Teil XI des Artikels

"Inflationstheorie - Inflation und die Arbeitslosigkeit in der Wirtschaftstheorie"

Eine Allgemeine Inflationstheorie mit der Bedeutung für die Arbeitslosigkeit.
Die Wirtschaftstheorie: Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit sind möglich
durch Strecken der eignerbezogenen Abschreibungen des Unternehmens

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter http://www.melhorn.de/Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter
Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist


 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

Teil XI. Die Abschreibung als Ansatz antiinflationärer Maßnahmen
11.1. Das Problem der Maßnahmenflucht

 

 

Teil XI. Die Abschreibung als Ansatz antiinflationärer Maßnahmen

Tatsächlicher Ansatz antiinflationärer Maßnahmen kann dann aber nur der Kapitaleinsatz sein. Er ist zugleich die einzig sicher bekannte Größe, bevor das Unternehmen im Markt anbietet. Auf ihn kann und muß das Unternehmen, bereits in der Planungsphase, überhaupt seine Preispolitik ausrichten.

Dabei scheidet der für die laufenden Betriebskosten verwendete Kapitalanteil als Ansatz antiinflationärer Maßnahmen allerdings aus. Nicht nur, daß diese Kosten erst während der Periode anfallen und in der Regel außerdem nachfrageabhängig sind, sondern Beschränkungen der Betriebskosten, um die es sich dann handeln würde, lassen sich einem Produktionsprozeß ohnehin nicht marktverträglich überstülpen.

Somit verbleibt als einzig tauglicher Ansatz einer antiinflationären Maßnahme die Abschreibung auf das investierte Kapital:

"Die Abschreibung stellt eine Methode der Ermittlung und Verteilung des Aufwandes an Wirtschaftsgütern dar, deren Nutzung sich über mehrere Geschäftsperioden erstreckt" [ 89 ]

Die Maßnahme selbst besteht folglich in der zeitlichen Streckung aller Abschreibungen des Anbieters und wirkt sich als Risikoerhöhung durch Gewinnschmälerung aus.

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11.1. Das Problem der Maßnahmenflucht

Tatsächlich entzieht sich jedoch der Kapitaleinsatz - und hier die Abschreibung - deshalb antiinflationärer Beeinflussung, weil der eigentlich kapitalintensive Erzeuger eines Gutes mit dem Endverbraucher gar nicht in Berührung kommt, wenn der Handel dazwischengeschaltet ist. Erst der Handel könnte - ohne vergleichbare Investitionen gemacht zu haben, wie der Erzeuger - sogar jener Anbieter sein, der die wirtschaftliche Macht für eine antiinflationäre Preispolitik hat. Eine Streckung der Abschreibung würde in diesem Fall den wahren Inflationsverursacher ( Letztanbieter ) folglich gar nicht treffen können, was - systemgemäß - wiederum jeden erzeugenden Anbieter zur Gründung einer eigenen, selbständigen Handelsfirma veranlassen würde, die von ihm zu gewinnlosen Niedrigstpreisen beliefert würde, um einen niedrigen Gesamtumsatz zu erzielen. Auch wenn die antiinflationäre Maßnahme dadurch nicht gänzlich unterlaufen werden könnte, würde sie doch erheblich abgeschwächt.

Es ist auch denkbar, daß viele wirtschaftsschwache Anbieter ( Erstanbieter) einen wirtschaftsmächtigen Händler beliefern. Bei den Erstanbietern würde die Maßnahme dann noch gar nicht ansetzen, weil ihr Gesamtumsatz jeweils zu niedrig ist. Beim wirtschaftsmächtigen Endanbieter hingegen bliebe die Maßnahme weitestgehend wirkungslos, weil dieser nur geringe oder - etwa durch Leasing - gar keine Investitionen abschreiben muß.

Die Abschreibungserfassung würde auch dann nicht auf eine frühere Investititonsebene ( Anbieter) zurückverlagert, wenn die geleasten Investitionen von einem umsatzschwachen Anbieter für Investitionen abzuschreiben sind. Auch hierzu wäre daher mit entsprechenden Firmengründungen zu rechnen.

Um solches Ausweichen unmöglich zu machen, darf direkter Ansatz der antiinflationären Maßnahme folglich nicht das einzelne Unternehmen und dessen Umsatzgröße sein, sondern die Maßnahme muß auf der Ebene der Kapitaleigner angreifen und wirtschaftliche Macht eines Unternehmens als die Summe der wirtschaftlichen Macht seiner Kapitaleigner definieren.

Der einzelne Kapitaleigner kann der Wirkung einer solchen antiinflationären Maßnahme dann nur ausweichen, wenn er sich ausschließlich in Unternehmen engagiert, die keine Investitionen finanzieren. Diese Beschränkung unternehmerischer Tätigkeit ist bei wirtschaftsmächtigen Kapitaleignern aber in der Regel unmöglich.

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http://www.gaestebuch-umsonst.ws/w/Wirtschaft.htm

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