AG Garmisch-Partenkirchen (7 C 241/93):

Die betroffene Versicherung wurde verurteilt, an die Patientin des Heilpraktikers DM 623,50 nebst Zinsen seit dem 22.07.1992 zu bezahlen.

Erwähnenswert bei diesem Urteil ist, daß die betroffene Versicherung gegenüber der Patientin bereits in einem anderen Verfahren unterlegen ist und trotzdem die weitere Rechnung nicht zahlen wollte. Die Versicherung legt es offensichtlich darauf an, jede einzelne Rechnung erst nach Klagen bezahlen zu müssen, ohne hierbei zu berücksichtigen, daß die Kosten des Verfahrens und die Zinsen auch zu Lasten der gesamten Versicherten gehen.

Offensichtlich wird das Ziel verfolgt, die Versicherten damit "klein zu halten" und aus dem Wissen heraus, daß die wenigsten Versicherten den Weg zum Gericht wagen.