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Dies ist Teil der Akten zu

Der Impfschadenfall Nancy

Diese Akten geben - meist anonymisiert - den vollständigen Schriftwechsel wieder mit

Weitere Links im Hauptartikel http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

 

 

 

 

 

Simone Gahse
xxxxxxx

 

 

 

 

 


An das
Sozialgericht Dresden
Hans-Oster-Straße 4

01099 Dresden

 

 

 

 

26.03.2012


S 13 VE 27/10


In dem Rechtsstreit


Nancy Gahse ./. Kommunaler Sozialverband Sachsen, 09112 Chemnitz

 

 

 

 

1. Statt auf das Vorbringen der Klägerin endlich sachbezogen einzugehen, flüchtet der Beklagte weiterhin nur in den Antrag, die Klage abzuweisen, bloß weil diesmal seitens der Fa. GlaxoSmithKline gegenüber dem Versorgungsärztlichen Dienst mit Schreiben vom 21.02.2012 behauptet wird:

„…, dass kein Zusammenhang zwischen thiomersalhaltigen Impfstoffen und neurologischen Entwicklungsstörungen festgestellt werden konnte und darüber hinaus der Zusatzstoff Thiomersal in den Impfstoffen, die der Klägerin verabreicht wurden, nicht als Bestandteil enthalten ist.“

Mehrfach wurde zuvor von der Klägerin begründet dargelegt, dass dies wohl unrichtig ist, zumindest sachlich anzuzweifeln.

 

 

 

 

 

2. Der Beklagte macht es sich mit seiner Pflicht zur Sachaufklärung damit ebenso einfach, wie zuvor die Staatsanwaltschaft Bautzen in den gerichtsbekannten Anzeigeverfahren gegen mehrere Klinikärzte und den Impfarzt, Herrn Dr. med. xxxxx . Auch der Staatsanwaltschaft hatte es ja verfahrensentscheidend genügt, dass das Mitglied der Sächsischen Impfkommission und des Robert-Koch-Institutes, Herr Prof. Dr. med. habil. xxxxxx seine private Meinung über den aktuellen Gesundheitszustand und die Krankengeschichte der Klägerin abgegeben hatte, ohne das Kind jemals gesehen oder untersucht oder mit der Mutter gesprochen zu haben. Weitere Anzeigen gegen beteiligte Ärzte wurden gar nicht erst bearbeitet. Die Anzeigensache gegen Herrn Dr. xxxxxx endete gerichtsbekannt ohne Aufklärung des Sachverhalts beim Verfassungsgerichtshof Sachsen und ist seit 17.03.2011 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zur Entscheidung anhängig.


Der Beklagte scheint sich insoweit also das Vorgehen der Staatsanwaltschaft zum Vorbild gemacht zu haben. Auch die Damen seines Versorgungsärztlichen Dienstes, Frau Dr. med. Heike Wüstner und Frau Dr. Petra Pfüller geben jedenfalls für ihren Arbeitgeber lediglich pauschale „Versorgungsärztliche Stellungnahmen“ ab.


Das mag seinen Grund darin haben, dass beide beim Beklagten in der Abteilung 540 ‚Medizinisch Orthopädische Versorgung’ arbeiten und nach Ansicht der Klägerin auch keine besondere Qualifizierung zur Beurteilung von Impfschadenansprüchen haben. Therapeutische Erfahrung im Behandeln von impfgeschädigten Kindern wie der Klägerin haben beide jedenfalls nicht!


Das ist nicht zu rügen! Kaum ein Arzt weiß vom Impfen heute mehr, als ihm die Pharmaindustrie preisgibt, denn etwa an den Hochschulen wird weiterhin hartnäckig verbreitet, es gebe keine Impfschäden! Folglich wird dazu auch nicht gelehrt!

Die Stellungnahmen des Versorgungsärztlichen Dienstes sind folglich nichts anderes als lediglich private Meinungen für ihren Arbeitgeber, um diesem eine Klagabweisung zu ermöglichen. Wohl deshalb haben sie daher weder die Klägerin jemals gesehen, noch mit der Mutter der Klägerin wenigstens mal gesprochen.

Die generelle Unsicherheit der Ärzteschaft in Impfsachen beweist sich nach Meinung der Klägerin schon mal an dem fachlich hilflosen Verhalten des Impfarztes, Herrn Dr. xxxxx , der mit dem Geschehen nach seinen Impfungen der Klägerin doch ganz offensichtlich so gar nichts anzufangen wusste. Andere Ärzte sind da heute schon etwas weiter. Zunehmend mehr impfen die eigenen Kinder gar nicht, andere impfen auch keine fremden Kinder mehr, wieder andere lassen sich vor den Impfungen von den Eltern unterschreiben – bei den gefährlichen Impfungen gegen Schweinegrippe kam das häufig vor! - damit sie nicht für Schäden in Anspruch genommen werden.


Zu rügen ist auch im Streitfall demnach nicht das teilweise fehlende Wissen der verfahrensbeteiligten Ärzte, sondern ihr Vortäuschen eines Wissens, das sie nach allem nicht haben.


Der Beklagte wiederum ergänzt dies dann - wie mit der Stellungnahme vom 21.02.2012 – durch Hinweis auf die Firmenmeinung des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline, sowie auf - klägerseitig bereits ausführlich bestrittene - Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes, die ausgewiesenermaßen von Impfmittelherstellern wie GlaxoSmithKline gesponsert sind. Auch das, teilweise durch Abgaben der Pharmaindustrie finanzierte Robert-Koch-Institut geht mit seinen Veröffentlichungen allerdings ebenfalls mit der Vorgabe an Impfschäden heran, dass es diese ‚nach Stand der Wissenschaft’ eigentlich nicht gibt.


Die Tatsache, dass die fachliche Richtigkeit der vom Versorgungsärztlichen Dienst vorgelegten 'Stellungnahmen’ jeweils begründet bestritten ist, kümmert den Beklagten bei dieser Wissenslage allerdings so wenig, wie früher die Staatsanwaltschaft Bautzen in der Anzeigesache Dr. M. Völker. Dabei ist dem Beklagten vom Gesetzgeber eigentlich aufgegeben, Impfschadenansprüche in einem selbständigen Vorverfahren gerichtsfest zu überprüfen.


Diese Prüfung ist dabei allein Sache des Beklagten! Schließlich kann ein Anspruchsteller erst nach Durchlaufen des Widerspruchverfahrens Klage erheben, denn ein Sozialgericht vermag vom Richtertisch aus solchen Sachverhalt nicht zu klären.


Insoweit verweigert der Beklagte der Klägerin also rechtliches Gehör! Weder klärte er für den Streitfall pflichtgemäß den gesundheitlichen Zustand der Klägerin vor und nach ihren Impfungen, noch geht er pflichtgemäß auf das substantiierte Vorbringen der Klägerin ein. Obwohl sie geltend macht, dass die, an ihr ausgeführten Impfungen unfachmännisch waren, da vorsätzlich leichtfertig.

Damit übergeht der Beklagte beharrlich das klägerische Vorbringen, dass – jedenfalls bei der Klägerin - die Impfstoffe der verwendeten Impfchargen nun mal sichtbar den geltend gemachten Impfschaden bewirkt haben müssen!

Der Beklagte setzt nach Eindruck der Klägerin dabei offenbar auch darauf, dass im Bundesland Sachsen die beteiligten Mediziner durch ihren Berufseid als Ärzte angehalten sind, ‚Schaden’ von ihrem Berufsstand abzuhalten. Auch hierzu hat die Klägerin vorgetragen. Insoweit sind die ärztlichen Stellungnahmen ohnehin befangen!

