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Inflationstheorie


Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit
durch Strecken der eignerbezogenen Abschreibungen des Unternehmens

          Inflationsbekämpfung als vorrangige Sozialpolitk für die Besitzenden.

          Die wirtschaftliche Macht der Unternehmen als Ansatz von Inflationsmaßnahmen

       

       

von
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

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Es ist Ihr Privileg, sich informieren zu düfen

- aber auch Ihr Recht, dies nicht zu tun!

 

 

 

Durch Geld,
dem unpersönlichsten Ausdruck einer Anerkennung
geht der Menschheit viel verloren!

In den Volkswirtschaften kränkelt die Vorsorge
und sterben die Sozialsysteme daran ,
dass viele nur verdienen wollen!

Kapital ist verstorbene Arbeit
und sollte der lebenden unterworfen bleiben!

 

 

 

Merksätze für Machtgewinn und -erhalt

1. Besorgt euch Berufspolitiker!
Die werden eurem Volk die Illusionen schaffen.

2. Gebt den Engstirnigen ein wenig Macht
- sie werden Eure für sich selbst verteidigen!

3. Tötet die Ideale,
aber nicht die Idealisten
- sie sind die Narren eurer Macht!

4. Gewährt Hoffnung auf Demokratie
doch lasst sie niemals wirklich zu

- es kostet euch die Macht!

5. Das Volk lasst hungern
- wonach immer! -
nur darf es nicht verhungern
- sonst reißt es euch in Stücke!

6. Teilt Hoffnung aus auf ferne Zukunft
- es schützt die Privilegien eurer Gegenwart!

7. Wer um sein Überleben kämpft,
den kümmern keine Machenschaften!
Daher beschäftigt sie mit Überleben

8. Zerstört die Glaubwürdigkeit anderer
- es ist das Gift, das eure Macht zersetzt!

9. Redlichkeit verdirbt die Macht!

10. Nicht die Macht ist das Übel einer Gesellschaft.
sondern die Gier danach!

11. Demut ist der wahre Ausweis des Mächtigen
- nicht das Geklingel seiner Insignien!

12. Selbstlosigkeit durchlöchert das Gefäß der Macht!

13. Nächstenliebe ist der Schlüssel wahrer Macht!

14. Herzlosigkeit führt in die Ohnmacht aller!

15. Der Idealist sei Spurensucher,
nie aber Wegbereiter einer Macht
- er könnte ihr gefährlich werden!

 

 

 

 

Zusammenfassung

Inflation beschäftigt die Menschheit zwar schon seit Jahrhunderten, doch noch immer ist das Ergebnis von Inflationsbekämpfung vorrangig nur Sozialpolitk für die Besitzenden.

Das hat schon definitorische Gründe! Denn wann kann überhaupt von Inflation gesprochen werden? Wer allein macht sie?

Nach dem Ergebnis der nachfolgenden Analyse sind Preisanhebungen jedenfalls nur dann inflationär, wenn es 'durchgesetzte' Preise sind und so was können auf den Teilmärkten nur 'wirtschaftsstarke' Anbieter.

Wirtschaftspolitik wiederum kann aber nicht bei Teilmärkten ansetzen, sondern muss systemgemäß dem Wirtschaftssubjekt immer freies, wirtschaftliches Entscheiden erlauben!.

Antiinflationspolitik muss deshalb bei der wirtschaftlichen Macht von Anbietern ansetzen und diesen den unterrnehmerischen Datenrahmen dann so setzen, daß sie ihre wirtschaftliche Macht aus Eigeninteresse antiinflationär einsetzen.

Eine solche Politik setzt allerdings voraus, dass jeder Anbieter entsprechend seiner wirtschaftlichen Macht bewertet wird! Diese drückt sich im Gesamtumsatz des einzelnen Anbieters aus, errechnet aus dem, vom Anbieter selbst erwirtschafteten Umsatz plus dem Umsatz seiner Beteiligungen an Drittunternehmen. In einem politisch festzulegenden Bewertungssystem scheiden die meisten Anbieter dadurch größenbedingt von Anfang an als Ansatz einer solchen Antiinflationspolitik aus

Den dann von einem solchen Bewertungssystem noch erfassten Anbietern wurde nach Umsatzgröße gestaffelt, als politische Entscheidung die zeitliche Dauer ihrer Abschreibung variiert.

Unternehmen würden manipulativ dem ausweichen wollen, weshalb notwendig auch nicht beim Unternehmen selbst, sondern bei dessen jeweiligem Kapitaleigner in der Weise anzusetzen wäre, dass stichtagsbezogen sein Anteil am Gesamtumsatz ermittelt wird und ihn damit im antiinflationären Regulierungssystem der Abschreibungen einstuft.

