen
von Epilepsie. Als das Fieber sank, wurde die Zappelei auch weniger und hörte
schließlich ganz auf. Leider wiederholte sich das Drama
schon Ende April. Nach einer hochfiebrigen Nacht mit 40°C und schlimmen
Unruhezuständen brachte ich Johanna mit blauen Flecken an Kopf und Beinen
erst zur Kinderärztin und schließlich ins Krankenhaus. Dort wurde es auch nicht besser-
Sie schabte sich durch ihr unruhiges Gezappel beide Knöchel und das Knie
blutig. Es war nicht möglich, ihr etwas zu essen oder trinken zu verabreichen.
Die Schwestern trugen sie die ganze Nacht auf dem Arm hin und her, aber sie
kam nicht zur Ruhe. Es halfen wieder nur Beruhigungsmittel und Infusionen. Die
Ärztin der Station legte mir nahe, Johanna eine Magensonde legen zu lassen,
aber damit konnte ich mich nicht anfreunden. Mit gemäßigtem Gezappel,
Brechdurchfall und 39°C Fieber bekam ich sie wieder mit nach Hause. Da meine
Kinderärztin keinen Rat sich mehr wusste, überwies sie mich schnellstens
in die Uniklinik xxxx. Nach einer ambulanten Vorstellung,
die 6 Stunden in Anspruch nahm und ein EEG beinhaltete (welches wieder in Ordnung
war), teilte mir die Ärztin mit, das man nicht weiß, warum Johanna
so reagiert. Sie würde deshalb erst mal auf ein Muskelrelaxans eindosiert,
um am Ende der Woche, bei einer stationären Aufnahme, dann weitere Untersuchungen
durchführen zu können. Glücklicherweise wurden ihre
Zappelattacken innerhalb dieser Woche deutlich besser. Sie aß, trank und
schlief wieder, so dass wir das Muskelrelaxans nicht höher dosierten, sondern
absetzten. Aber wen wir auch darauf ansprachen:
Kein Arzt wollte etwas davon hören! Nur ein Kinderarzt, der gleichzeitig
Heilpraktiker war, räumte die Möglichkeit eines Impfschadens ein. ,Da die Schulmedizin ihr in keinster
Weise helfen und auch keine Diagnose stellen konnte, haben wir Johanna in die
Behandlung von Herrn Melhorn gegeben, einem Heilpraktiker. Schon mit Erfolg: • In der ersten Woche war
Johanna bedeutend ruhiger und ausgeglichener. Wir hoffen, dass Herr M. auch weiter
mit seiner impfausleitenden Therapie Erfolg hat und Johanna Silke K. 26.6.09 Johannas
Tagebuch Mittwoch, 03.06.09:
bekam abends die ersten „Kügelchen“, Verhalten sonst wie vorher. Donnerstag, 04.06.09:
scheint ruhiger und gelassener als sonst, „lautiert“ mehr als üblich,
hat super geschlafen; auch abends ohne 'Theater'. Freitag, 05.06.09:
wieder ruhig und ausgeglichen, strahlt den ganzen Tag, hat mittags 3 Stunden
lang super geschlafen, lallt und erzählt beim Spielen, ohne 'Theater' geschlafen,
trotz offener Jalousie. Samstag, 06.06.09:
wie Vortag, hat beim Frühstück und Mittag kurz gezappelt (ca.5 min.),
danach beruhigt und gut gegessen Sonntag, 07.06.09:
Johanna war heute sehr schläfrig; hat nicht viel gegessen und getrunken;
wirkte müde, erst abends etwas aktiver Montag, 08.06.09:
wie Vortag; beim Turnen (Bobath) sehr 'lustlos' und ruhig Dienstag, 09.06.09
früh ruhig, aber munter; nachmittags etwas 'bockig', weil sie wahrscheinlich
ziemlich müde war; schlief gegen 18.00 Uhr auf der Matte ein, war dabei
aber sehr unruhig - immer wieder zusammengezuckt - und konnte deshalb wohl auch
nicht richtig schlafen Mittwoch, 10.06.09:
sehr ruhig und ausgeglichen; keine Auffälligkeiten Donnerstag, 11.06.09:
wie Vortag, abends sehr mobil und aufgeweckt Freitag, 12.06.09:
bewegungsfreudig und aktiv, aber nicht zappelig; es geht ihr gut Samstag, 13.06.09:
wie Vortag (bekam neue Globuli) Sonntag, 14.06.09:
wieder etwas unruhiger;überstreckt sich beim Wickeln; strampelt, wenn man
ihr die Strümpfe anziehen will, wahrscheinlich durch Erregung ausgelöst;
beim Kindergartenfest isst sie wegen der vielen Leute und Eindrücke nur
mäßig - man muss sie dazu überreden Montag, 15.06.09:
wie Vortag Dienstag, 16.06.09:
sehr unruhig; hat am Mittag im Kiga nicht geschlafen; nachmittags viel geweint,
wenig gegessen, aber viel getrunken; wickeln und anziehen schwierig - überstreckt
sich und strampelt Mittwoch, 17.06.09 wie
Vortag Donnerstag, 18.06.09 wie
die letzten zwei Tage; kann mittags nicht schlafen, sondern schläft nur
kurz ein, zuckt dann im Schlaf zusammen und strampelt und erwacht daran; nachts
aber offenbar gut geschlafen Freitag, 19.06.09
keine Beurteilung möglich, da wir früh zum MRT an die UNI-Klinik mussen;
sind dabei mit Johanna's Ruhigstellung aber über das Ziel hinausgeschossen,
denn Johanna sollte eigentlich nur 3 Stunden schlafen und Nachmittag wieder
nach Hause sein.Statt dessen schlief sie bis Samstag 15.00 Uhr, so dass wir
erst 16.30 Uhr zu Hause waren Samstag, 20.06.09
fast den ganzen Tag nur geschlafen Sonntag, 21.06.09 (neue Globuli) Montag, 22.06.09
früh „Zappelanfall“ beim Trinken und wurde wieder richtig panisch;
im Kiga tagsüber aber alles in Ordnung; nachmittags weichen Stuhlgang;
keine sonstigen Vorkommnisse, auch keine Zappelattacken Dienstag, 23.06.09
über den ganzen Tag sehr ausgeglichen; gut gegessen und getrunken; wieder
weichen Stuhlgang; hat bei der Logopädin super mitgemacht Mittwoch, 24.06. 09
alles 'im grünen Bereich'; Johanna ist putzmunter und ausgeglichen Donnerstag, 25.06. 09
wahrend des Tages alles in Ordnung; abends etwas unruhig, hat sich dabei öfters
überstreckt, besonders beim Trinken und Wickeln; später auch im Bett
überstreckt und geweint, hat sich aber nach 10 Minuen beruhigt und dann
geschlafen Johanna ist seit der ersten Einnahme
der Globuli organisch völlig gesund geblieben; nicht einmal ein Schnupfen. Inzwischen hat sie weiterhin gut
zugenommen. Wiegt nicht mehr 11 kg, wie beim vorletzten Krankenhausaufenthalt
im April und auch nicht nur 12 kg, wie beim letzten Krankenhausaufenthalt im
Mai, sondern nunmehr 15,6 kg! Auch unsere stressige Urlaubsfahrt
auf die Insel Sylt hat Johanna wunderbar überstanden: Keine Schwierigkeiten
bei den Pausen an den Raststätten und zwar trotz der vorbeifahrender Autos!
Die hatten sie früher immer aus der Fassung gebracht. Nur das Wickeln gestaltete
sich dabei schwierig, denn der Kofferraum war voll und die Wiese nass. Aber
auch das hatten wir lschließlich irgendwie geschafft und waren nach 12
Uhr endlich am Ziel. Wenn Johanna erzählen könnte,
was ihr auf der Insel am besten gefallen hat, würde sie sicherlich sagen:
„Der Wind und das Rauschen des Meeres!“ Immer, wenn ihr der Wind
ins Gesicht pustete, hat sie sich mächtig gefreut. Dem Wellenrauschen lauschte
sie andächtig, manchmal wie abwesend. Allerdings war sie auch im Urlaub
zeitweise wieder sehr unruhig! Das Essen wurde dadurch zunehmend ein Kampf gegen
Hände und Beine, die immer gerade dort waren, wo eigentlich der Löffel
zum Mund sollte. Und falls der Brei nicht gerade durch die Luft sauste, wurde
er mit Hilfe der Zunge aus dem Mund befördert. Auch das Trinken aus dem Becher,
das vor dem Urlaub ganz gut klappte, wurde mühsam, denn Johanna wollte
immer ganz genau beobachten, was um sie herum geschah. Das aber war nicht wenig,
bei sieben weiteren Personen! Damals dachte ich, das werde sich
nach dem Urlaub wieder bessern.Leider isst und trinkt sie momentan immer noch
ziemlich lustlos, dreht einfach den Kopf weg oder spuckt den Großteil
wieder aus. Derzeit speichelt sie auch sehr viel, würgt, früh beim
Aufstehen, und auch beim Essen, wieder vermehrt. Dafür hat ihr in der letzten
Woche das Reiten riesigen Spaß bereitet. Der Papa konnte sie schon vorher
kaum noch auf dem Arm halten, so zappelte sie vor Freude. Auf dem Pferderücken
wurde sie dann etwas ruhiger, wenn ihr die Aufregung auch anzumerken war. Sie
'massierte' dem Pferd ständig den Hals, so dass ihre Strümpfe zum
Schluss rabenschwarz waren. Gestern war ich bei Johanna im Kindergarten,
zum Termin mit einer Mitarbeiterin unseres Sanitätshauses. Ich wollte das
Essstühlchen anpassen lassen, aus dem Johanna in den letzten Wochen und
Monaten ziemlich gewachsen war. Mir schien das Stühlchen zu klein geworden.
Dabei fiel mir ihre verkrampfte Haltung
auf: Beide Arme steif und durchgestreckt; die Hände fest zur Faust geballt;
rechter Arm einwärts gedreht; das Handgelenk gebeugt. Die Beine hatte sie auf dem Fußteil
aufgestellt, Füße stark nach innen(rechter Fuß) gekippt, bzw.
nach außen (linker Fuß). Die Erzieherin berichtete, Johanna
sitze immer so da. Manchmal überstrecke sie sich nach hinten und ziehe
den Kopf in den Nacken. Deshalb müsste sie auch schnellstens wieder Orthesen
bekommen oder Fußstützen, in denen man den Fuß fixieren kann.
Davon war ich natürlich überhaupt
nicht begeistert! Zumal ich diese verkrampfte Haltung zu Hause n ur selten bei
ihr sehe. Nur wenn ihr etwas nicht gefällt und sie gleich zu weinen anfängt
, also sozusagen in Abwehrhaltung geht. Eine Spitzfußstellung des linken
Fußes ist schon fast von Anfang an bekannt. Ebenso wie ihre Trichterbrust!