Wohl deshalb verschanzt sich der Versorgungsärztliche Dienst daher auch mit Vorlage des Schreibens vom 21.2.2012 hinter der Rechtsabteilung des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline, sowie hinter einer, bereits ausführlich als einseitig bestrittenen „Zusammenfassung der derzeit gültigen wissenschaftlichen Lehrmeinung“ durch das Robert-Koch-Institut.

Dabei ist die wissenschaftliche „Lehrmeinung“ im Streitfall aber gerade nicht gefragt und rechtlich auch nicht auf dem Prüfstand. Streitgegenständlich geht es allein um die Schädigung der Klägerin!

Dazu ist außerdem bereits früher dargelegt worden, welches unmittelbare Interesse die beklagte Behörde daran hat, möglichst keine Impfschadenansprüche ersetzen zu müssen. Haften doch Staat und damit seine Bürger für die Impfschäden, obwohl diese immer nur von Ärzteschaft und Pharmaindustrie verursacht sein können, diese Kosten aber trotzdem auf diese Verursacher nicht weitergewälzt werden sollen, so lange es für die Behörde ‚billiger’ ist, unwissende Antragsteller einfach abzuweisen und daher gar nicht oder nur zögerlich auf deren substantiiertes Vorbringen einzugehen.

Jedenfalls wird diese Einstellung nach Eindruck der Klägerin daran deutlich, dass im Streitfall etwa die Mutter und die Großmutter der Klägerin unbeachtet blieben, obwohl sie als Zeuginnen dafür angeboten wurden, dass beide den Impfarzt auf die Verschlechterung des klägerischen Gesundheitszustandes hinwiesen und ausdrücklich fragten, ob dies nicht möglicherweise ein Impfschaden sei.

Der Beklagte macht sich in dem Zusammenhang auch zunutze, dass die Klägerin natürlich keinen Nachweis darüber erbringen kann, welche(r) Wirkstoff(e) im Impfstoff ihren gesundheitlichen Niedergang bewirkten. Allerdings weiß – wie vorgetragen! - auch der Beklagte selber nicht, was in Impfstoffen wirklich enthalten ist. Ist das doch Betriebsgeheimnis des Herstellers, das in der Bundesrepublik grundrechtswidrig höher eingestuft wird, als das Rechtsschutzbedürfnis eines geschädigten Kindes.

Wenn ein Impfmittelhersteller aber schon die Zusammensetzung seiner Impfstoffe geheim halten darf, verlangt dies eigentlich erst recht von der, daraufhin ersatzweise in Anspruch genommenen Behörde, dass diese bei Impfschadenverfahren dann nicht Sachvortrag einer Geschädigten bestreitet. Schließlich darf sie nach ihrem Diensteid solche Aussagen mangels Wissen gar nicht anzweifeln, weil sie solches Wissen selbst gar nicht haben kann!

Folglich ist dem Impfarzt, Herrn Dr. xxxxxx zwar vorzuwerfen, die ihm angezeigte Reaktion der Klägerin auf die Impfung vorsätzlich übergangen zu haben, doch dass es deshalb dann überhaupt zu diesen gesundheitlichen Entgleisungen der Klägerin kam, kann weiterhin nur Folge der Inhaltsstoffe dieser Impfungen sein!

 

 

 

 

3. Weil dies nach Meinung der Klägerin auch in den, früher von ihr veranlassten Anzeigesachen so gehandhabt wurde, scheint nach Ansicht der Klägerin somit auch der Beklagte an Weisungen einer vorgesetzten Behörde gebunden.

Wie wichtig dabei für interessierte Kreise aus Politik und Wirtschaft nämlich eine Einflussnahme auf den Prozess ist, hat die Klägerin bereits früher ausgeführt. Sie wies dazu darauf hin, dass von Unbekannt wohl deshalb sowohl ihre Post teilweise überwacht oder sogar unterschlagen werde, als auch ihr Internetanschluss offenbar gezielt gestört wird und zwar nach ihrer Beobachtung immer in der Absicht, ihren Kontakt zu dem Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn zu stören oder zu unterbinden, schon weil Letzterer im Internet seit Jahren über den 'Fall Nancy’ informiert.

Zeugnis: Zur Klärung, ob der Beklagte bei diesem gerügten Verhalten weisungsgebunden handelt, Zeugnis des verfahrensführenden Verbandsdirektors, Herrn Andreas Werner, zu laden über den Beklagten

 

 

 

 

4. Die Klägerin hat - unbeanstandet! – schon im Antragsverfahren ihrer Beweispflicht genügt! Unbestritten war sie vor ihren verschiedenen Impfungen somit gesund, wie ihr jüngst nun auch noch von der Universität Dresden bestätigt wurde.

Anlage: Ergebnis der Genetischen Beratung vom 24.02.2012 im Medizinischen Versorgungszentrum am Universitätsklinikum Carl Gustav
Carus Dresden GmbH, Frau Prof. E. Schröck/Fachärztin für Humangenetik

Im Rechtsstreit hatte die Klägerin unbestritten geltend gemacht, das Vorliegen eines Schadens durch Impfen sei keineswegs davon abhängig zu machen, dass binnen weniger Tage nach Impfung bei einem Impfling fiebrige Reaktionen auftreten. Unwidersprochen und unter Beweisangebot wurde dazu von ihr geltend gemacht, dass kurzfristige fiebrige Reaktionen vielmehr nur der Beweis für ein besonders starkes, körpereigenes Abwehrsystem sind. Zum Sichtbarwerden eines impfbedingten Schadens am Zell- und Nervensystem des Impflings bedarf es nämlich immer erst einer, im Einzelfall unbestimmbaren Zeitspanne. Diese wiederum hängt maßgeblich jeweils davon ab, wie gut der gesundheitliche Zustand des Impflings zum Zeitpunkt seiner jeweiligen Impfung und Nachimpfungen war!

Der Beklagte bestreitet dies auch nicht! Er vertraut weiterhin darauf, sein Versäumnis einer Klärung dieser prozessentscheidenden Sachfragen dadurch heilen zu können, dass er sie heute unzulässigerweise auf das erkennende Gericht abzuwälzen versucht.

 

 

 

 

 

4.1. Dem Gericht dürfte dies rechtens aber eigentlich nicht zugemutet werden, schon weil es damit fachlich überfordert ist. Das beweist seine, doch eher hilflose Kontaktaufnahme zur Rechtsabteilung des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline.

So hat der Richter, Herr Neidel ihm offenbar dienstlich bekannte Juristinnen der Rechtsabteilung des Impfmittelherstellers kontaktiert, nur weil der Beklagte nichts zur Fallaufklärung tat.

Die Leiterin Recht von GlaxoSmithKline, Frau Ina Heitmeier und ihre Mitarbeiterin Frau Christina Wahl waren zwar firmenseitig nicht berechtigt, Erklärungen solchen Inhalts für das Unternehmen verbindlich abzugeben, schon weil ihnen dazu medizinfachlich die Kenntnis fehlt, doch die, ihnen vom Gericht gegebene Gelegenheit nutzten daraufhin beide wenigstens zur Imagepflege der Erzeugnisse ihres Arbeitgebers. Pauschal bestätigten sie zwar im Schreiben vom 27.02.2012, dass in dem, bei der Klägerin verwendeten Impfstoff Infanrix Hexa auch heute noch Aluminiumhydroxid und Aluminiumphosphat enthalten seien, dies aber nur in einer gleichsam vernachlässigenswerten Menge:

„Im Vergleich zur Aufnahme über Trinkwasser oder Lebensmittel ist die Aufnahme von Aluminium mit Adjuvantien in Impfstoffen sehr gering. Sie liegt deutlich unter der Menge, die täglich ein Leben lang (z.B. durch Tee, Kaugummi, Zahnpasta usw.) ohne gesundheitliche Wirkungen aufgenommen werden kann.“

Beide vertraten dies eindrucksvoll, obwohl nicht davon auszugehen ist, dass den Damen der Rechtabteilung von GlaxoSmithKline die Lebenserfahrung fehlt, dass ein, wenige Monate altes Kleinkind naturgemäß noch keine Zähne haben kann und daher in dem Alter auch keineswegs schon „täglich ein Leben lang (… Kaugummi, Zahnpasta)“ aufnimmt!

