Dies ist Teil der Akten zu
Der Impfschadenfall
Nancy http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/ Diese Akten geben -
meist anonymisiert - den vollständigen Schriftwechsel wieder mit Weitere Links im Hauptartikel
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/
. Der
Impfschadenfall Max Der Text wird fortgeschrieben
Vorwort von dipl.rer.pol.
Wolf-Alexander Melhorn - Heilpraktiker Die Behandung vieler Impfschadenfälle
ist heute schulmedizinisch ähnlich und nach meiner Beobachtung meist schon
deshalb fragwürdig, weil selten ein Arzt das Wort Impfschaden auch nur
zu denken wagt! Weil es angeblich keine Impfschäden gibt, ist diese Verweigerung
der Ärzteschaft allerdings durchaus konsequent, auch wenn sie die Betroffenen
dann lebenslang in der Gesellschaft ausgrenzt und ihre Familie meist unglaublichen
Belastungen seelischer wie körperlicher Natur aussetzt. Dadurch wird in der Therapie ärztlicherseits
üblicherweise nur an Ausnahmesymptonen kuriert. Zur wirklichen Schadensbehebung
wird therapeutisch ansonsten nichts getan! Das wird auf Krankengymnasten und
Logopäden abgeschoben und jeweils deren fachlichen Fähigkeiten überlassen
- was problembezogen keineswegs ein Nachteil sein muss, aber nur selten wirklich
abhilft. Die jeweilige Schadensverursachung
- nämlich das Impfen! - bleibt dadurch aber weiterhin außen vor und
unthematisiert. Noch keine der von mir behandelten Familien hat ihr Schicksal
aber anders verstanden, als eine ganz schwere Prüfung aller. Denn das betroffene
Kind kann nichts dafür und auch nichts dagegen tun, sondern ist manchmal
nur erschreckend und bedrückend hilflos! Weil es geimpft wurde!
Das wiederum scheint mir durchaus
gewollt! Die Gründe für diese - sollte man eigentlich annehmen! -
eher ungewöhnliche Haltung der Ärzteschaft und Behörden sind
dabei recht vielschichtig und schwer zu durchschauen. Lesen Sie dazu Impfen
und Impfschaden! von dipl.rer.pol.
Melhorn/Heilpraktiker Können Sie sich als Bürger
gegen diese Art 'Gesundheitspolitik' eigentlich wehren? Ich denke: Ja! Indem Sie Parteien abwählen,
die so was ermöglichen bezw beibehalten! Lesen Sie das Essay,
wie solcher Widerstand der Wählenden politisch ausgehebelt ist und Sie
als manipuliert werden: Die Dummheit
der Wähler! Der Impfschadenfall Nancy
hat auffällige Parallelen in der Impfschadensentwicklung anderer Kinder!
So laufen auch andere schwere Schadensverläufe ab, über die hier nicht
berichtet wird! DerTod der kleinen Johanna ist
der erschütternde Schluss mancher solcher Geschichten, die aber von den
Ärzten nie als Impfschaden eingestuft werden, um das bundesdeutsche Impfgeschäft
zu beschädigen! Den Leser bitte ich, sich beim Lesen
dieser Berichte immer bewusst zu machen, dass dies durchaus auch seine
eigene Geschichte sein könnte, wenn er sein Kind impfen ließ
oder noch impfen lässt! Die Eltern dieser geschädigten Kinder waren
auch guten Glaubens gewesen, alles richtig zu machen und für ihr Kind das
Beste! Diese Impfschadenfälle stehen
nur deshalb so ausführlich im Internet, weil mancher eben doch glaubt,
Impfen sei eine gute oder harmlose Sache und gerade bei seinem Kind im Schadensfalle
alles ohnehin nicht so schlimm! Schließlich gäbe es für solche
Fälle dann immer noch gute Ärzte und Kliniken! Hierzu lesen Sie dann
aber auch über die Wirklichkeit des bundesdeutschen Impfalltags! Impfschäden und Impfopfer durch 'Sechsfach-Impfungen' Bedrückende
Impfschäden und
ihre juristische
Aufarbeitung 1. Der Impfschadenfall
Nancy Weitere Artikel
zu diesem Themenbereich etwa: 2.
Der Impfschadenfall Cynthia †
3. Der Impfschadenfall Johanna 4.
Der Impfschadenfall Chantal 6.
Der Impfschadenfall Moritz 7.
Der Impfschadenfall Max Die hier ausgewählten
Fälle Nancy u.a. sind auch deshalb so ausführlich wiedergegeben, damit
Leser Vergleiche zu den Erfahrungen an und mit ihren eigenen, möglicherweise
ebenfalls impfgechädigten Kindern machen können. Da wird leider auch
vieles verdrängt, weil die Hilflosigkeit der Betroffenen nichts anderes
zulässt. Selbst Vater
eines inzwischen erwachsenen Kindes mit Pflegestufe III habe ich niemals auch
nur andeutungsweise von einem der eingeschalteten Ärzte gehört, dass
er auch nur vermute, es könne sich um einen Impfschaden handeln. Weil diese
Unwissenheit in der Ärzteschaft aber die Regel ist, fehlt es bei den 'leichteren'
Fällen nicht selten sogar am Verständnis der Eltern für die impfbedingten
'Macken' ihres Kind. Dieses ist dadurch - keineswegs selten - manches Mal doppelt
bestraft für etwas, für das es nie etwas konnte! Die Parallelen
dieser Impfschäden sind jedenfalls immer wieder erstaunlich und länderübergreifend!
Die von mir behandelten Fälle leben ebenso in der BRD, wie in der Schweiz,
in Österreich oder sind Adoptivkindern aus Rumänien oder Russland!
Um so erstaunlicher, dass die Impflobby das Wissen um die grundsätzliche
Gefährlichkeit des Impfens trotzdem noch immer so 'unter Verschluss' zu
halten vermag, dass jeder dieser Falle den betroffenen Elten dann dreist als
überraschender Einzelfall 'verkauft' werden kann! Der
Impfschadenfall Max -
der Abbau von Ängsten eines geimpften Heimkindes, Vorbemerkung Der Impfschadenfall Max sollte unbedingt
mit dem Imfpschadenfall Moritz zusammen gesehen werden. Zur Vermeidung von Wiederholungen
verweise ich auf meine dortigen Vorbemerkungen -
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Moritz .htm I. Das einleitende
Anschreiben der Mutter Max wurde am 28.12.1998 in Nizhny
Novgorod - Lukojanow geboren. Bis November 1999 lebte er bei seiner Mutter,
erkrankte dann schwer an einer Lungenentzündung und wurde, auf Gesuch der
alleinstehenden und mittellosen Mutter, daraufhin in das Waisenhaus eingeliefert. Dort besuchte ihn seine Mutter zunächst
noch bis April 2000, kam dann aber nicht mehr. Da sie dem Gericht angab, das
Kind nicht mehr zurücknehmen zu können, wurde ihr im Dez. 2000 das
Sorgerecht entzogen. Inzwischen war Max jedoch für
eine Inlandsadoption viel zu alt. Außerdem adoptieren russische Ehepaare
wohl nur Mädchen. Damit wurde Max für eine Auslandsadoption
freigegeben! Im Juni 2001 sahen wir ihn zum ersten
Mal. Ein sehr schüchternes, blasses Kind wurde ins Büro gebracht und
uns auf den Schoß gesetzt. Uns wurde auch gesagt, dass er eine vorgeburtliche
Hirnhautentzündung, unregelmäßige Herztöne, sowie einen
Sprachfehler habe. Wir spielten dann eine Woche jeden
Vormittag mit ihm. Er war sehr an uns interessiert, erwies sich als sehr höflich
und teilte alles mit seinem zukünftigen Bruder Moritz. Die mitgebrachten
Bananen und Joghurts verschlang er mit Genuss. Er wirkte ganz normal und von
einem Sprachfehler bemerkten wir nichts. Wir verliebten uns sofort in ihn! Leider dauerte das Adoptionsverfahren
dann 5 Monate, in denen Max nur ein Foto von uns hatte und wir von ihm nur Fotos
und einen Videofilm. Er war damals offenbar sehr stolz, dass er nun eine neue
Familie bekomme und zeigte unser Foto jedem. Am 17.November 2001 konnten wir ihn
dann endlich mitnehmen und nach Hause fliegen. Er wurde uns nackt übergeben!
Wir zogen ihn an und trugen ihn nach einer herzlichen Verabschiedung von seinen
Kameraden aus dem Heim. Er war fast den Tränen nahe! Die Autofahrt gefiel
ihm aber sehr gut und so beruhigte er sich bald. Am ersten gemeinsamen Abend verhielt
er sich sehr ruhig und brav, doch schon am nächsten Tag war er wie ausgewechselt:
Extrem lebhaft und total überdreht, plapperte aber schon deutsche Wörter
nach und spielte begeistert mit den mitgebrachten Legos. Zuhause angekommen, ging es dann
ähnlich weiter! Er war so lebhaft, dass wir allesamt total überfordert
waren! Er nahm uns total in Beschlag, war extrem unfolgsam und entweder übermütig
oder furchtbar zornig. Die Sprache erlernte er sehr schnell und körperlich
ging es im sehr gut. Von seiner russischen Vergangenheit
wollte er allerdings nichts mehr wissen. Als wir mit ihm die Fotos anschauen
wollten, schob er sie sofort weg und nannte seinen neuen Namen. Zwei Mal reagierte er geradezu panisch.
Das erste Mal, als wir meinen Mann in seiner Arbeitsstelle besuchten (er arbeitet
in einem Altersheim). Wir betraten das Heim und er klammerte sich sehr ängstlich
an mich und wollte sofort wieder gehen. Das zweite Mal, als wir eine russische
Familie besuchten, die uns bei Übersetzungsarbeiten half. Als ihn die Frau
russisch ansprach, flüchtete er sofort und versteckte sich hinter uns.
Offenbar dachte er, er müsse wieder weg von uns. Anfangs ließ er sich abends
ohne Probleme ins Bett bringen und schlief mit seinem Bruder gemeinsam im Kinderzimmer.
In der Nacht kam er allerdings regelmäßig nachschauen, ob wir noch
da seien. Später wurde das Schlafengehen
für ihn aber immer schwieriger! Er fürchtete sich im Dunkeln! In der
Nacht wachte er oft im Traumauf und krabbelte dann zu seinem Bruder ins Bett.
Das kurze Stück, bis in unser Schlafzimmer, traute er sich nämlich
nicht allein herüber. Die Angst vor der Dunkelheit hatte
er mit elf Jahren immer noch! Auch war er nachts immer noch nicht ganz trocken!
Immer wieder mal wachte er morgens auf und sein Bett war nass. Wegen des russischen Arztbefundes,
dass er vorgeburtlich eine Hirnhautentzündung gehabt habe und zudem Herzgeräusche,
ließen wir ihn untersuchen. Es wurden zwei EEG gemacht. Die Messungen
zeigten unnormale Gehirnströme an, die auf Epilepsieanfälligkeit hindeuteten.
Außerdem habe er eine Muskelüberfunktion, was sich manchmal in so
ruckartigen Bewegungen äußerte, dass er sehr viele Getränke
verschüttete und Gläser umstieß. Das Herz war dann jedoch, Gott sei
Dank, gesund! Es war kein Geräusch mehr zu hören! Körperlich entwickelte er sich
sehr gut! Seine Lebhaftigkeit glichen wir mit viel Sport und Bewegung im Freien
aus. Auch die unwillkürlichen Bewegungen
nahmen ab. Aber im psychischen Bereich hatte er große Probleme! Sein Selbstwertgefühl
war immer noch sehr schlecht! Kam er in eine neue Umgebung oder Besuch zu uns,
wurde er unerträglich lebhaft! Um sich wichtig zu machen, redete er dann
ohne Unterbrechung und brachte alles an, was er gebastelt hatte oder besaß.