Beides hatte sich aber schon mal gebessert. Ich habe jedenfalls die Hoffnung,
auch ohne quälende Orthesen Johanna helfend zur Seite stehen zu können. Was wird man sich noch alles einfallen
lassen? Es gibt doch auch noch andere Mittel und Wege! Weniger schmerzhaft,
aber mit mehr Erfolg! Ich bin froh, dass es Johanna trotz
mancher Schwierigkeiten inzwischen so gut geht,dass sie lacht und sich des Lebens
freut! Auch die Zappeleien bei den Mahlzeiten und dem Wickeln werden wieder
besser werden! 15.08.-24.08.09 Am Abend bekam sie dann die ersten
der neuen Globuli. Beim Zubettgehen war sie danach
sehr unruhig. Beim Wickeln teilweise heftig gestrampelt, besonders, als sie
die Strümpfe anziehen sollte. Als Papa sie abends ins Bett brachte, weinte
sie heftig, als wir das Zimmer verließen. Schon am nächsten Tag war sie
aber freundlich, aß und trank gut und hat geschlafen. Beim Baden ist sie
allerdingfs völlig „ausgeflippt“ und machte im Bad eine Überschwemmung. Im Laufe der Woche wurde Johanna
dann ruhiger und beobachtete sehr aufmerksam ihre Umgebung, etwa indem sie den
'Großen' beim Wassertoben auf der Wiese zugeschaut hat oder bei unserem
Spazierengang nachdenklich ihre Füße untersuchte, als sie im Wagen
saß. In der Eisdiele hat sie sich mächtig
gefreut (gelacht und gezappelt), verzog aöllerdings den mUnd, als ich ihr
etwas Eis gab. Es war ihr wohl zu kalt und im ersten Moment auch ungewohnt.
Dann aber ließ sie es sich schmecken. An manchen Tagen ist sie immer noch
zappelig. Meist beim Wickeln oder wenn ich an ihre Füße will (waschen
und Socken anziehen). Besonders wenn sie müde ist, wird sie unleidig und
kann dann auch sehr energisch werden. Seit ein paar Tagen hat nun allerdings
das Speicheln nachgelassen! Auch würgt sie fast nicht mehr beim Essen! Außerdem schnarcht sie nicht
mehr, was während und kurz nach unserem Urlaub immer mal aufgetreten war. An einigen Tagen, als sie bei guter
Laune und ausgeschlafen war, hat sie vermehrt lautiert. Ohne dazu aufgefordert
zu sein. Dabei hat sie schön die Lippen bewegt. Sogar der Mundschluss kam
spontan, wenn auch noch selten. Beim letzten abendlichen Baden ging
es auch schon etwas ruhiger zu. Allerdings hat auch Papa seine 'Technik' etwas
verändert: Johanna muss jetzt nicht mehr in der Wanne liegen, sondern darf,
natürlich mit Papas Unterstützung, jetzt auf dem Wannenkissen „sitzen“.
Selbständig sitzen kann sie ja nicht. Gestern fiel mir wieder mal Johannas
Geräuschempfindlichkeit auf, denn als wir durch die Altstadt gingen und
ein Motorrad kam, bäumte sie sich plötzlich auf, riss die Arme hoch
und machte sich steif. Dabei wirkte sie regelrecht panisch! Möglicherweise
ist diese Empfindlichkeit auch tagesabhängig, denn beim letzten Gewitter
blieb sie ganz ruhig und lachte sogar. Heute waren wir wieder mal bei Frau
H., der Logopädin. Sie hatte Johanna schon längere Zeit nicht mehr
gesehen und meinte nun, Johannas Rumpfstabilität sei besser geworden und
auch die Trichterbrust etwas zurückgegangen. Vor allem sei jetzt die Zungenstellung
deutlich verbessert. Daher wird sie in nächster Zeit vorrangig an Johanna's
Mundmotorik weiterarbeiten. Nur ihr Stuhlgang macht mir noch
Sorgen! Bislang hat der immer ganz gut funktioniert, doch in letzter Zeit nur
noch aller 2 Tage und dann sehr fest. 05.09.-16.09.09 Am nächsten Morgen war wieder
alles in Ordnung. Sie wirkte ausgeglichen und ausgeschlafen. Allerdings war
sie früh ziemlich verschleimt, denn sie hatte schon seit ein paar Tagen
Schnupfen. Am Wochenende zuvor war etwas schwieriges Wetter gewesen: in der
Sonne ziemlich warm, im Schatten kühl. Und Johanna liebt eher den Schatten!
In der Sonne kommt sie schnell ins Schwitzen. Das Problem mit ihrem Stuhlgang war
für eine Woche ebenfalls gelöst. Er kam regelmäßig, einmal
oder sogar zweimal am Tag und war weich. Als sie ab Wochenende allerdings keine
Globuli mehr hatte, klappte es dann aber wieder nicht mehr. Auch das Aufbäumen und ihre
Strampelattacken kamen in unregelmäßigen Abständen immer wieder.
Mal früh oder auch abends. Dazwischen war Johanna aber sehr munter und
aufgeweckt. Als wir im Tierpark waren, beobachtete sie beispielsweise ganz fasziniert
die Bären. Bei den Nasenbären und den Ziegen wurde sie ganz aufgeregt,
zappelte und lachte wie wild, so dass ich kaum noch auf dem Arm halten konnte.
Der Tierparkbesuch hat ihr jedenfalls sichtlich Spaß gemacht und gezeigt,
wie bewusst sie inzwischen ihre Umwelt wahrnimmt. Nur die Schleiereule gefiel
ihr nicht. Die schrie ihr zu laut. Auch ihre Logopädin bestätigte,
dass Johanna kleine Fortschritte mache. Die Zungenstellung sei besser geworden
und ihre Rmpfstabilität. So versuchte sie diese Woche sogar in der Therapiestunde
Laute nachzuahmen. Manchmal schafft sie es auch schon, ihre Beine „einzufangen“
und mit den Händen in die Kniekehlen zu fassen. Dort wurde mir gesagt, dass sich
Hanni höchstwahrscheinlich einen Virus eingefangen hat. Hals, Ohren und
Lunge waren in Ordnung. Vor zwei Wochen war ihre Schwester
Kristin krank und hatte ebenfalls plötzlich Fieber, Gliederschmerzen und
keinen Appetit. Später kamen ein trockener Husten und Schnupfen dazu. Ein paar Tage später erwischte
es dann die ganz große Schwester Julia und danach deren Freund. Zum Schluss
war unser „Kleiner“ Jonas dran. Auch er ist seit heute wieder gesund.
Das dauerte bei jedem ungefähr
jeweils etwa eine Woche.Vermutlich haben sie sich trotz „Quarantäne“
jeweils angesteckt gehabt. Ich hoffe, auch Johanna wird wieder schnell gesund. 18.9.09 Seit dem Morgen kam Schnupfen und
Husten dazu. Ich hoffe, das wird sich in den nächsten Tagen wieder etwas
legen, so dass sie auch bald wieder in den Kindergarten gehen kann. Sie freut
sich nämlich immer riesig auf das therapeutische Reiten. 22.9.09 26.09. – 10.10.09 Heute abend bekam sie neue Globuli. Ihr fieberhafter Infekt war schnell
vorbei gewesen. Schon am 21.09. hatte sie kein Fieber mehr. Nur nur noch etwas
Husten und Schnupfen, die wir mit Inhalation und Rotlicht und viel Trinken so
weit zum Abklingen brachten, dass sie am 24.09. wieder in den Kindergarten konnte. Nur beim Schlafen gab es Schwierigkeiten.
Mittags wachte sie nach ca. einer Stunderegelmäßig auf und weinte
bitterlich. Den Grund konnten wir nicht herausfinden. Danach schlief sie nochmal
für eine Stunde. Beim Zubettgehen am Abend war sie zunächst immer
sehr vergnügt, bis wir aus dem Zimmer wollten. Dann fing sie jedesmal zu
weinen an, aber meistens eher wütend. Wir wissen nicht so recht, wie wir
ihr da helfen können. Glücklicherweise weint sie aber nur kurz und
schläft dann schnell ein. Seit den letzten Globuli isst sie
besser. Freiwillig macht sie jetzt den Mund auf, wenn der Löffel kommt
und schiebt das Essen nicht mehr mit der Zunge heraus. Wenn sie allerdings nichts
mehr möchte, zeigt sie das auch, indem sie einfach nicht mehr schluckt.
Allgemein ist die Verständigung
mit ihr besser geworden. Bei Fragen, die mit „ja“ oder „nein“
beantwortet werden, lautiert sie entsprechend in unterschiedlicher Weise. Die Mundmotorik hat sich insgesamt
ebenfalls leicht verbessert. Sie „schmatzt“ manchmal beispielsweise
einfach so und ohne ersichtlichen Grund oder Aufforderung. Als ob sie übt. Auch ihr Mundschluss hat sich etwas
gebessert. Ich habe den Eindruck, sie schließt den Mund jetzt öfters
und leichter als noch vor ein paar Wochen und kann auch die Oberlippe aktiv
nach unten ziehen. Allerdings hat sie noch immer nicht gelernt, den Mund geschlossen
zu halten, sondern atmet weiterhin durch den Mund. Hinsichtlich Zappelei und Motorik
hat sich leider nichts verändert! Sie ist weiterhin sehr unruhig. Besonders
beim Wickeln, Baden, An- und Ausziehen. Obwohl sie das von Geburt an kennt und
ihr das auch nicht wehtut. Auch hat sie diesbezüglich meines Erachtens
keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ihre eigenartige Fußstellung
(Bericht vom 12.08.) hat sich nicht verändert. Da ich die Meinung der Erzieherinnen
und der Sanitätsfirma nicht teile, dass Johanna an den Füßen
fixiert werden und ihr Orthesen verschrieben werden sollten, suchte ich mit
ihr einen Orthopäden auf. Der sagte mir nach dem Röntgen, knochenmäßig
sei alles in Ordnung. So lange Johanna die Füße aktiv in alle Richtungen
bewege, sei es besser, hier auch anzusetzen. Also kitzele und übe ich mit
Johanna bei jeder Gelegenheit, um ihre Fußmuskulatur zu kräftigen. Eine kleine Sache ist mir noch aufgefallen.
Als ihr unsere Hauskatze mal auf den Schoß gesetzt werden sollte, wurde
sie sofort sehr unruhig und strampelte wie wild mit Händen und Füßen.
Andererseits bringt meine große Tochter bei ihren Wochenendbesuchen neuerdings
auch eine kleine Katze mit, und als die sich bei Johanna auf den Schoß
setzte, blieb sie anfangs ruhig. Erst nach längerer Zeit hat sie die Mieze
dann 'runter gestrampelt'. Neu ist bei Johanna ihr übertriebener
Blick nach oben (im Sitzen) oder nach hinten (im Liegen). Sie hatte das schon
mal eine Weile so gemacht, doch verschwand das dann von selbst. Seit etwa zwei
Wochen hat sie sich das nun wieder angewöhnt. Es wäre schön, wenn Johanna
etwas ruhiger würde. Besonders beim Wickeln und Umziehen. Man muss schon
manchmal ganz schön den Kopf einziehen, um keine blauen Flecken zu bekommen. Die Zappelei ist unverändert.
Besonders beim Wickeln und Umziehen strampelt, hackt und wehrt sie sich regelrecht.
11.11.09 Johanna geht es soweit gut. Geht
jetzt ins Bett, ohne zu weinen. Die Rumpfstabilität ist auch wieder ein
wenig besser geworden, bestätigte unsere Logopädin. Sie kann auch besser greifen. Erwischt
jetzt öfters das, was sie anvisiert. Zwar noch nicht perfekt, aber ein
Anfang! Seit gestern scheint mir auch die
Fußstellung besser. Nicht mehr ganz so verdreht! Ansonsten ist mir in
den letzten Tagen nichts aufgefallen. 16.11.09 Die neuen Globuli nimmt Johanna fleißig.
