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Letzte Änderung des Textes
am 20.11.11

 

Ein Fall von inoperablem, nekrotisierendem Lebercarcinom

KREBSTHERAPIE : Das verlogene Milliardengeschäft.
- Wie Vorurteile gegen Juden das Geschäft mit dem Krebs am Leben halten! -

An Fallbeispielen: Was über Krebs gewusst werden sollte,
wenn oder bevor man ihn hat!

 

 

 

 

von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

 

 

 

 

Keywords: Krebs, Carcinom, Lebercarcinom,nekrotisierend, nekrotisch, Dr. med. Ryke Geerd Hamer, Bauchspeicheldrüsentumor, isolativer Schock, Metastasen,

 

Lesen Sie das Folgende allerdings nicht, wenn Sie nur kurze, schnelle Informationen suchen! Lesen Sie dann besser Beipackzettel!

'
In der Kürze liegt die Würze', heißt es zwar dümmlicherweise. doch nur der wirkliche Kundige weiß, mit nur wenigen Worten auch das Richtige anzufangen. Der Laie nie! Nicht grundlos studieren manche Menschen jahrelang! Einen Laien würden kurze Informationen immer überfordern!

Das ist meist auch so gewollt! Der Leser soll durch die knappe Info gerade nicht mehr nachdenken, sondern glauben, er wisse nun schon alles! Das platte ''Fasse Dich kurz!" ist in der Regel also oft nur die freche Aufforderung, beim Leser eine geistige Atemlosigkeit zu erzeugen, die ihn oberflächlich zwar auch informiert, aber selten zu kritischem Denken befähigt! Die trotzdem gerade für Laien geforderte Kürze soll diesem das trügerische Gefühl geben, auf die Schnelle 'alles im Griff zu haben', gibt ihm trügerisch vor, alles sei in seinem Sinne bereits so sauber vorgedacht, dass sich dadurch auch Kompliziertes für ihn auf wenige Worte schrumpfen lässt.

Bei Betriebsanleitungen geht das! Bei komplexeren Themen nicht! Da bedarf es zum Verstehen nämlich nicht nur der ratinalen sondern oft auch der emotionalen Intelligenz! Beides gemeinsam bringen aber viele von Natur aus nicht gleich gut mit. Wer also trotzdem stets auf Kürze bestehtt, der gehe bedarfsweise in einen Laden und erfreue sich dort an den Preisen. Ein Preisschild ist so eine klare wie kurze Information! Aber auch danach beginnen dann oftmals erst die Verkaufsgespräche.

Als Autor muss man sich jedoch entscheiden, wen man eigentlich ansprechen will! Meine Artikel müssen Sie auch emotional erreichen! Sonst erreicht das Geschriebene oftmals Ihre Seele nicht und nur Ihr Verstand ist befriedigt. Dem aber reichen heute häufig ein paar hingeworfene Brocken ( Motto: In der Kürze liegt die Würze! ) Die Seele ist da anspruchsvoller! Das aber schließt Hektik und Kürze in der Regel aus. Fordert vom Leser vielmehr Muße und damit Zeit.

 

Seien Sie als Leser auch gewiss, dass ich mich als Heilpraktiker mit meinen Artikeln nie aus Frustration an der Ärztesschaft 'abarbeite' oder nörglerisch und böse bin! Während meiner über 30-jährigen Arbeit als Heilpraktiker habe ich hervorragende Ärzte und bei ihnen viel guten Willen und Einsatz gesehen! Ich habe auch selbst daraus gesundheitlichen Nutzen gezogen! Aber deshalb sollte keiner krampfhaft die Augen davor verschließen, dass Krankheit heute ein Milliardenmarkt ist und Geld nun mal immer öfter alleinige Triebfeder unseres Handelns wird!

Das zeigt sich in aller Brutalität gerade im Geschäft mit dem Krebs, das m.E. eine Schande für alle ist, die sich wirklich mitfühlend und fürsorglich um Kranke bemühen!

Ich habe etwa mit Krebskranken nie Mitleid. Mitleid vernebelt den Blick auf das Machbare und Notwendige! Aber Mitgefühl sollte man als Therapeut haben und daran fehlt es nach meiner Beobachtung dieses Gesundheitsmarktes vielen Therapeuten!

Nicht selten wird gnadenlos mit der Angst verunsicherter Menschen das eigene Geschäft betrieben! Werden dem unwissenden und damit ängstlich-unsicheren Patienten Schreckensbilder in die Seele geschrieben, um ihn gefügig und unkritisch zu machen! Denn erst solche Patienten sind unterwürfige Patienten, die unkritisch wirklich jeden Sch.... mitmachen, weil sie Angst haben! Ich weiß jedenfalls von vielen, die zunächst noch aufrecht in eine Praxis kamen und auch eine eigene Meinung hatten, aber mit der entsprechenden Diagnose dann so 'weichgeklopft' wurden, dass sie 'unter der Türe durchpassten'. Dabei machen sich manche Therapeuten bewusst zunutze, dass der Betroffene in seiner aufflammenden Angst dann selbst auf schnellste Abhilfe drängt. Dabei muss selten etwa so heiß gegessen werden, wie es serviert wird!

Das gilt auch den Krebs! Sonst wird daraus nicht selten der Startschuss für eine manchmal höchst befremdliche und teilweise sogar abwegige 'Diagnosejagd', die den Betroffenen in Wahrheit aber vorrangig 'reif machen' soll, allem zuzustimmen, was ärztliche 'Weisheit' scheinbar gutgläubig so von sich gibt.

Es gibt Ärzte, die sind nicht so! Keine Frage! Aber noch genügend von den anderen! Als Heilpraktiker habe ich jedenfalls immer wieder mit so armen Menschen zu tun, die in ihrer begründeten Angst vor dem Ungewissen schließlich alles mit sich machen lassen! Und seien Sie gewiss: der clevere Arzt weiß um diese Angst! Erspürt sie und sieht sie in den Augen, hört sie der Stimme an!

Es ist dieses Geschäft mit und durch die Angst! Mit ihr werden in der modernen Medizin Untersuchungen veranlasst und durchgezogen, die nicht selten sogar sinnlos aber immer sehr teuer sindl Aufgrund dieser Angstmache werden durchaus auch Behandlungen vorgenommen, die zwar vorhersehbar erfolglos sind, aber immer gewinnversprechend!

In der Zeitschrift 'Clinical Oncology' erschien im März 2006 unter dem Titel: "The Contribution of Cytotoxic Chemotherapy to 5-year Survival in Adult Malignancies" der Artikel von drei australischen Professoren. Sie untersuchten die Daten der letzten 20 Jahre in Australien und den USA von klinischenr Studien über Chemotherapien.

http://www.new-focus.ch/cgi-bin/Tabellen/GNM%20%DCberlebensstudie%20mit%20Chemo%202,2%20Prozent.pdf

Dieselben Ergebnisse haben wir auch in der bundesdeutschen Medizin!
Ein boomender Markt von Ängsten und Hoffnungen!

Dieses Geschäft mit der Angst ist dabei keineswegs auf den Krebs beschränkt. Eine sichere Geldquelle ist sie für den Therapeuten aber immer! Und Geld ist nun mal auch eine große Verlockung! Es braucht eine gewisse Charakterstärke, ihr als Therapeut nicht zu erliegen.

Mehrfach habe ich das thematisiert. Etwa in den Artikeln

Borreliose und FSME als Geschäft
Über Unwissenheit in der Medizin

oder

Borreliose - Geschäfte mit der Angst
Erfahrungen einer Mutter

Daher sollte sich der Patient gerade dann kühlen Kopf bewahren, wenn er ihn wirklich braucht! Denn eines ist gewiss: Angst tötet! Nicht selten schneller und sicherer als die Krankheit selbst! Gerade auch dieser Artikel über Leberkrebs stützt meine Aussage.

Ich weiß mit inzwischen 70 Lebensjahren einfach zu viel darüber, was man mit der Seele eines Menschen alles anrichten kann! Dieses Wissen könnte Lesern helfen, für ihr eigenes Leben die richtige Entscheidung zu treffen. Es geht nicht immer um Leben oder Tod! Aber immer um Ihr Leben - und da sollte so was bedacht sein!

Wenn ich Sie emotional und intellektuell nicht jetzt erreiche, muss es Sie später allerdings vielleicht nicht mehr interessieren!

Lesen Sie auch:
https://mail.google.com/mail/?shva=1#inbox/133bd14152ac814d

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

1.Einleitung

2. Allgemeines zum Fall des Karl Peter (KP)

3. Krebs – das Geschäft mit dem Sterben!

4. Das Verdienst von Dr. med. Ryke Geerd Hamer

5. Persönliche Erfahrungen

6. Ein Fall von Bauchspeicheldrüsentumor

7. Das isolative Schockerlebnis

8. Das Entstehen eines Tumors

9. Der Stillstand des Krebswachstums

10. Der Fall KP

11. Krebs als psychologisch verursachte Erkrankung?

12. Mehrere Tumore oder Metastasen?

13. Die Operation als Ablenkung

14. Das Problem einer Rückentwicklung des Tumors

15. Die Genesungsschritte des KP

16. Weitere Kurzmitteilungen über den Genesungsfortschritt

 

 

 

 

1.Einleitung

Die Krankengeschichte des Karl Peter ( Name fiktiv: KP) ist berichtenswert, denn sein Lebercarcinom nekrotisierte zum Zeitpunkt meines therapeutischen Eingreifens bereits stark, d.h. es befand sich im Stadium des Zelltodes und drohte damit den Patienten zu vergiften.

Es ging bei diesem Patienten also vorrangig um lebenswerte Verlängerung seines Lebens! Selbst dieses Ergebnis würde die Schulmedizin bestenfalls dann allerdings als unerklärlichen ’Spontanheilung’ abtun. Andere hatten KP schließlich schon aufgegeben und seiner Familie gesagt, er werde das Weihnachtsfest 2010 wohl nicht mehr erleben.

Mein Bemühen um diesen Patienten gibt jedoch knappe Einblicke in die heutige Außenseitermedizin und hilft damit vielleicht Lesern, Ängste abzubauen.

Das Folgende ist demzufolge keine 'Anleitung zur Behandlung von Krebskranken’, sondern soll zum Denken anregen! Könnten die Meisten m.E. doch viel mehr für sich selbst tun, als sie ahnen! Wer sich nach meiner Erfahrung daher nur angstbeherrscht einem Arzt unterwirft und standardmäßig behandeln lässt, dem entgehen m.E. Chancen!

Dem Leser nenne ich auch keine besonderen Medikamente bei Krebs! Zum einen kenne ich keine, hinter denen ich fachlich vorbehaltslos stehen wollte, zum anderen sind diese wegen ihrer teilweise hohen Giftigkeit stets verschreibungspflichtig. Sie werden entsprechend verschreiberbezogen vermarktet und der Patient interessiert dadurch auch nicht selten eher als Verdienstquelle. kennt ihn. Ohnehin ihn der Behandler selten näher. Begegnet ihm meist mit der nüchternen Einstellung: Wenn Dir geholfen wird: Gut! Wenn nicht, dürfen von mir nur keine Medizinstandards verletzt worden sein, aus denen Dir, als dem Geschädigten, ein Schadensanspruch gegen mich erwachsen könnte.

Eine begründete Vorsicht angesichts der jährlich - amtlicherseits so angegeben! - etwa einer Million Fälle von Ärztepfusch in der BRD. Mancher Ärztekittel ist schließlich nur weiß, weil er so eingefärbt und dann immer wieder so gewaschen wurde!

 

 

 

2. Allgemeines zum Fall des Karl Peter (KP)

KP war – diese Einschätzung scheint mir durch die ärztlichen Berichte bestätigt! – gleichsam 'zum Sterben’ nach Hause geschickt worden. Kaufmännische Belegungsvorgaben lassen den Kliniken schließlich nur selten eine Entscheidungsfreiheit!

Dass sich der Patient nach Beginn meiner homöopathischen Zusatzbehandlung dann so schnell erholte, überraschte allerdings auch mich. Jedenfalls nahm KP bald auch geistig wieder am Familienleben teil, ging schon nach wenigen Tagen mit seiner Frau wieder im Hof des Anwesens spazieren und saß im Freien in der Sonne.

Das war zwar erfreulich, doch ist bei solchen 'Fortschritten’ auch Skepsis angebracht! Ist doch bekannt, dass immer wieder Patienten vor ihrem Ableben gleichsam ein letztes 'Aufflackern’ ihrer Energie erfahren.

Auch bei KP könnte es zu solchem 'Aufflackern’ gekommen sein! Zumal es zustandsmäßig mit ihm plötzlich so stark abwärts ging, dass er notfallmäßig wieder in die Klinik kam! Dort besserte sich sein Zustand allerdings auch nur noch so weit, dass er wieder entlassen werden konnte.

Diesen Behandlungsrückschritt konnte ich aus persönlichen Gründen damals leider nur aus der Ferne verfolgen. Mir konnte während mehrerer Wochen nur zwei Mal etwas über KP berichtet werden.

Erst am 25.1o.201o griff ich nach meinen Akten homöopathisch wieder ein. Inzwischen war sein Zustand aber schon so reduziert, dass er nur noch apathisch im Bett lag, nicht mehr selbständig essen konnte und Probleme mit dem Stuhlgang hatte.

Das war wenig aussichtsreich! Aber ich kannte – nach meinem Wissen im Gegensatz zu allen behandelnden Ärzten! - die Besonderheiten seiner Krankengeschichte und wertete den mir vorliegenden Befund daher nur als 'Momentaufnahme’.

Nach wenigen Tagen trat dann auch neuerlich eine deutliche Besserung ein! KP konnte aufstehen, mit fremder Hilfe etwas im Zimmer umhergehen, aß wieder am Tisch mit und beteiligte sich auch zunehmend wieder am Familiengespräch.

Das allerdings konnte nun aber nicht mehr das oben angedeutete 'letzte Aufflackern’ eines Sterbenden sein, sondern war m.E. Beweis gebesserter Selbstheilungskräfte!

Dieser Bericht kann daher Einigen vielleicht eine Hilfe sein, aus oftmals großer Hoffnungslosigkeit und scheinbar unausweichlicher Selbstaufgabe doch wieder herauszufinden! Gerade diese Haltung halte ich nämlich für falsch. Bin vielmehr seit Jahrzehnten davon überzeugt, dass das Carcinom meist Folge einer psychologischen Entgleisung des Patienten ist und daher eigentlich beeinflussbar.

Eine Wende zum Guten wird allerdings nie durch wehklagen erreicht und ist auch weder alters- , noch zustandsabhängig! Sie setzt einem Leben aber neue 'Rahmenbedingungen’!

Immer hat dem jedoch ein innerer Läuterungs- und Reifungsprozess vorauszugehen, verbunden mit einer Änderung des eigenen, zumindest geistigen Lebens!

Das muss daher nur selten ein sofortiges, aktives Tun sein! Würde das die Meisten doch ohnehin überfordern! Schließlich sind sie ja gerade deshalb so krank, weil sie ihres Erachtens diese Lebensumstände eben gerade nicht ändern können! Nach meiner Erfahrung beschränkt sich direktes Tun vielmehr auf Ausnahmefälle, wie den, dass eine Frau den prügelnden Ehemann verlassen muss, um nicht auch noch körperlich Schaden zu nehmen!

Gewöhnlich würde es vielmehr genügen, dass der Patient durch eine Änderung seiner inneren Einstellung zu diesem, 'seinem’ Problem den krankmachenden Konflikt für sich erst mal so weit entschärft, dass er danach seine Psyche wieder unter seinen Willen bringt!

Vor allem in frühem Krebsstadium ist nach meiner Erfahrung danach in einem nächsten Schritt dann auch die Möglichkeit zu weiterer Einflussnahme auf die eigenen Lebensverhältnisse möglich! Schon gut meinende Dritte und Partner können dabei dem Kranken oftmals helfen!

Überbordende Angst vor Krebs ist allerdings immer hinderlich! In der Regel aber ohnehin unbegründet, denn gestorben wird in Wahrheit immer erst, wenn wirklich die Zeit dafür gekommen ist! Und glauben Sie mir bitte: Der Betroffene weiß irgendwann genau, wann es wirklich so weit ist!

Neuen Mut zum Leben zu gewinnen, gelingt folglich nicht durch ängstliches Einreden irgendwelcher Durchhalteparolen, denn ohnehin überlebt niemand dadurch, dass er nur nicht sterben will! Wer sein Weiterleben 'erzwingen’ will - so jedenfalls meine Gespräche mit Sterbenden - der klammert folglich meist nur aus haltloser Angst vor dem Sterben! Dabei wissen die Kranken plötzlich meist genau: Mein Tod gehört zu meinem Leben und nun ist meine Zeit gekommen - ein Wissen, das dann Frieden gibt ihnen!

Außerdem ist auch in solchen, psychischen Grenzfällen den Angstgeplagten meist noch zu helfen! Ich erinnere mich etwa eines Patienten mit Lungen-Ca, der in großer Todesangst weinte und jammerte. Nach Gabe homöopathischer Mittel löste sich das! Seine Tochter berichtete mir am Folgetag, er sei friedlich entschlafen.