Im Kindergarten fiel er wegen seines
Verhaltens negativ auf. In der Schule störte er später den Unterricht
dann so stark, dass ihm eine Beratungslehrerin zugewiesen wurde. Auch dort wollte
er mit allen Mitteln auffallen! Gleichzeitig hatte Max aber riesig
Angst, keine Freunde zu finden! Mit jüngeren Kindern der Nachbarschaft
oder im Urlaub spielte er sehr nett und knüpfte problemlos Kontakte. Mit
Gleichaltrigen oder älteren Kindern begann er aber immer öfter zu
streiten. Beim Wechsel in die Hauptschule wurde
das Problem noch schlimmer! Schon vor Schulbeginn hatte er Angst, verhauen zu
werden und konnte deshalb vor dem Schulanfang fast nicht mehr schlafen. Wäre
sein Bruder Moritz nicht in die gleiche Schule gegangen, hätte er den Schulweg
wohl nicht alleine geschafft. In der Schule begann er aber dann
selber Schläge auszuteilen! Wegen dieses Verhaltens musste er
schließlich alleine sitzen. Für Max war das sehr schlimm, da er überhaupt
nicht alleine sein konnte! Außerdem handelte er sich unzählige Strafarbeiten
und häufiges Nachsitzen ein. Durch sein prahlerisches Auftreten
hatte er wirklich nicht viele gleichaltrige Freunde und versuchte sich Freunde
dann mit Süßigkeiten zu kaufen. Dazu stahl er von uns zu Hause Geld
und ging damit für andere einkaufen! Auch seine Kleidung war ihm sehr
wichtig! Zu Hause ließ er seine Wut
an Gegenständen und uns aus! Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehörte
es, seinen Bruder zu hänseln und zu kommandieren. Dieser wiederum ist sehr
friedfertig und verabscheut es zu schlagen - insofern also ein 'gefundenes'
Opfer für Max, auch wenn er Moritz eigentlich sehr gerne hat und auch sehr
friedlich mit ihm spielt. Außerdem hat Max Probleme mit
dem Langzeitgedächnis! Obwohl sehr wißbegierig und an sehr vielen
Dinge interessiert, fiel es im sehr schwer, sich Lernstoff - wie Malsätzchen
- oder die Rechtschreibregeln zu merken. So lange er geübte Worte ständig
wiederholte, schrieb er sie richtig, eine Woche später hatte er alles wieder
vergessen! Bei den Hausaufgaben wurde er sofort
unsicher und blockierte dann total, weinte und schrie, wollte aber angebotene
Hilfe nicht annehmen! Dasselbe Problem hatte er in Mathematik
und beim Befolgen von Anweisungen! Immer wieder hielt er sich nicht an Vereinbarungen,
schien die damit für ihn verbundenen Konsequenzen aber auch immer wieder
zu vergessen. Zwar ärgerte er sich dann jeweils selber, dass er wieder
mal nicht mal gehorcht hatte, aber am nächsten Tag befolgte er die Anweisung
wiederum nicht. Durch sein lebhaftes Wesen wurde
Max auch sofort als hyperaktiv eingestuft. Zu Hause jedoch, in entspannter Umgebung,
konnte er andererseits aber auch sehr konzentriert und ruhig spielen und zeigte
sich sehr hilfsbereit, friedlich und sensibel. Als er sich dieses Jahr beim Skifahren
schwer verletzte, indem er beim Sprung über eine viel zu hohe Schanze beide
Fersenbeine brach, wurde mir bewusst, dass er dringend Hilfe braucht. Sagte
er doch selber: Ich wusste, dass ich da besser nicht springen sollte und habe
mich eigentlich auch nicht getraut - aber ich wollte vor den Schulkollegen angeben.
II. Die nachfolgenden
Protokolle sind - mit Datumsangabe - jene E-Mails, die ich während der
Behandlung von Max chickte: 10.3.10 Morgens war das Bett nass - aber
Max sehr friedlich und lässt sich auch ohne Geschrei duschen ( wegen des
Gipses an beiden Beinen kann er momentan nicht alleine duschen). Er ist relativ gut gelaunt und munter.
Hat es eilig mit dem Frühstück, um mit Papa zu reden. Kurz fällt
ihm die Schule ein. Einen Mitschüler, der ihn immer auslacht und ärgert,
will er verhauen, damit der endlich Ruhe gibt. Das Frühstück verläuft
dann aber weiterhin sehr friedlich. 14.3.10 Er scheint plötzlich leichter
zu lernen! War jednefalls bei der Übung für die Englisch-Schularbeit
erstaunlich gut und ich lobte ihn sehr. Hoffentlich fasst er nun mehr Vertrauen
zu sich selber! Meist blockiert er nämlich völlig, wenn er etwas nicht
sofort versteht. Andererseits gerät er völlig in Panik, weil er eben
das dann nicht lernen kann. 19.3.10 Zuhause ist er ruhiger als sonst!
Benimmt sich sehr freundlich und lernt anscheinend auch leichter. So hat er
sogar alleine auf die Englischschularbeit gelernt! Das hatte ich ihm aufgetragen,
weil ich keine Zeit für ihn hatte! Er hat dann tatsächlich selbständig
geübt - und das auch noch fast ohne Fehler! Am Morgen vor der Schularbeit hat
er zwar noch davon gesprochen, er schaffe die Arbeit in der Schule nicht und
ihm werde nichts einfallen, aber nach der Arbeit schien er doch erst mal ganz
zufrieden mit sich selbst. Er schläft sehr gut und ist
jeden Morgen trocken! ( Ich wage es nicht auszusprechen: Hoffentlich bleibt
das so!). Letzten Sonntag hatte er einen Alptraum.
Auch seine Angst vor der Dunkelheit ist noch nicht besser geworden. Noch immer
traut er sich abends nicht allein in seinem Zimmer den Pyjama holen oder alleine
ins Bad! So sprang ihm kürzlich ein etwas
ungestümer Mitschüler ín der Toilette auf den Rücken.
Da er aber in der Volkschule beide Schneidezähne abgeschlagen hatte, als
ihn auf dem Klo jemand anrempelte, geriet er bei diesem Vorfall in Panik und
macht seither den starken wilden Mann. Deshalb ist er jetzt auch bei einer
Psychologin in Behandlung. Dpch nach dem ersten Termin wollte er nicht mehr
hin, weil sie aus ihm einen braven Buben machen wolle und er das nicht sein
will! (Dann würde er nämlich sein Image des 'Wilden' verlieren und
käme sich dann wieder wehrlos vor). Sie hat ihm daraufhin erklärt,
dass sie ihm andere Methoden zur Verteidigung zeigen werde. Wegen seiner Fersen muss er am Do
den 25.3.10 wieder zur Operation. Bekommt dann aber gleich alle Stifte und Schrauben
auf einmal heraus, weil ein Stift bereits verrutscht ist und fast in die Achillessehne
sticht. Die Knochenbrüche sind außerdem sehr gut verheilt. Ich hatte
ihm ja unterstützend Arnica, Aconitum und Hypericum gegeben und zusätzlich
die Notfall-Bachblüten. Meine Frage: Soll ich ihm, zusätzlich zu ihren
Mitteln, vor der neuen OP nun wieder homöopathische Mittel geben oder stellen
Sie ihm etwas zusammen? die Berichte sind sehr gut. Danke.
Das Ergebnis ist auch erfreulich und wird sich stabilieren. Ich wüsste
allerdings gerne noch mehr über das Einnässen von Max und seine Ängste.
Für die OP schicke ich ihm was. Wenn neue Globuli kommen, so geben
Sie die bitte immer parallel, weil das dann dem neuen Stand entspricht, den
ich austeste. 29.3.10 Zum Einnässen von Max: Vom Heim war uns schon gesagt worden,
wir sollten uns darauf vorbereiten, dass er vielleicht wieder einzunässen
beginne. Nach ein paar Monaten ging das dann auch tatsächlich los! Allerdings
war er zu der Zeit tagsüber, bei noch nicht sehr hohen Außentemperaturen,
ständig am Wasserplantschen und stand regelmäßig mit Gummistiefeln
in sämtlichen Wasserlachen. Meines Erachtens hat er sich dabei verkühlt,
doch der damalige Arzt glaubte eher an psychische Ursachen. Max war dann auch untertags dauernd
nass! Wir suchten daher einen Urologen auf, der ihm starke Tabletten verschrieb,
die ich ihm - wenn auch widerwillig - zwei Monate lang gab. Er war danach den Sommer über
trocken, doch sobald der Herbst und kühlere Temperaturen kamen, war er
wieder nass - teilweise auch tagsüber! Im Kindergarten wurde es dann besser.
Tagsüber nässte er nur noch selten ein. Zwischen 7 - 9 Jahren dann
schon nicht mehr täglich, aber doch so 2 - 3 Mal die Woche. Bis zu etwa
9 Jahren war nachts aber regelmäßig nass!Heute passierte es dann
noch so alle paar Wochen mal. Meist an 2 - 3 Nächten hintereinander. Das bemerkt er dann einfach nicht!
Wenn er wach wird, schreit er aber laut, weil er sich nicht alleine ins Klo
traut! Sein Bruder oder wir Eltern gehen dann mit ihm die paar Meter innerhalb
der Wohnung. Auch schläft er immer noch
mit sehr vielen Kuscheltieren. Baut zu seinem Schutz die gefährlichen Tiere
(Löwe, Schäferhund, Dinosaurier) um sich auf! Auch dürfen das
Weihwasser, sein Schutzengel, der Zauberstein ectauf dem Nachtkästchen
nicht fehlen! Wir lesen jetzt am Abend meist aus
der Bibel vor. Das beruhigt ihn! Auch spannende Kinderbücher machen ihm
nämlich Angst! Außerdem fürchtet er sich
vor Männern! Im Krankenhaus bekam er einen Bettnachbarn, ca. 35 Jahre alt
und sehr nett. Max sagte mir aber, dass er zunächst Angst vor ihm hatte!
Angst hat er auch vor größeren
Buben, die älter sind als er! Beispielsweise hatte er vor Schulbeginn der
neuen Schule Angst. von den anderen Kindern verhauen zu werden, hatte Angst
ausgelacht zu werden und fürchtete, keine Freunde zu finden. Er hatte auch
Angst, von ihnen, Herr Melhorn, mit den Globuli vergiftet zu werden! Solche Ängste äußert
er aber nur uns gegenüber! Gegenüber Fremden spielt er hingegen den
ganz wilden und starken Knaben, der sich vor nichts und niemand fürchtet. Er ist fasziniert von den Teufelslarven,
die in unserer Gegend Brauchtum sind. Er schnitzt eine nach der anderen selber
(ist darin auch sehr geschickt und kreativ) und will unbedingt bei den Krampusvereinen
dabei sein. Wir weigern uns aber strikt, weil ich dieses Brauchtum überhaupt
nicht ausstehen kann und sehe, wie die Jugendlichen ihm regelrecht verfallen.
Er versucht sich aber mit allen Mitteln durchzusetzen! Seine Larve ist schon
fast fertig und er organisiert sich bereits in der Bekanntschaft die Fellbekleidung.
Ab Herbst werden wir dann die Diskussionen wegen des Vereins haben. 4.4.10 Die OP verlief allerdings gut! Nur
beim Umbetten war er sehr unruhig und wurde wach. Er erzählte nachher,
er habe starke Schmerzen gehabt. Ich gab ihm daher Bachblüten-Notfalltropfen,
er schlief daraufhin gleich ein und war nachher schmerzfrei. Zwei Nächte muss er bleiben!
Er hatte zwar etwas Angst vor dem Schlafen, doch nicht so stark, wie vor seiner
ersten OP. Die Woche nach der OP war er wieder
viel unruhiger! Wir hatten allerdings eine extreme Fönwetterlage! Als er für die zwei versäumten
Schultage am DI nachschreiben sollte ( es war nur wenig Stoff! ), verweigerte
er total und schrie wie eine Sirene! Obwohl wir ihm sagten, dass es ohnehin
nicht viel sei und er auch nicht alles auf ein Mal machen müsse! Doch er drohte damit, sich "umzubringen"!
Sein Leben sei unerträglich! Außerdem beleidigte mich schwer mit
allen Schimpfwörter, die ihm einfielen, zerstörte Schulsachen und
schaffte es nicht, selbst diese extrem leichten Rechenaufgaben zu bewältigen.
Zwei Stunden nach dem Mittagessen
setzte er sich aber dann doch hin, weil er sonst nicht nach draußen gedurft
hätte, machte die Aufgaben selbständig und in wenigen Minuten, wollte
aber von mir kontrolliert werden. Er schreit bei jedem Fehler herum,
hört aber nicht zu, wenn man ihm etwas erklären will. Alles will er
alleine können! Auch wenn er die Aufgabe nicht verstanden hat. Am Mittwochabend schaute er den Film
'König der Löwen' an, hatte danach aber wieder Angst und holte sich
daher seinen Bruder ins Bett. Insgesamt ist er jetzt aber auch
seinem Bruder gegenüber friedlicher. Streitet und ärgert ihn weniger!
Auch im Umgang mit uns ist er (Ausnahme: bei den Hausaufgaben) jetzt viel höflicher
und entschuldigt sich sofort, wenn er doch einmal unhöflich oder grob war.
Bei der Psychologin hatte er am Fr
um 8.30 einen Termin. Auch da war er sehr stressig und verweigerte die Mitarbeit,
weil erlieber mit den Nachbarkindern spielen wolle. Mit denen kommt er übrigens
gut zurecht. Er baut ganz begeistert Legostädte und ist auffallend bemüht,
friedlich zu sein. (Ein Nachbarjunge ist sogar schon eifersüchtig, wenn
Max mit dem anderen Nachbarskind spielt und für ihn keine Zeit hat). Vor allem ist Max jetzt auch nachts
trocken! Kein Bettnässen mehr seit der ersten Globulieinnahme! Das Osterwochenende über und
auch gestern war Max wieder sehr ruhig und friedlich. Er spielt geduldig Lego
und ist ausgeglichen! Da er schon ziemlich viel auf den
Beinen ist, tun ihm am Morgen allerdings die Füße weh. Heute werden
die OP-Fäden gezogen! 14. April 2010 In einem solchen Zustand kann er
selobst einfache Rechenaufgaben nicht lösen, Nur weil er Vesagensangst
bekommt. Helfende Erklärungen dauern ihm dann zu lange! Er weint und schreit
vielmehr weiter! Zunächst darüber, dass er nicht raus kann, dann schlägt
seine Verzweifelung in Wut um und er randaliert! Als ich schließlich die Aufgabe
beenden will und ihm anbiete, ins Heft zu schreiben, die Aufgabe sei zu zu schwer
sei und der Lehrer möge ihm bitte nochmals erklären , wird er erst
recht zornig! Er würde sich vor den anderern Kindern schämen, wenn
er diese Aufgabe nicht hat! Mit Mühe und Not macht er schließlich
diese drei Rechenaufgaben. Wir sind beide fix und fertig! Er fährt danach mit mir in die
Turnhalle und liegt dort 2 Stunden bei dem Welpen eines Turnkollegen. Danach
hat er sich wieder beruhigt und macht sogar noch seine Am Abend nimmt er Papas Rennräder,
verteilt sie an seine Freunde und alle fahren damit durch den Ort. Wir erklären
ihm, dass diese Räder sehr empfindlich sind und für ihn ungeeignet.
