Teil IV des Artikels

Verhütung von Schlaganfällen durch Entsäuerung mit der Analogie zum Herzinfarkt

Nach neueren Einsichten ist auch der Schlaganfall — Hirnschlag, Apoplexie — eine Übersäuerungs-Katastrophe; und zwar im Gehirngewebe, gleichartig dem Herzinfarkt, der schon lange als Übersäuerungs-Katastrophe im Herzmuskelgewebe aufgeklärt ist.

Beide Katastrophen beruhen auf örtlichen Gewebsuntergängen (Nekrosen) im Organ und beide entstehen durch örtliche Blockaden des Blut-Durchflusses (Ischämien) in Gewebs-Kapillaren.


 

 

Aktion: Staatsbürger gegen den Herzinfarkt - Die Mitschuld der Bundespolitik am Tod Tausender!
http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt6.htm#60

Die Bundestagsabgeordneten könnten durch Wahrnehmen ihrer Aufsichtspflicht jährlich Hunderttausende vor dem Killer Nr. 1 - die Herz-/Kreislaufbeschwerden - schützen, aber sie überlassen es vorsätzlich der Bürokratie, das wichtigste aller Herzmittel- das Hormon Strophanthin - zum wirtschaftlichen Vorteil der Großpharmaindustrie aus dem Markt zu drängen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Am 1.3.08 habe ich in Sachen Strophanthin nun als 'öffentliche Petition’ eingereicht:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass
1. auf dem Arzneimittelmarkt die wettbewerbsfeindlichen Beschränkungen zugunsten der Pharmakonzerne zurückgenommen werden;
2. der Wirkstoff Strophanthin daher wieder aus der Verschreibungspflicht zu entlassen ist.
"

Begründung und vertiefte Ausführungen unter
http://www.melhorn.de./Petition/

 

Nach meiner Anrufung des EU-Parlaments in Brüssel
können Sie diese Petition
nun im Internet bis 26.8.08 mitzeichnen unter:

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=720

 

Setzen Sie sich bitte auch im Bekanntenkreis für das Mitzeichnen ein!

Der Erfolg dieser Petition könnte auch mal über Ihr Leben
oder das Ihrer Angehörigen und Bekannten entscheiden!
 


 

Inhaltsverzeichnis:

13. Maßnahmen
13.1. Die diagnostische Probebehandlung
13.2. Die Dauer-Entsäuerung
13. 3. Akute Notfälle.

14. Praxiserfolge

 

Zum Inhaltsverzeichnis - http://www.melhorn.de/Schlaganfall#In
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

13. Maßnahmen

Drei Indikationsgruppen

Diesen Mißständen, Gefahren und Folgen kann der Therapeut entgegenwirken durch Gabe von entsäuernden Elektrolyten oder Elektrolytgemischen. Unter ihnen ist besonders wichtig das Bikarbonat als der körpereigene, naturgeschaffene Entsäuerungsstoff, der auch die schnellste, direkteste Wirkung hat.

 

Drei Indikationsgruppen haben sich in der Praxis herausgebildet und bewährt:

 

13.1. Die diagnostische Probebehandlung
Sie ist bei älteren Menschen angezeigt, mit saurem Urin und Erscheinungen, die auf Hirnazidose verdächtig sind (Schwindel, Kopfdruck, Benommenheit usw.; siehe unten).

Hierfür trinkt der Patient etwa drei Wochen lang dreimal täglich je 5 Gramm Natron (Natriumbikarbonat) in Wasser gelöst, nach den Mahlzeiten. Am einfachsten als Kaisernatron-Tabletten zu 1 Gramm; drei Büchsen mit je 100 Tabletten für 20 Tage.

Ist während dieser Zeit das Hirnbefinden deutlich gebessert oder symptomfrei (siehe unten), so deutet dies auf Beseitigung einer Azidose, die zuvor das Gehirn biologisch beeinträchtigt hatte. Dann sollte weiterhin auf Dauer entsäuert werden, damit das Gehirngewebe nicht durch die Stoffwechselanomalie weiter geschädigt wird, gar in eine Katastrophe gerät.

Diese Probeentsäuerung läßt auch abgrenzen gegen nichtazidotische Hirnsymptome, die dabei nämlich unbeeinflußt bleiben (Zervikalschwindel u.a.).