 

 

 

3. Krebs – das Geschäft mit dem Sterben!

Unabhängig vom Ausgang scheint mir der Fall des KP geeignet, Krebs wieder zu einer Erkrankung herabzustufen, die nur im Einzelfall tödlich enden muss, auch wenn interessierte Kreise - Angst machend - dies heute glauben machen wollen!

Um solche Ängste der Patienten abzubauen, ist es manchen daher sicher hilfreich zu sehen, dass Krebserkrankungen in Behandlerkreisen meist sehr nüchtern gesehen werden! Die Behandlung von Krebspatienten wurde in den letzten Jahren schließlich zu einem Milliardengeschäft für Schulmediziner und Pharmaindustrie und unterliegt damit auch den sich daraus ergebenden Denk-, Sach- und Interessenzwängen!

Weil das nun mal so ist, wird dieses Geschäft bedarfsweise daher interessenbedingt auch mittels Rufmord an medizinischen Außenseitern verteidigt – an Heilpraktikern ebenso, wie vor allem an Ärzten! Manchmal genügt allerdings auch gezielte Einschüchterung des Patienten!

Dafür beispielhaft der Bericht einer Patientin. Deren Hausärztin, die seit Jahrzehnten die vielköpfige Familie betreute, knallte wütend die Krankenakte auf den Tisch, schlug mit beiden Handflächen erbost auf den Schreibtisch und sprang zornbebend auf, als die Patientin höflich bat, ihr doch die von mir eingesetzten Medikamente nun auf Rezept zu verschreiben. Dass meine Therapie der Behandlung hilfreich sei, habe die Ärztin selbst gelobt und die Kasse bezahle das dann auch.

Eigentlich keine ungewöhnliche Bitte! Aber die Ärztin hatte den Therapiefortschritt bis dahin unwidersprochen stets als ihr eigenes Verdienst gerühmt, denn ihr war verschwiegen worden, wie es dazu gekommen war. Die Wahrheit vertrug sie aber nicht, sondern schrie aufgebracht, sie lasse sich nicht von irgendjemand „reinpfuschen“ und warf die Patientin raus!

Diese brach daraufhin notgedrungen die Behandlung ab!

Ihr Mann suchte mich etwa 1 Jahr später auf, um sich bei mir zu bedanken. Seiner Frau war es im ersten halben Jahr danach noch weiter gut gegangen. Dann baute sie körperlich ab und verstarb ein halbes Jahr später.

Nach meiner Erfahrung kein Einzelfall!

Wie intensiv im 'Krebsgeschäft’ um Patienten 'gerungen’ wird, zeigte mir beispielsweise auch der Fall einer Patientin, bei der unerwartet nacheinander drei Ärzte zu Hause erschienen, um sie eindringlich von der Notwendigkeit einer Chemo- und Strahlentherapie zu überzeugen.

Sie aber wollte trotzdem nicht, wie sie mir unter Tränen versicherte! Fügte sich aber, als ihr zu verstehen gegeben wurde, bei anhaltender Weigerung werde sie der Krankenkasse gemeldet und diese lehne danach jede Bezahlung von Therapien ab. Für jemand, der um sein Leben und um Hilfe bangt, eine beklemmende Drohung!

Die Dame sah ich nach diesem Gespräch nicht mehr, hörte aber, das sie einige Monate nach ihrer Bestrahlung starb.

Gerade Angst vor der Krankheit Krebs ist allerdings immer zu vermeiden, denn sie zermürbt die Patienten. Lässt sie schockartig wie gelähmt nur noch auf diese Diagnose starren!

Als Dauerstress des Patienten fürchte ich daher auch die Diagnose Krebs und vertrete stets die Ansicht: „ Ich habe als Therapeut nicht Angst vor Ihrem Krebs, sondern Angst vor Ihrer Angst!“

Als Gegenbeispiel hatte ich demgegenüber Ende 2009 therapeutisch das Glück, einen insofern besonderen Krebsfall angetragen zu bekommen, als die schulmedizinische Standardtherapie an den Therapiekosten 'scheiterte’. Die Dame wohnte nämlich seit Jahren dauerhaft in Spanien und war daher in der BRD nicht mehr krankenversichert.

Auf mein Anraten hin ließ sie sich daher in der BRD zwar auf eigene Kosten operativ den Darmtumor entfernen, doch Chemotherapie und Bestrahlung entfielen! Wie sehr die Krankheit trotzdem diese Familie belastete, zeigte sich übrigens daran, dass der Ehemann aus Sorge um seine Frau akute Herzbeschwerden bekam und zur gleichen Zeit klinische Hilfe beanspruchen musste.

Nach psychologischer Aufarbeitung des Konfliktgrundes, der zu dem Tumor dieser Frau geführt hatte, weiteren Gesprächen vor allem auch mit dem Ehemann, erholten sich beide nach homöopathischer Behandlung gut und leben heute beschwerdefrei weiterhin in ihrem Haus in Spanien.

 

 

 

4. Das Verdienst von Dr. med. Ryke Geerd Hamer

Die meisten Ärzte wissen auch um die tiefe Angst der Patienten vor dem Krebs! Nach vielen Gesprächen - auch mit Menschen, die nicht wussten, was ich beruflich mache - scheint mir diese Angst heute daher sogar Teil mancher ärztlichen Behandlungsstrategie! Macht sie die Patienten in der Regel doch gefügig gegenüber Therapien wie Bestrahlung und Chemotherapie, von denen wiederum die Schulmedizin inzwischen sehr wohl weiß, dass deren therapeutische Erfolgaussichten zwar unter 5 Prozent liegen, aber nun mal viel an ihnen zu verdienen ist.

Solche Therapien werden nach meinem Eindruck daher nicht selten wohl gerade auch wegen ihrer geringen Erfolgaussicht heute zum medizinischen 'Standard’ erhoben! Wagt es danach der 'einfache’ Arzt dadurch doch nicht mehr, von ihnen abzuraten oder sie gar wegzulassen. Könnte er doch wegen Unterlassens dieser 'Standardtherapie’ sogar bestraft werden!

Wer meine Erfahrung mit dem Denken der Medizinelite für abwegig hält, der sei daran erinnert, dass Kollegenbekämpfung in Ärztekreisen durchaus üblich ist! Da wird richtig gekeilt und zugetreten, denn es geht um das große Geschäft und erst danach um Patienten! Es sei etwa an das Schicksal erfahrener Krebstherapeuten erinnert, wie Dr. med. Reckeweg oder Dr. med. Issel.

Der 'Krieg der Ärzte um Geld' wird auf vielen Ebenen geführt. Geht es in der Summe doch um Milliarden! Aber nicht nur beim Geschäft mit dem Krebs!

Ebenso in der Herzmedizin:

Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Oder beim mitleidlosen Geschäft mit dem Impfen:

Impfschäden durch 'Sechsfach-Impfungen' - Schicksale aus dem bundesdeutschen Impfalltag
Bedrückende Impfschäden und ihre juristische Aufarbeitung - Ärztliche und behördliche Interessen an einer Schadensvertuschung
http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

Ein ganz schlimmes Beispiel ist allerdings die Hetze, das Berufsverbot und die strafrechtliche Verfolgung des Facharztes für Innere Medizin Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer - http://www.neue-medizin.de/html/dr__med_hamer.html!

Wer heute als Therapeut am Krebsgeschäft gut mitverdienen will, der prügelt lautstark auf Dr. Hamer ein, damit die unwissende Bevölkerung ja nicht begreift, welch wertvolles Wissen ihnen ihre Krebsbehandler aus reiner Geldgier vorenthalten!

Wer mal selber denken will, der die Mail, die Hamer am 1.1.2011 selbst verbreitete. Machen Sie sich mal frei von allen Vorteilen! Sehen Sie einen verbitterten alten Mann, der sich um sein herausragendes Lebenswerk betrogen weiß, m.E. aber die falschen Hintermänner bekämpft, wenn er als seine Gegner die Ärzte sieht, die s.E. überwiegend jüdisch beeinflusst seien.

Das ist starker Tobak und von Hamer zu kurz gesprungen! Vielmehr ist es allein die Geldgier der Behandler - gleich welchen Glaubens! – die sie konsequent nur marktwirtschaftlich ausnutzen lässt, was ihnen die Politik - nicht uneigennützig - in ihrem Selbstbedienungsladen derzeit ermöglicht! Durch die Hetze gegen Hamer will sich jeder dieser Behandler – Jude wie Nichtjude! – schließlich nur seine Teilhabe an diesen Milliarden sichern, denn Hamer macht ihnen ihr Geschäft kaputt!

So geht nun mal reine Marktwirtschaft! Das hat mit Juden oder Nicht-Juden absolut nichts zu tun! Aber über die Krankenkassen liegen beim Krebsgeschäft die Milliarden - glaubensunabhängig! nun mal für alle Behandler gleichermaßen zum Zugreifen auf dem Tisch!

Die heutige Hetze gegen Hamer nutzt dabei geschickt die noch immer bestehenden Vorurteile mancher gegen das Judentum - und auch Hamer scheint davon befallen zu sein! In Wahrheit sind die tatsächlichen Opfer die uninformierten Nicht-Juden ,denn sie sind ersichtlich unfähig zu begreifen, wie sie vor den Karren der Ärzteschaft - Nicht-Juden wie Juden! - gespannt werden und dies auch noch willig mit ihrem Leben bezahlen!

Ist doch niemand gehindert, dieses Wissen, das in der Tat die Juden seit langem anwenden, ebenso für sich selbst zu nutzen! Wer sich allerdings arztgläubig seinem Behandler unterwirft, der sollte sich dann auch nicht wundern, wenn er von diesem ausgeweidet wird!

Für mich bleibt unbegreiflich, dass dieses, international anerkannt erfolgreiche Medizinwissen jüdischer Kreise weltweit nicht längst auch von der nicht-jüdischen Bevölkerung für sich beansprucht wird! Denn Israel hat nun mal beispielgebend wenig Krebstote!

Es stimmt also nicht, was Hamer den 'jüdischen Ärzten' vorwirft! Er ist vielmehr das Opfer seiner verbitterten Vorurteile! Richtig ist leider, dass erst die Medienhetze gegen Hamer und die fehlgeleitete Polemik Hamers gegen die Juden dann geradezu ideale Absatzbedingungen dafür schuf, dass - mit Ausnahme der nicht-jüdischen Weltbevölkerung! - heute alle Mediziner diese Milliardengeschäfte überhaupt aufziehen konnten! Schließlich könnte sich jeder Nicht-Jude ebenso behandeln lassen!

Den Juden darf schon daher nicht 'verübelt' werden, sich aus jüdischer Volkserfahrung und zirkelinterner Wissensweitergabe im Krankheitsfall richtig therapieren zu lassen! Heute sollte sich vielmehr jeder - http://www.neue-medizin.de/index.htm - über solche 'Außenseitermethoden’ informieren, wenn es um sein Leben geht!

Wie richtig die Lehre Hamers ist, wird für mich jedenfalls gerade durch seine Verbitterung in der Mail vom Januar 2011 besonders nachvollziehbar! Da schreibt einer offen und ehrlich, wertet es politisch allerdings falsch! Hier Auszüge aus dieser mail:

„....

Liebe Freunde !

Rückblick

.... Als ich 1981 zwar aus der Klinik hinausgeschmissen und finanziell zu Boden geworfen, aber das beseeligende Gefühl hatte, „den Stein der Weisen“ entdeckt zu haben, die Ursache und den Verlauf und Therapiemöglichkeit des Krebs, da reichte ich meine Erkenntnisse, die ja eine naturwissenschaftlich leicht nachprüfbare Aussage enthielten, vertrauensvoll bei „meiner Universität“ in Tübingen als Habilitationsarbeit ein. Der Dekan Prof. Voigt (Neuroradiologe) gab mir die Hand darauf und sein Ehrenwort, dass alles korrekt nachgeprüft
werde.

Man kannte mich in Tübingen, denn ich hatte 10 Jahre in Tübingen und Heidelberg als Assistent an den Universitäts-Kliniken gearbeitet, war mit 3 Studien qualifizierter als jeder andere Assistent, und nunmehr als Facharzt für Innere Krankheiten und Inhaber einer Reihe von medizinischen Patenten.

.... So unendlich viel Menschenverachtung, Bosheit und religiösen Wahn bei dem, was nun passierte, hätte ich mir in den schlimmsten Horrorträumen nicht vorstellen können.

Während man nach außen tat, als sei das alles Spinnerei, trafen sich unmittelbar nach Einreichung meiner Habilitations-Arbeit (Okt. 1981) die
maßgeblichen Professoren der Med. Fakultät Tübingen hinter verschlossenen Türen, wie mir der Justitiar der Universität Schwarzkopf versicherte, und
prüften 100-mal meine Erkenntnisse an Patientenfällen durch. Sie fanden heraus: Hamer hat recht. Hamer hat den Stein der Weisen in der Medizin
gefunden, den wir alle gesucht hatten.

Anstatt dass diese frohe Botschaft von den Tübinger Professoren aber nun hätte publiziert werden dürfen, zum Wohle aller betroffenen Patienten,
senkte sich nun eine Glocke des Hasses, des Rufmords, der Diffamierung der medizinischen und politischen Verfolgung und der Aushungerung über mich, was ich niemals für möglich gehalten hätte.

Was hatte ich verbrochen?

Ich hatte eine bahnbrechende neue medizinische Erkenntnis entdeckt, und hatte selbst darum gebeten, dass die Tübinger Professoren und ich sie in
wenigen Stunden miteinander prüfen sollten. Dann war sie entweder richtig, zum Segen aller betroffenen Patienten, oder sie war falsch. – basta!

.....So hatten es ja auch die Tübinger Professoren hinter verschlossenen Türen schon im Okt./Nov. 1981 gemacht, und die (Germanische) Neue Medizin
(Germanische Heilkunde) verifiziert. Von da ab wussten die Professoren einer gewissen Religionsgemeinschaft von Tübingen, von Deutschland, von
Europa, der ganzen Welt, dass die Germanische Heilkunde, wie ich sie jetzt nenne, richtig ist.

Der Rest ist das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, ein einziger religiöser Wahn, denn nur Patienten dieser gewissen Glaubensgemeinschaft dürfen damit überleben. Der Rest der Welt muss mit der 98%igen mortalen Chemo
sterben....

Es gibt 30 öffentlich unterschriebene Urkunden über Verifikationen vor Universitäten (Trnava, Düsseldorf, Wien), Amtsärzten und hunderten von Ärzten. Sogar Rabbi Prof. Joav Merrick aus Israel schreibt in einem Artikel, dass die beiden ersten Biologischen Naturgesetze „allgemeine
Akzeptanz“ haben.

Es half auch nichts, wenn Prof. Beck, der Nestor für Geschichte der Naturwissenschaften in Bonn, klagte: „Es sei die schlimmste
Erkenntnisunterdrückung und Erkenntnisaussperrung, die er überhaupt kennt.“ Und es nützte auch nichts, dass Prof. Niemitz in seinem Fazit schrieb:
„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen für richtig
erklärt werden...“

Alles ist nur noch ein riesiges Verbrechen... dass täglich allein nur in Deutschland 2000 Patienten an Chemo und Morphium sterben müssen.

....

Darum bitte ich Euch um Eure Unterstützung. Es geht nicht um mich, sondern um Euch selbst, Eure Kinder, Eure Eltern, Verwandten, Freunde und die
Menschen, die darauf warten, dass sie mit der Germanischen Heilkunde – ebenso wie die jüdischen Patienten – wieder gesund werden können.

Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr Euer

Dr. Hamer"

Erstaunlich, dass ein Dr. Hamer in seiner Befangenheit als Arzt nicht sieht, dass - ähnlich den genannten Geschehnissen um das Strophanthin oder das Impfen! - es keineswegs 'die bösen Juden' waren, die ihm hier schaden wollten, sondern m.E. die von ihm so 'geschätzten Kollegen', die voller Erschrecken sahen, dass ihnen hier einer mit seinem Wissen letztlich gefährlich an Geldbörse und wissenschaftlichen Ruf ging. Gegen so einen 'Idealisten' hält man dann immer zusammen, nach dem Motto: 'Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer!' Wenn der Benachteiligte dann auch noch glaubt, dass es die 'bösen Juden' seien, die gegen ihn arbeiten, um so besser für den eigenen Ruf und Berufsstand!

Schade, dass Hamer nie begriff, welchen Schaden er durch seine, heute offen feindliche Haltung gegen das Judentum einer Durchsetzung seiner richtigen Erkenntnisse letztlich zufügte! Damit spielt er aber weiterhin nur seinen wahren Gegnern in die Hand, nämlich jenen wirtschaftlich interessierten Kreisen, die weiterhin alles genau so lassen wollen, wie es heute ist!

Das schreibe ich als 'Nichtjude’, der die Veröffentlichungen von Hamer schon im Bücherschrank hatte, als dessen, unbestreitbar kluge Darlegungen noch NEUE MEDIZIN hießen!