Im Zuordnungszeitraum wäre dem Anbieter im Eigentum des einzelnen Kapitaleigners dadurch zunächst mal eine Dauer seiner Abschreibungen vorgegeben. Inwieweit sich Unterschiede zwischen den Besitzverhältnissen der Kapitaleigner allerdings auf die tatsächliche Streckung der anbieterischen Abscheibungen auswirken, müsste in einem politisch festzulegenden Unterentscheidung festgelegt werden und könnte etwa davon bestimmt werden, wie eine Durchmischung der Vermögensverhältnisse unter den Kapitaleignern gewünscht ist.

Eine Importsteuer könnte ein systemgemäßes Unterlaufen der Maßnahme durch Ausweichen ins Ausland uninteressant werden lassen.

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Inhaltsverzeichnis

Teil I. Einführung in das Inflationsproblem als Aufgabe
1.1. Inflation als Aufgabenstellung
1.2. Die Beziehung zwischen den Faktoren Arbeit und Kapital
1.3. Die Konsequenzen für die Volkswirtschaft
1.4. Inflationsbekämpfung - Sozialpolitik für die Besitzenden

Teil II. Inflation als geschichtlicher Begriff
2.1. Die Geschichte der Inflation
2.2. Der neuzeitliche Wortgebrauch
2.3. Der Inflationsbegriff in der Wirtschaftswissenschaft
2.4. Kritische Wertung der Inflationsdiskussion

Teil III. Die Verhaltenszuordnung in Nachfrager und Anbieter
3.1. Die Erfassung des Nutzens
3.2. Die Bedarfsstruktur der Haushalte
3.3. Die Nutzenfunktion des Geldes

Teil IV. Begriffe in der Inflationsdiskussion
4.1. Markt und Preissetzung
4.2. Der Kauf(Tausch)vorgang
4.2.1. Qualität und Inflation
4.3. Preisbildung mit Geld
4.4. Der 'Wunschpreis' als individuelle Erwartungsgröße

Teil V. Die Preisf i n d u n g von Nachfrager und Anbieter
5.1. Die 'Zielsetzung' in der Preisfindung
5.1.1. Die Zielsetzung des Nachfragers in der Preistheorie
5.1.2. Die Zielsetzung des Anbieters in der Preistheorie
5.2. Die Verhaltensweise in der Preisfindung
5.2.1. Die Verhaltensweise in der Preistheorie
5.2. 2. Marktform und der 'Spannungsgegensatz im Markt'

Teil VI. Die Preisss e t z u n g von Anbieter und Nachfrager
6.1. Der 'durchgesetzte' Preis
6.1.1. 'Durchgesetzter' und 'administrierter' Preis
6.1. 2. 'Durchgesetzter' , 'starrer' und 'erstarrter' Preis
6.2. Der 'ausgehandelte' Preis
6.3. Der Preis als untauglicher Inflationsansatz

Teil VII. Wirtschaftliche Stärke und Umsatz

Teil VIII. Der homogene Markt als wirtschaftspolitisches Gestaltungsziel
8.1. 'Homogener Markt' und 'homogene Konkurrenz'
8. 2. Der 'Gleichgewichtspreis' des homogenen Marktes
8.2.1. Inflation im homogenen Markt
8.3. Das Modell des vollkommenen Polypols

Teil IX. Inflation und wirtschaftliche Macht
9.1. Anbieterbeeinflussung als wirtschaftspolitische Aufgabe
9.2. Antiinflationäre Gewinnbeschränkung

Teil X. Die Umsatzgröße als Ausdruck wirtschaftlicher Macht

Teil XI. Die Abschreibung als Ansatz antiinflationärer Maßnahmen
11.1. Das Problem der Maßnahmenflucht

Teil XII. Der Kapitaleigner als eigentlicher Inflationsansatz
12.1. Ausnahmeregelungen und Aufgabenstellung
12.2.Das Problem der Fortwälzung
12.3. 'Investitionsgebühr' und weitere Maßnahmen

Teil XIII. Inflation und Import
13.1. Die Notwendigkeit einer Importsteuer

Teil XIV. Inflation und Export
14.1. Faktorenengpässe als sog. 'importierte Inflation'
14.2. Export und inländische Machtstellung

Teil XV. Das antiinflationäre Maßnahmensystem
bei verbundenen Volkswirtschaften


Literaturverzeichnis

Fußnoten

 

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