So was 'verkauft’ man argumentativ allenfalls einem Mann, weil dem praktische Kenntnis mit Gesundheitsproblemen durch Impfen üblicherweise fehlt!

Diese weibliche Grundeinstellung beweist sich auch vorliegend vor allem daran, dass die Damen der Rechtsabteilung von GlaxoSmithKline mit dem Kaugummivergleich gezielt davon ablenken wollen, dass Impfen das direkte Einbringen von giftigen Substanzen in die Blutbahn von Kindern ist, deren Abwehrsystem erst noch im Stadium des Reifens ist. Das Einbringen solcher Substanzen in die kleinstkindliche Blutbahn - zur vorbeugenden Abtötung von Erregern, mit denen der Impfling noch nicht konfrontiert war! - ist aber nicht grundlos eine Körperverletzung im Sinne des Strafgesetzbuches – auch wenn dies im Falle der Klägerin dann strafrechtlich nicht verfolgt wurde.

 

 

 

 

4.1.1. Diesem, fachlich also eher missglückten Vergleich fügen die Damen von GlaxoSmithKline auch noch selbstsicher an:

„So wird ein systematisches Toxizitätsriskio für die in den Blutkreislauf gelangenden Mengen von Aluminium aus Impfstoffen ausgeschlossen.“

Das liegt aber schon deshalb daneben, weil es im vorliegenden Verfahren gerade nicht um die Frage des „systematischen Toxizitätsrisiko“ geht, sondern allein um das 'individuelle’ Toxizitätsrisiko der Impfungen für die Klägerin!

In ihrer Reaktion auf die injizierten Impfmengen unterscheidet sich die Klägerin allerdings nicht von zehntausenden, anderen Impfgeschädigten. Beispielsweise gehen in der BRD sicher viele der über 1 Million Hörgeschädigten ursächlich wohl auf Impfungen zurück. Ist das Gehör gerade von Kleinkindern doch auf solche Nervengifte besonders empfindlich.

Gleiches gilt etwa auch für die nervlichen Ursachen der zunehmenden Zahl von ADS- und ADHS-Kindern, deren Schaden von Ärzten und Pharmaindustrie heute mit Aufputschmitteln für Erwachsene ‚behandelt’ werden, so lange diese Mittel bei den Kindern noch dämpfend wirken, bevor sie - ursprünglich als Aufputschmittel für Erwachsene gedacht! - ihre langfristig schlimme Wirkung irgendwann auch bei diesen entfalten.

Schäden wie der Fall Nancy Gahse sind in ihrer Dramatik also nur die 'Spitze eines Eisbergs’, werden mit Billigung der Behörden eben deshalb aber gegenüber der Bevölkerung auch anhaltend verharmlost, um Ärzten und Pharmaindustrie weiterhin die Geschäfte mit und nach dem Impfen zu erhalten. Die Klägerin hat hierzu in ihren Schriftsätzen ausgeführt.

 

 

 

 


5. Der oben, unter Ziffer 4 beigelegte Bericht über die ’Genetische Beratung’ des Medizinischen Versorgungszentrums vom 24.02.2012 belegt den guten gesundheitlichen Zustand der Klägerin vor ihren Impfungen und dass sie keine genetischen Defekte hat! Obwohl auch die Unterzeichner die Klägerin nie untersucht oder mit der Mutter der Klägerin gesprochen haben, haben sie wenigstens die bislang an der Klägerin durchgeführten Tests ausgewertet. Beides wäre dem Versorgungsärztlichen Dienst natürlich ebenso möglich gewesen. Wie zuvor auch dem, für die Staatsanwaltschaft Bautzen meinungsbildenden Prof. xxxxxx von der Sächsischen Impfkommission.

Das Medizinische Versorgungszentrum will - entgegen den anders lautenden Behauptungen der versorgungsärztlichen Stellungnahmen des Beklagten und auch der Fa. GlaxoSmithKline - jedenfalls nicht ausschließen, dass der Klägerin durch die Impfmittel ein Schaden entstand:

„Der von Ihnen angenommene Zusammenhang mit den im Kleinkindalter durchgeführten Impfungen und der schweren neurologischen Symptomatik von Nancy ließ sich weder bestätigen noch definitiv ausschließen…
Ein evidenter Ausschluss bzw. eine Bestätigung der Wirkung des Impfstoffes als Auslöser der bei Nancy vorliegenden Bewegungsstörung sowie Entwicklungsverzögerung ist leider nicht möglich. …
Eine sichere Zuordnung der bei Nancy vorliegenden Symptomatik zu einer bestimmten Form der frühkindlichen Dystonie (bzw. einer anderen Bewegungsstörung) ist nicht eindeutig.“

 

 

 

 

 

6. Die Klägerin ist nach geltendem Recht nicht beweispflichtig dafür, wie ihr durch die beanstandeten Impfungen ein Schaden zugefügt wurde. Es genügt nach Gesetz und hR, dass – unbestritten – ihrer Gesundheit schwerster Schaden zugefügt wurde und dass sich aufgrund des unfachmännischen Handelns des Impfarztes nach den jeweiligen Impfungen dieser Schaden sichtbar und zunehmend verschlimmert hatte.

Der Anspruch der Klägerin wird nicht dadurch abgeschwächt, dass sie – wie damals andere Kinder mit ihr - an der Klinik in xxxxxx mit Medikamenten behandelt wurde, die zur Behandlung an Kindern nicht zugelassen sind.

Auch dies wurde bereits zur Anzeige gebracht, von der Staatsanwaltschaft Bautzen aber übergangen, obwohl diese Medikation die Klägerin in einen Zustand verbrachte, dass sie nach Ansicht ihrer begleitenden Mutter dem Tode so nahe war, dass die Mutter eine weitere Gabe dieser Medikamente untersagte. Das Medizinische Versorgungszentrum hat dies aus den ihm vorliegenden Akten zwar gesehen, das aber in seiner Darstellung wohl übergangen, um gemäß seinem Berufseid die Kollegen der Klinik zu schützen.

 

 

 

 

 

7. Das prozesswirksame Taktieren der bislang tätigen Ärzte und nun auch die parteiische Stellungnahme des Medizinischen Versorgungszentrums zwingen neuerlich zur Richtigstellung. Die Vorgänge sind bereits seit 2008 im Internet veröffentlicht und auch den juristischen Vorverfahren bekannt gewesen.

 

 

 

 

7.1. In der vom Medizinischen Versorgungszentrum verfassten „Vorgeschichte“ heißt es nur verharmlosend:

„Aufgefallen seien bei Nancy im Verlauf weiterhin eine Bewegungsunruhe mit einschießenden dystonen Bewegungen (Erstdiagnose April 2004), sowie ein stark gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus.“

Tatsächlich belegen die wiederkehrenden Schreiattacken der Klägerin, dass es durch und/oder oder nach den Impfungen zu schweren nervalen Störungen bei der Klägerin gekommen war. Dies hätte daher eigentlich ausführlich gewertet werden müssen! Dem entzogen sich die Beraterinnen aber. Sie schilderten das Geschehen wie eine bloß laienhafte Behauptung einer Mutter, die bislang auch nie ernst genommen wurde und daher - nach Eindruck der Klägerin - auch nicht von ihnen. Dabei weist dieses Geschehen sogar nach Stand der Wissenschaft auf nervale Störungen in Verbindung mit Impfungen hin.

