Teil III des Artikels

Verhütung von Schlaganfällen durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt

Nach neueren Einsichten ist auch der Schlaganfall — Hirnschlag, Apoplexie — eine Übersäuerungs-Katastrophe; und zwar im Gehirngewebe, gleichartig dem Herzinfarkt, der schon lange als Übersäuerungs-Katastrophe im Herzmuskelgewebe aufgeklärt ist.

Beide Katastrophen beruhen auf örtlichen Gewebsuntergängen (Nekrosen) im Organ und beide entstehen durch örtliche Blockaden des Blut-Durchflusses (Ischämien) in Gewebs-Kapillaren.


 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

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Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
können Sie diese Petition
nun im Internet bis 26.8.08 mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Setzen Sie sich bitte auch im Bekanntenkreis für das Mitzeichnen ein!

Der Erfolg dieser Petition könnte auch mal über Ihr Leben
oder das Ihrer Angehörigen und Bekannten entscheiden!
 


 

10. Maßnahmen zur Abwendung der Säuerung: zwei Gruppen

11. Herzinfarktverhütung durch Stoffwechsel-Euthetisierung

12. Schlaganfallverhütung durch Entsäuerung

 

 

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9. Folgen der Übersäuerung mit Erythrozytenstarre

Sie führen zu einem verhängnisvollen Teufelskreis (Circulus vitiosus, Rückkopplungs- oder Feedbackprozess).

Eben dies zeigt sich typisch in den Schadensmaxima vorgeschädigter, alternder Hirn- und Herzgewebe, wenn deren reduzierte Stoffwechselmöglichkeiten unter schädigenden Sonderbedingungen örtlich (regional) in Übersäuerungszustände geraten:

Hierbei beginnen die Erythrozyten an Fließfähigkeit einzubüßen, steifer zu werden. Dadurch wird die Kapillarpassage erschwert, verlangsamt („ischämisch", Abschnitt 7).

Das deshalb spärlicher strömende Kapillarblut kann aber nun in gleicher Zeit nicht mehr so viel Sauerstoff zum Säureverbrennen ins Gewebe liefern und damit nicht mehr so viel Säuren und Schlacken aus dem Gewebe spülen, abführen, d.h. in beiderlei Hinsicht werden diese lebensnotwendigen Funktionen also um so spärlicher, je reichlicher sie eigentlich sein müßten, um dem wachsenden Missstand entgegenzuwirken.

Der zunehmende Sauerstoffmangel, mit Säure- und Schlackenstau im Gewebe, verschlechtert den Stoffwechsel immer weiter. Rasch wächst die Säurenproduktion unter Säuerung auch des Kapillarblutes und das Fließvermögen dieses Blutes vermindert sich immer mehr durch progrediente Erythrozytenstarre (Festklemmeffekt) und andere rheologische Hemmvorgänge - bis zum völligen ' Stillstand des Blutes: Kapillarblockade.

Hinzu kommen noch wachsende Lysoenzymschäden der übersäuerten, sich selbst zerstörenden, untergehenden Gewebszellen
.

Vollzieht sich dieser komplexe Teufelskreis in vielen oder gar allen Kapillaren eines Organgebietes, so ist der „point of no return" überschritten, der Gewebstod nicht mehr abwendbar.

Selbst Medikamente, die sonst noch hätten retten können (Strophanthin, Entsäuerungsmittel), bleiben ja nach dem Blutstromstillstand ausgesperrt! Sie vermögen nicht mehr ins Gewebe einzuströmen!

Gewebsuntergänge (Nekrosen) entstehen in Kleinherdform; dann oft rasch wachsend, verschmelzen sie zu Großherden: Infarkt des Herzens oder des Hirnes (Schlaganfall) z.B. innerhalb von Minuten, Viertelstunden.

