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Der Impfschadenfall Nancy


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Der Text des Impfschadenfalles Nancy wird fortgeschrieben;
insbesondere mit der wörtlichen Wiedergabe des behördlichen Schriftwechsels!
letzte Aktualisierung:
28.9.2013

 

 

 

 

 



 


Eine Gesellschaft,
die sich der Gier nicht durch das Recht und die Moral entziehen kann,
wird gnadenlos von ihr zerstört.

Wolf-Alexander Melhorn

 

Nicht wer die Wahrheit sagt,
begeht ein Verbrechen,
sondern wer dies unter Strafe stellt!

Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

 

Allgemeine Fragen zum Impfen:

 



Was Sie als Impfwilliger wissen müssen:

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/ethan-a-huff/grippeimpfstoff-enthaelt-25-mal-mehr-quecksilber-als-im-trinkwasser-erlaubt-ist.html?utm_medium=facebook&utm_source=twitterfeed 

 

Impfpflicht - ja oder nein?

Eine gesteuerte Lifesendung!
Wie ein öffentlich-rechtlicher Sender Werbung für die Impfpflicht machte.
Der Mitteldeutsche Rundfunk in der Fernsehsendung vom 12.8.2013

https://www.youtube.com/watch?v=_UVuoyu3BEI

 

 

Ein Kommentar von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker:

Das Thema hätte es verdient gehabt, objektiv behandelt zu werden. Leute, die wirklich was davon verstanden, waren eingeladen.So der Herausgeber der Zeitschrift 'Impf-Report' (Hans Tolzin), ein praktischer Arzt ( Eckehard Seever), der impfgeschädigte behandelt und aus Protest gegen die heutige Impfpraxis seine kassenärztliche Zulassung zurückgegeben hat. Im Publikum zudem die Mutter ( Simone Gahse ) eines schwerst impfgeschädigten Kindes und ihren erschütternden Erfahrungen mit Ärzten und der Justiz. Eine weitere Mutter ( Anke Schäfer) berichtete von dem Psychodruck der Ärzte auf impfzögerliche Mütter und darüber, dass ihre Tochter ab diesen Impfungen ständig kränkelte.

Gegenüber saßen die Impfbefürworter, deren Doktortitel die Moderatorin sichtlich beeindruckte. Der eine allerdings ein fachfremder Funktionär der Kassenärztlichen Vereinigung ( Dr. Burkhard John ), der andere ein Nierenspezialist, der ein Dialysezentrum leitet, bei dem ihm ebenfalls fremden Thema aber als 'Fernseharzt' des MDR ( Dr. Thomas Dietz ) trotzdem engagiert mitredete. Beide wurden von der Moderatorin nach Kräften untertützt.

Vor der Sendung hatte eine Zuschauerumfrage des MDR noch eine hohe Quote an Impfgegnern erbracht. Nach der Sendung waren es dann nur noch knapp über 30 Prozent. Wie solcher Meinungswechsel bei solcher Besetzung möglich ist? In Facebook beschwerten sich anschließend Zuschauer darüber, die angegebene Telefonnummer für Impfgegner sei zeitweise gesperrt gewesen. Typisch für die Kriege in der bundesdeutschen Impfzene!

Vielleicht findet sich ja doch noch ein, von Pharmaindustrie und Politik weniger abhängiger Sender als der MDR?





Der praktische Arzt Dr. Johann Loibner hat sich ausführlich mit der Geschichte des Impfens befasst

http://www.youtube.com/watch?v=cOP0DhvNiMo

Er weist in seinem Vortrag darauf hin, dass in Europa die Impfpflicht auf Napoleon zurückgeht, der durch eine Impfpflicht aber in Wahrheit nur sicherstellen wollte, dass seine Solaten zumindest so gesund waren, dass sie wenigstens die Impfungen überlebten. Starben zustandsabhängig doch etwa 5 Prozent an der Impfung und etwa 10 Prozent waren danach behindert.

Impfen sparte dem Militär also unnötige Kosten! Es hatte jedenfalls nie den Zweck, Menschen zu helfen oder gar zu heilen, sondern war nichts anderes als ein zynisches Ausleseverfahren von Gesunden!

Daran hat sich nur geändert, dass heute Werbung den Menschen Impfen als etwas Gutes verkauft und - als Profiteure des Impfens! - die Ärzte ihren direkten Zugang Zugang zum Vertrauen der Hilfesuchenden für ihr Geschäft nutzen!

Impfen war und ist somit schon immer ein Betrug an den Menschen gewesen. Erst das skupellose Kalkül mit der Gesundheit der Menschen, heute das skrupellose Geschäft mit der Angst des Menschen vor Krankheit - und dies mit den medizinisch Ungebildeten und dabei dann vor allem mit den, aus Fürsorge dafür besonders empfänglichen Müttern!

Das Berufverbot gegen den weststeirischen Arzt und Impfgegner Dr. Johann Loibner wurde jetzt vom Österreichischen Verwaltungsgerichtshof (VwGH) aufgehoben.Hierzu siehe:

http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2013082301.html

 

 

 

Gibt es überhaupt Impfschäden?

Die Schulmedizin etwa der Universität Dreden sagt: "Nein" !

Der vom Sozialgericht Dresden bestellte Gutachter Dr. Hartmann sagt, Impfschäden seien lt. Fachveröffenlichungen seit Jahren bekannt:

"Das medizinisch-wissenschaftliche Gutachten "vom 11.12.2012 von Dr. med. Klaus Hartmann
www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Gutachten_von_Hartmann.pdf

und die kritische Stellungnahme der Klägerin vom 2.2.2013 zum medizinisch-wissenschaftlichen Gutachten von Dr. med. Klaus Hartmann

 

Gemäß Gutachten Dr.Hartmann sind Impfschäden seit Jahren bekannt!

Dass Impfen gesundheitlich unbedenklich sei, ist demnach eine Lüge von Pharmaindustrie und Ärzteschaft.

Die Schulmedizin weiß gemäß Gutachten über das Impfen und seine gesundheitlichen Folgen und Schäden in Wahrheit eher wenig.

Das bekannte Impfmittel Infanrix hexa wurde bis heute nicht nach WHO-Kriterien abschließend durchgeprüft, bevor es vermarktet wurde. Thioemersal wurde inzwischen angeblich durch das wissenchaftlich ebenfalls scharf kritisierte, da sehr giftige Aluminiumhydroxid bez Aluminiumphosphat ersetzt.

 

 

Sie wollen IhrBaby schützen und darum mpfen lassen?

Dann sollten Sie wissen, dass Medikamente üblicherweisenachnach ASlter und Gewicht des Patienten dosiert werden.

 

Nicht so bei Babyss. Da werden größere Mengen eingesetz, sie werden öfter geimpft und gegen mehr Krankneheioten!!

BABYS:13 impfbare Krankheiten, 40 Impfungen von 3. Lebensmonat bis 15. Lebensmonat

ERWACHSENE:3 impfbare Krankheiten, 11 Impfungen vom 18. Lebensjahr bis zum 60. Lebensjahr

 

Folgende Unterhiede:

DIPTHERIE-IMPFSTOFF:

2 IE (Internationale Einheiten) für Erwachsene
30 IE für Babys

Babys erhalten die 15fache Dosis, bezogen auf das Körpergewicht: alsoi mehr als die 150fache Dossi!

 

TETANUS-IMPFSTOFF

20 IE für Erwachsene
40 IE für Babys

Babys erhalten die doppelte Dosis, also bezogen auf das Körpergewicht mehr als die 20dache Dosis!

 

KEUCHHUSTEN- iMPFSTOFF

8 / 8 / 2,5 Mikrogramm der Keuchhusten-Komponenten für Erwachsene
25 / 25 / 8 Mikrogramm der Keuchhusten-Komponenten für Babys

Babys erhalten die 3ache Dosis, bezogen auf das KörpergewichtALO mehr als die 30fache Dooaua!

 

 

ZUSATZSTOFFE

problematischen Impfzusatzsrtoffesind ains Aluminium, Formaldehyd, Antibiotika, usw.

ALUMINIUM

500 Mikrogramm Aluminium im Erwachsenen-Impfstoff
820 Mikrogramm Aluminium im Baby-Impfstoff

Babys bekommen die 1 ½ fache Dosisdesm Wirkverstärkes Aluminium,
bezogen auf das Körpergewicht mehr als die 15fache Dosis,

 

obnwohl da as Nerven- und Organsystem der Babys noch nicht voll entwickelt und deshalb ganz besonders gefähdet ist!

Deshalb gelten Babypflegeprodukte eigentlich noch wesentlich strengere Bestimmungen unterworfen sein als Erwachsenenprodukte.- siehe

#Impfschaden #Nebenwirkung #Zusatzstoffe #Babys #Impfung #Impfen #Impfgegner #Impfkritik

 

QUELLEN:

Bildquelle: © motorradcbr - Fotolia.com
http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.htm

 

http://www.haut.de/im_fokus/babypflege/Herstellungskriterien_19.html

6fach-Impfstoff „Infanrix hexa“, Fachinformation, Stand Juli 2011 für Babys

4fach-Impfstoff „Boostrix Polio“, Fachinformation, Stand März 2013 für ErwachseneMehr

 

 

 

 

 

 

Bedenken Sie:

 

Treffen kann es jeden! Selbst die ewig Gutgläubigen!

Wenn Sie medizinischen und juristischen Aufwand wie in 'Der Fall Nancy' nicht scheuen, soll Sie das nicht abschrecken!
Andernfalls lassen Sie ihr Kind einfach nicht impfen!

.

.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar
zum Verhalten von Behörden und der Ärzteschaft bei Impfschäden von :

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

 

Impfen und Impfschaden!
Bundesdeutsche Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz im 'Impfschadenfall Nancy'!
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm

.

 

 

 

 

 

 

Weitere Impfschäden und Impfopfer durch 'Sechsfach-Impfungen'

Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag!

Bedrückende Impfschäden und ihre juristische Aufarbeitung
Ärztliche und behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung

 

 

Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu dürfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

Bei Zweifeln fragen Sie dann weiterhin Ihren Arzt oder Apotheker!


'Der Fall Nancy' ist kein Einzelfall!

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Cynthia.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Johanna.htm

Am 04.05. 2009 in der Fernsehsendung 'Report Mainz' ein Bericht über den Impfschadenfall Cynthia, die unter schwersten Reaktionen auf ihre Impfungen leidet

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4666602/pv=video/gp1=4803038/nid=233454/1mnrw9k/index.html

Zuletzt am 1.12.09 im 'Sachsenspiegel' des MDR ein Kurzbericht über den Impfschadenfall Cynthia berichtet

http://www.mdr.de/exakt/6903810.html

Außerdem auf YouTube ein Zustandvergleich über die Entwicklung von Cynthia vor und nach ihen Impfungen (Video) !.

 

Daneben gibt es allerdings eine Fülle weniger schwere Impfschäden, die für die jeweiligen Familien jedoch doch stets Anlass erheblicher Sorgen und Belastungen waren. Dazu siehe - im Bereich Impfen - außerdem

http://www.melhorn.de/medizin.htm

Dass über solche Fälle nicht längst mehr solcher Berichte in den Medien erschienen, hat nach vertraulichen Äußerungen von Journalisten seinen Grund allerdings darin, dass der Druck von interessierter Seite auf die Redaktionen offenbar erheblich ist! Vor allem, nachdem nun auch noch das Impfen etwa gegen die 'Schweinegrippe' von ihren Befürwortern politisch so vorangetrieben wurde! Dabei erwartet die Öffentlichkeit eigentlich - schon im Hinblick auf die klammen öffentlichen Kassen! - dass Impfen schon deshalb dann auch Sinn machen sollte, einfach weil es so nachhaltig von Politik und Ärzten empfohlen wurde. In Wahrheit ließ sich - 'in Bezug auf die Schweinegrippe' - die Politik von Lobbyisten der Pharmaindustrie und aus der Ärzteschaft Impfbestände im Wert von über 100 Millionen Euro aufschwatzen, auf denen sie dann sitzen blieb! Gewaltige Summen, die der Bevölkerung natürlich an anderer Stelle dann wieder fehlen!

 

 

Wer solche Impfschädenweiterhin für unmöglich hält, schaue sich das Video einer Amerikanerin an, das über RTL mit deutscher Kommentierung verbreitet wurde, die nach eine Grippeschutzimopfung heftigste Beschwerden bekam. Wird berücksichtigt, dass dies eine erwachsene Frau ist, so lässt sich das Geschehen mühelos auf die Impfschadenfälle Cynthia und Nancy übertragen! Daran ändert auch nichts, dass die US-Medizin heute einfach behauptet, die Betroffene simuliere, um sich im Internet wichtig zu machen!

RTL-Video
http://www.hiv-ist-tot.de/kruemel/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=54

 

 

Außerdem:

 

2. Der Impfschadenfall Cynthia
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Cynthia.htm

† 3. Der Impfschadenfall Johanna
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung 0Johanna.htm
Gleichsam als Vermächtnis der kleinen Johanna
- mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Mutter - der Brief vom 1.06.2010

4. Der Impfschadenfall Chantal
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Chantal.htm


5. Der Impfschadenfall Jana
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Jana.htm

6. Der Impfschadenfall Moritz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Moritz .htm

7. Der Impfschadenfall Max
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Max.htm

 

8. Der Impfschadenfall Julia
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Julia.htm

 

NEU 9. Die Impfschadenfälle der Geschwister B.
( mit einerm Beitrag zu blutgruppengemäßer Ernährung)
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Geschwister B.htm

 

10 Der Impfachadenfall Epilepsie
Das Versagen der 'Schulmedizin’ nach Hepatitis-B-Impfungen

Das Krankentagebuch einer Mutter von 4 Kindern und wie Homöopathie half
Der Alltag einer Epilepsie-Kranken und ihre befremdlichen Erfahrungen beim Aufenthalt in einer Spezialklinik

http://www.melhorn.de/Epilepsie/index.htm

Dieser Artikel wird immer wieder fortgeschrieben

 

 

Zur Rechtslage beim Impfen

Jede Impfspritze ist immer dann ein verbotener Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG Art. 2 Abs. 2 Satz 1), wenn der Impfling oder dessen Rechtsvertreter vom impfenden Arzt nicht über Nutzen und Risiken der Impfung - damit auch mögliche Impfschäden! - wahrheitsgemäß und vollständig aufgeklärt wurde.

Vor jeder rechtswirksamen Einwilligung zu impfen ist also immer Aufklärung notwendig, d.h. der Arzt muss vor der Impfentscheidung des Betroffenen Fragen stellen lassen und diese wahrheitsgemäß und verständlich beantworten.

Die Entscheidung eines Impfkandidaten oder seines Rechtsvertreters, nicht zu impfen, muss akzeptiert werden! Behördliche Eingriffe in dieses Grundrecht etwa des Elternrechtes (GG Art. 6 Abs. 1) sind nur im Ausnahmefall der amtlichen Feststellung einer "Gefährdung des Kindeswohls“ zulässig! Wird also beispielsweise ein Kindergartenplatz oder ein Arbeitsplatz nur unter der Voraussetzung zugeteilt, dass geimpft wird, so ist das schon strafbare Nötigung! Nehmen Sie Zeugen - keine Familienmitglieder! - mit, damit Sie Ihre Nötigung beweisen können!

Es hat sich mancherorts eingebürgert, dass Mütter zur Impfung dadurch gebracht werden, dass ihnen ärztlihrerseits mit einer Meldung beim Jugendamt gedroht wird, sollten sie nicht impfen lassen! Auch das ist eine Nötigung! Nehmen sie Zeugen mit!

Das Jugendamt oder eine sonstige Behörde darf Ihnen ebenfalls nicht drohen, damit Sie Ihr Kind impfen lassen. Auch das wäre immer eine Nötigung, wobei der Versuch schon strafbar ist!

Ämter sind andererseits verpflichtet, auf die Gesundheit Ihres Kindes zu achten und wenn ihnen bekannt wird, dass Eltern ihrer Fürsorgepflicht nicht genügen, so ist die Behörde zum Eingreifen verpflichtet. Das kann theoretisch auch der Fall sein, wenn es um das Impfen geht.

Aber das ist eigentlich Theorie! Das Jugendamt müsste erst mal vom Vormundschaftsgericht das Sorgerecht übertragen bekommen - und dagegen können Sie durch 2 Instanzen Rechtsmittel einlegen. Da bezüglich einer Impfung in der Regel keine Eile geboten ist, kann dabei selten ein Eilverfahren der Behörde begründet sein! Wo also das Sorgerecht entzogen werden soll, weil eltenseitig nicht geimpft werden soll, gilt es zunächst mal, Ruhe zu bewahren und mit rechtlichen Mittel - notfall etwa unter Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe! - dagegen vorzugehen.

Ohne rechtswirksame Einwilligung zu impfen - nicht erst bei Eintritt eines Impfschadens! - handelt es sich nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 des Völkerstrafgesetzbuches (VStGB) jedenfalls immer um ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Das VStGB trat in der BRD am 30.6.2002 in Kraft. Straftaten nach dem VStGB verjähren nach § 5 VStGB nicht!

Durch § 13 Abs. 4, letzter Satzteil VStGB wird dabei schon mit Strafe von bis zu drei Jahren Haft bedroht, der nur durch fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht die Planung und/oder Durchführung von Straftaten nach dem VStGB ermöglicht. Auch diese Straftat verjährt nicht!

Folglich ist eine Impfung stets 'Gefährlichen Körperverletzung' im Sinne des § 224 Abs. 1 StGB und außerdem ein Offizialdelikt! Erhält - etwa durch eine formlose Anzeige! - die Strafverfolgungsbehörde (Polizei, Staatsanwaltschaft) Kenntnis davon, muss sie von Amts wegen daher auch ermitteln!

Straffrei sind Impfungen nur dann, wenn sie vom Gesetzgeber etwa als Massenimpfungen vorgeschrieben werden!

Stichwort: Schweinegrippe! Bemühungen in Richtung Zwangsimpfung laufen in der BRD bereits und werden woh??????A6?????????l nur noch davon abhängig gemacht, wie viele sich freiwillig impfen lassen. Der online-Dienst Focus online berichtet am 3.12.09, dass die ganze bundesdeutsche Bevölkerung geimpft werden soll:

http://www.focus.de/gesundheit/gesundheits-news/schweinegrippe-ganz-deutschland-soll-geimpft-werden_aid_460024.html

Der Rest dann wohl zwangsweise. Ihre Rechte auf Schadensersatz geben Sie derzeit ja bereits mit Abgabe Ihrer Unterschrift bei der Impfung ab, damit Ihnen die Krankenkasse die Impfung bezahlt.

Glauben Sie allerdings nicht, niemand könne Sie gegen ihren Willen impfen! Bei Impfpflicht geht es angeblich um den Schutz der Bevölkerung. Wer sich da dauerhaft verweigert, soll hohe Geldstrafen bezahlen müssen und/oder in Lagern unter Quarantäne gestellt werden!

Sie halten das für einen schlechten Scherz? Ist es nicht! In einigen Staaten - etwa in den USA - gibt es solche Gesetze bereits! In der BRD sollen sie in Vorbereitung sein!

 

 

Hierzu folgende Mail vom 26.1.10


... Sie oder Bekannte von Ihnen sind mit einem der Massenimpfstoffe Pandemrix® und Focetria®, gegen H1N1 (so genannte Schweinegrippe oder Neue Grippe) geimpft worden. Wenn Sie innerhalb des nächsten Jahres Erkrankungen erleiden, die nach dem Impfen aufgetreten sind, melden Sie sich bitte auf der Website www.squalenopfer.de um eine Sammelklage gegen die Bundesrepublik Deutschland zu führen.

... In beiden Impfstoffen (nicht aber im Impfstoff für die Bundeswehr und die Minister oder im Impfstoff für Österreich) ist Squalen als Impfverstärker eingesetzt. Squalen ist ein wichtiger körpereigener Stoff.

Die Verwendung eines körpereigenen Stoffes als Impfstoff oder
Impfverstärker ist ein gravierender ärztlicher Kunstfehler und
stellt somit eine Körperverletzung dar, da damit Autoimmunreaktionen des Körpers hervorgerufen werden können
. Dies ist die Methode, um im Tierversuch diese Krankheiten zu erzeugen. Dies hat sich mit Squalen auch in zahlreichen Tierversuchen gezeigt.

Bitte geben Sie dieses Schreiben an möglichst viele Personen,
da so gut wie keine Medien bereit sind, diese einfache Information weiter zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Toni GradlViechtafeller Strasse 14
D-94267 Prackenbach
Tel. +49-9944-302898
Fax +49-9944-302965

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Allgemeines zur Behandlung von Impfgeschädigten
von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker

Die Schwierigkeiten der Behandlung liegen nach meiner Erfahrung oftmals weniger in der Therapie des Impfschadens selbst, als vielmehr in der Unwilligkeit der Angehörigen/Betroffenen, mir als Therapeut ausführliche Informationen zu überlassen. Einerseits wird gehofft, dass ich helfen kann, andererseits gibt es tausend Gründe, warum man nicht dazu gekommen ist ....

Das gilt selbst dann, wenn Erfolge sichtbar sind und besonderss schlimm ist es häufig dort, wo ich deshalb auf eine Bezahlung verzichte, weil kein Geld da ist, mich zu bezahlen.

Früher hat mich das immer wieder geärgert, aufgrund von 3-4-Zeilen therapieren zu sollen. Inzwischen nehme ich es gelassener. Wer so erzogen ist, dass ihm ein Behandler alles Denken abnehmen soll, hat von Krankheit und Kranksein nun mal noch nichts begriffen! Meist erwarten solche Patienten einfach die eine Pille , die alles richtet! Kommt die nicht schnell, wird auch der Sinn eigener Mitarbeit nur selten gesehen - egal, wie lange die Patienten ihr Gesundheitsporblem schon haben. Dass die Schulmedizin ihnen auch nichts hatte, wird hingenommen! Schließlich kostet die scheinbar nichts und Denkarbeit hat man auch nicht damit! Deren bisherige Errfolglosigkeit ist dann eben 'Stand der Medizin' !

Die Therapiefortschritte sind dann entsprechend.! Dass auch ich nur etwas erreichen kann, wenn ich genau weiß, was aktuell vorgeht, wird allerdings nicht selten deshalb verdrängt, weil das auch eine Beschäftigung mit sich selbst und seiner Krankheit ist, die durchaus belasten kann!

.Für manchen Arzt ist das wiederum auch der Beweis, dass es eben auch die Außenseitermedizin nicht bringt. Nicht jeder sieht das ungern!

Tatsächlich haben es die Patienten weitgehend selbst in der Hand mitzuhelfen! Dass sie das nicht immer begreifen, zeigt sich etwa daran, dass manche viel zu früh lange Behandlungspausen für richtig halten, obwohl sich der Zustand dadurch unnötigerweise meist wieder verschlechtert. Dahiner steckt die simple Denkungsart, ein Mensch sei so einfach zu therapieren , wie eine Sache zu reparieren ist! Tut die Sache aber wieder, lässt man erfahrungsgemäß am Besten die Finger von weitereren Repaturbemühungen. Das 'Ding' könnte ja sonst wieder kaputt gehen!

In der Therapie ist das jedoch anders! Zwar deuten sich Erfolge meist durchaus rasch an, müssen aber deshalb nicht von Dauer sein. Dazu ist ein Organismus zu vielschichtig! Vor allem ist jeder anders! Das angestrebte Therapieziel 'lockt' manchmal zwar regelrecht und zeigt auch, dass es offenbar erreichbar ist, aber es will doch erst sicher 'eingefangen' und stabilisiert sein - nicht selten der schwerste Teil einer Therapie! Wer da zu früh frohlockt, kann dadurch auch verloren haben!

Deshalb muss eine erfolgreiche Behandlung nicht unbedingt lange dauern! Nur reicht es eben nicht, dass erste Erfolge sichtbar wurden und das braucht von Patient wie Therapeut daher den jeweils angepasst langen Atem. Schließlich geht es nicht um das bloße 'Umlegen eines Schalters' , sondern - als therapeutischer Vorgang! - um das behutsame Einschwingen eines neuen, höheren Gesundheitszustandes!

Die geschilderten Fälle zeigen immer wieder mal deutlich, welche Folgen es haben kann, wenn das nicht beachtet wird. Das Ziel ist stets vielmehr erst dann erreicht, wenn zuvor der Körper insgesamt auf ein 'höheres' Niveau gebracht wurde.

Der Therapieerfolg ist daher auch keineswegs eine Frage des Geldes, denn gewöhnlich hält sich eine solche Behandlung in einem Kostenrahmen von etwa 450.- Euro /Monat. Aber die Sozialkassen übernehmen sie nicht!


 

 

Ein Vortrag zum Thema Impfschäden
von Frau Anita Petek - Dimmer

( Dauer: ca 1,5 Stunden ), gehalten am 17.11.08 auf dem Kongress der AZK)

 

Da nur wenige wissen, was Impfen wirklich bedeutet, plappern sie nur nach, was ihnen von Dritten vorgeben wird. Denn es wird schon nicht 'so schlimm' sein - bis es im Einzelfall dann eb en doch 'so schlimm' ist!

http://video.google.de:80/videoplay?docid=2472456726520598454&hl=de

(Anita Petek-Dimmer verstarb am 6. September 2010 nach längerer Krankheit. Sie war eine der bekanntesten und aktivsten Impfkritikerinnen im deutschen Sprachraum)

 

 

Ein Kurz-Video aus dem Gespräch mit dem Journalisten Prof. Michael Vogt:

http://www.youtube.com/embed/yzsY8by4PLE

 

 

Ein Interview mit Dr. Stefan Lanka
http://www.klein-klein-aktion.de/wer_sind_wir/Kurzgefasst/Impfungen/Virenexistenz_/virenexistenz_.html

Ist Impfen - trotz Vogel- und Schweinegrippe - nur Geldmacherei durch Angstmache, denn wussten Sie, dass es gefährliche Viren gar nicht gibt und deshalb - bis heute! - auch keine im Mikroskop gesehen wurden?
Ohne Viren ist aber jede Impfung unverantwortlich!
Dürfen/können/sollten wir medizinischen 'Fachleuten' vertrauen?
Lesen Sie auch über die Verhandlung vom 24.03.09 vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin
- AZ: (234 Cs)3012PLs14916/07(133/08) - und die dortige Haltung von Prof. Reinhard Kurth, dem ehemaligen Präsidenten des Robert-Koch-Instituts.
http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&postID=165935
 

 

 

 

Über das Impfen und seine verschwiegenen Folgen:

Impfen macht Kinder krank!
Jetzt ist es amtlich: Impfen macht unsere Kinder krank! Geimpfte Kinder und Jugendliche haben um ein Vielfaches mehr Allergien, leiden öfter unter Entwicklungsstörungen wie Hyperaktivität und haben wesentlich mehr Infekte und mehr chronische Krankheiten. Verantwortungsvolle Eltern informieren sich und lassen ihre Kinder nicht impfen!

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-macht-krank

 

 

Haben Sie sich oder Ihre Kinder auch schon gegen Schweinegrippe impfen lassen?

Die finnische Regierung hat inzwischen eine Schädigung von finnischen Kindern durch die sog. 'Schweinegrippeimpfung' offiziell eingeräumt und die richtigen Konsequenzen daraus gezogen.

" Bei 79 Kindern konnte eine Narkolepsie-Erkrankung mit der Schweinegrippe-Impfung in Verbindung gebracht werden. Finnland erklärte sich bereit, den 79 unheilbar erkrankten Kindern eine Art lebenslange Gesundheitsversorgung zu finanzieren."

In der BRD muss dasselbe geschehen sein. wurde aber nach üblichem Vorgehen der Behörden wohl vertuscht.

 

 

 

  Artikel vom 17. 10. 2006: Es gibt keine unabhängige, gesicherte, seriöse Studie über einen Langzeitnutzen von Impfungen
http://www.thieme.de/viamedici/medizin/krankheiten_diskussion/impfen2.html

Impfen contra: Dr. Ébert: Dr. Jenö Ebert (60) ist Internist mit breit gefächerter kardiologischer, pulmologischer und gastroenterologischer Ausbildung. Er war Chefarzt in der Waldhausklinik bei Augsburg und ist seit 1990 in eigener Praxis niedergelassen. Seit 24 Jahren wendet Dr. Ebert homöopathische Heilverfahren an. Er ist von der Ärztekammer Bayern anerkannter Ausbilder für Ärzte in Homöopathie und Naturheilverfahren. Als Impfkritiker äußert er sich hier zum Thema Impfungen. Das Gespräch führte Ulrike Rostan.

 

 

 

Eine übersichtliche Zusammenfassung der fragwürdigen Bedeutung des Impfens für die medizinische Versorgung der Bevölkerung

in 'HOMÖOPATHISCHER RUNDBRIEF'
von Annette Bisping

"Impfung, Autisten, Zappelphilippe und Hilfsschüler
Was macht die Medizin mit unseren Kindern?"

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=gmail&attid=0.1&thid=1301f9c74bd3e019&mt=application/pdf&url

 

 

 

Der Lesestoff zum Impfschadenfall Nancy ist sehr umfangreich!

Weil 'Der Fall Nancy' auch den Petitonsausschuss des Deutschen Bundestages beschäftigte, war diesem notwendig eine Kurzfassung zu liefern. Sie wurde unter

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Nancy.htm

öffentlich gemacht.

Einzelheiten des Krankheitszustandes von Nanc, im anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, unter

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Verlegungsbrief.htm

Zusätzlich der anonymisierte Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy damals untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wieder.

Außerdem der anonymisierte Arztbericht an die Rentenversicherung

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Rentenversicherung.htm

 

 

Veröffentlichungen zum Impfschadenfall Nancy

 

 

 

Ein Bericht des MDR-Fernsehens
zum 'Impfschadenfall Nancy'
Dienstag, 19.1.10
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/7024472.html

 

'Der Impfschadenfall Nancy'
Talkshow" Unter uns "
des MDR-Fernsehen

Bereits in die lauifende Sendungf eingeblendet,
dass diese am Sonntag nicht w
iederholt werde. Der Bericht ist aber nachzuhören unter:
http://www.mdr.de/unter-uns/podcast/7070589.html

 

 

Aus dem Oberlausitzer Kurier vom 28.02.2010
von Monika Lenz:

Der Kampf für Nancy: „Ich mache weiter“

Nancy lacht, strahlt, sie ist fröhlich, genießt es, wenn ihre Urgroßmutter sie knuddelt. Sie schiebt ihr Kärtchen auf der Decke herüber, rollt sich auf dem Boden herum. Dazu formt sie Laute, die an ein wenig an Kätzchen erinnern. Nancy ist sieben Jahre alt. Sie kann nicht sprechen oder laufen. Schuld daran sind Impfungen. Davon zumindest ist ihre Mutter Simone Gahse überzeugt...

http://alles-lausitz.de/2010/02/der-kampf-fur-nancy-%E2%80%9Eich-mache-weiter%E2%80%9C/

 

 

Im Frauenmagazin „TINA“ Ausgabe Nummer 7, Seite 76 eine Doppelseite über Nancy: "Ihr Lächeln ist mein größtes Geschenk".

 

 

 

Sind Impfschäden kein frauenspezifisches Thema?
Ein Essay und Schriftwechsel mit dem Verlag EMMA – dem politischen Magazin für Frauen.

http://www.melhorn.de/Impfen Essay.htm

 

 

 

 

 


 

 

 

Aufnahmen von Nancy vor den Impfungen;

 

Bilder von Nancy nach den Impfungen

 

 

Nancy wog in diesem Zustand mit 5,5 Jahren nur noch 10,5 kg und war ständig in rastloser Bewegung, wie das Video zeigt

http://www.youtube.com/watch?v=rzDYc8lIMS4&feature=player_embedded

 

 

 

 

 

Das Video vom April 2011


http://www.youtube.com/watch?v=8Ho-A1kmAQA

zeigt demgegenüber die seitherigen Fortschritte von Nancy . Mit Hilfe kann sie inzwischen unter großen Mühen wenigsten einige wenige Schritte machen und auch den Körper und den Kopf wieder selbständig halten.

 

 

 

 

 

Vorwort von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker

Haben Sie gesunde Kinder? Dann machen Sie sich beim Lesen bewusst, wie viel Glück Sie als Eltern vielleicht hatten!

Denn auch Nancy war vor ihrer Impfung ein gesundes Kind!

Ausweislich ihres Impfpasses erhielt die, am 29.11.02 geborenen Nancy mehrere 'Sechsfach-Impfungen' mit Infanrix Hexa : am 21.2.03, 27.3.03, 28.4.03 und 17.2.04. Außerdem bekam sie am 2.12.03 noch eine Masern-Mumps-Rötel-lmpfung ( MMR).

Die darauf folgende körperliche und geistige Entwicklung von Nancy beweist nach meiner Überzeugung, dass das Kind durch diese Impfungen einen schweren Schaden erlitt!

Die zugezogenen Ärzte gingen m.E. darauf teils gar nicht, teils nur unzulänglich ein oder sie zogen . teilweise falsche Konsequenzen daraus. Obwohl sich der Zustand des Kindes mit jeder Impfung weiter verschlechterte und die Mutter mehrfach die Möglichkeit eines Impfschadens ansprach!

Im Falle von Nancy kommt erschwerend hinzu, dass das ohnehin schon deutlich sichtbar geschädigte Kind verbotenerweise von den Ärzten auch noch mit, nicht für die Behandlung von Kleinkindern zugelassenen Medikamenten 'behandelt' wurde. Die Mutter war darüber nicht mal aufgeklärt worden, welches gesundheitliche Risiko sie für ihr Kind einging, als sie dieser Behandlung mit Psychopharmaka nicht widersprach!

Impfen ist durch intensive Werbung der Pharmaindustie,Verharmlosung der daran verdienenden Ärzteschaft und Beihilfe der Behörden heute für die unwissende Bevölkerung zunehmend zu einem Risiko geworden.

Amtliche Statistiken über Impfschäden werden aber nicht geführt!

Zur Festigung als Lehrmeinung und angeblichen Stand der Wissenschaft wird statt dessen selbst an Universiätskliniken gegenüber den Laien erklärt, es gebe keine Impfschäden!

Die vor allem wirtschaftlichen Verhältnisse insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern begünstigen heute Impfmissbrauch! Sind doch vor allem diese Bundesländer geignet, Versuchslabore der Pharmaindustrie zu sein! Denn gutwillig-unwissende Mütter stellen dort offenbar bereitwilliger ihre Kinder zu Versuchen am lebenden Objekt zur Verfügung, nur weil sie glauben, bei ihrem Arzt seien sie in den besten Händen!

Insoweit ist der bundesdeutsche Osten m.E. geradezu ideal für die Pharmaindustrie!

Wesentlich begünstigt wird dies allerdings durch die bestehende Berufsordnung der Ärzte! Diese verpflichtet - im Sinne einer 'Maulkorbvorschrift' - alle Ärzte, Schaden vom Ehrverständnis des eigenen Berufsstandes fernzuhalten!

Dieser ärztliche Eid verbietet zwar keine 'akademische' Diskussion über das Impfen und mögliche Schäden, erschwert in der Praxis aber eine Schadensanerkennung entscheidend! Schließlich ist jeder Impfschaden naturgemäß Folge ärztlichen Versagens schon deshalb, weil das Impfen wegen seiner Gefahren ausschließlich den Ärzten vorbehalten ist!

Wer als behandelnder Arzt oder insbesondere als Gutachter jedoch einen Impfschaden bestätigt, übt in der Konsequenz schwere Kritik an einem Kollegen, verletzt damit den von ihm gelobtem Eid und verstößt damit gegen seine ärztliche Berufsordnung! Jeder anerkannte Impfschaden ist in der Konsequenz daher standeswidrige Kritik an ärztlichem Tun und damit 'Nestbeschmutzung' !

Die ärztlich beratenen Versorgungsämter und die gutachterlich insoweit gelenkte Justiz ermöglichen und decken diese Standespolitik der Ärzte! Staatsanwaltschaften verhindern in der Folge eine juristische Aufarbeitung dieser Mißstände, indem sie - ihrerseits nun allerdings strafbar rechtswidrig! - in teilweise grober Weise gutachterliche Mängel bei der Beurteilung eines Schadensfalles übergehen und in der Konsequenz insofern mitwisserisch vertuschen.

Dadurch sind in der Bundesrepublik auch keine Impfschäden bekannt, wie selbst das Gesundheitsministerium in seiner Stellungnahme an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages vom 2.9.2009 bestätigt - siehe hierzu

Stellungnahme des Ministeriums.

Impfgeschädigte sind dadurch in der BRD grundrechtswidrig weitgehend rechtlos!

Der Fall Nancy und die zusätzlich angeführten Fallbeispiele von Impfschäden unterschiedlichster Art und Intensität beweisen die gesellschaftliche Verlogenheit und Gleichgültigkeit gegenüber den Betroffenen! Die Gesellschaft verteidigt insoweit den Nimbus der Profiteure des Impfgeschäftes ebenso, wie sie kaum Anstoß daran nimmt, dass nach seriösen Statistiken heute über 25 000 Patienten in der BRD jährlich allein daran sterben, dass sie von ihren Ärzten falsch behandelt wurden! Bei vielen Naturkatastrophen, die bilderreich die Menschheit aufrütteln, sterben weniger! Aber ein solcher Betroffener stirbt in aller Regel 'im nicht-öffentlichen Raum ' und sein bedauernswertes Einzelschicksal ist daher niemand eine Schlagzeile wert! Geht es doch zehntausend Anderen ebenso!

Wie einsam solches Tun den Betroffenen dann macht, beweist der angefügte Schriftwechsel!

Wer könnte helfen?

Wer am 9.12.08 - zur besten Sendezeit zwischen 21.00 - 21.45 Uhr - den gut recherchierten Beitrag im ZDF gesehen hat - "Das Pharmakartell" - wird meine Kritik leichter nachvollziehen! In dem Beitrag ging es um Medikamente gegen Depression u.ä. und lässt sich jederzeit auch auf andere Geschäftszeige der Pharmaindustrie übertragen, wie etwa das Impfen!

 

Es gibt immer mehr Mediziner
und immer weniger Ärzte

 

Was im Folgenden als 'Fall Nancy' geschildert wird, ist kein Enzelfall! Der Leser sollte begreifen, was es heißt, lebenslang ein möglicherweise schwerst behindertes Kind zu haben - nur weil man in guter Absicht das Beste dieses Kind gewollt hatte und es deshalb impfen ließ !Was ein Impfschaden in der Konsequenz für eine Familie bedeutet, muss endlich öffentlich werden und darf weder verharmlost noch totgeschwiegen werden.

Der Leser sollte sich usst machen, was es für das Schicksal eines Einzelnen heißen kann, sein Kind impfen zu lassen! Dabei muss auch gesehen werden, welche Interessengruppen dahinter stehen und wie und warum von Verantwortlichen trotzdem nicht reagiert wird!

Es trifft natürlich nicht jeden, der impfen lässt - aber es könnte jeden treffen, denn niemand kann sicher sagen, wie ein Kind reagiert!! Wird die erste Impfung meist noch 'weggesteckt', lösen - schon und n wegen der kurzfristigen Abfolge! - gewöhnlich erst die Folgeimpfungen dann die Katatrophe aus!

Wie das Internettagebuch der Mutter von Nancy belegt, bauen solche Impfungen dabei keineswegs zuverlässig einen Impfschutz auf und weil das in Fachkreisen nat+rlich bekannt ist, gibt es die Wiederholungsimpfungenüberhaupt!

Was tut die etablierte Medizin bei Impfschäden:

Wegschauen,
Leugnen,
dann aufwendiges Begutachten ohne konkrete Ergebnisse,
dann Wegschicken!

Helfen kann und wird sie in der Regel nicht! Sonst müsste nämlich vorab zugeben, dass es Impfschäden wirklich gibt und immer in impfender Mediziner zumindest mitschuldig ist!

Es wäre daher eigentlich die Aufgabe von Legislative und Judikative den Missbrauch durch Impfen zu unterbinden! Aber da verweigert sich der Staat! Macht sich durch Vertuschen und Wegsehen letztlich sogar noch mitschuldig an dem, was Ges chäftmacher unserer Bevölkerung antun!

Hierzu die Verfassungsbeschwerde in Sachsen zum Impfschadenfall Nancy:

Verfassungsbeschwerde Sachsen vom 3.9.2010
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsbeschwerdeSachsen.htm

sowie

Der Beschluss des Verfassungsgerichtshofes Sachsen vom 13.1.2011 zur Verfassungsbesc??????A6?????????hwerde in 'Der Fall Nancy'
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsgerichtshofBeschluss.htm

und

Die Beschwerde beim Sächsischen Verfassungsgerichthof vom 31.1.2011
gegen den Beschluss vom 13.1.2011

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsgerichtshofBeschwerde.htm

 

 

 


 

 

 

 

 

II. Die Geschichte vom Impfen der Nancy G.

 

 

1. Die Geburt eines gesunden Kindes
2. Einweisung in die Klinik
3. Nancy unterernährt?

4. Die erste 6-fach-Impfung
5. Nancy's 'große' Familieneinführung
6. Ich ließ Nancy schreien!
7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!
8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!
9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!
10. Physiotherapie
11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!
12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik
13. Vielleicht doch ein Impfschaden?
14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!
15. Hilfe von der Uni-Klinik?
16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"
17. Das erste EEG
18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA"
19. Schwerbehindert!
20. Ein "schwer krankes Kind"
21. Ein weiterer Klinikaufenthalt
22. Behandlung durch einen Osteopathen
23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin
24. Probleme einer Impftiterbestimmung
25. Ergebnisse
26. Erfahrungen mit Handauflegen
27. Untersuchungen in der REHA-Klinik
28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel
29. Einsatz von "Dopamin"
30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!
31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden
32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!
33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit
35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!
36. Alltagsprobleme!
37. Internetsuche!
38. Seitenweise Impfschadensberichte!
39. Verzweifelte Zwiesprache
40. Endlich in die REHA-Klinik!
41. Die Meinung der Ärzte
42. Das neue Therapiekonzept
43. Psychopharmaka!
44. Ein erstaunter Oberarzt
45. Mein Entschluss!
46. Helfende Hände!
47. Nancy’s Zustand
48. Neue Medikamente
49. Neue Hoffnung!
50. Notfallverlegung an die Uni D.
51. Todesängste!
52. Entscheidung der Schulmedizin
53. Ein aufregendes Wochenende
54. Ich dachte, ich träume!
54. Das Zappeln lässt wirklich nach!
55. Nachgetretenes!
56. Zurück in der REHA-Klinik
57. Alles normalisiert sich!
58. Dosissenkung!
59. Wieder Verschlechterungen
60. Autoritäten!
61. Übersäuerung!
62. Magensonde!
63. Weitere Erhöhung der Dosis!
64. Infusion!
65. Nebenwirkungen!
66. Ohne
TIAPRIDEX ruhiger!
67. Erneute Uni-Einweisung!
68. Zurück an der Uniklinik!
69. Zurück in die REHA-Klinik!

 

1. Die Geburt eines gesunden Kindes

Nancy kam am 29.11.2002 gesund und munter auf die Welt, auch wenn das nach Berechnung der Frauenärztin 5 Tage zu spät war. Sie wog 3.590 g und war 54 cm groß. APGAR-Werte waren 10/10 , der ph-Wert 7,47.

Und ich war überglücklich. Ein bisschen Anlaufschwierigkeiten hatten wir zwar beim Stillen, aber das war nur eine Frage der Übung.

Zu Hause blieben schlaflose Nächte aus. Nancy schlief sogar sehr viel.

Die Hebamme war ebenfalls zufrieden. Zwar sorgte ich mich etwas, weil Nancy nicht ebenso zunahm, wie die meisten anderen Kinder, aber aus ihrer Sicht war Nancy eben ein 'kerniges' Kind und da sie allgemein sehr munter sei, gehe das in Ordnung.

Auch der Kinderarzt und die Schwester, die Nancy dann in der Praxis wog, waren zufrieden. Zumal Nancy nach dem Stillen immer sehr gut schlief. Eben ein zartes Kind!

 

 

2. Einweisung in die Klinik

Bis Nancy dann ins Krankenhaus kam!

Sie hatte sich eines Abends beim Stillen verschluckt und danach anh??????A6?????????altend stark gehustet. Als der Husten auch am nächsten Tag nicht besser war, ging ich zum Kinderarzt. Der horchte Nancy ab, und meinte, sie solle zur genauen Abklärung geröntgt werden. Er könne nicht sagen, ob sie eine Bronchitis habe oder ob ihr beim Stillen etwas von der Milch in die Lunge gekommen sei.

Wie ich glaubte, bekam ich zum Röntgen eine Überweisung in die Kinder- und Jugendklinik B. In dieser Klinik eröffnete man mir aber, dies sei eine Einweisung in ihr Haus und Nancy müsse da bleiben.

Damit war ich auch einverstanden, wollte aber mit Nancy dann zusammen aufgenommen werden. Damit war wiederum der Arzt nicht einverstanden!

Bis ich erklärte, dann eben in eine andere Klinik zu gehen! Schließlich wollte ich Nancy weiterhin stillen. Alle 4 Stunden zum Stillen in die Klinik zu kömmen, wäre mir aber unmöglich gewesen. Der Arzt willigte schließlich ein.

 

 

3. Nancy unterernährt?

Die Aufnahmeuntersuchung war die nächste Überraschung! Auf einmal hieß es, Nancy sei unterernährt! Aber sie war nun mal ein zartes Mädchen!

Plötzlich sollte das aber eine deutliche Unterernährung sein, obwohl der Kinderarzt das eine Stunde zuvor nicht so gesehen hatte! In seiner Praxis fiel das Wort Unterernährung jedenfalls weder bei ihm, noch der Schwester.

Aber es hieß nun mal, die Waagen in der Klinik in B. seien in Ordnung! Diese, grundsätzlich wichtige Frage klärte sich allerdings drei Tage später dadurch, dass ein Mitarbeiter vom Eichamt zur Prüfung der Waage kam. Er habe eine Meldung bekommen!

Da mich der Kinderarzt in die Klinik eingewiesen, mir aber erklärt hatte, es gehe nur kurz zum Röntgen, suchte ich ihn noch am selben Tag auf.

Er erklärte mir wiederum, offensichtlich hätte ich den Klinikarzt falsch verstanden! Der wollte mit dem Begriff Unterernährung wohl nur sagen, dass Nancy auf Grund ihres geringen Körpergewichtes mit der Bronchitis nicht fertig werde,

Das wiederum schien mir nur vordergründig logisch. Ich hatte auch nach Ansicht meiner begleitenden Mutter m.E. nichts missverstanden. Andererseits dachte ich: Nancy ist wirklich krank! Also arrangiere Dich!

Nach einer Woche waren wir wieder daheim.

Inzwischen war mein, bezw unser Tagesablauf aber gleichsam umgestellt worden. Weil ich angeblich zu wenig Muttermilch hatte und mir den 'Stress' des Stillens nicht antuns solle, sollte ich abstillen und füttern!

Dass ich nicht mehr stillen solle, akzeptierte ich aber nicht! Schließlich ist Muttermilch das Beste für ein Baby! Wie ich heute weiß, ist eine solche Begründung für Abstillen oder Zufüttern ohnehin falsch! Denn ich selbst war gesund! Da gibt es immer genug Milch!

So aber wurde missbilligend die Nase gerümpft, wenn Nancy zur einzelnen Mahlzeit nicht gleich die nach Lehrbuch 'vorgeschriebene' Menge aufgenommen hatte und darum zugefüttert wurde. Als ich die Schwester schließlich fragte, ob sie eigentlich auch jeden Tag gleich viel esse - und zwar auf das Gramm genau! - ließ sie weitere Meinungsäußerungen.

Nach Lehrbuch wurde Nancy außerdem in der Klinik pünktlich zu den Mahlzeiten geweckt und konnte daher nicht mehr durchschlafen. Nach drei oder vier Tagen verlangte ich daher, das Kind schlafen zu lassen, war damit aber dann die Mutter, die nicht tat, was das Klinikpersonal will!. Aber ein hungriges Kind wacht schließlich von selber auf! Kinder werden außerdem geboren, seitdem es Menschen gibt und ein Abgehen vom Natürlichen sollte daher dem Notfall vorbehalten sein!

 

 

4. Die erste 6-fach-Impfung

Nancy und ich wurden dann am 30.01.2003 wieder in die Behandlung des Kinderarztes entlassen, die dann aber noch andauerte.

Am 21.02.2003 bekam Nancy dann ihre erste 6-fach Impfung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen sagte mir der Kinderarzt nur, die Impfstelle könne sich leicht röten und anschwellen, das Kind außerdem Fieber bekommen und etwas unruhig werden. Dagegen gab er mir das Rezept für Fieberzäpfchen mit.

Es kam dann auch tatsächlich so. Darüber machte ich mir jedoch keine Gedanken, da ich mich noch gut an die Folgen meiner eigenen Tetanusimpfung erinnerte.

Insofern vertraute ich dem Kinderarzt. Wie die meisten Mütter! Hätte ich damals die möglichen Risiken gekannt, wäre jedoch keinesfalls eine 6-fach- Impfung gemacht worden!

 

 

 

5. Nancy's 'große' Familieneinführung

Am 15.03.2003 - anlässlich des Geburtstages meiner Großmutter - sollte Nancys in meiner Familie ihren ersten großen 'Auftritt' haben.

Meine Mutter hatte sich abends zu Nancy hingelegt, damit sie besser einschlafe. Das gelang auch. Plötzlich erwachte Nancy wieder und begann zu schreien. Sie war auch nicht zu beruhigen, sondern schrie durchgehend ca. 2 bis 3 Stunden lang. Keiner wusste, was tun!

Danach wurden ihre Schreiattacken immer häufiger und teilweise auch intensiver. Schließlich war das fast jede Nacht so! Nancy schlief ein und begann aus dem Schlaf heraus zu schreien. Dabei ließ sie sich durch nichts beruhigen! Ich hab sie getragen, versucht, sie in den Schlaf zu singen, ihr Geschichten erzählt! Nichts half!

Die Erklärung des Kinderarztes war, auch Kleinkinder wüssten schon sehr genau, wie sie sich durchsetzen müssen, wenn sie etwas nicht wollen. Ich solle Nancy daher einfach schreien lassen. Das regele sich von allein.

Trotzdem bekam ich von ihm gegen Nancy's, von mir vermutete Koliken, das Medikament 'Lefax..

 

 

6. Ich ließ Nancy schreien!

Widerwillig folgte ich außerdem dem Rat des 'Fachmannes'! Zwar ging ich immer wieder mal zu ihr hin, wenn sie schrie, nahm sie aber nicht mehr aus dem Bett.

Das hielt ich zwar wochenlang durch, belastete mich aber doch sehr.

Doch es wirkte nicht! Schließlich ging ich doch wieder zum 'Urschema' zurück, ein Kind nicht mit Strenge und Missachtung zu behandeln, sondern mit Zuneigung und Liebe. Wieder legte ich mich zu ihr, trug sie herum, las und sang ihr vor. Erst ab September 2007 schlief sie dann nachts wieder durch.

 

 

7. Zweite und dritte 6-fach-Impfung!

Nancy bekam daher am 27.03.2003 ihre zweite Impfung. Wieder reagierte sie darauf 'wie angekündigt'!

Am 28.04.2003 erhielt sie die dritte Impfung und wieder die gleiche Reaktion!

Schon zwischen erster und dritter Impfung entwickelte sich Nancy jedoch zunehmend 'rückwärts' und begann

- Babyfäuste zu machen;
- nach und nach verlor sie die Kopfkontrolle;
- konnte die Körpergrundspannung nicht halten, bzw. aufbauen;
- drehte sich nicht wie ein normales Kind um (d.h. nicht in den richtigen physischen Abläufen);
- konnte sich nicht mehr richtig mit den Armen abstützen usw.

Der Sohn einer Freundin ist 10 Tage älter als Nancy. Sie stellte bei den Kindern - beide etwa 5 Monate alt - jedoch deutliche Entwicklungsunterschiede fest, die sie keineswegs als 'normal' empfand und die einem Kinderarzt folglich auch hätten auffallen müssen! Als sie mir das Tage nach ihrem Besuch schließlich sagte, machte mich das erstmals nachdenklich.

 

 

8. Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

Als ich den Kinderarzt erstmals auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Nancy's Zustand und der 6-fach-Impfung angesprochen habe, war das Kind etwa 5 Monate alt.

Er erklärte mir jedoch, das könne nicht sein! Bei einem Impfschaden hätte nämlich unmittelbar auf die Impfung ungewöhnlich reagiert!

Als ich das verneinte, sagte er beruhigend, dass dies folglich unmöglich eine Reaktion auf die Impfung sei.

Als einige Wochen später meine Mutter mit in die Praxis kam, um ihn darauf selbst anzusprechen, meinte er überlegen, dass er gar nicht wisse, was die "überbesorgte Oma" eigentlich wolle: Das Kind sei kerngesund!

Nach dieser neuerlichen Feststellung des Kinderarztes war ich überzeugt, dass Nancy entwicklungsmäßig eben ein sog. 'Spätzünder' sei. Dass sie sich nicht richtig entwickelte, sah ich zwar auch, griff aber - wie später auch! - nach jedem Strohhalm und zweifelte daher weiterhin nicht an Sinn und Nutzen einer solchen Impfung.

 

 

 

9. Impfschäden durch 6-fach-Impfungen seit Jahren bekannt!

In Erfahrungsberichten - über Kinder, die vermutlich ebenfalls einen Impfschaden haben! - werden allerdings sehr oft nächtlichen Schreiattacken beschrieben.

Dass dies erste Anzeichen einer Impfreaktion sein können, weiß ich aber erst seit Ende 2007.

Dabei heißt es schon in der Zeitschrift 'Impfreport' vom Januar 2005, S. 4:

" 28. Feb. 2003, Deutschland:
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde
für Impfstoffe, informiert nach Eingang der vierten Meldung
eines Todesfalls in Deutschland am 28.02.2003 die EMEA (europäische Zulassungsbehörde)"

In dieser Zeitung finden sich mehrere Artikel darüber, wie gefährlich Mehrfachimpfungen sind und vor allem, dass diese schon lange vor Nancys erster 6-fach Impfung von den Ärzten kritisch gesehen wurden.

Nach meinem heutigen Wissen muss eine Impfreaktion jedenfalls keineswegs binnen weniger Tage ablaufen! Schließlich wird zunächst mal das Abwehrsystem versuchen, Folgen dieser Impfung abzufangen! Erst danach - mehr oder weniger schnell und unterschiedlich intensiv! - werden sich Impffolgen zeigen. Das ist ein wochen- bis monatelanger Prozess, der auch nicht in wenigen Tagen auszumachen ist!

 

 

 

10. Physiotherapie

Als Nancy etwa 9 Monate alt war, verordnete ihr der Kinderarzt dann erstmals Physiotherapie, um dem Kind etwas "auf die Sprünge" zu helfen. Für mich auch das wieder so ein Strohhalm, an dem ich mich halten konnte!

Der erwünschte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein!

Allerdings hatte ich das Gefühl, der Arzt bezweifele, dass ich mit Nancy die mir in der Therapie gezeigten Übungen auch wirklich mache. Immer wieder betonte er sehr nachdrücklich, die wichtigste Arbeit mit Nancy mache jetzt ich mit Nancy und alles sei nutzlos, wenn ich dies zu Hause nicht fortsetzen würde. Er kannte somit den Zustand von Nancy!

Natürlich habe ich die Übungen zu Hause aber gemacht. Nach guten Anfängen verweigerte sich Nancy jedoch.

In der Therapie war eine Arbeit mit Nancy ohnehin von Anfang an schwierig, da sie die Sitzung über nur weinte. Erst zu Hause machte sie dann mit. Eine andere Therapeutin meinte dazu allrdings, Kindern sei es manchmal einfach zu viel, ein solches Programm nach Zeit durchzuziehen.

Wir änderten daher das Therapiekonzept und verbanden viele der Übungen zu einer Art Spiel. Auch das funktionierte aber nur ausnahmsweise.

 

 

 

11. Trotzdem noch eine MMR-Impfung!

Am 02.12.2003 fand dann die U6 statt und erstmals räumte dabei auch der Kinderarzt ein, dass mit Nancy etwas nicht stimme und sie näher untersucht werden müsse. Genaueres könne er zum jetzigen Zeitpunkt dazu aber noch nicht sagen. Es könne viele Krankheitsursachen geben und Nancy zeige nun mal keine eindeutigen Symptome.Von den mir zur Wahl gestellten Kliniken wählte ich die Uni-Klinik .

Der Kinderarzt wollte dieser Klinik die Unterlagen schicken und um Mitbehandlung bitten. Die Klinik werde sich wegen eines Termins bei mir melden.

Somit wusste Herr Dr.xxxxx unzweifelhaft, dass meine Tochter jedenfalls nicht gesund war! Auch wenn er angab, nicht zu wissen, woran sie litt, war ihm als Kinderarzt doch zumindest klar, dass er ein solches Kind folglich aber nicht mehr impfen könne!

Trotzdem machte er noch an diesem Tag die MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln)!

Seitens der Uniklinik meldete sich dann allerdings niemand.

Im Januar 2004 war ich mal wieder in der Sprechstunde und Herr Dr. xxxxx wollte wissen, ob ich schon einen Termin hatte. Er rief daraufhin dort an und es stellte sich heraus, dass sie dort bislang keine Unterlagen von Nancy hatten. Er faxte daher die Unterlagen und machte auch gleich einen Termin für uns.

 

 

 

12. Die vierte 6-fach-Impfung und die Untersuchungen an der Uniklinik

Noch vor dem ersten ambulanten Kliniktermin am 23.02.2004 bekam Nancy dann am 17.02.2004 vom Kinderarzt auch noch die vierte 6-fach-Impfung!

Aus heutiger Sicht weiß ich, dass es ein schwerer Kunstfehler war, die letzten Impfungen überhaupt vorzunehmen, nachdem Nancy ganz offensichtlich und bekanntermaßen nicht mehr gesund bzw. nicht normal entwickelt war. Bei einem solchen Zustand darf jedenfalls nicht mehr geimpft werden, bevor nicht die deshalb vorgesehenen Untersuchungen erst mal abgeschlossen waren!

Wir waren damals zwei Mal je 3 Tage und 1 Mal vier Tage stationär zur Diagnostik in der Uni-Klinik (21.04.2004 -23.04.2004; 27.07.2004 -30.07.2004 ; 27.10.2004-29.10.2004). Ohne Ergebnis wurden dabei zahlreiche Untersuchungen durchgeführt ( Kopf-MRT, Lumbalpunktion, genetische Tests, Muskelsonographie, Augen- und Orthopädische Untersuchungen uvm.). Das Ergebnis: Nancy sei den Umständen entsprechend organisch gesund!

Auch die vielen genetischen Untersuchungen führten zu keinem anderen Ergebnis! Bis heute soll Nancy daher offiziell an einer "globalen Entwicklungsverzögerung mit unklarer Genese" leiden!

 

 

 

13. Vielleicht doch ein Impfschaden?

Auch in der Uni-Klinik sprach ich natürlich die Frage eines Impfschadens an. Auch hier wollte man davon aber nichts wissen!

Erst als ich dann deutlicher wurde, ließ man sich darauf insoweit ein, dass mir erklärt wurde, man wisse eigentlich nicht, wovon ich rede. Es sei außerdem auch gar nicht möglich, überhaupt einen Impfschaden festzustellen.

Als ich erwiderte, dass ich mich dann eben an die zuständigen Behörden wenden werde, warnte mich Frau Dr. xxxxxx zum Abschluss des Gespräches nur, solche "Sachen" würden immer einen Rechtsstreit nach sich ziehen, "der nicht gerade billig ist".

Plötzlich kannte man wenigstens den Begriff Impfschaden!

 

 

14. Nancy 'zappelt' ab der letzten Impfung!

Nach der vierten 6-fach-lmpfung am 17. 2. 2004 begann Nancy irgendwann im April oder Mai 2004 plötzlich zu 'zappeln'. Das ganze Kind war dabei in Bewegung! Nancy konnte schließlich auch ihren Körper nicht mehr kontrollieren, sondern nur noch den Blick halten.

Dabei war sie allerdings durchgehend bei Bewusstsein! In ihren Augen konnte ich jedoch immer deutlich ihre Angst sehen, bevor jeweils die Anfälle richtig ausbrachen. Nancy zuckte dann am ganzen Körper!

Die Anfälle dauerten zwischen 10 und 15 Minuten bis zu 2-3 Stunden. Teilweise auch im Schlaf.

Anfangs schien es für diese Anfälle auch keinen erkennbaren Grund zu geben!

Als ich dem Kinderarzt davon berichtete, meinte er dazu aber nur, das sei eben so und damit müsse ich leben!

 

 

 

15. Hilfe von der Uni-Klinik?

Ich fragte mich damals natürlich, was diese Feststellung von des Kinderarztes für uns bedeute, hatte aber doch die Hoffnung, Nancy werde nun wohl in der Uni-Klinik geholfen.

Auch dort bekam ich aber keine Antwort. Nicht mal ein EEG wurde geschrieben, um vielleicht so hinter die Ursache der Zustände zu kommen.

Als ich einen Arzt darauf ansprach, fragte der aber nur, wie das bitte gehen solle: "Das würde ja total verwackeln!"

Nancy's Gewichtsverlust und ihre erschwerte Nahrungsaufnahme wollte man in der Uniklinik dann mit einer Magensonde und Sondennahrung angehen. Mit der Begründung, das kläre ja wohl nicht die Ursache, lehnte ich das jedoch ab. Lieber wolle ich den Tagesablauf und Nancy's Ernährung nach den anfallsfreien Zeiten ausrichten.

Das tat ich dann auch. Nach und nach stellte sich dadurch heraus, dass ihre Anfälle durch verschiedenste Stresssituationen ausgelöst wurden.

Aber warum?

Diese Frage blieb weiterhin unbeantwortet. Statt dessen hatte die "Sache" inzwischen wenigstens die klangvolle Bezeichnung : "extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen unklarer Genese".

Das war's dann!

Ich habe daraufhin in der Apotheke "Zappelin" gekauft . Nach einer Erstverschlimmerung brachte das zwar eine leichte Besserung, aber aufgehört haben die Anfälle dadurch nicht.

Das war vermutlich auch der Grund, warum ich dafür so belächelt wurde. Manche sahen mich an und ich konnte in ihren Gesichtern geradezu die Frage lesen, wie ich eigentlich ernstlich glauben könne, mit ein paar 'Kügelchen' Nancys Leiden lindern oder gar heilen zu können!

 

 

 

16. "Extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen"

Nancy bewegte sich jedenfalls in der Zeit sehr auffallend. Anfangend im Gesicht, zog sich das über den ganzen Körper hin und ließ sie auch nicht zur Ruhe kommen!

Diese Anfälle sahen dabei teils aus wie Krämpfe, teils wie eine Spastik und dauerten jeweils zwischen 15 Minuten bis zu 3-4 Stunden. In der Zeit konnte sich Nancy motorisch und im Gesicht absolut nicht steuern, blieb aber ansprechbar und versuchte nur in ihrer Angst, Blickkontakt zu halten.

Irgendwann änderten sich dann auch die Schlafphasen. Sie schlief spät (gegen 22 Uhr) ein. Der Schlaf dauerte aber nur ca. 3-4 Stunden. Danach war sie 3-5 Stunden wach, bevor sie wieder einschlief.

Eine Untersuchung darüber erfolgte dennoch erst im Februar 2006 in der REHA-Klinik.

 

 

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17. Das erste EEG

Nach dem EEG - das 2,5 Jahre, nachdem Nancy mit Zappeln begonnen hatte, nun endlich geschrieben wurde - konnte Epilepsie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Aber es wurden im Blut sehr hohe Kupferwerte (freies Kupfer} festgestellt und daher auf Morbus Wilson untersucht, einer genetisch bedingten Kupfer-Stoffwechselstörung. Auch das wurde schließlich verneint.

Mit einer kupferarmen Diät gingen diese Kuperwerte anfangs auch zurück, waren dieses Jahr dann aber wieder sehr hoch. Heute halte ich für möglich, dass sie Folgen der Impfungen sind, die ihrerseits zu dieser Stoffwechselentgleisung führten..

 

 

 

18. Aufnahme der Behandlung mit "L-DOPA":

Die Anfälle von Nancy wurden ab März/April 2006 mit dem Medikament "L-Dopa" behandelt, das Herr Dr. H. während unseres ersten Kuraufenthaltes angesetzt hatte. Das Mittel schlug zunächst auch gut an. Nancy wurde ruhiger und konnte sich deshalb wenigstens weiter entwickeln.

Aber auch "L-Dopa" versagte plötzlich im Jahre 2008 . Die mögliche Ursache dafür - das Impfen! - kam bei den Überlegungen aber weiterhin nicht in Betracht.

 

 

 

19. Schwerbehindert!

Im Dezember 2004 bekam ich Nancy' ersten Ausweis als Schwerbehinderte.

Der Antrag wurde mir in der Uni-Klinik mit den Worten übergeben, das werde mir einiges erleichtern. Gut gemeint, aber für mich doch wie ein Schlag ins Gesicht ! Dadurch schien nun wirklich alles endgültig! Bis dahin hatte ich mir immer noch vorgestellt, jemand werde die eine 'Steckverbindung' in Nancy's Entwicklung schon noch finden, die sich wohl gelöst hatte - und alles würde wieder gut. Aber eine Ursache wurde nicht gefunden - und zum Abschluss nun dieser Ausweis!

Damals stand ich seelisch ohnehin schon vor einem 'Loch' ! Mit diesem Ausweis fiel ich nun hinein! Denn wie ging es weiter? Was wird mit der Schule? Was ist in 10 oder 15 Jahren? Vor allem: Was, wenn ich nicht mehr bin? Fragen die sich mir regelrecht eingebrannt hatten, aber weder die Ärzte, noch die sonstigen Therapeuten beantworten konnten! Auch keiner meiner Freunde oder die Familie!

Nur mein 'Bauch' sagte mir damals zaghaft: Alles wird gut! Auch wenn ich das nicht glauben konnte!

Anfang 2005 hieß es uni-seitig, die Untersuchungen seien vorerst jedenfalls ohne greifbares Ergebnis abgeschlossen und empfahl mir eine Kur auf neurologischer Basis. Im Herbst wollte man mich dann wieder sehen.

 

 

 

20. Ein "schwer krankes Kind"

Der Kinderarzt fragte mich aber dann erst mal??????A6?????????, was das denn eine Kur eigentlich bringen solle? Wenn die Uni-Klinik allerdings meine, eine solche Kur sei gut für Nancy, dann sollten sie gefälligst auch den Kurantrag ausfüllen.

Auch sonst war er inzwischen eher abweisend. Als ich für die 1% Zuzahlungsklausel der Krankenkasse die ärztliche Bestätigung benötigte, trug ich der Sprechstundenhilfe meine Bitte vor. Außer mir war kein Patient da. Sie ging mit dem Formular in das Sprechzimmer und ich setzte mich so lange im Wartezimmer vor der Sprechzimmertüre auf die Couch. Da hörte ich plötzlich, wie der Kinderarzt in einem sehr ungehaltenen Ton sagte: "Ich weiß gar nicht, was die noch will? Das Kind ist schwerst behindert!"

Die Schwester kam kurz darauf zurück. Sie konnte mir m.E. nicht mehr frei in die Augen sehen. Ich wiederum war so geschockt, dass ich gar nichts sagen konnte. Hatte dieser Arzt doch bislang nie etwas über eine "schwere Behinderung" gesagt!

Darüber hätte er m.E. aber mit mir sprechen müssen! Schließlich ging es ja nicht um eine Erkältung!

Nichts dergleichen!

Wie ich später von der Physiotherapeutin erfuhr, rief er sie statt dessen an und klagte, irgendjemand solle mir doch mal begreiflich machen, dass Nancy behindert ist. Sie erwiderte ihm, das sei ja wohl seine Aufgabe! Da wir über die Therapien allerdings inzwischen eine Freundschaft aufgebaut hatten und sie vermeiden wollte, dass es mir sonst noch schlechter ginge, sprach sie dann doch selbst mit mir.

Bis dahin hatte ich immer noch gehofft, alles sei irgendwie nur ein böser Traum. Nach diesem offenen Gespräch war ich daher zunächst auch wütend auf sie. Heute bin ich ihr sehr dankbar dafür!

 

 

 


21. Ein weiterer Klinikaufenthalt

Da Nancy immer wieder auffälligen Mundgeruch hatte und nachts sehr oft aufstieß waren wir vom 13.-15.06.2005 in der Kinder- und Jugendklinik in B.

Dort wurde eine 24-Stunden-Sonde gelegt, um ein Refluxleiden auszuschließen. Auch diese Untersuchung ergab jedoch nichts.

 

 

 

22. Behandlung durch einen Osteopathen

Nachdem die Uni-Klinik die Untersuchungen vorerst abgeschlossen hatte, versuchte ich in meiner Not alternative Behandlungsmethoden.

So suchte ich, als die Zappelanfälle losgingen, einen Osteopathen auf. Zwar hielt der Kinderarzt das für "Blödsinn", aber ich hielt ihm entgegen, er habe ja auch keine bessere Lösung!

Diese Behandlungen waren insofern allerdings erfolgreich, als Nancy nach den Sitzungen bedeutend ruhiger war.

Während den Sitzungen hat sie aber viel geweint. Desalb brachen der Osteopath und ich dann einvernehmlich ab.

 

 

 

23. Behandlungen durch eine Heilpraktikerin

Am 07.07.2005 ging ich auch zu eine Heilpraktikerin in H., denn bei uns im Umkreis wurde mir niemand empfohlen.

Über ein Jahr hatte ich auf diesen Termin warten müssen, wurde aber auch nicht enttäuscht!

Bei ihrer ausgiebigen Befragung sprach sie auch die Impfungen an, vermutete einen engen Zusammenhang mit Nancy's Zustand und verordnete Tropfen für zu Hause.

Später empfahl sie mir noch eine Bestimmung der Impftiter, meinte dazu allerdings, das müsse eigentlich die Krankenkasse bezahlen!

Ich war sehr erstaunt, aber auch froh! Endlich jemand, der helfen konnte!

 

 

 

24. Probleme einer Impftiterbestimmung

Die Kasse lehnte es ab, eine solche Untersuchung zu bezahlen.

Schwierig ebenfalls, auch nur einen Arzt zu finden, der Nancy das Blut abnahm und ins Labor schickte. Oft habe ich mir gewünwcht, das selbst machen zu können, denn manches sinnlose Gespräch wäre mir erspart geblieben! Das ging von der Behauptung, es gebe gar keine Impfschäden, bis zu der Feststellung, dass ich mit der Blutentnahme nur mein Kind misshandeln ließe.

 

 

25. Ergebnisse

Die Untersuchungsergebnisse war sehr überraschend!

Der Tetanus-Titer war zu hoch!

Ein Schutz gegen Diphtherie und Keuchhusten andererseits gar nicht aufgebaut worden!

Auch das hat mir bislang kein Arzt erklärt! Da wird den Eltern eingeredet, es müsse unbedingt geimpft werden, doch dann bringt die Impfung gar keinen Schutz! Ärzte setzen ein Kind also der Gefahr einer Nebenwirkung dieser Impfung aus – an eben dieser Krankheit kann es aber trotzdem erkranken!

Weil die Krankenkasse diese Titerbestimmung zum Preis von 100 Euro/Titer nicht bezahlt, erfahren Eltern allerdings selten von solchen Ergebnissen! Auch ich habe aus Kostengründen jedenfalls nicht alle Titer bestimmen lassen!

So aber werden Impfungen für Pharmaindustrie und Ärzteschaft wiederum ein einträgliches Geschäft Das Risiko dabei hat nur der Impfling!

Die Heilpraktikerin überraschte dieses Ergebnis damals nicht!

Ende 2006 war ich aber dann das letzte Mal bei dieser Heilpraktikerin, denn als ich den nächsten Termin vereinbaren wollte, hieß es, sie habe die Praxis verlassen.

 

 

 

26. Erfahrungen mit Handauflegen

Sehr interessant auch die Sitzungen, in denen der Therapeut Nancy seine Hände auflegte. Dabei wurde Nancy in und nach den Sitzungen stets unglaublich ruhig, doch brachte auch dies keine endgültige Lösung. Dennoch bedauere ich, dass wir dafür heute keine Zeit mehr haben. Begleitend zu anderen Therapien kann ich das jedenfalls nur empfehlen!

 

 

 

27. Untersuchungen in der REHA-Klinik

Schließlich reichte die Uni-Klinik den Kurantrag ein und wir fuhren im Februar 2006 erstmals nach K.

Dort befragte man mich wirklich gründlich nach Nancy's 'Anfällen’.

Erstmals wurde auch ein EEG geschrieben, um herauszufinden, was das eigentlich für Anfälle sind. Danach konnten wenigstens epileptische Anfälle ausgeschlossen werden.

 

 

 

28. Nancy ohne ausreichende Hilfsmittel

Die Therapeuten dort - damit meine ich nicht die Ärzte! - waren allerdings etwas erschüttert darüber, dass Nancy keine Hilfsmittel hatte. Etwa ein Therapiestühlchen oder eine Badeliege, um dem Kind und mir das Leben zu erleichtern.

Aber schon die Diskussion um den Reha-Buggy hatte sich sehr hingezogen, weil der Kinderarzt der Meinung war, Nancy brauche so was Teures nicht. Von anderen Hilfsmitteln wusste ich daher ohnehin nicht mal, dass es sie gibt

 

 

 

29. Einsatz von "Dopamin"

Nancy wurde in der Klinik K. jedenfalls umfangreich betreut.

Nach einer Beobachtungsphase wurde sie außerdem auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Dopamin ( "L-DOPA" ) eingestellt. Der behandelnde Arzt meinte, dieser Botenstoff sei bei Nancy nicht mehr ausreichend vorhanden und das löse letztlich die Bewegungsstörungen aus.

Der Arzt hat mir das zwar sehr ausführlich erklärt, konnte allerdings doch nicht sagen, wieso Nancy den früher ja auch bei ihr vorhandenen Wirkstoff heute nicht mehr herstellte. Das ließ mich an seiner ganzen Erklärung dann auch wieder etwas zweifeln!

Heute vermute ich, dass die Impfungen wohl in genau diesen Dopaminhaushalt hineingewirkt haben!

Als ich meinen Verdacht auf Impfschaden aussprach, meinte der Arzt aber, jetzt sollten "wir" das Kind erst mal 'zur Ruhe kommen lassen': „Um das andere kümmern wir uns später“! Wann dies sei, sagte er allerdings nicht! Bis heute befasste sich jedenfalls kein Arzt damit!

Das Dopaminpräparat funktionierte zunächst auch sehr gut. Nancy wurde ruhiger und konnte sich damit sehr gut in die Therapien einbringen.

Mich machte das überglücklich! Daher stellte ich den Gedanken an einen Impfschaden ebenfalls erst mal zurück und vertraute einfach mal wieder einem Arzt, weil ich sah, dass seine neue Behandlung funktionierte. Irgendwann werde mich Herr Dr. H. schon erneut zum Thema Impfschaden ansprechen.

Außerdem wurde auch in K. festgestellt, dass Nancy’s Kupferwerte im Blut deutlich zu hoch waren. Wo das herkam, wusste zwar niemand, aber Nancy wurde eine kupferarme Diät verordnet. Mit der Zeit normalisierten sich die Werte dann. Herr Dr. H. empfahl außerdem verschiedene genetische Tests, die symptomatisch mit veränderten Kupferwerten und den Bewegungsstörungen zu tun haben könnten. Aus Kostengründen wurden diese aber erst nach Beendigung des Kuraufenthaltes gemacht, verliefen aber gleichfalls ergebnislos.

Wieder zu Hause, machte Nancy dann weitere Fortschritte. Sie war zwar nie völlig ruhig, aber doch deutlich entspannter, als vorher.

2007 fuhren wir dann wieder in die Reha-Klinik nach K. zur Anpassung der L-Dopa-Dosis. Auch dieses Mal ging das sehr gut!

Noch in der ersten Kur wechselte ich zu einer Kinderärztin in B.

 

 

 

30. Blut in Erbrochenem und eine Magenspiegelung!

Ostern 2007 erbrach sich Nancy plötzlich und ohne jeden ersichtlichen Grund. Das Erbrochene sah aus, wie altes Blut.

Das geschah später noch zwei weitere Male, so dass mich die Kinderärztin zur Abklärung in die Kinder- und Jugendklinik B. schickte. Eine Gastroskopie ergab Entzündungen der Speiseröhre und der Magenschleimhaut.

Zur Hemmung der Magensäure bekam Nancy dann "ANTRA". Es hieß, so was komme bei Kindern vor, die viel liegen und gab mir noch Ernährungstipps und Hinweise für die Lagerung eines solchen Falles.

 

 

 

31. Ein erstes Gespräch über einen Impfschaden

Interessant war für mich allerdings das Aufnahmegespräch an der Klinik in B., denn als sich die Ärztin den Impfausweis ansah, fragte sie mich, warum Nancy eigentlich schon so viele Impfungen bekommen habe. Mich machte stutzig, dass ich dies schon früher mal von anderen gefragt worden war - weiß allerdings nicht mehr, wo und von wem.

Ich bat sie daher, das doch den impfenden Arzt zu fragen und sprach mit dieser Ärztin dann ausführlich über meine Vermutung eines Impfschadens. Sie wiederum versprach mir, sich darüber bei einem Professor kundig machen, der in Sachsen das Impfen sozusagen 'mit-überwache', dessen Namen ich aber wieder vergessen habe.

Am nächsten Vormittag kam sie auch tatsächlich auf mich zu, sagte mir aber nur, nach Ansicht dieses Professors sei ein Impfschaden mit einer solchen Reaktion auf eine Impfung "völlig unmöglich".

Auf eine weitere Diskussion ließ sie sich danach auch nicht mehr ein. Mir kam das so vor, als sei sie angewiesen worden, darüber nicht mehr zu sprechen.

 

 

 

32. Das Unheil nimmt seinen Lauf!

Januar 2008 hätte Nancy dann ihre nächste Impfung bekommen sollen, was ich jedoch ablehnte. Zwar missfiel das der Kinderärztin, aber sie diskutierte auch nicht lange mit mir.

Und das Unheil nahm ohnehin schon seinen Lauf, denn Nancy wurde wieder unruhiger!

Bei der U9, im Januar 2008, wog Nancy 13,4 kg! Das war seit der letzten Anpassung ihrer L-Dopa-Dosis immerhin eine Gewichtszunahme von 1,4 kg .

Mir war erklärt worden, für die Dosishöhe komme es nicht nur auf das Körpergewicht an, sondern ausschlaggebend sei die Gesamtmenge der insgesamt verabreichten Dosis. Diese müsse mit angestiegenem Körpergewicht nun heraufgesetzt werden!

Daher glaubte ich: Wir fahren jetzt nur, wie letztes Jahr, nach K., stellen auf die höhere Dosis um und alles wird gut!

 

 

 

33. Schwierigkeiten mit der Zuständigkeit

Aber dieses Jahr war manches anders!

Schon im Dezember hatte ich bei der Deutschen Rentenversicherung in B. den Kurantrag abgegeben, und daher damit gerechnet, binnen in weniger Wochen einen positiven Bescheid zu erhalten.

Aber diesmal war die Rentenversicherung der Meinung, nicht zuständig zu sein! Vor allem nicht für eine solche Erkrankung! Warum voriges Jahr diese Kur bezahlt wurde, konnte sich die Sachbearbeiterin allerdings nicht erklären. Sie jedenfalls habe sich nach den Vorschriften zu richten und die kenne sie! Danach aber sei die Krankenkasse für Nancy‘s Kur zuständig!

Auch die Krankenkasse lehnte aber wegen Unzuständigkeit ab und schickte die Unterlagen an die Rentenversicherung zurück.

 

 

 

34. Selbsthilfe!

In meiner Empörung legte ich Nancy schließlich bei der Außenstelle der Rentenversicherung in B. auf den Tisch!

Dort sah man mich mit großen Augen an! Ich erklärte daher, dass ich einem Mitarbeiter der Rentenversicherung wenigstens mal vorführen wolle, wie so eine 'globale Entwicklungsverzögerung‘ eigentlich konkret aussieht! Ich hätte nämlich den Eindruck, dass keiner den Ernst meiner Situation überhaupt erkenne, Nancy sei schließlich in sehr schlechtem Allgemeinzustand, doch sei eine angemessene Pflege und Ernährung fast nicht mehr möglich, weil sie immer unruhiger werde. Folglich müsse jetzt etwas passieren und weiteres Hinhalten möge man daher bleiben lassen!

Die daraufhin sehr hilfsbereite Sachbearbeiterin telefonierte dann in meinem Beisein mit ihrer Berliner Kollegin, bekam dort aber nochmals die gleiche Abfuhr, wie ich sie schon bekommen hatte. Da wurde sie dann doch ungehalten und erklärte, solche Fragen dürften doch wohl nicht zum Problem eines Antragstellers gemacht werden! Schließlich wurde mir zugesagt, innerhalb der nächsten Woche würde ich informiert.

Das beruhigte mich wieder etwas.

 

 

 

35. Spezialnahrung nur bei besonderen Erkrankungen!

Nancy litt immer häufiger und vor allem immer länger an ihren Zappelanfällen. Meist schlief sie dadurch irgendwann vor Erschöpfung ein, wachte aber durch ihr Zappeln schon nach 4-6 Stunden wieder auf.

Nahrungsaufnahme und Trinken wurden ebenfalls immer schwieriger, so dass ich ihr schließlich hochkalorische Drinks gab - zusätzlich zu ihren 'Mahlzeiten‘.

Meine Bitte um ein Rezept für diese Spezialnahrung wurde allerdings abgelehnt. Für solche Drinks gebe es ein Rezept nur bei ganz bestimmten Krankheiten! Nancy hatte die aber nicht!

 

 

 

36. Alltagsprobleme!

Es wurde überhaupt alles richtig schwierig!

Etwa das Baden! Ich konnte Nancy nur noch kurz ins Wasser tauchen, dann musste ich sie wieder herausnehmen, weil sie so sehr zappelte, dass ich sie nicht halten konnte.

Auch das Nägelschneiden war ein einziger Kampf! Den ich meist verlor, weil ich ihr nicht wehtun wollte.

Auch Therapien wurden unmöglich. Die Therapeuten suchten zwar ebenfalls nach jeder Möglichkeit, Nancy wenigstens kurzzeitig etwas zur Ruhe zu bringen, aber das funktionierte nicht wirklich. Sobald wir dachten, eine Position gefunden zu haben, fingen die Anfälle wieder an. Schließlich unterbrach ich die Therapien. Es machte so keinen Sinn!

Zuletzt brachte ich Nancy dann auch nicht mehr in den Kindergarten, weil nach meinem Eindruck schon die Fahrt und danach dann das Sitzen im Stühlchen für sie der pure Stress waren. Den aber wollte ich möglichst von ihr abhalten, denn sie schlief nachts ohnehin nur noch selten durch. Es schien mir folglich falsch, sie daher auch noch - letztlich unnötig - wecken zu sollen!

Am schlimmsten war für mich allerdings, während dieser Zappelanfälle daneben sitzen zu müssen und nichts tun zu können, außer Nancy die Hand zu halten. Sie sah mich dann so hilfesuchend an und doch ich konnte ihr nicht helfen! Andererseits musste ich aber 'stark‘ für sie sein, denn Nancy sollte sich zweihundertprozentig auf mich verlassen können! Es war fürchterlich!

 

 

 

37. Internetsuche!

Ich beschäftigte mich zu der Zeit auch wieder intensiver mit dem Thema Impfungen und Nebenwirkungen.

Als ich einer Freundin Nancy’s Geschichte erzählte, recherchierte sie für mich im Internet. Eines Abends rief sie mich an und meinte, ich müsse unbedingt mal zu ihr kommen!