Die nach Überzeugung der Klägerin insoweit also befangenen Autorinnen spielen das Geschehen im Ergebnis der „Vorgeschichte“ stark herunter. Sie lassen auch nicht erkennen, woher sie ihre Informationen hatten, wussten aber bei ihren Erkundigungen ersichtlich, dass dem Kinderarzt, Herrn Dr. xxxxx schon bezüglich der Bautzener Ermittlungen klägerseitig der Vorwurf der Aktenmanipulation und falscher Angaben gemacht worden war.

Wohl deshalb stellen sie zum Geschehen eher beiläufig fest:

„Wie den Briefen der neuropädiatrischen Ambulanz zu entnehmen ist, habe sich Nancy mit 10 Monaten allein drehen können, im Alter von 17 Monaten habe sie noch nicht krabbeln oder allein stehen können. Auch die Sprachentwicklung hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen.“ (S. 1)

Die Lehrstuhlinhaberin für Humangenetik, Frau Prof. Dr. E. Schröck weiß, dass das aber keine 'normale’ kindliche Entwicklung war und was eine solche Entwicklung in Wahrheit bedeutet! Ebenso weiß sie, dass diese 'Vorgeschichte’ irgendwann zentraler Teil des Gerichtsverfahrens wird und auf ein, natürlich sachunkundiges Gericht dann verfahrensentscheidenden Eindruck macht. Sie verlässt sich nach Ansicht der Klägerin darauf, dass ein Gericht die Bedeutung der impfbedingt ausgebliebenen Einwicklung der Klägerin nicht einschätzen kann und daher keinen Zweifel daran haben wird, dass es folglich auch richtig war, wenn in der 'genetischen Beratung’ vom 24.02.2012 die Lehrstuhlinhaberin selbst das Geschehen in der 'Vorgeschichte’ nur beiläufig erwähnt und dazu lediglich feststellt:

„Aufgefallen seien bei Nancy im Verlauf weiterhin eine Bewegungsunruhe mit einschließenden dystonen Bewegungen (Erstdiagnose April 2004) sowie ein stark gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus.“ (S. 1)

Das erweckt bei jedem unbefangenen Leser den Eindruck, als habe die Unruhe der Klägerin einfach nur so zugenommen und das sei eben aufgefallen. In Wahrheit begannen im April 2004 eines Nachts anhaltende Bewegungsunruhen der Klägerin, die sich anfallartig wiederholten.

Von einem eher vernachlässigenswerten „gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus“, wie im Beratungsschreiben vom 24.02.2012 formuliert, kann also keine Rede sein! Das waren Bewegungsstürme in einer Heftigkeit, dass die Klägerin weder essen, noch trinken und schon gar nicht schlafen konnte.

 

 

 

7.1.1. Herr Dr. xxxxxx tat dies anfangs aber als Drei-Monats-Koliken ab und behandelte erfolglos mit LEFAX. Auch erklärte er diese Schreiattacken als Ausdruck eines Durchsetzungswillens von Kleinstkindern und beschwichtigte mit dem Hinweis auf angebliche Fachliteratur, in der es heiße: „Jedes Kind kann schlafen lernen.“

Herr Dr. xxxxxx meinte sogar: „Schließlich weiß ein Kind auch schon in diesem Alter, wie man seine Mutter um den Finger wickelt“, was altersbedingt natürlich falsch ist! Kein Kleinkind will seinen Willen in der Weise durchzusetzen, dass es aus dem Schlaf heraus anhaltend schreit, obwohl es ‚seinen möglichen Willen’ längst erfüllt bekommt. Tatsächlich schreit ein solches Kind in panischer Angst, die bekanntermaßen etwa durch das Impfen quecksilberhaltiger Stoffe ausgelöst sein kann, wie aus der homöopathischen Literatur bekannt ist. Vor allem aber wäre ein solches Kind in dem Alter ruhig, wenn es seinen Willen bekommen hat!

Den Entwicklungsstillstand bzw. die im weiteren Verlauf sogar auftretenden Entwicklungsrückschritte glaubte Herr Dr. xxxxx dann mit der Verordnung von Physiotherapie wettmachen zu können und meinte dazu: „Man muss ihr wohl ein wenig auf die Sprünge helfen“.

Die anfallsartigen Bewegungsstürme kommentierte er so: „Tja, Frau Gahse, das ist eben so! Damit müssen Sie leben.“

Im Übrigen flüchtete er sich in Allgemeinplätze: Das hier könne eine von tausend möglichen neurologischen Störungen sein, was man aber erst durch eine sehr umfangreiche Diagnostik näher bestimmen könne.

Mehrfach auf eine mögliche Impffolge angesprochen, lachte er jedes Mal nur. Bis Nancy ein Jahr alt sei, wäre doch alles in Ordnung.

Viel schlimmer als diese herablassende Beurteilung war jedoch für die Mutter der Klägerin, dass Herr Dr. xxxxx trotz Vermutung einer Neurologischen Störung das Kind dann ungerührt weiter impfte. Die Klägerin hat das schon vor Jahren so im Internet veröffentlicht und dafür in den Verfahren auch Beweis angeboten.

 

 

 

 

7.2. Das alles ist für einen unbefangenen Leser nicht ansatzweise ersichtlich, für die Urteilsfindung eines Gerichtes über das Vorliegen eines Impfschadens aber entscheidungserheblich!

Wie tendenziös die Begutachtung der Fachärztinnen folglich angelegt ist, zeigt sich auch dran, dass ihre Angaben zur 'Vorgeschichte’ bereits mit der „Erstdiagnose April 2004“ enden, obwohl sie aus ihren Akten wussten, dass die, sehr umfangreiche Diagnostik der UNI-Klinik Dresden erst im Oktober 2005 bei dem Termin zur Auswertung bei Frau Dr. med. Maja von der Hagen in der Neuropädiatrischen Ambulanz endete.

Diese wiederum hatte der Mutter der Klägerin in der Abschlussbesprechung erklärt, die Untersuchungen hätten keine Ursache für Nancys Gesundheitszustand ergeben und auch die weitere Genesung von Nancy sei daher unklar. Es gebe derzeit auch keine Anhaltspunkte für eine weitere Ursachensuche, weshalb sie die Diagnostik vorerst auch abschließe, aber einen Kur- bzw. Reha-Aufenthalt empfehle.

Im Laufe dieser Untersuchungen und Gespräche wurde von der Mutter der Klägerin verschiedentlich auch die Möglichkeit eines Impfschadens angesprochen. Zunächst wurde ihr dazu gesagt, Impfschäden gebe es gar nicht. Später meinte Frau Dr. von der Hagen zwar, sie wisse nicht, wovon die Mutter der Klägerin da rede, gab ihr aber trotzdem den Rat, sie möge sich bewusst sein, dass solche ,Sachen‘

„…immer einen Rechtsstreit nach sich ziehen und der ist nicht billig“.

Die Gegenfrage, wie sie das sagen könne, wenn sie von Impfschäden nichts wisse, ließ sie unbeantwortet.

Zeugnis: im Bestreitensfalle eidliche Einvernahme der Mutter der Klägerin und von Frau Dr. med. Maja von der Hagen, zu laden über die Universitätsklinik Dresden

 

 

 

 

 

8. Im Jahre 2006 kam die Klägerin dann das erste Mal in die Klinik xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Gegenüber dem Oberarzt Herrn Dr. xxxxxxx wurde sofort die Vermutung eines Impfschadens genannt. Er hörte zu und fragte nach, nahm die Mutter der Klägerin nach ihrem Eindruck aber nicht ernst.