Außerdem habe er nicht um Erlaubnis gefragt und zudem ein eigenes, tolles
Rad. 11.4.10 12.4.10 In Wahrheit spielt er friedlich mit
den Nachbarkindern Lego oder fährt mit dem Rad. Auch das Rauchen liegt
schon Monate zurück und war ein einmaliges Abenteuer! Mit einem Mitschüler
hat er sich zwar geschlagen, aber nur deshalb, weil der ihn damit hänselte,
dass er sowieso nichts könne usw. - was er selbst allerdings auch zu anderen
sagt! In der Ensemble-Stunde musste er
ebenfalls aus der Klasse, weil er so störte, Wir essen aber dann doch in Ruhe
zu Mittag. Er beruhigt sich wieder, wird wieder der friedliche und brave Bube
und erledigt sehr brav sogar seine Hausaufgaben! Am Abend können wir dann in
Ruhe nochmals darüber reden und ich sage 13.4.10 Er hat Angst vor der Zugfahrt in
die Schule, weil er nun wegen seiner Verletzung in den der letzten zwei Monate
immer gefahren wurde. Dann fährt eraber doch mit Auf meine Ermahnung, heute in der
Schule aber friedlich zu sein, antwortet er, heute sei er sowieso brav, denn
heute habe er seine Lieblingsfächer (Zeichnen, Abends will er beten und bittet dabei
Gott darum, dass anderen Kinder nicht erfahren mögen, was er schon alles
so angestellt hat.( Im Religionsunterricht sei gesagt worden, beim Sterben sehe
man zuerst sein eigenes Leben wie einen Film ablaufen und dann das Leben seiner
Freunde??). Ich beruhige ihn, dass er nichts Schlimmeres angestellt habe, als
alle anderen Kinder auch! Er meint aber doch, dass er bei der Beichte den Pfarrer
angelogen habe und sei ganz schlimm! ( Er hatte sich nämlich eine Räubergeschichte
über sich selber ausgedacht, weil ihm nichts eingefallen war, das er beichten
könne). Ich beruhige ihn auch da, dass das nicht so schlimm sei, denn Gott
wisse ja sowieso alles von ihm und verzeihe ihm. 14.4.10 Auch das Frühstück verläuft
friedlich. Er bekommt aber ein bisschen Stress, weil er wieder mal trödelt. 26.4.10 Am letzten Montag ist in der Schule
ein Lehrer total ausgeflippt! Er schrie Max an, dass er ihn nicht mehr unterrichten
wolle und Max in die Sonderschule gehöre! Er erwähnte dabei auch die
Psychologin so laut, dass es die ganze Klasse durch die Türe hörte,
ihn die Kinder dann bei der Heimfahrt ausfragten und als dumm beschimpften.
Auslöser war, dass er während der Stunde bei einer Stillarbeit laut
mitgedacht hatte und auch sonst ständig am Reden war. Beim Aufzeigen rutschte
ihm dann der Stift aus der Hand und flog Richtung Tafel. Zuhause erzählt hat er dann
alles und weinte. Er wolle nicht mehr in diese Schule! Wir sprachen dann lange
darüber und er ging den Rest der Woche ohne Probleme in die Schule. Mir tut dieser Vorfall deshalb sehr
leid, weil Max zu Hause sehr viel ruhiger geworden ist, sehr liebevoll und rücksichtsvoll
mit uns umgeht und bei Problemen jetzt viel besser mit sich reden lässt!
Leider hat er inzwischen aber schon ein so schlechtes Image an der Schule, dass
von ihm auch bei Kleinigkeiten sofort das Schlimmste angenommen wird und ihm
niemand mehr glaubt. Die Gespräche mit den Lehrern
sind andererseits sehr schwierig! Erwarten sie doch, dass er nach den wenigen
Gesprächsstunden mit der Psychologin komplett anders sein müsse! Auch
mir wird in der Schule nicht geglaubt, dass er zu Hause inzwischen ein anderes
Kind ist! Die Psychologin hat mir jedoch zugesagt, ein Gespräch mit den
Lehrern zu führen und sie um Zeit und Geduld zu bitten. In der Freizeit ist er sehr friedlich
und spielt ohne Aggressionen, kommt pünktlich nach Hause und hält
sich an die Abmachungen. In letzter Zeit kommen sogar Mitschüler von ihm
zu uns und wollen mit Max spielen. Bislang hatte er als Spielgefährten
nur jüngere Kinder aus der Nachbarschaft! Dass er allerdings immer noch viel
zu wenig Selbstwertgefühl hat, zeigte ein Vorfall vom Wochende, als er
beim Voltigierturnier mit seinem Bruder am Buffet einen Kuchen kaufen wollte.
Moritz hatte die zwei Kuchenstücke
auch bezahlt, doch die Verkäuferin vergaß, auch Max seinen Kuchen
zu geben. Daraufhin kam er mit hängendem
Kopf zu mir und jammerte, keinen Kuchen bekommen zu haben und gemeinsam gingen
zum Kuchenstand. Die Dame erinnerte sich auch sofort, entschuldigte sich und
gab mir den Kuchen. Max hatte sich inzwischen aber im letzten Eck versteckt,
hinter dem Zelt und als ich ihm den Kuchen geben wollte, lehnte er ab. Jammerte
aber:" Immer werde ich vergessen! Die anderen nie" usw. . Daraufhin habe ich ihm erklärt,
das könne bei so vielen Menschen nun mal passieren und er brauche das doch
nur zu sagen! Auch ich sei schon oft übersehen worden! Aber er war so beleidigt, dass er
den Kuchen trotzdem nicht mehr nahm! Max wird lernen müssen, damit
umzugehen, dass er sich jahrelang aufgrund seiner Angst falsch verhalten hat!.
Er soll erkennen, dass Vertrauen erst wieder aufgebaut sein will! Vielleicht
kann er sich im offenen Gespräch in die Richtung auch erklären. Andere
sollen ruhig wissen, warum er so war! Um so mehr wird man ihm glauben und Nachsicht
üben. Damit wird er aber ohnehin klar kommen. Geben Sie ihm Zeit! 28.4.10 10.5.2010 Er ist wieder ängstlicher! Abend
traut er sich wieder nicht alleine in sein Zimmer, um schlafen zu gehen! Der
Bruder muss mit! Neulich nachts hat er sich wieder zu Moritz ins Bett geschlichen.
Als dieser bei der Oma übernachtete, bekam Max wegen einer Kleinigkeit
einen Wutanfall und schrie plötzlich: "Und keiner schläft heute
bei mir! - Ich muss alleine schlafen!" Woraufhin wir ihm zusagten, dass
wir da schon eine Lösung fänden. Er war dann ganz glücklich,
als er bei uns schlafen durfte! Ich glaube, er kann sich oft nicht
ausdrücken. Er will seine Angst aber auch nicht zugeben, weiß sich
allerdings aber auch keinen Rat, das anders auszudrücken als in diesen
Wutausbrüchen. Dadurch ist er bei den Hausaufgaben
insgesamt sehr gestresst! Beispielsweise schreibt er in Windeseile einen Merktext
ins Heft, schlägt es zu und sagt: "Fertig!" Wenn ich ihm dann
erkläre, dass er diesen Text nun aber auch verstehen und lernen soll, lässt
er darüber nicht mit sich reden. Er brauche das nicht! Der Lehrer habe
das nicht gesagt! Positiv ist allerdings, dass er sich
sehr genau an vereinbarte Zeiten hält, auch sofort anruft, wenn er irgendwo
ist, um uns zu sagen, wo er ist und um zu fragen, ob er noch bleiben darf. Gestern abend hatten wir allerdings
auch sehr nette Stunden! Wir hatten den gestrigen Tag getrennt
verbracht. Mein Mann hatte mit Max einen Ausflug gemacht, weil Moritz und ich
bei einem Voltigierturnier waren. Wir kamen ungefähr zur gleichen Zeit
nach Hause. Max wollte sofort wieder zum Nachbarn!
Da es aber schon später war, bat ich ihn, doch gleich rein zu kommen und
zu erzählen, was er alles mit Papa unternommen hatte. Er kam auch wirklich,
setzte sich zu mir und berichete mir ganz entspannt und eifrig von seinen Erlebnissen.
Dabei war er so richtig mit sich und der Welt zufrieden! Das wiederum hat mir so viel Kraft
gegeben, dass ich den heutigen Morgen, an dem er morgens wieder sehr übellaunig
und kaum aus dem Bett zu bringen war (vielleicht, weil er in der ersten Stunde
einen Lehrer hat, mit dem er gar nicht klar kommt) doch mit viel Humor und Ruhe
sehr gut gemeistert habe. Die Psychologin hatte sich bereit
erklärt, in der Schule mit den Lehrern zu reden und der Direktor berief
daraufhin eine eigene Sitzung ein. Alle Lehrer waren anwesend. Die Psychologin
sprach über ihre Arbeit, gab allgemeine Tipps für den Umgang mit schwierigen
Kindern und bat allgemein um Geduld und Zeit. Seither geht es etwas besser und
wir hoffen, dass es nicht mehr so eskaliert, wenn sich Max wieder mal daneben
benimmt. Er darf auch in der Musikschule und in der Klasse bleiben! (ihm war
der Rauswurf angedroht worden!) Ich war sehr froh, dass die Psychologin das
für ihn gemacht hat, denn mir ging allmählich die Kraft aus und ich
drang bei den Lehrern einfach nicht mehr durch. 2.6.10 Zu Hause hat er die letzten Tage
sogar hin und wieder vor sich hin gesungen und war überhaupt sehr zufrieden
und fröhlich! Auch bei der Psychologin war er am Freitag sehr aufgeschlossen
und arbeitete gut mit! Einen Abend allerdings war er sehr
frech zu seinem Papa, wollte nicht schlafen gehen und schoß ihm dann ein
Gummiband nach - woraufhin mein Mann, der nur schwer zornig wird, ihn ins Zimmer
schickte und hinter ihm die Türe zumachte. Nach einiger Zeit ging ich dann zu
ihm. Da hatte er sich selber - wenn auch nur ganz leicht - die Nase blutig geschlagen
und war sehr unzufrieden mit sich. Ich habe ihn dann getröstet und auch
mein Mann hat ihm noch Gute Nacht gesagt. Aber er war weiterhin frech und daher
schicke ich seinen Freund nach Hause! Nur mit Mühe ließ er sich
beruhigen! Immer wieder schrie er, er sei so dumm! Am liebsten würde er
nicht mehr leben und dass er seiner Familie nur Schlechtes bringe. Dabei tat
er so, als würde er ersticken und schlug sich selber mehrmals auf die Nase! Er ließ sich schließlich
auch umarmen und auskitzeln. 7.6.10 Max musste aber trotzdem für
die Matheschularbeit jeden Tag eine kurze Zeit lang üben. Er lernt auf
alle Fälle leichter! Schwierigkeiten hat er aber nach
wie vor, geduldig etwas zu machen oder einfach nur zuzuhören, wenn ich
ihm etwas nochmals erklären sollte. Dann wälzt er sich immer noch
auf dem Boden herum und schreit wie ein Kleinkind, weil er sich so darüber
ärgert, dass er nicht alles alleine kann! Diesmal hat er sich aber dann
doch schneller beruhigt und konnte wieder weitermachen. 19.6.10 Zuhause geht es sehr gut mit Max.
Bis auf wenige Ausnahmen benimmt er sich sehr gut und ist auch friedlich. Hin und wieder eskaliert es allerdings,
wenn es nicht nach seinen Wünschen geht. Beispielsweise musste er am Donnerstag
Abend mit mir in die Turnhalle fahren, da mein Mann Dienst hatte und wir ihn
nicht alleine zu Hause lassen wollten. Auch die Nachbarn, bei denen er manchmal
bleiben darf, wollten wir nicht fragen. Er schrie daraufhin fürchterlich,
wälzte sich auf dem Boden und war nur schwer ins Auto zu verfrachten. Während der Autofahrt habe ich
ihm aber dann erklärt, warum wir ihn nicht allein lassen wollen. Er hat
er ganz gut zugehört und war in der Turnhalle war er dann friedlich. Einer der Gründe war der, dass
er sich am Sonntag nicht an unsere Vereinbarungen gehalten hatte. Moritz und
ich mussten zu einem Voltigierturnier, Max wiederum war aber in der Kirche zum
Ministrieren eingeteilt und wollte unbedingt bei der Prozession mitgehen. Da
mein Mann arbeiten musste, sollte Max daher nach der Kirche zu meiner Schwägerin
und dort auf Papa warten. Daran hielt er sich nicht, sondern
ging einfach zu einer uns bekannten Familie, aß dort zu Mittag und überredete
die Mutter seines Freundes, ihn doch auf den Stummerberg zu Verwandten zu fahren.