Was ich dann las, wollte ich zunächst nicht glauben! Sie hatte im Internet die Seite http://www.impfschaden.info aufgerufen - und da standen unzählige Berichte von Schädigungen durch Impfungen. Bis hin zu Todesfällen! Mir lief es kalt den Rücken herunter, als ich auch Geschichten las, die der von Nancy ähnelten.

Es war nicht zu fassen! Hatte ich doch noch immer Sätze im Kopf wie :

„Impfschäden gibt es gar nicht!“

„Außer etwas Fieber und einer Schwellung bzw. Rötung kann nichts passieren!“

Und jetzt das!!!

Das Kartenhaus der Schulmedizin brach für mich zusammen! Ich begriff, dass ich jahrelang getäuscht worden war!

 

 

 

38. Seitenweise Impfschadensberichte!

Meine Freundin war inzwischen ganz ruhig geworden. Ich aber saß fassungslos vor dem Computer und las und las! War ärzteseitig mir gegenüber doch immer so getan worden, als verstehe man nicht mal, wovon ich bei einem Impfschaden eigentlich rede - bis ich schließlich selber angenommen hatte, ein Impfschaden komme nur sehr selten vor.

Hier nun hatte ichsogar Internetadressen zu diesem Thema! Für mich damals zu viele, aus heutiger Sicht aber eindeutig zu wenig!

So etwa die Homepage von Dr. med. Klaus Hartmann vom Paul Ehrlich Institut. Als ich später mal mit ihm telefonierte, sagte er mir, in der BRD werde sehr häufig gegen die gesetzliche Meldepflicht von Impfschäden verstoßen! Obwohl das mit hohen Geldstrafen belegt sei und bereits der Verdacht auf einen Imfpschaden dem Gesundheitsamt zu melden sei!

Außerdem las ich mehrere Bücher zu dem Thema. So etwa das von Tinus Smits „Das Impfschaden-Syndrom“.

Das Gelesene erstaunte mich doch sehr, aber es stand nun mal auch öffentlich im Internet! JEDER kann es nachlesen!

Nun wollte ich das folglich auch ernst nehmen, denn ich war mir einfach sicher, dass Nancy einen Impfschaden habe! Es galt also nur noch, einen Homöopathen zu finden, der ihr helfen könnte.

 

 

 

 

39. Verzweifelte Zwiesprache

Nancys Zustand wurde inzwischen auch immer schlimmer! Manchmal war ich daher drauf und dran, in die Uni-Klinik zu fahren, weil ich meinte, das nicht mehr allein schaffen zu können.

Nancy weinte und weinte nämlich während ihrer Anfälle und beim Essen konnte ich sie fast nicht mehr halten. Sie wusste dabei offenbar auch selbst, dass etwas mit ihr geschah, das sie selbst nicht beeinflussen könne. Wieder und wieder sah sie mich an und ihre Augen flehten regelrecht: „Hilf mir, Mama!“

Doch ich wusste nicht, wie!

Einerseits war ich verzweifelt, andererseits hoffte ich, dass die nun kommende Heraufsetzung der L-Dopa-Dosis für sie erst mal wieder etwas mehr Ruhe bringen werde. Dann wollte ich mich um einen Homöopathen bemühen.

 

 

 

40. Endlich in die REHA-Klinik!

Endlich kam die Zusage der Rentenversicherung. Auch die REHA-Klinik in K. war schon informiert und so konnten wir kurz darauf anreisen. Darüber war ich sehr froh! Erhöhen der L-Dopa-Dosis und alles würde wieder gut bzw. besser werden!

Statt dessen kam es noch schlimmer! Nicht nur, dass man mich wieder einmal für meine Annahme auslachte, dass Nancy einen Impfschaden habe - es ging mit Nancy sogar noch mehr bergab!

 

 

 

41. Die Meinung der Ärzte

Beim Aufnahmegespräch hatte ich Frau Dr. L. auch wieder von meiner Vermutung eines Impfschadens und der Möglichkeit seiner erfolgreichen Behandlung berichtet. Wie im Internet nachzulesen sei, habe es mit Homöopathie schon sehr, gute Behandlungserfolge gegeben.

Frau Dr. L. lächelte dazu nur! Wie alle anderen Ärzte vor ihr. Sah mich dabei allerdings so an, als werde sie mich gleich fragen, ob ich schon psychotherapeutisch behandelt würde. Besonders dieser mitleidige Ausdruck in ihren Augen ärgerte mich maßlos!

Daher sagte ich ihr schließlich , die Schulmedizin habe nun mal auch kein Patentrezept! Daher wolle ich nun eine homöopathische Behandlung durchführen lassen. Dazu schwieg sie nur.

 

 

 

42. Das neue Therapiekonzept

Später kam dann der Oberarzt ins Zimmer und erklärte mir, zunächst wolle er Nancy einige Zeit beobachten. Dann werde er sich weiter besprechen.

Abschließend sah er mich mit jenem Blick an, wie die anderen Ärzte auch und meinte, im Internet stehe auch viel „Mist“! Darauf erwiderte ich, ich könne nicht glauben, dass so viele Berichte von so vielen nur einfach erfunden seien.

Anstatt darauf auch nur ansatzweise einzugehen, tat er dieses Thema sehr selbstsicher ab. Und wieder hieß es, wie schon vor 2 Jahren: „Darüber reden wir später.“

Diese zur Schau getragene Selbstverständlichkeit ließ mich als medizinischer Laie andererseits aber auch wieder zweifeln! Vielleicht kam Nancy‘s Zustand ja doch nicht von den Impfungen?

 

 

 

43. Psychopharmaka!

In den drei folgenden Wochen sollte ich allerdings wenig Zeit haben, darüber weiter nachzudenken!

Nancy wurde nämlich so unruhig, dass sie zuletzt nur noch mit verschiedenen Beruhigungsmitteln zum Schlafen gebracht werden konnte. Selbst dieser Schlaf hielt dann aber nicht so lange an, wie von der Einnahme solcher Mittel zu erwarten war.

Nancy zappelte jedenfalls ohne Unterbrechung! Auch die Bemühungen der Schwestern und sonstigen Therapeuten waren vergeblich! Ich brach in meiner Verzweiflung daher teilweise die Therapien ab.

Dennoch kam der Oberarzt nur nach mehrfacher Aufforderung der Schwestern an das Bett von Nancy. Später sagte er dazu allerdings, er sei mehrfach bei Nancy und mir gewesen, Nach meiner, als unmittelbar Betroffener eigentlich guten Erinnerung sah ich ihn bei uns aber in den ersten drei Wochen nur zweimal bei der Visite und zwei Mal bei Nancy im Zimmer.

Selbst dafür hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch immer Verständnis. Offenbar wusste er selbst nicht weiter.

Ich jedenfalls war schließlich am Ende meiner Kraft und habe nur noch geweint. Die Schwestern und auch die Therapeuten haben dann allerdings immer wieder versucht, mich aufzubauen. Dafür bin ich ihnen ewig dankbar! Ohne sie hätte ich diese Zeit nicht überstanden! Au??????A6?????????ch die Eltern der anderen Patienten brachten mir sehr viel Mitgefühl entgegen!

Nur der Herr Oberarzt sprach nicht mit mir! Er erhöhte statt dessen mehrfach die Medikamentendosis!

Dadurch ging es Nancy allerdings kurze Zeit auch besser, so dass ich sogar schon hoffte, wir hätten es nun doch geschafft!

Doch schon ein oder zwei Tage nach der ersten Dosiserhöhung wurde Nancys Zustand wieder schlimmer! Sie knirschte stark mit den Zähnen und zappelte und zappelte! Ich konnte schon fast nicht mehr hinsehen, wie sie sich quälte. Und immer wieder dieser flehende Blick: „Mama! Hilf mir!“

Ich konnte nicht mehr! Mir wurde jedenfalls bewusst, dass auch die Götter in Weiß ratlos waren!

 

 

 

44. Ein erstaunter Oberarzt

Als ich Herrn Dr. H. auf diese weitere Verschlechterung trotz Dosiserhöhung ansprach, wies ich auch auf den Beipackzettel hin. Danach kann L-Dopa Zähneknirschen und Bewegungsstörungen sogar auslösen!

Das erstaunte ihn:„Ach? Das steht da drin? - Kann ich gar nicht glauben.“

Danach dauere es außerdem erst mal ca. 4-6 Wochen, meinte er, bevor nun überhaupt eine Wirkung bei Nancy eintreten werde. Das wäre schließlich in den vergangenen zwei Jahren auch so gewesen!

Dem widersprach ich. Ich könne mich genau erinnern, dass Nancy in den vergangenen zwei Jahren immer schon ab dem ersten Tag der Dosiserhöhung zum Blutdruckmessen auf die Intensivstation des Hauses geschickt werden mussten, weil sie durch das Mittel sehr blass wurde und aussah, als versage der Kreislauf. Folglich wirke das Mittel viel schneller!

Daraufhin sagte er aber nur, das stimme nicht!

 

 

 

45. Mein Entschluss!

Zwar sagte ich zu Herrn Dr. H. daraufhin nichts mehr, aber für mich stand fest, einen Homöopathen zu suchen! Und zwar nicht erst, wenn ich mit Nancy wieder zu Hause war! Zumal m.E. ohnehin nicht davon auszugehen war, dass Nancy hier noch geholfen werde.

Diese Einstellung scheint krass! Doch hier ging es nicht um irgendwelche Kopfschmerztabletten, sondern um die Wirkung eines richtig starken Psychopharmakums, dessen Einsatz bei Kindern – schon gar nicht in Nancy’s Zustand! – auch gar nicht zugelassen ist! Da sollte der behandelnde Arzt über den jeweiligen Verfahrensablauf dann schon Bescheid wissen!

Das sage ich auch so und man erwiderte mir, das sei meine Sache. Ich könne dabei aber nicht auf die Hilfe von Herrn Dr. H. zählen , da er sich mit Homöopathie nicht auskenne. Das nahm ich schweigend zur Kenntnis

 

 

 

46. Helfende Hände!

Während dieser Tage hatten die Schwestern begonnen, Nancy zu füttern und fragten mich dann, wie das eigentlich bei mir die letzten Tage so mit dem Füttern gegangen sei. Sie empfanden jede Mahlzeit als Quälerei – für Nancy wie für den, der füttert. Einerseits hatte Nancy großen Hunger, andererseits aber konnte sie kaum essen, weil sich immer wieder der Mund verkrampfte und sie sich durch die Zappelei auch kaum auf das Essen konzentrieren konnte. Die Zeit, sich dies einmal selbst anzusehen, nahm sich Herr Dr. H. aber nicht!

Die Schwestern bewegte Nancy’s Schicksal übrigens sehr! Kannten sie meinen kleinen Sonnenschein doch aus den vergangenen beiden Jahren als immer fröhliches Kind. Das aber war nun so gar nicht mehr diese Nancy und kaum noch ansprechbar!

 

 

 

47. Nancy’s Zustand

Dass Nancy in dieser Zeit überhaupt jemanden wirklich wahrgenommen hat, bezweifele ich. Ihr Blick schien mir - bis auf diesen, mittlerweile ständigen Hilfeschrei! - völlig leer!

Nachts, wenn Nancy ihr Schlafmittel bekam, saß ich mit der Schwester dabei und war froh, wenn sie schließlich einschlief. Nur dann lag sie ruhig da und sah wieder ein bisschen so aus, wie mein kleiner Sonnenschein!

In solchen Moment fürchtete ich mich dann schon wieder davor, dass sie aufwachen werde und sich erneut quälen müsse.

Mittlerweile hatte sie sich auch schon die Lippen aufgebissen. Auch konnte man sie nicht mal mehr auf den Arm nehmen, so stark zappelte sie.

Vor allem nahm sie immer mehr ab!

Es war furchtbar! Und keine Hilfe in Sicht.

Andererseits durfte wegen Nancy’s Gewichtsverlust aber auch die Dosis des Psychopharmakums nicht weiter erhöht werden! Wir waren also am Ende der Dosierung angekommen - und meine Hoffnung war auf dem Nullpunkt.

Herr Dr. H. sagte auf Befragen, über weitere Schritte müsse er erst nachdenken.

 

 

 

48. Neue Medikamente

Herr Dr. H. kam ein paar Tage später in unser Zimmer, sah Nancy und lächelte mich an. Ich sagte trotzdem abweisend zu ihm, wenn er noch lachen könne, dann sei es ja gut. Mir jedenfalls sei das Lachen vergangen!

Er erklärte mir daher nur noch, dass er ein anderes Mittel - " TIAPRIDEX " 'einschleichen’ wolle. Dopamin bringe wohl nicht mehr den gewünschten Erfolg. Warum es allerdings nicht mehr wirkte, konnte er mir auch nicht sagen.

Ein Medikament wie L-DOPA, meinte er, könne allerdings nicht einfach abgesetzt und durch TIAPRIDEX ersetzt werden. Das brauche etwa eine Woche, bis das L-DOPA vermindert und das TIAPRIDEX eingeführt sei. Danach benötige das TIAPRIDEX dann nochmals mindestens 4 - 6 Wochen, um seinerseits einen tauglichen Wirkspiegel aufzubauen.

Das verstand ich so, dass in den nächsten Wochen folglich alles so mit Nancy weitergehen werde! Seine genauen Worte waren: „Wir brauchen Geduld!“

Aber ich konnte und wollte nicht mehr!

 

 

 

49. Neue Hoffnung!

Inzwischen hatte meine Mutter auf der Homepage des 'Schutzverbandes für Impfgeschädigte’ einen offenbar erfahrenen Heilpraktiker gefunden. Sie rief mich an und das schien dann wie eine Erlösung, denn mein Bauchgefühl sagte mir: Jetzt wird alles gut!

Dem Heilpraktiker schrieb ich die Geschichte wunschgemäß auf, wenn es gegenüber dem heutigen Bericht auch nur eine Art Kurz-Kurz-Fassung war. Aber mehr schaffte ich nicht! Ich schickte alles ab und hoffte.

Auch Nancy erzählte ich davon und sagte ihr, dass jetzt bald alles gut werde. Ob ihr das Kraft gab, weiß ich nicht. Aber ich glaubte es!

 

 

 

50. Notfallverlegung an die Uni Dresden

Am 20.03.2008 wurden wir dann notfallmäßig in die Uni-Klinik Dresden. verlegt.

Ich ging mit gemischten Gefühlen! Wusste ich doch nicht recht, was nun noch alles passieren werde! Auch war ich??????A6????????? unsicher, ob mir die Ärzte immer die Wahrheit sagen würden. Schließlich hatte ich so meine Erfahrungen gemacht!

In der Uni-Klinik befragten mich dann gleich zwei Ärzte zu Nancy's Zustand und waren dann der Meinung,TIAPRIDEX nutze nichts und daher sei nun das Medikament VALPROAT 'einzuschleichen'. .

Daraufhin fragte ich, warum sie das eigentlich tun wollten, denn

1. sei von Nancy keine Grunderkrankung bekannt und schon deshalb könne niemand sicher sagen, was überhaupt etwas nutze;
2. sei mir gesagt worden, dass TIAPRIDEX erst mal 4-6 Wochen brauche, bevor es funktioniere. Plötzlich wisse man aber schon nach zwei Tagen, dass TIAPRIDEX nichts bringe. Mich beschlich da erstmals der Verdacht, dass hier jeder Arzt so seine Mittel 'ausprobieren' will!

Ich war sichtlich ungehalten und das besserte sich nicht, als ich sah, wie Frau Prof. I. und Herr Dr.S. sich daraufhin nur ansahen.

Meine Geschichte zum Thema Impfschaden wurde natürlich auch hier abgelehnt, noch bevor ich richtig ausgesprochen hatte. Auch hier wurde behauptet, eine solche Reaktion auf eine Impfung sei völlig unmöglich! Na ja!

 

 

 

51. Todesängste!

Man sollte es kaum glauben, aber Nancys Zustand wurde noch schlimmer!

Durch ihre Verkrampfungen im Gesicht hatte sie immer wieder die Lippen aufgebissen. Ihre Beine waren durch ihre Zuckungen grün und blau gestoßen, die Haare durch das ständige Hin und Her verfilzt, An den Fersen hatte sie offene Stellen durch die nunmehr wochenlange Zappelei.

Sie nahm auch kaum noch etwas wahr und hatte nicht einmal mehr die Kraft zu weinen. Sie wimmerte nur noch. Es war schlimm.

Sie wog mit ihren 5,5 Jahren inzwischen nur noch 10,5 kg!

Jeder Knochen war zu sehen! Ich hatte außerdem Angst, dass dieses kleine Herz aufhören könne zu schlagen und ihr Kreislauf zusammenbricht. Schließlich hatte sie nun schon seit Wochen den Puls eines Leistungssportlers, der nicht mal im Schlaf unter 120 sank!

Ich hatte Angst, Angst und nochmals Angst und betete. Sah ich meinen kleinen Sonnenschein an, war ich mir nämlich fast sicher, wenn nicht bald etwas geschehe, würde sie das wohl nicht überleben!

Diesen Gedanken bekam ich auch nicht mehr aus dem Kopf. Ich konnte nicht mehr abschalten!

Anderseits wusste ich, dass die ersten Globuli an Nancy schon unterwegs waren. Ich rechnete daher fest damit, dass sie am Samstag kämen. Aber das taten sie nicht! Ostern stand bevor und die Zeit, bis sie nun endlich da sein würden, verging scheinbar überhaupt nicht!

 

 

 

52. Entscheidung der Schulmedizin

Dafür rief Frau Prof. I. an und wollte wissen, ob Nancy schon ruhiger geworden sei.

Ich wusste nicht recht, wie ich das deuten sollte! Seit Einschleichen des Medikamentes TIAPRIDEX waren erst drei Tage vergangen und auch das L-Dopa wirkte ja noch. Was, bitte, wollte sie also von mir hören?

Jedenfalls sagte ich ihr, Nancy sei noch nicht ruhiger geworden. Daraufhin meinte sie, das werde so wohl nichts. mit dem TIAPRIDEX. Es sei wohl doch besser, statt TIAPRIDEX nun das Mittel VALPROAT zu nehmen. Wir würden darüber reden, wenn sie wieder da sei!

Auf meine Bitte gab mir Herr Dr. S. dann den Beipackzettel des neuen Mittels VALPROAT und teilte mir bei der Gelegenheit noch mit, die Leberwerte von Nancy seien in Ordnung gewesen. Das sei Voraussetzung für den Beginn mit VALPROAT. Vorsorglich sei daher schon am Freitag Blut abgenommen worden. Es liege jetzt bei mir, meine Zustimmung zu geben!

Meine entschiedene Ablehnung dieses neuen Mittels begründetet ich auf seine Rückfrage hin damit, dass dies hier mein Kind sei und kein Versuchskaninchen! Und dass letztlich ich das verantworten müsse und nicht er! Und dass ich nicht der Meinung sei, weiter experimentieren zu dürfen, bevor man nicht mal wenigstens ansatzweise die von mir geäußerte Vermutung eines Impfschadens in Betracht ziehe.

Meine Ablehnung kam daher, dass VALPROAT noch schlimmere Nebenwirkungen haben konnte, als die beiden anderen Mittel zusammen! . VALPROAT ist nämlich ein Antiepileptikum, das auch Leberschäden, psychische Schäden und - nach meiner Erinnerung - auch Anfälle auslösen kann. Diese möglichen Nebenwirkungen waren im Vorgespräch heruntergespielt worden. Wie jedoch verfahren würde, sollten sie wirklich eintreten, konnte ich mir vorstellen!

 

 

 

Der Leser wird sich den oben geschilderten, plötzlichen Wechsel in Nancy's damaligen Zustand schwer vorstellen können. Hier daher ein Kurzfilm, der kurz vor Beginn der Behandlung des Heilpraktikers gemacht wurde. Was Nancy zu der Zeit bewegungsmäßig leistete, kam einem täglichen 24-Stunden Dauerlauf gleich. Das erklärt wiederum , wieso das Kind zuletzt so untergewichtig war! Meines Erachtens war dies die Folge der Psychopharmaka, die damals unerlaubterweise dem Kind gegeben wurden, denn diese Mittel waren für den Einsatz bei Kindern nicht zugelassen! Das wollten die Ärzte aber m.E. nicht mal zugeben!



 

 

53. Ein aufregendes Wochenende

Ostern wurde dann ein Wochenende voller Diskussionen! Nur Frau Prof. I, habe ich nicht mehr gesehen.

Auf Empfehlung des Heilpraktikers begannen wir dann am 23.3.08, Nancy 2x täglich etwas mehr als einen Esslöffel Colostrum zu geben. Tags darauf waren die Bewegungsstörungen zwar noch da, aber bereits sichtbar schwächer.

Und am Dienstag waren sie dann endlich da, die Globuli!

Über Ostern hatte ich nochmals mit dem Heilpraktiker telefoniert und nach einer möglichen Erstverschlimmerung gefragt. Aber er meinte, bei Nancy's Zustand sei das unwahrscheinlich.

Den Ärzten bzw. Schwestern hatte ich zuvor natürlich gesagt, dass ich Nancy die vom Heilpraktiker verordneten Mittel geben würde. Da hieß es dann seitens der Ärzte: “ Na! Wenn Sie denken, dass es was bringt…“ bis zu der Bemerkung, man wisse gar nicht, wie es dieser Heilpraktiker eigentlich verantworten wolle, das Kind zu behandeln, ohne Nancy auch nur gesehen zu haben. so dass auch Bemerkungen fielen wie: „ Heilpraktiker sind oft Scharlatane, die verzweifelten Eltern nur das Geld aus der Tasche ziehen....“

Am 25.3.08 konnten wir nach Erhalt der Globuli dann mit der homöopathischen Behandlung beginnen.

Mit zittrigen Händen gab ich daher Nancy um 17.00 Uhr die ersten Kügelchen und war dabei eigentlich noch aufgeregter als die Tage zuvor

Und sah, wie das Kind Stunde um Stunde ruhiger wurde!

Anfangs konnte ich es nicht fassen! Aber es war so: Nancy lag gegen 20.30 Uhr völlig entspannt in ihrem Bettc??????A6?????????hen.

Völlig ruhig!

Sie lag in ihrem Bettchen, die Arme nach oben gelegt

und lächelte mich an!

 

 

 

 

54. Ich dachte, ich träume!

Ich war überglücklich! Der ganze Stress der letzten Wochen fiel von mir ab! Ich war vor lauter Freude so aufgeregt, dass ich gar nicht wusste, wen ich zuerst anrufen solle.

Nach der ersten Freude wurden mir dann aber bewusst:

1. mein Bauchgefühl hatte nach Jahren doch Recht gehabt;
2. Aber hätte ich schon früher so gehandelt, würde es Nancy jetzt besser gehen. Vor allem hätte sie sich nicht so quälen müssen!

 

 

 

 

Hinweis von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:

Auf Nachfrage von Eltern impfgeschädigter Kinder teile ich mit, dass Nancy Colostrum der Marke

"C live Colostrum -Extrakt liquid"

bekommt. Lesen Sie bezüglich Colostrum bitte unbedingt auch den Artikel:

Colostrum - Das Geschenk Gottes
Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter Anwendung
http://www.melhorn.de/Colostrum

Mir ist hinsichtlich des Bezugs von Colostrum wichtig, dass Sie erstklassige Ware beziehen. Darum empfehle ich "C live Colostrum -Extrakt liquid" . Es garantiert in Hinblick auf das therapeutisch bedeutsame Enzym Telomerase, dass dieses Colostrum ausschließlich von Kühen aus Bioland- oder Demeterbetrieben gewonnen ist. Diese Höfe gewährleisten eine tiergerechte Haltung, was sich unmittelbar im Gesundheitszustand der Kühe auswirkt! Besseres gibt es qualitativ nicht!

 

 

 

54. Das Zappeln lässt wirklich nach!

Anfangs fing sie dann doch öfters wieder an zu zappeln. Aber lange nicht mehr so stark und anhaltend! Vor allem kamen die Anfälle von Tag zu Tag seltener.

So war Nancy die erste Nacht nach Beginn der Globuli-Behandlung wieder extrem unruhig. Doch am 26.3.08 wurde sie dann aber wieder ruhig. Nur in Stresssituationen, wie etwa beim Windelwechsel, Essen oder Hochnehmen aus dem Bett waren die Bewegungsstürme wieder da.

In den Folgenächten war sie dann zwar ebenfalls wieder unruhig, aber schon nicht mehr mit vorher zu vergleichen!

Bis Nancy schließlich doch richtig ruhig schlief! Sie zuckte nicht mal mehr im Schlaf.

 

Bilder vom 8.4.08

 

 

 

 

 

 

55. Nachgetretenes!

Der Leser kann vielleicht nachvollziehen, wie wütend ich andererseits auch war. Zwar gab ich mir große Mühe, die Fassung zu wahren, glaube aber doch, alle haben mir das damals auch angemerkt.

Spätestens, als das Gespräch der Ärzte auf Nancy’s plötzliche Ruhigstellung kam. Da wurde nämlich allen Ernstes behauptet, diese Ruhe sei nun Folge des Psychopharmakums TRIAPRIDEX, also jenem Medikament, das man mir noch keine 5 Tage vorher an der Uni-Klinik sogar wieder hatte ausreden wollen, weil es nichts bringe und das zudem 4-6 Wochen benötigen sollte, um überhaupt eine Wirkung zu zeigen! Ich erinnerte an die Worte des Oberarztes in der REHA-Klinik: „Wir brauchen Geduld!“

Eigentlich wollte ich die Ärzte auslachen, beherrschte mich aber und dachte mir nur meinen Teil! Erst als sie sich und das 'Supermittel’ TRIAPRIDEX m.E. all zu sehr feierten, stellte ich gegenüber den Zuständigen klar, dass m.E. die Wirkung auf die Homöopathika zurückging und nicht viel mit TRIAPRIDEX zu tun habe! Bestenfalls sei dies eine Folge von beidem! Das aber werde die Zeit erweisen! Vielleicht könne das TRIAPRIDEX dann irgendwann abgesetzt werden.

Das löste wiederum große Entrüstung bei den Ärzten aus! Dabei waren deren ganze Untersuchungen doch ohne greifbares Ergebnis geblieben!. Nancy hatte keine sog. Grunderkrankung gehabt, sondern war offensichtlich an den Folgen ihrer Medikationen erkrankt! Wie also konnte der plötzliche Erfolg des Heilpraktikers da eigentlich verwundern?

 

 

 

56. Zurück in der REHA-Klinik

Schon zum Wochenende nach Ostern wurden wir am 27.3.08 wieder in die REHA-Klinik zurückverlegt. Nancy war jetzt den ganzen Tag ruhig und Bewegungsstörungen wurden immer seltener ausgelöst. Selbst die Autofahrt im Privatfahrzeug von der Uniklinik in die Kurklinik verlief relativ ruhig – in der Woche vorher wäre das ohne Krankentransport undenkbar gewesen!

In der Kurklinik konnten sie kaum fassen, wie ruhig Nancy jetzt war. Vor allem, dass dies so plötzlich geschehen war. Nachts war Nancy noch ein klein wenig unruhig, aber sie schlief.

Es war so schön und alle freuten sich mit mir. Schwestern, Therapeuten und auch die anderen Muttis! Sie hatten alle mitgelitten und mir beigestande und waren daher froh darüber, dass es Nancy so viel besser geht.!

In den anschließenden Therapien war auch alles super! Nancy machte gut mit und holte wieder auf! Auch ihr Gewicht! Kurzum: Alles war Bestens!

 

 

 

57. Alles normalisiert sich!

Am 28.3.08 konnte Nancy schon wieder ihren Kopf halten. So war sie wieder mein fröhlicher, kleiner Sonnenschein. Auch die Nahrungsaufnahme hatte sich sehr verbessert. Sie fing wieder an zu kauen und griff mit nach dem Trinkbecher. Außerdem beschäftigte sie sich mit dem Spielzeug, konnte wieder ganz ruhig auf meinem Schoss sitzen. Täglich kamen neue Dinge dazu!

Sie begann auch, sich richtig von dem 8-wöchigen Dauerstress zu erholen und schlief fast das ganze Wochenende.

Im weiteren Verlauf waren neuerliche Bewegungsstürme dann meistens eine Erstreaktion auf neue Globuli oder Reaktionen auf bestimmte Reize, die in den Therapien gesetzt wurden

In meinem persönlichen Protokoll steht hierzu

" Am 7.4.08 war Nancy den ganzen Tag über ruhig. Auch die Therapien liefen super.

Am 8.4.08 fiel mir jedoch auf, dass Nancy wieder Nervenzuckungen hatte. Anfangs im Gesicht - besonders im und um den Mund - und im Laufe des Tages betraf es dann auch Arme, Hände und Beine.

In den Therapien fiel das besonders auf. Durch diese wurden allerdings auch entsprechende Reize gesetzt. Für meine Familie war das zwar ein deutlicher Umstellungsbeweis auf die Homöopathika, für alle anderen jedoch ein Grund zur Sorge.

Abends hatte Nancy dann einen sehr warmen Kopf, jedoch kein Fieber. Ich meinte nach Rücksprache mit dem Heilpraktiker, dass auch das nur eine Erstverschlimmerung auf die neuen Globuli sei. Daraufhin waren alle wieder erleichtert. Die Nacht verlief ruhig.

Am 9.4.08 war Nancy's Zustand unverändert unruhig. In den Therapien natürlich mehr, aber im Allgemeinen sonst nicht anders als gestern. Auch diese Nacht verlief ruhig.

Am 10.4.08 waren die unkontrollierten Bewegungen dann schon deutlich weniger. Auch in den Therapien war Nancy wieder ruhiger und dem entsprechend verliefen diese dann auch super.

Am 11.4.08 war Nancy zur Freude aller wieder völlig ruhig! Die Behandlungen verliefen super und die Therapeuten waren begeistert. Nancy griff sogar das erste Mal mit beiden Händen bezw Armen nach einem Ball.

Die Nächte verlaufen seitdem nach wie vor ruhig. Auch verbessert sich die Nahrungsaufnahme. Ebenso die Motorik.

Nancy spielt jetzt auch sehr viel mit ihren Händen, als würde sie sich selbst neu entdecken."

 

 

 

58. Dosissenkung!

Aber wie wü;rde es weitergehen? Als ich den Oberarzt darauf ansprach, ob die Dosis TIAPRIDEX nun gesenkt werden könne, war ich froh, dass Blicke nicht töten!

Aber er willigte doch ein! Nancy bekam ab 14.04.2008 eine halbe Tablette weniger. Wie erhofft und erwartet erbrachte die Herabsetzung der Dosis keine Verschlechterung!.

Hierzu habe ich am 19.4.08 protokolliert:

"Nancy ist nach wie vor ruhig und entspannt. Sie macht in der Therapie gut mit und freut sich selbst über jeden kleinen Fortschritt. Beim Spaziergang hat sie das erste Mal den Zweig eines Nadelbaumes angefasst, ohne dabei gleich zu 'zappeln'. Sie sitzt auch wieder im Rollstuhl und steht im Stehbett.Das muss natürlich alles wieder langsam gesteigert und neu erlernt werden, aber wir sind guter Dinge. Die Hauptache ist, wir können damit wieder anfangen.

Seit Montag den 14.4.08 nehmen wir nun eine halb Tablette TIAPRIDEX weniger. Bisher ohne Veränderung.

Am Freitag, den 18.4.08 habe ich mit den nächsten Globuli begonnen. Es gab keine Erstverschlimmerung."

 

 

 

59. Wieder Verschlechterungen

Das ging so bis 22.04.2008!

Da wurde Nancy ab dem Frühstück plötzlich wieder unruhig wie 4 Wochen zuvor, als das TIAPRIDEX 'eingeschlichen' wurde. Sie erbrach sich und behielt nichts bei sich außer ein wenig zerdrückte Banane und das getrunkene Wasser.

Hierzu protokollierte ich mir:

" Heute früh war Nancy sehr blass. Gegen 9.00 Uhr, in der Therapie, wurde sie sehr unruhig und fieberte.

Mit steigender Temperatur wuchs außerdem ihre Unruhe. Die Temperatur betrug mittags 37,7 C, stieg dann aber bis zum Nachmitttag auf 39,6 C.

Dann weinte Nancy und machte wieder diese immer stärker werdenden, einschießenden Bewegungen.

Nach dem Mittagessen erbrach sich Nancy und war danach etwas ruhiger.

Gegen 15.00 Uhr erbrach Nancy nochmals. Diesmal aber nur das getrunkene Wasser. Abends gab ich ihr Zwieback und Apfel. Beides und das getrunkene Wasser behielt sie bei sich".


Der Arzt kommentierte Nancys neuerlich schlechten Zustand sarkastisch mit den Worten: " Geht wohl nicht so ganz auf, Ihr System?" Ich konterte kühl mit dem Hinweis, der Heilpraktiker könne ja wohl nicht in 4 Wochen schaffen, was die Schulmedizin in 4 Jahren nicht fertig gebracht habe. Und das Lächeln gefror!

Nancys Unruhe steigerte sich jedoch in der Nacht. Je später es wurde, desto unruhiger wurde sie. Sie fand auch nicht in den Schlaf.

 

 

 

 

60. Autoritäten!

Am Nachmittag teilte mir Herr Dr. H. mit, die Dosis des Medikamentes TIAPRIDEX werde wieder heraufgesetzt. Offenbar vermutete er einen Zusammenhang zwischen Dosissenkung und der wieder einsetzenden Unruhe. Eine offizielle Begründung bekam ich allerdings nicht. Die Dosis werde erhöht und basta! Ich war so wütend!

Aber ich lächelte.

Daraufhin sagte er barsch, ich könne es mir jetzt aussuchen: Entweder die Medikation werde so gegeben, wie er das anordne oder - wenn ich nur noch homöopathisch behandeln wolle – ich könne nach Hause fahren.

Den umstehenden Ärzten und Schwestern war dieser Auftritt sichtlich peinlich. Ihm fiel das aber offenbar nicht mal auf!

Jedenfalls stellte ich richtig, dass mein Lächeln nicht abwertend gemeint war. Mir stelle sich aber die Frage nach dem Sinn einer neuerlichen Dosiserhöhung. Nach seiner früheren Aussage sei eine Wirkung nämlich erst viel später zu erwarten, so dass jetzt eine Erhöhung der Dosis kurzfristig nichts bringen könne.

Der Oberarzt ging darauf allerdings nicht ein, sondern stellte nur die Frage: "Ja oder Nein!" Daraufhin sagte ich ihm, er lasse mir in Anbetracht der Situation ja wohl keine wirkliche Wahl.

 

 

 

61. Übersäuerung!

Am späten Nachmittag des 23.4.08 wurde wieder Blut abgenommen und festgestellt, dass Nancy "übersäuert" sei. Nachts wurde ihr daraufhin eine Infusion gelegt, um Flüssigkeit zuzuführen. Allerdings musste sie wegen ihrer starken Unruhe dafür medikamentös 'ruhig gestellt' werden. Sie war auf die hauseigene Intensivstation verlegt worden und schlief dort aufgrund der, über die Infusion zugeführten Beruhigungsmittel

In meinem persönlichen Protokoll zum 24.4.2008 heißt es dann :

"Nancy ist immer noch sehr unruhig, ihre Nahrungsaufnahme 'so lala'.
Am späten Vormittag wurde ich dann zum Gespräch gebeten. Dabei teilte man mir mit, dass Leber- und Zuckerwerte ( SBS-Werte ) nicht in Ordnung seien. Es sei aber merkwürdig, dass man Nancy zwar die ganze Nacht über Flüssigkeit zugeführt habe, die Werte sich aber dadurch kaum verbessert hätten

Deshalb wolle man der Infusion nun Glukose zusetzen, um die Werte zu stabilisieren. Nancy solle daher erst mal über das Wochenende auf der Intensivstation bleiben, um die Leber-, Zucker- und Säuerungswerte zu überprüfen und sich dadurch ein Bild über Stoffwechsel und Leberfunktion machen zu können. Schließlich könne ja auch eine nicht funktionierende Leber oder ein ungenügender Stoffwechsel Ursache ihres neurologischen Defektes sein. "

 

Mich wunderte daran, warum in diesen zwei, drei Tagen plötzlich ein solches Aufheben??????A6????????? um die Leberwerte gemacht wurde, nachdem diese in ersten drei Wochen unseres Kuraufenthaltes keinen interessiert hatten! Hing das mit dem TIAPRIDEX zusammen?

Nur widerwillig stimmte ich zu, Nancy über das Wochenende auf der Intensivstation zu lassen..

Hierzu mein weiteres Protokoll:

"Die Ärzte teilten mir mit, Nancy’s Blutwerte seien zwar schlecht, doch könne ein Infekt nicht bestätigt werden. Übrigens seien die Leberwerte schon Ostern in der Uni-Klinik schlecht gewesen, doch wisse man nicht, warum!

Hier lag offensichtlich ein Missverständnis vor! Mir war noch in der Uni-Klinik gesagt worden, die Leberwerte seien in Ordnung,

Das sagte ich ihnen auch. Ungläubig sah sich die Runde daraufhin erst mal an.

Danach wurde die Ansicht vertreten, wohl die homöopathischen Mittel würden das TIAPRIDEX blockieren!

Dem hielt ich entgegen, wenn sie die Wirkung einer C200-Potenz kennen würden, wüssten sie, dass ihre Unterstellung falsch sei. Herr Dr. H. habe außerdem noch vor einigen Wochen gesagt, er könne mir nicht helfen, weil er sich mit Homöopathie nicht auskenne.

Daraufhin wollte man wissen, was eigentlich der Heilpraktiker Nancy gegeben habe und war dann sehr geschockt, als ich erwiderte, das wisse ich nicht! Es sei aber ??????A6?????????jedes Mal etwas anderes gewesen!

Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich den Heilpraktiker um eine schriftliche Auflistung der Mittel bitten könne. Ich erwiderte, sie könnten das auch selbst tun. Er habe sicher kein Problem mit einer Zusammenarbeit!

Das aber wollte man dann auch nicht! Der Heilpraktiker könne seine Liste ja faxen!

Das Fax, das mir der Heilpraktiker daraufhin wunschgemäß in die Klinik schickte, wollte dann aber offensichtlich auch keiner lesen! Trotz unbesetzter Geräte - wir probierten es krankenhausintern mehrfach an zwei verschiedenen Faxgeräten aus! - wurde dieses Fax hausintern nicht angenommen. Beim behandelnden Arzt kam offenbar nur die erste Seite durch. Weiter nichts! Bereits darauf stand aber, dass der Heilpraktiker einen Impfschaden vermute".

 

 

HINWEIS: Hierzu das Schreiben des Heilpraktikers vom 24.4.08 zur neuerlichen Verschlechterung von Nancy's Gesundheitszustandes und der ärztlichen Vermutung, dieser könne durch die homöopathische Mittel ausgelöst sein

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm

 

 

 

62. Magensonde!

Als ich am selben Tag vom Mittagessen in Nancy's Zimmer kam, dachte ich zuerst, ich sei im falschen Raum!
Nancy war eine Nasen-Sonde gelegt worden und gerade, als ich zur Tür hereinkam, wurde ihr etwas eingeflößt. Die Schwester erschrak richtig, als ich plötzlich da stand.

Ich fragte, was ,bitte ,das werden solle?

Das sei Anordnung vom Oberarzt! Nancy habe ihre Medizin noch nicht bekommen!

Vielleicht war es gut, dass Herr Dr. H. schon weg war! Jedenfalls verlangte ich, dass die Sonde sofort gezogen werde und stellte die Frage in den Raum, ob Herr Dr. eigentlich denke, ich hätte an der Rezeption mein Sorgerecht abgegeben. Wir hätten schließlich keine 3 Stunden vorher an einem Tisch gesessen, und ich rmeine, solche Eingriffe sind vorher zu besprechen!

 

 



 

 

Allgemein wichtige Einfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn zur inneren Weiterverarbeitung

Mir wurde erst jetzt bekannt:

Aus dem medizinischen Alltag kennt die Wissenschaft folgende, wichtige Unterscheidungsmerkmale,

Demnach ist das amerikanische Skelett stark und breithütig;
das französische hingegen zierlicher und eher schmalhüftig;

nur das deutsche Skelett steht auf, wenn der Arzt den Raum betritt!

Diese bereichernde Wissens verdanke ich einer Ausstrahlung des Rundfunksenders SWR3 vom 25.4.09 gegen 11.10 Uhr. Der Autor ist mir leider nicht bekannt, was aber die dankenswerte Bedeutsamkeit dieser Information nicht schmälert!

 


 

 

 

 

63. Weitere Erhöhung der Dosis!

Am Freitag den 25.04.2008 sagte man mir, der Oberarzt habe die Dosis des TIAPRIDEX erneut angehoben , um den Spiegel zu sättigen. Nancy solle morgens eine ganze, mittags eine halbe und abends noch eine halbe Tablette bekommen. Ein persönliches Gespräch dazu gab es allerdings nicht. Herr Dr. H. ließ das vielmehr durch den Arzt ausrichten, der den Stoffwechsel überwachte, und dieser konnte er mir schon deshalb nichts weiter dazu sagen, weil er Nancy's Akte sonst nicht kannte..

Dafür ließ mir der Oberarzt ausrichten, er werde sich am Wochenende bei uns sehen lassen.

Ich war sehr wütend, stimmte aber widerwillig der erneuten Dosiserhöhung zu. Was sollte ich auch sonst tun?

Nach meinem eigenen Protokoll fing Nancy schon am Samstag den 26.04.08 an - etwa eine Stunde nach Einnahme der Tablette - wieder extrem unruhig zu werden, was Essen und Trinken weiter erschwerte. Zwar war sie vorher auch nicht gerade ruhig gewesen, aber nun war doch ein sehr deutlicher Unterschied zu erkennen. Außerdem hustete sie und hatte offensichtlich sehr heftige Halsschmerzen. Die hinzugezogene Ärztin meinte allerdings, es genüge vorerst zu inhalieren.

Der Oberarzt ließ sich zwar am Wochenende dann doch nicht am Krankenbett blicken, aber der Arzt kam vorbei, der für den Stoffwechsel zuständig ist. Er sagte, ihre Werte seien gut und stabil.

Ein Gespräch über die Grundmedikation lehnte er erneut ab, als ich darauf hinwies, Nancy's Zustand werde sich bei weiterer Einnahme von TIAPRIDEX wohl deshalb nicht dauerhaft bessern, weil sie wegen ihrer Zappelei nur wenig essen könne. Er meinte nur, darüber könne er sich mit mir nicht unterhalten. Das solle ich mit dem, dafür zuständigen Arzt tun.

 

 

 

64. Infusion!

Nancy's Unruhe steigerte sich am 26.4.08 weiter. Im Schlaf zuckte sie wieder oder schreckte auf. Ihre Werte verbesserten sich zwar weiterhin, trotzdem wurde daraufhin für die Nacht eine weitere Infusion angesetzt.
Die Flexüle musste aber nach nur 3 Stunden wieder entfernt werden. Nancy hatte eine dicke Hand bekommen. Der Arm war bis zum Ellenbogen angeschwollen, weil sich die Kanüle durch Nancys Zappelei verschoben hatte und die Infusion daher neben die Vene ins Gewebe gelaufen war. Vom Freitag zu??????A6?????????m Samstag erst auf der einen Seite, und diese Nacht dann auf der anderen. Beide Arme waren geschwollen, die Hände glichen aufgeblasenen Handschuhen. Für mich ein fürchterlicher Anblick!

Ich habe mich daraufhin geweigert, nochmals eine Infusion legen zu lassen und meinte, das Kind sehe aus, wie misshandelt. Auch stellte ich die Frage in den Raum, ob eigentlich auch die Ober- bezw Chefärzte das mit ihren Kindern so machen würden.

Die anwesende Stationsärztin ließ diese Frage unbeantwortet, legte aber auch keine neue Infusion. Vielmehr setzte sie sich neben das Bett und wachte über Nancy, bis sie wieder schlief. Eine sehr persönliche Geste!

Nachts gab es dann auch keine Infusion mehr, meines Wissens aber auch keine Beruhigungsmittel.

Der, für das Wochenende angekündigter Besuch des Oberarztes blieb aus.

Am Abends des 27.4.08 bekam ich dann weitere Informationen über TIAPRIDEX. Mir wurde richtig schlecht, als ich das las! Vor allem der Teil, in dem es heißt, dass dieses Mittel nicht nur Unruhe bekämpfen kann, sondern auch auslösen! Damit kam auch wieder diese Angst! Ich wusste doch nicht, was tun! Auch wenn ich mir nach meinem Bauchgefühl 'sicher' war, dass das TIAPRIDEX für Nancy falsch war. Aber was sollte ich machen?

 

 

 

65. Nebenwirkungen!

Meine Sorge wegen der therapeutischen Bedeutung von TIAPRIDEX für Nancy beantwortete sich mir am Sonntag, dem 27.04.2008 dadurch selbst, dass ich die Arzneimittelinformation dazu las. Eine Mutti, die über das Wochenende zu Hause war, hatte mir das vom Internet ausgedruckt.

Ich dachte, ich lese nicht recht!

Unter anderen war da von einer Nebenwirkung die Rede, die 'malignes neuroleptisches Syndrom’ hieß und plötzlich ansteigendes Fieber und steigende Unruhe aufweist.

Weiter hieß es, es müsse beim Patienten ein besonderer Wert kontrolliert werden! Sei der zu hoch, müsse das Medikament herabgesetzt werden oder entfallen! Sonst drohe der Tod!

Sofort bin ich auf die Intensivstation in Nancy’s Akte und habe nach diesem Wert gesucht. Doch dieser, offenbar wichtige Wert war gar nicht untersucht worden!

Daraufhin wies ich die Schwester an, Nancy keine dieser Tabletten mehr zu geben "und wenn ich hier noch einen erwische, der meiner Tochter mittels Sonde oder sonst wie dieses Zeug einflößt, vergesse ich meine gute Erziehung!" Sie trug es in die Akte ein.

 

 

 

66. Ohne TIAPRIDEX ruhiger!

Für den 28.4.08 habe ich protokolliert:

"Die Blutwerte sind wieder gut. Dass unser 'Supermittel' nicht mehr genommen wird, ist aber plötzlich nicht mehr so wichtig. Der Oberarzt jedenfalls kam dann kurz vor Mittag. Er teilte mir mit, wir würden wieder in die Uniklinik Dresden zurückverlegt , um eine eventuelle Stoffwechselstörung auszuschließen. Das gehe dort mit der Diagnostik einfacher.

An diesem 28.4.08 war Tag 1 ohne TIAPRIDEX! Nancy war zwar immer noch etwas unruhig, aber doch deutlich besser als mit TIAPRIDEX.

 

 

 

67. Erneute Uni-Einweisung!

Am 28.4.08 kam Herr Dr. H, erst am Mittag vorbei.

Wieder unterstellte er, Nancy’s erneut schlechter Zustand gehe auf die Behandlung des Heilpraktikers zurück! Aber kein Wort dazu, dass ich TIAPRIDEX nicht mehr geben ließ..

Zu meinen anderen Fragen kam nur folgender Kommentar:

" Man sieht keinen Zusammenhang zwischen Medikamentengabe und der Tatsache, dass ca 1 Stunde später die Unruhe deutlich zunahm."

" Erfahrungswerte für das Medikament bei Kindern gibt es sehr viele und das Mittel wird dort relativ oft eingesetzt. "

" Man sehe auch keinen Zusammenhang zwischen den von mir vorgelesenen Nebenwirkungen und Nancy's jetzigem Zustand " (Anmerkung: schlechte Leberwerte, Unruhe etc). Diese Nebenwirkungen stehen im Internet jedoch unter dem Arzneimittel Tiapridex.

??????A6?????????"Man vermute, Nancy's Zustandsverschlechterung komme daher, dass vor 2 Wochen die Dosis reduziert wurde. Man habe schließlich schon in der Uniklinik eine sehr deutliche Wirkung von Tiapridex gesehen, die immerhin 4 Wochen angehalten habe. "

Ich erwiderte darauf, dass die eingetretene Ruhe in der Uniklinik auf die homöopathischen Mittel zurückzuführen war und nicht auf das Tiapridex , das statt der mir vorher angekündigten Aufbauzeit von 4 - 6 Wochen bei Nancy plötzlich angeblich nur noch 4,5 Stunden gebraucht habe, um seine volle Wirkung zu entfalten.

Er kommentierte dies mit einem Schulterzucken und wies Nancy wieder in die Uni-Klinik ein. Ich sagte noch, dass wir jetzt zwar gehen würden, aber definitiv nicht wieder mit TIAPRIDEX anfangen würden!

Am Nachmittag ging es dann wieder im Krankentransport in die Uni-Klinik.

Bevor wir abfuhren, wurde mir an der Rezeption aber noch der Brief in die Hand gedrückt, den mir der Heilpraktiker - auf ärztlichen Wunsch und nach den angeblich fehlgeschlagenen Faxversuchen - mit der Post nachgeschickt hatte. Er war offen.

 

 

 

68. Zurück an der Uniklinik Dresden !

In der Uni-Klinik setzte sich am 28.4.08 das Gespräch über TIAPRIDEX noch fort, wobei die Ärzte nachdrücklich betonten, es habe doch schon an Ostern so gut gewirkt.

Wieder sagte ich, dass ich von der Wirkung dieses 'Wundermittels’ keineswegs überzeugt sei, denn ich hätte gelesen, dass sich TIAPRIDEX und L-DOPA in der Wirkung vielmehr aufheben! Nancy habe an Ostern, als sie plötzlich ruhig wurde, aber beide Mittel in etwa gleicher Menge bekommen. Wenn sie folglich dadurch ruhiger geworden sei Welches der beiden Mittel habe an Ostern dann diese positive Reaktion bewirkt?

Außerdem fragte ich nach Nancy’s angeblich schon zu Ostern so schlechten Leberwerten. Dazu konnte der Arzt aber nur sagen, seines Wissens seien diese Werte damals in Ordnung gewesen! Daraufhin bat ich darum, dies doch abzuklären.

War die jetzige Verschlechterung der Leberwerte vielleicht eine Folge des TIAPRIDEX?

Außerdem stellte ich klar, dass jetzt Schluss sei mit Medikamentenversuchen. Auch übergab ich den Brief des Heilpraktikers für die REHA-Klinik. Man las ihn und sagte ab diesem Zeitpunkt zu diesem Thema gar nichts mehr.

Am 29.4.08 morgens ist Nancy gut gelaunt und spasst mit den Schwestern. Ihr geht es gut. Sie ist zwar immer noch unruhig, beruhigt sich aber immer wieder von selbst.

Wieder wurden ein paar Röhrchen Blut abgenommen. Zur Visite wurde mir gesagt, die Werte seien gut . Man vermutet daher einen Zusammenhang mit dem Infekt, bezw mit Nancy's Reflus-Ösophagitis. Außerdem wurde ich gefragt, ob ich zurück in die Kurklinik möchte. Ich bejahte, "aber dann ohne das 'Wundermittel' ".

Das nahm man zur Kenntnis, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Wie sollte ich das nur deuten?

Der Tag verlief relativ gut. Nachmittags waren wir beim EKG - natürlich ohne Befund. Naja, wenigstens die Schwestern freuten sich mit mir. Nancy schlief gut.

Am 30.4.08 haben wir dann die Visite verpasst, weil Nancy zum Herz-Echo sollte. Auch bei dieser Untersuchung war alles in Ordnung.

Außerdem suchte man nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Nancys Unruhe und ihrem Stoffwechsel. Kein Ergebnis!

In meinen Aufzeichnungen heißt es über den 1.5.08:

"Heute geht es noch ein bisschen besser. Schon seltsam! So ganz ohne das wichtige Medikament, das so super wirkt!

Da heute Feiertag ist, passiert hier ja nichts. Wir sind draußen im Park. Nancy ist viel ruhiger geworden. Ihre Werte sind gut und stabil. Abends hat sie dann auch wieder Brot gegessen, ohne dass ich es pürieren musste. Auch diese Nacht schlief sie gut.

Über den 2..5.08 habe ich festgehalten:

Nancy ist fast wieder ganz die 'alte'.

Dies wurde natürlich auch von der Ärztin bemerkt, die morgens zu uns kam. Aber auch sie verlor kein Wort darüber. Sie sagte nur, dass schon noch Bewegungsstörungen da seien und dass nach Ostern der Zustand jedenfalls besser war. Ich gab ihr recht, bemerkte aber dazu, dass Nancy mit Tiapridex doch sehr, sehr, sehr viel unruhiger war. Zumindest am letzten Wochenende!

Dies ließ sie natürlich unkommentiert.

Zur Visite sagte man mir dann, dass wir zurückverlegt würden. Die Werte seien stabil, doch müsse man sie zwar ab und zu kontrollieren. Im Moment habe Nancy nur zu wenig Eisen, einen erneut zu hohen Vitamin-B12-Wert und die Zahl der weißen Blutkörperchen stimme nicht. Man wolle aber noch die Gastroskopie abwarten und dann weiter entscheiden. Ich stimmte zu."

 

 

 

69. Zurück in die REHA-Klinik!

Nancy hatte, auf mein Verlangen hin, inzwischen nicht mehr bisherigen Medikamente bekommen und wurde daraufhin mit den Globuli des Heilpraktikers von Tag zu Tag ruhiger.

Alles wieder 'im grünen Bereich’, ging es zurück in die REHA-Klinik nach Kreischa .

Die Freude bei den Schwestern und den anderen Muttis war groß! Alle waren alle froh, dass es Nancy wieder besser ging. Auch die Stationsärztin, die Nancy nochmals untersuchte, weil die immer noch erkältet war und böse hustet, freute sich über die Besserung der Bewegungsstörung.

Der Oberarzt hat uns in den folgenden 3 Wochen unseres Kuraufenthaltes dann nicht mehr angesehen oder gar gegrüßt. Ein Verhalten, das ich bedauerte.

 

 

Foto vo??????A6?????????m 7.7.08

 

 

 

 

 

 

III. Fortlaufende persönliche Protokolle:

 

 

 

 

Protokoll vom 1.4.08

Im Februar musste ich mitansehen, wie es von Tag zu Tag schlimmer wurde.

Als ich nochmals das Thema Impfschadens ansprach und die Möglichkeit, diesen homöopathisch zu behandeln, wurde ich natürlich belächelt. Man hatte allerdings auch keine andere Erklärung für Nancy’s Zustand und meinte daher, da sie auf L-Dopa nicht mehr ansprach, sei es das Beste, ein neues Medikament (Tiapridex) einzuschleichen und L-Dopa auszuschleichen. Eine endgültige Wirkung sei allerdings erst in 4-6 Wochen zu erwarten. Ich habe mich darauf eingelassen, aber gesagt, dass ich die homöopathische Behandlung trotzdem durchführen werde.

Am 20.3.08 wurden wird dann sicherheitshalber und zur Diagnostik in die Uniklinik D. verlegt.

Nancy war zudem Zeitpunkt schon in einem schlimmen Zustand. Durch ihre Verkrampfungen im Gesicht hatte sie immer wieder die Lippen aufgebissen. Ihre Beine waren durch ihre Zuckungen grün und blau gestoßen und die Fersen blutig.
Sie nahm auch kaum noch etwas wahr und hatte nicht einmal mehr die Kraft zu weinen. Es war schlimm. Sie wog noch 11,5 Kg. Jeder Knochen war zu sehen. Mir hat es fast das Herz zerrissen, mein Kind so zu sehen.

Unabhängig davon, wollte man in der Uniklinik das Mittel Tiapridex – durch ein anderes Mittel – Valproat – ersetzen. Allerdings konnte mir keiner sagen, ob Valproat bei Nancy überhaupt wirken würde, „weil man ja keine Grunderkrankung habe“ ( oder nicht haben wollte! )

Nüchtern betrachtet, konnte man andererseits nach 3 Tagen auch noch nicht sagen, dass Tiapridex eine Wirkung zeigte. Ich habe Valproat aber abgelehnt.

Als ich in der Kinderklinik nochmals den Impfschaden ansprach, wollte man auch dort natürlich nichts davon wissen. Es wurden eine Reihe Untersuchungen gemacht.

Auf Empfehlung des Heilpraktikers begannen wir dann am 23.3.08 damit, Nancy 2x täglich etwas mehr als einen Esslöffel Colostrum zu geben. Tags darauf waren die Bewegungsstörungen noch da, aber sichtbar schwächer.

Am 25.3.08 konnten wir dann mit der homöopathischen Behandlung beginnen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich das auch den Ärzten mitgeteilt, doch man bezweifelte die Möglichkeit einer Wirkung. Ich jedoch war gespannt, wie ein kleines Kind kurz vor der Bescherung. und wurde nicht enttäuscht.

Wir gaben um 17.00 Uhr die ersten Globuli und ich konnte zusehen, wie das Kind danach Stunde um Stunde ruhiger wurde.

Anfangs konnte ich es nicht fassen! Aber es war so: Nancy lag völlig entspannt in ihrem Bettchen.

Die folgende Nacht war Nancy wieder extrem unruhig. Doch am 26.3.08 war s??????A6?????????ie schon wieder ruhig. Nur in Stresssituationen, wie etwa beim Windelwechsel, Essen oder Hochnehmen aus dem Bett waren die Bewegungsstürme wieder da. Auch nachts war sie wieder unruhig, aber schon nicht mehr mit vorher zu vergleichen, d.h. lange nicht so schlimm.

 

Beim Abschlussgespräch in der Uniklinik wurde mir gesagt, die Untersuchungen hätten kein greifbares Ergebnis erbracht, waren also ohne nennenwerten Befund geblieben. Die plötzlich eingetretene Ruhe von Nancy begründete man mit der „Superwirkung“ von Tiapridex, welches man mir keine 5 Tage vorher noch hatte ausreden wollen. Ich habe auch das angesprochen, aber meine Worte blieben unkommentiert. Wie viele meiner Worte vorher auch. Von der homöopathischen Behandlung wollte eben - außer mir - keiner mehr reden.

Nancy war jetzt den ganzen Tag ruhig und die Bewegungsstörungen wurden immer weniger ausgelöst. Selbst die Autofahrt von der Uniklinik in die Kurklinik verlief relativ ruhig – 1 Woche eher wäre eine solche Fahrt ohne Krankentransport undenkbar gewesen!

In der Kurklinik konnte man es kaum fassen, wie ruhig Nancy jetzt war. Vor allem, dass dies so plötzlich geschehen war, wo doch die eigentliche Wirkung von Triapridex erst nach 4 – 6 Wochen einsetzt.

In der Nacht war Nancy noch ein klein wenig unruhig, aber sie schlief.

Am 28.3.08 konnte Nancy schon wieder ihren Kopf halten. Sie war auch wieder mein fröhlicher, kleiner Sonnenschein.
Der Gewichtsverlust, den sie über Ostern erfahren hatte, war allerdings erschreckend. Sie wog mit 5,5 Jahren nur noch 11 kg!

Nancy war nun tagsüber und das erste Mal auch nachts ruhig und entspannt. Jetzt begann sie, sich von den 8 Wochen Dauerstress richtig zu erholen. Nancy schlief fast das ganze Wochenende.

Auch die Nahrungsaufnahme hat sich sehr verbessert. Nancy fängt wieder an zu kauen und greift mit nach dem Trinkbecher. Sie beschäftigt sich mit dem Spielzeug, kann wieder ganz ruhig auf meinem Schoss sitzen und täglich kommen neue Dinge dazu.

Es gibt zwar noch Situationen, wo sie sich verkrampft, aber diese sind sehr selten und sind nicht mit den vorherigen Bewegungsstürmen zu vergleichen. Es ist jetzt jeweils ein sehr kurzer Krampf.

Jetzt müssen wir Gewicht und Kraft aufbauen und die Wahrnehmung schulen.

Nancy lächelt mich wieder an. Sie nimmt mich überhaupt wieder wahr und das ist schon ein riesengroßer Fortschritt.

Was wir noch für Fortschritte machen, wird der Kuraufenthalt zeigen und die homöopathische Behandlung.
An dieser Stelle ein Riesen-Dankeschön an Sie, Herr Melhorn !!!!

 

 

Bericht vom 13.4.08

Am 7.4.08 begann ich mit den neuen Homöopathika. Nancy war den ganzen Tag über ruhig. Auch die Therapien liefen super.

 

Am 8.4.08 fiel mir dann auf, dass Nancy wieder Nervenzuckungen hatte. Anfangs im Gesicht - besonders im und um den Mund - und im Laufe des Tages betraf es dann auch Arme, Hände und Beine.

In den Therapien fiel das besonders auf. Durch sie wurden allerdings auch entsprechende Reize gesetzt. Für meine Familie war das ein deutliches Umstellungsbeweis auf die Homöopathika, für alle anderen jedoch ein Grund zur Sorge.

Abends hatte Nancy dann einen sehr warmen Kopf, jedoch kein Fieber. Ich meinte, dass auch das eine Erstverschlimmerung auf die neuen Globuli sei, woraufhin alle wieder erleichtert waren. Die Nacht verlief ruhig.

 

Am 9.4.08 war Nancy's Zutand unverändert unruhig. In den Therapien natürlich mehr, aber im Allgemeinen sonst nicht anders als gestern. Auch diese Nacht verlief ruhig.

 

Am 10.4.08 waren die unkontrollierten Bewegungen dann schon deutlich weniger. Auch in den Therapien war Nancy ruhiger und dementsprechened verliefen diese dann auch super.

 

Am 11.4.08 war Nancy zur Freude aller wieder völlig ruhig! Die Behandlungen verliefen super und die Therapeuten waren begeistert. Nancy griff sogar das erste Mal mit beiden Händen bezw Armen nach einem Ball.

Die Nächte verlaufen seitdem nach wie vor ruhig. Auch verbessert sich die Nahrungsaufnahme. Ebenso die Motorik.

Nancy spielt jetzt auch sehr viel mit ihren Händen, als würde sie sich selbst neu entdecken.

 

 

 

Bericht vom 19.4.08

Nancy ist nach wie vor ruhig und entspannt. Sie macht in der Therapie gut mit und freut sich selbst über jeden kleinen Fortschritt. Beim Spaziergang hat sie das erste Mal den Zweig eines Nadelbaumes angefasst, ohne dabei gleich zu 'zappeln'. Sie sitzt auch wieder im Rollstuhl und steht im Stehbett.

Das muss natürlich alles wieder langsam gesteigert und neu erlernt werden, aber wir sind guter Dinge. Die Hauptache ist, wir können wieder damit anfangen.

Seit Montag den 14.4.08 nehmen wir nun eine halb Tablette TIAPRIDEX weniger. Bisher ohne Veränderung.

Am Freitag, den 18.4.08 habe ich mit den neuen Globuli begonnen. Es gab keine Erstreaktion.

 

 

 

 

Bericht vom 22.4.08

Heute früh war Nancy sehr blass. Gegen 9.00 Uhr, in der Therapie, wurde sie sehr unruhig und fieberte.

Mit steigender Unruhe wuchs außerdem ihre Unruhe. Bis zum Mittag. Dann weinte Nancy und machte wieder diese immer stärker werdenden, einschießende Bewegungen.

Die Temperatur betrug mittags 37,7 C und stieg bis zum nächsten Tag auf 39,6 C.

Nach dem Mittagessen erbrach sich Nancy und war danach etwas ruhiger. Zum Schlafen kam sie allerdings nicht.

Gegen 15.00 Uhr erbrach Nancy nochmals. Diesmal aber nur das getrunkene Wasser.

Abends gab ich ihr Zwieback und Apfel. Beides und das getrunkene Wasser behielt sie drin.

Ihre Unruhe steigerte sich in der Nacht. Je später es wurde, desto unruhiger wurde sie. Nancy fand nicht in den Schlaf.

Der Arzt kommtierte das Ganze mit den Worten: " Geht wohl nicht so ganz auf, Ihr System? "

Ich habe den 'Herrn Doktor' nur belächelt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

 

 

Bericht vom 23.4.2008

Nancy ist immer noch unruhig, hat kaum geschlafen und ist sehr müde. Das Frühstuck erbrach sie wieder. Bis auf ein wenig zerdrückte Banane und das getrunkene Wasser.

Es wird davon ausgegangen, dass sie einen Infekt hat.

Heute mittag gab ich Nancy die neuen Globuli, hatte allerdings den Eindruck, es geht ihr allgemein schlechter. Wieder hatte sie eine Temperatur um 39 C. Allerdings bekam sie kein fiebersenkendes Mittel mehr.

Am späten Nachmittag wurde nochmals Blut abgenommen und dadurch festgestellt, dass sie "übersäuert" sei. Nachts wurde ihr daraufhin eine Infusion gelegt, um ihr Flüssuigkeit zuzuführen. Dazu musste sie allerdings medikamentös 'ruhig gestellt' werden, da ihre Unruhe wieder sehr stark ist. Dadurch hat sie dann gut geschlafen.

Am späten Nachmittag teilte man mir außerdem mit, dass man die vor einer Woche herabgesetzte Dosis TIAPRIDEX wieder erhöhen wolle. Ich habe gelacht. Daraufhin sagte man mir, dass ich es mir aussuchen könne: Entweder würde ihr diese Medikation gegeben oder - wenn ich nur noch homöopathisch behandeln lassen wolle - ich könne mit Nancy auch nach Hause fahren.

( Diese Drohung war m.E. typisch gekränkte, schulmedizinische Eitelkeit. Andererseits fehlte mir aber auch etwas der Zusammenhang, denn eigentlich war ich in einer REHA-Einrichtung und nicht in einem Krankenhaus. Aber gut! )

Jedenfalls sagte ich daraufhin, dass ich missverstanden würde. Es komme mir nur einfach komisch vor, was man jetzt mit einem Mittel erreichen wolle, das seine volle Wirkung nach ärztlicher Aussage erst in 4- 6 Wochen entfalten werde.

Eine Erklärung bekam ich dazu nicht. Nur die Frage: " Ja oder Nein?" Ich habe daraufhin erst mal zugestimmt.

 

 

Bericht vom 24.4.08

Nancy ist immer noch sehr unruhig. Ihre Nahrungsaufnahme ist 'so lala'.

Heute morgen wurde mir mitgeteilt, dass die Leber- und die Zuckerwerte ( SBS-Werte ) nicht in Ordnung seien. Allerdings seien die Leberwerte schon in der Uniklinik - als wir dort Ostern waren - nicht in Ordnung gewesen. ( Allerdings hatte ich bislang ganz andere Informationen bekommen ).

Merkwürdig sei auch, dass man Nancy zwar die ganz Nacht über Flüssigkeit zugeführt habe, sich die Werte aber dennoch kaum verbessert hätten.

Deshalb wolle man der Infusion nun Glukose zusetzen, um die Werte zu stabilisieren. Nancy solle daher erst mal über das Wochenende auf der Intensivstation bleiben, um ihre Leber-, Zucker- und Säuerungswerte zu überprüfen und sich dadurch ein Bild über Stoffwechsel und Leberfunktion machen zu können. Schließlich könne ja auch eine nicht funktionierende Leber oder ein ungenügender Stoffwechsel Ursache ihres neurologischen Defektes sein.

Außerdem wollten sie nun plötzlich wissen, was ich ihr eigentlich an Homöopathika gebe, Auch homöopathische Mittel könnten sich schließlich negativ auswirken - oder eben umgekehrt.

Diese Mutmaßung wies ich allerdings sofort zurück und stellte klar, dass von mir vor allem keine Dauermedikation gegeben werde. Die Medikation ändere sich vielmehr deshalb jedes Mal, weil sich ja nach Aussage des Heilpraktikers mit jeder Behandlung zugleich der Zustand des Patienten etwas verändert habe.

Daraufhin sah man mich mit großen Augen an, wollte es aber trotzdem wissen. Tja, man müsste sich eben auch mal mit der Homöopathie beschäftigen.....

In die andere 'Richtung' wurde allerdings nicht gedacht, dass sich nämlich vielleicht auch die Medikamente L-DOPA und TIAPRIDEX negativ auf die Leber von Nancy ausgewirkt haben könnten. Schließlich wird das sogar im Beipackzettel als mögliche Nebenwirkungen aufgeführt.

Nancy war inzwischen, über den Tag weg, noch unruhiger geworden, was Essen und Trinken weiter erschwerte.

Nachts wurde ihr dann wieder die Infusion gelegt, der auch wieder ein Beruhigunsgsmittel beigegeben war. Über die Infusion bekam sie eine Elektrolylösung mit Gluskose.

Die Nacht verlief trotzdem sehr unruhig.

 

Bericht vom 25.04.08

Nancy's Zustand ist fast wieder so schlimm,wie vor Ostern. Sie gibt sich aber Mühe, so viel wie möglich zu essen und zu trinken, um die Werte zu halten,, die inzwischen wieder verhältnismäßig gut sind. Aber es fällt mir schwer zu sehen, wie sich mein kleiner Spatz wieder quälen muss.

Als ich nach dem Mittagessen zurückkam, dachte ich zunächst, ich sei im falschen Zimmer. Man hatte Nancy eine Magensonde über die Nase legen lassen, weil sie ihre Medikamente noch nicht genommen habe. Ich glaubte, nicht richtig zu hören! Die Sonde wurde sofort wieder entfernt.

Nachmittags teilte man mir dann mit, die TIAPRIDEX-Dosis werde nun nochmals erhöht, um den 'Spiegel' zu sättigen. Eine Begründung dafür wollte, konnte, durfte mir der Arzt allerdings nicht geben. Ich war so wütend!

Abends kam dann wieder die Infusion dran und damit auch das Beruhigungsmittel.

Diese Nacht funktionierten diese Mittel allerdings nicht mehr wirklich. Jedenfalls riss sich Nancy die am Abend zuvor gelegte Infusionskanüle und auch die neu gelegte Magensonde wieder heraus. Eine sehr unruhige Nacht!

 

 

Bericht vom 26.4.08

Das Frühstück verlief relativ ruhig. Nancy hat ganz gut gegessen und natürlich die Medikamente eingenommen,

Aber es gechah das Gegenteil von dem, was erwartet wurde!

Nancy war zwar schon in der Frühe nicht ruhig gewesen, aber jetzt steigerte sich ihre Unruhe weiter, was den weiteren Tagesablaug noch schwieriger machte. Schlafen konnte sie auch nicht richtig. Immer wieder zuckte oder schreckte sie aus dem Schlaf auf. Ihre Werte verbesserten sich zwar weiter, trotzdem wurde für die Nacht eine weitere Infusion angesetzt.

Die Flexüle wurde dann zwar auch gelegt, aber nach 3 Stunden musste sie wieder enternt werden, Nancy hatte eine dicke Hand bekommen??????A6????????? und einen, bis zum Ellenbogen angeschwollenen Arm, weil die Kanüle nicht richtig gelegen hatte. Wie schon in der Nacht zuvor an der anderen Hand. Die Infusion war daneben gelaufen.

Ich habe mich daraufhin geweigert, nochmals eine Infusion legen zu lassen und meinte, das Kind sehe aus, wie misshandelt. Auch stellte ich die Frage in den Raum, ob eigentlich auch die Ober- bezw Chefärzte das mit ihren Kindern so machen würden.

Die anwesende Stationsärztin ließ diese Frage unbeantwortet, doch es wurde auch keine neue Infusion gelegt. Vielmehr setzte sich die Stationsärztin neben das Bett und wachte über Nancy, bis sie schlief. Eine hoch anzurechnende Einstellung!

Trotzdem verlief die Nacht unruhig und mit wenig Schlaf.

Der angekündigte und von mir auch erwartete Besuch der Ärzte blieb allerdings aus. Was soll ich nur davon halten?

 

 

Bericht vom 27.4.08

Auch heute verlief das Frühstück gut. Nancy hat verhältnismäßig gut gegessen und getrunken, doch etwa eine Stunde nach den Medikamenten ging ihre extreme Unruhe wieder los.

Das wiederhiolte sich: Ich gab die Tablette und etwa eine Stunde später ging dann wieder die extreme Zappelei los. Zwar war Nancy schon vor dieser Tabletteneinnahme nicht gerade ruhig, aber der Unterschied war doch so deutlich, dass er von ??????A6?????????allen beobachtet wurde.

Hinzu kam, dass Nancy auch noch hustete und sehr heftige Halsschmerzen hatte. Die Ärztin meinte allerdings, es genüge vorerst zu inhalieren.

Wenigstens kam heute mal der Arzt vorbei, der für den Stoffwechsel zuständig ist. Er sagte, die Werte seien gut und stabil.

Ich versuchte, ihm verständlich zu machen, dass dieser Zustand aber bei weiterer Einnahme von TIAPRIDEX wohl deshalb nicht dauerhaft zu erwarten sei, weil Nancy aufgrund ihrer Zappelei nur wenig essen könne. Er meinte dazu aber, über die Grundmedikation könne er sich mit mir nicht unterhalten. Das solle ich mit dem, dafür zuständigen Arzt tun.

Auch gut! Dann eben anders!

Abends legte ich dann fest, dass Nancy nicht eine einzige TIAPRIDEX mehr bekomme, bevor ich nicht diesen Arzt gesprochen habe. Das wurde zur Kenntnis genommen und weiter gegeben. Nachts gab es dann auch keine Infusion mehr und und meines Wissens auch keine Beruhigungsmittel.

Die Nacht war allerdings sehr unruhig. Nancy weinte und schimpfte offenbar sehr viel, was auch daran gelegen haben kann, dass ich nicht bei ihr auf der Intensivstation schlafen durfte.

Abends bekam ich dann Informationen über TIAPRIDEX. Mir wurde jedenfalls richtig schlecht, als ich das las. Vor allem der Teil, in dem es heißt, dass dieses Mittel nicht nur Unruhe bekämpfen kann, sondern auch auslösen!

Das Wochenende war unruhig, weil das Mittel wieder gegeben wurde. Schließlich hatte man mir ja den Beipackzettel zur Kenntnis gebracht.

 

 

 

 

Fortsetzung des Gedächtnisprotolls der Mutter vom 28.4.08

Heute war Tag 1 ohne TIAPRIDEX!

Nancy ist zwar immer noch etwas unruhig, aber doch deutlich ruhiger als mit TIAPRIDEX. Essen ging auch etwas besser. Allerdings macht ihr der Infekt ganz schön zu schaffen. Offensichtlich hat sie Schmerzen beim Schlucken.

Die Blutwerte sind weiterhin gut. Dass unser 'Supermittel' nicht mehr genommen wird, ist plötzlich offensichtich nicht so wichtig. Der Arzt jedenfalls kam erst kurz vor Mittag. Er teilte mir mit, dass wir wieder in die Uniklinik zurückverlegt würden, um eine eventuelle Stoffwechselstörung auszuschließen. Das gehe dort mit der ganzen Diagnostik einfacher.

Der Arzt hat auch nichts dazu gesagt, dass ich Tiapridex nicht mehr gebe. Auch zu möglichen Nebenwirkungen dadurch, dass dieses Mittel zu schnell abesetzt wird, kein Wort! Ich habe allerdings auch nicht gefragt.

Zu meinen anderen Fragen kam jedoch folgender Kommentar:

" Man sieht keinen Zusammenhang zwischen Medikamentengabe und der Tatsache, dass ca 1 Stunde später die Unruhe deutlich zunahm." ( Anmerkung: einen solchen Zusammenhang konnte er allerdings schon deshalb nicht sehen, weil er gar nicht da war, um überhaupt hinzusehen )

" Erfahrungswerte für das Medikament bei Kindern gibt es sehr viele und das das Mittel wird dort relativ oft eingesetzt. "

" Man sehe auch keinen Zusammenhang zwischen den von mir vorgelesenen Nebenwirkungen und Nancy's jetzigem Zustand " (schlechte Leberwerte, Unruhe etc). Diese Nebenwirkungen stehen im Internet unter dem Arzeimittel Tiapridex.

"Man vermute, Nancy's Zutandsverschlechterung komme daher, dass vor 2 Wochen die Dosis reduziert wurde. Man habe schließlich in der Uniklinik schon eine sehr deutliche Wirkung von Tiapridex gesehen, die immerhin 4 Wochen angehalten hatte. "

Ich sagte dem Arzt daraufhin, dass die eingetretene Ruhe in der Uniklinik auf die homöopathischen Mittel zurückzuführen sei und nicht auf das Tiapridex. Oder dieses Medikament sei ein 'Blitzmittel', welches statt der sonst üblichen und mir vorher angekündigen Aufbauzeit von 4 - 6 Wochen bei Nancy nur 4,5 Stunden gebraucht habe, um seine volle Wirkung zu entfalten. Jedenfalls würde ich das eben wegen dieser mehrwöchigen Aufbauzeit des Wirkspiegels von Tipridex so sehen. Diese, vorher angekündigten Aufbauphase von Tiapridex war mit 4 Wochen eingehalten worden, die Wirkung hatte sich in dieser Zeit voll entfaltet und damit kam bei Nancy dann auch die Unruhe wieder.

Der Arzt kommentierte dies mit einem Schulterzucken.

Nachmittags ging es dann - nun wieder im Liegendtransport! - in die Uniklini zuzrück. Dort erfolgte eine gründliche Eingangsuntersuchung mit einer Reihe von Blutentnahmen.

Um auch das dortige Gespräch über Tiapridex nicht zu vergessen: Auch hier ging man weiterhin von einer, bei Nancy nur 4,5-stündigen Wirkung des Tiapridex aus.

Inzwischen war allerdings der Brief des Heilpraktiers eingegangen, den er mir zur Vorlage bei den Ärzten geschickt hatte. Er wurde von den Ärzten gelesen. Danach sage niemand mehr etwas. Dieser Brief ist im Wortlaut weiter unten wiedergegeben.

Die Nacht verlief relativ ruhig. Nancy hat sogar gut geschlafen.

 

 

Bericht vom 29.4.08

Nancy ist gut gelaunt, spasst mit den Schwestern und ihr geht es gut. Sie ist immer noch unruhig, aber nicht schlimmer als gestern und sie beruhigt sich immer wieder von selbst.

Morgens wurden wieder ein paar Röhrchen Blut abgenommen. Zur Visite wurde mir gesagt, dass die Werte gut seien. Man vermutet einen Zusammenhang mit dem Infekt, bezw mit Nancy's Reflus-Ösophaguitis. Außerdem wurde ich gefragt, ob ich zurück in die Kurklinik möchte. Ich sagte ja,. aber ohne das 'Wundermittel' Tiapridex. Das nahm man zur Kenntnis, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Wie soll ich das nur deuten?

Der Tag verlief relativ gut. Nachmittags waren wir beim EKG - natürlich ohne Befund. Naja, wenigstens die Schweste??????A6?????????rn freuten sich mit mir. Nancy schlief gut.

 

 

Bericht vom 30.4.08

Der Tag begann gut und die Werte waren stabil. Die Visite haben wir dann verpasst, weil Nancy zum Herz-Echo sollte. Aber vielleicht haben wir auch nichts versäumt. Auch bei dieser Untersuchung war natürlich alles in Ordnung.

Essen und Trinken ging besser und Nancy beruhigte sich immer mehr. Am Nachmittag konnten wir Nancy schon wieder in den Wagen setzen und spazieren gehen. Abends hat sie auch wieder Brot gegessen,ohne dass ich es pürieren musste. Auch diese Nacht schlief sie gut.

 

 

Bericht vom 1.5.08

Heute geht es noch ein bisschen besser. Schon seltsam! So ganz ohne das wichtige Medikament, das so super wirkt!

Da heute Feiertag ist, passiert hier ja nichts. Wir sind draußen im Park. Nancy ist viel ruhiger geworden. Ihre Werte sind gut und stabil. Essen und Trinken wird auch immer besser. Die Nacht war ebenfalls gut.

 

 

Bericht vom 2.5.08

Nancy ist fast wieder ganz die 'alte'.

Dies wurde natürlich auch von der Ärztin bemerkt, die früh zu uns kam. Aber auch sie verlor kein Wort darüber. Sie sagte nur, dass schon noch Bewegungsstörungen da seien und nach Ostern der Zustand doch besser war. Ich gab ihr recht, bemerkte aber dazu, dass Nancy mit Tiapridex sehr, sehr, sehr viel unruhiger war. Zumindest am letzten Wochenende.

Dies blieb natürlich unkommentiert. Aber was verlange ich eigentlich? Man wird ja nicht seine eigenen Medikamente schlecht machen!

Zur Visite sagte man mir, dass wir zurückverlegt werden. Die Werte seien stabil. Man müsse zwar ab und zu kontrollieren. Es wäre aber im Moment nur zu wenig Eisen, ein erneut zu hoher Vitamin-B12-Wert und die Zahl der weißen Blutkörperchen stimme nicht. Man möchte noch die Gastroskopie abwarten und dann weiter entscheiden. Ich stimmte zu.

Am Nachmittag ging es zurück in die Kureinrichtung.Ich war gespannt, was mich dort erwarten werde, weil wir ja ohne dieses Medikament zurückkamen.

Die Freude bei den Schwestern und den anderen Muttis war groß und vor allem waren alle froh, dass es Nancy wieder besser ging. Auch die Stationsschwester, die Nancy noch mal untersuchte, weil sie immer noch erkältet ist und böse hustet, war über die Besserung der Bewegungsstörung froh.

Der verantwortliche Arzt ignorierte mich jedoch - und zwar auffällig und mehrmals. Ich konnte nicht glauben, dass ein Arzt sich auf ??????A6?????????so ein Niveau herablassen kann! Aber er war offensichtlich sehr beleidigt und zeigte dies auch offen. Ich finde das einfach nur lächerlich. Aber es zeigt, dass Ärzte auch nur Menschen sind. Ich jedenfalls genoss Nancy's Ruhe, die auch über Nacht wieder super anhielt.

 

 

 

III.1. Bericht vom 3.5.08

Der Tag begann super und verlief ebenso. Nancy schlief lange und als sie aufwachte, war sie auch wieder ruhig.Sie hat zwar immer noch Anflüge von Grimmassieren und Bewegungsstörungen, aber die beschränken sich auf Stresssituationen, wie

-volle Windeln,
- Hunger
- etwas ist zu anstrengend oder macht große Freude ....

Wir haben uns heute sehr erholt, waren also den ganzen Tag faul.

 

 

 

III, 2. Bericht vom 4.5.08

Auch dieser Tag verlief gut. Wir machten einen Ausflug in den Zoo und Nancy war die Ruhe selbst. Sie beobachtete interessiert die Tiere.

Diese Ruhe hielt den ganzen Tag über an und natürlich auch in der Nacht.

 

 

 

III.3. Bericht vom 5 5. 08 - 11.5.08

Die vergangene Woche war sehr gut! Die Therapien liefen gut bis sehr gut. Nancy holt wieder auf und macht weiter Fortschritte. Essen und Trinken klappen super und Nancy hat einen unheimlichen Appetit. Zwar ist sie immer noch mit Husten und Schnupfen beschäftigt, aber es lockert sich.

Ich werde weiterhin vom Oberarzt böse, bis sehr böse angesehen! Mich macht das aber nur noch entschlossener, meinen Weg weiter zu gehen.

 

 

 

 

III.4. Bericht vom 15.5. - 1.6.08

25.5.08. Heute geht es endgültig wieder nach Hause!. Einerseits freue ich mich, anderseits werden mir die Menschen sehr fehlen, die hier mit mir oder besser mit uns gelitten haben und sich so mit uns freuten, als es wieder besser ging. Aber es wird Zeit!

Zu Hause angekommen, holte mich dann alles wieder ein, denn wenn ich so zurückdenke, wird mir richtig schlecht. Denn ich glaube, wenn ich mich auf die Schulmedizin verlassen hätte, wäre Nancy mir gestorben. Das muss ich so deutlich niederschreiben, weil aus den Kurberichten zwar etwas ganz anderes hervorgeht, ich aber nicht möchte, dass darüber ein falsches Bild entsteht. Für mich steht fest, und das kann ich in aller Deutlichkeit sagen und vertreten:

Nancy's Zustand ist von Anfang an durch die Impfungen entstanden und hat sich erst durch die Homöopathika dann gebessert!

