Dies ist Teil der Akten zu

Der Impfschadenfall Nancy

Diese Akten geben - meist anonymisiert - den vollständigen Schriftwechsel wieder mit

Weitere Links im Hauptartikel http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

 

 

 

 

 

 

Simone G....
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An das Sozialgericht Dresden
Hans-Oster-Str. 4

01099 Dresden

 

 

 

 


15.2.2012

In dem Rechtsstreit
Nancy……./. Kommunaler Sopzialverband Sachse, 09112 Chemnitz

 

 

ist der Klägerin eine Kopie des Schriftsatzes der Rechtsabteilung von GlaxoSmithKline an das Gericht zur Kenntnisnahme, nicht aber zur Stellungnahme zugeschickt worden. Das Gericht will offenbar ausdrücklich keine klägerische Stellungnahme zu den umfangreichen Fachunterlagen, die dem Gericht vorgelegt wurden. Das zeigt sich auch daran, dass die Klägerin nicht erfuhr, welches Auskunftsersuchen an die Firma G. gerichtet wurde.

Die Klägerin schließt daraus, dass das Gericht die Übersendung derart allgemein gehaltener Firmenveröffentlichungen bereits als ausreichend für eine rechtliche Beurteilung des klägerischen Falles erachtet, was allerdings überrascht, da dem Gericht die fachliche Kompetenz zur Inbeziehungsetzung dieser allgemeinen Veröffentlichungen zum tatsächlichen Geschehen des konkreten Einzelfalles Nancy Gahse vermutlich eher fehlen dürfte. Eine Aufklärung der konkreten Umstände des Falles ist dem Gericht im Streitfall aber nicht durch eine allgemeine Würdigung im Rahmen einer Gesamtbetrachtung erlassen.

Um nicht missverstanden zu werden, sei klar gestellt, dass die Klägerin dies nicht als eine vorbeugende Verfahrensrüge verstanden wissen will, denn es ist nach bisherigem Eindruck der Klägerin auch nicht auszuschließen, dass dem Gericht die vielfältigen Hinweise aus den vorgelegten Unterlagen der Fa. GlaxoSmithKline durchaus dafür genügen, dass die Klägerin das Opfer nicht des Herstellers GlaxoSmithKline, sondern ärztlichen Versagens wurde. Das aber genügt für den klägerischen Impfschadenanspruch ! Es wird schließlich nicht um ein etwaiges Verschulden der Firma G gestritten, sondern ausschließlich um eine rechtliche Beurteilung des Impfschadenanspruches der Klägerin! Dafür genügt es, dass sich der Impfarzt nicht an die nun veröffentlichten Bekanntmachungen des Herstellers u.a. gehalten hat , sondern im Vertrauen darauf, Kollegen und etwa das Versorgungsamt würden ihn bedarfsweise dann schon '‚schützen’, munter drauflos impfte und dabei Zweifel der Klägerinmutter selbstgefällig mit Spott bedachte, um vom eigentlichen Geschehen und seinem Versagen abzulenken. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft hat ihm später darin recht gegeben.

Im Streitfall wird der Anspruch der Klägerin durch die nunmehrigen Verweise auf allgemeine Impfrichtlinien und Erfahrungen des Herstellers oder des Robert-Koch-Institutes also nicht ausgehebelt, sondern bei genauer Befassung mit den Einzelheiten des klägerischen Falles vollumfänglich bestätigt! Dies wird dem Gericht nicht entgangen sein.

Wenn es das Gericht wünscht und ihr die Gelegenheit zu diesbezüglicher Stellungnahme noch bietet, wird die Klägerin dies bedarfsweise jedoch auch noch schriftsätzlich vortragen. Derzeit scheint dies aus dargelegten Gründen für die Klägerin jedoch noch nicht erforderlich!

Die Klägerin wurde vom Gericht jedenfalls nur gebeten, bis 20.2.2012 darüber zu berichten, ob sie die Fa GlaxoSmithKline über Ihren Fall und den Verdacht der Verursachung ihrer Behinderung in Kenntnis setzte.

Die Klägerin hat dies natürlich nicht getan. Durfte sie bei dem vorliegenden Krankenbild der Klägerin rechtens doch davon ausgehen, dass dies der damalige Impfarzt und die später intensiv damit befassten Kliniken tun würden! Spätestens das Versorgungsamt als nunmehr beklagte Dienststelle hätte dies jedenfalls tun müssen! Aber da sich keiner je für eine solche Meldung verantwortlich fühlte, weil angeblich ja kein Impfschaden vorliegt, ist dies dann unterblieben. So ist das nun mal in praxi mit der Anwendung der Meldepflicht, die jedenfalls nicht der Betroffene hat.

Erst recht nicht hat ein Betroffener eine solche gegenüber dem Hersteller! Die Befangenheit von Firmen, sofern sie überhaupt angeschrieben werden, ist bekanntermaßen jeweils schließlich so groß, dass ein Betroffener schon wegen der rechtlichen und oder wirtschaftlichen Folgen für den Hersteller keine objektive Antwort erwarten kann!

Die Klägerin verweist dennoch auch die Fa GlaxoSmithKline auf die umfangreiche Veröffentlichung des Falles im Internet durch den Ellwanger Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:

Der Impfschadenfall Nancy
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/


Wie gerichtsbekannt, hat Herr Melhorn die Klägerin seit Ostern 2008 durchgehend therapeutisch verantwortlich betreut. Die spektakuläre Besserung ihres Gesundheitszustandes verdankt die Klägerin ihm.

Da sich bislang aus Sorge um die berufliche Zukunft kein Anwalt für eine rechtliche Vertretung der Klägerin gefunden hat, rät Herr Melhorn nebenbei hilfsweise außerdem der Mutter der Klägerin bei der Wahrung der klägerischen Interessen und gibt ihr bedarfsweise Verstehens- und Formulierungshilfen. Die im Internet unter http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/ erschienenen Veröffentlichungen werden außerdem verantwortlich von ihm betreut und geben den Verfahrensstand genau wieder.

 

 

Simone G.