Diese wiederum informierten dann meinen Mann, der natürlich schon beunruhigt
war, als er zu Hause nur eine leere Wohnuzng vorfand. Auch meine Schwägerin,
zu der er hatte gehen sollte, sorgte sich um ihn. Aber das ist typisch für Max.
Hat er sich etwas in den Kopf setzt, macht er es und ignoriert alle Anweisungen.
Dabei findet aber auch immer Mittel und Wege, sich seine Wünsche zu erfüllen.
Wir haben allerdings nicht mit ihm
geschimpft, sondern ihm erklärt, dass wir uns große Sorgen um ihn
gemacht hätten. In dieser Zeit fanden außerdem
einige Schularbeiten statt und er musste öfters zu Hause lernen. Da gab
es dann auch Streit, weil er fast nicht zum Lernen zu bewegen war. Zwei Mal
war auch nachts wieder das Bett nass! Er dachte die ganze Woche an seinen
Bruder und was der wohl gerade mache. Moritz brachte Max sogar ein Geschenk
von seiner Woche in Wien mit (Glippermasse zum Spielen und Kaugummi). Auch wenn
das im Alltag manchmal anders aussieht, hängen die beiden doch sehr aneinander. Moritz geht es wirklich sehr gut!
Er hat mir gerade völlig flüssig seine Erlebnisse während der
'Wienwoche' erzählt - und zwar nicht nur genaue Zeitangaben über Dauer
der Busfahrt, Ankunft usw., sondern auch Erlebnisse mit Mitschülern!!!
Außerdem hat er selbständig seine Koffer ausgepackt und alles wieder
an seine Platz geräumt. Ich bin sehr stolz auf ihn. Hinweis zur Pollenallergie
von dipl.rer.pol. Melhorn/Heilpraktiker: Die obige Frage ist ein guter Anlass,
mal wieder auf die, nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung zuverlässige
Möglichkeit einer homöopathischen Behandlung von Heuschnupfen
hinzuweisen. Besorgen Sie sich in Ihrer Apotheke
- wenn das dort Schwierigkeiten machen sollte, so wenden Sie sich an die 'Aptheke
Abtsgmünd'/Telefon 07366-6359/Fax: 07366-2685 - und bestellen Sie dort
10 g Nosode Pollen
C in 200 Golbuli Zusätzlich
bedarfsweise bei Reaktion auf die 'Frühblüher'
10 g Nosode Pollen
I in C 200 Globuli und bei Reaktion auf
die 'Spätblüher' 10 g Nosode II in
C 200 Globuli Davon bis zum
Abklingen der Beschwerden täglich 6 x 1 Streukügelchen -
aber nicht länger als 3 Wochen. Das reicht in der Regel für die übliche
Pollenplage der laufenden Saison! Selten ist eine Wiederholung erfoderlich!
Nur bei hartnackigen Allergien ist nach den zusätzlichen Pollen zu forschen
und diese können dann ebenfalls homöopathisch behandelt werden. Ich
habe fast nie einen therapeutischen Ausfall erlebt! Kosten belaufen sich auf
etwa 30 Euro! 29.6.10 Letzte Woche war ich
wieder bei seiner Lehrerin. Sie hatte mich bestellt, weil er sich wieder sehr
schlecht benommen habe. Als ich eine Woche später zum vereinbarten Termin
kam, wusste sie allerdings nichts mehr davon, dass sie mich bestellt hatte.
Ich habe mit ihm darüber
geredet und er erzählte mir, in der Werkstunde sei er von diesem Buben
als behindert und dumm beschimpft worden. Er habe versucht, das zu ignorieren,
was andere Kinder in der Klasse vor der Lehrerin auch bestätigt haben.
Nach der Stunde ging er dann zur Klassenlehrerin und hat sich bei ihr über
diesen Schüler beschwert. Sie hat daraufhin beide Kinder befragt und beidendann
eine Strafarbeit aufgegeben. Das wiederum hat Max so wütend gemacht, dass
dass er auf der anschließenden Heimfahrt den anderen Buben dann verhauen
hat. Solche Sachen kommen
leider öfter vor. Er hat auch zu Hause mehrmals gejammert, er werde ungerecht
behandelt, doch wenn ich die Lehrerin darauf anspreche, ist das immer alles
nicht wahr und Max ein Lügner. Zum Schluß hat sie aber dann doch
engeräumt, dass sie sicher auch Fehler mache und nicht genau wisse, was
vorfällt, da sie ja meist nicht selber anwesend sei. Mi Max kann ich aber
sehr gut über alles sprechen. Er ist sehr einsichtig und versucht auch,
etwas zu ändern. Die Lehrerin sagte mir
auch, dass er sich vor dieser besagten Woche (in dieser Zeit gab es mehrere
Prüfungen und er hatte sicherlich auch mehr Lernstress) aber sehr gut benommen
habe und die Mitschüler inzwischen öfters zu Max halten. Das hat er inzwischen
dann wirklich auch schon mehrmals gemacht!!! Am erstaunlichsten war, dass selbst
dann, wenn er sich in die Enge getrieben sah, er zwar geweint hat, aber nicht
wütend wurde! Etwas besser bekommen
wir es aber schon hin! Wir haben nämlich vereinbart, wenn er so ins Weinen
oder Blödeln kommt, geht er in sein Zimmer und bleibt dort allein, bis
er sich beruhigt hat und dann machen wir weiter. Die Hausaufgaben fallen
ihm jednfalls sehr schwer, weil er sich ja keine Zeit dafür nimmt. Und
wenn er den ganzen Nachmittag draußen oder im Schwimmbad war - dann hat
er trotzdem keine Zeit dafür, weil er ja nun noch zum Nachbarn muss oder
Fußball spielen usw.... 7.7.10 Da bei uns am Freitag
der letzte Schultag ist und die Musikhauptschule ein Musical aufführt,
hat Max keine Hausaufgaben mehr. Dafür aber täglich Aufführungen
- gestern sogar 3 Termine an einem Tag! Jede dauert ca. 1.5 Stunden und Max
spielt einen Löwen. Er hält wunderbar durch - kugelt als Löwe
am Bühnenrand herum und benimmt sich sehr brav!!! So lange bei einer Sache
mitzumachen, hätte er vor ein paar Monaten noch nicht geschafft! Eines Abends spielten
wir seit langem wieder mal Federball. Er war total geduldig! Obwohl es noch
nicht so gut funktioniert hat, ist er auch nicht zornig geworden, sondern spielte
fröhlich weiter. Außerdem spielt er mit seinem Bruder friedlich Fussball
oder hüpft Trampolin! Am nächsten Tag
ging es Moritz dann aber schon etwas besser und da er eine Hauptrolle in dem
Musical spielt, fuhr er in die Schule. Max protestierte beim Frühstück
dagegen, weil er Angst hatte, Moritz könne während der Aufführung
laut schreien und er müsse sich dann für ihn schämen. Es ist ihm auch noch
sehr wichtig, wie er gekleidet ist! Noch immer fürchtet er, wegen seiner
Kleidung ausgelacht zu werden. Genügt allerdings etwas seinem Geschmack,
zieht er andererseits alles an - selbst viel zu große, extrem auffällige
Badehosen, in denen er wirklich etwas komisch wirkt! Das findet er dann cool.
Bestehe ich dann auf einer anlassgemäßen Kleidung, gibt es endlos
Streit und endet mit Beschimpfungen und extrem blödem Benehmen. Beispielsweise
wollte er bei extremer Hitze seine schweren Skaterschuhe und dicke Socken anziehen.
Ich bestand aber auf luftigen Sandalen von der neuesten Mode und garantiert
nicht peinlich. Nach wie vor hält
er sich genauestens an vereinbarte Nach-Hause-Komm-Zeiten und ruft sofort an,
um Bescheid zu geben, wo er ist. Letze Woche erzählte
ein Mädchen in der Schule, dass sie alleine zu Hause war und einen komischen
Anruf bekommen hätte, ob ihre Eltern zu Hause seien, sie alleine sei und
wo sie wohne. Sie hat sich sehr geängstigt und in der Schule geweint. Daraufhin
musste Moritz 2 Nächte mit einer Matratze neben dem Bett von Max schlafen,
weil der Angst hatte! Eine Nacht hat er dann bei uns im Bett verbracht. Inzwischen
hat er das aber wieder vergessen und schläft nun wieder alleine in seinem
Bett. 28.7.10 Seit der letzten Einnahme
der Globuli ist Max wieder ruhiger und weniger rastlos. Allerdings plagen ihn
noch immer ziemlich schnell irgendwelche Ängste. Etwa Nachrichten einer
Fernsehsendung lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Außerdem zieht
Moritz bald in sein eigenes Zimmer und Max ist dann allein. Auch das macht ihm
zu schaffen. Damit Max sich nicht fürchte, schlief Moritz schon vor seinem
Bett auf dem Boden, anstatt in seinem oberen Stock des Stockbettes. Moritz tut
einfach alles für Simon! Letzte Woche machten
wir eine 2-tägige Bergtour und übernachteten auf einer Hütte.
Max war leicht dafür zu begeistern, wurde aber dann nervös, als ein
entgegenkommender Wanderer meinte, möglicherweise sei kein Schlafplatz
mehr in der Berghütte. Er lief daraufhin vor Aufregung fast den Berg hinauf.
Wir bekamen dann aber
sogar ein 4-Bett-Lager für uns alleine. Da war er selig! Er meinte sogar,
wir sollten uns zu Hause auch so ein Bett bauen, in dem die ganze Familie nebeneinander
schläft - da brauche er dann nie mehr Angst zu haben. Er traute sich auch
nur mit Moritz zum Duschen zu gehen. Alleine hätte er sich gefürchtet. Diese Woche machte
er bei einem Fußballcamp mit. Am ersten Tag, vor der Gruppeneinteilung,
war er so nervös, dass er ständig vor sich hingeschimpft hat: Er bereue,
sich angemeldet zu haben, der "Florian" sei ja so blöd ( sein
sehr guter Freund, der gerade erst letzte Woche noch bei uns übernachtet
hatte) und der Rucksack sei auch blöd und ohnehin alle Sachen usw.. In
Wirklichkeit hatte er Angst, größeren Kindern zugeteilt zu werden,
die ihn dann faulen oder ihm auf die Füße treten könnten. Ich
hatte aber schon bei der Anmeldung darum gebeten, dass er zu seinen Freunden
kommt. Am Abend war er dann ganz glücklich, alles war super gewesen und
es hat ihm gut gefallen! Er hat jetzt 3 Meerschweinchen
bekommen. Um die kümmert er sich rührend. Hat auch sofort reagiert,
als ich ihm klargemacht habe, dass die Tiere empfindlich sind und er aufpassen
muss, wenn er sie hochhebt usw. Er war sofort auch sehr vorsichtig mit ihnen.
Alle 2 Minuten baute er den Käfig um, um es noch schöner für
die Tiere zu machen. Er stand auch morgens extra früher auf, um den Käfig
auszumisten und um zu füttern - ohne murren. Bei der Bergtour bekam
er eine Fieberblase. Früher hatte er oft Fieberblasen - in letzter Zeit
aber überhaupt nicht mehr. Deshalb war ich einigermaßen überrascht.
Auffallend ist, dass
er sich in letzter Zeit fürchterlich ekeln kann. Beispielweise sträubt
er sich, sein Geschirr in den Geschirrspüler zu räumen, weil das so
eklig sei. Er würde auch nie aus einem Glas trinken, aus dem schon ein
anderes Familienmitglied getrunken hat (Bergflasche usw.) Das Hauptproblem sind
momentan also sicher seine Ängste! 11.8.10 Die Ängste haben
seit der letzten Einnahme wieder abgenommen. Er geht wieder alleine schlafen
und ist allgemein wieder ruhiger! 3 Tage war er krank,
hatte Halsschmerzen und war fürchterlich verschleimt. Ich habe ihm 2x Aconitum
gegeben. Sehr brav hat er Wasser getrunken und Zwiebeltee mit Honig. Danach
hat er sich schnell wieder erholt. Allerdings war 2 Nächte hintereinander
sein Bett nass. Ich habe ihn aber getröstet, dass das mit der Erkrankung
zusammenhänge. Anschließend fuhr
er mit mir zum Reitstall, begleitete mich überall hin und half mir auch
dort. Es ist einfach toll, so friedlich mit ihm zusammen sein zu können. 18.8.10 Max geht es soweit ganz
gut. Er ist gesund und genießt die Ferien. Sogar beim Üben gibt er
sich Mühe und macht brav mit. Leider war auch diese
Woche wieder einmal das Bett nass. Die Ängste sind aber nicht sehr schlimm.