Geblieben ist ihr aber wohl die allgemeine Entwicklungsverzögerung. Und daran arbeiten wir jetzt! Hätte der Kinderarzt damals gleich auf mich gehört, wäre es m.E. gar nicht so weit gekommen!

Auch war der Rückschlag, den Nancy gesundheitlich zuletzt gehabt hatte, nach meinen Beobachtungen allein darauf zurückzuführen, dass sie Dopamin und das Tiapridex bekam, obwohl dieses Mittel nicht zur Behandlung von Kindern zugelassen sind.

In den medizinischen Berichten wird außerdem so viel tot geschwiegen! Der Vergleich des Kurberichtes mit meinen Tagebuchaufzeichnungen beweist dies! Ein Dritter könnte wirklich denken, es werde jeweils nicht vom gleichen Kind gesprochen!

Was mich aber am meisten aufregt, ist die Art, wie die Schulmedizin das Geschehen heute behandelte. So wird noch heute mit keinem Wort erwähnt, dass diese Impfungen homöopthisch ausgeleitet wurden und dass es Nancy seither deutlich besser geht.

Auch war der Rückschlag, den Nancy gesundheitlich zuletzt gehabt hatte, nach meinen Beobachtungen allein darauf zurückzuführen, dass sie Tiapridex bekam, obwohl sie dieses Mittel nicht brauchte und dieses zur Behandlung von Kindern auch gar nicht zugelassen ist.

In den Berichten wird so viel tot geschwiegen! Der Vergleich des Kurberichtes mit meinen obigen Tagebuchaufzeichnungen beweist dies! Danach könnte ein Dritter wirklich denken, es werde jeweils nicht vom gleichen Kind gesprochen!

Beim Lesen komme ich mir jedenfalls vor, wie in einem falschen Leben! Schließlich war ich dabei! Und zwar täglich fast 24 Stunden! Trotzdem verdreht aus meiner Sicht heute ein Arzt, der sich weder vergleichbar intensiv um Nancy kümmerte, noch sie sehr oft gesehen hat, heute die Tatsachen, nur weil er sich keine Fehler vorhalten lassen will und offenbar gekränkt ist!

Die Woche lief auf jeden Fall super. Die erste Nacht war zwar noch sehr schlimm, weil Nancy nun wieder allein in ihrem Bettchen schlafen musste, aber das gab sich doch schnell. Jetzt ist sie fast ruhig. Nur in den schon genannten Stresssituationen schießen noch unkontrollierte Bewegungen ein.

Im Kindergarten hat man sich jedenfalls sehr gefreut und war begeistert, wie gut es Nancy geht, wie viel sie jetzt isst usw..

 

 

 

 

Bericht vom 25.5. - 1.6.08

25.5.08. Heute geht es nach Hause. Einerseits freue ich mich, anderseits werden mir die Menschen sehr fehlen, die hier mit mir oder besser mit uns gelitten haben und die sich mit uns freuten, als es ihr wieder besser ging. Naja, Nancy freut sich auf zu Hause und auch ich glaube, es wird Zeit.

Zu Hause angekommen, holte mich dann alles ein.

Wenn ich so zurückdenke, wird mir richtig schlecht. Denn ich glaube, wenn ich mich auf die Schulmedizin verlassen hätte, wäre Nancy nicht mehr da. Ich muss das so deutlich niederschreiben, weil aus den Kurberichten zwar etwas ganz anderes hervorgeht, ich aber nicht möchte, dass ein falsches Bild entsteht. Für mich steht fest, und das kann ich in aller Deutlichkeit sagen und vertreten:

Nancy's Zustand ist von Anfang an durch die Impfungen entstanden und hat sich erst durch das homöopathische Ausleiten der Impfungen gebessert!

Geblieben ist die allgemeine Entwicklungsverzögerung. Daran arbeiten wir jetzt. Hätte mein Arzt gleich auf mich gehört, wäre es m.E. gar nicht so weit gekommen!

Was mich aber am meisten aufregt, ist die Art, wie die Schulmedizin das Geschehen heute behandelte. So wird noch heute mit keinem Wort erwähnt, dass diese Impfungen homöopthisch ausgeleitet wurden und dass es Nancy seither deutlich besser geht.

Auch war der Rückschlag, den Nancy gesundheitlich zuletzt gehabt hatte, nach meinen Beobachtungen allein darauf zurückzuführen, dass sie Tiapridex bekam, obwohl sie dieses Mittel nicht brauchte und dieses zur Behandlung von Kindern auch gar nicht zugelassen ist.

In den Berichten wird so viel tot geschwiegen! Der Vergleich des Kurberichtes mit meinen obigen Tagebuchaufzeichnungen beweist dies! Danach könnte ein Dritter wirklich denken, es werde jeweils nicht vom gleichen Kind gesprochen!

Beim Lesen komme ich mir jedenfalls vor, wie in einem falschen Leben! Schließlich war ich dabei! Und zwar täglich fast 24 Stunden! Trotzdem verdreht aus meiner Sicht heute ein Arzt, der sich weder vergleichbar intensiv um Nancy kümmerte, noch sie sehr oft gesehen hat, heute die Tatsachen, nur weil er sich keine Fehler vorhalten lassen will und offenbar gekränkt ist!

Die Woche lief auf jeden Fall super. Die erste Nacht war zwar noch sehr schlimm, weil Nancy nun wieder allein in ihrem Bettchen schlafen musste, aber das gab sich doch schnell. Jetzt ist sie fast ruhig. Nur in den schon genannten Stresssituationen schießen noch unkontrollierte Bewegungen ein.

Im Kindergarten hat man sich jedenfalls sehr gefreut und war begeistert, wie gut es Nancy geht, wie viel sie jetzt isst usw..

 

 

 

 

III.5. Bericht vom 2.6. - 8.6.08

Die Woche lief gut. Nancy macht weiterhin kleine Fortschritte.

So hat sich etwa die Kopfkontrolle deutlich gebessert! Ebenso ihre Rumpfstabilität. Wir haben aber noch nicht mit den Therapien begonnen. Die ganze Kur muss sich erst mal 'setzen'.

Wir gehen viel raus und verhalten uns so still wie möglich. Ihr Appetit ist groß und das spiegelt sich auch positiv in ihrem Gewicht. Nancy wiegt inzwischen 13,1 kg! Das ist zwar noch immer viel zu wenig, doch für uns ist diese Gewichtszunahme von fast einem Kilo innerhalb 3 Wochen absolut super! Ich habe den Eindruck, als hätten die nunmehr abgesetzten Medikamente ihren Appetit gehemmt und alles, was damit zusammenhängt. Na ja! Das ist vorbei!

Seit dieser Woche bekommt Nancy zwei mal täglich das von dem Heilpraktiker verordnete Calcium citrat. Sie ist wieder ein bisschen erkältet.

 

 

 

 

III.6. Bericht vom 9.6. - 15.6.08

Diese Woche war Nancy etwas unruhiger. Das hatte der Heilpraktiker aber schon erwartet, weil er ihr den schulmedizinisch verabreichten Wirkstoff Dopamin wieder in Hochpotenz ausleitete.

Nancy macht jetzt stetig kleine Fortschritte. Diese Woche steckte sie beispielsweise zum ersten Mal in ihrem Leben den Fuß in den Mund, nachdem sie ihn mit beiden Händen festgehalten hatte.

Die Erkältung ist sie noch nicht ganz los. Der Husten ist aber locker.

 

 

 

III.7. Bericht vom 23.6. - 29.6.08

Wieder mal ein Termin bei der Kinderärztin zur Blutentnahme, mit Blutgruppenbestimmung, Kupferwerten und den anderen Werte, deren Kontrolle empfohlen worden war.

Auch hätte ich als hartnäckige Mutter gerne das Quecksilber überprüft bekommen. Es war unglaublich, was ich mir statt dessen wieder alles anhören durfte. Das ging so weit, dass der 6-fach-Impfstoff Infanrix völlig ungefährlich sei!

Was soll man dazu sagen? Demnach ist mein Kind - wie andere impfgeschädigte Kinder offenbar auch - folglich eine Simulantin?

Nancy geht es soweit ganz gut. Sie geht jetzt sehr oft ganz allein in den Fersensitz.

Ganz langsam fangen wir auch wieder mit den Therapien wieder an. Auch die Therapeuten haben sich sehr gefreut, dass es Nancy wieder gut geht!

 

 

 

III.8. Bericht vom 30.6. - 6.7.2008

Nancy wirkt etwas unruhiger. Es sieht so aus, als würde sie Sprechversuche machen. Die Logopädin meinte aber, es fehle vielmehr noch an der Kopplung von Wollen und Ausführung.

Außerdem hat sie wieder verdicktes Zahnfleisch. Die Backenzähne wollen durchbrechen!

Nancy wiegt weiterhin 13 kg. Ansonsten hat sich nicht viel verändert.

Diese Woche hat es aber nun endlich geklappt, Nancy Blut abzunehmen, auch wenn sich die Kinderärztin weiterhin weigerte, einen eventuellen Quecksilberanteil mitbestimmen zu lassen. Wie immer mit der Begründung: "Ein Impfschaden ist unmöglich!" Die von mir vorgelegten Presseberichte seien nicht wahrheitsgemäß recherchiert!

So macht man das also, mit der Abwehr von Haftungsfragen bei Impfungen!

Ich habe sie angelächelt.

 

 

 

III.9. Bericht vom 7.7. - 13.7.08

Noch immer ist Nancy etwas unruhig, doch als ich diese Woche das Ergebnis der Blutuntersuchung erhielt, war auch klar, warum: Der Kupferwert ist extrem hoch. Fast das Doppelte des Grenzwertes!

Zu dieser Sorge kommen noch Nancy's Zahnungsprobleme .... Na ja!

Die Ärztin drückte mir die Ergebnisse in die Hand, ohne weiter darauf einzugehen. Ich bin so froh, dass es den hilfsbereiten Heilpraktiker gibt. Ohne ihn würden wir wieder dasitzen und auf ein Wunder hoffen. Danke! Danke! Danke!

 

 

 

III.10. Bericht vom 14.7. - 20.7.08

Seit Beginn der letzten Behandlung durch den Heilpraktiker wegen des Kupferwertes und der Zahnungsprobleme wird Nancy wieder ruhiger.

Wir haben auch angefangen, nach der von dem Heilpraktiker empfohlenen Blutgruppenkost - "4 Blutgruppen" ( Pieper-Verlag ) - zu essen.

Als Erstes habe ich Milch und Milchprodukte weitgehend weggelassen, weil Nancy Blutgruppe Null hat. Erstes Ergebnis war bereits nach 2 Tagen, dass der morgendliche, eitrige Mundgeruch weg war! Menschen der Blutgruppe Null sollen keine Milchprodukte essen. Das so wichtige Calcium erhält Nancy folglich nicht mehr über die Milch, sondern in Form von Calcium-citrat- Pulver.

Ansonsten macht Nancy weiter kleine Veränderungen und verbessert ihre Kopf- und Rumpfkontrolle. Sie sucht jetzt auch sehr oft Kontakt mit den Füßen, d.h. sie stemmt sich ein und versucht, ihre Umwelt mit den Füßen wahrzunehmen.

Zugenommen hat sie allerdings nicht. Noch immer wiegt sie nur 13 kg!

Sind wir draußen, so ist Nanncy jetzt mutig und neugierig. Sie untersucht Gras und will auch sonst sehr viel anfassen.

Ihre gespaltenen Fußnägel sind durch das Calcium citrat nun normal herausgewachsen!

 

 

 

III.11. Bericht vom 28.7. - 30.7.08

Über diese Woche muss ich wieder mal was aufschreiben, nachdem ich gesten von dem Heilpraktiker erfuhr, dass meine Post an ihn wieder mal nicht angekommen ist. Ich werde einen Nachforschungsantrag bei der Post stellen.

Nancy trinkt sehr gut und isst super! Hat sogar wieder zugenommern und wiegt jetzt 13,4 kg!

Ihre Unruhe ist gelegentlich noch beim Essen vorhanden, vor und nach dem Stuhlgang sogar wieder etwas mehr geworden. Auch hat sie wieder diesen eitrigen Mundgeruch!

Was den Stuhlgang betrifft, werde ich versuchen, Nancy an verhältnismäig gleiche Zeiten zu gewöhnen.

 

 

 

III.12. Bericht vom 14.8.08 - 20.8.08

Nancy ist wieder etwas ruhiger geworden. Beim Essen ist nicht mehr so viel Unruhe im Mund. Auch die Zunge ist nicht mehr so stark belegt, sondern hat nur noch ein dünnen, weißen Belag, der sich im Laufe des Tages fast vollständig verliert. Der morgendliche Mundgeruch ist ebenfalls weniger geworden.

Nancy stabilisiert sich auch insgesamt weiter. In der Physiotherapie und in der letzten Logopädie arbeiten wir gerade am Stand. Wo ist der Zusammenhang?

Dieser leitet sich daraus ab, dasss die Sprachentwicklung mit der Aufrichtung kommt. Also muss Nancy in die Aufrichtung, um ihre Sprachentwicklung voranzubringen. Da die Lopgopädin verschiedene Therapiekonzepte beherrscht, gestaltet sich diese Entwicklung etwas einfacher.

Nancy ist bei allem mit Begeisterung dabei. Fast, als wisse sie, was ihr hilft.

Beiliegend der neueste Bericht der Logopädin.

" Logopädischer Kurzbericht! Erstbefund:
Name des Patienten: ....., Nancy
........
geboren am: 29.11.2002


Erstuntersuchunq bei Wiedervorstellung:

Das Kind hat deutlich abgenommen. Der Tonus ist instabil im Körpergesamt. Die Bewegungsablaufe erscheinen aber etwas koordinierter, als vor der Kur. Es treten weniger unkoordinierte, ausladende Bewegungsabläufe bei zielgerichteter Initiierung auf. Die Aktivitat im orofacialen Bereich ist bei den Stimulationen sofort deutlich erhöht. Die Bewegungsqualität hat sich dahingehend verändert, dass die Zielansteuerung besser gelingt. Insgesamt kann die Ausgangssituation ähnlich der vom Behandlungsstand gegen Ende 2007 eingeschätzt werden.

Angewandte Therapieverfahren:
Arbeit nach dem Castillo Morales Konzept (CMK)
Interaktions- und Kommunikationsausbau inklusive Arbeit am Sprachverständnis und am Ausbau des passiven Wortschatzes und Verstärkung der lautlichen Äußerungen, Anregung der Nachahmung (z.B. Tiergeräusche )
Arbeit nach dem Konzept "Neurofunktionelle Reorganisation" nach Padovan


Stand der Therapie/ aktueller Befund:

Es wurde wiederum an der weiteren Stabilisierung der Tonusverhältnisse im Körpergesamt gearbeitet. Insbesondere die Rumpf- und Kopfstabilisierung standen im Mittelpunkt. Tendenziell gelingt es Nancy hier deutlich besser, sich die Impulse zur Stabilisierung zu holen. Probleme hat sie nach wie vor damit, auch die Füße zum Tonusaufbau und zur Stabilisierung einzusetzen. Insgesamt ist die Tonusregulierung noch als stark schwankend einzuschätzen. Beachtenswert ist, dass Nancy deutlich mehr Eigenaktivität zum Tonusaufbau entwickelt hat.

Im orofacialen Bereich konnten die Bewegungseigenschaften der Zunge weiter verbessert werden. Auch die Koordination der Kiefer- und Lippenbewegungen gelingt ihr etwas besser. Ganz häufig ist ein individuelles Training der Sprechbewegungen zu beobachten. Hierbei werden die willkürlichen Bewegungsabläufe noch teilweise heftig gestört. Aber es gelingt Nancy häufiger, Wörter spontan relativ deutlich und zur Verblüffung der Anwesenden zu äußern. In einer Therapie war sogar deutlich "Oma fahrn" zu vernehmen. Dies gelingt ihr leider meist nur in Momenten, in denen sie sich unbeobachtet fühlt. Bei bewusst initiierten Sprechversuchen gelingt ihr die Steuerung der Bewegungsabläufe von Lippen und Zunge sowie Stimme nicht. Hier ist noch viel therapeutische Intervention zur Regulierung der Sprechabläufe notwendig. Als Voraussetzung dafür, muss auch die Arbeit im Körpergesamt fortgesetzt werden.

Der Ausbau des Sprachverständnisses, des Wortschatzes erfolgt im-Kontext der Therapien. Anhand der adäquaten Reaktionen ist hier von einem Zuwachs auszugehen. Auch diese Arbeit soll Bestandteil der Therapien bleiben.

Prognostische Einschätzung/Restsymptomatik:
Aus meiner Sicht ist die Fortführung der Therapie dringend angebracht, um die erreichten Fortschritte zu sichern und weiter auszubauen. Es ist weiterhin von einem längerfristigen Therapiebedarf auszugehen.

SP1
DG.: Störungen der Sprache vor Abschluss der Sprachentwicklung
LS.: Störung der Motorik und motorischer Koordination bei Respiration, Phonation und Artikulation "

 

 

 

III.13. Bericht vom 7.9.08

Nancy geht es soweit gut. Nur morgens besteht aber immer noch eine starke Unruhe.

Sie trinkt jetzt ca. 1,2 Liter Wasser am Tag. Der Urin ist klar. Sie hat 2- bis 3-mal täglich Stuhlgang. Die dabei auftretende Unruhe ist allerdings weniger geworden.

Körperlich macht sie weiterhin kleine Fortschritte. Beispielsweise hat sie sich beim Stützen früher meist auf den Handrücken abgestützt, jetzt nimmt sie die Faust. Am Stütz auf der offenen Hand arbeiten wir gerade.

Nancy hat jetzt auch ihre Stabil-Schuhe mit Einlagen bekommen, steht auch besser und will nun viel öfter auf die Beine.

Allerdings fehlt noch immer der Tonus im Rumpf. Sie liegt wieder sehr viel auf dem Bauch und stützt sich auf den Unterarmen ab. Dabei kann sie sich allerdings deutlich länger oben halten, als noch vor ein paar Monaten.

Auch die Kopfkontrolle verbessert sich weiter. Seitdem sie die NEY LING- Tropfen (Nr. 66) nimmt, fühlt sich Nancy wärmer an, ohne deshalb aber Fieber oder auch nur erhöhte Temperatur zu haben. Es ist eben immer wieder erstaunlich, was homöopathische Medikamente für eine Wirkung haben.

 

Womit ich zum nächsten Thema kommen möchte:
Als wir noch zur Kur waren, gab es doch am 22.04. einen Rückfall, hinter dem ich eine, im Beipackzettel des Medikamentes "Tiapridex" benannte Nebenwirkung vermutete, nämlich das 'maligne neuroleptische Syndrom’ (Anmerkung: malignes = bösartig).

Dieses Syndrom geht einher mit plötzlich steigendem Fieber und wachsender Unruhe. Da Nancy damals beides hatte, vermutete ich dieses Syndrom, denn ein möglicher Infekt wurde nicht gefunden.

In der Fachliteratur steht, bei Verdacht solle der Creatinphosphorkinase-Wert im Urin bzw. im Blut überprüft werden. Dieser wurde - und auch nur auf mein ausdrückliches Verlangen – aber erst 6 oder 7 Tage später in der Uniklinik überprüft. Gesehen habe ich aber darüber nichts. Es hieß nur, er sei in Ordnung! Als Nancys Zustand in der Kureinrichtung akut war, ist dieser Wert laut Krankenakte jedoch gar nicht geprüft worden!

Deshalb hatte ich mich mit ??????A6?????????dem deutschen Vertrieb von Tiapridex in Verbindung gesetzt ( der Hersteller ist eine US-Firma ). Bereitwillig schrieb das Unternehmen getrennt den Arzt der Kureinrichtung und den Arzt der Uniklinik an und bat um Erklärung. Beide haben gemäß Firmenantwort meinen Verdacht jedoch „nicht betätigt“. Wie allerdings zumindest der Arzt in der REHA-Klinik zu diesen Werten kommen und solchen Aussagen machen konnte, entzieht sich meiner Nachvollziehbarkeit, denn lt.Krankenakte wurde diesen Wert in der Klinik gar nicht erhoben!

Letzte Woche habe ich nun beim damals impfenden Kinderarzt, die Akte von Nancy geholt. Zunächst war er scheinbar ganz erstaunt und sagte, er verstehe das alles nicht. Schließlich hätte ich doch nie etwas von einem Verdacht auf einen Impfschaden erwähnt! Wie ich auf einmal auf so was käme?

Dabei hatte er mir und dann nochmals meiner Mutter - in meiner Gegenwart! - diese Frage jeweils mit einem klaren Nein beantwortet gehabt.

Das sagte ich ihm jetzt auch so. Er lächelte mich an und fragte einfach, wieso davon aber nichts in seiner Akte stehe? Ich erwiderte nur, das habe nichts zu bedeuten Schließlich stehe davon auch andernorts nichts, obwohl ich es überall angesprochen hatte! Daraufhin fragte er mich mit einem sehr merkwürdigen Gesichtsausdruck, wer mir das dann wohl glauben werde, wenn nirgendwo etwas davon stehe? Daraufhin sagte ich sehr bestimmt, dass nicht er darüber entscheiden werde, wer mir glaube.Daraufhin ging das Wortgeplänkel noch eine Weile hin und her und er bot mir sogar seine Hilfe an. Fazit des Gespräches war jedoch: Ich habe mir alles nur eingeredet!

Danach habe ich etwa 2-3 Tage zunächst mal tatsächlich an mir selbst gezweifelt. Naja, eine klare Antwort werden wir irgendwann schon noch bekommen.

 

 

 

III.14. Bericht vom 15.9.08

Seit Donnerstag, den 11.09.2008, nahm Nancy wieder andere Globuli.Das hatte Reaktionen in Form von stark riechendem Urin, der aber klar ist. Der Stuhl sah normal aus, roch aber ebenso stark. Inzwischen hat sich der Geruch wieder gegeben und alles ist wieder normal.

Die morgendliche Unruhe ist ebenfalls weniger geworden, ist aber noch nicht weg. Auch ihre Unruhe beim Essen ließ nach.

Nancy wird auch stabiler. Die Musiktherapeutin sagte am Freitag, dass Nancy jetzt viel mehr Kehlkopflaute von sich gebe, ein deutliches Zeichen für einen Fortschritt bei der Sprachentwicklung. Ich freue mich! Wenn es doch nur schon so weit wäre! Zwar sagt Nancy nun schon immer öfter "Mama" oder "Mamam", aber es wäre schön, wenn es noch mehr Worte wären. Andererseits kann ich nicht erwarten, dass Nancy fast 5 Jahre Entwicklungsverzögerung auf einmal nachholt! Sie gibt sich ja Mühe!

Alles andere läuft schleppend bis gar nicht. Ich habe zwei Tage lang versucht, alle zunächst mal wichtigen Akten zu beschaffen. Mit mäßigem Erfolg. Die Akte des Kinderarztes habe ich zwar, aber die Akte des Klinikum B. ist plötzlich verschwunden. Man will mich informieren, sobald sie gefunden wurde. Sie verschwand auf einer Strecke von 2 bis höchstens 3 Metern - der Entfernung zwischen dem Archiv und dem Büro der Sekretärin.

Schön ist jedenfalls, welche Fortschritte Nancy macht! Beispielsweise entwickeln sich ihre Zehennägel hervorragend. Ich hatte dem Heilpraktiker Bilder von Nancys Nägeln geschickt, als wir noch in Kur waren.

Nur aufgrund der Bilder hatte er einen Kalziummangel diagnostiziert und die Einnahme von Kalzium-Zitrat empfohlen. Jeder Schulmediziner behauptet, es ist nicht gut, dass der Heilpraktiker dieses Kind noch nie gesehen habe! Als ob es darauf ankommt! In den letzten Jahren hatten mindestens 20 Schulmediziner Nancys Zehennägel betrachtet, mir aber nicht einer gesagt, dass das ein Kalziummangel sei! Inzwischen ist die Verhornung auf dem einen Nagel schon komplett rausgewachsen.

Das Kind hat letztlich also fast 5 Jahre seiner Entwicklung trotz eines Kalziummangels gemeistert! Dabei spielt Kalzium doch eine sehr große Rolle bezüglich Knochenfestigkeit, Muskelaufbau, Zellentwicklung etc.

Jeder andere Dienstleister - und nichts anderes sind Ärzte! - würde für fahrlässiges bzw. fehlerhaftes Handeln in seiner Arbeit unter Umständen mit einer Abmahnung oder mit fristloser Kündigung bestraft! Ich muss mir heute aber Vorwürfe dafür machen lassen, weil ich die Sache schließlich selbst in die Hand nahm und der von mir eingeschlagene Weg der richtige zu sein scheint

 

 

 

III.15. Bericht vom 22.9.08

Nancy hat seit Mittwoch wieder extrem mit dem Durchstoßen der letzten Backenzähne zu tun und ist daher beim Essen wieder unruhiger, hat eine höhere Körpertemperatur und - was natürlich dazu gehört - rote Wangen und ein rotes Kinn.

Außerdem macht Nancy gerade weitere Fortschritte im und um den Mund, d.h. sie versucht, den Mund zu schließen und geschlossen zu halten. Dabei - so mein Eindruck - verkrampft sie sich jedoch. Da sie den Mundschluss und die Verkrampfung noch nicht so gut alleine lösen kann, fängt sie dann zu zappeln an.

Für sie ist das eine ungewohnte Bewegung, die sie vorher noch nicht ausführte. Solche Bewegungsmuster müssen erst mal im Gehirn gespeichert werden! Nachteilig ist natürlich, dass hier beides zusammenkommt, so dass der Mundschluss und das Zahnen zu deutlich erhöhter Unruhe führen.

Außerdem bekommt Nancy seit Freitag die vom Heilpraktiker verordneten NeyGero-Tropfen und NeyTroph-Tropfen.

Nancy geht weiterhin in ihrer Entwicklung nach vorne. Im Fersensitz kann sie sich nun noch länger oben halten und wiegt jetzt bereits 13,8 kg, bei inzwischen 1,04 m Größe.

Sie isst und trinkt außerdem nach wie vor reichlich. Die Zunge ist wieder etwas belegter, sonst aber alles in Ordnung.

Am Mittwoch hatten wir einen Termin im Sozialpädiatrisches Zentrum. Die Ärztin hat die positiven Veränderungen sehr wohl bemerkt. Als ich so berichtete, was Nancy jetzt so alles kann und welche Fortschritte sie macht, war ich schon etwas stolz darauf, was wir alle zusammen in den letzten Monaten - erst seit Mai diesen Jahres!!! - so erarbeitet haben.

Nach dem Termin haben wir dann wieder mal die Kureinrichtung besucht. Auf unserer damaligen Station haben sich die anwesenden Schwestern ebenfalls sehr gefreut, uns wiederzusehen. Und man bemerkte auch hier die deutliche Veränderungen von Nancy hinsichtlich ihrer Ruhe, der Körperhaltung und der Kommunikation. Man entließ uns mit den besten Wünschen.

In solchen Momenten wird auch mir wieder bewusst, was wir zusammen in diesem Jahr durchgestanden haben. An dieser Stelle schicke ich mal wieder ein RIESEN DANKE mit.

Ich habe am Freitag die Strafanzeige bei der Kripo in B. abgegeben und bekam am Nachmittag schon den ersten Anruf von dort. Leider war ich mit Nancy zur Therapie.

 

 

 

III.16. Bericht vom 18.10.08

Nancy kann jetzt wieder länger als 10 -15 Minuten in Ihrem Rolli sitzen - und zwar ruhig.

Im und um den Mund ist sie noch immer unruhig, vor allem beim Essen. Daher haben wir jetzt in der Therapie mal gegessen, damit die Therapeutin das beobachten kann. Sie meint, Nancy lerne gerade wieder eine gezielte Bewegung.

Das sei kurz erklärt:

Der Mensch erlernt im Laufe seiner Entwicklung Bewegungen, die er mehr oder weniger automatisiert. So liegt er etwa über Drehen schließlich auf dem Bauch, irgendwann von da aus in den Fersensitz und Vierfüßlerstand, in den meisten Fällen dadurch aus dem Krabbeln in den freien Sitz und schließlich in den Stand und so zum Gehen.

Dabei lernt das Nervensystem, für verschiedene Positionen des Körpers die entsprechenden Muskelgruppen anzuspannen. Beim Stehen etwa bekommt das Gehirn eine solche Information von den Füßen und daraufhin werden selbsttätig die für einen sicheren Stand wichtigen Muskeln angespannt.

All das erfolgt eher unbewusst in bestimmten 'Entwicklungsfenstern', in denen einem Kind Wesentliches für seine weitere Entwicklung gleichsam als Geschenk der Natur zugereicht wird. Diese gingen zwar auch für Nancy auf, doch konnte das durch sie Dargereichte nicht entgegengenommen werden.

Schließlich schlossen sich diese 'Zeitfenster' für viele Stadien ihrer Entwicklung wieder. Das in dieser Zeit spielerisch Nutzbare muss sich Nancy heute mühsam antrainieren. Nancy muss dazu heute eine Bewegung erst mal sehen bzw. gezeigt bekommen und diese muss dann mit ihr so oft wiederholt werden, bis sie das Gehirn gespeichert hat. Danach erst kann dann der nächste Schritt gelernt werden.

Lernt Nancy allerdings heute Neues, so kommt es dabei immer so lange zu Bewegungsstörungen, bis sie sich in dieser Bewegung sicher ist.

Das will ich am Beispiel der Zunge verdeutlichen. Ein gesunder Mensch nutzt die ausgestreckte Zunge, um sich beispielsweise beim Essen die Lippen abzulecken. Nancy muss diese Beweglichkeit ihrer Zunge erst noch erlernen. Sie kann sich nicht wie andere einfach die Lippen lecken oder mit der Zunge etwas im Mund bewegen, wenn ihr etwa Essen in den Zähnen hängen bleibt. Dieses Unvermögen löst bei ihr im Moment des Essens wiederum Unruhe deshalb aus, weil sie diese bewusste Bewegung noch nicht 'abgespeichert' hat.

In dieser Art arbeiten wir beispielsweise seit etwa einem Jahr daran, dass sie die Zunge herausstreckt. Wenn ich sie dazu auffordere, mir die Zunge zu zeigen, so deutet sie statt dessen mit der Hand in den Mund! Aber wir sind auf einem guten Weg.

Ein weiterer, ganz wichtiger Aspekt von Nancy's Entwicklung im und um den Mund, ist die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung an Händen und Füssen ist dabei entwicklungsmäßig - trotz der räumlichen Entfernung! - eng mit dem Mund gekoppelt.

Hat ein Kind etwas in den Händen, steckt es das daher meist auch in den Mund. Es will nicht nur wissen, wie sich das in der Hand anfühlt, sondern will es auch schmecken und mit der Zunge befühlen. Besonders beim Krabbeln wollen sie sich daher zum Objekt ihrer Neugierde hinbewegen, es anfassen und dann in den Mund stecken.

Weil Nancy diese Zeit nicht für sich nutzen konnte, wird heute ihre Wahrnehmung trainiert, indem wir ihr Verschiedenes in die Hand geben: Kratzige Oberflächen, Rasierschaum, Cremes in verschiedenen Konsistenzen, eine elektrische Zahnbürste, Massagebälle, Glaskugeln, Steine, Gras u.a.. - Dinge, mit denen Nancy bei normaler Entwicklung ansonsten von ganz alleine in Berührung gekommen wäre.

Das löste bei ihr anfangs alles Unruhe aus, manches sogar einen Würgereiz. Letzteres kann schon nachvollziehen, wer etwas in die Hand nimmt, von dem er sich einredet, es sei ekelig. Im Mund wird er daraufhin etwa vermehrte Speichelbildung oder ein komisches Gefühl auf der Zunge feststellen.

Als ich vor etwa 2,5 Jahren mit der elektrischen Zahnbürste um und in den Mund von Nancy ging, hat sie anfangs so gezappelt, das ich sie fast nicht halten konnte. Heute lässt sie sich fast gelassen mit Begeisterung elektrisch die Zähne putzen. Manchmal darf ich sogar mit der Zahnbürste schon auf die Zunge kommen.

Durch diese Lernmethode wurde ihre Wahrnehmung insgesamt so geschult, dass Nancy heute neue Materialien sehr gut duldet.

Seit etwa Mai diesen Jahres gilt dies nun auch schon für ihre Fußsohlen - wegen der Überempfindlichkeit ihrer Füße bislang immer ein Problem, weshalb sie beim Stehen auch nie den ganzen Fuß aufsetzte, sondern immer nur auf Zehenspitzen stand. Musste sie etwa auf dem Stehbrett den ganzen Fuß aufsetzen, rollte sie daher immer die Zehen ein und wurde unruhig. Heute steht sie auf dem ganzen Fuß auf, steht dadurch (natürlich nicht alleine!) besser und wird dadurch wiederum im Körper insgesamt stabiler. Bessert sich das weiter, werden schließlich auch ihre Bewegungen im und um den Mund herum sicherer - eine sehr wichtige Vorraussetzung für das Sprechen!

 

 

 

III.17. Bericht vom 25.10.08

Mein letzter Bericht sollte verdeutlichen, wie schwierig Nancy's Entwicklung durch ihren Impfschaden ist, denn all das sind teils langwierige, einzelnen Lernprozesse, die ein unbehindertes Kind mehr oder weniger unbemerkt und spielerisch bewältigt, von Nancy und Dritten aber viel zähes Arbeiten erfordern!

Eltern gesunder Kinder machen sich das selten bewusst!

Nancy sollte nächstes Jahr eigentlich eingeschult werden! Hätte ich sie nicht impfen lassen, wäre alles anders! So nahm ich schon an mehreren Elternabenden zu dem Thema teil: "Was muss mein Kind bei Schulbeginn mehr oder weniger gut beherrschen?" und kann nur sagen, dass es mich sehr deprimierte zu begreifen, dass mein Kind nicht mal die Hälfte von dem kann, was für andere eine Selbstverständlichkeit ist! Das hat mich auch psychisch jetzt wieder in ein Tief geworfen, aus dem ich eigentlich schon wieder draußen war!

Andererseits hat mir das aber auch bewusst gemacht, wie wichtig dieser Kampf ist, den ich jetzt aufnehme - für Nancy und viele andere Kinder! Auch wenn ich nicht viel Hilfe dabei habe! Wie hatte mir doch der Heilpraktiker bereits am Anfang gesagt: "Man ist dann - ganz plötzlich - damit sehr allein!"

Mancher hat darüber heute eine falsche Vorstellung, glaubt, die Gesellschaft nehme sich solcher Benachteiligten hilfsbereit und zügig an! Die Wirklichkeit sieht anders aus! An dem Beispiel der Mühe, für Nancy einen Rollstuhl zu erhalten, will ich die veranschaulichen!

Im Jahr 2007 wurde mir von den Therapeuten der Kureinrichtung dringend ein Rollstuhl empfohlen. Erfahrungsgemäß kommen nämlich Patienten, die lernen, sich im Rollstuhl fortzubewegen, automatisch besser in die Aufrichtung und werden dadurch stabiler. Welche weiteren Auswirkungen das bis auf das Sprechen hat, ist oben dargelegt.

Es leuchtet ebenfalls ein, dass Betroffene mit einem solchen Hilfsmittel dann auf Augenhöhe ihrer Gleichaltrigen sind und mit Rückwirkungen auf ihre psychische Entwicklung dadurch wiederum besser am Geschehen teilhaben können!

Daher beantragte ich bei der Krankenkasse einen solchen Rolli. Der Kinderarzt hatte das nicht angesprochen gehabt. Dafür sind Kinderärzte offenbar nicht 'zuständig'!

Es war jedoch ein hinhaltender 'Nervenkrieg' über etwa ein halbes Jahr, den Rolli dann auch zu bekommen, denn die Sachbearbeiterin der Kasse meinte schon am Telefon abweisend: "Wozu braucht das Kind einen Rolli?"

Natürlich habe ich der Dame erklärt, warum und dass Nancy lernen müsse, ein solches Hilfsmittel zu benutzen. Daraufhin hieß es aber nur, Nancy habe für ein solches Hilfsmittel die falsche Diagnose!

Besonders überraschte, dass ich darauf antwortete, Nancy habe bis heute gar keine Diagnose! Aus meiner Sicht sei das allerdings egal, denn Nancy könne nun mal nicht laufen - egal, was für eine Diagnose da steht!

Im Büro des Sachbearbeiters machte ich dann auch geltend, dass einem von der Kasse zwar die Impfungen empfohlen werden, vorher aber niemand richtig über mögliche Nebenwirkungen aufklärt! Auch würden die Kosten der Impfungen dann übernommen, doch bei Impfschäden lasse einen die Kasse hängen und nehme einem Kind dadurch die Möglichkeit, aktiv am Leben teilzunehmen.

Nancy bekam den Rolli im Herbst 2007 schließlich doch.

Zunächst mal wird man dies für ein verantwortliches und kostenbewusstes Handeln der Krankenkasse halten, das eigentlich nicht zu beanstanden ist!

Diese Einschätzung ändert sich allerdings und führt letztlich zu einer ganz anderen Verantwortlichkeit, wenn berücksichtigt wird, welche Folgen es für kindliche Entwicklung hat, dass zwischen Antrag und Bewilligung solcher Hilfsmittel viel Zeit vergeht. Dann wird vorschriftengemäßes Abwägen plötzlich zu einem vielleicht nie mehr einzuholenden Entwicklungsverlust für ein Kind!

Wird nämlich berücksichtigt - wie oben dargelegt! - dass sich in der kindlichen Entwicklung gewisse 'Zeitfenster' öffnen und wieder schließen, so muss dieses Wissen auch sinngemäß umgesetzt werden! Im Falle von Nancy bedeutete es, dass wegen der großen Zeitspanne zwischen Antrag und Entscheidung über den Rolli therapeutisch anschließend wieder von vorne angefangen werden musste. Was in Vorbereitung der Kur über etwa 4 Wochen hinweg fast täglich mit ihr eingeübt wurde, war inzwischen wieder verloren gegangen! Alles war wieder so wie vorher, d.h. Nancy musste sich später erst mal wieder an einen Rolli und das Sitzen darin gewöhnen und dann wieder mühsam die Bewegungsabläufe einüben, um sich damit fortbewegen zu können.

Wer schon die Bewilligung eines solchen Hilfsmittels unter Kostenaspekten sieht und daher zunächst verweigert, sollte sich also auch fragen, welche Kostenrechnung er andererseits dann wieder dafür aufmachen muss, dass solche Entwicklungsabläufe anschließend mühsam erneut gelernt werden müssen! Sinnvoll ist das jedenfalls auch unter reinen Kostengesichtspunkten nicht!

Allerdings ist das nicht unbedingt der Krankenkasse und deren starren Vorschriften anzulasten, sondern der Vorwurf müsste natürlich zunächst mal an den Kinderarzt gehen! Er müsste sich um solche Dinge eigentlich schon von Berufs wegen kümmern - sofern er diese Abläufe und Zusammenhänge allerdings überhaupt kennt! Aber meist sehen Ärzte so was geringschätzig in der Zuständigkeit der 'niederen' Dienste,! Wobei ich allerdings auch sagen muss. Wenn ich dann für verschiedene Hilfsmittel ein Rezept brauchte,, wurde mir dieses anstandslos ausgeschrieben.

Bis Nancy dann zum ersten Mal mit ihrem eigenen Rolli wieder ein paar Zentimeter ganz alleine schaffte, wurde es jedenfalls Weihnachten 2007.

Dennoch waren sie und ich darüber sehr glücklich! Nur war damit von der angeblich so kostenbewussten Kasse zuvor letztlich viel mehr Geld 'verbrannt' worden - und eben nur Vorschriften eingehalten!

Solche Geldvernichtung wird sich allerdings wiederholen, denn schon zeichnet sich die nächste Schwierigkeit ab.

Wir wohnen im vierten Stockwerk und haben keinen Fahrstuhl im Haus . Da ist es dann schon schwierig, jeden Morgen den Therapiestuhl von Nancy in den Kindergarten zu bringen. Er hat Seitenstützen bzw. Polster. Nancy braucht das, um richtig sitzen zu können und Folgeschäden an der Wirbelsäule zu vermeiden Daher trage ich den Therapiestuhl täglich in den Kindergarten, beantragte aber schließlich für zu Hause einen zweiten. Auf meine diesbezügliche Frage sagte mir Herr S. vom Team ‚Hilfsmittel der AOK’ , das sei auch kein Problem und erklärte mir sogar noch, was dazu dann auf dem Rezept stehen müsse. Auch der Medizinische Dienst hat den zweiten Stuhl – jedenfalls mündlich - befürwortet.

Das Rezept trägt das Datum 25.07.2007. Es wurde jedoch zurückgewiesen, mit der Begründung, Nancy sei dann überversorgt.

Inzwischen ist ein Anwalt mit der Sache befasst und die Klage seit Dezember 2008 beim Sozialgericht in D. anhängig - ein Ende nicht in??????A6????????? Sicht. Wer fragt eigentlich nach diesen Kosten? Wem ist damit wirklich geholfen?
Einfügung vom 17.4.2010

Wenn auch erfolglos, bin ich doch schon länger auf der Suche nach einer behindertengerechten Erdgeschosswohnung. Bis dahin wäre ein zweiter Therapiestuhl eine taugliche Zwischenlösung - also ein Stuhl für den Kindergarten und einer für die Wohnung. Aber da macht wieder die Krankenkasse nicht mit! Einer muss genügen! Also trage ich weiterhin den Stuhl und das Kind täglich in den 4. Stock!

 

 

 

 

Einfügung von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker

 

Am 18.2.2010 hat nach einstündiger mündlicher Verhandlung das Sozialgericht Dresden das Anerkenntnis der AOK Plus Gesundheitskasse dann zu Protokoll genommen.

Dem Leser ist das Protokoll der Verhandlung einsehbar unter:

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtwgStuhl.htm

 

Was hier - ganz rechtstaatlich - abgerlaufen ist, muss man sich aber bewusst machen!

Offenbar damit dieser Prozess in ähnlich gelagerten Fällen keine Nach??????A6?????????ahmer finde - die sich dann auf ein Urteil des Sozialgerichtes berufen könnten! hat die AOK-Vertreterin zwecks Vermeidung eines solchen Urteils schließlich ein Anerkenntnis ausgesprochen und vom Sozialgericht nach Ende der Sitzung dann auch gleich noch die Verwaltungsakten übergeben lassen.

Erstaunlich, dass der Anwalt der Klägerin das einfach mitmachte und nicht auf einem Urteil für die Klägerin bestand! Er hätte damit gewiss anderen Betroffenen helfen können.

Aber Anwälte sind dain wenig interessiert! Für sie ist es allmal sinnvoller, nicht auf einem Urteilsspruch zu bestehen! Das verärgert den Richter nicht, der dann kein Urteil abfassen muss und verhilft dem Anwalt vielleicht zu einem nueerlichen Prozess. Schließlich kann sich dann niemand auf ein solchesUrteil berufen, sondern für den nächsten Betroffenen fängt alles wieder 'von unten' an, mit Prozesstress Gerichtsverhandlung usw.

Auch die AOK profitiert vom Führen eines solchen Prozesses, auch wenn sie diesen jetzt im Ergebnis zur Gänze verlor!

Aber was bringt es der AOK, einen solchen, vorhersehbar eigentlich nur verlierbaren Prozess zu führen? Angeblich will man doch immer der Versichertengemeinschaft Mitgliedbeiträge durch die Abwehr ungerechtfertigter Forderungen einsparen! Worin liegt also der 'Gewinn' eines solchen verlorenen Prozesses für die AOK?

Der Vorteil eines solchen Prozesses liegt für die AOK meines Erachtens auf der Hand! Auch wenn sie hier eine Niederlage erlitt, schreckt allein schon das Führen eines solchen Prozesses gegen die 'mächtige' AOK üblicherweise andere Betroffenen ab, einen ähnlichen Prozess zu führen! Dazu fehlt dem Durchschnittsbürger der Mut! Er hält lieber duckmäuserisch still und zahlt solche Dinge dann eben selbst - egal, wie er sich dabei fühlt, und welche finanziellen Schwierigkeiten es ihm möglicherweise machen mag, ein solches Stühlchen dann eben selbst zu zahlen!

Und genau das ist nach meiner Erfahrung der Sinn eines solchen Prozesses für die AOK, als redliche Wahrer der Interessen aller Beitragszahler einen solchen Prozess eben doch zu führen! Es geht um die Abschreckung Dritter, nicht um die Kosten des hier verlorenenen Einzelfalles!

Wichtig ist dabei allerdings, dass kein Urteil des Sozialgerichtes gesprochen wurde, auf das sich später Dritte berufen könnten, denn ein Urteil könnte ihnen die Sicherheit sein, selbst einen ähnlichen Prozess zu wagen! Vor diesem Hintrgrund ist auch zu verstehen, warum die AOK-Vertreterin in der Verhandlung erst ein Anerkenntnis der Forderung aussprach und das Gericht darum bat, ihr anschließend die Verwaltungsakten mitzugeben!

Es war ein fraglos korrekter Prozess und niemand ein formaler Vowurf zu machen! Zumal die Klägerin ja ihr Recht bekommen hat!

Die AOK hat zwar im Ergebnis, aber letztlich doch nur scheinbar verloren und wusste auch, dass sie durch das Wohlwollen des Klägeranwaltes in Wahrheit noch immer gewonnen hatte! Ein paar hundert Euro Zusatzkosten für die Beitragszahler hin oder her!

Verloren hat letztlich das Sozialstaatsgedanke und all jene, die aufgrund ihrer sozia??????A6?????????len Umstände nicht das Wissen, den Mut und das Durchhaltevermögen besitzen, ohne die Sicherheit eines sozialgerichtlichen Urteils bei ähnlichen Sachproblemen hinzustehen!

Und das ist das Beschämende an diesem rechtsstaatlichen Vorgang!

17.4.2010

 

 

 

 

Auch dass Nancy zu Hause noch immer in der Babywippe sitzen muss, erzähle ich lieber keinem Therapeuten. Das macht die Kasse allerdings mit vielen Eltern bzw. Pflegebedürftigen so – und kaum einer wehrt sich mal dagegen!

An Positivem kann ich noch berichten, dass die Unruhe im und um den Mund von Nancy inzwischen weiter nachgelassen hat. Auch beim Abstützen wurde sie noch etwas stabiler und kann sich jetzt auch noch länger halten. Weitere Fortschritte auch beim Greifen, Festhalten und der Weitergabe eines Gegenstandes.

Letzte Woche nahm ich außerdem einen Termin in der Genetischen Abteilung der Uni-Klinik Dresden wahr, wo derzeit nach einer möglicherweise genetischen Ursache für die, seit einiger Zeit offenbar allgemeine Häufung von Entwicklungsstörungen bzw. Entwicklungsverzögerungen bei Kindern geforscht wird.

Bei dieser Studie wird im Blut von Kind und Eltern allgemein danach gesucht, ob sich genetisch eine Gemeinsamkeit von Patienten mit globaler Entwicklungsstörung findet.

Na, wenigstens fällt überhaupt schon mal auf, dass diesbezüglich Handlungsbedarf besteht!

Allerdings frage ich mich, warum man darüber so kostspielig forschen muss? Sollten nicht erst mal dem, im Internet öfters beschriebenen Zusammenhang mit den heutigen Mehrfachimpfungen nachgegangen werden?

Oder soll dadurch in Wahrheit vermieden werden, dass durch wirklich problemdienliche Forschungsausrichtung das Geschäft mit der Mehrfachimpfung weiter in Verruf kommt? Stellt daher vielleicht sogar die Pharmaindustrie die Geldmittel für diese genetische Forschung zur Verfügung, um letztlich zeitgewinnend vom Problem abzulenken?

Jedenfalls habe ich der Teilnahme an dieser Studie zugestimmt. Es wird hoffentlich zu unserem Vorteil sein, wenn auch diese Untersuchung erfolglos bleibt.

 

 

III.18. Stand Mitte November 2008

Nancy geht es sehr gut! Kurzzeitig hat sie zwar immer noch leichte Bewegungsstürme, aber die sind mit den früheren stärkemäßig nicht mehr zu vergleichen.

Sie hat außerdem sehr viel nachgeholt, wiegt inzwischen 14,3 kg und lernt so viel Neues, dass es kaum zu glauben ist.

 

 

 

III. 19. Stand am 20.12.2008

Nancy stabilisiert sich weiter, kann den Kopf schon wi??????A6?????????eder etwas länger halten und auch die Grundspannung im Rumpf wird besser. In der Therapie hat sich Nancy zwar nur wenige Sekunden an der Liege abgestützt, ansonsten aber alleine gestanden.

Augenblicklich üben wir, seitlich an der Liege entlang zu laufen. Dabei ist wichtig, dass sie lernt, den Rumpf zu stabilisieren und ihren Kopf alleine zu halten. Sie gibt sich viel Mühe, doch es zeigt sich deutlich, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist.

Nancy hat auch gut zugenommen und wiegt jetzt 15,2 kg. Anläßlich ihres Geburtstag am 29.November besuchte uns meine Mutter. Sie war von Nancy's Entwicklung sehr positiv überrascht. Am deutlichsten merkt man das beim Tragen.. Da die Grundspannung im Körper fehlt, scheint ein schlafendes Kind schwerer zu sein. Je mehr sie folglich die Grundspannung des Körpers halten kann, desto„leichter“ wird Nancy jetzt.

Nancy ist aber nicht nur beim Tragen stabiler, sondern versucht jetzt auch oft, mit dem sog. 'Pinzettengriff' die Seiten ihrer Zeitungen oder Bücher umzublättern. Auch kann sie viel besser kommunizieren und gibt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sehr viel deutlicher zu verstehen, was sie möchte.

Ihr Geburtstag war ein sehr aufregender Tag, mit viel Besuch und Geschenken, die sie mit großer Freude, wenn auch großer motorischer Unruhe auspackte. Neu war, dass sie die Geschenke auch ausprobieren wollte. Bisher war schon das Auspacken die eigentliche Aufregung und damit hatte das ausgepackte Geschenk dann auch schon seinen Reiz verloren, bezw Nancy hatte nicht die Konzentration sich mit dem Geschenk zu befassen. Jetzt konnte sie sich offensichtlich sehr viel länger konzentrieren - ein Fortschritt, der mir bisher eher entgangen war.

Die Vorweihnachtszeit war überhaupt sehr aufregend, wie etwa die Weihnachtsfeier im Kindergarten, zu der die Kinder ein Programm eingeübt hatten. Jedes Kind hatte seinen eigenen Auftritt und war sichtlich stolz darauf. Die Erzieher in diesem Kindergarten geben sich viel Mühe, damit möglichst jeder Tag ein bisschen besonders wird.

Es war aber auch schön, sich mal wieder mit den anderen Eltern auszutauschen. Das sind dann zwar andere Gespräche, als mit meinen Freunden, aber durch die ähnlichen Probleme, ist das Verständnis untereinander größer. Man fühlt sich dann einfach anders verstanden!

Am nächsten Tag ging die Aufregung weiter! Da kam nämlich der Weihnachtsmann mit einem großen Sack voller Geschenke in den Kindergarten. Ich hab nachgefragt, wie Nancy reagierte. Sehr ängstlich war sie wohl nicht und hat auch nicht neugierig den Bart befühlt, wie ich erwartet hatte.

Dass Nancy im Allgemeinen wieder etwas unruhiger ist, führe ich auf die Aufregung der letzten Tage zurück. Auch ich bin ja selbst recht angespannt. Das wird sich wieder legen, wenn Weihnachten vorbei ist.

 

 

 

III. 20. Stand am 30.12.2008

Nancy ist insgesamt wieder sehr unruhig geworden und grimmassiert stärker. Das zieht sich allerdings nicht mehr über den ganzen Körper, wie letztes Jahr.

Beim Essen beginnt Nancy, mit der Zungenspitze am Gaumen zu spielen und wirkt dabei sehr nervös. Wenn sie dann verkrampft, presst sie die Kiefer fest zusammen und knirscht mit den Zähnen, als habe sie einen Beisskrampf, den sie dann selbst nur schwer lösen kann.

Häufig entsteht solch ein Beisskrampf auch, wenn Nancy einen Löffel im Mund hat und versucht, ihn mit den Zähnen „abzulecken“ Sie beißt dann reflexartig zu.. Ihre Unruhe steigert sich dabei ständig, bis ich oder auch sie selbst den Anfall abbrechen können.

Solche Anfälle brechen wieder sehr oft und ohne erkennbare Ursache aus.sind jedoch hinsichtlich Häufigkeit und Intensität von Tag zu Tag anders. Wegen ihrer gelegentlich wieder leicht geröteten Wangen vermutete ich anfangs, sie habe wieder Schwierigkeiten bei der Zahnung, denn die hinteren Backenzähne sehen immer noch so aus wie kurz vor dem Durchbruch.

Derzeit sind wir außerdem zu Besuch bei meiner Mutter in Friesenheim. Auch das sicher ein zusätzlicher Stressfaktor, denn zum einen die Anfahrt von ca. 720 km, zum anderen die vielen Verwandten.

 

 

 

Fotos vom November 2008

 

 

 

III. 20. Stand am 11.01.2009


Der Besuch bei meiner Mutter mit dem Jahreswechsel war lustig. Wir haben mit Nancy getanzt und viel Spaß mit ihr gemacht. Beispielsweise waren wir am 1.1.2009 nachmittags im Europapark und Nancy konnte mit auf einigen Karussells fahren. Da sie nicht alleine sitzt, ist das zwar schwierig, aber es machte ihr großen Spaß . Den ganzen Tag über war sie allerdings etwas unruhig. Vor allem im Gesicht. Trotz der Aufregung hat sie danach allerdings gut gegessen und geschlafen.


Am 02.01.2009 fuhren wir wieder nach Hause. Nancy war den ganzen Tag über sehr unruhig. Das Essen gestaltete sich daher zwar schwierig, aber die lange Fahrt verlief trotzdem gut. Zu Hause angekommen, war sie dann wieder ruhig.

Die erste Kindergartenwoche veliefr problemlos. Die Therapien liefen wieder gut an.

 

 

 

III. 21. Stand am 23.01.2009

Nancy wird wieder unruhiger. Vor allem das Füttern ist wieder sehr schwierig. Sie verbeißt sich immer wieder in den Löffel und hat dabei eine Art Beißkrampf, den sie nur schwer lösen kann. Manchmal genügte schon die bloße Berührung ihrer Zähne oder Lippen mit dem Löffel und sie kann den Mund nicht mehr richtig öffnen.

Meist rollt sie dabei die Zunge nach oben, d.h. sie berührt mit der Zungenspitze den Gaumen. Dadurch ist es kaum möglich, ihr den Löffel in den Mund zu schieben, noch weniger kann sie das Essen vom Löffel abnehmen. Dies berichteten mir auch die Mitarbeiter des Kindergartens.

Nancy hatte auch wieder stark gerötete Wangen, Vermutlich machen ihr die Zähne wieder Schwierigkeiten. Eine Erklärung wäre , dass sie erkältet ist. Doch sie hat kein Fieber. Bisher war sie bei derart roten Wangen immer erkältet und dann auch unruhiger als sonst.

IWegen der allgemeinen Erkältungswelle gebe ich ihr daher noch mehr Vitamin C und lasse sie zu Hause. Die Ruhe konnte sie allerdings nicht richtig nutzen. Das Essen braucht immer länger, so das sie auch noch nicht wieder in den Kindergarten kann.

Die Erkältung ist schließlich fast wieder weg, doch die Unruhe beim Essen blieb!

Außerdem ist Nancy's Zahnfleisch ganz weiß! Das obere mehr als das untere, wie auch der Therapeutin gleich auffiel. Diese meinte , das fühle sich für Nancy wohl so an, als stünde das ganze Gebiss unter Strom. Das löse wohl beim Essen oder bei Berührung wiederumdie Unruhe aus. Sie gab mir daher Tipps auch für Nancy's Lagerung während des Essens.

Am Dienstag war ich in in Absprche mit dem Heilpraktiker deshalb mit Nancy beim Zahnarzt. Für sie der erste Besuch bei einem Zahnarzt. Anfangs zeigte sie ihm daher auch nicht viel von ihren Zähnen, doch mit viel gutem Zureden konnte er sich dann doch so weit ein Bild machen, dass er meinte, die Zähne seien wohl in Ordnung. Das Milchgebiß sei jedenfalls vollständig da und vor allem die Zähne gut gewachsen. Die jetzt durchstoßenden Backenzähne seien im übrigen ihre ersten bleibenden Zähne und so was dauere nun mal seine Zeit. Ohnehin hätte man im Moment wenig Möglichkeiten einzugreifen.

Da Nancy Kauen und Schlucken derzeit schwer koordinieren kann, püriere ich ihr Essen und gebe es mittels einer Spritze in den Mund. Das ist zwar sehr zeitaufwendig, aber so muss ich nicht befürchten, dass sie sich verschluckt. Allerdings hat sie aufgrund dieser Eßschwierigkeiten wieder auf 14,5 kg.abgenommen.

 

 

 

 

 

III. 22. Stand am 30.01.2009

Am Wochenende war Nancy auch abends sehr unruhig und fand keinen Schlaf. Am Sonntag war das so schlimm, dass ich es fast wieder der Unruhe vor einem Jahr glich. Wieder diese krampfartigen Anfälle!. Als sie allerdings endlich schlief, lag sie ganz ruhig und schlief morgens auch sehr lange.

Heute kamen die neuen Globuli des Heilpraktikers. Ich gab Nancy die ersten am Nachmittag, kurz danach wurde sie deutlich unruhiger und vor allem schwoll ihre Oberlippe sehr an. Ebenso das Zahnfleisch am Oberkiefer, das sich nun aber stark gerötet hatte. Auch hatte sie wieder diese extrem roten Wangen. Sie wimmerte vor sich hin, warf sich herum und war durch nichts abzulenken. Da hatte sich richtig was getan!

Das Essen gab ich ihr sehr fein püriert mit der Spritze, aber sie verweigerte es schließlich trotz Hungers. Die Schwellung ließ dann zwar wieder nach, kam aber wieder. Einen weiteren, unmittelbaren Zusammenhang mit den Gaben der Globuli konnte ich allerdings nicht mehr erkennen.

Den Heilpraktiker hatte ich angerufen, aber er beruhigte mich. Er hielt das Geschehen für eine weitere, späte Reaktion auf die starken Psychopharmaka, die Nancy erhalten hatte. Zu beweisen sei diese Annahme allerdings nicht.

Abends ging es dann mit dem Essen zwar etwas besser, aber ich musste immer wieder lange warten, bis sich Nancy jeweils wieder beruhigt hatte. Gegen 21.30 Uhr hatte sie erhöhte Temperatur bis 38,5 Grad und war wieder unruhig und verkrampft wie am Vorabend.

Als ich sie umzog, sank die Temperatur allerdings schon wieder. Dafür kamen die Unruheattacken ganz plötzlich wieder, hielten aber jeweils nur kurz an. Die Abstände dazwischen waren jedoch kurz. Schließlich schlief Nancy aber doch entspannt.

27.01. 09 Nancy hat wieder länger geschlafen. Als sie beim Frühstück gähnte, fiel mir jedoch eine kleine Beule am Gaumen auf, direkt hinter den oberen Schneidezähnen. Es sah aus wie eine Eiterbeule und schien auch sehr schmerzhaft zu sein. Entsprechend mühsam war das essen. Auch hatte sie wieder Fieber, aber nicht mehr so hoch, wie gestern.


28.01.09 Heute Morgen hatte Nancy einen ganz üblen, eitrigen Mundgeruch. Die Eiterbeule war zwar aufgegangen, machte Nancy aber offensichtlich Beschwerden. Auch füllte sich diese Blase immer wieder. Der Mundgeruch war mal stärker, mal schwächer. Sie war weiterhin unruhig, hatte aber keine erhöhte Temperatur mehr.

Abends schlief sie allerdings leichter ein. Für mich ein beruhigendes Zeichen. Allerdings hatte Nancy weiter abgenommen, auf jetzt nur noch 13,6 kg. Aber ich war mir mit dem Heilpraktiker sicher, das werde sie rasch aufholen, wenn sie erst wieder richtig essen könne.


29.01.09 Heute waren wir bei der Kinderärztin, der sofort auffiel, wie unruhig Nancy war. Zu der Blase meinte sie, Nancy habe sich durch die Beißkrämpfe und das Zähneknirschen wohl aufgebissen. Warum sich die Beule aber dann immer wieder füllt, konnte sie sich r nicht erklären.

Mehr interessierte sie ohnehin die neuerliche Unruhe von Nancy und sie bot an, doch wieder etwas für sie aufzuschreiben. Das lehnte ich aber entschieden ab und erzählte ihr, welche Fortschritte Nancy gemacht habe. Sehr interessiert hörte sie zu und notierte sich das. Sie willigte unter anderem auch ein, nochmals den Quecksilberwert zu bestimmen. Dagegen hatte sie sich früher schon sehr verwahrt. Bezüglich der Zähne sollte ich außerdem nochmals zum Zahnarzt gehen, wenn die von ihr verschriebene Salbe nicht helfen solle.


30.01.09 Da ich nicht warten wollte, ging ich jedoch schon am nächsten Tag zum Zahnarzt. Er sah sich die Blase an und war der gleichen Meinung, wie die Kinderärztin, dass sich Nancy die Stelle wohl wund gebissen habe. Auch er konnte mir allerdings nicht recht erklären, warum sich die Blase immer wieder füllte und warum sich Nancy diese Stelle dann nicht schon vergangenes Jahr wund gebissen hatte. Hatte sie damals doch fast zwei Monate lang heftig mit den Zähnen geknirscht! Hatte der Heilpraktiker vielleicht doch mit seiner Vermutung recht, dass es sich hier um eine Art Reinigungsprozess von den Psychopharmaka handelt?

Der Zahnarzt meinte dazu jedenfalls, auf die hinteren Backenzähne könne aber ein Aufbau gemacht werden, so dass Nancy die Zähne nicht mehr so zusammen beißen könne. Allerdings könne er so was in seiner Praxis nicht machen, weil Nancy dazu ruhig gestellt werden müsse. Daher überwies er uns an die Uniklinik und benannte mir dort auch gleich eine Anlaufstelle.

Noch am gleichen Tag bekam ich von dort für den 02.02. einen Termin.

 

 

 

III. 23. Stand vom 17.02.2009

02.02.2009 Heute war der Termin in der Zahnklinik der Uni. Ein bisschen mulmig war mir schon. Wusste ich doch nicht, wie man uns behandeln würde. Aber alle waren sehr nett.

Die Ärztin schaute in Nancy's Mund. Sie tat dies natürlich nicht so zurückhaltend, wie die Kinderärztin und der Zahnarzt, aber schließlich musste sie ja was sehen. Auch sie sagte danach,das Gebiss sehe so weit zwar sehr gut aus, doch habe Nancy einen Überbiß, komme daher mit den unteren Schneidezähnen an das Zahnfleisch hinter den oberen Schneidezähnen und würde sich dort wund beißen.

Darauf berichtete ich, Nancy habe schon vergangenes Jahr mit den Zähnen geknirscht und sei sehr unruhig gewesen, ohne sich aber deshalb wund gebissen zu haben. Warum also dieses Mal? Darauf hatte aber auch sie nur eine ausweichende Antwort.

Sie erklärte mir dann, man könne einen Gaumenschutz für Nancy anfertigen. Sie jedenfalls würde nicht dem Vorschlag des Zahnarztes folgen und einen Aufbau auf die Backenzähne machen. Dieser könne durch die Dauerbelastung nämlich sehr schnell zerstört werden und dann könne passieren, dass Nancy nachts unter Umständen die abgebrochenen Stücken einatme. Außerdem müsse Nancy für diesen Eingriff in Narkose gelegt, bzw. sediert werden. Und das jedes Mal, wenn der Aufbau erneuert werde!

Das überzeugte mich. Daher sprach ich noch meine Sorge an, dass mit den Zähnen, die jetzt hinter den Milchzähnen stehen, etwas nicht stimmen könne. Vielleicht seien diese ja nicht richtig entwickelt oder nicht richtig herauswachsen und deshalb eitere nun diese Stelle. Nach langem Hin und Her willigte sie doch ein, ein Röntgenbild zu machen.

Das Röntgenbild war in Ordnung. Diesmal habe ich es sogar erklärt bekommen. Die Zahnärztin zog sogar noch eine Kieferorthopädin hinzu, um zu besprechen, wie man am besten Nancy's Gaumen schützen könne. Auch diese riet zu einem Gaumenschutz, ähnlich einer Zahnspange.

Als dann ein Abdruck gemacht wurde, war es für Nancy's Wahrnehmung eine wirkliche Herausforderung, die dafür notwendige Masse in ihrem Mund zu dulden. Sie würgte und schimpfte zwar sehr, war aber dann doch ganz stolz, als ihr die Ärztin schleißlich den Abdruck zeigte. Wir bekamen einen neuen Termin für den 23.02.2009 und fuhren wieder heim.

Nancy war wegen dieser anhaltenden Eßstörungen und der Unklarheit des Geschehens zuletzt auch homöopathisch behandelt worden. Tatsächlich ging es mit dem Essen daraufhin auch etwas besser. Sie war nicht mehr so unruhig und mit der Zeit aß sie auch wieder größere Portionen.

Auffällig war aber wieder eine aufkommende Unruhe beim Einschlafen. Dabei schreckt Nancy immer wieder mal zusammen, rudert mit den Armen, wirft sich von einer Seite auf die andere und erwacht manchmal auch dadurch. Ist diese Unruhe allerdings überstanden, schläft sie ganz ruhig.

Auch morgens ist Nancy nach dem Erwachen etwa 15 bis 30 Minuten unruhig.

Dann kam der Anruf, der Gaumenschutz sei abholbereit und wir vereinbarten für Freitag einen Termin.

Bis dahin ging die Blase am Gaumen aber immer mehr zurück und füllte sich auch nicht wieder. Zwar sieht es um die Blase herum noch eitrig aus und Nancy hat auch noch etwas diesen eitrigen Mundgeruch, aber alles eben viel schwächer.

 

06.02.2009 Heute ist 'Anprobe'. Zunächst durfte sich Nancy den Gaumenschutz ansehen, tat dies aber mit einem so skeptischen Blick, als wolle sie mir sagen: „Das ist doch nicht dein Ernst, Mama!"

Die Ärztin zeigte mir, wie ich den Mundschutz einsetzen solle. Das war gar nicht so einfach. Sie gab mir deshalb noch ein paar Tipps, sah ab er keine andere Möglichkeit, den Gaumen zu schützen.

Zu hause habe ich den Gaumenschutz dann auch ein paar Mal probiert, aber irgendwie wollte Nancy ihn einfach nicht.

Vergangene Woche wurde Nancy dann immer ruhiger! Zwar kann sie das Essen noch nicht kauen, isst aber viel und wieder vom Löffel. Dankbar dachte ich an den Heilpraktiker, denn als Nancy im Januar wieder so unruhig geworden war, war mir wieder eingefallen, was sie voriges Jahr hatte durchleiden müssen.

 

16.02.2009 Heute hatte Nancy wieder einen Termin bei der Kinderärztin, die natürlich wissen wollte, wie es jetzt mit dem Essen gehe. Sie war erfreut, dass Nancy wieder 14.6 kg wog und wiederum ruhig war.

Sie gab mir noch eine Krankschreibung für eine Woche,damit Nancy Zeit hatte, beim Essen vor allem wieder das Kauen zu trainieren.

Zu der Auswertung der Blutwerte sagte sie nur, alles sei so weit gut . Dass Nancy's Kupferwerte so gut waren, freute sie.Umso mehr staunte sie, als ich ihr sagte, dass Nancy nicht mehr kupferarm ernährt wird, sondern jetzt gemäß ihrer Blutgruppe. Darüber wollte sie Genaueres wissen und ich berichtete, dass ich nun Milchprodukte und verschiedene, andere Lebensmittel weglasse, wie es in dem Buch über die Blutgruppenkost empfohlen sei, zu dem mir der Heilpraktiker geraten hatte.

Sie meinte dazu, dem Kind würde dadurch aber wohl Calcium fehlen. Dem hielt ich entgegen, dass sie das in Pulverform bekomme. Außerdem liege der Calciumwert im Blut ja im Normalbereich. Da musste sie mir zustimmen! Alles in allem war sie mit der Entwicklung von Nancy jedenfalls zufrieden und entließ uns mit den besten Wünschen.

 

 

 

III. 24. Stand vom 23.2.09

Als ich Nancy am Montag in den Kindergarten brachte - froh darüber, dass es ihr wieder gut ging - traf mich fast 'der Schlag'. Auf einem kleinen Tisch stand dort eine Kerze. Davor eine Trauerkarte und ein Bild. Das Mädchen war Tine! Sie war mit Nancy in einer Gruppe gewesen und meines Wissens noch nicht ganz 6 Jahre jung.

Völlig aufgelöst ging ich in Nancy' Gruppe. Dort hieß es, Tine sei vorige Woche gestorben. Mir lief eine Gänsehaut über den ganzen Körper. Ich war tief erschüttert.

Nach einer kurzen Zusammenfassung dessen, was bei Nancy so gewesen ist, ließ ich sie in der Gruppe zurück. Sie freute sich zwar riesig, endlich wieder unter den Kindern zu sein, aber die Stimmung auch der anderen Kinder war doch sehr gedrückt.

Jedenfalls musste ich dort erst mal raus und als ich dann im Auto saß, fing ich an zu weinen! Wieder sah ich die kleine Tine in ihrem Stühlchen sitzen und mir tat es unendlich leid um dieses kleine Wesen!

Vor allem wurde mir bewusst, dass es für Nancy im letzten Jahr auch sehr knapp gewesen war und ich stellte mir wieder viele Fragen: Was, wenn sie es nicht geschafft hätte? Wenn ich nicht die Hilfe des Heilpraktikers bekommen hätte? Wenn ich nicht meinem 'Bauchgefühl' gefolgt wäre? Alles Fragen, auf die ich mir lieber keine Antwort gab - die ich aber doch bereits im Kopf hatte.

Das Bild der kleinen Tine bekam ich jedenfalls den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf! Immer wieder dachte ich: Warum ein Kind? Mit einem solchen Geschehen kann ich nur ganz schlecht umgehen! Erst recht bei einem Kind.

 

 

III. 25. Stand vom 23.2.09

Nancy geht es von Tag zu Tag besser! Morgens und abends kaut sie wieder ihr Brot und nachmittags den Kuchen. Nur mittags will sie das Essen weiterhin püriert, nimmt es aber vom Löffel. Nun gut! Hauptsache, sie isst und nimmt wieder zu! Auch die Unruhe abends vor dem Einschlafen und morgens nach dem Aufwachen ist deutlich weniger geworden. Kurzum: Nancy geht es wieder gut und nächste Woche wird sie wieder in den Kindergarten gehen.

 

 

 

 

III. 26 Stand vom 28.03.2009

Nancy geht es gut. Sie ist zwar etwas unruhig, macht aber Fortschritte.

Sie räumt zur Zeit gerne kleine Kisten oder Beutel aus - und das in aller Ruhe. Nancy gibt auch Dinge in die Hand, die ihr zuvor nach Farbe oder Form angegeben habe. Mit den Farben hat sie zwar noch etwas noch etwas Schwierigkeiten, aber das wird schon noch.

Im Unterarmstütz und im Fersensitz stabilisiert sich Nancy auch immer mehr und kann sich entsprechend lange halten.Sie freut sich selbst wohl am meisten darüber, denn sie zeigt jedem Besucher, was sie alles kann.

Auch die Kommunikation wird immer besser. Sie funktioniert zwar immer noch über Mimik und Gestik, aber immerhin. Ganz selten benutzt sie auch das Wort „Mama“, um mich zu rufen. Ihre Entwicklungsschübe sind zwart klein, aber es kommt einer nach dem anderen.

Die letzten zwei Nächte hat Nancy nicht viel geschlafen. Entsprechend müde und schlapp ist sie. Sie hat überhaupt, so gegen 2.00 Uhr eine unruhige Schlafphase von 30-60 Minuten. Erwacht sie dabei, findet sie schlecht oder gar nicht mehr in den Schlaf. Sie hat das offenbar öfters, nur merke ich das leider selten. Etwa wenn sie sich hin und her wälzt. Wenn sie wach ist, bleibt sie aber eher ruhig, möchte dann was zu trinken oder auch eine frische Windel, aber gewöhnlich erzählt sie vor sich hin, lacht und spielt leise mit ihren Schlaftieren.

 

24.03.2009 Heute war Schuluntersuchung im Kindergarten. Frau Dr. Bxxxx hatte Nanacy etwa ein dreiviertel Jahr lang nicht gesehen und konnte sich nicht erinnern. Als sie sich den Impfausweis ansah, machte sie mich darauf aufmerksam, dass eine Impfung fehle. Die könne man ja nachholen.

Ich sah sie an und sagte, dass keine Impfung fehle! Im Gegenteil! Nancy hätte eher 5 Impfungen zuviel. Sie sah mich fragend an und ich erinnert daran, dass wir uns darüber vergangenes Jahr schon mal unterhalten hatten und Nancy definitiv keine Impfung mehr bekomme. Sie untersuchte Nancy und ließ sich dann von ihr zeigen, was sie alles gelernt hat. Dann erinnerte sie sich wieder und sie sagte, Nancy habe im Gesamten gute Fortschritte gemacht.

Die anwesende Erzieherin bestätigte dies und sagte, Nancy habe auch im sozialen Verhalten wie im geistigen Bereich gute Fortschritte gemacht. Die Entwicklung ihres Sprachverhalten sei allerdings im Kindergarten nicht ganz so, wie zu Hause. Im Kindergarten sei sie eher ruhig. Da sie in der Vorschule auch super mitmacht und die ihr gemachten Angebote auch ausnutzt, sauge sie das ihr gebotene Wissen richtig in sich auf und werde wohl diese Jahr in die Schule kommen.

Dem hielt ich entgegen, dass ich Nancy eigentlich noch ein Jahr zurückstufen wolle. Erzieherin und Ärztin rieten aber davon ab. Beide sagten, die von mir befürchtete Stagnation in der körperlichen Entwicklung sei unbegründet, da Nancy ja in der Schule in allen Bereichen gefördert werde.

Alle waren jedenfalls einhellig der Meinung, Nancy schaffe das. Das Risiko, dass ihre geistige Entwicklung ins Stocken komme, sei eben auch groß, da man im Kindergarten einfach auch nicht die Möglichkeiten habe, wie in der Schule. Als Nancy gefragt wurde, ob sie in die Schule gehen wolle, hat sie genickt.

Nancy niest wieder öfter und hustet. Der Husten klingt zwar locker aber ich gebe ihr trotzdem mehr Colostrum und Vitamin C.

 

 

25.03.2009 Heute war Nancy ganz schlapp und fühlte sich auch warm an, als ich sie aus dem Kindergarten abholte.

Es wurde dann bis zum Abend 38,6°C Fieber daraus. Nancy war weinerlich und wollte nicht alleine sein, was ich so von ihr sonst nicht kenne. Ich durfte mich kaum von ihr weg bewegen und sie war wieder unruhig, hatte 10-15 minütige, sehr heftige Unruheanfälle.

Diese Anfälle fingen im Mund an. Nancy formt diesen wie zu einem „O“ und streckt auch öfter die Zunge heraus. Die Zunge ist dabei wie verkrampft und sieht etwas bläulich-lila aus. Streckt sie die Zunge heraus, hält Nancy auch gleichzeitig die Luft an.

Das passiert während eines Anfalles etwa 3 - 4 Mal und hält nur ganz kurz an, m.E . etwa eine halbe Minute. Nach einem solchen Anfall holt Nancy richtig tief Luft, Angst oder Schrecken verschwinden wieder aus aus ihren Augen und sie lächelt mich dann an.

In dieser Nacht habe ich Nancy zu mir ins Bett genommen. Sie hatte in Abständen von jeweils etwa 3 Stunden mehrere, sehr unruhige Schlafphasen und schlief dann erst gegen 6 Uhr morgens endlich tief und fest.

 

26.03.2009 Der Tag verlief ganz gut, wenn auch unruhig.

Essen ist so eine Sache. Vermutlich durch das Husten ist der Hals wund und Nancy schmerzt das Schlucken.

Trinken geht sehr gut! Trotz Hustenw und mittlerweile auch dickem grünem Schnupfen, ist Nancy gut drauf. Nachmittags kam die Uroma und Nancy hat ihr gleich gezeigt, was sie alles kann, bzw. wie sie sich wieder mehr stabilisiert hat.

Die Uroma brachte ein Buch mit: „Meine ersten Wörter“. Ein großes Buch mit vielen Abbildungen. Nancy suchte sichtlich stolz alles fehlerfrei heraus, was sie zeigen sollte, und zeigte darauf - natürlich nicht mit dem Zeigefinger, sondern mit Hand oder Faust.

Abends hatte Nancy dann wieder Fieber. Aber diesmal nur noch 38,1°C. Auch geschlafen hat hat sie dann schon besser.

Da unsere Kinderärztin Urlaub hat, waren wir heute bei der Vertretung. Sie untersuchte Nancy und sagte, es sei auf den Bronchien nichts zu hören, also sitze der Husten im Hals. Dieser sei gerötet. Auch das Trommelfell. Wahrscheinlich durch den Schnupfen.

Also nichts Besorgniserregendes. Ich bin ja eigentlich auch nur hin gegangen, weil Nancy einen Krankenschein für den Kindergarten braucht… Aber die Ärztin war nett und die erste, die nicht nach Nancys Grunderkrankung fragte.


27.03.2009 Der Schnupfen hat noch mal ein Hoch, aber Nancy kein Fieber mehr. Sie ist nach wie vor unruhig und das Essen ist auch mehr oder weniger gut.


28.03.2009 Nancy ist weiterhin fieberfrei. Husten und Schnupfen werden glaub ich bissl besser. Der Appetit kommt auch zurück. Abgenommen hat Nancy durch die Erkältung nicht. Inverändert wiegt sie 15,3 kg. Ihr Schlaf ist auch wieder besser. Nur die Unruhephase gegen 2 Uhrc blieb.

 

 

 

III. 27 Stand vom 8.4.2009

30.03.2009 Heute hat Nancy einen Termin im SPZ. Bin ja mal gespannt, was Frau Dr. S. sagen wird, denn seit dem letzten Termin im September ist ja einiges passiert. Auch war sie damals noch der Meinung, dass sich an dem Zustand des Kindes nicht mehr viel ändern werde;

Aber Frau Dr. S. hört mir wenigstens zu! Sie sagt zwar nichts zu dem ganzen Thema, lacht mich aber auch nicht aus! Sie hört zu.

Nancy mit ihren mehr oder weniger großen Fortschritten ist ohnehin der beste Beweis dafür, dass ich das richtige annehme und tue. So konnte ich mir heute auch ein Lächeln nicht verkneifen, als Frau Dr. S. ihre Tests machte und mich danach anschaute, als wolle sie sagen: Ist ja wirklich noch einiges passiert!

Bei diesen Tests sind im Wesentlichen Zusammenhänge zu erkennen bzw. Gegenstände zuzuordnen. So hielt Frau Dr.S. zum Beispiel drei Karten hoch (Auto, Ente und Fisch), und fragt Nancy nacheinander, was denn davon auf der Strasse fährt, was im Wasser schwimmt und was auf dem Wasser schwimmt. Nancy lächelte sie an und beantwortete alle Fragen richtig, indem sie jeweils auf das richtige Bild zeigte.

Frau Dr. gab Nancy danach einige Gegenstände nacheinander in die Hand, unterhielt sich dabei scheinbar aber weiter mit mir. Tatsächlich beobachtete sie aus den Augenwinkeln, wie Nancy diese Gegenstände von einer Hand in die andere nahm und mehr oder weniger untersuchte. Wäre Nancy offen beobachtet worden, hätte sie die meisten Gegenstände sonst sofort wieder weggeworfen, denn sie hätte vermutlich geglaubt, das sei nun das das von ihr gschätzte "Ich schmeiss weg, du hebst auf“ - Spiel.

So klappte das nun ganz gut. ist Was Frau Dr. sehen wollte, hat sie gesehen. Inzwischen hat Sie mir ein paar Fragen aus einem so genannten Entwicklungsplan gestellt.

Danach wurde Nancy noch gewogen und gemessen. Sie wiegt jetzt 15,6 kg, bei einer Größe von 106 cm.

Als Nancy auf der großen Liege lag, musste sie natürlich auch noch zeigen, wie gut sie mittlerweile schon in den Fersensitz kommt und wie hoch sie sich stützen kann. Nancy stützt sich zwar meistens noch auf den Fäusten ab, aber inzwischen wenigstens mit durchgedrückten Armen. Dann zeigten sie noch, wie sie von der Liege herunter in den Stand rutschten und sich sogar kurzzeitig im Stand alleine halten konnten.

Nancy war unheimlich stolz auf sich und was sie mittlerweile alles kann. Zu Recht! Auch ich war natürlich stolz auf meinen kleinen Sonnenschein!

Wir sprachen danach noch über das Kommunikationsgerät, das vorerst für Nancy sprechen soll, einem kleinen Computer, der auf Bildschirmberührung funktioniert. Auf dem Schirm sind Bilder, etwa zum Thema „Essen“, mit Abbildungen verschiedener Käse- und Wurstsorten oder Obst und Gemüse. berührt Nancy das Objekt, das sie gerade möchte, so spricht das Gerät das Wort für sie aus. Außerdem soll das Gerät zum Nachsprechen anregen, denn sie will ja nach wie vor mal selbst reden können. Insofern also eine prima Sache! Auf das Ergebnis bin ich schon sehr gespannt. Das einzige Problem ist die AOK. Wie schnell dort über das Gerät entscheiden wird, wird sich zeigen müssen. Wir vereinbarten einen neuen Termin und dann ging es wieder heim.

 


01.04.2009 Ihre Erkältung macht übers Wochenende nicht so richtig Fortschritte, so dass ich mit Nancy am 01.04. nochmals zur Ärztin bin. Sie verordnete Nancy den Rest der Woche Ruhe und dann werde auch alles wieder gut sein. Ab 06.04. ging Nancy wieder in den Kindergarten.

 

07.04.2009 Heute hatten wir Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Er wollte wissen, wie es in D. gelaufen sei und was Nancys Zähne jetzt machen. Leider habe er noch keinen Bericht von der Zahnklinik .

Also berichtete ich ihm, dass man dort ebenfalls davon ausgegangen sei, Nancy habe sich durch die Unruhe und das Zähneknirschen - wie auch immer - diese Stelle am Oberkiefer mehr oder weniger aufgebissen. Eine wirkliche Erklärung habe man jedenfalls nicht gehabt. Das Röntgenbild sei jedenfalls in Ordnung gewesen. Die neuen Zähne stehen schon hinter den Milchzähnen und am Gebiss war auch sonst keine Unregelmäßigkeit zu erkennen.

Ich erzählte ihm auch von dem Gaumenschutz und sagte, dass mir das allerdings etwas zu gefährlich gewesen sei, da sich Nancy diesen Schutz immer wieder abstreifen würde und ich daher Angst habe, dass er ihr in den Rachen rutschen könnet. Der Meinung war er auch und wollte nun seienerseits wissen, warum der von ihm angeratene Aufbiss nicht in Frage gekommen sei.

Hierzu berichtete ich ihm, dass man der Meinung gewesen sei, Nancy werde sich diesen Aufbiss durch Knirschen kaputt machen und dann könnten kleine Stückchen – gerade Nachts sei das sehr gefährlich! – davon mögliherweise eingeamet werden. Weil das offenbar sehr häufig vorkomme - gerade bei einer Belastung wie Zähneknirschen - müsse dieser Aufbiss ja auch ständig erneuert werden. Das aber würde für Nancy wiederum heißen, jedes Mal eine Narkose – und das etwa alle 3-5 Monate. Das habe ich Nancy nicht zumuten wollen. Daher sei ein Gaumenschutz gewählt worden.