Die 5 Biologischen Naturgesetze nach Dr. Hamer sind anschaulich und für Laien verständlich in einem Video bei YouTube erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=Z57uBCcOdvI&feature=player_embedded

Dem Kranken und Interessierten empfehle ich sehr, sich dieses mehrstündige Video anzusehen! Erkennen Sie, dass und warum heute, mit Unterstützung von manchen Medien, solches Wissen von der Schulmedizin so rücksichtslos bekriegt wird: Es entlarvt nämlich manche Halbwahrheit und Lüge als unredliche Geldmacherei! Wir leben heute in einer Zeit, wo Geld-machen alles ist! Es werden wieder bessere Zeiten kommen, wo sich das wieder ändert! Aber bis dahin sollten sie geistig gewappnet sein, wenn es um Sie oder ihre Angehörigen geht!

Dem Leser empfehle ich die inzwischen geschlossene Homepage von Pilhar über die Arbeit von Dr. Hamer. Sie ist dem Ratsuchenden eine besondere Hilfe:

Eine Zusammenstellung verschiedener
Sinnvoller Biologischer Sonderprogramme

nach den Erkenntnissen der Germanischen Neuen Medizin? von Dr. med. Ryke Geerd Hamer

Gerade im Hinblick auf meinen Artikel hatte ich wegen dieser Seite bei den Herren Pilhar und Dr. Hamer angefragt, aber von beiden keine Anwort erhalten. Sehr merkwürdig, dass Pilhar diese Site freiwillig geschlossen hat! Meines Erachtens will er dadurch seine bisherigen Leser nun in seine Seminare umlenken! Eben einer, der weiß, wie man auch als Laie mit so was Geld macht!

Von MAXNews (Anmelden unter :mailto:subscribe11@mailstar.net?subject=MaxNews_Deutsch&body=Anmelden )wurde die Seite am 3.2.11 dankenswerteweise nun wieder allgemein zugänglich gemacht. MAXNews schrieb dazu:

"Nachdem Herr Pilhar (vermutlich aus Werbegründen) seine Seite abgeschaltet
hat, bekamen wir mehrere Anfragen, wie man an die Informationen wieder
herankommt. Für diese Zwecke gibt es archive.org , die alle Webseiten - auch
die von Hamer, von anfang an gespeichert haben. Hier ist der Link

http://web.archive.org/web/20071028174259/www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonder
pr/Sonderpr.htm

 

 

Eine für Laien wie Ärzte hervorragend gemachte Kurzfassung der genialen Erkenntnisse von Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer finden Sie im Internet unter

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=gmail&attid=0.1&thid=13705957a210b832&mt=application/pdf&url=https://mail.google.com/mail/u/0/?ui%3D2%26ik%3Df5a448af18%26view%3Datt%26th%3D13705957a210b832%26attid%3D0.1%26disp%3Dsafe%26zw&sig=AHIEtbS9FvkmWFlSqKxbDFwjQQE-4-ALUw

Wer Krankheit und Erkrankungen in ihrer biologischen Sinnhaftigkeit des Körpergeschehens verstehen will, sollte sich dies einführend unbedingt genauer anschauen! Das ermöglicht vor allem Betroffenen, mit ihren Ängsten umgehen zu lernen, indem das eigene Krankheitsgeschehen angstfrei als sinvoller Teil eines biologischen Geschehens erkannt wird, mit dem sich sehr wohl leben und weiterleben lässt!

 

 

 

5. Persönliche Erfahrungen

Von Hamer habe ich jedenfalls als Therapeut viel gelernt und konnte das schließlich auch an mir selbst erfolgreich anwenden, als aufgrund eines Blasentumors Ende 2006 plötzlich mein Urin sehr blutig war.

Innerhalb weniger Tage wurde ich daraufhin operiert, lehnte weitergehende Chemotherapie und Bestrahlung aber dann ab, obwohl mir vom Chefarzt die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalles und das Weiterwachsen dieses Tumors in die Nieren mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent angegeben wurde. Nach vierteljährlichen Blasenspiegelungen schloss ich das Kapitel Krebs dann Mitte 2009 endgültig für mich ab!

Am 6.9.2011 ließ ich mich allerdings dazu überreden, neuerlich eine Blasenspiegelung zu machen, Die Operation war 2006 jedoch so gut ausgeführt worden , dass nicht mal mehr die OP-Narbe zu finden war. Der Operateur war begeistert.

 

 


6. Ein Fall von Bauchspeicheldrüsentumor

Die Krebserkrankung des KP und wie es zu seinem Leberkrebs kam, sei dem Leser jedoch zunächst an einem anderen Fall von Bauchspeicheldrüsentumor m.E. noch verständlicher gemacht!

In dem Fall kam damals eine ruhige, freundliche Dame wegen ihres schnell wachsenden, inoperablen Tumors in der Bauchspeicheldrüse zu mir. Üblicherweise schnell wachsend, führen diese Tumore meist rasch zum Tode.

Im Sinne von Hamer versuchte ich zunächst in mehreren Sitzungen vergeblich, mit ihr und dem begleitenden Ehemann den krisenhaften Auslöser für diesen Tumor zu erarbeiten.

Aber es gab angeblich nichts, das diese Frau belastete! Schon gar nicht privat! Der Ehemann bestätigte es nachdrücklich.

Aber von nichts kommt bekanntlich nichts und weil mir - dank Hamer! - die Richtung klar war, in der ich suchen musste, ließ ich auch nicht locker!

Solches Befragen ist für einen Behandler allerdings stets sehr schwierig! Gilt es doch, das Vertrauen eines Menschen zu gewinnen, der gerade dadurch krank wurde, dass er sich über sein Problem bislang niemand wirklich anvertrauen wollte. Warum also plötzlich einem letztlich fremden Behandler?

Hier hilft heute gelegentlich Hypnose, denn die wenigsten Therapeuten finden nach meiner Erfahrung das uneingeschränkte Vertrauen des Kranken - was aber meist an den Ärzten selbst liegt!

Irgendwann brach für mich damals bei dieser Dame jedenfalls doch das Eis!

Es stellte sich heraus, sie war jahrelang als anerkannte Fachverkäuferin tätig gewesen. Als sich der Chef aber von seiner Frau trennte und die neue Liebe als Chefin in den Laden nahm, wurde das bisherige Personal sofort ausgetauscht, weil jeder wusste, wie der Chef zu seiner neuen Chefin gefunden hatte!

Der Chef kündigte meiner Patientin nun aber dann mit der, sie tief verletzenden Behauptung, sie sei unzuverlässig!

Seelisch war das für sie ein Tiefschlag, über den sie nicht hinwegkam, denn aus Scham konnte sie auch mit niemand wirklich darüber sprechen! Obwohl sie vor dem Arbeitgericht erfolgreich war, belastete sie diese, vor Gericht aufrechterhaltene Begründung so sehr, dass sie nicht mal mehr die Strasse betrat, in der dieses Geschäft lag!

Als ich an ihre tiefe Verletzung rührte, füllten sich – stets ein sicheres Zeichen dafür, nun das Entscheidende angesprochen zu haben! - sofort und unaufhaltsam ihre Augen mit Tränen. Nur stockend sprach sie schließlich darüber.

 

 

7. Das isolative Schockerlebnis

Dem Leser sei bewusst, dass es in solchen Fällen nie darauf ankommt, wie schwer ein krebsauslösendes Geschehen im Sinne des 'gesunden Menschenverstand’ tatsächlich ist!

Allein ausschlaggebend ist, wie ein solches Geschehen von dem Betroffenen empfunden wird! Nur das zählt! Denn mag sich der 'gesunden Menschenverstand’ im Einzelfall vielleicht sogar achselzuckend abwenden – dem Betroffenen hatte eben dieses Geschehen die Seele zerbrochen!

Das kann im Einzelfall ein Ehe- oder sonstiger Vertrauensbruch sein, der Verlust eines Unternehmens oder – wie hier – die als tief demütigend empfundene Kündigung eines Arbeitgebers. Stets ist bedeutungslos, was andere in gleicher Situation empfinden: Allein die Wirkung auf diesen Betroffenen zählt - und schlimmstenfalls wird die ihn töten, wenn sich aus dem Konflikt schließlich für ihn ein Carcinom entwickelt!

Das ist in heutiger Zeit zunehmender Vereinsamung der Menschen eine weit unterschätzte Entwicklung unserer Gesellschaft! Haben sich die Menschen einander doch zunehmend entfremdet und gibt es daher auch immer mehr, tief verstörte und allein gelassene Seelen, die zum wirtschaftlichen Überleben allerdings 'cool’ erscheinen wollen und müssen!

Letztlich kümmert sich heute eben deshalb aber auch kaum mehr einer anders um seine Mitmenschen, als dass er – gesellschaflicher Maßstab für Besitz! - Größe und Ausstattung ihres Fahrzeuges abwägen und – gesellschaftlicher Maßstab für Glück und Lebensfreude! - neidisch etwa deren Urlaubsverhalten mit dem eigenen vergleichen.

Ihre Angst - vor und im heutigen Alltag - hat die Menschen leider allerdings nicht zusammengeführt, obwohl das eigentlich psychologisch naheliegen sollte, wie die Tierwelt meist beweist! Sie hat die Menschen vielmehr gegeneinander aufgestellt, sie gleichgültig, scheu und/oder misstrauisch gemacht! Dass eine ’Seelenkrankheit’ wie der Krebs unter solchen sozialen Umweltbedingungen bevölkerungsweit gleichsam 'explodiert’, ist daher eher selbstverständlich!

 

 

 

 

8. Das Entstehen eines Tumors

Hamer verdanken wir das Wissen, wie es unter solchen Umständen dann zum Tumor kommt, indem nämlich traumatisierendes Geschehen als isolativer Konflikt das Denken des Patienten beherrscht! Tag und Nacht plagen die gleichen Gedanken! Ohne Ausweichen auf anderes! Und niemand da, mit dem darüber befreiend gesprochen werden könnte! Vielleicht, weil der Betroffene ohnehin allein lebt, vielleicht, weil er sich vor anderen schämt oder sich allgemein unverstanden fühlt.

Die Einseitigkeit und Ausschließlichkeit solchen Denkens zerstört aber schließlich den Betroffenen, denn sein Gehirn ist damit für dessen sonstige Aufgaben blockiert. Es 'entgleist’ schließlich zellulär, weil u.a. das Abwehrsystem geschwächt ist, das sonst eine tumoröse Zellfehlentwicklung bekämpfen würde.

Durch eine, etwa gesprächsweisen Lösung des 'Problems’ kommt es beim Patienten aber dann binnen weniger Tage zu Ausfallerscheinungen, wie Schwindel, leichte Übelkeit u.ä.. Diese werden häufig allerdings als Beweise nun fortschreitender Verschlechterung der Tumorerkrankung missverstanden, so dass die Ursache dafür natürlich im Kopf gesucht und dort im 'Hamer'schen Herd' scheinbar auch gefunden wird!

In Wahrheit ist solches Geschehen aber ein sicheres Zeichen für den Stillstand des Tumors! Das habe ich regelmäßig so an meinen Patienten und dann auch an mir selbst erfahren!

Auch die Patientin mit der für sie demütigenden Kündigung machte dies so durch, danach dann aber so gute und schnelle Besserungsfortschritte, dass sie schließlich dem zunehmenden Drängen von Bekannten und Familie nachgab und sich wegen ihres inzwischen „doch deutlich“ besseren Gesamtzustandes den Tumor schließlich in einer darauf spezialisierten Klinik operativ entfernen lassen wollte.

Wirklich einverstanden war sie damit allerdings nicht! Ich entsinne mich, dass sie mit ihrem Mann bei mir saß und darüber weinte. Vergegenwärtigte ihr die anstehende Operation doch wieder in aller Schärfe ihr - nach bisheriger Darlegung der Schulmedizin – eigentlich inoperables Tumorproblem!

Und durch dieses Wissen kam bei ihr wieder diese allumfassende Angst vor dem Sterben! Zumal ihr das medizinische Risiko der OP in aller Klarheit bewusst gemacht worden war. Sie hatte schließlich – zur ärztlichen Haftungsvermeidung! - unterschriftlich gegenzeichnen müssen, dass sie an dieser OP nun möglicherweise sterben werde. Sie sagte mir daher unter Tränen: „Eigentlich will ich diese OP nicht!“

Aber sie tat es dann doch und die Operation verlief erfolgreich!

Ihr Mann stand ein halbes Jahr später unangekündigt in meiner Praxis, um sich dafür zu bedanken, was ich für seine, inzwischen verstorbenen Frau damals menschlich getan hätte.

Für mich war dieses Erlebnis einer der letzten Anstöße, mich aus der Krebstherapie weitgehend zurückzuziehen.

 

 

 


9. Der Stillstand des Krebswachstums

Wird ein solcher Konflikt dann gelöst, entfällt auch wieder die zwanghaft punktgenaue Fixierung der Gehirntätigkeit darauf! Das Gehirn arbeitet wieder 'normal’ und wird die Folgen seiner Fehlschaltung – nämlich den herangewachsenen Tumor – folglich wieder beseitigen wollen! Das beginnt im überbeanspruchten Gehirnteil mit dem 'Hamer'schen Herd' und beendet sich mit der abbauenden Auflösung (' Nekrose’) des Tumors.

Dieser 'Aufräumarbeit’ entledigt sich der Organismus - wie bei einem Schlag durch Ausbilden eines sog. 'blauen Fleckes'! - indem er im Gehirn zum Abtransport der absterbenden Zellen ein Ödem bildet. Aufnahmen des Gehirn machen diesen 'Hamer’schen Herd' mehr oder weniger deutlich sichtbar. Es ist das Verdienst Hamers, diesen Vorgang erkannt zu haben, Er wird als 'Dirk-Hamer- Syndrom’ oder 'Hamer’scher Herd’ bezeichnet.

Vergleichbar einem 'blauen Fleck’ im Gehirn, wäre dieses Ödem seiner Natur nach somit eigentlich harmlos. Mit zunehmender Größe ist die ödematöse Schwellung aber zugleich raumfordernd! Das wiederum verhindert aber die unnachgiebige Gehirnschale. Dadurch erhöht sich zwangsläufig der Gehirninnendruck, was dann aber Beschwerden bewirkt wie Sehstörungen und Schwindel. Schulmedizinisch wird dieser, eientlich harmlose Vorgang allerdings meist als Gehirntumor fehlgedeutet und dann sogar operiert.

Meist erhöht sich der Druck im Gehirn jedoch nicht lebenbedrohlich, auch wenn er vom Patienten vielleicht als Bedrohung empfunden wird. Dies hängt hinsichtlich Intensität und Dauer im Einzelfall davon ab, an welcher Stelle und wie lange der Konflikt bestand und wie groß dieses Ödem im Gehirn ist. Nach Hamer ist das Ödem in der Regel allopathisch etwa durch Cortison - nach meiner persönlichen Erfahrung aber auch homöopathisch - wieder abbaubar. Das habe ich wiederholt bei Krebspatienten und auch an mir selbst beobachtet!

Nur in Ausnahmefällen kann der Gehirndruck allerdings so ansteigen, dass sinnvollerweise zur Druckentlastung vorübergehend die Hinschale operativ abgenommen wird! Allerdings fällt diese operative Möglichkeit meist aus, wenn der Patient etwa im Rahmen einer Herztherapie unnötigerweise mit Bluverdünnungsmitteln vorbehandelt war.

Diese Vorgänge machen verständlich, warum es folglich unabdingbare Voraussetzung jeder Krebstherapie sein sollte herauszufinden, warum der Patient überhaupt Krebs hat - und zwar seinen ganz persönlichen Krebs!

Erst wenn dieser ursächliche Seelenkonflikt gefunden und im Gespräch gelöst ist, bleibt das, vom Gehirn bis zu diesem Zeitpunkt als Tumor fehlgeleitete Wachstum der Zellen sofort stehen, denn mit der Problemlösung funktioniert das Gehirn dann ja wieder 'normal’!

Gelingt dieser Findungsprozess allerdings nicht, geht das Tumorwachstum möglicherweise weiter! Nach einer Operation vielleicht eben an anderer Stelle!

Bezüglich der fachlichen Einzelheiten verweise ich auf die hervorragenden Veröffentlichungen von Hamer. Seine wissenschaftlich unwiderlegten Ausführungen – siehe gerade auch die oben zitierte Mail von ihm über den internationalen Wissensstand! – erklären natürlich auch, warum sich Hamer heute mit der geballten Feindseligkeit seiner Kollegen konfrontiert sieht! Macht die Verbreitung seines Wissen doch hoch bezahlten Spezialisten ihr Geschäft mit dem Krebs kaputt!

Gerade weil das so ist, wundert auch nicht, dass diese psychologischen Zusammenhänge des Tumorgeschehens in der BRD eher selten hinterfragt werden. Zwar traut sich inzwischen die Wissenschaft der Onkopsychologie zaghaft an diese Themengruppen heran, aber in der medizinischen Wirklichkeit hat der Krebskranke heute weiterhin wenig ernsthaften Kontakt zu einem Arzt! Geschweige denn zu einem psychologisch geschulten Arzt!

Natürlich liegt auf der Hand, warum dieser Themenkomplex ärzteseitig so übergangen wird. Sich so intensiv mit der Psyche eines Patienten zu befassen, ist schließlich nicht nur sehr belastend, sondern die heute auf operieren, bestrahlen und/oder chemotherapieren geschulten Ärzte sind damit in aller Regel nicht nur menschlich, sondern auch fachlich überfordert.