Der alte Ausdruck „Infarkt", wörtlich „Ausstopfung", war ungewollt schon lange vor diesen Erkenntnissen richtig gewählt: Dem Gewebsuntergang liegt ja solche „Ausstopfung" der stromblockierten Kapillaren mit versteiftem, verfestigtem Blut zugrunde. Und moderne Methoden bestätigten hier die Richtigkeit dieser Erkenntnis und jener Wortwahl: Nach dem Infarkt bieten die hier „ausgestopften" Herz- und Hirn-Kleingefäße andere Befunde als die übrigen Kleingefäße des sonstigen Organs und Organismus — in der Leiche ebenso wie im überlebenden Kranken.

Wieweit auch solche Kapillar-lschämien (-Blockaden) noch rückbildungsfähig sind, hängt von ihrer Intensität, ihrer Anzahl und Dichte im Gewebe ab.

„Reine" Gewebsazidosen der Stufe 2 (Abschnitt 6) klingen stets spontan ab, sobald sich die labile Stoffwechselentgleisung wieder bessert: Sie sind vorübergehende „transitorische azidotische Attacken (TAA)" in Hirn und Herz, denn ihnen fehlt die fixierende, verschlimmernde Erythrozytenstarre.

Doch selbst nach Beginn erythrozytenversteifender Übersäuerungen kann zunächst noch eine gewisse Rückbildungsmöglichkeit erhalten bleiben. Die Blutpassage wird nicht in allen Kapillaren des übersäuerten Gewebsbezirks gleichzeitig stark verzögert oder blockiert. Wenn durch manche, erst wenig transportgestörten Kapillaren gerade noch ausreichende Mengen von Sauerstoff, Strophanthin, Entsäuerungssubstanzen ins Übersäuerungsgebiet einströmen, so kann die Diffusion dieser rettenden Substanzen ins übrige Gefahrengebiet die Katastrophe gerade noch abwenden (vor allem, wenn die labile Stoffwechselstörung in diesem Augenblick ohnehin nicht zu rascher, weiterer Verschlechterung tendiert). Die Normalisierung vollzieht sich dann schnell: Säurestarre Erythrozyten werden bei Entsäuerung innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder normal fließfähig;, die Kapillarpassage kommt ausreichend in Gang; das Gewebe wird wieder versorgt, entsäuert; es erholt sich alsbald. Der Circulus vitiosus ist im Circulus profitiosus wieder zurückgedreht.

Sogar Ischämien, die vielherdig bereits stark störend begonnen haben, gehen dann wieder vorüber, als „transitorische ischämische Attacken (TIA)" in Herz und Hirn.

Zwischen den zwei Arten transitorischer Attacken — azidotischen (TAA) und ischämischen (TIA) — gibt es also fließende Übergänge und Mischformen.

Das hat lange daran gehindert, diese zwei wesensverschiedenen Pathophänomene nach Wort, Begriff und Sache genügend zu unterscheiden. Und ihre irrtümliche Gleichsetzung (nicht nur die Arterio-„Sklerose"-Hypothese) hat sogar zu vorzeitiger Resignation verleitet, hat davon abgehalten, ischämieverhütende oder/ -rückbildende Maßnahmen (Strophanthin, Entsäuerung) selbst noch dort - ja gerade dort! - rasch und hochdosiert einzusetzen, wo es schien, eine Ischämie habe Hirn oder Herz schon zu irreversiblem Infarkt geführt.

Doch haben die praktischen Ergebnisse dieser Maßnahmen — Strophanthin fürs Herz seit 1928, Entsäuerung fürs Gehirn seit 1978 — gezeigt: Diese Katastrophen entwickeln sich im Beginn langsamer, weniger gleichmäßig (homogen) und besser beeinflußbar, als es bis zu diesen Therapie-Erfahrungen schien (vgl. Abschnitt 12).