Da war unser Zahnarzt ganz anderer Meinung und sagte, so oft würde ein Aufbiss doch nicht kaputt gehen! Letztlich sei er aus dem gleichen Material wie ein Gebiss und das müsse man auch nicht vierteljährlich erneuert werden. Außerdem ändere sich der Kiefer wachstumsbedingt ja auch und dann müsse man diesen Schutz auch immer wieder anpassen… Dass dieser Gaumenschutz in etwa ebenso gefährlich ist, daran hatte wohl keiner gedacht.

Außerdem sagte ich ihm noch, dass es jetzt ja keinen akuten Zustand mehr gebe und ich auch nicht glaube, dass es überhaupt noch mal so schlimm wird. Ohnehin würde ich nicht glauben, dass als Ursache überhaupt das Zähneknirschen bzw. Aufbeißen in Frage komme. Selbst wenn, könne man immer noch nach einer anderen Lösung suchen.

Der Zahnarzt allerdings lächelte über meinen Eifer und sagte: "Na, wenn Sie da so sicher sind…!"

Ich antwortete: "Ich bin mir sicher! " und begründete das Ganze zusätzlich damit, dass Nancy ja 2008 mindestens 2 Monate mit den Zähnen geknirscht habe - und zwar wesentlich schlimmer als dieses Mal. Da habe sie sich aber auch nichts aufgebissen! Mir sei es deshalb ohnehin von Anfang an so vorgekommen, als sei die Ursache eine ganz andere, denn diese Blase habe sich auch immer wieder gefüllt. Denn wenn ich mir was aufbeiße, dann bleibt es für gewöhnlich offen und füllt sich in der Regel nicht immer wieder neu. Und dann dieser extrem eitrige Geruch… Mir kam es so vor, als komme die Füllung dieser Blase von weiter oben und der Eiter habe sich nur einen Ausgang gesucht. Es würde auch die anhaltende Unruhe erklären, die wir ja schon seit Januar hatten - und zwar vor allem beim Essen. Zu der Zeit war äußerlich aber noch nichts zu sehen oder etwas zu riechen...

Der behandelnde Heilpraktiker war jedenfalls der Überzeugung, dass es sich bei diesem Geschehen in erster Linie um einen Ausscheidungsprozess der Psychopharnaka handele. Das allein schien ihm einen Sinn zu machen. Nancy mache sich s.E. auf diese Weise offenbar von Belastiungen frei, die immer mit der Einnahme von Medikamenten verbunden sei. Erst recht von Mitteln, die für die Behandlung von Kindern nicht zugelassen sei, ihren Wirkort aber dann im Kopf haben, wie etwa Psychopharmaka. Alles andere mache s.E. keinen Sinn und sei auch durch das Krankheitsbild nicht gedeckt. Genaue Zuordnungen auf einzelne Wirkstoffe konnte er natürlich nicht machen, aber er behandelte Nancy im Sinne einer verbesserten Ausleitung von Schadstoffen.
Ansonsten geht es Nancy gut und die Freude ist derzeit groß, die Tante Julia (meine jüngste Schwester) für ein paar Tage zu Besuch ist.

Diese war begeistert von Nancys Fortschritten. Hatte sie Nancy das letzte Mal doch vor etwa vor 5 Wochen gesehen. Ich bemerke das manchmal gar nicht richtig, weil ich Nancy täglich um mich habe. Da fallen solche Fortschritte nicht so auf, weil jeweils zwar nur klein sind, aber eben stetig.

 


08.04.09 Heute war bei der Logopädin das Treffen wegen des Kommunikationsgerätes, um zu testen, mit welchen Einstellungen es für Nancy in Frage kommt. Nancy vor allem probieren, was sie auch begeistert tat. Alle waren alle einstimmig der Meinung, mit etwas Übung bekommt sie das problemlos hin.

Sie war ganz traurig, als die Probesitzung dann vorbei war. Das letzte Wort hat hier - wie immer - die AOK. Mal schauen, was deren Mitarbeiter des' Teams 'Hilfsmittel' dazu sagen werden…

 

 

III. 28 Stand vom 26.4.2009

10.04.2009
Tante Julia fährt heute wieder nach Hause. Nancy hat ganz traurig geguckt, aber ich glaube, sie hat es verstanden. Nur in der Nacht war sie dann ganz unruhig und hat sich hin und her gewälzt. Ich nahm sie dann mit zu mir ins Bett. Sie war wach geworden und weinte bitterlich. Nachdem wir schön gekuschelt haben, schlief sie dann ein.


Bis auf einen sehr hartnäckigen Schnupfen geht es Nancy gut. Ich gebe ihr mehr vom Colostrum, die Globuli und Vitamin C. Ansonsten macht sie weiterhin kleine, stetige Fortschritte und stabilisiert sich weiter. Nachts hat Nancy allerdings zwischen 0.00 Uhr und 2.00 Uhr immer noch eine sehr unruhige Schlafphase.

Therapeutisch arbeiten wir verstärkt am sicheren Stehen, da sie auffallend mehr vor sich hin brabbelt wenn sie steht. Die bisherigen Laute verändern sich immer wieder, aber es kommen gelegentlich auch neue dazu.

Manchmal benutzt Nancy das Wort „Mama“ ganz bewust, um mich zu rufen. Das ist neu und freut uns beide ganz ungemein! Mehr Worte kommen zurzeit aber leider nicht. Aber das wird schon noch!

Manchmal habe ich ohnehin das Gefühl, wir wollen zu viel auf einmal. Sie macht bei allem mit großer Freude mit und weiß auch, wie es geht und dass es geht - zum Beispiel das Sprechen. Wenn ich ihr ein Wort vorsage, passt sie genau auf, wie ich meinen Mund bewege, und nach zwei, drei Wiederholungen formt sie ihre Lippen ebenso. Doch es kommt kein Laut heraus und eben das will Nancy dann mit aller Macht. Weil es aber nicht funktioniert, wird sie dann unruhig. Als ärgere sie sich in dem Moment darüber selbst so sehr, dass sie daraufhin unruhig wird.Organisch gibt es dabei keine Hindernisse. Zusammen mit Ihnen, Herr Melhorn und den Therapeuten werden wir das aber schon schaffen!

Nancys Gewicht hat sich ebenfalls nach oben korrigiert. Jetzt wiegt sie 15.8 kg. Obwohl ich manchmal denke, sie müsste mehr wiegen, bei dem, was sie alles isst.

Jetzt muss ich Nancy erst mal darauf vorbereiten, dass sie in die Schule kommt. Natürlich erst mal für drei Tage zur Diagnostik. Ich hatte mir die Schule schon ausgesucht und angesehen.

In dieser Schule werden alle Förderbereiche beschult. Da Nancy noch nicht spricht,wird sie wohl im Förderbereich für geistig behinderte Kinder eingeschult.

Eigentlich wollte ich ja noch ein Jahr Aufschub, um Nancy körperlich noch etwas aufzubauen, doch geht keiner auf meinen Wunsch ein. Nancy war jedoch total begeistert, dass auch sie jetzt ein Schulkind ist. In der Nacht vor dem ersten Diagnostik-Tag schlief sie vor Aufregung kaum.

 

 

 

III. 29 Stand vom 3.5.2009

 

27.04..2009
Heute st Tag eins der Diagnostik in der Förderschule. Ich weiß nicht recht, wer aufgeregter ist: Nancy, meine Omi oder ich. Sehr gespannt bin ich auf Nancy's Reaktion, wenn ich sie dort, bei ihr noch fremden Personen lasse.

Schon auf der Fahrt hat sie ganz genau aufgepasst, wo es hingeht. In der Schule angekommen, haben wir erst das Klassenzimmer gesucht und uns dann vorgestellt. Nancy lächelte alle an und gab auch jedem die Hand. Ich gab einige Informationen zum Umgang mit Nancy und habe mich dann von ihr verabschiedet. Es war wie am ersten Tag im Kindergarten. Sie lächelte mich an und schob mich dann förmlich weg, als wolle sie sagen: Jetzt geh endlich! Ich komme schon klar.

Omi vertrödelten dann mehr oder weniger den restlichen Vormittag bis zum Mittagessen.

Als wir kamen, war Nancy ganz fröhlich. Sie hatte die Herzen der zukünftigen Erzieher bzw. Lehrer gleichsam im Sturm erobert. Auf jeden Fall waren sie von Nancy sehr begeistert. Auch an ihrer Krankheitsgeschichte waren sie sehr interessiert und ließen sich den Link dazu geben. Man sagte mir, es gebe an dieser Schule wenigstens einen weiteren Impfschadensfall.

Im Speiseraum wurde Nancy dann mit wieder vielen neuen Kindern konfrontiert und hat genau beobachtet, was da so los ist. Daher wollte sie auch nicht richtig essen.

Ihre künftige Betreuerin stellte dann noch viele Fragen und erzählte vom Tagesablauf dieser Schule. Eben ein richtiges gegenseitiges Kennenlernen!

Die nächsten zwei Tage verliefen ebenso erfolgreich. Am dritten Tag gab es dann vor dem Förderausschussein zu einem Einzelgespräch mit den Eltern. Daran nahmen noch teil : der Direktor der Förderschule, sowie der Grundschule, in die Nancy normalerweise gekommen wäre, ihre zukünftige Klassenlehrerin und die Lehrer, welche die Diagnostik durchgeführt hatten Voller Begeisterung wurde von Nancy's Entwicklungsstand gesprochen. Dass sie Jahreszeiten unterscheiden konnte, verschiedene Tiere zuordnen, usw. In der Physiotherapie habe sie den Unterarmstütz gezeigt, den Fersensitz, ja sogar den Vierfüsslerstand. Insgeheim dachte ich für mich in dem Augenblick: Und wenn ihr sie hingestellt hättet, wäre sie bestimmt für eine Sekunde lang gestanden…

Nancy wäre auch sehr offen auf alle zugegangen, also auch vom Sozialverhalten her sei alles in Ordnung. Es herrschte die Meinung vor, dass Nancy kognitiv (geistig) mehr leisten kann, als sie im Moment zu äußern fähig ist. Allerdings kam man auch zu dem Schluss, dass Nancy sehr schnell physisch ermüde.

Das war am dritten Tag bereits beim Mittagessen deutlich zu sehen. Sie hatte nicht mal mehr die Kraft zum Essen, so dass ich sie auf meinem Schoß füttern musste.

Als ich dem Gremium meine Angst offenbarte, dass dies alles zu viel für Nancy werden könne und ich sie deshalb eigentlich noch ein Jahr zurückstellen lassen wolte, wurde mir aber gesagt, bei dem, was Nancy gezeigt habe, werde kein Grund gesehen, das Kind nicht schon jetzt in die Schule zu nehmen. Außerdem ist der Alltag einer Förderschule ein ganz anderer! Auf die Kinder könne viel besser eingegangen werden, weil es höchstens 5 Kinder in einer Klasse gibt. Und wenn Nancy zwischendrin eine Ruhepause brauche, werde sie die auch bekommen. Eine Zurückstellung sei bei Nancy's Entwicklungsstand nicht vertretbar.

Daher stimmte ich schließlich zu, bat aber aufgrund meiner Erfahrungen bezüglich einer „Zusammenarbeit“ mit den Ärzten um einen absolut ehrlichen Umgang mit mir. Mir wurde versichert, dies werde generell so gehandhabt. Man merkte mir mein grundsätzliches Zögern wohl an, verstand es aber auch.

Naja! Jedenfalls habe ich jetzt ein Schulkind und das freut sich sehr. Wenn ich da an die schwere Zeit Osten 2008 denke....

Nancy war richtig enttäuscht, als ich sie am nächsten Tag dann erst mal wieder in den Kindergarten brachte. Aber ich erklärte ihr, dass es noch ein bisschen dauert, bis die Schule richtig losgeht. Das hat sie nach meinem Eindruck sehr wohl verstanden.

 

 

III. 30 Stand vom 15.5.2009

04.05.
Nancy macht weiterhin kleine, aber stetige Fortschritte. Bis auf eine Erkältung mit leicht erhöhter Temperatur und der damit verbundenen Unruhe ist auch alles gut.

Die Erkältung ging mit roten Wangen einher. Bislang hatte Nancy stets rote Wangen und eine Erkältung, wenn sie offensichtlich mit ihren Zähnen kämpfte. Hoffentlich ist damit bald Ruhe! Oma sagt immer: „Es tut weh, wenn sie kommen und es tut wieder weh, wenn sie gehen.“

Am 04.05. 2009 dann in der Fernsehsendung 'Report Mainz' ein Bericht über Cynthia, die unter Reaktionen auf ihre Impfungen leidet

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4666602/pv=video/gp1=4803038/nid=233454/1mnrw9k/index.html

Ich glaubte, nicht richtig zu sehen, rief beim Sender an und bat darum, mir einen Kontakt zu dieser Familie herzustellen. Dem kam die Redakion freundlicherweise nach und die Mutter, Frau Z., meldete sich bei mir. Nach meinem Eindruck waren wir beide froh darüber, denn auch diese Familie fühlte sich mit ihrer Situation alleine gelassen! Gewöhnlich macht sich ja niemand bewusst, was es heißt, ein impfgeschädigtes Kind zu haben! Das betrifft nämlich zugleich die übrige Familie!

Auch Cynthia war zunächst jahrelang gesund gewesen, musste nach einer FSME- und anschließend auch noch einer Meningokokkenimpfung aber dann den gleichen Leidensweg gehen, wie Nancy. Dieser führte auch sie an der Uni-Klinik D. zu den gleichen Ärzten! Auch ihren Eltrn wurde beteuert, so einen Fall habe man zuvor noch nie gesehen!

Cynthia wurde sogar ins künstliche Koma gelegt, weil ärzteseitig die Bewegungsstörung nicht unter Kontrolle bringen war. Hierzu siehe:

Der Fall Cynthia Z.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Cynthia.htm

Später kam Cynthia übigens ebenfalls in die Reha-Klinik nach Kreischa .!

Aber ein weiterer 'Einzelfall' kam noch hinzu! Auch den Eltern von Johanna, die wiederum mit Nancy den gleichen Kindergarten besucht, haben die gleichen Ärzte gesagt: „So etwas haben wir noch nicht gesehen!“

Sie hierzu:
Der Fall Johanna
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kurzfassung Johanna.htm

Inzwischen weiß ich von weiteren Fällen, denen alle dasselbe gesagt wurde!

Auch für die kleine Cynthia Z. hatten die Ärzte jedenfalls keine Diagnose und redeten den Eltern daher als mögliche Ursache einen 'seltenen genetischen Defekt' ein. Dabei hätte diesen Ärzten eigentlich auffallen müssen, dass somit in einem Umkreis von nur 150 km zumindest schon mal drei Kinder lebten, die nach Impfungen etwa gleiche Symptome hatten. Tatsächlich sind es aber weit mehr! Da solche Fälle aber nicht als Impfschäden gemeldet werden - angeblich gibt es ja keine Impfschäden! - weiß nur kaum einer davon!

Es wird daher auch weiterhin an der Uni-Klinik Drednn. eine Studie gemacht über 'mögliche genetische Ursachen einer globalen Entwicklungsstörung.' Bereits letztes Jahr wurde uns Eltern diese damit begründet, dass solche 'globalen Entwicklungsstörungen' immer häufiger zu beobachten seien.

Also weiß die Medizin schon lange davon! Nur spricht sie nie offen aus, dass dies wohl auch Folgen des Impfens sind! Denn Impfschäden gibt es nicht!

Zu den Hintergründen dieses Verhaltens siehe den kritischen Essay von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Der Fall Nancy - der Kommentar
Eliten!
Über Impfwahnsinn bundesdeutscher Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Kommentar_Nancy/NancyKommentar.htm

Es ist eigentlich traurig, dass die meisten Mediziner noch immer glauben, sie hätten es nur mit Dummen zu tun!

 

 

III. 31 Stand vom 30.5.2009


30.05.2009
Meine Geburtstagsfeier war für Nancy zwar wieder eine große Freude, aber doch auch verbunden mit großem Stress. Die zwei, drei Kinder, die noch da waren, liefen nämlich überall herum, doch sie konnte nichts anderes tun, als im Wohnzimmer auf ihrer Matte liegen. Entsprechend unruhig war sie. Ab und an trug sie aber einer meiner Gäste hinterher und darüber war sie sehr glücklich.

Kurz vor Ende der Feier saß nur noch meine Freundin mit Familie da und Nancy wollte unbedingt zeigen, wie gut sie stehen kann. Ich stellte sie daher an das Sofa. Und da stand sie dann! Körperlich fast völlig ruhig. Und sie stand auch richtig gut, denn ich habe sie nur zwischen meinen Armen mehr oder weniger fixiert. Nancy stand so etwa 20 Minuten! Wir waren alle begeistert.

Sonst geht es ihr gut! Ein wenig Schnupfen. Mehr nicht!

Nancy's Appetit ist übrigens riesig, aber zugenommen hat sie nicht viel. Sie wiegt jetzt 15,6 kg.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat mir auch geschrieben. Meinen Beschwerden gegen die Einstellungen der Staatsanwaltschaft B. wird nicht stattgegeben. So heißt es etwa, der Gutachter musste Nancy auch gar nicht untersuchen, denn die Akten der zahlreiche Untersuchungen hätten ihm schließlich vorgelegen. Also eben jene Akten, zu denen mir schon der Kinderarzt gesagt hatte, dass in ihnen nichts über einen Verdacht auf Impfschaden steht und wer mir das folglich wohl glauben werde?

Nach der Einstellungsverfügung haben Staatsanwaltschaften und der Gutachter somit alles richtig gemacht. Strafrechtlich müsse es damit nun sein Bewenden haben.

Somit könnte ich jetzt noch Dienstaufsichtsbeschwerde erheben, weil die Ermittlungsverfahren m.E. parteiisch geführt wurden. Oder eben Privatklage erheben! Aber die kann ich mir nicht leisten - und das war allen vorher auch bewusst!

Über die Aufsichtsbeschwerde werde ich allerdings noch nachdenken, denn ich bin ehrlich überzeugt, dass nicht alles so gelaufen ist, wie es müsste! Es ist für mich jedenfalls so interessant wie beklemmend, wie man sich in diesem Rechtsstaat das Recht deutet!

Ich habe daher noch mit dem Staatsanwalt telefoniert, der bei der Generalstaatsanwaltschaft unterschrieben hatte. Ihn fragte ich, welche Fristen von mir einzuhalten seien, für eine Privatklage, bzw. eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

Er sagte, dafür gebe es keine Fristen. Ein Klagerzwingungsverfahren könne ich jedenfalls nicht anstreben, weil der Fall abgeschlossen sei und ich kein Rechtsmittel mehr hätte. Es bleibe nur die Möglichkeit einer Privatklage, von der er mir aber aus Kostengründen abrate, da es dafür keine Prozesskostenhilfe gebe und ich eine solche Klage wohl nicht alleine bezahlen könne. Außerdem seien die Erfolgsaussichten einr solchen Klage eher gering.

 

 

III.32 Stand vom 38.8.2009

Heute ist es soweit. Für Nancy: endlich, für mich: schon – ihr Schuleintritt.

Die Feier begann um 9.00. Daher etwas Hektik. Aber ich staunte. Nancy war die Ruhe selbst, obwohl ihr Vorfreude und Erwartung deutlich anzusehen waren, beobachtete sie mit weit aufgerissenen Augen.

Wegen ihrer Hilfsmittel hatte ich Nancy selbst hingefahren. Oma und Opa waren auch dabei. Nachdem ich noch kurz mit den Lehrern gesprochen und die Schulsachen abgegeben hatte, schob mich Nancy aber dann förmlich raus. Wie damals, an ihrem ersten Tag im Kindergarten. Sie konnte den Beginn auch damals kaum abwarten.

Als sich die Kinder um die jeweiligen Klassenlehrer versammeln sollten, waren plötzlich aber doch zu viele Fremde um sie. Sie begann zu weinen und zu zappeln und sah sich ängstlich nach einem bekannten Gesicht um. Ich nahm beruhigte sie.

Mit ihrer Gruppe ging ich danach noch ein Stück mit, zog mich dann aber langsam zurück, ohne dass sie es mitbekam.

Die anschließende Feierstunde war richtig niedlich gemacht, denn die letztjährig Eingeschulten führten ein kurzes Programm auf, hatten Kostüme und Dekoration gebastelt und teilweise Texte einstudiert.

Danach die erste Unterrichtsstunde für die Neuankömmlinge! Den Angehörigen wurde inzwischen ein Dokumentationsfilm über die Schule gezeigt, der teilweise von den größeren Schülern selbst gemacht worden war. Darin berichteten sie, was sie während ihrer Schulzeit erlebt und gelernt hatten, in den einzelnen Fächern unterrichtet wird und welche Aktivitäten bzw. Freizeitangebote, wie Sportfeste, Faschingsfeier, Projekttage u.a. sonst noch angeboten werden.

Schön zu wissen, dass es Einrichtungen gibt, die so auf die Bedürfnisse dieser Kinder eingehen! Wenn ich auch finde, dass für solche Schulen allgemein zu wenig getan wird! Leider ist es doch so, dass es immer mehr solcher Kinder werden, Neueinstellungen von Lehrkräften aber nur schwer durchzusetzen sind.

Nach der Schulfeier gab es endlich die Zuckertüten, die, wie natürlich, überall am 'Zuckertütenbaum' gewachsen waren und nun von der Direktorin 'gepflückt' und an die Kinder weitergegeben wurde. Nancy freute sich jeweils sehr mit, hatte nach ihrer eigenen sogar schon die Arme ausgestreckt, bevor die Direktorin noch ihren Namen verlesen hatte. Dabei hatte ich erwartet, sie werde in der allgemeinen Aufregung ihre Tüte nicht wiedererkennen.

Der Nachmittag war sehr schön. Nancy bekam noch viele Geschenke bzw. Zuckertüten, die wir aber aber nicht alle ausräumen konnten, da ihr die Anstrengung des Tages schließlich doch anzumerken war. Mit jeder Zuckertüte wurde sie unruhiger, hat sich aber über die vielen Gäste und Geschenke doch sehr gefreut. Abends fiel sie förmlich ins Bett.

Und wieder musste ich sie heute ein Stück loslassen.

Wir fuhren danach wieder heim, nachdem mir zunächst erklärt worden war,dass einem solchen Kind von 6 Jahren durchaus zumutbar sei, morgens zwar schon um 5.45 Uhr anzureisen, aber erst um ca. 16.30 Uhr wieder zu Hause zu sein. Nach einigem Hin und Her wurde mir wegen der langen Anfahrswege deshalb auch ein Einzeltransport bewilligt, der Nancy früher aus der Schule abholt. Dann ist sie gegen 14.45 wieder zu Hause. Allerdings benötigte ich dafür ein Gutachten, das ich auch gleich im Sozialpädiatrischen Zentrum bei Frau Dr. Straube anforderte und wenige Tage später mit der Post bekam.

 

 

III.33 Stand vom 09.08.2009

Heute war Taufe.

Es wurde ein sehr emotionales Gemeinschaftserlebnis, Nancy's Taufe und eine Einsegnung zur Silberhochzeit. Der Gottesdienst war auf beide Ereignisse abgestellt. Predigt, Lieder, Dekoration.

Es war so ergreifend, dass ich eigentlich die meiste Zeit geweint habe. Einerseits vor Freude, über das, was Herr Melhorn mit Nancy erreicht hat, andererseits kamen aber auch die Erinnerungen an alles Vergangene wieder hoch, was in Verbindung damit geschehen war. Herr Melhorn hat Nancy voriges Jahr meines Erachtens das Leben gerettet. Obwohl wir uns bis heute nicht persönlich kennen, hilft er Nancy auch immer weiter. Vielleicht war es dieses, sehr beruhigende Gefühl, nicht so alleine zu sein. Wahrscheinlich hat mich all das eingeholt, von dem ich eigentlich dachte, es verarbeitet zu haben. Jedenfalls ein sehr schöner Gottesdienst, mit Tränen des Glücks.

Nancy war natürlich entsprechend unruhig, aber auch neugierig, was da jetzt wieder geschah. Als die Taufe vollzogen wurde, lachte und freute sie sich.

Nancy fand das ganze Wochenende offenbar richtig gut! Wer steht nicht gerne mal im Mittelpunkt und alle machen, was man möchte? Waren ja auch genug da, die mit ihr spielten und herumtobten. Allerdings war ihr das dann abends auch anzumerken. Ich habe sie zeitig ins Bett gelegt. Einschlafen konnte sie aber erst spät, denn morgen ist erster Schultag. Aber ich glaube, das geht wohl jedem Kind so.

 

 

 

III.34 Stand vom15.8.09

Die Kommunikation im Schulalltag
mit den Lehrern funktioniert über ein so genanntes 'Mutti-Heft'. Die Lehrer schreiben ein, was im Unterricht gemacht wurde und Auffälligkeiten von Nancy. Ich wiederum trage ein, was zu Hause so war.

Nach zwei Tagen fiel mir dann auf, dass Nancy Probleme mit dem Stuhlgang hat. Die Ursache war schnell gefunden. In der ganzen Aufregung der ersten Tage war untergegangen, dass Nancy viel Wasser trinken muss. Vor allem vor dem Essen.

Die Lehrer teilten mir dazu aber mit, dass Nancy das Trinken verweigere. Ich sagte den Lehrern, dass sie sich diesbezüglich unbedingt durchsetzen sollten. In der Schule ist die Luft nämlich sehr trocken und um so mehr Flüssigkeit braucht Nancy.

Trotz der Umstellung, morgens schon um 4.45 Uhr aufstehen zu müssen, ist Nancy übrigens die Ruhe selbst. Abends richtig müde, bleibt sie trotzdem ruhig und schläft problemlos ein. Auch an das Taxi, mit dem sie seit dem 11.08.09 fährt, hat sie sich schnell gewöhnt. Dabei hatte ich erwartet, dass sie spätestens da streikt, dabei aber vergessen, dass sie jetzt ein 'Schulkind' ist.

 

 

 

 

III.35 Stand vom 21.08.09

Heute war der erste Elternabend. Die Lehrer berichteten, dass sich die Kinder in den ersten zwei Wochen untereinander kennenlernten, aber immer wieder beispielsweise auch die Wege zu den Sanitären Einrichtungen und den einzelnen Räumen gezeigt bekamen. Die Kinder wurden außerdem beim Spiel beobachtet und dadurch herausgefunden, welche Fähigkeiten und Grundvoraussetzungen jedes Kind mitbringt. Danach wurden sie den Lerngruppen zugeteilt, die ihren Fähigkeiten entsprechen.

Nancy ist in einer Lerngruppe, die sich mit Zahlen und Buchstaben beschäftigt. Einige Buchstaben kennt sie ja schon, auch wenn sie nicht schreiben kann. Man sagte mir, Nancy komme auch mit Farben und Formen gut zurecht. Gut, dass wir zu Hause und im Kindergarten nicht untätig waren. Auch für die Eltern eine Bestätigung, vieles richtig gemacht zu haben.

Zum Thema Trinken hieß es, das sei inzwischen deutlich besser als am Anfang. Auch „diskutiere“ sie nicht mehr so viel darüber. Ich erwiderte nur, dass sie die Lehrer eben teste.

Auch in allem anderen würde Nancy deutlich zeigen, was sie wolle. Auch im Unterricht. Etwa bei Fragen darüber, was richtig ist und was nicht. Kurzum, die Kommunikation auf ihre Weise sei mit ihr gut. Außerdem verfolge sie den Unterricht sehr genau und beobachte stets die anderen Kinder. Alles in allem sei man sehr mit ihr zufrieden.

 

 

 

III.36 Stand vom 23.08.2009 – 04.09.2009
Nancy geht es recht gut. Sie hat sogar wieder zugenommen und wiegt jetzt 16 kg. Dabei hatte ich damit gerechnet, dass sie wegen der jüngsten Umstellungen in ihrem Leben erst mal abnimmt. Erstaunlicherweise verkraftet der zarte Körper aber alles sehr gut. Ihre pH-Werte im Urin liegen ebenfalls immer zwischen 7 und 8.

Allerdings missfällt mir, dass Nancy wieder öfter Mundgeruch hat und Schwierigkeiten damit, nach dem Essen aufzustoßen. Statt dessen hat sie eher Schluckauf und ist dann unruhig. Es hilft dann auch nicht, sie mehr trinken zu lassen.

Vermutlich wachsen ihre Zähne wieder. Die unteren Backenzähne sind am äußeren Rand jedenfalls schon etwas durch, denn das Zahnfleisch ging etwas auseinander. Auch die oberen zwei Schneidezähne haben sich gelockert. Nur wenig, aber merklich. Nancy lachte, als ich ihr sagte, dass dort wohl jetzt die Milchzähne ausgehen.

Nancys Lautierungen haben sich ebenfalls wieder geändert. Derzeit fehlt meines Erachtens nur noch wenig und sie spricht. Das wird schon noch!

 

 

 

III. 37 Stand vom 31.08.2009

Wegen meiner Strafanzeigen gegen die Uniklinik wurde ich diesmal wieder von einer Frau vernommen. Diese hatte sich gut vorbereitet und auch Verschiedenes aus dem Internet ausgedruckt. Auch Passagen von Nancy's Geschichte.

Zunächst sprachen wir über den Inhalt der Anzeigen und ich übergab ihr den Essay von Herrn Melhorn als zukünftigen Bestandteil meiner eigenen Anzeige. Ich sagte ihr, dass ich das zwar nicht geschrieben hätte, aber voll und ganz so vertrete.

Sie bat mich daraufhin, jede Seite einzeln zu unterschreiben, was ich auch tat. Außerdem meinte sie, dass es vielleicht mal 'nach hinten losgehen' könne, wenn ich mich weiterhin so weit 'aus dem Fenster lehne', wie in meiner Anzeige. Ich erwiderte, dass in diesen Anzeigen nichts anderes stehe, als ich bisher erleben musste. Jedenfalls hätte ich den Eindruck gewonnen, dass und wie alle zusammenarbeiten, nur um nicht eingestehen zu müssen, was doch eigentlich offensichtlich sei.

Als ich der Beamtin aber dann mal so ein bisschen was zum Thema Impfungen und deren Nebenwirkungen erzählte, hatte ich doch das Gefühl, als mache sie das nachdenklicher. Besonders, als ich ihr berichtete, wie man mich teilweise behandelt hatte und was für Äußerungen ärzteseitig gefallen waren. Einige dieser Äußerungen schrieb sie sogar ins Vernehmungsprotokoll.

Nachdem ich ihre Fragen beantwortet hatte, kamen wir abschließend noch auf das Gutachten zu sprechen, das wegen meiner Anzeige gegen den Kinderarzt für die Staatsanwaltschaft angefertigt worden war und ich meinte, dieser Gutachter sei als Mitglied der Ständigen Impfkommission ( STIKO ) wohl doch befangen. Schließlich könne er als Mitglied einer solchen Institution ja nicht einerseits Impfempfehlungen vertreten und empfehlen, andererseits als Gutachter aber dann erwarten lassen, dass eben diese, auch von ihm empfohlenen Impfungen Schäden wie bei meiner Tochter und weiteren Kindern anrichten können.

Direkt fragte ich die Beamtin, für wie unbefangen sie denn einen solchen Gutachter halte. Sie stellte mir daraufhin die Gegenfrage, wer sonst ein solches Gutachten schreiben solle, wenn nicht eine Person, die sich mit dieser Problematik befasse. Dem hielt ich entgegen, dass es in der BRD aber durchaus Gutachter gebe, die sich mit Impfschäden ebenso gut auskennen, ohne jedoch einer solchen Institution wie der STIKO anzugehören.

Wir unterhielten uns danach noch ein wenig und ich sagte ihr, dass es sicher sinnvoll sei, wenn sich ein Staatsanwalt mal alle vier Anzeigen im Zusammenhang ansehen würde, denn erst dann könne sich jemand eigentlich ein zutreffendes Bild der Geschehnisse machen. Wir verblieben so, dass sie diesen Vorschlag weiterreichen wolle. Mal schauen, was draus wird. Ich unterschrieb jedenfalls das Vernehmungsprotokoll und damit lag nun auch die vierte Anzeige in den Händen der Staatsanwaltschaft.

 

 

III.38 Stand vom1.9.09

Am 01.09.09 bekam Nancy für vorerst drei Monate ihre Kommunikationshilfe zur Probe. Das ist ein kleiner Computer mit einem Touch-Screen-Bildschirm. Werden die Symbole auf dem Bildschirm berührt, spricht der Computer den zugehörigen Begriff oder Satz.

Nun konnte Nancy die Symbole auf dem Bildschirm mit dem Finger berühren. Wochen zuvor, als wir mit der Logopädin und dem Vertreter der Firma KomRat das Gerät ausgesucht hatten, gelang Nancy das noch nicht. Daher hatten wir uns damals auch dafür entschieden, einen Taster zu nehmen, da sie nicht die nötige Ruhe aufbrachte, auf die einzelnen Symbole nur zu zeigen. Inzwischen braucht sie diesen Taster aber nicht mehr.

 

 


III.39 Stand vom 02.09.09

Heute war in der Schule Termin mit dem Sanitätshaus, denn Nancy wird ein paar neue Hilfsmittel brauchen. So ist beispielsweise das Stehbrett zu klein. Auch soll ein Toilettenstuhl ausprobiert werden, was für sie ein weiterer, riesiger Schritt wäre. Für mich wird dafür aber dann wohl wieder der eine oder andere 'Kampf' auszutragen sein.

 

 

III.40 Stand vom 03.09.09

Nancy ist krank. Zwischen 00.00 und 1.00 Uhr wurde sie unruhig und warf sich hin und her. Da sie sich nicht beruhigte, holte ich sie schließlich zu mir ins Bett.

Aber auch da fand sie keinen Schlaf, sondern weinte immer mehr und rollte sich zusammen, als habe sie Bauchschmerzen oder sogar Krämpfe. Außerdem hatte sie 39,2 Grad Fieber. Sie beruhigte sich erst wieder gegen 4.30 Uhr und fand dann auch in einen sehr unruhigen Schlaf.

Bei der Kinderärztin wurde ein Urintest gemacht, der aber nichts ergab.Nancy wurde überall abgetastet und abgehört, doch es sei nichts zu finden. Trotzden werde Nancy krank geschrieben. Sie solle sich ausruhen und sei das Fieber weg, könne sie Montag wieder in die Schule.

Dank Vitamin C und Colostrum geht es Nancy zwischen wieder gut. Allerdings beginnt jetzt das Erkältungswetter und die Frau, die mit ihr im Taxi sitzt, wenn sie geholt wird, hat ganz stark Schnupfen. Mal sehen…

 

 

 

III. 41 Stand vom 17.9.2009

05.09.2009

Nancy geht es gut.

Ihre Körpergrundspannung stabilisiert sich weiter und auch die anfallsweise Unruhe hat sie nur noch selten. Im Fersensitz ist ihr deutlich anzumerken, wie sie versucht, sich nicht mehr auf der Faust abzustützen, sondern durch Langmachen der Finger.

Wenn auch noch selten, versucht sie außerdem, in den Vierfüßlerstand zu kommen. Allerdings machen da die Arme noch nicht so mit. Zum einen hat sie noch zu wenig Kraft in den Armen, zum anderen klappt es wohl auch mit der Koordination noch nicht so. Obwohl sie weiß, um nicht auf das Gesicht zu fallen muss sie die Arme durchdrücken, wenn sie auf die Kniee geht.

Als ich sie so dabei beobachtete, erinnerte ich mich an frühere Versuche, die wesentlich unbeholfener gewesen waren. Sie hatte etwas schon immer erst mal einige Zeit lang ausprobiert, zwar dann aufgegeben, aber bei einem späteren Neubeginn doch stets deutlich verbessert weiter gemacht. Als hätte der jeweilie Bewegungsablauf im Gehirn gleichsam erst reifen müssen.

Das ist derzeit etwa mit dem Unterarmstütz so. Je öfter sie ihn ausführte, desto besser wurde er. Vor einem halben Jahr kippte sie nach Sekunden seitlich weg. Inzwischen kann sie die Arme schon richtig durchdrücken, fällt zwar immer noch nach einer Seite weg, hält sich aber deutlich länger oben.

Ähnlich die Sprachentwicklung. Manchmal ist sie ein paar Tage lang relativ ruhig. Plötzlich kommen neue Laute hinzu und sie erzählt dann ganz viel. Das klingt bei ihr, wie bei einem Kleinkind, das anfängt, vor sich hin zu brabbeln. Nur dass bei ihr die Laute etwas anders kommen.

Nancy's Kommunikation, so wie sie ihr im Moment jedenfalls möglich ist, ändert sich ebenfalls. Sie gibt jetzt viel deutlicher zu verstehen, dass sie möchte und will inzwischen eigentlich auch zu allem gefragt werden! So etwa bei der Auswahl ihrer Kleidung, insbesondere der Pullover. Vor wenigen Wochen noch war unwichtigt, welcher Pullover angezogen wird. Heute schimpft sie regelrecht, wenn der falsche bereit liegt und dreht dabei den Kopf bzw. den ganzen Oberkörper weg. Habe ich schließlich den halben Schrank für sie ausgeräumt und endlich den gewünschten, macht sie 'bitte bitte' und freut sich. Auch wenn sie einen starken Willen hat und versucht, sich durchzusetzen, gebe ich allerdings doch nicht immer nach.

Im Entwicklungstempo gleichbleibend und ohne Pausen verbessert sind jedoch das Greifen und Festhalten von Gegenständen. Ihr 'Pinzettengriff' wird immer besser! Immer ruhiger kann sie auch verschiedene Sachen ansteuern, festhalten und danach woanders wieder ablegen bezw jemand in die Hand geben. Noch vor einem Jahr war es ihr fast unmöglich gewesen, einen Beutel oder ähnliches auszuräumen- Sofort hatte sie heftige Bewegungsstürme, wenn sie etwa aus einem Beutel oder einer Kiste Bausteine holen sollte. Das gelang meist nur mit Hilfe! Heute räumt sie alles alleine aus der Kiste und wieder zurück, auch wenn sie dann doch wieder unruhig wird. Auslöser ist dabei vermutlich nicht die Bewegung an sich, sondern die Zeitdauer. Aber das wird sie alles noch lernen. Hat sie doch schon schon Riesenschritte hinter sich. Wenn ich so darüber nachdenke, wie das Ostern 2008 aussah….

 

 

Einfügung von Wolf-Alexander Melhorn :

Auch wer selber Kinder hat oder hatte, wird beim Lesen dieser Alltagsschilderungen nur schwer nachvollziehen können, was es für eine Mutter wirklich bedeutet, eine so schleppende Entwicklung ihres Kinder mitansehen zu müssen und zu durchleiden, welcher seelische und körperliche Einsatz für teilweise sehr bescheidene Fortschritte erbracht werden muss.

Das kann man sich als Elternteil 'normaler' Kinder jedenfalls kaum vorstellen! Was bei einem gesunden Kind in der Entwicklung eine unauffällige Selbstverständlichkeit, wird hier zum ersehnten und bestaunten Erfolgserlebnis!

Und alles nur, weil routinemäßig Impfungen durchgeführt wurden, die im Ergebnis dann allerdings nicht mal einen Imfschutz aufgebaut hatten, sondern nur Unglück über das geimpfte Kind und seine Angehörigen brachten!

 

 

 

Nach all dem Positiven noch die Mitteilung, dass Nancy krank ist. Sie hat sich entweder in der Schule oder bei der Begleitperson im Taxi angesteckt.

Nancy bekam ganz schleichend eine Erkältung. Sie wurde schon am Dienstag (08.08.) unruhig, hüstelte ein wenig und niest ungewöhnlich häufig. Am 09.09. war es dann richtiger Schnupfen. Zwar ohne Fieber, aber mit zunehmender Unruhe. Auch aus der Schule kam die Mitteilung, dass sie weinerlich und unruhig sei. Als ich Nancy mittags vom Taxi abholte, fieberte sie schon leicht. Nachts waren es dann 38,7 Grad und ich ließ Nancy Donnerstag und Freitag zu Hause.

Die Kinderärztin horchte sie ab, schaute in Mund und Ohren, konnte aber nichts Schwerwiegendes feststellen. Über das Wochenende sollte das kuriert sein!

Nancy ging es dann tatsächlich auch immer besser, denn am Donnerstag waren neue Globuli gekommen. Außerdem bekam sie mehr Colostrum und Vitamin C. Husten und Schnupfen wurden dadurch locker, sie wurde wieder ruhiger und die Erkältung würde folglich abklingen. Bis Wochenende war sie wieder richtig gut drauf und am Montag dann wieder in die Schule.

 

In der Schule läuft ebenfalls alles gut! Nancy macht ihre Hausaufgaben wirklich gründlich.

Derzeit werden die Körperteile behandelt. Kommt ihr jemand nahe genug, weist Nancy erst bei sich auf das Körperteil, wie etwa die Ohren, zeigt sie dem anderen, dass auch er Ohren hat und wo. Unschwer zu verstehen, was sie in dem Moment möchte und geht der andere daauf ein, findet sie kein Ende damit zu zeigen, was sie in der Schule lernt.

Diese Woche war 'Wandertag'. Die Klasse war auf einem großen Spielplatz und laut Muttiheft muss es für alle ein großer Spaß gewesen sein.

Sportfest hatte die Schule auch. Da bekam sie sogar eine Medaille. Wieder zu Hause, griff sie ganz aufgeregt nach ihrer Tasche und gab nicht eher Ruhe, bis ich sie ausgeräumt hatte. Da fand ich die Medaille dann und freut wie ein Schneekönig immer und immer wieder darüber. 4. Paraolympiade steht darauf und Nancy ist darauf so stolz, dass ich sie zu ihrer Spielecke im Wohnzimmer hängen musste. Jedem, der kommt, ist es das das Erste, das gezeigt wird. Ich freu mich jedes Mal mit.

Unerfreulich ist, dass ihr starker Husten nicht besser wird. Von der Schule kam dann auch die Meldung, dass es mit dem Essen schwierig werde. Ich ließ sie daher Freitag zu Hause. Vielleicht waren wir am Montag doch noch zu früh wieder in der Schule gegangen.

Aber seit Donnerstag bekam sie dagegen auch neue Globuli und vielleicht war das die Erstverschlimmerung? Über das verlängerte Wochenende wird sich das sicher bessern.

 

 

III. 42 Stand vom 2.11.2009

18.09.2009

Freitag und Samstag besserte sich der Husten zunächst zusehends, klang dann aber, als würde er doch wieder fester. Fieber hatte sie dabei aber nicht und war eigentlich gut drauf. Nur etwas blass und unruhig beim Husten. Sonstige Krankheitsanzeichen gab es aber nicht. Der Husten trat vorwiegend ??????A6????????? morgens auf und beim Essen.

Nancy's Unruhe bei solchen Hustenattacken erschwerten natürlich auch eine Nahrungsaufnahme. Sie hat fast ein Kilo abgenommen. Da ich selbst auch Husten habe, hatten wir uns wohl gegenseitig gegenseitig angesteckt und ich konnte nachvollziehen, wie es ihr ging. Wir hatten beide vor einem Hustenanfall ein leiches Rasseln in der Lunge.

Irgendwann fiel mir ein, dass mir kürzlich erzählte worden war, in unserer Gegend sei der Keuchhusten. Die Kinderärzte sei ganz ratlos! Sind doch alle Kinder dagegen geimpft!

Allerdings hatte man schließlich doch folgende Erklärung: „Geimpft sind die Kinder ja gegen den deutschen bezw den inländischen Virus. Da aber ist ein ausländischer Keuchhusten….!“ Tja! Wer weiß welcher verseuchte Vogel den nun wieder, ausgerechnet über der Oberlausitz, abgeworfen hat?

Ich bin gespannt, was meine Kinderärztin sagen wird! Vielleicht haben wir aber auch die Schweinegrippe?! Aber mal ehrlich! Dass jedes Land seine eigenen Viren haben soll, ist doch wohl noch größerer Blödsinn, als Vogel- und Schweinegrippe zusammen! Manchmal frage ich mich, ob die Ärzte solchen Blödsinn eigentlich selber glauben.

Jedenfalls suchte ich mit Nancy am Montag die Kinderärztin auf. Wieder horchte Nancy sie ab und sah ihr in Hals und Ohren und ich erzählte von den Keuchhustenfällen im Ort.

Sie sagte, Nancy's klinge zwar nicht wie Keuchhusten anhören, andererseits würden ihr ja die Auffrischungsimpfungen fehlen.Überrascht fragte ich, welche Aufffrischungsimpfungen sie meine.

Keuchhusten wird üblicherweise inzwischen 4-mal mit der 6-fach Impfung geimpft. Bei Nancy zuletzt, als sie etwa ein Jahr alt war. Die STIKO empfiehlt eine Auffrischung erst wieder im Alter zwischen 9 – 17 Jahren! empfohlen.

Das sage ich der Ärztin und auch, dass es bei Nancy ohnehin nicht um ein Auffrischtimofung gehe, da laut Impftiterbestimmung - die Ärztin hatte diese Untersuchung selbst gemacht! - trotz der vier 6-fach Impfungen kein Keuchhustenschutz festgestellt wurde. Auch die Kinder bei uns im Ort seien übrigens alle geimpft! Trotzdem gebe es Keuchhusten. Diese Diskussion können wir daher an der Stelle beenden.

Das taten wir dann auch. Hätte sie mir einreden wollen, dass es ausländische Keuchhustenviren gibt, wäre aus meinem Lächeln sicher ein Lachen geworden!

Trotzdem machte sie einen Keuchhustentest, meine aber, die Auswertung werde aber ein wenig dauern würde. Nancy solle daher in der Zwischenzeit ein Antibiotikum nehmen, auch wenn dieses, sollte es tatsächlich Keuchhusten sein, allerdings nicht helfe. Weil sich mir der Widerspruch nicht auflöste, fragte ich, warum ich Nancy dann jetzt überhaupt so eine 'Bombe' geben solle, wenn die Chance 50% sei, dass dieses Zeug dann sowieso nicht hilft. Sie erwiderte nur, das müsse ich selbst entscheiden. Es sei eine starke Bronchitis und die müsse behandelt werden! Ich dachte mir meinen Teil, nahm die Rezepte und verabschiedete mich bis Freitag. Sie hatte außer dem Antibiotikum noch ein Inhaliergerät aufgeschrieben, das ich von der Apotheke geliehen bekam.

Im Anschluss daran ging dann ich zu meiner Ärztin. Die gleiche Prozedur, nur wesentlich kürzer, da ohne Impfdiskussion. Und natürlich mit der gleichen schweren Bronchitis, wie mein Kind, nur dass meine Atmung außerdem stark spastisch sei. Auch ich ging mit dem Rezept für ein Antibiotikum nach Hause, das bei Keuchhusten aber nicht hilft!

Der Heilpraktiker erklärte mir dann telefonisch, dass niemals ein Virus mit einem Antibiotikum behandelt werden kann, sondern nur Bakterien. Daher die Bezeichnung Antibiotikum! Bei Keuchhusenviren verteilt die Medizin offenbar nur 'Beruhigungsmittel' für die Einfältigen! Schön zu wissen!

Nancy und ich nahmen das Antibiotikum natürlich beide nicht. Am Dienstag kamen für den Husten neue Globuli vom Heilpraktiker.

Ende der Woche dann Wiedervorstellung. Ich am Donnerstag, Nancy am Freitag. Der Verdacht auf Keuchhusten hatte sich nicht bestätigt! Meine Ärztin war daher ganz begeistert, wie gut und schnell das Antibiotikum doch Besserung gebracht hatte. Es wäre zwar noch ein schwaches Rasseln zu hören, aber wenn ich das Antibiotikum schön zu Ende nehmen würde, gehe auch das noch weg….

Die Globuli hatte ich nur 2 Tage genommen - Dienstag Mittag waren sie gekommen und Donnerstag Mittag war ich schon bei meiner Ärztin. Ich lächelte daher freundlich und verabschiedete mich, gespannt darauf, was morgen die Kinderärztin sagen werde.

Bei Nancy ergab die Laboruntersuchung auch keinen Keuchhusten und natürlich war auch bei ihr nichts mehr zu hören! Auch hier aber die gleiche Freude über die gute Wirkung des gewählten Antibiotikums.

Wieder lächelte ich freundlich, als mir die Kinderärztin riet, Nancy das Antibiotikum noch bis Samstagabend zu geben. Wieder sprach sie danach aber über eine angeblich notwendige Auffrischungsimpfung, über die ich doch noch mal nachdenken solle.

Weiterhin lächelnd, erwiderte ich, dass ich definitiv über gar keine Impfung mehr nachdenken würde! Außerdem sagte ich ihr, dass ich noch mal in den Impfempfehlungen der STIKO nachgesehen hätte und darin stehe es so, wie ich es ihr schon am Montag gesagt hätte. Nancy müsse laut STIKO jedenfalls noch als Folge der vier 6-fach-Impfungen eine voll ausreichende Grundimmunisierung haben! An Sinn und Wert solcher Impfungen hätte ich allerdings ohnehin große Zweifel. Schließlich könne sie sich erinnern, dass sie im Jahre 2007selbst die Titerbestimmung hatte durchführen lassen, mit dem Ergebnis, dass Nancy schon zu dem Zeitpunkt keinen Schutz mehr hatte. Sofern sie durch diese Impfungen überhaupt je einen hatte! Andere geimpfte Kinder haben schließlich auch keinen!

Die Kinderärztin kann für diese ganze Situation nichts, aber sie sah mir wohl an, dass mich diese Diskussion nervte. Sie verabschiedete sich und verließ das Zimmer. An dieser Stelle wieder mal ein ein großes Kompliment für Herrn Melhorn. Besonders wenn ich bedenke, dass er uns bis heute nicht mal gesehen hat. DANKE!!!

 

Nancy geht wieder in die Schule. Sie kam zwar am Montag wieder mit häufigem Niesen und bissl Schnupfen nach Hause, aber das haben wir schnell mit Vitamin C und Colostrum wieder hinbekommen. Nancys Milchzähne wackeln immer mehr und sie findet das sehr lustig. Oft erwische ich sie da??????A6?????????bei, wie sie mit der Zunge dran herumspielt oder besser von hinten dagegen drückt. Wenn ich sie dann anspreche, lacht sie und zeigt mir, wie groß sie schon ist.

Die Lautierung ist auch schon wieder anders geworden. Es kommen jetzt immer öfter Sachen die wie Silben klingen. Dafür kam schon lange nicht mehr „Mama“.

Nancy greift jetzt auch wieder schön über die Mitte, d.h. einen Gegenstand der seitlich von ihr liegt, nimmt sie nicht mit der Hand hoch, die auf der gleichen Seite liegt, sondern eben mit der gegenüberliegenden Hand und greift dabei schön über die Körpermitte.

Nancy hat ihr letztes Gewicht von 16 kg und stabilisiert sich weiter. Am deutlichsten im Schulter-Hals-Bereich. Da kann sie sich jetzt noch viel besser halten.

Auch ihre Unruhe hat seit ihrer Genesung nachgelassen. Allerdings zappelt sie immer noch kurz vor dem Stuhlgang und dann natürlich. wenn es in der Windel ist.



05.10.2009 – 12.-10.2009

Nancy geht es gut. Hat sich wieder super erholt und in den Schulalltag eingefügt.

Besonders Freude macht ihr zu zeigen, was in der Schule so gemacht wird und die Lehrer ins Muttiheft schreiben. Da gibt sie manchmal keine Ruhe, zeigt immer auf den Rucksack und macht 'bitte bitte'.

Das Sprechen ist aber noch nicht so weit. Zwar macht sie weiterhin Ansätze zu erzählen, doch schließlich wird sie unruhig, weil keine Worte kommen.

Dieser motorische Ablauf ist nicht neu. Wenn sie versuchte, etwas irgendwo herzuholen oder hinzubringen, endete das mit derselben Unruhe. Allerdings hat sich ihr Verhalten schon sichtbar zum Positiven verändert. So räumt Nancy jetzt ihre Sachen in aller Ruhe hin und her, blättert auch wieder sicherer im Buch, d.h. ihr 'Pinzettengriff' ist weiter verbessert und kräftiger. Da sich überhaupt die Motorik in dieser Richtung sehr gebessert hat, wird sie schließlich auch im Sprachlichen weiter kommen. Da bin ich ganz sicher! Und bis dahin kommunizieren wir eben auf unsere Weise.

Kürzlich waren wir in B.... und auf der Heimfahrt – wir waren noch nicht lange unterwegs – gab Nancy Geräusche der Unbehaglichkeit von sich, als wollte sie sagen. „Mama hier stimmt was nicht.“ Der Gurt am Kindersitz war offen. Zur kurzen Erklärung: Der Sitz ist durch zwei Gurte am Autositz befestigt. Nancy wird im Kindersitz angeschnallt und dieser dann noch mit dem Sicherheitsgurt zusätzlich gesichert.Gelöst hatte sich der Gurt im Sitz. Ich weiß nun nicht, ob ich ihn nicht richtig zugemacht oder Nancy ihn wieder gelöst hatte, jedenfalls wies sie mich darauf hin.

So viel zum Thema ihrer angeblichen Intelligenzstörung I

Im Moment ist Nancy wieder sehr wetterfühlig. Wenn es nachts stürmt und regnet ist sie meist sehr unruhig. Wälzt sich dann im Bett von einer Seite auf die andere und erwacht dabei auch manchmal. Auch tagsüber fällt diese Unruhe auf, vor allem vor einem Sturm. Sie ließ sich dan ??????A6?????????auch schlecht beruhigen. Brach der Sturm dann los und wenig später ein Gewitter, war sie wieder die Ruhe selbst. Das war im Sommer immer gut zu beobachten. Von vielen Muttis behinderter Kinder habe ich das auch schon gehört! Behinderte haben da viel feinere Antennen! So, wie sie oft sofort merken, ob es jemand ehrlich mit ihnen meint.

 

 

 

13.10. – 24.10.2009

Ferien!!! Morgens um 4.15 Uhr aufzustehen, ist auf Dauer doch etwas stressig, auch wenn Nancy erst eine halbe Stunde nach mir aufsteht.

Am vergangenen Wochenende schlief Nancy aufgrund ihrer Wetterfühligkeit nachts sehr unruhig.

Seit Sonntag, dem 11.10. hat Nancy die neuen Globuli und seither hat sich ihre Bewegungsstörung verändert. Zwar beginnt die Unruhe noch immer um den Mund herum und im ganzen Gesicht, wird aber körperabwärts deutlich schwächer, d.h. die Arme bewegt sie schon sehr deutlich weniger und ihre Beinen ist fast ganz ruhig.

Die Unruhe im Gesicht kommt, wenn sie etwas sagen will. Zumindest ist das mein Eindruck.. .

Einmal hat es Nancy auch geschafft „OMI“ zu sagen. Ihre Sprechstimme war allerdings eine ganz andere als die, mit der sie gewöhnlich kommuniziert. Auch sie hat sich darüber gefreut, konnte es aber nicht wiederholen. Derzeit probiert sie öfters „G“-Laute. Bislang war immer ein zeitlicher Zusammenhang mit einer neuen homöopatischen Behandlung zu bemerken.

Nancy malt sehr gerne, doch da wir zu Hause noch immer keinen Therapiestuhl haben – das zieht sich der Krankenkasse nun schon zwei Jahren hin – war das schwierig. Ich habe nun mal nur 2 Arme! Jetzt malt Nancy im Liegen und hält inzwischen den Stift deutlich besser, als noch vor ein paar Wochen. Ist das Papier groß genug, sind auch schon Formen erkennbar. Aber sinnvoll ist das nicht! An dem „Therapiestuhl Nr. 2“ ist das Sozialgericht inzwischen im zweiten Verfahren. Die Anschaffung eines solchen Stuhles wäre weit billiger, als Gerichts- und Verfahrenskosten, sowie der Anwalt.

Das war auch Gesprächsthema bei unserem Kontrollbesuch im Sozialpädiatrischen Zentrum am 20.10.2009, als die Ärztin nach neuen Hilfsmitteln wegen Nancy's Wachstum fragte. Dabei kam sie auf das zweite Therapiestühlchen zu sprechen. 2007 hatte sie mich bei meinem ersten Widerspruchsverfahren unterstützt und mir auch 2008 ein neues Rezept ausgestellt, um ein zeitaufwendige Verfahren zu vermeiden. Sie schüttelte nur den Kopf, als ich sagte, dass sich noch nichts ergeben habe und Nancy immer noch in einer Babywippe sitze. Sonst aber war sie sehr zufrieden mit Nancy.

Ansonsten ist Nancy immer noch ein sehr fröhliches Kind und stabilisiert ihren Körper weiterhin in kleinen Schritten. Dabei versucht sie immer öfter, den Tonus der Körpergesamtspannung länger zu halten. Sie wiegt noch immer 16 kg.

Die Ferien sind nun bald vorbei. Auf Frage, ob sie ab Montag wieder in die Schule möchte, macht sie bitte bitte und nickt wie wild. Offenbar lernt sie sehr gerne.

 

 


25.10. – 01.11.2009


Aus der Schule kommt als Rückmeldung der Lehrerin beispielsweise am 28.10.: „…Im Unterricht arbeitet Nancy sehr ehrgeizig und ist bestrebt, alles zu beenden….“

Außerdem geht das mit dem Essen meist sehr gut. Nur mit dem Trinken gibt es in der Schule offenbar etwas Schwierigkeiten, was ich zu hause auszugleichen suche. So trinkt sie bei mir etwa 800-1000ml Wasser.

In der Schule hat sie probeweise einen Toilettenstuhl bekommen, weil sie sich öfters wund scheuert. Anfreunden damit kann sie sich aber noch nicht richtig. Das Sanitätshaus will noch kleine Änderungen vornehmen.

Ursache könnte aber auch die Zahnung sein. Zwei Milchzähne wackeln nämlich immer mehr, und auch die Backenzähne kommen am Rand schon durch. Bei Nancy war es eigentlich immer so, dass bei der Zahnung der Po wund wurde. Dann ist wohl ihr Stuhlgang aggressiver. Vor dem Stuhlgang zappelt sie ja auch noch.Vielleicht ist da irgendwas noch nicht ganz in Ordnung? Die Zähne machen sie jedenfalls sehr nervös.

Auch sonst ist sie wieder unruhiger. Spielt ständig mit der Zunge an den wackelnden Zähnen. Sind die endlich draußen, ist hoffentlich erst mal Ruhe.

Am Donnerstag war ich bei der Amtsärztin wegen des Gutachtens, weil ich ja wollte, dass Nancy wegen der langen Anfahrt mittags dann früher heim kommt. Solche Einzelfahrt geht aber nur mit Gutachten der Amtsärztin.

Es ging ganz schnell. Ich sagte, Nancy habe einen Impfschaden und zählte die Befunde der Schulmedizin auf. Zum Thema Impfschaden machte die Ärztin große, fragende Augen und ich erzählte ihr die Kurz-Kurz-Version der Geschichte. Sie hörte nur zu und sagte dann, das Gutachten schicke sie, meinem Wunsch entsprechend, an das Straßenverkehrsamt dort werde dann entschieden.

Mit dem Straßenverkehrsamt ist inzwischen alles geklärt

.
Am Wochenende hatten wir Besuch. Ein sehr schöner Nachmittag und die Kinder haben gemalt und getobt. Solches spielen mit anderen Kindern kann eben keiner ersetzen und Nancy geniest das sehr.

Die Verwandten waren von Nancy begeistert, die sie das letzte Mal gesehen hatten, als sie etwa zwei Jahre alt war. Ihre Geschichte vom letzten Jahr kannten sie daher nur aus dem Internet und waren darüber sehr betroffen gewesen.

Am Sonntag, dem 01.11.2009 verlor Nancy endlich ihren ersten Zahn. Da war die Freude groß! Trotzdem war sie ungewohnt ruhig. Abends wurde sie warm am Kopf. Da sie tagsüber immer mal genießt hatte, würe sie eine Erkältung bekommen.

 

 

 

III. 43 Stand vom 29.11.2009

02.11. 09

Nancy bekam die Erkältung und ich ließ sie wegen des Fiebers am nächsten Tag nicht in die Schule. Also am Montag zur Ärztin. Die stellte nichts weiter fest: Husten locker, nichts verschleimt, die Ohren sähen gut aus und der Schnupfen war auch nicht so schlimm. Auch sie wollte Nancy aber so nicht in die Schule schicken. Also Krankschreibung bis zum Wochenende. Die Erkältung behandelte ich selbst mit etwas mehr Vitamin C und gab auch einen Teelöffel mehr Colostrum. Es wurde zusehends besser.

Am Freitag, dem 06.11.2009 war der Wackelzahn endlich raus. Die zwei neuen Zähne sind zwar noch nicht weiter zu sehen, aber die 'Zahnfee' war da und hat die zwei alten Zähne im Tausch gegen ein Buch mitgenommen. Nancy hatte ganz bereitwillig das Tütchen mit den zwei Zähnen abends unter ihr Kopfkissen gelegt und sich morgens sehr über das im Tausch gelassene Buch gefreut.

Am 09.11.2009 war der Medizinische Dienst zur Begutachtung da. Ich hatte Anfang September die Pflegestufe 3 beantragt. Die Ärztin war schon mal bei uns gewesen und erinnerte sie sich auch einiges. Dann wollte sie noch wissen, ob sich die Diagnose geändert habe. Ich erzählte ihr von dem Impfschaden und unseren Erfahrungen des letzten Jahres. Sie hörte sich das an, sagte aber weiter nichts dazu. Sie sei ja nur da um zu beurteilen, ob Nancy Pflegestufe 3 bekommt. Ich sagte ihr, dass ich das wisse, aber sie könne ja in ihrem Gutachten vermerken, dass ich mich gerade von der Gesundheitskasse vernachlässigt fühle. Gerade von der AOK, die ka in der Hauptsache für die Folgeschäden aufkommen muss, hätte ich mehr Unterstützung erwartet. Schließlich bezahle die ja die Impfungen und komme auch für die Folgekosten auf. Für die AOK wäre es aber einfacher als für mich, einen Prozess gegen die Verantwortlichen zu führen. Die Mitarbeiterin des MDK kommentierte das nicht weiter, sagte aber, sie werde die Höherstufung auf jeden Fall befürworten und wünschte uns alles Gute.

Am Dienstag, 10.11.2009 waren wir bei unserem Zahnarzt. Nancy machte sogar freiwillig den Mund auf, zeigte ihre Zähne und natürlich die Zahnlücken. Der Zahnarzt war sehr zufrieden. Meine Frage, ob er schon Post von der Uniklinik habe – der Termin dort war Anfang des Jahres gewesen – musste er verneinen. Das dauere dort gewöhnlich sehr lange dauern. Ungewöhnlich ist das allerdings schon.

Nancy schlief den Rest der Woche sehr wenig bzw. schlecht. Meist wurde sie nach etwa zwei Stunden auf einmal unruhig, zuckte zusammen, strampelte mit den Arme, wälzte sie sich hin und her und war dadurch oft schon zwischen zwischen 3.00 und 4.00 Uhr wach. Entsprechend unausgeschlafen war sie den ganzen Tag, aber trotzdem sehr ruhig.

Bis auf ihre Unruhe beim Essen. Die hat sich bis zum Wochenende gesteigert. Dabei macht sich den Körper sehr steif und überstreckt teilweise nach hinten. Ihr Mund verzieht sich zu einem „O“ und die Zungenspitze kommt raus. Dabei reißt die Augen weit auf und verdreht die Hände. Also schon wieder ganz schön extrem. Lockeren Husten hat sie auch,

Letzte Nacht erreichte sie dann den Höhepunkt der Unruheattacken. Sie kamen alle halbe Stunde – in bisheriger Intensität - und Nancy hatte sehr hohes Fieber. Zwischen 1.00 und 2.00 Uhr maß ich bis 40,5 Grad.

Vom Heilpraktiker kannte ich die Bedeutung des Fiebers bei einem solchen Prozess, ließ sie daher fiebern und habe sie am Gipfelpunkt nur aufgedeckt. Bis zum Morgen hatte sie dann nur noch leicht erhöhte Temperatur. Der Husten klang, als komme er aus dem Kehlkopf und war locker. Getrunken hat sie gut, Essen wird volltändig verweigert.

Heute frühhatte Nancy einen eitrigen Mundgeruch und einen Hustenanfall, der zum Würgen reizte. Dabei brachte sie unter viel Würgen wenig gelblich-grünlichen Schaum und Schleim heraus. Danach war Nancy total fertig und hatte dolle Herzklopfen. Die Kinderärztin konnte beim Abhören nichts feststellen. Es sei nichts verschleimt.Auch in den Ohren sei alles gut und im Hals nichts zu sehen. Sie vermute einen abgelaufenen Virusinfekt.

Heute ist die Unruhe tagsüber schon weniger geworden. Gegessen hat Nancy auch etwas. Trinken geht nach wie vor gut. Fast 1,5 Liter. Die Stimme wird langsam heiser und Fieber hat sie auch nicht mehr. Die Zunge ist jetzt belegt und die Zungenspitze extrem berührungsempfindlich. Wenn ich Nancy frage wo es weh tut, zeigt sie auf den Hals und in den Mund. Sie gibt auch schon wieder Laute von sich und spielt bzw. bewegt sich wieder, ist also nicht mehr ganz so matt.

 

 

18.11.2009 – 29.11.2009

Nancy hustet noch immer locker. Das Fieber ist weg. Sie hat aber Schwierigkeiten beim Schlucken, denn dann ist sie ganz unruhig. Diese leichte Unruhe kommt erst nach dem zweiten oder dritten Bissen. Ansonsten ist sie auffallend ruhig und alles gut.

Die Ursache für diesen Husten vermutete ich darin, dass sie sich in letzter Zeit vor allem beim Trinken gelegentlich gehörig verschluckte. Übrhaupt hat sic nach meinem Eindruck ihr Schluckverhalten etwas geändert, was auch die Logopädin meint, die beispielsweise gerade mit ihr das Saugen trainiert.

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Im Übrigen ist die Logopädin sehr begeistert davon, wie sich Nancy in ihrer Kommunikation veränderte. Sie sagte auch, dass derzeit in den Stimmbändern unheimlich Bewegung sei. Wer weiß, wann und wie sich das irgendwann entlädt. Auch die Lautierung ändert sich immer wieder mal.

Augenblicklich ist Nancy sehr ruhig. Mal abwarten was passiert, wenn sie wieder gesund ist. Sie geht nach zwei Wochen nun auch wieder in die Schule.

Unter Kindern ist noch mal etwas anderes. Sie macht auch wieder Physiotherapie bei einer Therapeutin, die Nancy von Anfang an kennt, aber seit 5 Monaten nicht mehr gesehen hatte. Der fiel sehr deutlich auf, dass Nancy im Rumpf und vor allem in der Kopfhaltung viel stabiler wurde. Schön, wenn einem das mal von anderen gesagt wird, denn die Ärzte halten sich ja mit solchen Äußerungen eher zurück.

In den letzten Tagen erhielt ich einen Anruf der Genetischen Abteilung der Uniklinik. Vor einem Jahr hatten wir an der Studie teilgenommen: „Die möglichen genetischen Ursachen einer globalen Entwicklungsstörung“. Das mir jetzt mitgeteilte Ergebnis: Alle Befunde seien unauffällig. Trotzdem wolle man Nancy gerne mal wieder sehen, denn, denn so ein genetischer Defekt könne sich ja unter bestimmten Umständen auch langsam entwickeln. Ich stimmte dem grundsätzlich zu, meinte aber, es wäre schon seltsam, dass Nancy solche Symptome erst jetzt haben könne. Wie ich das meine, wurde ich gefragt und antwortete nur, wenn ich an Husten und Schnupfen leide, würde ich auch nicht erst einen Monat später Grippe oder Erkältung haben. Antwort: „Na, wenn sie meinen.“

Jedenfalls vereinbarte ich den Termin und war schon richtig auf die Gesichter gespannt. Der Arztbericht sollte mir dann schriftlich zugehen. Mal sehen! Auf den Bericht der Zahnärztlichen Abteilung warte ich auch seit März diesen Jahres.

Auf was ich allerdings diesmal nicht erfolglos gewartet habe, ist der Bewilligungsbescheid für die Höherstufung von Nancy auf Pflegestufe III - und zwar ohne Widerspruchsverfahren oder sonstiges Theater. Da war ich ja mal erleichtert.


29.11.2009. Nancy hat Geburtstag. Seit gestern ist sie schon ganz aufgeregt und hat kaum geschlafen. Beim Geschenke auspacken zappelte sie daher sehr. Wohl vor lauter Aufregung. Nachmittags hat sie dann auch wieder mehr „erzählt“. Schließlich musste jeder Neuankömmling erfahren, was sie geschenkt bekommen hatte. Nach al der Freude ist sie abends ganz schnell eingeschlafen.

 

 

III. 44 Stand vom 15.12.2009

30.11.2009

Heute ging die nächste Anzeige raus und mit ihr wieder eine Menge Informationen auch für die Presse. Ich bin mal gespannt…

Heute Nachmittag war Schwester Maria da. Sie kommt inzwischen nur noch jedes viertel Jahr, um nach Nancy zu sehen. Sie freute sich über die Fortschritte, die ihr bei den seltenen Besuchen natürlich nicht entgehen.

Nancys Husten ist gut weggegangen. Allerdings bekam sie nach einigen Tagen erneut Husten und diesmal auch noch Schnupfen. Vorausgegangen waren dem jeweils rote Wangen und ein rotes Kinn. Und jetzt hat Nancy ihren ersten richtigen Zahn, vorne unten! Die Backenzähne sind ja leider immer noch nicht ganz durch. Ist das Zahnfleisch über den Backenzähnen mal nicht geschwollen, spürt man ein paar kleine Ecken. Für mehr hat es leider noch nicht gereicht.


Nancy ist sehr aufmerksam und auch sehr lernwillig. Als wir jetzt in der Schule das neue Stehbrett eingestellt haben, waren die anderen Kinder b eispielsweise schon im Klassenraum und sie schimpfte, weinte und zappelte so lange, bis sie auch dazu durfte.

Die Lehrerin sagte, Nancy sei sehr ehrgeizig. Im Moment geht es in ihrer sprachlichen Entwicklung etwas voran. Nancy macht jetzt diese gaga- und lala-Laute, wie alle Kinder in der Entwicklung. Es geht vorwärts.

Nancy wird nach wie vor unruhig, wenn sie etwas erzählen will. Dabei beschränkt sich diese Unruhe auch großteils auf Mund und Gesicht. Auffällig auch ihr Unruhe, wenn sie - unabhängig von der Zimmertemperatur - kalte Hände und Füße hat. Unruhig ist sie auch weiterhin wenn sie aufstoßen muss und vor Stuhlgang. Sie stabilisiert sich weiter, am deutlichsten im Rumpf und der Kopfhaltung.


Am 07.12.2009 wurde in der Schule die Aufführung eines russischen Weihnachtsmärchens gegeben, in dem natürlich auch ein paar Bösewichte vorkommen. Schauspieler waren die Lehrer, bzw. Zivis. . Der Auftritt der Bösewichte wurde mit entsprechender Musik angekündigt. Nancy hat da sehr gezappelt. Ob vor Aufregung oder wegen der Musik weiß ich nicht. Jedenfalls beruhigte sich erst wieder, als alles vorbei war. Die Schauspieler kamen ansc??????A6?????????hließend zu den Kindern. Auch die Hexe und deren Tochter. Vor den Personen hatte Nancy keine Angst. Eher hatte ich den Eindruck, dass sie erkannt hatte, wer unter Schminke und Kostüm steckt.

Ansonsten ist alles wieder in Ordnung. Husten und Schnupfen gingen mit Colostrum und Vitamin C schließlich wieder weg. In den insgesamt fast drei Wochen hat Nancy auf 15,2 kg abgenommen, obwohl sie kaum schlechter aß, nur eben püriert.

Nancy trinkt jetzt täglich fast einen halben Liter mehr Wasser. Ich bin froh, dass die Schule da mitzieht. Sonst wäre es schwierig, dass sie täglich etwa 1,5 Liter Wasser trinkt. Wirklich bereitwillig trinkt sie ja nicht. Geht es gar nicht, dann sage ich ihr, Sie, Herr Melhorn, hätten gesagt, dass wir ganz viel trinken müssen. Dann klappt es meistens. Allerdings passt sie dann genau auf, dass auch ich meinen Becher austrinke.

 

14.12.2009 – 23.12.2009

Nancy geht es gut. Sie ist sehr ausgeglichen und auffallend aufmerksam. Unruhig sie nur nach dem nach Essen, bis sie aufgestoßen und Stuhlgang hatte. Ihre Lautierung ist unverändert.,

 


16.12.2009
Sie hat sie beim Weihnachtsfest mitgemacht und kam mit solcher Freude und Begeisterung in ihrem Rollstuhl (geschoben von einer Lehrerin) auf die Bühne, dass sie alle mitgerissen hat. Da wurde mir wieder mal bewusst, dass dieses Kind glücklich ist und ihr Lachen auch andere erfreut.

Nancy war sehr stolz auf ihren Auftritt, bei aller Aufregung aber sehr ruhig. Sehr aufrecht saß sie die ganze Zeit.im Rolli. Erst auf dem Heimweg fiel sie dann in sich zusammen. erzählte aber glücklich ständig weiter.

Auf die neuen Globuli rötete sich ihr Zahnfleisch sehr und teilweise auch ein wenig bläulich. Beim Essen wurde sie empfindlich und einer der Milchzähne lockert sich.

In der Schule fiel bei der Schwimmtherapie auf, dass sie sie nach dem Duschen und einiger Zeit im Wasser plötzlich unruhig wurde.

Als sie heute nach Hause kam, konnte sie kaum erwarten, mir zu zeigen, was sie in der Schule gemacht hatte. Vorher gab sie keine Ruhe .

Am letzten Schultag konnte ich verlor sie ihren lockeren Zahn ganz leicht herausziehen,auch wenn das sicher schmerzhaft war.Ihren letzten Zahn hatte sie noch verschluckt.Diesmal hatte ich ihr aufgetragen, den Zahn rechtzeitig mit der Zunge vorzudrücken, damit das nicht wieder passieren würde.

 

 

III. 45 Stand vom 3.5.2009

24.12.2009 – 05.01.2010

Weihnachten. Das Krippenspiel in die Kirche war für Nancy sehr interessant.Trotz der lauten Orgel blieb sie dieses Mal relativ ruhig. Letzte Weihnachten mussten wir mit ihr wieder gehen, weil sie anfing, ganz laut zu weinen.

Ihre Geschenke packte sie mit steigender Unruhe aus. Es mussten auch alle ausprobiert werden. Abends schlief sie dann ganz schnell ein.

Die Aufregung hielt die nächsen 'Tage an, da wir zu meiner Mutter nach Friesenheim (bei Offenburg) gefahren sind. Eigentlich brauchte ich mal einige Tage Ruhe, weil ich mich inzwischen doch schon etwas ausgebrannt fühle, aber Nancy sollte es inzwischen trotzdem schön haben.

Sie freute sich auch schon riesig darauf. Während der ca 7-stündigen Fahrt schlief sie nicht, war aber die Ruhe selbst. Meine Oma saß bei ihr und hat sie nur immer wieder füttern müssen. Angekommen, war die Freude natürlich riesig.

Das Schönste war für Nancy allerdings, dass sie dann beim Essen mit allen an einem Tisch sitzen durfte. Ich hatte nämlich dafür das Therapiestühlchen aus der Schule mitgenommen. In meiner Wohnhung kann ich so was nicht stellen.

Dass ich dann einige Tage eher nach Hause fuhr, ängstigte sie nicht. Ich habe ihr den Grund erklärt und sie gefragt, ob sie auch ohne mich bei der Omi bleibe. Auch nach mehrmaligem Befragenshat sie später dann jedes Mal genickt. Für mich trotzdem ein ganz bescheidenes Gefühl, als ich dann tatsächlich fuhr. Ließ ich sie doch das erste Mal alleine - und war dann noch so weit weg!

Nancy hat diese Tage aber dann sehr genossen. Ihre Cousine war häufig da. Nancy beobachtet sie genau und versuchte dann, ihr vieles nachzumachen. Sarah wiederum hat sich auch gut auf Nancy eingelassen und mit sehr rücksichtsvoll mit ihr gespielt. Meine Mutti sagte, es sei traumhaft gewesen, die zwei zu beobachten.

Das ging so weit, dass Nancy immer öfter auf die Beine wollte. Schließlich suchte sie Sarahs Hand und wollte mit ihr gemeinsam zum Essen gehen. Sie passte dann auf, wie Sarah gegessen hat und wollte dann auch so essen.

Außerdem wollte Nancy nur noch von Sarah gefüttert werden. Sie kuschelte auch sehr viel mit allen. Dabei legt sie einem dann beide Arme um den Hals, als wolle sie die Person drücken und kommt immer wieder mit dem Kopf zum kuscheln.

Meiner Mutter fiel auch auf, dass Nancy sehr gut mit beiden Händen arbeitet. Auch ist auch aufgefallen, dass sie Farben gut zuordnen kann. Schön, wenn so was auch andere feststellen.

 

 

 

III.46 Stand vom 15.1.10

31.12.2009
Meine Mutti fing mit den neuen Globuli an. Nancy wurde zunächst unruhig, bekam rote Wangenund hatte zum Abend hin zwar geschwollenes Zahnfleisch, dessen Farbe aber normal war.

An Silvester war sie aber wieder ruhig . Hatte letztes Jahr das Feuerwerk noch für große Unruhe gesorgt, verfolgte sie es dieses Jahr mit großem Interesse, saß dabei kerzengerade am Fenster (gehalten von meiner Mutter) und klammerte sich am Fensterbrett fest. Auch konnte sie dabei sehr gut den Kopf halten und sich im Rumpf stabilisieren.

Meine Mutter war begeistert. Wenn Sarah da ist, könne sich Nancy auch gut stabilisieren und den Kopf halten.

Nancy hat wohl auch gelernt, wie man am besten vom Sofa rutscht. Ob das allerdings ein Fortschritt ist. scheint mir noch fraglich.

Seit den neuen Globuli schläft sie unruhiger. Meiner Mutter fiel auf, dass Nancy etwa eine viertel bis eine halbe Stunde nach Einnahme für etwa eine halbe Stunde in leichte Unruhe gerät.

 

02.01.2010 Nancy war noch bei Sarah's Geburtstagsfeier. Wäre sie in einer neuen Umgebung, bei solchem Anlass, noch vor einiger Zeit noch sehr unruhig geworden, beobachtete Nancy jetzt nur sehr interessiert.

Außerdem will sie wohl ständig auf die Beine kommen. Dabei stabilisiert sie sich schon besser im Rumpf. Bis vor kurzem musste sie im Rumpf noch richtig festgehalten werden. Jetzt versucht sie, sich schon selbst aufzurichten und kann dabei - wenn auch nur kurz - auch die Rumpfspannung halten.

Dann hatte ich sie endlich wieder, meine kleine Sonne! Nancy hat mich immer wieder gedrückt. Es war schön. Dass Omi und Opi wieder nach Hause fahren mussten, hat sie allerdings etwas nachdenklich gemacht. Man sah ihr an, wie sie überlegte. Aber ich denke, sie hat verstanden, dass beide wieder arbeiten müssen. Auch weiß sie, dass beide bald wiederkommen. Außerdem geht für Nancy ja auch die Schule wieder los. Das lenkt auch etwas´ab!

 

 

 

III. 47 Stand vom 15. 1.2010

06.01.2010

Vor dem ersten Schultag hat sie vor Aufregung kaum geschlafen und konnte es kaum erwarten, früh morgens ins Taxi zu kommen. In der Schule haben sich alle sehr gefreut, dass sie wieder da ist.

Ihre Unruhe nach Einnahme der Globuli hat sich gelegt. Das Zahnfleisch ist nur gelegentlich noch leicht errötet und geschwollen.

Am Samstag hatte sie dann rote Wangen und abends Fieber. Sie lag aber ganz ruhig auf der Spielmatte und schlief auch ruhig. Also wachsen wohl wieder die Zähne, dachte ich. Wohl dank der Globuli hatte Nancy schließlich, während der einen Woche bei meiner Mutter, drei neue Zähne bekommen! Und die Globuli nimmt sie ja weiter! Da sie beim Zahnen aber ohnehin immer rote Wangen hatte und manchmal auch Fieber, beunruhigte mich das nicht. Nancy musste eben Wasser bekommen und mehr Ruhe haben. Schließlich fehlte ihr ja sonst nichts. Kein Husten oder Schnupfen! Keinerlei Anzeichen von Schmerzen.

Allerdings hielt das Fieber auch am Sonntag noch bis in die Nacht hinein an! Nancy war aber weiterhin ruhig und hat gut getrunken. Nur essen war etwas schwieriger geworden und auf meine Frage, ob ihr jetzt etwas weh tue, zeigte sie in den Mund. Also immer noch die Zähne!

Am Montag ging ich dann mit ihr zur Ärztin, weil ich Nancy nicht mit anhaltenden Fieber in die Schule schicken wollte. Außerdem war Namcy nun noch ein wenig unruhiger geworden.

Die Ärztin fand aber nicht wirklich etwas. Abhören, in den Hals und die Ohren schauen, Bauch abtasten und Urinprobe - alles ohne Befund. Unbgewöhnlich war nur das Fieber!

Für die Urinprobe musste allerdings ein Urinbeutelchen geklebt werden. Da packte Nancy dann wirklich eine große Unruhe! Die hielt an. bis in die die darauf folgende Nacht. Sie konnte kaum noch essen. Auch das Trinken wurde immer schwieriger.

Nachts wurden ihre Unruhezustände dann so schlimm, wie damals, Ostern 2008 in der Klinik! Immer wieder ergriff sie meine Hand, schien genau zu wissen, was mit ihr geschah und suchte meinen Blick. Wie damals! Dabei zappelte sie so stark, dass ich sie fast nicht halten konnte. Ihr Puls raste! Durch Weinen und Wimmern schien sie andererseits auch Ärger über ihre, nicht zu kontrollierenden Bewegungsstürme auszudrücken. Dabei versuchte sie, sich selbst gleichsam einzufangen, indem sie einen Arm in die Kniekehlen der angewinkelten Beine legte.

Aber das ging nicht! Sie schleuderte hin und her, drehte sich von einer Seite auf die andere und hatte auch wieder diese Verkrampfungen im Gesicht. Dabei riss sie - wie spastisch - Mund und Augen auf.

Am nächsten Tag gab ich ihr dann nur noch mittels einer Spritze zu trinken. Anders ging es nicht! Aber dadurch trank sie natürlich viel zu wenig! So zappelte sie daher weiter, wie den Tag und die Nacht davor. Ich saß im Schneidersitz und versuchte vergeblich, sie zwischen meinen Beine zu halten. Aber sie streckte sich und wollte nicht mehr sitzen! Wurde richtig wütend.

Die folgende Nacht war ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer! Mit der Spritze versuchte ich, Wasser in das Kind zu bekommen, aber es wehrte sich teilweise so dagegen, dass mir das richtig Angst machte. Andererseits wusste ich aber doch von der Ärztrin, die sie untersucht hatte, dass sie akut keinen Infekt und keine Krankheit hatte. Das beruhigte mich auch wieder. Diese Bewegungsstürme hatten wir ja 2008 ähnlich erlebt.

In der Nacht übergab sich Nancy dann so heftig, dass auch all das mühevoll aufgenommene Wasser im hohen Bogen wieder da war. Im Erbrochenen waren dunkelrote bzw. dunkelbraune Fetzen und Nancy hatte wieder eitrigen Mundgeruch.

Rasch habe ich sie gebadet und ihr im Wohnzimmer das Bett gemacht. Sie schlief dann wenigstens mal zwei Stunden. Wie in der Nacht zuvor. Im Schlaf hatte hatte sie trotzdem Nervenzuckungen. Die Finger zuckten, die Füße und auch der Rücken. Zwar nur wenig, aber Bewegung war da.