Eine Umsetzung der Hamer’schen Erkenntnisse würde daher einen großen Teil der heutigen Krebstherapie aus vielerlei Gründen entfallen lassen und folglich gewachsene Behandlungsstrukturen zerstören. Das will aber weiterhin natürlich keiner von denen, die heute davon profitieren! Für sie ist und bleibt es einfacher, alles zu belassen, wie es ist.

Das Beispiel des KP macht auch insoweit wieder nachdenklich! War der todkranke KP doch sehr erstaunt, als ihm seine Frau von ihren Gesprächen mit mir erzählte und er so wirklich begriff, dass er einen Lebertumor hat und was das bedeutet. Ich hatte nämlich gedrängt, famileinintern ganz offen mit dieser Krankheit umzugehen. Habe ich doch immer wieder erlebt, dass Familieangehörige mich beschworen, ja nicht dem Patienten zu sagen, dass er Krebs hat – und der Kranke wiederum bat mich eindringlich, ja nicht seine Familie wissen zu lassen, dass er schwer krebskrank sei. Beide waren jeweils sicher, dass keiner von dem anderen wisse – beide waren aber umso glücklicher, sich darüber endlich austauschen zu können. Ist doch auch die behutsame Trennung von Verbindungen durch den Tod bereits wichtiger Teil einer Trauerarbeit: Dieses Aufeinanderzugehen, sich vielleicht sogar etwas verzeihen, sich aber vor allem der gegenseitigen Liebe zu versichern und so dem Kranken den Frieden mit sich und seiner Welt zu ermöglichen, wenn es dann tatsächlich so weit ist! Selbst wenn in dieser ganzen Zeit ständig der Tod daneben steht und schon geduldig wartet!

 

 

 

 

10. Der Fall KP

Der Fall des KP hat allerdings noch eine bedeutsame Gemeinsamkeit zu dem Fall der gekündigten Frau und ihrem Bauchspeicheldrüsentumor!

KP ist ein bodenständiger Mann und lebte ein beschauliches Leben. Das war so bis zu dem Tag, als ihm sein erwachsener Sohn mitteilte, dass er einen Mann liebe und heiraten werde. Da brach seine Welt zusammen!

Durch diese Heirat des Sohnes begriff sich KP plötzlich als ausgegrenzt! Hatte er nach eigenem Denken doch plötzlich "einen dieser Schwulen“ zum Sohn und jeder, der ihn kenne, würde daher mit seiner Familie - und damit in erster Linie wiederum mit ihm, als dem 'verantwortlichem’ Familienoberhaupt! – folgerichtig nicht mehr wirklich etwas zu tun haben wollen! Er konnte sich daher auch nicht mehr weiter im Ort sehen lassen - und tat das auch nicht!

Seine Ehefrau fasste mir dieses Problem später schriftlich so zusammen:

„2002: Unser Sohn erklärte uns, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Das war für meinen Mann ein Schlag ins Gesicht. Wir setzten uns viele Abende zusammen und besprachen das Thema. Aber er wollte und konnte es nicht begreifen. Immer wieder kam der Satz "Was sagen da die Leute".

Dies ist nur demjenigen leichter nachvollziehbar, der die Enge dörflicher Gemeinschaft mit ihrer gegenseitigen Bespitzelung und Überwachung kennt und die daraus entstehende Bedeutung dessen, „was wohl die Leute sagen“.

Es war für KP daher auch nicht befreiend, dass er 'natürlich’ diesen Sohn – zu dem er bis dahin stets ein gutes Verhältnis gehabt hatte – daraufhin sofort aus dem Haus warf und auch 'diesem Schwiegersohn' Hausverbot erteilte.

Denn seine Schande war und blieb öffentlich! Schließlich sind in der BRD die Zeiten noch nicht lange vorbei, als Homosexualität sogar strafbar war! Heirat unter Männern war auf dem Dorf auch danach noch lange undenkbar!

Für KP war diese Hochzeit folglich ein zutiefst demütigender Geschehen! Es erschüttert ihn bis ins Mark – und er fühlte sich ihm schutz- und schuldlos ausgeliefert, ohne zur Bewältigung seines 'Schocks’ aber nun wirklich einen Ansprechpartner zu haben!

Ab diesem Zeitpunkt hätte KP folglich eine psychische Fremdhilfe erhalten müssen, denn in seinen Augen war seine Frau – jedenfalls zu dem Zeitpunkt! - nicht die, von ihm akzeptierte Gesprächspartnerin dafür. Das beweisen ihre erfolglosen Diskussionen mit ihm.

Das Fehlen eines solchen Gesprächspartners ist in den Familien allerdings selten jemand anzulasten! Ob das in der Familie überhaupt jemand sein kann, ist abhängig von dessen jeweiliger Stellung innerhalb des Familiengefüges. Diese seelische Sonderstellung ist nämlich selten auch mit einer familiären 'Macht- bezw Rangstellung’ verbunden.

So, wie heute viele Paare inzwischen ohnehin miteinander umgehen, ist dieser Ansprechpartner ohnehin selten der jeweilige Partner!

Wo - wie im Falle des KP - psychische Hilfe notwendig ist, hätte daher jemand von außen hinzustoßen müssen, der nicht in die Macht- und Beeinflussungsstrukturen der Familie eingebunden ist. Nur ihm räumt der Hilfebedürftige dann überhaupt die Autorität ein, helfend auf ihn einwirken zu dürfen!

Aber zu einem solchen Geschehenszeitpunkt sieht in der Regel ohnehin meist noch niemand den eigentlich Hilfebedürftigen überhaupt schon als hilfsbedürftig und krank an! Meist gilt er nur als 'negativ', mürrisch,verschlossen, unerträglich! Auch der Kranke selbst sieht sich in aller Regel noch nicht so, wie gerade auch das Beispiel KP beweist!

Im Falle des KP kam noch hinzu, dass sich in unserer Gesellschaft jeder inzwischen ohnehin meist nur noch bemüht, 'einen guten Eindruck’ macht, darüber aber insbesondere seine seelischen Bedürfnisse hinanstellt! Jeder zeigt zwar gerne, wie gut und erfolgreich er im Leben ist, aber was diesem Bild nach eigenem Maßstab Flecken machen könnte, wird verschwiegen und notfalls vertuscht. Viele leben dadurch wie abgekapselt!

Gerade in seelischer Not macht das die Menschen dann aber verbittert und einsam. Andererseits wagt nach meiner Erfahrung heute sowieso kaum einer, überhaupt noch um Hilfe zu bitten! Denn fast jede Art von Hilfe ist - vor allem bei Krankheit - doch inzwischen zum Geschäft Dritter geworden. In der Konsequenz solchen Denkens ist nach Meinung vieler Hilfsbedürftiger heute daher auch nicht mehr ihr Umfeld fürsie (mit)verantwortlich, sondern nur noch 'diese Dritten'. Daher auch wird von Angehörigen nicht selten überhaupt nur noch der Kontakt zu diesen, nun plötzlich allein 'Zuständigen' hergestellt!

In sog. 'modernen Gesellschaften' ähnelt dadurch der Kranke heute auch in seinem Eigenverhaltenfast schon einer Sache. Wie ein Kraftfahrzeug kommt er zur Reparatur in die Werkstatt (Arztpraxis, Klinik), mit der allseitigen Erwartungshaltung, bei Entlassung sei er dann dauerhaft wieder voll gebrauchsfertig. Schließlich wird dafür an die Krankenkasse gezahlt!

Hinter verschlossenen Wohnungstüren spielt sich dadurch so manche menschliche Tragödie ab! Ich habe Fälle gesehen, wo der Kranke von der Familie nach einiger Zeit erbarmungslos ausgegrenzt wurde, weil sein Kranksein "einfach alle nervt"’ und er außerdem ja meist seine bisherigen Aufgaben nicht mehr wirklich wahrnehmen konnte. Diese mussten vielmehr andere Familienmitglieder übernehmen, was den Unfrieden steigerte. Gleichzeitig musste aber für die Außenwelt 'heile Familie ’ inszeniert werden!

Eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder in dieser Weise auf ihre Außenwirkung erzieht, beschränkt sich aber ungemein! Wenn ich nämlich bei Erkrankung - und stets gegen Bezahlung! - immer einen Dritten hinzuziehen muss, endet dieses, in mehrfacher Hinsicht kurzsichtige Verhalten aber schließlich unabwendbar in der Unbezahlbarkeit des für mich zuständigen Gesundheitswesens!

Es überrascht daher nicht, dass – ähnlich der Schweiz! – nunmehr auch in der BRD von der Politik schon die Kataloge erarbeitet werden, welche Krankheiten zukünftig nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit behandelt werden. Wer dann nicht bezahlen kann, stirbt wirklich allein!

Wer über solche Entwicklungen gut informiert bleiben will, trage sich unbedingt bei Dr. Schnitzers Mailingliste ein:

http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten.html


Wie bei vielen anderen Fällen, kam auch bei KP all dies zusammen, denn sein 'Schock’ über den 'missratenen Sohn’ wurde von ihm nicht mal als solcher begriffen und die bereitwilligen Gesprächsangebote der Ehefrau konnte er daher nicht mal annehmen.

Das war folgerichtig aber dann Ausgangspunkt seiner Lebererkrankung! Und dies war wiederum der Zeitpunkt, an dem sein Leber-Ca entstand und danach wuchs! Nicht grundlos spricht der Volksmund davon, jemand 'läuft etwas über die Leber’! Die Leberzirrhose war dabei zunächst das erste schwere Krankheitsstadium, das nekrotisch gewordene Leber-Carcinom das letzte!

Es muss geradezu als eine Anklage gegen unsere, heute zunehmend teilnahmslosere werdende Gesellschaft verstanden werden, dass dieser, in der Erkrankung des KP zunächst unbemerkte Prozess auch nicht etwa mit einem jähen Unfall vergleichbar ist, sondern Jahre benötigte!

Dieses, nur langsamen Krebswachstums war einerseits die von KP ungenutzte Chance, andererseits sein Fluch! Denn in diesem, für KP so entscheidenden Lebensabschnitt war niemand da, mit er 'wirklich’ über 'seine Schande’ sprechen konnte oder wollte! Denn etwa seine Ehefrau liebte den 'missratenen’ Sohn richtigerweise trotzdem und hielt auch nach dessen Rauswurf weiter zu ihm. Wusste sie doch, durch so was würde 'ihre Welt’ nicht untergehen, sondern allenfalls anders.

Auch sein jüngerer Sohn konnte KP natürlich keine Hilfe sein! So wenig wie die übrige Verwandtschaft und Bekanntschaft, denn würde er sie deshalb wirklich ins Gespräch ziehen, würden sie 'natürlich’ verharmlosend abwiegeln, sich hinter seinem Rücken aber danach sicherlich den Spott nicht verkneifen!

KP litt daher schweigend!

Es gibt in seiner Lebensgeschichte daher auch keinen Schuldigen! KP durfte so denken! Ihm wäre kein anderer Vorwurf zu machen als der, dass seine gesellschaftlichen Wertbegriffe nicht auf der Höhe der Zeit waren.

Den homosexuellen Sohn trifft ohnehin keine Schuld, denn er hat ein vorrangiges Recht auf eigenes Leben und Denken!

Auch die Ehefrau verhielt sich richtig, indem sie wenigstens zu vermitteln suchte! Schon ihr stundenlanges Bemühen hätte den Patienten eigentlich veranlassen sollen, selbstkritisch seine Haltung irgendwann mal zu überprüfen.

Aus der geistig-seelischen Umklammerung seiner Erziehung und Vorurteile konnte sich KP jedoch nicht befreien! Er kroch in seiner Not in sich zurück und war nach Erinnerung seiner Ehefrau schon bald nur noch allgemein missmutig - und vor allem durfte ihn niemand auf das Geschehen um den 'missratenen’ Sohn ansprechen.

KP hatte sich wie ein angeschossenes Tier in sein Leben zurückgezogen
und würde daran auch sterben!

 

 

 

 

11. Krebs als psychologisch verursachte Erkrankung?

Krebs als körperlicher Ausdruck eines Seelenkonfliktes anzugeben, scheint zunächst abwegig.

Auch Hamer ist dieser Zusammenhang erst durch eigenes Erleben schmerzhaft bewusst geworden, als er nämlich durch den Tod seines Sohnes Dirk nach einer Schussverletzung durch den damaligen italienischen Thronfolger selbst an Hodenkrebs erkrankte.

Bei einer Erkrankung wie Krebs helfen dann allerdings keine Appelle an den Verstand oder Schuldzuweisungen der einen oder anderen Art! Die geschundene Seele kann schließlich niemand belügen! Erst recht nicht der Betroffene selbst!

Es hilft auch nur bedingt, lediglich das im Krebs sichtbare Geschehen klinisch später zu therapieren. Krank ist schließlich zunächst mal nicht das körpereigene Gewebe in Form des Tumors, sondern dessen Zustand ist 'nur’ eine Folge der erkrankten Seele!

Erst wenn vielmehr die Seele 'geheilt’ ist – meist durch intensive Trauerarbeit! – kann sie durch Normalisierung des Hirnstoffwechsels das Krebsgeschehen wieder ausschalten – ein Vorgang, als lege sie gleichsam denselben Schalter wieder zurück, durch den sie zuvor das Krebswachstum in Gang gesetzt hatte.

Zu dieser Entwicklung bedarf es daher auch keineswegs notwendig eines geschulten Psychologen oder Arztes. Eigentlich kann das jeder, der inneren Zugang zu dem Kranken hat! Allerdings genügt es nicht, mit dem Kranken bedauernd mitzuleiden - wie das, aufgrund ihres Erschreckens, üblicherweise leider die meisten tun! – sondern es muss dem Kranken geholfen werden, wieder zu sich selbst zu finden.

Gelingt dies, so wird das Tumorwachstum augenblicklich zum Stehen kommen, denn mit Auflösung des Konfliktes entfällt für das Gehirn die arbeitsmäßige Voraussetzung einer weiteren Versorgung dieser Tumorzellen!

Aus welchem psychischen Anlass diese Zellbildung jedenfalls auch immer als Krankheit 'gestartet’ wurde – durch die Konfliktlösung hat sie nunmehr ihren Sinn und damit ihre Existenzberechtigung verloren! Anderes anzunehmen, widerspräche der Logik des Lebens, stets sinnvoll und sparsam mit den Lebenskräften zu haushalten!

Das Gehirn geht ab Zeitpunkt der Konfliktlösung daher wieder seinen ursprünglichen Aufgaben nach und ist daher richtigerweise ab dem Augenblick auch bemüht, alle Belastungen, die der Körper durch den Aufbau von Tumorgewebe erfahren hat, wieder zu bereinigen! Damit haben
ab Konfliktlösung die Tumorzellen ihren Sinn und damit ihre Lebensberechtigung verloren!

Als körpereigenes Gewebe ist der Tumor somit gleichsam 'überflüssig’ geworden! Die weitere Versorgung dieser 'entarteten’ Zellen wäre vielmehr folglich eine - unter dem Gesichtpunkt stets ökonomischen Handelns der Natur! – nur noch unsinnige Belastung des Körpers! Daher wird sie auch nicht geduldet! Wie schon beim Zellaufbau vom Gehirn gesteuert, wird auf Veranlassung des Gehirns folglich nun auch das Tumorgewebe konsequenterweise wieder vom Körper abgebaut!

Die klinische Tumortherapie sieht solche Zusammenhänge und deren Folgen leider noch nicht! Als indirektes Eingeständnis, die Ursache für diesen Tumor eigentlich nicht zu kennen, wird er meist nur großflächig ausgeräumt, um zu verhindern, dass entartete Zellen in gesundes Gewebe hineinwachsen.

Damit unterbleibt in der Regel zugleich jede mögliche Hilfe für die Seele des Kranken, wobei solche Hilfe aber nur geben kann, wer fähig ist, Zugang zur Seele des Kranken zu bekommen!

Das wiederum unterstreicht in besonderer Weise die Bedeutung von so Alltäglichem wie Liebe, Freundschaft, Mitgefühl als schützende und heilende Faktoren im Gesundheitwesen!

Ein wichtiger Beitrag solcher Selbstfindung ist auch, sich einmal zu fragen, wie man sich selbst sieht! Es ist immer wieder erstaunlich und zugleich bedrückend, welche schlechte Meinung viele Menschen von sich selbst haben! Wie sehr sie sich aus verschiedensten Gründen daher selber ablehnen!

Weil sie sich selber so wenig schätzen - nicht selten sogar verachten! - behelfen sich solche Menschen leider oftmals mit einer Ersatzfigur - dem 'Promi' , also einem, von den man im Grunde aber nur sein Öffentlichkeitsbild kennt. Ist der in der Wirklichkeit aber ein menschlicher Versager, erfährt das sein Bewunderer dann erst durch den Klatsch in Presse und Fernsehen. Wie darf ein so 'Fremder' also überhaupt jemand Vorbild sein? Wäre es nicht wirklichkeitsnäher, sich selber positiv und besser zu sehen?