Sonst kann ich momentan nichts Besonderes berichten. 10.9.10 Auch zu Hause hat er
diese Woche einmal eingenässt. Er zieht aber oft zu wenig Kleidung an,
obwohl es jetzt ja wieder kühler ist und daher verkühlt er sich auch
immer wieder mal. Auch wenn er nicht krank ist, hat dann am Morgen eine verstopfte
Nase. 26. September
2010 Ich schreibe Ihnen wieder, wie es
Max in der letzten Zeit ergangen ist. Seine Ängste wurden ebenfalls
sehr viel besser. Er überstand sogar den Wechsel von Moritz in ein neues
Zimmer sehr gut und dass er seither alleine schläft. Er meinte abends nur
anfangs einige Male, er wolle doch bei Moritz in dessen Zimmer schlafen, um
das mal auszuprobieren. Das konnten wir ihm dann aber ausreden. Wir haben außerdem
sein Stockbett sehr schön hergerichtet. Dadurch ist er jetzt sehr zufrieden
und geht nun auch jeden Tag ohne Angst schlafen! Mit Schulanfang begannen allerdings
wieder große Probleme! War er laut Lehrerin in den ersten Tagen noch sehr
entspannt und ruhig gewesen, ist er dann doch wieder sehr in die Rolle verfallen,
vor seinen Mitschülern den starken, obercoolen Supertypen zu spielen, der
vor nichts und niemanden Angst oder Respekt hat. Gleich in der zweiten Woche
musste ich deshalb in die Schule, weil er Mitschülerinnen ganz ordinär
angesprochen hatte. Als er von der Lehrerin deshalb eine Strafarbeit bekam,
tönte er: "Die kannst du dir selber machen". Auch zu Hause hat er sich nur langsam
beruhigt, wollte zwar vom Balkon springen, doch war ihm da der der Papa im Weg.
Daraufhin wollte er sich mit dem Küchenmesser umbringen, das wir ihm aber
abgenommen haben. Wir haben ihn dann wieder beruhigt und am Nachmittag ging
es dann wieder. Als ich ihm am Abend gute Nacht sagte,
fragte er kleinlaut: "Warum sagst du mir überhaupt noch gute Nacht?"
Daraufhin versicherte ich ihm, dass ich ihn immer gleich lieb habe! Ganz egal
was er anstelle. Dann sogar erst recht, denn meine Liebe habe ja mit seinem
Verhalten nichts zu tun. Da war er dann sehr zufrieden und schlief ruhig ein. Leider stiehlt er uns aber bei jeder
Gelegenheit Geld, weil er mit seinem Taschengeld nicht auskommt und nicht auf
etwas verzichten kann, das er sich den Kopf gesetzt hat. Wir reden dann zwar
mit ihm und versuchen zu erklären, dass wir das Geld wirklich dringend
für Lebensmittel und sonstige Kosten brauchen, aber am nächsten Tag
nimmt er bei sich bietender Gelegenheit wieder etwas! Verlange ich, dass er
das schnell wieder zurücklegen soll, macht er das dann auch. Er braucht
so viel Geld, weil er immer allen Nachbarskindern Süßigkeiten kaufen
will, obwohl wir ihm erklärten, dass man sich Freunde nicht kaufen kann.
Die Mütter beschweren sich dann bei mir, weil eben manches dicke Kind darunter
ist, das keine Schleckereien bekommen sollte! Seine Hausaufgaben erledigt er bis
jetzt sehr brav! Es darf nur nicht zu schwierig werden! Dann bekommt er sofort
Angst, dass er das nicht schaffen wird. Er ist auch sehr bemüht, alles
ordentlich zusammenzupacken. Die Strafarbeiten macht er immer besonders schön.
In Englisch ist das Verhältnis
zur neuen Lehrerin so eskaliert, dass er jetzt zu einem Lehrer versetzt wurde,
den wir privat sehr gut kennen. Er half schon Moritz in der Hauptschule viel.
Wir hoffen, das gelingt ihm nun auch bei Max, der ihn jedenfalls sehr gerne
hat. Außerdem ist er jetzt in dieser Gruppe der beste Schüler und
das gefällt Max auch sehr gut. Am Sonntag haben wir dann eine Wanderung
gemacht. Da hielt er die ganze Zeit meine Hand und lehnte sich an mich. Wir
haben uns abwechselnd Geschichten erzählt. In seiner Geschichte ging es
um ein Kind, das nur Unfug treibt und stiehlt und daher vom "Zillertalmandl"
geholt wird - eine richtige Räubergeschichte. Das Mandl hat aber zum Schluß
dann doch nicht gesiegt! Ein anderes Kind der Eltern sei nämlich gestorben
und zum Trost haben die Eltern dann ein neues Kind bekommen, brav wie ein Engel.
Ich habe ihm daraufhin gesagt, wenn
ich diese Mama wäre, wollte ich eigentlich kein Engerl haben, denn das
sei dann deshalb kein normales Kind,weil alle Kinder hin und wieder etwas anstellen. Max schläft derzeit sehr gut
und ist wieder trocken. Seine Stimmung wechselt. Gelegentlich erzählt aus der
Schule oder dem Nachhauseweg - wer was angestellt hat. Er selber ist nach seinen
Berichten aber nie beteiligt. Von der Schule sind keine Beschwerden
gekommen! Manchmal muß er aber aus der Klasse, weil er sehr stört. Nur auf Prüfungen lernen will
er nicht. Ich habe ihm dann gestern gesagt, dass es um seine Zukunft gehe und
dass es mir ab sofort egal sei, ob er lernt oder nicht, da er ja auch einen
einfacheren Beruf ausüben könne, wie z. B. Müllmann, da er ja
sowieso nicht soviel Geld brauche. Daraufhin nahm er sein Physikheft und hat
wirklich ernsthaft gelernt! Unverändert kann er auf nichts
verzichten. Obwohl wir einige Süßigkeiten im Haus haben und er jeden
Tag eine Kleinigkeit naschen darf, luchst er Moritz das Taschengeld ab, um sich
"Toffifee" zu kaufen. Leider gibt ihm der dauernd nach, weil er will,
dass Max "glücklich" ist. Auch lässt er sich durch Drohungen
einschüchtern, dass ihm Max etwas im Zimmer kaputt machen werde, wenn er
ihm nichts gibt. Wir haben wieder einmal ein ernsthaftes Gespräch mit beiden
Buben geführt und erklärt, warum es nicht gut ist, wenn Max auf nichts
verzichten will. Momentan halten sich beide an die Vereinbarung. Er selbst ist sehr empfindlich.
Wenn ihm etwas misslingt, weint er sehr schnell und verkriecht sich in einer
Ecke. Auch bleibt er am Abend keine 10 Minuten alleine im Haus, wenn ich mal
noch nicht da bin und Papa noch Dienst hat. Da geht er dann lieber zum Schwager
nach nebenan. 22.10.10 Momentan ist Max wieder sehr zugänglich
und verständig. Er hört besser zu, wenn wir ihm etwas erklären
und hält sich auch an Vereinbarungen. 19.11.10 Max geht es soweit recht gut. Das
Bett ist jetzt immer trocken! Die Ängste sind schon noch vorhanden, aber
nicht mehr so massiv. Er spricht jetzt darüber. In der Schule hat er bessere Noten
als letztes Jahr und ist auch ruhiger geworden. Er hat allerdings immer noch
Angst ausgelacht zu werden und die Kleidung ist ihm noch sehr wichtig - was
die anderen über ihn sagen werden usw. 29.11.10 Max geht es zur Zeit eigentlich ganz
gut. Er hat in Englisch in der Schularbeit eine 2 geschrieben! Auch sonst ist
er in der Schule viel ruhiger geworden und es gibt momentan keine Beschwerden
von Lehrern. Hin und wieder bekommt er sogar einen
Wutanfall, wenn ich darauf bestehe, dass er einen Anorak anziehen muss oder
wenn ich ihn an so alltägliche Sachen, wie "Zähneputzen"
erinnere. Allerdings beschränkt sich das inzwischen auf einen kurzen Ausbruch
und er versucht dann wieder zu schlichten, indem er entschuldigt und ist besonders
brav und lieb ist. 3.1.11 Sehr geehrter Herr Melhorn! Ich hoffe,
es geht Ihnen wieder gut. Hier ein neuer Bericht über Max. Max ist sehr viel ruhiger geworden.
Weihnachten konnten wir das erste Mal ohne Stress und Streiterei feiern. Er
war ganz entspannt und gut gelaunt. Sogar mit seiner Ziehharmonika gab es keinen
Stress. Er spielte ohne Geschrei freiwillig einige Stücke. Wenn auch nicht
ganz perfekt (er regt sich nämlich immer fürchterlich auf, wenn er
einen Fehler macht). Auch bei Oma und Opa verhielt er
sich mustergültig, beteiligte sich an den Gesprächen am Mittagstisch
und spielte friedlich mit seinem Geschenk. Die Woche davor hatte er Fieber
und war einen Tag lang krank. Danach war zwar seine Nase etwas verstopft und
er noch etwas schwächer, aber schon wieder nicht mehr im Bett zu halten.
Er ging sogar mit mir Langlaufen, da ich ihn nicht Skifahren lassen wollte.Dabei
musste er 'natürlich' die lange Runde laufen - nicht, wie von mir vorgeschlagen,
eine kleinere Strecke. Da wurde er dann schon müde. Am Montag darauf, hatte er dann mit
der Schule Skiwoche. Er schlief zu Hause - hatte aber jeden Tag Skikurs. Vor
dieser Woche war er so nervös, dass er beim Frühstück einen regelrechten
Hysterieanfall bekam. Ich gab ihm daraufhin Bachblüten-Notfalltropfen in
den Tee. Danach ging es dann einigermaßen. Er hatte schrecklich Angst
wegen seiner Schulkollegen, der Gruppeneinteilung usw. Am Abend kam er dann
ganz glücklich nach Hause. Außergewöhnliche Ereignisse,
besonders wenn es Schulveranstaltungen betrifft, werfen ihn noch immer aus der
Bahn. Sehr schlecht verkraftet er auch
Fernsehfilme. Er schaut zwar nicht sehr viel fern, aber vor ein paar Tagen wollte
er mit uns unbedingt "So weit die Füße tragen" schauen,
da ich das Buch gelesen und ihm daraus erzählt hatte. Ich wollte es ihm
ausreden, hatte aber keine Chance. Also saß er dann zwischen uns
und schaute auch den Film an. Obwohl wir ihm versicherten, dass alles gut ausgeht,
war er doch so nervös, dass er vor Aufregung regelrecht auf und nieder
hüpfte und schrie dabei, dass er die Spannung nicht mehr aushalte. Schlafen
gehen wollte er aber erst recht nicht und schlief nach dem Film folglich bei
uns, da er nicht allein in seinem Zimmer bleibenwollte. Hin und wieder ist auch nachts wieder
das Bett nass (das war aber auch schon vor dem Film so) und er kommt auch ab
und zu in der Nacht zu uns. Untertags ist er eigentlich recht
friedlich. Hin und wieder ärgert er nur seinen Bruder, der sich aber auch
sehr schwächlich präsentiert und sofort jammert, er könne sich
nicht wehren.Das ist allerdings nicht weiter schimm, da Simon die meiste Zeit
im Freien verbringt, Vormittags geht er Skiifahren und den Nachmittags verbringt
er mit Begeisterung auf dem Eislaufplatz, da er auf der Suche nach einer "Freundin"
ist. Zurzeit will er überhaupt nicht
frühstücken. Es schmeckt ihm am Morgen einfach nichts. Weder Müsli.
noch Brot (außer Weißbrot - und das gibt es nur sehr selten.), noch
Früchte! Wenigstens trinkt er Wasser und Kräutertee. Selen und Magnesium gebe ich ihm
jetzt immer am Abend vor dem Schlafengehen. An den Händen hat er wieder
sehr große Warzen. Allerdings müsste ich mir nochmal genaur ansehen,
auf welcher Hand und wieviele. Wir waren vor Weihnachten bei der
Quantenmessung und da waren seine Ergebnisse sehr gut. Anscheinend auffallend
besser, als vor einem Jahr. Nur die Galle war nicht ganz in Ordnung. 7.1.11 Lieber Herr Melhorn! Ich glaube, dass Max schon noch Hilfe
für sein Selbstwertgefühl braucht. Es ist sicher schon viel besser
geworden, aber nach wie vor hat er am meisten Probleme in der Schule mit seinen
Mitschülern und nimmt Neckereien gegen seine Person noch sehr ernst. Die Kleidung ist ihm sehr wichtig,
damit er ja nicht negativ auffällt. Er lässt sich sofort verunsichern.
Wenn ihm etwas gefällt, aber die Mitschüler eine blöde Bemerkung
machen, dann kann er es auch nicht mehr anziehen. Momentan ist er sehr "verliebt".