Nach zahlreichen Untersuchungen und Beobachtungen während einzelner Therapien meinte Herr Dr. xxxxxx dann, Nancy habe offenbar einen Dopaminmangel und empfahl einen einschleichenden Versuch mit dem Medikament L-Dopa, ob Nancy dadurch ruhiger werde.

Der Versuch gelang zunächst und Nancy machte einige Fortschritte. Zum Jahreswechsel 2006/2007 wurde die Klägerin aber wieder unruhiger und erhielt aufgrund von Wachstum und Gewichtszunahme eine Dosiserhöhung.

Eine weitere Dosissteigerung wurde 2008 vorgenommen. Der Zustand der Klägerin verschlechterte sich dadurch aber dramatisch. Sie zappelte durchgehend, konnte keine Nahrung und kein Getränk aufnehmen und täglich nur nach Sedierung – einem narkoseähnlichen Tiefschlaf - etwa 2 – 3 Stunden schlafen. Dadurch magerte sie schließlich auf 10 Kilo ab und ihre Mutter befürchtete ihr Ableben ebenso, wie dies auch Mitarbeiter der Klinik unter der Hand nicht ausschlossen.

 

 

 

 

9. Das wären eigentlich Teile der 'Vorgeschichte’, die gewiss auch ein Gericht interessieren. Die Beraterinnen des Medizinischen Versorgungszentrums wussten das natürlich, vermieden aber im Beratungsschreiben vom 24.02.2012 jede Bewertung dieses Geschehens, sondern stellten für einen Medizinunkundigen nur uninteressiert fest:

„Im Frühjahr 2008 sei es nach Dosisreduktion von L-Dopa und Therapieumstellung auf Tiapridex zu einer akuten Verschlechterung der Bewegungsstörungen mit Fieber und metabolischer Entgleisung gekommen. Danach wurde die medikamentöse Therapie ausgeschlichen und eine bereits begonnene homöopathische Therapie durch einen Heilpraktiker fortgeführt.“ (S. 2)

Diese Schilderung in der 'Vorgeschichte’ ist ein dreister Täuschungsversuch medizinunkundiger Leser, wie etwa einem Gericht und nur mit der Befangenheit beider Beraterinnen zu erklären. Im Hinblick auf die berufliche Stellung beider Damen muss das aber auf das Schärfste verurteilt werden, denn beide gehen nach Eindruck der Klägerin offenbar davon aus, als promovierte und/oder habilitierte Wissenschaftlerinnen werde ihnen etwa bei einem Gericht allein aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihres wissenschaftlichen Ranges eher geglaubt, als der Klägerin und ihrer abiturlosen Mutter.

Im Ergebnis leisten dadurch beide einen prozessrelevanten Beitrag für den Beklagten, verlassen sich aber ersichtlich darauf, dies schadlos tun zu können, da sie weder gerichtsgutachterlich tätig sind, noch gerichtlich angehört werden. Das wiederum zeigt, welche Rolle die klinisch tätige Ärzteschaft in diesem Streitfall einnimmt.

Wie beide Berichterstatterinnen jedoch sehr wohl wissen, hat Herr Dr. xxxxxxx L-Dopa im Jahre 2008 nochmals mehrfach erhöht - und das zu wissen, wäre für ein Gericht durchaus entscheidungsrelevant!

Als sich durch diese Medikation der klägerische Zustand aber täglich verschlechterte, sprach die Mutter der Klägerin immer wieder die Vermutung eines Impfschadens und schließlich erstmals auch die Möglichkeit homöopathischer Behandlung an. Zu dem Heilpraktiker, Herrn Melhorn, hatte sie zu der Zeit noch keinen Kontakt.

Auf beides wollte Herr Dr. xxxxxx zwar nicht eingehen, hatte zunächst jedoch offenbar auch keine andere Lösung. Am nächsten Tag kam er dann mit dem Vorschlag, L-Dopa 'auszuschleichen’ und Tiapridex 'einzuschleichen’. Eine Garantie, dass dies funktioniere, gebe es allerdings nicht! Selbst wenn es gelinge, benötige der Aufbau eines effektiven Wirkspiegels allerdings mindestens vier Wochen!

An diesem Tag glaubte die Mutter der Klägerin, das erste Mal Hilflosigkeit in den Augen von Dr. Heinicke gesehen zu haben, dem sie als Arzt meinte, viel zu verdanken. Allerdings glaubte sie auch, erkannt zu haben, dass ihr hier keiner der Ärzte helfen werde, sondern ihr Kind unter dieser Medikation wohl sterben werde.

Zeugnis: im Bestreitensfall neuerlich Zeugnis der Mutter der Klägerin

In ihrer Not stimmte die Mutter der Klägerin daher dieser Medikation zwar zu, nahm aber nun auch Kontakt zu dem Ellwanger Heilpraktiker, Herrn dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn für eine homöopathische Behandlung der Klägern auf. Dieser sagte nach einigem Zögern zu.

 

 


10. Ostern 2008 war für die Klägerin dann ein besonderes Wochenende in der UNI-Klinik Dresden.

Nach der Verlegung hatten dort Frau Prof. xxxxxxx und Herr Dr. xxxxxx die Klägerin untersucht, soweit das bei deren Zappelei überhaupt möglich war. Nach Eindruck der Mutter der Klägerin wirkten beide am Bett von Nancy etwas ratlos. Jedenfalls beobachteten sie einige Minuten lang und stellten dann fest: “Das Medikament Tiapridex bringt nichts.“. Zwar könne man das hier nun erst mal noch ein wenig beobachten, aber sie seien sich doch ziemlich sicher, dass eine Therapie mit Tiapridex keinen Erfolg haben werde.

Zu diesem Zeitpunkt war die Klägerin mit diesem Medikament am zweiten Tag der Einschleichphase.

Tags darauf wurde der Mutter der Klägerin der Vorschlag einer Therapie mit dem Antiepileptikum „Valproat“ gemacht. Der Beipackzettel wurde ihr bei der Gelegenheit allerdings nicht bekannt gemacht. Nachdem sie aber die lange Aufzählung der Nebenwirkungen des Mittels durchgelesen hatte, lehnte sie eine Behandlung mit Valproat ab.

 

 

 

 

 

 

11. Das geschah am Dienstag nach Ostern 2008, gegen Abend. Nancy hatte an diesem Tag noch eine halbe Tablette L-Dopa und einen halbe Tablette Tiapridex bekommen.

Die Mutter der Klägerin fasst das weitere Geschehen so zusammen, wie es bisher auch veröffentlicht wurde:

„Da erhielt ich postalisch die ersten Globuli von Herrn Melhorn und gab Nancy davon insgesamt 9 Stück in drei Gaben.

Was soll ich sagen: ein Fremder, der uns nicht kannte und noch nie gesehen hatte, vollbrachte es, dass Nancy zunehmend ruhiger wurde. Binnen drei Stunden lag mein ‚geschundenes’ Kind völlig entspannt in seinem Bettchen und lächelte mich an!


Natürlich wurde diese Wirkung schulmedizinisch sofort dem Tiapridex zugesprochen. Also jenem Medikament, bei dem man 4 Tage zuvor noch sicher gewesen war, es werde keinen Erfolg bringen und von dem es 6 Tage vorher noch geheißen hatte, der Aufbau eines Wirkspiegels benötige mindestens 4 Wochen!“

Zeugnis: im Bestreitensfall die Mutter der Klägerin

Während der nächsten 4 Wochen ging es der Klägerin dann sichtbar besser und sie wurde schon wenige Tage später an das Rehazentrum Kreischa zurückverlegt, wo sie durchgehend ebenfalls noch das Tiapridex erhielt.

 

 

 

 

 

12. Nach fast genau 4 Wochen erlitt Nancy einen Rückschlag! Sehr schnell und ziemlich heftig und wurde sofort wieder auf die Intensivstation des Rehazentrums xxxxx verlegt.