Damit tun sich nach meiner Lebenserfahrung aber viele schwer! Insofern arme Menschen! Regelmäßig rate ich jedenfalls, sich doch endlich selbst mehr verständnisvoll anzunehmen und zu lieben,so wie man ist und nicht dem nachzutrauern, wie man sein möchte! Nur so wird klar, was man danach noch selber noch tun könnte, um mit seinen Fähigkeiten und seinem Aussehen ein zufriedenes Leben führen zu können. Nur wenige sind schließlich wirklich zum Erreichen von Höchstleistungen geboren! Aber wir alle mit Ziel und Auftrag, uns im Leben optimal zu verwirklichen. Das zu tun, lässt uns mit uns selbst zufrieden sein, setzt aber voraus, dass sich jeder auch als etwas Besonderes und auf seine Art Einmaliges begeift! Denn jeder von uns ist einmalig!

Das große Glück, nach dem heute hektisch so viele suchen, kommt dann von allein! Denn wer sich in und an sich selbst gefunden hat, wird dieses 'kleines Glück mit sich selbst' dann auch wieder ausstrahlen! Erst dadurch wirkt er dann aber dauerhaft anziehend auf Dritte - nicht als minderwertig bleibende Kopie eines Vorbildes und dessen Oberflächlichkeiten!

Nur wer sich selber 'liebt' - nicht zu verwechseln mit 'verehrt'! - kann damit rechnen, auch von Anderen geliebt zu werden! Denn warum sollte ich jemand 'lieben', der sich selbst verachtet? Er kennt sich - sollte man meinen! - schließlich selbst am Besten!

Eine offene, aber unbedingt liebevolle Betrachtung seiner selbst und seines Könnens würde nach meiner Lebenserfahrung jedenfalls manchen Seelenkonflikt auflösen und könnte im Grunde somit sicher auch so manches Tumorwachstum vermeiden oder zum Stehen bringen!

Ohne sich dessen so bewusst zu sein, tun dies viele sicherlich zwar auch so, doch im Krankheitsfalle ist so was dem Einzelnen verstandesmäßig selten zugänglich! Ist er doch vielleicht gerade dadurch krank geworden, dass er sich seelisch bislang eben nicht selber helfen konnte!

Das bei Kranken, Familienangehörigen und in der Regel vor allem auch den Behandlern fehlende Verständnis für diesen psychischen Teil des Lebens ist schließlich heute ein allgemeines Defizit der Patientenversorgung und keineswegs auf Fälle von Krebserkrankung beschränkt!

Wir kennen es in gleicher Unbarmherzigkeit aus der heutigen Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt! Nur in den USA ist die Medizin teilweise weiter - hierfür stehen etwa Namen wie DEAN ORNISH - und diese Medizin therapiert dann manchmal selbst lebensbedrohliche Erkrankungen erfolgreich ohne chirurgische Eingriffe und allopathische Mittel!

Vergleichbar weit ist die Medizin in Europa noch nicht! Rückschrittlich werden bei Herzinfarkt und Schlaganfall etwa in der BRD nichtinvasive Maßnahmen sogar mit allen Mitteln der medizinischen Marktmacht bekämpft – siehe hierzu etwa meinen Artikel:

Die Irrlehren von Herzinfarkt und Schlaganfall
Vermeidbare Übersäuerung und Einsatz von Strophanthin würden jährlich Millionen Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall helfen.
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/index.htm

Weiterhin bleibt daher auch beim Krebs der mechanisch-operative Eingriff das vorrangige Geschäft der Ärzte! Das beherrschen sie fraglos auch perfekt!

Allerdings besteht für die Ärzteschaft ohnehin wenig Anreiz, daran von sich aus etwas ändern zu wollen! Denn das, für dieses Andere dann notwendige Erfordernis therapeutischen 'Mitfühlens’ bietet dem heutigen Krebsbehandler selten einen befriedigenden, mentalen Ausgleich. Vor allem schafft es keinen elitären Berufs- und Wissensschutz, denn: „Psycho kann schließlich jeder…“ Da beschränkt man sich weiterhin lieber auf operieren, chemotherapieren und bestrahlen!

 

 

 

 

12. Mehrere Tumore oder Metastasen?

Glaube niemand, die Gründe krebsauslösender Belastungen seien einem Erwachsenen nur einfach 'auszureden’.

Solches Bemühen erneuert und vertieft ihm möglicherweise sogar den Konflikt oder befeuert vielleicht sogar seine Todesangst! Wird ein Patient aber zusätzlich auch noch von großer Todesangst beherrscht, könnte diese wiederum zu einem selbständigen Zweittumor führen - in der Regel ein Lungenkrebs!

Hamer hat begründet dargelegt, dass ein Patient jedenfalls mehrere, voneinander unabhängige Zweit- und Dritttumore gleichzeitig entwickeln kann! Sie sind keine Metastasen des Ersttumors, sondern entwickeln sich selbständig jeweils als Folge eigenständiger, zusätzlicher Konflikte und sind nachweisbar folglich auch im Gehirn an unterschiedlichen Stellen angelegt.

Zur Vertiefung dieser Problematik verweise ich im Einzelnen auf die schlüssigen Schriften Hamers.

 

 

 

13. Die Operation als Ablenkung

Es ist es aus mehreren Gründen sinnvoll, operables Tumorgeschehen zu entfernen und zwar nicht nur, weil Krebswachstum bei größeren Tumoren lebensbedrohend Gefäße o.ä. zerreißen kann.

Nach oben Gesagtem sollte im Regelfall nur auf Chemotherapie oder Bestrahlung verzichtet werden. Lässt sich gewöhnlich ein erfahrener Krebsarzt doch ebenfalls weder bestrahlen noch chemotherapieren. Schließlich kennt er die dürftigen Erfolgsaussichten dieser, üblicherweise zellulär sehr belastenden Therapien für den, vielleicht in mehrfacher Hinsicht ohnehin schon vorgeschädigten Körper.

Außerdem sind solche Folgehandlungen ohnehin dann besonders nachteilig, wenn sie nur wenige Wochen nach einer Operation erfolgen! Nach einer Operation erreicht das körpereigene Abwehrsystem seinen Tiefpunkt nämlich erst nach etwa 6 Wochen!Gute Ärzte wissen das.

Dr. med. F. Batmanghelidj berichtet in seinen Büchern daher auch von der international angesehenen Krebstherapeutin einer berühmten US-Universitätsklinik, die es ablehnte, mit den von ihr, sonst von ihr eingesetzten Chemotherapeutika behandelt zu werden. Sie wusste um deren bescheidene Erfolgsaussicht und behandelte sich daher statt dessen – erfolgreich! - mit Wasser!

Eine 'Krebstherapie der besonderen Art’ kann allerdings gerade auch im Operationseingriff selbst gesehen werden. Besonders bei den Fällen, wo sich niemand mit der Seele des Patienten befasst hat! Wird der Patient durch die Operation gewöhnlich doch sehr intensiv mit sich und seiner Erkrankung beschäftigt sein. Das aber lenkt ihn wiederum – im Sinne einer Placebobehandlung – nicht selten so sehr ab, dass 'sein’ Ausgangsproblem für ihn vergleichsweise in den Hintergrund tritt! Wer sich seinem Tod und/oder einer , vielleicht auch nur persönlich als so bedrohlich eingeschätzten Operation gegenübersieht, wird - im Vergleich dazu – schließlich den Seitensprung des Partners oder eine gescheiterte Vermögensanlage plötzlich vielleicht anders für sich selbst gewichten und 'sein Problem’ - wegen der 'bedrohlicheren' Gegenwart hintanstellen!

Spätestens damit wird aber wiederum das Gehirn aus seiner tumorbildenden Erstarrtheit erlöst und kann sich wieder den lebensbejahenden Aufgaben zuwenden! Allerdings ist das dann keine echte Problemlösung, auch wenn es bei 'Scheinoperationen’ funktioniert haben soll - was mir durchaus plausibel ist!

Sein 'unbearbeitetes' Ausgangsthema stellt sich diesem Kranken nach der Operation allerdings erneut, wenn es als Lebensproblem nochmals in den Vordergrund drängt!

Im psychischen Wiederholungfalle des ungelösten Konfliktes wird es daher erneut - auch nach der Operation! – zu einer Krebsneubildung kommen! Schließlich hat dieses Gehirn schon früher den Krebs erst veranlasst und dann gesteuert! Die zunächst ablenkende Operation wir neues Krebswachstum dann nicht verhindern! Das Gehirn würde sich nur eine andere - in der Regel nahegelegene – Körperstelle suchen.

 

 

 


14. Das Problem einer Rückentwicklung des Tumors

Bei einem größeren Tumor kann auch der Stillstand des Wachstums für den Patienten aber möglicherweise lebensbedrohlich werden!

Das hängt wesentlich von der Größe des Tumors und damit vorrangig der Frage ab, ob der körperliche Zustand des Patienten stoffwechselmäßig den körpereigenen Rückbau des Tumors überhaupt noch zu leisten vermag! Schließlich kommt die Auflösung des Tumors einer Selbstvergiftung durch verfaulendes Fleisch gleich! Wenn sich Tumorgeschehen operativ problemlos abtragen lässt, sollte dies daher auch geschehen!

Begünstigen würde es, wenn der Patient seine Operation dabei seelisch bewusst mitträgt, auch wenn sich die Wirkung auf die Seele selten und schon gar nicht in Zahlen ausdrückt.

Weil psychisch verursachte Krankheitsentwicklungen üblich und vielfältig sind, lässt sich aus dem Tumorgeschehen - als dem sichtbaren Teil des Leidens - selten sofort ableiten, warum der Einzelne überhaupt diesen Tumor bekam! Das wird oft erst durch den Ort des 'Hamer'schen Herdes' verständlich.

Dadurch wiederum ist Tumor also allenfalls äußerlich gleich Tumor! Im Folgenden sei das vereinfacht dargelegt.

Zunächst mal ist zu berücksichtigen, dass jeder Tumor körpereigenes Gewebe ist, dessen Zellen sich teilen. Insoweit vergleichbar dem Wundgeschehen einer offenen Verletzung! Bei der Wunde teilen sich die angrenzenden Zellen jeweils so lange, bis die offene Wunde schließlich wieder geschlossen und die Wunde dadurch 'verheilt’ ist.

Dieser Vorgang wird stets durch die Funktionen des Gehirns veranlasst und gesteuert! Das Gehirn weiß also jeweils genau, wann bei dieser Wunde genug Gewebe nachgewachsen und damit weitere Zellvermehrung zum Zwecke der Wundversorgung folglich überflüssig ist. Damit endet deshalb auch die Zellteilung einer Wundheilung!

Anders bei einem Tumor! Eigentlich müsste auch sein Wachstum vom Gehirn ohnehin schon deshalb unterbunden worden sein, weil es an sich eigentlich wider die Natur dieses Menschen erfolgte! Aber aufgrund einseitiger Überlastung durch ein Problem, das diesen Menschen dauerhaft und schwerwiegend beschäftigte, ist sein Gehirn so überlastet, dass es eine ständige Überwachung aller Körperzellen nicht mehr bewältigt!

Da im Köper immer irgendwelche Zellen 'entarten' und deshalb beseitigt werden müssen, wird solche Überwachung aber eigentlich ständig dem Gehirn abverlangt! Von ihm kommen letztlich schließlich dann auch die Befehle an das Abwehrsystem, die im Körper zirkulierenden, für das Zusammenspiel des körperlichen Ganzen aber schädlichen und insofern 'kranken’ Zellen unschädlich zu machen. Durch die problembedingte Blockade des Gehirns wird in Teilbereichen diese Aufgabe aber nun vernachlässigt bezw unmöglich!

Andererseits sind diese - im Hinblick auf das ganze Köpersystem - 'entarteteten’ Zellen jedoch durchaus lebensfähig! Sie teilen sich folglich auch weiter! Wegen der emotionalen Teilblockierung des Gehirns wird ihrer weitere Teilung nicht mehr abgeschaltet. Wegen ihres dann - für das Ganze! - gefährlichen Weiterlebens werden sie andererseits aber auch nicht vom Abwehrsystem , 'getötet', denn durch die Hirnblockade ist ja das Abwehrsystem eingeschränkt oder gar weitgehend ausgeschaltet worden!

Der Teilung dieser systemfremden Zellen wird vom Gehirn folglich bis zur Konfliktlösung.nicht mehr Einhalt geboten!

Die daher ungebremst wuchernden Zellen sind aus Selbsterhalt gleichzeitig aber durch gezielte Täuschung des Abwehrsystems ihrerseits wiederum bemüht, als selbständig lebende Teile des Organismus nicht durch das Abwehrsystem vernichtet zu werden! Ein in jeder Hinsicht erbarmungsloser Kampf beider Seiten auf Leben oder Tod!

Die besondere Bedeutung des Abwehrsystems für den Heilungsprozess muss verstanden werden, denn dort kann/sollte durch Verbesserung der Telomerase mit Colostrum unbedingt jede Therapie ebenfalls ansetzen:

Colostrum - Das Geschenk Gottes
Ein jahrtausendealtes Nahrungsergänzungsmittel für jeden!
http://www.melhorn.de/Colostrum/

Das macht Colostrum nicht zum Krebsheilmittel! Sie heilen nämlich nicht mit Colostrum den Krebs, sondern stärken mit Colostrum nur das Abwehrsystem so, dass es dadurch seiner Aufgabe leichter nachkommt! Das aber die entscheidend! Die eigentliche Heilwirkung leistet bei solchen Fällen dann das solchermaßen verbesserte Abwehrsystem, das nun stärker gewordene Nervensystem usw.!

 

 

 

15. Die Genesungsschritte des KP

15.1. Wie oben dargelegt, war KP nicht damit fertig geworden, dass im Jahre 2002 sein Sohn einen Mann heiratete. Er bekam eine Leberzirrhose.

Seine Ehefrau fasste das an mich so zusammen:

„ 2004 kam er ins Krankenhaus. Da wurde dann Leberzirrhose festgestellt. Es ging ihm so schlecht, dass er schon weggetreten war und die Ärzte ihn wiederbeleben mussten. Er kann sich aber an diese schlechten Tage im Krankenhaus nicht erinnern.“

Psychisch unbehandelt und dann auch in der Klinik nur 'als ein Fall von Leberzirrhose' gesehen, ist das Ende eines solchen Patienten vorhersehbar!

Vor diesem Hintergrund war es erstaunlich, dass KP trotzdem noch lebte! Hierbei half ihm allerdings wiederum etwas Unerwartetes!

Für KP lebte – wohl Folge seiner schweren Erkrankung – nämlich der seit mehreren Jahren abgebrochene Kontakt zu seinem Bruder wieder auf! Damit war in sein Leben ein Stück ' Gefühlsnormalität’ zurückgekehrt, was sicherlich in der Konsequenz auch das teilblockierte Gehirn wieder etwas freigab.

Dennoch schien sein gesundheitliche Ende auch dadurch nur aufgeschoben!

 

 

 

15.2. Anfang März 2010 schwoll KP dann ein Bein stark an und mit Thromboseverdacht kam er wieder ins Krankenhaus.

Doch es war keine Thrombose! KP hatte nur sehr viel Wasser im Gewebe eingelagert und nach 4 Tagen wurde er wieder entlassen.

Diesen Vorgang werte ich vor dem Hintergrund der Erkenntnisse von Dr. med. F. Batmanghelidj allerdings als Ausdruck jenes extremen, zellulären Wassermangels des Patienten, der im Falle des KP auch vorlag.

Wassereinlagerung im Gewebe ist nämlich dann harmlos, wenn der Körper auf diese Weise nur aus Selbstschutz versucht, die Unwissenheit eines Kranken zu korrigieren, der langfristig zu wenig Wasser getrunken hat und daher zellulär auszutrocknen droht. Um dessen Funktionen überhaupt noch aufrecht halten zu können, wird zu diesem Zweck Zellwasser in den herzfernen Körperbereichen angesammelt, um es von dort aus bedarfsweise abzurufen. Ein kluger Beweis für das selbstätige Wassermanagement des Organismus!

Ein krasses Beispiel dafür war mir eine hochschwangere junge Frau, die über starke Wassereinlagerungen in den Beinen klagte und mich dringend um Entwässerung bat. Mein Rat, ab sofort einfach nur ausreichend reines Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, leuchtete ihr aber erst ein, als ich ihr nachweisen konnte, dass sie eigentlich schon lange kein reines Wasser mehr trinke, sondern nur noch irgendwelche Säfte und verschiedene Erfrischungsgetränke. Nur eben Wasser nicht! Reines Wasser aber brauchte zellulär lebensnotwendig insbesondere das Baby für seine Entwicklung! Als diese Mutter danach täglich ihre 2 Liter reines Wasser trank, bildeten sich binnen weniger Tage die Ödeme zurück und sie gebar wenige Wochen später ein gesundes Kind! Die Natur hatte sich als weise Schutzmaßnahme für das Kind in den Beinen der Mutter ein 'Wasserdepot’ angelegt. Zellulärer Wassermangel ist übrigens ein Problem, das viele Menschen mit ihren Wassereinlagerungen haben - aber meist so auch wieder loswerden würden! Hierzu verweise ich auf meinen Artikel:

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
http://www.melhorn.de/Wasser

Auch im Falle des KP war dies wohl der Grund für seine starke Wassereinlagerung! Wie ich später erfuhr, trank KP nämlich – typisch Mann! - schon lange mehr kein reines Wasser!

