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Importsteuer gegen Arbeitslosigkeit -
eine Maßnahme
Einflussnahme
auf die Auslandsverlagerung von Produktionsstätten
Wirtschaften
muss dem Menschsein nutzen
Kapital ist 'verstorbene' Arbeit und sollte der 'lebenden' unterworfen bleiben.
Lernt Gutes
zu tun,
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Importsteuer gegen Arbeitslosigkeit
Vorstellung einer Importsteuer, mit der die Belastung des Arbeitsmarktes, insbesondere durch das Auslagern von Produktionsstätten inländischer Unternehmen ins Ausland oder durch Bevorzugung ausländischer Erzeugnisse gesamtwirtwirtschaftlich gesteuert werden kann:
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| Spalte 1 Import in Millionen E |
Spalte 2 amtlicher Importsteuersatz |
| |
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| 1.
Stufe: |
- |
| 2.Stufe: |
5 |
| 3.
Stufe: |
10 |
| 4.
Stufe: |
15 |
| 5.Stufe: |
20 |
4.2. In Tabelle 2 schlägt sich die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Beschäftigten des Importeurs nieder. Ziel ist es, eine Verlagerung der Produktionsstätten ins Ausland zu be(ver)hindern, so daß der Importeur eine um so geringere Importsteuer zu entrichten hat, je mehr Arbeitskräfte er inländisch beschäftigt. Die Methode ließe sich weiter verfeinern, indem außerdem eine Relation zwischen in- und ausländisch Beschäftigten des Importeurs hergestellt wird.
Die Zahl der Beschäftigten wird dabei durch Berechnung eines Faktors berücksichtigt.
Die Skala der Zuordnungen ist zwar eine ausschließlich politische Größe, doch wird die näherungsweise Ermittlung einer solchen Faktorenskala vorgehensmäßig in der Art erfolgen, daß zunächst statistisch geklärt wird, welcher Import durchschnittlich je Importeur mit wieviel Arbeitskräften getätigt wird.
Anhand dieser Werte ist eine Größe festzulegen, die als Faktor 1 gesetzt wird. Je mehr Beschäftigte ein Importeur hat, desto mehr geht der Faktor für ihn gegen Null. Je weniger Beschäftigte er hat, desto größer wird der anzusetzende Faktor.
In Tabelle 2 wird für 1200-1600 Beschäftigte der Faktor 1 gesetzt. Entsprechend der Ausgestaltung von Tabelle 2 wird der Importsteuer wirtschaftspolitisch vorrangig beschäftigungspolitische Bedeutung zugemessen.
Tabelle 2: Faktorzuordnung zur Beschäftigtenzahl
| Spalte 3: Beschäftigte des Importeurs |
Spalte 4: gewichtet mit Faktor |
| - 50 |
2 |
| 50 - 100 | 1.8 |
| 100-200 |
1.6 |
| 200-400 |
1.4 |
| 400-600 |
1.3 |
| 600-900 |
1,2 |
| 900-1200 |
1,1 |
| 1200-1600 |
1 |
| 1600-2000 |
0.9 |
| 2000-2500 |
0,8 |
| 2500-3000 |
0,7 |
| 3000-4000 |
0,6 |
| 4000-6000 |
0,5 |
| 6000-9000 |
0,4 |
4.3. Insbesondere -
aber nicht notwendig nur dann! - wenn die Importsteuer in Verbindung
mit dem antiinflationären Maßnahmensystem eingeführt wird,
werden außerdem noch die (Netto-/Brutto-)Investitionen
(Abschreibungen) des Importeurs - (möglicherweise in der Periode,
mittels eines Mehrjahresdurchschnittes o.ä.) - bei Festsetzung seines
Importsteuersatzes berücksichtigt, damit der Importeur auch diesbezüglich
die Möglichkeit erhält, den Importsteuersatz zu beeinflussen.
Für die unterschiedlichen Ansatzmöglichkeiten wird im Beispiel die neutrale Bezeichnung Investition eingesetzt. Einer 'Investition' von 400-800 Mill E wird in Tabelle 3 der Faktor 1 zugeordnet.
