Teil X des Artikels

"Inflationstheorie - Inflation und die Arbeitslosigkeit in der Wirtschaftstheorie"

Eine Allgemeine Inflationstheorie mit der Bedeutung für die Arbeitslosigkeit.
Die Wirtschaftstheorie: Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit sind möglich
durch Strecken der eignerbezogenen Abschreibungen des Unternehmens

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist


 

 

Teil X. Die Umsatzgröße als Ausdruck wirtschaftlicher Macht

Der Begriff wirtschaftliche Macht steht für die, von Dritten erkennbare Fähigkeit des Anbieters, das aktuelle Geschehen auf den von ihm bedienten Teilmärkten - als Folge seiner Kapital- und/oder Kapazitäts- und/oder Vertriebsbedingungen - beeinflussen zu können.

Wie dargelegt, ist es schwierig, wirtschaftliche Macht zu bestimmen, da sie die Summe der wirtschaftlichen Stärke des Anbieters auf den Teilmärkten ist. Die wirtschaftliche Macht eines Unternehmens wird von Außenstehenden daher nur selten erkannt, zumal in einer Wirtschaftsperiode die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Beziehungen nur in der Ganzheit des wirtschaftlichen Erfolges gesehen werden kann, der sich aber wiederum aus geldlichem und nicht-geldlichem Ertrag (etwa Imagegewinn) zusammensetzt.

Taugliche Kennzahl wirtschaftlicher Macht ist jedoch der anbieterische Gesamtumsatz einer Periode , denn er gibt, als die Summe einer Multiplikation von Preisen mit und abgesetzten Mengen, weitestgehend die markt- und machtmäßige Betätigung des Anbieters wider.

In einer modernen Volkswirtschaft darf und kann einem Anbieter allerdings nicht vorgeschrieben werden, wieviel Umsatz er macht. Zwar werden die Anbieter aufgrund ihres Gesamtumsatzes als mögliche Inflationsverursacher bezw -dulder ausgemacht und dann den antiinflationären Maßnahmen unterworfen, doch muß es dem davon betroffenen Anbieter uneingeschränkt überlassen bleiben, in welcher Periode und in welchem Umfang er antiinflationäre Maßnahmen dadurch abzuschwächen versucht, daß er in niedrigere Umsatzgrößen ausweicht.

Die Festlegung, ab welcher Umsatzgröße ein Anbieter zum Kreis der möglichen Inflationsträger gezählt wird, ist eine politische Entscheidung.

Zweckmäßig werden die antiinflationären Maßnahmen dabei mit wachsender Umsatzgröße proportional oder progressiv verschärft, um so die antiinflationäre Maßnahme gleichsam 'rucklos' greifen zu lassen.

Da es für den Anbieter von wirtschaftlichem Interesse sein soll, in kleinere Umsatzgrößen zurückzugehen, sollte die antiinflationäre Maßnahme außerdem nicht nur proportional oder progressiv verschärft werden, sondern vor allem so ausgebaut sein, daß die 'Kurve' der Maßnahmenverschärfung Umsatzstufen aufweist. Der Anbieter kann dadurch veranlaßt werden, seinen Umsatz durch Preissenkungen herunterzufahren und wirkt dann unmittelbar wettbewerbssteigernd.

Der Anbieter könnte aber auch - bei konstanten oder sogar inflationär steigenden Preisen - auf Umsatz verzichten. Dann gibt er freiwillig Marktanteile auf und damit im Ergebnis wirtschaftliche Macht, die er dann zukünftig nicht mehr inflationär nutzen kann. Weil sein aufgegebener Marktanteil von Wettbewerbern übernommen würde, wird der Anbieter bei Rationalverhalten seine Marktmacht eher dazu nutzen, niedrigere Preise durchzusetzen.

Je tiefer der Ausbau eines solchen Maßnahmensystems dabei gegliedert ist, um so mehr Anbieter könnte es erfassen und veranlassen, noch während der laufenden Periode zu prüfen, ob bis Periodenende nicht noch ein Ausweichen in eine geringere Umsatzgröße möglich und sinnvoll ist. Ein stetes Interesse an einem Ausweichen in niedrigere Umsatzgrößen würde solchermaßen fester Bestandteil der Preisfindungs- und Preissetzungspolitik jener Anbieter, die machtmäßig allein in der Lage sind, Inflation zu betreiben, bezw. ihr Einhalt zu gebieten. Inflationsbezogen würde sich das anbieterische Einzelinteresse dann mit dem Gemeinschaftsinteresse decken.

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