Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 161 zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

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Zahlreiche Aktivitäten beim Gewerbe‑ und Handelsverein

Geschäftsinhaber beteiligen sich rege an der Ellwanger Marktuntersuchung

ELLWANGEN (mw). Der Werbeplan des Gewerbe‑ und Handelsvereins Ellwangen ist für das vierte Quartal dieses Jahres wieder geprägt von den vorweihnachtlichen Aktionen, wie es die Versammlung am Mittwochabend im „Weißen Ochsen" auswies. Zu Beginn dieser Informationsversammlung sprach Eberhard Veit nach seinem Grußwort an die recht zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder dem seitherigen Kassenverwalter Hans‑Peter Bayer den Dank des Vereins für seine Arbeit aus und durfte seine Ehrung mit der bronzenen Ehrennadel des Verbandes bekanntgeben. Gleichzeitig konnte er den neuen Finanzmann des Vereins, Anton Rothauszky, den Mitgliedern vorstellen.

Danach erläuterte Vorstandsmitglied Rathgeb den Werbeplan, der bereits am kommenden Wochenende unter dem Thema „Die Ernte ist eingebracht" mit einer Verlosung von 25 Fäßchen Süßmost seinen Auftakt bekommt. Ein weiteres Wochenende widmet der Verein der Kunst und bringt 25 Theaterkarten zur Verlosung. Der „Tag der offenen Tür" ist wieder mit der Bratäpfelaktion verknüpt, die sich in früheren Jahren von der Bevölkerung her so guten Zuspruchs erfreute, so daß die Kapazität um einiges aufgestockt werden muß.

Ende November wird dann der bis in alle Einzelheiten diskutierte Weihnachtsmarkt abgehalten. Als besonderes Anliegen kristallisierte sich bei dieser Aussprache die Standgestaltung mit einem weihnachtlichen Fluidum heraus: Es soll nämlich um eine gediegene Selbstdarstellung und nicht um das große Geschäft nach Jahrmarktmanier gehen.

Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich dann auch für die Zulassung von Sozialeinrichtungen aus, die sich seither bereits beteiligt hatten. Jedoch wurde eine Erhöhung der Standgebühr auf 150 DM beschlossen, wozu noch die Anmietung einer Abdeckplane kommt. Ein Arbeitsausschuß wird die Standgestaltung beratend überwachen. Für den Nikolaustag sind für die Kinder 400 Freikarten für ein Kinderkino vorgesehen und eine Verlosung von 25 Weihnachtsmenüs bringt eine Woche später‑weiteren Anreiz für die Erwachsenen.

Schließlich soll eine Gutscheinaktion das sachgerechte Spenden für die Weihnachtsfeiertage erleichtern. Die Gutscheine sind in jeder beliebigen Höhe in der Volks‑ und der Deutschen Bank erhältlich und können in den Ellwanger Geschäften zum Einkauf verwendet werden.

Der Kurzbericht über die laufende Marktuntersuchung, vorgetragen von Vorstandsmitglied Georg Hunke, wies einen Rücklauf von 43 Prozent der Fragebogen der Geschäftsinhaber auf, was als ein sehr gutes, überdurchschnittliches Ergebnis bezeichnet werden dürfe. Dagegen liegen die Haushaltsfragebögen mit 30 Prozent Rücklauf auf dem durchschnittlichen Erfahrungswert. Doch soll ein Nachfassen auch hier noch eine Verbesserung bringen. In den nächsten Tagen wird die Frageaktion noch ergänzt durch eine Passantenbefragung über ihre Einkaufsgewohnheiten bzw. -wünsche in Ellwangen und in den Orten der Umgebung. Zum Schluß übermittelte Georg Hunke der Fa. Stille zum 100jährigen Geschäftsbestehen mit Überreichung der Urkunde die Grüße und Wünsche der Handwerkskammer.