Das ist heute leider überall medizinischer Alltag! Ersetzen doch viele Unwissende - oft zudem auch noch unbelehrbar! - heute reines Wasser durch Wein, Bier, Kaffee und Tee. Damit erkranken sie langfristig allerdings unbarmherzig an der Austrocknung ihrer Zellen! Der Körper wird dadurch irgendwann Krebs bekommen, weil bei zellulärem Wassermangel natürlich auch das Gehirn nicht mehr die notwendigen Abwehrmaßnahmen gegen entartete Zellen veranlassen kann. Ist ihr Gehirn doch irgendwann damit überfordert, ständig durch entsprechendes Wassermanagemendie zelluläre Wassernot auszugleichen.

Solche Krebspatienten leiden somit nicht an einer psychologisch bedingten Beeinflussung des Gehirns, sondern an ihrer Dummheit! In beiden Fällen wird das aber mit dem Tode bestraft!

Bier und Wein kann folglich sein - niemals dürfen sie aber dauerhaft die Versorgung mit reinem Wasser ohne Kohlensäure ersetzen! Denn dies sind immer nur Getränke! Auch das reine Wasser in diesen Getränke muss von den Zellen aber erst einmal zellverwertbar und damit aufwendig zu reinem Wasser verstoffwechselt werden! Hierüber verweise ich auf die wegweisenden Erkenntnisse von Batmanghelidj!

KP in der Klinik medikamentös zu entwässern, war insofern m.E. wohl kein wirklich sinnvolles Tun, denn er wurde dadurch gleichsam seiner selbst angelegten Wasserreserven beraubt. Auch bei KP war as allerdings Folge der heutigen 'Standardtherapie’, bei Einlagerung von Gewebeflüssigkeit 'Wassertabletten’ zu geben. Da laufen als Urin dann schon mal einige Liter 'Wasser’ heraus, ein Verlust, der zwar am sinkenden Kalium- und Magnesiumspiegel dann auch als Mangel sichtbar wird, aber nach meiner Erfahrung - wohl aus Kostengründen - dann trotzdem keineswegs immer auch ausgeglichen wird!

Einen besonders krassen Fall klinischer Vermeidung solcher 'Wassereinlagerungen’ habe ich 2009 bei einem Patienten begleitend behandelt.

Er war zunächst wegen eines psychisch ausgelösten Schlaganfalles in die Klinik gebracht worden. Wegen einer dort früher mal bekannt gewesenen, aber inzwischen – fachärztlich festgestellt! - ausgeheilten Herzschwäche bekam er auf Station dann auf ärztliche Anweisung hin kein Wasser zu trinken! Den drängenden Erklärungen der Angehötigen, das Herz bringe lt. Kardiologe doch längst wieder 100 Prozent Leistung, wurde nicht geglaubt, weil der Klinik dazu natürlich kein neuer Arzbericht vorlag. Am Krankenbett hing ausdrücklich die Weisung für das Personal, ihm kein Wasser zu geben.

Das musste natürlich wegen der zunehmenden Übersäuerung dieses Patienten wiederum zur Gefäßbrüchigkeit führen! Nach 2 Tagen hatte er daher eine lebensbedrohende Gehirnblutung! Es folgte die Öffnung seines Schädels und die operative Abnahme der Kopfschale. Sein Glück: Er hatte sich stets geweigert, wegen der früheren Herzschwäche dauernd Marcumar zu nehmen, so dass seine Blutgerinnung für eine solche Operation nun gut genug war! Es kommt vor, dass bei Hirnblutung Patienten nämlich nicht geholfen werden kann, die mit Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung vorbehandelt sind. Diese Mittel müssen organisch erst wieder abgebaut werden und das dauert etwa 2 Tage. So lange geht die Blutung unaufhaltsam weiter!

Es dauerte danach weitere Monate, bis dieser Patient heute wieder weitestgehend normal leben kann. Hierzu :

"Von der Herzmuskelschwäche über Herzinfarkt zur Hirnblutung und Schädeleröffnung (Kraniektomie) - ein Patientenbericht
Was Schulmedizin und Außenseitermethoden (sich) so leisten und Kritisches dazu!
http://www.melhorn.de/Herzschwaeche/index.htm

 

 

15.3. Es war danach einer dieser 'Glücksfälle' in einem Leben, der einen allerdings wieder mal daran zweifeln lässt, ob es im Leben überhaupt Zufälle gibt und nicht in Wirklichkeit immer nur schicksalhafte Bestimmungen! Nach seinem Kurzaufenthalt in der Klinik hatte KP im Jahre 2010 nämlich auch noch einen Unfall beim Holzmachen!

Wieder musste er zur Behandlung ins Krankenhaus, denn ein Holzstück zersplitterte seine linke Großzehe. In zwei Operationen wurde der Knochen entfernt und das entzündete Gewebe ausgeschabt. Nichts wirklich Schlimmes! Die Wunde verheilte nach Darlegung der Ehefrau gut und nach 3 Wochen wurde KP wieder entlassen.

Aber diese Verletzung veränderte in der Konsequenz nun das weitere Leben des KP maßgeblich!

Während KP im Krankenhaus lag, musste nämlich zur gleichen Zeit auch noch seine Ehefrau in eine REKA-Klinik. Damit aber konnte sie weder die Tiere versorgen, noch sich um KP kümmern!

Es gab in der Zeit glücklicherweise daher nur noch den den 'missratenen’ Sohn, der hätte helfen können.

Eine schicksalhafte, wenn auch schwierige Situation für KP! Zwang ihn das nun doch endlich zu der Konfrontation mit der Tatsache, einen 'solchen Sohn' und zudem auch noch einen Schwiegersohn zu haben!

Aber er brauchte nun mal den Sohn! Jetzt!

Dieser Sohn sprang auch willig und tatkräftig für die Mutter ein, indem er sich neben seinem eigenen Beruf nun um alles kümmerte. Auch derm von KP abgelehnte Schwiegersohn zog sich nicht etwa abwartend zurück, sondern sprang ebenfalls hilfsbereit ein, als es galt, für KP Verschiedenes zu tun.

Beide jungen Männer versorgten jedenfalls Hof und Garten, während KP seine Fußverletzung kurierte und die Mutter in der REHA war!

Dadurch aber bekam nun auch KP wieder ein sehr enges Verhältnis zu dem 'verstoßenen’ Sohn und lernte ihn nun ganz besonders schwätzen! Aber auch den Schwiegersohn!

Das Schicksal zwang KP somit eine Änderung seiner bisherigen Haltung ab und diese, von beiden Männern ihm erfahrene Zuwendung legte KP im Gehirn gleichsam endgültig wieder den 'Schalter’ um und stoppte damit sein Krebswachstum im Gehirn!

 

 

15.4. Das wieder hatte allerdings besondere Folgen!

Die Ehefrau schreibt in ihrer Email vom 1.11.10 :

„Am 23.09.2010 in der Früh kam es zu einem 'Black Out'. Er wusste im nachhinein aber nicht, was eigentlich war. Er war dann den ganzen Vormittag müde und schlief laufend. Durch Anruf beim Hausarzt brachten wir ihn in das Krankenhaus. Es folgten 3 Wochen lang Untersuchungen.“

Was hier als 'Black out’ beschrieben wird, war ein Zustand großer Verwirrtheit des Patienten, in deren Verlauf KP plötzlich im Wohnzimmer hinter die Heizung urinierte.

Was war da geschehen?

Der Klinikbericht gibt nach der Abdomensonographie vom 24.9.10 zum Zustand des KP nur an:

„ Zeichen der Leberzirrhose. Rechts-lateral der Gallenblase kommt ein echoärmerer Rundherd mit 4,3 cm Durchmesser zur Darstellung, Maße 4.3x4,5x4,4 cm, am ehesten einem HCC zuzuordnen, da sich Zeichen einer Leberzirrhose zeigen.“

Im vorläufigen Klinikbericht an den Arzt vom 15.10.10 heißt es:

„ FKDS-KM-Sonographier ( 15.10.2010 ): Leber….

Zusammenfassende Beurteilung: Lebertumor-Charakterisierung ( HCC ): Im nativen Powerdoppler kein Nachweis intratumoraler Gefäße, nach Gabe von KM (Sonovue ) in der arteriellen Phase irreguläre Tumorgefäße umschrieben in den gallenblasennahen Tumoranteilen – ca 75 % des Tumors sind nekrotisch. KM-typischer Befund für ein nekrotisch zerfallendes HCC ( 12,2 max. Durchmesser)"

KP war somit verwirrt in das Krankenhaus eingeliefert worden, weil durch seine familieninterne Aussöhnung mit dem Sohn und der übrigen Familie sein Tumorwachstum zum Stillstand gekommen und die Krebsgeschwulst folgerichtig danach in Auflösung übergegangen war. Diese Auflösung war dann die Ursache seiner Verwirrung – was ärztlicherseits den Angehörigen allerdings als unerklärliche Spätfolge der Narkose wohl fehlgedeutet wurde!


 

 

15.5. Klinikseitig wurde KP daraufhin zu einer Operation seiner Leber geraten. Wohl wegen der 75-prozentigen Auflösung des Tumors wurde ihm allerdings nur wenig Erfolgaussicht bezüglich dieses schweren Eingriffes gemacht. KP wusst, dass er aufgrund seines Gesundheitszustandes wohl bei, an oder trotz dieser Operation sterben werde und lehnte diese Operation daher ab. Er wollte nicht auch noch „unnütz an mir herummachen lassen“! Nach seinem Wissen und Verstehen hatte er damit das 'kleinere Übel’ gewählt – allerdings immer noch seinen Tod!

Die Klinik schickte ihn daraufhin wieder nach Hause, wobei der Familie gesagt wurde, er werde Weihnachten 2010 wohl nicht mehr erleben.

 

 

 

15.6. Das war der Stand der Dinge, als ich am 25.10.10 die Behandlung des KP begleitend übernahm. Seine Aussichten waren denkbar schlecht, aber ich wollte wenigstens helfen, sein Sterben so erträglich wie möglich zu machen. Gilt es doch als ärztlicher Erfolg, einen Sterbenden bis etwa 3 Tage vor seinem Tod weitgehend beschwerdefrei zu halten.

Mir war das mehrfach gelungen. Ein Fall bleibt mir dabei besonders in Erinnerung. Die todkranke Frau hatte im Bauchraum viel Wasser eingelagert und ich hatte sie darin unterstützt, doch zur Punktion in die Klinik zu gehen.

Ihr Mann begleite sie und kümmerte sich rührend um sie. Wie er mir später erzählte, ging er nur zum Mittagessen in die, nahe der Klinik liegende Wohnung. Sie hatten sich einvernehmlich verabschiedet. Seine Frau wartete guten Mutes auf ihn. Als er nach eineinhalb Stunden wiederkam, was sie verstorben.

 

 

 

 

15.7. Folgende E-Mails des jüngeren Sohnes zeigen die weitere Entwicklung von KP :

28.10.10

Guten Abend Herr Melhorn.

Zustand nach dem Aufstehen: gibt keinen Schwindel an, Allgemeinzustand gut, fühlt sich jeden Tag besser.
Am Mittag und Nachmittag ganz leichter Schwindel, sonst alles gut. Nimmt seit gestern Abend das Colostrum, morgens und abends ein Esslöffel.
Gruß Familie xxxxx

 

31.10.10

Guten Abend Herr Melhorn

Heute kein Schwindel, PH-Wert bei 6,8. Bekam heute früh Basenpulver, wir haben die Tabletten und Milchsäure besorgt. Er fühlt sich heute gut, gibt er an. Sein Aussehen hat sich schon stark gebessert.
Morgen folgt der Bericht.
Gruß Familie xxxx

 

1.11.10

Krankenbericht von xxxxxx

In jungen Jahren 1980 hatte er immer wieder Gichtanfälle.Er bekam es immer öfters, so dass der Arzt es mit Spritzen in den Griff bekommen wollte.(Diclofenac Spritzen).Die Spritzen brachten nichts, so dass er nur noch an Krücken laufen konnte. Beim Besuch eines Heilpraktikers in xxxxx wurde es nach 3 Behandlungen dann wieder soweit, dass er schmerzfrei gehen konnte. Er nahm Blut, mischte es mit einem Mittel und spritzte es wieder in die Weichteile zwischen die Zehen.

1992 im April starb dann seine Mutter nach einem Schlaganfall. Sein Vater folgte der Mutter dann im Dezember eines natürlichen Todes nach, da er stark abbaute......

1999, beim Abladen einer Maschine auf der Arbeit, zerrte es ihm seine rechte Schulter nach hinten. Er merkte einen stechenden Schmerz. Nach mehrmaligem Aufsuchen des Dr. xxxxx bekam er nur Schmerzspritzen, doch wurde daraufhin auch nichts besser. Nun ging er ins Krankenhaus nach xxxxx. Dort wurde festgestellt, dass beide Hebesehnen gerissen waren. Es folgte eine OP, bei der eine Metallplatte in die Schulter eingelegt wurde. Die Bewegungsfähigkeit kam aber nie wieder ganz zurück. Daraufhin gab er um Berufsunfähigkeitsrente ein. Nach langem hin und her und Hilfe eines Rechtanwaltes kam er dann in Rente. Es brach auch der Kontakt zu seinem Bruder ab, was ihn sehr belastete.

2002: Unser Sohn xxxx erklärte uns, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Das war für ihn ein Schlag ins Gesicht. Wir setzten uns viele Abende zusammen und setzten uns mit dem Thema auseinander. Er wollte und konnte es nicht begreifen. Immer wieder kam der Satz "Was sagen da die Leute". Unser Sohn zog dann aus. Jetzt, im nachhinein akzeptiert er es auch. Sie können zu uns kommen. Er spricht ganz normal mit ihnen.

2004 kam er ins Krankenhaus xxxxx, da wurde dann Leberzirrhose festgestellt. Es ging ihm so schlecht, das er schon weggetreten war und die Ärzte ihn wiederbeleben mussten. Er kann sich aber an die schlechten Tage im Krankenhaus nicht erinnern. Es baute ihn sehr auf, dass er auch wieder Kontakt zu seinem Bruder hat, der für 4 Jahre abgebrochen war. ......

2010: Anfang März bekam er ein ganz dick geschwollens Bein. Mit Verdacht auf Thrombose überwies ihn Dr. xxxxx ins Krankenhaus xxxxxxx. Es war keine Thrombose, er hatte sehr viel Wasser im Gewebe eingelagert. nach 4 Tagen wurde er wieder entlassen.

2010: Beim Holzsägen in der Scheuer fiel ihm ein Holzscheit auf die linke Großzehe. Er kam in KKH xxxx. Nach 2 OP´s, bei denen der zersplitterte Knochen entfernt,das entzündede Gewebe ausgeschabt wurde und Antibiotikaketten eingesetzt wurden, verheilte es ganz gut. Nach 3 Wochen wurde er entlassen.


Am 23.09.2010 in der Frühe kam es zu einem 'Black Out'. Er wusste im nachhinein aber nicht was eigentlich war. Er war dann den ganzen Vormittag müde und schlief laufend. Nach einem Anruf beim Hausarzt brachten wir ihn in KKH xxxxx . Es folgten 3 Wochen lang Untersuchungen. Bericht liegt Ihnen vor.


Heute gibt er Schwindel an, fühlt sich heute nicht gut. PH-Wert 7,2, folglich kein Basenpulver. Liegt heute viel auf dem sofa und schläft, War heute 15 Minuten draußen und lief ein bisschen, darauf sagte er, das habe ihm gut getan.

Gruß Familie xxxxx

 

4.11.10

Guten Abend Herr Melhorn,

also, dem Herrn xxxxx geht es heute gut. Er hat nur leichten Schwindel, freut sich des Lebens und kommandiert schon wieder.
Freut sich, dass es ihm besser geht. Geht auch ein bisschen spazieren. Hat in seinem linken Daumengelenk Schmerzen. PH-Wert 7,2.
Gibt es auch Globulie gegen das Kommandieren? Wäre nicht schlecht! Im Großen und Ganzen läuft bei ihm alles gut.

Gruß Familie xxxxx

 

Danach endete der E-Mailverkehr, weil ich für einige Wochen nicht mehr erreichbar war. In dieser Zeit verschlechterte sich der Zusand von KP schnell. Er musste wieder ins Krankenhaus. Von dort aus kam er dann nur noch bettlägerig zurück, wie oben berichtet ist. Erst am 5.1.2011 konnte die homöopathische Behandlung wieder aufgenommen werden.

 

 


15.8. Wie dargelegt, sprach seine homöopathische Behandlung zunächst gut an, durch meinen Ausfall als Therapeut verschlimmert sich sein Zustand aber binnen weniger Wochen wieder dramatisch .

Nachdem ich den Fall ab 5.1. 2011 aber wieder betreuen konnte, machte KP so gute und schnelle Fortschritte, dass nach Bericht der Ehefrau die Hausärztin rätselte, wie das möglich sei.

Ab Mitte/Januar 2011 konnte KP wieder selbständig gehen, sah deutlich besser aus und fühlte sich auch so.