Komischerweise ist sie seitdem immer sehr müde. Oft muss ich sie zum Essen
und Trinken überreden. An ihrer motorischen Unruhe hat
sich nichts geändert. Wenn man sie allerdings in Ruhe lässt, kann
sie ganz still liegen. Besonders, wenn es was zu sehen gibt. Sobald man aber
etwas von ihr will, zum Beispiel wickeln, kann sie ganz schön zutreten
und sich aufbäumen bzw. überstrecken. So landet sie auch mal auf dem
Bauch. Hat jetzt mal eine ganze Nacht so geschlafen. Seit gestern ist ihre Nase total
verstopft. Habe es schon mit pflanzlichen Nasentropfen versucht. Es wird dadurch
natürlich wieder schwieriger für sie mit dem Trinken, wenn sie dabei
keine Luft bekommt. Ich hoffe nur, sie hat sich nicht bei ihrem großen
Bruder angesteckt. Der liegt mit Schweinegrippe im Bett, hat seit Freitag hohes
Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Errechen.Hoffentlich ist er bald wieder
auf den Beinen. Sonst gibt es nichts Neues 25.11.09 Am Montag und auch heute
das Gleiche. Sie wird richtig wütend, wenn sie auf dem Bauch liegen soll.
Auch die Logopädin hatte heute ihre liebe Not. Beim Sitzen im Stühlchen
ist sie noch ganz ruhig und lacht, aber sobald es ans Wickeln geht, also an
das Liegen, bäumt sie sich übermäßig auf, strampelt, kommt
mit dem Oberkörper hoch, drückt das Gesäß hoch, reißt
die Arme hoch, verdreht die Beine und zieht sie unters Gesäß. Sie
ist kaum zu bändigen, so dass ich gestern ihre größere Schwester
zu Hilfe holen musste, um sie überhaupt wickeln zu können. Ich hoffe
, das geht bald wieder vorbei, denn es sehr anstrengend. Ansonsten geht es Johanna
aber recht gut. Wiegt noch immer 15 kg. Der Schnupfen ist wieder weg, doch sie
schnarcht noch etwas. Hat früh auch auch immer einen trockenen Mund und
würgt. Sobald sie aber etwas getrunken hat, ist das vorbei. Außerdem habe
ich den Eindruck, dass sie gewachsen ist. Die Sachen passen plötzlich nicht
mehr. 10.10.09 Seit ihr Schnupfen einigermaßen
weg ist, isst Johanna wieder und trinkt auch gut. Trotzdem hat sie nicht zugenommen.
Letzten Mittwoch waren
wir wieder im SPZ in Dresden. Sie bekommt nun doch Therapieschuhe, damit sie
im Stehständer besser üben kann. Ihre Füße verdrehen und
verformen sich leider immer mehr. Von ihrer Aufmerksamkeit
her ist sie weiter besser geworden und zeigt deutlich Interesse an dem, was
um sie herum passiert. Manchmal versucht sie, sich mitzuteilen und wirkt dann
etwas enttäuscht, wenn es nicht klappt. Wäre sie motorisch
etwas ruhiger, hätte sie vielleicht ab und zu ein Erfolgserlebnis. Ich
glaube, das sollte sie manchmal haben, Es macht keinen Spaß, an allem
vorbeizugreifen ober es vom Tisch zu katapultieren, anstatt es einfach in die
Hand nehmen zu können. Aber wir hoffen und arbeiten weiter daran, mit Ihrer
Hilfe! In diesem Sinne - bis bald. 15.12.09 21.12.09 Johanna geht sehr schlecht.
Freitagmittag (18.12.09 ) hat sie im Kindergartenschwallartig ihr Essen erbrochen.
Bis Samstagmittag hat sie selbst die wenigen Schlückchen Wasser, die ihr
eingeflösst wurden, nicht behalten. Am Abend dann 38,6°C Fieber, so
dass sie zur Nacht ein Zäpfchen bekam. Sie hatte keinen Appetit, aber großen
Durst. Seit Samstagnachmittag
hat sie das wenige Wasser und die zerdrückte Banane nicht mehr erbrochen,
aber noch immer Fieber. Seit Sonntagnacht (20.12.09
) strampelt sie wieder panisch und wie verückt mit Armen und Beinen, verdreht
dabei den Kopf nach rechts und schreit wie am Spieß. Wie damals sind diese
Zappelattacken anfallsartig und halten ca. 5 bis 10 min an.Danach ist sie völlig
erschöpft, verschwitzt und teilweise apatisch. Meistens schläft sie
danach etwas. Trotzdem hat sie heute aber bedeutend besser getrunken. Noch hat
sie knapp über 38 °C Fieber. 18.12.09 19.12.09 20.12.09
21.12.09
22.12.09 23.12.09 24.12.09 Die neuen Globuli haben
wir ihr trotzdem gegeben. 25.12.09
28.12.09 29.12.09
30.12.09 Heute war Johanna zwischendurch
immer mal ruhig und entspannt, was aber jeweils nur wenige Minuten anhielt.
Schlafen konnte sie leider nicht. Ausgerechnet beim Essen verstärkte sich
die Zappelei wieder. Bis zum Abend hatte sie gerade mal eine halbe Stunde geschlafen.
Die Temperatur lag bei 37,9°C. Diese Nacht war ruhig. Sie hat durchgeschlafen,
einen ausgiebigen Mittagsschlaf gehabt und besser gegessen und getrunken. Langsam
heilen auch die Schürfwunden durch das Zappeln ab. 01.01.10 Jetzt ist sie auch beim Essen ruhiger.
Es braucht nur noch eine Person. Leider ist sie noch nicht durchgängig
ruhig. Deshalb können auch die Beruhigungstropfen noch nicht reduziert
werden. Der Chefarzt der Kinderstation wies
auf die Möglichkeit hin, eine sogenannten PEG-Sonde zu legen. Das hatten
wir aber schon letztes Mal abgelehnt. Schließlich isst Johanna 'normalerweiser'
ganz vernünftig - nur aber alles püriert. Soll man ihr also das bisschen
Sie nimmt ihre Umgebung auch wieder
ganz normal wahr; reagiert auf bekannte Gesichter und hat sogar die Schwester
angelächelt. Ich konnte wieder mit ihr rumalbern und sie hat dabei herzlich
gelacht. Bei der Visite war die Rede von einer
schrittweisen Reduzierung des Medikaments. Wenn weiterhin alles so gut verläuft,
darf sie nächste Woche nach Hause. 04.01.10
Nachmittag war sie
dann wieder ganz die Alte - grapschte mir ins Gesicht, zog an den Haaren und
saß das erste Mal aufrecht in ihrem Stühlchen, ohne seitlich wegzukippen.
Bislang fehlte ihr dazu wahrscheinlich noch die Kraft. Als sie aus dem Bettchen
genommen wurde, konnte sie außerdem endlich wieder den Kopf selbständig
halten! Bei längerer Beobachtung
hatte ich außerdem das Gefühl, als bewege sie ihre Hand zielgerichteter
als vor dem Fieber. Jedenfalls bin ich froh, dass die vielen Beruhigungsmittel
(Dipiperon, Baclophen, 05.01.10 Daher bekommt sie natürlich
auch genau mit, wenn ich wieder weg muss. Insofern wird es Zeit, dass sie nach
Hause kommt, denn jedes Mal, wenn ich gehe, weint sie bitterlich. Auch als dann
am Nachmittag die Omi zu Besuch kommt, ist sie ganz traurig, als die wieder
fährt. Daher freue ich mich riesig, als mir die Schwester sagt, Johanna
dürfe morgen nach Hause, wenn auch die nächste Nacht so gut verläuft
und sie weiterhin symptomfrei ist. Nur die Abschlussuntersuchung muss
noch gemacht werden. Diese findet statt, als ich sie abholen möchte. Danach
ist sie aber so aufgeregt, dass sie wieder zappelt wie verrückt und ich
sie kaum anziehen kann. Auch im Auto findet sie kaum Ruhe auf der Heimfahrt.
Zu Hause wird sie dann etwas ruhiger,
doch beim Essen und Wickeln geht es wieder los! Dabei ist aber unklar, ob das
nun von der allgemeinen Aufregung darüber ist, wieder zu Hause zu sein
oder ob das Psychopharmakums nun endgültig ausgeklungen ist und daher nun
die vorigen Unruhezustände wiederkommen. Voller Sorge bringe ich sie zu
Bett und hoffe, dass sie wenigstens gut schläft. Zum Glück sind nun aber endlich
die neuen Globuli angekommen. Uns hatte mehrmals keine Post erreicht. Warum
immer! Noch heute abend bekommt sie welche. Leider erfüllte sich jedoch
meine Hoffnung nicht, dass damit endlich wieder alles in Ordnung sei. Beim Anziehen
ging sofort die Zappelei wieder los! Johanna war blass, schwitzte sehr und hatte
dabei aber doch ganz kalte Hände und Füße und eine kalte Nasenspitze.
Gegessen hat sie allerdings gut und auch mittags geschlafen. Regelmäßig
bekam sie ihre Globuli und vor allem viel Wasser. Zwischendurch hörte die
Unruhe auch mal auf, wenn auch nur für kurze Zeit. Auch weinte sie, scheinbar
grundlos, sehr viel an diesem Tag. Offenbar fielen auf diese Weise der ganze
Stress und die Angst von ihr ab. Kinder können das noch leichter als Erwachsene! Ich konnte es kaum glauben! Wagte
kaum zu hoffen, das jetzt vielleicht alles gut werde! Sie schein wieder ganz
die 'alte'; jauchzte und lautierte; sogar beim Wickeln hielt sie fast still,
jedenfalls ruhiger als vor dem Infekt. Sie aß und trank außerdem
ausgesprochen gut. Weinte nur am Abend kurz, als ich sie ins Bett brachte. Johanna ist wieder unser Engelchen
und Strahlekind! Ihr geht es ausgesprochen gut! Hat heute den ganzen Tag gelacht
und rumgealbert; super gegessen, getrunken und geschlafen; kein bisschen gezappelt
oder unruhig gewesen; Mamas abendliche Streicheleinheiten beim Eincremen genoss
sie sichtlich! Wir sind wieder alle guter Dinge
und hoffen, dass sie weiterhin gesund bleibt und Fortschritte macht! Selbst
wenn diese noch so klein sind! So werte ich auch, dass sie in den
letzten drei Tagen jeweils bitterlich nach ca. einer halben bis dreiviertel
Stunde zu weinen begann. Da befreit sich wohl die Seele von einer schweren Bürd,
denn inmeinem Arm beruhigte sie sich schnell wieder. An Schlafen war danach
aber nicht mehr zu denken. Dafür schläft sie nachts super durch. Auch
beim Wickeln gibt es keine Probleme mehr. Sie lässt sich widerstandslos
an-und ausziehen.Vor diesem Infekt war das jeweils ein richtiger Kampf, wie
ich oben berichtete. Jetzt lacht sie dabei und albert mit mir rum! Seitdem sie wieder zu Hause ist,
hat sie auch wieder ein halbes Kilo zugenommen. Laut Logopädin ist die
Rumpfstabilität zwar noch etwas schwach und auch die Fußstellung
wieder verdreht, dafür aber ist die Mund- und Zungenmotorik besser. Jetzt
kann sie plötzlich sogar mit der Zunge schnalzen. Besonders wichtig auch
für den Kau- und Essvorgang, dass sie jetzt sogar ihre Zunge vorbringen
und hinter der oberen Zahnreihe deponieren kann. Vorher quoll ihr das Essen
immer aus dem Mund, weil sie die Zunge nicht hatte steuern können. 20.1.10 Weiterhin geht es ihr gut. Ab Montag
Nachmittag und nochmals am Abend bekam sie die neuen Globuli. An diesem Tag war sie auch das erste
Mal wieder im Kindergarten. Allerdings hat ihr das nicht so gefallen. Früh
jedenfalls weinte sie noch bitterlich, als ich sie in den Bus setzte. Als sie
wieder zu Hause war, schien jedoch erstmal alles in Ordnung. Sie hatte nachmittags
noch eine zusätzliche Mahlzeit bekommen und natürlich reichlich Wasser.