Auf die neuen Globuli hatte Nancy mit extremer Wangenröte reagiert. Diese Rötung zog sich wie ein Vollbart über das ganze Kinn. Die Augen blieben aber weiß!

Mit dem Heilpraktiker hatte ich täglich Telefonkontakt. Grundsätzlich stufte er das Geschehen als einen üblichen Infekt. Insbesondere auch deshalb, weil sie ärztlicherseis ohne nennenswerten Befund untersucht worden war. Daher nahm er an, dass Nancy diesen Infekt wohl in der Schule eingefangen hatte und sich dieser dem fiebrigen Geschehen mit ihren Zähnen nun gleichsam zusätzlich 'aufgelagert'. Schon das zunächst nur leichte Fieber wegen ihrer Zahnung und weil sie außerdem wohl schon bei meiner Mutter dadurch außerdem etwas zu wenig Wasser getrunken hätte, habe sie offenbar zunehmend unruhiger werden lassen. Als dann noch der wohl infektbedingte Fieberanstieg hinzu kam, habe das ihre Zappelei offenbar unkontrolliert noch gesteigert. Hinzu kam, dass eine solche Entwicklung ohnehin für Kinder ein auch beänstigendes Geschehen ist, wovon auc nicht ablenken kann, dass sie auch selbst irgendwie ärgerlich über diese .Folgen zu sein schien.

Hinzu gekommen sei natürlich auch noch meine Sorge. Eine solche Sorge könne Ängste eines Kindes sogar noch verstärken! Das habe er - siehe den Krankenhausaufenthalt der kleinen Johanna zwischen 18.12.09 und 9.1.10 ! - hierzu: http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/KurzfassungJohanna.htm - ähnlich auch bei anderen Patienten mit Impfschäden erlebt.

In Verbindung mit dem fieberbedingten zellulären Wasserdefizit löste dies bei Nancy nämlich seines Erachtens die anhaltend heftigen Zuckungen und ihre Unruhe aus. Wie schon bei seiner Behandlung im Mai 2008, erwartete er daher einen baldigen Erfolg dadurch, dass er homöopathisch die Unruhe und Ängste des Kindes beeinflusste. Gleichzeitig solle ich aber unbedingt dafür sorgen, dass Nancy möglichst viel Wasser aufnahm, um auf diesem Wege ihre, wohl durch den zellulären Wassermangel bedingten Gehirnkrämpfe abzubauen.

Das traf dann auch so zu!

Die Rötung im Gesicht ließ jedenfalls noch in der Nacht nach. Nancy verlangte außerdem noch bis spät in die Nacht nach etwas zu trinken, als habe sie den Flüssigkeitsverlust der letzten Tage nachzuholen! Sie war dann zwar noch mal bis gegen 2.00 Uhr unruhig, schlief aber danach mit nur kleinen Anflügen von Unruhe.

Der Heilpraktiker wertete das ebenfalls als Zeichen dafür, dass die Krise überwunden war, als Nancy am nächsten Morgen wieder zu essen verlangte und wieder aus ihrem Becher trank . Auch wenn sie etwa eine halbe Stunde nach dem Essen zunächst wieder sehr unruhig wurde.

Bis abends. stabilisierte sich Nancy weiter! Sie aß und trank und wurde außerdem immer ruhiger! Und das schönste: Sie lachte wieder!

Nachts liegt sie inzwischen wieder ruhig im Bett. Auch die Unruhe nach dem Essen wird weniger und der Mundgeruch hat wieder nachgelassen, seitdem sie nun ausreichend Wasser trinkt.

Jetzt muss Nancy nur wieder richtig 'fit' sein, wenn am Sonntag ein Kamerateam vom Mitteldeutschen Rundfunk kommt, um ihren Fall aufzunehmen. Am Dienstag, den 19.1.10 soll im 'Sachsenspiegel' um 19.00 Uhr gesendet werden.

 

 

 

16.01.2010 – 31.01.2010

Nancy hatte drei Tage, um sich 'für das Fernsehen' zu erholen. Die nutzte sie auch! Innerhalb einer Woche war das Kilo wieder drauf, das sie krankheitsbedingt abgenommen hatte. Sie aß allerdings solche Mengen, dass ich mir schon Sorgen machte. Nicht, dass sie dadurch wieder Magenbeschwerden bekam! Aber sie hatte dann doch nur dreimal täglich Stuhlgang. Auch in den Schulbetrieb hat sie sich wieder gut eingefügt. Auch dort fiel nur ihr großer Appetit auf.

Nancys Lautierung hat sich verändert. Sie brabbelt immer öfter vor sich hin und immer öfter kommt etwas, das ähnlich klingt wie "Mama". Sage ich ihr das allerdings vor, schweigt sie.

Derzeit hat sie das Malen für sich entdeckt. Weihnachten bekam sie eine Matte, auf der man im Prinzip mit Wasser malt. Das nennt sich Aquadoodle. Nancy liegt dabei auf der Seite und führt den Stift schön über die Matte. Manchmal brabbelt sie dabei auch. Das Schönste ist allerdings: Sie ist dabei völlig ruhig. Sie wird erst anders, wenn jemand mitmalt, also den Stift mitführt. Aber auch das ist schon besser geworden.

In der Schule ist man mit ihr "zufrieden bis sehr zufrieden". Nancy sei sehr aufmerksam, ausgeglichen und natürlich ein fröhliches Kind, heißt es.

In der Nacht vom 19. auf 20.1.10 schlief sie schlecht. Zwischen 23.00 Uhr und 3.00 Uhr morgens warf sich unruhig von einer Seite auf die andere, grimmassierte auch und hat sich im ganzen Körper verkrampft Auf die Frage, ob ihr etwas weh tue, zeigte sie auf ihre Beine. Vermutlich wächst sie!

Nancy war an dem Abend jedenfalls sehr müde gewesen, hatte aber keinen richtigen Schlaf gefunden. Nachts erwachte sie dann auch noch durch das Krampfen. Am Abend zuvor hatte sie viel gelacht und gebrabbelt und auf diese Weise wohl ihren Tag 'verarbeitet'.

Das setzte sich so bis zum Wochenende fort, wobei sie Freitagnacht so sehr schwitzte, dass das ganze Kind nass war. Dafür lag sie aber dann die ganze Nacht über ruhig da. Das war auch Samstag und Sonntag so!

Nancy ist außerdem wieder etwas unruhiger um den Mund. Sie übt n ämlich die Ruheposition ihrer Zunge, die mit der Spitze am Gaumen hinter den oberen Zähnen liegen soll. Da ihre Zunge derzeit aber wieder empfindlicher ist - möglicherweise ja sogar deshalb! - wird das nun allerdings etwas schwieriger mit dem Essen! Zumindest ist die Unruhe groß, sobald ich mit dem Löffel an die Zunge komme.

Auch ihre Kopfkontrolle hat sich weiter verbessert und stabilisiert.

 

01.02.2010 - 15.02.220100<

Weiterhin ist sie mit ihren Zähnen und dem Mund beschäftigt und beides lässt sie auch immer wieder unruhig werden. Auf die neuen Globuli bekam sie nach etwa zwei Tage abends wieder sehr rote Wangen und wurde nachts extrem unruhig. Auf die Frage, ob ihr etwas weh tue, zeigte sie immer wieder in den Mund.

Ihre neuen Zähne wachsen ebenfalls weiter. Es fehlt nur noch ein Zahn, oben links! Der aber ist, wie die Backenzähne, noch nicht so richtig durchgebrochen. Das Zahnfleisch darüber ist manchmal - meist abends und dann gegen Mitternacht - etwas geschwollen und dann sehr rot. Doch dabei bleibt es dann auch. Abends ist sie dann zwar nicht weiter unruhig, nachts aber um so mehr.

Im Zusammenhang mit der Zahnung ist auch der Stuhlgang schärfer und reizt die Haut, da sie ja noch Windeln haben muss. Ansonsten ist Nancy ab er relativ ruhig. Auch kann sie besser essen! Die Portionen, die sie isst, sind nach wie vor sehr groß.Trotzdem hat sie ständig Hunger, was ihr in der Schule schon den Spitznahmen einbrachte: Die kleine Raupe Nimmersatt. Entsprechend wiegt sie jetzt 15,9 kg und ist 1,10 m groß.

Nachts schwitzt sie weiterhin sehr stark, vor allem am Kopf und hat dann nasse Haare.

Vor allem stabilisiert sie sich aber immer weiter. Das sind zwar nur kleine Schritte, aber eben stetig!

Auch der Rumpf sieht jetzt sehr gut aus. Gingen ihre Rippenbögen früher immer eher auseinander, ist ihr Rumpf jetzt völlig normal geformt.

Die Brabbelei (das Sprechen) hat sich allerdings nicht mehr verbessert.

Rückschritte macht sie jedoch bezüglich ihrer Armhaltung. Vor allem, wenn ich sie trage, streckt sie wieder, am Rumpf vorbei, die Arme nach hinten und dreht - wie Skispringer das tun - die Handinnenflächen nach hinten.


Am 05.02.2010 war der Fernsehauftritt in der Sendung des MDR „Unter Uns“ . Näheres hierzu findet sich am Anfang dieser Homepage.

Jetzt sind Ferien und meine Tante kam mit ihrem Enkel zu Besuch. Oskar ist mit seinen 2,5 Jahren schon ein richtiger Charmeur. Er begrüßte Nancy mit einer dicken Umarmung und sie genoss es richtig, mal mal so richtig von einem anderen Kind geknuddelt zu werden. Die beiden haben viel getobt und gespielt. Abends hat Nancy danach ganz ruhig gelegen und gut geschlafen.

So auch nach dem Wochenende, als wir Freunde mit uns Schlitten gefahren sind. Wie hat sie sich gefreut, in diesem weißen Schnee zu sitzen! Richtig gewühlt hat im Schnee und hat dabei recht gerade gesessen. Nancy war die Einzige am ganzen Hang, die sich so über das Schlittenfahren gefreut hat! Hatten wir das doch nie miteinander gemacht, weil das für mich allein unmöglich ist. Aber wir hatten liebe Hilfe! Als wir nach etwa zwei Stunden wieder nach Hause fuhren, war sie richtig traurig und ich versprach, dass wir das irgendwann wiederholen.

 

16.02.2010 – 28.02.2010

Nancys nächtliche Unruhe hält an. Sie schläft ein, bevor sie aber wohl in den Tiefschlaf kommt, hat sie offenbar Ängste und schleudert dann etwa eine viertel bis halbe Stunde den Arm umher, als wolle sie etwas abwehren. Danach schläft sie dann zunächst tief. Gegen 1.00 Uhr beginnt jedoch eine unruhige Schlafphase bis etwa gegen 3.00 Uhr, bevor sie wieder tief und fest schläft. Selten schläft sie ruhig durch. Ein Mal schien ein Zusammenhang mit dem stürmischem Wetter zu bestehen, ein anderes Mal zu einem aufregendes Tageserlebnis, gelegentlich wohl auch zu den wachsenden Zähnen.

Tagsüber ist Nancy weiterhin ruhig. Die bekannten Ausnahmesituationen wurden aber auch seltener. Ist sie richtig entspannt oder ist sie völlig konzentriert, so sabbert sie manchmal etwas.

Sie isst wieder weniger, aber ausreichend. Vor allem trinkt sie richtig gut und verlangt teilweise sogar selbst nach Wasser. Im Tagesverlauf hat sie mehr als 1,5 Liter Wasser. Ihre Urin-ph-Werte liegen zwischen 7 und 8.

Der Nagel der linken Großzehe hat sich noch nicht gebessert, ist noch gelb und verhornt.

Alles andere macht erfreuliche, stetige, wenn auch kleine Fortschritte. Ihre natürliche Art zu kommunizieren, wurde noch deutlicher. Sie zeigt klarer, was und wann sie etwas möchte. Das zeigt sich in ihrem erfreulichen Zeugnis, das sie jedem stolz zeigt.

Auf ihrer Wassermatte malt sie schön, spielt mit dem Memory und versuchte sogar schon, kleine Türme zu bauen.

In der Babywippe, in der sie noch immer sitzen muss, zieht sich Nancy in eine leidliche Sitzposition. Der Nachteil, beim Wippen löste sich die Klemme. Nancy fiel vom Sofa! Ihr Ohr war blau und etwas geschwollen. Sie hat sehr mit mir geschimpft - und hatte damit ja auch recht! Eine Sekunde mal nicht hingesehen und schon war es passiert! Aber endlich bekommt sie ja nun ein Stühlchen für zu Hause.

Der langwierige Prozess wurde vor dem Sozialgericht Dresden schließlich gewonnen! Die Krankenkasse wollte der Versichertengemeinschaft nicht die 'unnötigen' Kosten für dieses wichtige Hilfsmittel eines behinderten Kindes zumuten! Also zahlte sie lieber bereitswillig Verfahrens- und Anwaltskosten, obwohl die vorhersehbar zusammen weit höher lagen, als dieses Stühlchen dann tatsächlich kostet.

Letzten Ferientag besuchten wir die Eisrevue „Holiday on Ice“. Nancy war total aufgeregt, hat vor Begeisterung eigentlich während der ganzen Show gezappelt, aber mit großem Interesse zugeschaut. Über die zwei Clowns, die durch die Geschichte führten, hat sie am lautesten gelacht. Nancy war ganz traurig, als es dann vorbei war. Wieder musste ich versprechen, dass wir das irgendwann wiederholen werden. Daraufhin hat Nancy ganz viel 'Bitte- Bitte' gemacht. Eine Nacht, in der sie ganz unruhig schlief.

In den Schulalltag hat sie gut und ruhig zurückgefunden, sei sehr aufmerksam und lernwillig. Von dort kommen nur positive Rückmeldungen. Sie isst dort auch gut und trinkt neuerdings 1 Liter Wasser. Alle sind mit ihr zufrieden.

 

 

 

III. 48 Stand vom 01.03. - 23.03.2010 

Nancys nächtliche Unruhe hält weiter an. Auf die Frage, was ihr weh tue, zeigt sie weiterhin in den Mund. An manchen Tagen hat sie daher auch rote Wangen und einmal hatte sie sogar eine rote Nasenspitze. Das sah ganz lustig aus und Nancy lachte auch darüber.

Beim Essen ist sie nur noch selten unruhig.

Am 26.02.2010 kamen die neuen Globuli. In der Nacht vom 28.02. auf den 01.03.2010 war die Unruhe dann allerdings ganz stark!

Derzeit lässt die Unruhe allgemein aber nach. Ihr Oberkörper zappelt schon nicht mehr so stark und die Beine noch weniger! Im Gesicht ist es noch am Schlimmsten. Sie grimmassiert ganz stark. Die Zeit für ihre Unruhe liegt weiterhin hauptsächlich zwischen 0.00 und 3.00 Uhr.

Mit nach innen (zum Körper hin) gedrehten Daumen, streckt Nancy auch weiterhin die Arme nach hinten. Ihr Körper stabilisiert sich im Moment aber insofern, als sie sich jetzt im Unterarmstütz mit einem Arm abstützen kann, während sie sich mit der anderen Hand ein Spielzeug holt. Zwar kann dies jeweils nur ganz kurz halten und kippt dann zur Seite, aber es ist doch ein riesiger Schritt nach vorne!

Auch ihre Kopfkontrolle wird immer besser! Ganz besonders fällt das auf, wenn wir spazieren gehen! Sie sitzt dann im Wagen und muss ihren Kopf selbst halten, weil ich die Lehne absichtlich leicht schräg gestellt habe. Sie kann dann nicht richtig sehen, wenn sie sich anlehnt - und neugierig ist sie ja!

Die Schule ist ebenfalls rundum zufrieden! Immer wieder wird mir berichtet, wie viel Spaß sie dort mit Nancy haben und wie gut sie sich entwickelt.

Bei der zahnärztlichen Untersuchung in der Schule war ebenfalls alles gut. Nur müssen die Zähne eben endlich durchbreche und da hat sich leider weiterhin nichts Entscheidendes getan! Das Zahnfleisch ist nur manchmal geschwollen und rot. Zurzeit tut sich Nancy daher auch mit dem Kauen etwas schwer.

Trinken tut sie aber super, täglich 1,5 - 1,6 Liter reines Wasser! Ihre pH-Werte sind gut und sie wiegt jetzt 16 kg!

Am 20.03.2010 feierte ihre Urgroßmutter den 75. Geburtstag. Das war vor allem auch für Nancy sehr schön, denn auch die Oma (meine Mutter) und vor allem ihre Cousine Sarah waren ein paar Tage da.

Die Kinder haben ganz viel geschmust. Besonders Nancy! Sie wollte Sarah gar nicht mehr loslassen.

Beim Spielen war wieder zu sehen, dass Nancy Sarah beobachtet und dann versucht, sie nachzuahmen. Ging Sarah woanders hin, musste Nancy immer hinterher. Das wiederum hat sie auch ganz schön trainiert! Allerdings fehlte ihr doch sehr deutlich die Kraft, den Rumpf dauerhaft aufrecht zu halten!

Vor allem kann sie sich nur schwer auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren, wie einerseits richtig die Beine zu bewegen und ihre Füße aufzusetzen, andererseits aber den Rumpf aufzurichten und diesen - wie auch den Kopf - dann auch so auch zu halten, gleichzeitig aber auch noch laufen zhu wollen! Da gehen , wie oben beschrieben, beim Laufen die Arme dann immer nach hinten! Aber wir sind auf dem richtigen Weg und irgendwann wird sie auch das können!

Mir allerdings tat es sehr weh zu sehen, dass Nancy mit den anderen Kindern mit will, aber dann doch nicht richtig kann! Immer wieder nahm sie nämlich meine Hand und ich hielt sie dann beim Laufen! Dich sie war zwischen den Kindern glücklich und freute sich, in die Spiele einbezogen zu werden. Und das war schließlich die Hauptsache!

 

 

 

24.03.2010 – 03.04.2010

Nancy geht es gut. Sie stabilisiert ihren Körper in ganz kleinen Schritten immer weiter! Wird sie hingesetzt, so kann sie sich im Schneidersitz schon so stabilisieren, dass sie für ganz kurz Zeit zunächst alleine sitzt, bevor der Kopf dann nach vorne oder hinten fällt. Dann ist es auch mit der übrigen Stabilität vorbei.

Beim Laufen ist es ähnlich. Da knickt sie erst über der Hüfte weg und klappt danach ganz zusammen. Aber auch erst, nachdem der Kopf vor oder zurückgefallen ist! Alles hängt somit von der Kopfkontrolle ab! Die allerdings wurde trotz allem schon um vieles besser! Kann sie inzwischen den Kopf doch schon sehr gut und lange halten!

Das Problem liegt wohl darin, dass sie sich nicht auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren bezw diese gleichzeitig steuern kann. Das sind dann immer wieder auch die Situationen, in denen sie mehr oder auch weniger unruhig wird.

Ganz deutlich zeigen das etwa ihre Bemühungen zu erzählen. Besonders, wenn sie gerade aus der Schule kommt. Dann versucht sie es zwar, sackt aber erfolglos zusammen und wird gleichzeitig unruhig. Sprechen kann sie in solchen Momenten auch nicht flüssig. Ich glaube, ihre Entwicklung macht einen entscheidenden Schritt, wenn die Backenzähne endlich durch sind und sie sich dadurch mit ihrer Energie auf die anderen Sachen konzentrieren kann.

Die vorhandenen Zähne wachsen ganz langsam, auch wenn es manchmal so scheint, als bewege sich da nichts weiter. Aber nichts überstürzen! Andere Kinder ihres Alter haben noch gar keinen Zahnwechsel!

Ihr Schlafproblem ist noch immer gleich. In letzter Zeit findet sie jedenfalls wieder schwieriger in den Schlaf. Nancy ist dannirgendwie ganz aufgeregt und lacht und spielt mit ihren Teddies im Bett. Dadurch kommt sie dann zwar erst sehr spät zur Ruhe, doch tritt dafür die mitternächtliche Unruhephase eher selten auf.

Sehr oft verlangt sie jetzt auch noch sehr spät etwas zu trinken. Ich weiß dabei nicht recht, ob sie nun wirklich Durst hat oder nur nicht schlafen will, denn sie wirkt dabei sehr, sehr müde.

Sonst entwickelt sie sich gut. In der Schule sind alle sehr zufrieden! Die Lehrer sagen, man merke jetzt, dass Nancy in der Schule richtig angekommen sei. Sie wird dort auch von allen Kindern vermisst, wenn sie mal nicht da ist. Auch kennen sie viele Kinder und sprechen sie auf dem Gang an.

Woher ich das weiß? Nancy hat in der Projektwoche der Schule rund um Sport und Ernährung,fleißig mitgewirkt. Am Präsentationstag der Projektwoche durften Eltern und Geschwister in die Schule kommen und es gab ein aufwendig und mit viel Mühe einstudiertes Programm, in dem verschiedene Sportarten vorgestellt, Lieder gesungen und dazu getanzt wurde.

Nancy war Teil der Walzergruppe. Das waren drei Rollifahrer, die von größeren Schülern geschoben wurden.Immer schön im Takt des Walzers. Es war herrlich! Da hatten sich Lehrer und Schüler viel Mühe gegeben! Danach gab es - in der ganzen Schule verteilt - Stände mit Essen, das die Schüler selbst zubereitet hatten. Dazu Getränke, viel Wissenswertes über Sport und Ernährung und natürlich Spiele und Sport zum Mitmachen.

Nancy war zwar total fertig, schlief aber trotzdem nicht gleich ein.

 

 

 

 

 

III. 49 Stand vom 4.04.2010 – 18.04.2010

Nancys Einschlafschwierigkeiten und die nächtliche Unruhe sind nach wie vor da. Wobei die Zeit ihrer nächtlichen Unruhe noch immer zwischen 0.00 Uhr und 3.00 Uhr liegt. Manchmal dreht sie sich nur von einer Seite auf die andere und gibt dabei Geräusche des Unwohlseins wie Stöhnen oder Wimmern von sich, dann wieder ist sie richtig wach.

Morgens fällt mir neuerdings auch wieder Mundgeruch auf und die Zunge ist belegt mit rosafarbenen bis roten Flecken. Meistens seitlich rechts und links oder auch nur einseitig ein bis zwei Flecken, die kleiner sind als ein 1 Centstück.

Nancy kaut ihr Essen wieder sehr gut. Dabei bewegt sie die Zunge jetzt gut.

Ihre Zähne wachsen nur ganz langsam. Auch die Backenzähne sind noch immer nicht richtig durch.

Sprachlich bewegt sich ebenfalls nichts. Als würde irgendetwas blockieren!

Nancy trinkt und isst andererseits sehr gut. Täglich trinkt sie 1,5 – 1,6 Liter Wasser. Ihr Gewicht liegt bei 16,1 kg und inzwischen ist sie 112 cm groß.

Auf die Globuli reagierte sie beide Male mit extrem roten Wangen und - vor allem im Mundbereich - zwei bis drei Tage mit vermehrte Unruhe.

 


Am 06.04.2010 war der große Termin zur Auswertung der Blutuntersuchung in der Genetischen Ambulanz der Uni-Klinik. Einzelheiten solcher genentischer Untersuchungen sind für Interessierte gut bei Wikipedia nachzulesen.

Das Ergebnis vorweg: Alles ohne Befund!

Zunächst wollte Frau Dr. xxxx wissen, wie sich Nancy so seit 2008 entwickelt habe und ich berichtete, seit der Behandlung des Heilpraktikers habe Nancy sehr, sehr gute Fortschritte gemacht und keinen Rückfall mehr gehabt. Zwar habe sie sehr wohl noch Bewegungsstörungen, doch seien diese in keiner Weise mehr mit denen zu vergleichen, die sie damals hatte.

Frau Dr. xxxx wollte daraufhin wissen, bei welchen Ärzten Nancy denn in Behandlung sei und spielte dabei offenbar auf die Neuropädiatrische Ambulanz an. Ich berichtete aber, Nancy sei nur 1 – 2 Mal jährlich im Sozialpädiatrischen Zentrum und ansonsten, sofern nötig, außerdem bei unserer Kinderärztin. Außerdem bekomme sie natürlich noch die üblichen Therapien wie Krankengymnastik und Ergotherapie! Die eigentliche Behandlung mache aber der Heilpraktiker.

Daraufhin wollte sie wissen, ob der Heilpraktiker denn Neurologe sei, was ich verneinte. Sie 'bohrte' jedoch nach und ging nicht davon ab, dass dieser Heilpraktiker doch irgendeine schulmedizinische Ausbildung oder ein Studium haben müsse. Das verneinte ich aber ebenfalls, denn das sei nicht nötig!

Den nächsten 'Schock' bekam Frau Dr. xxx als ich ihr auf die Frage, wie oft wir zu dem Heilpraktiker fahren würden, wahrheitsgemäß antwortete, dass wir noch nie bei ihm waren und er Nancy auch noch nie persönlich gesehen habe. Ungläubig fragte sie, wie denn dann seine Behandlung funktioniere. Ich erzählte ihr daraufhin, dass wir wöchentlich teils mehrfach bis zu 60 Minuten lang miteinander telefonieren und ich ihm dann jeweils genau berichte, wie es Nancy geht, was sich veränderte usw. - eben jede Kleinigkeit! Ein Schulmediziner könne oder wolle sich so viel Zeit gar nicht nehmen!

Außerdem sei Nancy bei Behandlungsbeginn ohnehin nicht transportfähig gewesen. Als die Behandlung dann aber diesen durchschlagender Erfolg hatte und sich Nancy stetig aufwärts entwickelte, hätte ich ohnehin keinen Grund gesehen, sie dann noch jemand anderen vorzustellen.

Frau Dr. xxx fragte mich daraufhin noch, warum ich mit Nancy nicht mehr in die Neuropädiatrische Ambulanz ginge. Daraufhin schilderte ich ihr kurz, was ich dort im Jahre 2008 erlebte. Außerdem höre man mir als Mutter ohnehin nicht zu, sondern wolle das Kind nur ständig mit Psychopharmaka zur Ruhe bringen, ohne sich dabei allerdings Gedanken über deren Nebenwirkungen zu machen.

Jedenfalls hielte ich es für sehr schlechten Stil, wenn - gleichsam als Krönung des Ganzen! - darüber dann aber in den Abschlußunterlagen stehe - und das habe sie in der Akte nachgelesen! - dass ich jede weitere schulmedizinische Behandlung verweigern würde. Das sei wissentlich falsch! Ich hätte nicht die schulmedizinische Behandlung verweigert, sondern lediglich eine offenbar unkritische und - gemäß den Beipackzetteln! - sogar widersprüchliche Verabreichung von Medikamenten mit schwersten Nebenwirkungen. Das sei nach meiner Auffassung nämlich keine ordentliche Behandlung, sondern nur medizinische Versuche, die außer Nebenwirkungen aber bisher nichts gebracht haben! Daher hielte ich diesen Satz über mein angebliche Verweigeung für reichlich frech!

Hierzu wies ich darauf hin, dass mir bisher jedenfalls noch keiner der Ärzte erklärt habe, wieso sie bei Nancy erst einen Dopaminmangel vermutet hätten, ihr dann aber als angeblich passendes Therapeutikum trotzdem einen Dopaminblocker gaben! Das passe nun mal nicht zusammen!

Durch meinen Hinweis auf den möglichen Dopaminmangel kam ich dann auf meine Auffassung zu Nancy's Impfschaden zu sprechen! Natürlich könne Nancy einen Dopaminmangel haben, doch nicht etwa deshalb, weil sie zu wenig von dem Botenstoff habe, sondern weil dieser Botenstoff bei ihr nicht aufgespalten wird und damit bekanntlich auch nicht fwirken kann!

Frau Dr. xxxx sah mich danach mit großen Augen an, weshalb ich noch hinzufügte, dass diese Aufspaltung, die bekanntlich in der grauen Masse zwischen Nervenzelle und Synapse stattfindet, durch die Einwirkung eines Nervengiftes verhindert sein könnte - womit ich beim Thema Impfungen sei! Mit Quecksilber, Formaldehyd, Aluminiumverbindungen etc. würden Impfstoffe nämlich solche Nervengifte enthalten! Deshalb sei es meines Erachtens geradezu beschämend, dass diese Tatsache bei der Frage möglicher Impfschäden trotzdem beharrlich auch nicht ansatzweise in Betracht gezogen würde!

Dazu berichtete ich ihr von anderen Kindern, über die ich gehört, gelesen oder die ich selbst kenne, und fragte sie, ob man in der heutigen Beurteilung solcher Kinder folglich ernsthaft von 'seltenen genetischen Defekten' sprechen dürfe, nur um der Sache dadurch einen wissenschaftlichen Anstrich und Namen zu geben

Aber Frau Dr. xxxx belächelte diese Meinung ebenso, wie die anderen Ärzte, machte dabei aber doch große Augen! Ich fragte sie daher, wie denn sie mir dann erklären könne, dass bei diesen Kindern alle klinischen Untersuchungen und auch die allgemein genetische Untersuchung keine Anhaltspunkte für einen genetischen Defekt ergeben haben. Zumal wegen der Symptomenähnlichkeit dieser Patienten außerdem erst recht keine Rede davon sein könne, dass diese Symptome etwa selten seien!

Bezüglich der genetischen Untersuchung antwortete mir Frau Dr. xxxx daraufhin das Übliche, das zu diesem Thema - wie oben erwähnt - für Interessierte bei Wikipedia nachlesen ist, weshalb ich hier auch auf eine genaue Wiederholung verzichte.

Sie bestätigte jedenfalls, dass bei Nancy in der DNA kein Gen fehle und auch keines doppelt angelegt sei. Insoweit sei also alles in Ordnung, doch sei durch diese Untersuchungsmethode nicht festzustellen, ob die Gene auch in der richtigen Buchstabenfolge aufgereiht seien.

Dem hielt wiederum ich entgegen, dass bei ihrer Geburt dann aber alle Kinder mit solchen Bewegungsstörungen zumindest den gleichen genetischen Defekt haben müssten! Im Einzelfall würde der seltsamerweise aber dann immer erst in Zusammenhang mit den verschiedensten Impfungen sichtbar und das wiederum sei so unwahrscheinlich, dass eigentlich niemand ernstlich einen genetische Defekt des Patienten unterstellen könne! Da liege es argumentativ vielmehr näher, bis zum gegenteiligen Beweis davon auszugehen, dass keineswegs eine genetische Vorschädigung, sondern die nachgewiesene Impfung eigentlicher Auslöser der gesundheitlichen Störung sei!

Dazu konnte oder wollte mir Frau Dr. xxx aber dann nichts sagen, sondern belehrte mich daraufhin hzunächstg mal allgemein über Arzneimittelunverträglichkeiten.

Entgeistert fragte ich sie daraufhin, ob das jetzt ihr Ernst sei anzunehmen, dass bei Nancy möglicherweise eine andersartige Buchstabenfolge ihrer Gene in der DNA Ursache einer Arzneimittelunverträglichkeit oder –allergie sei. Nancy habe immer schon sehr viele Medikamente bekommen, ohne darauf aber jemals allergisch zu reagieren. Allein schon die lange Liste der teilweise schweren Psychopharmaka, die sie 2008 reaktionslos eingenommen habe, stehe einer solchen Annahme entgegen!

Reagiert habe Nancy vielmehr nur auf diese Impfungen und später dann auf das Dopamin und das Tiapridex! Deren Reaktionen sind aber schlüssig erklärbar!

Bei der oben gemachten Annahme einer genetisch vorbedingten, aber unbekannten Arzneimittelunverträglichkeit stelle sich außerdem erst recht die Frage, warum dann der Kinderarzt nichts Derartiges auch nur andeutete! Vielmehr habe er sich mir gegenüber bezüglich der Impfreaktionen sogar darauf berufen, ausgebildeter Allergologe zu sein und daher sicher sagen zu können, dass dies keine allergische Impfreaktion sei!

Alles in allem sprachen wir insgesamt gut zwei Stunden über all das. Abschließend sagte Frau Dr. xxxx noch: Wenn mich das interessiere, werde sie die ein, zwei offenen Fragen noch abklären und sie würde Nancy dann in etwa 2 Jahren gerne wieder sehen. Dankend sagte ich zu, mit Nancy wiederzukommen, schon um ihren Entwicklungsfortschritt zu zeigen.

 

Anmerkung: die Leser seien darauf hingewiesen, dass der Inhalt dieses Gespräches weitgehend so auch in den obigen Tagebuchaufzeichnungen steht!

 

 

19.04.2010 – 04.05.2010

Nancy geht es so weit gut. Die Zähne sind noch immer nicht durch und wachsen nur vor langsam - aber sie wachsen! Bei den Backenzähnen sehe und spüre ich jedoch keine andere Veränderung, als dass Nancy gelegentlich rote Wangen hat und das Zahnfleisch ganz weiß und geschwollen ist.

Auch hat sie noch immer um die gleiche Zeit - so zwischen 0.00 und 3.00 Uhr - diese nächtliche Unruhe. Ebenso ihre Einschlafschwierigkeiten! Etwas, das ich nicht verstehe, denn eigentlich ist sie total müde. Sowie sie aber im Bett liegt, scheint ein Schalter umgelegt und sie ist wieder munter! Dann spielt sie und kullert von einem Bettende zum anderen, deckt sich auf und brabbelt vor sich hin. Erst zwischen 21.30 Uhr und 23.00 Uhr findet sie dann in den Schlaf. Beim Einschlafen hat sie aber noch diese Schreckphase, in der sie einen Arm in die Luft schmeißt, als erschrecke sie etwas. Dabei zappelt sie kurz und wird erst ruhig,wenn sie die richtige Schlafposition gefunden hat. Meist lieg sie dann auf dem Bauch, mit angezogenen Beinen.

 

19.04.2010
Heute kam sie total geschafft aus der Schule und im 'Muttiheft' stand, sie habe den ganzen Tag über fürchterliche Niesanfälle gehabt. Beim Fiebermessen am Abend hatte sie aber nur 38,3°C.

Geniest hatte sie schon am Sonntag, aber da maß ich dem noch keine Bedeutung bei. Eben ein wenig erkältet! Da sie außerdem wieder rote Wangen hatte,führte ich das auf ihre Zahnung zurück, denn beides spielt sich oft gemeinsam ab. Also hatte ich ihr zwei Löffel Colostrum gegeben und Wasser, so viel ich ihr geben konnte.

Nun aber kam sie so aus der Schule! Da sie durch die Nase schwer Luft bekam, war sie vor allem beim Essen außerdem unruhiger!

Ihr Nasenschleim war anfangs durchsichtig, wurde im Laufe der Woche aber zunehmend gelblich und schließlich grün. Ihre Niesanfälle waren wirklich heftig! Immer folgten 3-5 Nieser nacheinander eine Pause. Trotzdem war die Nase aber nicht entzündet und auch ihre Augen fast normal und jedenfalls kaum geschwollen. Daher wollte ich auch nicht - wie die Kinderärztin - an eine Allergie glauben, da Nancy zwar Fieber hatte, aber ansonsten die üblichen Anzeichen, wie geschwollene Augen und eine entzündete Nase weitgehend fehlten. Der Hals war zwar ein wenig gerötet, aber sonst war eigentlich nichts festzustellen! Auch nicht beim Abhören!

Wie auch immer - Medikamente kamen für mich ohnehin nicht in Frage! Mir war wichtig gewesen, dass Nancy vorsorglich untersucht worden war! Die Ärztin schrieb Nancy daher nur für den Rest der Woche krank und sagte, wenn es in zwei Wochen nicht weg sei, könne ein Allergietest gemacht werden.

Im Laufe der Woche wurde Nacy aber dann schon durch ihre bisherigen Globuli ruhiger und am Freitag kamen dann die Globuli für ihre akute Erkrankung. Nach etwa 3 Stunden verstärkten sich die Niesanfälle zunächst auffällig, am nächsten Tag war das aber dann vorbei. Im Laufe der Woche besserte sich alles wieder! Auch ihre Unruhe beim Essen ließ wieder nach und sie nieste auch deutlich seltener. Der Nasenschleim war allerdings immer noch gelb bis grün.

 

 

28.04.2010 Heute habe ich etwas ganz Schreckliches erfahren! Die kleine Johanna ist vorigen Freitag entschlafen!

Zuerst kam mir das völlig unwirklich vor. Hatte doch mittlerweile auch sie gute Fortschritte gemacht und war überhaupt ein ebenso kleiner Sonnenschein, wie meine Nancy! Beiden waren sich in ihrem Wesen und auch in der Symptomatik ihres Impfschadens so ähnlich! Ich konnte es nicht fassen und es hat mich unendlich traurig gemacht!

Nancy habe ich zwar nichts davon erzählt, aber sie spürte wohl meine Traurigkeit. Das spiegelte sich bei ihr in etwas mehr Unruhe und ihrem verstärkten Kuschelbedürfnis.

Wir trauern alle um den kleinen Sonnenschein!!!

 

 

 

 

05.05.2010 – 12.05.2010

Diese Woche bewies Nancy deutlich, wie gut sie inzwischen schon kommuniziert. So mussten es beim Schuhekauf unbedingt die 'Blinkerschuhe' sein, beim Friseur zeigte sie unmissverständlich, wo was abmuss. Sie hat immer mehr Ausdrucksmöglichkeiten und an ihrem Gesicht lässt sich gut ablesen, wie wichtig ihr jeweils etwas ist. Habe ich was Wichtiges verstanden, führt sie die Hände zusammen, als klatsche sie Beifall und freut sich.

Meistens sitzt sie dabei in Ihrer Wippe. Dann fasst sie manchmal die Seitenstangen so weit wie möglich vorne an und zieht sich neuerdings wieder vermehrt in sitzende Position. Gelingt ihr das nicht gleichmäßig, kippt sie allerdings nach der Seite weg. Meist nach rechts. Dabei hält sie inzwischen den Kopf aber schon recht gut und braucht dazu auch deutlich weniger Kraft - Zeichen ihrer zunehmeden Rumpfstabilität! Es geht also in kleinen Schritten vorwärts!

 

Am 07.05.2010 musste zu unserem großen Kummer unser Liebling – ein 13-jähriger Perserkater - krankheitsbedingt einschläfert werden. Für ihn eine Erlösung, für uns ein großer Verlust! Als ich Nancy erklärte, Robby sei jetzt im Katzenhimmel und passe von dort oben auf sie auf, wurde sie ganz ruhig, gab etwa 30 – 45 Minuten lang in keinen Ton von sich, zappelte aber auch nicht. Sie wirkte dabei sehr nachdenklich.

 

08.05.2010
Am Wochenende machten wir verschiedene Ausflüge und natürlich gab es an beiden Tagen ein kleines Eis. Nancy hat inzwischen aber offenbar empfindliche Zähne, denn sie verzog das Gesicht, als esse sie saure Gurken. Trotzdem wollte sie das Eis unbedingt haben. Diese Reaktion war neu.

 

 

12.05.2010 Meine Mutter will uns mit dem Opa und Cousine Sarah besuchen. Nancy's Einschlafschwierigkeiten warenb wohl der großen Vorfreude zuzuschreiben.

 

 

 

13.05.2010 – 23.05.2010

Nachts um 1.30 Uhr klingelte dann aber nicht meine Mutter, sondern meine jüngste Schwester mit Freund. Die andere Familie hatte sich bei meiner Oma einquartiert.

Als Nancy hörte, Tante Jule und Onkel Simon seien da, war sie kaum zu bremsen. Wir verbrachten ein schönes Wochenende miteinander, aber am Sonntag waren dann alle wieder weg.

 

 

17.05.2010
In der Nacht vom Sonntag zu Montag war Nancy total unruhig und hatte höchstens 3 Stunden geschlafen. Spät eingeschlafen, war sie ab etwa 3.00 Uhr schon wieder wach. Auch in ihrer Lieblingsposition auf dem Bauch fand sie keine Ruhe.

Morgens sagte ich ihr, sie solle zu Hause bleiben, woraufhin sie jedoch zu weinen begann, weil sie unbedingt in die Schule wollte. Also gab ich sie mit dem Taxi mit, bat aber um einen Anruf, falls etwas sein sollte.

Das tat ihre Lehrerin dann auch! Nancy habe kurz nach dem Frühstück erbrochen und mittag nichts gegessen. Auch trank sie nur ganz wenig. Außerdem zappele sie sehr heftig und habe einen ganz warmen Kopf. Die Lehrerin klang besorgt.

Mit dem Taxi nach hause gekommen, nahm ich ein Kind fast ohne jede Körperspannung in Empfang. Im Bett konnte sie aber trotzdem nicht schlafen! Sobald sie eingeschlafen war, zuckte sie heftig und zappelte danach kurz. Ihre Temperatur betrug 38,9°C. Essen wollte sie nichts und eigentlich auch nichts trinken, doch dazu habe ich sie dann gedrängt. Hatte sie doch schon in der Schule nur wenig getrunken.

Gegessen hatte Nancy bereits am Wochenende nicht richtig. Das war ungewöhnlich, denn manchmal will schon direkt nach dem Essen wieder etwas haben.

Die Nacht wurde extrem unruhig ! Wie die Nacht zuvor, warf sie sich hin und her. Schluckweise gab ich ihr in der Nacht Wasser. Da sie um die 39°C fieberte, musste sie natürlich als Flüssigkeitsausgleich auch mehr Wasser trinken. Daher war ich schon erleichtert über die 3 Becher Wasser, die sie insgesamt schließlich trank. In den frühen Morgenstunden schlief sie dann endlich ein und bis mittags.

 

 

18.05.2010
Zum Frühstück aß sie kaum, Wasser trank sie allerdings vermehrt. Nach dem Mittagessen wollte sie ins Bett und ich legte mich mit ihr hin. Sie schlief dann relativ ruhig. Bis auf ein paar kleine Zuckungen, wie Stromstöße.

Sie schlief bis abends und ich glaubte, nun sei wohl alles ausgestanden!

Aber nach dem Erwachen zappelte sie ganz schlimm! In ihrem Gesicht arbeitete es! Arme und Beine zappelten! Einfach alles! Sie kam überhaupt nicht mehr zur Ruhe und wurde darüber auch sehr weinerlich. Auch wenn ich sie wie ein Packet 'gepackt' hatte und sie sich dadurch wieder beruhigte, hielt das jeweils nur kurz an!

Die Zappelei war allerdings etwas anders, als früher. Mal bewegte sie ganz schnell Mund, Zunge und Finger, dann wieder ging die Zungenspitze auf und nieder und sie machte den Mund auf und zu, wobei sie im Sekundentakt mit den Fingern zuckte und ihr Herz raste.

An ihrem Hals war das ganz deutlich zu sehen! Die Hände wirkten eher wie verkrampft, aber ihre Unterlippe zog sich über die untere Zahnreihe und der Mund blieb krampfhaft offen. Ihre Extremitäten waren richtig steif.

Es gab nur ganz kurze Ruhephasen! Außer ein wenig Banane und Weißbrot nahm sie nichts! Auch ihr Minimum von 1,6 Liter Wasser schaffte sie nicht, obwohl ich ihr das Wasser schließlich mit Spritze einflößte und immer wieder darauf hinwies, dass es ihr nur mit ausreichend Wasser wieder besser gehen könne. Daraufhin gab sie dann immer mal nach.

Nach Mitternacht erbrach sie dann die unverdaute Banane fast ganz. Ruhig in den Schlaf fand sie erst in den frühen Morgenstunden.

Auffällig waren in diesen 2 Tagen ihre roten Wangen. Wobei sich diese Rötung bis in die Schläfen zog und bis in die Nasenspitze. Auf meine Frage, was ihr weh tue, zeigte sie allerdings immer in den Mund und an den Hals.

 

 

19.05.2010
Heute früh aß sie wieder etwas Brot und Banane und trank auch mehr. Ihre Unruhe war tagsüber unterschiedlich. Extreme Attacken wechselten in größeren Abständen mit Ruhephasen. Wenigstens trank sie deutlich besser!

In der Nacht ging es dann schon besser. Zumindest hatte Nancy mal die eine oder andere Schlafphase.

Heute ein Highlight: Das Stühlchen ist endlich da!

 

 

 

20.05.2010
Nancy schlief lange und und trank dann auch mehr!

Mittags kamen dann mit der Post endlich die neuen Globuli! Es dauert mit der Post eben immer unterschiedlich lang!

Auf die ersten zwei Gaben wurde Nancy noch mal unruhiger, doch ließ das bis zum Abend dann wieder nach und sie schlief gut. Jedenfalls besser als die Nächte zuvor, denn sie war noch nicht ganz ruhig.

 

 

 

21.05.2010

Sie schlief lange, als hole sie den versäumten Schlaf nach. Und ich mit!

Nach dem Aufwachen hatte sie zwar noch Unruheattacken, aber tagsüber war sie dann schon viel ruhiger! Essen klappte wieder super. Auch auch das Trinken!

Alles bessert sich! Nur der Stuhlgang ist noch nicht in Ordnung, weil sie die letzten Tage einfach zu wenig getrunken hatte. Nachts schlief sie mehr oder weniger gut, zog dabei aber kreuz und quer durch das Bett.

 

 

22.05.2010
Alles bessert sich jetzt Tag für Tag! Essen und Trinken ist super, nur der Stuhlgang geht immer noch nicht richtig! Sie hat daher etwas Mundgeruch und ist noch blass, mit dunkle Stellen im inneren Augenwinkel.

Seit heute ist ihre Uroma bei uns und Nancy findet richtig Gefallen daran, mit uns am Tisch zu essen. Seit sie wieder richtig isst, wird auch die belegte Zunge wieder sauber. Das fing von der Spitze an und heute bis fast zur Hälfte hat die Zunge wieder ihre normale Farbe.

 

 

 

23.05.2010
Dafür, dass sie gestern erst spät ins Bett ist, hat Nancy zu kurz geschlafen! Daher ist sie sehr blass. Seit zwei Tagen hatte sie auch keinen richtigen Stuhlgang mehr und immer noch Mundgeruch.

Sie isst und trink allerdings wieder völlig normal, hat jedoch nach dem Essen auffallend starken Schluckauf. Auch ist ihre Unruhe heute wieder etwas stärker.

Allerdings fiel mir heute aufgefallen, dass ihre Zähne richtig gewachsen sind! Zumindest die vorderen haben deutlich zugelegt! Nancy lautiert auch wieder mehr!

Vor dem Baden fiel mir auf, dass das linke Bein bis zum Knie kalt war. Auch hatte sie öfter kalte Hände.

Derzeit kuschelt sie gerne. Gestern Abend habe ich mit ihr für den verstorbenen Kater gebetet und ihr noch mal erklärt, dass Robby nicht wiederkomme. Sie lächelte und ich fragte sie, ob sie das verstanden habe. Erst ging ihr Blick nach oben, dann nickte sie. Auf meine Frage, ob sie darüber manchmal traurig sei, lächelte sie wieder, gab daraujf aber nicht so richtig eine Antwort.

 

 

 

24.05.2010 – 30.05.2010

Nancy ist immer noch blass, mit dunklen Augenwinkeln, denn nach wie vor hat sie Einschlafschwierigkeiten. Dadurch kommt nur auf etwa 7 – 8 Stunden Schlaf pro Nacht, lässt sich aber nicht zum Mittagsschlaf überreden. Wenigstens ist sie jetzt aber nachts nicht mehr wach, sondern hat allenfalls zwischen 0.00 Uhr und 3.00 Uhr eine unruhige Schlafphase.

Sie ist abends wirklich müde, kommt aber nicht in den Schlaf! Offenbar verarbeitet sie dadurch den Tag und seine Geschehnisse auf ihre Weise, denn sie kann mir ja nicht wirklich etwas erzählen. Auch wenn wir uns mit Händen, Füßen und dem Muttiheft verständigen. So kommen wir schon auf Manches, das tagsüber geschah, aber das wäre gewiss anders, könnte sie sprechen.

Nancy ist wieder ruhig geworden! Das ist auch dem Mitarbeiter des Sanitätshauses gleich aufgefallen, als er am Dienstag hereinkam.

Am Mittwoch kamen die neuen Globuli und in den Folgetagen war Nancy die Ruhe selbst! Zumindest zu Hause. Sie hat keinen Ton von sich gegeben! Auch in der Schule fiel auf, wie ausgeglichen sie wieder ist. obwohl sie zwischendurch dort immer wieder mal etwas unruhig ist, weil sie ja auch anders gefordert ist.

Essen und trinken kann sie wieder gut bis sehr gut, wobei ihre Portionen wieder etwas kleiner wurden. Aber sie kaut jetzt richtig gut! Das hat sich nämlich deutlich gebessert.

Am Samstag waren wir auf einem Kinderfest. Da war sie sehr unruhig. Hat sie beim Glücksraddrehen doch erst ganz viele Preise gewonnen, dann ein Eis gegessen, einen wuscheligen Hund gestreichelt und zum Schluss noch Kosmonautentraining auf dem kleinen Kinderkarussell gemacht. Nancy konnte gar nicht??????A6????????? genug davon bekommen und hielt die ganze Zeit über auch schön ihren Kopf. Mit richtig Spannung im Rumpf!

Am Sonntag war Nancy ebenfalls unruhig, denn nachmittags gewitterte es dann. Nach dem schönen Regenbogen war sie aber wieder ruhig.

Mit dem Sprechen tut sich derzeit nichts! Dafür bringt sie in ihre Kommunkation fast wöchentlich Neues ein! Was sie will und wo, und wie dazu auf sich aufmerksam macht!

Derzeit wird wohl viel ihrer Energie für die Zahnung gebraucht! Die vorderen Zähne sind jetzt jedenfalls fast ganz raus! Die Backenzähne haben es aber noch nicht geschafft und das kostet sie wohl ganz schön Kraft!

Auch hat sie wieder häufiger Schluckauf, weil sie nicht aufstoßen kann und dadurch unruhig wird.

 

 

 

31.05.2010 – 12.06.2010

Am 01.06.2010 kamen die neuen Globuli. Nancy schläft seit dem 02.06.2010 abends schneller ein. Kurz vor dem Einschlafen zuckt sie allerdings immer noch, wobei sie die Arme schmeißt und ihr Oberkörper zuckt.

Auch schläft sie nachts besser! Unruhephasen hat sie jetzt mehr vor 0.00 Uhr. Auch lässt sie sich nicht mehr zudecken, sondern strampelt und dreht sich dann frei.

Seit den neuen Globuli ist sie auch sehr ausgeglichen und gut gelaunt, was auch in in der Schule auffiel.

Am Wochenende 05./06.06.2010 schlief sie allerdings wieder schlechter und war allgemein wiede??????A6?????????r unruhiger. Im Gesicht zeigte sich das eher wie ein Krampf in der Zunge. Die Zunge selbst sieht dabei aus wie aufgeblasen und ist bläulich verfärbt. Manchmal streckt Nancy die Zunge dabei heraus und manchmal streckt sie sie im Mund nach oben. Diese Attacken halten etwa 1 Minute an, sind allerdings seltener geworden - nur noch 2-3-mal am Tag.

In der Form habe ich das am 05.06.2010 zum ersten Mal beobachtet. Beendet werden diese Attacken durch ein tiefes Durchatmen. Eine Erklärung dafür habe ich mir nicht.

Die allgemeine Unruhe löst sich - wie telefonisch besprochen - durch vermehrtes Wassertrinken. Meist hat sie täglich 8-10 Becher Wasser und mehr.

Ihre Unruhe, wenn sie etwas konzentriert macht bzw. ansteuert ist allerdings auch schon weniger geworden.

Unruhig wird sie in letzter Zeit wieder öfter, wenn sie sich unwohl fühlt und etwa nicht richtig aufstoßen kann. Dann grummelt ihr Magen und sie beginnt auch zu zappeln. Manchmal bekommt sie dann Schluckauf.

Mundgeruch hat sie meist nur morgens. Sie isst und trinkt gut bis sehr gut und kaut ihr Essen auch immer besser.

Die Zähne sind in den letzten Tagen wieder nur ganz langsam gewachsen. Bei den Backenzähnen tut sich nichts! Das Zahnfleisch ist zwar immer wieder geschwollen und oberflächlich mehr weiß als rot und manchmal fühlt es sich so an, als komme eine Ecke durch - aber das war es dann schon!

Auch sprachlich hat sich auch nichts mehr getan, wobei ich noch immer glaube, dass die Zähne viel Energie 'wegnehmen'. Sie speichelt auch wieder vermehrt. Vorr allem wenn sie sich sehr auf etwas konzentriert.

Eine positive Entwicklung gibt es noch, die mir gar nicht so bewusst war! Ihre Wahrnehmungsfähigkeit hat sich nämlich weiter entwickelt. Das belegen die „Versteckspiele“, die sie immer mit mir macht, indem sie sich beispielsweise eine Decke über den Kopf zieht. Die Therapeutin sah das kürzlich das erste Mal und freute sich sehr, denn das sei ein ganz wichtiger Fortschritt! Nancy hat auf diese Weise gelernt, dass sie selbst bestimmen kann, ob sie etwas über den Kopf bzw. das Gesicht zieht oder nicht.

Nancy wiegt jetzt wieder 16,2 kg! Wie viel sie wegen ihrer letzten Erkrankung abgenommen hatte. weiß ich allerdings nicht!

 

 

13.06.2010 – 24.06.2010

Nancy ist sehr ausgeglichen, fröhlich. Es fällt auf, dass sie sich immer öfter mit der Stimme und nicht mehr nur mit Gesten bemerkbar macht. Das fiel auch in der Schule auf! So macht sie jetzt beim Essen ganz energisch Töne, wenn es nicht weitergeht. Diese Töne ergeben manchmal das Wort bzw. den Ausdruck „mamam“, sehr selten die Worte „Hunger“ oder „noch mal“. Man muss allerdings sehr genau hinhören, doch schafft sie es immerhin.


Ihre Wetterfühligkeit hat Nancy wieder zu schaffen gemacht. Sehr deutlich war dies bim Sommjerfest in ihrem ehemaligen Kindergarten. Mit der aufziehenden Regenfront und viel Wind wurde sie immer unruhiger und zappelte auf dem Fest die ganze Zeit. Als es dann schließlich stark zu regnen begann, ließ die Unruhe nach..

Sie schien den Regen auf der Haut schließlich sogar höchst amüsant zu finden, ein Wahrnehmungserlebnis, das vor einiger Zeit noch für Unruhe gesorgt hätte. Am Wochenende darauf war dies ähnlich.

In der Schule klappt alles sehr gut. Nancy isst und trinkt gut. Insgesamt nimmt sie täglich etwa 1,8 bis 2,0 Liter Wasser zu sich.

Die Arbeit mit dem Talker (der Computer, der über Bildschirmberührung antwortet) wird immer besser. Sie kann die Felder auf dem Bildschirm inzwischen gezielt berühren und die Hand bzw. den Finger auch lange genug drauf lassen, um dem Talker das gewünschte Wort bzw. den gewünschten Satz zu entlocken. Das fordert von ihr eine gezielte Bewegung und sie muss in ihrer Endposition dann verharren. Für Nancy ein sehr großer Fortschritt. Nicht nur für die Arbeit mit dem Talker, sondern ebenso auch für andere gezielte Bewegungen, wie dem Umblättern von Buch- oder Zeitungsseiten, dem Zeigen von Dingen in einem Buch oder auf einem Blatt.

Ihre Wahrnehmung habe ich auch mal wieder getestetm als ich beim beim Aufräumen die Wahrnehmungskiste mit den Materialien fand, die bei Nancy gewöhnlich einen Würgereiz auslösten, wie zum Beispiel Watte oder ganz weicher Gummi. Der Anblick von Watte löst diesmals zwar Unbehagen aus und bei Berührung würgte sie, aber an dem weichen Gummi und verschiedenen anderen Sachen hatte sie jdiesmal ihren Spaß. Sie blieb diesen Sachen gegenüber zwar keptisch und ein wenig ängstlich, wagte es aber, die Gegenstände anzufassen und damit zu spielen.

Bei dieser Aktion wurde mir wieder mal bewusst geworden, wie stabil Nancy im Rumpfbereich schon wurde. Sie ist zwar lange noch nicht so weit, dass sie alleine sitzen kann, aber kein Vergleich zu 2008! Diese Stabilität macht sich auch beim Tragen positiv bemerkbar! Wir sind beide jedenfalls glücklich über diese Fortschritte.

 

 

25.06.2010 – 04.07.2010

Ferien - und Nancy freute sich besonders, dass wir zur Oma fahren! Die Fahrt war ganz entspannt und sie hatte dabei die ganze Zeit Hunger. Immer wieder zeigte sie in den Mund und wenn wäre es nach ihr gegangen, hätte sie ständig gegessen.

Bei Oma angekommen, war die Freude groß und Nancy hat „erzählt“! Ich habe alles zu übersetzen versucht.

Es war zu der Zeit allerdings so warm, dass Nancy wie erschlagen auf ihrer Matte lag und sich nicht viel bewegte. Getrunken hat sie aber mehr als 2 Liter Wasser am Tag! Ihr Appetit hielt sich jedoch in Grenzen, was ich aber nicht viel Bedeutung beimaß. Die Wohnung war der einzig erträgliche Ort. Wir waren nur draußen, wenn es abends etwas abgekühlt hatte.

Am Sonntag machten wir eine Kutschfahrt und am Dienstag waren wir baden.

Am Mittwoch den 30.06.2010 wurde Nancy unruhiger, was ich zunächst auf die Wärme schob. Aber die Unruhe wurde stärker. Nachts war sie um Mitternacht wach und unruhig bis etwa 2.00 Uhr. Tagsüber hatte sie auch immer wieder Unruheattacken. Vor allem beim Essen! Die ersten Bissen gingen noch ganz gut, dann aber setzte die Unruhe ein.

Nancy bekam außerdem einen eitrigen Mundgeruch und hatte auch wieder Schwierigkeiten, Bäuerchen zu machen. Sie hatte auch eher Schluckauf, als dass sie aufstoßen konnte. Sie trank zwar gut 2 Liter und mehr, aber vieles war wieder mit großer Unruhe verbunden.

Alles in allem war mit Nancy jedenfalls nicht viel los. Die Ruhephasen nutzte sie zwar zum Ausruhen, aber es kam einfach wieder mal viel zusammen: Die unerträgliche Wärme, die offensichtlichen Magenbeschwerden und die damit verbundene Unruhe. Mein Kind war sehr schlaff!

Um Nancy noch einige Tage mehr bei ihren Lieben zu lassen, hatte ich mir überlegt, schon mal ohne sie nach Hause zu fahren. Um sie darauf vorzubereiten, erzählte ich jedoch erst mal davon, dass ich sie bei der Oma lassen werde. Auf die Frage, ob das in Ordnung sei, nickte sie mehrfach und manchmal schob sie mich dabei
sogar weg, als fordere sie mich geradezu auf zu fahren, nach dem Motto, mir gefällt es hier und ich komme ja dann auch bald heim. Es kam von ihr jedenalls nicht eine ablehnende Reaktion! Daher verwarf ich auch meine Vermutung möglicher Trennungsängste. Ihre gesteigerte Unruhe lag wohl wirklich nur an der Umstellung auf die ungewohnte Umgebung.

 

 

 

 

19.07.2010 – 31.07.2010

Die Hitze macht ihr zu schaffen. Ziemlich energielos liegt am liebsten auf ihrer Matte und will in Ruhe gelassen werdenTrotzdem ist sie gut drauf und relativ ruhig. Bei Aufzug eines Gewitters oder einer Regenfront kommt allerdings ihre Wetterfühligkeit durch. Sie wird dann sehr unruhig, beruhigt sich aber rasch wieder, sobald das Gewitter da ist.

Sie beschäftigt sich alleine. Nur manchmal holt sie sich die Oma dazu. Dann macht sie sich lautstark bemerkbar, streckt den Arm nachihr aus und zieht sie zu sich heran. Dabei entwickelt sie einige Kraft.

Überhaupt ist insgesamt noch stabiler geworden. Das fiel mir jetzt besonders auf, nachdem ich sie fast zwei Wochen lang nicht gesehen hatte.Sie kann besser Körperspannung aufbauen und auch etwas länger halten. Beispielsweise in ihrem Planschbecken! Darin saß sie eine ganze Zeit lang kerzengerade und hatte sich gut im Rumpf stabilisiert. Zwar strengt sie das dann sehr an und sie ist danach auch völlig fertig, aber sie kann es!

 


20.07.2010

Beim Zahnarzt gab sie sich heute große Mühe, damit er in ihren Mund sehen konnte.Der fand es etwas merkwürdig, dass die ersten bleibenden Backenzähne immer noch nicht durch sind und auch die anderen Backenzähne wohl noch nicht die Originalgröße haben. Ich sagte ihm, dass ich dafür den erst vom Heilpraktiker erkannten Calciummangel als Ursache ansehe.

Er fragte mich dann, ob sich Nancy das Zahnfleisch am Gaumen aufbeißt. Das habe sie ja schon mal gemacht. Ich erklärte ihm, Nancy habe sich damals meines Erachtens wohl nicht das Zahnfleisch aufgebissen, sondern wohl eine Fistel gehabt. Das wurde schon bei mehreren impfgeschädigten Kindern so beobachtet . Die Fistelgänge reichten dabei nicht selten bis ins Gehirn!

Der Zahnarzt sah mich mit großen Augen an und ich erklärte ihm weiter, wenn sich Nancy damals - etwa durch ihre Unruhe oder Zähneknirschen - das Zahnfleisch aufgebissen hätte, so wäre das sehr viel öfter vorgekommen und nicht nur dieses eine Mal. Es mag ja sein, dass so was mal passiert, da ihre unteren Zähne
wie beim Überbiss hinter den oberen Frontzähnen anstoßen, aber bisher hatte sie das jedenfalls nicht und käme es mal dazu, so würden wir uns wieder bei ihm einfinden.

Das schien im im Moment nicht der Fall sein. Ansonsten war er mit ihren Zähnen aber sehr zufrieden.

 

 

 

11.09.2010 - 22.09.2010

Nancy ist die Ruhe selbst und sehr aufmerksam.

Wir packen, um bei meiner Mutter etwas Urlaub zu machen. Nancys Cousine wird eingeschult und bis dahin braucht sie immer ein paar Tage zur Umstellung.


12.09.2010
Die Fahrt war ruhig, trotz vieler Staus und schwerstem Regen. Nancy hatte wie das letzte Mal scheinbar unstillbaren Hunger. Bei der Omi angekommen, machte sie sich ganz steif und wollte nicht mehr von ihr. Wir anderen waren abgemeldet! Sie wollte Omi alles erzählen und dabei wurde
sie immer wieder unruhig. Ich machte den Dolmetscher und übersetzte ich richtig
oder Omi hatte etwas richtig geraten, dann nickte Nancy nachdrücklich.

Nancy hatte sich ein wenig erkältet, nieste viel und war unruhig, hatte aber kein Fieber. . Ich gab ihr mehr Colostrum und mehr Wasser. Vitamin C erhält sie ja sowieso.

Dienstags hustet sie dann noch locker und hatte einen grünlichen Nasenschleim. Entsprechend schlecht schlief sie dann auch in der darauf folgendn Nacht. Meine Mutter, bei der sie schlief, berichtete von Grummelgeräusche in Nancy's und dass die kurzen Zappelanfälle zwar häufig kamen, aberdoch so plötzlich wieder aufhörten, wie sie kamen.

Am Mittwoch gingen dannauch die Schwierigkeiten beim Essen los. Nach etwa 3 – 4 Bissen wurde sie unruhig und bei ihren Zappelanfällen grimmassierte sie stark. Da wir im Sommer nach den ersten drei bis vier Tagen ähnliche Probleme gehabt hatten, nahm ich an, das sei auch dieses Mal so.

Die Nahrungsaufnahme gestaltete sich schwierig und statt aufzustoßen, hatte sie immer öfter Schluckauf und morgens dann wieder Mundgeruch. Die Unruhe war vor allem morgens deutlich vermehrt und der Stuhlgang funktionierte auch nicht richtig.


Am Freitag kamen gegen Mittag dann die angeforderten Globuli. Nancy wurde dadurch zusehends ruhiger, schlief in der folgenden Nacht ruhig und aß auch besser. Auch ihre Unruhe beim Essen war deutlich weniger geworden.

Am Samstag war dann der Schuleintritt. Für Nancy sehr aufregend aber schön. Die vielen Leute und das Unbekannte machten ihr aber doch zu schaffen, was sich in teilweise starker Unruhe zeigte.

Am Sonntag hatte Nancy's Cousine einen Auftritt mit ihrer Tanzgruppe. Nachmittags besuchten wir noch mit der Familie das Bürgerfest.

Jeden dieser aufregenden Tage verarbeitete Nancy vor dem Schlafen, indem sie vor sich hin brabbelte und mit den Kuscheltieren spielte.

Sie sagte in den vergangenen Tagen göegentlich auch mal "Sarah" oder "Anja" und "Mama" sagt sieimmer bewusster ja ohnehin.

Als es am Montag wieder nach Hause ging, war sie traurig und unruhig beim Abschied, freute sich aber dann doch auf zu Hause. Schon am Sonntag hatte ich ihr erklärt, dass und warum wir wieder heim
müssen und es arbeitete ganz schön in ihr. Hätte sie gekonnt, wären bestimmt viele Fragen gekommen.

Seitdem wir wieder zu Hause sind, hat sie extrem mit ihrer Zahnung zu tun. Die Wangen und das Kinn röteten werden sich immer mehr und ihr Mund wurde immer empfindlicher. In der Nacht schläft sie aber ganz ruhig.

Die Logopädin machte mich darajuf aufmerksam, dass Nancy's Bronchien sehr verschleimt seien und das Zahnfleisch sehr empfindlich und dick. Und sie nahm an, es werde noch dicker. Auch seien die vorhandenen Zähne noch zu klein! Das alles erklärt auch die wieder gestiegene Unruhe während der Behandlung!

Nancy bekommt zweimal am Tag Magnesium, einmal Calcium, mehrmals Vitamin C, eine Gabe Colostrum und dann eben die Globuli. Sie trinkt etwa 2 Liter Wasser. Der Schnupfen ist zwar weg, aber die Absonderungen in der Nase sind immer noch gelb-grünlich.

 

 

23.09.2010 – 30.09.2010

Nancy ist ein wenig ruhiger geworden. Offenbar hat die Zahnfleischmassage der Therapeutin einiges dazu beigetragen. Sie hatte mir gezeigt, wie ich das machen kann. Die Unruheattacken sind nicht mehr ganz so oft, allerdings immer noch stark. Nancy hat öfters ein gerötetes Kinn und rote Wangen, wenn auch nicht den ganzen Tag über. Ihre Haut ist dann sehr trocken.

Die Schule hat bezüglich der Unruhe nichts geschrieben, doch im Taxi ist es aufgefallen.

 

24.09.2010 Heute kamen die neuen Globuli. Eine Veränderung zeigte sich erst am Folgetag. Da wurde Nancy unruhiger. Sie hatte immer wieder mal kurze und dann etwas längere Unruheattacken und natürlich ihr rotes Gesicht. Dabei war sie zwar fröhlich, aber total gestresst.

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag war sie dann extrem unruhig. Sie streckte mehrmals den Arm von sich. Das sah aus wie ein Zucken! Außerdem wälzte sie sich von einer Seite auf die andere und war morgens um halb 6 richtig wach und nicht mehr zum Schlafen zu bewegen. Während des Sonntags beruhigte sich sich aber zusehends und auch in der Nacht lag sie ganz still.

Die Ruhe der letzten Tage ist inzwischen schon fast ein bisschen unheimlich! Nancy zappelte – solange ich dabei war – vielleicht noch zwei oder dreimal in den vergangenen 3 Tagen, beschäftigte sich aber sehr oft mit ihren Fingern. Selbst dabei blieb sie aber richtig ruhig und man sieht ihr an, wie sie sich konzentriert. Auch die Stabilität im Rumpf kann sie jetzt deutlich besser halten! Ebenso ihren Kopf!

Die Schule teilt mir jeden Tag mit, wie gut Nancy drauf ist. Die Therapeuten waren ebenfalls vollauf zufrieden. Nancy hat ja nicht mal bei der Vojta-Therapie gezappelt! Ihre kurze Unruhe sah eher aus, wie ein kurzes Durchschütteln.

Nancy schläft im Moment auch sehr ruhig ein. Sie hat zwar immer noch Schwierigkeiten zur Ruhe zu kommen aber wenn, dann liegt sie ganz ruhig. Auch in der Nacht bewegt sie sich nicht mehr so viel, wie sonst.

Kurz und bündig – alles super!

 


Die Zähne durfte ich heute mal fühlen und merke dabei ein paar sehr kleine Zacken mehr. Zumindest an den unteren Backenzähnen. Das wird schon!

 

 

 

 

01.10.2010 – 10.10.2010

Nancy ist immer noch die Ruhe selbst! Es ist einfach schön zu sehen, wie sie sich in dieser Ruhe auf so viele andere Kleinigkeiten konzentrieren kann. Das Greifen mit zwei Fingern zum Beispiel oder wie sie in einer Zeitung blättert. Sie wird mit der Zeit zwar auch unruhig, aber das dauert deutlich länger als sonst!

Seit einiger Zeit hat sie erhöhten Speichelfluss, was mit den Zähnen zusammenhängen wird. Es ist zwar nicht unbedingt angenehm, aber mittlerweile wischt Nancy den Mund selbst ab.


02.10.2010
Heute kamen die neuen Globuli. Nancy freut sich immer, wenn ein Umschlag kommt und weiß auch genau, dass dieser Umschlag für sie ist.

Die Einnahme erfolgte zunächst ohne sichtbare Reaktion. In der folgenden Nacht änderte sich das. Nancy war ab etwa 0.30 Uhr extrem unruhig und dadurch auch wach. Sie grimmassierte sehr.

Ihre Unruhe beschränkte sich aber mehr auf den Oberkörper. Die Attacken kamen im Viertelstunden-Rhythmus und hielten jeweils ca. 5 min an. Dann war ca. 10 min Ruhe. In diesen Ruhephasen schien sie wieder zu schlafen. Es war wie ein An- und Ausschalten!

Dies setzte sich fort bis etwa 2.30 Uhr. Dann schlief sie ganz ruhig bis etwa 10.30 vormittags. Die Attacken setzten wieder ein, als sie wach war und kamen über den ganzen Tag. Die folgende Nacht verlief ähnlich und auch der Montag war tagsüber von starker Unruhe geprägt.

In der Nacht warf Nancy sich dann zwar ebenfalls wieder hin und her, war aber nicht mehr wach!

Eine Erklärung wäre das Wetter. Wir hatten sehr starken, so genannten 'böhmischen Wind! Eine andere die Zähne und dies bestätigte sich dann auch.

Am Dienstag durfte ich in ihren Mund fassen. Und da war der erste Backenzahn unten links! Er ist zwar noch nicht ganz durch, aber halb. Die Freude war riesig!

Damit beruhigte sich die Lage allmählich auch wieder. Vereinzelt kommt zwar die große Unruhe noch und dann hat auch immer die rote Wangen und ein rotes Kinn, aber allgemein ist sie auch nachts wieder sehr viel ruhiger geworden.

Voller Stolz zeigt sie nun jedem ihren neuen Zahn, indem sie in den Mund zeigt, dass dort ein neuer Zahn sei.

Ich habe Nancy gefragt ob sie Ihnen mal DANKE sagen wolle. Sie nickte und machte bitte bitte. Also einen lieben Gruß und ganz lieben Dank, Herr Melhorn! Ich denke immer noch an die Worte des Zahnarztes: "Da kann man nicht wirklich was machen…!"

 

 

11.10.2010 – 24.10.2010

Nancy ist immer noch schön ruhig! Es ist immer noch eine Freude anzusehen, wie sie mit zwei Fingern (Pinzettengriff) so richtig in Zeitungen blättert oder ihre Bausteine zu einem kleinen Turm zusammenstellt. Neulich habe ich sogar erstmals beobachtet, wie Nancy in jeder Hand einen anderen Gegenstand hatte und versuchte, beide zusammenzubringen.

Die Lautierung verändert sich auch fast wöchentlich. Es wiederholt sich zunächst immer wieder etwas, aber dann 'sitzt es' und wird nur noch abgerufen. Es sind verschiedene Laute und auch der Tonfall ändert sich dabei. Nur die Unruhe tritt immer wieder auf, wenn sie etwas „erzählen“ will. Wobei die Zeitspanne zwischen „Erzählbeginn“ und Unruhe länger wurde.

Die Worte „Mama“ und „Mamam“ kommen schon relativ oft, aber noch nicht, wenn ich sie von ihr hören möchte. Neuerdings kamen auch in größeren Abständen mal die Worte „Hunger“ und „Oma“. Das Wort „Hunger" hat sie bei der Logopädin 'gelernt'.

Die Stabilität im Körper wird auch immer besser! Auch läuft sie schon flüssiger, wenn ich sie halte. Nicht mehr so staksig! Allerdings klappt sie immer noch in der Körpermitte zusammen. Da fehlen dann Kraft und Ausdauer.

Auch die Kopfkontrolle verbessert sich stetig, wenn auch in kleinen Schritten. Alles in Allem geht es - bis auf die Zähne - ständig in kleinen Schritten voran.


12.10.2010
Heute kamen die neuen Globuli. Bis zur Nacht des zweiten Tages zeigte sich keine Reaktion. Zwischen 1.00 Uhr und 3.00 Uhr wurde sie schon etwas unruhiger. Die Folgenacht verlief dann aber richtig heftig! Nancy grimmassierte sehr stark und hatte sichtlich Schwierigkeiten, sich unter Konrolle zu bekommen. Wirklich helfen konnte ich ihr dabei nicht. Zum Wochenende wurde sie dann aber wieder ruhiger.

Nancy hat zwar immer noch starken Speichelfluss, doch weder brach ein weiterer Zahn durch, noch wuchs der vorhandene Backenzahn. Das Zahnfleisch ist in Abständen aber sehr dick und die Zähne
sind sehr empfindlich. Ihr Gesicht war jedoch an Wangen und Kinn sehr rot.

Zum Schulanfang am 18.10.2010 war jedoch alles wieder in Ordnung.Aus der Schule kam auch nichts Negatives.

In der Nacht des 20.10. erwachte sie aber um Mitternacht mit großer Unruhe, wälzte sich hin und her und zappelte wieder. Das hielt etwa eine Stunde an und dann schlief sie wieder.

Am Freitag meldete dann die Schule, Nancy sei unruhiger gewesen. Das war auch am Wochenende zu Hause so. Mehrmals hatte sie dabei ein krebsrotes Gesicht. Dies dauerte diesmal jeweils zwischen 10 Minuten und einer Stunde. Dabei machte sie sich offenbar steif und grimmassierte.

Ihr Stuhlgang ist oftmals dünner. Bei Kleinkindern heißt es dann zwar, sie bekämen Zähne, aber bei Nancy kommt noch immer kein weiterer Backenzahn. Essen und Trinken klappen aber gut bis sehr gut. Auch wenn es zeitaufwendiger ist als sonst.

 

 

 

25.10.2010 – 31.10.2010

Am 26.10.2010 begann eine neue Behandlung, doch erst tags darauf wurde Nancy nach etwa 15 Minuten extrem unruhig. Das hielt dann etwa 30 Minuten lang an!

Nancys nächtliche Unruhe wiederholte sich in den Folgetagen, so dass ich sie eine Woche zu Hause behielt. Tagsüber war sie jeweils sehr schlaff. Immer, wenn sie ein rotes Gesicht hatte, war sie extrem unruhig! Noch immer überfällt sie das von etwa 1.00 Uhr bis 3.00 Uhr. In schlimmen Fällen auch länger! Freitag Nacht ging das bis etwa 6.30 Uhr! Derzeit schläft sie nur wenige Nächte durch.

Auch beim Essen ist sie sehr empfindlich. Gebe ich ihr etwas in den Mund, zappelt sie sofort, wobei sie einen ängstlichen Gesichtsausdruck hat, als fürchte sie, etwas komme an ihre Zähne.

Der Backenzahn, der an einer Ecke durchgestoßen war, ist gewachsen und hat jetzt eine größere Fläche. In der anderen Zahnreihe unten wird das Zahnfleisch immer dicker. Eine ebenso schmerzhafte, wie langwierige Angelegenheit, voller Unruhe und starkem Speichelfluss! Nancy bemüht sich selbst, immer wieder??????A6????????? den Mund abzuwischen.

Ihre allgemeine Unruhe hat auch etwas zugenommen, obwohl sie an anderen Tagen dann wieder ganz ruhig ist.

Ihre Stabilität bessert sich derzeit ständig etwas. Beim Tragen und wenn ich sie abstelle, fällt das ganz besonders auf.

Nancy wiegt jetzt 16,3 kg!

Allerdings lautiert sie deutlich seltener. Offenbar braucht das Zahnen alle Energie! . Sind die drei, noch fehlenden Backenzähne endlich durch, wird es wohl ruhiger werden!

 

Hinweis: Die Verfasserin hat einen wochenlangen Kampf mit ihrem PC hinter sich. Es war für sie unmöglich, eine Verbindung herzustellen. Warum immer. Wer immer fachlich bemüht wurde, hat es nicht geschafft, den Fehler auch nur zu finden. Nun endlich ist es wieder so weit.

 

 

 

05.01.2011 – 15.01.2011

Die Schule hat wieder begonnen und Nancy hat sich wieder gut in diesen Alltag eingefügt. Die Worte der Lehrer waren:“Nancy macht einen ausgeruhten und zufriedenen Eindruck.“ Kaum zu glauben, nach ihrer extremen Unruhe zu Weihnachten. Aber seit etwa einer Woche schläft sie abends sehr schnell ein und dann ruhig durch.

Nancy ist sehr gut drauf, aber insgesamt vor allem im Rumpf doch sehr schwach. Sitzt sie in ihrem Stühlchen, kippt beispielsweise meist der Kopf nach rechts weg. Nach Aufforderung versucht sie dann, Kopf und Rumpf wieder aufzurichten, hat aber große Mühe damit. Dies fiel auch in der in der Schule und der Physiotherapie auf. Die Therapeutin meinte, dass solche Kindern ab und an eine solche Reaktion zeigen. Sie sacken gleichsam erst in sich zusammen, um dann wieder Neues hervorzubringen. Was das bei Nancy sein wird, weiß niemand. Sie könnte wachsen oder einen anderen Entwicklungsschub machen.

Die Logopädin meinte, Nancy verändere ein bisschen die Gesichtszüge. Ihr Gesicht scheine ein wenig länger geworden. Außerdem vermute sie, dass Nancy gewachsen sei.

 

07.01.2011 Heute kamen die neuen Globuli. In der ersten Nacht ging die Unruhe los in der üblichen Zeitspanne zwischen etwa 1.00 und 3.00 Uhr nachts. Das wiederholte sich in den Folgetagen..

Die Unruhe ist unterschiedlich stark und unterschiedlich lang. Manchmal erwacht sie gar nicht und schläft ansonsten wieder unruhig und auch später ein. Richtig rote Wangen hat sie allerdings nicht mehr, doch ist das Zahnfleisch über dem noch fehlenden Zahn geschwollen. Ich hatte das Gefühl, als sei schon eine Mini Ecke durch. Die anderen Backenzähne wachsen aber munter weiter. Der erste, der voriges Jahr durchkam, ist schon fast ganz draußen.

Sie hat auch morgens gelegentlich eitrigen Mundgeruch und sie ist morgens beim Frühstück sehr verkrampft im Mundbereich. Damit aber kommt auch wieder die allgemeine Unruhe. Während der anderen Mahlzeiten des Tages ist das selten so, Auch der Speichelfluss hat wieder zugenommen.

15.01.2011 Nancy isst und trinkt derzeit sehr gut. Das Wasser wärme ich immer noch an und das klappt dann besser.

Ihrer Haltung ist wieder etwas stabiler. Kippt sie jetzt weg, ist sie leichter aufzurichten. Beim Laufen setzt sie jetzt zuerst die Zehenspitzen auf. Eines abends steckt sie die große Zehe in den Mund. Als sie sah, dass ich sie beoabachte, hörte sie damit auf, freue sich aber, dass sie das jetzt kann.

 

 

16.01.2011 – 26.01.2011

Sie ist auch wieder stabiler. Das haben auch die von Physiotherapie in der Schule und natürlich unsere Therapeuten zu Hause gesagt. Die ganze Körperhaltung beim Laufen hat sich etwas gebessert.

Sie hält den Kopf jetzt fast gerade und versucht, sich auch immer wieder selbst aufzurichten. Sie läuft zwar noch nicht allein, freut sich aber immer wieder auch selbst über ihre kleinen Fortschritte und will deshalb auch immer wieder auf die Beine.

In ihrer Sprachentwicklung wiederholt und festigt sie verschiedene Buchstaben, sonst gibt es aber nichts Neues.

Der noch fehlende Zahn ist nochnicht durch.Nach wie vor ist das Zahnfleisch mal etwas dicker. aber dann geht die Schwellung wieder zurück.

Über Weihnachten hatte sie am Daumen ein vereitertes Nagelbett. Seit den neuen Globuli vom 20.01.2011 wird das Nagelbett aber wieder deutlich rot und ist nicht mehr entzündet.

Weiterhin wird ab und zu das Zahnfleisch an den oberen Schneidezähnen rot und auch etwas dick.

23.01.2011 Heute habe ich Nancy mal gewogen. Sie wiegt jetzt wirklich schon 16,7 kg, bei einer Größe von 114 cm. Wir waren beide begeistert.
Hatte sie doch über Weihnachten wieder 1,5 kg abgenommen. Im Vergleich zu den 16,4 kg vor Weihnachten auf jetzt 16,7 kg, hat sie also innerhalb von nicht ganz 4 Wochen 1,8 kg zugenommen!!! Das finde ich super.


26.01.2011 Heute fiel mir auf, dass sich auf der linken Seite des Rachens beim Lachen in Höhe des Zäpfchens eine eitrige Pustel zeigte, weiß und ohne roten Hof. Auch sonst war drum herum nichts zu sehen. Mir fiel die Fistel ein, die sie schon mal hinter den vorderen oberen Schneidezähnen gehabt hatte. Es hat den Anschein, als wolle ihr Körper auf diese Weise etwas abstoßen.

 

 

27.01.2011 – 04.02.2011

Heute hatten wir einen Termin beim Orthopäden. Das Sozialpädiatrische Zentrum hatte dies zur Kontrolle der Hüfte und Gelenke und vor allem der Wirbelsäule vorgeschlagen.

Der Orthopäde war seit langem mal wieder ein Arzt, bei dem Nancy nicht unruhig wurde Nancy begrüßte ihn mit Handschlag und Lächeln, dann rutschte sie direkt von meinem Schoß – ich hatte Mühe sie zu halten - und zeigte ihm, dass sie mit der notwendigen Unterstützung gut stehen und laufen kann. Er sagte, das sehe ja schon gut aus und fragte nach der Grunderkrankung.

Ich sagte ihm, sie habe einen Impfschaden und als dessen Folge u.a. Bewegungsstörungen und eine Entwicklungsstörung. Das überraschte ihn nicht. Er fragte, ob der Impfschaden schon anerkannt sei, was ich verneinte. Daraufhin wollte er wissen, bei welchem Gericht das anhängig sei. Noch in Dresden oder schon am Landessozialgericht. Mir schien, als habe er schon mehrfach mit Impfschäden zu tun gehabt, fragte aber auch nicht weiter.

Er kontrollierte alle Gelenke und die Wirbelsäule und kam zu dem Ergebnis, alles sei umständehalber gut.

Die Wirbelsäule macht bei Nancy einen leichten Bogen. Das kommt wohl daher, das sie beim Sitzen eine bevorzuge Seite hat.


29.01.11 Heute kamen die neuen Globuli. Und es ging schon in der ersten Nacht wieder unruhig her. Wie sonst auch, war sie noch bis etwa 1.00 Uhr ruhig, danach aber schlief sie sehr unruhig. Im Schlaf streckte sie immer wieder den Arm in die Luft.