 

 

Einfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn
Nach meiner langjährigen Erfahrung gemäß den Empfehlungen von Herrn Dr. Kern rate ich heute, gleich mit der Dauerentsäuerung anzufangen, wie sie in Kapitel 13.2. dargelegt ist. Dies gilt vor allem und gerade für den älteren Menschen ab 50 Jahren, der eigentlich immer 'übersäuert' ist. .

Zum Inhaltsverzeichnis - http://www.melhorn.de/Schlaganfall#In
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

13.2. Die Dauer-Entsäuerung.
Hat sich die Probeentsäuerung als vorteilhaft erwiesen, so folgt zur Rezidivprophylaxe die Dauer-Entsäuerung.:

Sie sollte in der Regel so bemessen sein, daß das Urin-pH durchschnittlich um 7,5 liegt.

Das entspricht dem erforderlichen Gleichgewichts-Sollwert des Blutes (etwa über 7,4) und zeigt an, dass die Nieren weder einen Säure- noch einen Basenüberschuß aus den Geweben zu eliminieren haben.

Damit ist mindestens der ernährungsbedingte Säuerungseffekt beseitigt (oben: Punkt b). Das ist .biologisch selbst dann wichtig und vorteilhaft (s.u.), wenn die Säurebildung dadurch im geschädigten, gealterten Organ (Gehirn) nicht gemindert wird (Punkt a); außerdem dann, wenn die Fließfähigkeit des Blutes noch nicht beeinträchtigt ist.

Therapieziel ist dabei das Verschwinden und Wegbleiben von Azidose-Hirnsymptomen. Wo es ausnahmsweise nicht schon bei pH 7,5, sondern erst bei pH 8 erreicht ist - ,je nach Stärke der Säurebildung und Säureempfindlichkeit des Gehirns - da ist dann auf diesen Wert zu dosieren.

Für solchen Langzeitgebrauch (oft lebenslang) empfiehlt sich ein entsäuerndes Elektrolytgemisch mit verschiedenen lebenswichtigen Kationen.

Dessen Zusammensetzung:

Natrium bicarbonicum 700,0
Kalium bicarbonicum 100, 0
Calcium citricum 50,0
Magnesium citricum 150,0

( Hinweis von Heilpraktiker Melhorn: Dr. Kern hat die Rezeptur seit Erstveröffentlichung des Artikels in den Zusatzstoffen zum Natriumbicarbonat mehrfach geändert. Die obige Mischung ist eine solche Veränderung, die ich bei meinen Patienten seit Jahren erfolgreich einsetze. )

Erfragen Sie in Ihrer Apotheke zuvor den Preis dieser Mischung..

Die 'Apotheke Abtsgmünd' in 73453 Abtsgmünd
Tel: 07366-6359 oder E-mail: info@apotheke-abtsgmuend.de oder www.apotheke-abtsgmuend.de - http://www.apotheke-abtsgmuend.de

liefert die Pulvermischung frei Haus abnahmeabhängig zu folgenden Preisen

1 kg = 13, --EURO
2 kg = 24,-- EURO
3 kg = 32,-- EURO
4 kg = 40,-- EURO

 

16,00 EURO in Vorratsdose
15,00 EURO im Nachfüllbeutel

 

Die Tagesdosis (oft z.B. 1 oder 2 gehäufte Teelöffel) wird morgens in größerem Glas Wasser oder Tee gelöst und in mehreren Portionen über den Tag verteilt getrunken.

Das Urin-pH wird mit handelsüblichen Farbindikatorstreifen kontrolliert - z.B. Neutralit Merck, Art.-Nr. 9533.

Die meisten Patienten erlernen rasch, den Urin zuverlässig zu kontrollieren. Ist der Wert zu sauer (unter 7,5), so muß die Dosis erhöht werden; und umgekehrt. Hat sich die Tagesdosis in durchschnittlicher Höhe gut eingespielt, so genügen Kontrollen in größeren Abständen (z.B. zweimal im Monat).