Zum Abendbrot fing sie aber plötzlich zu weinen und zu strampeln an. Erst
hatte sie mich mit einem erstaunten, fast überraschten Gesichtsausdruck
angesehen, lachte und lautierte, dann wurde sie unruhig und schließlich
weinte sie lauthals, strampelte und schwitzte. Am nächsten Tag das gleiche
Spiel! Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, aß sie trotzdem alles auf.
Ich weiß nicht, ob das nun mit den Globuli zusammenhängt, oder mit
dem Kindergarten. Auch heute am Mittwoch weinte sie
in der Frühe wieder, als sie in den Kindergarten musste. Allerdings hat
sie heute ohne Zwischenfälle, sowohl nachmittags als auch abends, wunderbar
gegessen und getrunken. In ihren motorischen Fähigkeiten
ist sie immer noch etwas zurückhaltend, manchmal ziemlich schlaff, hält
sich schlecht aufrecht in ihrem Stühlchen. Auch hat sie wieder die Spitzfußstellung
an ihrem linken Fuß, der sich passiv kaum noch in eine rechtwinklige Stellung
drücken lässt. 27.1.10 Nachdem die neuen Globuli da waren,
bekam sie diese selbstverständlich noch am gleichen Tag. In den folgenden
drei Tagen war sie dann allerdings ziemlich schlapp. Sie hing in meinem Arm
wie ein" Schluck Wasser". Auch in ihrem Stühlchen hing sie seitlich
über die Armlehne, völlig schlaff im Oberkörperbereich. Ansonsten war sie aber gut drauf
und hat super gegessen und getrunken. In den letzten beiden Tagen ist sie
nun wieder munterer geworden, hält sich beim Tragen aufrecht und sitzt
auch wieder besser in ihrem Stühlchen. Außerdem versucht sie ständig,
Worte nachzuahmen und sie plappert wieder mehr! Nur eines ist mir noch aufgefallen:
Sie hat ständig kalte Füße und Unterschenkel. Ich kann machen,
was ich will, drei Paar Socken anziehen usw., die Füße sind trotzdem
eiskalt! Stören tut sie das scheinbar aber nicht. Auch mit dem Schlafen
ist es nicht weit her. Sie schläft zwar in der Nacht recht gut, mittags
aber nur eine Stunde. Dann weint sie. Eigentlich hatte ich ja gehofft, ihr durch
meine verkürzte Arbeitszeit mehr Ruhe und Schlaf geben zu können.
Aber sie ist trotzdem meist sehr müde und lustlos, lautiert auch nicht
mehr so ausgeprägt.Statt dessen speichelt sie mehr. Ich hoffe , das ändert
sich , sobald sie sich an die neue Situation gewöhnt hat. 4.2.10 Johanna hat nicht mehr so kalte Füße.
Auch konzentriert sie sich mehr auf ihre Körpermitte:Sie streicht sich
über den Bauch, hat Arme bzw. Hände jetzt auf dem Körper liegen
und nicht mehr weit von sich gestreckt. Wenn sie entspannt daliegt, liegen die
Beine jetzt übereinander und nicht mehr angewinkelt. Auch überstreckt
sie sich nicht mehr! Beim rumalbern rollt sie jetzt den Körper ein und
kullert sich auf die Seite. 10.2.10 Johanna geht es gut.
Montag abend bekam sie die neuen Globuli. Den ganzen Dienstag
über war sie so ruhig, wie die Tage zuvor. Auch bei der Logopädin
war sie nur schwer aus der Reserve zu locken. Essen und trinken sind weiterhin
mäßig. Erst heute Abend, beim
Zubettgehen, war der Muskeltonus bedeutend höher, wurde sie sehr bewegungsfreudig,
strampelte, lachte und lallte. Das Wickeln wurde sogar etwas schwierig, war
aber nicht so überschießend, wie vor ihrem Krankenhausaufenthalt
zum Jahreswechsel. Abzuwarten, ob es morgen auch wieder so ist oder ob sie wieder
in die faule und passive Art der letzten Tage zurückfällt. Im Mittagsschlaf begann
sie wieder genau nach einer halben Stunde wieder bitterlich zu weinen. Als ich
in ihr Zimmer ging, war sie sehr aufgeregt, hatte kalte Hände und Nase.
Nach einer Weile beruhigte sie sich jedoch wieder und schlief ein. Ich werde
morgen noch einmal eine kurze Nachricht über den Verlauf des Tages schicken. 11.2.10 Als ich beim Verlassen des Zimmers
bei ihrem Bett war, hat sie kurz geweint. Ich hoffe, das ist wirklich nur eine
Reaktion auf die Globuli und sie wird wieder etwas ruhiger. Wenn sie allerdings
im Stühlchen sitzt, ist sie verhältnismäßig ruhig. Durch
den erhöten Muskeltonus sitzt sie jedenfalls etwas aufrechter und hängt
nicht mehr so hilflos im Stühlchen, wie noch letzte Woche. Essen und Trinken
kann sie wieder etwas besser. 17.2.10 Johanna geht es sehr gut.
Sie ist die Ruhe in Person. Heute waren wir sogar im Schwimmbad. Am Anfang war
es ihr etwas unheimlich auf der Luftmatratze, aber dann hat es ihr viel Spaß
gemacht. Im Wasser genauso wie auf der Liege. Sie fand es nämlich sehr
interressant, die anderen zu beobachten. Essen und Trinken klappt auch wieder
gut. Zur Zeit lautiert sie wieder mehr, der Mundchluss klappt auch wieder besser.
Nur mit dem Schlucken hat sie etwas Probleme. Sie behält das Essen manchmal
etwas länger im Mund, ohne zu schlucken und dann wird es scheinbar zu viel
und sie fängt an zu würgen. Als unser "Gastkaterchen" zu
ihr an die Matte kam, hielt sie ganz still. Normalerweise wäre sie sonst
ganz zappelich geworden, aber diesmal blieb sie ganz ruhig liegen, und er schnupperte
sie ab, ohne das sie übermäßig reagierte. Sie ist schon in den
letzten Tagen bedeutend ausgeglichener. Nur gestern beim Gipsabdruck nehmen
ging es heiß her. Sie beschäftigte vier Personen, bevor der Gipsabdruck
fertig war. 25.2.10 Heute weniger gute Nachrichten! Johanna ist gestern
früh mit Schnupfen aufgewacht. Der ist heute nun so schlimm, dass sie durch
die Nase kaum Luft bekommt. Entsprechend ist sie sehr unruhig und weinerlich,
hat natürlich auch keinen Hunger, trinkt aber, so viel es geht. Bei der Therapie am
Dienstag hat sie auch gut mitgemacht. Sie wird langsam ausdauernder und kann
sich etwas länger konzentrieren. Die Spannung in den Beinen in Richtung
Streckung ist wieder etwas stärker. Sie macht sich immer mal steif, wenn
sie etwas nicht möchte oder ihr es zu viel wird. Ich hoffe wir können
den Schnupfen wieder auskurieren. Ohne Fieber und Kinderärztin. 4.3.10 Heute mit Fieber aus
dem Kindergarten gekommen. Wollte weder essen noch trinken! Erst nach dem Mittagsschlaf
konnte ich sie zum Trinken überreden. Am Montag war ich zur
Kontrolle nochmals beim Arzt gewesen. Alles war in Ordnung. Und nun das! Nachdem Johanna abends
wenigstens gut getrunken hatte, schlief sie tief und fest. Hatte noch immer
38,7°C Fieber, bekam aber keine fiebersenkenden Mittel! Nur Nasenspray zum
Abschwellen.Morgen und übermorgen bleibt sie auf alle Fälle zu Hause.
13.3.10 Johanna geht es wieder besser. Vorigen Donnerstag hat sie nachmittags
allerdings so geweint, dass ich mit ihr nochmal zum Arzt musste. Sie hatte auch
immer noch Fieber. Diagnose: Mittelohrentzündung, so dass sie nun doch
Antibiotika bekam. Innerhalb zwei Tagen war das Fieber weg. Sie hat auch wieder
besser getrunken und auch gegessen. Leider fing sie in dieser Zeit aber
auch an, wieder unruhiger zu werden. Vor allem. wenn ich mit ihr etwas tun wollte,
wie wickeln oder anziehen, fing sie zu zappeln an, das heißt ihre Bewegungen
wurden sehr heftig. Dabei trat sie mich mehrfach, weil diese einschießenden
Bewegungen sehr großräumig waren. Teilweise überstreckte sie
sich dabei auch! Glücklicherweise war das aber
alles wieder rückläufig, als es ihr wieder besser ging. Eigentlich
ist sie seit Dienstag wieder voll auf der Höhe, normal gegessen und getrunken.
Am Mittwoch war sie
auch den ersten Tag wieder im Kindergarten, hat aber seitdem wieder Schnupfen.
Jedoch nicht eitrig gelb, wie letzte Woche, sondern eine völlig verstopfte
Nase. Sie bekommt wieder kaum Luft! Ich bin fast schon am verzweifeln, weil
sie nun auch wieder weniger trinkt! Um ihr das Trinken zu ermöglichen,
gebe ich ihr daher Nasentropfen, damit sie Luft bekommt! Ansonsten geht es ganz gut.Sie plappert
etwas mehr und ist fröhlich. Im Ruhezustand, wenn sie also im Stühlchen
sitzt oder wenn sie liegt ist, ist ihr Muskeltonus jedoch sehr schlaff. Manchmal
hängt sie regelrecht im Therapiestuhl und kippt seitlich über. Ich
habe deshalb schon jemandem vom Sanitätshaus da gehabt, um ihr Stühlchen
wieder anzupassen. 17.03.10 Andererseits setzte ich ihr ständig
zu, viel zu trinken und das war ihr irgendwann wahrscheinlich zu viel. Sie streikte!
