Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 144 zum Leitartikel: "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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KREISUMSCHAU

12.8.86

„All zu viel ist ungesund"

        

Es gibt Zeitungsleser, die nicht mehr zuerst nach der Überschrift eines Leserbriefes sehen, sondern nach dem Namen des Verfassers. Lesen sie dann Wolf‑Alexander Melhorn, machen sie sich gar nicht mehr die Mühe, diese Artikel noch zu studieren. Die einseitigen Ansichten des Herrn Melhorn sind bekannt und zwischenzeitlich für viele Leser uninteressant geworden. Auch könnte man glauben, Herr Melhorn sei der einzige Ellwanger Bürger, der imstande ist, kritisch zu denken.

Selbst „Melhorn‑Fans" werden mit der Zeit unsicher, ob es ihm tatsächlich nur um die Sache geht, oder ob nicht auch andere, z. B. private Gründe mitspielen, sich so ins Rampenlicht zu stellen. Für mich steht fest, wer zuviel gräbt und Schmutz aufwirbelt, fällt oft selbst in die eigene Grube.

Ich bin davon überzeugt, daß im Ellwanger Gemeinderat, voran seine Bürgermeister, verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger sitzen und daß jeder einzelne nur das Beste für unsere Stadt und seine Bürger will. Diese Leute wurden in demokratischen Wahlen gewählt und haben somit das Vertrauen des Bürgers. Sie sind es, die verantwortungsvoll Entscheidungen treffen müssen, die gut durchdacht und auf das Wohl einer ganzen Stadt ausgerichtet sind.

Sieglinde Clemens, Ellwangen‑Eigenzell