Beim Eislaufen hat er eine Freundin gefunden. Jetzt parfümiert er sich
und geht freiwillig duschen. Er zeichnet für sie Bilder und nimmt die ganze
Sache sehr ernst. Das Magnesium gebe ich ihm jetzt
regelmäßig am Abend. Seither ist er jetzt auch wieder trocken in
der Nacht. Das Einnässen ist auch immer eher phasenweise und eher bei aufnehmenden
Mond. Dann ist er ein paar Nächte hintereinander nass und danach ist wieder
Ruhe.Das ärgert ihn selber sehr und ich muss ihn dann trösten, dass
das halt hin und wieder passieren könne. Jedenfalls zieht er sich jetzt
von selber wärmer an, da ich ihm auch gesagt habe, dass zu kalte Füße
sehr schlecht für ihn seien. Das ganze Problem ist aber dennoch sehr viel
besser geworden, als noch vor einem Jahr. 22.1.11 Mit dem Mondwechsel war von einer
Nacht auf die anderen Schluß mit dem Einnässen! Seither ist er wieder
trocken. Aber er war auch sonst sehr geladen.
Die letzte Woche hatte er eine Schularbeit nach der Anderen, war aber leider
nur sehr schwer zum Üben zu motivieren. Ich konnte ihn nur mit Mühe
und Not an die Hefte bringen. Sein ganzes Leben sei fürchterlich. Er müsse
immer nur lernen und so weiter.... Dabei hatte er genügend Pausen an der
frischen Luft und die Lerneinheiten waren - ohne sein Geschrei und Protestieren
- sehr kurz. Leider läuft es meistens so
ab: 1/2 Stunde jammern, schreien, auf dem Boden wälzen und toben. Danach
ist er dann total fertig - und das Lernen von ca. 10 - 15 Minuten geht dann
auch nicht mehr wirklich. Er hat wieder sehr wenig Vertrauen
in sich selbst und bei der kleinsten Schwierigkeit - wenn er etwas nicht versteht
- geht das Theater los. Er kann dann auch keinen Erklärungen zuhören,
weil er sich so ärgert! Er wollte schließlich auch die Einnahme de
Globuli verweigern - als Druckmittel, damit er nicht lernen braucht. Am Anfang einer Einnahme wurde ihm
manchmal schwindlig.Mehrfach hat er bei solchen Heulausbrüchen auch die
Brust gehalten und "mein Herz" gejammert. Außerdem jammert er
in letzter Zeit, dass er nicht richtig atmen könne - "Ich glaube,
ich habe Asthma" sagt er dann immer. Bei der Klassenlehrerin war ich auch
letzte Woche, da er ständig alle Unterschriften und sonstigen Mittleilungen
vergessen hat und auch eher frech ist. Sie meinte aber, dass er insgesamt viel
besser geworden sei: "Er ist jetzt nicht mehr gestört", meinte
sie, wobei sie sich danach mehrmals entschuldigte, diesen Ausdruck gebraucht
zu haben. Aber ich weiß, was sie meint und bin froh, wenn sie eine deutliche
Besserung erkennt. Sein "frech sein" schreibt sie jetzt eher der Pubertät
zu. Ich vermute halt, dass er mit dem Wechsel von Ferien - Freiheit - Spaß
auf der Schule und noch zusätzlich mit den ganzen Prüfungen überfordert
war. Beim Einkaufen haben wir mehrere
Schulkollegen von ihm getroffen. Darunter auch sein ehemaliger 'Erzfeind' -
mit dem hat er sich regelmäßig gehauen. Alle Kinder haben sehr positiv
und freundlich auf ihn reagiert und da wir an der Kasse gemeinsam länger
warten mussten, erzählten sie mir, dass es ohne Max in der Klasse total
langweilig wäre. Sie mögen seine Späße. Leider sind diese
Späße bei den Lehrern weniger beliebt und er muss dann halt Strafarbeiten
schreiben."Das macht er doch gerne", meinte da ein Mädchen! Max
war es nicht so recht, dass sie seine Schandtaten vor mir ausplauderte. Mit seine Freunden hatte er aber
doch einige Schwierigkeiten, denn in der Klasse snd 2 Buben aus unserem Ort
und die Freundschaft zwischen den Dreien wechselt immer. Max ist dann manchmal
eifersüchtig, wenn sich sein Freund mit dem anderen Buben trifft usw. "Mich
mögen sie ja sowieso nicht" jammert er dann. 2.2.11 Letzte Woche hat auch ihn ein Infekt
erwischt. Er hat aber nur Schnupfen und Husten, der auch schon wieder besser
wird. Eine Fieberblase hat er gestern bekommen. Er frühstückt jetzt auch
wieder brav. Er isst sogar eine Scheibe selber gebackenes Vollkornbrot, was
er vorher komplett verweigert hat. 24.2.2011 Simon geht es momentan sehr gut.
Er ist in der Nacht durchaus trocken - egal wieviel und wann er am Abend getrunken
hat. Mit den Ängsten geht es auch
ganz gut. Hin und wieder überfällt es ihn. Dann traut er sich nicht
im Dunklen auf den Balkon, um seine Meerschweinchen zu versorgen oder Ähnliches.
Hauptsächlich hat er im Dunkeln Angst! Schlafen geht er aber jetzt sehr
ruhig und gelassen - er ist ja jetzt alleine im Zimmer. Wir lassen die Tür
offen und er kann uns im Nebenzimmer hören.
![]()
letzte Aktualisierung:
2.2.2011
Bundesdeutsche Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz
Kommentar
zum Thema Impfen in der BRD
am Beispiel des 'Impfschadenfalles Nancy'!
http://melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm
http://www.melhorn.de/Dummheit.htm
Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag!
Ärztliche und behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Cynthia.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung
Johanna.htm
Gleichsam als Vermächtnis der kleinen Johanna
- mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Mutter -
der Brief vom 1.06.2010
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Chantal.htm
5. Der Impfschadenfall Jana
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Jana.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Moritz
.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Max.htm![]()
![]()
das adoptiert worden war
und Jahre später homöopathisch behandelt wurde.
von dipl.er.pol.
Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker
Beide Kinder sind
von denselben Adoptiveltern angenommen worden und natürlich sind die Namen
fiktiv, um ihre Daten nicht dem Internet preiszugeben.
Max hat Bedenken, die Globuli zu nehmen. Der Herr Melhorn könnte ein böser
Mensch sein und ihn vergiften wollen! Fragt, ob er daran sterben könne!
Nimmt dann aber alles ohne Probleme ein.
In der Nacht von Mo auf Di 2x aufgewacht (12.00 u. 3.00) und hatte Angst : Das
Licht im Gang musste eingeschaltet bleiben!
Mittags isst er normal. Bei der Hausaufgabe verfällt er aber wieder ins
Jammern und ist relativ schwer dazu zu bewegen anzufangen. Bekommt einen Wutanfall,
als er etwas nochmals schreiben muss, das ihm misslungen war, klagt danach über
Kopfweh, spielt aber draußen mit den Nachbarkindern.
Am Abend ist er ruhig und friedlich.
Schläft die Nacht durch und ist am Morgen trocken.
Heute musste ich wegen Max wieder mal in die Schule, da er sich, so die Lehrerin
im Telefonat vom Freitag, fürchterlich benimmt, andere Kinder anrempelt,
den Unterrricht stört, frech ist usw.. Die Lehrerin werde ich bitten, ihn
in den nächsten Tagen zu beobachten, ob er sich durch die Globuli vielleicht
ändert.
Er ist tatsächlich friedlicher als sonst! Hat weniger Wutanfälle und
die auch nur noch wegen der Hausaufgaben ( hat wie immer keine Zeit dafür,
weil sie ihm zu lange dauern. Der kleinste, auch unwichtige Fehler macht ihn
dann ungeduldig und ärgerlich.)
In der Schule hat er am Donnerstag "nur" nach jemand gespuckt, der
ihn blöd angeredet hatte, anstatt ihn zu verhauen. Dafür musste er
dann zwar die Treppe reinigen, aber ich habe seine 'Zurückhaltung' bereits
als Fortschritt angesehen!
Sein Bett bleibt seit dem zweiten Einnahmetag der Globuli trocken! Auch ärgert
er seinen Bruder nur noch, wenn er neidisch auf ihn ist, etwa weil Moritz Freunde
besucht oder anruft und er dann nicht mit darf.
Am Freitag wurden bei Max beide Gipse entfernt. Die Knochen seien sehr gut verheilt!
Allerdings müssen ihm - wiederum in Vollnarkose - in absehbarer Zeit noch
die Stifte entfernt werden. Wieder wird er dann eine Nacht im Krankenhaus verbringen
müssen und hat davor etwas Angst, nochmals alleine eine Nacht im Krankenhaus
zu verbringen. Vor der OP selber natürlich auch! Nach einem weiteren halben
Jahr sollen dann auch noch die Schrauben entfernt werden!
Er kann aber jetzt schon fast schmerzfrei gehen. Wir massieren ihm die Füße
mit Johanniskrautöl.
Seit Montag nimmt er nun die zweite Lieferung Globuli ein!
Außerdem ist er seit einigen Tagen etwas eifersüchtig auf seinen
Bruder. (Beide werden nach unserem Gefühl zwar gleich behandelt, aber alterbedingt
bestehen doch einige Unterschiede.)
Seine Wutanfälle sind selten geworden und beschränken sich auf Fälle
von Eifersucht oder auf Hausaufgaben, die er nicht schafft, weil er sich in
solchen Augenblicken nichts erklären lässt. Das dauert ihm dann zu
lange.Er schreit daher dazwischen und hört nicht zu. Sein Unvermögen
lässt ihn aber wiederum über sich selbst verzweifeln, er bekommt einen
Wutanfall - und dann erst hört er zu!
Am Dienstag vormittag hatte er Bauchschmerzen, hat aber nachher nichts mehr
gesagt.
Wir sind dahinter gekommen, dass er in der Schule andere Schüler deshalb
schlägt, weil er Angst vor ihnen hat!
19.3.10
Hallo Frau xxxxxx,
Danke für die schnelle Antwort.
Als er mit 3 Jahren zu uns kam, war er zunächst trocken. Er schlief zu
der Zeit aber nicht durch, sondern kam nachts mehrmals nachschauen, ob wir noch
da sind und schlich danach wieder ins Bett zurück.
Es machte ihm auch nichts aus, eingenässt herumzulaufen! Ständig musste
ich ihn kontrollieren und neu anziehen! Von selber wäre er nicht gekommen!
Vielmehr war dann immer sehr zornig darüber, vom Spielen weggeholt zu werden.
Am meisten fürchtet er sich vor der Dunkelheit! Er wagt nicht, alleine
in einen anderen Raum gehen, selbst wenn die ganze Familie im Wohnzimmer versammelt
ist, die Türen offen sind und er uns sehen kann!
Er verträgt auch Fernsehen nur schlecht - selbst Kinderfilme wie 'Wickie
und die starken Männer oder ähnliches! Wildere Filme sehen beide Kinder
ohnehin nicht! Jedenfalls nicht zu Hause. Hat er jedoch bei Nachbarn mal einen
spannenderen Film gesehen, verstärkt sich seine Angst sofort!
Nach seiner Lehrerin war Max in der Schule vor dieser OP viel ruhiger.
Sie hat mich von sich aus darauf angesprochen!
Außerdem ist er eifersüchtig auf seinen Bruder! Fühlt sich benachteiligt.
Ohne Schule und Schulaufgaben geht es ihm meistens gut.
7. April: Als wir nach dem Fädenziehen auf dem
Parkplatz stehen und ich mich nur einige Meter von ihm entferne, bekommt er
plötzlich Angst und schreit laut nach mir, weio er fürchtet, entführt
zu werden!
8. April: Er kommt von der Schule nach Hause und soll nach einer nur kurzen
Pause seine Hausaufgaben machen, da ich am Abend weg muss, ihm dann nicht
mehr helfen kann und Papa arbeiten muss. Das will er aber nicht, schreit und
bekommt Wutanfälle, weil er nach draußen will,um zu spielen. Dabei
ist die Aufgabe nur kurz und danach könnte er sofort raus!
Englischaufgabe - und die wiederum so toll, dass er dafür dann sogar ein
Plus bekommt.
9. April:
Bei der Psychologin schaltet er auf stur und will nicht mitarbeiten. Macht aber
dann doch mit und einen Plan für die Hausaufgaben. Dabei kaspert er fröhlich
herum!
Am Samstag macht er in einem unbeobachteten Moment dasselbe aber wieder, muss
dann im Haus bleiben und für mich einige Arbeiten erledigen, anstatt
nochmals rauszudürfen. Zuerst bekommt er einen Wutanfall, schimpft dann
mit sich, dass er so dumm ist und wieder nicht folgsam war, dann beruhigt er
sich aber und erledigt alle Arbeiten brav. Daraufhin darf er wieder raus.
Er will nicht in die Kirche und schreit deshalb durch die Gegend. Beim Frühstück
beruhigt er sich aber dann und geht doch ohne Protest mit. Nachmittags ist
er sehr brav und vernünftig, obwohl ihm eine Bekannte versprach, er dürfe
mit ihr Minimotocross fahren, sich diese dann aber nicht starten lässt.
Er sagt mir immer, wo er hingeht und ist sehr höflich und nett.
Unser Wecker funktioniert nicht! Wir sind spät dran, aber es reicht noch,
pünktlich in die Schule zu kommen - nur eben ohne unsere gemütliche
Aufwachphase! Ich bleibe ruhig, doch Max reagiert sehr ungehalten und fühlt
sich gestresst. Nur mit Mühe und Not wird er fertig.
Zwei Lehrer rufen an. Simon benehme sich während des Unterrichts unmöglich!