Ärztlicherseits wurde die Schuld natürlich sofort der homöopathischen Behandlung gegeben, was die Mutter der Klägerin nach Rücksprache mit dem Heilpraktiker aber entschieden bestritt.

Da sie sich inzwischen informiert hatte, kam sie nämlich zu einer ganz anderen Schuldzuweisung. Nancy war wegen des Verdachts eines Mangels am Botenstoff Dopamin mit L-Dopa behandelt worden.

Eine Behandlung mit L-Dopa schlägt aber schon nach etwa 2 Jahren in das Gegenteil um! Folglich war bei der Klägerin aus einem Mangel wohl inzwischen ein Überschuss geworden! Das erklärt, warum Dr. xxxxxx Tiapridex einschleichen wollte, denn dieses blockiert wiederum den inzwischen offenbar überschießenden Botenstoff Dopamin. Herr Dr. xxxxxx wollte dadurch offenbar unauffällig seine Behandlung mit Dopamin korrigieren.

Zeugnis: im Bestreitensfall Einholung eines Sachverständigengutachtens

 

 

 

 

12.1. Herr Dr. xxxxxx wollte der Mutter der Klägerin allerdings nicht erklären, warum er das Tiapridex einsetzte, sondern verwies deshalb an die UNI-Klinik Dresden.

Herr Dr. xxxxxx , leitender Chefarzt der Rehaklinik bat daraufhin die Mutter der Klägerin zu einem persönlichen Gespräch, indem er ihr allerdings sagte, auch er habe nicht verstanden, warum Herr Dr. xxxxxx die Medikamente so verabreiche.

Auch keiner der anderen Ärzte, die mit Nancy auf der Intensivstation zu tun hatten, sagten ihrer Mutter auf Befragen etwas dazu, obwohl sie nach Eindruck der Mutter der Klägerin offenbar auch nicht mit der Entscheidung von Herrn Dr. xxxxxx einverstanden waren, als Folge der hierarchischen Verhältnisse in bundesdeutschen Kliniken gegen einen Oberarzt aber keinen Widerspruch wagten.

Zeugnis: im Bestreitensfall eidliches Zeugnis der Mutter der Klägerin und eidliche Einvernahme der fallbeteiligten Klinikärzte.

 

 

 

 

 

12.2. Daraufhin verbot die Mutter der Klägerin schließlich aus Verantwortung für ihre Tochter der Klinik den weiteren Einsatz von Tiapridex. Tag für Tag wurde die Klägerin daraufhin wieder ruhiger. Das hält bis heute an.

Der Bericht des Medizinischen Versorgungszentrums ist bemüht, Dritte wahrheitswidrig von diesen Vorkommnissen abzulenken, indem es nur verharmlosend heißt:

„Danach wurde die medikamentöse Therapie ausgeschlichen und eine bereits begonnene homöopathische Therapie durch einen Heilpraktiker fortgeführt.“ (S. 2)

 

 

 

 

 

 


13. Vor allem in der Frage, ob die Injektion des Totimpfstoffes Infanrix Hexa oder die des Lebendimpfstoffes Priorix schadensverursachend gewesen seien, will sich das Medizinische Versorgungszentrum nicht festlegen lassen. So heißt es nur:

„Der von Ihnen angenommene Zusammenhang mit den im Kleinkindalter durchgeführten Impfungen und der schweren neurologischen Symptomatik von Nancy ließ sich weder bestätigen noch definitiv ausschließen….

…ein evidenter Ausschluss bzw. eine Bestätigung der Wirkung des Impfstoffes als Auslöser der bei Nancy vorliegenden Bewegungsstörung sowie Entwicklungsverzögerung ist leider nicht möglich. ….

Eine sichere Zuordnung der bei Nancy vorliegenden Symptomatik zu einer bestimmten Form der frühkindlichen Dystonie (bzw. einer anderen Bewegungsstörung) ist nicht eindeutig.“ (S. 3)

Beide Wissenschaftlerinnen verneinen somit eine Ursächlichkeit der Impfung für die klägerische Gesundheitsstörung nicht, halten sie aber auch nur deshalb für ungeklärt, weil

„…Die bei Nancy vorliegenden choreoathetotischen und dystonen Bewegungsstörungen wurden in der Literatur noch nie in Verbindung mit einer dieser Impfungen gebracht.“(S. 3)

Das wiederum ist aber nur das Eingeständnis, dass sich die Wissenschaft mit diesen Problemen bislang nicht beschäftigte!

Das allerdings hat seinen eigentlichen Grund beharrlich darin, dass solche Forschung von der Pharmaindustrie immer als unfreundlicher Akt gewertet und dann zwingend zu einer Kürzung der heute überwiegend pharmafinanzierten oder zumindest –gesponserten Forschung führen würde.

Nach dem finanziellen Rückzug der Länder aus solcher Forschung finanziert nämlich fast nur die Pharmaindustrie weite Gebiete davon und damit aber auch nur solche, die ihr nützlich ist! Wissenschaft muss finanziellen 'Liebesentzug’ ihrer Förderer folglich unbedingt vermeiden. Das könnte auch die Finanzierung des Medizinischen Versorgungszentrums in Dresden betreffen – was trotzdem der Klägerin nicht zum Nachteil gereichen dürfte.

Diese Probleme heutiger Forschung werden nach Meinung der Klägerin daran deutlich, dass die Beraterinnen des Medizinischen Versorgungszentrums seltsamerweise nicht auf die, von Herrn Prof Shaw / University of British Columbia klar benannte Schädigung von Nervenzellen durch Aluminiumhydroxid eingehen.

 

 

 

 

 

13.1. Die Klägerin hatte schon im Schriftsatz vom 11.7.2011 geltend gemacht:

„Aluminiumhydroxid wird seit 80 Jahren geimpft und löst eine immunologische Abwehrreaktion aus, wie der Neurowissenschaftler Prof. Chris Shaw aus Vancouver von der University of British Columbia im März 2006 veröffentlichte. Er wies darauf hin, dass das Aluminiumhydroxid in den Impfstoffen möglicherweise zu Symptomen der Parkinsonkrankheit, der amylotrophen Lateralsklerose (ALS) und Alzheimer führen könne.“

Nach Shaw werden

„…ähnliche Zusätze in den Hepatitis A- und B-Stoffen, sowie im Pentacel Cocktail verwendet, der gegen Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Polio und eine Form von Meningitis eingesetzt wird.“

Beweis: in der Anlage Kopie einer Übersetzung des Artikels vom 23.März 2006 in „The Georgia Straight“: „Gebräuchlicher Impfzusatzstoff zerstört Hirnzellen“

Demnach ergaben Zellproben untersuchter Mäusegehirne, dass

„… Nervenzellen abgestorben waren. Innerhalb der Mäusehirne zerstörten sich in diesem Bereich, der die Bewegungen koordiniert, 35 Prozent der Zellen von selbst... Niemand in meinem Labor will sich impfen lassen, “ sagte Shaw.“ Das machte uns völlig verrückt. Wir machten die Untersuchungen nicht, um irgendwelche Fehler an Impfstoffen festzustellen. Aber plötzlich, mein Gott – starben Neuronen ab! … wenn es eine Studie gäbe, die ihn widerlegen könne, dann „sollte die auf den Tisch gebracht werden! So macht man Wissenschaft.“

Gerade auch die ausgeprägten Bewegungsstörungen der Klägerin legen jedenfalls den Schluss nahe, dass also auch Aluminiumhydroxid die Schädigung der Klägerin verursachte.“

Schließlich ist bekannt, dass der Gehalt an Aluminium im menschlichen Körper insgesamt nur 0,001 % ausmacht.