( Hinweis von Heilpraktiker Melhorn: Mir hat sich bei meinen Patienten bewährt, ebenfalls mehrfach am Tag den Urin testen zu lassen und dann, wenn der ph-Wert des Urins zu niedrig ist, Pulver zu nehmen - bis zu einem gehäuften Esslöffel. Dabei überlasse ich es dem Patienten, selbst herauszufinden, wie viel Pulver er zur Erreichung des Therapiezieles jeweils einnehmen muss.
Da die Übersäuerung der Patienten gerade in der heutigen Zeit, mit ihrer fragwürdigen Ernährung und den anhaltend, bezw zunehmend vielen Stressoren, allgemein zugenommen hat, dauert es oft viele Monate, bis der Patient weitgehend dauerhaft ph-neutral ist. Jedenfalls sage ich meinen Patienten, dass sie diese Überwachung in der Regel lebenslang machen sollten - so wie ich dies auch schon seit über dreißig Jahre täglich mache. )

Nur in seltenen Sonderfällen (z.B. Niereninsuffizienz) muß die Zusammensetzung des Elektrolytgemisches individuell angepaßt werden.

Eine ernährungsbedingte Azidose kann „theoretisch" auch durch Ändern der Kostgewohnheiten behoben werden. Paktisch ist das jedoch aus Hinderungsgründen verschiedener Art oft nicht erreichbar. Dann ist die Gabe solch entsäuernder „Nahrungsergänzung" notwendig.

Dabei gilt: Je mehr der Patient ein Übermaß an säuernder Nahrung meidet, desto geringer wird sein Bedarf an Zusatzentsäuerung.

Auch dies ist aus dem Urin-pH ablesbar.

Und im Licht der neuen Erkenntnisse läßt die alte ärztliche Erfahrung aufhorchen, dass in Ländern mit basenüberschüssigen Kostgewohnheiten auffallend weniger Apoplexien vorkommen als in Ländern mit hohem alimentärem Säureüberschuß!

Zum Inhaltsverzeichnis - http://www.melhorn.de/Schlaganfall#In
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

 

13. 3. Akute Notfälle.


Präapoplektische Zustände und beginnende Apoplexien (Beispiele siehe unten) verlangen schnellste Gabe von 8-10 Gramm Natriumbikarbonat (8-10 Tabletten Kaisernatron) in Wasser gelöst zu trinken.

Das Mittel beginnt seine Wirkung am schnellsten (oft schon nach 15-20 Minuten) dann, wenn es - in körperwarmem Wasser gelöst - in den leeren Magen gelangt; langsamer, wenn in kaltem Wasser gelöst und/ oder in vollen Magen getrunken.

Eine Hochdosierung mit schnellstmöglichem Wirkungsbeginn ist hierbei wichtig: Das Mittel soll und muss ja gerade bei beginnender Erythrozytenstarre (Durchfluss-lschämie) im spärlicher gewordenen Blutstrom noch so konzentriert enthalten sein, daß selbst hier seine Absolutmenge pro Zeiteinheit, seine entsäuernde Kraft (Valenz) örtlich ausreicht, um die Teufelsspirale (Abschnitt 9) anzuhalten, zurückzudrehen.

Dabei steigt zwar das Urin-pH auf höhere Werte (8 oder mehr), weil aus den nicht-übersäuerten Körperbereichen überschüssiges Entsäuerungs-Potential durch die Nieren ausgeschieden wird. Doch ist das ja unbedenklich; es ist zur Rettung des gefährdeten Organs sogar nötig. Hierbei kann eine Überdosierung nicht schaden; aber eine Unterdosierung kann tödlich ausgehen.

Ist die Katastrophe abgewendet, so ist eine Natrongabe um 5 Gramm am gleichen Tag noch ein- oder zweimal zu wiederholen.

Ein noch frisch säuregeschädigtes Gehirn ist gegen erneute Säureschäden besonders anfällig.

Dann ist zwecks weiterer Entsäuerung (Rezidivprophylaxe) vorzugehen, wie unter „Zweitens" - evtl. mit Zwischenmaßnahmen wie unter „Erstens".

Zum Inhaltsverzeichnis - http://www.melhorn.de/Schlaganfall#In
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

14. Praxiserfolge

Seit 1978 wurden diese Entsäuerungsmaßnahmen zur Hirnbesserung und Schlaganfallverhütung zunehmend durchgeführt - um so häufiger und exakter gezielt, je mehr die Ergebnisse dies ermutigten, ja verlangten.