Er
schreie durch die Klasse, beschimpfe andere Mitschüler, wolle auffallen
und
protze damit, dass er in der Freizeit raucht und sich prügelt.
dass der Lehrer keinen Unterricht mehr halten konnte.(er kaspert und protzt
vor der Klasse).
Bei einem Gespräch mit der Lehrerin tut er dann so, als sei ihm alles egal
und ich muss ihn abholen. Bei mir im Auto sieht er dann meine Aufregung und
will sich umbringen!
ihm, dass er so, wie er ist, eigentlich toll sei und sich daher auch nicht zu
verstellen brauche. Er soll einfach er selber sein! Damit ist er ganz zufrieden
und nimmt sich
fest vor, sich zukünftig nicht mehr so aufzuführen!
Er ist morgens etwas launisch, weil er eine kleine Entzündung im Mund hat
und ihm auch das Frühstück nicht schmeckt. Er trödelt herum und
wird nur mit Mühe fertig,
dem Zug und alles geht gut!
> Werken, GW) und nur ein Hauptfach.
Er wacht sehr friedlich auf. Irgendwie kommt das Gespräch dann auf den
Krieg und er will alle mir bekannten Leute aufgezählt bekommen, die in
einem Krieg waren und verletzt wurden.
Max war danach total fertig und dem Weinen nahe. Seine Klassenlehrerin tröstete
ihn daraufhin.
Noch immer muss er zu den Hausaufgaben ziemlich gedrängt werden und ist
dann auch sehr ungeduldig. Alles dauert ihm dann zu lange, weil er will raus
will. Dadurch ist er wiederum so nervös, dass er dann erst recht Fehler
macht, wodurch es noch länger dauert!. Trotz seines festen Planes, der
täglich genau regelt, wann er eine Aufgabe erledigt haben soll und der
ihm auch sonst sehr hilft! Besonders an Tagen, wo er die Aufgabe relativ bald
nach der Schule machen soll, ist damit jedoch weiterhin überfordert. Das
lässt sich dann familiär aber leider nicht anders regeln, da er schließlich
unsere Hilfe benötigt.
Soll er etwas gegen seinen Willen machen, wird er weiterhin sehr wütend,
droht damit wegzulaufen und dass er es nicht machen wird. Alle Aufforderungen
und Argumente, warum das so ist, nützen dann nichts! Er läuft trotzig
sogar vor das Haus, kommt nach einiger Zeit aber doch weinend zurück und
jammert dann, sein Leben sei gar nicht gut.
26.4.10
Sehr geehrte Frau xxxx,
Vielen Dank für ihre Antwort. Ich glaube auch, dass sich bei Max alles
einpendeln wird. Seine Ängste sind wirklich sehr viel weniger geworden!
Auch ist er jetzt in der Nacht wirklich trocken! Ich hoffe, dass ihm auch die
Lehrer Zeit geben und Geduld haben. Am Freitag spricht die Psychologin mit allen
Lehrern und gibt ihnen Tipps.
Letzte Woche war Max zu Hause wieder etwas schwierig.
Außerdem ist er wieder ziemlich ungeduldig bei den Schulaufgaben! Sofort
will er wieder raus zu seinem Freund! Auch wenn er nach der Schule ein paar
Stunden draußen war und dann zum vereinbarten Zeitpunkt diese Aufgaben
erledigt, will er danach wieder zum Nachbarn.
Sehr schwierig wird er allerdings, wenn wir ihm etwas nicht erlauben! Erst fragt
er hundert Mal nach, ob er nicht doch darf und alle Erklärungen, warum
das jetzt nicht möglich ist, nutzen dann nichts! Erst droht er uns alles
Mögliche an, dann folgt ein gewaltiger Wutanfall und er randaliert dann
richtig! Schlägt beispielsweise gegen Türen, wirft sein Rad durch
die Gegend oder dergleichen! Zum Schluß weint er dann allerdings und will
sich umbringen, weil sein Leben furchtbar sei und er zu nichts nutze!
Auch in der Schule ist jetzt einiges geklärt!
Letzte Woche ging es Max wieder sehr gut! Er machte die Hausaufgaben
recht zufriedenstellend! Auch bei Oma war er einen Tag und dort sehr brav.
Auch gestern hatte er einen Wutanfall! Ausgelöst dadurch, dass ein Freund
früher kam als verabredet und er mit der Schulaufgabe noch nicht fertig
war. Als ich sie mit ihn noch fertig machen wollte, beschimpfte er mich! Daraufhin
warnte ich ihn! Sollte er nicht aufhören und sich weiterhin nicht anständig
benehmen, würde ich den Freund wieder nach Hause schicken.
Daraufhin schrie und weinte er, schlug um sich, trat mit dem Fuß auf seinen,
mühsam, drei Tage lang zusammengebauten Legolastwagen und suchte anschließend
einen Strick, um sich jetzt umzubringen!
Ich versicherte ihm daaufhin, dass das nicht wahr sei. Wir hätten ihn sehr
lieb und würden ihn auch sehr vermissen, wenn er fort gehe! Trotzdem müsse
er sich aber anständig benehmen!
Eine halbe Stunde später war er dann ganz ruhig, machte mit mir friedlich
die Hausaufgabe fertig und alles war wieder in Ordnung!
Heute ist er sogar sehr fröhlich und will immer wieder von mir ausgekitzelt
werden.
Ich bin aber doch beunruhigt, dass er sich selber verletzt und mit Selbsttötung
droht.
Wenn etwas gegen seinen Willen geht - selbst wenn wir ihm den Grund erklären!
- schreit er immer sofort los, bettelt zunächst herum und bekommt schließlich
einen Wutanfall.
Inzwischen haben wir wieder sehr gute Tage gehabt! Es waren ja 4 Tage schulfrei.
Am Samstag machten wir eine Wanderung auf eine Berghütte. Er ging ganz
begeistert mit, benahm sich sehr gut und war friedlich zu uns und seinem Bruder.
Leider hat er aber tatsächlich etwas Pollenallergie - nicht sehr stark,
aber doch eindeutig. Am Sonntag war er nämlich beim Schwager bei der Heuernte
dabei und musste öfters niesen und die Augen juckten ihm.
In der Schule war er in der letzten Zeit wieder sehr laut, auffällig und
frech. Die Lehrerin rief bei mir an, dass er vorher einige Zeit lang sehr angenehm
war und sich gut verhalten hätte, jetzt aber wieder ständig den Unterricht
störe und mit Mitschülern streite.
Wenn ich dann mit ihm darüber rede, behaupet er meist, unschuldig zu sein
und ungerecht behandelt zu werden. Oder er gibt sein schlechtes Benehmen zu,
begründet es aber damit, dass ein Mitschüler dann lacht, wenn er frech
zu der Lehrerin isgt und er sich 'cool' vorkommt. Vor der Lehrerin spielt er
den wilden Kerl, dem alles egal ist.
Als er diese Woche aber alleine im Zimmer schlafen sollte, weil sein Bruder
mit der Schule eine Woche nach Wien gefahren ist, jammerte er aber und wollte
bei uns schlafen. Er schaffte es dann aber doch alleine zu schlafen - mit Nachtlicht
am Gang, Gute-Nacht-Geschichte, Beruhigungs-CD und einer Menge Stofftiere. Er
war dann sehr stolz auf sich. Das Bett blieb auch trocken!
Aber auch Max macht mir sehr viel Freude! Wenn wir gemeinsam unterwegs sind,
ist er sehr umgänglich und lieb geworden und ich hoffe, dass er seine Probleme
in der Schule und der Klassengemeinschaft auch noch in den Griff kriegt. Am
9. Juli endet sein 1. Hauptschuljahr und dann beginnen die 2-monatigen Sommerferien.
Bis zum Herbst hat er dann ja wieder einige Zeit, sich weiter zu entwickeln.
In eigener Sache noch eine Frage wegen meiner Pollenallergie: Da heuer nur wenige
schöne Tage waren und die 1. Heuernte schon fast abgeschossen, ist auch
die Allergie nicht mehr stark. Die mir von Ihnen geschickten Globuli nahm ich
fleißig und die Gräserpollen in der Potenz C 200 noch zusätzlich.
An Schönwettertagen habe ich die Pollesallergie nur leicht gespürt.
Soll ich diese Gräserpollen jetzt noch länger weiternehmen oder erst
wieder im Frühjahr nächstes Jahr bezw nur, wenn ich die Allergie spüre?![]()
![]()
Inzwischen benimmt er sich wieder besser. Sie berichtete mir aber, dass er in
der Woche zuvor ständig die Mitschüler angestänkert und einen
Buben im Zug verhauen habe.
Ich finde ja, dass er einen gewaltigen Fortschritt insofern gemacht hat, als
er nicht gleich zugeschlagen hatte. Nur schade, dass eine Lehrerin, die in dieser
Stunde nicht mal anwesend war, einfach eine Strafarbeit verteilt, anstatt ihm
zu glauben, nachdem auch die anderen Kinder zu Max gestanden sind.
Allerdings habe er einen fürchterlichen Wortschatz und ich solle das ändern.
Leider haben aber alle Kinder in der Schule untereinander diese fürchterliche
Ausdrucksweise. Zu Hause ist er inzwischen allerdings sehr höflich und
verwendet keine Schimpfwörter mehr - außer er hat einen Wutanfall.
Seine Wutanfälle wurden sehr viel weniger! Beim letzten Mal habe ich dann
klipp und klar zu ihm gesagt, dass er nicht herumzuschreien und zu wüten
brauche, denn er sei kein Baby mehr und könne sprechen. Danach habe ich
ihm erklärt, dass er mit diesem Verhalten überhaupt nichts erreichet
und es besser sei, mit mir zu verhandeln.
Sehr freue ich mich auch darüber, dass er sich seit seinem heimlich und
eigenständig organisierten Ausflug auf den Stummerberg nun genauestens
an die vorgegebenen Nachhausekomm-Zeiten hält und sofort anruft, wo er
ist und ob er vielleicht noch etwas länger bleiben darf. Gestern hat er
3 Minuten nach der vereinbarten Zeit zu Hause angerufen und sich entschuldigt,
dass er zu spät sei - er komme sofort!!! Ich habe ihn sehr gelobt. Das
zeigt einfach, dass er unsere Erklärungen und Begründungen besser
annimmt und aus seinen Fehlern lernt.
Bei den Hausaufgaben brauchen wir beide allerdings noch Zeit. Noch immer kommt
er sehr leicht in Panik, wenn er etwas nicht selbständig erledigen kann,
wobei ich dann leider wieder an die früheren Szenen denke und nervös
werde.
An Wochenenden, bei Freizeitbeschäftigungen ist es aber einfach herrrlich
mit ihm! Da ist er jetzt ein ganz normaler Bub! Wir können richtig Spaß
miteinander haben. Er ist jetzt viel zugänglicher und immer öfter
ein richtiger Schmuser.
Also vielen Dank inzwischen.
Natürlich hat er, wenn er dann nach Hause kommt, ziemlichen Stress damit,
alle Freunde abzuklappern, versäumte Freizeitbeschäftigungen nachzuholen,
nach 20.00 Uhr außerdem noch draußen mit Papa Fussball spielen oder
Ähnliches.
Am Montag Morgen konnte sich Moritz fast nicht mehr bewegen, da er einen Hexenschuß
im Genick hatte. Als ich ihm aus dem Bett half und er dabei vor Schmerzen laut
schrie, hat Max fürchterlich geweint und mit mir geschimpft, dass ich sofort
aufhören solle! Ich brächte Moritz ja um! So mitfühlend war er!
Er bekommt jetzt Smilys für das Wassertrinken - bei einer bestimmten Anzahl
gibt es dann eine kleine Belohnung. Das funktioniert ganz gut und er trinkt
jetzt wieder mehr.
Morgens ist er etwas schwer aus dem Bett zu bekommen und meist schlecht gelaunt.
Aber das wird warscheinlich mit dem Schulschluß und den Musical-Anstrengungen
zusammenhängen.
Wutanfälle bekommt er wirklich nur noch, wenn er seinen Willen nicht durchsetzen
kann und vor etwas Angst hat.
Alles in Allem überwiegen aber die positiven Momente und wir sind sehr
glücklich, dass sich etwa ändert.
Außerdem kommandiert er Moritz wieder herum wie ein Feldwebel. Dabei erfüllt
ihm der fast jeden Wunsch! Bekommt er aber seinen Willen nicht - z. B., weil
Moritz nach der 7-stündigen Wanderung nicht mehr Trampolinhüpfen will
- droht er ihm Schläge an. Moritz hat jedoch solche Angst vor ihm, dass
er sich nicht zu wehren traut, obwohl er viel größer, älter
und stärker ist! Besonders gerne macht Max das natürlich vor seinen
Freunden, damit die sehen, was für ein Kerl er ist.
Wenn es Streit mit mir gibt, versucht er allerdings immer einzulenken und sich
wieder zu versöhnen. Dann sieht er auch seine Fehler ein und verspricht,
es nächstes Mal anders zu machen.
Am Freitag, den 30. Juli hatte er Abends plötzlich Fieber. Er war die Woche
zuvor mit dem Fussballcamp schwimmen, obwohl die Temperaturen nicht wirklich
schwimmtauglich waren. Zuerst tauchten Fieberblasen auf, dann hatte er 38,9
Fieber.