Der Druck war zu groß. Schon wenn ich mit dem Trinkbecher kam, ging sie
in Abwehrstellung und fing zu weinen an. Als mir klar wurde, warum sie so reagierte,
nahm ich meine Forderungen zurück und richtete mich wieder mehr nach ihren
Bedürfnissen. Nachdem ich am Wochenende Hilfe von
ihrem Papa bekam, entspannte das auch mich. Und es ging wieder! Seit zwei Tagen
sind wir bei unserer alten Trinkmenge angekommen und das Essen klappt auch wieder
gut. Auch strampelt sie nicht mehr ganz so extrem. Zwar bewegt sie sich manchmal
noch recht wild, aber das ist beherrschbar. Ihre überschießenden
Bewegungen sind dabei sehr kraftvoll. Man traut ihr solche Kräfte gar nicht
zu. In den letzten Tagen war beim Essen
ihr ständiger Blick zur Decke auffällig. Dabei schiebt sie dann den
Kopf in den Nacken, was für das Schlucken wiederum ungünstig ist.
Fordere ich sie dann auf, zu mir zu schauen, tut sie das auch kurz, aber sofort
wandert der Blick wieder nach oben. Dieses Verhalten hatte sie früher auch
schon mal gehabt, war aber dann völlig weg. Auch mit dem Essen ist es frustrierend!
Früher hatten wir Johanna gelegentlich Brothäppchen gegeben. Das war
aber sehr zeitaufwändig, denn es immer kontrolliert werden , ob vielleicht
etwas im Mund geblieben war. Daher mussten wir mit Beginn der Kindergartenzeit
vollständig auf pürierte Kost übergehen, denn im Kindergarten
fehlte einfach die Zeit für solche Kontrollen. Deshalb war die Gefahr zu
groß, dass etwas im Mund zurückblieb und sie daran im Schlaf erstickte.
Deshalb mag heute leider gar nichts
Festes mehr in den Mund nehmen und würgt ziemlich schnell. Aber ich habe
noch nicht aufgegeben. Zu Hause bleiben wir dran und üben weiter. 25.3.10 Johanna ist ab Gabe der letzten Globuli
sehr aufgedreht bzw. überschwänglich in ihren Bewegungen. Sie kichert
und lacht, weint aber auch sehr schnell, wenn ihr irgendetwas nicht passt und
wird dann „bockig“. Vor allem abends ist sie sehr unruhig,
strampelt und hackt beim Wickeln, bäumt sich auf, wirft sich nach hinten,
überstreckt sich usw. Manchmal ist sie kaum zu beherrschen. Ihr Muskeltonus
ist dabei ziemlich hoch, die Bewegungen sehr schnell und kraftvoll, dabei allerdings
sehr unberechenbar und unkontrolliert. Sie kommt uns manchmal wie aufgeputscht
vor - eigentlich der Auftrieb, den ich bei meiner aufreibenden Arbeit selber
bräuchte. Essen klappt allerdings wieder super!
Sie würgt kaum noch! Trinken will sie zwar noch nicht ganz so, aber auch
das wird besser. Bezüglich Trinken ist mir aufgefallen, dass sie Schwierigkeiten
hat, durch die Nase zu atmen. Darum wohl auch die Schwierigkeiten mit dem Schlucken!.
Ihre Nase ist dabei diesmal aber nicht etwa verstopft, sondern sie vergisst
dann vielmehr, durch die Nase zu atmen. Bezüglich ihrer Mundmotorik
konnte ich leider keine Veränderung feststellen. Wir haben es weiterhin
probiert, auch mal festere Kost zu geben, aber sie tut sich nach wie vor schwer
damit. Nur ihr Lautieren ist wieder mehr
geworden! Ansonsten geht es ihr gut. Keine
Erkältung oder Ähnliches. An der Fußstellung hat sich
noch nichts geändert. Wir arbeiten mit Frau Hille daran. 8.4.10 Ich weiß gar nicht so recht,
was ich Ihnen berichten soll. Johanna geht es unverändert gut. Sie hat
auf die letzten Globuli scheinbar gar nicht reagiert. Jedenfalls ist in ihrem
Verhalten keine Veränderung festzustellen. Nach wie vor ist sie tagsüber
eher schlaff, lautiert aber und ist munter. Zu essen hat sie allerdings keine
rechte Lust. Abends ist sie hingegen völlig aufgedreht, hackt und strampelt
wie verrückt und freut sich noch dabei, wenn wir Mühe haben, mit ihr
fertig zu werden. 14. 4.10 Ihre Unruhe hat ebenfalls etwas zugenommen.
Bislang waren ihre Bewegungen immer nur abends überschießend, heute
nun auch mittags, als ich sie vom Kindergarten abholte. Am ruhigsten ist sie
früh, wenn sie gut geschlafen hat. Ansonsten aber ist sie aufgeschlossen
und freundlich wie immer, lautiert und lacht. Fotos sind unterwegs. 20.04.10 Johanna geht es nicht gut. Sie hat
gestern Nacht gebrochen, etwas Durchfall und auch Fieber. Jonas auch. Angefangen
hat es aber am Sonntag bei mir. Ich lag bis heute mit Erbrechen, Fieber, Schwindel
und Kopfschmerzen im Bett. Johanna hat heute zwar nicht mehr
gebrochen, aber das Fieber geht nicht runter (38,7°C)! Sie trinkt zwar recht
gut, isst aber nichts und fängt seit heute früh an, unruhig zu werden.
Die Beine sind schon unruhig und zappelig! Dadurch findet sie keine Ruhe und
kann nicht schlafen. Ich habe große Angst, sie wieder ins Krankenhaus
bringen zu müssen, wo sie wieder an den Tropf muss und Beruhigungsmittel
bekommt. Auch das Knirschen mit den Zähnen ist bereits da. Bitte helfen
sie ihr. Die neuen Globuli sind gestern angekommen,
doch haben wir sie ihr noch nicht gegeben, weil sie sich erbrach. Anmerkung von Wolf-Alexander
Melhorn, Heilpraktiker vom 21.4.10 In dieser Familie lebt sich gerade
eine Infektion aus. Also nichts Schlimmes, das mit ausreichend Wasser und Vitamin
C üblicherweise auch nach wenigen Tagen von alleine wieder geht - sofern
das zugehörige Fieber nicht fälschlich gesenkt wird. Das gilt natürlich auch für
Johanna! Fieber von 38,7 C ist Ausdruck eines kampffähigen Abwehrsystems
und kein wirklicher Anlass zur Sorge! Das gilt auch bei dem gesundheitlichen
Hintergrund von Johanna! Die verständliche Sorge der Mutter ist allerdings
unbegründet und eher Folge ihrer bisherigen Erfahrungen. Nach Berichten
der Mutter hat Johanna nämlich bei früheren Attacken in der Regel
nichts mehr getrunken. Selbstverständlich, dass dies dann zu einer Verschlechterung
führen musste, denn damit fehlte dem Körper das Wasser zur selbständigen
Stärkung des Abwehrsystems! Dass ihr Körper aber einen erhöhten
Wasserbedarf hat, ergibt sich schon daraus, dass sie fiebert und damit mehr
Wasser verdunstet. Das fehlt dann natürlich zellulär und muss dringend
ersetzt werden, weil die Zelle bekanntlich kein Wasser speichert! Vor diesem Zusammenhang ist es dann
auch nicht verwunderlich, dass Johanna allmählich vermehrt zu zappeln beginnt,
denn ihr impfgeschädigtes Nervensystem wird nun natürlich durch die
derzeit vorherrschenden Krankheitserreger zusätzlich gereizt. Neben der
vorrangigen Gabe von reinem Wasser wird die Behandlung mit Homöopathika
das Abwehrssystem dann so stärken, dass es mit den Erregern selbst fertig
wird! Denn es geht nie darum, die Erreger etwa mit Antibiotika 'niederzukünppeln',
sondern eine sinnvolle Therapie besteht stets darin, das körpereigene Abwehrsystem
so zu unterstützen, dass es seine naturgegebene Aufgabe selbst wahrnimmt!
Wäre es anders, wäre die Menschheit längst ausgestorben - und
das überlassen Sie bitte der heutigen Schulmedizin! Auch dass Johanna nichts essen will,
ist richtig und natürlich! Warum auch sollte sich ein kranker Körper
zusätzlich mit der, zu dieser Zeit unnötigen Stoffwechselbelastung
des Verdauens herumschlagen, wo er doch gerade den fiebrigen Kampf mit einer
Infektion ausficht? Die Natur hat es vielmehr so eingerichtet, dass man in solchen
Zeiten zwar viel reines Wasser trinkt - gerade um dadurch das Immunsystgem zu
stärken! - aber konsequent einige Tage auf das Essen verzichten will. Das
holt der Hunger anschließend schnell wieder auf! Wer da mit fiebersenkenden
Maßnahmen arbeitet und dem Kranken Essen aufzwingt, der schadet im Grunde
weit mehr, als dass er Gutes tut! Wer das nicht glaubt, mache sich
bewusst, was Tiere tun, wenn sie krank sind! Jedenfalls nicht fressen! Sie schlafen
vielmehr und trinken meist Wasser! Wir sollten das von der Natur wieder lernen.
Früher war das auch uns Menschen mal selbstverständlich! †
Über Dritte habe ich am 28.4.10 erfahren, Folge Mail vom 27.4.10
erreichte mich verspätet am 29.4.10: "Hallo, Herr Melhorn ich muss Ihnen leider
mitteilen, dass unser Sonnenscheinchen, unsere geliebte Tochter Johanna am
Freitag für immer eingeschlafen ist. Ich möchte mich für Ihre
Mühen bedanken. In Trauer Mama Silke
und Papa Joachim ..."
Gleichsam als Vermächtnis
der kleinen Johanna darf
ich - mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Mutter - den Brief vom 1.06.2010
veröffentlichen: "Sehr geehrter Herr Melhorn, Ich weiß nicht, ob sich überhaupt
jemand vorstellen kann, was wir gerade durchmachen. Ab und zu fragt jemand,
wie es uns geht, aber eine richtige Antwort darauf vermag ich nicht zu geben. Jeder Tag, jeder Ausflug, der ganze
Tagesablauf, das Essen- alles richtete sich nach ihr! Allabendlich das Kuschelritual
beim Zubettgehen - es fehlt unendlich und macht unheimlich traurig. Niemand weiß, was wir verloren
haben! Ich liebe alle meine Kinder sehr
und habe immer gesagt, ich würde keines von ihnen mehr hergeben wollen,
obwohl ja keine fünf geplant waren. Johanna war aber keine Belastung!
