Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 044 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

Zurück zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"
Zurück zum "Chronologischen Verzeichnis der Zeitungsausschnitte"

 

 

 

lesermeinung
April 86

              

      Im Widerspruch

Wußten Sie schon? Die Ellwanger Frauenliste macht sich stark für eine Räumung des Spitals! Gleichzeitig fordert sie in ihrem Schaukasten in der Spitalstraße mit einer mordsmäßigen Aufmachung höhere Bahnsteige für den Ellwanger Bahnhof, damit die älteren Bürger gefahrlos einsteigen können. Die Forderung hat ihre Berechtigung und die Bundesbahn hat bereits Maßnahmen eingeleitet. Aber überlegen Sie mal: welch ein Widerspruch ist dies gegenüber der ersten Forderung. Merken Sie's? Die wollen etwas gutmachen. Die haben ein schlechtes Gewissen. Die merken, daß etwas gegen sie läuft. Allen Ellwanger Bürgern sei gesagt: Wenn Sie etwas für die Rettung des Spitals tun wollen, dann unterstützen Sie die Aktivitäten des Herrn Melhorn mit Ihrer Unterschrift. Darum möchte ich Sie herzlich bitten. 2400 Stimmen, das ist ein großer Brocken. Sollte das Bürgerbegehren scheitern, dann Ade Spital. Sollten Sie noch Stimmzettel benötigen, dann können Sie bei mir welche holen.      

Josef Kurz jun.
Ellwangen