Auch andere Unterschiede des Ablaufs hängen damit zusammen. So vollenden manche Hirn- und Herzkatastrophen einen großherdigen Gewebsuntergang schon innerhalb Minuten oder Viertelstunden, andere erst in Stunden, Tagen oder Wochen und mit Unterbrechungen nach wachsenden „Crescendo"-Attacken, wieder andere kommen im Stadium der Kleinherduntergänge zum Stillstand. Solche Nekrosekleinherde werden dann zwar abgebaut, aber sie hinterlassen das Organ mit Lücken, Narben und weiteren Funktionsmängeln und mit um so mehr Gefährdung zu späteren Rückfällen. Auch von diesen Unterschieden, Intervallen, Kleinherdformen, Beeinflußbarkeiten usw. könnte aber nichts durch Arteriosklerose ferner, großer Schlagadern bewirkt sein oder erklärt werden.

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10. Maßnahmen zum Abwenden der Säuerung: zwei Gruppen

Übersäuerungsfolgen in Hirn und Herz sind ebenso häufig wie folgenschwer. Daher besteht seit jeher ein lebhaftes Bedürfnis nach Möglichkeiten zur Verhütung und Abhilfe.

Hierzu hat die ärztliche Forschung — durch jene Aufklärung von Hirn- und Herzkatastrophen als Übersäuerungsfolgen — naheliegende Wege aufgezeigt, die zu sachgemäßen Maßnahmen geführt haben. Es sind Maßnahmen zur Verhütung oder gar Rückbildung von örtlichen Gewebsübersäuerungen; nicht aber Versuche zu einer „Arteriosklerose"-Bekämpfung. Die praktischen Erfolge dieser Therapien bestätigten schließlich, daß jene Einsichten in die Hirn- und Herzkatastrophen den Naturvorgängen im wesentlichen richtig nachgegangen sind und ihnen mit diesen Maßnahmen im wesentlichen richtig entgegengetreten wird.

Zwei Prinzipen liegen zugrunde:

Einerseits sollen in geschädigten, alternden Hirnen und Herzen die abnorm gewordenen Stoffwechselvorgänge so verbessert, euthetisiert werden (2), daß selbst in den Schadensmaxima dieser Organe auch unter schädlichen Sonderbedingungen der Stoffwechsel nicht mehr in störende Säuerungen, gar zerstörende Übersäuerungen entgleist.

Andererseits sollen jene Säuerungen, die so nicht im voraus verhindert wurden, nachträglich durch entsäuernde Maßnahmen so abgeschwächt werden, daß sie sich möglichst nicht mehr zu symptombildender oder gar gewebstödlicher Intensität entwickeln.

Für beide Aufgaben-Zwecke - Stoffwechsel-Euthetisierung und Entsäuerung - sind uns von der Natur wirksame Stoffe zur Abhilfe aufgezeigt, die freilich nach Art, Wirkungsweise und -stärke für Hirn und Herz zum Teil verschieden effektiv sind. Für beide Aufgaben-Gebiete - Herzinfarkt-und Hirnschlagverhütung — sei im folgenden angedeutet, wie sie der Natur und wie sie dem Arzt zur Verfügung stehen.

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11. Herzinfarktverhütung durch Stoffwechsel-Euthetisierung

Hierfür hat die Natur allein, ohne Mithilfe des Arztes, keine ausreichenden Möglichkeiten. Wo ihr Stoffwechsel in geschädigtem Herzmuskel zur Azidose entgleist, kann sie dies nicht wirksam genug verhindern. Sonst gäbe es nicht so oft Angina pectoris und Herzinfarkte.

Anders das ärztliche Wirken:

1928 entdeckte Ernst Edens (1876-1944), damals Herzpapst der deutschen Hochschulmedizin, durch glücklichen Zufall, dass Strophanthin Angina pectoris beseitigt und Infarkte verhütet (2).
Bekommen herzmuskelgeschädigte Kranke, mit Herzbeschwerden, Infarktgefahr oder auch Infarkten in ihrer Vorgeschichte, laufend Strophanthin, so werden und bleiben sie bescnwerden- und infarktfrei. Dabei ist es gleich, ob Strophanthin oral oder intravenös gegeben wird.

