Teil IX des Artikels

"Inflationstheorie - Inflation und die Arbeitslosigkeit in der Wirtschaftstheorie"

Eine Allgemeine Inflationstheorie mit der Bedeutung für die Arbeitslosigkeit.
Die Wirtschaftstheorie: Bekämpfung von Inflation und Arbeitslosigkeit sind möglich
durch Strecken der eignerbezogenen Abschreibungen des Unternehmens

 

 


Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
konnten Sie diese Petition im Internet mitzeichnen unter

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Zur Grundrechtswidrigkeit einer Beschränkung der öffentlichen Mitzeichnungsfrist

 


 

 

 
 

Inhaltsverzeichnis :

Teil IX. Inflation und wirtschaftliche Macht
9.1. Anbieterbeeinflussung als wirtschaftspolitische Aufgabe
9.2. Antiinflationäre Gewinnbeschränkung

 

 

Teil IX. Inflation und wirtschaftliche Macht

Das Problem jeden Marktes ist die Unsicherheit der Anbieter, die sich - Folge "der Subjektivität der Kosten und Erlöse" [ 87 ] - aus der Vorleistung ihrer Angebotserstellung ergibt.

Vor allem bei präferenzloser Nachfrage kann der Anbieter nicht 'beruhigend' abschätzen, ob seine Entscheidung bezüglich eines zukünftigen Marktpreises langfristig wirklich richtig war oder ihm beim Aufbau seiner Kapazitäten ein Fehler unterlief. In dem Zusammenhang belastet den Anbieter besonders, ob er für die periodenkontinuierliche Ausbringungsmenge - rechtzeitig und überhaupt - neue Informationen hinsichtlich der Zukunft des Marktes erhält und ob er diese schnell genug berücksichtigen kann:

" Die Anpassung der Ausbringungsmenge, so daß Gleichheit von Grenzkosten und Preis erreicht wird, enthält zwei Probleme... : Erstens die Subjektivität der Kosten und Preise, und zweitens, das Zeitelement in der Anpassung. " [ 88 ]

Alle Anbieter werden aufgrund ihrer unterschiedlichen optimalen Ausbringungsmenge also sehr darauf aus sein, daß der 'Marktpreis' nicht stärker schwankt, als dies in Bezug auf den Korridor ihrer Angebotserstellung für sie verträglich ist. Das Schaffen von Präferenzen der Nachfrager hat daher besondere Bedeutung für sie.

Auf großen Teilmärkten ist es allerdings für wirtschaftsschwache Anbieter kaum( nicht ) möglich, Präferenzen zu schaffen. Bei gegebenem Marktpreis werden sie daher einen Ausweg für sich darin suchen, ihre Ausbringungsmenge geringer zu halten, als dies nach Rationalverhalten im Hinblick auf den ganzen Markt eigentlich erforderlich wäre. Ihr Sicherheitsdenken wird sie also eine Minderversorgung des Marktes bei konstantem Preis herbeiführen lassen. Wie stark diese 'Minder-versorgung' absolut ausfällt, ist wiederum eine Frage der Zahl und der Größe der Anbieter im Teilmarkt.

Außenstehende, wirtschaftsstarke Neu-Anbieter würde eine solche Minderversorgung - die keine Unterversorgung ist! - nicht auf den Plan rufen. Sie kommen erst bei Unterversorgung des Marktes oder wenn aus ihrer Sicht gewiß ist, daß im anschließenden Verdrängungswettbewerb langfristig der Ertrag aus übernommenen Marktanteilen wirtschaftsschwacher Anbieter wenigstens dem marktmäßigen Eintrittskosten für den Aufbau der Fertigungs- und Vertriebskapazitäten entspricht. Die Gefahren eines solchen Marktzutrittes sind für die Neu-Anbieter schließlich groß, denn sie kennen gewöhnlich das gegenwärtige und zukünftige Ausbringungsoptimum der im Markt befindlichen Alt-Anbieter nicht , das sich in der laufenden Wirtschaftsperiode aufgrund veränderter Kosten außerdem noch ändern kann. Andererseits können die Alt-Anbieter die Kosten neu erstellter Kapazitäten relativ leicht nachvollziehen und dadurch möglicherweise einen Vernichtungswettbewerb gegen Neu-Anbieter starten, der zweckmäßig über die Distributionswege geführt wird.