Die E-mail-Kommunikation war wegen der allgemeinen Wetterlage ab Ende Dezember 2010 allerdings aus verschiedenen Gründen aber so gestört, so dass ich daz nur noch wenige Emails erhalten habe. Dafür schrieb mir die Ehefrau folgenden Brief:

 

Schreiben der Ehefrau vom 25.1.11

"Nach dem Gespräch mit den Ärzten, wegen einer Verkochung des Tumors mit Hitzeelektroden und der Ablehnung durch meinen Mann, war meiner Ansicht nach der Fall für die Ärzte erledigt. Es folgte auch die Aussage, eine Entfernung des Tumors durch eine OP könne durch seinen schlechten Gesundheitszustand nicht stattfinden, weil er das nicht überleben würde.

Vor seiner letzten Einlieferung ins Krankenhaus war er nachts im Bett unruhig, war mit Händen und Füßen unruhig, bis er sich dann erbrach. Danach wurde er im Gesicht ganz blau, schäumte aus den Mundwinkeln und rang nach Luft. Der Notarzt lieferte ihn ins Krankenhaus ein.

Dort wurde dann aber nur seine Apathie behandelt. Nach 3 Tagen war es dann wieder so weit, dass er ein wenig sprechen konnte und fragte: "Wo bin ich? Was ist los? Was war?"

Im Gespräch mit der Ärztin wurde uns gesagt, sein Zustand sei auf den Tumor und die Leberzirrhose zurückzuführen. Nachgefragt, wie denn seine Lebenserwartung sei, kam als Antwort:"2 Wochen, 2 Monate, 12 Jahre - Ungewiss."

So gingen wir nach Hause. Unsere Gedanken kreisten nur noch um die Frage: Was wäre wenn? Es folgten schlaflose Nächte.

Durch ein Gespräch wegen der Pflegeüberleitung, in dem es hieß, er sei ein Fall fur das Pflegeheim, kam er aber dann wieder zu uns nach Hause. Die Pflege übernahmen wir anfangs selbst, taten uns aber sehr schwer damit. Durch die Hilfe der Sozialstation wurde und wird uns aber sehr geholfen.

Jetzt, von einer Woche auf die andere, geht es ihm wieder besser. Er sitzt vormittags im Rollstuhl, sitzt zum Essen am Tisch, kann wieder selber essen und trinken. Mit dem Rollator übt er fleißig das Laufen, was ihm auch ganz gut gelingt.

Nachdem er die Verkochung des Tumors abgelehnt hat, kam es mir vor, als wenn der Arzt sagen würde: "Geh' nach Hause zum Sterben!"

Kurz nach dem Krankenhausaufenthalt kam von meinem Mann ein Mal der Satz: "Ich gehe jetzt bald ins Paradies." . Da machte ich mir schon meine Gedanken, ob er vielleicht merkt, dass es nicht mehr lange geht, bis er gehen muss.

Beim Besuch der Hausärztin kam von ihr aber kürzlich der Satz: "Sie sehen aber gut aus. Das kann ich gar nicht glauben" Denn auch sie dachte, dass er bald sterben werde.

Dank Ihrem Einsatz, Herr Melhorn, kann ich nun die Gedanken vom Sterben meines Mannes ganz weit wegschieben. Auch meinen Kindern, der ganzen Familie, geht es nun wieder besser. Besonders seinem Bruder.

Gruß

Frau xxxxx"

25.1.2011

 

 

16. Weitere Kurzmitteilungen über den Genesungsfortschritt
(Emails der Familie an mich )

 

18.2.2011

"Heute kann ich nur Positives berichten.

Mein Mann fühlt sich ganz wohl zur Zeit. Er kann jetzt schon sein Bett wieder fast alleine verlassen.

Die gelbe Farbe im Gesicht und am Körper sind auch ziemlich zurückgegangen.

Ich war überrascht, als er gestern früh vom Bett aufstand und alleine ins Esszimmer lief.Doch dann brauchte er wieder den Rollstuhl.

Mit dem Rollator übt er jeden Tag fleißig das Laufen. Neulich sagte er zu mir: " Ich muss üben, dann kann ich wieder nach draußen in meinen Garten gehen."

Wenn wir jetzt über seine Krankheit sprechen, ist er ganz positiv eingestellt. Er meinte: "Diese schwere, lebensbedrohliche Krankheit habe ich. Ich muss nach vorne schauen und das Beste daraus machen."

Neulich, als meine Tochter erzälte, dass sie im Sommer wieder Urlaub im Tannheimer Tal machen, kam der Satz von meinem Mann:" Da möchte ich noch wenigstens ein Mal hin! Vielleicht können wir es auch machen. Das wäre schön!"

Gruß
Frau xxxxxxx"

 

 

 

25.2.2011

Heute muss ich wieder etwas Positives berichten. Mein Mann ist gestern 45 Minuten am Stück mit dem Rollator gelaufen.

Er interressiert sich auch wieder was draußen so geschieht. Seit 2 Tagen spielen wir abends mit ihm Kartenspiele. Da ist er ganz konzentriert dabei. Wenn er gewinnt, geht ein Grinsen über sein Gesicht. Das baut uns auch wieder auf.

Anfang der Woche war die Hausärztin zum Hausbesuch da. Sie war ganz verwundert, wie gut er aussieht und was für Fortschritte er macht. Als er sich ans Bett setzte, ohne Hilfe aufstand und im Zimmer ein wenig umherlief, konnte sie es kaum glauben, da er doch von den Ärzten zum Sterben nach Hause geschickt worden war. Natürlich wissen wir, dass er totkrank ist.

Die blauen Flecken an den Armen sind jetzt auch ganz weg. Seine Haut ist jetzt auch schon heller geworden. Jetzt hoffen wir, dass es noch weitere Fortschritte gibt.

Gruß Frau xxxxx

 

 

03.04.2011

Am 26.Feburar war plötzlich sein Katheter verstopft und er musste sofort ins Krankenhaus. Aber es wurde dort außer dem Katheterwechsel nichts gemacht. Er verblüfft die Ärzte offenbar damit, dass er überhaupt noch lebt! Schließlich hatten sie ihn schon vor Monaten ‚offiziell’ nach Hause entlassen. Weihnachten 2010 werde er möglicherweise nicht mehr erleben, hatte es geheißen. Nach 1,5 Stunden war er jedenfalls am 26.2.11 mit dem Krankenwagen wieder zu Hause.

Als Laie fühlt man sich in solchen Momenten schon sehr verlassen.

Die Hausärztin kam kürzlich wieder mal vorbei. Ohne Arztkoffer. Nur mit der Karteikarte in der Hand. Sagte: „Grüß Gott’“ und meinte auch wirklich anerkennend:“ Sehen Sie aber gut aus…“ Danach aber verabschiedete sie sich auch schon wieder. Auf meine Anregung hin will sie in einigen Wochen aber wenigstens eine neue Ultraschalluntersuchung seiner Leber machen.

Die Verstopfung des Katheters war allerdings recht bedrohlich und wurde von uns auch so empfunden. War das nun das Ende?

Es ging ihm danach 2 Wochen lang jedenfalls wieder sehr schlecht! Er bekam wieder diese starke Gelbfärbung der Augen und der Haut, war sehr matt und kraftlos und konnte nur mit viel Mühe laufen.

Der Heilpraktiker machte uns Vorwürfe, weil wir ihm erst Tage später von dem Katheterwechsel berichteten. Aber wir waren gar nicht darauf gekommen, dass er uns in dieser Angelegenheit überhaupt helfen könne. Aber er schaffte es dann doch wieder mit seinen homöopathischen Mitteln. Inzwischen fließt der Urin wieder problemlos ab und hat auch eine gute Farbe.

Außerdem bekommt er täglich 3 Löffel flüssiges Colostrum und Vitamin C, soll – wann immer es das Wetter erlaubt - an die Sonne und vor allem das Richtige essen. Was bedeutet: viel Salat und frisches Gemüse, ganz selten etwas Fleisch, das ihm allerdings ohnehin nicht mehr schmeckt, sowie insgesamt nur wenig tierisches Eiweiß.

Das war für ihn natürlich eine große Kostumstellung. Dass er die dann mitmachte, hätten wir früher alle nicht für möglich gehalten. Heute wird alles frisch zubereitet und ist damit auch anders und vor allem schmackhafter, als etwa seine vormalige Krankenhauskost.
Inzwischen interessiert er sich wieder für den Alltag, liest Zeitung und schaut wieder fern. Inzwischen kann er auch wieder einigermaßen gut essen und trinken. Wenn ich ihn frage, ob er irgendwelche Schmerzen habe, verneint er stets. Es geht es ihm wirklich wieder den Umständen entsprechend gut

Bei schönem Wetter gehen wir mit ihm im Rollstuhl spazieren. So ist er auf Anraten des Heilpraktikers insgesamt viel im Freien! Auch schaut er uns bei der Gartenarbeit zu. Gibt auch schon wieder ein paar Anweisungen. Gelegentlich kommt er mit dem Rollstuhl in die Küche, weil er beim Kochen zusehen will, wie er sagt.

An guten Tagen üben wir mit ihm inzwischen wieder das Auf- und Abgehen von Treppen und haben deswegen auch eine neue Haustreppe machen lassen.

Weil er wieder ein bisschen fort wollte, haben wir außerdem ein neues Auto gekauft, in das er nun leicht aus- und einsteigen kann. Er freut sich übrigens schon sehr darauf, gibt es aber natürlich nicht zu. Wie sie halt so sind, die Älteren!

Nun haben wir die Hoffnung, dass er weiterhin so bleibt und er so fit wird, dass er zur Kommunion seiner Enkelin kann. Wenn auch im Rollstuhl - aber er ist dabei!

Gruß Frau xxxxxx

Anmerkung von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker

Die Entwicklung des Patienten ist viel versprechend. Besondere vor dem Hintergrund, dass er in der ganzen Zeit nur 15 Mal von mir behandelt wurde.

Dabei ging es therapeutisch natürlich vorrangig um seine Leber. Als maßgebliches Stoffwechselorgan entsccheidet ihr Zustand 'über Leben und Tod'. Die Leber hat eine hohe Erholungsfähigkeit. Das lässt in jedem Fall hoffen, verleitet eben deshalb auch manchen zu der Annahme, ihr deshalb besonders viel zumuten zu dürfen.

Der Patient KP hatte allerdings nie viel Alkohol getrunken. Seine besondere Leberproblematik hatte die oben dargelegten Hintergründe! Folglich war in seinem Fall auch maßgeblich die Psyche homöopathisch zu stützen, um so wiederum die Heilkräfte der Leber zu fördern.

Nach meiner Erfahrung kann bei solchen Problemstellungen jedenfalls kaum etwas vergleichbar wirkungsvoll und doch schonend eingreifen, wie die Homöopathie. Wird bei ihr doch – anders als in der Schulmedizin - substantiell nichts zugeführt, sondern immer nur ein zarter Impuls gegeben! Der wiederum muss allerdings richtig sein!. Sonst bewegt sich gar nichts! Ist er das, wird diese feine Schwingung dann eine Wirkung haben, wie sie schulmedizinischer Substitution in der Regel deshalb unmöglich ist, weil diese vergleichsweise grobschlächtig auf die Prozesse 'einschlägt'.

Auch was im Falle des KP so bedrohlich schien, war aus meiner Sicht ein durchaus begrüßenswertes Geschehen gewesen! Dass sich sein Katheter zugesetzt hatte, war mir jedenfalls ein Zeichen dafür, dass sich sein Körper damit von 'Schlacken’ befreien wollte. Dies geschah dann zwar in einer Art Übermaß, indem der Karheter ganz zusetzte, doch war das letztlich nur Zeichen und Folge der Dringlichkeit, mit der diese 'Befreiung durch Ausscheidung' offenbar geschehen musste, damit KP überlebte! Als vormals starker Fleischesser hatte er diesbezüglich nämlich jahrzehntelang wider seine Natur' gesündigt' - ein Problem, das aus Unwissenheit m.E.leider sehr viele, meist jüngerere Menschen haben. Sie essen noch in erster Linie lustbetont, was ihnen schmeckt und so viel ihnen schmeckt. Da interessiert noch nicht, ob der Körper durch das Essen die Nährstoffe bekomt, die er für sein tägliches Leben eigentlich braucht, sondern Nahrungsaufnahme wird - von der Werbung befeuert! - vorrangig als Lustgewinn eingestuft und langfristig leidende Körper eben hintansgestellt!. Der Verstand verhindert dies dann erst mit zunehmendem Alter - wenn es dann nicht schon zu spät ist! Viele stoppt allerdings nicht der Verstand, sondern ihr körperlicher Verfall! Frauen sind dabei Männern dabei überlegen, denn sie haben als Spaßbremse ihrer Zügellosigkeit wenigstens das unerbittliche Kriterium ihres Aussehens. Die dumpfe Selbstgefälligkeit vieler Männer lässt sie solche Entwicklungen großzügig übergehen.

KP hat diesen Schritt in die Gesundheit natürlich tun müssen und daher schließlich auch getan! Dadurch normaislierte sich sein Urin zum Basischen hin und auch die von mir gezielt behandelte Niere scheint wieder besser zu funktionieren.

Das war für KP die übliche, schwierige Umstellung von gewohnter Kost. Glücklicherweise hat er aber eine Frau, die ihn entsprechend unterstützt. Als ich ihr jedoch erklärte, dass sie ihrem schwerst kranken Mann zukünftig keinesfalls mehr seine Lieblingsspeisen kochen dürfe, um ihm eine Freude zu machen, war sie zunächst doch sehr verunsichert. Schließlich wolle und solle man ihm doch eine FReude auchmit dem Essen machen! Er esse doch ohnhin nur noch sehr wenig essen. Da solle es docherst recht immer was Gutes sein! Etwas, das er sich wünsche und ihm schmecke - und dazu gehöre beispielsweise nun mal kein Gemüse und viel Salat! Als ich ihr erklärte, dass sie ihm aber nicht täglich seine 'Henkersmahlzeit' zubereiten dürfe, denn sie wirke nicht seine Hinrichtung mit,sondern an seiner Genesung vor,griff sie das bereitswillig auf und stellte die Kost um.

Viele Menschen machen aber eben diesen Fehler! Wer krank ist, sucht als 'Entschädigung’ oftmals den Genuss! Will sich beispielsweise wenigstens die Freude eines guten Essens gönnen - und das, obwohl meist genau diese Genusssucht krank gemacht hatte. Da verlangt der kranke Körper nicht selten gerade nach dem, was ihm sein Geist manchmal jahrzehnelang verwiegert hatte, ihm aber nun wirklich hilft und stärkt. Das aber ist selten das Lieblingsessen! Das hebe man sich vielmehr auf für die wieder besseren Zeiten!

Gerade die Schwerkranken möchte ich an dieser Stelle daher auch auf das von mir empfohlene Buch „ 4 Blutgruppen“ – ISBN 3 - 492-44406-8 - verweisen, denn es ist sehr hilfreich, Ernährung blutgruppengemäß auszurichten. Gerade in der Krankheit macht es besonders Sinn, nur zu essen, was einem besonders bekömmlich ist und vom Körper leicht verstoffwechselt werden kann. Das wenige, was man vielleicht überhaupt isst, kann dann voll aufgenommen werden und belastet nicht, sondern stärkt!

Dazu gehört ebenso das Trinken von reinem Wasser! Nichts ist nach meiner Erfahrung wichtiger als Wasser! Doch gerade viele Ältere kennen das längst nicht mehr! Sie verschmähen reines Wasser meist schon lange! Ersetzen es allenfalls durch Tee, Kaffee oder sonst was Flüssiges.

Das macht auf Dauer aber vor allem die Niere - als wichtiges Entschlackungsorgan im Sinne von Entgiftung - nicht mit! Dann hilft es irgendwann aber auch nicht mehr, plötzlich täglich 2,5 Liter reines Wasser in sich hineinschütten zu wollen. Auch wenn man zellulär ausgetrocknet ist und für seine Zellen eigentlich dringend dieses Wasser haben sollte! Denn diese Wasserflut kann dann nicht mehr richtig bewältigt werden, sondern belastet in seiner Fülle nur den Organismus!

Häufig wird dann zur Maßnahme der Entwässerung gegriffen. Das aber ist in der Regel kurzsichtig gehandelt! Durch die medikamentöse Entwässerung wird der Körper zusätzlich auch noch zellulär entwässert. Wie aus einem weitgehend trockenen Badenschwamm wird oftmals aus den Zellen so noch das restliche 'Wasser' gepresst! Sinnvoller ist es in solchen Grenzfällen, beides zu tun: Sowohl Wasser zu geben als auch zu entwässern! Einerseits können sich dadurch die austrocknenden Zellen mit Wasser anreichern und dadurch wieder aktivieren, andererseits werden mit Gewebsflüssigkeit überlasteten Organe an Schwerpunkten befreit. Lesen Sie als Beispiel dafür den Artikel

Von der Herzmuskelschwäche über Herzinfarkt zur Hirnblutung und Schädeleröffnung (Kraniektomie )- ein Patientenbericht
http://www.melhorn.de/Herzschwaeche/index.htm
Was Schulmedizin und Außenseitermethoden (sich) so leisten und Kritisches dazu!

