Missbrauch, Manipulierbarkeit und Versagen von Kommunalparlamentarismus
Die Notwendigkeit von mehr direkter Bürgerbeteiligung
durch vereinfachten Bürgerentscheid

Zeitungsausschnitt 213 zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"

Die bleibende Aktualität dieses Bürgerbegehrens von 1986 ergibt sich aus dem heute offensichtlichen Gegensatz von Versprechen und Wirklichkeit. Die "Große Rochade" in Ellwangen beweist die Schwäche der gegebenen Demokratieregeln! Unbeirrbar manipulierten Wenige eine Stadt, 'verpulverten' letztlich unsinnig viele Millionen Mark an Steuergeldern und dies in Wahrheit nur, um zum Schaden der Ellwanger Innenstadt auf 'der grünen Wiese' ein Kaufhaus mit 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich zu machen, das zur damaligen Zeit eigentlich nicht mehr genehmigt werden durfte.

Zurück zum Leitartikel "Manipulierbarer Kommunalparlamentarismus"
Zurück zum "Chronologischen Verzeichnis der Zeitungsausschnitte"

 

 

Erste Spitalbewohner ziehen bald um

Ellwangen (LA). „Mit Beginn des neuen Jahres werden im besten Einvernehmen die ersten Bewohner des Altenheims Hospital zum Hl. Geist in Ellwangen umziehen", hat Landrat Dr. Winter gegenüber der Presse betont. In Zusammenarbeit mit dem Kreisaltenberater Walter Wihan und der Hospitalverwaltung liefen derzeit intensive und eingehende Gespräche mit den Hospitalbewohnern, in die sich Landrat Dr. Winter bereits mit zwei Besuchen im Spital persönlich eingeschaltet habe. „Wir nehmen die Sorgen unserer älteren Mitbürger sehr ernst und bemühen uns um jeden einzelnen Bewohner, um die Verlegung nach dessen Wünschen und Anregungen vorzunehmen", so der Landrat, der damit auch unbelegten Veröffentlichungen von Wolf‑Alexander Melhorn entgegentritt, mit denen dieser den Eindruck erweckt, als gäbe es unter den Heimbewohnern wachsenden Widerstand. Solche einseitigen Aktionen tragen nach Meinung der Hospitalverwaltung eher zur Verunsicherung bei und seien keine Hilfe für die älteren Menschen.

Bei der Aktion Gebrechlichkeitspflegschaft habe H. Melhorn wohl übersehen, daß Personen, die einen Gebrechlichkeitspfleger benötigen, keinesfalls in einem Altenheim ‑ wie im Spital ‑ auf längere Zeit bleiben können. Eine solche Pflegschaft komme vor allem für Schwerstpflegebedürftige in Betracht, die in einem gut ausgestatteten Pflegeheim untergebracht sein sollten, um dort die erforderliche intensive Betreuung zu erhalten.