In den folgenden Nächten war sie in dieser Zeit außerdem wach. Immer wieder versuchte sie, sich gleichsam selbst einzufangen, indem sie die Arme in die Knie legte und die Beine anzog, also mache sie sich selbst zum 'Paket'. Aber das funktionierte nicht richtig.

Tagsüber kamen die Unruheattacken dann schubweise und nach jedem Schub war sofort wieder Ruhe.

Nancy hatte auch wieder diesen eitrigen Mundgeruch. Allerdings war die eitrige Pustel weg. Auf die Frage, ob ihr was weh tue, zeigte Nancy wiederum auf den Bauch und ihre Zähne. Unklar, was sie meint.

Bei den Zähnen lockert sich der obere rechte Eckzahn. Der Backenzahn ist aber immer noch nicht durch.

Seit Donnerstag ist sie wieder 'mein kleines Rotkäppchen', mit einem knallroten Gesicht von den Augen bis zum Kinn, einschließlich der Nasenspitze. Auch das Zahnfleisch hat eine rote Färbung und die Zunge hat wieder diese weiße Färbung, mit den roten Flecken. Nancy ist alles in allem nicht gut drauf.

Schlafen kann sie im Moment nur sehr schlecht! Sie findet keine richtige Ruhe. Die Schule sagt aber, Nancy sei gut drauf und zeige sehr deutlich, dass sie gerne dort ist. Sie arbeite sehr interessiert mit.

An manchen Tagen macht sie morgens den Eindruck, als brüte sie eine Erkältung aus. Mit Anzeichen von Schnupfen und Husten. Das gibt sich aber wieder im Laufe des Tages. Was davon bleibt, ist mal grüner, mal weißer fester Nasenschleim.

In der Sprachentwicklung tut sich nicht viel, Sie ist derzeit sehr ruhig. Da sieht man wieder, was es doch ausmacht, dass sie mit einer körperlichen Veränderung, in diesem Fall der Zähne, zu kämpfen hat.

 

 

16.02.2011 – 25.02.2011

16.02.11- Heute kamen die neuen Globuli.

Nancy war zwar gestern Abend schon ein wenig unruhiger, aber durch die Globuli ist das noch etwas stärker geworden. Das Zahnfleisch ist wieder rot. Auch die Wangen. Eigentlich das ganze Gesicht. Augen. Wangen, Kinn und Nasenspitze. Die Haut ist richtig trocken geworden. Die Unruhe beim Essen ist natürlich dementsprechend angestiegen. Sonst verteilt sich die tagsüber bis in die Nacht hinein. Da ist sie dann ebenfalls unruhig, denn sie hat einen extrem unruhigen Schlaf, wacht aber trotzdem nicht auf.

In der Vojta-Therapie kam sie jetzt ganz alleine von Rückenlage in den Sitz. Gut! Sie hat einen Minischubs von der Therapeutin bekommen! Aber wirklich nur mini. Auch muss sie seitlich eine Führung haben, aber die Kraft für die Beugung in den Sitz brachte sie ganz allein auf. Sie war darauf sehr stolz und hat mir abends beim Baden gezeigt, dass sie das auch im Wasser kann. Leider hält das zwar noch nicht länger als einen Tag an - aber immerhin.

Am Wochenende waren wir bei „Holiday on Ice“. Nancy war wieder hin und weg von den Stars auf Schlittschuhen. Sie hat sich sehr gefreut. Unruhig war sie diesmal nur, wenn die Musik zu laut und vom Rhythmus her schneller war. Bei ruhiger Musik saß sie ganz ruhig. Sie hat mich sehr oft und ganz stark gedrückt Ihr: „Ich hab dich lieb“ oder „Danke“. Das habe ich sehr genossen.

24.02. Heute war Termin im Sozialpadagogischen Zentrum . Frau Dr. xxxx war mit Nancy sehr zufrieden und die hat natürlich voll aufgedreht und wieder mal alles gezeigt, was sie kann. Diesmal sogar das seitliche Laufen an der Liege. Frau Dr.xxxx fand das sehr, sehr gut!

Nancy ist jetzt 117 cm groß und wiegt - allerdings bekleidet - 17,2 kg.

Diesmal hatten wir weniger Zeit, denn wir wollten noch den neuen Rolli aussuchen. Nancy fand das zunächst sehr interessant, weil sie Verschiedenes selbst bestimmen durfte. Dann verlor sie aber die Lust und zeigte das auch deutlich.

Im Großen und Ganzen genoß Nancy ihre Ferien und die Ruhe tat ihr richtig gut! Allerdings merkt man auch, dass ich sie zu Hause nicht so auslasten kann, wie die Schule. Sie schlief immer später ein und forderte immer mehr. Es ist andererseits schön zu sehen, wie sie nach „geistiger Arbeit“ verlangt.

 

 

11.03.2011 – 22.03.2011

11.03. Heute war in der Schule Projekttag. Thema war der Geburtstag der Schule. Nancy hatte mit der Musikgruppe ein Lied einstudiert. Ihre Aufgabe war, mit anderen Kindern dieses Lied musikalisch zu begleiten.

Heute war sie etwas unruhig. Die Aufregung des Tages, sehr viele Besucher in der Schule und dann noch der Auftritt! Erstaunlicherweise begann ihre Aufregung diesmal erst kurz vor dem Auftritt. Sie hatte sehr gut geschlafen und war auch morgens nicht unruhig gewesen.


14.03. Nancy schlief letzte Nacht wenig. War ab 23.00 Uhr wach und sehr unruhig. Wälzte sich ständig umher und grimmassierte stark. Diese Unruhe hielt auch in der Schule an. Die Lehrerin schrieb, so schlimm sei es lange nicht mehr gewesen. Am Nachmittag ließ das aber wieder nach und sie schlief sehr gut .


15.03. Oma hatte Geburtstag. Eine sehr aufregende Veranstaltung, weil dann alle Verwandten in der kleinen Wohnung sind. Trotzdem war sie sehr ruhig. Das beste für sie an dieser Feier war schon am Wochenende das Backen der Kuchen und das Naschen.

Im Allgemeinen wirkt sie jetzt sehr ruhig und auch stabiler. Wenn ich sie halte, läuft sie auch schon besser. In Bauchlage, beim Unterarmstütz, kann sie sich auch immer besser und länger halten. Nur beim Sprechen tut sich derzeit wenig bis gar nichts. Nur das Wort „Mama“ setzt sie immer häufiger ein. Um mich zu rufen oder mir etwas zu zeigen oder mitzuteilen.Auch die Kommunikation in Form der Körpersprache bessert sich. Nur ihre Lautierung macht keine Fortschritte, wobei ich aber denke, mit verbesserter Körperspannung wird sie ihre Energie dann auch dort vermehrt einbringen.


20.03. Letzte Nacht war Nancy zwischen 3.00 Uhr und 6.00 Uhr wach. Eine Nacht mit einem sehr hellen Vollmond! Daher kam das wohl auch. Sie war auch nicht besonders unruhig! Nur eben wach.
Essen und trinken funktioniert sehr gut und reichlich. Nancy wiegt morgens vor dem Frühstück inzwischen 16,9 kg. Mit trockener Windel und im Schlafanzug.

Am 22.03. kamen die neuen Globuli.Es gab aber keine, unmittelbar sichtbare Reaktion. Da warten wir mal ab...

 

 

 

23.03.2011 – 29.03.2011

23.03. Heute war Termin beim Anwalt. Die AOK möchte die Einlagen für Nancys Schuhe wieder mal nicht bezahlen. Es wird immer besser! Mal sehen ob wir wieder zwei Jahre warten müssen...! Dabei braucht sie wieder neue Einlagen! Am Freitag kommt der Mitarbeiter vom Sanitätshaus für die Abdrücke.


Nancy geht es gut. In der Physiotherapie fiel mir auf, dass sie beim Lockern der Wirbelsäule nicht mehr so unruhig ist. Außerdem 'lief' sie vom Auto in die Therapie. Bis zur Liege . Das Schöne daran war, sie hielt den Kopf durchgehend oben und sackte nicht in der Mitte in sich zusammen. Danach stand sie dann auch noch kurz sogar allein an der Liege. Wir freuten uns. Nancy war sehr stolz auf sich.

Sie hat sich auch motorisch weiter entwickelt und ist unglaublich ruhig! Neuerdings räumt sie ihre Memorykarten oder Bausteine mit zwei Fingern in den Plastikeimer bzw. die kleine Kiste – um dann alles wieder rauszuschmeißen.

Sie spielt im Moment auch wieder öfter mit den Fingern. Dabei wirkt sie sehr konzentriert und hat in einer solchen Phase wieder starken Speichelfluß.

Schlafen, Essen und Trinken geht weiterhin sehr gut. Sie zuckt auch beim Einschlafen weniger stark und liegt nachts gewöhnlich ruhiger. Die Zeitumstellung hat uns beide allerdings sehr mitgenommen.

n der Nacht zum 28.03.11 schlief sie wieder sehr schlecht, hatte sehr rote Wangen und nach der Schule zog sich die Rötung wieder von den Augenlidern bis zum Kinn. Aber diesmal zappelte sie nicht. Nur beim Essen war sie etwas empfindlicher.

 


29.03.2011 Morgens hatte sie etwas Halsschmerzen und hustete etwas nach der Schule . Das Gesicht war wieder rot und sie extrem kuschelbedürftig.

Abends aß sie sehr gut und war beim essen auch sehr ruhig. Als ich sie dann bettfertig machte, wurde sie aber extrem unruhig. Da sie sehr viel gegessen hatte, vermutete ich, sie müsse noch aufstoßen. Als ich sie danach fragte, nickte sie. Ich nahm sie daher hoch und versuchte, ihr dabei zu helfen. Aber es gelang nicht richtig. Nach etwa einer halben Stunde legte ich sie dann doch ins Bett und sie schlief auch relativ schnell ein. Nach ein paar kurzen, heftigen Zappelattacken schlief sie ruhig.

Gegen 0.30 Uhr fing sie aber zu weinen an und zappelte Auf die Frage, was ihr weh tut, zeigte sie auf den Bauch. Auf die Frage,ob ihr schlecht sei, nickte sie. Keine 5 Minuten später erbrach sie ihr ganzes Abendbrot fast unverdaut.

Sie war sehr unruhig und hatte im Stundenrythmus Fieber zwischen 38,8°C und 39,2°C . Auch fand sie nicht mehr richtig in den Schlaf, sondern zuckte etwa alle halbe Stunde so zusammen, dass sie sofort wach war und zappelte. Das hielt dann etwa 10 Minuten an und widerholte immer wieder.

 

30.03.2011 – 03.04.2011

Nancy war ganz traurig, als ich sie morgens in der Schule telefonisch abmeldete. Aber ich erklärte ihr, dass sie so nicht gehen könne. Zwar war sie fieberfrei, aber immer noch zappelig. Die Zeitspannen der Ruhe wurden immer kürzer. Die Wasseraufnahme war nur mittels der Spritze möglich. Auch aß sie nur ganz ganz wenig.

Nachmittags beruhigte sich die Situation dann wieder etwas. Zu unserer Ärztin konnten wir nicht, denn die Schwester meinte, die Praxis sei sehr voll. In ihrem Zustand wollte ich aber nicht lange warten müssen, so ich mit ihr am Nachmittag in die klinische Notfallsprechstunde ging.

Als wir bei der Kinderärztin waren, ging es Nancy eigentlich schon wieder besser. Sie wurde untersuchte, aber nichts gefunden. Nur der Hals sei ziemlich rot . Die Ärztin ging wegen der fleckigen Zunge von einem Virusinfekt aus. Ich sprach sie auf den gerade grassierenden Scharlach an und sie machte einen Abstrich.

Dann fragte sie nach der Grunderkrankung von Nancy und ich sagte ihr, es werde Als globale Entwicklungsverzögerung bezeichnet. Sie fragte nach der Ursache und ich erklärte ihr, dass es schulmedizinisch keine gib, sondern Nancy an einem Impfschaden leide. Darauf sagte die Ärztin nichts mehr.

Was ich gegen das Fieber mache, fragte sie danach. Meine Antwort: Das sei kein richtiges Fieber und folglich mache ich auch nichts Besonderes dagegen. Nur mit herkömmlichen Hausmitteln. Außerdem behandle ich Nancy homöopathisch. Sie meinte dann noch: Wenn es Scharlach sei, wovon sie aber nicht ausgehe, müsse Nancy Penicillin nehmen. Dafür gab sie mir das Rezept und den Krankenschein.

Nancy wollte auf die Beine und verabschIedete sich mit Handschlag . Damit waren wir auch schon fertig.

Am Freitag sollten wir dann noch mal zur Kontrolle zu der behandelnden Kinderärztin und wegen dem Ergebnis des Abstriches später noch in der Klinik anrufen. Der Abstrich bestätigte den Scharlach nicht.

Nachmittags erbrach Nancy das Wenige wieder, das sie gegessen hatte. Ihre Unruhe hielt an.

Auch in der nächsten Nacht kam Nancy nicht zur Ruhe. Immer wieder zuckte sie nach etwa einer halben Stunde aus dem Schlaf und zappelte. Sie war völlig unglücklich über diese Situation, konnte aber trotzdem über den Spaß lachen, den ich zur Ablenkung mit ihr versuchte.

Am 31.03. erbrach Nancy früh morgens schon richtig grün. Ich gab ihr immer wieder Wasser, welches sie sich auch einforderte, das sie aber aber nur mit Spritze zusichnehmen konnte.

Mittags kamen dann die Globuli und nach der dritten Einnahme besserte sich ihr Zustand so, dass sie nach Essen verlangte. Anfangs nahm sie von der Schonkost nur kleine Mengenund nur mittels der Spritze, abends dann vom Löffel. Stündlich wollte sie mehr. Allmählich trank sie das Wasser dann auch wieder aus dem Becher geben und auch etwas mehr, als fülle sie ihre „Wassertanks“ wieder auf. Sie wurde immer ruhiger und schlief nachts auch etwas besser.

Am 01.04. gingen wir wieder zur Kinderärztin. Sie fand nichts mehr . Auch der Hals war nur noch ganz leicht gerötet. Damit sie sich erholen könne, ließ die Ärztin sie auf meine Bitte hin noch einige Tage zu Hause.

Als ich Nancy angezogen hatte, wollte die von der Liege und zeigen, wie gut sie stehen kann. Dersel??????A6?????????ben Ärztin, die dem Sozialgericht Dresden im Schreiben vom 23.12.2010 mitgeteilt hatte, Nancy könne weder gehen noch stehen.Zwar war noch recht wackelig auf den Beinen - schließlich hatte sie zwei Tage fast nichts gegessen und wog in der Praxis auch nur noch 16,4 kg - aber sie gab sich große Mühe, ihr Können zu zeigen.

Die Ärztin sah erst Nancy an, dann mich und wirkte irgendwie sehr erschrocken. Dann lobte sie Nancy, sah wieder mich an und sagte dann. "Das sieht ja schon richtig gut aus." Ich erwiderte, dass wir ja nun auch schon eine Weile üben würden, sprach das Thema Sozialgericht und ihr Schreiben aber nicht an, obwohl ich meinte, ihr anzusehen, dass ihr genau das durch den Kopf ging.

Aber gut! Nach meiner Überzeugung wird Nancy allen noch früh genug zeigen, wozu sie fähig ist. Auf jeden Fall ging es ihr von Tag zu Tag besser. Am 03.04.11 war sie schon wieder so gut drauf, als wäre nichts gewesen. Noch ein wenig schlapp, war sie sonst top fit! Wie meist nach einer Krankheit, hatte sie am Wochenende sogar wieder einen Fortschritt in der Sprachentwicklung. Ihre „G“-Laute kamen wieder und nach meinem Eindruck versuche sie auch, damit Worte zu formen. Aber bis jetzt war weiterhin nur "Mama", "Oma" und "Mamam" deutlich zu hören. Doch das wird schon noch.

 

 

04.04.2011

Heute hat Nancy den Intelligenztest im Sozialpädiatrischen Zentrum in Dresden. Ich habe ihr schon gestern erklärt, was wir heute machen und dass sie sich ganz viel Mühe geben soll. Auch sagte ihr ihr, dass sie keine Angst haben müsse und nichts Schlimmes passiert. Die Ärztin mache nur ein paar Spiele mit ihr, wie Ela (die Logopädin). Trotzdem solle sie sich Mühe geben.

Erst gab es im Gespräch Fragen zur Entwicklung von Nancy und was sie so in der Schule macht. Ich erzählte der Ärztin in Kurzfassung die ganze Geschichte und verwies sie wegen Einzelheiten auf die Homepage. Sie hörte nur zu und sagte zu all dem nichts, was ich im Nachhinein schon merkwürdig fand, denn sie hatte nicht mal richtig Fragen gestellt. Wir kamen dann auf die Schule zu sprechen und ich sagte ihr, dass dort jetzt die Buchstaben M und A, die Zahlen 1, 2 und 3 und natürlich die Farben gelehrt würden. Außerdem würden Übungen gemacht, bei denen Nancy zuordnen bzw. zeigen müsse. Beispielsweise Körperteile. Oder beim Ausmalen die Farben oder auch Gegenstände, die mit „A“ anfangen oder wohin die einzelnen Kleidungsstücke kommenusw. Der Unterricht ist jedenfalls in Kurse eingeteilt und jedes Kind wird nach seinen Möglichkeiten gefördert.

Ich berichtete ihr auch, was ich mit zu Hause spiele und sie dabei lernt. Etwa Farben und Formen. Und was wir im Wahrnehmungstraining machen und noch ein paar andere Sachen.

Dann fragte sie mich, wie ich Nancys geistige Entwicklung einschätze. Ich erwiderte, dass ich sie nicht für geistig behindert halte. Es liege zwar durchaus eine Verzögerung ihrer gesamten Entwicklung vor, doch greife dabei das Eine in das Andere . Etwa die motorischen Defizitemikt ihren Auswirkungen auf Wahrnehmung, Sprache etc. Da sich Nancy andererseits nicht richtig äußern könne, vermag auch niemand ein wirkliches Urteil über ihren geistigen Entwicklungsstand abzugeben.

Dann wollte die Ärztin noch eine kurze Einführung in die Möglichkeiten einer Kommunikation zu Nancy und wie sie was äußert. Ich erklärte alles. Auch dass Nancy in bestimmten Situationen zappelig wird und sich dann erst wieder beruhigen müsse, bevor sie 'weiterarbeiten' könne.

Die Psychologin erklärte mir danach, wie nun der weitere Tag ablaufen werde. Auch solle ich nicht dabei sein. Also erklärte ich Nancy, dass ich draußen auf sie warte. Sie solle jetzt schön mitmachen! Ohne diese Erklärung wollte ich nicht gehen. Schließlich kannte Nancy diese Frau ja nicht!

Die Psychologin beobachtete dies genau. Vor allem die Reaktion von Nancy, die ja sehr genau versteht, was ich ihr sage. Nancy nickte auch meine Erklärung ab und verabschiedete sich dann lächelnd von mir.

Es folgten erste Tests über etwa 60 Minuten. Nach dem Frühstück wurde weitere 45 Minuten lang getestet und dann beides ausgewertet. Insgesamt eine große, auch psychische Belastung für Nancy.

Der Pschologische Testbericht vom 4.4.11
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/PsychoBericht 4.4.11.PDF

 

Da über die Entwicklung von Nancy sehr ausführlich berichtet ist, wollten viele Leser wieder mal ein Video von ihr sehen, das ich hiermit gerne einstelle:

Die gesundheitliche Entwicklung von Nancy am 20.4.2011
als Video
http://www.youtube.com/watch?v=8Ho-A1kmAQA

 

Die Psychologin versuchte mir sehr schonend beizubringen, dass Nancy schon in die Richtung geistige Behinderung gehe. Ich erwiderte, dass ich mir sicher sei, dies sei nicht so. Nancy habe m.E. keine geistige Behinderung, sondern wegen ihres Impfschadens eine deutliche Entwicklungsverzögerung. Das sei aber keinesfalls gleichzusetzen! Außerdem müsse berücksichtigt werden, dass sie eine fremde Person für Nancy sei und dies hier zudem eine, ihr ungewohnte Umgebung. Diese Tests seien zudem für gesunde Kinder, die sprechen können. Die aber können dann auch sagen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Nancy kann das nicht, wird hilflos und das äußert sich dann in Unruheattacken. Natürlich hbe Nancy große motorische Defizite aber deshalb noch keine geistige Behinderung.

Wir einigten uns dann darauf, Nancy zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu testen. Das habe ich schon vorher Nancy gefragt. Sie nickte.

Die Tests strengten Nancy jedenfalls sehr an. Sie war danach so fertig, dass sie kaum noch Körperspannung hatte und total schlapp war. Zu Hause angekommen, sind wir dan erst mal spazieren gegangen, damit sie sich erholen konnte.

 

 

01.05.2011 – 12.05.2011

Zum Abschluss der Ferien waren wir im Findlingspark in Nochten, eine Art Botanischer Garten mit verschiedenen Themenbereichen. In dessen kleinem Teich gab es viele Frösche, die alle laut quakten. Nancy fand das toll, nachdem sie wusste, wo dieses Geräusch herkam. Genau beobachtete sie das Geschehen im Teich. Auch die Fische in einem anderen Teichfaszinierten sie.

Nancys Schnupfen ist seit dem extremen Pollenflug allerdings schlimmer geworden. Sie niest und schnieft ständig und ist auch in der Schule unruhiger. Zu Hause ist das weniger schlimm, aber auch da ist sie schlapp und gibt kaum einen Ton von sich. Ich gebe ihr etwas mehr Colostrum und Vitamin C und werde sie mal einen Tag zu Hause lassen. In dem langens Wochenende kann sie sich erholen.

 

Anmerkung von Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker

Nach meiner Erfahrung hatte Nancy zur Zeit des Pollenfluges Heuschnupfen. Den einen läuft dann unaufhaltsam die Nase, andere leiden zusätzlich oder anstatt vielleicht sogar an Atemnot. Nicht überraschend bei Menschen, die vergleichsweise zu wenig in der freien Natur mit Pollen zu tun hatten. Ihr Körper hat sich an diese Stoffe nicht gewöhnt und reagiert daher ganz natürlich mit einer allergischen Reaktion. Viele Kinder und Erwachsene tun das! Krank ist deshalb keiner! Ihr Abwehrsystem ist nur einfach 'untrainiert' und weil es den Stoff nicht(mehr) kennt, will es ihn - ganz natürlich! - mit Rotz und Schleimbildung wieder aus dem Köper herausbringen.

Davon wusste ich jedoch nichts und habe es daher auch nicht behandelt. Selbst Colostrum ist bei starkem Pollenflug allerdings nur eine bedingte Hilfe. Hier rate ich meinen Patienten vielmehr immer, sich in der Apotheke von der Fa Staufen-Pharma folgende homöopahischen Einzelmittel in der Potenz C 200 zu besorgen:

Pollen ; Blütenpollen I; Blütenpollen II.
( jeweils täglich: 6x1 Streukügelchen)

In der Regel fängt das jeden Heuschnupfen sehr schnell ab! Wenn nicht, wäre zusätzlich an Histamin C 200 Globuli zu denken.

Sollte sich auf den Heuschnupfen außerdem ein richtiger Schnupfen mit Fieber und schließlich eitrigem Rotz aufgesetzt haben, so kommen dann zusätzlich die üblichen homöopathischen Entzündungsmittel gegen Erkältung in Betracht.

Sollten Ihre Apotheke Ihnen diese Mittel nicht besorgen können, empfehle ich Ihnen die 'Apotheke Abtsgmünd' in 73453 Abtsgmünd
Tel: 07366-6359 oder E-mail: info@apotheke-abtsgmuend.de oder www.apotheke-abtsgmuend.de - http://www.apotheke-abtsgmuend.de

 

07.05.2011 Heute kamen die neuen Globuli. Nancy war danach noh den nächsten Tag über deutlich unruhiger. Am Po ist sie etwas wund. Sie niest zwar immer noch, doch ist sie deutlich stabiler.

Am Muttertag hat sie mich heftig gedrückt, nachdem mir die Ur-Oma die Karte vorgelesen hatte, die Nancy in der Schule für mich gebastelt hatte. Solche Momente sind wunderschön und geben mir viel Kraft.

Ihre Unruhe legte sich im Laufe des Tages wieder und am Nachmittag waren wir lange spazieren. Währernd der ganzen 2 Stunden hielt sie ihren Kopf oben.

In der Schule fällt auf, dass sie ab 11.00 Uhr sehr erschöpft ist und mittag den Kopf kaum noch halten kann. Ich vermute einen Entwicklungsschub oder das viele Niesen. Vielleicht hat sie ja auch einen kleinen Infekt.

In der Nacht vom 09. auf den 10.05. schlief sie nur etwa 2 – 3 Stunden und war dabei immer wieder unruhig und wollte spielen. Sie fand einfach nicht mehr in den Schlaf und ich ließ sie dann zu Hause. Tagsüber war sie aber gut drauf und kaum noch unruhig.

Diese Unruhephasen häufen sich wieder mehr. Auch hat sie abends gelegentlich wieder rote Wangen und vermehrten Speichelfluss. Vielleicht schiebt noch ein Zahn, denn die neuen Zähne haben noch nicht die volle Größe. Ihre ph-Werte sind auf jeden Fall sehr gut. Drei mal täglich gebe ich ihr einen Esslöffel Colostrum. Sie erhält Vitamin C und zwei mal am Tag je 400 mg Magnesium in Kapselform.

 

 

 

13.05.2011 – 22.05.2011

Nancy speichelt noch immer vermehrt. Vor allem, wenn sie sich konzentriert und beim Essen. Sie hat auch wieder rote Wangen und auf die Frage nach dem „Aua“, zeigt sie in den Mund.


13.05.2011 Letzte Nacht schlief sie ganz schlecht, war unruhig und warf sich umher, ohne jedoch richtig zu erwachen. Außerdem vor dem Einschlafen wieder diese Schreckphasen, in denen sie zusammenzuckt und den einen Arm von sich wirft.

Warum ds so ist, kann ich mir nicht erklären. Der neue Zahn scheint zu wachsen. Zumindest ist das Zahnfleisch an dieser Stelle sehr rot. Vielleicht liegt es ja daran. In der Nacht vom 15.05. auf den 16.05. drückte jedenfallsauch einer der Backenzähne. Da war sie auch unruhiger und richtig wach. Nachdem ich ihr den Zahn massierte, schlief sie dann.

Die Zeiten nächtlicher Unruhe haben sich geändert. Früher war das immer nach Mitternacht, jetzt beginnt die nächtliche Unruhe meist schon vor Mitternacht.


17.05. Heute verlor sie einen weiteren Zahn. Vielleicht war das der Grund ihrer Unruhe. Ich fragte sie, ob sie den Zahn verschluckt habe. Da lachte sie und nickte. Irgendwie schien sie erleichtert.

Sie schläft wieder gut und vor allem auch schnell ein. Das wirkt sich auch auf ihre gesamte Stabilität aus. Kopfkontrolle und Körper sind deutlich stabiler.

Nancy bekommt absprachegemäß abends kein Colostrum mehr. Dafür morgens und mittags jeweils zwei Esslöffel.

Im Sprachverhalten ändert sich auch etwas. Am 14.05.2011 sprach sie ihren Vater das erste Mal mit Papa an! Da war die Freude groß. Er hatte mit ihr gespielt, aber wohl nicht gleich reagiert und daraufhin ermahnte sie ihn mit "Papa" .

Ihre Lautierung ändert sich je nach dem gesamten Befinden. Ist sie stabil, kommen auch mehr Laute. Diese ändern sich auch immer wieder. Es scheint, als würde sie verschiedene Laute festigen. Geht es ihr nicht so, schweigt sie und kommuniziert über Mimik und Gestik.

21.05.2011 Heute kamen die neuen Globuli. Etwa eine halbe Stunde nach jeder Einnahme wurde sie unruhig. Das legte sich aber bis abends wieder. Seither ist sie wieder die Ruhe selbst. Auch nachts.


22.05.2011 Heute kam ihre Oma - meine Mutter - zu Besuch. Ihr hat sie ganz viel gezeigt. Beim Laufen etwa, wie schön sie die Füße abrollen und den Kopf halten kann, und wie viel Kraft sie in ihren immer noch so dünnen Ärmchen hat. Und hat der Oma ganz viel „erzählt“. Auf jeden Fall war ihre Freude so groß, dass sie richtig gejauchzt hat. Sie ließ die Oma nicht mehr los.

 

23.05.2011 – 29.05.2011

Nancy hat sich wieder gefangen. Die Unruhe wird also wohl mit den Globuli zu tun haben. Sie freut sich über den Besuch der Oma, die viel Zeit mit ihr verbringt. Beide sind nach der Schule immer viel draussen der Sonne.

Oma freut sich über Nancy's Fortschritte. Vor allem über die Ruhe, in der sie nach den Dingen greift und spielt. Beim Essen har sie sich beispielsweise ganz ruhig eine große Wiener in den Mund gesteckt. Oma mußte nur aufpassen, dass Nancy nicht zu viel abbeisst. Aufmerksamkeit und Konzentration, Körperhaltung, ihre Kommunikation in Mimik und Gestik gelingen schon recht gut und die Worte "Oma", "Mama" und "Mamam" gebraucht sie mittlerweile sehr gezielt und immer öfter.


25.5.11 Heute hatte sie Logopädie. Die Therapeutin will ist dran, Nancy's Oberlippe nach unten zu bewegen, Derzeit liegendie oberen Zähne öfters frei, da sie den Mund nicht immer schließt.. Dadurch stehen die Zähne immer weiter ab.

Außerdem fiel der Therapeutin auf, dass der Brustkorb wieder ein wenig auseinander geht. Das kann ein Wachstumsschub sein, meinte sie. Abends war Nancy wohl wegen der Therapie etwas unruhiger. Sie hatte kurze, aber sehr heftige Zappelanfälle, bei denen sie stark grimmassierte. Über Nacht beruhigte sich aber alles wieder.

 

27.5.11. Heute wurde die Oma wieder abgeholt. Vorher fand Nancy nicht in den Schlaf. Leider war das aber erst spät nacht. Am nächsten Morgen schlief sie dafür länger.


28.5.11 Heute war ihre linke Wange den ganzen Tag über krebsrot und sah aus, wie leicht geschwollen. Auf Nachfrage zeigte sie in den Mund. Auch der Stuhlgang ist seit zwei Tagen dünner und roch etwas säuerlich. Nach meiner Erinnerung wie damals, als sie die ersten Zähne bekam. Auch speichelt sie immer noch stark und ist beim Essen manchmal kurz unruhig. Ich gehe davon aus, dass wohl die Zähne schieben. Sie ist ja im Zahnwechsel und auch die Backenzähne sind noch nicht voll ausgebildet.

29.5.11 Heute nieste sie gelegentlich im Freien. Der Stuhlgang ist noch nicht normal, aber die Wange war schon nicht mehr rot. Nur die kurze Unruhe beim Essen und das Speicheln halten noch an.


Nancy wiegt jetzt 17 kg und ist 117 cm groß. Sie ißt und trinkt gut.

 

 

 

30.05.2011 – 03.06.2011

30.05. Nancy ist krank. Schnupfen! Heute morgen nieste sie sehr häufig und es war ihrsonst etwas anzumerken. Aber - wie sonst vor und während einer Erkrankung – sie hatte keine Unruheattacken, sondern war eigentlich die Ruhe selbst.

Als sie aus der Schule kam, war sie dann zwar weiterhin ruhig, aber total schlapp. Sowohl körperlich, als auch in der Lautierung. Dazu noch etwas Husten, als sei der Hals entzündet.

Die Niesanfälle hatten zugenommen. Der Rotz war weißlich klar bis gelblich. Abends dann leichtes Fieber bis 38,5°C. Der Appetit mäßig und sie bevorzugte frisches Obst. Getrunken hat sie allerdings gut bis sehr gut und dass diesmal die Unruhe entfiel, erleichterte alles ungemein.


31.05. Heute sollte sie ihren großen Auftritt beim Kulturevent der Schule haben. Sie wollte daher unbedingt hin. Als ich gestern noch sagte, sie müsse wohl zu Hause bleiben, gab es Tränen.

Die Nacht war dann unruhig, was aber wohl auch mit den Auftritten zu tun, denn für diese wurde schon seit langem geprobt. Sie war auch ganz stolz darauf mitmachen zu dürfen. Ihr war fast nichts mehr anzumerken , die Temperatur hatte sich normalisiert und sie nieste auch weniger. Nach Öffnen der Augen machte mogens als Erstes außerdem „Bitte Bitte“, so, wie „ Lass mich bitt zu meinen Auftritten“.

Die hat sie dann gut gemeistert. Zumindest beim ersten Auftritt war sie ganz ruhig. Beim zweiten, etwa eine halbe Stunde später, war die Unruhe dann schon heftig, doch war da auch laute Musik. Als später die große Tanzgruppe auftrat, war es jedoch so laut, dass Nancy zu weinen begann und auf ihre Ohren zeigte. Das sollte bedeuten, dass es für sie schmerzhaft laut war, wie sie mir später auf Nachfragen sagte.

Wir sind nach dem Mittagessen nach Hause. Sie verbrachte den Nachmittag ganz still auf ihrer Spielmatte. Ins Bett wollte sie aber nicht. Nur in Ruhe gelassen werden.

Die Globuli kamen heute. Die Nacht verlief dadurch ganz ruhig. Nancy besserte sich zusehends. Der Rotz wurde allerdings gelb-grünlich, die Nase hatte sich außerdem verstopft und die Zunge war noch weiß belegt. Im übrigen war sie aber wieder gut drauf und gewann die „Sprache“ zurück. Nach meinem Eindruck ist sie sogar noch stabiler geworden. Besonders beim Unterarmstütz fiel das sehr auf! Da Donnerstag ein Feiertag war und Freitag schulfrei, kann sie richtig erholen.

 

 

04.06.2011 – 09.06.2011

Nancy ist wieder fit. Nur noch ein wenig grün-gelblicher Schnupfen und der Husten rasselt gelegentlich noch etwas. Sie fühlt sich im Moment auch richtig gut und ist in der Schule sehr fleißig. Dafür bekam sie diese Woche für gute Mitarbeit ein großes Lob.

Auf jeden Fall hat sie die Zeit gut genutzt, sich zu erholen. Am Sonntag fiel mir eine kleine Verhärtung wie eine Art Griesbeutel am linken inneren Oberarm auf, die am Montag eine zähe Flüssigkeit entleerte, sich aber dann wieder füllte.

Der Speichelfluss ist immer noch stark und an einem der oberen vorderen Zähne ist das Zahnfleisch etwas zurückgegangen. Sie schläft derzeit gut, aber wieder spät ein.

Diese Woche hatten wir teilweise heftige Unwetter mit Sturmböen und extremen Regenschauern. Da fiel auf, dass Nancy plötzlich auf Donner reagierte. Ohne allerdings Angst zu haben. Eher, als wolle sie eine Erklärung dazu haben. Wie bei andereren, weniger lauten Geräuschen auch. Bei denen ist manchmal sehr genau hinzuhören, um es ihr dann erklären zu können und woher es kommt. Da hat sich also auf jeden Fall etwas verändert. Mit Sicherheit ein Zeichen für einen weiteren Entwicklungsschub.

 

 

 

Bericht vom 23.06. – 04.07.2011


Nancy hat wieder eine Phase, in der nacht sehr schwitzt. Sie schläft spät ein, aber dann gut durch. Sie „erzählt“ und lacht und räumt das ganze Bett um. Wenn ich mich dazu lege, spielt sie mir im Gesicht rum.Erst wenn sie wirklich richtig müde ist, schläft sie.

Derzeit ist sie gelegentlich auch wieder empfindlich an den Vorderzähnen. Manchmal allgemein beim Essen, manchmal, wenn sie Kaltes an die Zähne bekommt.

Gelegentlich ist sie morgens kurz unruhig. Ansonsten die Ruhe selbst.

Sie stabilisiert sich weiter im Körpergesamt. Es geht zwar in ganz kleinen Schritten voran, aber eben immer weiter!

Sie steht jetzt schon ca. 5 – 10 min alleine an ihrem Therapiestuhl. Dabei stützt sie sich schön ab und balanciert sich allein ganz gut in der Hüfte aus. Sicherheitshalber stehe ich zwar daneben, muss sie aber nicht halten. Sie sackt erst zusammen, wenn sie die Kopfkontrolle verliert. Aber noch hat sie nicht die Kraft, die sie auch selbst haben will.


Der Ausflug mit dem Elbedampfer war wieder ein Erlebnis und ein gutes Beispiel dafür, dass Aufregung bei ihr mit starker Unruhe verbunden ist. Sie wusste nicht, was sie erwartet und sie hat die ganze Anfahrt bis zum Anlegeplatz gezappelt, bis wir dann auf dem Dampfer waren. Dann war schlagartig Ruhe und die Freude groß. So ist das bei Aufregungen immer.

Nancy hatte wieder einen lockeren Zahn. Oben rechts, neben den neuen Schneidezähnen. An dem Zahn spielte sie manchmal gedankenverloren herum und verlor ihn schließlich am 03.07.2011. Wie immer sie das gemacht haben mag! Jedenfalls hat sie ihn geschluckt. Da war die Enttäuschung natürlich groß, denn die Zahnfee bringt natürlich nichts, wenn der Zahn nicht unter dem Kopfkissen liegt...

 

 

 

Bericht vom 05.07. – 15.07.2011


Es geht ihr gut. Bald sind Ferien und man merkt ihr an, dass es Zeit dafür wird. Sie ist zunehmend schlapper, auch wenn sie in der Schule immer noch sehr konzentriert mitmacht. Die Lehrer haben sich beim Elternabend sehr positiv geäußert und gemeint, die Konzentration sei bei ihr,gegenüber dem ersten Schuljahr, viel besser geworden. Ganz allgemein habe sie sich sehr entwickelt und sei jetzt bei den 'Großen', die nächstes Schuljahr den Schulanfängern Platz machen.

Darauf ist sie ganz stolz. Immer deutlicher zeigt sie auch, was sie möchte und was nicht. Mache ich zu Hause beim Spielen was nicht richtig– zum Beispiel beim Memory die falsche Karte aufdecken - so nimmt sie meine Hand und führt sie zur richtigen.

Ihre Motorik ist so gut geworden, dass sie sogar schon ein Tempotaschentuch in seine einzelnen Lagen zerlegen kann. Macht das aber nur, wenn sie sich unbeobachtet glaubt. Sobald jemand daneben sitzt und sie angestrengter arbeiten muss, kommt wieder Unruhe auf.

Aber auch darin macht sie Fortschritte. Setzt etwa beim Malen ihre Unruhe ein, so gibt sie den Stift ab und macht 'bitte- bitte' – nach dem Motto: Mal du mal weiter.

Bisher war das auch so bei ihrem Versuch, alleine zu essen. Anfangs konnte sie nicht mal etwas in der Hand halten. Sobald sie es kurz festgehalten hatte, schlenkerte sie mit dem Arm, fing zu zappeln an und ließ wieder los, was sie in der Hand hielt. Vor etwa einem halben Jahr besserte sich das nun insofern, dass sie das Gehaltene nun in aller Ruhe bis zum Mund führte - und erst dann zu zappeln begann.

Am 11.07.2011 steckte sie dann erstmals das Brötchen in den Mund und biss davon ab. Zwei Mal hintereinander! Erst dann fing sie zu zappelt an. Sie war sehr stolz auf diesen Fortschritt.

Nancy weiß, seit sie etwa in einer Woche zur Oma nach Friesenheim in die Ferien fährt und ist jetzt schon aufgeregt und ein wenig unruhiger als sonst.


Sie hat allerdings immer öfter das Problem, dass sie einen Schluckauf bekommt, statt aufzustoßen. Der hält dann zwar nicht lange an, macht ihr aber doch Probleme. Sie hat jedoch keinen Mundgeruch.

Am Donnerstag , den 14.07.2011 hatte sie richtig Bauchschmerzen und war extrem zappelig. Vermutlich hat sie einen nervösen Magen, denn morgen wollen wir zur Oma fahren…

In den letzten Tagen hat sie gelegentlich auch wieder sehr rotes Zahnfleisch und die Zähne sind manchmal sehr kälteempfindlich. Beim Zähneputzen bin ich aber schon ein Stück weiter mit ihr, denn jetzt toleriert das Putzen an der Innenseite inzwischen sehr gut.


Sie wiegt jetzt 17,3 kg.

 

 

 

 

Bericht vom 16.07.2011 – 26.07.2011

Am Urlaubsort war die Freude dann natürlich groß.

Die ersten Tage brauchte Nancy, um innerlich anzukommen. Das zeigte sich mmer wieder mal an ihrer Unruhe. Besonders beim Essen. Diese Unruhe begann auch nicht erst nach zwei oder drei Tagen, denn diesmal wusste sie, wohin es gehen sollte und ihr Magen reagierte daher nicht erst verzögert. Inzwischen hat sie auch keine Bauchschmerzen mehr und wieder ist sie die Ruhe selbst. Meiner Mutti ist diese Ruhe zeitweise zwar unheimlich, aber sie ist doch sehr schön.

Die Nahrungsaufnahme klappt gut und wird immer besser. Beim Trinken versuchte sie natürlich, mit meiner Mutter zu „diskutieren“, aber die hat sich durchgesetzt. Es blieb bei ca. 2 Liter täglich.

Auch die Oma freut sich über die vielen kleinen Fortschritte und dass Nancy inzwischen so stabil wurde. Jetzt steht sie viel und wesentlich stabiler, will Treppen steigen und
laufen. Allerdings ist aufgefallen, dass sie den Kopf zwar gut hält, ihn in einer für sie langweiligen Situation oder bei allgemeiner Lustlosigkeit aber nach hinten legt. Das
scheint einerseits fehlende Ausdauer, andererseits auch etwas Faulheit zu sein.

Sie sei sehr aufmerksam und wissbegierig. Viele Kleinigkeiten seien dazu gekommen, sagt die Oma. So gibt Nancy ganz verschiedene Laute in verschiedenen Tonlagen von sich, wenn sie etwas „erzählt“. Etwa wenn die Cousine zu Besuch kommt und der Tag „bewertet“ wird. Leider ist das zwar noch ein großes Kauderwelsch, doch gibt es auch sehr deutliche Äußerungen, wie zum Beispiel „Oma“ und „Anja“ ( meine mittlere Schwester).

Am ersten Tag bei Oma rief sie einmal nach ihr. Die hörte das aber dann nicht.

Nancy ordnet Farben gut zu und ist feinmotorisch beim Zeigen inzwischen sehr sicher. Sie besitzt ein Buch mit Löchern. In diese müssen Knöpfe passgenau nach Farben sortiert werden. Kann sie den Knopf nicht gleich einsortieren, wird sie unruhig, nimmt Omas Hand und zeigt ihr farbensicher, welcher Knopf in welches Loch muss.

Außerdem will sie beim abendlichen Zähneputzen jetzt am Waschbecken stehen. Das hat sie bei der Cousine gesehen. Etwas schwierig, das Kind zu halten und ihm gleichzeitig die Zähne zu putzen.

Auch den neuen Rolli nutzt sie inzwischen gut. Sie versucht sich abzustoßen und kann auch die Bremsen betätigen. Leider auch lockern. Nur gut, dass auch am Griff Bremsen sind.

Sie schläft sehr gut, wirft sich zwischen 2.00 Uhr und 3.00 Uhr allerdings sehr unruihig umher, ohne dabei jedoch richtig aufzuwachen. Nach etwa 1 Stunde ist schlagartig alles wieder vorbei.

Die kürzlich ausgegangenen Zähne wachsen gut nach. Die Empfindlichkeit vor allem der oberen Vorderzähne auf Kälte ist unverändert.

Ihre Rippenbögen sind weiterhin schön zusammen und der Bauch wächst. Alles in allem genießt Nancy ihre Ferien.

 

 

 

Bericht vom 28.07.2011 bis 05.08.2011

28.07.2011. Nach den neuen Globuli wurde Nancy im Laufe des Nachmittages wieder die Ruhe selbst. Auch die nächtliche Unruhephase
fiel weg.

Das hielt an, bis sie wieder zu Hause war. Da erst war sie dann wieder unruhig. Die ganze Nacht durch. Immer wieder fuhr ein kurzes Zucken durch das Kind. Als ob sie erschrecke. Dabei schlief.

Inzwischen ist sie ist wieder zu Hause. Das hat auch sie gefreut. Zu Hause gefällt es ihr am besten!

Als Erstes ist mir aufgefallen, dass sie gewachsen ist. Sie ist jetzt 120 cm groß und wiegt 16,6 kg. Zugenommen hat sie zwar nicht, aber schon am Tag unserer Ankunft fiel mir auf, dass ihr Drang zu laufen erheblich größer geworden ist. Sie will auf die Beine! Mag sie noch so müde sein und kann sich überhaupt nicht mehr halten. Problematisch daran ist, dass sie dann aber die Stabilität in Hüfte und Rumpf verliert.Daran müssen wir noch arbeiten. Ich werde ein wenig Bauch- und Rückenmuskeltraining mit ihr machen.

Sie ißt sehr viel weniger und hatte zunächst viel und mehrfach Stuhlgang. Allerdings ist der Stuhl weniger geworden, seitdem sie wieder zu Hause ist. Die Konsistenz ist normal wie immer. Vielleicht die Umstellung? Das könnte aber auch ein Grund für ihre nächtliche Unruhe gewesen sein.

Sie hat seit ein paar Tagen wieder einen Eiterpickel am Gaumen.Mit einem roten Hof. Scheint ihr aber keine Beschwerden zu machen.

Tagsüber schön ruhig, hat sie nur selten mal unruhige Phasen. So gestern, als der Gipsabdruck für die Orthesen gemacht wurde. Das war dann doch was Neues. Sowohl die Umgebung und die Personen, als auch das Gefühl der Strumpfhose und dann der Gipsmasse auf der Haut. Schon beim zweiten Fuß ließ die Unruhe allerdings nach.

Auch ihe Handmotorik hat sich deutlich verbessert. Schön zu sehen wie sie jetzt das Spielzeug in der Hand hält und sich dann beidhändig damit beschäftigt.

Ihre Zähne wachsen. Dabei läuft aber sehr oft Speichel.

Sie gibt jetzt wieder viele „G“ – Laute von sich, Hat in den Ferien bei der Oma aber auch auch nicht verlernt, „Mama“ zu sagen! Das ist so ein schönes Gefühl, dieses Wort zu hören! Das glaubt mir keiner…

 

 

 

 

Bericht vom 06.08. – 17.08.2011

Es geht ihr gut und ihr Bewegungsdrang scheint unstillbar. Wobei die Stabilität im Rumpf immer besser wird! Beim Gehen klappt sie deutlich weniger in sich zusammen, hält
länger durch und richtet sich auch schneller wieder auf.

Auch die Kopfkontrolle wurde besser. Daran zeigt sich jweils deutlich, wann sie müde ist, abgelenkt oder sich langweilt. Dann lässt sie sich gehen und der Kopf legt sich nach hinten bzw. auf die Seite.

Auch spielt sie schön mit beiden Händen und kann diese inzwischen unabhängig voneinander besser einsetzen, indem sie etwas mit einer Hand festhält, mit der anderen daran arbeitet.

Insgesamt hat sie tagsüber nur noch etwa 2 bis 4 kurze Unruheattacken. Nachts schläft sie, ist zwischen 1 und 2.00 Uhr, sowie 3 und 4.00 Uhr jeweils halbstündig unruhig und wirft wieder ihre Arme umher. Ansonsten ist sie richtig entspannt.

Der Stuhlgang beschränkt sich auf maximal zwei Mal am Tag und ist mengenmäßig weniger geworden.

 

 

 

Bericht vom 18.08.2011 – 29.08.2011

Sie genießt die letzte Ferienwoche mit ihrer Tante. Im nahen Erholungsbad fühlte sie sich besonders wohl im Salzwasserbecken und war richtig entspannt.

Allgemein ist sie gleichbleibend ruhig und aufmerksamer. Beim Spazierengehen geht sie immer deutlicher auf ihre Umwelt ein und äußert, was sie sieht und erklärt haben möchte. Zwar immer noch mehr mit Gesten als mit Geräuschen, aber auch an denen merkt man, ob sie gerade ängstlich, neugierig oder erfreut ist. Dabei zeigt sich immer wieder ein sehr gutes Gehör, so dass ich mich manchmal frage, warum wir vor ein paar Jahren eigentlich zum Hörtest mussten.

Die Eiterpustel im Hals ist wieder da, macht aber weiterhin offensichtlich keine Beschwerden.

Der Speichelfluss ist unterschiedlich stark.Die Zähne wachsen im Moment nicht mehr.

 


21.08.2011

Heute war sie auch in der Nacht etwas unruhig. War wohl mit dem morgigen Schulbeginn beschäftigt.

Als wir den Schulranzen packten, freute sie sich schon sehr. Sie geht einfach gerne zur Schule! Ihre leichte Unruhe wird noch einige Tage anhalten, bis sie sich dort wieder zurechtgefunden hat.

Wir waren zur Entspannung gleich in der ersten Schulwoche noch mal schwimmen. Auch in der Schule wurde die erste Woche noch zur Eingewöhnung genutzt.

Nancy's Unruhe hielt die ganze Woche über an, kam aber wohl daher, dass sie zu wenig getrunken hat. Sie hatte auch häufig Schluckauf nach dem Essen und konnte nicht richtig aufstoßen.

 

 

Bericht vom 30.08.2011 – 11.09.2011

Ihre Unruhe legte sich nach Erhöhung der Wasserdosis von allein. Sie kann auch wieder richtig aufstoßen und hat nur noch selten Schluckauf.


Gut hat sich auch wieder gut in den Schulalltag eingefügt. Am Elternabend meinten die Lehrer, dass sich alle erst wieder 'einsortieren' mussten. Schon weil die Klasse ja auf die Etage zu den großen Kindern umgezogen ist. Mir wurde gesagt, Nancy sei vormittags etwas unruhig, jedoch nicht mehr, als vor den Ferien. Ich erzählte von der Ruhe, die sie bei uns zu Hause zeigt. Ihre Unruhe wächst jedoch bei Beanspruchung und wenn sie eine Zeitlang gezielt arbeiten muss.

Sie ist wieder ein wenig schlapper geworden. Vermutlich ist sie noch nicht ganz in ihrem Alltag angekommen, mit dem zeitig Aufstehen und Anstrengung den ganzen Tag.

Die Eiterpustel ist immer noch da und jetzt bekommt sie auch am Körper so kleine Griespickelchen. So, wie sie vor kurzem eines am Oberarm hatte.
Es sind bis jetzt 3 Stück.


09.09.2011
Nancy ist nun auch in der Schule wieder ruhiger geworden. Sie hat sich körperlich gut gefangen und zu ihre vorherigen Stabilität zurückgefunden. Wenn ich sie trage, hält sie wieder kurz im Oberkörper die Spannung.

Sie schläft abends zeitiger ein und nachts ruhiger, was m.E. viel ausmacht!

Ein weiterer Zahn hat sich vorn oben gelockert. Pünktlich zum Schulbeginn. Die anderen stagnieren irgendwie im weiteren Wachstum.

Nancy wiegt jetzt 17,2 kg.

 

 

Bericht vom 12.09.2011 – 30.09.2011

Alles ist super! Nancy ist die Ruhe selbst und durch diese Ruhe entwickelt sich jetzt Verschiedene fast von allein. So beobachtete ich, wie sie in aller Ruhe und mit einer Engelsgeduld versuchte, die Schleife an ihrer Hose zu öffnen. Nach etwa 10 Minuten merkte sie, dass ich sie beobachte. Sie grinste mich an, nahm meine Hand und dann musste ich ihr natürlich helfen. Als die Schleife offen war, hat sie mich gedrückt.

Am besten sind solche kleinen Fortschritte zu sehen, wenn sie auf Ihrer Spielmatte liegt und sich selbst beschäftigt. Auch ihr Spielzeug versucht sie, sich allein zu holen, obwohl ich es bewusst an etwas höhere Stellen ablege. Doch meist findet sie die Lösung selbst.

Ab und zu hat sie noch Unruhe. Aber sehr selten. Etwa wenn der Kot im Darm stecken bleibt. Dann hat sie solche Attacken auch nachts. Das legt sich danach aber wieder.

Gelegentlich hat sie wieder rote Wangen. Und auch wieder einen weiteren Zahn verloren! Auch dabei war sie unruhig. Ansonsten ist Nancy jedoch nicht mehr empfindlich. Selbst freudige Ereignisse lösen mittlerweile nur noch selten eine kurze Attacke aus.

Die eitrigen Pickelchen im Mund sind übrigens wieder weg und am Körper ist auch nur noch eines dieser Griesbeutelchen.

Der Eckzahn oben links ist jetzt zu sehen. Wenn auch nur die Spitze. Aber immerhin.

Auch die Lautierung ist jetzt anders.Es sind Laute dazugekommen, die klingen wie ein „k“. Damit hört es sich auch anders an, wenn sie 'erzählt'. Und das schönste: Sie freut sich selbst so darüber!

Auch glaube ich, das sie immer öfter versucht, mir ihre Grenzen deutlich zu machen. Wenn ich beispielsweise mit ihr schimpfe, versucht sie, sich gleichsam zu verstecken, indem sie sich entweder etwas über den Kopf zieht oder diesen von mir wegdreht. Damit zeigt sie mir, dass sie durchaus weiß, dass sie etwas falsch oder etwas Unerlaubtes getan hat. Wie jedes
andere Kind dieses Alters auch.

Nancy ist also im Moment ein sehr ausgeglichenes und - wie immer - fröhliches Kind. Danke!!!!

 

 

 

 

Bericht vom 01.10.2011 – 17.10.2011

Nancy macht mir derzeit viel Freude. Sie ist zwar ruhig und ausgeglichen, wird schnell unruhig, wenn sie konzentriert arbeiten soll und jemand neben ihr sitzt, der ihr etwas erklärt.
Die gleichen Aufgaben oder Spiele absolviert sie in völliger Ruhe, wenn sie sich damit allein beschäftigt. Die Unruheattacken halten dann unterschiedlich lange an. Bis zu 5 Minuten. Ansonsten ist sie auch in Situationen ruhig, in denen sie früher sofort gezappelt hätte.

Beim Spazierengehen ist sie jetzt viel aufmerksamer und sieht Dinge, die sie anfassen oder erklärt haben möchte. Ahme ich die von ihr gezeigten Tiere nach, lacht s??????A6?????????ie mich immer aus. Offenbar bin ich kein guter Imitator.

Glaubt sie sich unbeobachtet, kann sie ihren Kopf auch ausdauernd halten. Ihre Körperspannung hängt derzeit von ihrem Schlaf ab. Meist schlief sie gut. Bis auf einige durchwachte Näche. Wohl wegen ihrer Zähne. Die ersten bleibenden Zähne machen sich richtig Platz und wachsen. In der Nacht vom 09.10. auf den 10.10. war es ganz schlimm. Da war sie sehr unruhig und extrem rotwangig, schlief nur 3 Stunden, wollte aber dann doch unbedingt in die Schule. Weil sie dort so rot im Gesicht war, wurde ihr dort sogar Temperatur gemessen.

Den fehlenden Schlaf holte sie in der Folgenacht nach. Wie meist nach so einer Zahnattacke folgte eine leichte Erkältung mit viel Niesen, aber ohne Fieber. Ich gab mehr Vitamin C, einen Löffel Colostrum zusätzlich und noch mehr zu trinken. Nach 3 Tagen war alles überstanden.

Einen Vorteil hatte dieser kurze Anflug von Erkältung aber. Ihre Lautierung hat sich wieder geändert. Sie versucht jetzt mit „g und u-Lauten“ Silben zu bilden. Das klingt manchmal, wie die ersten „gaga“ Laute eines Babys. Erstaunlich, da sie in der Schule mit den Buchstaben L, M, A und U arbeiten.

Jetzt geniest sie jedenfalls erst mal die Ferien. Sie spielt viel Memory.Am liebsten mit der Oma. Weil sie da meist gewinnt…

 

 

 

Bericht vom 01.11.2011 – 16.11.2011

Nancy hat ihre Ferien genossen und sich sehr auf die Schule gefreut. Dies fiel sogar den Lehrern auf.

Das schöne Wetter nutzen wir zum Spazierengehen. Sie zeigt großes Interesse an ihrer Umwelt. Manchen, die uns entgegenkommen, streckt sie gleich die Hand hin, um Guten Tag zu sagen. Auch wenn darauf nur selten jemand eingeht, zeigt es doch, wie unbefangen sie kommuniziert. Sie lacht die Menschen an - allerdings keineswegs jeden. Dazu fällt mir gelegtlich die medizinische Feststellung an der UNI-Klinik Dresden ein, Nancys Lachen habe seine Ursache in einem genetischen Defekt und sei eine Krankheit.


02.11.2011 Heute war wieder Termin im SPZ. Die Ärztin klärte die üblichen Fragen bezüglich Hilfsmitteln und Schule.

Nancy wurde dabei etwas unruhiger. Sie brauchte wohl was zu trinken und eine frische Windel, denn den ganzen Tag war sie ja gut drauf gewesen.

Aber sie wurde immer unruhiger und sah dann auch aus, als habe sie einen leichten Kreislaufzusammenbruch, denn sie wurde ganz blass und hatte richtig weiße Hände, mit blauen Fingernägeln. Auch wimmerte sie und zeigte bei Nachfrage auf ihren Bauch. Außerdem hatte sie vermehrten Speichelfluss. Ihr war zwar schlecht, aber zunächst übergab sie sich nicht. Ihre Geräusche im Bauch waren relativ laut . Beim Windelwechsel hatte sie dann sehr viel Stuhlgang, von normaler Farbe und Konsistenz.

Nach etwa 45 Minuten kam schließlich die Ärztin zu uns. Sie stellte aber auch nur die lauten Darmgeräusche fest. Allerdings hatte Nancy innerhalb einer halben Stunde 38,7°C Temperatur.

Auf der Heimfahrt übergab sie sich. Danach schlief sie ein. In der Nacht erbrach sie neuerlich, nahm danach auch nur noch Wasser zu sich.

Die Kinderärztin stellte am nächsten Tag ebenfalls nichts fest, meinte aber, derzeit gingen wohl Noro-Viren um. Auch mein Magen fühlte sich irgendwie seltsam an.

Nach 4 Tagen war jedoch alles vorbei und Nancy wieder die „alte“. Sie wiegt 17,4 kg. Die belegte Zunge und die roten Flecken brauchten zwar noch ein paar Tage, wurden aber immer weniger. Die Noro-Viren hatten sich also nicht bestätigt.

Sie schläft jetzt viel besser und ruhiger ein. Auch ihr Zucken und das Herumwerfen der Arme im Schlaf sind deutlich weniger geworden. Dadurch ist sie nun auch aufmerksamer und kräftiger, hat zwar noch immer in Abständen rote Wangen und eine damit verbundene Unruhe, doch ist beides jetzt schwächer.

Ihre kleinen, weißen Pickelchen im Mund und zuletzt auch am linken Oberkörper sind aufgegangen.

Insgesamt geht es meinem Sonnenschein gut und sie entwickelt sich weiter in ganz kleinen Schritten.

 

 

 

 

Bericht vom 17.11.2011 bis 24.11.2011

Nancy sieht - wohl wegen ihrer Zahnung - wieder öfters aus wie 'Rotkäppchen'. Das Gesicht mehr oder weniger stark gerötet, von Wange zu Wange rot bis krebsrot, und vergangene Woche zusätzlich die üblichen Nebenwirkungen.Diese Verfärbung kommt und geht relativ schnell. Mal den ganzen Tag, mal nur einige Stunden. Häufiger war ihr Schlaf unruhig. Sie hatte außerdem einen wunden Po und war tagsüber unruhiger.

Aber vielleicht ist es auch was ganz anderes, denn frage ich sie, ob ihre Zähne schmerzen, signailisiert sie ein Nein.

Bei roten Wangen hat sie eine sehr ruhige Lautierung. Ansonsten ändert sich diese insofern, dass die vorhandenen Buchstaben dann deutlicher werden und sich wiederholen. Aber das hatte sie ja immer wieder so. Nach meinem Eindruck bekommt die Stimme dann auch einen anderen Klang.

Ihre Stabilität lässt dabei natürlich zu wünschen übrig. Ansonsten entwickeln sich aber ihre Muskulatur und demzufolge auch ihre Kraft.

Außerdem möchte sie immer wieder mitentscheiden. Ist sie doch 9 Jahre alt. So wollte sie auch zur Besichtigung unserer neuen Erdgeschosswohnung mit und hatte klare Vorstellungen von der Farbgestaltung in ihrem neuen Zimmer.


Am 18.11.2011 waren wir beim Geburtstag meiner Tante und dann über Nacht dageblieben. Nancy hatte sehr gut gegessen und war die Ruhe selbst. Gegen 4.30 Uhr wurde sie im Schlaf aber plötzlich unruhig und erbrach eine halbe Stunde später die letzten Leckerbissen vom Abend. Am Vormittag erbrach sie sich noch zwei Mal, mit etwas Galle. Auch war sie extrem unruhig, wollte aber nichts essen und hat daher nur Wasser getrunken.

Ihr Stuhl stank extrem. Alles beruhigte sich aber bis zum Folgetag. Nur die Unruhe blieb noch etwas. Auch ein Schluckauf.

Einen Teil dieser Unruhe erklärte die Physiotherapeutin damit, dass sich beim Erbrechen die Wirbelsäule 'verkanten' kann. Sie 'bog' das wieder gerade und dann ging es auch besser.


Bei Unruhe frage ich immer, ob ihr etwas weh tut. Nancy zeigt bei dieser
Frage immer auf eine Stelle links, etwa eine Handbreit unter der Achsel, Richtung Brust. Könnten dies Wachstumsschmerzen sind? Denn physiotherapeutisch finder sich nichts. Auch hat sie die Schmerzen nicht immer, sondern nur bei Unruhe.

 

 

 

 

Bericht vom 25.11.2011 – 03.12.2011

Die Logopädin hat das, mit mit den Schmerzen in der linken Seite, dann durch eine besondere Untersuchungsmethode geklärt. Ein Muskel hatte einen kleineren Schaden. Nicht sichtbar, wie etwa ein blauer Fleck, aber trotzdem schmerzhaft. Beide Stellenwurden behandelt und Nancy geht es seither deutlich besser. Die Entspannung durch diese Behandlung war ihr deutlich anzumerken.

Am 28.11.2011 kamen die neuen Globuli und Nancy entspannte sich dadurch völlig. Derzeit ist sie wieder so ruhig, dass sie manchmal sogar ihre Körperspannung verliert. Allerdings ist dann auch in ihrer Lautierung sehr ruhig.

Beim Elterngespräch in der Schule hieß es, ihr morgendlicher Appetit in der Schule sei diese Woche nicht so gut gewesen. Mittags würde sie dann aber gut essen. Ich erwiderte, mich über ihren Appetit zu Hause nicht beschweren zu können. Nur bei Kranknheit esse sie eben weniger, wie jetzt wegen des Magen-Darm-Virus.

Sonst, hieß es, sei man mit Nancy sehr zufrieden. Sie wäre auch in der Schule sehr ruhig und würde sehr gut in ihrem Stühlchen sitzen. Auch stehe sie im Stehbrett täglich ganz ruhig etwa eine halbe Stunde lang.Freuen Sie sich mit, lieber Herr Melhorn, denn das ist zumeist Ihr Verdienst.

Mir ist am 29.11.2011 wieder sehr bewusst geworden, dass ohne Sie, Herr Melhorn, meine Tochter nicht mehr da wäre. Dafür kann ich nicht genug Danke sagen.

Nancy hatte an diesem Tag ihren neunten Geburtstag. Diesen Tag und die damit verbundene Aufmerksamkeit zu Hause und auch in der Schule genoss sie natürlich in vollen Zügen.

Nancy hatte diese Woche gelegentlich wieder leicht geschwollenes, rotes Zahnfleisch und dazu ihre roten Wangen. Somit werden wohl die Zähne wieder ein Stück wachsen. Allerdings war ihre Unruhe diesmal nur nachts, das heißt, sie schlief etwas unruhig ein und hatte dann nur zwischen 22.00 Uhr und 0.00 Uhr noch mal eine etwas unruhige Phase.

Der Schluckauf ist weg und sie stößt nach dem Essen auch wieder richtig auf.

Die Zunge belegte sich im Laufe der Woche zusehends und entwickelte zum Ende der Woche auch wieder diese roten Flecken.

Seit gestern abend niest Nancy wieder häufig und seit heute Morgen klingt sie auch wieder etwas verschnupft. Aber sie hat kein Fieber und ist auch nicht unruhig, sondern nur etwas schlaff und ruhig in der Lautierung. Diese hat sich in dieser Woche übrigens um das „I“ erweitert.

Diese Woche hatte sie morgens auch extrem kalte Füße und kalte Hände. die aber bis zum Frühstück in der Schule wiedere warm wurden.Wohl ein Kreislaufproblem. Deshalb lasse ich sie jetzt schon früh morgens vom Bett bis ins Bad und wieder zurück „laufen“, um so die Blutzirkulation anzuregen. Mal sehen, ob das funktioniert.

 

 

 

Bericht vom 04.12.2011 - 15.12.2011

Nancy hat wieder eine unruhige Zeit hinter sich. Es könnten wieder die Zähne gewesen sein, denn sie hatte zum Jahresende regelmäig eine sehr unruhige Phase. Nach meiner Erinnerung seit 2008 alljährlich um die Weihnachtszeit. Das wurde von Jahr zu Jahr aber jeweils deutlich weniger. Was ich daher heute als Unruhe bezeichne, ist für Nancy zwar unschön, nach Intensität und Dauer der einzelnen Attacke aber nicht mehr mit den 12 Wochen des Jahres 2008 zu vergleichen. Ich meine, dass jeweils das homöopathische Thiomersal für die Behandlung wichtig war.

Nancy hatte auch diesmal wieder extrem rote Wangen und ihre Haut war so warm bis heiß, dass sie innerhalb von zwei Tagen ganz rau wurde. Die Rötung kam unterschiedlich schnell, zu unterschiedlichen Tages- bzw. Nachtzeiten und dauerte unterschiedlich lang. Für mich an nichts festzumachen! So wenig wie ihre Begleiterscheinungen, die Unruhe, die Empfindlichkeit der Zähne oder auch der sehr weiche oder manchmal voluminöse Stuhl. Sie hatte schon Zahnungsphasen mit nur roten Wangen, dann wieder alle Begleiterscheinungen auf einmal.

Ihre jetzige Zahnung war erstmals sogar von Magenschmerzen begleitet. Das zeigte sie in ihren Unruhe auf Nachfrage an und aus der Schule kam dazu die Information, sie sei dort während der Mahlzeiten sehr unruhig gewesen, Zu Hause wiederum war sie aber die Ruhe selbst. Am nächsten Tag dann umgedreht.

Dieses Mal war sie auch wieder so unruhig, dass sich ihre Wirbel verkeilten. Ich merke das selbst auch, wenn ich an denen mit den Fingern herunterstreiche. Da ist manchmal ein Wirbel richtig verdreht. Nancy hat nämlich so wenig Muskulatur, dass dies gut zu sehen, bezw zu spüren ist. In solchen Situationen ist sie dann natürlich noch unruhiger und klemmt sich dabei vielleicht auch Nerven ein. Nach der Therapie, wenn alles wieder an seinem Platz ist, wird sie nämlich sofort ruhiger.

In den letzten T??????A6?????????agen war sie jedenfalls wieder gut drauf. Schön entspannt (nicht schlapp, sondern entspannt!) und ruhig. Sogar beim Weihnachtskonzert in der Schule war sie bei ihrem Auftritt die Ruhe selbst. Ich war total begeistert und Nancy ganz stolz.

 

 

Bericht vom 30.1.2012

Nancy geht es gut. Sie ist sehr gut drauf, sehr aufmerksam und konzentriert.Auch in der Schule. Die Konzentration wird auch immer seltener von einer Unruhe unterbrochen. Stolz brachte sie ihr erstes Buchstabendiktat nach Hause.

Gestern Abend beim Essen gebrauchte sie mehrmals bewusst das Wort „Mamam“ , weil sie etwas zu essen wollte. Da das aber niemand gesehen hatte, musste sie etwas sagen. Was sie auch sie sehr energisch tat.

In der Lautierung hat sich sonst nichts geändert. Weiterhin ändert sie Höhen und Tiefen der Stimme, wenn sie vor sich hinbrabbelt. Lauer wird sie, wenn sie etwas will. Das klingt dann wie ein „EH“. Manchmal ruft sie ja auch Mama oder Oma, sagt aber weiterhin nichts nach.

Die morgendliche Unruhe ist weg. Dafür hat sie jetzt kurz vor dem Einschlafen eine Unruheattacke. Schläft aber dann die ganze Nacht ruhig durch. Manchmal strampelt sie die Bettdecke weg.

Der Mundgeruch ist deutlich nachgelasssen. Morgens isst sie jetzt mehr, tagsüber gleichmäßig, abends weniger. Noch immer will sie fast alles probieren, was auf dem Tisch steht.

Sie wiegt jetzt 17,6 kg und hat nicht mehr viel zugenommen. Arme und Beine sind kräftiger geworden, doch die Schwäche im Rumpf ist geblieben. Dadurch steht sie immer noch sehr unsicher, was sie aber schon besser ausgleicht.

 

 

 

Bericht vom 9.2.2012

Nancy hat noch einen Tag Schule bis zu den Ferien. Man merkt ihr an, dass es Zeit wird. Sie wirkt erschöpft.

Sie hatte ein unruhiges Wochenende. In der Nacht des 03.02.12 schlief sie erst in den frühen Morgenstunden. Ihre linke Gesichtsseite war ganz rot. Die Zappelanfälle kamen halbstündlich bis stündlich und dauerten jeweils etwa 10 bis 15 Minuten. Mal zeigte sie auf den Bauch, und mal in den Mund. Ich massierte ihr das Zahnfleisch und versuchte sie zu beruhigen. Früh morgens waren wir beide geschafft.

Zweierlei ist mir aufgefallen:
Sie merkt immer noch, wann so eine Zappelattacke losgeht, denn kurz vor dem Ausbruch sucht sie dann Schutz bei mir und umarmt mich, als wollte sie damit sagen „Halt mich fest! Es geht wieder los“,

Während starker Unruhephasen ist das Ohrenschmalz sehr dunkel und vermehrt.

Während dieser Unruhephasen ist sie nicht mehr weinerlich und kommt danach auch schnell wieder zu Ruhe und Ausgeglichenheit.

In der Schule arbeitet sie gut mit und spielt auch zu Hause sehr konzentriert. Etwa beim Puzzeln.

Ihr Speichelfluss hat wieder zugenommen. Vor allem wenn sie sich konzentriert, vergisst sie das zu kontrollieren.

Sie macht fleißig Übungen für ihre weitere Stabilisierung. Manchmal hat sie eine sehr gute Körperhaltung und –spannung, dann wieder lässt sie sich gehen.Nach dem Motto: „Ich weiß ja, dass ich getragen werde“. Mal denke ich, dass ich zu viel verlange, dann wieder beweist sie mir, dass sie es ja eigentlich kann.

Ansonsten hat sich nichts weiter getan. Es geht im Moment in Minischritten vorwärts.

 

 

 

Bericht vom 27.03.2012

Sie hat noch immer Einschlafprobleme. Besonders, wenn niemand neben ihr liegt. Dann tobt sie im Bett herum, obwohl sie eigentlich todmüde ist. Wenn sie schläft, liegt sie meist ganz ruhig und zappelt selten.

Wie mir die Klassenlehrerin berichtet, ist sie tagsüber sehr ruhig in der Schule und arbeitet gut mit . Wenn sie dann heimkommt, hat sie zunächst ihre Ruhephase. Danach wirbelt sie durch die Stube.

Wenn ich mit ihr gehen will, überschlägt sie sich fast. Sie hat allerdings immer noch das Problem der Rumpfstabilität und der Kopfkontrolle. Beides ist zwar besser geworden, aber irgendwie kann sie es nicht zusammenbringen. Der Wille ist unbestreitbar da, aber wenn dann so weit ist, geht es dann doch nicht.

Die Kopfkontrolle ist ein Thema für sich. Nicht, dass sie das nicht kann, aber manchmal mag sie offenbar einfach nicht. Dabei kann es keinesfalls bequem sein, den Kopf über die rechte Seite hängen zu lassen. Dann lässt sie sich langsam auf der rechten Seite regelrecht fallen, bis es nicht mehr weitergeht und hängt dann fast im 90°- Winkel in ihrem Stühlchen. Mehrfach habe ihr schon erklärt, dass sie sich damit nur selbst weh tut und ihr auch gesagt, dass sie das doch eigentlich kann. Aber vergebens. Dabei hat sie in den Beinen extrem viel Kraft und auch ihre Bauch- und Rückenmuskeln sind stärker geworden.

Die Zähne sind auch nicht vorangekommen. Ihr Zahnfleisch ist zwar in unregelmäßigen Abständen sehr rot, also gut durchblutet und auch ein bisschen angeschwollen, aber irgendwie schafft es der nächste Zahn nicht. Der Speichelfluss ist dabei sehr stark. Das wird wohl auch damit zusammenhängen, dass sie zu wenig kaut. Harte Möhren etwa verweigert sie. Nur bekommt so das Gebiss eben auch keine Wachstumsimpulse. Mit der Logopädin zusammen wurde schon manches probiert, aber Nancy macht nicht richtig mit.

In der Schule, bei Freunden und in der Familie wird immer wieder festgestellt, dass Nancy sehr klar mitteilt, was sie möchte und was nicht.

 

 

Bericht vom 01.04.2012

Nancy hatte sich am 27.03.2012 die Finger verbrüht, als sie in einen Teller mit heißer Soße griff. Sie weinte sehr.

Wir legten die Hand in kaltes Wasser und gaben auf Anraten von Herrn Melhorn Arsen und Cantharis in Globuli. Nachdem sich alles etwas beruhigt hatte, tupfen wir die Wunden mit Colostrum ab.

Es waren große Blasen geworden, die aber schon am nächsten Tag aussahen, als würden sie von innen her abheilen. Zwar ging am 29.03.2012 eine nach der anderen auf, aber es entstanden keine nässenden und brennenden Wunden. Auch hatte sich ein Grind darauf gebildet, dieser aber teilweise schon gelöst. Nancy gibt auch nichts mehr drauf. Zwar muss sie jedem ihre Verletzung zeigen, aber das war es auch schon.

 

Bericht vom 05.04.2012

Der Zahn will immer noch nicht durchbrechen, obwohl er kurz davor ist. Man spürt ihn schon durch das Zahnfleisch.

Sie wiegt jetzt 18,1 kg. Da war sie ganz stolz.

Diese Woche hat sie wieder den Kopf nach hinten überstreckt. Ganz deutlich wurde das bei der Physio-Therapie, als sie auf der Seite lag. Die Therapeutin sprach das gleich an.

Die Arme gehen insbesondere beim Gehen auch wieder in Flügelstellung nach hinten, wenn sie keine Orthesen trägt. Nur dann hat sie die Arme locker an der Seite. Vielleicht muss ich den Gleichgewichtssinn ein wenig mehr mit ihr trainieren.

Seit ein paar Tagen macht sie die von der Therapeutin verordneten Saug- bzw. Pusteübungen. Das klappt schon ganz gut. Manchmal versucht sie selbst zu pusten und freut sich dann, wenn der Luftzug ankommt.

Die Verbrennungswunden sind fast alle abgeheilt, aber es reicht noch, um sie jedem zu zeigen und sich bedauern zu lassen. Richtig niedlich, wenn sie die Hand so lange hinhält, bis sie eine Reaktion bekommt.

 

 

 

Bericht vom 28.04.2012

Nancys Zahn ist durch. Lange genug hat es ja gedauert!

Sie hatte vom 21. bis 23.04.2012 eine unruhigere Zeit. Schlief nachts nur kurz und zappelte dabei.

Vor etwa zwei Wochen begann sie eine Therapie, die - grob gesagt - Bewegungsmuster im Gehirn speichert. Unterstützt wird diese Therapie durch die homöopathische Behandlung. Nancy hat das gut angenommen und macht dadurch beim Malen und ansatzweise auch beim Krabbeln Fortschritte. Auch lautiert sie etwas anders. In den ersten Tagen allerdings eine vermehrte Unruhe, die am 23.04.2012 zunächst noch mal stärker wurde.

Derzeit mache ich mit ihr viel Bauch- und Rückenmuskeltraining. Schade, dass in der Schuledie Physiotherapie nicht mitzieht!

Nancy ist gewachsen. Energetisch ist da offenbar die Muskulatur etwas zu kurz gekommen. Das soll gejtzt durch den Sportunterricht aufgeholt werden. Nancy macht mit Begeisterung mit, was der Schultherapeutin aber offenbar entgangen ist.

Die Verbrennung an ihren Fingern ist super verheilt.


Das linke untere Augenlid hat eine Rötung und sie reibt sich vor allem abends und auch nachts im Auge. Das Auge ist aber nicht geschwollen und nässt auch nicht. Aber sie niest häufig. Eine Allergie bzw. Heuschnupfen hatte sie bislang noch nicht.

 

 

Bericht vom 05.05.2012

Nancy niest immer noch sehr häufig. Ganz schlimm ist es morgens, nach dem Aufstehen. Vermutlich Heuschnupfen. Die Natur ist letzte Woche gleichsam explodiert. Durch den Regen wurde es heute wieder besser. Sie reibt nicht mehr im Auge und es ist auch nicht mehr rot.

Die Therapeutin ist mit ihrer neuen Therapierichtung zufrieden und sieht auch die kleinen Fortschritte, die mir entgehen. Dass Nancy jetzt im Liegen beispielsweise den ganzen Fuß aufsetzt und sich so ihre Stabilität für das Anwinkeln der Beine verschafft. Noch vor ein paar Wochen setzte sie nur die Ferse auf.

Nancy legt noch immer den Kopf nach hinten, überstreckt aber nur noch selten. Beim Laufen hält sie die Arme allerdings immer noch wie 'Flügel' nach hinten. Frage ich sie, wo die Arme 'richtig' hinkommen, bringt sie diese dann vor dem Bauch zusammen.

Der neue Zahn ist in dieser einen Woche schon ein gutes Stück herausgekommen.

Die Lautierung ist unverändert. Jetzt ist aber erst mal wichtiger, weiter den Rumpf zu stabilisieren. Gewöhnlich kommt das Sprechen dann mit dem Aufrichten. So wird es wohl auch hier sein. Nur wird das eben alles länger dauern.


 

Bericht vom 24.05.2012

Sie niest deutlich weniger, aber der Rotz ist gelb-grün. Jedenfalls gilt das für einige verkrustete Reste, die sie morgens und abends in der Nase hat. Das Auge macht ihr keine Beschwerden mehr.

Sie hatte schon früher gelegentlich eitrige Pusteln im Gaumen. Diesmal waren es an etwa 3 Tagen zwei am Gaumen und eine ziemlich weit oben am Oberkiefer,

Ihre Zähne wachsen sehr langsam. Aber sie wachsen! Sie hatte auch keine roten Wangen mehr, seitdem der letzte Zahn durch ist. Aber ein pa??????A6?????????ar muss sie ja noch „austauschen“.

Sie schläft abends zwar immer noch schwer ein, ist vor dem Einschlafen aber nur noch ganz selten unruhig. An manchen Tagen ist sie aber nach dem morgendlichen Aufwachen noch unruhig. Das hält dann etwa 10 Minuten an.

Beim Essen versucht sie jetzt, kleine Bissen alleine in den Mund zu stecken. Am Wochenende geht das super, weil da richtig Zeit zum Frühstücken ist. Ich halte ihr das Brötchen hin und sie popelt sich die Stückchen aus dem Inneren heraus und versucht sie in den Mund zu stecken. Klappt natürlich nicht immer, aber das wird schon noch. Nur müsste sie etwas besser kauen.

Auch beim An- und Ausziehen will sie oft helfen. Schleifen und Reißverschlüsse bringt sie schon ganz gut alleine auf.

Ihre Beine haben auf jeden Fall an Kraft gewonnen. Wenn sie etwa zum Spielen auf ihre Matte will oder 'bockt', kann sie sich steif wie ein Brett machen. Dann denke ich manchmal, dass eigentlich genug Muskulatur da sein müsste, um den Rumpf stabil zu halten. Das aber klappt noch nicht so richtig. Der normale Spannungszustand der Muskulatur scheint deutlich schwächer, als wenn sie das selbst auslöst.

Die Lautierung hat sich wenig verändert. Da festigt sich wohl etwas und sie lernt, es bewusst einzusetzen. Mit dem Wort „Mama“ hat sie das ja schon getan. Beim Einkaufen hat sie zwei Mal hintereinander nach der „Oma“ gerufen und ihre Freude war riesig, als sich die Oma daraufhin umdrehte.

 

 

Bericht vom 24.06.2012

Nancy hat einen weiteren Zahn verloren. Einen Eckzahn unten. Der war offenbar schon eine ganze Weile lo>sUnruhe verb

Letztes Wochenende knirschte sie im Schlaf mit den Zähnen und presste die Zähne so zusammen. dass sie wach wurde. Nach der dritten Nacht präsentierte sie dann stolz den Zahn und die Unruhe verschwand.

Neuerdings will sie öfters in ihrem Zimmer für sich sein. Die Therapeutin sprach von groß werden, junge Dame und Pubertät und mir wurde bewusst, dass mein 'Baby' dieses Jahr 10 zehn wird.

Abends schläft sie immer noch sehr spät ein und ist dann morgens natürlich müde. Am meisten spiegelt sich diese Müdigkeit gegen Ende der Woche in ihrer schlaffen Körperhaltung. Sie scheint richtig reif für Ferien.

Auch hatte sie wieder einen Eiterpickel im Rachen. Dieses Mal ein wenig größer mit einem roten Hof. Mittlerweile ist aber alles wieder weg.

In der Schule gab es keine Beschwerden. Sie macht im Unterricht gut bis sehr gut mit und kommuniziert auch besser. Nur am Sprechen und in der Körpergrundspannung tut sich nichts. Ich glaube, sie hat ihre Energie wieder in den Zähnen verbraucht. Das meinte auch die Therapeutin.

Sie bekommt immer mehr kleine Leberflecke, die als kleine Blutbläschen beginnen.

27.06.2012 In der letzten Nacht zeigte sie an, dass sie sich unbehaglich fühle. Beim Windelwechsel fiel mir ein Geruch auf wie Geräuchertes und auf die Frage ob sie das Harnlassen schmerze, nickte sie. Heute verlor sich der Geruch aber wieder.


 

Bericht vom 06.07.2012

Nancy hatte einen Termin im Sozialpädiatrischen Zentrum ( SPZ ).

Vorher waren wir beim Orthopäden. Der stellte eine Abweichung der unteren Wirbelsäule von ca. 20°fest. Da macht die einen Bogen und deshalb beugt sich Nancy immer nach rechts. Er erachtete das allerdings noch nicht als dramatisch. Mir dagegen war danach ganz schlecht. Sonst war er aber sehr zufrieden mit der Beweglichkeit ihrer Hüfte und Kniee. Sie muss eben mehr Sport machen und als ersten Schritt habe ich ja schon die Physiotherapie aus der Schule genommen.

Auch im SPZ war man, bis auf die Entwicklung der Wirbelsäule und ihrer Gewichtsentwicklung zufrieden. Bei 1,21 m wiegt sie 18,1 kg. Wegen der Wirbelsäule wollte man noch mal Rücksprache halten, sobald der Befund da ist.

Mit der Änderung in der Therapie zieht das SPZ voll mit. Die Ärztin las das Schreiben der Genetischen Ambulanz der UNI-Klinik und fragte erfreut, wie denn nun der Stand der Dinge sei. Als ich antwortete, dass dieses Schreiben weder vom KSV noch vom Richter eines Kommentars gewürdigt wurde, schüttelte sie den Kopf und meinte, in diesem Fall habe sie kein Verständnis dafür, dass man sich so entschieden weigere, einen Impfschaden anzuerkennen.