Ich war glücklich, sie geboren zu haben, obwohl die damaligen Umstände
sehr schwierig waren und die Schwangerschaft sehr unpassend kam! Bereut habe ich es nie! Sie war
für mich diejenige, die bleiben würde, wenn alle anderen groß
sind und das Haus verlassen hatten. Sie würde mir bleiben, weiter kuscheln,
schmusen, füttern, zusammen Bücher angucken, Musik hören… Es ist unfassbar. Ich verstehe
es einfach immer noch nicht! An manchen Tagen hoffe ich immer noch, nur geträumt
zu haben und gehe runter in ihr Zimmer - aber das Bett ist leer! In diesem Frühjahr haben wir
es sogar noch geschafft, endlich ein vernünftiges Fahrrad zu kaufen,
an das die Deichsel für ihren Rehabuggy passte. Sie hat sich so gefreut
beim Fahrradfahren und anschließendem Eisessen! Hoffentlich konnten wir ihr viele
glückliche Stunden bescheren! Auch wenn sie mitbekam, dass ihr kleinerer
Bruder sich anders bewegen konnte, als sie selbst! Obwohl sie nicht sprechen konnte,
sah man ihr doch manchmal ihrem Gesicht an, was sie dachte. Sie war ausgesprochen
emotional. Wenn in ihren Lieblingsmärchenfilmen jemand traurig war, weinte
sie mit. Bei lustigen Szenen hat sie sich bald scheckig gelacht, wie wir so
schön sagen. Es war so interessant zu beobachten, wie gebannt und aufmerksam
sie das Geschehen im Fernsehen verfolgte. Sie beobachtete auch gern die Leute
um sich herum oder die Tiere - ob das nun unsere Hühner waren ober die
Katzen. Obwohl sie körperlich behindert war und bei allem Hilfe brauchte,
war sie geistig doch sehr rege und verstand alles, was um sie herum geschah. An den Tag ihres Todes kann ich
mich nur bruchstückenhaft erinnern. Erst durch Gespräche mit meiner
großen Tochter wurde mir später bewusst, wie alles abgelaufen war. Ich hatte mir am Sonntag zuvor
einen Magen-Darm-Virus eingefangen und lag mit Fieber im Bett. Es war das
erste Mal, dass ich mich nicht in der Lage fühlte, mich um Johanna zu
kümmern, da ich mich selbst kaum auf den Beinen halten konnte. Der Papa
verkündete daraufhin, ein paar Tage zu Hause zu bleiben. Am Montag früh hatte es dann
den kleinen Jonas erwischt und Johanna selbst auch. Sie bekam, genau wie ich
auch, Fieber. Aber Dienstagabend war das Fieber weg! Sie trank gut und fing
Mittwoch wieder zu essen an. Jonas machte keinen sehr kranken Eindruck, aß
schon am Dienstag wieder. Mittwochabend ging es uns wieder
so gut, dass Papa Joachim zu seinem Studium nach Dresden fahren konnte! Ich
blieb mit beiden Kindern noch zu Hause, da mein Arzt mich für die ganze
Woche krankgeschrieben hatte. Am Donnerstag hatte ich mir überlegt,
auch in der folgenden Woche noch zu Hause zu bleiben, da Johanna erfahrungsgemäß
immer noch etwas Erholung nach einer Erkrankung brauchte, damit sie nicht
gleich wieder erkrankte. Meine große Tochter Julia
kam Freitag früh nach Hause, da sie keine Vorlesung hatte und die Wochenenden
immer bei uns verbringt. Mein Papa kam an dem Morgen ebenfalls vorbei, um
uns einen Krankenbesuch abzustatten. Normalerweise wäre ich ganz
alleine gewesen. Aus heutiger Sicht war ich es zum Glück nicht! Wahrscheinlich
hätte ich sonst noch mittags weinend an Hanni`s Bett gesessen. ohne zu
wissen, was eigentlich passierte und was ich machen solle. Wir waren fertig mit dem Frühstück.
Johanna’s Essen stand auch bereit. Ich hatte schon mal kurz in ihr Zimmer
geschaut, aber alles war ruhig. Sie schien noch zu schlafen! Nicht unbedingt
verwunderlich, denn sie war gegen 23.15 Uhr nochmals wach gewesen und hatte
geweint. Ich war in ihr Zimmer gegangen, hatte sie in den Arm genommen und
zu beruhigen versucht. Sie war sehr unruhig und zappelig!
Tags zuvor war sie auch schon etwas unruhiger gewesen, und schon da hatte
ich Angst, dass wieder ihre Zappelattacken kommen würden, die sie bei
Infekten in letzter Zeit ja häufiger gehabt hatte. Allerdings war ihr Fieber nicht
hoch gewesen, und am Dienstag - nach nur eineinhalb Tagen - auch schon wieder
vorbei. Ich hatte gehofft, dass sie sich mit zunehmender Erholung auch wieder
beruhigt. Sie hat dann in der Nacht noch
einen dreiviertel Becher Wasser getrunken und wir haben bis 23.45 Uhr weitergekuschelt.
Ich selber war aber dann so müde, dass ich fast an ihrem Bett eingeschlafen
wäre. Daher gab ich ihr noch ein Küsschen und verließ das
Zimmer. Sie weinte nochmals kurz, dann aber war alles ruhig und deshalb ging
ich hoch ins Schlafzimmer. Gegen 9.00 Uhr sagte ich zu ihrem
kleinen Bruder Jonas: " Wir gehen jetzt die Hanni wecken. - Sonst schläft
sie Mittag nicht! Wir schlichen leise in das Zimmer.
Sie lag ganz friedlich auf der Seite, angelehnt an das Stillkissen, welches
zum Lagern immer in ihrem Bett lag. Irgendetwas kam mir komisch vor!
Spätestens jetzt hätte sie sich eigentlich räkeln müssen,
denn Jonas ist nicht der Leiseste! Da die Jalousien noch unten waren,
zog ich sie ein Stück nach oben, öffnete die Tür an ihrem Pflegebett
und legte meine Arme um Johanna, um sie zu mir zu drehen. Sie war eiskalt und steif! Ich kann nicht sagen, was in dem
Moment passierte! Ich schrie nur noch: Nein, nicht meine Hanni und brach vor
ihrem Bett zusammen! Mir war, als ob ich in ein riesengroßes Loch fallen
würde! Was dann losging, war wie im Film.
Erst kam der Rettungshubschrauber, dann der Krankenwagen, eine Seelsorgerin
vom Kriseninterventionsdienst, die Kriminalpolizei, schließlich noch
die Spurensicherung und der Staatsanwalt! Mein Vati hat mich die ganze Zeit
im Arm gehalten. Meine Tochter erzählte mir später, ich hätte
nur geweint und immer wieder gesagt, ich will meine Hanni wieder haben. Mittag war der Spuk dann vorbei,
Johanna mit dem Leichenwagen abgeholt und sofort nach Dresden in die UNI-Klinik
zur Obduktion geschafft worden. Wir saßen bis abends auf
dem Sofa, konnten nur weinen und immer wieder die Frage: Warum??? Warum ausgerechnet
unsere Hanni? Wir haben so viel schwerstkranke Kinder erlebt! Kennen andere,
denen es schlechter geht! Johanna hingegen ging es doch gut! Organisch gesund,
haben die Untersuchungsergebnisse immer bestätigt! Nur bewegen konnte
sie sich eben nicht richtig! Warum also ausgerechnet sie? Unser
kleiner Sonnenschein!!! Wir werden es nie verstehen! Nicht einmal die Obduktion
brachte zutage, warum Johanna sterben musste! Es ist so furchtbar, so etwas
erleben zu müssen! Ich weiß nicht, ob wir uns jemals von diesem
Schmerz erholen werden! Es war tröstlich zu wissen, dass ganz viele mit
uns fühlten (es kamen über 60 Briefe). Mit dem Verlust eines lieben Menschen
geht wahrscheinlich jeder anders um. Wir haben uns kleine Erinnerungsplätzchen
geschaffen. Um ihr Taufbäumchen habe ich Blumen gepflanzt, da ich nicht
jeden Tag an ihr Grab fahren kann (in Bischofswerda). In ihrem Zimmer zünden
wir jeden Abend eine Kerze an. Ein frischer Blumenstrauß steht immer
auf dem Tisch neben der Taufkerze und an der Pinnwand hängen Bilder,
die ihre Geschwister für sie gemalt haben, sowie die Eintrittskarten
von den letzten gemeinsamen Ausflügen, Fotos... In der Küche ein großer
Bilderrahmen mit mehreren Fotos,damit sie immer sehen kann, was dort passiert!
Wenn ich den Computer einschalte zeigt er mir Johannas letztes Foto vom 12.04.
(dann hat Jonas den Fotoapparat kaputt gemacht). Ich habe immer eine Locke
von ihren schönen blonden Haaren bei mir und ein Tattoo mit ihrem Namen
auf meinem Rücken. Einen Schmetterling und zwei Gänseblümchen,
die sie so gern hatte. Ob mir das hilft, weiß ich noch nicht. Aber es
war mir ein Bedürfnis, etwas Bleibendes von Johanna zu haben. Diese Zeilen habe ich nicht auf
einmal geschrieben, sondern nur etappenweise an den Tagen, wo es mir etwas
besser ging. Ich weiß auch noch gar nicht, wie es weitergehen soll!
Die Sachen von Johanna habe ich noch nicht weggeräumt! Es ist alles noch
so, wie es immer war! Als ob sie jeden Tag wiederkommen würde! Ich hoffe, den anderen Kindern,
die Sie betreuen, geht es gut. Mit freundlichen Grüßen
letzte Aktualisierung:
1.6.2010
geb. 20.2.2005
gest. 22.4.2010
Bundesdeutsche Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz
Kommentar
zum Thema Impfen
in der BRD
am Beispiel des 'Impfschadenfalles Nancy'!
http://melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm
http://www.melhorn.de/Dummheit.htm
Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag!
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Cynthia.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Johanna.htm
Gleichsam als Vermächtnis der kleinen Johanna
- mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Mutter -
der Brief vom 1.06.2010
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Chantal.htm
5. Der Impfschadenfall Jana
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Jana.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Moritz
.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Max.htm![]()
![]()
unserer Tochter Johanna
wurde noch am gleichen Tag ins Krankenhaus nach xxxxx eingewiesen.
Genetischen Institut in der Uni xxxx gestartet wurde. Auch da leider noch keine
Resultate.
In all dieser Zeit hatten wir als Eltern auch immer wieder versucht, selbst
eine Erklärung für die Erkrankung unserer Tochter zu finden. Wir suchten
erst bei uns, dann im Verlauf der Schwangerschaft, der Geburt, in den ersten
Lebensmonaten - nichts! Keine erkennbaren genetischen Defekte! Keine Stoffwechselerkrankungen!
Keine Infekte!
Übrig blieben nur die Impfungen.
• In der zweiten lautierte sie mehr.
• Außerdem ist Johanna seit 4 Wochen nicht mehr krank gewesen,
was ein riesengroßer Fortschritt ist Vorher war sie kaum eine Woche
im Kindergarten und dann mehrere Tage oder Wochen krank.
• Ihr geht es gut! Sie hat inzwischen fast 3 kg zugenommen, nachdem
sie vorher bis auf I 1,5 kg abgemagert war.
weitere Fortschritte macht. Berichte von anderen Eltern machen jedenfalls Mut!
und bestärken uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
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Dienstag, 02.06.09: trotz Absetzen von „Baclofen“
ist Johanna nicht zappliger geworden, zeigt allerding bei Erregung stark überschießende
Bewegungen. Dies besonders zu Beginn der Mahlzeiten oder wenn sie ins Bett muss,
wird 'gewütet'. Dann strampelt und tritt sie gegen die Scheiben des Bettes
und hat sich dadurch auch wieder eine Beule geholt, beruhigt sich aber nach
10 Minuten
(hatte früh und mittagslange geschlafen )
Wieder wach und munter; hatte ungewöhnlicherweise drei
Mal Stuhlgang, obwohl sie damit sonst immer leichte Probleme hatte
Freitag, 26.06.09 alles in Ordnung, keine besonderen Vorkommnisse
Viele Grüße
S.K.
Am 15.08. sehr weinerlich. Wollte nicht weiteressen, hat wenig getrunken,
immer den Kopf weggedreht. Vermutlich schlief sie auch zu wenig geschlafen,
denn den ganzen Tag über wirkte sie ziemlich müde.
sitzend im Wagen untersucht.