Es ist der außerklinische Medizinbereich, der hiernach Bedarf hat; der das Krankengut dieser Art sieht und zu betreuen hat; der sich Prinzipien und Methoden dazu selbst entwickeln muss; der dann diese Prinzipien und Methoden aus den Ergebnissen verbessern, bestätigen kann und muss; dem es obliegt, darüber zu berichten.

Dem klinischen Sektor fehlt es hierzu an Zuständigkeit, Bedürfnis, Möglichkeit — er sieht die vielen Kranken dieses großen Problemgebietes entweder gar nicht - weil sie nicht krankenhausreif sind - oder er sieht sie erst zu spät, wenn sie nach längst nicht mehr beeinflußbarer Hirnkatastrophe in eine Kranken- oder Pflegeanstalt gehören.

Dem Kliniker ist hier, wie auf anderen Gebieten verwehrt, Prophylaxe zu treiben; Krankheits-Vorstadien und -Anfänge zu analysieren, zu korrigieren; vor allem zu erkennen, wie sie Zustandekommen und wie nicht.

Darum bleibt der Kliniksektor allzu leicht auch jener herkömmlichen Arterio-„Sklerose"-Lehrhypothese (11) verhaftet, die ihn zu tragischem Resignieren missleitet. Denn um deren tödliche Unstimmigkeit zu erkennen und zu bereinigen, mangelt ihm Anlaß, erworbenes Wissen und Auftrag.


Aus den Praxiserfahrungen sei zunächst über leichtere Hirnstörungs-Erscheinungen berichtet.

Sie sind bei älteren, hirnbeeinträchtigten Menschen mit azidotischem Stoffwechsel und Harn häufig.

Diese Kranken klagen z.B. über Schwindel, der das Gehen bisweilen nur mit Festhalten, Stock oder Stützung gestattet; über Benommenheit; dumpfe Kopfmissgefühle, die oft (nicht ganz exakt) mit „Kopfschwere" oder „Kopfdruck" umschrieben werden; das Denken ist mühsamer, verlangsamt, erschwert, benebelt („Mattscheibe"), weniger effektiv; das Assoziationsvermögen ist reduziert; Gedächtnis und geistige Regsamkeit lassen in diesem Zustand auffallend rasch nach (schneller als die „Alterung"); die Stimmungslage ist verschlechtert, sie wird von den Kranken und ihrer Umgebung als depressiv, ängstlich, mürrisch, reizbar empfunden; der Bewegungstyp ist (noch über etwaigen Schwindel hinaus, der ohnehin Behutsamkeit verlangt) mühsamer, unbeholfen, verlangsamt, eingeschränkt; das Gehen ist (ebenfalls über einen Schwindel hinaus) „unsicher", die Kranken stolpern oder fallen eher ohne adäquaten Anlaß — und andere, analoge Symptome organischer Beeinträchtigung (Dysthesie) des Gehirns.

Diese Erscheinungen entwickeln sich einzeln oder in verschiedensten Kombinationen, die kommen und gehen können, lange ausbleiben, auf bestimmte Anlässe wiederkehren, sich auch in Crescendo-Verläufen bis zu Präapoplexien und Apoplexien verschlechtern.

Auf Entsäuerung berichten die Kranken oft beglückende Besserung: Kein Schwindel mehr; Benommenheit und „Kopfdruck" sind behoben; das Denken, Gedächtnis, Assoziieren arbeitet wieder frischer, klarer, ohne „Mattscheibe", schneller, müheloser, erfolgreicher („Kreuzworträtsel sind wieder doppelt so schnell gelöst"); die Stimmungslage ist nicht mehr so schlecht, sondern „fröhlich", „das Ängstliche ist weg"; das Gefühl der Kopfschwere" ist verschwunden, der Kopf ist wieder „leicht, frei"; der Bewegungstyp ist wieder agiler, rascher, sicherer, „jugendlicher"; Mimik, geistige Regsamkeit und „Aussehen" (Turgor, Farbe usw.) sind verbessert; „an Leib und Seele prima"; die Kranken fühlen sich und wirken der Mitwelt bisweilen „um zehn bis fünfzehn Jahre jünger", und Analoges mehr.