Dieser zunächst unverstandene Erfolg fand seine Aufklärung in derStoffwechselchemie: So geschädigte Herzmuskel können ihren Sauerstoff nicht mehr richtig nutzen; sie geraten daher in Zustände der Säuerung (Angina pectoris) oder Übersäuerung (Herzinfarkt). Und Strophanthin euthetisiert (re-normalisiert) den Herzmuskel ( seine Möglichkeit zur Sauerstoffnutzung ) so weit, dass die Säuerung wieder verschwindet, bezw bei fortlaufender Gabe von vornherein ausbleibt (2; 4; 9).

 

Abbildung 5

Gestörte Sauerstoff-Utilisation im Myokard durch Strophanthin normalisiert
Aus dem Forschungsinstitut M.v.Ardenne;

 

 

Abbildung 5 illustriert dies aus berühmt gewordenen Versuchen von 1970 (nach 4). Die schwarze Kurve zeigt das pH-Verhalten ( (Nichtsäuerung, Säuerungsgrad, Entsäuerung) im Herzmuskel eines zuvor gesunden Versuchstieres.

Die Kurve beginnt links in normaler, gewebsneutraler Höhe und bei ihr herrscht erfahrungsgemäß Wohlbefinden ohne Infarktgefahr. Dann wird bei „E" experimentell der Herzmuskel des Tieres geschädigt. Sofort entgleist sein Stoffwechsel, sein Gewebe wird sauer, das pH - als Maß hierfür - sinkt steil ab.

Reproduziert ist damit der Zustand herzmuskelgeschädigter Kranker während ihrer Azidose-Herzbeschwerden (Angina pectoris).

Für den Demonstrationszweck dieser Versuche wurde die Myokardschädigung nur bis zu (reversibler) schmerzbildender Säuerung getrieben, nicht bis zur (irreversiblen) infarktbildenden Übersäuerung. Dann erhielt das Tier bei „Str" Strophanthin, und innerhalb 10 Minuten war das pH wieder auf praktisch normale Höhe zurückgebracht, was heißt: Jetzt war wieder der Herzmuskel stoffwechselchemisch euthetisiert, seine abnorme Säuerung beseitigt, der Schmerz behoben, die Infarktgefahr gebannt.

Wichtig ist dabei: Diesen Erfolg brachte das Strophanthin, obwohl der bei „E" erzeugte Herzmuskelschaden ebenso fortbestand, wie die analogen Herzmuskelschäden der Herzkranken (als Grundlage ihrer Herzbeschwerden und Infarkte) irreversibel fortbestehen.

Ein Hinweis zum Therapieverständnis:

In diesen Tierversuchen war Schädigungsfaktor bei „E" die Partialligatur einer extramuralen Kranzarterie mit Minderung des arteriellen Blut-Zustroms zum Myokard : Koronarinsuffizienz, die während der ganzen Versuchsdauer gleich intensiv beibehalten wurde. Trotzdem erfolgte hier dank der positiven Chemotropie des Strophanthins (1; 2; 4; 9; 11) eine solch optimale Korrektur (Euthetisierung) des Myokardstoffwechsels .

Sie wirkt - antistenokardisch und infarktverhütend - beim Menschen unabhängig vom Koronarzustand, selbst bei Totalverschlüssen — so die Empirie durch Edens und seine Schule seit 1928 (2; 11).

Seit 1970 ist zusätzlich auch theoretisch klarer: Diese Antistenokardie und Infarktverhütung wäre beim Menschen selbst dann so erfolgreich, wenn Totalverschlüsse je zur „Koronarinsuffizienz" führen würden (wie die Koronarlehre irrig vermutet hatte). Auch dann wäre diese Chemotropie-Nutzung also ärztliches Gebot, ihr Versäumen ein „Kunstfehler" (Edens). Der Theorienstreit zwischen „Koronaristen" und "Myokardisten" (amerikanischer Slogan) sollte so durch gemeinsame Nutzung dieser Prophylaxe zum Segen der Kranken überbrückt werden, erlöschen.

