Teil XIV des Artikels

"Inflationstheorie - Inflation und die Arbeitslosigkeit in der Wirtschaftstheorie"

Eine Allgemeine Inflationstheorie mit der Bedeutung für die Arbeitslosigkeit.
Die Wirtschaftstheorie: Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit sind möglich
durch Strecken der eignerbezogenen Abschreibungen des Unternehmens

 

 


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist


 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

Teil XIV. Inflation und Export
14.1. Faktorenengpässe als sog. 'importierte Inflation'
14.2. Export und inländische Machtstellung

 

 

 

Teil XIV. Inflation und Export

14.1. Faktorenengpässe als sog. 'importierte Inflation'

Durch den Export von Gütern kann es im Inland zu Faktorenengpässen kommen. Diese stellen dann ein Mengenproblem dar, das sich erst durch Preissteigerungen löst.

Die quantitätstheoretische Deutung der ,importierten Inflation' hat man sich

" in der Regel als das Ergebnis eines anhaltenden Exportüberschusses vorzustellen, der zu Devisenüberschüssen, durch deren Umtausch in Inlandsgeld zur Geldmengenvermehrung und dadurch zu inflatorischen Preissteigerungen führt... Diese quantitätstheoretische Deutung der ,importierten Inflation' ist in neuerer Zeit überzeugend widerlegt oder doch zumindest in entscheidenden Punkten ergänzt und modifiziert worden... Es empfiehlt sich daher, die preissteigernde Wirkung der Exportüberschüsse ... unmittelbar auf den Güter- und Leistungsmärkten zu suchen ..." [ 91 ]

Gewöhnlich wird als sog. 'importierte Inflation' bezeichnet, wenn diesem Export ein im Ausland gegebener, inflationärer Preisanstieg zugrundeliegt, weil die Exporte auf eine starke Nachfrage stoßen.

Der Begriff Inflation trifft auf eine solche, binnenwirtschaftliche Preisentwicklung durch Export allerdings nicht zu. Obwohl es 'Bibliotheken' über die sog. 'importierte' Inflation gibt, wird dies dadurch nicht richtiger. Die Wissenschaft hat sich diesbezüglich m.E. verrannt. Schließlich muß die Preisgestaltung auf dem Exportmarkt nicht inflationär sein, nur weil dort die Preise höher sind als im Inland, noch muß eine exportbedingte Preissteigerung im Inland inflationär sein. Erst recht gilt dies nicht für Faktorenengpässe des inländischen Angebots, denn gerade Preissteigerungen aufgrund von Faktorengpässen bedürfen keiner wirtschaftlichen Macht.

Selbst wenn exportierende Anbieter ihren Exportmarkt so umfangreich beliefern, daß sie dadurch inländischen Faktorenanbietern eine, von diesen inflationär nutzbare Machtstellung verschaffen, sind Inflationsträger dann doch nicht die exportierenden Anbieter - denn sie treten auf dem Inlandsmarkt nur als Nachfrager auf - sondern allein die sie beliefernden Faktorenanbieter. Eine so ausgelöste, binnenwirtschaftliche Inflation ist somit nicht dem Export - und damit dem Exporteur - zuzuschreiben, sondern dem binnenländischen Faktorenanbieter.

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14.2. Export und inländische Machtstellung

Durch Export befriedigt der inländisch erzeugende Anbieter eine zusätzliche Nachfrage, die er im Inland in aller Regel nicht hat. Wenn er durch seinen Export keinen Faktorenengpaß verursacht, erhält er mit dem vergrößerten Angebot meist günstigere Herstellungskosten und steigert dadurch möglicherweise auch binnenwirtschaftlich seine Markt- und Machtstellung.

Der exportierende Anbieter wird allerdings - bei gleicher Ausbringung und gleichen Kosten - durch Umlenken des bislang für den Inlandsmarkt erzeugten Angebotes in den Export einen inländischen Ange-botsengpaß herbeiführen können, der sich dann zu durchgesetzten Preissteigerungen nutzen läßt. Eine solche Preispolitik empfiehlt sich dem Anbieter insbesondere dann, wenn eine - etwa als Folge von Wechselkursschwankungen - gewinnbringendere Auslandsnachfrage eine Ausweitung der Produktionskapazitäten technisch oder kaufmännisch trotzdem nicht zuläßt.

Bei wirtschaftsmächtigen Anbietern löst eine solche inländische Preispolitik jedoch keine Kämpfe um Marktanteile aus. Die wirtschaftsschwachen Inlandskonkurrenten werden vielmehr ebenfalls die Preise anheben. Verursacher der inländischen Inflation auf diesem Teilmarkt ist folglich der exportierende Anbieter.

Der Export eines solchen Anbieters geht jedoch in seinen Umsatz ein und wird folglich im antiinflationären Maßnahmensystem erfaßt.

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