Der Erfolg tritt rasch ein - nach hoher Anfangsgabe eines schnell wirkenden Elektrolyts (siehe oben) schon in etwa (fünfzehn bis) zwanzig Minuten, sonst am ersten oder zweiten Tag. Er hält an, solange regelmäßig mit vollwirksamen Dosen entsäuert wird.

Doch muß die Therapie meist dauernd fortgesetzt werden. Mit ihrem Aufhören sinkt das Urin-pH oft schon am nächsten Tag auf die vorherigen Azidosewerte ab, d.h. der Gewebsstoffwechsel verfällt wieder in seine vorherige Säuerung und bald kommt es wieder zu jenen Hirnsymptomen. Auf neue Entsäuerung tritt dann der Erfolg meist ebenso schnell und gut wieder ein.

Exakt beobachtende Kranke spüren auch geringe Quantitätsunterschiede: Bei Urin-pH 7,5 ist ihr Zustand merklich besser als bei nur 7,0. Daher sollte — wo das Ergebnis noch nicht befriedigt — versucht werden, ob noch kräftigeres Entsäuern den Hirnzustand nicht noch weiter bessert.

Bei diesen Kranken besteht also zwischenHirnzustand und einer Azidose bzw. Entsäuerung eine unverkennbare Korrelation. Diese ist nach Richtung, Maß und Zeit dabei so eng und so leicht zu reproduzieren - so erfolgreich nutzbar! - daß sie nicht einfach „immer bloß zufällig auf transitorischen Spontanschwankungen unabhängig von Azidose und Entsäuerung" beruhen kann (wie schon unkritisch über-„kritisch" vermutet wurde), sondern sie deutet auf echte Kausalität.

Und diese Kausalität kann nur stoffwechselchemischer, nicht arterio-,,sklerotischer" Natur sein - dies ergibt sich zusätzlich aus der Wirkungsweise der Therapie, als Bestätigung jener Einsichten nach Abschnitten 4-9.

Selbstverständlich gibt es auch eine azidose-unabhängige Hirnalterung mit zunehmenden (wenngleich meist anderen) Hirnfunktionsstörungen. Und naturgemäß kann eine Alterung - so wenig wie eine nicht-azidosebewirkte Störung (z.B. Parkinson) - je durch Entsäuern beeinflußt werden.

Das Verschwinden so vieler Hirnazidose-Symptome unter Entsäuern sollte dennoch davon abhalten, auch diese Hinfunktionsstörungen unbesehen und resignierend eben als „normale Alterserscheinungen" abzutun („ ja, ja — das Alter!") und damit unkorrigiert ihrer Selbstverschlechterung zu überlassen - oder sie gar einer arterio-„sklerotischen" Adernverfettung oder „Verkalkung" zuzuschreiben.

In präapoplektischen Notsituationen durch akute Verschlimmerung einer Hirnazidose sind die Entsäuerungserfolge noch sinnfälliger, für die Kranken noch eindrucksvoller.

Hierzu nur drei Beispiele:

Zehn Minuten später schon „ruhiger"; Zittrigkeit schwindet; wohler; Schwindel deutlich vermindert.
Zwanzig Minuten nach dem Trinken ist der Schwindel ganz abgeklungen; Patientin kann wieder rasch und sicher frei umhergehen; Sprache und Handbeweglichkeit nicht mehr gestört; Kopf wieder frisch und klar. Beglückt: „Jetzt ist wieder alles ganz normal!"

 

15-20 Minuten später (nach Worten der Ehefrau) „wie umgewandelt": Benommenheit und Verwirrtheit verschwunden; wieder geistig klar und frisch; normale Gesprächigkeit und Sprechtechnik; kein Schwindel mehr; geht wieder ohne Hilfe mit raschen Kehrtwendungen frei im Zimmer hin und her.

Etwa 15 Minuten später konnte die Kranke wieder klar reagieren; sprechen; Arm und Hand bewegen; aus dem Bett aufstehen und im Zimmer gehen.

Unter laufender Entsäuerung - jeweils nach Bedarf und Erfolg dosiert - werden in solchen Fällen weitere .Attacken" zuverlässig verhütet und damit auch Insulte, die aus ihnen hervorgehen könnten.