Wassertrinken will insoweit also durchaus 'gelernt’ sein! Das ist jeweils eine Frage des bereits erreichten Austrocknungsgrades der Zellen! Der zelluläre Wasserausgleich gelingt jedoch verhältnismäßig schnell und oft schon in wenigen Wochen. Nur muss man es eben auch tun! Und das scheint vielen nicht immer möglich! Da werden manchmals Ausflüchte gebraucht, die dümmer nicht sein könnten! Da macht der Verstand offenbar nicht immer mit!

Wassermangel ist aber vielfach nun mal die eigentliche Ursache vieler Erkrankungen und seine Behebung immer eine maßgebliche Voraussetzung der Genesung! . Lesen Sie unbedingt den Artikel

Die Vernachlässigung von Wasser und Salz als eigentliche Ursache vieler Erkrankungen
http://www.melhorn.de/Wasser

Der Bericht über den Patienten KP sollte aber dem Leser vor allem auch bewusst machen, dass und wie viel er eigentlich stets selbst tun kann, um aus misslichen Krankheitszuständen wieder herauszukommen. Es muss keineswegs immer der Arzt oder Heilpraktiker sein, der allein helfen kann! Begreifen Sie vielmehr endlich, wie viel Sie immer auch noch selbst in einer, vielleicht sogar totgeweihten Situation wie etwa der von KP tun können und welche Bedeutung vor allem auch Ihre Seele bei all dem hat! Sie bestimmt nämlich in Wahrheit darüber, was mit Ihnen geschieht! Nicht der Behandler! Der macht 'das Technische' und operiert sie beispielsweise! Aber schon Chemotherapie und Bestrahlung sind schwerste medizinische Eingriffe die mit ihrer beabsichtigt zellschädigenden Wirkung selten langfristig wirklich hilfreich sind!

Bedenken Sie jedenfalls immer: Sie haben sich in der Regel selber krank gemacht! Folglich haben Sie es oftmals auch selbst in der Hand, sich wieder gesund zu machen! Denn jede Zelle teilt sich im Laufe Ihres Lebens viele Male, d.h. auch ihr Körper erneuert sich ständig! Nie alle Zellen gleichzeitig - aber alle paar Jahre ist ein solcher Kreislauf des Lebens wieder abgeschlossen! Sie müssen und können dabei helfen. Andernfalls rutscht der Körper unbarmherzig wieder in jene ungleichgewichtige Ausgangslage zurück, aus der Sie eigentlich herauskommen wollen und müssen!

Das Beispiel des KP möge Ihnen dabei Mut machen! Denn seien Sie gewiss: Die Angst ist es, die Ihnen oftmals – absichtlich oder aus Unwissenheit! - gerade auch der Arzt schürt, wird sie sonst töten!

Sie sehen gerade auch am Falle des KP, dass es auch anders gehen kann. Selbst wenn es KP doch nicht gelingen sollte, alle Fehler seines Lebens vergessen zu machen. Schon sein jetziger Zustand belegt, dass für ihn sein Leben wieder eingeschränlt lebenswert wurde und ihm Hoffnung macht! Das aber ist schon viel! Und dies braucht Ihre Mitwirkung - und nicht etwa ihre angstvolle Bereitschaft, alles willenlos und schicksalsergeben mit sich machen zu lassen, das man Ihnen vorschlägt! Mir jedenfalls ist der selbtbewusste und kritische Patient weit lieber, als ein angstvoll-scheinmutiges Wesen, das in Wahrheit bangend auf seinen Tod wartet! Das Leben ist zu schön, um es so beschlließen zu müssen!

Schalten Sie also bitte Ihren Verstand nicht aus, sondern ein! Jeder kann das und nehmen sie dabei gerade auch seelische Hilfe von Nichtbehandlern an! Sie werden intuitiv schon wissen, ob es jemand wirklich gut mit ihnen meint!

Beim Lesen wird Ihnen sicherlich die Frage gekommen sein, ob es sich hier nicht doch um eine dieser seltenen 'Spontanentwicklungen' handelt, die als Erklärung von der Schulmedizin immer vorgeschoben werden, wenn sie nicht weiß, warum ein Schwerkranke weiter lebt und sich besser fühlt.

Dies ist also nicht nur die Frage nach der Dauerhaftigkeit einer solchen Krankheitsentwicklung, sondern auch danach, ob denn dann überhaupt eine 'Außenseiterbehandlung`notwendig war. Hätte sich dieser Patient nicht ohnehin ganz allein wieder gefangen? Fragen, die mich als Behandler natürlich auch immer interessieren!

Angesichts des obigen Krankheitsverlaufes ist m.E. zunächst ausgeschlossen, das es sich hier etwa um ein 'letztes Aufbäumen' vor dem nahenden Tod handelt. Dazu war die mehrmonatige Zeitspanne des Besserwerdens inzwischen schon zu lange. Auch sein ständig verbesserter Gesamtzustand spricht deutlich dagegen. Hier starb nicht einer, sondern lebte wieder auf! Davon war ich überzeugt! Dieser Patient ist m.E. 'über den Berg', hat aber noch eine beträchliche Wegstrecke vor sich! Er weiß das und will sie gehen!

Damit scheint mir auch die Frage beantwortet, ob etwa ich in seinem Fall folglich überhaupt etwas hätte tun müssen. Ob nicht alles von allein so gut geworden wäre? Dies hat das Krankheitsgeschehen selbst beantwortet.

In der Zeit vor dem Jahreswechsel 2010/11 war KP einige Wochen von mir nicht mehr behandelt worden und baute nach anfänglicher Verbesserung in dieser Zeit dann wieder stark ab. Bei einer 'spontanen Selbstheilung' wäre das nicht gechehen! Tatsächlich wurde die Familie darauf vorbereitet, dass er Weihnachten 2010 wohl nicht mehr erleben werde.

Im Januar 2011 ging es ihm dann aber wieder besser, nachdem ich die homöopathische Behandlung wieder aufgenommen hatte. Auch das spricht gegen die Annahme einer Selbstheilung.

Das bestätigt auch die Problemzeit mit dem verstopften Katheter, von der ich zunächst nicht mal was erfahren hatte. Wie sehr dieser Vorgang KP aber belastete, zeigte sich binnen weniger Tage an seiner zunächst wieder deutlich verschlechterten Gesichtsfarbe und seinem rapiden Leistungsabbau. Seine Psyche belastete dieses Geschehen enorm. Jagte ihm Todesangst ein und ließ ihn am Behandlungserfolg zweifeln.

Hier wäre m.E. wohl ohne zusätzliche Behandlung die Buchstelle dieses Lebens gewesen! Denn der Lebenswille war diesmal durch sein Begreifen ernstlich verletzt und das Aufgeben daher greifbar! War sich KP doch durch seine Leberbeschädigung zum Jahresende 2010 mehr oder weniger seiner Lebenswirklichkeit nicht mehr richig bewusst, sondern dämmerte gleichsam dem Tod entgegen. Durch die zwischenzeitliche Besserung war ihm das aber nun plötzlich wieder bewusst! Hatte ihn bis dahin sein Dahindämmmern also vor seiner Angst bewahrt: Nun war sie da und damit bedrohte sie ihn ernstlich. Hier nun mit Homoöpahie eingegriffen zu haben, war wohl der richtige Schritt - denn dieser war vom Patienten selbst nicht mehr zu leisten.

Dem Leser sei dadurch bewusst gemacht, dass und wie viel er folglich auch selber tun kann, nicht 'das Opfer' seiner Angst zu werden!

KP habe ich nie mit seiner Angst konfrontiert. Er war 'in guten Händen', wie ich wusste und habe ihn daher auch bewusst nicht gesehen, sondern nur Ende 2010 zufällig mal mit ihm telefoniert. Er sollte lernen, an seine Überlebensfähigkeit zu glauben - und dabei kann ein Behandler in der Regel eher stören! Und diese Entwicklung nimmt er inzwischen auch, wie die folgenden Mails belegen!

 

Weitere Mails:

29.4.2011

Hallo Herr Melhorn,
meinem Mann geht es insgesamt ganz gut. Sehr selten ist seine Hautfarbe noch leicht gelblich. Seine Augen aber sind klar und weiß und er fühlt sich wohl.

Derzeit hat er auch keinerlei Beschwerden, wie Schmerzen oder desgleichen. Viel läuft er mit dem Rollator. Manchmal wagt er auch ein paar Schritte allein.

Wir sind mit ihm viel draußen. Im Garten und auf der Terasse. Täglich trinkt er ein viertel Fläschchen Colostrum . Der Geschmack macht Ihm ihm keine Probleme mehr. ( Anmerkung von Heilpraktiker Melhorn: Wer keine Milchunverträglicheit hat und wem Colostrum nicht schmeckt, dem rate ich, Colostrum mit etwa 100 ml Milch zu trinken. Die normale Trinkmilch schmeckt dadurch sehr intensiv und angenehm . )

Er freut sich schon sehr auf das neue Auto. Auch ist er wieder am täglichen Leben interressiert und macht auch wieder den ein oder anderen Spaß mit. Zur Zeit hat er auch wieder mehr Appetit.

Gruß Frau xxxx

 

 

 

Anmerkung von dipl.rer.pol. Wolf-Alexander Melhorn/Heilpraktiker vom 8.6.2011

Mancher Leser wundert sich, warum ich keine Berichte mehr über diesen Patienten bringe.

Das liegt nicht an mir. Den Angehörigen ist es nach eigener Erklärung zu mühsam, mir immer wieder mal einen Bericht schreiben zu sollen. Da ich aber nicht mit der Wünschelrute therapiere, hatte ich angekündigt, keine Medikation mehr zu geben, wenn sie mich nicht ausreichend über den Zustand des Patienten informiert würden. Seitdem ich dann auch noch eine Rechnung schickte, brach der Telefonkontakt dann ab.

Drittseitig wurde mir nur zugetragen, zum Zeitpunkt des Therapieabbruches sei es dem Patienten nach eigenen Erzählungen im Bekanntenkreis wieder recht gut gegangen. Täglich lief er jedenfalls immer größere Wegstrecken mit dem Rollator, aß gut, war psychisch recht stabil geworden und nahm geistig wieder rege am Familienleben teil.

Alles sprach aus meiner Sicht daher dafür, dass sich dieser Genesungsprozess auch so fortsetzen werde, so dass ich auch nur noch wöchentlich die Medikation überprüfte.

Es ist oben über seine Krankengeschichte berichtet, dass auch KP zum Jahreswechsel 2010/11 eine gesundheitliche Entwicklung hinter sich hatte, die es nicht erlaubte, diesem lebensgefährdeten Patienten die Behandlung zu früh abzubrechen. Solche positiven Gesundungsabläufe sind schließlich nicht selbstverständlich. War dieser Patient doch nicht grundlos als 'austherapiert' nach Hause entlassen worden!

Wenn sich daher trotz solcher Vorgeschichte wieder ein therapeutischer Erfolg abzeichnet, sollte dieser zweckmäßig auch nicht kurzsichtig abgebrochen werden. Sonst fällt ein solcher Patient nach meiner Erfahrung unaufhaltsam und vorhersehbar in seinen schlechten Vorzustand zurück! Gibt man doch einem Verdurstenden auch immer so lange in kleinen Schlucken Wasser, bis seine Lebensabläufe wieder ausreichend funktionieren. Gesundbeten und bloßer Durchhaltewille helfen da so wenig, wie Hektik! Entgegenstehen könnte einem Abbruch allenfalls, dass sich jemand eine solche Behandlung für monatlich rund 500 Euro nicht leisten kann. Das war aber hier nicht Fall! Sein neues Auto hatte KP bestellt und auch ich hatte ihm die Rechnung abgeschwächt. Sogar der Hersteller von Colostrum lieferte auf meine Bitte kostenlos, um die Genesung von KP zu bescheunigen.

Wie das immer wieder mal geschieht, stand dem aber offenbar manchmal das vermeintlich sichere Gefühl des Patienten gegegenüber: Das schaffe ich jetzt auch allein! Das ist der Zeitpunkt, wo der Wille wieder dann über das bisherige Gefühl von Hilflosigkeit und Verlassensein triumphiert! Wer nämlich das Gefühl hat, dem Tode noch mal entkommen zu sein, wer sich deshalb wieder auf sein Lebens freut und dem deshalb Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wieder ansteigen, der neigt nicht selten dazu, seinen tatsächlichen Zustand falsch einzuschätzen. Aber wie sollte er auch? Hat er doch keine Vergleichsmöglichkeit und selten Erfahrung, solche Prozesse richtig zu beurteilen.

Also wollen sich immer wieder manche selbst überzeugen! Wieder mal bewusst was tun, das bisher nicht mehr möglich gewesen war! Sie tun dann etwas, das sie besser bleiben ließen. Ich sage ihnen dann immer, dass sie jetzt leider dem Esel gleichen, 'der auf's Glatteis geht' und dass sie sich nicht wundern sollten, wenn sie bald richtig auf der 'Nase liegen'.

Für solche 'Mutproben' und Selbstbeweise muss man andererseits Verständnis haben! In einer Gesellschaft, die Leistung und jederzeitige Leistungsfähigkeit rücksichtlos über alles stellt und mit solchem Denken in Wahrheit den Menschen und seine tatsächlichen Bedürfnisse nicht selten verachtet, ist diese Einstellung zum eigenen Körper nicht ungewöhnlich. Für den Patienten endet das aber nicht selten in manchmal kläglichen Selbstwerteinbruch. Erkennen manche doch erst dann, wie schlecht es ihnen wirklich ging und wie weit der Weg noch ist, den sie noch gehen müssen. Hatten sie oder Dritte ihnen doch schon eingeredet, das Schlimmste sei nun überstanden und der Rest nur eine Frage der Zeit - und die wollen sie durch Willensleistung eben abkürzen.

Aber Genesung braucht meist so lange, wie das Entstehen der Krankheit. Immer wieder habe ich das so erlebt! Denn so einfach sind Krankheit und Krankseinmeist doch nicht. Ist beides doch in der Regel weit mehr, als das bloße Durchstehen einer bestimmten Therapie und/oder Operation nach einem Unfall. Das Psychische, als meist eigentliche Krankheitsursache, fällt also vorschnell durch den Rost eigener Kenntnis und Erwartung!

So nach meiner Meinung auch hier. Genaues weiß ich aber natürlich nicht! KP war kürzlich wohl wieder zum Katheterwechsel im Krankenhaus und weil seine Beine wieder angeschwollen waren. Außerdem habe eine weitere Untersuchung ergeben, dass der Lebertumor zwar weiter gewachsen sei, ihn das aber wohl noch nicht wesentlich einschränke. Therapie bekomme er keine, sondern werde nur beobchtet.

Aus meiner Sicht unverständlich, dass meine, nachgewiesen erfolgreiche Therapie vorzeitig abgebrochen wurde und nun abgewartet wid. Worauf? Tatsächlich sind das 'verlorene' Tage, die vielleicht nicht mehr aufholbar sind.

 

 

20.8.11

Telefonisch schickte ich nach meiner Krankenakte am 5.5.11 die letzten Globuli, nachdem ich auf Anfrage erfahren hatte, der Patient laufe täglich mit dem Rollator etwa eine dreiviertel Stunde durch die Wohnung, habe einen klaren Blick und sei gut ansprechbar.

Wie ich später von der Ehefrau telefonisch erfuhr, ging der Patient danach zu einer Untersuchung ins Krankenhaus, wo ihm gesagt wurde, er habe nun auch noch einen Nierentumor. Nach Aussage seiner Frau verfiel er daraufhin sehr schnell und verstarb am 28.6.11 zu Hause im Kreis seiner Familie.

 

 

 

 

 

 

Wer mit der Diagnose Krebs konkrontiert wird, wähnt sich sofort in Todesnähe. Das muss aber keineswegs so sein! Das habe ich an mir selbst erlebt und immer wieder auch an meinen Patienten. Auch wenn der obige Bericht meine positive Einstellung zu widerlegen scheint! Aber meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es wichtig ist, mit einer gewissen Gelassenheit auch an dieses 'Überlebensproblem' heranzugehen. Angst und Panik sind jedenfalls immer die falschen Ratgeber! Auch Zweckoptimismus ist verfehlt, weil auch er in Wahrheit eine getarnte Angst ist!

Machen Sie sich lieber kundig! Ziehen Sie Bilanz, was an oder in Ihrem Leben so 'falsch' oder erdrückend gelaufen ist, dass es sie nach Ihrer eigenen Überzeugung schließlich krank gemacht hat und ziehen Sie daraus in Ruhe die erforderliche Konsequenz. Das wiederum mag zwar im Einzelfall nicht immer möglich sein - sich selbst darüber aber ehrlich bewusst zu werden, hilft bereits entscheidend weiter und lässt meist auch schon Ruhe aufkommen. Denn nichts ist schlimmer als Ungewissheit und Unwissenheit! Von beidem befreit nur Wissen! Einfach, weil man weiß und auf dieser Basis dann neu denken kann!

Gebrauchen Sie also Ihren Verstand und lassen Sie sich von niemand verrückt machen! Sonst sterben Sie nur vorzeitig!