Die Skala auch dieser Zuordnungen ist eine ausschließlich politische Größe und die näherungsweise Ermittlung einer solchen Faktorenskala wird vorgehensmäßig auf die gleiche Weise erfolgen, wie bei der Beschäftigtenzahl in Zuordnung zum Import des Importeurs. Folglich wird zunächst statistisch geklärt, welcher Import durchschnittlich je Importeur bei wieviel inländischer 'Investition' getätigt wurde.
Tabelle 3: Faktorzuordnung zur Investition
| Spalte 5: Investition des Importeurs in Mill.E |
Spalte 6: gewichtet mit Faktor |
| - 1 |
2,5 |
| 1 - 50 |
1,9 |
| 50 -100 |
1,6 |
| 100 - 200 |
1,3 |
| 200 - 400 |
1,1 |
| 400 - 800 |
1 |
| 800 - 1200 |
0.9 |
| 1200 -3000 |
0.8 |
| 3000 - |
0,7 |
4.4. Vorgehensmäßig werden nun für den einzelnen Importeur die Einzelgrößen ermittelt. Nach Multiplikation des Wertes Spalte 4 mit Spalte 6 wird der errechnete Wert halbiert. Dieser gewichtete Faktorenwert wird dann im letzten Schritt mit dem Importsteuersatz aus Spalte 2 multipliziert, der sich aus der Höhe seines Importes/Periode ergibt.
4.5. Diese einfache Berechnung sei mittels einiger Beispiele anschaulicher gemacht:
Importeur 1 hat einen
Import von 46 Mill E = Steuersatz 0
beschäftigt 7 Mitarbeiter = Faktor 2
und weist Investitionen von 0,9 Mill E aus = Faktor 2,5.
Er zahlt wegen des nur geringen Importvolumens keine Importsteuer.
Importeur 2 hat einen
Import von 460 Mill E = Steuersatz 15%
beschäftigt ebenfalls 7 Mitarbeiter = Faktor 2
und weist ebenfalls Investitionen von 0,9 Mill E aus = Faktor 2,5.Gewichteter Faktorenwert:
2 x 2,5 : 2 = 2,5 (Gewichteter Faktorenwert)Individueller Importsteuersatz:
15 (Prozent) x 2,5 (Gew.Faktorenwert) = 37,50 ProzentDer Importeur hat als Folge seiner geringen Beschäftigtenzahl und niedrigen Investitionen einen Importsteuersatz von 37,50 Prozent zu entrichten, was im Beispiel einem absoluten Steueraufkommen von 172,5 Mill E entspricht.
Importeur 3 hat einen
Import von 1900 Mill E = Steuersatz 20%
beschäftigt 2846 Mitarbeiter = Faktor 0,7
und weist Investitionen von 4600 Mill E aus = Faktor 0,7 .Gewichteter Faktorenwert:
0,7 x 0,7 : 2 = 0,49 (Gewichteter Faktorenwert)Individueller Importsteuersatz:
20 (Prozent) x 0,49 (Gew.Faktorenwert) = 9,8 ProzentDer Importeur hat als Folge seiner hohen Beschäftigtenzahl und hohen Investitionen einen Importsteuersatz von nur 9,8 Prozent zu entrichten, was im Beispiel einem absoluten Steueraufkommen von 186,20 Mill E entspricht.
Importeur 4 hat einen
Import von ebenfalls 1900 Mill E = Steuersatz 20%
beschäftigt aber 8500 Mitarbeiter = Faktor 0,4
und weist gleichfalls Investitionen von 4600 Mill E aus = Faktor 0,7 .Gewichteter Faktorenwert:
0,4 x 0,7 : 2 = 0,24 (Gewichteter Faktorenwert)Individueller Importsteuersatz:
20 (Prozent) x 0,24 (Gew.Faktorenwert) = 4,8 ProzentDer Importeur hat als Folge seiner hohen Beschäftigtenzahl und hohen Investitionen einen Importsteuersatz von nur 4,8 Prozent zu entrichten, was im Beispiel einem absoluten Steueraufkommen von 91,2 Mill E entspricht.
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Leseempfehlung: www.melhorn.de/Importsteuer und www.inflationstheorie.de