Allgemein hat Nancy noch viel Energie und großen Bewegungsdrang. Beides lässt zum Ende jeder Woche nach und am Wochenende erholt sie sich dann wieder.

Die Lehrer waren beim Elternabend einhellig der Meinung, die Kinder seien ferienreif.

Nancy ist auch wieder etwas stabiler geworden. Sackt beim Sitzen nicht mehr so stark zusammen und hat auch allgemein eine bessere Haltung. Die Zähne wachsen und die Lautierung festigt sich. Die Logopädin hört schon ein paar Worte bzw. Namen mehr als ich. Sie habe eben ein geschulteres Ohr als ich.

Die Beschwerden beim Harnlassen sind nur noch zwei Mal aufgetaucht. Jeweils zwischen 3.00 und 4.00 Uhr. Danach war auch der Geruch weg. Nancy hatte in der Zeit einen unruhigen Schlaf, wurde aber nicht mehr wach.

Heute Morgen war der Geruch nach Geräuchertem zwar wieder da, verschwand über den Tag dann aber wieder.

 

 

 

Bericht vom 29.07.2012

Nancy hat endlich Ferien. Ihr war deutlich anzumerken, dass es dafür Zeit war. Das Zeugnis hat mich sehr gefreut. Zeigt es ihre kleinen Fortschritte doch aus der Sicht Anderer .

Sie war letzte Woche sehr ruhig. Sowohl im Körpergesamt, als auch in der Lautierung. Ihr war anzumerken, dass sie diese Erholungsphase braucht.

Die Zappelei kam immer nach, bzw. mit dem Erwachen. Nach zwei Bechern Wasser war das dann aber wieder weg. Die ca. zwei Liter Wasser täglich sind vermutlich zu wenig geworden.

Über den Tag verteilt, hat sie nur ganz kurze Zappelattacken von etwa 1 Minute. Nur etwa 4 – 5 und meist beim Spielen, wenn sie sich auf etwas konzentriert, dies aber nicht so funktioniert, wie es soll, weil eben manches motorisch bei ihr einfach noch nicht geht. Aber das wird alles noch! Wenn ich bedenke, was alles schon besser wurde, bin ich sehr optimistisch.

Sie hatte wieder etwas Beschwerden mit der Verdauung. Aber weder eine belegte Zunge noch Mundgeruch. Der Stuhlgang war allerdings ganz fest und sie pupste mehrmals am Tag .Hintereinander und ganz heftig. Allerdings bekam
sie keine blähende Speisen und auch der Bauch war nicht aufgetrieben.

Ihre Zähne arbeiten irgendwie auch anhaltend. Oft zeigte sie in den Mund und speichelte. Sie mag nicht richtig kauen.Dann erkläre ich ihr immer, dass dies ganz wichtig sei, da die Zähne sonst nicht richtig wachsen.

Mir fiel auf, dass sie ganz feine Haare an den Beinen bekommt Zu Beginn der Ferien bekam sie einen Pickel an der Stirn. Beginnt etwa die Pubertät?

 

 

 

Bericht vom 18.09.2012

Sie hat sich wieder super in den Schulalltag integriert.Schon das erste Elterngespräch war sehr positiv. Die Lehrer sind von Nancy's Willen zu lernen, sehr
beeindruckt. Allerding hatte sie ab und an auch mal einen Tag, wo sie gar nicht wollte.

Sie ist sehr ruhig im Körpergesamt und stabiler geworden. Sie sitzt aufrechter und kippt nicht mehr so oft und anhaltend nach rechts.Bei sichrem Stand kann sie auch die Schritte kontrollierter machen. Auch die Kopfhaltung ist besser. Jetzt fängt sie sich schön mit den Armen bzw. Händen ab, wenn man sie beispielsweise
aus dem Kniestand nach vorne fallen lässt. Allerdings öffnet sie dabei die Hände nicht, sondern fängt dich mit den Fäusten ab.
Im Therapiestühlchen lässt sie beim Sitzen die Arme sehr oft herunterhängen. Dann sind sie ganz entspannt und die Hände offen.

Das abendliche Einschlafen ist nach wie vor unser Problem, obwohl sie jetzt nicht mehr ganz so lange im Bett spielt .

Der Geruch nach Geräuchertem im Urin ist immer noch mal ein paar Tage da und dann mal ein bis zwei Tage wieder weg und unabhängig von derTrinkmenge, von durschnittlich Im 2,2 bis 2,5 Liter.


Sprachlich hat sichwenig geändert.. Sie wechselt gelegentlich die Laute und festigt diese dann.. „Oma“ hat sie auch gefestigt und setzt es mittlerweile genauso bewusst ein wie „Mama“.

In den vergangenen 2 Wochen hatte sie ein bis zwei Mal Probleme mit dem Stuhlgang, was dann mit starker Unruhe verbunden war.
Allgemein ist Nancy gut bis sehr gut drauf und ihr geht es super.

 

23.09.2012
Heute Morgen hatte sie nach dem Aufwachen ca. 2 – 3 Minute lang kurz aufeinander drei starke Zappelattacken gehabt.Seit gestern hat sie wieder keinen richtigen Stuhlgang.

 

 

 

Bericht vom 28.10.2012

Nancy ist im Moment sehr ausgeglichen, fröhlich und lernbegierig, wie mir auch die Schule bestätigt. Ihr Umgang mit Zahlen und Buchstaben wird immer besser. Nur beim Sprechen geht es derzeit nicht vorwärts. Dafür hat sie wieder kleine Fortschritte in der Körperhaltung gemacht. Auch unterscheidet sie immer sicherer zwischen rechts und links. Ihre neue Therapeutin war sehr erstaunt und sieht noch einiges Potential.

Mir fiel wieder einmal mehr auf, dass sie sich nicht gleichzeitig auf mehrere Bewegungen konzentrieren kann. Beim Abstützen und Heben des Kopfes aus einer waagerechten Position heraus macht jedenfalls immer eine Bewegung nach der anderen. Erst stützt sie sich bis in den Stand, danach hebt den Kopf, stützt diesen im Nacken und erst dann dreht sie ihn zu mir. Ich gehe allerdings fest davon aus, dass sich auch das noch gibt. Die Finger jedenfalls macht sie schon schön lang beim Abstützen - wenn auch erst nach Aufforderung.

Einen kleinen Rückschlag brachte die kurze Magen-Darm-Infektion. Bei der erbrach sie sich plötzlich gegen 02.30 Uhr und behielt dabei nichts mehr bei sich. Bis nachmittags besserte sich ihr Befinden aber wieder und sie konnte etwa ihre Wasserreserven wieder auffüllen.

Die ersten drei Tage nach dem Vorfall zeigte sich gegen Mitternacht und nach dem morgendlichen Erwachen starke Unruhe. Diese dauerte morgens etwa 30 Minuten, nachts etwa 1 – 3 Stunden. In den Folgetagen besserte sich das.

Nancy war danach sehr schwach und ich ließ sie die restliche Woche zu hause. Jetzt hat sie Ferien und geniesst die Ruhe. Wir spielten Karten und gingen ins Kino. Sie freute sich auch über den Besuch ihrer Tante und fordert diese natürlich dementsprechend. Dabei ist sie glücklich und strahlt das auch aus. Eben mein kleiner Sonnenschein.

 

 

Bericht vom 24.11.2012

Nancy hat ihre ersten Schritte gemacht!!!!!!

Wir waren schwimmen. Unsere Begleitung hat Nancy die Hände gereicht und sie lief los. Dabei stand sie etwa brusttief im Wasser. Ich kann nicht in Worte fassen, wie wir uns alle gefreut haben. Besonders stolz war Nancy. Danke!!!!!

Ihr ganzer Körper hat sich weiter stabilisiert, einschließlich der Kopfkontrolle. Sie macht auch mit großer Begeisterung Sport, was für den Muskelaufbau unerlässlich ist. Das Einzige, was mir seit gestern häufig auffällt, ist, war, dass sie die Arme wieder nach hinten streckt bzw. überstreckt. Zwar bewegt sie nach Aufforderung die Arme wieder nach vorn und es ist auch kein Dauerzustand, aber grundsätzlich kein gutes Bewegungsmuster.

Anderes wiederum gefiel mir gut und ich konnte darüber auch nicht wirklich schimpfen, obwohl das mitten in der Nacht geschah. Sie hatte sich frei gestrampelt, die Füße in die Hände genommen und ihre Zehen in den Mund gesteckt, und sich dann lauthals darüber gefreut, dass sie das konnte. Das hatte sie vor längerer Zeit schon einmal gemacht und dann bis jetzt nicht mehr.

Sie hat gerade wieder eine ihrer 'Wiederholungsphasen'. Das zeigt sich auch an der Lautierung.
Sie ist nach wie vor ruhig und nur noch selten Bewegungsstürme. Morgens hat sie nach dem Aufwachen regelmäßig eine kurze Unruhephase. Ebenso abends, vor dem Einschlafen. Ansonsten ist sie sehr ausgeglichen, fröhlich und immer noch sehr aufnahmefähig.

Da ich im Moment wieder einmal große Schwierigkeiten habe, überhaupt eine Internetverbindung zu haben - geschweige denn an bestimmte Personen eine E-Mail zu verschicken - kann ich nur selten berichen. Aber leider werden solche Vorkommnisse von der Justiz nur verfolgt, wenn sie öffentlichen Personen bzw.inrichtungen wie Banken passieren. Alles andere geht unter. Ich stehe deshalb schon seit mehreren Wochen wiederholtmit meinem Anbieter in Verbindung, aber bin wohl zu unbedeutend, um Hilfe zu bekommen. Ich bitte den Leser daher für mein erzwungenes 'Schweigen' um Verständnis.

 

 

 

 

Bericht vom 17.12.2012

Nancy hatte morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen sehr starke Unruheattacken, die etwa 2 bis 5 Minuten duerten. Nachts
knirschte sie oft mit den Zähnen und verkrampfte dabei ihre Gesichtsmuskulatur, wurde dabei aber nicht wirklich wach. Diese Attacken konnte ich zwar jeweils durch Druck auf das Kinn unterbrechen, doch sie kamen immer wieder. Etwa zwei bis drei Mal in der Nacht. Tagsüber hatte Nancy immer mal wieder kleinere Unruhen auch in der Schule. Diesen Zustand hatte sie jedes Jahr um diese Zeit, doch jedes Jahr schwächer.

Die Lautierung entwickelt sich nicht weiter. Als wolle sie manchmal etwas sagen und dann kommen doch wieder nur Laute. Sie zeigt sich darübe auch nicht enttäuscht, sondern zeigte dann, was sie wollte, bis auch wir es verstehen. Sie freut sich dann, dass wir es erraten haben.

Das Kauen geht immer besser und die zugehörigen Veränderungen im Mund (keine belegte Zunge mehr, sowie die Ruhestellung der Zunge am Gaumen und die Links-Rechts- Bewegungen der Zunge) waren sehr positiv.

Ihre Bewegungsmuster, wie Kniestand und Vierfüßlerstand, versuchte sie auf Anregung der Therapeutin zu Hause selbst zu machen. Dabei lernte sie, sich krabbelnd zu bewegen. Zunächst sah das alles noch sehr unbeholfen aus, wird aber allmählich. Sie muss eben noch eine Menge Muskeln aufbauen.

Die Therapeutin war sehr davon angetan, dass Nancy eigentlich alles versteht und auch umzusetzen will. Allerdings wurde Nancy dabei immer etwas hektisch, weil sie alles auf einmal will und das misslingt dann. Als rufe sie diese Bewegungsmuster alle auf einmal ab und dadurch bricht dann das System zusammen.
Sie hat, so mein Eindruck , auch mehr Kraft in Armen und Händen. Unverändert ist sie ein fröhliches Kind.

 

 

 

Bericht vom 09.02.2013

Nancy hat wieder Ferien. Ihr Zeugnis war sehr gut. Darin hieß es, sie sei sehr kontaktfreudig und habe viele Freunde, beteilige sich eifrig am Unterricht und versuche, dazu mit Hilfe ihres Kommunikationsgerätes ihren Beitrag zu leisten. Dabei werde sie immer sicherer und schneller, was ich auch zu Hause beim Lernen merke.

Auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung habe Nancy Fortschritte gemacht. Alle sind darüber sehr glücklich und jeder weiß, dass da wohl noch jede Menge Potential da ist. Dabei werden wir weiterhin Ihre Hilfe benötigen, Herr Melhorn und sind sehr dankbar, dass wir diese bisher erhielten.

Nancy hatte oft zwischen 23.00 und 1.00 Uhr eine unruhige Schlafphase, in der sie aber nur selten wach wurde. Morgens mit dem Aufwachen und abends kurz vor dem Einschlafen war sie ebenfalls etwa 5 – 10 Minuten lang unruhig.

Tagsüber war sie selten unruhig. Um abends ihre Unruhe selbst zu bekämpfen, schlief sie meist in
einer „Froschhaltung“ ein.

Gelegentlich knirschte sie noch mit den Zähnen und hatte tagsüber extrem rote Wangen und ein ebenso rotes Kinn. Ich hatte das Gefühl, dass der Kiefer gewachsen ist. Ihre oberen Frontzähne stehen nämlich nicht mehr so schräg ab.

Die Festigkeit in den Handgelenken hat etwas nachgelassen. Ich weiß allerdings nicht, warum. Bitte unterstützen Sie das etwas.

Sie war jetzt ein wenig erkältet. Es begann damit, dass sie sich nachts ein Mal übergab, aber das verging rasch.

Sie kaut auch etwas besser und möchte immer häufiger das Essen selbst in den Mund bringen. Allerdings ist da noch viel Koordination nötig.


 

Bericht vom 09.03.2013

Der Backenzahn schiebt immer noch. Sie hatte wieder rote Wangen und in manchen Nächten bis gegen 2.00 oder 3.00 Uhr einen sehr unruhigen Schlaf.

Wenn ich sie doch nur mehr zum Kauen bringen könnte. Vor einigen Wochenkaute sie mal auf Brotrinde oder Brötchen herum, steckte sich das Essen sogar selbst in den
Mund gesteckt und biss ab, ohne es danach fallen zu lassen. Das ließ aber ziemlich schnell wieder nach.

Ich weiß nur, dass ihr Kiefer wachsen muss, da die neuen Zähne sonst keinen Platz haben.Das aber kann durch das Kauen positiv beeinflusst werden.
Weiterhin macht ihr die rechte Körperseite Probleme. Sie lässt sich immer noch darüber hängen. Der Orthopäde meinte sprach beim letzten Besuch, dass s??????A6?????????ich an der Skoliose augenscheinlich nicht viel geändert habe.

Ihre Muskulatur baut sich langsam weiter auf. Wenn sie morgens im Bettchen auf dem Bauch liegt, sieht die Wirbelsäule ganz gerade aus. Aber im Laufe de der Tagesanstrengung kommt dann der Bogen nach links.

Sie sitzt auch im Rolli mit der Zeit immer schiefer, also mehr nach rechts „abgekippt“. Setze ich sie in den Rolli, sitzt sie noch gerade, aber schon wenig später muss ich sie dazu auffordern. Dann richtet sich zwwr wieder auf, „lümmelt“ aber schon nach kurzer Zeit wieder nach rechts.

Besser geworden ist aber, dass sie den Kopf nicht mehr so in den Nacken oder nach vorne fallen lässt. Sie legt ihn zwar noch nach hinten bzw. nach vorne , macht das
jetzt aber langsamer bzw. bewusster.

Die Lautierung hat sich nicht verändert. Wenn wir mit Buchstaben spielen oder uns mit ihrem Kommunikationsgerät beschäftigen, nimmt sie Anlauf, etwas zu sagen, aber dann bleibt es irgendwie doch stecken. Sie weiß zwar, wie die Buchstaben und teilweise auch kurze Wörter aussehen, aber das Aussprechen ist bis auf die ihr bekannten Worte noch nicht möglich.

Ihre körperliche Unruhe vor bzw. beim Einschlafen und morgens kurz nach dem Aufwachen war noch da, dauerte aber immer kürzer.

Sie hat l kg in den letzten 3 Wochen zugenommen. Für sie relativ viel. Jetzt wiegt sie 19,5 kg.

 

 

 

Bericht vom 22.03.2013

Nach der letzten Behandlung hatte Nancy einen Tag lang sehr empfindliche Zähne. Sie zuckte bei Berührung mit der Gabeloder dem Löffel jedes Mal zusammen. Das dauerte aber nur einen Tag lang.Danach hatte sie mehrere Tage lang keine roten Wangen mehr und kaute auch wieder etwas besser . Dann kamen die roten Wangen und das rote Kinn wieder.

Die nächtliche Unruhe war auch weg. Ebenso das Zähneknirschen. Sie hatte nur noch diese kurze Unruhe vor dem Einschlafen bzw. beim Aufwachen.

In der Schule war die Unruhe wieder etwas stärker und daher war sie nach der Schule auch schlapp. Ich denke, sie steckt gerade wieder viel Energie in das Zahnwachstum. Ihre ersten bleibenden Zähne im Frontbereich sind wieder etwas gewachsen.

Sie kippt noch immer nach rechts weg, hat ihre Kopfkontrolle aber etwas gebessert.

Die einschießenden Bewegungen zu Beginn ihrer Therapien sind seltener. So geht sie beispielsweise fließender in den Kniestand und danach wieder in den Sitz.

A n der Lautierung hatte sich nichts gerändert. Zwar kann sie auf Verlangen bzw. Vorsprechen die Buchstaben und einzelnen Silben zeigen, die sie in der Schule gelernt hat, aber nicht nachsprechen. Das vrsucht sie zwar teilweise, bleibt ab er damit dann stecken.

Sie war in den letzten Tagen sehr anhänglich und kuschelbedürftig, hat aber auch ihren eigenen Willen, den sie immer mehr herauskehrt. Eben ein 10- jähriges Mädchen.

Im Allgemeinen war sie etwas ruhiger. Auch von der Lautierung her. Dabei aber ein sehr fröhliches, aufgeschlossenes Kind und auf Nachfragen, ob es ihr gut gehe, hat sie immer genickt.

 

 

 

Bericht vom 21.05.2013

Nancy ist gewachsen und allgemein kräftiger geworden. Sie kann sich jetzt besser im Rumpf stabilisieren, aber hat weiterhin Schwierigkeiten, die Grundspannung im Rumpf und Oberkörper zu halten. Sie „bricht“ nach relativ kurzer Zeit nach wie vor in sich zusammen. Wirdf sie daran erinnert, dass sie gerade sitzen soll bzw. den Kopf halten, tut sie das auch, aber eben nur kurz.. Wobei sich dieser Zustand schon leicht gebessert hat.

Sie versucht jetzt öfter in den Kniestand zu gehen. Dabei zieht sie in Bauchlage die Beine unter den Bauch und stützt sich mit den Armen hoch. Dabei passiert es allerdings oft, dass sie sich regelrecht nach hinten fallen lässt. Oder sie versucht mit stützenden Armen auf die Kniee zu kommen und dadurch in den Vierfüßlerstand. Aber auch da machen ihr die dann überschießenden Bewegungen weiterhin sehr zu schaffen.

Diese überschießenden Bewegungen lassen mit Festigung des Bewegungsmusters zwar nach, aber eben nur langsam. Sie traten anfangs beispielsweise beim Blättern in der Zeitung auf, so dass die Zeitung in hohem Bogen wegflog oder Nancy unruhig wurde. Inzwischen ist zumindest das schon deutlich weniger geworden. Und den Rest, lieber Herr Melhorn, bekommen wir mit Ihrer Hilfe auch hin.

Die Kommunikation auf Nancy-Art hat sich gut gefestigt. Nur die Lautierung macht kaum Fortschritte. Sie hat aber jetzt ein Wort mehr in ihrem Wortschatz: „Banane“.

Ihr 'erzählen' ist es eher noch so ein Baby-gaga. Da hat sich wenig geändert. Obwohl mir da nicht viel zu fehlen scheint. Vielleicht muss sie wirklich erst 'auf die Beine kommen', bevor sich die Sprache richtig entwickelt und festigt.

Sie hat manchmal so rote Flecken, mitten auf der Zunge.

Im Allgemeinen ist alles gut. Die pH-Werte liegen zwischen 7 und 8. Sie wiegt jetzt 19,2 kg, wobei sie während ihres Wachstumsschubes 500 g abgenommen hatte.

Nancy hat wieder einen Zahn verloren.Unten links..

 

 

 

Bericht vom 25.06.2013

Nancy war heute beim Zahnarzt und dieser sehr zufrieden.

Die Kopfkontrolle hat sich seit Ihrer letzten Behandlung gebessert. Der Kopf fällt nicht mehr so häufig auf die rechte Seite. Ich beobachte das nur noch, wenn sie müde ist. Nach Aufforderung, etwa in der Therapie, kann sie ihn deutlich besser in der Mitte platzieren und sich dadurch besser im Körpergesamt halten. Aber sie legt ihn noch zu gerne nach hinten oder lässt ihn nach vorne fallen.

Die Therapeutin sagte mir, dass sie sehr zufrieden sei und Nancy sich wieder sehr gut stabilisieren könne. Ich erwiderte, dass liege wohl an den Globuli. Da war sie positiv überrascht und sagte, sie wisse, dass man mit Homöopathie zwar sehr viel machen könne, aber eine Beeinfluss der Körperhaltung hätte sie nicht für möglich gehalten.

Ich erklärte ihr, dass dies sehr wohl möglich sei und wir die Behandlung deshalb schon manchmal erfolgreich mit Therapeuten abgestimmt hätten.

Wir einigten uns darauf, dass man die Homöopathie auf keinen Fall unterschätzen solte und ich bitte Sie, lieber Herr Melhorn, daher weiterhin darum, homöopathisch die Voraussetzungen für Nancys körperliche Stabilisierung zu schaffen. DANKE!!!

Bei der Lautierung hat sich etwas getan! Sie hatte in der letzten Woche öfter die Oma unter genau diesem Wort gerufen bzw. angesprochen. Die Oma allerdings hat es nur nicht immer gleich gehört, da sie schwerhörig ist, sich aber sehr darüber gefreut.

Die Unruhe vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen ist deutlich weniger geworden. Der Speichelfluss ging ebenfalls zurück.Schlimm ist er nur noch am Abend vor dem Einschlafen,

Die Kraft in den Armennimmt zu, so dass sie ihren Rolli schon ein wenig besser bewegen kann. Allerdings nur wenn keiner hinsah. Schaut einer hin, hatte sie die Hände in den Schoß gelegt und mit ihrem typischen Augenaufschlag geschaut, der sagt: „Mama mach' du mal weiter.“ Schon erstaunlich, wie Kinder versuchen, einen um den Finger zu wickeln. Meist gelingt das ja auch.

 

 

 

 

Bericht vom 06.06.2013

Nancys Zähne wachsen. Sie bekommt unten zwei neue Eckzähne. Die eine Lücke hat sie ja schon sehr lange, die andere erst seit etwa 14 Tagen. Das ist wieder mit viel Speichelfluss verbunden.Der Kiefer scheint gewachsen. Auffällig, dass die oberen Frontzähne nicht mehr ganz so schief stehen.

Nancy kaut ganz fleißig und gibt sich dabei viel Mühe.

Der Nachteil dieses, für sie großen Kraftakt ist die nachlassende Kopfkontrolle. Der Kopf liegt öfter auf der rechten Seite, fällt manchmal kraftlos nach vorne oder sie legt ihn nach hinten. Zwar kann sie ihn schon noch halten, aber derzeit scheint die Kraft woanders hinzugehen. Ich muss sie oft ermahnen. Sie hält den Kopf auch kurz , doch sobald ich nicht mehr hinsehe….

Die Kraft ihrer Arme har zugenommen.Ich merke das, wenn sie mich drückt. So ein schönes Gefühl! Noch nicht so lange her, dass sie mir nur die Arme um den Hals legte, jetzt aber drückt sie schon ein wenig mehr. Danke!

Sie hat ab und zu diese roten Flecken auf der Zunge, die von allein nach einiger Zeit wieder verschwinden.

Die Lautierung ändert sich im Moment nicht, was sicherlich mit dem Zahnwachstum zusammenhängt wird.

Sie macht jetzt die Hände schön auf und die Finger lang. Auch beim Abstützen. Allerdings muss man es ihr noch sagen. Von alleine macht sie das beim Stützen noch nicht. Aber das wird sie schon noch lernen.

Allgemein hatg ich ihr Tonus nicht verändert und durch die labile Kopfhaltung ist die gesamte Haltung derzeit unverändert.

Deshalb meine Bitte an Sie, lieber Herr Melhorn: Lassen Sie uns zusammen an der Haltung arbeiten!!!

 

 

 

Bericht vom 11.07.2013

Die Kopfkontrolle hat sich wieder gerbessert. Dies war seit der vorletzten Behandlung schon so, verschlechterte sich dann aber wieder leicht. Seit der neuen Behandlung ist das nun wieder besser. Diemal noch etwas stärker. Sie legt den Koipf weiterhin meist nach hinten oder vorn. kann ihn aber nun auch wieder etwas besser in der Mitte halten. Nutzt es aber weiterhin, den Kopf anzulehnen.Nach rechts fällt er seltener.

Wenn ich mit ihr zusammen das Aufstehen übe, geht sie zuerst in den Fersensitz, dann in den Kniestand, stellts dann ein Bein auf und drückt sich nach oben. Im Kniestand wirft sie manchmal den Kopf in den Nacken, kommt dadurch mit der Hüfte nach vorne kommt und würde letztlich zusammenbrechen, wenn ich sie nicht halte. Sie hat wohl ein Problem damit, Bewegungen langsam auszuführen. Sie will zu viel auf ein Mal und dadurch schießen dann die Bewegungen wieder ein.

Beim Greifen nach Gegenständen hatten sich diese Bewegungsmuster im Laufe der gesamten homöopathischen Behandlung seit 2008 schon merklich gebessert. So etwa hat sich ganz leicht auch die Haltung im Rumpf mit dem Kippen nach rechts gebessert. Ich denke, da braucht es noch eine ganze Menge Kraft- bzw. Muskelaufbau . Es geht eben nur in ganz kleinen Schritten vorwärts, aber es geht vorwärts. DANKE!!!

Die Unruhe vor dem Einschlafen und beim Aufwachen, war unverändert. Ebenso der Speichelfluss.
Die gesamte Motorik macht kleine Fortschritte. Auch das Zeigen mit dem Zeigefinger ist besser geworden. Wo sie früher noch mit der ganzen Faust zeigte, geht das jetzt, wesentlich zielgerichteter und mit sehr viel mehr Ruhe eben mit einem Finger.

Auch iIm Schlaf war Nancy entspannter und die Hände offen. Sie schläft immer noch am liebsten in der sogenannten Fötus Stellung ein. Einschlafen kann sie sehr viel besser und schneller. Aber nur, wenn Mama dabei ist.

Es sind bald Ferien und sie freut sich darauf. Dann kann sie sich mal wieder richtig erholen. Man merkt schon deutlich, dass die Schule anstrengend ist.

 

 

 

Bericht vom 02.08.2013

Nancy hat Ferien. Sie möchte abends länger wach sein und dafür morgens ausschlafen.

Für irgendwelche Unternehmungen war es einfach zu warm. Sie lag daher auch meist auf ihrer Matte, da sie keine Anstrengung mochte und auch nicht aushielt.

Wenn sie nach dem Essen noch saß, fiel sie wieder vermehrt auf die rechte Seite. Sie lag eigentlich die meiste Zeit ruhig da. Dadurch hat sich auch an der Lautierung nichts geändert.

Das war anders, als sie aber auf dem Pferd saß. - Wir gehen in den Ferien vormittags zum Therapiereiten. Da konnte sie dann richtig gut sitzen und auch den Kopf halten. Sie war vom Tonus her komplett in Spannung.

In der ersten Stunde hatte sie noch die Beine gestreckt, bis hin zum Spitzfuß. In der zweiten Stunde hatte sie die Beine meist schon angewinkelt. Wie ein Reiter eben.

Auf dem Pferd hatte sie auch „erzählt“. Was besonders schön war: Sie rief „Oma“ und „Mama“, wenn wir nicht hinsahen. Diesmal etwas lauter als sonst.

Nach etwa 15 bis 20 Minuten wurde sie allerdings zusehends schlapper und lehnte sich bei der Therapeutin an. Dann verließ auch die Spannung den Körper. Aber immerhin.

Durch die offensichtliche Hitzeeinwirkung lässt ich natürlich schwer sagen, wie Haltung und das Befinden wirklich sind. Vor der Hitze konnte ich auf jeden Fall noch eine geringe Besserung beobachten. Das hing mmer auch ein wenig davon ab, was sie tagsüber machte.

In letzter Zeit habe ich häufiger beobachtet, dass sie, auf dem Rücken liegend, eine aufgeschlagene Zeitung in den Händen hielt und dazu „erzählte“. Ebenso versuchte sie – erfolgreicher als sonst – sich im Unterarmstütz, auf dem Bauch liegend, mit einer Hand ein Spielzeug, eine Karte vom Memory oder etwas anderes zu holen. Daran merkt man schon, dass sie ein wenig mehr Stabilität im Rumpf bekommen hat und auch ein wenig besser Gleichgewicht halten kann.

Das wird noch ein ganzes Stück Arbeit sein! Ich bitte Sie, lieber Herr Melhorn, da weiter zu machen.

 

 

 

Bericht vom 04.09.2013

Der Besuch beim Orthopäden war mehr als erfreulich. Ich hatte zu Hause schon beobachtet, dass ihre Wirbelsäule in den letzten Wochen gerader geworden war. Jetzt bestätigte es der Facharzt und er war sehr erfreut darüber. Ich sagte ihm, Nancy habe hinsichtlich Stabilität im Rumpf und Kopfkontrolle einen größeren Fortschritt gemacht. Auf die Frage wie, antwortete ich ihm, dass Sie, Herr Melhorn,den Grundstein gelegt hätten und - aufbauend auf Ihrer Behandlung - die Therapien und das Reiten in den Ferien dann diesen Erfolg gebracht haben. Die Homöopathie entlockte ihm ein Lächeln, das ich aber ignorierte. Er äußerte sich dazu nicht. Weder negativ noch positiv.

Eine interessante Aussage machte er allerdings zu dem Gutachten von Herrn Dr. Hartmann, das er sich von mir erbeten hatte. Er meinte nämlich, das Gutachten sei mehr als schlüssig und der Impfschaden ja nun endlich anerkannt.ein müsse. Als ich dies verneinte, schaute er mich nur mit großen Augen an. Es ist schon irgendwie merkwürdig, dass jetzt schon mehrere Schulmediziner der Meinung waren, der Impfschaden müsse ja anerkannt worden sein. Nur die Damen und Herren des KSV bzw. vom Gericht sind da offenbar anderer Meinung. Warum auch immer.

Nancys Lautierung hatte sich kaum verändert. Nach der letzten Behandlung hat sie zwei bis drei Tage anhaltend auffallend viel „gebrabbelt“. Als versuche sie,einzelne Buchstaben auszusprechen. Was aber nicht so gelang, dass ich es verstand. Auf Nachfrage wiederholte sie ja nichts, sondern lächelte nur verschmitzt wie immer.

Seit ein paar Tagen forderte sie öfter, dass ich ihr bestimmte Worte in die Hand spreche. Dabei achtet sie sehr genau meinen Mund, wenn ich ihr vorsprach, aber außer den bereits gesprochenen Worten, kam dann noch nichts. Es wird wie alles seine Zeit brauchen.

Sie geht wieder mit Freude in die Schule. Sie schlief abends auch eher ein und die Unruhe abends und morgens war auch weniger geworden. Dadurch hatte sie auch mehr Kraft um sich zu halten. Die Haltung im Körpergesamt hat sich deutlich gebessert.

Der Schwachpunkt ist noch immer die Hüfte und ein wenig die Kopfkontrolle, die sichz allerdings gebessert hat. In der Hüfte kamen immer wieder die überschießenden Bewegungen. Besonders auffällig ist das in der Therapie beim Aufrichten zum Vierfüßler Stand. Da streckte sie - immer, wenn Rumpf und Oberschenkel einen Winkel von etwa 90°zueinander hatten – ruckartig die Beine in die Länge, einschießende Bewegungen, die sie nicht kontrolliert.Wie sie, etwa bei Anstrengung beim Laufen, die Innenflächen der Hände nach außen dreht. Manchmal merkt sie es und korrigiert sich selbst. Meist aber erst nach Aufforderung und manchmal konnte sie es gar nicht.Dann half ich ihr.

Sicherlich bedarf es dafür noch viel der Übung, aber ich bin mir ganz sicher, Herr Melhorn, wenn Sie die Voraussetzungen dafür schaffen, gelingt das schneller.Ich danke Ihnen von Herzen!!!

 

 

Bericht vom 28.09.2013

Nancy hatte einen weiteren Zahn getauscht. Fast ohne die für sie typischen Begleiterscheinungen wie Erkältung, rote Wangen und Unruhe. Nur die Verdauung klappte nicht so und eben die Schwierigkeiten beim Essen. Das dauerte diesmal nur 5 Tage vom ersten Wackeln des Zaunes bis zum Durchstoßen des neuen Zahnes, der inzwischen auch schon ein Stück gewachsen ist.

Sie isst sehr gut und wiegt jetzt 20 kg. Wobei ich vermute, dass die Gewichtszunahme ein wenig Folge der die aufgebauten Muskelmasse ist.

Die physischen Bewegungsabläufe lernt sie mit Begeisterung und Energie. Sie muss aber noch unbedingt lernen, sich kontrollierter zu bewegen. Zum Beispiel das Drehen von der Rücken- in die Bauchlage. Da war sie so fix, dass sie zum Schluss die Bewegung nur schwer bremsen konnte und die Seitlage kam. Sich also gleich bis auf den Bauch drehte. Allerdings endet so ein Bewegungsablauf nur noch selten in einem dieser Zappelanfälle.

Das verhält sich beim gezielten Bewegen der Arme und Finger anders. Etwa wenn sie etwas zeigen möchte. In so einer Bewegungskette kam es dann schon mal kurz zu einer Zappelei, was allerdings sehr, sehr weit weg ist von dem, was ich noch 2008 als Zappelei bezeichnet habe. Herrn Melhorn sei Dank!!!!

Vielleicht braucht sie einfach noch Zeit, alles zu festigen.

Im Rumpf ist sie jedenfalls etwas stabiler geworden. Die Kopfkontrolle hat sich etwas gefestigt, wobei man sofort merkte, wenn sie ihre Energie für etwas anderes dringlicher braucht. Beispielsweise für den letzten, verlorenen Zahn oder in einer Wachstumsphase.

Die Unruhe, kurz vor dem Schlafen und morgens nach dem Aufwachen, ist noch da, bleibt aber nur noch kurz. Sie schlief jedenfalls besser und schneller ein und folglich länger. Nachts liegt sie nach wie vor meist auf dem Bauch, mit, unter den Bauch gezogenen Beinen. Sie war nachts entspannt und hatte die Hände offen also die Finger lang.

In der Lautierung hat sich nichts verändert. Aber sie erkennt die Buchstaben an der Aussprache und in Schriftform. Nach wie vor scheint es nur noch einer kleinen Hürde zu sein, die sie überwinden muss, um zu sprechen. Allerdings glaube ich, dass sie erst selbstständig in die Aufrichtung kommen muss, um das Sprechen einfacher zu lernen.

Nur in einem bin ich mir sicher: Sie wird es lernen.

Danke!!!

 

 

Der Zeitabschnitt vom 08.10. - 25.10.2013 wurde in der Fortschreibung ausgeklammert und betrifft die aktuellen Klinikaufenthalte von Nancy vom 08.10. - 25.10.2013 : Sie finden ihn unter:

Der Kommentar von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker:


Über die Beweggründe der wahren Schadensverursacher und die verweigernde Haltung des Staates:

Kommentar zum Thema Impfen in der BRD
am Beispiel des 'Impfschadenfalles Nancy'

Impfen und Impfschaden!
Bundesdeutsche Geschäftemacher
und die Beihilfe der Justiz

mit dem Protokoll zu den Klinikaufenthalten von Nancy G.
vom 08.10. - 25.10.2013

Vom Versagen klinischer Schulmedizin,
die Notfallverlegung an die Uni-Klinik Dresden
und die dortigen Erfolge homöopathischer Behandlung

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Der Fall Nancy/Der Kommentar zum Fall Nancy.htm

 

 

 

Bericht vom 08.12.2012

Nancy macht bei ihren Therapien gut mit. Sie wird immer beweglicher und von ihren Schmerzen als Folge der Entzündungen an beiden Oberschenkeln ist fast nichts mehr zu bemerken. Auch hat sie wieder mehr Kraft. Der Abbau von ca. 2 kg Muskelmasse ist eben nicht wieder so schnell aufgeholt.

Sie ist sehr ruhig und hat nur selten noch ganz kurze Anflüge einer Bewegungsstörung. Allerdings macht immer noch mit den Händen die so genannten Pfötchen, was heißt, sie winkelt die Hände stark ab und dreht sie nach außen. Das fällt besonders dann auf, wenn sie sich bei den Übungen anstrengt. Dabei macht sie den Eindruck, als versuche sie, sich durch diese Anstrengung zu stabilisieren. Bei anderen Übungen, etwa im Liegen, sind hingegen die Hände offen und die Finger lang und entspannt.

Die Zunge ist ebenfalls ruhig geworden. Nur beim Essen und nach der Therapie ist sie noch stark in Bewegung. Auch fängt sie kurz nach der Therapie dann zu „erzählen“ an. Manchmal kommen sogar zusammenhängende Laute, die man durchaus als Wort definieren kann. Wenn ich ihr die Worte dann wiederhole, freut sie sich. Aber sie sagt noch nichts auf Anfrage oder Vorsagen.

Die Therapeutin sagte mir, dass die „Mutter“ der Padovan-Therapie – Beatriz Padovan – sagt, ein Kind, das nicht saugt, wird auch nicht sprechen wird. Ebenso wie das Saugen, muss Nancy auch das gezielte Atmen durch Mund und Nase richtig lernen.

Saugen konnte Nancy als Säugling gut - aber seit langer langer Zeit nicht mehr. Dafür gibt es in dieser Therapie einige Hilfsmittel, die wir – also die Therapeuten und ich - schon mit geringem Erfolg einsetzen.

Nancy verliert immer noch relativ viele Haare, wobei das eher so aussieht, als würden die Haare abbrechen, denn ich finde jedenfalls keine Haarwurzeln.

Die Kopfkontrolle ist nach wie vor schlecht. Ich glaube, die hat durch das Erlebte am meisten gelitten. Auch die Stabilität im Rumpf ist noch lange nicht gut, aber wenig besser geworden. Sie kippt nicht mehr ganz so stark nach rechts ab.

Seit ein paar Tagen hat Nancy grünlichen Schleim in der Nase. Ansonsten aber keine Anzeichen einer Erkältung. Auch die Zunge ist nicht belegt.

Ab und zu versucht sie sich noch das Nagelbett der Daumen aufzukratzen, weshalb ich schon Pflaster drauf machte.

Ihr lockerer Zahn ist noch nicht ganz raus, der neue aber schon zu sehen.

Ihr pH-Wert liegt bei ca. 7,2.

 

 

 

Bericht vom 08.02.2014

Nancy hat sehr gute Fortschritte gemacht. Sie ist in ihrer ganzen „Körperachse“ sehr viel gerader geworden und lässt sich im Oberkörper nur noch selten nach rechts fallen. Die Muskulatur im Rücken und Bauchbereich ist sichtbar ehr geworden. So kann sie sich im Rumpf besser stabilisieren. Nur am der Kopfhaltung fehlt es noch deutlich.Ich denke da fehlt noch einiger Muskelaufbau.

Wie auch den Armen und im Gesicht. Die Logopädin meinte,die Gesichtsmuskulatur müsse besonders im Mundbereich noch zulegen, weil die zum Sprechen lernen ebenso wichtig ist, wie das Saugen und richtige Atmen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel bei normaler Entwicklung von selbst geschieht und daher ein Kind wie Nancy entprechend durch Training aufbauen bzw. nachholen muss, um dieses Ziel dann zu erreichen. Aber weder sie, noch ich werden aufgeben und mit Ihrer Hilfe, lieber Herr Melhorn und den Therapeuten werden wir noch eine ganze Menge erreichen.

Es sollten sich aber mal die entsprechenden Personen bewusst machen, was sie in teilweise fahrlässige Ignoranz mit mehreren Impfungen bei einem Menschenleben kaputt machen können.Das Schlimmste ist, dass die im Schadensfall immer noch abgestritten wird. Zuletzt mit Unterstützung der deutschen Justiz. Ich habe hier schon einigen Eltern unsere Geschichte erzählt und alle schütteln nur den Kopf darüber. Selbst ein Mitarbeiter eines pharmazeutischen Unternehmens war voller Unverständnis.

Nancy hat gut zugenommen und wiegt jetzt 19,5 kg. Die Blutwerte wurden nochmal überprüft und sind mittlerweile auch wieder völlig in Ordnung.

Vor etwa drei Tagen hat sie in der Nacht allerdings schwallartig erbrochen. Ihr Abendbrot kam fast unverdaut wieder hoch. Tagsüber hatte sie schon schlechter gegessen und war ein wenig schlapp. Einige Muttis erzählten mir, es gehe ein Magen- Darm-Virus in der Klinik um, der aber nicht lange für Beschwerden sorgt.

Nancy bekam viel Wasser von mir und erst am nächsten Tag wieder etwas zu essen. So blieb es bei einem Mal Erbrechen. Sie hat jetzt einige rote Flecken im vorderen Bereich und an den Seiten entlang. Ansonsten ist alles wieder gut.

Sie hat einen Zahn verloren. Der zweite in drei Monaten. Die neuen Zähne wachsen sehr gut und vor allem schnell.

Sie verliert nach wie vor viele Haare. Und es sieht immer noch so aus als brechen sie ab. Ich kann mir das allerdings nicht erklären.

Auch motorisch sich sich Nancy gut entwickelt und behält beispielsweise Dinge länger in der Hand, ohne sie gleich wieder fallen zu lasen. So versucht sie jetzt auch wieder, mit gutem Erfolg, sich Essen alleine in den Mund zu stecken.

Ihre sprachliche Entwicklungkommz weiterhin nur stockend voran. Zum Einen aus den oben genannten Gründen, zum Anderen habe ich das Gefühl, als würden die vielen Inputs, die sie hier ja noch geballter bekommt als zu Hause, im Körper irgendwo 'im Stau' stehen. So hat sie mir vor etwa einer Woche plötzlich zweimal „Mama“ nachgeplappert und manchmal kommen auch, sehr deutlich, verschiedene neue Laute, aber dann ist doch alles wieder wie zuvor. ielleicht können Sie, lieber Herr Melhorn, diesen vermutlichen Stau auflösen. Ich danke Ihnen.

 

 

 

 

 

 

Bericht vom 11.04.2014

Nancy hatte sich eine leichte Erkältung. Die Zunge war belegt und hatte zwei kleinere rote Flecken. Nach zwei Tagen erhöhter Temperatur (38 – 39) löste sich alles. Die Unruhe war wieder da und ihr Appetit zwei Tage sehr gering. Sie trank viel Wasser.Auch die Flecke auf der Zunge fielen nicht mehr so auf, als die Zunge nicht mehr belegt war.
Sie schläft jetzt abends schneller und vor allem früher ein. Der Schulalltag ist trotzdem anstrengend und das merkt man ihr auch an.

Ihre Lautierung ist unverändert. Wobei der Aufbau der dafür notwendigen Muskulatur ja auch dauern wird. Wir arbeiten aber ebenso daran, wie an der Kraft der Arme und der Ausführung langsamer Bewegungen. Die einzelnen Extremitäten anszuteuern und daort hinzubringen, wohin sie sollen, bekommt sie gut hin. Aber noch sind es ruckartige bzw. hastige Bewegungen. Langsame Bewegungen fallen ihr grundsätzlich schwer. Sie, lieber Herr Melhorn können doch da bestimmt noch was tun?!

Beim Liegen auf dem Bauch und beim Laufen hat Nancy wieder öfter die Arme nach hinten gestreckt. Auch hat sie Schwierigkeiten, sich, gestützt auf die Arme bzw. Hände, aufzurichten. Die Arme sind eindeutig zu schwach. Beim Laufen sind sie allerdings, total angespannt, nach hinten gestreckt. Sie kann sie dann auf Aufforderung zwar lockern, doch hält da nicht lange an. Sie weiß um die Schwierigkeiten mit der Automatisierung ihrer Bewegungsabläufe. Das zeigt sich etwa daran, dass sie meistens beobachtet, ob die Beine auch machen, was sie sollen - beispielsweise beim Laufen.

Die Haare erholen sich langsam auch wieder. Der Friseur hatte in der Länge alle angepasst und festgestellt, dass sie sehr dünn geworden sind.Die Ernährungsumstellung hat sie gut vertragen. Nur mit Nancys Jod-Haushalt habe ich Schwierigkeiten, denn sie mag keinen Fisch. Kostet nur ganz wenig. Vielleicht haben Sie, lieber Herr Melhorn einen Tipp.

 


 

 

 

Warum überhaupt Strafanzeigen, Petitionen, Verfassungsbeschwerde und schließlich die Anrufung der Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im 'Impfschadenfall Nancy'?

von
dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn / Heilpraktiker

Was Nancy zugefügt wurde, war nach strafrechtlichem Maßstab schwere Körperverletzung und damit Straftaten, die von Gesetzes wegen zu verfolgen wären! Die Staatsanwaltschaften haben diesbezüglich keinen Entscheidungsspielraum, sondern müssen Ermittlungen aufnehmen, sobald sie von solchen Straftaten Kenntnis bekommen!


So steht es auf dem Papier!

 

Aus den Seifenopern im Fernsehen sind wir gewöhnt, dass 'Recht haben' gleichzusetzen sei mit 'Recht bekommen' und Justiz von ehrenwerten Damen und Herren in verschiedenen Funktion ausgeübt wird - und zwar so, wie es im Gesetzbuch steht.

Die Wirklichkeit sieht anders aus! Das lernt der, der sich mit ihr einlässt!

Die Vorgänge um die Impfschädigung von Nancy und vor allem die Art und Weise, wie die eingeleiteten Anzeigesachen gegen die beteiligten Ärzte von der Justiz begründen tiefe Zweifel nicht an dem System selbst, sondern - durch seine scheinbare Einseitigkeit - daran, wie es umgesetzt wird!

Wie heiß dieses 'Eisen' ist, zeigt sich wohl auch daran, dass bislang kein Anwalt bereit war, es anzupacken! Allenfalls ist die Bereitschaft vorhanden, sich das 'mal anzusehen'. Aber das 'anzusehen' kostet dann auch nur Geld, denn übernehmen wird es dann keiner! Wohlwollende Zustimmung, selbstgefälliges Verständnis - Ja! Aber wegen so was möglicherweise die anwaltliche Zukunft bei Staatsanwälten, Kollegen und Gerichten verscherzen? Solch redliches Tun ist dem amerikanischen Recht vorbehalten und den Fernsehfilmen!

Natürlich gibt es auch in der BRD Anwälte, die sich ebenfalls so für die Mandanten einsetzen! Sie sind aber die vom Anwaltsstand gnadenlos bekämpften Außenseiter, weil ihr Tun wiederum Erwartungen und Ansprüche bei den Mandanten weckt, die der Stand selbst keinesfalls erfüllen will! Nachdem es der Anwaltsstand durch intensive Lobbyarbeit geschafft hatte, sich durch das Rechtsberatungsgesetz die nichtanwaltlichen Rechtsbeistände vom Hals zu schaffen, kann sich dieser Berufsstand doch heute nur noch dadurch schaden, dass er für seinen Mandanten zu entscheiden auftritt!

Wer sich einliest in die hier dargelegten Strafsachen, wird solche Ängste der Anwaltschaft in unserem heutigen 'Rechtsstaat' nachvollziehen können! Es wundert daher auch nicht, dass es bereits Impfgeschädigte gibt, die Ihre Impfschadenklagen von amerikanischen Anwaltskanzleien führen ließen.

 

 

 

1.Die Strafanzeigen zum Impfschadenfall Nancy gegen Ärzte und Kliniken
( Alle Schriftstücke - anonymisiert - im Wortlaut )

 

.1.1. Die Ergänzung vom 19.11.08 der Strafanzeige gegen den Kinderarzt http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarzt.htm

wegen dringenden Verdachts der

• fahrlässigen Körperverletzung
• wiederholt grob fahrlässigen Körperverletzung
• unterlassenen Hilfeleistung
• mehrfach vorsätzlichen Körperverletzung aus niedrigem Beweggrund
• und des Verstoßes gegen die ärztliche Meldepflicht eines möglichen Impfschadens

 

.1.2.Strafanzeige vom 19.9.2009 und Ergänzung vom 17.12.08 gegen die Kinderklinik
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinik.htm

wegen

( Anzeige vom 19.9.08 )

  • dringenden Verdahts grob fahrlässiger Körperverletzung meiner Tochter Nancy G. durch Unterlassen

( Ergänzungsanzeige vom 17.12.08)

• Verstoß gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy

• Dringender Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund.an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens

 

1.3.Erweiterung der Anzeige auf die Universitätskinderklinik vom 19.2.09
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggUniklinik.htm

wegen

• dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.

 

 

Einfügung von Wolf-Alexander Melhorn

Wer diesen Verdacht, Nancy könne an einer klinischen Phamastudie teilgenommen haben, nun als Hetze gegen die Pharmaindustrie abtut, den belehrt in ihrer Ausgabe vom 26.Juli 2010 inzwischen die 'Ärztezeitung'!

Danach sind DDR-Bürger offenbar in großem Maßstab und ohne ihr Wissen schon 'vor der Wende' für Medikamententests westlicher Pharmafirmen missbraucht worden! Nach Recherchen des Fernsehsenders mdr wurden Versuchsreihen mit nicht zugelassenen Arzneien an tausenden Patienten in den heutigen Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vorgenommen!

Solche Test waren bislang nur von Berlin bekannt - etwa an der Charitée! Akten des DDR -Gesundheitsministeriums belegten jedoch, dass zwischen 1985 und 1989 auch Kliniken aus Jena, Leipzig, Mageburg und Plauen daran teilgenommen hatten!

Dabei kam es auch zu Todesfällen! Der mdr zitiert den Pharmakritiker Ulrich Mobius: "Die DDR-Bürger waren quasi Versuchskaninchen für den Westen." Nach Moebius galt die Uniklinik Jena bei Pharmafirmen aus Wesdeutschland, Frankreich und Dänemark als billig, zuverlässig und frei von Haftungsrisiken! Die DDR-Devisenbeschaffer verdienten daran Millionen!

Natürlich war nach der Wende dann alles anders! Da kam schließlich der bundedeutsche Rechtsstaat auch über die ehemalige DDR! Außerdem hat das sicherlich wenig mit impfen zu tun! Aber die 'guten Kontakte' bestanden nun mal - jedenfalls bis zur Wende!

Im Impfschadenfall Nancy erstattete allerdings die Mutter am 19.2.2009 wegen ihres Verdachts unzulässiger Pharmaversuchen an ihrem totkranken Kind jedenfalls Strafanzeige - bis heute wurde von der Staatsanwaltschaft nicht ermittelt:

 

 

1.4. Anzeige gegen REHA-Klinik vom 01.03.2009
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggRehaklinik.htm

wegen

• dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy, durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, diebehördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.

 

 

 

 

 

2. Die staatsanwaltschaftliche Bearbeitung der Strafanzeigen und die Beschwerden gegen die Einstellung der Verfahren

 
2.2. Der Einstellungbeschluss in Sachen Kinderklinik vom 2.3.09 - Az: 200 UJs 7621/08
Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt, zum Nachteil von Frau Nancy xxxxxx,
wegen fahrlässiger Körperverletzung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikSTA1.htm

2.2.1. Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung vom 12.03.2009 in Sachen Kinderklinik Bautzen

 

2.3..Einstellung der Anzeigeverfahren gegen den Kinderarzt und andere durch Verfügung vom 18.3.09 (Az: 260 Js 14443/08)
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarztEV.htm

2.3.1.Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 31.03.2009 in Sachen Kinderarzt

.2.4. Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 31.3.09 in Sachen Kinderklinik
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderarztBeschwerde.htm

2.5. .Empfehlung der Generalstaatsanwaltschaft vom 19.3.09 auf Überprüfung der Einstellungen ( Az: 23 Zs 538/09)
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikGeneral1.htm

2.6. Einstellung der Verfahren durch die Generalstaatsanwaltschaft, Az: 23 Zs 538/09 und Az: 24 Zs 733/09 vom 15.05.2009

 

 

3. Die Strafanzeigen gegen die Staatsanwälte, die Anrufung des Justizministers und die Dienstaufsichtsbeschwerden gegen die Staatsanwälte

3.1. Schreiben vom 30.11.09 an den Justizminister von Sachsen mit den Strafanzeigen gegen div. Staatsanwälte und den Sachverständigen
Wegen der, nach Ansicht der Betroffenen einseitigen Behandlung ihrer Anzeigen wandte sich die Betroffene mit obigem Schreiben auch und persönlich an den Justizminister von Sachsen, Herrn Dr. Martens ( FDP ).
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Justizminister.htm

 

3.2. Eingangsbestätigung vom 22.12.09 beim Sächsischen Staatsministerium der Justiz
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Justizminister1.htm

 

3.3. Es bestanden Zweifel daran, dass dem Minister das Schreiben über die Misstände in der Justiz überhaupt vorgelegt wurde. Daher Rückfrage vom 30.12.09
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Justizminister2.htm

 

3.4. Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft vom 13.1.2010 wegen Zuweisung des Ermittlungesverfahrens
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Generalstaatsanwaltschaft1.pdf

 

 

3.5. Zurückweisung der Dienstaufsichtsbeschwerde durch das Sächsische Ministerium der Justiz und für Europa vom 03.02.2010, ( Az: 3132E-III2-6089/09)
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/DienstaufsichtsbeschwerdeBescheid.htm

 

3.6.. Einstellungsverfügung der Strafanzeigen wegen Rechtsbeugung gegen Staatsanwälte und Sachverständigen vom 14.04.2010 ( Az: 170 Js
1375/10 )

 

3.7.. Beschwerde vom 17.5.10 gegen Einstellung der Ermittlungen wegen dringenden Verdachts der Rechtbeugung gegen mehrerer Staatsanwälte und des Sachverständigen, sowie neue Anzeige gegen die einstellende Staatsanwältin
http://www.melhorn.deImpfschadenVIII//StaatsanwälteBeschwerde01

 

3.8. Einstellungverfügung der Generalstaatsanwaltschaft vom 7.6.10 (Az: 22 Zs 1019/10)

Ablehnung der Beschwerde vom 17.5.10 gegen die Staatsanwälte und den Sachverständigen durch die Generalstaatsanwaltschaft
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Generalstaatsanwaltschaft2Einstellung.htm

 

 

4. Können auch Arme Rechte durchsetzen?

4.1.. Antrag an das OLG Dresden vom 6.7.2010 im Impfschadenfall Nancy auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung eines Klagerzwingungsverfahrens wegen Rechtsbeugung
Die allgemeinen Besonderheiten bei Impfschäden und deren Vertuschung durch Behörden und Ärzteschaft - Verbotene Verwendung von Psychopharmaka bei der klinischen Behandlung von Impfschäden eine Arzneimittelprüfung für die Pharmaindustrie? - Hilfestellungen bei der Vertuschung der Straftaten durch die Justizbehörden - Weisungen des Justizministerium Sachsen? - Die Begründung anwaltlicher Beiordnung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/OLGDresdenPKH.htm

 

4.2. .Der Beschluss des OLG Dresden ( 1. Strafsenat) vom 29.7.10 im Impfschadenfall Nancy auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung eines Klagerzwingungsverfahrens wegen Rechtsbeugung
(Az: 1 Ws 102/10; 22 Zs 1311/10 GenStA Dresden )
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/OLGDresdenPKHAblehnungsbescheid.htm

Hinweis: um den Beschluss des OLG bewerten und einordnen zu können,sollte auch der Antrag vom 6.7.2010 nachgelesen werden!

 

4.3. OLG Dresden - Beschwerde vom 5.8.10 wegen Verweigerung rechtlichen Gehörs beim PKH-Antrag vom 6.7.10
http://www.melhorn.de
/ImpfschadenVIII/OLGDresdenBeschwerdewgPKH.htm

Der 1.Strafsenat des OLG Dresden wies diese Beschwerde bereits am 10.8.10 kostenpflichtig zurück, ohne jedoch auf Einzelheiten des Vorbringens weiter einzugehen. Einem Laien mag dies befremdlich vorkommen, aber dem Recht wurde Genüge getan:

4.4. Verwerfung des Antrages vom 5.8.10 auf Nachholung rechtlichen Gehörs durch Beschluss vom 10.8.10 ( Az: 1 Ws 102/10; 22 Zs 1311/10 GenStA Dresden)
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/OLGDresdenAblehnungGehoer.htm

 

 

 

5. Hilfe beim Verfassungsgerichtshof Sachsen?

5.1. Verfassungsbeschwerde Sachsen vom 5.9.10 - Az: Vf.79-IV-10
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsbeschwerdeSachsen.htm

 

5.1.1.Mit Schreiben vom 16.9.10 teilte das Verfassungsgericht mit - Aktenzeichen V f. 79- IV -10 - dass es die Akten des Verfahrens angefordert habe und diese dann dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa zur Stellungnahme zuleiten werde.

Schreiben des Verwaltungsgerichtshofes an das sächsische Justizministerium mit der Bitte um Stellungnahme bis 28.10.2010

 

5.1.2.Stellungnahme des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa vom 22.10.10
Das Justizministerium lehnt dem Staatsgerichtshof eine Stellungnahme zu dem Vorwurf einfach ab.Tatsächlich müsste eigentlich gerade der amtierende Justizminister daran interessiert sein, dass die, letztlich auch gegen seine Amtsführung erhobenen Vorwürfe, mehrere sächsische Staatsanwälte hätten Rechtsbeugung begangen, ohne Ansehen der Person geklärt werden. So jedenfalls stellt das der 'kleine Mann' vor!

Es wirft m.E. ein bedenkliches Licht auf das Justizministerium, dass es sich der Aufforderung des Verfassungsgerichtshofes zu einer eigenen Stellungnahme trotzdem gleichsam entzogen hat!

Oder fällt die eingeforderte Stellungnahme deshalb so kurz aus, weil das Ministerium erwartet, der Verfassungsgerichtshof werde diesem auffälligen 'Wink' des Gesetzgebers nun eilfertig Folge leisten, auf Sachaufklärung verzichten und die Verfassungsbeschwerde dadurh einfach pauschal abzuweisen, um dem sächsischen Justizministerium vor den verschiedenen Wahlen des Jahres 2011 eine politische Blamage zu ersparen?

 

5.2.Der Beschluss des Verfassungsgerichtshofes Sachsen vom 13.1.2011 zur Verfassungsbeschwerde in 'Der Fall Nancy'
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsgerichtshofBeschluss.htm

 

5.3. Die Beschwerde beim Sächsischen Verfassungsgerichthof vom 31.1.11 gegen den Beschluss vom 13.1.2011
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsgerichtshofBeschwerde.htm

 

5.4.Beschluss des Verfassungsgerichtshofes vom 17.2.11
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VerfassungsgerichtshofBeschluss vom 17.2.11.htm

 

 

 

 

6. Hilfe bei der Politik durch den Petitionsausschuss?

Der Landtag hat daran interessiert zu sein, dass Behörden stets nach Recht und Gesetz handeln und wenn Kritik an der Arbeit eines Ministeriums genübt wird, so muss der Landtag alles tun, angeprangerte Misstände aufzuklären und abzustellen oder die Vorwürfe begründet zurückzuweisen!

6.1. Petition Nr. 1 vom 18.2.10 an den Sächsischen Landtag wegen unzulässiger Einflussnahme des Justizministeriums auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung im 'Impfschadenfall Nancy'
Nachdem das Justizministerium des Freistaates Sachsen die Anzeigen von Nancy's Mutter wegen Rechtsbeugung gegen die am 'Fall Nancy' beteiligten Staatsanwälte dadurch gleichsam vorentschied, dass es die Dienstaufsichtsbeschwerden schon beschied, bevor über die Strafanzeigen entschieden sein konnte, sind den Staatsanwaltschaften in der Folge gleichsam die Hände gebunden. Daher wandter sich die Besc??????A6?????????hwerdeführerin nun in einer Petition direkt an den Landtag, weil ihr menschenrechtswidrig die Bürgerrechte beschnitten worden waren.
http://www.melhorn.deImpfschadenVIII/PetitionLandtag.htm

 

 

6.3.. Der Petitionsbescheid des Sächsischen Landtags vom 9.9.10 aus der 19. Sitzung am 1.9.10
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Petitionsbescheid Sächsischer Landtag 9.9.10.pdf

 


 

7. Erneute Anrufung des Verfassungsgerichtes wegen politischer Manipulation der Petition

Die Petition wurde nicht ordnungsgemäß beschieden, sondern es wurde dem Landtag ein manipulierter Petitionsinhalt vorgelegt, in der, nach Ansicht der Klägerin offenkundigen Absicht, damit aus politischen Gründen die Ablehnung der Petition herbeizuführen.

Die Klägerin hält ein solches Verfahren für verfassungswidrig. weil es das Petitionsrecht als politischen Farce entwertet! Es ??????A6?????????ist nach Rechtsauffassung der Petentin verfassungswidrig, wenn der Ausschuss mittels Falschangaben in seiner Petitionsempfehlung Einfluss auf die amtlichen Veröffentlichung der Petition nimmt, um Aufsichtsmängel im Justizministerium während Bearbeitung der zum Impfschadenfall Nancy eingereichten Anzeigen und Beschwerden zu vertuschen und dadurch den Justizminister politisch zu schützen.

 

 

8. Zweite Verfassungsbeschwerde Sachsen vom 5.10.10
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Verfassungsbeschwerde2Sachsen.htm

Schreiben des Verfassungsgerichtshofes vom 7.10.10 an den Lantag mit der Bitte um Stellungnahme bis 1. November 2010

 

 

Auch der Impfschadenfall Nancy beweist wieder mal,
dass Politik energisch stets nur die Macht und deren Interessen verteidigt!

 

 

 

 

 

9.Das Verfahren auf Impfschadenanerkennung

Wegen der Interessen der Ärzteschaft und aufgrund politischer Vorgaben und Interessen ist in der Regel eine Anerkennung auf Impfschaden unmöglich

 

9.1 Bescheid des Kommunalen Sozialverbandes vom 12.7.10 über den Impfantrag im Impfschadenfall Nancy.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BescheidImpfantrag.htm

 

 

9.2. Widerspruch vom 30.7.10 gegen Bescheid des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen

Der Bescheid geht in mehreren verfahrensentscheidenden Punkten wissentlich von falschem Anspruch und Sachverhalt aus, wohl um neue Fakten für das Sozialgericht zu schaffen! - Der Sozialverband weiß sich 'in einem Boot' mit Pharmaindustrie und Ärzteschaft und wehrt nach wohl politischen Vorgaben Ansprüche der Impfgeschädigten ab. Dabei wird er von wohl befangenen Gutachtern medizinisch geführt. - Der Beseid arbeitet mit falschen Erklärungen und Sachbegriffen zum Thema Impfen. - Die entscheidende Unterscheidung zwischen der Wirkung von Impferregerstoffen und Impträgerstoffen wird vertuscht.
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/WiderspruchVErsamt01.htm

 

9.3. Bescheid vom 12.7.10 über den Impfantrag im Impfschadenfall Nancy
Der Bescheid des Kommunalen Sozialverbandes
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BescheidImpfantrag.htm
Der Bescheid wurde zurückgewiesen.

 

 

 

10. Die Klage vom 16.11.10 auf Impfschadenanerkennung beim Sozialgericht Dresden http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgerichtsklage.htm

 

10.1. Die Stellungnahme des Kommunalen Landesverbandes zur Klageschrift
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht%20%20Klageerwiderung7.4.2011.PDF

 

10.2 Angeforderte Stellungnahme vom 9.2.11 an das Sozialgericht zu den Klinikberichten in 'Der 'Fall Nancy ' mit der sachverständigenseits üblicherweise übergangenen Unterscheidung zwischen 'natürlicher Impfreaktion' und 'Impfschaden'
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtStellungnahmeKlinikberichte9.2.11.htm

 

10.3. Sozialpädiatrisches Zentrum Psychologischer Bericht vom 4.4.2011
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/PsychoBericht 4.4.11.PD
F

Logopädischer Kurzbericht der langjährigen Therapeutin v on Nancy

Zeugnis vom 8.7.2011- 2.Jahreszeugnis von Nancy

 

10.4. Worauf Sie bezüglich einer rechtlichen Geltendmachung von Impfschäden immer achten sollten:
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtErwiderung2.5.11.htm
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtErwiderung2.5.11.htm

 

10.5. Sozialverband vom 10.6.2011 zum 'Impfschadenfall Nancy'

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialverband vom 10.6.2011 zum 'Impfschadenfall Nancy'.pdf

 

10.6. 2.Stellungnahme vom 11.7.2011 zur Klageerwiderung des Sozialverbandes vom 10.6.2011
Seit 80 Jahren ist das Nervenzellgift Aluminiumhydroxid in den Impfmitteln! - Hyperaktive Kinder durch das Nervengift Aluminiumhydroxid?

 

10.7. Anfrage Sozialgericht, mit welcher Begründung die Klage nach beigefügter Stellungnahme des Versorgungsärztlichen Dienstes vom 1.9.2011 überhaupt noch aufrechterhalten werden soll

 

 

 

 

 

 

 

Prozessakten im Fall Nancy


 

Die Klageschrift vom 18.3.2011
an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Beschwerde Nr. 18577/11 - Gahse gegen Deutschland

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/KlageEurop.GerichtshofMenschenrechte.htm

 

 

 

 

 

 

Worauf Sie bei der rechtlichen Geltendmachung von Impfschäden achten müssen:
die Stellungnahme der klagenden Nancy G. vom 2.5.2011 an das Sozialgericht Dresden


Die 'natürliche Impfreaktion' und der 'Impfschaden'!

Nur Ärzte machen Impfschäden!
Ihr wirtschaftliches Interesse am Verschleiern!

Die Stellungnahme vom 2.5.2011 zur Klageerwiderung des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtErwiderung2.5.11.htm

 

 

 

2. Stellungnahme vom 11.7.11 an das Sozialgericht Dresden:

Darin u.a. folgende Fragestellungen

Ist Thiomersal unter neuem Namen weiterhin in den Impfmitteln?
Seit 80 Jahren ist das Nervenzellgift Aluminiumhydroxid in den Impfmitteln!
Hyperaktive Kinder durch das Nervengift Aluminiumhydroxid?
Die Scheinlösung der Pharmaindustrie vor dem Hintergrund der PDI!

 

 

 

3.Stellungnahme vom 30.9.11 an das Sozialgericht Dresden

Das beklagte Sozialamt und sein Versorgungsäztlicher Dienst verweigern hartnäckig eine sachdienliche Stellungnahme zum prozessuaen Vorbringen der Klägerin

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 6.10.11

Vorlage der impfkritischen Veröffentlichung des Elaion-Verlages/ CH-9428 Walzenhausen

 

 

 

Sozialgericht vom 11.11.11

Absicht des Gerichtes zu tiefgehender Fallaufklärung beim Impfschaden Nancy
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Schr.v.11.11.11.pdf

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden:Schriftsatz vom 23.11.11

Stellungnahme zur Absicht des Gerichtes, die Strafakten gegen den Kinderarzt beizuziehen
und zu der Bitte des Gerichts, u.a. Anschriften der Impfhersteller zu benennen
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Schr.v.23.11.11.htm

 

 

Sozialgericht vom 9.12.11
Erneute Rückfrage des Gerichst wegen Bezeichnung der Klage
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Schr. v.9.12.11.pdf

 

 

An das Sozialgericht Dresden:Schriftsatz vom 23.12.11

Stellungnahme wegen Bezeichnung der Klage
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht.23.12.11.htm

 

 

Sozialgericht vom 1.2.2012

Erwiderung der Fa GlaxoSmithKline vom 25.1.2012
mit Anfügung der Fachinformnationen zu
INFANRIX HEXA und Priorix
sowie
Epidemilogisches Bulletin des Robert-Koch-Inbstitutes S. 210 - 232
( die letzten 4 Seiten sind hier verlinkt )
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchr.1.2.2012.pdf

 

 

An das Sozialgericht Dresden:Schriftsatz vom 8.2.2012

Begründung des Antrages auf Fristverlängerung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtAnschreiben 8.2.2012.pdf

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden:Schriftsatz vom 15.2.2012

Stellungnahme zum Schriftsatz von GlaxoSmithKline
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtAnschreiben15.2.2012.htm

 

 

 

Genetische Beratung durch die 'Medizinisches Versorgungszentrum
am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden GmbH'
mit Schriftsatz vom 24.2.2012

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchriftsatz24.2.2012.pdf

 

 

 

 

Schreiben der Leitung der Rechtsabteilung
von GlaxoSmithKline
an Sozialgericht Dresden vom 27.2.2012

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtGlaxoSmithKline27.2.2012.pdf

 

 

 

 

Sozialgericht Dresden vom 6.3.2012
wegen Schriftsatz Kommunaler Landesverband vom 23.2.2012
und Versorgungsärztlicher Stellungnahme vom 21.2.2012

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtKommunalerVersorgungsverband6.3.2012.pdf

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 26.3.2012

 

Stellungnahme zu den Schriftsätzen

 

- des Kommunalen Sozialverbandes vom 1.2.2012


- des Medizinischen Versorgungszentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus GmbH vom 24.2.2012

- des Impfmittelhersteller GlaxoSmithKline vom 27.2.201

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/ImpfschadenVIII/SozialgerichtStellungnahme26.3.2012.htm

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 23.4.2012

Wie sich der Kommunale Sozialverband mit seinem Versorgungsärztlichen Dienst zum wissenschaftlichen 'Sprachrohr' des Impfmittelherstellers GlaxoSmithKline macht

Zur möglichen Befangenheit des Robert-Koch-Institutes bei Festlegung eines 'wissenschafftlichen Standards' in Impffragen

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchriftsatz23.4.2012.htm

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 11.6.2012

Die Veröffentlichung der homöopathischen Ärztin Frau Dr. Hakala als Beweis dafür, dass die bisherigen Stellungnahmen des Versorgungsärztlichen Dienstes nicht dem Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechen, sondern der Versuch einer Beeinflussung des Gerichtes sind, die wirtschaftlichen Interessen der Impfindustrie zu fördern.

Da beklagtenseitig keine weiteren Stellungnahmen vorliegen: Antrag auf Abschluss der l.Instanz und zur zügigen Verfahrenserledigung Einverständniserklärung zur schriftlichen Entscheidung.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Schrifts.v.11.6.2012.htm

 

 

 

 

Sozialgericht Dresden: Beweisanordnung vom 14.6.2012

Bestellung von Herrn Dr. med. Hartmann zum Gutachter.
Beweisanordnung mit Beweisfragen

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Beweisbeschluss vom 14.6.2012.pdf

 

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Verfahrensrügen vom 21.6.2012

Beschwerde, da Beweisanordnung nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes nicht rechtskräftig ist.

Beschwerde und teilweise Ablehnung des Gutachters wegen Mangels an fachlicher Kompetenz.

Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Pflichtverletzung gegen das Gericht.

Befangenheitsantrag gegen das Gericht, da es den Gutachter gegen die Klägerin einnehme.

Beschwerde wegen gesundheitsbedingter Unzumutbarkeit einer Untersuchung der Klägerin in Wiesbaden.

Beschwerde und Befangenheitsantrag gegen das Gericht, weil es durch die Beweisanordnung strittige und prozessentscheidende Grundfragen des Impfens bewusst aus der Begutachtung heraushalten will und den Bekagten begünstigt.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtBeschwerde21.6.2012.htm

 

Anfügung von dip.rer.pol.Wolf-Alexander Melhorn /Heilpraktiker

Die prozessuale Entwicklung im Impfschadenfall Nancy wird manchen Betroffenen unter denen Lesern interessieren.

Der Impfschadenfall Nancy wird seit 2008 therapeutisch von mir betreut. Da sich auch kein Anwalt gefunden hat, den Fall zu übernehmen, die Mutter aber weder finanzielle Mittel noch Rechtskenntnisse hat, nehme ich auch die rechtlichen Interessen für sie wahr. Nun steht die erste Entscheidung des Sozialgerichtes Dresden zur Entscheidung an.

Es gehört zu den Besonderheiten bundesdeutscher Mutlosigkeit und bundesdeutschem Obrigkeitsdenken, dass erfolglos zwar immer wieder mal Klagen auf Impfschadenanerkennung geführt werden, aber niemand bereit ist, diese öffentlichen Gerichtsverfahren dann auch öffentlich zu machen, damit etwa Dritte rechtzeitig und umfassend das Vorbringen der Versorgungssämter und die Entscheidungen der Gerichte erfahren und danach ihr eigenes prozessuales Handeln ausrichten können. Aus meiner Sicht ein Verhalten wie in totalitären Staaten! Alles soll alles unter Verschluss bleiben, damit sich ja nichts ändert und die dadurch Begünstigten weiterhin davon profitieren!

Die Mutter von Nancy gehört zu den Mutigen in diesem Land, die bereit ist, über mich alles öffenlich zu machen, was den Fall ihres impfgeschädigten Kindes betrifft und dadurch Dritten helfen könnte, ihre Rechtsstellung in der BRD kennenzulernen und danach zu handeln.

Das Verfahren wurde m.E. rechtsfehlerhaft und zum Nachteil der Klägerin geführt, weshalb ich für die Mutter nun schwere Verfahrensmängel rügte.

Wegen der allgemeinen Bedeutung dieser Verfahrensrügen für viele Impfschadenfälle sind auch diese Verfahrenmängel im Schriftsatz vom 21.6.2012 Im Impfschadenverfahren Nancy wurde nun das Gericht zwecks Verfahrensbeschleunigung zur einer schriftlichen Entscheidung aufgefordert und hat daraufhin aber nun einen Gutachter beauftragt. Das Verfahren wurde aber m.E. -rechtsfehlerhaft und zum Nachteil der Klägerin geführt, so dass ich für die Mutter nun schwere Verfahrensmängel rügte.

Wegen der allgemeinen Bedeutung dieser Verfahrensrügen für viele Impfschadenfälle sind diese
Verfahrenmängel im Schriftsatz vom 21.6.2012

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtBeschwerde21.6.2012.htm

veröffentlicht. Ist doch den Wenigsten wirklich bekannt, was eine Impfung wirklich so gefährlich macht und was wirklich als Impfschaden droht - nämlich keineswegs eine kleine Rötung an der Einstichstelle, Fieber und andere Harmlosigkeiten!

 

 


Sozialgericht Dresden: Mitteilung der Vizepräsidentin, dass die Akten vom Gutachter zurückgefordert wurden.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/VizepräsidentinSozialgericht.pdf

 

 

 

 

Sozialgericht Dresden: Bescheid des Präsidenten vom 19.7.2012

Ablehnung der Dienstaufsichtsbeschwerde
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Dienstaufsichtsbeschwerde Entscheid 19.7.2012.pdf

 

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 30.7.2012

Rüge, dass der Präsident des Sozialgerichtes nicht über die eigentliche Dienstaufsichtsbeschwerde (DAB) befand, sondern statt dessen über einen anderen Befangenheitsantrag. Die Entscheidung über die DAB steht weiterhin aus!

Thiomersal ( = Quecksilber ) ist nach internationaler Studie noch heute in dem Impfmittel für Babies, obwohl Hersteller und Behörden - wie auch im Falle Nancy! - öffentlich anderes verbreiten!

Ein Video darüber, wie Thiomersal die Nervenzellen zerstört!

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVII/SozialgerichtSchr vom 30.7.2012.htmI

 

 

 

Sozialgericht Dresden: Bescheid der Vizepräsidentin vom 30.7.2012

Zurückweisung der Dienstaufsichtsbeschwerde, weil es dem Richter überlassen sei, wie er das Verfahren führt.

Tatsächlich war dem Richter aber dienstwidriges Verhalten vorgeworfen worden, denn er habe pflichtwidrig rechtswidrig richterliche Aufgaben auf den Gutachter übertragen . Darauf wird aber im Bescheid nicht eingegangen, obwohl eben das der Richter nicht machen durfte!

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchr vom 30.7.2012.pdf

 

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 1.8.2012

Anregung, dass sich das Gericht mit den Grundlagen des Impfens vertraut macht. Hierzu Verweis auf das Video

Impfungen, Sinn oder Unsinn?
Eine wissenschaftliche, immunologische Recherche

von
Alfons Meyer
Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin
Naturheilverfahren und Akupunktur

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchr vom 30.7.2012.htm

 

 

 

 

An das Sozialgericht Dresden: Schriftsatz vom 16.8.2012

Die Klägerin rügt in der BRD eine grundrechtswidrige Scheinjustiz mittels Gutachtern, denn in Wahrheit zwingt die 'Versorgungsmedizin-Verordnung' des Bundesminiseriums für Arbeit und Soziales vom 10.Dezember 2008 die Gerichte zu Urteilen im Sinne der 'herrschenen Lehre' . Andere Gutachtermeinungen sind für die Urteilsfindung unerheblich!

Durch die Bindung der Gerichte an diese Verordnung werden Betroffene vom Gesetzgeber um ihr Grundrecht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren gebracht und die Klägerin fordert daher eine Klärung dieser grundrechtswidrigen Rechtslage durch das Bundesverfassungsgericht.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/SozialgerichtSchriftsatz 16.8.2012.htm

 

 

 

 

Sozialgericht Dresden: Beschluss des Sozialgerichtes vom 19.9.2012 zum Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Neidel vom 25.6.2012

Der Richter am Sozialgericht Dr. von Egidy weist als aufsichtsführender Richter den Befangenheitsantrag zurück.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Sozialgericht Beschluss S 20 SF 641 12 AB.pdf

 

 

 

Sozialgericht Dresden: Beschluss vom 15.10.12 über die Abänderung der Beweisaufnahme, die jetzt auf Anregung vom 28.9.12 des Gutachters Herrn Dr. Hartmann nun ohne persönliche Inaufenscheinnahme der Klägein im schriftlichen Verfahren nach Aktenlage erfolgt.

 

 

 

Sozialgericht Dresden: "Zur einstweiligen Kenntnis"übersandt am 20.12.2012 :

"Das medizinisch-wissenschaftliche Gutachten "vom 11.12.2012 von Dr. med. Klaus Hartmann
www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Gutachten_von_Hartmann.pdf

Gemäß Gutachten sind Impfschäden seit Jahren bekannt!

Dass Impfen gesundheitlich unbedenklich sei, ist demnach eine Lüge von Pharmaindustrie und Ärzteschaft.
Die Schulmedizin weiß gemäß Gutachten über das Impfen und seine gesundheitlichen Folgen und Schäden in Wahrheit eher wenig.

Das bekannte Impfmittel Infanrix hexa wurde bis heute nicht nach WHO-Kriterien abschließend durchgeprüft, bevor es vermarktet wurde.

Aus Infanrix hexa wurde nach Gutachten das hoch toxische Quecksilber im Impfzusatz Thiomersal herausgenommen und durch das von anerkannten Wissenschaftlern inzwischen ebenfalls scharf kritisierte Aluminiumhydroxid bez Aluminiumphosphat ersetzt.

 

 

 

 

Sozialgericht Dresden: kritische Stellungnahme vom 2.2.2013 zum Gutachten Dr.med. Hartmann

Die Klägerin macht dabei geltend ( S.1 ) , dass der vom Gutachter

"dargelegte Sachverhalt betreffend die Krankengeschichte der Klägerin unvollständig, einseitig und falsch ist... Tatsächlich stellt sich der Gutachter die 'Vorgeschichte' aber so zusammen, wie es für die die beklagte Behörde, die beteiligten Ärzte und die Interessen der Impfmittelhersteller günstig ist und schrieb sich damit dann eine angeblich 'relevante Krankengeschichte von Nancy Gahse' zusammen ... In Wahrheit verfälschte er so den Tatbestand maßgeblich zugunsten des Beklagten... Dadurch wird für Medizinunkundige - wie insbesondere etwa für Richter - im Ergebnis der Sachverhalt verfälscht und so die Klägerin um ihr rechtliches Gehör gebracht ...."

 

 

 

 

Wie steht die Bundespolitik zu den vielen Impfschäden?

 

Die Petition an den Deutschen Bundestag ' Deutschland – Pharmaland’

In Zusammenhang mit dem Fall Nancy hatte ich eine ePetition zum Mitunterzeichnen eingereicht :

 

' Deutschland – Pharmaland’

"Wegen der, von Ärzten und Justiz vertuschten Impfschäden. wende ich mich gegen den Missbrauch der ärztlicher Berufsordnungen, sowie Mängeln bei der Medikamentenzulassung und -sicherheit.

Begründung:Ihr Gelöbnis schwört die Ärzte darauf ein, Standes- und Kollegeninteressen über alles zu stellen und ist damit unzulässige Gesinnungwäsche! Impfschäden werden deshalb von Ärzten vertuscht. Justiz schützt Ärzte vor Ermittlungsverfahren".

 

Diese ePetition wurde außerdem in einem weiteren Schreiben an die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Kersten Naumann (MdB) ergänzt. Ausführlichen Text über :

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Petition.htm

 

Die datumslose Antwort ( eingegangen 5.7.09):

" .....Mit Schreiben vom im Auftrag der Vorsitzenden des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Frau Kersten Naumann, MdB, danke ich Ihnen für Ihre E-Mail vom 23.06.2009.

Dazu teile ich Ihnen mit, dass von der Einstellung Ihrer Eingabe als öffentliche Petition auf die Internetseite des Petitionsausschusses abgesehen wird.
(nachträgliche Hervorhebung )

Ihre Petition wird daher im Rahmen des allgemeinen Petitionsverfahrens behandelt.
Zu Ihrem Anliegen habe ich das zuständige Bundesministerium für Gesundheit um Abgabe einer Stellungnahme gebeten. Über das Ergebnis werde ich Sie unterrichten. Bis dahin bitte ich noch um Geduld.

Anmerkung: Die ePetition entsprach zwar den Form- und Inhaltsvorschriften des Gesetzes über elektronische Petitionen, aber ersichtlich nicht den politischen Vorstellungen jener, die über eine Zulassung für Mitunterzeichner entscheiden! Insoweit ein unzulässiger Rechtsbruch, um die Öffentlichkeit von der Petition auszuschließen!

 

Meine Petition ist noch nicht beschieden. Der Leser wird davon dann Kenntnis erhalten.

 

Meine Petition wurde außerdem von Nancy's Mutter im Wortlaut einer eigenen Petition hinzugefügt.. Gegenüber der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Kerstin Naumann (LInke ) nahm hierzu inzwischen das Bundesgesundheitsministerium Stellung:

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/Petition-Ministerium.pdf

Die Mutter von Nancy erwiderte darauf an den Ausschuss und warf dem Ministerium dabei vor, die Impfproblematrik bewusst zu verharmlosen und von ihr abzulenken.

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/PetitionErwiderungG.htm

 

 

Der Petitionsbescheid des Deutschen Bundestages vom 26.7.10

Petition 2 - 16 -15 - 2121 - 0566637

http//:www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/DeutscherBundestagPetitionsbescheid.htm

Kommentar von Wolf-Alexander Melhorn: Wer sich vom Deutschen Bundestag in solchen Fragen Hilfe erhofft, der möge sich den Wortlaut der Petition gründlich durchlesen, ihre Bearbeitung im Ministerium und schließlich im Ausschuss vergleichend nachvollziehen und dann erst nachdenken!

