Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 106 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

Zurück zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"
Zurück zum "Chronologischen Verzeichnis der Zeitungsausschnitte"

 

26.6.86

Selbst der beste Streit hat keinen Wert

Zu: Politisches Kapital aus falschen Informationen (Ipf‑ und Jagst‑Zeitung vom 19. Juni)

Es ist wohl an der Zeit, daß Ausführungen dieser Art endlich eingestellt werden. Sie bringen nichts und können vom „Normalverbraucher" nicht mehr verstanden werden. Mit „Wortklaubereien", „Haarspaltereien" und „Rechthabereien" könne keine Probleme gelöst werden. Das bringt nichts für die Zukunft. Die seitherige Auseinandersetzung hat nur dann einen Sinn, wenn Verwaltung und Gemeinderat erkennen, daß mehr für den Bürger getan werden muß, daß er mehr an Entscheidungen teilhaben kann und soll. Umgekehrt muß aber auch der Bürger mit Vertrauen und Bereitschaft zur Verwaltung stehen, denn nur so können große Aufgaben und schwierige Probleme zum Wohle aller gelöst werden. Ohne Kompromisse geht nichts und mit Streitereien geht es nur rückwärts und abwärts im Leben. Zu einem vertrauensvollen frohen Neubeginn ist es nie zu spät! Leihen wir darum unsere guten Kräfte einer lebendigen und werteschaffenden Zusammenarbeit!

Anton Frankenreiter

Ellwangen‑Rindelbach