Weit geringer sind folglich wiederum die, mit einer Impfung verabreichten Mengen an Aluminiumhydroxid. Trotzdem sind sie unbestreitbar gefährlich, wie Herr Prof Shaw am Beispiel seiner Labormitarbeiterinnen belegt!

Betreffend der, bei der Klägerin auftretenden Symptomatik heißt es zu Aluminium ebenfalls in der homöopathischen Fachliteratur bei JULIUS MEZGER / GESICHTETE HOMÖOPATHISCHE ARZNEIMITTELLEHRE, Bd I, 1977, S. 126:

“Zittrige Aufgeregtheit des Nervensystems.
Unsicher, muss die Hände und Füße immerzu bewegen …“

Diese Aussage – und das ist zu sehen! – ist dabei schon über Aluminium gemacht worden! Eine homöopathische Studie über Aluminiumhydroxid würde die Aussagen von Prof Shaw bestätigen. Ist doch Aluminiumhydroxid keineswegs so vernachlässigenswert, wie etwa die Juristinnen von GlaxoSmithKline das erkennende Gericht glauben machen wollen!

Wie man Wissenschaft eigentlich macht, wurde von Prof. Shaw klar definiert. Insofern vertreten die Wissenschaftlerinnen des Medizinischen Versorgungszentrums nach Auffassung der Klägerin eine, mit ihrem wissenschaftlichen Status, gesetzlichen Auftrag und öffentlichen Auftreten unvereinbare Vorstellung von Wissenschaft, denn sie informieren wider besseres Wissen.

Das mag seinen Grund allerdings darin haben, dass beide Wissenschaftlerinnen - verantwortlich für ihren Fachbereich - bei der Carl Gustav Carus GmbH beschäftigt sind. Inwieweit der Fachbereich Humangenetik wiederum über eine Stiftung der Pharmaindustrie – etwa unter Mitwirkung von GlaxoSmithKline - finanziert ist, wird das erkennende Gericht in Erfahrung bringen.

 

 

 

 

14. Aus dem Obigen folgt für die Klägerin allerdings auch, dass die Diskussion über Thiomersal von interessierter Seite aus Ärzteschaft und Pharmaindustrie somit wohl ganz bewusst nur zur Ablenkung vom eigentlichen Fallproblem des Aluminiumhydroxids in den Impfstoffen geführt wird.

Gerade weil Aluminium nämlich ohnehin nur in minimalsten Dosen im menschlichen Organismus vorkommt, wirken sich in einer Impfspritze schon winzige Mengen des Abkömmlings Aluminiumhydroxid dann gerade bei Neugeborenen umso verheerender aus, zumal sie durch das Impfen unmittelbar in die Blutbahn gelangen!

Somit kommt es bei der geimpften Menge an Aluminiumhydroxid auf die Körperfettmenge des Impflings an! Sie entscheidet darüber, wie viel Gift der Impfling zum Schutz seiner Nervenzellen in den körpereigenen Fettspeichern ablagern und auf diese Weise vorübergehend unschädlich machen kann.

Die Klägerin macht hierzu nachdrücklich geltend, dass sie als Säugling ein besonders zartes Kind war. Die eingebrachten Impfmengen überstiegen folglich schnell ihre körpereigene Möglichkeit einer Giftneutralisation durch Fetteinlagerung, und mit jeder weiteren Impfung entfaltete folglich immer mehr Aluminiumhydroxid seine giftige Wirkung auf die nervale Zellbildung der Klägerin.

Das alles hätte sich längst erforschen lassen, geschieht aber nach dem Willen der Politik nicht! Ist die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel doch eine offene Befürworterin des Impfens!

Nur darf solche Wirtschaftspolitik der Klägerin nicht unter Missachtung ihrer Menschenrechte zum Nachteil gereichen.

 

 

 

 

 

15. Das einseitige Wirken des Medizinischen Versorgungszentrums zeigt sich auch an ihrer Feststellung:

„Ein unauffälliger Befund des Schädel-MRTs von 2009 würde gegen eine Enzephalopathie sowie gegen eine durchgemachte Enzephalitis im Kindesalter sprechen.“

Tatsächlich ist von der Klägerin - unbestritten - im Verfahren schon ausführlich vorgetragen, warum das Fehlen einer Enzephalitis keinen Rückschluss auf das Vorliegen eines Impfschadens zulässt.

Auch nach dem Beratungsergebnis des Medizinischen Versorgungszentrums ist jedenfalls nicht durch MRT ausgeschlossen, dass die Klägerin nach der Impfung eine Enzephalopathie durchmachte! Wäre eine solche, im Streitfall seit 2008 behandelte Enzephalopathie doch Jahre nach der Schadensverursachung durch Impfen in einem bildgebenden Verfahren doch nicht mehr verlässlich als Schädigung
auszumachen!

Das Fehlen einer sichtbaren Vernarbung im MRT besagt folglich nichts, nachdem die Klägerin seit Ostern 2008 von dem Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn behandelt wird und von ihm dabei große gesundheitliche Fortschritte gemacht wurden, wie das Medizinische Versorgungszentrum weiß. Da von ärztlicher Seite keine Therapie erfolgte, muss folglich die homöopathische Therapie auf die enzephalopathischen Zustände der Klägerin eingewirkt haben, denn sonst wäre keine solche Besserung eingetreten!

Selbst wenn aber eine enzephalopathische Selbstheilung der Klägerin unterstellt würde – was bestritten wird! - ist Jahre nach dem Impfschaden nicht mehr zu erwarten, dass solche Schäden der Klägerin im MRT noch nachweisbar sind. Trotzdem abzuleiten, die Klägerin habe keine enzephalopathische Erkrankung durch die Impfung erlitten, ist daher unwissenschaftlich und hergeholt!

 

 

 

 

 

16. Das Schreiben des ‚Medizinischen Versorgungszentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden GmbH’ vom 24.2.2012 überrascht nicht. Zwei der unterzeichnenden Damen - Prof. Dr. Schröck und Dr. Di Donato - sind ausweislich des Briefkopfes offenbar Gesellschafterinnen in dieser Gesellschaft mit beschränkter Haftung! Sie arbeiten gewinnorientiert für ein Unternehmen, das mit „Beratungen“ sein Geld verdient! Der Geschäftszweck besteht nur in der Erstellung einer Auskunft darüber, ob Ursache einer Behinderung ein genetischer Defekt ist. Eine Therapie der Behinderung leistet die Einrichtung nicht.

Die Einrichtung finanziert sich nach Wissen der Klägerin offenbar über Dienstleistung für die mit Impfschäden befassten Behörden und mutmaßlich somit über eine Stiftung des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline. Näheres dazu ist für Außenstehende weder über die örtlichen Medien in Erfahrung zu bringen, noch über Veröffentlichungen im Internet. Der Mutter der Klägerin wurde erklärt, die Arbeit des Fachbereiches werde von Dritten finanziert und sei davon abhängig, dass etwa 1000 Kinder an der Studie teilnehmen.

Bekannt ist also nur, dass solche Studien wegen des Geldmangels der öffentlichen Hand in der Regel von Stiftungen finanziert werden, wie etwa des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline, der als Öffentlichkeitsarbeit medienwirksam auch meinungsmachende Arbeiten für die Ärzteschaft sponsert, die dann wiederum der Klägerin vom Versorgungsärztlichen Dienst klagabweisend entgegengehalten werden.

Gerade die finanzielle Abhängigkeit einer solchen GmbH spiegelt sich nach Auffassung der Klägerin allerdings in der einseitigen Begutachtung etwa des Schreibens vom 24.02.2012. Es zeigt das auffällige Ausweichen dieser GmbH in der entscheidungserheblichen und von der Klägerin geltend gemachten Frage einer gesundheitlichen Gefahr für Kleinstkinder durch Injektion von Impfmitteln etwa mit Aluminiumhydroxid!