Heute bekam Johanna neue Globuli und nahm natürlich sofort welche.
Schon am Abend traten die die ersten Reaktionen auf. Sie bäumte sich beim
Wickeln auf, strampelte und trat um sich, schmiss regelrecht ihre Gliedmaßen
in alle Himmelsrichtungen.
Wahrscheinlich war es ihr aber dann im Schatten doch etwas zu kalt. Wir aber
waren den ganzen Vormittag draußen. Danach hatte sie kühle Hände
und Füße und am nächsten Tag Schnupfen. Mit Hilfe von Kolostrum
und Vitamin C ging es ihr nach wenigen Tagen aber wieder besser.
17.09.09
Heute früh war sie sehr weinerlich und unruhig. Wollte auch nichts trinken!
Eine Stunde später hatte sie Fieber und wir fuhren zum Arzt.
Heute ging es Johanna schon etwas besser. Nur noch leichtes Fieber und außerdem
war sie schon wieder gut drauf. Leider hat sie aber noch keinen richtigen Appetit
und trinkt zu wenig.
Es geht ihr viel besser. Sie isst und trinkt besser und hat seit Sonntag
kein Fieber mehr.
Nach ruhiger Nacht war sie am nächsten Morgen noch friedlich und ausgeglichen,
hatte normal Stuhlgang und zum Frühstück guten Hunger (püriertes
Weißbrot mit Marmelade) und Durst (Kakaomilch) .
Ab Mittag wollte sie plötzlich aber nicht mehr viel Essen und trank wenig.
Auch wurde sie weinerlich, zappelte, strampelte und bäumte sich beim Wickeln
auf. Eine Rötung im Genitalbereich behandelten wir mit einer vitaminreichen
Wund- und Heilsalbe (Mirfulansalbe). Beim Zubettgehen am Abend weinte sie seit
langer Zeit erstmals wieder, als wir das Kinderzimmer verließen. Seither
macht sie das jeden Abend.
Da ihr Papa die folgenden zwei Wochen frei hatte, durfte Johanna ab Montag aber
schon wieder zu Hause bleiben und sich weiter erholen. Insgesamt ging es ihr
in dieser Zeit prima: Sie aß gut und hat super getrunken (nun auch Wasser!).
5.11.09
Essen und Trinken sind sehr gut. Nur manchmal dreht sie beim Trinken den Kopf
weg, trinkt aber dann später weiter.
Im Kindergarten schläft sie mittags gut, etwa eine Stunde. Zu Hause weint
sie abends zunächst, wenn ich das Zimmer verlasse, schläft aber dann
schnell ein und durch (ca.20-6.00Uhr).
Der Stuhlgang ist regelmäßig und normal
Derzeit speichelt sie sehr viel, arbeitet dabei viel mit dem Mund, schmatzt
und schnappt bei Aufregung.
Sie lautiert jetzt oft und versucht auch Laute (a, o,e) nachzuahmen, wobei sie
sich sehr anstrengt, bis zum Grimmassenschneiden.
Ihre Bewegungen sind ein klein wenig gezielter geworden. Sie versucht, nach
Dingen zu greifen,was aber nur gelingt, wenn man ihren Arm dabei so hält,
dass sie sich nur auf die Finger konzentrieren muss.
Hand- und Armkraft sind bedeutend stärker geworden
Wegen des Feiertags gab es erst am Doinnerstag neue Kügelchen. Zuerst war
ihr Verhalten unverändert. Am Sonntag wurde sie aber dann zunehmend unruhiger
und ungehaltener, wehrte sich gegen alles, aß und trank nicht richtig
und die Bewegungen wurden so überschießend und unkontrolliert, dass
man sie kaum halten konnte. Zum Glück war der Papa noch da.
Seit einer Woche nimmt Johanna nun die neuen Globuli, reagiert diesmal aber
leider überhaupt nicht. Sie ist weiterhin so zappelig, wie in meinem letzten
Bericht. Es ist zum verrückt werden. Im Kindergarten scheinen sie mit der
Zappelei auch nicht gut klarzukommen, denn Johanna hat dauernd blaue Knie.
Leider kann ich nichts Neues berichten. Johanna strampelt nach wie vor; bäumt
sich auf beim Wickeln und Umziehen. Das ist kaum noch allein zu bewältigen.
Ich kann auch keine anderweitigen Reaktionen auf die letzten Globulis feststellen;
keine Verbesserungen, aber auch keine Verschlechterungen. Der Schnupfen ist
noch nicht restlos verschwunden. Sie schnarcht noch ganz schön, ist teilweise
ziemlich müde. Abends, beim Zubettgehen, weint sie noch des Öfteren,
sobald ich den Raum verlasse.
Johanna im Krankenhaus
J ohanna hatte im Kindergarten gebrochen. Zu hause hatte sie schon 38,5°C.
An diesem Abend hat sie nichts mehr gegessen und
getrunken.
Sie wachte mit Fieber auf, hatte in der Nacht aber nicht gebrochen und nach
ein paar Schlückchen Wasser dann auch gut geschlafen. Nachdem sie getrunken
hatte, musste sie sich aber wieder übergeben. Wegen des Fiebers hatte sie
aber auch Durst. Deshalb bekam sie immer wieder kleine Schlückchen Wasser.
Am Nachmittag hörte das Brechen endlich auf. Sie hatte fast 39°C. Damit
sie schlafen konnte, bekam sie ein Fieberzäpfchen.
Noch immer Fieber. Hat keinen Appetit, aber etwas getrunken. Wird zunehmend
unruhiger. Fängt an zu zappeln, wodurch füttern und trinken immer
schwieriger wird. Abends wieder ein Fieberzäpfchen bekommen.
Fieber fast weg. Johanna macht einen besseren Eindruck, trinkt besser. Allerdings
nur mit Hilfe einer zweiten Person, da sie inzwischen so zappelt, das man kaum
ihren Mund trifft. Auch essen ist schwierig, doch hat sie etwas mehr Appetit
als am Vortag. Langsamer Kostaufbau.
Sie zappelt immer schlimmer. Panische Schreiattacken kommen wieder durch. Essen
und trinken gelingt nur mit „Gewalt“, indem eine zweite Person den
Kopf festhält. Kein Fieber!
Erwachte mit 40,6°C Fieber! Ist sehr unruhig und zappelig. Weint viel. Zur
Kinderärztin gefahren. Deren Untersuchung ergab nichts Außergewöhnliches:
Ohren, Hals und Lunge sind in Ordnung (ich hatte Angst gehabt, beim Erbrechen
könne etwas in die Luftröhre gekommen sein). Die Ärztin verschrieb
vorsichtshalber ein Antibiotikum, um eine versteckte Infektion auszuschließen
und gab gegen die Zappelei ein Beruhigungsmittel, das sie schon beim letzten
Klinikaufenthalt bekommen hatte und damals angeblich gut gewirkt hatte. Trotz
Zäpfchen sank dasFieber sank nicht merklich, so dass wir ihr - leider weitgehend
erfolglos - noch mit Kühlakkus zu helfen versuchten. Johanna hat nicht
geschlafen, sondern nur geweint und gezappelt. Das Beruhigungsmittel wirkte
nicht.
Immer noch über 39°C Fieber. Sie ist anhaltend unruhig; weint und strampelt;
möchte weder essen noch trinken; schreit gelegentlich immer noch panisch.
Wir bringen Johanna am Vormittag in die Klinik . Die diensthabende Ärztin
untersucht Johanna. Wieder kein Anhaltspunkt. Es wird ein Virusinfekt vermutet
und ein anderes Beruhigungsmittel verordnet, damit sie endlich mal schlafen
kann. Johanna trinkt weiterhin nur mit Hilfe einer zweiten Person, die sie festhält;
hat dadurch allerdings schon eingerissene Mundwinkel, an den Knöcheln Abschürfungen
und überall blaue Flecken. Als ich sie wog, hatte sie fast zwei Kilo abgenommen.
In der Nacht hat sie trotz des Beruhigungsmedikamentes wieder nicht geschlafen.
An diesem Morgen hat sie zwar nur noch 38,6°C Temperatur, aber die anhaltende
Unruhe und Zappelei, durch die eine Nahrungsaufnahme fast unmöglich wird,
machen uns Angst. Diesmal musste Johanna dableiben. Bei der Aufnahmeuntersuchung
konnte der Arzt nichts feststellen. Die Blutentnahme wurde zum Kampf. Wir blieben
noch bis zum Abend und versuchten, ihr Wasser und Nahrung zu geben. Mit einem
weiteren Beruhigungsmittel wurde versucht, sie zum Schlafen zu bringen
26.12.09
Als wir früh in die Klinik kamen, erlebten wir hektische Kinderkrankenschwestern
und ratlose Ärzte. Johanna hatte plötzlich 41,4°C Fieber und keiner
wusste, wieso. Die Bluttest hatten nichts ergeben! Sie zappelte unaufhörlich
und fand überhaupt keine Ruhe mehr. Durch die Beruhigungs- und Fiebermittel
war sie zwar ganz apathisch, aber die motorische Unruhe wurde kein bisschen
besser! Nach nochmaliger Gabe eines weiteren Mittel konnte der Arzt wenigstens
eine Flexüle für eine Infusion legen. Wir blieben den ganzen Tag bei
ihr und halfen beim Kühlen und mit kleinen Schlückchen zu Trinken.
Abends war das Fieber auf 40.1°C
„gesunken“. Nach einer“ Beruhigungskeule“ schlief sie
dann endlich ein.
27.12.09
Ohne weitere Fiebermittel war das Fieber am Morgen auf 38,5°C gesunken.
Nach nochmaliger Blutabnahme bekam sie wieder Beruhigungsmittel, die nach unserem
Eindruck aber überhaupt nicht wirkten. Als nichts wirkte, sie weiter zappelte
und das Fieber wieder zu steigen drohte, bekam sie wieder eine Extra Portion
Beruhigungsmittel. An Essen und Trinken war kaum zu denken.
Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Arzt wurde ein Beruhigungsmittel abgesetzt.
Das Fieber war auf 37,8°C gesunken, die Zappelei wurde aber um Nichts besser;
die abgeschürften Knöchel und Ellenbogen wurden täglich frisch
verbunden. Am Nachmittag kam dann nochmals der Oberarzt und riet zu einem neuen
Mittel gegen motorische Unruhe. Diese vier Tropfen und der vorangegangene Schlafmangel
führten dazu, dass Johanna eine halbe Stunde nach Einnahme zwar einschlief,
aber nicht mehr wach zu bekommen war. Der herbeigerufene Arzt verordnete daraufhin
eine Herz- Kreislaufüberwachung und die Reduzierung der Tropfen. Nach etwa
einer Stunde wurde sie wieder wach, aber dann so unruhig, dass um 23 Uhr nochmal
ein zusätzliches Mittel gegeben werden musste, um sie zu beruhigen. Danach
schlief sie durch.
Die Gabe von zwei Beruhigungstropfen brachte leider nichts, so dass am Mittag
die Dosis auf drei Tropfen erhöht wurde. Damit sie etwas Essen konnte,
mussen ihr zum Frühstück wieder ein zusätzliches Beruhigungsmedikament
gegeben werden. Danach schlief sie auf meinem Schoß zwei Stunden, konnte
am Abend aber nur mit einem zusätzlichen Beruhigungsmittel gegen 23 Uhr
einschlafen, das aber leider nur eine Stunde wirkte. Den Rest der Nacht lag
sie wach und zappelte.