 

Anders aber nach Aufhören der Entsäuerung.

Auch dafür ein Beispiel:


Selbst schwere, weit forgeschrittene Schlaganfälle können sich im Anfang unter Entsäuerung noch erstaunlich gut zurückbilden.

Ein Beispiel hierfür:

Der Arzt kam etwa 15 Minuten nach Beginn der Benommenheit hinzu, als zwar schon Sprachlähmung auftrat, doch erst leichte Schwächung in rechtem Arm und Bein entwickelt war.
Sofort rasch wirkendes Entsäuerungsmittel - konzentriert gelöst - dargeboten.

Aber wegen der fortschreitenden Parese gelang ein Trinken aus dem Glas, schließlich auch ein Schlucken der in Seitenlage eingelöffelten.Lösung immer langsamer und schlechter, zuletzt (wegen Schlucklähmung) gar nicht mehr. Es konnte nicht die ganze, zugedachte Dosis einverleibt werden.

Daraufhin alsbald Weiterverschlechterung des Zustandes zu schlaffer Halbseitenlähmung rechts, dann zu tiefem Koma mit Deviation conjuguee der Augen nach links oben, Wangenblasen rechts, Harninkontinenz usw.

Während der ganzen, gleichmäßig langsamen Abwärtsentwicklung blieb der Puls aber stets kräftig, normalfrequent, ohne Herzaussetzen; die Durchblutung des Gesamtorganismus ungestört (Gesicht sogar enorm gerötet) - nach Befunden und Verlauf war es also ein „echter" (primär zerebraler) Schlaganfall und ausgeschlossen dessen Alternative: eine „Synkope", d.h. eine plötzliche kurze Ohnmacht, durch plötzliches kurzes Herzaussetzen mit Durchblutungsausfall im Gesamtorganismus, Blässe usw. Solche Synkope (Pulspause) hätte ohnehin nur wenige Augenblicke andauern können, sonst wäre sie rasch tödlich ausgegangen; auch hätte sie den arteriellen Blutstrom nicht nur zu der einen Hirnhälfte sperren, zum übrigen Gehirn und Organismus aber ungestört lassen können (wie hier geschehen).

Nach klinischer Erfahrung war eine „transitorische" Rückbildung solch schweren Schlaganfalls jedenfalls nicht bald und nicht mehr wesentlich zu erwarten.

Als gescheitert erschien daher auch der Versuch, hier noch rechtzeitig mit ausreichender Entsäuerung die Katastrophe abwenden zu wollen.

Schon wegen der Schlucklähmung war jedenfalls Klinikeinweisung nötig und um diese telefonisch zu veranlassen, war der Arzt etwa 25-30 Minuten abwesend. Als er jedoch zum Kranken zurückkehrte, hatte sich inzwischen das nicht mehr Erhoffte doch noch erreignet: Der Kranke war wieder bei Bewußtsein, konnte schlucken und sprechen; erfreut demonstrierte er, dass er beide Arme und Beine wieder gleich gut bewegen konnte; etwas "müde"; doch dankbar lächelnd berichtete er, „alle" Veränderungen seines Zustands, „alle" Gespräche und Maßnahmen um ihn mitverfolgt zu haben und belegte dies zutreffend durch Detailangaben (mit Ausnahme der Komaphase).

Die Klinikaufnahme war jetzt zwar therapeutisch nicht mehr nötig, doch geschah sie noch vereinbarungs- und nachsorgehalber.

Es war es aufschlußreich, wie der Klinikchef reagierte: Über den guten Zustand des (ihm wegen komatöser Hemiplegie angekündigten) Kranken war er nicht erfreut, sondern ratlos, er bestritt daher das Vorgefallene! Tatsächlich kann sich ja nach bisherigen Kenntnissen ein Schlaganfall dieser Art und Schwere weder spontan-transitorisch, noch unter bisherigem Therapiebemühen so rasch und gut zurückbilden; es „könne" daher kein Schlaganfall, nur eine Synkope durch Herzaussetzen gewesen sein. Und zum Verhüten eines Rückfalls ließ er auch nicht etwa weiter entsäuern (was er als bislang unbekannt ablehnte), sondern einen elektrischen Herzschrittmacher einpflanzen.