Statt solcher Stellungnahme wirbt die GmbH nachdrücklich

„Als weitere diagnostische Strategie würde sich eine parallele Untersuchung von mehreren mit Dystonie und weiteren neurovegetativen Erkrankungen assoziierten Genen anbieten.“

Vordergründig klingt das nach Besorgnis um Kindeswohl, doch bleibt unklar, was Betroffenen solche Untersuchungen eigentlich konkret bringen, obwohl Eltern damit in der Regel doch die Hoffnung verbinden, nun fachkundigen Rat etwa im Hinblick auf mögliche Impfschadenansprüche ihrer Kinder zu erhalten.

Solchen Rat erhalten Betroffene dann aber nicht, weil sich das nach Ansicht der Klägerin mit dem wirtschaftlichen Interesse dieser GmbH nicht verträgt, wie ihr Schreiben vom 24.02.2012 belegt. Die Betroffenen sind vielmehr in erster Linie nur 'Untersuchungsmaterial’ für Wissenschaftler, die mit Forschung Geschäftsinteresse verbinden. Eine Behandlung - wie sie die Klägerin etwa von Herrn Melhorn erhält oder ihrer Physiotherapeutin - ist damit jedenfalls nicht verbunden.

 

 

 

 

16.1. Die Besonderheit dieser Geschäftsidee der GmbH ist, dass eine genetische Störung zwar eher selten vorliegt, die, in der Regel unwissenden jungen Mütter dies aber so wenig wissen, wie ihnen später ein anderer Arzt einen Impfschaden bestätigen wird, schon um nach Berufseid den Kollegen nicht in die Haftung zu bringen.

Dabei ist aber selbst bei Vorliegen eines festgestellten Gendefektes keineswegs immer ausgeschlossen, dass dessen Wirkung durch die Impfung nicht überhaupt erst ausgelöst wurde. Das zeigt sich etwa daran, dass bei gezielter homöopathischer Therapie die Auswirkung solcher 'Gendefekte’ langsam etwas gemildert werden können, was dann aber auch bedeutet, dass sie ohne Impfung möglicherweise nicht ausgelöst worden wären!


Das allerdings kann bei keinem Impfschaden nachträglich sicher geklärt werden! Richtigerweise müsste jeder Impfling nämlich im Hinblick auf das Vorliegen eines Gendefektes eigentlich vor seiner Impfung auf einen solchen Gendefekt geprüft werden. Nur so könnte ausgeschlossen sein, ihn mit der Impfung nicht der Gefahr auszusetzen, als Folge eines impfausgelösten Gendefektes später möglicherweise lebenslange Gesundheitsschäden zu erleiden.

Solche 'Vorsorgeprüfungen’, wie sie dann etwa von der Medizinischen Versorgungszentrum GmbH durchgeführt werden könnten, würden natürlich das heutige Impfgeschäft zusammenbrechen lassen! Der Imageschaden des Impfens wäre außerdem unaufholbar und die Kosten solcher Voruntersuchungen nicht finanzierbar.

Die Impfwilligen in Politik, Pharmaindustrie und Ärzteschaft würden das aus wirtschaftlichen Gründen daher nicht dulden! Für sie ist es vielmehr geradezu selbstverständlich, Kollateralschaden des Impfens einfach hinzunehmen und vor allem totzuschweigen oder in seiner abschreckenden Kundenwirkung bedarfsweise mittels professoraler Überredungskunst herunterzureden oder zu -forschen.

Der Fortgang bei Impfschadenansprüchen ist damit allerdings ebenfalls vorgegeben: Geltend gemachte Impfschäden werden durch die Behörden möglichst abgelehnt und Anzeigen wegen Körperverletzung gegen die Ärzteschaft von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Ärzteschaft wird dies gutachterlich aus Eigeninteresse in der Regel jeweils decken. Bedenken der fachunkundigen Betroffenen wegen der Impfung werden dann – wie bei der Klägerin - im wissenschaftlichen Schongang von akademischen Dienstleistern 'weich gespült’, ohne dabei eindeutig beantwortet zu werden.

Das Einzige, was diesen 'Frieden’ stören kann, ist somit ein Sozialgericht, das bekanntlich nicht weisungsgebunden ist. Richtern wiederum ist dieses Thema üblicherweise allerdings weitestgehend fremd. Ihre Urteilsfindung beschränkt sich daher auch auf das Juristische, weshalb auch - mit der geballten Honorigkeit ihrer Titel- und/oder Funktionsträger - im Fall der Klägerin nun neben dem Versorgungsärztlichen Dienst auch die Rechtsabteilung des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline richterberatend und – belehrend ebenso beispringen, wie zum rechten Zeitpunkt nun auch die Medizinische Versorgungszentrum GmbH.

 

 

 


17. Anfügung vom 26.3.2012

Die Klägerin hat dem Gericht unter Ziffer 16 vorgetragen, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen mit diesem Verfahren verbunden sind. Das beweist sich nun auch an der Anstrengung von dritter Seite, dass die Klägerin den vorliegenden Schriftsatz möglichst nicht fristgerecht in das Verfahren einbringen kann.

Es ist oben ausgeführt, die notwendige Kommunikation zwischen der Klägerinmutter und dem Ellwanger Heilpraktiker Herrn Melhorn sei im Laufe auch dieses Verfahrens immer wieder dadurch erschwert worden, dass - trotz Einschaltens des Providers und fachkundiger Dritter! - die PC-Anlage der Klägerin immer wieder tagweise nicht ordentlich funktionierte, Post von Unbekannten ganz abgefangen oder jeweils mehrere Tage zurückgehalten wurde und sowohl bei der Klägerin als auch bei Herrn Melhorn E-Mails nicht ankamen. Das geschah – zufällig? - immer wenige Tage vor Fristablauf für eine Erwiderung der Klägerin auf Prozessvortrag der Gegenseite. Das erschwerte zwar der Klägerin wie Herrn Melhorn die Rechtswahrung, verhinderte aber nichts und sollte beide wohl in erster Linie nach dem überwachungsstaatlichem Motto einschüchtern: Wir wissen, was und wann ihr was tut und können es unmöglich machen!

Der obige Schriftsatz war am 24.03.2012 von Herrn Melhorn bis Ziffer 16 abschriftsreif fertig gemacht und der Mutter der Klägerin zur Unterschrift und Abgabe bei Gericht zugeleitet worden. Herr Melhorn wollte trotzdem in Ziffer 16.1. noch eine nachträgliche Korrektur anbringen und rief dazu auf seinem PC am 25.03.2012 den Schriftsatz neuerlich auf.

Zu dem Zeitpunkt war der 21-seitige Schriftsatz aber ab Seite 5 Ziffer 4.1. von Unbekannt auf dem PC von Herrn Melhorn bereits gelöscht worden!

Dieser Schriftsatz war danach überhaupt nur dadurch – allerdings Stand 24.03.2012 - wiederherstellbar, weil er nach den früheren ‚Erfahrungen’ der Klägerin vorsorglich über einen ausländischen Provider versandt worden war! Die vielfältigen Korrekturen vom 25.03.2012 enthielt der wiederhergestellte Schriftsatz folglich nicht mehr!

Üblicherweise wäre die Wiederherstellung eines so gelöschten Schriftstückes damit für PC-‚Normalbenutzer’ wie Herrn Melhorn nicht möglich gewesen! Die Klägerin hätte fristgerecht das ihr eingeräumte Schriftsatzrecht nicht nutzen und zum Vorteil des Beklagten dadurch nicht mehr fristgerecht entgegnen können!

 

 


Simone Gahse