Weiterhin ist er viel vernünftiger als früher und bei bei Problemen
kann ich sehr gut mit ihm reden.
Gestern waren wir bei Oma und Opa im Garten. Er arbeitete sehr fleißig
mit, nachdem ich ihm erklärt habe, dass die beiden nun schon älter
sind und die viele Arbeit - die sie all die Jahre für uns taten - nun nicht
mehr machen können, sondern nun wir helfen müssen.
Auch die Psychologin ist begeistert, wie gut sie mit ihm reden kann und wie
entspannt er momentan ist.
Natürlich tragen wohl auch die Ferien dazu bei. Aber auf meine vorsichtige
Ankündigung, dass es gut wäre, wenn er die letzten Wochen vor Schulbeginn
doch jeden Tag auch ein bisschen üben würde, hat er ebenfalls ganz
gelassen reagiert.
Letzten Samstag waren wir beim Musikfest in unsrem Dorf. Am nächsten Tag
ist ihm das so vorgekommen: "Jeder hat mich gestern gelobt".
Seine Meerschweinchen versorgt er ganz allein! Ich brauche ihn auch nicht mehr
zu erinnern!
Ob es schon an der Zeit ist, die Therapie zu beenden, weiß ich nicht,denn
ich bin mir noch nicht sicher, ob sein jetziges Verhalten im Schulstress anhält.
Sie sagen mir sicher, wenn sie den Eindruck haben, dass es genug ist.
Entschuldigen sie, dass die Berichte so verspätet kommen. Ich bin in den
Ferien immer ziemlich ohne Rythmus und Arbeit ist immer genug. Die Globuli schaffe
ich auch in den Ferien nicht öfter als 4x zu geben - deshalb reichen sie
meistens über eine Woche. Entweder ist er irgendwo unterwegs oder er isst
gerade!
Entschulidgen Sie, dass ich schon wieder so spät mit dem Bericht für
Max bin. Ich bin zwar "nur" Hausfrau, habe aber trotzdem sehr viel
zu tun, da wir einen riesigen Garten haben (14 Bäume) und momentan das
ganze Obst sehr viel Arbeit macht.Es liegt nur an meinem Arbeitsstress. Ich
möchte unbedingt noch weitermachen!
Max geht es mit seinen Ängsten sehr viel besser. Er geht jetzt sogar ohne
zu jammern alleine schlafen und hat sich vor ein paar Tagen sogar alleine in
den Keller getraut. Auch die Urlaubsreise hat ihn viel weniger gestresst als
früher. Ganz kurz war er vor dem Flug ein bisschen nervös. Er hat
dann aber eine Flasche Wasser ausgetrunken und Notfalltropfen genommen. Danach
war er ganz ruhig und gelassen. Allerdings musste er dann dauernd aufs Klo.
Im Urlaub war auch 2x das Bett nass. Allerdings hat er auch sehr viele kohlensäurehältige
Getränke getrunken. Davon ist er leider nur sehr schwer fernzuhalten. Zu
Hause haben wir diese Sachen nicht - deshalb ist es doppelt so interessant!
Die Globuli waren erst letzte Woche aufgebraucht. Ich schaffe es einfach nicht,
ihm 6x am Tag die Globuli zu geben. 3-4 Mal bekommt er sie aber sicher. Eine
Lieferung reicht daher meist 2 Wochen. Auch das Selen bekommt er regelmäßig.
Er ist in der Nacht wieder trocken! Wir sind beide sehr froh darüber!
Bei dem Schulgespräch mit der Lehrerin war er dann auch mir gegenüber
frech und respektlos, hat alles abgestritten und richtig gebockt. Nach anfänglicher
Weigerung stieg er aber dann doch zu mir ins Auto. Auf der Heimfahrt hat er
dann geweint und wollte sich umbringen, weil er so ein fürchterliches Leben
hat und auch, weil er sich so sehr vor allen Mitschülern und deren Eltern
schämt, wenn die erfahren, was er gesagt hat usw.
Am nächsten Morgen hatte er alles vergessen und ist anstandslos in die
Schule. Glücklicherweise war Wandertag und da kam er dann ganz zufrieden
nach Hause.
Also, ich hoffe, Herr Melhorn, sie können uns weiterhin helfen. Bei seinen
verzweifelten Ausbrüchen bekomme ich es schon mit der Angst zu tun und
so, wie er sich in der Schule gibt, ist es wirklich nicht leicht mit ihm.
7.10.2010
Am Morgen will er nur sehr ungern aufstehen. Im Badezimmer quengelt er dann
herum - meist will er sich nicht waschen. Ihm sei zu kalt. (Bad ist elektrisch
beheizt und das Wasser warm!)
Beim Frühstück passt dann auch nicht gleich alles. Aber ein paar Minuten
später singt er dann schon und ist wieder gut gelaunt.
Er drückt sich gerne vor dem Lernen! Hat angeblich nichts auf und will
daher schnell hinaus. Allerdings setzt er sich freiwillig hin, um die schriftliche
Aufgabe zu erledigen.
Er geht am Abend immer mit Papa auf den Fußballplatz, da er sich nach
wie vor alleine nicht hintraut. Er hat Angst, von anderen Buben verhauen zu
werden. So gefährlich geht es dort aber keineswegs zu. Am Platz hat er
dann fast immer mit irgendeinem Buben Streit.
Das Bett war in den vergangenen Wochen nur 1x nass. Ängste sind zwar noch
da, aber in einem normalen Ausmaß. Diese Woche ist er einmal am Abend
sogar für 2 Stunden alleine zu Hause geblieben! Er wollte nämlich
nicht mit mir mitfahren, da er selber ein Fußballspiel hatte, mein Mann
aber dienstlich unterwegs war. Er hat die Wohnungstür zugesperrt und war
dann ganz beruhigt. Schlafen ging er aber erst, nachdem als Erster dann mein
Mann nach Hause kam.
In der Schule ist momentan auch alles ruhig! Keine Beschwerden der Lehrer! Er
ist bei seinem neuen Englischlehrer besonders motiviert und bemüht sich
sehr. In der Schularbeit hat er sogar ein "Befriedigend" geschafft.
Wir haben ihn dafür sehr gelobt. Auch im Deutschdiktat schaffte er ein
"Genügend"! Das ist für ihn sehr gut! Letztes Jahr konnten
wir zwischen den "Nicht genügend" jeweils nur die Fehlerquote
senken. Er übt auch relativ brav mit mir, wenn ich ihn dazu auffordere.
Auch bei der Psychologin macht er Fortschritte. Nach deren Aussage wurde sein
Selbstwertgefühl deutlich besser, obwohl er immer noch viele negative Eigenschaften
an sich sieht - wenn auch nicht nicht mehr so verbissen ernst! Er lacht dann
schon mal, wenn sie nachfragt, ob ihm das jetzt ernst sei. Meist bezeichnet
er sich als blöd, dumm, behindert usw.
Seinen Bruder hat er in der Zwischenzeit wegen Geld in Ruhe gelassen und verträgt
sich auch besser mit ihm. Ansonsten ist aber weiterhin sehr hartnäckig!
Nimmt er sich etwas vor, setzt er es auch irgendwie durch.
Nächste Woche hat er Herbstferien. Darauf freut er sich sehr! Insgesamt
ist diesmal die erste Schularbeitenzeit jedenfalls sehr viel friedlicher abgelaufen!
Er kam deutlich weniger gestresst nach Hause. Auch seine Wutanfälle wurden
seltener. Hin und wieder haut er aber noch gegen Türen!
Wegen der Getränke, Cola ect. ,habe ich wieder intensiv mit ihm geredet
und ihm auch aus dem Buch vorgelesen. Er versprach, in der Mittagspause keine
solchen Getränke mehr zu kaufen. Zu Hause haben wir diese Getränke
ohnehin nicht.
Er hält jetzt auch selber seine Nieren besser warm. Früher hatte er
ständig viel zu wenig an und sich dauernd verkühlt. Jetzt nimmt er
sich selber ein zweites Paar Socken zum Fußball mit, damit die Füße
gleich wieder trocken sind und zieht jetzt auch öfters mal ein Unterhemd
an. Nächstes Jahr fährt er mit der Klasse nämlich ein paar Tage
auf Exkursion und da möchte er dann kein Problem mehr mit dem Bettnässen
haben.
In Deutsch hat er einen tollen Aufsatz geschrieben. Inhaltlich war der Lehrer
sehr zufrieden. Er machte zwar noch viele Rechtschreibfehler, aber auch hier
hat er sich schon stark verbessert.
In Englisch ist er heuer sehr gut. Vielleicht hilft ihm das auch ein bisschen,
mehr Selbstwertgefühl zu entwickeln. Wenn er in Mathe etwas nicht verstanden
hat, wird er immer noch schnell nervös und ist auch gleich ganz verzagt.
Dann drückt sich auch um die Hausaufgaben herum. Hilfe nimmt er weiterhin
nur sehr schwer an, aber wenn, dann versteht er eigentlich ganz schnell.
Zu Hause ist er schon manchmal sehr anstrengend, weil im seine Kleidung enorm
wichtig ist. Dauernd hat er Angst, ausgelacht zu werden. Leider kommt er sich
nur in Sommerkleidung richtig "cool" vor. Irgendwann wird er noch
erfrieren! Er hat zur Zeit sowieso eine starke Erkältung. Wie üblich
beachtet er diese aber weiter nicht, sondern läuft herum, als wäre
nichts.
Ich schreibe ihnen noch einen Bericht auf unser Telefongespräch hin.
Schulveranstaltungen stressen ihn auch sehr, wenn er nicht genau weiß,
wie alles abläuft. Da wird er sehr nervös. Ebenso Fernsehfilme. Er
sieht zwar nicht viel fern, aber wenn, dann lebt er extrem mit und redet davon
noch lange nachher. Und kommt dann nachts auch zu uns ins Bett.
Er ist extrem heißhungrig
auf saure Gurken, Pepperoni, usw. und auf scharfe Gewürze und Speisen und
auf Süßigkeiten.
Momentan isst er zum Frühstück wieder selbstgemachtes Früchtebrot.
Das normale Brot will er überhaupt nicht. Auch kein Müsli, Joghurt
ect.
Eine turbulente Woche mit MaX
ist vorbei. Die Kügelchen sind am Di 11.1. gekommen. Er war dann die ganze
Woche bis zum 19.1. 11 - da war dann Vollmond - jede Nacht nass und hat sich
sehr darüber geärgert. Ich habe versucht ihn zu beruhigen. Er solle
es nicht so tragisch nehmen. Warscheinlich habe er sich verkühlt usw.
Zwischen den ganzen Wutausbrüchen und Schreiorgien war er dann wieder ein
extrem lieber Junge - hat für alle Pudding gekocht und sich richtig bemüht,
lieb zu sein.
Wenn ich ihn in solchen Szenen dann umarme und an mich drücke, beruhigt
er sich am ehesten und wir können dann weitermachen.Leider gelingt es mir
auch nicht immer, die Ruhe zu bewahren, wenn ich unter Zeitdruck gerate und
er einfach nicht weitermacht. Ich fange dann auch an zu schreien, alle guten
Vorsätze sind weg und die ganze Sache verschlimmert sich. Dann habe ich
ein schlechtes Gewissen und fühle mich auch nicht gut. Gott sie Dank bleibt
aber mein Mann ruhig und rettet dann wieder alles. Leider kann er nicht mit
Max üben, da er selbst nur die Volksschule besucht hat und sich zu wenig
auskennt.
Die neuen Fotos habe ich jetzt entwickeln lassen, ich schicke sie am Montag
weg.
Die neuen Globuli sind jetzt
am Montag gekommen und Max ist wieder viel ruhiger geworden.
Die Wutanfälle sind nur noch selten, obwohl er noch in einigen Fächern
lernen musste, weil die letzten Tests vor den Ferien angesagt waren.
Mit dem Bettnässen war jetzt schlagartig nach 3 Tagen Einnahme der Globuli
über eine Woche Ruhe. Leider hat er dieses Wochende wieder 2x eingenässt.
Da hatte er aber am Abend sehr viel getrunken.
Wach wird er in der Nacht nicht, wenn er aufs Klo muss. Die letzten 2 Tage war
er wieder trocken.
Er ist auch sonst sehr ausgeglichen und es gibt wenig Konflikte.
In der Schule war er, wie immer, in den Schularbeiten und Testzeit aufmümpfig
und frech. Aber da ist er immer noch sehr überfordert, wenn alle Prüfungen
gleichzeitig sind und er jeden Tag nach der langen Schulzeit auch noch weiterlernen
soll.
Das Lernen - wenn es sich um Themen handelt, welche ihn nicht interessieren
- fällt ihm sehr schwer. Anders bei Unterrichtsfächern, die ihn interessieren.
Aber da ist er, glaube ich, kein Ausnahmefall.
Wenn es so bleibt, dann, glaube ich, dass es an der Zeit ist, die Behandlung
zu beenden.
Ich vergesse auch fast die Berichte - also denke ich, dass die Situation sehr
gut ist, mit ihm.Sonst hätte ich mehr zu schreiben.