Sehnsucht

von
Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

Ich trete in die Sehnsucht Deines Herzens
und Du empfängst mich,
in der Halle Deiner Wünsche.
Geführt von Hoffnung,
- auch verängstigt -
begehen wir den Raum des Sich-Erkennens.

 

Bewacht vom Argwohn der Erfahrung,
sieht dort Bereitschaft
zwar die Zukunft stehen,
weiß aber um Gefahr
vor fremdem Anspruch,
der,
- wie Dich,
so mich! -
verletzen kann und wird,
fühlt er sich überfordert.

 

So wird Bewegen recht bedacht.
Verharrend,
wo die Vorsicht nötig,
entfesselt,
wo uns Ahnungslosigkeit befreit.

 

 

 

 

 

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