Das ist besonders vor dem Hintergrund zu sehen, dass alle Beteiligten ersichtlich sehr wohl wußten, dass es hier im Kern um die rechtsstaatliche Fragwürdigkeit der heutigen Privilegien von Pharmaindustrie und Ärzteschaft bezüglich des Impfens ging. Die Einzigen, die bereit waren, das Thema 'Impfen in der Bundesrepublik' ernstlich zu thematisieren, waren ausweislich des Schlussberichtes dabei die Vertreter der Partei DIE LINKEN. Die aber wurden überstimmt!

So bleibt bei den bisherigen Impfzuständen, denn es gibt angeblich nichts zu beanstanden! Mitleid können die Betroffenen allenfalls haben! Wem das genügt....

Der Einzige, der hieran etwas ändern könnte, ist in der Wahlkabine somit der Wähler!

 

 

 

 

 

Dienstwege in Wahlkampfzeiten?

Die Beschwerde an die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden war zur Wahrung der Beschwerdefrist am 02.04.2009 in der Poststelle meines Wohnortes von mir als Einschreiben aufgegeben worden. Sie kam jedoch nach einigen Tagen 'Bearbeitungszeit' ungeöffnet mit dem Vermerk zurück: „Empfänger/Firma unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln“ und „nur Polizeidirektion“.

Nun war das - mit gleicher Anschrift! - aber nicht die erste Beschwerde an die Generalstaatsanwaltschaft! Die vorhergehende Beschwerde - siehe

http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/AnzeigeggKinderklinikGeneral1.htm

vom 13.03.2009 war ebenfalls bei der gleichen Poststelle als Einschreiben aufgegeben und von der Generalstaatsanwaltschaft dann bereits am 19.03.2009 beschieden worden. Die Anschrift der Generalstaatsanwaltschaft war damals so von der Staatsanwaltschaft telefonisch erfragt worden und die Dame am Telefon hatte damals nach zweimaliger Rückfrage versichert, dass dies auch wirklich die richtige Anschrift sei! Insoweit keine Überraschung, dass der damalige Brief vom 13.3.2009 dann auch ordnungsgemäß bei der Generalstaatsanwaltschaft eingegangen war!

Anders der Beschwerdebrief vom 2.4.09! Der kam - trotz gleicher Anschrift! - diesmal nach einigen Tagen als angeblich unzustellbar deshalb zurück, weil in Dresden die Anschrift der Generalstaatsanwaltschaft im Freistaat Sachsen nicht zu ermitteln sei! Zwar wäre es vielleicht möglich gewesen, in Dresden doch noch den Sitz der Generalstaatsanwaltschaft für Sachsen herauszufinden - aber das tat keiner! Statt dessen wurde überraschenderweise gefordert, den Brief an die "Polizeidirektion" zu schicken!

Nun hätte einer das Einschreiben dorthin auch gleich direkt weiterleiten können, tat dies aber nicht, wohl um keine Verletzung des Briefgeheimnisses zu provozieren! Schließlich war die Polizeidirektion dafür offensichtlich nicht zuständig! War das Einschreiben doch an die Generalstaatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen adressiert! Es war aus formaljuristischen Gründen daher wohl wichtig, dass die Absenderin selbst die Polizeidirektion und nicht mehr die Generalstaatsanwaltschaft°als Empänger angab.

Daher wohl bekam sie ihn einfach als unzustellbar zurück! Es ging bei diesem Dienstweg also möglicherweise darum, zu vermeiden, dass die Beschwerde sofort auf den Tisch der Generalstaatsanwaltschaft kam und von da aus dann neuerlich an die Staatsanwaltschaft zurückverwiesen werde? Wurde auf diese Weise in Wahlkampfzeiten also justizintern Politik betrieben?

Andererseits konnte niemand derartige Überlegungen angestellt haben, weil den Inhalt des 10-seitigen, ungeöffneten Briefes ja niemand kannte! Als Denkanstoß war er schließlich nur mehrere Tage lang in den Händen gehalten worden!

Inzwischen ist das Einschreiben mit einer anderen Anschrift wiederum an die Generalstaatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen geschickt worden. Vielleicht kommt der Brief jetzt dort an?

 

 

 

 

 

 

Die Alltagsprobleme mit einem behinderten Kind!

 

 

Ein Auto

In dieser Zeit unseres 'Spießrutenlaufes’ hatten wir allerdings im Dezember 2007 auch ganz außergewöhnliche Erlebnisse mitmenschlicher Hilfe.

So hatte ich bis Mai 2007 einen Renault Laguna Kombi, den ich allerdings abgeben musste, weil der TÜV fällig wurde. Nach dem Motto: bis dass der TÜV uns scheide!

Mit Nancy musste ich andererseits aber ständig irgendwo hin. Zwar hatte ich die Möglichkeit, mir gelegentlich mal ein Auto auszuleihen, aber auf Dauer ist das natürlich auch keine Lösung.

Also startete ich mehrere Anfragen bei Kreditinstituten. Zuerst natürlich bei der Bank, über die ich bis dahin alle meine Fahrzeuge finanziert hatte. Ich schilderte der Sachbearbeiterin meine Situation und hoffte, sie könne mir helfen.

Aber sie lehnte ohne jede Rückfrage ab, weil ich als Hartz IV-Empfängerin nicht kreditwürdig sei. Damit hatte sie objektiv zwar recht, aber ich machte wiederum geltend, dass ich doch schon so lange Kunde bei der Bank sei und immer anstandslos meine Kredite bezahlt hätte. Sie bestätigte mir das auch, meinte aber, als Hartz IV-Empfängerin sei selbst mit einem Bürgen ein Kredit unmöglich, da ich ja nun wohl kein Geld mehr übrig hätte.

Als nächstes ging ich zu meiner Hausbank. Auch wurde mir aber sofort erklärt, dass ich mit Hartz IV nicht mehr kreditwürdig sei und selbst mit einem Bürgen daher auch hier keinen Kredit bekommen könne. Bei Hartz IV könne mir gar nicht genug übrig bleiben, um diesen Kredit abzuzahlen. Mein Argument, bis jetzt sei mir das aber doch auch möglich gewesen, denn ich hätte schließlich immer pünktlich die Raten für den Renault gezahlt, ließ sie nicht gelten. Dabei hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie mir gar nicht recht zuhörte, denn – obwohl es für den Kredit nicht reichen sollte! – plötzlich bot sie mir als Hartz IV-Empfängerin diverse Altersvorsorgeanlagen an.

So bekam ich bei den Banken eine Abfuhr nach der anderen. Kaum zu glauben, aber in der BRD können es sich Banken – teilweise sehr bekannte Institute! - leisten, Kredite überhaupt erst dann zu geben, wenn der Kunde ein monatliches Mindesteinkommen von etwa 1500,00 Euro netto hat. Jedenfalls wurde mir wörtlich angeboten, sofort Kunde zu werden, wenn etwa diese Summe jeden Monat auf meinem Konto eingehe. Dieselben Banken fand ich später als zerzauste Spekulanten des Bankdesasters 2008 genannt!

Auch die AOK und der Rententräger sahen sich außer Stande mich zu unterstützen. Schon irgendwie traurig, in einem angeblichen Sozialstaat. Schließlich konnte ich nun überhaupt nichts für den Zustand meiner Tochter, sondern war nur stets bemüht, diesen zu lindern, und wenn ich vermeiden wollte, dass mein Kind – für den Staat dann wesentlich teuer! – in ein Heim gesteckt wurde, so musste ich eben mit me??????A6?????????inen beschränkten Mitteln selbst versuchen, aus dieser unverschuldeten Notsituation heraus zu kommen – und dazu wiederum brauchte ich wenigstens einen Kredit!

Glücklicherweise erhielt ich dann jedoch irgendwann einen Tipp von einer Mutti, der es ähnlich ergangen war. Sie hatte ihr Fahrzeug über Stiftungen, also Spendengelder, finanzieren können und meinte, sie habe das auch nur für ihr Kind gemacht. Wäre ihr Junge gesund, bräuchte sie kein Auto! Damit hatte sie zwar durchaus recht, aber etwas blöd kam ich mir trotzdem vor, als ich ‚betteln’ ging - und daran hat sich bis heute nichts geändert! Es ist einfach erniedrigend, so offen ausgegrenzt zu werden, weil das eigene Kind krank ist und man es trotzdem nicht im Stich lassen will und daher auf ein eigenes, geregeltes Einkommen verzichten muss – mit dem ich dann kreditwürdig gewesen wäre!

Der weitere Verlauf meiner Geschichte zeigte mir allerdings, dass es aber doch noch Menschen gibt, die ohne Wenn und Aber helfen!

Das begann beim Autohaus, dessen Verkäufer mir half, obwohl sein Chef meines Wissens gar nicht für diese Aktion war, denn als Hartz IV Empfängerin war ich auch in einem Autohaus nicht gern gesehen,

Ohnehin hätte ich nicht gedacht, so lange suchen zu müssen, um überhaupt ein Autohaus zu finden, denn überraschenderweise war manchem die vorgegebene Summe von 10000,00 bis 12000,00 Euro zu gering, um auch nur im Computer nachzusehen, ob ihnen ein solches Fahrzeug zur Verfügung stand. Erst im letzten Autohaus befragte der freundliche Verkäufer den Computer und dachte mal nach. So kam er darauf, dass demnächst ein Leasingfahrzeug zurückgegeben werde, das genau das richtige für uns sei. Ein Volkswagen T5, der vorher als Taxi gefahren wurde. Ich war begeistert, denn der ist groß, und ich bekomme alles in den Kofferraum!

Deshalb erklärte ich dem Verkäufer sofort die weiteren Schritte, die ich nun unternehmen müsse, um das Geld für dieses Auto zu bekommen. Sagte allerdings auch, dass ich nicht wisse, wie lange das dauern werde. Dennoch bat ich, das Fahrzeug so lange zurück zu halten. Er stimmte zu und wollte nur auf dem Laufenden gehalten werden.

Das sollte dann allerdings doch noch lange dauern, was ich aber vorher nicht wusste. Jedenfalls war ich sehr froh darüber, dass mir der hilfsbereite Verkäufer vertraute und Geduld hatte.

Als Nächstes ging zur 'Volkssolidarität’ in B. Dort kenne ich eine Mitarbeiterin. Zu ihr ging ich und erzählte meine Geschichte. Sie war zwar skeptisch, versprach mir aber zu helfen.

Dafür schrieb ich auf, wie ich überhaupt in diese Situation gekommen war, nun ohne Auto dazustehen. Sie schickte diese Geschichte mit einem Anschreiben an über 180 Stiftungen. Ihre Kollegen haben sie dabei dankenswerterweise unterstützt.

Alle gemeinsam mussten wir danach warten und warten und warten! Die ersten Antworten waren zwar überwiegend Absagen und eigentlich konnte keiner mehr so richtig daran glauben, dass es überhaupt funktionieren werde, aber dann hatten wir es plötzlich doch geschafft! Die Zusagen reichten, das Auto bezahlen zu können!

Alle haben sich mit uns gefreut, am meisten aber Nancy. Hatte sie doch jetzt ein richtig großes Auto und einen neuen Kindersitz von d??????A6?????????er AOK!

So konnte ich nach fast 4 Monaten unser ’neues’ gebrauchte Auto zulassen!. Ein tolles Gefühl. Ich war froh und erleichtert und bin weiterhin sehr, sehr dankbar. Zumal auch die endgültige Kaufabwicklung noch mit großem Aufwand verbunden war, den mir aber die Damen des Autohauses, zusammen mit meiner Bekannten, weitestgehend abnahmen.

Etwa im Februar 2008 war die ganze Sache dann erledigt! An dieser Stelle daher nochmals mein riesiges Dankeschön an alle, die mich so unterstützt haben!

Vor allem aber danke ich den Stiftungen, die zusammen diesen Fahrzeugkauf überhaupt erst möglich machten:

Wilhelm Oberle Stiftung

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“

Johann Wolfgang Langguth-Stiftung

Clarence u. Emma Mielech Stiftung

Alfred Brenner Stiftung für hilfsbedürftige Menschen

Heinrich Busch Stiftung Aktion 2000

Hans und Gretchen Tiedje-Stiftung

Stiftung Lichtblick

Dr. Alois-Stankiewicz-Stiftung


Diese selbstlose Bereitschaft war mir in meiner schwierigen Situation jedenfalls eine große und wichtige Hilfe, die mir vor allem auch gezeigt hat, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben und darauf zu vertrauen, dass es irgendwo immer auch Menschen gibt, die helfen.


Heute gewiss keine Selbstverständlichkeit!

 

 

 

 

 

 

Anwaltssuche für mein impfgeschädigtes Kind

Im Juli 2007 war ich wegen Nancy das erste Mal bei einem Anwalt. Er war mir im Bereich Medizin- und Arzthaftungsrecht als sehr erfahren empfohlen worden. Von einer Person, die in einer Arztpraxis arbeitet und mir sagte, diese Kanzlei habe schon sehr viel erfolgreich für Patienten durchgeboxt.

Also ließ ich mir einen Termin geben und erzählte dem Anwalt unsere Geschichte. Alles, was ich damals eben über den Fall von Nancy so wusste. Auch wenn das nicht viel Greifbares war. Eigentlich wusste ich damals nur sicher, dass es schon Todesfällen durch Impfen gegeben hat. Auch wusste ich, dass ein kranker Mensch nicht geimpft werden sollte! Außerdem wies ich den Anwalt in Nancy’s Fall auf die bisherigen Ungereimtheiten im Verhalten der Ärzte hin.

Rechtsanwalt F. hörte aufmerksam zu und erklärte mir dann, dass es, so oder so. immer ein schwieriger Kampf werde, denn entweder sei der Arzt zu verklagen oder die Pharmaindustrie. Er erklärte mir dann noch viel Juristisches, an das ich mich aber nicht mehr richtig erinnere. Da war von Fristen die Rede und wer beweispflichtig ist, wenn etwas falsch gemacht sein soll. Die Hauptsache sei aber, erst mal den Weg 'von ganz unten her zu begehen’ und das heiße, den Fall zunächst mal der Krankenkasse vorzutragen und diese um finanzielle Unterstützung bei einer Klage zu bitten. Schließlich sei es ja auch in ihrem Interesse, die Ursachen für die Erkrankung meiner Tochter aufzuklären.

Danach solle ich mich dann an die Schlichtungsstelle der AOK wenden. Der Anwalt sagte, dass außer einer Anhörung dort in der Regel dann zwar auch nichts passiere, aber damit hätte ich dann doch bessere Chancen, wenn ich Prozesskostenhilfe beantrage. Dann könne nämlich geltend gemacht werden, dass alle, für mich kostenlosen Versuche eine friedlichen Klärung ergebnislos ausgeschöpft seien. Das mache bei Gericht einen besseren Eindruck!

Also tat ich gutgläubig, wie mir geraten wurde und schrieb zunächst mal Nancy’s Geschichte auf. Mit der Bitte, sich dieses Schreiben genau durchzulesen, schickte ich es an die AOK und wies darauf hin, dass es ja sicher auch für die AOK von erheblichem Interesse sein werde, eine solche Klärung herbeizuführen. Dabei bat ich auch um finanzielle Unterstützung für den Fall, dass ein Prozess notwendig werde.

Eine Antwort erhielt ich nicht!

Daraufhin sandte ich die Unterlagen an die Schlichtungsstelle der AOK, mit der Bitte um eine Entscheidung.

Wieder passierte wochenlang nichts! Es kam nicht mal eine Eingangsbestätigung und ich kam mir inzwischen reichlich dumm vor! Hatte ich doch alles getan, was der Anwalt geraten hatte.

Irgendwann fragte der Anwalt dann nach dem den Stand der Dinge, woraufhin ich ihm telefonisch mitteilte, bislang noch nicht mal eine Eingangsbestätigung erhalten zu haben.

Er riet mir daraufhin, einfach bei der Schlichtungsstelle anzurufen und nachzufragen. Das tat ich auch, aber dort hieß es nur, bei ihnen sei kein Brief eingegangen. Es liege auch nichts im Computer oder der Ablage.

Ich war natürlich völlig entgeistert! Erst recht, als mir die Dame am Telefon sagte, ohnehin müsse erst ein Schreiben der Haftpflichtversicherung des Arztes vorliegen, bevor sie tätig würden. Ohne ein solches Anschreiben werde kein Antrag bearbeitet, egal, wie sich die Haftpflichtversicherung im Einzelnen äußere. Jedenfalls sollte ich jetzt erst mal vom Kinderarzt eine Stellungnahme fordern und ihnen diese dann mit meinem Anschreiben nochmals schicken. Dass auch dies in meinem Fall nicht 'der richtige Weg' war, sondern nur die formale Darlegung des üblichen Ablaufes vor dem Schiedsgericht erfuhr ich jedenfalls nicht!

Der Kinderarzt ignorierte zunächst jedoch mein Schreiben. Also schrieb ich ihn nach einigen Wochen nochmals an. Diesmal allerdings per Einschreiben und siehe da, es meldete sich seine Haftpflichtversicherung!

Diese teilte mir mit Schreiben vom 11.02.2008 allerdings nur mitteilte:

„…Wir haben den Vorgang eingehend mit Herrn Dr. V. erörtert. Ihre Tochter Nancy ist gemäß den geltenden Impfempfehlungen ordnungsgemäß geimpft worden. Anhaltspunkte für das Bestehen von Schadensersatzansprüchen gegen unseren Versicherungsnehmer sind nicht ersichtlich….“.

Das sah nun allerdings etwas anders aus, als ich nach dem Gespräch mit dem Rechtsanwalt erwartet hatte!Daher ging ich mit diesem Schreiben wieder in die Anwaltskanzlei, saß diesmal aber einem anderen Anwalt gegenüber.

Mein Eindruck mag mich getäuscht haben, auch weil ich mich in Rechtsfragen nicht auskenne, aber mir schien es, als wolle mir der neue Anwalt erst mal meinen Vorwurf der Körperverletzung an Nancy durch den Arzt ausreden. Alles andere mehr oder weniger eigentlich auch! Als er mir dann noch sagte, er gehe mit seinem kleinen Sohn ebenfalls zu diesem Kinderarzt, ging ich kurz darauf wieder.

Von meiner Absicht, gegen den Kinderarzt rechtlich vorzugehen, musste ich kurz danach aber ohnehin ablassen, da es Nancy gesundheitlich zunehmend schlechter ging – siehe:

Sechsfach-Impfungen' und mögliche Folgen - Aus dem Berufsalltag bundesdeutschen Impfens
Ein abschreckender Impfschaden und der Versuch seiner rechtlichen Aufarbeitung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

Als ich schließlich wieder aus der REHA-Klinik in K. zurückkam - völlig verändert und doch glücklich darüber, dass Nancy überhaupt noch lebte und außerdem einen erfolgreichen Behandler hatte! - ging ich erneut auf Anwaltssuche. Hatte ich doch inzwischen meine Naivität bezüglich anwaltlicher Erwartungen verloren und vor allem einen wesentlich besseren Wissensstand über das Impfen,seitdem Nancy erfolgreich auf Impfschaden behandelt wurde.

Als nächstes wurde mir ein Anwalt empfohlen, der den Ruf hat, an einer Sache richtig dran zu bleiben. Auch er erklärte mir aber schon ??????A6?????????im ersten Gespräch, eine Körperverletzung durch den Arzt sei nicht nachweisbar und riet mir, den gleichen Weg zu gehen, wie das zuvor schon der erste Rechtsanwalt getan hatte.

Eine konsequente Vertretung von Mandanteninteressen hatte ich mir jedenfalls anders vorgestellt. Das Gehörte enttäuschte mich daher sehr.

Rechtsanwalt S. beließ es jedoch nicht bei dieser Belehrung, sondern wurde richtig für mich tätig, indem er sich mit der Haftpflichtversicherung des Kinderarztes in Verbindung setzte und versuchte, eine Zurückstellung der Verjährungsfrist zu erwirken. Das machte zunächst auch durchaus Eindruck auf mich, war aber nach meinem heutigen Kenntnisstand wohl nur Aktionismus für mich als die dumme Mandantin. Die Versicherung antwortete denn auch nur kurz und bündig: „Unserem Schreiben vom 11.02.2008 ist nichts hinzuzufügen.“

Dieser Stellungnahme der Haftpflichtversicherung wurde mir dann vom Anwalt zugeleitet. Dem legte er aber ein eigenes Schreiben bei, in dem er mich wissen ließ, dass aufgrund dieser Antwort der Haftpflichtversicherung meine Situation nun aussichtslos sei. Eine Verjährung der Ansprüche könne jetzt nämlich nur noch durch Einleitung eines Gerichtsverfahrens vermieden werden! Der Sachverhalt sei jedoch in keiner Weise geeignet, die Erfolgsaussicht einer Klage auch nur abzuschätzen. Da ich nicht rechtsschutzversichert sei, halte er aus Kostengründen ein gerichtliches Verfahren daher nicht für angezeigt. Es sei auch davon auszugehen, dass mir aufgrund des bisherigen Sachverhaltes vom Gericht keine Prozesskostenhilfe bewilligt werde.

Nach diesen, mir anwaltlich dargelegten „Erfolgsaussichten“ wollte ich dann auch tatsächlich aufgeben!

Inzwischen war ich jedoch von Dritten auf einen 'Gutachter’ in Impfschadenprozessen aufmerksam gemacht worden, der für Impfgeschädigte prozessual schon erfolgreich war. Ich wusste damals nicht, dass ein Gutachter solche Prozesse gar nicht führen kann, sondern das immer nur einem Anwalt erlaubt ist!

Aber ich hatte immerhin wieder etwas, woran ich glauben konnte und telefonierte daher auch mit diesem 'Gutachter’. Er wiederum riet mir – anders als die bisherigen Anwälte – von Nancy zunächst mal alle Akten der Krankenhäuser und Ärzte zusammenzutragen.

Das Beschaffen der Akte der Geburtsklinik war dann auch kein Problem. Anders die Akte des Kinderarztes, der mir diese nur persönlich übergeben wollte.

Zu diesem Gespräch hatte ich glücklicherweise einen Zeugen mitgebracht. Der Kinderarzt wollte mir nämlich tatsächlich einreden, ich hätte bislang nie einen Verdacht auf Impfschaden geäußert. Außerdem sei Nancy bereits auffällig gewesen, als sie mit 8 Wochen damals wegen der Bronchitis im Kinderkrankenhaus B. war. In seiner Akte stehe jedenfalls nichts von einem Impfschaden! Ich hätte doch aber auch mal was sagen können! Dann hätte er ganz anders reagiert….

Ich glaubte, nicht recht zu hören und stellte klar, dass ich von diesem Verdacht bereits gesprochen hätte, seitdem Nancy etwa 5 Monate alt ist. Und zwar mehr als ein Mal und auch nicht nur bei ihm! Außerdem überrasche es mich, dass es plötzlich schon vor den Impfungen Auffälligkeiten geben haben ??????A6?????????soll! Warum habe dann niemand mit mir darüber gesprochen?

Der Kinderarzt gab sich erstaunt. Ob ich denn nicht den Abschlußbericht des Krankenhauses gelesen hätte?

Dem hielt ich entgegen, dass es doch wohl nicht Sache des Patienten oder eines Angehörigen sei, einen solchen Abschlußbericht an den Arzt überhaupt zu lesen! Ob es nicht vielmehr Aufgabe der betreffenden Ärzte gewesen sei, zu solchen 'Auffälligkeiten’ unmissverständlich und sofort etwas zu sagen und nicht fast ein Jahr lang offenbar fälschlich zu behaupten, mein Kind sei kerngesund!

Nach weiteren widersprüchlichen Entgegnungen und mit deutlichem Zittern seiner Hände übergab mir der Kinderarzt aber schließlich doch die Akte. Wenn auch mit den Worten: „Frau G…., was denken Sie denn bitte, wer Ihnen das mit dem Impfschaden glauben wird, wenn in dieser Akte nichts steht?“

Am meisten hat mich übrigens sein hämisches Grinsen aufgeregt! Aber ich ließ mir nichts anmerken, nahm die Akte und erwiderte ihm nur, darüber möge er sich keine Gedanken machen.

Mein nächster Weg führte mich direkt ins Krankenhaus B. Dort trug ich mein Anliegen vor und nach einigem Hin und Her sollte ich die Akte 4 Tage später abholen.

Daraus wurde aber nichts! Am bewussten Tag bekam ich einen Anruf und man teilte mir mit, die Akte sei nicht mehr da! Ich fing an zu lachen und fragte ob man mich für dumm verkaufen wolle?

Nach Einreichung einer Strafanzeige gegen die Klinik, noch in derselben Woche bei der Kripo in B., war die Akte ein paar Tage später zufällig wieder da! Ich holte sie mir ab und konnte ihr entnehmen, dass mich der Kinderarzt getäuscht hatte! Jedenfalls stand darin nichts davon, dass bei Nancy jemals irgendwelche Auffälligkeiten feststellt worden seien!

Die übrigen Akten bekam ich dann problemlos.

Den mir empfohlenen 'Gutachter’, mit dem ich telefoniert hatte, habe ich dann allerdings auch nicht mehr bemüht, nachdem ich aus dem Internet erfuhr, dass er in Wahrheit ein Rechtsanwalt ist, gegen den wohl ein Urteil wegen Betruges vorliegt.

Rechtsanwalt S., der sich so bei der Haftpflichtversicherung des Kinderarztes so eingesetzt hatte, schrieb ich daraufhin brav von all dem. Er antwortete mir: Da ich mich nicht wie vereinbart bei ihm gemeldet hätte, wenn es Neuigkeiten gibt, gehe er davon aus, dass seine Tätigkeit nicht mehr notwendig bzw. erwünscht sei. Ich bezahlte seine anwaltliche Honorarforderung und 'hakte’ auch diesen Anwalt ab.

Nancys Logopädin berichtete ich gesprächsweise über diese 'Erfolge' meiner Anwaltssuche, und deren Tochter empfahl mir daraufhin einen Anwalt, bei dem sie damals ihre Lehre gemacht hatte. Er sei spezialisiert auf Arzthaftungsrecht und ein sehr guter Anwalt! Auch Nancy’s Heilpraktiker kennt diesen Anwalt und riet mir, es ruhig mal bei ihm zu probieren. Als ich dann auch noch eine rechtswissenschaftliche, kritische Ausarbeitung von ihm las, dachte ich mir: Endlich genau der Richtige! Im Mai diesen Jahres schicke ich ihm Nancy’s Geschichte, die inzwischen im Internet nachzulesen ist, mit der Bitte, den Fall zu übernehmen. Wegen der s.E. geringen Aussicht auf Erfolg und meiner finanziellen Situation lehnte mir ein Anwalt dieser Kanzlei eine Übernahme dann jedoch ab.

Im Juli diesen Jahres kontaktierte ich daraufhin eine Rechtsanwältin, die nach eigenen Angaben seit nunmehr 35 Jahren und mit relativ großem Erfolg Impfschadenfälle bearbeitet. Sie ließ sich Nancy’s Geschichte berichten und fragte mich auch, was ich bisher alles unternommen hätte.

Sie hörte sich alles an, bat aber dann um Verständnis, dass sie einen solchen Fall „nur von Anfang an“ vertrete oder gar nicht! Denn es sei sehr schwierig, wenn im Vorfeld einer Verfahrensübernahme schon so viel unternommen und dabei wohl auch Fehler gemacht wurden. Welche, sagte sie allerdings nicht!

Bei dieser Ablehnung hatte ich aber das Gefühl, dass der finanzielle Aspekt kein Thema war. Sie bot mir sogar an, sie bei Fragen anzurufen, doch müsse sie eine anwaltliche Vertretung ablehnen.

Für mich bleibt allerdings unverständlich, warum ich mir keinen anderen Anwalt mehr suchen kann, wenn sich ein Kollege als ungeeignet für den Fall erwiesen hat. Nach meinem persönlicher Eindruck wollte diese Anwältin jegliche Konfrontation vermeiden, um 'keinen Ärger' zu bekommen. Dabei wäre nach meinem Verständnis gerade dann ein Anwalt wichtig!

Aber ich gebe nicht auf! Es wird sich wohl noch ein Anwalt finden, der die Interessen meiner Tochter so vertritt, wie es erforderlich und nach meinem heutigen Wissensstand wohl auch möglich ist. Auch der Heilpraktiker hatte sich selbstlos bereit erklärt, Nancy zu helfen und das dann auch wahr gemacht! So jemand wird sich hoffentlich auch noch vom Berufsstand der Rechtanwälte finden …

 

 

 

Zufälle, lebt die STASI noch immer oder ist es Verfassungsschutz?


Es fing damit an, dass ich mit dem Thema Impfschaden - speziell dem meiner Tochter Nancy - öffentlich umgehe. Als ich nämlich Ostern 2008 befürchten musste, dass Nancy die schulmedizinische Behandlung nicht überlebt, bat ich einen Heilpraktiker aus Ellwangen um Hilfe. Dessen rascher Behandlungserfolg bestätigte mir dann die Richtigkeit meines jahrelangen Vorbringens bei den Ärzten, dass Nancy offenbar einen Impfschaden habe.

Mit dieser Geschichte gehe ich seither offen um. Auch gegenüber Ärzten und Behörden. Anfänglich waren es nur Diskussionen mit den Ärzten, dann folgten mein Internetauftritt, diverse Strafanzeigen gegen Ärzte, eine Petition beim Bundestag und schließlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Gutachter und drei der verfahrensbeteiligten Staatsanwälte.

Schon als mit Nancy noch in Kur war, verschwand jedenfalls meine Post, die mir der Heilpraktiker dort hingeschickt hatte http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm . Dazu muss ich klarstellen, dass eine Behandlung durch diesen Heilpraktiker jeweils per Post bzw. Telefon stattfindet. Obwohl er seit Ostern 2008 Nancy fast unfassbar erfolgreich behandelt, hat er Nancy bisher nie persönlich gesehen.

Nachvollziehbar jedenfalls aus meiner Sicht, welche Bedeutung es daher für den Behandlungsausgang haben konnte, wenn meine Berichte, die ich ihm schicken musste, ebenso nicht ankamen, wie die Antworten des Heilpraktikers, die wiederum er mir für Nancy’s Behandlung zunächst in die Kureinrichtung und später dann nach Hause schickte. Dass dies überhaupt geschah, war für mich jedenfalls deshalb so ungewöhnlich, weil ich anfangs immer auch meinen Absender auf die Umschläge geschrieben hatte, so dass meine Post - bei falscher Anschrift - mühelos hätte zurückgeschickt werden können.

Es ging dann nach dem Kuraufenthalt meiner Tochter damit weiter, dass plötzlich auch Post an andere Empfänger verschwand, die mit dem Impfschaden meiner Tochter zu tun hatten. Ich hatte den Eindruck, als ob meine Post gleichsam überwacht werde!

Beweisen konnte ich das jedoch nicht, denn auf meine Anfrage bei der Post hieß es, zwar gebe es die Möglichkeit eines Nachforschungsauftrages, doch koste der etwa 20,00 Euro pro Brief und außerdem müsse man dann genau angeben, wann und wohin der Brief ging. Solche Angaben konnte ich natürlich nicht machen, denn ich hatte ja derartiges in der BRD nicht erwartet gehabt, sondern meine Post jeweils eben ganz selbstverständlich einfach zur Post gebracht.

Bis heute sind so etwa 25 Briefe verschwunden! Inzwischen schicke ich daher alles, was mit dem Impffall zu tun hat und etwa an bestimmte Behörden geht, als Einschreiben.

Mit dem Heilpraktiker habe ich mehrfach darüber gesprochen, aber er beschwichtigte mich. Das sei seines Erachtens auch in der BRD nicht ungewöhnlich. Schließlich w&??????A6?????????#252;rden er und ich mit diesem Internetauftritt möglicherweise 'manchem auf die Füße’ treten. Das wecke nun mal Neugier!

Es ging jedenfalls damit weiter, dass auch mein Handy nicht mehr richtig ging, denn meine Gespräche wurden teilweise schon nach wenigen Sekunden unterbrochen. Das geschah über einen Zeitraum von etwa 3-5 Wochen und ausschließlich dann, wenn ich in meiner Wohnung telefonierte. Es widerfuhr auch meinen Besuchern, die von mir aus telefonieren wollten.

Auch darüber sprach ich mit dem Heilpraktiker. Er lachte aber nur. Er habe vor Jahren wegen einer anderen, politischen Sache s.E. Ähnliches erlebt. Auch damals sei eine Zeitlang sein Telefon ‚gestört’ gewesen und es habe jedes Mal geknackt, wenn er abhob, als schalte sich ein Gerät an. Das höre aber irgendwann wieder auf. Sicher lasse dann eine unbekannte Neugier wieder nach! Wir täten schließlich nichts Unrechtes! Er jedenfalls halte dies in meinem Falle eher für den Versuch Unbekannter, mich wohl einschüchtern zu wollen. Ich solle dadurch vielleicht glauben gemacht werden, so überwacht zu werden, wie das mal die STASI gemacht hatte - und 'manche alte Leitung liegt da vielleicht ja auch noch im Mauerwerk’.

Dabei beließen wir es dann beide, auch wenn es heute noch gelegentlich in der Leitung knackt. Vor allem dann, wenn ich mit dem Heilpraktiker telefoniere.

Da ich meinen Vertrag bei Vodafone habe, versuchte ich aber trotzdem, den Kundendienst zu erreichen. Dazu wiederum musste ich allerdings die Wohnung verlassen, um telefonieren zu können. Daher wunderte es mich nicht, dass bei Vodafone aber kein Fehler im System vorlag. Man könne sich das ni??????A6?????????cht erklären, hieß es dort.

Wegen dieser Schwierigkeiten, zu dem Heilpraktiker den mir, für die Behandlung meiner Tochter so wichtigen Kontakt zu halten, legte ich mir dann im August 2008 einen Internetanschluß zu.

Das funktionierte störungsfrei bis etwa Dezember 2008! Dann begannen allmählich Verbindungsstörungen der Art, dass ich beim Lesen meiner E-Mails vom Internet getrennt wurde.

Diese Störungen gab es immer häufiger, so dass ich den Computer letztlich nicht mehr dafür nutzen konnte, wofür ich ihn eigentlich angeschafft hatte. Zwar konnte ich auf dem PC meine Berichte schreiben, aber diese dann nicht als E-Mail an den Heilpraktiker verschicken. Umgekehrt konnte ich von ihm aber auch keine E-Mails mehr empfangen! Es musste also wohl an meinem Anschluss liegen!

Daraufhin bin ich zu den 'unmöglichsten’ Zeiten - etwa nachts - im Internet gewesen, um meine E-Mails abzurufen, Aber auch das ging dann nicht immer!

Die Telekom reagierte auf meine diesbezüglichen Beschwerden erst, als ich schließlich damit drohte, die Grundgebühr zurückzubuchen, da ich so nicht nutzen könne, wofür ich jeden Monat 30,00 Euro bezahle. Noch am gleichen Abend rief mich die Störungstelle an und wir haben telefonisch etwa 90 Minuten erfolglos versucht, den Fehler zu finden. Der freundliche Herr sagte mir schließlich, mehrere Prüfungen meiner Leitung hätten ergeben, dass jedenfalls die Verbindung bis in meine Wohnung in Ordnung sei. Der Fehler liege daher vermutlich im Computer.

Ein Mitarbeiter der Firma, bei der ich den Computer gekauft hatte, prüfte daraufhin vor Ort. Seltsamerweise stürzte ihm bei dieser Prüfung jedoch sein eigener Computer ab! Daraufhin sah er mich verblüfft an und sagte, das hätte er noch nie erlebt. Er veränderte jedenfalls irgendetwas in einem Programm meines Computers und danach ging alles erst mal wieder.

Doch seit einigen Wochen habe ich nun erneut ein Problem mit dem Versenden meiner E-Mails. Schicke ich dem Heilpraktiker eine E_mail, ist diese unzustellbar! Oder es verschwinden die Anhänge meiner E-Mail an ihn. Diese Anhänge sind in meinem Postausgang allerdings da und gehen demnach erst auf dem Weg zu diesem, einen Empfänger verloren. Wie auch immer und warum auch immer! Inzwischen habe ich mir damit beholfen, dass Dritte meine Mails an den Heilpraktiker verschicken. Seither kommen sie wenigstens bei ihm an.
S. G.

 


Anfügung vom 19.5.10 : Inzwischen scheint aber diese 'Überwachungslücke' meiner Peson nun auch geschlossen, denn inzwischen erreichen Herr Melhorn Emails von mir nicht mehr. Dies gilt umgekehrt auch für Mails von ihm zu mir, die mich nur in Ausnahmefällen und - so jedenfalls mein Eindruck - teilweise in zensierter Form erreichen, indem sie nur Teile davon ankommen.

Post von mir an Herrn Melhorn kommt in aller Regel nur dann bei ihm an, wenn ich sie als Einschreiben schicke. Alles andere wird m.E. abgefangen und erreicht ihn jedenfalls nicht! An der Postzustellung von Herrn Melhorn kann das aber nicht liegen, denn er erhält nach seinern Angabentäglich verhältnismäßig viel Post.

Glücklicherweise darf allerdings Post von Herrn Melhorn mit den Globuli für Nancy immer zu mir durc??????A6?????????h! Sonst käme das Kind aber auch in teilweise erhebliche gesundheitliche Schwierigkeiten und das will freundlicherweise nun ersichtlich doch niemand!

 

 

 


Anfügung von dipl. rer. pol. Wolf-Alexander Melhorn, Heilpraktiker

Die obigen Feststellungen bestätige ich. Erfahrungsgemäß macht es jedoch keinen Sinn, sich über solche Vorgänge all zu viel Gedanken zu machen. Sie werden hier daher auch nur erwähnt, um dem Leser darzulegen, womit man möglicherweise rechnen muss, wenn man sich darauf einlässt, eine solche Sache zu unterstützen, wie ’den Fall Nancy’.

Selbst wenn es allerdings tatsächlich so wäre, wird sich das irgendwann aber erledigen. Einfach schon deshalb, weil es m.E. zu aufwendig ist, einige Telefonate mit mir abzuhören und meine E-mails zu lesen. Beides liefert keine Informationen, die bei mir so nicht auch im Internet nachzulesen sind!

Allerdings soll ohnehin niemand glauben, dass heute wirklich noch Leitungen 'knacken', wenn jemand wirklich überwacht wird. Aber wenn nichts 'knackt', weiß ein Überwachter eben auch nicht, dass er überwacht wird - und lässt sich folglich ohne 'verräterische Knacken' eben auch weniger einschüchtern!

Vielleicht 'knackte' es also deshalb auch im Fall Nancy! Aus alten Spielfilmen kennt man das ja und es wird auf manchen Betroffenen wohl auch heute noch dieselbe Wirkung haben! Ossis haben damit ja ihre besonderen Erfahrungen gemacht!

Wegen meines Sarkasmus sei mir nun aber kein Ossi böse. Ähnliches habe ich in der alten BR??????A6?????????D als Wessi auch erlebt! Galt ich doch - siehe etwa den Artikel Ellwangen - das Bürgerbegehren - Parlamente in einem Spendenskandal? - Mitte der 80-er Jahre auch der lokaten CDU-Prominenz einige Zeit deshalb als eine Art 'Staatsfeindersatz', weil ich es wagte, mich gegen ihren politischen Willen all zu beharrlich für den Erhalt eines 500-jährigen Ellwanger Altenheimes einzusetzen. Sogar in Gewahrsam kommen sollte ich nach dem Willen einiger dieser Herren, als ich, mit dem Einverständnis dieses Heimbewohners, trotz Hausverbotes der Stiftumg einen alten Herrn in seinem Zimmer besuchte.

Nachdem er das in seiner Funktion als örtlicher Polizeichef offiziell jedoch abgelehnt hatte, erklärte mir der Leiter der Ellwanger Schutzpolizei bedauernd, er müsse mich trotzdem in Gewahrsam nehmen, wenn dies nun 'von oben' ausdrücklich von ihm verlangt werde.

Tatsächlich wurde er dazu dann auch ausdrücklich aufgefordert, doch ließ das schließlich doch der damalige Leiter des Ellwanger Ordnungsamtes nicht zu, weil das nun doch 'eine Nummer zu groß' sei, wie mir der Polizeichef erleichtert sagte. Schließlich war die überregionale Presse dabei. Damals 'knackte' es auch monatelang in meiner Telefonleitung.

Der Leser mag solche Betrachtungen im Falle Nancy ohnehin für übertrieben und psychotisch halten! Dafür wiederum bin ich allerdings weniger der Typ und ebenso schätze ich auch die anderen Beteiligten ein! Wer das denkt, der unterschätzt meines Erachtens die Wut bei den Betroffenen, was ihrem Kind und auch ihnen durch das Impfen angetan wurde!

Außerdem gibt es natürlich kurz zu denken, dass auch im Fall der kleinen Johanna die Mutter viele Tage vergeblich auf, für die Behandlung ihrer Tochter wichtige Post von mir wartete - weshalb ich diese schließlich sogar nochmals schickte! Andererseits ist eben doch nie auszuschließen, dass etwas auch mal versehentlich verschwindet!

Wer lange genug mit solchen Themen an die Öffentlichkeit geht, weiß ohnehin irgendwann, dass es ihm nicht allein so geht. Da trauen sich dann doch mal igendwelche aus der Deckung - sofern man ihren Namen nicht nennt! - und berichten, dass auch bei ihnen die Post nicht durchkommt und was mit ihrem Telefon nicht stimmt. Mag alles nicht stimmen! Weiß ich auch! Aber es passt eben so zu dem Selbsterlebten, dass es dadurch schon wieder glaubwürdig wird!

Hinzu kommen noch die verschlungenen Wege, die etwa die Anzeigen im Fall Nancy nehmen mussten, bevor sie den richtigen Empfänger erreichten: siehe Kapitel. "VII. Dienstwege in Wahlkampfzeiten?"

Seit dem 7.2.10 erreichten mich zunächst auch wieder E-Mails, die mir die Mutter von Nancy schickte. Möglicherweise hatte nach der Fernsehsendung vom 5.2.10 jemand ein Einsehen. Oder die Technik fand wieder zu sich selbst zurück!

 

 

 

Datenschutz und Briefgeheimnis?

Die Geschichte von Nancy ist ein einziges Hindernisrennen! Es wurde schon an anderer Stelle des Berichtes darüber geschrieben.

Nicht grundlos! Schließlich haben immer wieder auch Journalisten großes Interesse an dem 'Impfschadenfall Nancy' bekundet – ihn in seiner ganzen politischen Bedeutung aufgreifen, durfte von ihnen aber doch niemand! Nach ihren Aussagen sind die Chefredaktionen dagegen! Die Gegner seien zu einflussreich, heiße es. Und Pressefreieheit ist in der BRD bekanntlich auch nicht immer das, als was sie uns gepriesen wird!

Solche Einschüchterung wird daher auch niemand wundern. Sie ist üblich! Auch in Deutschland.

Wer meine Homepage kennt und den 'Impfschadenfall Nancy' mit seiner Fülle an Schriftsätzen verfolgt hat, den überrascht sicher nicht, wie schwierig es ist, das Prozessmaterial immer termingerecht an die Gerichte zu bringen.

Seit Jahren geht das nun schon so! Immer wieder kam Post von Frau G. bei mir nicht an, sondern ging wohl irgendwo 'verloren'. Meist dann, wenn Gerichtsfristen einzuhalten sind! Vor allem funktionierte zu solchen Zeiten regelmäßig das Internet nicht. Frau G. hatte manchmal wochenlang keinen Internetanschluss. Aber auch ihr Telefon war immer wieder behindert und zwar immer zu Zeiten, wo von ihr bei Gerichten Fristen einzuhalten waren. Die Telefongesellschaften bemühten sich zwar mehrmals, aber die Bearbeiter zuckten zuletzt doch immer hilflos mit den Achseln. Ebenso die EDV-Spezialisten, die sich der Sache annahmen.

Trotzdem waren die Schriftgsätze von Frau G. schließlich alle fristgerecht bei den Behörden und damit vor allem auch im Internet veröffentlicht.

Um so mehr überraschte mich daher das folgendes Geschehen.

Frau G. schickte mir nach mehreren Wochen endlich wieder mal Berichte über die neueren Geschehnisse in Sachen ihrer Tochter. Immer wieder klagte sie zuvor am Telefon, dass es ihr nicht möglich sei, mir ihre Berichte als Email zu schicken.

Daraufhin hatte ich auf Anraten Dritter vorgeschlagen, sie solle es über googlemail versuchen, wenn ihr PC irgendwann doch wieder mal funktioniere. So erhielt ich am 17.4.11 eine Mail mit 3 Anhängen von Berichten, die ich am nächsten Tag in den Impfschadenfall Nancy einpflegen wollte:

„Sehr geehrter Herr Melhorn,
vielen vielen Dank für Ihre Geduld, die Sie mit mir und meinem System haben.
Was lange dauert, wird hoffentlich gut. Ich schicke Ihnen mal 3 Berichte. Den ersten haben Sie schon aber irgendwie die noch nicht fertige Version. Den 29.03.2011 also den Schluß hatte ich irgendwie anders als er auf der Internetseite ist….“

Ungewöhnlich an der Mail war allerdings schon mal, dass sie mir somit eine Mail mit einem anderen Inhalt geschickt haben wollte, als ich sie dann veröffentlicht hatte. Aber das konnte noch ein Missverständnis sein!

Als ich am Folgetag allerdings diese Mail vom 17.4. 11 auf meinem google-Konto aufrief, fehlten die drei Anhänge! Fehler hatte ich andererseits keine gemacht und gelesen hatte ich die Krankenberichte auch schon. Nur noch nicht bearbeitet! Es gab sie also!

Nun gut! Ich bat Frau G am 18.4.11 einfach telefonisch, mir die Mail doch nochmals zu schicken. Diesmal wollte ich aber 'auf Nummer sicher gehen’ und speicherte daher alle drei Anhänge auch sofort - unbearbeitet - im Text des 'Impfschadenfalles Nancy'. Außerdem schickte ich Frau G. eine Mail, dass ich die Texte nun auf meinem Rechner gesichert hätte und sie dann von dort aus bearbeiten und ins Internet stellen wolle:

„Hallo,
jetzt habe ich alles auf dem Rechner. Danke

Mit besten Grüßen
Melhorn „

Als ich die Site jedoch am 19.4.11 wieder aufrief, waren die auf meinem Rechner gespreicherten Berichte der Anhänge.Als hätte ich sie nicht gespreichert gehabt! Und das trotz aller Sicherheitssysteme, die ich auf meinem Rechner inzwischen angebracht habe!

Daraufhin rief ich Frau G. wieder an und ließ mir die Mail am 19.4.11 erneut schicken:

„Sehr geehrter Herr Melhorn,
und noch ein Versuch...“

Sowie ich die Mails hatte, leitete ich sie diesmal außerdem noch an Dritte weiter und stellte im Impfschadenartikel vor allem den noch unbearbeiteten Text sofort ins Internet. Nun konnte wenigstens niemand mehr den Text von meiner Homepage löschen! Am nächsten Tag bearbeitete ich den Text dann im Internet. Es waren die heute dort befindlichen Berichte vom 29.3. bis 4.4.2011.

Nachdem es nicht gelungen war, die Kommunikation zwischen Frau G. und mir dauerhaft zu unterbinden, wollte hier wohl jemand seine Macht über meinen PC demonstrieren. Sollten wir durch diese neue Art der Demonstration eingeschüchtert werden? Oder irgendwelche Journalisten, die immer wieder in den Artikel hineinschauen? Heute ist es schließlich kein Problem, so was machen zu lassen! Es gibt für Geld bekanntlich solche Spezialisten und die müssen auch keineswegs aus dem Ausland stammen! Unserere Leute können das genau so gut - sind nur etwas teurer! Denn es gehört schon einiges Fachwissen dazu, an mehreren, aufeinander folgenden Tagen so direkt auf meine Emails und meinen Computer zugreifen zu können. Haben wir angeblich doch Datensicherheit und –schutz in der BRD!

Inzwischen steht aber nun im Internet, was ich dort haben wollte! Wenn allerdings das Sozialgericht Dresden Frau G. dann die Möglichkeit einer Stellungnahme zur Klageerwiderung des Versorgungsamtes gibt, ist es dann sicher wieder vorbei, mit der zwischenzeitlichen 'Internetfreiheit'! Die Leser können das ja dann verfolgen.

dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker

 

Meine Erfahrung mit dem „Datenschutz“

Ich möchte mich beim Leser dafür entschuldigen, dass die Homepage inzwischen nur noch sehr unregelmäßig mit neuen Informationen bedient wird.

Hier kurz die Hintergründe .
Ich hatte diese Probleme eigentlich von Anfang an. Das fing 2008 damit an, dass in der Kinderklinik meine Post an Herrn Melhorn verschwand. Was ich nicht als Einschreiben schickte, war und blieb weg.

Inzwischen gilt das alledings auch für andere Post! Seien das Glückwunschkarten, Post an das Landratsamt. das SPZ etc. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen und sammle jetzt nur noch die Abgabebelege der Post. Meine Glückwünsche gebe ich inzwischen jedenfalls telefonisch oder per SMS durch.

Wohl, weil den Postabfängern bewusst wurde, dass mich das nicht einschüchtert, wurden dann meine Telefonate unterbrochen oder kamen gar nicht erst zustande.

Mehrmals rief ich daraufhin bei Vodafone an.Mir wurde geraten, das Telefon zu überprüfen, denn die Netzabdeckung sei in Ordnung. Das hätte aber bedeutet, dass nur das Telefon in meiner Wohnung nicht geht, sich mit Verlassen der Wohnung aber dann sekundenschnell gleichsam wieder selbst repariert. Darauf hatte man mir bei Vodafone allerdings keine Antwort mehr.

Mein nächster Schritt, die Verbindung zu Herrn Melhorn nicht abreissen zu lassen, war daher ein Internetanschluß. Ich schaffte i mir einen Computer an und schloß für die Internetnutzung einen Vertrag mit der Telekom. Problemlosr funktionierte das auch zwei, drei Monate lang. Dann hatte ich in unregelmässigen Abständen auch bei der Telekom keine Verbindung mehr.

Mehrmals beschwerte ich mich telefonisch bei der Telekom und jedes Mal hieß es, ein Techniker werde zurückrufen. Aber das geschah nicht! Ich zahlte also fast zwei
Monate für etwas, das ich nicht vertraggemäß nutzen konnte.

Schließlich bin ich persönlich in den Telekom-Shop nach Bautzen. Die freundliche Dame wollte wieder eine Nachricht beim technischen Dienst hinterlassen. Da hatte ich dann doch genug und drohte: Wenn sich bis abends keiner bei mir gemeldet hat, werde ich die letzten zwei Monate Grundgebüren zurückbuchen und den Vertrag wegen Nichterfüllung seitens der Telekom fristlos kündigen. Sie sah mich mit großen Augen an. Ich drehte mich nur um und ging.

Abends hatte ich tatsächlich auch einen Anruf des technischen Dienstes, der mir aber auch nur erklärte, bis zur Dose in meiner Wohnung sei technisch alles in Ordnung. Dann wollte er mit mir den W-Lan-Router überprüfen. Nach 1,5 Stunden erfolglosen Bemühens gab er aber dann auf und riet mir, doch die Firma zu kontaktieren, die mir den Computere lieferte.

Das tat ich und der Herr kam wenige Tge später auch. Zur Prüfung der Verbindungen baute er seinen Laptop auf, doch gerade, als er die Fehlersuche gerade starten, stürzte sein komplettes System ab. Er sah mich mit großen Augen an und sagte, so was habe er in seiner ganzen Berufszeit noch nicht erlebt. Ich lächelte ihn nur an und meinte nur, mich wundere das nicht.

Weitere Erklärungen gab ich nicht. Er bekam alles aber schließlich doch so weit in den Griff, dass es einige Wochen tatsächlich funktionierte. Dann aber begann alles von vorne und endete mit dem völligen Zusammenbruch der Internetverbindung.

Wieder rief ich bei der Telekom an. Nachdem ich mich idenfifiziert hatte, war die erste Frage nach meiner Problemschilderung:“ Greift noch jemand auf Ihren Router zu?“ Ich lachte und sagte, meines Wissens nicht, aber gut zu wissen, dass diese Frage als erste kommt. Die Dame versuchte sich dann rauszureden, aber da war ich gedanklich schon entschlossen, den Anschluß zu kündigen und zu Vodafone zu wechseln. War meine Überlegung doch, dass ich bei Vodafone zumindest standortunabhängig sei und überall in Deutschland das Internet nutzen könne.

So dachte ich zumindest. Aberauch das war ein Irrtum! Mal ging es, mal nicht! Auffällig war jedoch, dass immer dann, wenn ich - etwa wegen einer gerichtlichen Erwiderungsfrist - mit Herrn Melhorn besprach, nun eine E-Mail zu tauschen, kamen meine E-Mails bei ihm nicht an. Andererseits waren diese E-Mails mit Anhang zwar in meinem Postausgang vermerkt, kamen bei Herrn Melhorn aber nie oder meist ohne Anhang an.

Auch die Variante „keine Verbindung zum Internet“ habe ich sehr oft. Interessant ist daran, dass die Verbindung genau dann abbricht, wenn ich mein E-Mailprogramm öffne oder auf die Homepage zugreifen möchte. Wie ein unsichtbarer Schalter!

Nach mehrmaligen telefonischen Beschwerden beschwerte ich mich schließlich schriftlich beim Kundenservice, erhielt aber bis heute keine schriftliche Antwort. Wie bei der Telekom sagte man mir auch bei Vodafone nur immer wieder, die Netzabdeckung sei sehr gut und man könne keine Ursache finden. Dabei sah ich an der Anzeige selbst, dass die Signalstärke bestens war. Trotzdem brach die Verbindung weg.

Schließlich rief eine Dame vom Kundenservice an und ihre erste Bemerkung war: „Das Problem müßte ja jetzt beseitigt sein.“ Das erstaunte wiederum mich und ich fragte nach, was man denn getan habe, um so sicher zu sein. Darauf bekam ich aber keine klare Antwort, so dass ich ihr sagte, das Problem bestehe immer noch.

Daraufhin schickte sie mich zu einen Vodafone-Shop, um meinen Computer prüfen zu lassen. Dort wusste man wiederum nicht recht, was eigentlich geprüft werden solle und schickte mich wieder weg.

Bis heute habe ich daher wieder das Problem, dass E-Mails nicht übertragen werden oder Verbindungen gar nicht erst zustande kommen. Auffällig nur, dass das Vodafone-Programm andererseits immer wieder darauf hinweisst, es solle geprüft werden, ob Dritte auf das Programm bzw. die Verbindung zugreifen.

Inzwischen habe ich mehrere Personen wegen dieser Vorgänge befragt, erhielt aber nie eine zufriedenstellende Erklärung. Bestätigen konnten mir ähnliche Vorgänge jedoch andere Betroffene in Sachen Impfschäden, darunter der Schutzverband für Impfgechäftigte. Aber diese Personen wollen dies keinesfalls öffentlich machen. Eine Frau hat nur mir mal berichtet, sie habe Vodafone schließlich mit Klage gedroht. Bei Herr Melhorn sind unlängst sogar meine E-Mails beziehungsweise die zugehörigen Anhänge direkt von seinem Computer verschwunden!

Allerdings glaube nicht, dass es viel Sinn macht, nochmals den Anbieter zu wechseln. Es ist bekannt, dass viele wissen, wie man auf die Daten zugreift, bezw in die Telefon- bzw. Internetverbindungen kommt, Telefonate abhört oder E-Mails liest und verändert. Die Technik könne man ganz offiziell kaufen, heißt es und gesetzlich verboten sei das Lesen der E-Mails ohnehin nicht. Man muss sich nur einfach wundern! Wer sich heute über die Stasi der ehemaligen DDR beklagt, weiß nicht, dass wir heute ebenso überwacht werden können.

An diesem Geschehen nervt mich nur, dass offenbar wirklich jemand glaubt, mich durch sein provozierend öffentliches Tun einschüchtern zu können. Andererseits gibt mir eben dieses Tun aber auch die Gewissheit, dass es nicht falsch sein kann, was ich tue! Sonst würde sich niemand so viel Mühe machen. Wir jedenfalls werden weitermachen! Ich hoffe nur. dass sich irgendwann noch andere mit ähnlichen Erfahrungen anschließen.

Simone Gahse

30.5.2011

 

 

Nachwort vom 07.06.2011
von Simone G.

Dies alles Geschichte betrifft nicht nur mich oder Nancy, sondern auch meine sonstige Familie.

Meine Oma hat seit Jahren eine ärztlich erfolglos behandelte Kieferhöhlenproblematik und wollte sich von Herrn Melhorn behandelt lassen. Gemäß Einlieferungsbeleg der Deutschen Post vom 27.05.2011 wurden ihre Unterlagen auf der Post in Wilthen aufgegeben – als Einschreiben Einwurf (E-E).

Durch die Sendungsnummer kann ein solcher Brief nicht mehr einfach verschwinden, was mir in der Vergangenheit ja sehr oft passiert war. Deshalb hatte ich ihr diese Versandart ja auch empfohlen.

Der Brief war jedoch in den von der Deutschen Post so beworbenen 1 bis 2 Werktagen nicht zugestellt worden, so dass ich am 3.Tag den Einlieferungsschein in der
Postfiliale vorlegt.

Der Postler gab die Sendungsnummer ein und sah mich plötzlich ganz erschrocken an. Auf meine Frage, was los sei, sagte er, der Brief sei bisher nur bei ihm in der Filiale als angenommen eingescannt. Sonst nicht weiter. Normalerweise hätte der Brief aber im Briefzentrum zur weiteren Verfolgung eingescannt sein müssen. Also entweder in Bautzen oder in Ottendorf-Okrilla. Das aber sei nicht geschehen und er könne sich das überhaupt nicht erklären.

Daraufhin sagte ich ihm, dass der Brief auch noch nicht angekommen sei und genau das sei auch der Grund sei, warum ich inzwischen alles per E-E schicke. Besonders das, was an den Heilpraktiker geht. Der Postler hatte mich nämlich schon mal darauf angesprochen, wieso ich eigentlich so viel Geld für E-E -Versendung ausgeben würde. Daraufhin hatte ich ihm damals kurz von meinen Problemen mit der Post erzählt. Es erstaunte ihn zwar sehr, dass es so etwas in Deutschland gibt, aber er räumte mir ein, dass es schon eher unwahrscheinliche Zufälle sind, wenn in den letzten 3 Jahren so viele (inzwischen etwa dreißig ) Briefe verschwinden.

Erst jetzt wurde ihm außerdem bewusst, dass diesen Brief ja nicht ich, sondern meine Oma bzw. meine Mutter aufgegeben hatte und er fragte mich, warum dieser Brief nicht ankam, obwohl doch ein anderer Absender draufstehe.

Das konne ich ihm nicht beantwortworten, meinte aber, dass wohl allgemein in Wilthen überprüft werde, was von dort an diesen Heilpraktiker in Ellwangen gehe. Offenbar glaube jemand, ich würde meine Post an Herrn Melhorn durch Familiemitglieder verschicken und daher werde eben alle Post an Herrn Melhorn überprüft.

Daraufhin versicherte er mir nochmals, er jedenfalls habe den Brief zur Abholung in die Kiste gelegt. Daraufhin betonte ich, dass ich das auch nicht bezweifeln würde. Gewiss sei er dafür nicht verantwortlich! Schließlich seien ja auch schon in anderen Postfilialen Briefe eingeworfen worden und dann 'verloren' gegangen. Daraufhin fragte er mich beunruhigt, wie ich da eigentlich noch lachen könne.

Dem erwiderte ich, dass das für mich einfach nur noch lächerlich sei und sich darüber aufzuregen bringe ohnehin nichts. Allenfalls Kopfschmerzen und aufhalten ließe ich mich dadurch ohnehin nicht. Wolle jemand mit den Briefen an Herrn Melhorn die Wohnung tapezieren, möge er das ruhig tun.

Abschließend erhielt ich eine Telefonnummer, unter der ich einen Nachforschungsauftrag stellen könne.

Dies tat ich noch am selben Tag und mir wurde dort gesagt, die Post habe bis zu 8 Tagen Zeit, einen Brief zuzustellen. Vorher könne ich auch keinen Nachforschungsantrag stellen. Auch müsse der Brief nirgends zur Verfolgung eingescannt werden. Nur bei Annahme und der Auslieferung.

Daraufhin schilderte ich nochmals mein Problem und dass bei der Post offensichtlich jemand meine Briefe an Herrn Melhorn einsammeln würde - warum auch immer - und daher schon mehr als 30 Briefe weggekommen seien. Diesmal könne ich das nun durch eine Sendungsnummer nachweisen. Die Belehrung, dass schon mal ein Brief abhanden kommen könne, konterte ich mit dem Hinweis, dass in den letzten 3 Jahren aber nun etwa 30 Briefe verschwunden seien und das sei ja wohl etwas viel. Daraufhin hieß es nur, das könne gar nicht sein. Wir beendeten das Gespräch mit seinem Hinweis, vor dem 7.06.2011 könne ich keinen Nachforschungsauftrag stellen. Ich wiederum verabschiedete mich mit den Worten: „Dann bis zum 07.06!“

Am besagten Stichtag stellte ich dann den Nachforschungsantrag. Zwar wurde ich gefragt, ob ich nicht doch noch bis zu Auslieferung an diesem Tag warten wolle, aber ich verneinte: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Brief nicht ankommt.“

Am Nachmittag rief mich dann aber Herr Melhorn an. Der Brief sei heute unbeschädigt angekommen. Trotzdem sei er an den Kanten mit einer Folie beklebt worden und auf der stehe " Nachverpackt". Offenbar war er also geöffnet worden.

 

 

 

XI. Nachwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.rer.pol.

 

Was sich wie eine Abrechnung mit den beteiligten Ärzten lesen könnte, ist nicht so gedacht. Dieser Bericht soll nicht jemand anklagen, sondern die Leser aufrütteln, sich ebenso konsequent für das Wohl ihres Kindes einzusetzen, wie es die Mutter der kleinen Nancy tat.

Es geht also nicht darum, einzelnen Ärzten den Beruf zu verleiden, sondern die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass und höhunge ihrer Einkünfte, wie auch die aktuiellen gewöhnlich für den Einzelfall nehmen, sondern beginnt beim Fall Nancy schon damit, dass bis heute niemand zugeben will/kann, dass Ursache für den Zustand dieses Kindes m.E. seine überzogene Beimpfung war.

Meine Therapie war insofern auch nichts Besonderes! Einzelheiten entnehmen Sie dem von den Ärzten erbetenen Brief - http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/BegleitbriefMelhorn.htm.

Das gilt übrigens auch für die Folgetherapie! Natürlich genügt es nicht, da mit etwas Sulfur o.a. herumzumachen, nur weil es so im Repertorium steht oder gelehrt wird. Der Therapeut sollte immer ein ganzheitliches Behandlungskonzept verfolgen und dabei der Impferkrankung gleichsam auf der Spur bleiben. Was eine Woche lang richtig ist, wie sich am Ergebnis zeigen sollte, mag nächste Woche bereits überholt und wirkungslos geworden sein. Ich bezeichne das immer als das zwiebelgleiche Schälen einer Krankheit. Darin unterscheidet sich der Fall des Krebskranken in nichts von einem Imofschaden! Immer verändert sich das Krankheitgeschehen fast täglich und wer auf diesem oft schwierigen und zeitaufwendigen Weg therapeutisch stehen bleibt, der wird irgendwann den Anschluss an die Entwicklung des Geschehens verlieren!

Auch in Nancy's Fall hätten die Ärzte folglich eigentlich nur den Impfschaden einräumen und dann behandeln müssen! Nach meiner Erfahrung haben wir dafür - bei richtiger Mittel- und Potenzstufenwahl - in der Homöopathie nämlich den geradezu idealen Therapeiansatz, der nebenwirkungsfrei in aller Regel zum Erfolg führt. Nur darf auch kein Homöopath vorgeben, er wisse, wie es geht, nur weil er schon mal ein paar Globuli verordnete.

 

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Kopp-Online veröffentlichte am 12.10.10 zum Thema Homöopathiewirksamkeit folgenden Online-Artikel von Tony Isaacs, der - Anwalt und Forscher - Artikel über naturheilkundliche Themen verfasst und die Internetseite The Best Years in Life betreibt. Diese wendet sich an die Generation der Babyboomer und jene, die gegen verschreibungspflichtige Medikamente und die Schulmedizin eingestellt sind. Isaacs wohnt derzeit in Ost-Texas.

 

 

"Nobelpreisträger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie
Tony Isaacs

"Während die Britische Medizinische Vereinigung (BMA) ein Ende der finanziellen Förderung der Homöopathie fordert und Kritiker sie als »ausgemachten Unsinn« verunglimpfen, machte ein Nobelpreisträger eine Entdeckung, die möglicherweise auf die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie verweist. Im Juli schockierte der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier seine Nobelpreis-Kollegen und das medizinische Establishment mit der Eröffnung, er habe entdeckt, Wasser verfüge über eine Art »Gedächtnis«, das auch noch nach vielen Verdünnungen vorhanden sei.

Bis zu Montagniers Forschungen waren die meisten etablierten Ärzte und Wissenschaftler überzeugt, es gebe keine wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit vielfacher Verdünnungen, wie sie in der Homöopathie zum Einsatz kommen. Teilweise gehen diese Einschätzungen einfach auf fehlende Einsicht zurück. Zum größeren Teil entsteht diese Ablehnung aus der wachsenden Popularität der Homöopathie, die man als lästigen Konkurrenten zur Schulmedizin loswerden will – beinahe das Gleiche geschah in den USA vor einem Jahrhundert.

Eine der Grundannahmen der Homöopathie besagt, dass die Wirksamkeit einer Substanz durch wiederholte Verdünnung wächst. Montagnier entdeckte nun, dass Lösungen, die die DNS eines Virus oder eines Bakteriums enthalten, »Radiowellen im Niedrigfrequenzbereich ausstrahlen«, die andere Moleküle in ihrer Umgebung beeinflussen und sie in organisierte Strukturen umwandeln. Diese Moleküle strahlen dann ebenfalls Wellen aus. Montagnier entdeckte zudem, dass diese Wellen selbst nach vielen Verdünnungsprozessen im Wasser erhalten bleiben. Für einen Laien besagt das vielleicht nicht viel, aber für einen Wissenschaftler legt es nahe, dass Homöopathie doch eine wissenschaftliche Grundlage hat.

In England wächst der Markt für Homöopathie jährlich um etwa 20 Prozent. Über 30 Millionen Menschen in Europa benutzen homöopathische Medikamente. In England ist Kronprinz Charles Anhänger der Homöopathie, und seit dem 19. Jahrhundert ist der königliche Leibarzt traditionell ein homöopathischer Arzt.

Auch in den USA erlebt die Homöopathie derzeit einen Aufschwung, ist aber bei Weitem dort nicht so populär wie im Rest der Welt. In Indien gelten 130 Millionen Menschen als Anhänger der Homöopathie. In Brasilien gilt Homöopathie als eigenständiges medizinisches Gebiet mit etwa 15.000 approbierten homöopathischen Fachärzten.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete die Blütezeit der Homöopathie in den USA. Normale Ärzte konnten da kaum mithalten. 1902 praktizierten siebenmal so viele Homöopathen wie Schulmediziner (»Allopathen«, wie sie der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann nannte). Damals gab es etwa 15.000 homöopathische Ärzte in den Vereinigten Staaten. Während der Cholera-Epidemie 1849 waren die homöopathischen Ärzte in Cincinnati überaus erfolgreich. Sie verloren nur drei Prozent ihrer Patienten, während es bei den Schulmedizinern 16 bis 20 Mal mehr waren.

Viele große und bedeutende Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart waren Anhänger der Homöopathie, darunter auch einige amerikanische Präsidenten. Viele herausragende amerikanische Literaten setzten sich für die Homöopathie ein und schrieben über diese Heilmethode, darunter Ralph Waldo Emerson, Henry Wadsworth Longfellow, Louisa May Alcott, Nathaniel Hawthorne und Mark Twain ebenso wie europäische Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, Sir Arthur Conan Doyle, Lord Alfred Tennyson und George Bernhard Shaw.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts erklärte die American Medical Association (AMA) unverhohlen, der Wettbewerb ruiniere die Einkommensmöglichkeiten der Schulmediziner. Mithilfe finanzieller Unterstützung John D. Rockefellers und der Carnegie-Stiftung war es der AMA möglich, die Homöopathie und andere naturheilkundliche und alternative Heilmethoden immer mehr an den Rand zu drängen und schließlich ganz auszuschalten. Von den 22 homöopathischen Universitäten um 1900 existierten 23 Jahre später nur noch ganze zwei. 1950 gab dann die letzte Schule, in der Homöopathie gelehrt wurde, auf.

Es ist eine bittere Ironie, dass John D. Rockefeller selbst ein überzeugter Anhänger der Homöopathie war. Er bezeichnet sie als »fortschrittlichen und aggressiven Schritt in der Medizin«. Rockefeller wurde 99 Jahre alt und verwendete in seinem letzten Lebensabschnitt ausschließlich homöopathische Heilmethoden.

(NaturalNews)

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Quellen zu diesem Artikel unter:

* http://www.theaustralian.com.au/news/health-science/nobel-laureate-gives-homeopathy-a-boost/story-e6frg8y6-1225887772305

* http://www.wddty.com/nobel-scientist-discovers-scientific-basis-of-homeopathy.htm

* http://www.guardian.co.uk/society/2010/feb/22/stop-funding-homeopathy-mps-urge

* http://www.scnm.edu/homeopathy.html

* http://www.tbyil.com/Managed_Illness.htm

 

Bücher zum Thema aus dem Kopp Verlag:

* http://www.kopp-verlag.de/Das-grosse-Handbuch-der-Homoeopathie.htm?websale7=kopp-verlag&pi=112426&ci=000078

* http://www.kopp-verlag.de/Knaurs-kleiner-Homoeopathiefuehrer.htm?websale7=kopp-verlag&pi=112254&ci=000078

* http://www.kopp-verlag.de/Homoeopathie.htm?websale7=kopp-verlag&pi=109362&ci=000078"

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Der obige Artikel belegt, dass Erfolge der Homöopathie eben doch keine Einbildung und Placebotherapie sind. Er entlarvt damit aber auch deren Gegner als Unwissende, die nicht zugeben wollen/können, dass ihr einseitiges und inzwischen regelmäßig verleumderisches Beharren auf der Behauptung, Homöopapthie sei Scharlatanerie, in der Regel nur Folge ihrer uneingestandenen Unfähigkeit sind, Homöopapthie zu verstehen und sich praktikabel anzueignen. War ihnen doch schon in der Arztausbildung eingetrichtert worden, ihr Wissen und ihr medizinisches Verständnis sei nun die Krone behandlerischen Wissens und Besseres gebe es nicht! Eine schwere menschliche Reifeprüfung, von solchem, bewusst anerzogenen Hochmut wieder abzulassen, die um so schwerer fällt, je mehr der Gelderwerb ein Arztleben prägt und sich alle Mitbewerber ebenso verhalten!

Das gilt natürlich nicht nur für die Nutzung der Homöopathie, sondern auch für andere Bereiche der Medizin! So auch für den Umganges mit Impfschäden! Das eigentliche Problem beginnt nämlich bereits damit, dass schon aus Standesgründen - wegen des hippokratischen Eides ( hierzu auch meine Ausführungen im Artikel über 'Herzinfarkt und Schlaganfall! ) - kein Arzt bereit ist, von sich aus einen Impfschaden zu betätigen!

Weil das alles für die Ärzte so viel einfacher macht, gibt es offiziell auch keine Impfschäden, denn
dann kann und wird auch kein Arzt einen solchen erkennen oder behandeln!

Erst danach kommt als weiteres Hemmnis, dass nur selten ein Arzt oder sonstiger Therapeut mit Homöopathie wirklich umgehen kann und diese Therapie daher meist sogar verächtlich macht, um nicht eigene Wissenslücken zugeben zu müssen.

Dieses menschliche und fachliche Versagen in der Schulmedizin lässt sich nicht mit den fraglos nachteiligen Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen entschuldigen! Die wahren Gründe liegen vielmehr im System selbst, das in teilweise unterwürfigem und eigennützigem Obrigkeitsdenken jeden Andershandelnden erbarmungslos als ärztlichen Netzbeschmutzer ausgrenzt!

Dem lässt sich daher auch nicht dadurch entgegenwirken, dass die Patienten oft naiv darauf drängen, etwa Heilpraktiker und Ärzte sollten um der Patienten willen besser zuammenarbeiten. Derartiges gelingt heute allenfalls in meist überseeischen Ländern mit einer geringeren Ärztedichte als die BRD! Bei uns sind die Ä;rzte oft futterneidisch, wie ihre aktuelle politische Ärzteinitiativen belegen. Da wird dann alles 'weggebissen', was Jahreseinkommen von durchschnittlich 100 000 Euro nach Abzug der Unkonsten schälern könnte!

Seit 1979 als selbständiger Heilpraktiker tätig, habe ich jedenfalls immer wieder mal von feindseligen Wutausbrüchen mancher Ärzte gegenüber ihren Patienten erfahren, als diese ihnen sagten, dass ein Heilpraktiker 'ins Handwerk pfuschte', wie manche Äzte das verstehen.

Auch die Geschichte der kleinen Nancy bestätigt dies! Schließlich wussten in ihrem Fall doch selbst die ausgebildeten Ärzte nicht weiter! Wie also soll da ein unausgebildeter Heilpraktiker so was machen können? Besonders aufregenswert scheint dabei manche vor allem, dass ich Nancy bis heute nie gesehen habe! Das schmerzt natürlich besonders, zumal nde Krankenberichte beweisen, dass dies keineswegs ein Einzelfall ist - und keines dieser Kinder habe ich je gesehen! Das sind bewusst gewollte Beweise der folglich unleugenbaren Tatsache, dass es in der Medizin eben auch anders ginge, wenn man sich vielleicht doch wieder mehr der inzwischen so erfolgreich geächteten Homöopathie zuwenden würde!

Sind Therapierfolge von Heilpraktikern für Ärzte doch in der Regel 'Spontanheilungen'! Das erlebe ich jedenfalls regelmäßig und besonders krass etwa nach der Behandlung von Krebspatienten und erklärt auch die nachdrückliche Bemühungen, die zwecks Abschaffung der Heilpraktikerschaft seit Jahren EU-weit im Gange sind!

 

 

Zum Gesamtverzeichnis www.melhorn.de

 

 

 

Den Bericht von Nancy's Mutter habe ich inhaltlich und aussagemäßig weitestgehend gelassen, wie er mir zugegangen war.

Um dem Leser den Krankheitszustand von Nancy leicht nachvollziehbar zu machen, als Anlage außerdem den anonymisierten Verlegungsbrief der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum

Zusätzlich der anonymisierten Entlassungsbericht der Uniklinik vom 25.3.2008 an das Reha-Zentrum, in dem Nancy untergebracht war. Er trägt zwar das gleiche Datum, gibt jedoch die Erkenntnisse des neuerlichen Klinikaufenthaltes vom 28.4. - 2.5.08 wider.

Als weitere Anlage außerdem den anonymisierten Arztbericht an die Rentenversicherung

 

 

 

 

 

XII. Zum Zwischenstand vom 5.10.2010 im Impfschadenfall Nancy
von
dipl.rer.pol Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker


Als die Mutter von Nancy Ostern 2008 mit der Bitte an mich herantrat, den Fall zu übernehmen, lehnte ich zunächst ab! Es ist in der BRD beruflich gefährlich, so was zu übernehmen! Die Gegner aus der Ärzteschaft sind in der Regel mächtig und vielköpfig! Es mag zwar reizvoll scheinen, im Erfolgsfall als der 'große Heiler’ und 'Zampano’ dazustehen, in der Wirklichkeit ist man bei der Annahme eines solchen Falles dem Berufsverbot aber sehr viel näher. Denn was einem Arzt im Schadensfalle rechtlich 'durchgelassen’ wird, billigen die späteren Sachverständigen – alles Ärzte! – dem erfolglosen Heilpraktiker natürlich nicht zu.

Das war abzuwägen!

Aber es gab da eben auch ein kleines Mädchen, das nach Darstellung seiner Mutter wohl sterben werde! Und ich sei möglicherweise der Eine, der das verhindern könne. Jedenfalls sei meinen Internetveröffentlichungen zu entnehmen, dass mit Homöopathie manchmal eben doch möglich ist, was anders nicht gelingen kann, weil die medizinischen Denkansätze andere sind!

Solche Ergebnisse sind allerdings keineswegs ungewöhnlich, sondern nach meiner Überzeugung nur Folgen von Wissen und Erfahrungen, die gewöhnlich aber kaum ein Heilpraktiker und noch seltener ein Arzt hat. Begnügen sich die meisten Ärzte doch bezüglich der Homöopathie damit, ihre Kenntnisse nur so weit zu vertiefen, dass dies auf dem Praxisschild zur Führung der Bezeichnung 'Arzt für Homöopathie’ reicht.

Mit solchem Wissen lassen sich schwierige Fälle dann zwar nicht meistern, aber es lässt sich mit dieser Zusatzbezeichnung doch geltend machen, man habe es bereits homöopathisch versucht - nur sei die Homöopathie nun mal nicht wirksam, sondern Plazebotherapie! Dass in Wahrheit nicht die Homöopathie, sondern der Therapeut versagte, gibt natürlich keiner zu!

Der Nutzen der Homöopathie liegt für solche Mediziner darin, dass sie den Patienten nicht verlieren! Glaubt der Laie doch gewöhnlich, dass dieser erfolglose Homöopathieumgang nun erwiesenermaßen alles sei, was diese Therapierichtung leisten kann!

Solche Vorschaltung erfolgloser Homöopathiebehandlung ist letztlich also nur eine clevere Art der Patientenführung, um danach wieder in die berufssicheren Bahnen der schulischen 'Standardmedizin’ zurückkehren zu können! Hat diese doch den Vorteil, dass dem Arzt bei Erfolglosigkeit keinerlei beruflichen Nachteile erwachsen! Er hat schließlich 'nach Standard’ behandelt - und damit deckt ihn notfalls die Solidargemeinschaft der Gleichdenkenden und Gleichgeschalteten!

Es versteht sich, dass aus solchen Wirtschaftsinteressen einiger Zündstoff entsteht! Aufgrund meiner jahrzehntelangen Berufserfahrung lag es daher zunächst mal nahe, eine solche Bitte um Behandlung der kleinen Nancy abzuschlagen! War sie offiziell doch in schulmedizinisch bester Behandlung! Was könnte ich mir da anderes holen, als eine möglicherweise gefährliche Niederlage?

 

Außerdem wusste ich, dass gekonnte Hochpotenzhomöopathie nie gefährlich ist! Werden doch jeweils nur unglaublich schwache Impulse gegeben! Sind diese aber falsch, verlaufen sie im Nichts! Das macht diese Therapieform so erfolgreich, aber auch so schwierig! Eben deshalb wird sie aber auch von den Therapeuten meist abgelehnt!

Das gilt in der Regel für die heutige Ärzteschaft! Tatsächlich gab es im 20.Jahrundert herausragende Ärzte mit staunenswerten Wissen über Homöopathie! Etwa die Stiftung der Robert-Bosch-Klinik in Stuttgart genoss als Homöopathische Klinik einen hervorragenden Ruf! Im Laufe der Jahrzehnte ist sie auf Betreiben interessierter Ärztekreise allerdings auch sie dann in eine Klinik für gewöhnliche Schulmedizin umgewidmet worden!

Die Zahl der wirklichen Könner von Homöopathie schrumpft seither weiter! Dieses Urteil bezieht sich seit dem ärztlich begleiteten Niedergang der Homöopathie in den Laienvereinen nach meinem Eindruck auch auf manche Heilpraktiker, von denen inzwischen trotzdem viele Laien meinen, einer sei wie der andere, nur weil alle die Berufsbezeichnung Heilpraktiker führen!

Den Patienten kann ich jedenfalls nur eindringlich raten, sich umzuschauen! Das Internet ist heute eine durchaus taugliche Hilfe bei der Suche nach glaubhaften Therapieerfolgen!

Nachdem ich dann im Fall Nancy seh??????A6?????????r schnell und nachhaltig Erfolg hatte und sich das Kind danach immer weiter aufwärts entwickelte, wussten manche Neider damit allerdings nur so umzugehen, dass sie sich unbeirrt daran festhielten, ich hätte das Kind bis heute nicht gesehen!

Gewöhnlich greift bei Erfolgen die Schulmedizin zunächst gerne auf das Argument zurück – bei Krebsbehandlungen habe ich das mehrfach erlebt! – hier liege nun eben eine unerklärbare, seltene Spontanheilung vor! Nancy hat aber keinen Krebs, sondern einen Impfschaden! Da greift das Schlagwort 'Spontanheilung' nicht!

Die Schulmedizin wiederum will aber von Impfschäden nichts wissen! Selbst für die universitäre Schulmedizin gibt es beharrlich keine Impfschäden - damit den Ärzten nicht die heute noch sicherere Einkommensquelle des Impfens nicht verschlossen wird!

Ersatzweise stochert die Wissenschaft daher als Erklärung der Impfschäden sinnlos aber beharrlich in der Annahme herum, es seien möglicherweise Genschäden! Die habe bislang nur noch keiner habe nachweisen können, weil die Analysetechnik noch nicht so ausgereift sei!

Zwar findet sich in der Genetik auch langfristig später nichts, einfach deshalb, weil das nicht die Ursache ist – aber bis diese Annahme irgendwann unabweisbar überholt ist, lässt sich am Impfen noch für viele Ärzte was verdienen! Dabei ist gerade die gesundheitliche Entwicklung der kleinen Nancy Beweis dafür, dass es vorliegend jedenfalls kein genetischer Schaden sein kann, denn sonst wären die heute unbestreitbaren Fortschritte nicht mit Homöopathie möglich gewesen!

Je länger Nancy demnach erfolgreich homöopatisch behandelt wird, um so ärgerlicher wird der 'Fall Nancy’ für die Schulmedizin! Denn alles theatralische Stirnrunzeln darüber, wie jemand Behandlungen vornehmen kann, ohne dieses Kind je gesehen zu haben, muss schließlich doch mal die Fragen beantworten: Wie macht der das und warum könnt ihr das als Fachärzte nicht auch? Schließlich hab ihr Nancy seit Jahren in Praxen und/ oder Kliniken gesehen und untersucht! Außerdem ist der Erfolg im ‚Fall Nancy’ kein Einzelfall, wie das Internet beweist!

Es muss also grundsätzlich doch an der Art und Weise liegen, wie Homöopathie betrieben wird!

Das zeigt sich vor allem auch gerade daran, dass ich in keinem der behandelten Impfschadenfälle die Kinder jemals gesehen habe, die Ergebnisse vielmehr erreicht wurden, indem als Voraussetzung der richtigen Homöopathie mit Einfühlungsvermögen zugehört und dann Wissen eingesetzt wurde! Das aber sind Voraussetzungen, die andere Therapeuten eigentlich ebenso mitbringen sollten! Nur lässt das Gesundheitswesen mit seinen heutigen Abrechnungssystemen solches selten zu!

Vor allem aber denken Ärzte, die zunehmend mit der Erhöhung ihrer Honorare befasst sind, eher selten in solchen Dimensionen! Damit aber fallen Patienten wie Nancy üblicherweise ‚durch den ärztlichen Routinerost’!

Für solche Behandler liegt das Ergebnis andererseits aber selten in der Unwilligkeit und/oder Unfähigkeit der Therapeuten! Sie und leider auch die Masse der Betroffenen geben vielmehr den Impfgeschädigten die Schuld am Zustand des Einzelnen! Für alle das Einfachste! Wer diese Gedankensperren niederreißt, wird entsprechend bekriegt!