Es werden auch die wirtschaftsstarken Alt-Anbieter diese Minderversorgung des Marktes ausbringungsmäßig aber nicht übernehmen wollen, denn in einer gewinnorientierten Volkswirtschaft muß unterstellt werden, daß sich jedenfalls die wirtschaftsstarken Anbieter ausbringungsbezogen in einem gewinn- und kostenoptimalen Gleichgewichtszustand befinden. Entsprechend ihren optimalen Ausbringungsmengen haben sie in der Regel zwar den jeweiligen Marktpreis nicht selbst bestimmt, für ihn aber - unausgesprochen - einen 'Richtpreis' gesetzt, der innerhalb einer gewissen Bandbreite Verschiebungen des Marktpreises duldet, ohne daß dies einen Preiskampf entfesselt. In diese 'Bandbreite' fließen dann bei der Gestaltung des Marktpreises etwa lokale Verhältnisse o.ä. ein.

Diese Bandbreite des 'Richtpreises' erlaubt es aber nun den wirtschaftsschwachen Anbietern auch - gleichsam mit Billigung der wirtschaftsstarken Anbieter - den Marktpreis schließlich behutsam zu erhöhen, denn die Nachfrage wird sich nicht zurückziehen, weil sie aufgrund der Minderversorgung längst mit einem leicht erhöhten Preis einverstanden gewesen wäre. Eine solche Preiserhöhung der wirtschaftsschwachen Anbieter ist definitorisch dann allerdings nicht durchgesetzt, sondern ihrem Wesen nach ausgehandelt, da der erhöhte Preis zurückgenommen würde, sowie sich die Nachfrage mengenmäßig schließlich verweigert.

Die wirtschaftsstarken Anbieter wirken dem nicht entgegen. Vielmehr werden sie dem Preis'trend' in der Regel sogar zögerlich folgen, stets bedacht, dadurch keine Neu-Anbieter zu einem Verdrängungswettbewerb anzuregen. Die wirtschaftsmächtigen Anbieter haben dadurch zwar nur selten Vorreiterrolle für eine Inflation, aber erst sie machen Inflation - zunächst durch Duldung, später durch eigenes Handeln - möglich. Es ist geradezu ein Merkmal wirtschaftlicher Macht, Zeitpunkt und Ausmaß einer solchen Preisentwicklung bestimmen zu können

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9.1. Anbieterbeeinflussung als wirtschaftspolitische Aufgabe

Dieses Verhalten der wirtschaftsstarken Anbieter gegenüber den wirtschaftsschwachen Anbietern ist in der freien Marktwirtschaft allerdings systemgemäß, denn es ist jedem Anbieter überlassen, seine wirtschaftliche Macht zu gebrauchen, wann und wie es ihm Vorteile bringt.

Aus dieser Interessenlage erwächst zugleich aber die wirtschaftspolitische Aufgabenstellung, doch wenn Einfluß genommen werden soll, so darf (kann) dies systemgemäß nur im Ausnahmefall durch - immer nur schwer kontrollierbare - Verbote geschehen. Systemgemäßer wird vielmehr das wirtschaftliche Interesse der Anbieter durch einen neuen, zielgemäßen Datenrahmen verschoben.

Die Notwendigkeit und Möglichkeit dazu ergibt sich daraus, daß der wirtschaftsschwache Anbieter und seine Entscheidungen Teil des Zielsystems wirtschaftsstarker Anbieter ist, da dem wirtschaftsstarken Anbieter daran liegt, den wirtschaftsschwachen Anbieter - gleichsam symbiotisch - auch für sich 'arbeiten' zu lassen.

So ist ein Preiskampf gegen wirtschaftsschwache Konkurrenten für wirtschaftsstarke Alt-Anbieter nur sinnvoll, wenn ein solcher Vernichtungswettbewerb den Markt kapazitätsmäßig tatsächlich 'bereinigen' soll. Ein solcher Preiskampf wird ansonsten nur noch begonnen, wenn wirtschaftsmächtige Neu-Anbieter in den gegebenen Teilmarkt drängen. In Ausnahmefällen sollen Konkurrenten übernommen werden, etwa weil sich dadurch besondere Management -, Forschungs-, Produktions- oder Vertriebskapazitäten erwerben lassen, deren Erstellung für die wirtschaftsstarken Alt-Anbieter entweder unmöglich oder vergleichsweise wesentlich teurer wäre.

Angst wirtschaftsstarker Anbieter vor anderen Anbietern begründet jedenfalls den Verzicht auf ständigen Preiswettbewerb nicht. So lange wirklichkeitsnah anzunehmen ist, daß Anbieter mit gleicher wirtschaftlicher Macht auch weitgehend gleiche Kostenfunktionen haben, würde ein gegen wirtschaftsschwache Anbieter gerichteter Preiskampf unter den wirtschaftsstarken Anbietern - zumindest kurzfristig - nämlich nicht notwendig einen ruinösen Wettbewerb auslösen, sondern allenfalls den Markt unter den wirtschaftsstarken Anbietern neu aufteilen(oligo-polsieren). Dies aber ist aus Sicht der wirtschaftsmächtigen Anbieter keine langfristig erstrebenswerte Marktform, da sie den Markt insgesamt auch anfälliger macht gegen wirtschaftsmächtige Neu-Anbieter.