Als wir heute zu Johann kamen, mussten wir erfahren, dass sie nur diese eine
Stunde geschlafen hatte. Daraufhin wurden die Beruhigungstropfen wieder auf
dreimal täglichvier Tropfen erhöht. Die Temperatur betrug 38,1°C.
Das Frühstück war wieder eine Katastrophe. Die Schwestern sind mit
Füttern und Trinken geben wegen Johannas Gezappel etwas überfordert,
obwohl sie zunehmend Appetit zeigt.
31.12.09
Allmählich wird Johanna ruhiger. Jedenfalls, wenn man sie in Ruhe lässt,
liegt sie entspannt in ihrem Bettchen. Nur beim Essen, Trinken und Wickeln gibt
es wieder Kämpfe. Danach ist sie stets so abgekämpft, dass sie schön
schläft.
Nach einer guten, erholsamen Nacht wurde die Flexüle an Johannas Arm entfernt.
Eine Ernährung über die Vene war überflüssig geworden, zumal
der Tropf in der Nacht sowieso daneben gelaufen war.
Freude des Essens, nämlich das Geschmackserlebnis, nun auch noch nehmen?
Kann sie doch schon nicht laufen und spielen wie andere Kinder, sieht und versteht
aber alles!
02.01.10
Johanna hat wieder gut durchgeschlafen und früh gut gegessen und getrunken.
Allerdings hatte die Schwester doch etwas mit ihr zu kämpfen bis der Papa
kam. Im Verlauf des Essens wurde sie dann ruhiger.
03.01.10
Vergangene Nacht schlief Johanna wieder ohne Probleme durch, hat früh gut
gegessen und getrunken und dann mit dem Papa rumgealbert. Selbst die Ärzte
staunen, wie schnell sie sich jetzt erholt, nachdem das Zappeln nachgelassen
hat. Auch die Schwestern freuen sich mit uns. Alle Blutwerte sind in Ordnung,
Blutdruck, Herzschlag und Sauerstoffsättigung normal.Während des Mittagsschlafes
hat sie einige Male gestrampelt, ohne dabei aber wach zu werden; ihr verschobener
Biss (wahrscheinlich bedingt durch ihr Zähneknirschen in der Akutphase)
hat sich fast wieder normalisiert; sie hat bei mir schon Schokolade gegessen
und dabei auch gut
mit der Zunge gearbeitet. Sogar der Mundschluss klappte spontan. Als Nebenwirkung
der Beruhigungstropfen speichelt sie etwas stärker, doch nach kurzer Besprechung
mit der Stationsärztin wurden diese am Abend sofort reduziert. Schließlich
besteht keine Notwendigkeit mehr, diese Dosis noch beizubehalten, da Johanna
nun frei von den Zappeleien ist.
Johanna entwickelt einen gesunden Appetit. Die Schwester brauchte für das
Frühstück 1,5 Stunden, um sie zufriedenzustellen. Auch mittags aß
sie wunderbar holte und ließ sich von der Schwester sogar noch einen Nachschlag
geben, nachdem ich wieder weg war. Das alles alles frei von jeglicher Unruhe.
Mir wurde außerdem mitgeteilt, da
alles so gut verliefe, sei bei der Visite festgelegt worden, sofort die Beruhigungstropfen
abzusetzen. Das begrüßte ich natürlich vollkommen, da mir Johanna
in der Frühe außergewöhnlich
ruhig und schläfrig vorkam. Als wolle sie uns damit sagen:“es reicht“,
Diazepam, Luminetten und wie sie alle heißen und zuletzt die Neurocil-Tropfen)
augenscheinlich keine Schäden hinterlassen haben. Hoffentlich bleibt es
auch so. Auch bin ich guter Hoffnung, dass uns unser Heilpraktiker, mit dem
wir nun schon längere Zeit erfolgreich zusammenarbeiten, noch weiterhelfen
kann, wenn uns endlich seine Post wieder regelmäßig erreicht.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht ist Johanna auch heute wieder super
drauf. Plappert immer mehr, isst und trinkt, was das Zeug hält bzw. die
Schwester oder ich ihr geben und beobachtet wieder aufmerksam ihre Umgebung.
06.01.10
Als ich komme, ist Johanna gut gelaunt, ruhig und ausgeglichen. Alles deutet
darauf hin, dass ich sie nach Dienstschluss mit nach Hause nehmen kann.
07.01.10
Der Heilpraktiker hatte in der Zeit von Johannas Klinikaufenthalt immer wieder
mal manches anders beurteilt, mich aber immer beruhigt, wenn ich ihn abends
anrief, um ihm über die neuen Entwicklungen bei Johanna zu berichten. Jedenfalls
hatte ich - im Gegensatz zu ihm! - hinsichtlich dieser ersten Nacht zu Hause
doch so meine Befürchtungen gehabt. Aber die Nacht verlief für Johanna
ruhig. Sie hatte schön durchgeschlafen und lächelte mich glücklich
an!
08.01.10
Johanna hatte ohne Störungen durchgeschlafen. Sie machte am frühen
Morgen einen zufriedenen und ausgeschlafenen Eindruck! Auch beim Waschen und
Anziehen zappelte sie zu meiner Freude nur wenig; das Essen verlief ruhig.
09.01.10
Alles wieder in Ordnung!
14.01.10
Johanna isst und trinkt sehr gut, ist immer noch schön ruhig - manchmal
mir fast sogar zu ruhig. Aber scheinbar braucht sie diese Ruhe, um sich von
dem Stress der Erkrankung zu erholen.
Johanna geht es weiterhin sehr gut.
4.2.10
Johanna isst und trinkt nur mäßig, hat aber ihr Gewicht von 15kg
wieder erreicht. Es scheint, als sei das ihr Ziel gewesen und nun hat sie keine
Lust mehr zu essen. Manchmal muss ich sie regelrecht überzeugen.
Johannas Verhalten
ist wie gestern. Beim Wickeln und Umziehen zappelte sie und hat sehr überschießend
reagiert. Sie überstreckte sich nach hinten, verdrehte Hände und Füße
und schlug um sich. Zum Glück aber nicht so extrem, dass man sie nicht
mehr helfen konnte.
Am Montag kamn die neuen Globuli da. Sie war in den beiden folgenden Tagen so
wie immer. Nicht zappelig, hat viel lautiert, gut getrunken, allrdings nicht
gut gegessen, sondern würgte ab und zu, wenn ihr das Essen im Mund zuviel
wurde.
Schon im Kindergarten hat sie fürchterlich gewimmert, als ob sie Schmerzen
habe. Da sie mir ja nicht sagen konnte, wo es ihr weh tut, fuhren wir schließlich
zum Arzt, der eine rechtsseitige Mittelohrentzündung feststellte.
Bis heute hat sie ansonsten gut gegessen und getrunken! Ihr Schnupfen letzte
Woche war durch die neuen Globuli, die am Sonnabend kamen, schon nach drei Tagen
wieder weg!
Es geht ihr wieder gut. Die Mittelohrentzündung und der Schnupfen sind
weg. Seitdem isst sie wieder besser und trinkt wieder mehr.
Noch am Wochenende war ich völlig frustriert und besorgt, weil sich schon
seit längerem keine Fortschritte mehr zeigten, sondern alles eher wieder
'rückwärts' ging: Ihr Rumpf war instabil und schwach; sie hing auf
dem Arm wie ein Häufchen Elend; lautierte kaum noch und hatte große
Probleme beim Schlucken; ständig musste sie würgen; schob mit der
Zunge alles wieder heraus und beim Trinken verschluckte sie sich. Sie hatte
wirklich schon bessere Zeiten!
Trinken geht wieder besser, doch hat sie irgendwie das Bedürfnis, uns alles
aus der Hand zu schlagen, so dass manchmal der Trinkbecher oder der Löffel
durch die Luft fliegt. Nicht, weil sie nicht essen oder trinken möchte,
sondern weil es ihr offenbar Spaß macht oder sie uns ärgern will.
Grundsätzlich merkt man ihr aber die Freude an, dass alle zu Hause sind
und sie auch nicht in den Kindergarten muss.
Johanna geht es weiterhin sehr gut. Sie isst und trinkt super - zumindestens
von der Menge her - hat in den letzten zwei Tagen allerdings wieder vermehrt
zu würgen begonnen. Auch früh, nach dem Munterwerden, ohne dass sie
dabei etwas im Mund hat.
Durch ihr Strampeln ist es schwierig, mit ihr zu üben. Besonders die Fußübungen
sind schwierig, weil sie extrem dagegen spannt. ![]()
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dass Johanna in der Nacht des 22.4.10 im Schlaf verstarb!
Ich trauere mit den Eltern.
Es wurde gegeben!
Es wurde genommen!
Verneigen wir uns in tiefem Mitgefühl.
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ich danke Ihnen für Ihren Brief und die Anteilnahme.
Leider bin ich immer noch nicht in der Lage, persönlich mit Außenstehenden
über das Schicksal von Johanna zu sprechen. Erst heute konnte ich den
letzten Behördengang unternehmen, welcher mir auch wieder sehr schwer
fiel und anschließend aufgelöst und tränenreich im Auto endete.
Derzeit bringt mir die Arbeit die beste Ablenkung, es ist genügend da.
Manchmal bin ich 7-7,5 Stunden in der Klinik, obwohl mein derzeitiger Arbeitsvertrag
immer noch auf 4 Stunden Arbeitszeit pro Tag beschränkt ist.
An manchen Tagen bin ich kaum zu etwas fähig.Könnte nur weinen!
Ununterbrochen! Manchmal schufte ich den ganzen Tag und weine mich dann abends
in den Schlaf. Johanna fehlt uns so sehr!!!
Johanna war so liebesbedürftig und hat mit ihrem Lachen und Rumalbern
so viel zurückgegeben!
Manche mögen denken, ein behindertes Kind bringt nur Sorgen und viel
Umstände und Arbeit und bezeichneten es sogar als Erlösung, als
sie gehen konnte. Aber sie war etwas ganz Besonderes! Wirklich ein Engelchen,
unser Sonnenschein!
Ich muss an all das denken, was wir zusammen erlebt haben! Wir haben sie überall
hin mitgenommen! Von keiner Geburtstagsfeier ausgeschlossen, Ausflüge
gemacht, im Urlaub gewesen! Wir waren baden, in der Schwimmhalle oder am See,
waren im Winterurlaub oder im Sommer auf Sylt, auf dem Brocken im Harz, zur
Kur in Baden-Württemberg, im Zirkus, bei den Karl-May-Spielen in Bischofswerda,
bei Aschenbrödel in Moritzburg oder im Puppentheater in Bautzen.
Meine große Tochter und mein Vati kamen ins Zimmer gelaufen. Meine Tochter
war bestimmt auch geschockt, rief aber sofort den Notarzt.
Irgendwann kam auch der Papa von Johanna: Julia hatte ihn in Dresden angerufen.
Für ihn muss es furchtbar gewesen sein, die Nachricht über Telefon
zu bekommen und nach einer Stunde Autofahrt dann die fürchterliche Nachricht
bestätigt zu sehen. Die ganze Zeit hatte er noch gehofft, er habe das
falsch verstanden!
S. Kasper