Beobachtungen dieser Art und ihre Konsequenzen sind in mancher Hinsicht bemerkenswert.

Sie bestätigen zunächst, daß sich solche Katastrophen dank ihrer azidotischen Entstehungsweise oft langsamer entwickeln, als bisherige Theorien zu vermeintlicher Verursachung aus akutem Arterienverschluß dies erwägen oder zulassen durften.

Daß daher sogar im komatösen Lähmungsstadium ihre Rückbildung zeitlich noch länger möglich ist, als bisherige Rückbildungsversuche (oder was dafür galt) je haben erkennen lassen können.

Wenn überdies hier Erfolge eintreten, die herkömmlich als unmöglich erklärt werden, so zeigt dies:

Wirksam wurde hier ein neues Therapieprinzip, dem die bislang herrschende Lehre keinen Raum, keine Nutzung gewährt hat. Es ist das Azidose-Entsäuerungs-Prinzip, wie aus der Art der Maßnahmen, aus den Vorarbeiten zu ihrer Entwicklung, sowie aus den Resultaten ihrer Nutzung hervorgeht.

Damit aber muss ein Verlauf wie in den letzten Beispiel auf neue Weise interpretiert werden:

als ein dramatischer Wettlauf zwischen der vorausgeeilten Hirnazidose mit der Folge wachsender Kapillar-Durchflusshemmung einerseits und den nacheilenden Entsäuerungselektrolyten andererseits, die ja erst nach etwa 15-20 Minuten zu wirken anfangen und bei denen daher zweifelhaft war, ob sie es in ihrer beschränkten Dosis noch eben rechtzeitig (vor endgültigem Gewebstod) schaffen könnten, den Kapillarstrom wieder freizumachen und dadurch die Azidose in den Schadenszentren der linken Gehirnhälfte wieder zu entsäuern.

Dann aber gitl auch:

Wo dies gelingt (wie in jenen Beispielen), da sollte man dies als Zustimmung der Natur zu einer naturrichtig programmierten Maßnahme verstehen und sollte es nicht ablehnen, sondern nutzen. Hier also: Das Entsäuerungspotential der Natur (Abschnitt 12) so zu verstärken, daß es auch im Notfall noch Azidoseschäden abwendet, die es ohne Mithilfe des Arztes nicht mehr abzuwenden vermag.

Einfügung von Heilpraktiker Melhorn:
Die Zweckmäßigkeit ( Notwendigkeit) dieser Gabe auch in dramatischen und/oder 'zu späten' Schadensstadien ist m.E. unzweifelhaft:

Es war meine Mutter.


Im Laufe der Jahre wurden immer wieder Schlaganfallpatienten im Krankenhaus behandelt, ohne dass dies dort bekannt wurde. Die Angehörigen brachten einfach Entsäuerungsmittel mit und die Betroffenen nahmen sie dann ein. Schließlich hat es keinen Sinn, mit einem Arzt zu streiten, der von so was noch nichts gehört hat und schon daher dagegen ist. In jedem Fall war aber daraufhin eine so rasche und deutliche Verbesserung zu verzeichnen, dass die behandelnden Ärzte über diese plötzliche Erholung immer wieder erstaunten, wie berichtet wurde.

Jedenfalls habe ich gerade auch dann sehr gute Erfahrungen mit der Entsäuerung gemacht, wenn die Schlaganfälle manchmal schon einige Zeit zurück lagen, sich die Pstienten aber weiterhin nicht sonderlich gut und stabil fühlten und dajer zu mir kamen.

Einen solchen Fall möchte ich dabei deshalb besonders hervorheben, weil er mir für die m.E. weitgehend ernährungsbedingte Entwicklung zu Schlaganfällen hin geradezu typisch scheint:

Zum Inhaltsverzeichnis - http://www.melhorn.de/Schlaganfall#In
Zum Artikelverzeichnis www.herzinfarkt-news.de - http://www.herzinfarkt-news.de
Zum Gesamtverzeichnis aller Artikel
-http://www.melhorn.de/about/index3.htm

 

Zu Teil V

 

Sehr geehrte Leser,
wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.

Homepages werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher' rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden link :

Leseempfehlung: www.melhorn.de/Schlaganfall/ und www.herzinfarkt-news.de und www.strophanthin.de