Daß die wirtschaftsmächtigen Anbieter davon absehen, ihre wirtschaftliche Macht gegen die wirtschaftsschwachen Konkurrenz einzusetzen, liegt daher in deren Nützlichkeit. Sie testen dem wirtschaftsmächtigen Anbieter nicht nur preislich den Markt oder prüfen aufgrund ihrer Wendigkeit im Markt neue Produkte, sondern ihre eigentliche Aufgabe liegt aus Sicht der wirtschaftsmächtigen Anbieter darin, Neu-Anbieter abzuschrecken: Gäbe es den wirtschaftsschwachen Anbieter nicht, würde er deshalb für die Teilmärkte wohl erfunden werden.

Gerade die sog. 'alten' Betriebe - Familienbetriebe, die den Sprung etwa vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen schaffen - haben aus Sicht des wirtschaftsstarken Anbieters nämlich den 'Vorteil', nur selten über ein, den wirtschaftsmächtigen Anbietern vergleichbares Management zu verfügen. Bei Hochkonjunktur macht diese relative Führungsschwäche solche Betriebe folglich zu einem guten ,Füllmaterial' im Markt, denn ihre Kapazität blockiert Neu-Anbieter. Andererseits scheiden solche Anbieter im konjunkturellen Abschwung - oft wegen fehlgeplanter Liquidität - meist weit schneller aus, als vergleichsweise qualifiziertere Neu-Anbieter.

Dieser 'Aufgabe' können sich die wirtschaftsschwachen Anbieter bei Rationalverhalten auch nicht entziehen. Würden sie sich verweigern, laufen sie in einem expandierenden Markt Gefahr, Marktanteile zu verlieren, die sich bei Erstarren des Marktes nur schwer zurückgewinnen lassen. Gerade der wirtschaftsschwache Anbieter muß seine Kapazität also rechtzeitig ausweiten, ohne deshalb dem Alt-Anbieter aber langfristig Marktanteile abnehmen zu dürfen.

Die wirtschaftsschwachen Anbieter können die wirtschaftsstarken Alt-Anbieter dabei deshalb mitbeeinflussen, weil solches Geschehen mit einer Erweiterung der Distribution verbunden ist. Der Verteilungszwang liefert wirtschaftsschwache Anbieter den wirtschaftsstarken Anbietern geradezu aus, denn ein Aufbau neuer Vertriebsnetze ist für wirtschaftsschwache Anbieter in der Regel unmöglich. Sie sind davon abhängig, daß ihnen die wirtschaftsstarken Anbieter nicht die gegebenen Verteilerwege kämpferisch dadurch verstopfen, daß sie etwa mittels Rabatt - und Finanzierungspolitik oder durch Druckmittel wie Androhen einer Liefersperre den Handel beeinflussen.

Weder von den wirtschaftsschwachen, noch von den wirtschaftsstarken Anbietern ist daher zu erwarten, daß sie freiwillig etwas tun werden, das geeignet ist, eine inflationäre Preisentwicklung marktwirtschaftlich aufzuhalten.

Andererseits entscheiden aber gerade die wirtschaftsstarken Anbieter in vielfältiger Weise über Existenz und Ausmaß der Inflation, ohne daß ihr aktiver Einfluß darauf allerdings unmittelbar sichtbar werden muß. Gleichzeitig ist systemgemäß zu unterstellen, daß wirtschaftsmächtige Anbieter 'durchgesetzte' Preise haben und insoweit nur sie im eigentlichen Sinne inflationär handeln können und dies systemgemäß richtigerweise auch tun werden.

Die Bedeutung wirtschaftlicher Macht für die Inflation liegt dabei vorrangig in dem gewollten Nichtanwenden dieser wirtschaftlichen Macht gegen die wirtschaftsschwachen Anbieter.

Solches Unterlassen ist deshalb kein Mißbrauch - eine politisch - ethische Wertung, die wirtschaftlichem Handeln einen Moralbegriff unterstellt , den es - da systemfremd- nicht haben kann. Moral gehört ausschließlich in den politischen Bereich, der wirtschaftlichem Handeln dann den Rahmen setzt.