 

Abbildung 6

Stuttgart-Studie:

Kontrollierte Langzeit-Prospektiv-Studie
zur Jnfarktverhütung durch Linksmyokard-Euthetisierung

an 15000 älteren Kranken mit Stenokardien usw.
1947-1967 = 21 Jahre = 55000 Patientenjahre

 

In 55000 Patienten Jahren:

 

Infarkte
insgesamt

 

Infarkte
davon tödlich

 

Bundesgebiet
1947-1967

 

ca. 530

 

ca. 130

 

Stuttgart-Studie

 

ca. 20

 

keiner

 


Abbildung 6 zeigt an den Zahlen eines Langzeitversuches nach Edens, in welchem Ausmaß diese seit 1928 genutzte Euthetisierung des Herzmuskelstoffwechsels durch Strophanthin tatsächlich Infarkte verhütet (6).

In dem Vergleichskollektiv ohne Strophanthin (allein mit „Arteriosklerosetherapie") ereigneten sich 530 Herzinfarkte, davon 130 tödlich.
Die Herzkranken des strophanthinversorgten Kollektivs (ohne „Arteriosklerosetherapie") erlitten nur 20 Infarkte, von denen keiner tödlich ausging.

Das sind für die sonst eintretenden, erwartbaren Infarkte also folgende Verhütungsquoten: der nicht-tödlichen Infarkte 96%, der tödlichen 100% (6).

Die Erfolge solch primärer Stoffwechsel-Euthetisierung des Herzmuskels sind also günstig.

Daher besteht mindestens für den Hauptzweck - die Infarktverhütung - nur wenig Bedarf nach der Alternative: Nach sekundärer Entsäuerung (Abschnitt 12), die für das Ergebnis in Abbildung 6 noch nicht mitherangezogen worden war.

Doch soll jene Strophanthin-Nutzung ja nicht nur Infarkte verhüten, sondern auch Herzbeschwerden beseitigen, fernhalten.

Das gelingt ihr allein nicht immer vollständig. Daher hat sich neuerdings gezeigt, daß durch zusätzliches Entsäuern etwaige restliche Herzbeschwerden der Herzmuskelkranken noch besser reduziert werden können.

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12. Schlaganfallverhütung durch Entsäuerung

Die Natur ist gegenüber ihren stärkeren Hirnazidosen ebenso machtlos wie gegenüber ihren stärkeren Herzmuskelazidosen - sonst wären Hirnschläge ja nicht so häufig.

Doch der Arzt kann hier gleichfalls abhelfen, entgegenwirken. Freilich insofern nur beschränkt, da ein Euthetikum für den Hirnstoffwechsel — analog dem Strophanthin für den Herzstoffwechsel — noch nicht gefunden werden konnte (2), obwohl Strophanthin ein polyvalentes Euthetikum ist, das viele biologische Vorgänge — nicht nur im Herzen, sondern auch in Blut, Organgeweben, Stoffwechsel — normal erhält oder der Normalität näherbringt und daher auch gegenüber drohenden, beginnenden Schlaganfällen unverkennbar günstig wirkt - günstiger als alle sonst versuchten Hirnmittel (2).

Dennoch nützt es in den Grenzen seiner Dosierbarkeit hierfür oft nicht intensiv genug.

Daher muß die andere Möglichkeit genutzt werden, nämlich eine Hirnsäuerung, deren Ursachen noch nicht primär ausgeschaltet werden können, sekundär durch Entsäuerung zurückzubilden und danach laufend fernzuhalten.

Auch hierzu weist die Natur den Weg.

