25.1.09
Unbemerkt
von
Wolf-Alexander Melhorn
In
der Stille ihrer Zeit,
umarmen
- unbemerkt
-
sich manchmal Seelen,
auch wenn die Körper abseit stehen
und ein Ergreifen nur ersehnen;
denn Lächeln,
zaghaft ausgeworfen,
als sei es vielleicht Missverständnis,
erwiderte sich Zweifeln,
ob es auch recht verstanden worden
- und schiebt so Ängste sich zur Seite,
die uns sonst voreinander schützen!
Selbst wenn sie nichts bewirken:
bei der Vergänglichkeit der Augenblicke,
ist dies doch Freiheit,
die sonst nie beschieden!
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