Wirtschaftliche Macht ist andererseits aber auch keine systemnotwendige oder/und systemerhaltende Komponente einer Volkswirtschaft. Sie ist - wirtschaftlich gesehen - nur Mittel einzelanbieterischer Zielverfolgung und kann daher - unabhängig davon, worin sie ihren Ausdruck findet - auch den Interessen der Gemeinschaft dienstbar gemacht werden. Ziel ist wirtschaftspolitisch dann allerdings nicht der Abbau, sondern das Nutzen wirtschaftlicher Macht, indem die wirtschaftsmächtigen Anbieter dazu gebracht werden, im Markt indirekt auch die inflationär handelnden wirtschaftsschwachen Anbieter zu beeinflussen.

Es gilt daher, die wirtschaftsmächtigen Anbieter wirtschaftspolitisch so zu beeinflussen, daß sie bei unbeirrter Verfolgung ihres Eigeninteresses im Ergebnis eine Preispolitik am Markt erzwingen, die inflationsfeindlich ist. Dies ist durch Setzen entsprechender Vorgaben durchaus möglich.

Einem solchen antiinflationspolitischen Datenrahmen könnte(würde) sich der wirtschaftsmächtige Anbieter systemgemäß dann auch nicht entziehen wollen, denn ihm ist es letztlich immer gleichgültig, wie er Geld verdient. Er verfolgt - ausschließlich und systemgemäß - nur weiterhin sein Eigeninteresse. Ein Aufschrei nach 'Gerechtigkeit' ertönt also allenfalls im Rahmen einer politischen Kampagne maßnahmenbetroffenen Eigentümer, die aufgrund entgangenen Gewinnes zulässig dann natürlich auch den Gesellschaftswert 'Moral' zur Wahrung ihrer Eigeninteressen ins Spiel bringen.

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9.2. Antiinflationäre Gewinnbeschränkung

Antiinflationspolitik soll dabei natürlich nicht für inflationäres Tun oder Dulden bestrafen, sondern die Anbieter lediglich veranlassen, antiinflationäres Handeln zum Gegenstand ihrer langfristigen Überlegungen zu machen.

Ist ein Preis inflationär, so wirkt sich dies zwar im Gewinn aus, doch ist dieser nicht nur Folge von Preisen und Mengen, sondern gleichermaßen abhängig auch von den, teilweise verschieblichen Kosten der Angebotserstellung.

Daher ist der Gewinn auch kein tauglicher Ansatz für eine Antiinflationspolitik, denn er sagt über wirtschaftliche Macht eher wenig aus. Das ergibt sich aus der Ungewißheit des zeitlichen Anfalles von Erträgen, aus der Möglichkeit von absoluten Ertragsverlagerungen oder zeitlichen Ertragsverschiebungen, sowie aus der Vielfalt der Einzelerträge und ihrer, im anbieterischen Zielsystem vielleicht sogar wechselnden Wertigkeit.

Einzelne Erträge oder Ertragsarten sagen, bei diversifiziertem Angebot eines Anbieters, jedenfalls wenig bis gar nichts über dessen wirtschaftliche Macht aus. Aber auch der absolute Gewinn des Anbieters kann kein sicherer Anhaltspunkt sein, schon weil er keineswegs Ausdruck wirtschaftlicher Macht sein muß. Etwa der Anbieter eines modeabhängigen Gutes könnte einmalig während einer Periode auf 'seinem' Teilmarkt einen ungewöhnlich hohen Gewinn erzielen - wirtschaftliche Macht muß er deshalb nicht haben und sein Gewinn kann und wird wohl außerdem Folge ausgehandelter Preise sein.

Der Gewinn darf auch deshalb kein wirtschaftspolitischer Ansatz sein, weil er systemgemäß seine Funktion als Triebfeder wirtschaftlichen Handelns behalten muß. Insbesondere sollte er dort nicht beschnitten werden, wo er nur Folge des Faktors individueller Arbeit in einer Periode ist (dem das zuhilfegenommene Kapital - als 'gespeicherte' Arbeit - dann zuzurechnen ist).

Gewinnerzielung kann(muß) inflationspolitisch allerdings dort erschwert werden, wo der Gewinn vor allem Folge 'wirtschaftlicher Macht' des Anbieters ist. Auch dann ist Antiinflationspolitik aber nicht 'Anti-Gewinnpolitik', sondern nutzt diese wirtschaftliche Macht lediglich, indem sie dem Anbieter - als dem Inflationsverantwortlichen - gesamtwirtschaftlich Daten so setzt, daß er den Anreiz erhält, sich in seiner Preispolitik antiinflationär zu betätigen.

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