Sie hat gegen Gewebesäuerungen dem Blut ein Entsäuerungs-Potential eingegeben: Die sog. „Alkalireserve"; darin als Hauptbestandteil Bikarbonat mit „alkalisierenden" Kationen. Es dringt (diffundiert) aus dem Kapillarblut ins Gewebe, bindet (neutralisiert) einen Großteil der dort entstandenen Säuren und spült die Bindungsprodukte mit dem Venenblut aus dem Gewebe weg.

Dass niemals alle Säuren so entfernt werden können, liegt im Wesen solcher zeitbeanspruchenden, zeitbegrenzten Diffusionsvorgänge, trotz laufender Neubildung der Alkalireserve an nichtgleichem Ort.

Immerhin ist dieses Entsäuerungs-Potential jedoch so dimensioniert, daß es unter Normalverhältnisses die in jedem Gewebe anfallenden Säuren (Stufe 1, Abschnitt 6) ausreichend „entgiftet" und beseitigt - eben so weit, dass die Gewebe mit einem Säuerungsausmaß von nur etwa einem halben pri-Wert Differenz gegenüber dem Arterienblut noch störungs- und symptomfrei funktionieren können.

Als nicht mehr ausreichend versagt dieser Entsäuerungsmechanismus jedoch unter ungünstigen Umständen.

Dann kommt es zu nachteiligen („giftigen") Gewebesäuerungen der Stufe 2 (Gewebeschäden mit Symptombildung) oder Stufe 3 (ischämischen Gewebszerstörungen) nach Abschnitten 6-9.

Dies droht oder geschieht vor allem unter drei Missständen, die einander ungünstig verstärken (1):

a) Wenn in geschädigten Organgebieten ein erhöhtes Maß an Säuren anfällt, so dass selbst ein normal hohes Entsäuerungs-Potential eines normal reichlich strömenden Kapillarblutes nicht ausreicht, um diese Gewebesäuren gleichzeitig und gleich reichlich zu binden und abzuführen.

b) Wenn das Entsäuerungs-Potential des Blutes vermindert oder anderweitig beansprucht ist.
Das ist oft der Fall; besonders bei amerikanischen und mitteleuropäischen Ernährungsweisen, die im Stoffwechsel oft einen Überschuß an Säuren, einen Mangel an ausgleichenden Alkalivalenzen entstehen lassen.

Erkennbar ist dies daran, daß der pH-Wert im Urin statt optimal bei etwa 7,5 nun in sauren Bereichen liegt, z.B. bei 6 oder 5, auch bis zum tiefstmöglichen Wert um 4,5. Darin spiegelt sich das Bemühen der Natur, einen schädlichen Säureüberschuß im Organismus (in den Geweben) möglichst reichlich und unter möglichster Schonung der Blut-Alkalireserve auszuscheiden. Doch ist diese Schonung nur begrenzt möglich — das liegt ebenfalls im Wesen solcher chemischen Ausgleichsvorgänge pausenloser Lebensprozesse.

c) Wenn der Blutdurchfluß durch die Gewebskapillaren unter sein Sollmaß vermindert ist. Dann kann selbst ein normales (nicht vermindertes) Entsäuerungs-Potential des Blutes auch einen normalen (nicht vermehrten) Säureanfall im Gewebe pro Zeiteinheit nicht mehr ausreichend neutralisieren und wegführen. Dies vor allem nicht unter Erythrozytenstarre, Abschnitte 8 und 9.

Sind gar alle drei Missstände am Werk - wie in drohenden Hirn- und Herzkatastrophen azidotischer Personen - so kann die Natur die örtliche Übersäuerung in den Schadensmaxima vorgeschädigter Organe oft nicht mehr ausreichend verhindern. Erkennbar und bestätigt wird dies (vgl. z.B. 10) aus einem Übermaß an Säure im örtlichen Venenblut solch geschädigter Organgebiete: Wo schon das Abflußblut zu viel Säure enthält, da erst recht das Gewebe, aus dem es kommt.

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Zu Teil IV

 

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